Engagement für die Region Den Klimawandel im Blick. und ihre Menschen.

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1 Ein Unternehmen der Sparkassen Pro Ein Geschäftsbericht 2013 Ge Geschäftsbericht 2013 Engagement für die Region Den Klimawandel im Blick. und ihre Menschen.

2 Engagement für die Region und ihre Menschen: Die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland. Die Regionalität und die Nähe vor Ort sind Markenzeichen und Stärken der Provinzial Rheinland. Mit rund 620 Geschäftsstellen und über dort tätigen Mitarbeitern sowie mit 46 im Versicherungsgeschäft aktiven Sparkassen ist der Regionalversicherer nah an den Menschen in seinem Geschäftsgebiet. Aus dieser gelebten Nähe hat sich über Generationen großes Vertrauen und eine hohe Identifikation der Menschen mit ihrem Versicherungsunternehmen entwickelt. Bereits seit mehr als 178 Jahren engagiert sich die Provinzial Rheinland für die Menschen im Rheinland. Auch in Zeiten der weltweiten Krise an den Finanzmärkten übernimmt der öffentliche Versicherer Verantwortung für die Gesellschaft. In vielfältiger Weise werden soziale Projekte unterstützt, und auch der Erhalt herausragender Kulturgüter im Rheinland steht im Fokus des Engagements. Um die sozialen und kulturellen Aktivitäten zu bündeln, hat die Provinzial Rheinland im Jahr 2002 eine rechtsfähige private Stiftung gegründet, die Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland. Ein Unternehmen der S Sparkassen Geschäftsbericht 2013 Im Folgenden verwenden wir als Bezeichnung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschließlich die nach der Grammatik männliche Form in einem neutralen Sinne. Diese gewählte Form dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit.

3 2 Provinzial Geschäftsbericht 2013 Die ist herrschendes Des Weiteren kann die Unternehmen über die Provinzial Rheinland Lebensversi- alle Geschäfte vornehmen, die mittelbar oder unmittel- cherung AG Die Versicherung der Sparkassen, die Provinzi- bar den Betrieb von Versicherungsgeschäften fördern al Rheinland Versicherung AG Die Versicherung der Spar- oder unterstützen. Sie kann alle Geschäfte betreiben, die kassen und die Lippische Landes-Brandversicherungsan- der Gewinnerzielung unter Berücksichtigung des Gemein- stalt sowie über weitere Unternehmen. wohls dienen. Sie kann sich insbesondere an anderen Die betreibt ausschließ- Unternehmen beteiligen, für andere Versicherungsunter- lich das in Rückdeckung übernommene Versicherungsge- nehmen Versicherungsverträge vermitteln und die Rück- schäft. Seit dem 1. Januar 2009 tritt die Provinzial Rhein- versicherung sowie die Vermittlung von Sparverträgen, land Holding als Risikoträger für gruppeninterne Rückver- Bausparverträgen und allen Geschäften betreiben. sicherung auf. Die Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt Als Versicherungsholding verfolgt sie darüber hinaus betreibt alle Sparten der Schaden- und Unfallversicherung das Ziel der Förderung der flächendeckenden Versorgung als öffentlich-rechtlicher Wettbewerbsversicherer in ihrem der Bevölkerung mit Versicherungsschutz und der Auf- Geschäftsgebiet, dem Gebiet des ehemaligen Landes Lippe rechterhaltung eines kundenorientierten regional ausge- in seinen Grenzen von Weiterhin kann die Anstalt wogenen Marktes für Versicherungsprodukte, insbeson- Mit- und Rückversicherung nehmen und gewähren sowie dere im Land Nordrhein-Westfalen im Gebiet des Land- Versicherungsgeschäfte für andere Versicherungsunter- schaftsverbands Rheinland und im Land Rheinland-Pfalz nehmen vermitteln. in den ehemaligen Regierungsbezirken Koblenz und Trier, in den Grenzen vom 31. Dezember Die arbeitet eng mit den Sparkassen ihres Geschäftsgebiets zusammen und fördert den Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe. auf einen Blick Gebuchte Bruttobeiträge (Mio. ) Zuwachs in % ,3 11,5 14, ,1 0,9 4,3 11,8 15,4 15, ,4 2,4 3,2 Kapitalanlagen ohne Depotforderungen (Mio. ) Zuwachs in % Nettoverzinsung in % Jahresüberschuss (Mio. ) (Mio. ) Zuwachs in %

