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1 DVO-Buchhaltung und DVO-AVZ nach BMD 5.5 konvertieren Stefan Wenninger Stand:

2 INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG ) LÖSCHEN EHEMALIGER KONVERTIERUNGEN ) DATENTRANSFER DER DVO-BUCHHALTUNG A.) ANLAGE EINES ORDNERS FÜR DIE ORIGINALEN DVO-DATEN B.) EINFÜGEN DER ORIGINALEN DVO-DATEN ) IM ZWISCHENVERZEICHNIS IMPORT DEN KLIENTENORDNER ANLEGEN A.) DAS ZWISCHENVERZEICHNIS IMPORT ANLEGEN B.) EINEN LEEREN UNTERORDNER FÜR DEN KLIENTEN ANLEGEN ) DVO-DATENBANK UMWANDELN MIT PROGRAMM DATENEXPORT ) ANLEGEN DES DVO-STANDARDKONTENRAHMENS ALS BMD FIBU ) DIESE STANDARD DVO-FIBU IN BMD 5.5 ANPASSEN ) DIE PARAMETER FÜR DIE KONVERTIERUNG IN BMD 5.5 ANPASSEN A.) DER PARAMETER XDVOWIN B.) DER PARAMETER XDVOWINUST C.) PARAMETER FÜR DIE KONVERTIERUNG EINES DVO-AVZ ) DIE KONVERTIERUNG MIT DEM PROGRAMM UMDVO ) KONTROLLE DER ÜBERNOMMENEN DATEN ) DAS AVZ ÜBERNEHMEN ANHANG A - BESONDERHEITEN BEIM KONVERTIEREN

3 Einleitung In dieser Anleitung wird die Konvertierung von dvo-buchhaltungen und dvo- Anlageverzeichnissen nach BMD beschrieben. dvo-betrieb BMD-Fibu BMD-AVZ Beim hier abgebildeten Fall handelt es sich um die Buchhaltung des dvo-klienten mit der Klientennummer Ein besonderes Augenmerk ist auf die hier beschriebene Einstellung der Steuercodes zu richten, damit - gerade bei der IST-Versteuerung - die korrekten Steuercodes auch in der BMD-Buchhaltung ankommen und lückenlos mit der Verbuchung fortgesetzt werden kann. Jene Punkte in dieser Anleitung, die nur einmalig bei der Anlage und Einrichtung des Konvertierungstools gemacht werden müssen, sind mit folgendem Symbol gekennzeichnet: Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Arbeiten! 3

4 1.) Löschen ehemaliger Konvertierungen Falls Sie schon einmal dvo-buchhaltungen nach BMD konvertiert haben, befinden sich im BMD-Daten-Ordner in den Jahresverzeichnissen der Konvertierung (z.b. bh09, bh08 ) eventuell noch die Ergebnisse der letzten Konvertierung. Sollte ein Betrieb schon einmal konvertiert worden sein und man möchte ihn erneut konvertieren, löschen Sie bitte zuerst die damaligen Ergebnisse (also alle Klienten- Ordner). Tipp: es wird empfohlen, dass die nachfolgend konvertierten BMD 5.5-Buchhaltungen und die echt bebuchten BMD 5.5 Buchhaltungen nicht in denselben Jahresverzeichnissen sind. Dadurch kann es nicht geschehen, dass man beim Konvertieren irrtümlich den aktuellen Buchhaltungen in die Quere kommt. Angenommen Ihre laufend gebuchten BMD 5.5-Buchhaltungen befinden sich in den Jahresordner b2009, b2010, dann verwenden Sie - wie hier in der Anleitung beschrieben - für die Konvertierung einfach die Jahresordner bh09, bh10 Es werden beim Konvertieren meistens zwei Ordner angelegt: einmal der normale Klientenordner - z.b und dasselbe noch mal mit angehängtem k, z.b K. Den zweiten Ordner mit der Endung k können Sie immer sofort löschen, da er nur eine kurzzeitige Funktion beim Konvertieren hat. (Es ist eine leer angelegte BMD Fibu ohne Journal, die nur die Konten des Buchhaltung enthält). In unserem Fall befanden sich von der letzten Konvertierung genau diese beiden Ordner im Jahresordner bh09: Vor der nächsten Konvertierung löschen wir daher diese beiden Ordner hier. (Enthielt die Buchhaltung der letzten Konvertierung mehrere Buchhaltungsjahre, löschen Sie bitte deren Ergebnisse auch in den anderen Jahresordnern: bh08, bh07 ) 4

