Auszüge aus dem Geschäftsbericht 2013/2014. nah dran

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1 Auszüge aus dem Geschäftsbericht 2013/2014 nah dran

2 Bericht des Ausichtsrates Aufsichtsrates Im vergangenen Geschäftsjahr trafen sich Aufsichtsrat und Vorstand in fünfzehn gemeinsamen Sitzungen Der Aufsichtsrat hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ( bis ) seine von Gesetz und Satzung vorgegebenen Aufgaben wahrgenommen. Er ließ sich vom Vorstand regelmäßig über die Lage und die Entwicklung der Genossenschaft sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle unterrichten. In 15 Aufsichtsratssitzungen und gemeinsamen Zusammenkünften mit dem Vorstand wurden die Angelegenheiten der Genossenschaft behandelt. Daneben haben sich die verschiedenen Kommissionen des Aufsichtsrates in sieben Sitzungen zusammengefunden, um die ihnen übertragenen Aufgaben zu erledigen. Auf der Grundlage der mit Aufsichtsrat und Vorstand festgelegten Modernisierungs- und Finanzplanung wurden die umfassenden Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt. Somit konnte der letzte 5-Jahres-Modernisierungs- und Instandhaltungsplan erfolgreich abgeschlossen werden. In diesem Berichtsjahr wurden hierfür rund 11 Millionen eingesetzt. Durch wohnwertverbessernde Maßnahmen konnte auf die Wünsche der Mitglieder individuell eingegangen werden. Wie im letzten Jahr angekündigt, wurde nunmehr mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau im Fürstenberg-Kiez in Karlshorst begonnen. Hier werden überwiegend große familienfreundli- che Wohnungen entstehen, die von der Tiefgarage bis zum Dachgeschoss barrierefrei erreichbar sind. Der Grundstein wurde am 22. November 2014 gelegt. Im Berichtsjahr konnte durch Zukauf von zwei Wohnanlagen in Mariendorf der Bestand in unmittelbarer Nähe unserer Objekte sinnvoll ergänzt werden. Die gute Arbeit unserer Vertreter, Hausgruppenberater und Mitglieder wird durch die EVM-Infobüros und EVM-Treffs unterstützt. In Ergänzung dieses ehrenamtlichen Engagements wird das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk EJF in das bestehende Netzwerk eingebunden und hilft dort, wo unsere ehrenamtliche Tätigkeit an Grenzen stößt. Dazu gehört auch das Projekt Kiezschwester in Lankwitz und Mariendorf, für das am 1. März 2014 das gemeinsame EJF- und EVM- Infobüro eröffnet wurde. Herr Jörg Dresdner wurde für ein weiteres Jahr bis zum als Vorstand bestellt. Der Aufsichtsrat hat bei allen wesentlichen Vorhaben nicht nur Einfluss auf den Umfang, die Planung und die Gestaltung genommen, sondern sich auch laufend über deren Verwirklichung informieren lassen. In diesen Kontext ist auch die jährliche Rundfahrt einzuordnen, die er gemeinsam mit dem Vorstand und den leitenden Mitarbeitern der