4 3 Prolog Vorwort Lagebericht des Vorstands 4 Geschäftsbericht Versicherungsmarkt 5 Ergebnisse unserer Versicherungsgruppe 7 Im Spiegel unabhängiger Bewertungen 8 Gewährträgerversammlung 10 Verwaltungsrat 11 Vorstand, Direktoren 13 Beiräte 14 Verband öffentlicher Versicherer 19 Geschäftsverlauf Der versicherungstechnische Geschäftsverlauf im Überblick 20 Der versicherungstechnische Geschäftsverlauf in den Versicherungszweigen und -arten 20 Kapitalanlagen 20 Übriges Ergebnis 21 Jahresüberschuss 21 Risikobericht 22 Ausblick und Chancen 25 Gewinnverwendungsvorschlag 26 Jahresabschluss Bilanz 28 Gewinn- und Verlustrechnung 30 Anhang zur Bilanz 31 Anhang zur Gewinn- und Verlustrechnung 40 Sonstige Angaben 41 Bestätigungsvermerk 43 Berichte des Verwaltungsrats und der Gewährträgerversammlung 44 Versicherungszweige und -arten 45 Impressum 46

5 4 Provinzial Geschäftsbericht 2013 Liebe Geschäftspartner, liebe Leserinnen und Leser, 2013 war für die Provinzial Rheinland ein erfolgreiches Geschäftsjahr, und das Unternehmen konnte sich als Marktführer im Rheinland weiter gut behaupten. So konnte trotz anhaltender Niedrigzinsphase unser Lebensversicherer weiter zulegen. Unter anderem getrieben durch das Einmalbeitragsgeschäft konnten die Beiträge hier um 4,3 Prozent ausgebaut werden. Nicht nur wegen der angespannten Schadensituation, sondern auch wegen der andauernden Niedrigzinsphase, der weiter zunehmenden Regulierung und der Diskussion um die Bewertungsreserven in der Lebensversicherung war die Branche 2013 insgesamt in einem unruhigen Fahrwasser. Im Auftrag unserer Eigentümer wurden daher im letzten Jahr Möglichkeiten einer Fusion mit der Provinzial NordWest geprüft, um mögliche Synergien zu heben. Wegen unterschiedlicher Auffassungen in einigen wichtigen Fragen sind diese Gespräche Ende des Jahres eingestellt worden. Die Provinzial Rheinland steht als Unternehmen auf einer in vielen Jahren erarbeiteten soliden Basis. Aber auch wir müssen mit Blick auf die sehr schwierige Entwicklung am Kapitalmarkt und mit Blick auf Kostensenkungsprogramme von Wettbewerbern stets neue Anstrengungen unternehmen, um die starke Marktstellung im Rheinland zu behaupten. Auskömmliche Prämien, effiziente Strukturen und die Kostensituation bleiben damit weiter im Fokus. Für dauerhaften geschäftlichen Erfolg ist eines allerdings entscheidend: das Engagement der Mitarbeiter im Innen- und Außendienst. Die Provinzial Rheinland hat solche Mitarbeiter, die mit viel Einsatz und Know-how dafür sorgen, dass sich das Unternehmen erfolgreich weiterentwickelt. Ihr Dr. Walter Tesarczyk Vorsitzender des Vorstands Provinzial Rheinland