5 2.) Datentransfer der dvo-buchhaltung DVO-Buchhaltung und DVO-AVZ nach BMD konvertieren 2a.) Anlage eines Ordners für die originalen dvo-daten Legen Sie bitte einmal im BMD 5.5-Datenordner einen Ordner an, in den die originalen dvo-fibus kommen - zb mit dem Namen Export. 2b.) Einfügen der originalen dvo-daten Ohne dvo überhaupt starten zu müssen kann man direkt den betreffenden dvo- Buchhaltungs-Ordner aus seinem dvo-verzeichnis kopieren und hier in den eben angelegten Export-Ordner kopieren. Wird die dvo-buchhaltung vermailt, wird man den dvo-buchhaltungsordner vorübergehend zippen. Wir empfehlen NICHT mit der dvo-eigenen Funktion "Betrieb sichern auf Datenträger" zu arbeiten, weil hier ein seltenes Zip-Format gewählt wird. In unserem Fall legten wir in den BMD-Datenordner BMD_DATA den Unterordner dvo_export an und kopierten hier den dvo-buchhaltungsordner hinein, der folgenden Inhalt aufweist: Bei der Wahl der Buchhaltung aus dvo ist unbedingt auf den Hinweis im Anhang A bei der Thematik "OPs sind nur im letzten dvo-jahr korrekt" zu verweisen. 5

6 3.) Im Zwischenverzeichnis Import den Klientenordner anlegen 3a.) Das Zwischenverzeichnis Import anlegen Direkt im BMD-Daten-Verzeichnis legt man sich einmalig auch einen Unterordner Import an - der als Zwischenverzeichnis dient. (Da die Konvertierung in 2 Stufen verläuft und beim ersten Schritt die dvo-datenbank in eine Sammlung von Textdateien konvertiert wird, benötigt man für diese einen Zwischenordner.) 3b.) Einen leeren Unterordner für den Klienten anlegen Im diesem Verzeichnis Import legt man sich nun vor jeder Konvertierung einen leeren Ordner an, der den Fibu-Namen bzw die Fibu-Nummer trägt - zb Hierhin wandelt das Programm Data-Export (siehe nächster Schritt) die dvo-mdb- Datenbank um in Textdateien. 6

7 4.) DVO-Datenbank umwandeln mit Programm Datenexport Man startet das Programm Datenexport.exe (es sollte sich im BMD-Programmordner Exporter befinden) Im Programmfenster stellt man mit der Taste Quellverzeichnis jenen Ordner ein, in den man im Schritt 2 die dvo-datenbank kopiert hat. Das Zielverzeichnis stellt man mit dem Klientenordner im Import-Verzeichnis ein, das wir im Schritt 3 angelegt haben. Dann auf Export starten klicken und im sich öffnenden Fenster unten rechts auf START. 7

8 Man erkennt das Ende der Umwandlung, wenn die Schließen-Taste nicht mehr ausgegraut ist und angeklickt werden kann. Nun haben wir die dvo-mdb-dateien in Textdateien umgewandelt, die wir anschließend in eine BMD Buchhaltung umwandeln können: Es kommt übrigens immer ein Hinweis, dass die DBD- und DBF-Dateien nicht gefunden wurden; dies kann man aber vernachlässigen, da der Exporter sowohl MDBals auch DBD- und DBF-Dateien verarbeiten kann und in unserem Fall von dvo nur MDB-Daten erhält. 8

