Bedienhandbuch. für den Benutzer. COMpact 4410 USB und COMpact 2206 USB. ISDN-Tk-Anlagen

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1 Bedienhandbuch für den Benutzer COMpact 4410 USB und COMpact 2206 USB ISDN-Tk-Anlagen

2 Copyright Weitergabe und Vervielfältigung dieser Bedienanleitung, sowie Verwertung und Mitteilung des Inhalts, auch auszugsweise, ist nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung gestattet. Zuwiderhandlung verpflichtet zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten. Auerswald GmbH & Co. KG, Cremlingen, 2001

3 Inhaltsverzeichnis B-3 Inhaltsverzeichnis Einleitung...B-9 Funktionsbeschreibung und Funktionsumfang...B-9 Funktionen und Leistungsmerkmale...B-9 Von der Tk-Anlage unterstützte T-Net-Funktionen analoger Telefone...B-10 Von der Tk-Anlage unterstützte ISDN-Leistungsmerkmale...B-10 Erweiterungsmöglichkeiten...B-10 Hinweise für die Benutzung des Handbuchs...B-10 Aufbau des Handbuchs...B-10 Im Handbuch verwendete Piktogramme...B-11 Im Handbuch verwendete Abkürzungen...B-12 Im Handbuch verwendete Hinweissymbole...B-12 Unterschiede bei der Bedienung verschiedener Telefone...B-12 Analoge Telefone (IWV und MFV)...B-12 Analoge T-Net-Telefone...B-12 ISDN-Telefone...B-12 Telefonieren...B-13 Sie möchten auf einen eingehenden Ruf reagieren...b-13 Ihr Telefon klingelt...b-13 Andere interne Telefone klingeln (Pick-up)...B-13 Ein Anrufbeantworter hat das Gespräch bereits angenommen (Gesprächsübernahme)...B-14 Im Hörer ertönt ein Anklopfton...B-14 Sie möchten intern telefonieren...b-15 Ein internes Telefon rufen...b-15 Mehrere interne Telefone gleichzeitig rufen (Gruppe rufen)...b-15 Sie möchten eine Ansage/Durchsage durchführen...b-15 Ein internes Systemtelefon mit InterCom-Funktion rufen (Durchsage/Freisprechen)...B-16 Eine Lautsprecheransage durchführen...b-16 Sie möchten extern telefonieren (über Amt telefonieren)...b-16 Einen externen Anschluss rufen...b-17 Einen externen Anschluss über eine Kurzwahlnummer rufen (Wahlhilfe)...B-17 Externe Gespräche ohne Rufnummernübermittlung einleiten...b-17 Sie möchten die Gebühren externer Gespräche getrennt abrechnen...b-18 Externes Gespräch mit gezieltem Amtzugang einleiten...b-18 Externes Gespräch mit privatem Amtzugang einleiten...b-18 Externes Gespräch mit Projekt-Zuordnung einleiten...b-19

4 B-4 Inhaltsverzeichnis Der Gerufene meldet sich nicht...b-20 Bei Nichtmelden einen Rückfrage-Ruf beenden...b-20 Bei Nichtmelden einen internen Rückruf einleiten...b-20 Sie wählen eine Nummer und hören den Besetztton...B-21 Bei besetztem internen Telefon Rückruf einleiten...b-21 Bei besetztem externen Anschluss Rückruf über Amt einleiten (CCBS)...B-22 Bei besetztem Amt für das nächste externe Gespräch eine Amtleitung reservieren...b-22 Bei anrufgeschütztem internen Telefon Dringlichkeitsruf einleiten...b-23 Der zur Rückfrage gerufene Teilnehmer ist besetzt Ruf beenden...b-23 Sie führen ein Gespräch...B-23 Zweites Gespräch einleiten (Rückfrage-Gespräch)...B-24 Andere interne Telefone klingeln (Pick-up aus Gespräch heraus)...b-25 Gespräch stummschalten (mit MFV-Telefonen)...B-25 Gespräch am internen S 0 -Port parken (mit ISDN-Telefonen)...B-25 Externes Gespräch am Amt parken (nur bei Mehrgeräteanschluss)...B-26 Sie führen ein Gespräch und möchten es vermitteln...b-27 Externes Gespräch ohne Ankündigung an internes Telefon vermitteln (Einmann-Vermitteln)...B-27 Gespräch mit vorheriger Ankündigung vermitteln...b-28 Interner