Thema Nr. 9: Gestaltungsmöglichkeiten für den Online-Vertrieb von Versicherungen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Thema Nr. 9: Gestaltungsmöglichkeiten für den Online-Vertrieb von Versicherungen"

Transkript

1 Thema Nr. 9: Gestaltungsmöglichkeiten für den Online-Vertrieb von Versicherungen Seminararbeit eingereicht bei Prof. Dr. Klaus Peter Kaas Lehrstuhl für Marketing I, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Betreuer: Dipl.-Kfm. Markus Guthier von cand. rer. pol. Kay Schlaaff Studienrichtung: BWL

2 - II - Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis...III 1 Problemstellung Marktpotential und Zielgruppen Internetnutzung und Marktpotential in Deutschland Zielgruppen für Online-Versicherer Online-Vertriebsmodelle für Versicherungen Online-Versicherung Versicherungsinternetplattform Rückwärtsauktion Kooperation und Integration Reverse Pricing Versicherungs-Aktienbörse Geeignete Produkte für den Online-Vertrieb Empirische Befunde: erfolgreiche Online-Versicherungsprodukte Determinanten für die Vorteilhaftigkeit des Online-Vertriebs eines Versicherungsproduktes Ausnutzung der Determinanten zur Generierung von Produktideen Beratung bei komplexen Versicherungsprodukten Anonymität und Vertrauen Beratungsbedürfnisse Digitale Beratungsmöglichkeiten Fazit Anhang...17 Literaturverzeichnis...22

3 - III - Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Anteil der Kundentypen an Internetnutzern in Deutschland (2004)...3 Abbildung 2: Neuabschlüsse: Vertriebswegenutzung Gesamtmarkt...9 Abbildung 3: Akzeptanz und Nutzung des Vertriebsweges Internet (Gesamt)...17 Abbildung 4: Akzeptanz und Nutzung des Vertriebsweges Bank (Gesamt)...17 Abbildung 5: Anteil der Kundentypen bei Internet-Usern und Nicht-User...18 Abbildung 6: Akzeptanz/Nutzung der Vertriebswege durch Distinguiert-Konservative...18 Abbildung 7: Akzeptanz/Nutzung der Vertriebswege durch anspruchsvolle Delegierer...19 Abbildung 8: Akzeptanz/Nutzung der Vertriebswege durch preisorientierte Rationalisten...19 Abbildung 9: Akzeptanz/Nutzung der Vertriebswege durch treue Vertreterkunden...20 Abbildung 10: Akzeptanz/Nutzung der Vertriebswege durch überforderte Unterstützungssucher...20 Abbildung 11: Akzeptanz/Nutzung der Vertriebswege durch Skeptisch-Gleichgültige...21 Abbildung 12: Neuabschlüsse Gesamtmarkt absolut durch User vs. Nicht-User...21

4 - 1-1 Problemstellung In der wissenschaftlichen Literatur wird postuliert, dass das Internet das Potential hat, tief greifende Veränderungen auf dem Finanzdienstleistungssektor aus zu lösen. 1 Diese Veränderungen sollen vor allem die Kosten und Möglichkeiten von Marketing, Vertrieb und angebotenen Finanzprodukten betreffen. Des Weiteren soll es möglich werden gänzlich neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. In der Praxis scheint sich dies allerdings nur bedingt zu bewahrheiten. Banken bspw. haben die Chance Internet genutzt und verzeichnen mit Online Banking und Brokerage große Erfolge. 2 Im Gegensatz dazu bleibt die Nutzung der Online- Versicherungen durch den Kunden hinter den Erwartungen zurück. 3 Die Online- Versicherungsangebote werden durch die Kunden primär zur Informationsgewinnung genutzt. Ein Abschluss findet nur in seltenen Fällen statt. Einige Aufsätze erklären dieses Phänomen damit, dass Versicherungen Push-Produkte sind, also solche, mit denen sich die meisten Menschen nicht gerne beschäftigen. 4 Auch ist der eigene Versicherungsbedarf häufig nicht klar, und somit werden Versicherungen nicht freiwillig gekauft. Ein Verkaufsdruck, wie er bis dato in der realen Welt durch Versicherungsvertreter aufgebaut wurde, lässt sich im Internet allerdings nicht erzeugen. Ein weiteres Argument für die verzögerte Entwicklung des Vertriebs von Internetversicherungen ist, dass der Versicherer, im Gegensatz zu anderen Finanzdienstleistungsanbietern, beim Online-Abschluss an gesetzliche Vorgaben gebunden ist. 5 Ziel dieser Arbeit ist es Möglichkeiten für einen erfolgreichen Online-Vertrieb von Versicherungen aufzuzeigen. Hierzu werden zunächst das Marktpotenzial und die relevanten Zielgruppen für Online-Versicherungen ermittelt. Darauf folgend soll dann ein Überblick über mögliche Vertriebs- und Preisfindungsmodelle und deren Vor- und Nachteile gegeben werden. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Produktgestaltung, da sich abzeichnet, dass nur bestimmte Versicherungsprodukte nachgefragt werden. Zuletzt soll die Problematik der Beratung für Versicherungsprodukte untersucht werden, da die meisten Kunden immer noch die Beratung durch einen Vertreter oder Makler gegenüber dem Internet vorziehen. 6 1 Vgl. Clemons/Hitt (2000), S.2 2 Vgl. Psychonomics AG (2004), S.72 3 Vgl. Miszori (2001), S.38 4 Vgl. Blase/Juls (2003), S Vgl. Blase/Juls (2003), S Vgl. Blase/Juls (2003), S. 66

5 - 2-2 Marktpotential und Zielgruppen 2.1 Internetnutzung und Marktpotential in Deutschland Das Internet hat sich bis heute zu einem intensiv genutzten Kommunikations- und Informationsmedium entwickelt. Im Jahr 2004 nutzen 35,7 Mio. Personen über 14 Jahren bzw. 55,3 Prozent der Bevölkerung in Deutschland das Internet. 7 Zwischen den Generationen gibt es dabei große Unterschiede, denn 95 Prozent der Jährigen, aber nur noch 53 Prozent der Jährigen nutzen das Internet. 8 Des Weiteren gibt es 2004 rund 55,9 Mio. Versicherte in Deutschland, 9 von denen 21,5 Mio. das Internet nutzen. 10 Online-Angebote von Versicherern werden primär von Besserverdienenden mittleren Alters wahrgenommen. 11 Knapp 1,3 Mio. Versicherungen wurden über das Internet abgeschlossen, was einer Steigerung gegenüber dem Jahr 2003 von 10% entspricht, allerdings ist dieses Wachstum primär dem generellen Anstieg der Internetnutzerzahlen zuzurechnen. 12 Rechnet man dieses heraus, bleibt die Abschlussrate weitgehend konstant bei durchschnittlich 3% der Internetnutzer. 13 Demgegenüber verzeichnen Homebanking, Onlineauktionen und Onlineshopping seit Jahren konstante Zuwächse. 14 Generell werden in den letzten Jahren immer seltener neue, unbekannte Seiten aufgesucht, sondern es wird auf bereits Bekanntes zurückgegriffen Zielgruppen für Online-Versicherer Um Versicherungen effizient über das Internet vertreiben zu können, ist es notwendig Zielgruppen zu identifizieren, die als Nachfrager in Betracht genommen werden. Die psychonomics AG hat anhand psychologischer Merkmale, wie bspw. Preisorientierung, Kompetenz oder Beeinflussbarkeit, sechs verschiedene Kundensegmente gebildet (vgl. Abbildung 1). 16 Mit Hilfe dieser Segmentierung ist es möglich, die Vertriebswegeakzeptanz eines Kunden einzuschätzen. Die größte Akzeptanz gegenüber dem Vertriebsweg Internet weisen die Gruppen der preisorientierten Rationalisten, der Distinguiert-Konservativen und der anspruchsvol- 7 Vgl. ARD/ZDF-Online-Studie (2004), S Vgl. ARD/ZDF-Online-Studie (2004), S Vgl. Psychonomics AG (2004), S.6 10 Vgl. Psychonomics AG (2004), S Vgl. Psychonomics AG (2004), S Vgl. o.v. (2004) und Psychonomics AG (2004), S Vgl. Psychonomics AG (2004), S Vgl. ARD/ZDF-Online-Studie (2004), S Vgl. ARD/ZDF-Online-Studie (2004), S Vgl. Psychonomics AG (2004), S.149f.

6 - 3 - len Delegierer auf. 17 Gemeinsam stellen diese 58 Prozent der Internetnutzer dar. Insbesondere die preisorientierten Rationalisten haben über das Internet schon Versicherungen abgeschlossen. 18 Die übrigen drei Gruppen sind entweder nur durch erhöhte Anstrengungen bzw. garnicht über das Internet erreichbar, und somit nur bedingt interessant für die folgenden Ausführungen. Die Segmentierung ermöglicht auch die vorhandene Kompetenz bzw. kognitiven Fähigkeiten eines Kunden einzustufen. Interessanterweise besitzen die angesprochenen Kundensegmente mit erhöhter Akzeptanz gegenüber dem Vertriebsweg Internet auch erhöhte kognitive Fähigkeiten und Kompetenz. Dies erweitert die Möglichkeiten der Versicherer hinsichtlich der Beratung, der Präsentation von komplexen Informationen oder einer anspruchsvollen Bedienbarkeit der Webseiten. Positiv beeinflusst wird die Akzeptanz des Vertriebsweges Internet durch die Faktoren junges Alter, hohes Einkommen und hohe Bildung. 19 Abbildung 1: Anteil der Kundentypen an Internetnutzern in Deutschland (2004) Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an psychonomics AG (2004) 3 Online-Vertriebsmodelle für Versicherungen Durch das Internet ergeben sich Optionen für den Vertrieb von Versicherungen, die über die traditionellen Arten des Vertriebs hinausgehen. Hierbei spielen z.b. die Interaktivität, die 24h- Verfügbarkeit, die Multimedialität und die hypertextuelle 20 Struktur eine tragende Rolle. Nachfolgend sollen anhand ausgewählter Vertriebsmodelle, die die speziellen Eigenschaften des Internets ausnutzen, Handlungsalternativen für Versicherer aufgezeigt werden. Diese sollen auf deren Vor- und Nachteile für Kunden und Versicherer untersucht werden. Die ausgewählten Modelle wurden unter Einbezug des Aspektes ausgewählt, dass es im Internet nicht möglich ist, einen Verkaufsdruck auf zu bauen. 17 Vgl. Psychonomics AG (2004), S Vgl. Psychonomics AG (2004), S Vgl. Bauer/Sauer/Brugger (2002), S.340f 20 Möglichkeit, über einen Link (Verweis) auf alle öffentlich zugänglichen Webseiten zu verweisen.