9 5.) Anlegen des dvo-standardkontenrahmens als BMD Fibu Beim allerersten Konvertieren wird man sich in BMD 5.5 einmalig eine leere Fibu anlegen, die den dvo-standardkontenrahmen enthält. Am besten man exportiert einmal aus der dvo den Standardkontenrahmen und spielt ihn in BMD 5.5 mittels pr08i ein. Ergänzen Sie die beiden Spalten Kontonummer und Kontobezeichnung, die sie aus der dvo erhalten, um die Spalten Kontenart und Kontenklasse. (Kontoart 1 für aktive Konten, 2 für passive Konten, 4 für Erlöskonten und 3 für Aufwandkonten) Diese "dvo"-standardkonten-buchhaltung in BMD kann durchaus dvo genannt werden. Wir empfehlen eine direkte Ablage im BMD-Datenverzeichnis: 9

10 6.) Diese Standard dvo-fibu in BMD 5.5 anpassen Der eigentliche BMD-Konverter (das Programm umdvo aus dem übernächsten Schritt) wird im Zuge der Konvertierung eine neue Fibu in 5.5 anlegen (bzw mehrere Fibu-Jahre, falls die dvo-fibu mehrere Jahre enthält). Bei der Anlage dieser neuen Fibu(s) orientiert sich der Konverter an den Fibu- Stammdaten der dvo-standard-fibu, die Sie im Schritt 5 angelegt haben. Man öffnet daher vor jeder neuen Klientenfibu-Konvertierung in pr00 die Standard- Fibu dvo und passt bei Ihr die Kontengrenzen an. Der Konverter nimmt diese Parameter der Standard-Fibu dvo für die Erzeugung der neuen Fibus. Die Kontengrenzen können z.b. so aussehen: Zu den Kontengrenzen und zur Kontenstelligkeit siehe unbedingt Anhang A. 10

11 7.) Die Parameter für die Konvertierung in BMD 5.5 anpassen Starten Sie bitte das BMD Programm pr20v und steigen Sie mit F - Fibu Allg. in die allgemeinen Fibu-Parameter ein. Mit 1 Bearbeiten können Sie bei der Erstanlage direkt folgende Parameter anlegen: 7a.) Der Parameter XDVOWIN Geben Sie XDVOWIN ein - Achtung unbedingt mit Großbuchstaben: Anschließend erfasst man für diesen Parameter folgende max. 8 Zeilen: 1. Zeile: Vorschlagswert für das Importverzeichnis (mit abschließendem \ ) 2. Zeile: Standardkontorahmen 3. Zeile: Datenverzeichnis für die Buchhaltungen mit KJ > Zeile: Datenverzeichnis für die Buchhaltungen mit KJ < Zeile: 0 oder 1 (automatische ANBU-Übernahme) 0 = ja/1 = nein 6. Zeile: Hinterlegung einer CSV-Datei zum Umspielen der Klientennummern 7. Zeile: Importverzeichnis für die ANBU Übernahme (Falls keine Hinterlegung erfolgt wird die 1.Zeile (FIBU) verwendet.) 8. Zeile: 0 = Sachkonten 4 stellig - 1 = Sachkonten 5 stellig Die Zeilen 6-8 müssen nicht ausgefüllt werden. Die Zeilen 3 und 4 bewirken im nachfolgenden Fall, dass die dvo-buchhaltung von 2009 in den BMD-Jahres-Fibuordner bh09 konvertiert wird. Eine dvo-buchhaltung aus dem Jahr 1999 würde in einen Ordner bh99 konvertiert werden. Mit der ESC-Taste und JA speichert man diesen Parameter. 11

12 7b.) Der Parameter XDVOWINUST Legen Sie auf gleiche Weise einen neuen Parameter XDVOWINUST an. Man erfasst für jeden dvo-steuercode eine Zeile: nach dem dvo-steuercode folgen der BMD-Steuercode und der BMD-Steuersatz - alles jeweils Semikolon-getrennt (;). Hierbei ist zu beachten, dass die Steuercodes von dvo in der Datenbank binär abgebildet sind und nicht mit ihrem ursprünglichen Wert wie beim Buchen! Der klassische dvo-ust-steuercode 320 für die 20 % - Soll-USt hat in der dvo- Datenbank den Wert Hier bei der Erfassung gibt man den Steuercode 320 entsprechend so ein: ;1;20 Der interne dvo-steuercode, der BMD-Steuercode und die BMD-Steuerprozent. Hier ist die Liste mit den dvo-steuercodes und wie sie intern in dvo enthalten sind: 12