Teilnehmer ist besetzt zu vermittelnden, externen Gesprächspartner in Warteschleife stellen...b-29 Externes Gespräch an externen Anschluss vermitteln (Amt-an-Amt-Vermittlung)...B-30 Sie führen zwei Gespräche (Rückfrage-Gespräch)...B-31 Beide Gesprächspartner vermitteln...b-31 Eines der beiden Gespräche beenden...b-32 Abwechselnd mit beiden Gesprächspartnern sprechen (Makeln)...B-32 Im Hörer ertönt ein Anklopfton Anklopfenden abweisen...b-32 Internen dritten Gesprächspartner rufen und mit dem zweiten Gesprächspartner vermitteln...b-33 Gleichzeitig mit beiden Gesprächspartnern sprechen (Konferenz)...B-34 Sie führen eine Konferenz...B-34 Beide Gesprächspartner vermitteln...b-34 Gespräch vollständig beenden...b-35 Das Gespräch mit einem Gesprächspartner beenden...b-35 Wieder abwechselnd mit beiden Gesprächspartnern sprechen (Makeln)...B-35 Sie möchten mit einem Besucher an der Tür sprechen (Türgespräch)...B-36 Ihr Telefon klingelt im Türklingelrhythmus...B-36 Es läutet an der Tür...B-36 Der Besucher hat noch nicht geklingelt...b-36 Sie führen gerade ein Gespräch und es läutet an der Tür...B-37 Während eines Türgesprächs die Tür öffnen...b-37 Während eines Türgesprächs zur anderen Tür wechseln...b-37 Sie möchten einen Alarmruf entgegennehmen...b-38 Ihr Telefon klingelt im Alarmrhythmus...B-38

5 Inhaltsverzeichnis B-5 Von jedem Benutzer veränderbare Einstellungen...B-39 Sie möchten verschiedene Anlagenkonfigurationen nutzen (Tag, Nacht usw.)...b-39 Einstellungen konfigurationsabhängig vornehmen...b-39 Konfigurationen manuell umschalten...b-40 Momentan eingestellte Konfiguration abfragen...b-40 Sie möchten auch während Ihrer Gespräche erreichbar bleiben...b-40 Anklopfen am Telefon erlauben/verbieten...b-40 Sie möchten dem Angerufenen Ihre Rufnummer nicht zeigen...b-41 Übermittlung der Rufnummer bei von Ihnen eingeleiteten Gesprächen immer unterdrücken...b-41 Externes Gespräch ohne Rufnummernübermittlung einleiten...b-41 Über die Rufnummer Ihres Telefons soll für interne/externe Anrufer immer jemand erreichbar sein (Teilnehmer-Anrufweiterschaltung)...B-42 Telefon sofort intern/extern umleiten, weil Sie nicht anwesend sind...b-43 Telefon bei Besetzt intern/extern umleiten, für den Fall, dass Ihr Telefon besetzt ist...b-43 Telefon bei Nichtmelden intern/extern umleiten, für den Fall einer kurzen Abwesenheit...B-44 Alle am Telefon aktiven Teilnehmer-Anrufweiterschaltungen ausschalten...b-44 Gespräche zu anderen internen Telefonen mitnehmen (Follow-me)...B-44 Teilnehmer-Anrufweiterschaltung programmieren, nachdem Sie bereits das Haus verlassen haben...b-45 Über die Rufnummer Ihrer Gruppe soll für interne/externe Anrufer immer jemand erreichbar sein (Gruppen-Anrufweiterschaltung)...B-46 Gruppe sofort intern/extern umleiten, weil kein Gruppenmitglied anwesend ist...b-47 Gruppe bei Besetzt intern/extern umleiten, für den Fall, dass alle eingeloggten Telefone besetzt sind...b-48 Gruppe bei Nichtmelden intern/extern umleiten, für den Fall einer kurzen Abwesenheit...B-48 Gruppe bei alle Teilnehmer ausgeloggt z. B. auf einen Anrufbeantworter umleiten...b-48 Alle für eine Gruppe aktiven Gruppen-Anrufweiterschaltungen ausschalten...b-48 Gruppen-Anrufweiterschaltung programmieren, nachdem Sie bereits das Haus verlassen haben...b-49 Über Ihre externe Rufnummer soll für externe Anrufer immer jemand erreichbar sein (MSN/DDI-Anrufweiterschaltung)...B-50 Externe Rufnummer sofort umleiten, weil niemand anwesend ist...b-51 