7 Online-Versicherung Fast alle Versicherer besitzen heute einen eigenen Internetauftritt, der allerdings meist über reine Produkt- und Unternehmenspräsentationen nicht hinausgeht. 21 Eine wirkliche Online- Versicherung ist hiermit aber noch nicht erreicht. Dies ist erst der Fall, wenn mindestens eine mittlere Virtualisierung der einzelnen Bestandteile der Marktleistung gegeben ist, also Beratung, Vertragsabschluss und Vertragsverwaltung über die Webseite möglich sind. 22 Erst dieser Schritt nutzt die speziellen Eigenschaften des Internets, und führt für den Kunden zu einem echten Mehrwert gegenüber dem traditionellen Versicherer. Grundsätzlich muss sich ein Versicherer fragen, welche Markenstrategie im Internet verfolgt werden soll, da Unternehmensmarken im Internet einen wesentlichen Beitrag zur Vertrauensbildung beitragen. Hier einige ausgewählte Ansätze: 23 Dachmarkenstrategie: (Bsp.: Hierbei handelt es sich um den Auftritt eines Offline-Versicherers mit dessen etablierter Marke im Internet. Das Markenvertrauen der Offline-Welt wird kostengünstig übernommen. Neue Kundensegmente können erreicht werden. Es entstehen aber starke Multichannel-Konflikte mit existierenden Vertriebskanälen. Einzelmarkenstrategie: (Bsp.: Geschaffen wird ein reiner Online- Versicherer mit entsprechenden Kostenvorteilen, meist als Tochtergesellschaft traditioneller Unternehmen. Allerdings ist der Aufbau der neuen Internetmarke sehr kostspielig. Diese Strategie kann der Diversifikation oder dem Ausbau eines eigenen Vertriebsweges in Konkurrenz zum Außendienst dienen. Markenfamilienstrategie: (Bsp.: Schaffung einer Internetmarke, die von der Reputation einer etablierten Offline-Marke profitiert. Auch diese Strategie kann der Diversifikation dienen. Diese Strategie lässt allerdings Kannibalisierungseffekte hinsichtlich der Offline-Marke nicht ausschließen. 3.2 Versicherungsinternetplattform Kernelement einer Business-to-Customer-Versicherungsinternetplattform (Bsp.: ist der Vergleich von Versicherungsprodukten verschiedener Versiche- 21 Vgl. Swiss Re (2000), S Vgl. Köhne (2002), S.7 23 Vgl. Köhne/Ringel (2002), S.5

8 - 5 - rungsunternehmen. 24 Der Vorteil für die Kunden dieser Plattformen liegt darin, dass sie einen umfassenden Überblick über die angebotenen Produkte diverser Versicherungsanbieter erhalten, ohne jede einzelne Webseite der Versicherungsunternehmen aufrufen zu müssen. 25 Unterschiede zwischen verschiedenen Plattformen können darin liegen, ob nur ausgewählte oder alle vorhandenen Versicherungsunternehmen im Portfolio enthalten sind. 26 Nachteile entstehen hier primär für den Versicherer. Die erhöhte Konkurrenz auf der Plattform führt zu Transparenz, wodurch die Ausnutzung von Informationsasymmetrien nicht mehr möglich ist und der Kostendruck auf den Versicherer steigt. 27 Auch im Business-to-Business-Bereich (bspw. für Makler, Rückversicherer, etc.) gibt es Internetplattformen mit Vergleichs- und Informationsmöglichkeiten. 28 Diese sollen aber nicht Inhalt dieser Arbeit sein. 3.3 Rückwärtsauktion Diese spezielle Form der Auktion stellt eine Umkehrung der herkömmlichen Vorgehensweise bei Versicherungsabschlüssen dar. Prinzip der Rückwärtsauktion ist, dass ein Kunde, durch anonyme Vorgabe seines individuell spezifizierten Risikos, ein Angebot eines Versicherungsanbieters erhält. 29 Der Vorteil für den Kunden liegt hierbei darin, dass Kontaktanbahnung und Lieferung angeforderter, maßgeschneiderter Informationen vom Versicherer übernommen werden, wodurch die Suchkosten des Kunden minimiert werden. Dies führt allerdings auf der Seite des Versicherers zu Vertriebskosten. 30 Der Vorteil für den Versicherer liegt darin begründet, dass es für ihn nun möglich ist, nur adäquate Risiken herauszusuchen. Die Angebote können an die Vorgaben des Kunden angepasst und somit Preisdifferenzierung betrieben werden. Bis dato ist ein solcher Marktplatz in Deutschland nur für große Unternehmenskunden und Vermittler realisiert (Bsp.: grundsätzlich ist dieses Prinzip aber auch für Personenversicherungen denkbar. In den U.S.A. gibt es bereits einen entsprechenden Anbieter (Bsp.: 24 Vgl. Schmidt (2000), S Vgl. Schmidt (2000), S Vgl. Kurzidim (2000), S Vgl. Brown (2002), S Vgl. Schmidt (2000), S Vgl. Schmidt (2000), S Vgl. Swiss Re (2000), S.16

9 Kooperation und Integration Ein entscheidender Nachteil der bisher vorgestellten Modelle ist, dass sich ein Kunde zunächst mit der Bedienung und den Funktionen dieser Webseiten vertraut machen muss. Da Versicherungsabschlüsse vergleichsweise selten getätigt werden, sind Internetseiten von Vorteil für den Online-Vertrieb, die bereits regelmäßige Besuche verzeichnen, und somit durch den Besucher effizient bedient werden können. 31 Auch die Argumentation, dass Versicherungen nicht ge-sondern verkauft werden, führt zur Überlegung den Vertrieb nicht nur über spezielle Versicherungs- oder Finanzdienstleistungswebseiten zu realisieren, sondern sich auch an anderer Stelle zu positionieren, um Besucherverkehr zu erzeugen. 32 Online-Portale bspw. bieten Usern die Möglichkeit sich zu bestimmten Themenbereichen wie Sport, Nachrichten oder auch Finanzen umfassend zu informieren. An solch einer Stelle wäre es für Versicherungsunternehmen sinnvoll Versicherungsinformationen und eine Online- Abschlussmöglichkeit zu integrieren. Alternativ wäre auch eine Kooperation mit Internetseiten möglich, die bspw. Flugreisen verkaufen, und somit eine gewisse Versicherungsrelevanz hinsichtlich Reiserücktrittskostenversicherungen oder ähnlicher Produkte besitzen. Solche so genannten Point-of-Sale-Portale 33 haben eindeutige Vorteile gegenüber den Vertriebsmodellen, wie sie in den vorherigen Punkten angesprochen wurden. Erstens wird dem Kunden der direkte Bezug zwischen dem potentiellen Verlust und der Versicherung bewusster und die Kaufbereitschaft steigt dadurch. 34 Zweitens kann der Preis einer Versicherung in den Preis bspw. eines Flugtickets integriert werden, was zu geringerer Preissensibilität führt. 35 Auch gibt es in letzter Zeit Ansätze, Versicherungen über gänzlich versicherungsfremde Webseiten zu vertreiben, um über diese intensiv genutzten Internetseiten Absatz zu erzeugen. Bspw. ist es nun möglich über die Internetseiten der Tchibo AG Kfz-Versicherungen von der ASSTEL Sachversicherung AG zu erhalten. Dabei ist der direkte Vertrieb über die Webseite von Tchibo realisiert. Eine andere interessante Variante der Integration ist die Eingliederung von Versicherungsunternehmenswebseiten in die Intranets von großen Unternehmen, wie bspw. Lufthansa AG oder Deutsche Bahn AG. 36 Hierbei können zielgruppenspezifische Angebote zu Personenversicherungen für Angestellte des Unternehmens vertrieben werden oder die Ein- 31 Vgl. Swiss Re (2000), S Vgl. Swiss Re (2000), S Vgl. Swiss Re (2001), S Vgl. Johnson/Hershey/Meszaros/Kunreuther, S Vgl. Thaler (1985), S Vgl. Köhne/Ringel (2002), S.4

10 - 7 - bindung von Abschlussmöglichkeiten und Vertragsverwaltung von Unternehmensrisiken realisiert werden. Die bisher dargestellten Vertriebsmodelle haben Preisfindungsmechanismen unterstellt, die denen der realen Welt entsprechen. Das Internet macht hier jedoch interessante Varianten möglich, welche in den nächsten Abschnitten aufgezeigt werden sollen. 3.5 Reverse Pricing Reverse Pricing bezeichnet einen Preisfindungsmechanismus, bei dem nicht der Verkäufer dem Käufer, sondern der Käufer dem Verkäufer ein Preisgebot nennt. 37 Eine Transaktion findet nur dann statt, wenn das Gebot des Käufers über der geheimen Preisschwelle des Verkäufers liegt. 38 Aktuell wird dieses Verfahren von diversen Internetanbietern (z.b.: zum Verkauf von Flügen, Hotelzimmern, Mietwagen, etc. genutzt. 39 Meiner Meinung nach ist aber auch eine Ausweitung auf Versicherungsprodukte denkbar, wenn es sich um standardisierte, wenig komplexe Versicherungen, wie private Haftpflichtoder Kfz-Versicherungen, handelt. Z.B. könnte das Angebot einer Kfz-Versicherung anhand von Kriterien, wie Fahrzeugtyp, Deckungssumme und Selbstbeteiligungsbetrag, ohne Nennung des Produktgebers charakterisiert werden. Auf dieses Angebot könnte ein Versicherungsnehmer ein Gebot abgeben. Zusatzoptionen wären im Nachhinein modular dazu kaufbar. Dieses Verfahren bietet Versicherungsunternehmen die Möglichkeit der Preisdifferenzierung, ohne das eigene Markenimage zu schädigen. Versicherungsnehmer erzielen hier den Vorteil, dass sie ein Gebot abgeben können, welches ihrer Zahlungsbereitschaft entspricht oder eventuell sogar kleiner als diese ist. Hiermit könnte das Vorurteil vieler Konsumenten, dass Versicherungen zu teuer sind, positiv beeinflusst werden. 3.6 Versicherungs-Aktienbörse Zuletzt habe ich einen Preisfindungsmechanismus eruiert, mit dem Kunden längerfristig an eine Versicherungswebseite gebunden werden können. Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist das Grundprinzip einer Versicherung. Bei Nicht-Existenz von Versicherungen müssten Individuen hohe Kapitalbestände für eventuelle Schadensfälle zurücklegen. 40 Die Versiche- 37 Vgl. Spann/Skiera/Schäfers (2005), S.2 38 Vgl. Spann/Skiera/Schäfers (2005), S.4 39 Vgl. Spann/Skiera/Schäfers (2005), S.2 40 Vgl. Diacon/Watkins (1995), S.240