13 Hier dieselben Werte für direktes Copy & Paste in BMD 5.5: ;0; ;0; ;0; ;1; ;1; ;0; ;10; ;10; ;1; ;1; ;0; ;0; ;7; ;1; ;1; ;0; ;29; ;9; ;9; ;9; ;19; ;1;20 Anschließend sieht dieser Parameter so aus: Mit ESC aussteigen und mit JA die Änderungen sichern. 13

14 7c.) Parameter für die Konvertierung eines dvo-avz Falls Sie auch dvo-avzs nach BMD konvertieren, steigen Sie aus pr20v aus und erneut ein - und gehen diesmal in den Bereich A - Anbu Allg. Legen Sie mit dem Punkt 1 Bearbeiten den folgenden Parameter AP99DVOTRENN an - (wieder wichtig: auf die Großschreibung achten). Fügen Sie hier nur den WERT 009 ein: dies selektiert den Tabulator als Trennzeichen für die Übernahme ins AVZ. Mit ESC und JA - Speichern verlassen Sie diesen Parameter und steigen dann ganz aus pr20v aus. 14

15 8.) Die Konvertierung mit dem Programm umdvo Dann starten Sie bitte das Programm umdvo in BMD 5.5: Diese drei Eingaben sind notwendig: Datenverzeichnis: das ist das im Schritt 3 angelegte Zwischenverzeichnis Standardkontenrahmen: das ist der in den Schritten 5 und 6 angelegte dvo- Standardkontenrahmen Klientennummer: das ist die Nummer des Klienten in dvo, die sowohl im Ordner dvo_export als auch im Zwischenverzeichnis Import aus Schritt 3 zur Anwendung kam und die damit zugleich auch die Nummer der neu entstehenden BMD 5.5-Fibu vorgibt. Ganz wichtig ist hier die Berücksichtigung der Stelligkeit der Personenkonten: Bevor man hier im Feld Klientennummer etwas einträgt, schaltet man mit der F1- Taste um, ob die Personenkonten 5 oder 6-Stellig sind: die jeweils aktuelle Einstellung (anfangs 5-stellig) wird ganz unten hier angezeigt: 15

16 Nachdem Sie das Feld Klientennummer mit der korrekten Klientennummer befüllt und mit ENTER abgeschlossen haben, startet der Konvertierungsvorgang. Am Ende finden Sie die neu angelegte(n) Finanzbuchhaltung(en) im entsprechenden Fibu-Jahresordner (bzw den Jahresordnern): Wie schon im Schritt 1 erwähnt werden bei jeder Konvertierung 2 Klienten- Ordner angelegt, wobei der Ordner mit der Endung "k" sofort gelöscht werden kann. 16

17 9.) Kontrolle der übernommenen Daten DVO-Buchhaltung und DVO-AVZ nach BMD konvertieren Es empfiehlt sich an dieser Stelle direkt die Konvertierung zu überprüfen. Als hilfreich erweisen sich vor allem folgende Programme, deren Auswertungen Sie mit den Auswertungen aus dvo vergleichen können: Ausdruck einer Saldenliste mit einer Gesamtsaldospalte z.b. mit dem Programm PR13F ohne Umsätze Ausdruck der OP Liste A4 hoch z.b. nach Kontonummer im Programm pr11 Im Buchungsprogramm pr03 mit dem Punkt 8 Abstimmsummen eine Kontrolle der Soll-Haben Gleichheit machen anschließend den Firmenstamm in pr00 (Firmenstammdaten, Kontengrenzen, Sammelkonten, USt-Konten, Skontokonten) einstellen in pr01 bei den Erlöskonten die Steuercodes hinterlegen 17