6 Prolog Das Geschäftsjahr 2013 Gremien und Ansprechpartner Lagebericht des Vorstands Jahresabschluss Versicherungsmarkt Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Zur Situation am Versicherungsmarkt Die deutsche Wirtschaft konnte im Jahr 2013 trotz der Für die Versicherungswirtschaft war das Jahr 2013 erneut anhaltenden Rezession in einigen Mitgliedsländern der EU ein Jahr voller Herausforderungen. Das nach wie vor und einer gebremsten weltwirtschaftlichen Entwicklung schwierige Kapitalmarktumfeld, insbesondere das niedrige ein Wirtschaftswachstum mit einem Zuwachs des preisbe- Zinsniveau, stellte für die Lebensversicherungsunterneh- reinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,4 Prozent erzielen, men weiterhin eine starke Belastung dar. In der Schaden-/ das vor allem auf die starke binnenwirtschaftliche Nach- Unfallversicherung wurde der erfreuliche Anstieg der Bei- frage zurückzuführen war. tragseinnahmen durch vermehrt eingetretene witterungs- Insbesondere der Anstieg der privaten Konsumausgaben um 0,9 Prozent sowie der Konsumausgaben des Staates um 0,7 Prozent stützten die gesamtwirtschaftliche Ent- bedingte Schadenereignisse, die erneut zu hohen Schadenaufwendungen führten, getrübt. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirt- wicklung. Zudem konnte der starke Einbruch an Ausrüs- schaft e. V. (GDV) geht für die Versicherungswirtschaft in tungs- und Bauinvestitionen aus dem Jahr 2012 in von einem Beitragsanstieg im Vergleich zum Jahr deutlich abgeschwächt werden von insgesamt 3,0 Prozent aus. Nach vorläufigen Der Arbeitsmarkt zeigte erneut eine erfreuliche Ent- Werten wird neben einem Beitragswachstum in der wicklung. So stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 0,6 Pro- Lebensversicherung i. w. S.1 (4,0 Prozent) und in der Scha- zent auf 41,8 Millionen und erreichte somit im siebten Jahr den-/unfallversicherung (3,0 Prozent) auch in der privaten in Folge einen neuen Höchststand. Allerdings erhöhte sich Krankenversicherung (0,7 Prozent) ein Anstieg der Beiträge die Zahl der registrierten Arbeitslosen geringfügig auf 2,9 zu verzeichnen sein. Millionen im Jahresdurchschnitt, was zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote auf 6,9 (6,8) Prozent führte. Die deutschen Verbraucherpreise nahmen im Jahresdurchschnitt um 1,5 (2,0) Prozent zu. Dieser im Vergleich zu den Vorjahren moderate Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der rückläufigen Entwicklung der Kraftstoff- und Heizölpreise sowie der Abschaffung der Praxisgebühr. Die Kerninflation lag mit 1,2 Prozent leicht unter dem Niveau des Jahres Die privaten Haushalte profitierten von der wirtschaftlichen Entwicklung durch eine Erhöhung des verfügbaren Einkommens um 2,2 Prozent. Gleichzeitig sank die Sparquote, hauptsächlich aufgrund der niedrigen Zinsen, auf 10,0 Prozent. 1 einschließlich Pensionskassen und Pensionsfonds 5