Externe Rufnummer bei Besetzt umleiten, für den Fall, dass die internen Telefone gerade besetzt sind...b-51 Externe Rufnummer bei Nichtmelden umleiten, für den Fall, dass niemand Gespräche annehmen kann...b-51 Alle für eine externe Rufnummer aktiven MSN/DDI-Anrufweiterschaltungen ausschalten...b-52 MSN/DDI-Anrufweiterschaltung programmieren, nachdem Sie bereits das Haus verlassen haben...b-52 Sie möchten als Gruppenteilnehmer telefonieren...b-53 Ein-/ausloggen als Mitglied einer einzigen Gruppe...B-54 Ein-/ausloggen als Mitglied mehrerer Gruppen...B-54 Alle Mitglieder aus einer Gruppe ausloggen...b-55 Sie möchten nicht gestört werden...b-55 Anrufschutz vor internen und externen Anrufen (Ruhe vor dem Telefon)...B-55 Aufgehobener Anrufschutz für bestimmte Personen bei externen Anrufen (VIP-Liste)...B-55 Anrufschutz vor externen Anrufen bestimmter Personen (Robinson-Liste)...B-56

6 B-6 Inhaltsverzeichnis Sie möchten Gebühren einsparen/beobachten...b-56 Externe Gespräche über verschiedene Provider erlauben (automatisches Least Cost Routing)...B-56 Am Telefon entstandene Gebührensumme abfragen...b-57 Stand des Gebührenkontos abfragen...b-57 Sie möchten sich die Wahl externer Rufnummern vereinfachen...b-57 Rufnummern im allgemein zugänglichen Kurzwahlspeicher eintragen...b-57 Private Kurzwahlrufnummern eintragen...b-58 Sie möchten die Weckfunktionen der Tk-Anlage nutzen...b-58 Weckzeit einstellen und für einmaliges Wecken aktivieren...b-59 Weckzeit einstellen und für mehrmaliges Wecken aktivieren...b-59 Wecken einschalten...b-60 Wecken ausschalten...b-60 Weckzeit abfragen...b-60 Sie möchten interne Töne einstellen und probehören...b-60 Interne Töne probehören...b-61 Internen Wählton ändern...b-62 Sie möchten Klingelrhythmen einstellen und probehören...b-62 Klingelrhythmus für Internrufe ändern...b-62 Klingelrhythmen für interne, externe und Alarmrufe probehören...b-63 Sie möchten unbefugtes Telefonieren verhindern...b-63 Privates verändern...b-63 Das Telefon eine Verbindung ohne Wahl herstellen lassen...b-64 Babyruf/Seniorenruf einstellen...b-64 Sie möchten einen Raum akustisch überwachen (Raumüberwachung)...B-65 Die Raumüberwachung an einem internen Telefon einleiten...b-65 Von einem Telefon in den Raum hineinhören...b-65 Fernschaltrelais schalten (per Telefon)...B-66 Fernschalten vom internen Telefon...B-66 Fernschalten vom externen Telefon...B-67 Besonderheiten bei Verwendung eines Systemdisplays SD B-68 Betriebsarten Benutzer-Display und...b-68 Betriebsart Abfrageplatz...B-68 Nur vom Betreiber veränderbare Einstellungen...B-69 Sie möchten verschiedene Anlagenkonfigurationen nutzen (Tag, Nacht usw.)...b-69 Automatische Konfigurationsumschaltung aktivieren...b-69

7 Inhaltsverzeichnis B-7 Sie möchten die Gesprächsdaten erfassen und auswerten...b-69 Gesprächsdatenspeicher vollständig löschen...b-70 Betriebsart an serieller Schnittstelle einstellen...b-71 Start-/Stoppbefehl für den fortlaufenden Gebührendruck...B-71 Druck der Gebühren- und Gesprächsdaten auf Anweisung...B-72 Sie möchten das Gebührenaufkommen einschränken (Kostenkontrolle)...B-72 Gebührenkonten einrichten...b-73 Stand der Gebührenkonten abfragen...b-73 Gebührensumme abfragen...b-74 Gebührensumme löschen...b-74 Sie möchten auch für Besucher an der Tür immer erreichbar sein...b-74 Bei Türklingeln die Tür mit externem Anschluss verbinden (externe Apothekerschaltung)...B-74 Sie möchten Klingelrhythmen von externen Rufen unterscheiden...b-75 