18 10.) Das AVZ übernehmen Um aus der dvo ein AVZ nach BMD zu übernehmen, muss es zuerst in dvo als CSV- Datei exportiert werden. In dvo wählt man dazu im Menü Betrieb den Datenexport nach Excel und setzt unbedingt das Häkchen beim Feld "Werte formatiert ausgeben", weil sonst keine Kommapunkte übergeben werden und dvo Cents statt Euro übergibt. Das Ergebnis sollte etwa so aussehen: Es empfiehlt sich einmalig diese AVZ-Datei in Excel zu öffnen und als Dateityp Text (MS-DOS) zu speichern, damit die Sonderzeichen korrekt dargestellt werden. Sie können diese Datei gerne direkt in den Import-Ordner aus dem Schritt 3 hier ablegen: 18

19 Dann starten Sie die Übernahme dieser Datei in BMD 5.5 mit dem Programm ap99dvo. WICHTIG: In dvo muss die Fibu abgeschlossen sein, da sonst im Exportfile ein Jahr zuviel abgeschrieben wird. Daher bitte immer eine AVZ-Datei aus einem bereits abgeschlossenen Vorjahr zu exportieren. Braucht man z.b. das AVZ in BMD für das Jahr 2009, dann exportieren Sie bitte aus der dvo das AVZ aus Im BMD-Programm ap99dvo geben Sie für diesen Fall folgende Werte ein: Wählen Sie im nächsten Fenster abschließend 1 - Übernahme der Anlagen Das Programm legt das AVZ in unserem Fall in der Fibu im Jahresordner bh09 an. 19

20 ANHANG A - Besonderheiten beim Konvertieren Korrigieren von Kontenänderungen Wurden in den dvo-jahren irgendwann in einem der Folgejahren ein Kundenkonten in einem Jahr geändert (daher ein bestehendes Kundenkonto wurde neu benannt für einen neuen Kunden - offensichtlich war der alte ausgeschieden oder der Name änderte sich wirklich), dann kommt diese neue Kontenbezeichnung nicht in BMD an. Dort werden die Kontenbezeichnungen immer vom ersten Jahr ihrer Anlage durch alle Folgejahre hindurch genommen. Wir haben daher alle 3 Kontengruppen (Sach, Kunden, Lieferanten) sowohl in BMD nach Excel exportiert als auch in dvo und haben anschließend die Kontentabellen matchen lassen, ob sie gleich sind. Bei Bedarf korrigierten wir die Konten in BMD. Ein Tool zum Kontenmatchen und Ausweisen der Differenzen ist bei uns - - kostenlos erhältlich. Hinterlegen der Kontengrenzen im Standardkontenrahmen Dass man den bei der Konvertierung zugrunde liegenden Standardkontenrahmen zuvor gut einstellt, ist vor allem für die Kontengrenzen maßgeblich. Denn nur über die korrekt eingestellten Kontengrenzen wird festgelegt, ob ein Personenkonto in BMD als Kunde oder als Lieferant ankommt. Diese "Wesensnatur" Kunde oder Lieferant kann anschließend im Kontostamm NICHT MEHR GEÄNDERT werden. Bei der MEDPLAN, deren Kunden in der Klasse 8 sind, hatten wir die Besonderheit, dass der Konverter, auch wenn als Kundenkontenkreis hinterlegt war, alle Konten in den zweiten Kundenkontenkreis transferiert hat, solange es diesen zweiten Kundenkontenkreis gab. Erst als wir ihn löschten zog der erste Kundenkontenkreis. Prüfprogramm pr07 ist sehr zu empfehlen - bei OP-Differenzen das Konto neu aufbauen und neu abstatten. Es tauchten auch 1-cent-Saldendifferenz beim Endsaldo-Vorjahr gegenüber dem EB-Saldo aktuelles Jahr auf - meist nur bei einer Handvoll von Konten. Der EB- Saldo im aktuellen Jahr hat gestimmt - der Endsaldo im Vorjahr wich jedoch jeweils um 1 cent vom tatsächlichen dvo-endsaldo ab. Da es sich nur um Centverschiebungen zwischen den wenigen Konten handelt (und keine andere Bilanzsumme als in dvo) buchten wir einfach die Centdifferenzen zwischen den Konten aus. Wechsel Kontenstelligkeit Beim Preisvergleich wechselte während der dvo-jahre die Stelligkeit der Personenkonten von 5 auf 6. Würde man nun mit 5-stelligen Konten (bei umdvo gleich zu Beginn einzugeben) konvertieren, würden die 6-stelligen nie richtig ankommen. Es empfiehlt sich daher gleich die Fibu mit 6-stelligen Personenkonten zu konvertieren. Entsprechend sind dann auch die Vorjahre vor dem Wechsel bereits mit den 6-stelligen Konten. 20