11 - 8 - rung löst dieses Problem, indem es die Risiken der Versicherungsnehmer aggregiert. Je mehr Individuen in den Versicherungspool einzahlen, desto geringer können die Beiträge ausfallen, denn objective risk varies inversely with the square root of the number of cases under observation 41. Diese statistische Funktionsweise wird von Versicherungsunternehmen bereits genutzt, um computergestützt, mit Einfluss weiterer Variablen, die Beitragssätze zu errechen. 42 Nun wäre es möglich über das Internet eine Art Versicherungsaktie anzubieten, deren Preis (entspricht dem monatlichen Beitrag) davon abhängt, wie viele Individuen diese Aktie nachfragen. Je mehr Individuen die Aktie halten, desto günstiger wird der Preis. Es müssten jedoch gewisse Preisgrenzen eingehalten werden, damit bei Börsencrashs die Schutzfunktion der Versicherung nicht negativ beeinflusst werden kann. Standardisierte, wenig komplexe Versicherungen, wie Risiko-Lebens- oder Hausratversicherungen, könnten hierüber gehandelt werden. Die Versicherungsbörse könnte in bestehende Versicherungsmarktplätze oder Finanzportale integriert werden, was den Vorteil hätte, dass es viele Aktien von verschiedenen Anbietern geben könnte und eine hinreichende Markttransparenz gegeben wäre. 4 Geeignete Produkte für den Online-Vertrieb Nach der Auswahl eines Vertriebsmodells stellt sich für einen Versicherer die Frage, welche Produkte nun vertrieben werden sollen. Kirby und Dally postulieren hierzu in ihrem Aufsatz, dass sich nach absteigender Tauglichkeit nur die folgenden Produkte für die Internetdistribution eignen: Kfz-, Gebäude-, Hausrat-, Reise-, Lebensversicherung. 43 In dem nächsten Abschnitten möchte ich zunächst untersuchen, ob sich dieses Postulat empirisch bestätigen lässt, um dann darauf folgend Determinanten abzuleiten, die den Vertrieb eines Produktes über das Internet positiv beeinflussen können. 4.1 Empirische Befunde: erfolgreiche Online- Versicherungsprodukte Am Beispiel der HUK24 lässt sich sehen, dass es möglich ist Versicherungen erfolgreich über das Internet zu vertreiben. Die Unternehmenstochter der HUK Coburg ist seit Oktober 2000 im Netz vertreten und hat allein im ersten Jahr Verträge abgeschlossen, von denen 41 Vgl. Rejda (2003), S.3 42 Vgl. Schulte-Noelle (2001), S Vgl. Kirby/Dally (2000), S.35

12 - 9 - zweidrittel Kfz-Versicherungen waren. 44 Die psychonomics AG hat im Jahr 2004 in einer Untersuchung die Daten der Abbildung 2 ermittelt. 45 Bei Risiko-Lebensversicherungen wird mit 13 Prozent am häufigsten das Internet für Neuabschlüsse genutzt, gefolgt von Kfz- Versicherungen, Autoschutzbriefen und Kapital-Lebensversicherungen. 46 Diese Versicherungen sind unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass sie wenig erklärungsbedürftig sind. In den Zahlen spiegeln sich aber auch die günstigen Angebote mancher Internet- und Direktversicherer wider. 47 Potential scheint hinsichtlich Hausrat- und Grundbesitzversicherungen zu bestehen. Diese werden selten über die neuen Vertriebswege Internet, Direkt oder Bank nachgefragt. Dies ist auf die Dominanz der traditionellen Vertriebswege, wie Versicherungsvertreter, Geschäftsstelle oder Versicherungsmakler, und auf die sehr geringe Transaktionshäufigkeit bei diesen Versicherungen zurückzuführen. Es lässt sich auch erkennen, dass beratungsintensivere Produkte, wie Renten- und Rechtschutzversicherungen, gar nicht über das Internet nachgefragt werden, sondern dass auch hier bevorzugt die traditionellen Vertriebswege genutzt werden, da sie eine persönliche Beratung bieten können. 48 Abbildung 2: Neuabschlüsse: Vertriebswegenutzung Gesamtmarkt 100% traditionell Direkt (schriftl./tel.) Internet Bank 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Risiko-Leben Kfz Autoschutzbrief Kapital-Leben Hausrat Grundbesitz Private Haftpflicht Berufsunfähigkeit Private Unfall Rechtsschutz Private Rente Zusatzkranken Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an psychonomics AG (2004) 44 Vgl. o.v. (2001), S.6 45 Vgl. Psychonomics AG (2004) 46 Vgl. Psychonomics AG (2004), S Vgl. Psychonomics AG (2004), S Vgl. Swiss Re (2000), S.10

13 Determinanten für die Vorteilhaftigkeit des Online-Vertriebs eines Versicherungsproduktes Aus den Gemeinsamkeiten der erfolgreichen Produkte und eigenen Überlegungen, habe ich Determinanten für die Vorteilhaftigkeit eines Online-Versicherungsproduktes abgeleitet: Geringe Komplexität: Die Komplexität der Versicherungsprodukte scheint ein Kernproblem hinsichtlich der verzögerten Entwicklung des Online-Vertriebs von Versicherungen darzustellen. 49 Dies ist durch den damit implizierten Beratungsbedarf bedingt, welcher von den meisten Kunden gerne im persönlichen Gespräch gedeckt wird. 50 Durch Veränderungen im Design ist es aber möglich die Komplexität eines Produktes zu reduzieren. 51 Kurze Laufzeit: Durch kurze Laufzeiten fallen die negativen Konsequenzen einer e- ventuellen Fehlentscheidung des Kunden geringer aus. Dies erhöht die Entscheidungsfreude und somit die Abschlusswahrscheinlichkeit. Eine durch den Kunden als kurz wahrgenommene Laufzeit kann auch durch monatliche Kündbarkeit erreicht werden. Geringes Transaktionsvolumen: Das Transaktionsvolumen spielt vor dem Hintergrund eine Rolle, dass das Internet noch immer als unsicher eingestuft wird. 52 Des Weiteren ist der Wunsch nach persönlicher Beratung umso höher, desto größer das Transaktionsvolumen des Vertrages ist. 53 Bequeme Verwaltung: Die durch das Internet erzeugte Bequemlichkeit hinsichtlich des Verwaltungsaufwandes bei Bankkonten stellt den entscheidenden Erfolgsfaktor des Online Banking dar. Könnte dieser Faktor auch auf Versicherungen übertragen werden, wäre der Vorteil einer Online-Versicherung gegenüber einer Offline- Versicherung für den Konsumenten gegeben. Als Beispiel lässt sich hier die Online- Schadensverwaltung oder die Änderung von Selbstbehalten und Deckungssummen anführen. Direktabschluss: Der schnelle und direkte Abschluss einer Versicherung eröffnet einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Vertriebskanälen. Dem Direktabschluss 49 Vgl. Helten/Hartung/Rauscher (2001), S Vgl. Koch/Heise (2002), S Vgl. Swiss Re (2000), S Vgl. Friedrichs-Schmidt/Sauer (2004), S Vgl. Swiss Re (2000), S.10

14 stehen aber gesetzliche Regelungen entgegen. Der Versicherer muss dem Kunden nach Abschluss einer Police schriftliche Verbraucherinformationen aushändigen und bei Abschluss der Police darf kein Zweifel daran bestehen, dass der Versicherungsnehmer auch derjenige ist, der die Police kauft. 54 Hier ist es für Versicherungen wichtig eigene Strategien zu ersinnen, die dem User direkten Schutz ermöglichen. 55 Beispiele sind hier Formen der digitalen Signatur, Kooperationen mit Webseiten auf denen bereits eine Identifizierung des Kunden stattgefunden hat (z.b. durch POSTIDENT 56 ) oder kulantes Verhalten der Versicherer bzgl. sofortigen Versicherungsschutzes. 57 Hohe Flexibilität und Modularität: Durch flexible Produkte wird gewährleistet, dass Kunden ebendiese jederzeit an ihre veränderten Bedürfnisse anpassen können. Sei es eine Verminderung der Selbstbeteiligung, eine Erhöhung der Deckungssumme oder aber ein modulares Hinzukaufen bestimmter Vertragsbestandteile. Preisvorteil: Ganz eindeutig sollte der Kunde einen Preisvorteil gegenüber Offline- Produkten erzielen. Die Eigeninitiative und der teilweise erhöhte Zeitaufwand bei Abschluss einer Online-Versicherung muss an den Kunden zurückgegeben werden. Es bestehen Interdependenzen zwischen den oben genannten Determinanten. Bspw. bedingt eine hohe Flexibilität und Modularität, dass der Konsument die Versicherung über die Webseite bequem verwalten kann. Des Weiteren führt eine kurze Laufzeit zu höherer Flexibilität und zu häufigerem Verwaltungsbedarf. Auch sind die vom Kunden investierten Suchkosten abhängig vom Produktpreis. Bei geringen Preisen wird die Auseinandersetzung mit komplexen Problemstellungen gern umgangen Ausnutzung der Determinanten zur Generierung von Produktideen Die hergeleiteten Determinanten können genutzt werden, um Produkte zu entwerfen, die sich für die Distribution über das Internet eignen. 54 Vgl. Blase/Juls (2003), S. 68f. und Kaulbach (2004) 55 Vgl. Blase/Juls (2003), S.69f 56 Das POSTIDENT-Verfahren ermöglicht die eindeutige Identifizierung eines Kunden. Dieser muss sich vorab mittels Personalausweis am Schalter einer Postfiliale identifizieren. 57 Vgl. Blase/Juls (2003), S.69f 58 Vgl. Koch/Heise (2002), S. 1788