7 6 Provinzial Geschäftsbericht 2013 Kapitalanlagen qualifizierten Anlageformen und quantitativen Anlagebe- Die deutschen Versicherer zählen zu den wichtigsten grenzungen die Kapitalanlagetätigkeit des Versicherungs- institutionellen Anlegern an den Kapitalmärkten. Sie in- sektors. Die Anlageverordnung schreibt den Unternehmen vestieren traditionell langfristig, damit sie die lang lau- vor, dass die Einhaltung der Anlagegrundsätze durch ein fenden Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen qualifiziertes Anlagemanagement, geeignete interne Kon- erfüllen können und halten ihre Anlagen i. d. R. bis zur End- trollverfahren sowie eine strategische und taktische Anla- fälligkeit. Das Kapitalanlagevolumen der Versicherungs- gepolitik sicherzustellen ist. Diese aufsichtsrechtlichen wirtschaft blieb auch in Krisenzeiten stabil und betrug und gesetzlichen Vorgaben haben sich in der Finanz- und Ende 2013 rund Mrd. Euro. Das entspricht mehr als Eurokrise bewährt. dem Vierfachen der für 2013 geplanten Ausgaben des Bun- Darüber hinaus setzen Versicherungsunternehmen seit deshaushaltes und übertrifft damit in der Höhe die Bilanz- langem zur Steuerung ihrer Kapitalanlagen Risikomanage- summe2 aller deutschen Sparkassen. Zudem nimmt die mentsysteme ein und richten ihre Portfoliostruktur an der Versicherungsbranche bei der Refinanzierung von Banken unternehmensindividuellen Risikotragfähigkeit aus. eine entscheidende Funktion wahr. Rund 11 Prozent der Die Anspannungen an den Finanzmärkten aufgrund Kapitalanlagen flossen an Banken zur direkten Refinan- der Staatsschuldenkrise im Euroraum haben im Laufe des zierung in Form von Darlehen und Schuldscheindarlehen. Jahres 2013 nachgelassen. Entscheidend dazu beigetra- In Staatsanleihen und Darlehen des öffentlichen Sektors gen haben niedrige Zinsen und eine damit verbundene investierte die Versicherungswirtschaft etwa 19 Prozent. hohe Liquiditätsversorgung. Mit fortschreitender Dauer des Die deutsche Versicherungswirtschaft erwies sich in Niedrigzinsumfeldes erhöhen sich jedoch auch die damit den vergangenen Jahren als stabilisierender Faktor und verbundenen Risiken. An den internationalen Finanzmärk- konnte ihre gesamtwirtschaftliche Funktion als Risiko- ten steigt die Gefahr, dass das Kapital verstärkt in risikorei- träger und bedeutender Kapitalgeber auch unter den chere Anlageformen drängt, was in der Vergangenheit zum erschwerten Bedingungen in vollem Umfang erfüllen. Sie Entstehen von Krisen beigetragen hat. Die anhaltend nied- nimmt auch weiterhin eine herausragende Bedeutung für rigen Zinsen belasten insbesondere die Lebensversiche- Investitionen, Wachstum und Beschäftigung in der deut- rer, weil sie die Erwirtschaftung der Garantieverzinsung schen Volkswirtschaft ein. erschweren und zu hohen Bewertungsreserven führen, die Versicherungsunternehmen verwalten die von ihren Kunden eingezahlten Versicherungsprämien und inves- bei Vertragsende hälftig an die Versicherten auszuschütten sind. tieren sie in unterschiedliche Anlageformen. Um jederzeit Die EZB senkte den Leitzins Mitte des Jahres 2013 auf in der Lage zu sein, ihre Leistungsversprechen gegenüber 0,50 Prozent und Ende des Jahres weiter auf 0,25 Prozent, ihren Kunden halten zu können, praktizieren die deut- um die Konjunktur zu beleben und deflationären Tenden- schen Versicherungsunternehmen eine langfristig ausge- zen entgegenzuwirken. Im Aktienmarkt wurde der Rück- richtete, vorsichtige Anlagepolitik zur Erzielung einer mög- gang der Unsicherheiten durch die Finanzkrise im Jahr lichst hohen Rendite bei größtmöglicher Sicherheit besonders deutlich. Nach anfänglichen Kursschwan- Volumen, Qualität und Struktur der Anlagen sind die kungen in den ersten Monaten des Jahres stieg der deut- Garanten für die Erfüllbarkeit der Leistungsversprechen sche Aktienmarktindex DAX von Zählern auf gegenüber den Kunden. Punkte zum Jahresende 2013 und schloss somit knapp Zudem legen der Gesetzgeber und die Aufsichtsbehör- unter dem kurz zuvor erreichten Allzeithoch von de eine Reihe von Bestimmungen fest, die die Unterneh- Punkten. Neben dem DAX konnten auch der Euro Stoxx 50 men bei ihrer Anlage befolgen müssen. Die fünf allgemei- (von auf Punkte) sowie der US-Index Dow Jones nen Anlagegrundsätze (Sicherheit, Rentabilität, Liquidität (von auf Punkte) im Verlauf des Jahres 2013 sowie Mischung und Streuung) bestimmen neben merklich zulegen. 2 Stand 2012