3 Genossenschaft einmal jährlich durchführt, um sich vor Ort ein persönliches Bild von der Ausführung der geplanten Maßnahmen zu machen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Vertreter mit einer gesonderten Rundfahrt durch die Wohnhausgruppen und in diversen Treffen und Gesprächen wie Themenveranstaltungen und Wohnhausgruppenfesten in die Arbeit mit eingebunden und deren positive Rückmeldung erhalten. Die jährliche Fortschreibung des Instandhaltungsund Modernisierungsplanes sowie des Finanz- und Liquiditätsplanes, die laufende Überprüfung des Risikomanagements der Genossenschaft, die Regelung steuerlicher, handelsrechtlicher und sonstiger für das Geschehen in der Genossenschaft relevanter Fragen und nicht zuletzt die Information über die Geschäftstätigkeit der EVM Berlin Service GmbH und der Gemeinnützigen Stiftung EVM Berlin gehörten zu den weiteren Tätigkeitsfeldern, denen sich der Aufsichtsrat zu widmen hatte. Auch in diesem Geschäftsjahr waren wir uns einig, dass das genossenschaftliche Denken und Handeln bei unseren Mitgliedern unterstützt und gegebenenfalls auch eingefordert werden muss. Hier sind deshalb ständig deutliche Anstöße der Organe notwendig, um den Mitgliedern immer wieder klar zu machen, dass das Leben und Wohnen in der Genossenschaft etwas ganz Besonderes ist, dieses aber in seiner Qualität nur weiter funktionieren kann, wenn sich möglichst viele Mitglieder dem genossenschaftlichen Denken ehrlich verpflichtet fühlen. Auch hier trägt immer wieder der Wunsch die Hoffnung, dass sich auch unsere jüngeren Mitglieder mit der sozialen Idee der EVM Berlin eg identifizieren, um zukünftig daran mitzuwirken. Vorstandes zu überwachen und ihn unabhängig davon in seiner Tätigkeit zu beraten und zu fördern, in vollem Umfang wahrgenommen hat. Er kam hierbei zu der Überzeugung, dass die Geschäftsführung den Vorgaben von Gesetz und Satzung entsprochen hat und die Aufgaben mit der gebotenen Umsicht und Sorgfalt ausgeführt wurden. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2013/2014 sowie den Lagebericht des Vorstandes geprüft und gebilligt. Er schlägt der Vertreterversammlung vor, dem Vorstand Herrn Jörg Dresdner, Frau Simone Felger und Herrn Torsten Knauer Entlastung zu erteilen und dem Jahresabschluss 2013/2014, dem Lagebericht des Vorstandes sowie dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2013/2014 zuzustimmen. Abschließend ist festzustellen, dass wir erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken können. Die EVM Berlin eg hat ihre Marktstellung weiter gefestigt und kann, was in diesen Zeiten immer wichtiger wird, ihren Mitgliedern auch in Zukunft ein sicheres und bezahlbares Zuhause gewähren. Der Profitgier und Spekulation der Gesellschaft zum Trotz hat unser Unternehmen seinen Beitrag geleistet, den Genossenschaftsgedanken weiter zu stärken. Dafür gebührt dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Genossenschaft Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Berlin, den 15. Dezember 2014 Dirk Rolf Aufsichtsratsvorsitzender Vorausschauend auf die Vertreterwahl, Ende nächsten Jahres, gibt es noch einiges zu tun! Ziel sollte unter anderem sein, eine höhere Wahlbeteiligung als in den Jahren zuvor zu erreichen, damit das Interesse für das gemeinschaftliche Miteinander in der EVM Berlin eg geweckt wird. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Aufsichtsrat seine vom Gesetzgeber und der Satzung vorgegebenen Aufgaben, zu denen insbesondere auch die Verpflichtung gehört, die Geschäftstätigkeit des

4 Auf einen Blick Blick Zahl der Mitglieder Zahl der Wohnungen Bilanzsumme in T , , ,6 Nutzungsgebühren in T , , ,1 Ausgaben für Instandhaltung in T 8.352, , ,7 andere umfassende Maßnahmen in T 2.156, , ,3 Geschäftsguthaben in T , , ,4 Vermögenslage Der Vermögensaufbau und die Kapitalstruktur der Genossenschaft stellen sich wie folgt dar: Aktiva 30. September September 2013 Tsd. % Tsd. % Langfristiger Bereich Grundstücke mit Wohn- und Geschäftsbauten ,6 89, ,1 93,8 Anderes langfristiges Vermögen ,6 12, ,5 91, ,2 91, ,6 95,3 Mittel- und kurzfristiger Bereich Sonstiges Vermögen ,9 9991, ,8 9991,1 Liquide Mittel* ,8 9996, ,1 9993, ,7 9998, ,9 9994, ,9 9100, ,5 9100,0 Passiva Langfristige Finanzierung Eigenkapital ,9 9944, , ,1 Fremdkapital ,4 9949, , ,2 Andere langfristige Verbindlichkeiten ,4 9991, , , ,7 9994, , ,4 Mittel-/kurzfristige Verbindlichkeiten/Rückstellungen 6.142,2 9995, , , ,9 9100, , ,0 *) Gekürzt um Verrechnungen in Höhe von 101,3 Tsd. (Vj. 44,3 Tsd. )