15 Just-in-Time-Versicherung: Unter diesem Begriff möchte ich Versicherungen zusammenfassen, die durch direkte Verfügbarkeit und kurze Laufzeiten gekennzeichnet sind. Denkbar wäre eine Reisekrankenversicherung, die sich fünf Minuten vor Abflug noch abschließen ließe und nur für diese Reise gültig wäre. Ebenso denkbar wäre eine Versicherung gegen, durch eine Operation verursachte, bleibende Schäden, die kurz vor Operation noch abgeschlossen werden könnte, und nur für diese Operation gültig wäre. Versicherungen mit modularem Aufbau: Durch die technischen Möglichkeiten der EDV ist es möglich Produkte genauer auf die individuellen Bedürfnisse der Konsumenten zuzuschneiden. 59 Dies kann erreicht werden, indem eine einzelne Versicherung durch den Kunden in Form von Module zusammengestellt werden kann, und somit genau seinen aktuellen Bedürfnissen entspricht. Wird hierbei gewährleistet, dass der Kunde diese Zusammenstellung jederzeit anpassen kann, wird ein hohes Maß an Flexibilität für den Kunden erreicht. Versicherungsbündel: Vorteilhaftigkeit einer Produktbündelung liegt vor, wenn die Zahlungsbereitschaften der Kunden über den variablen Kosten liegen. Da Versicherungen im Wesentlichen Fixkosten und nur in geringem Maße variable Kosten verursachen bietet sich eine Preisbündelung an. 60 Diese kann insbesondere genutzt werden, um Kunden individuelle, auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte Versicherungspakete anzubieten. Auch hier wird durch ständige Anpassbarkeit Flexibilität erzeugt. 5 Beratung bei komplexen Versicherungsprodukten Wie im vorangegangenen Kapitel gesehen, werden insbesondere komplexe Versicherungsprodukte nicht über das Internet nachgefragt. Dies liegt zu großen Teilen am Beratungsbedarf, der durch die Kunden gerne im persönlichen Gespräch mit einem Makler oder Versicherungsvertreter geklärt wird. Ein großer Vorteil dieser Beratungswege ist deren Flexibilität und Einfühlsamkeit hinsichtlich der individuellen Kundenbedürfnisse. In den nächsten Abschnitten sollen Faktoren aufgezeigt werden, die eine kundenindividuelle Beratung über das Internet erschwe- 59 Vgl. Schulte-Noelle (2001), S Vgl. Skiera/Spann (2002), S. 281

16 ren. Der letzte Abschnitt soll dann technische Möglichkeiten aufzeigen, mit denen eine individuelle und komplexitätsreduzierende Beratung trotzdem möglich ist. 5.1 Anonymität und Vertrauen Ein entscheidendes Hemmnis der Beratung im Internet ist das mangelnde Vertrauen der Konsumenten. Fehlendes Vertrauen im Internet wird oft mit technischer Unsicherheit, ungewisser Produktqualität und dem Verhalten der Vertragspartner verbunden. 61 Vor allem das Vertrauen hinsichtlich des Verhaltens des Vertragspartners wird zum Problem, wenn bei der Beratung sensitive Daten vom Kunden angegeben werden müssen. 62 Bei der Weitergabe von persönlichen Informationen im Internet hat das Misstrauen weiter zugenommen und es wird oft davon ausgegangen, dass die Daten an Dritte weiterveräußert werden. 63 Die Kunden besitzen deshalb eine Präferenz für einen gewissen Grad an Anonymität. 64 Eine Alternative um Anonymität zu gewährleisten und trotzdem benutzerspezifische Daten zu sammeln, ist die Ausnutzung von Pseudonymen. 65 Die genaue Identität von Beratungskunden bleibt somit im Verborgenen, und die Angabe von vertraulichen Daten findet weniger zögerlich statt. 5.2 Beratungsbedürfnisse Der Abschluss einer Versicherung lässt sich als Informationsprozess charakterisieren. Daraus ergeben sich die vier Dimensionen Informationsart, Informationsmenge, Informationsdarstellung und Informationskanal. 66 Im Folgenden soll ausschließlich vom Informationskanal Internet ausgegangen werden, was die Art und Menge der geforderten Informationen beeinflusst. 67 Hinsichtlich der geforderten Informationsart, -menge und -darstellung unterscheiden sich die Nachfrager erheblich. Um Informationen effizient an den Kunden weitergeben zu können, müssen seine kognitiven Fähigkeiten und eventuellen Vorkenntnisse in den Beratungsprozess einbezogen werden. 68 Vor allem die durch das Internet mögliche Personalisierung der Inhalte kann hierbei zur effizienten Informationsvermittlung beitragen, in dem Kunden nur die Infor- 61 Vgl. Spann/Zuber (2003), S Vgl. Spann/Zuber (2003), S Vgl. ARD/ZDF-Online-Studie (2004), S Vgl. Spann/Zuber (2003), S Vgl. Spann/Zuber (2003), S Vgl. Zuber (2003), S.2 67 Vgl. Zuber (2003), S.2 68 Vgl. Koch/Heise (2002), S.1789

17 mationen erhalten, die sie auch tatsächlich benötigen. 69 Zur Segmentierung der Kunden bzgl. ihrer Beratungsbedürfnisse eignen sich z.b. die bereits angesprochenen Kundensegmente der psychonomics AG (vgl. Abbildung 1). Die Zuordnung eines neuen Kunden zu einem dieser Segmente wird durch die oben angesprochenen Probleme bzgl. Anonymität und Vertrauen allerdings erschwert. Dadurch ist eine individuelle Informationsaufbereitung erst bei Bestandskunden mit entsprechender Datenbasis möglich. Bezüglich individueller Produktempfehlungen lassen sich anhand der erwähnten Kundensegmente aber noch keine Aussagen treffen. Häufig werden Kunden deswegen anhand ihrer momentanen Lebenssituation (bspw. Student/-in, Familienmutter/-vater) eingeordnet. Anhand dieser kann dann der jeweilige Versicherungsbedarf abgeleitet und Empfehlungen ausgesprochen werden, die allerdings am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen können. Lösungsansätze hierzu finden sich im folgenden Abschnitt. 5.3 Digitale Beratungsmöglichkeiten Rein technisch bietet das Internet durch seine Multimedialität und Interaktivität sehr gute Möglichkeiten komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen. 70 Durch die Kombination von Bildern, Grafiken, Videos, interaktiven Elementen, auditiven Erläuterungen und ausführlichen Texten können Sachverhalte wie Strukturen, Entwicklungen im Zeitverlauf oder Beziehungen verdeutlicht werden. 71 Nachfolgend sollen zusätzlich einige Werkzeuge beschrieben werden, mit denen User auf einer Internetseite individuell beraten werden können. Beratungsrechner: Bedarfsanalysen, Versorgungslücken, Beiträge, Sparvolumina und staatliche Fördergelder lassen sich mittels verschiedenster Beratungsrechner im Internet errechnen und visualisieren. Diese interaktiven Elemente ermöglichen dem Nutzer verschiedene Szenarien durch zu spielen, ohne mühsame Berechnungen anstellen zu müssen. Probleme bestehen allerdings, wenn zu viele Daten vom Kunden benötigt o- der die kognitiven Fähigkeiten des Kunden überfordert werden. Empfehlungs-Systeme: Kunden stehen oft vor dem Problem geeignete Produkte aus der Überfülle an Produkten herauszufiltern. Empfehlungssysteme bringen hier einen großen Fortschritt. Diese lassen sich nach ihrer Funktionsweise in nichtindividualisierte und individualisierte Systeme unterscheiden. Bei ersteren kommen re- 69 Vgl. Koch/Heise(2002), S Vgl. Koch/Heise(2002), S.1789

18 lativ simple Prinzipien zur Empfehlungsgenerierung zum Einsatz und jeder Kunde erhält die gleichen Empfehlungen. Die Recommender-Systeme 72, eine spezielle Gruppe der individualisierten Empfehlungssysteme, stellen eine weitaus interessantere Beratungsvariante dar. Sie ordnen Produkte nach den Produktbewertungen, typischem Nutzerverhalten oder Nutzungshäufigkeiten durch andere Nutzer ein. Dadurch basiert eine individuelle Empfehlung auf einer Mehrzahl ähnlicher Benutzer, welche als Empfehler (Recommender) tätig werden. 73 Recommender-Systeme setzen explizite Nutzerprofile voraus, die in der Praxis oft nicht verfügbar sind. Deshalb empfiehlt sich deren Einsatz in Portalen, denen die Nutzerprofile ihrer Kunden bekannt sind. Virtuelle Agenten: Dieser Beratungsservice soll den menschlichen Kundenberater möglichst analog abbilden. Ein Softwaremodul in Gestalt einer virtuellen Person nimmt natürlichsprachliche, in Textform verfasste Anfragen entgegen und klärt in einem interaktiven, textbasierten Dialog die Fragen des Kunden, indem sie Fachbegriffe verdeutlicht, Versicherungsalternativen vorschlägt und individuelle Risiken aufzeigt und berechnet. Schließlich kann ein maßgeschneidertes Versicherungspaket empfohlen werden. 74 Da sich die Interaktion auf den Dialog mit dem virtuellen Agenten beschränkt, muss sich der Kunde nicht mit der Komplexität der Webseite auseinander setzen. Reglementierungen für virtuelle Agenten liegen darin, dass diese nur vorgegebene Antworten geben können. Übergreifende und weiterführende Fragen lassen sich meist nicht beantworten, da nicht sämtlich mögliche Frage-Antwort-Paare im System hinterlegt sein können. Synchrone Kommunikation: Hierunter lassen sich Begriffe wie Telefonie und Videokonferenz über das Internet zusammenfassen. Diese Technologien ermöglichen die Kommunikation mittels Ton und ggf. Bild über das Internet, und ermöglichen es Kunden, ohne zusätzliche Kosten, mit einem Mitarbeiter des Versicherungsunternehmens Kontakt aufzunehmen. Allerdings muss der Kunde technische Voraussetzungen erfüllen, wie bspw. Breitbandverbindung oder Internet-Videokamera, um an dieser Beratungsmöglichkeit teilhaben zu können. 75 Aber auch eine 2-Kanal-Beratung wäre denk- 71 Vgl. Koch/Heise(2002), S Vgl. Runte (2000), S.9 73 Vgl. Runte (2000), S.9 74 Vgl. Koch/Heise (2002), S Vgl. Zschuckelt (2003), S.4