8 Prolog Das Geschäftsjahr 2013 Gremien und Ansprechpartner Lagebericht des Vorstands Jahresabschluss 7 Ergebnisse unserer Versicherungsgruppe Damit liegt die Provinzial Rheinland Versicherung Die Provinzial Rheinland Gruppe konnte sich auch im Geschäftsjahr 2013, das die gesamte Branche wiederholt erneut deutlich unterhalb des vom GDV für den Gesamt- vor große Herausforderungen stellte, erfolgreich behaup- markt prognostizierten Wertes von 102,0 Prozent. ten. Trotz des nach wie vor anspruchsvollen Marktumfel- In der Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG des sowie des andauernden Niedrigzinsumfeldes konnte stiegen die gebuchten Beiträge im abgelaufenen Geschäfts- erneut ein gutes Geschäftsergebnis erzielt werden. jahr um 4,3 Prozent auf 1.270,9 Mio. Euro. Im selbst abge- Die Beitragseinnahmen der Gruppe stiegen um 4,0 Pro- schlossenen Geschäft konnte ein Zuwachs von 4,2 Prozent zent auf insgesamt 2,5 Mrd. Euro. Zu diesem Wachstum auf 1.267,5 Mio. Euro verzeichnet werden. Diese positive haben maßgeblich die Kompositversicherer beigetragen, Entwicklung resultierte aus dem deutlichen Zuwachs des die mit 3,8 Prozent nunmehr das sechste Jahr in Folge stär- Einmalbeitragsgeschäftes, welches um 16,0 Prozent auf ker gewachsen sind als der Markt. Besonders in der Kraft- 492,3 Mio. Euro anstieg. Bei den gebuchten laufenden Bei- fahrtversicherung wurde mit etwa 9,7 Prozent ein deut- trägen wurde hingegen ein Rückgang um 2,0 Prozent auf licher Beitragsanstieg erzielt. Erfreulicherweise konnten 775,2 Mio. Euro verzeichnet. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 1.228,2 Mio. Euro an zudem in den meisten anderen Sachversicherungssparten ebenfalls positive Zuwächse erreicht werden. Auch in der Versicherungsnehmer gezahlt, was einer Erhöhung um Lebensversicherung nahmen die Beitragseinnahmen nach 10,8 Prozent gegenüber dem Wert des Vorjahres entspricht. einem leichten Rückgang im letzten Jahr wieder zu und Dieser Anstieg ergibt sich hauptsächlich aus Versiche- stiegen um 4,3 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Dies ist insbeson- rungsverträgen, die sich planmäßig im Ablauf befanden. dere auf den Anstieg der Einmalbeiträge zurückzuführen. Gebuchte Bruttobeiträge (Mio. ) Mio. Euro. Für das selbst abgeschlossene Geschäft erhöhten Provinzial Rheinland Komposit sich die Beitragseinnahmen um 5,3 Prozent auf 990,2 Mio. besonderem Maße die Kraftfahrtsparten (inkl. Kraftfahrt von 3,0 Prozent. Zu diesem erfolgreichen Ergebnis haben in Provinzial Euro und lagen damit deutlich über dem Branchenwert Versicherung AG maßgeblich auf die Verbundene Gebäudeversicherung mit einer Steigerung von 3,7 Prozent zurückzuführen war. Die bereits im Vorjahr sehr gute Combined Ratio, also die Summe aus Schadenaufwand und Kosten im Verhältnis zu den verdienten Bruttobeiträgen, für das selbst abgeschlossene Geschäft sank um 0,7 Prozentpunkte und beträgt nun 85,4 Prozent. Versicherung AG Sparkassen ProTect che Beitragssteigerung von 3,4 Prozent verzeichnen, die Rheinland DirektVersicherung Unfall) mit einem Anstieg von 9,5 Prozent beigetragen. Darüber hinaus konnten auch die Sachsparten eine beachtli- Provinzial Rheinland Leben ge des Gesamtgeschäftes stiegen um 4,5 Prozent auf 1.044, sches Bruttoergebnis erzielen. Die gebuchten Bruttobeiträ- Provinzial-Versicherungen: Die Provinzial Rheinland Versicherung AG konnte im Jahr 2013 abermals ein sehr gutes versicherungstechni- 0 Lippische LandesBrandversicherungsanstalt