Klingelrhythmus für Externrufe ändern...b-75 Sie möchten die Sicherheitsfunktionen nutzen...b-75 Rufnummern im Notruf-Kurzwahlspeicher eintragen...b-76 Alarm von einem internen Telefon aus scharfschalten...b-77 Alarm von einem externen Telefon aus scharfschalten...b-77 Alarm-Ansage per Telefon aufsprechen und probehören (nur COMpact 4410 USB)...B-78 Sie möchten die Wartemusik/Ansage verändern...b-79 Interne Wartemusik in der Tk-Anlage speichern (nur COMpact 4410 USB)...B-79 Wartemusik und Ansage einstellen/mischen...b-80 Interne Wartemusik auswählen und anhören...b-80 Pausenlänge zwischen einzelnen Ansagen festlegen...b-81 Wartemusik und Ansagen probehören...b-81 Sie möchten externe Rufe automatisch annehmen (Text vor Melden)...B-81 Begrüßungstext per Telefon aufsprechen und speichern (nur COMpact 4410 USB)...B-82 Sie möchten Gespräche mit Codeziffern parken...b-82 Installation und Bedienung der begleitenden Software...B-83 Verbindungsmöglichkeiten zwischen PC und Tk-Anlage...B-83 Verbindung über die serielle Schnittstelle (V.24)...B-83 Verbindung über die USB-Schnittstelle...B-83 Verbindung über eine ISDN-PC-Karte...B-83 Installation der Software...B-84 Mindestanforderungen an den PC...B-84

8 B-8 Inhaltsverzeichnis Bedienfunktionen mit COMtools...B-85 Daten laden und speichern...b-85 Beschreibung der Kurzwahlnummern...B-85 Beschreibung der Sondernummern...B-85 Gesprächsdatenauswertung mit COMlist...B-86 Gesprächsdaten aktualisieren...b-86 Beschreibung der Filter...B-86 Least Cost Routing-Software Soft-LCR Easy...B-86 LCR-Update mit Soft-LCR Easy...B-86 Servicefunktionen, Störungshilfe...B-87 Einstellungen zurücksetzen (Initialisierung)...B-87 Telefoneinstellungen initialisieren...b-87 Externe Rufnummereinstellungen initialisieren...b-87 Mit dem Servicetechniker telefonieren und die Konfiguration ändern lassen...b-87 Ablauf der Fernprogrammierung...B-87 Ein automatisches Anlagen-Software-Update durchführen...b-88 Firmwareversion abfragen...b-88 Wie Sie Telefone anschließen...b-89 Analoge Geräte anschließen...b-89 ISDN-Geräte anschließen...b-89 Reinigung des Gehäuses...B-89 Fehlermöglichkeiten...B-90 Sie hören nicht den erwarteten Ton...B-90 Telefonieren ist nicht möglich...b-90 Das Telefon kann nicht angerufen werden...b-91 Rückfrage bzw. Vermitteln ist nicht möglich...b-92 Pick-up ist nicht möglich...b-92 Türklingeln ist nicht unterscheidbar...b-92 Anlage lässt sich nicht programmieren...b-92 Fehlermeldung für USB...B-92 Stichwortverzeichnis...B-93

9 Einleitung B-9 Einleitung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde! Wenn Sie diese Bedienungsleitung zur Hand nehmen, ist die Tk-Anlage wahrscheinlich bereits installiert, in Betrieb genommen und ganz nach Ihren eigenen Anforderungen eingestellt worden. Ist dies der Fall, dann nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und lesen Sie sich aufmerksam die Einleitung dieses Handbuches durch. Anschließend probieren Sie doch einfach mal ein paar Funktionen aus und machen Sie sich so mit der Tk-Anlage vertraut. Sollten sich Ihre Anforderungen einmal in irgendeiner Weise ändern, so dass die Veränderung einiger Einstellungen nötig wird, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler. Mit dem Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage durchführbare Änderungen kann er auch über eine bestehende externe Telefonverbindung vornehmen (Fernprogrammierung). Wenn Sie Ihre Tk-Anlage mit Hilfe von zusätzlichen