19 bar. Hierzu könnte der Kunde per Internetformular einen telefonischen Rückruf anfordern, um dann gemeinsam mit einem Kundenberater ein individuelles Informationsangebot auf der Internetseite des Versicherers zu erkunden. 76 Diese Formen der Beratung gewährleisten den größtmöglichen Grad der Individualisierung und sie schaffen am meisten Vertrauen aufgrund der zwischenmenschlichen Kommunikation. Nachteilig an dieser Beratung ist, dass im Hintergrund ein Call-Center vorhanden sein muss, was mit hohen Kosten verbunden ist. 6 Fazit Ziel dieser Arbeit war es Möglichkeiten für einen erfolgreichen Online-Vertrieb von Versicherungen aufzuzeigen. Die Studie hat die wissenschaftliche These bestätigt, dass das Internet als weit mehr als nur ein zusätzlicher Vertriebskanal zu betrachten ist. Wie ich aufgezeigt habe, ist es hierbei besonders wichtig den Kunden durch interaktive Teilhabe an die Internetseite des Versicherers zu binden und ihm einen echten Mehrwert durch die speziellen Eigenschaften des Internets zu bieten. Deshalb sollte man die unterstützenden Funktionen hinsichtlich Vertragsverwaltung oder Schadensmeldungen weiter ausbauen. Anhand meiner Ausführungen lässt sich auch erkennen, dass nicht alle Versicherungsprodukte für den Vertrieb über das Internet geeignet sind. Hinsichtlich der Produktpolitik ist eine Abkehr von traditionellen Denkweisen nötig, um Produkte zu kreieren, die im Netz erfolgreich sind. Die beschriebenen Determinanten liefern Ansatzpunkte, um Produkte zu schaffen, die sich an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten, und somit den Entwicklungen des allgemeinen Versicherungsmarktes in Richtung Käufermarkt entsprechen. Da vornehmlich komplexe Produkte auch weiterhin über die traditionellen Vertriebswege nachgefragt werden, und dies primär durch deren Erklärungsbedürftigkeit determiniert ist, müssen Lösungsansätze geschaffen werden, die eine effizientere Ausnutzung der Beratungsmöglichkeiten über das Internet ermöglichen. Hier konnte gezeigt werden, dass personalisierte und multimedial angereicherte Informationen zu einer besseren Beratung beitragen können. Vor allem die rasante Entwicklung von Rechnerkapazitäten und Bandbreiten lassen hier Anwendungen zu, die qualitativ mit einer Beratung durch einen Vertreter vor Ort gleichgestellt werden können. 76 Vgl. Buhl/Visser/Will (1998), S. 80

20 Abschließend lässt sich sagen, dass von den Versicherern die Potentiale des Internets unzureichend ausgenutzt werden. Besonders die nachwachsenden Generationen werden diesbezüglich hohe Anforderungen an den Vertriebsweg Internet stellen. Diesen Herausforderungen sollten sich die Versicherer stellen und neue Ideen und Produkte entwickeln. 7 Anhang Abbildung 3: Akzeptanz und Nutzung des Vertriebsweges Internet (Gesamt) Vertriebsw eg Internet Akzeptanz Nutzung 48% 44% 40% 36% 32% 28% 24% 20% 16% 12% 8% 4% 0% Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an psychonomics AG (2004), S.22 Abbildung 4: Akzeptanz und Nutzung des Vertriebsweges Bank (Gesamt) Vertriebsweg Bank Akzeptanz Nutzung 48% 44% 40% 36% 32% 28% 24% 20% 16% 12% 8% 4% 0% Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an psychonomics AG (2004), S.22

MORGEN & MORGEN RATGEBER. Versicherungen, klar und transparent. NEUTRAlE BERATUNGSBASIS

MORGEN & MORGEN RATGEBER. Versicherungen, klar und transparent. NEUTRAlE BERATUNGSBASIS MORGEN & MORGEN RATGEBER Versicherungen, klar und transparent NEUTRAlE BERATUNGSBASIS & EDITORIAl Liebe Leserinnen und Leser, dieser Ratgeber soll Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt der Versicherungen

Mehr

Kfz-Versicherer schöpfen Cross- Selling-Potenziale nicht aus

Kfz-Versicherer schöpfen Cross- Selling-Potenziale nicht aus +++ Pressemitteilung vom 24. Juni 2010 +++ Studie: Kundenmonitor Assekuranz 2010 - Schwerpunktthema Türoffner Kfz-Versicherung Kfz-Versicherer schöpfen Cross- Selling-Potenziale nicht aus Köln, 24. Juni

Mehr

Experten Interview. E-Interview mit Simon Nörtersheuser, www.competence-site.de Seite 1

Experten Interview. E-Interview mit Simon Nörtersheuser, www.competence-site.de Seite 1 E-Interview mit Simon Nörtersheuser, Titel des E-Interviews: Name: Funktion/Bereich: Organisation: Liquidität und Flexibilität durch den Verkauf von Lebensversicherungen aktuelle Trends im Zweitmarkt für

Mehr

Das Backoffice im Internet. ifa Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften. Neugestaltung der Prozesse in der Lebensversicherung

Das Backoffice im Internet. ifa Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften. Neugestaltung der Prozesse in der Lebensversicherung Das Backoffice im Internet Neugestaltung der Prozesse in der Lebensversicherung München, 21. November 2000 Dr. Andreas Seyboth Helmholtzstraße 22 D-89081 Ulm phone +49 (0) 731/50-23556 fax +49 (0) 731/50-23585

Mehr

AXA Winterthur. Agilität in der Assekuranz. 29.09.2011 Smart Business Days, namics. Boris Jacklowsky, Head Digital Business / Web

AXA Winterthur. Agilität in der Assekuranz. 29.09.2011 Smart Business Days, namics. Boris Jacklowsky, Head Digital Business / Web AXA Winterthur Agilität in der Assekuranz Boris Jacklowsky, Head Digital Business / Web 29.09.2011 Smart Business Days, namics Agenda 1. Das Versicherungsgeschäft: Gestern Heute Morgen Veränderungen der

Mehr

Einflussfaktoren auf den Abschluss von Versicherungen

Einflussfaktoren auf den Abschluss von Versicherungen Wolfgang Mayerhofer Einflussfaktoren auf den Abschluss von Versicherungen und der Beitrag des Versicherungsmaklers facultas.wuv Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einleitung und Problemstellung 1 1.1. Ziele und

Mehr

Online-, Direkt- und Annex-Vertrieb, die untypischen Vertriebswege der Versicherungswirtschaft? Robert Holz, http://www.rankingweb.

Online-, Direkt- und Annex-Vertrieb, die untypischen Vertriebswege der Versicherungswirtschaft? Robert Holz, http://www.rankingweb. Online-, Direkt- und Annex-Vertrieb, die untypischen Vertriebswege der Versicherungswirtschaft? Robert Holz, http://www.rankingweb.de Das Versicherungsgeschäft gilt als Beratungs intensiv. Der Nutzen der

Mehr

Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Social Media

Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Social Media Kundenzentrisches Banking - mit Hilfe von Was versteht man unter kundenzentrischem Banking? Problem: Banken haben heutzutage mit stagnierenden Märkten, starkem Wettbewerb und einer sinkenden Kundenloyalität

Mehr

Themenüberblick zum Seminar Marketing für Versicherungsdienstleistungen Sommersemester 2005

Themenüberblick zum Seminar Marketing für Versicherungsdienstleistungen Sommersemester 2005 Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Schwerpunkt Wertschöpfungsmanagement Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Marketing I Prof. Dr. Klaus

Mehr

Versicherungskonzept Mittelstand. Mehrwert ohne Mehrkosten

Versicherungskonzept Mittelstand. Mehrwert ohne Mehrkosten Mehrwert ohne Mehrkosten Der Kunde steht im Mittelpunkt 2 Die Qualität unserer Dienstleistungen sowie die von uns angebotenen Versicherungsprodukte und deren Preis ständig zu verbessern, sehen wir als

Mehr

Financial Forum: Wieviel Online darf es sein? Ergebnisse einer FMVÖ-Studie (Nov. und Dez. 2013)

Financial Forum: Wieviel Online darf es sein? Ergebnisse einer FMVÖ-Studie (Nov. und Dez. 2013) Financial Forum: Wieviel Online darf es sein? Ergebnisse einer FMVÖ-Studie (Nov. und Dez. 2013) Erhebungsdesign und Stichprobe Quantitative Studie Zielgruppe: -User ab 16 Jahren Stichprobe: n=1008 Österreich-repräsentativ

Mehr

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades,,Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang

Mehr

Pricing in der Versicherungsindustrie: Welche Innovationen kommen auf uns zu?

Pricing in der Versicherungsindustrie: Welche Innovationen kommen auf uns zu? Pricing in der Versicherungsindustrie: Welche Innovationen kommen auf uns zu? Prof. Dr. Hato Schmeiser Geschäftsführender Direktor Institut für Versicherungswirtschaft, Universität St. Gallen Agenda Pricing

Mehr

Chance für die Kundenbeziehung?

Chance für die Kundenbeziehung? Chance für die Kundenbeziehung? Sechs Thesen, warum die Branche profitieren kann Prof. Horst Müller-Peters Institut für Versicherungswesen Fachhochschule Köln www.ivw-koeln.de horst.mueller-peters@fh-koeln.de

Mehr

WIR VERBINDEN SIE MIT NEUEN KUNDEN

WIR VERBINDEN SIE MIT NEUEN KUNDEN MAKLERHOMEPAGE.NET Info Broschüre IN EXKLUSIVER KOOPERATION MIT: WIR VERBINDEN SIE MIT NEUEN KUNDEN maklerhomepage.net WARNUNG! EINE PROFESSIONELLE MAKLER HOMEPAGE ERHÖHT IHR VERTRIEBSPOTENZIAL! IN GUTER

Mehr

Cross-Selling bei Versicherungen. Empirische Analyse zu Status quo, Trends und zukünftigen Anforderungen

Cross-Selling bei Versicherungen. Empirische Analyse zu Status quo, Trends und zukünftigen Anforderungen Georg Wittmann Christiane Früchtl Silke Weisheit Cross-Selling bei Versicherungen Empirische Analyse zu Status quo, Trends und zukünftigen Management Summary In der Studie Cross-Selling bei Versicherungen

Mehr

Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken?

Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken? Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken? Herausforderungen und Ansatzpunkte für den Einsatz von Social Media bei Banken Wichtigste Ergebnisse aus der Masterarbeit MAS CRM9 an der ZHAW 24.02.2013

Mehr

Eigenpräsentation 2015 Unsere Leistungen

Eigenpräsentation 2015 Unsere Leistungen Eigenpräsentation 2015 Unsere Leistungen Philosophie Unabhängig Persönlich Kompetent Wir unterstützen Sie mit über 35 Jahren Erfahrung als freier und unabhängiger Finanz- und Versicherungsmakler. Ihre

Mehr

Die Schweizer Versicherungsbranche 2015

Die Schweizer Versicherungsbranche 2015 Institut für Banking & Finance Zentrum Risk & Insurance Die Schweizer Versicherungsbranche 2015 Schlüsselfaktoren lf und strategische t Optionen Daniel Greber, dipl. math. ETH Leiter Zentrum für Risk &

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Caching von Webanwendungen. 1.1.1 Clientseites Caching

1 Einleitung. 1.1 Caching von Webanwendungen. 1.1.1 Clientseites Caching 1.1 Caching von Webanwendungen In den vergangenen Jahren hat sich das Webumfeld sehr verändert. Nicht nur eine zunehmend größere Zahl an Benutzern sondern auch die Anforderungen in Bezug auf dynamischere

Mehr

Target-Report Assekuranz

Target-Report Assekuranz Target-Report Assekuranz Individuelle, zielgruppenbezogene Reports über den privaten Versicherungsmarkt in Deutschland Kontakt: Christoph Müller christoph.mueller@yougov.de +49 221 42061 328 Julia Sinicyna

Mehr

Was unsere Kunden sagen:

Was unsere Kunden sagen: social media Was unsere Kunden sagen:» Für uns als 4*Superior Haus ist es wichtig in der großen Social-Media-Welt präsent zu sein und im ständigen Dialog mit unseren Gästen zu bleiben. Die vioma liefert

Mehr

Ich will den Kopf frei haben! Rundum versichert mit der SecurFlex Police.

Ich will den Kopf frei haben! Rundum versichert mit der SecurFlex Police. Ich will den Kopf frei haben! Rundum versichert mit der SecurFlex Police. NAME: Bodo Kleinschmidt mit Thea WOHNORT: Regensburg ZIEL: Eine Police mit starkem Schutz und hoher Flexibilität. PRODUKT: SecurFlex

Mehr

Studie. Bewertung von Antragsprozessen in der Personenversicherung

Studie. Bewertung von Antragsprozessen in der Personenversicherung Studie Bewertung von Antragsprozessen in der Personenversicherung Inhalt: 1. Zielsetzung und Rahmenbedingungen der Studie...2 2. Projektkonzept...4 Übersicht...4 Phase 1: IST-Analyse bei den Studienpartnern...5

Mehr

Studie zum Potenzial von Insurance-Banking in Deutschland

Studie zum Potenzial von Insurance-Banking in Deutschland Studie zum Potenzial von in Deutschland Frankfurt am Main, August 2008 Dieses Dokument ist ausschließlich für Klienten bestimmt. Die Verteilung, Zitierung und Vervielfältigung auch auszugsweise zum Zwecke

Mehr

P2P Kredite - Marktplätze für Privatkredite im Internet. Fabian Blaesi

P2P Kredite - Marktplätze für Privatkredite im Internet. Fabian Blaesi P2P Kredite - Marktplätze für Privatkredite im Internet Fabian Blaesi Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 10 1.1 Hintergrund 11 1.2 Motivation 13 2. Social Lending 14 2.1 Entstehung und geschichtlicher Hintergrund

Mehr

Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Versicherungsvermittlung über Internetportale

Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. Versicherungsvermittlung über Internetportale BUNDESVERBAND DEUTSCHER VERSICHERUNGSKAUFLEUTE e.v. Positionspapier des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.v. zu Versicherungsvermittlung über Internetportale Der Bundesverband Deutscher

Mehr

ASKUMA Newsletter für Versicherer und Deckungskonzeptionäre

ASKUMA Newsletter für Versicherer und Deckungskonzeptionäre Ausgabe Nr. 02/2012 Juli 2012 ASKUMA Newsletter für Versicherer und Deckungskonzeptionäre Mehr Zeit für das Wesentliche gewinnen! 1 TOPTHEMA Welche Informationen sind im Vorfeld nötig um Versicherungsprodukte

Mehr

Die irische Versicherung für Deutschland. Portrait eines starken Partners

Die irische Versicherung für Deutschland. Portrait eines starken Partners Die irische Versicherung für Deutschland Portrait eines starken Partners Eagle Star in Irland auf einen Blick 1978 in Irland gegründet Seit 1998 Teil der Zurich Gruppe Viertgrößter Anbieter von Lebensversicherungen

Mehr

Die RheinLand Versicherungsgruppe traditionell offen innovativ - seit 135 Jahren

Die RheinLand Versicherungsgruppe traditionell offen innovativ - seit 135 Jahren Die RheinLand Versicherungsgruppe traditionell offen innovativ - seit 135 Jahren Die RheinLand Versicherungsgruppe Bedeutende Schritte der Unternehmensentwicklung 1925 Einstieg in das Kfz-Versicherungs-Geschäft

Mehr

Mehrwerte für Makler schaffen 2012

Mehrwerte für Makler schaffen 2012 Welche Leistungen Makler heute und in Zukunft an Versicherer binden YouGov Deutschland AG T +49 221-42061-0 www.yougov.de Dr. Michael Kerper, +49 221 42061-365 michael.kerper@yougov.de Sponsoringpartner:

Mehr

INS Engineering & Consulting AG

INS Engineering & Consulting AG INS Engineering & Consulting AG INS Präsentation «Auslagerung von Dienstleistungen im KMU-Umfeld» 11. Juni 2015 Seite 0 Agenda Begrüssung & Vorstellung Was macht KMUs einzigartig? Was sind Gründe für eine

Mehr

Multichannel-Management

Multichannel-Management Multichannel-Management Erreichbarkeit für den Kunden anytime and anywhere Filialbanken und ebusiness - @ktuelle Herausforderungen im Finanzdienstleistungsbereich 6. Februar 2001, Stuttgart Voraussetzungen

Mehr

E-Insurance. Creating a Competitive Advantage

E-Insurance. Creating a Competitive Advantage E-Insurance Creating a Competitive Advantage Agenda Studie e-insurance Studie e-insurance Darstellung der wichtigsten Ergebnisse Implikationen für die Versicherungsbranche 2 The Economic Intelligence Unit

Mehr

Versicherungen Markttrend 2007

Versicherungen Markttrend 2007 Versicherungen Markttrend 2007 Informationen zur Befragung Grundgesamtheit Methode In Privathaushalten lebende, deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland Telefonische

Mehr

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing ABWL Organisation und Personal Teilgebiet Organisation 401316/3 Dr. Markus Wiesner Wintersemester 2004/05 Fallstudie Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing Tanja Hechberger (0105268) Nicole Ipsmiller

Mehr

Bachelorarbeit. Preisvergleichdienste auf Smartphones: Vergleich deutscher Anbieter und technische Trends. Vorgelegt von.

Bachelorarbeit. Preisvergleichdienste auf Smartphones: Vergleich deutscher Anbieter und technische Trends. Vorgelegt von. Leibniz Universität Hannover Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik Leiter: Prof. Dr. Breitner Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.)

Mehr

Der entscheidende Vorteil. Bernd Leukert Mitglied des Vorstands und Global Managing Board, SAP SE

Der entscheidende Vorteil. Bernd Leukert Mitglied des Vorstands und Global Managing Board, SAP SE Der entscheidende Vorteil Bernd Leukert Mitglied des Vorstands und Global Managing Board, SAP SE Bernd Leukert Mitglied des Vorstandes Products & Innovation SAP SE Digitale Transformation Das digitale

Mehr

VAV Versicherung präsentiert Umfrage: Wie gut kennen die Österreicher ihre Versicherung? Die Befindlichkeit der Bevölkerung zu ihrer KFZ-Versicherung

VAV Versicherung präsentiert Umfrage: Wie gut kennen die Österreicher ihre Versicherung? Die Befindlichkeit der Bevölkerung zu ihrer KFZ-Versicherung PRESSEINFORMATION 07. Jänner 2009 VAV Versicherung präsentiert Umfrage: Wie gut kennen die Österreicher ihre Versicherung? Die Befindlichkeit der Bevölkerung zu ihrer KFZ-Versicherung Wie intensiv sind

Mehr

Executive Summary: Banken und Versicherungen Wettbewerbsfaktor Analytics - Reifegrad ermitteln, Wirtschaftlichkeitspotenziale entdecken

Executive Summary: Banken und Versicherungen Wettbewerbsfaktor Analytics - Reifegrad ermitteln, Wirtschaftlichkeitspotenziale entdecken Executive Summary: Banken und Versicherungen Wettbewerbsfaktor Analytics - Reifegrad ermitteln, Wirtschaftlichkeitspotenziale entdecken Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government Universität

Mehr

3. Paderborner Frühjahrstagung, April 2001 Die Supply Chain im Zeitalter von E-Business und Global Sourcing

3. Paderborner Frühjahrstagung, April 2001 Die Supply Chain im Zeitalter von E-Business und Global Sourcing 3. Paderborner Frühjahrstagung, April 2001 Die Supply Chain im Zeitalter von E-Business und Global Sourcing (OHNWURQLVFKH 0DUNWSOlW]H &+$1&(1 I UGHQ 0LWWHOVWDQG Prof. Dr. Helmut Reichling - Mittelstandsökonomie

Mehr

Assekuranz Potenziale für Marketing und Vertrieb

Assekuranz Potenziale für Marketing und Vertrieb Assekuranz Potenziale für Marketing und Vertrieb Erstellt von: Andreas Tegelbekkers und Dr. Jörg Sieweck Stand: März 2007 Inhaltsverzeichnis - II - Inhaltsverzeichnis 1 Kundenpotenziale...1 1.1 Haushalts-

Mehr

Wie hat die Digitalisierung unsere Wirtschaft verändert?

Wie hat die Digitalisierung unsere Wirtschaft verändert? Fakultät für Betriebswirtschaft Munich School of Management Wie hat die Digitalisierung unsere Wirtschaft verändert? Prof. Tobias Kretschmer 14. Münchner Wissenschaftstage, 10. November 2014 Institut für

Mehr

Zukunft der MF- Versicherung?!

Zukunft der MF- Versicherung?! Zukunft der MF- Versicherung?! Aus der Sicht eines MF- Produktverantwortlichen Mitgliederversammlung NVB & NGF Thomas Lanfermann Wallisellen, 13. Juni 2014 Copyright Allianz 13.06.14 1 Inhalt 1 Bedeutung

Mehr

R & M Vermögensverwaltung GmbH Eichenstraße 1 D-92442 Wackersdorf Tel. 09431-21 09 28 0 Fax 09431-21 09 29 9 E-Mail info@rm-fonds.de www.rm-fonds.