21 OP nur im letzten Jahr korrekt DVO-Buchhaltung und DVO-AVZ nach BMD konvertieren Ganz wichtig ist, dass in BMD die OPs nur im letzten bebuchten Jahr von dvo korrekt ankommen. Wir hatten einen Betrieb, wo schon ein paar Buchungen im Jänner 2010 gemacht wurden und haben den Betrieb konvertiert. Wir hatten vor, das BMD-Jahr 2010 einfach zu löschen und neu zu bebuchen. Da bemerkten wir, dass in 2009 keine OPs vorhanden waren. Überall waren OP- Differenzen, wenn man am Personenkonto in die manuelle Abstattung hineinging. (Was genau sah man in 2009: der OP-Saldo des Kontos war Null, weil keine OPs vorhanden waren - und der Kontosaldo wich vom OP-Saldo entsprechend ab. Ursache dürfte sein, dass BMD die OP-Verwaltung nicht aus den eigenen Buchungszeilen / dem Journal aufbaut, sondern die OPs aus dvo übernimmt - allerdings nur die aktuellsten OPs - daher nur die OPs des letzten dvo-jahres werden im letzten BMD-Jahr übernommen - in den anderen Jahren gibt es nichts.) Hätte man nun jene Positionen, die den OP-Saldo aus dvo ergeben in BMD manuell aufgebaut, wäre die OP-Differenz weg gewesen, da man nun auch in der BMD-OP- Verwaltung genau jene Beträge hat, die auch durch das Journal am Kontoblatt diesen Saldo ergeben. Allerdings hatten wir 80 Seiten OPs aus der dvo, was viel Arbeit gewesen wäre. Alternativ hatten wir schon die Notlösung in Betracht gezogen nur die Salden in BMD manuell einzuspielen und dazu die OPs... Letztendlich machten wir eine Kopie in dvo vom Betrieb und löschten das Jahr 2010 in dvo von dieser Kopie. Dann machten wir in dvo eine Betriebsreorganisation des letzten Jahres Zuletzt übernahmen wir diese Kopie in BMD und hatten die richtigen OP's. Fehlende USt-Prozent bei Vorjahres-OPs Bei Hübner und Hübner und der IST-Versteuerung war es wichtig, dass die UST- Prozent bei den Honorarnoten (ARs), vor allem bei den OPs von diesen ARs, die UST- Prozent richtig in BMD ankamen, weil wir sie für den Export für die Incentro- Schnittstelle brauchten (dort mussten 20 % oder 0% ausgewiesen werden bei unseren beiden Arten von Honorarnoten-USt-Fällen: 20% HN und 0 % HN). Den OP-Export für die Incentroschnittstelle machten wir mit pr10g - Buchungen - und löschten einfach alle Buchungen mit OP-Betrag 0. (Alternativ könnte man auch mit pr11 und dem Exceldrucker eine brauchbare OP-Liste erzeugen.) Wir beobachteten folgende 4 Fälle: 21