Modulen erweitern sonstige Installationsarbeiten durchführen wollen, wenn Ihre Tk-Anlage noch gar nicht installiert und in Betrieb genommen wurde, dann beauftragen Sie bitte einen Fachbetrieb mit den damit verbundenen Arbeiten. Beachten Sie außerdem unbedingt folgende Hinweise: e Das Gehäuse darf nur vom Instandhalter 1 geöffnet werden. Installationsarbeiten am offenen Gehäuse sowie Servicearbeiten an den Tasten im Gehäuseinnern dürfen nur vom Instandhalter 1 durchgeführt werden. Die in dieser Bedienanleitung beschriebenen Geräte, Baugruppen Schaltungen sind nur für den angegebenen Gebrauchszweck geeignet. Wenn Sie sich über den Bestimmungszweck der Ware nicht sicher sind, fragen Sie bitte den Fachmann. 1. Instandhalter sind Personen, die über eine geeignete technische Ausbildung (z. B. ausgebildete Elektrofachkräfte) verfügen. Sie müssen die nötige Erfahrung mit Arbeiten im Instandhalterbereich besitzen. Instandhalter müssen sich weiterhin der Gefahren bewusst sein, denen sie bei Ausführung dieser Arbeiten ausgesetzt sind, sowie die Gefahren für sich selbst und andere möglichst gering halten können. Funktionsbeschreibung und Funktionsumfang Bei der Tk-Anlage handelt es sich um eine Telekommunikationsanlage, die für den Anschluss an das digitale Telekommunikationsnetz ISDN bestimmt ist (Tk-Anlagenanschluss und/ Mehrgeräteanschluss). Sie ermöglicht die Vermittlung zwischen dem öffentlichen Kommunikationsnetz und verschiedenen internen Geräten. Bei diesen so genannten Endgeräten kann es sich sowohl um Systemtelefone (COMfort 2000), ISDN- Geräte, als auch um analoge Geräte handeln. Die ISDN-Geräte (z. B. ISDN-Telefone, ISDN-PC-Karten) sollten zugelassene Euro-ISDN-Geräte sein, um eine sichere Funktionalität zu gewährleisten. Die analogen Teilnehmeranschlüsse ermöglichen den Anschluss der meisten analogen, auch CLIP-fähigen Geräte (Telefone, Faxgeräte, Anrufbeantworter, Modems) mit Impuls- Mehrfrequenzwahlverfahren. Geräte mit Mehrfrequenzwahlverfahren müssen über eine Flash-Taste (auch Signaltaste R genannt) verfügen. Durch Funktionen wie z. B. Kurzwahl, Konferenz, Makeln und kostenlose interne Verbindungen macht die Tk-Anlage den täglichen Telefonverkehr einfach, zeiteinsparend und komfortabel. Zusätzlich zum Telefonieren bietet sie zahlreiche Funktionen wie z. B. Gebühren- und Gesprächsdatenaufzeichnung. Mit der Konfigurationssoftware kann die Tk-Anlage nach Ihren besonderen Anforderungen eingestellt werden. Weitere PC- Programme erlauben Ihnen die komfortable Verwaltung von Gesprächsdaten, Kurzwahlnummern, Gebührenkonten, Weckzeiten, Wartemusik und automatischem Least Cost Routing. Funktionen und Leistungsmerkmale Anschlussmöglichkeit für 6 analoge Teilnehmer (COMpact 2206 USB) bzw. 10 analoge Teilnehmer (COMpact 4410 USB) und 1 Systemdisplay SD-420 (Sonderzubehör von Auerswald). 1 externer S 0 -Port 1 interner S 0 -Port Frei wählbare Rufnummern (10-59/ ) für die internen Teilnehmer/Gruppen. Kostenkontrolle durch 6 verschiedene Amtberechtigungsarten, Sperrnummern, Freigabenummern und spezielle Kurzwahlberechtigung sowie durch Einrichtung von Gebührenkonten. Beobachtung des Gebührenaufkommens am PC am Telefon (AOCE AOCD nötig). Gebührenimpulserzeugung für alle analogen Telefone. Komfortables Gesprächsdatenmanagement über PC-Software. Erfassung von 3000 Gesprächsdatensätzen im stromausfallsicheren Gesprächsdatenspeicher. Privat/dienstlich- und projektbezogene Abrechnung von Gesprächen. Beeinflussung