5 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 Geschäftsjahr Vorjahr 1. Umsatzerlöse a) aus der Hausbewirtschaftung , ,00 b) aus Betreuungstätigkeit 9.952, ,00 c) aus anderen Lieferungen und Leistungen 6.086, ,16 2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen , ,02 3. Andere aktivierte Eigenleistungen , ,00 4. Sonstige betriebliche Erträge , ,69 5. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung , ,44 6. Rohergebnis , ,43 7. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter , ,29 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung , , ,98 davon für Altersversorgung im GJ: ,49 (Vorjahr: ,68 ) 8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen , ,06 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen , , Erträge aus Gewinnabführung 8.234, , Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , , Zinsen und ähnliche Aufwendungen , , Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit , , Außerordentliche Aufwendungen , , Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , , Sonstige Steuern , , Jahresüberschuss , , Gewinnvortrag 4.206, , Einstellungen aus dem Jahresüberschuss in Ergebnisrücklagen , , Bilanzgewinn , ,79 davon Ausschüttung für Dividenden: , ,03

6 Die wichtigsten Kennzahlen Die wichtigsten Kennzahlen zeigen, dass die EVM Berlin eg eine gesunde und wirtschaftlich stabile Genossenschaft ist. Hohe Eigenkapitalquote Die Mitglieder der EVM Berlin eg haben nach wie vor großes Vertrauen in die Arbeit der Genossenschaft: Im Geschäftsjahr 2013/14 hat sich die Anzahl der Geschäftsanteile um erhöht. Die Eigenkapitalquote ist im vergangenen Geschäftsjahr nur unwesentlich gesunken, obwohl die Genossenschaft zwei Wohnanlagen (WHG 57, Wendelsteinweg 24, 26, 28 sowie WHG 58, Mariendorfer Damm 187, 189, 191) zu einem Kaufpreis von ,- erworben hat. Hohe Investitionen Die Genossenschaft ist weiter in der Lage, kontinuierlich und auf gleichbleibend hohem Niveau in ihren Wohnungsbestand zu investieren. Die EVM Berlin eg hat im Geschäftsjahr 2013/14 pro Quadratmeter 35,87 Euro für Instandhaltung und Modernisierung ausgegeben, was auch in Zukunft die gute Vermietbarkeit der Wohnungen sichert. Niedriger Leerstand Die Leerstandsquote konnte nicht zuletzt durch die sehr gut abgestimmte Arbeitsweise in den Serviceteams weiterhin unter einem Prozent gehalten werden. Am Stichtag 30. September 2014 standen lediglich insgesamt 47 Wohnungen leer, was einer Leerstandsquote von 0,9 % entspricht. Geringe Verschuldung Der Verschuldungsgrad der Genossenschaft befindet sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Für jeden Euro, den die Genossenschaft aus der Vermietung einnimmt, benötigt sie weniger als 18 Cent für Zins und Tilgung, während vergleichbare Berliner Genossenschaften im Durchschnitt für jeden eingenommenen Euro fast 41 Cent für Zins und Tilgung aufbringen müssen.