9 8 Provinzial Geschäftsbericht 2013 Im Spiegel unabhängiger Bewertungen Bestnoten für die Provinzial Rheinland rung schneidet mit vier von fünf möglichen Sternen erneut Spitzenservice und sehr gute Produkte zu angemessenen sehr gut ab. Preisen dafür steht die Provinzial Rheinland. Um auf Kundenwünsche frühzeitig reagieren und den Produktanforde- uro: Provinzial Rheinland Leben unter den besten rungen des Marktes entsprechen zu können, unterzieht sich Lebensversicherern das Unternehmen regelmäßig den Bewertungen von Rating- Das Magazin uro hat die Stabilität der deutschen Lebens- unternehmen und Branchenkennern. Die guten Geschäfts- versicherer bewertet. Grundlage der Untersuchung war eine zahlen, hervorragende Produkte, eine sehr gute Betreuung Reihe von Kennzahlen, die die Versicherungsgesellschaften im Schadenfall und der hervorragende Service im Umgang der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Kunden haben im vergangenen Geschäftsjahr wieder zu übermitteln. Hinzugezogen wurden Daten des Analysehau- guten Ratings und Rankings geführt. Diese belegen die Leis- ses Assekurata. Insgesamt wurden die Kategorien Finanz- tungsfähigkeit der Provinzial Rheinland Lebensversiche- kraft, Performance, Kundenzufriedenheit und Bestandssi- rung und der Schaden- und Unfallversicherung. Auch im cherheit beurteilt. Die Provinzial Rheinland Leben erhielt vergangenen Geschäftsjahr standen die Themen Kunden- bei der Untersuchung die Gesamtnote gut. In den Teil- orientierung, Kundenzufriedenheit und Service im Fokus. bereichen Performance und Kundenzufriedenheit wurde sogar die Höchstnote sehr gut vergeben. Im Vergleich Morgen & Morgen: Provinzial Rheinland Leben gut waren 77 Anbieter. gerüstet für Krisensituationen Das renommierte Analysehaus Morgen & Morgen führt Ausgezeichnete Vorsorgeprodukte regelmäßig einen Belastungstest der Lebensversicherer Auch die Leben-Produkte erhalten regelmäßig Bestnoten. durch. Dieser zeigt, wie gut ein Lebensversicherer gegen Die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (Top-BUZ) und extreme Krisensituationen gewappnet ist. Dafür werden die Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (Top- jeweils ein Aktiencrash und ein Zinscrash simuliert. In bei- SBV) bekamen 2013 vom Analysehaus Morgen & Morgen den Fällen wird überprüft, ob die vorhandenen Eigenmittel im wichtigsten Teilrating Bedingungen die Bestnote aus- dafür ausreichen, dass der Versicherer seinen Verpflichtun- gezeichnet. Auch Stiftung Warentest bestätigt die Qua- gen in diesen Situationen immer noch nachkommen kann. lität der Selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung Die Provinzial Rheinland Lebensversicherung erhält erst- (Top-SBV). Wegen der kundenfreundlichen Regelungen mals die Bestnote ausgezeichnet. in den Versicherungsbedingungen wurde der Tarif mit der Höchstnote sehr gut (0,7) bewertet. WirtschaftsWoche: Finanzstark und kostengünstig Bereits zum zweiten Mal in Folge hat die PflegeRente Der Wiener Finanzwissenschaftler Professor Jörg Finsin- Exklusiv von Morgen & Morgen fünf Sterne und damit die ger untersucht seit 1997 exklusiv für die WirtschaftsWo- Höchstbewertung ausgezeichnet erhalten. Im Rahmen che die Finanzstärke deutscher Lebensversicherungen. des Ratings wurde eine spezielle Analyse der Tarifbedingun hat er aus den Bilanzzahlen der 74 größten Anbieter in gen einzelner Versicherer durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, Deutschland erneut ermittelt, wie sich Kosten, Renditen und dass die Provinzial Rheinland Leben zu den besten Anbie- Ausschüttungen entwickelt haben. Dazu werden in einem tern von Pflegerentenprodukten gehört. Benchmarking die Unternehmen sowohl hinsichtlich der Kapitalanlage als auch der Kosten verglichen. Das Rating Handelsblatt-Studie: Testsieger in der zeigt, welche Lebensversicherer ihren Kunden auch zukünf- Wohngebäudeversicherung tig niedrige Kosten und die Aussicht auf hohe Überschüsse Das Handelsblatt hat Ende 2013 in einer Studie die Zufrie- bieten. Daneben fließen in die Bewertung auch die zukünf- denheit der Eigenheimbesitzer mit ihrer Wohngebäudever- tigen Anlagechancen ein. Damit berücksichtigt das Finsin- sicherung untersucht. Insgesamt Kunden der zehn ger-rating anders als andere Versicherungsvergleiche größten Anbieter wurden durch das Forschungsinstitut zusätzlich die langfristigen Renditeaussichten der Versiche- S.W.I. Finance befragt. Im Vordergrund standen dabei die rungskunden. Die Provinzial Rheinland Lebensversiche- Teilbereiche Leistungsangebot und Service.