der Rufnummernübermittlung an den Anrufer bzw. den Angerufenen. Wahlvereinfachung durch stromausfallsicheren Kurzwahlspeicher Einrichtung von direkten Amtapparaten. Weck- und Zeitschaltfunktionen durch interne Uhr und automatische Sommer-/Winterzeitumschaltung. Wartemusik, 7 Melodien intern extern über Audio-Eingang, vorgegebener Ansagetext zuschaltbar Wartemusik als WAV-Datei vom PC downloadbar (nur COMpact 4410 USB) Text vor Melden und Alarmansage, Text im System speicherbar (nur COMpact 4410 USB) Ansagefunktion über Audio-Ausgang Verschiedene Klingelrhythmen zur Rufunterscheidung. Schutz vor unbefugtem Programmieren/Telefonieren durch Passwörter und Programmierverbot. Raumüberwachung und Programmierung der Anrufweiterschaltung von extern. Optimale Erreichbarkeit durch Anrufweiterschaltung intern und extern, Anklopfen und Busy-on-Busy. Sicherheit in Not- Dringlichkeitssituationen durch Babyruf/Seniorenruf, Notrufkurzwahlspeicher, Notrufvorrangschaltung und Dringlichkeitsruf bei Anrufschutz. Anrufweiterschaltung, Makeln, Konferenz über 2. B-Kanal.

10 B-10 Hinweise für die Benutzung des Handbuchs Anrufschutz auch vor bestimmten Anrufern. Gruppenbildung für interne Teilnehmer. Bis zu bps Datenübertragung (V.90) an den analogen Nebenstellen. Amtreservierung, Gesprächsübernahme und Weiterverbinden nach extern. Wahlunterstützung durch PC. Anlagen-Software-Update über ISDN PC laden. Fernlesen, Fernprogrammieren über Amt. Integrierte Datenschnittstelle (ISDN-PC-Adapter- Funktionen) über USB-Schnittstelle. NDIS-WAN-Treiber für - Kanalbündelung, Internetzugang mit zu bis 128 KBit/s, - dynamische Bandbreitennutzung unter Windows Von der Tk-Anlage unterstützte T-Net-Funktionen analoger Telefone Bei Verwendung eines T-Net-fähigen analogen Telefons können diese Funktionen über die vorhandenen Funktionstasten ausgeführt werden. Anklopfen erlauben, annehmen, ablehnen. Makeln. Dreierkonferenz einleiten. Rückfragen einleiten, beenden. Teilnehmer-Anrufweiterschaltung einrichten. Verbindung ohne Wahl (Babyruf) einrichten. Rückruf bei Besetzt einleiten. Rufnummernübermittlung einmalig unterdrücken. Von der Tk-Anlage unterstützte ISDN-Leistungsmerkmale fallweise Unterdrückung der eigenen Rufnummer (CLIR). Parken (TP) am Mehrgeräteanschluss/am internen S 0 -Port. Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB), bei Nichtmelden (CFNR), ständig (CFU). Übermittlung der Verbindungsentgelte während (AOCD) und am Ende (AOCE) der Verbindung. Rückruf bei Besetzt (CCBS). Rufnummernanzeige (CLIP) an SD-420, Systemtelefonen, internen ISDN-Geräten und analogen Telefonen (spezielle analoge Endgeräte, die CLIP-Funktionen unterstützen, notwendig). Für die Nutzung einiger ISDN-Dienstemerkmale ist eine gesonderte Beantragung und Freischaltung beim Netzbetreiber notwendig. Erweiterungsmöglichkeiten Durch spezielle Module kann die Tk-Anlage weiter ausgebaut werden. Wenn Sie also mehr als die im Grundausbau vorhandenen S 0 -Ports benötigen Ihre Türfreisprechanlage von jedem internen Telefon aus bedienen möchten, fragen Sie bitte Ihren Fachhändler. Die Basisplatine der COMpact 2206 USB verfügt über 1 Modulsteckplatz für folgendes Modul: das COMpact TS-Modul (Steckplatz B). Die Basisplatine der COMpact 4410 USB verfügt über 3 Modulsteckplätze für folgende Module: zwei COMpact TS-Module (Steckplatz B und C). ein COMpact 2S 0 -Modul (Steckplatz A). Mit dem COMpact 2S 0 -Modul erhalten Sie zwei zusätzliche S 0 -Ports (1 x intern, 1 x schaltbar intern/extern). Mit dem COMpact TS-Modul erhalten Sie folgende Zusatzfunktionen: Türfreisprechen mit 1Türfreisprechsystem TFS-2616 (Sonderzubehör von Auerswald) einem anderen Türfreisprechsystem nach FTZ 123 D12-0. Anschluss von 1 Türöffner. 