R & M Vermögensverwaltung GmbH Eichenstraße 1 D-92442 Wackersdorf Tel. 09431-21 09 28 0 Fax 09431-21 09 29 9 E-Mail info@rm-fonds.de www.rm-fonds. R & M Vermögensverwaltung GmbH Eichenstraße 1 D-92442 Wackersdorf Tel. 09431-21 09 28 0 Fax 09431-21 09 29 9 E-Mail info@rm-fonds.de www.rm-fonds.de Die R & M Vermögensverwaltung wurde von Günter Roidl

Mehr

Ihre Zukunft im Blick. ASSTEL Versicherungsgruppe

Ihre Zukunft im Blick. ASSTEL Versicherungsgruppe SICHTWEISEN. Ihre Zukunft im Blick. ASSTEL Versicherungsgruppe ABSICHT. Philosophie Von Beginn an haben wir uns ein klares Ziel gesteckt die Zufriedenheit unserer Kunden. Darauf ist unsere gesamte Unternehmensphilosophie

Mehr

Umgang mit versicherbaren Risiken: Insurance Risk Management

Umgang mit versicherbaren Risiken: Insurance Risk Management Umgang mit versicherbaren Risiken: Insurance Risk Management WOZU INSURANCE RISK MANAGEMENT? In unserer dynamischen, globalisierten Welt ändern sich die Rahmenbedingungen des Wirtschaftens ständig. Mit

Mehr

Versicherung und Internet 2012

Versicherung und Internet 2012 Versicherung und Internet 2012 Welche Vertriebsstrategien nachhaltig zum Erfolg führen 5. Dezember 2012, Pullman Cologne, Köln www.ftd.de/vi Vertrieb und Internet: Langfristige Kundenbindung oder stetiger

Mehr

Internetvergleichsportale Empirische Studie zur Transparenz und zu den Geschäftsmodellen. Pressekonferenz am 05. Juli 2011 in Köln

Internetvergleichsportale Empirische Studie zur Transparenz und zu den Geschäftsmodellen. Pressekonferenz am 05. Juli 2011 in Köln Internetvergleichsportale Empirische Studie zur Transparenz und zu den Geschäftsmodellen Pressekonferenz am 0. Juli 0 in Köln Inhalte. Zielsetzung. Forschungs- und Erhebungsdesign 3. Teilnehmer 4. Preisdimension.

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN! Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt. Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer

HERZLICH WILLKOMMEN! Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt. Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer HERZLICH WILLKOMMEN! Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer DAS HEUTIGE THEMA ERFOLGSKOMPONENTEN VERTRIEBSMODELL DER CLOUD Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt ERFOLGSKOMPONENTEN VERTRIEBSMODELL

Mehr

Social Media Marketing. Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc.

Social Media Marketing. Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc. Social Media Marketing Treffen Sie Ihre Kunden in sozialen Netzwerken. Besser ankommen mit dmc. Social Media Marketing bei dmc Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es

Mehr

SAP als effiziente IT-Application für den deutschen Mittelstand? mit Schwerpunkt Internationales Management

SAP als effiziente IT-Application für den deutschen Mittelstand? mit Schwerpunkt Internationales Management Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Universität Passau Bachelorarbeit SAP als effiziente IT-Application für den deutschen Mittelstand? Eingereicht bei Prof. Dr. Carola Jungwirth Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre

Mehr

PRESSEMAPPE. LifeFinance KG. Inhalt. Die clevere Alternative zu teuren Bankkrediten und Dispozinsen, dem Policen-Verkauf und der Policen-Kündigung

PRESSEMAPPE. LifeFinance KG. Inhalt. Die clevere Alternative zu teuren Bankkrediten und Dispozinsen, dem Policen-Verkauf und der Policen-Kündigung PRESSEMAPPE LifeFinance KG Die clevere Alternative zu teuren Bankkrediten und Dispozinsen, dem Policen-Verkauf und der Policen-Kündigung Inhalt Über Life Finance Unternehmensportrait Daten und Fakten Geschäftsmodell

Mehr

Umzug - von Offline zu Online? Wie sich umziehende Privatpersonen heute informieren

Umzug - von Offline zu Online? Wie sich umziehende Privatpersonen heute informieren Immostudie 2013 Umzug - von Offline zu? Wie sich umziehende Privatpersonen heute informieren Prof. Dr. Thomas Hess Anna Horlacher, M.Sc. Überblick Dieser Bericht enthält die Kernergebnisse der Immostudie

Mehr

Wie verständlich sind Produktinformationen und Verträge? Haben Sie den Vertrag abgeschlossen? 36%

Wie verständlich sind Produktinformationen und Verträge? Haben Sie den Vertrag abgeschlossen? 36% Frage 1: Denken Sie bitte an das letzte Mal zurück, als Sie sich mit einem Bank- oder Versicherungsprodukt beschäftigt haben. Welcher der nachfolgenden Aussagen stimmen Sie zu? a) Die Produktinformationen

Mehr

APRIL Deutschland Ihr starker Partner

APRIL Deutschland Ihr starker Partner APRIL Deutschland Ihr starker Partner APRIL Deutschland Ihr starker Partner Kompetente Lösungen für Ihren Erfolg Wer national oder international nach innovativen Dienstleistungen in den Bereichen Outsourcing

Mehr

Wie man großartige Banking IT Services baut

Wie man großartige Banking IT Services baut Mai 2012 Wie man großartige Banking IT Services baut by Frank Schwab Zusammenfassung Für mich ist ein großartiger Banking IT Service eine Dienstleistung einer Bank, die maßgeblich durch den Einsatz von

Mehr

DURSTIN & KOLLEGEN VERSICHERUNGSBERATER

DURSTIN & KOLLEGEN VERSICHERUNGSBERATER Lebenslanges - und Vorsorgekonzept Erstellt von: Georg Pitzl, Versicherungsberater Kanzlei Durstin & Kollegen Johann-Lipp-Str. 6 86415 Mering Telefon: (0 82 33) 79 33-0 Telefax: (0 82 33) 79 33-19 E-Mail:

Mehr

Marketing und Vertrieb in der Versicherungsbranche an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Marketing und Vertrieb in der Versicherungsbranche an der Schwelle zum 21. Jahrhundert Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fritz Marketing und Vertrieb in der Versicherungsbranche an der Schwelle zum 21. Jahrhundert AP Nr.99/06 Technische Universität Braunschweig Braunschweig 1999 ISBN 3 933628-05-9

Mehr

Service CASES. Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines echten Kundennutzens. Volume 18

Service CASES. Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines echten Kundennutzens. Volume 18 S Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines echten Kundennutzens Volume 18 Banken Privatkunden/Geschäftskunden. Die digitale Bank Fidor (www.fidor.de) richtet sich mit ihrem Angebot an Privat- und Geschäftskunden.

Mehr

Wandel gestalten Chancen nutzen

Wandel gestalten Chancen nutzen Wandel gestalten Chancen nutzen DSW Aktienforum 2008 Helmut Achatz Leiter Investor Relations 29. September 2008 Agenda Geschäftsmodell und Positionierung Betriebswirtschaftliche Kennzahlen Marktumfeld

Mehr

Wir wollten schon immer ruhig schlafen. Rundum versichert mit der Kompakt-Police.

Wir wollten schon immer ruhig schlafen. Rundum versichert mit der Kompakt-Police. Wir wollten schon immer ruhig schlafen. Rundum versichert mit der Kompakt-Police. NAME: WOHNORT: ZIEL: PRODUKT: Armin Naudorf Braunschweig Ein Versicherungsprodukt mit Rundum-Sicherheit. Kompakt-Police

Mehr

3 E-Commerce. Medium Internet. Internet ist das am schnellsten wachsende Medium in der Geschichte

3 E-Commerce. Medium Internet. Internet ist das am schnellsten wachsende Medium in der Geschichte 3 E-Commerce Elektronischer Handel, CMS, Portale, Elektronisches Bezahlen Carsten Köhn Medium Internet Internet ist das am schnellsten wachsende Medium in der Geschichte 1 Elektronische Marktplätze - Akteure

Mehr

Unbeschwert in die Zunkunft schauen. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Vorsorge und Absicherung Personen- und Sachrisiken.

Unbeschwert in die Zunkunft schauen. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Vorsorge und Absicherung Personen- und Sachrisiken. Lebenslinien Unbeschwert in die Zunkunft schauen Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Vorsorge und Absicherung Personen- und Sachrisiken Lernen Sie uns näher kennen. Wir betreiben

Mehr

Vermittler-Puls 2014. Online-Maklerbefragung zu. Entwicklungen in der Lebensversicherung

Vermittler-Puls 2014. Online-Maklerbefragung zu. Entwicklungen in der Lebensversicherung Vermittler-Puls 2014 Online-Maklerbefragung zu Entwicklungen in der Lebensversicherung Honorarberatung / Nettotarife durchgeführt vom 8. bis 10. September 2014 im Auftrag von maklermanagement.ag und Basler

Mehr

Social Media Dschungel: Hip, Hype, Trend oder Flopp?

Social Media Dschungel: Hip, Hype, Trend oder Flopp? Social Media Dschungel: Hip, Hype, Trend oder Flopp? Was ist Social Media? Social Media umfasst Web 2.0-Lösungen die ermöglichen, das Inhalte im www von jedermann rasch und einfach erstellt und bearbeitet

Mehr

Greift der Virus über?

Greift der Virus über? Greift der Virus über? Virales Marketing oder doch Mund-zu-Mund-Propaganda? Natalie Kwiecien, Senior-Analystin, ASSEKURATA Solutions GmbH ASSEKURATA Solutions GmbH. Venloer Straße 301-303. 50823 Köln.