7 Veränderungen im Vorstand der EVM Berlin eg Der Aufsichtsrat hat Sylvia Lücke als Nachfolgerin von Simone Felger zum 1. April 2015 in den Vorstand der EVM Berlin eg bestellt. Der Aufsichtsrat der EVM Berlin eg hat gemäß 21 der Satzung Sylvia Lücke zum 1. April 2015 als hauptamtliches Vorstandsmitglied der Genossenschaft bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Simone Felger an und führt die Genossenschaft zukünftig gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Jörg Dresdner, der bis zum wiederbestellt wurde, und Torsten Knauer. Simone Felger war seit 1999 für die Genossenschaft tätig, zunächst als Mitarbeiterin der Hausverwaltung, dann als Serviceteamleiterin und anschließend zwei Jahre lang als Prokuristin, bevor sie im Jahr 2008 in den Vorstand bestellt wurde. In allen Positionen hat sie an der Entwicklung der Genossenschaft positiv mitgewirkt. Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeiter der Genossenschaft danken Frau Felger herzlich für ihren Einsatz für die EVM Berlin eg und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Sylvia Lücke ist bei der EVM Berlin eg keine Unbekannte. Sie hat in der Vergangenheit bereits Seminare und Coachings zu unterschiedlichen Themen für die Mitarbeiter der Genossenschaft durchge- führt. Darüber hinaus war sie maßgeblich an der Erarbeitung des Leitfadens der EVM Berlin eg, den Gelben Regeln beteiligt. Auch vielen Hausgruppenberatern ist sie aus dem Workshop Konfliktregulierung und Zusammenarbeit bekannt. Ihre umfassenden wohnungswirtschaftlichen Kenntnisse stellte sie bereits im Rahmen einer freiberuflichen Honorartätigkeit im Bereich der Wohnungseigentum-Buchhaltung und WEG-Abrechnung unter Beweis. Sylvia Lücke freut sich darauf, die EVM Berlin eg gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen in die Zukunft zu führen: Bereits während meiner Ausbildung habe ich das soziale Miteinander und die Idee eines nachhaltigen, auf Kooperation gestützten Wirtschaftens in einer Genossenschaft schätzen gelernt. Diese Verpflichtung gegenüber genossenschaftlichen Prinzipien habe ich während meiner Tätigkeit bei renommierten, aber auf Rentabilität bezogenen Wohnungsunternehmen vermisst. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass Rentabilität kein Selbstzweck ist. Sie darf das soziale Miteinander nicht einschränken, sondern muss vielmehr den Freiraum schaffen, dieses zu fördern. Der Vorstand der EVM Berlin eg (v.l.n.r.): Torsten Knauer, Sylvia Lücke, Jörg Dresdner

8 57. Vertreterversammlung Die 57. ordentliche Vertreterversammlung der EVM Berlin eg fand am 20. März 2015 im Best Western Hotel Steglitz International statt. In diesem Rahmen erfolgte die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Auch der vorgeschlagenen Verwendung des Bilanzgewinnes hat die Vertreterversammlung zugestimmt. Somit wird aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 20013/14 sowohl für die Pflichtanteile als auch für die freiwilligen Anteile eine Dividende von jeweils 4,0 Prozent ausgeschüttet. Turnusgemäß wählte die Vertreterversammlung drei Mitglieder des Aufsichtsrates für die Dauer von drei Jahren. Jens Carstensen, Horst Gaudlitz und Andreas Weiher stellten sich zur Wiederwahl und wurden in ihren Ämtern bestätigt. Auf seiner konstituierenden Sitzung wählte der Aufsichtrat Dirk Rolf wieder zum Vorsitzenden des Kontrollgremiums. Sein bisheriger Stellvertreter, Detlef Mauer, kandidierte aus persönlichen Gründen nicht mehr für dieses Amt. Als neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Aufsichtsrat den Vorsitzenden der Baukommission, Jens Carstensen. Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Vertreterversammlung Die Mitglieder der Vertreterversammlung wählten turnusmäßig drei Mitglieder des Aufsichtsrates Die in dieser Ausgabe von EVM nah dran dargestellten Geschäftszahlen sind ein Ausschnitt aus dem Geschäftsbericht 2013/14 der EVM Berlin eg. Das komplette Zahlenwerk finden Sie auf unserer Homepage unter Wenn Sie möchten, senden wir Ihnen den kompletten Geschäftsbericht auch zu. Wenden Sie sich hierfür bitte an unsere Geschäftsstelle. Impressum Herausgeber Konzept und Gestaltung Internet EVM Berlin eg Jörg Dresdner Paulsenstraße 39 Torsten Knauer Berlin Corinna Zeilinger Telefon 030/ Nr. 34, April 2015 Sitz Berlin Registergericht AG Charlottenburg GnR 409 B Vorstand: Jörg Dresdner, Torsten Knauer, Sylvia Lücke Aufsichtsratsvorsitzender: Dirk Rolf

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