22 - ist der OP im aktuellen Jahr 2009 der Datenübernahme von dvo nach BMD entstanden (also eine HN im Jahr 2009 eingebucht in dvo) und betraf eine Rechnung mit 20 % UST, dann klappt sowohl der Export in die Incentro-Schnittstelle (dort sind also die fälligen 20% IST-Steuerprozent sichtbar im prlog-file) und auch das manuelle Buchen, falls man die Rg. in BMD manuell buchen würde. - ist der OP im aktuellen Jahr 2009 OHNE USt entstanden, so passt auch alles - sowohl der Export für Incentro ist korrekt und auch das manuelle Buchen klappt. - ist der OP in einem Vorjahr entstanden MIT USt, so kommt im Export für Incentro keine USt an und jede Matchung durch Incentro hätte die falsche Buchung zur Folge, daher keine USt. Beim manuellen Buchen würde allerdings korrekt die USt erfasst werden. - ist der OP in einem Vorjahr entstanden OHNE USt, so kommt im Export für Incentro keine USt an und jede Matchung durch Incentro wäre richtig. Beim manuellen Buchen würde allerdings USt anfallen, was verkehrt wäre. (Wieso BMD, obwohl es in diesem Fall im Steuerprozentfeld nichts / null stehen hat, dann hier Steuer bucht ist mir ein Rätsel.) Hiereine mögliche Lösung: Wir überarbeiten mit dem Manipulationsprogramm pr05 / Punkt 7 / F7-Sortierung nach Journalnummer von BMD alle OPs der Vorjahre: - bei den 20%-HN klopfen wir USt-Prozent von 20 rein - bei den 0% müssen 99 rein (ich habe Löschen des vorhandenen USt- Prozentinhalts und direkte Eingabe von Null probiert - geht beides nicht). Dann kommen im Exportfile die 20 % raus bzw die 99 % und auch das manuelle Buchen würde klappen. Um die korrekte Liste zu erhalten, um zu sehen in welcher Journalzeile welcher Vorjahres-OP steht, holt man sich am besten mit prlog eine Liste aller Buchungen raus - mit OP-Betrag, Belegdatum, Symbol und Journalzeile und löscht dann alle Zeilen mit OP-Betrag Null - löscht alle Zeilen mit einem Belegdatum aus dem aktuellen,letzten übernommenen Jahr und hat dann nur noch die OP-Beträge aus dem Vorjahr. Am Symbol erkennt man auch gleich, ob es sich um eine Honorarnote handelt. (Denn nur bei den ARs brauchten wir die Korrektur der USt-Prozente.) TIPP: der BMD-Programmierer hat den ursprünglichen internen dvo-steuercode in das Freifeld einer jeden Buchung eingespielt. Wenn man am Kontoblatt oder im Journal mit ENTER eine einzelne Buchung öffnet, kann man mit der Fl-Taste die Ansicht umschalten. Im Freifeld steht dann zb im Buchungsdetail: 22

23 Diese Nummer ist wie gesagt der interne dvo-steuercode, den wir schon im Kapitel 7b hier besprochen haben. USt-Prozent und dvo-steuercode im Freifeld sind nur im betreffenden Jahr enthalten, in dem die Buchung entstanden ist. Ein OP aus dem Vorjahr, ist zwar durch die Jahresübernahme auch im aktuellen Jahr enthalten, aber man sieht wie gesagt keine USt-Prozent und keinen dvo-steuercode. Beides kann man in BMD nur im korrekten Vorjahr überprüfen - (daher am besten direkt am Kontoblatt mit F9 in das betreffende Vorjahr wechseln, in dem der OP entstanden ist und dort nachsehen.) Centdifferenzen Personenkontenbuchhaltung - Sammelkonten Wir hatten 3 Cent Differenz zwischen den Kundenkonten (welche gestimmt hatten) und dem Kundensammelkonto. Die Kontenklassensumme hatten gestimmt - beim genauen untersuchen hat der Banksaldo in der Klasse 2 die fehlenden 3 Cent irrtümlich enthalten. Durch einfache Umbuchung von 2800 auf 2000 war der Fehler behoben. Chaos der OP-Liste und Saldenliste Wenn in einem zweiten BMD Programmfenster gerade der dvo-konverter umdvo arbeitet, kam es immer wieder vor, dass im anderen BMD pr03 - Fenster die OP- Liste oder die Saldenliste völlig fremde Konten / falschen Salden anzeigte. Sobald man die Buchhaltung in eine andere BMD-Installation verschiebt, klappt wieder alles. 23

24 Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Konvertieren Ihrer Buchhaltung! 24

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