Mehr

Power. Erfolg & Seite 1

Power. Erfolg & Seite 1 Mehr Power Erfolg & Seite 1 Vorwort TELSAMAX ist eine moderne Unternehmensberatung in der Nähe von Frankfurt am Main. Durch die Zusammenarbeit mit uns, nutzen Sie unsere Kernkompetenzen in den Bereichen

Mehr

confilias werte neu entdecken

confilias werte neu entdecken confilias werte neu entdecken So vielfältig wie Ihr Leben. Sie wissen, wo Ihr Weg hingehen soll und was Ihnen dabei wichtig ist? Sie möchten einen Partner, dem Sie vertrauen können und der Ihre Vorstellungen

Mehr

Process-Oriented Measurement of Customer Satisfaction - POMS

Process-Oriented Measurement of Customer Satisfaction - POMS Process-Oriented Measurement of Customer Satisfaction - POMS Kundenzufriedenheit (KZF) wird weithin als eine wichtige Voraussetzung für andauernden Unternehmenserfolg genannt. Wissenschaftliche Studien,

Mehr

Moderne Medien Projekt "Malteser Facebook" Pilotprojekt Malteser Hilfsdienst e.v. Geschäftsstelle Krefeld

Moderne Medien Projekt Malteser Facebook Pilotprojekt Malteser Hilfsdienst e.v. Geschäftsstelle Krefeld Moderne Medien Projekt "Malteser Facebook" Pilotprojekt Malteser Hilfsdienst e.v. Geschäftsstelle Krefeld Projekt "Malteser Facebook" 2 Gliederung Executive summary Aufgabenstellung Ziele warum Facebook

Mehr

GKV-Versicherte im Netz - Nutzererwartungen an Websites von Krankenkassen 1

GKV-Versicherte im Netz - Nutzererwartungen an Websites von Krankenkassen 1 Eigenstudie psychonomics AG GKV-Versicherte im Netz Nutzererwartungen an die Websites von Krankenkassen Studienleitung: Stefanie Gauert Usability-Forschung Anja Schweitzer Health Care-Forschung Oktober

Mehr

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 374 Eignung von Verfahren der Mustererkennung im Process Mining Sabrina Kohne

Mehr

Positionspapier. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. ID-Nummer 6437280268-55. zu den Anträgen

Positionspapier. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. ID-Nummer 6437280268-55. zu den Anträgen Positionspapier des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ID-Nummer 6437280268-55 zu den Anträgen der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Sicherheit, Wirksamkeit und gesundheitlichen Nutzen

Mehr

Inhalt. Präambel 4. Emittent 6. Basiswert 8. Produkt 10. Preis 14. Handel 16. Einhaltung 20

Inhalt. Präambel 4. Emittent 6. Basiswert 8. Produkt 10. Preis 14. Handel 16. Einhaltung 20 Derivate Kodex Freiwillige Selbstverpflichtung von Derivate Emittenten zur Einhaltung von Standards bei Emission, Strukturierung, Vertrieb und Marketing derivativer Wertpapiere Inhalt 2 3 Inhalt Präambel

Mehr

Requirements Engineering im Customer Relationship Management: Erfahrungen in der Werkzeugauswahl

Requirements Engineering im Customer Relationship Management: Erfahrungen in der Werkzeugauswahl Requirements Engineering im Customer Relationship Management: Erfahrungen in der Werkzeugauswahl GI-Fachgruppentreffen Requirements Engineering Agenda arvato services innerhalb der Bertelsmann AG Herausforderungen

Mehr

Was Sie erwartet. Blitzseminar: Social Network-Marketing Frankfurter Buchmesse 2009 Andrea Mühl, M. A. www.schattauer.de

Was Sie erwartet. Blitzseminar: Social Network-Marketing Frankfurter Buchmesse 2009 Andrea Mühl, M. A. www.schattauer.de To be (online) or not to be Social-Network-Marketing Was Sie erwartet 1. Entwicklung des Internets 2. Paradigmenwechsel im Marketing 3. Social Networks 4. Nutzung von Social Networks 5. Klassifizierung

Mehr

wikifolio.com: Revolution für private und institutionelle Anleger

wikifolio.com: Revolution für private und institutionelle Anleger wikifolio.com: Revolution für private und institutionelle Anleger Neue Anlageform: Social Trading Beobachten Sie die besten Trader und Vermögensverwalter Erzielen Sie die gleiche Wertentwicklung Für jedes

Mehr

BIL Wealth Management

BIL Wealth Management BIL Wealth Management DE Wir haben die gleichen Interessen. Ihre. BIL Private Banking BIL Wealth Management BIL Wealth Management ist unter anderem auch als Lebensversicherung erhältlich. EIN MASSGESCHNEIDERTES

Mehr

Kennziffern der extensiven und intensiven Entwicklung des Versicherungsmarktes in Russland

Kennziffern der extensiven und intensiven Entwicklung des Versicherungsmarktes in Russland Kennziffern der extensiven und intensiven Entwicklung des Versicherungsmarktes in Russland J. Neradovskaja Zusammenfassung Welche Rolle spielt die Versicherung derzeitig im Leben der Gesellschaft? Die

Mehr

Thema Nr. 9: Gestaltungsmöglichkeiten für den Online-Vertrieb von Versicherungen

Thema Nr. 9: Gestaltungsmöglichkeiten für den Online-Vertrieb von Versicherungen Thema Nr. 9: Gestaltungsmöglichkeiten für den Online-Vertrieb von Versicherungen Seminararbeit eingereicht bei Prof. Dr. Klaus Peter Kaas Lehrstuhl für Marketing I, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Mehr

Honorarberatung in Deutschland. Ergebnisse einer Umfrage. 2011, Prof. Weber GmbH

Honorarberatung in Deutschland. Ergebnisse einer Umfrage. 2011, Prof. Weber GmbH Honorarberatung in Deutschland Ergebnisse einer Umfrage 2011, Prof. Weber GmbH Kurzzusammenfassung Für die Studie wurden die Antworten von 101 Honorarberatern ausgewertet. Wir haben uns bemüht Antworten

Mehr

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von E-Learning Angeboten für Finance Masterarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Produktphilosophie erstellen

Produktphilosophie erstellen User Experience Produktphilosophie erstellen Bereich Anforderungen Aktivität Ziele Erleichterte Kommunikation zwischen Stakeholdern Designentscheidungen erleichtern/rechtfertigen schnell durchführbar einfach

Mehr

Modul: Betriebswirtschaftslehre, BWL 1B Veranstaltung: Übungsaufgaben aus dem online-tutorium

Modul: Betriebswirtschaftslehre, BWL 1B Veranstaltung: Übungsaufgaben aus dem online-tutorium Modul: Betriebswirtschaftslehre, BWL 1B Veranstaltung: Übungsaufgaben aus dem online-tutorium Übungsaufgaben und Lösungen Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Wirtschaft Dozent: Prof. Dr. Andreas Diedrich

Mehr

Die kommende Kollektion jetzt schon kaufen! Allianz Lebensversicherungs-AG

Die kommende Kollektion jetzt schon kaufen! Allianz Lebensversicherungs-AG Die kommende Kollektion jetzt schon kaufen! Allianz Lebensversicherungs-AG Inhalt 1 Ausgangslage und Auswirkung des Unisex-Urteils 2 Ergebnisse für den Kunden bereits jetzt profitieren 3 Wichtige Zusatzinformationen

Mehr

ONLINE-BANKING DER ZUKUNFT Persönliches Finanzmanagement, das mehr kann

ONLINE-BANKING DER ZUKUNFT Persönliches Finanzmanagement, das mehr kann Herzlich willkommen zum Webinar ONLINE-BANKING DER ZUKUNFT Persönliches Finanzmanagement, das mehr kann Referent: Martin Völler ELAXY Regionalleiter Vertrieb Tel: 089/ 890 130-122 Mail: martin.voeller@elaxy.de

Mehr

arvato systems Technologies GmbH partner erstklassige microsoft lösungen? machen wir.

arvato systems Technologies GmbH partner erstklassige microsoft lösungen? machen wir. arvato systems Technologies GmbH partner erstklassige microsoft lösungen? it mit augenmass? Sie wünschen sich integrierte Prozesse unterstützt von zukunftsweisenden IT-Lösungen, um neue Herausforderungen

Mehr

Preisliste der Clearingdienstleistungen

Preisliste der Clearingdienstleistungen Preisliste der Clearingdienstleistungen Börsengehandelte und außerbörslich gehandelte Derivate September 2014 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einführung 3 2. Preisgestaltung 3 3. Preisstruktur 4 3.1. Transaktionsbezogene

Mehr

Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen

Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen Inhalt 2 4 Professionelle Vermögensberatung 5 Kompetenz und Unabhängigkeit 6 Nachhaltiger Vermögensaufbau 7 Klare und verlässliche Beziehungen 8 Bedürfnisgerechte

Mehr

Business Transformation

Business Transformation Business Transformation Geschäftsmodelle und -architekturen im digitalen Zeitalter e-trend Media Consulting GmbH Oliver A. Klimek - exponet 2001 in Köln 20.11.2001 Folie 1 Need for change? Kräfte des Wandels

Mehr

Grad der Veränderung. Wie hoch ist der Grad Ihrer Veränderung? Viel. Änderung Arbeitsweise. Wenig. Änderung Denkweise. Mäßiger Grad der Veränderung

Grad der Veränderung. Wie hoch ist der Grad Ihrer Veränderung? Viel. Änderung Arbeitsweise. Wenig. Änderung Denkweise. Mäßiger Grad der Veränderung Grad der Wie hoch ist der Grad Ihrer? Änderung Arbeitsweise Viel Wenig Mäßiger Grad der Beispiel: Optimierungen im Bestehenden Geringer Grad der Beispiel: Verkauf eines Bereiches Hoher Grad der Beispiel:

Mehr

Verordnete (In)Transparenz?

Verordnete (In)Transparenz? Verordnete (In)Transparenz? Transparenz Transparenz, von trans (hin)durch und parere sich zeigen, scheinen Transparenz heißt für den Verbraucher, dass er die Möglichkeit erhält, das Produkt leicht zu durchschauen

Mehr

Target-Report Assekuranz

Target-Report Assekuranz Target-Report Assekuranz Individuelle, zielgruppenbezogene Reports über den privaten Versicherungsmarkt in Deutschland Kontakt: Christoph Müller christoph.mueller@yougov.de +49 221 42061 328 Julia Sinicyna

Mehr

Fachbereich Betriebswirtschaft

Fachbereich Betriebswirtschaft Universität Duisburg-Essen Campus Duisburg Fachbereich Betriebswirtschaft Exposé für eine.arbeit am Lehrstuhl für Allgemeine BWL [THEMA] Eingereicht bei Prof. Dr. Prinz Betreuer: Von Aus Wohnhaft in Matrikelnummer:

Mehr

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham

Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung. Martin Abraham Beruf als institutionelle Grundlage des Arbeitsmarktes: Anmerkungen zu einer Neukonzipierung der Berufsforschung Workshop Perspektiven einer arbeitsmarktbezogenen Berufsforschung in Deutschland IAB 10.6.2008

Mehr

Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen

Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen Gut beraten. Besser versichert. Versicherungsschutz für Studenten und Absolventen www.campusmap.de // Seite 02. 03 Versicherungsschutz für junge Leute einfach und effektiv. Wie ein Regenschirm. www.campusmap.de

Mehr

ekomi Google Whitepaper 17/02/2011

ekomi Google Whitepaper 17/02/2011 ekomi Google Whitepaper 17/02/2011 Mit Kundenbewertungen bessere Konversionsraten in Google erzielen Im E-Commerce ist Google mittlerweile eine der wichtigsten Traffic- und Einnahmequellen im gesamten

Mehr