10 Prolog Das Geschäftsjahr 2013 Gremien und Ansprechpartner Lagebericht des Vorstands Jahresabschluss Die Provinzial Rheinland wurde als Markführer im Wohn- Karriere-Rating von Assekurata: Optimale Chancen gebäudesegment in beiden Teilbereichen Testsieger und Sehr gut zu diesem Ergebnis kommt zum zweiten Mal belegt in der Gesamtplatzierung den zweiten Rang. das Karriere-Rating der unabhängigen Ratingagentur Assekurata für die Karrierechancen in der Ausschließlich- map-report: Bestnote für die Kfz-Versicherung keitsorganisation der Provinzial Rheinland. Bewertet wur- Der renommierte und unabhängige Informationsdienst den die Teildimensionen Vermittlerorientierung, Finanz- für Finanzdienstleister map-report bewertet die Provinzi- stärke, Beratungs- und Betreuungskonzept sowie Wachs- al Rheinland bereits seit 13 Jahren immer wieder mit der tum. Grundlage für die Bewertung von Assekurata waren Bestnote mmm für hervorragende Leistungen in der Interviews mit dem Top-Management im Vertrieb, Vertriebs- Autoversicherung. Günstige Beitragssätze, der umfassen- leitern sowie Geschäftsstellenleitern der Provinzial Rhein- de Service und die kundenfreundliche Schadenregulierung land. Hinzu kamen Marktdaten, die ebenfalls berücksichtigt haben die Experten überzeugt. wurden. ServiceValue Service-Atlas Kfz : Gesamttestsieger in Kraftfahrt Die ServiceValue GmbH hat 2013 eine Wettbewerbsanalyse zu Servicequalität und Servicewert von Kfz-Versicherern erstellt. Die Untersuchung betrachtet die 25 größten Anbieter sowie insgesamt 11 Direktversicherer, für die über Kundenurteile mit über 40 Service- und Leistungsmerkmalen eingeholt wurden. Zum dritten Mal in Folge hat die KfzVersicherung der Provinzial Rheinland hervorragend abgeschnitten und wurde als Gesamttestsieger des Rankings bewertet. Das Kundenurteil sehr gut erhält sie zudem für die Teilbereiche Kundenservice sowie Kundenzufriedenheit. TÜV-zertifizierte Servicequalität Um ihren Kunden eine gleichbleibend hohe Servicequalität zu garantieren, hat die Provinzial Rheinland im Jahr 2013 erneut durch Audits vor Ort die Servicequalität des Innenund Außendienstes vom TÜV Rheinland überprüfen lassen mit Erfolg. Mit dem Gütesiegel Zertifizierte Servicequalität bescheinigen die unabhängigen Gutachter der Provinzial ein hohes Niveau beim Kundenservice und der Kundenorientierung. Damit ist die Provinzial Rheinland eines der wenigen Versicherungsunternehmen mit einer Qualitätsprüfung für den persönlichen Umgang mit Kunden, beispielsweise per Telefon, Brief, , Kundenkontakt, Leistungsversprechen und Einhaltung der Qualitätsstandards. Insgesamt konnte das Gütesiegel sowohl an die Hauptverwaltung als auch an einige Geschäftsstellen, die sich der Prüfung unterzogen haben, verliehen werden. 9

11 10 Provinzial Geschäftsbericht 2013 Gewährträgerversammlung Ulrike Lubek Remigius Kühnen Winfried Schittges, MdL Direktorin des Vorsitzender des Vorstands Landtagsabgeordneter Landschaftsverbandes Rheinland der Sparkasse Trier Landtag des Landes Vorsitzende (seit ) Trier Nordrhein-Westfalen Krefeld Stv. Vorsitzende (bis ) Krefeld Michael Breuer Prof. Dr. Christoph Landscheidt Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort Manfred Schnur Kamp-Lintfort Landrat der Kreisverwaltung Cochem-Zell Staatsminister a. D. Präsident des Rheinischen Stefan Peil Sparkassen- und Giroverbandes Dipl.-Sozialarbeiter Stv. Vorsitzender (seit ) Köln Vorsitzender (bis ) Treis-Karden Gunther Wölfges Vorsitzender des Vorstandes der Prof. Dr. Jürgen Rolle Sparkasse Mittelmosel Institutsleiter Eifel-Mosel-Hunsrück Pulheim Monzelfeld Rheinland-Pfalz Günter Rosenke Alexander Wüerst Stv. Vorsitzende Landrat Vorsitzender des Vorstands Heidweiler des Kreises Euskirchen der Kreissparkasse Köln Weilerswist Bonn Erftstadt Beate Läsch-Weber Präsidentin des Sparkassenverbandes

12 Prolog Das Geschäftsjahr 2013 Gremien und Ansprechpartner Lagebericht des Vorstands Jahresabschluss Verwaltungsrat Michael Breuer Norbert Wahl (bis ) Jörg Buschmann Staatsminister a. D. Verbandsgeschäftsführer des Vorsitzender des Vorstands der Präsident des Rheinischen Sparkassenverbandes Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert Sparkassen- und Giroverbandes Rheinland-Pfalz Velbert Vorsitzender (seit ) Ständiger Vertreter* Erftstadt Wiesbaden Beate Läsch-Weber Roman Frank (seit ) Präsidentin des Sparkassenverbandes Verbandsgeschäftsführer des Rheinland-Pfalz Sparkassenverbandes Rolf Fliß Vorsitzende (bis ) Rheinland-Pfalz Bürgermeister der Stadt Essen Heidweiler Ständiger Vertreter* Essen Rolf Einmahl Rechtsanwalt Aachen Hachenburg Ulrike Lubek Karl-Heinz Fürst Direktorin des Ulrich Ackermann Angestellter der Provinzial Landschaftsverbandes Rheinland Angestellter der Provinzial Krefeld Ralf Fleischer (bis ) Ingolf Bermes Angestellter der Provinzial Verbandsgeschäftsführer des Vorsitzender des Vorstands der Duisburg Rheinischen Sparkassen- und Kreissparkasse Bitburg-Prüm Giroverbandes Bitburg Marco Grünberg Ständiger Vertreter* Mülheim an der Ruhr Franz Haug Rechtsanwalt Thomas Böll Oberbürgermeister a. D. Fraktionsgeschäftsführer Solingen Helmut Schiffer (seit ) Landschaftsversammlung Verbandsgeschäftsführer des Rheinland Hubert Herpers Rheinischen Sparkassen- und Köln Vorsitzender des Vorstands Giroverbandes der Sparkasse Aachen Ständiger Vertreter* Sören Börding Mülheim an der Ruhr Angestellter der Provinzial Bochum Frank vom Scheidt Aachen Klaus Jensen Oberbürgermeister Landesrat Jutta Bommes Stadt Trier Landschaftsverband Rheinland Angestellte der Provinzial Trier Ständiger Vertreter* Krefeld Peter Ottmann Remscheid Frank Brakemeier Landrat Kreis Viersen Angestellter der Lippische Viersen Landes-Brandversicherungsanstalt Detmold (Fortsetzung auf der nächsten Seite) * Gemäß 9 Ziffer 5 der Satzung der. 11

13 12 Provinzial Geschäftsbericht 2013 Anke Paletta Sabine Pertek Dietmar Weiland Angestellte der Provinzial Angestellte der Provinzial Angestellter der Provinzial Mettmann Langenfeld Bernd Paßmann Dr. Jürgen Pföhler Klaus Wende Vertreter Landrat des Kreises Ahrweiler Vorsitzender des Vorstands der Solingen Bad Neuenahr-Ahrweiler Kreissparkasse Rhein-Hunsrück Simmern Prof. Dieter Patt Peter Schaaf Landrat a. D. Vorsitzender des Vorstands Neuss der Kreissparkasse Mayen Mayen Hans-Werner Tomalak Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Duisburg Voerde

14 Prolog Das Geschäftsjahr 2013 Gremien und Ansprechpartner Lagebericht des Vorstands Jahresabschluss Vorstand, Direktoren Vorstand Direktoren Dr. Walter Tesarczyk Rudolf Gaul Vorsitzender Christian Schick Dr. Winfried Stienen Patric Fedlmeier Stv. Vorsitzender (seit ) Ludger Gooßens Stv. Vorsitzender (bis ) Sabine Krummenerl Guido Schaefers Peter Slawik Dr. Anton Wiegers (seit ) Hans-Jürgen Topp 13

15 14 Provinzial Geschäftsbericht 2013 Beiräte für Haus- und Grundbesitz Dr. Stefan Ahrling Albrecht Huber Mitglied des Vorstands der Vorstandsmitglied BVT Bau- und gbt Wohnungsbau und Treuhand AG, Vermietungsgenossenschaft Trier eg, Trier Trier Max Aigner Reiner Kommescher Vorsitzender des Vorstands Vorstand der Heimbau der Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz, Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eg, Mainz Oberhausen Bernhard Bücheler Anett Leuchtmann Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Vorstand des Bauvereins Wesel AG, Gemeinnützige Wohnungs- und Baugenossenschaft Wesel Mieterschutz eg, Köln Hans-Jürgen Meisen Vorstand der Gemeinnützigen Kreisbau AG, Ulrich A. Büchner Mönchengladbach Sprecher des Vorstands der GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft Essen eg, Thomas Möller Essen Geschäftsführender Vorstand Margarethe-Krupp-Stiftung für Wohnungsfürsorge, Werner Dacol Essen Geschäftsführer der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbh, Köln Alexander Rychter Verbandsdirektor Rolf Einmahl Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rechtsanwalt Rheinland Westfalen e. V., Aachen Frank Esser Gisbert Schwarzhoff Vorstandsvorsitzender Geschäftsführer der Mülheimer Wohnungsbau eg, der WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH, Mülheim an der Ruhr Franz Haug Rechtsanwalt Oberbürgermeister a. D., Solingen

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