2 Türklingeleingänge. Alarmfunktion mit bis zu 2 Alarmkontakten 1. Fernschalten mit bis zu 3 Relais Es entfällt ein Türklingeleingang pro Alarmkontakt. 2. Für jede verwendete Türstation entfallen 2 Schaltrelais. Hinweise für die Benutzung des Handbuchs Zum Lieferumfang der Tk-Anlage gehören zwei Handbücher: 1 Installations- und Konfigurationshandbuch für den Instandhalter und 1 Bedienhandbuch für den Benutzer. Das Ihnen hier vorliegende Handbuch beschreibt ausführlich die Bedienung der Tk-Anlage. Aufbau des Handbuchs Das Handbuch ist so aufgebaut, dass Sie Erklärungen nach bestimmten Fragestellungen geordnet finden. Angenommen im benachbarten Raum klingelt ein Telefon und Sie möchten das Gespräch annehmen, dann hilft Ihnen das Kapitel Sie möchten auf einen eingehenden Ruf reagieren auf Seite B-13 mit Sicherheit weiter. Um schnell und gezielt bestimmte Informationen zu erhalten, bietet das Handbuch verschiedene Such- und Orientierungshilfen: Das Inhaltsverzeichnis auf S. B-3 zeigt Ihnen einen Überblick über Inhalte und Gliederung des Bedienhandbuches. Das Stichwortverzeichnis auf S. B-93 hilft Ihnen, Textstellen in beiden Handbüchern zu einem bestimmten Begriff zu finden. Seitenzahlen mit einem vorangestellten B- verweisen auf das Bedienhandbuch, Seitenzahlen mit einem vorangestellten I- verweisen auf das Installations- und Konfigurationshandbuch. Innerhalb der Texte werden Sie mit Hilfe von Querverweisen auf andere Kapitel Abbildungen hingewiesen, die Ihnen das jeweilige Thema näher erläutern. Die Kopfzeilen erinnern auf jeder Seite daran, in welchem Teil Sie sich gerade befinden. Auf linken Seiten werden die Überschriften des jeweiligen Kapitels wiederholt, auf rechten Seiten die des Abschnitts.

11 Einleitung B-11 Im Handbuch verwendete Piktogramme Die anschließend aufgeführten Symbole bzw. Piktogramme werden in diesem Handbuch verwendet, um die Abläufe beim Telefonieren und beim Einstellen Abfragen von bestimmten Funktionen per Telefon (Programmierung) darzustellen. Hörer auflegen. Hörer abheben. a b c d Y k G t p K R 1 # Ein Telefon klingelt. Hörer neben das Telefon legen. Die Türglocke läutet. Kurzwahlnummer wählen. Nummer der internen Gruppe wählen. Nummer der Türstation wählen. 2- bis 6-stellige Projektnummer wählen. Nummer des Klingeltasters wählen. Nummer des Relais wählen. f g r M n O S U E Festgelegte Ziffer wählen * (z.b.1). Raute-Taste betätigen (z. B. als Abschluss einer Programmierfunktion, danach hören Sie einen Quittungston). F Sie hören einen Ton, näher beschrieben im jeweiligen Kapitel. Gespräch führen. Leiten Sie selbst ein Gespräch ein, hören Sie vorher noch für einige Zeit den Rufton (Freizeichen). Externe bzw. über die Vermittlungsstelle wählbare Rufnummer wählen. Eine der eigenen externen Rufnummern wählen. Interne Rufnummer bzw. Teilnehmernummer wählen. wählen, z. B. geheimes : im Auslieferzustand 1111, nach korrekter eingabe hören Sie einen Quittungston. Funktion mit Schalter ein-/ausschalten (1: einschalten, 0: ausschalten). Uhrzeit 4-stellig wählen: (Stunden), (Minuten). Zahl im angegebenen Bereich wählen (hier Zahl zwischen 0 und 9998). Sternchen-Taste betätigen (innerhalb einer Programmierung bei direktem Amtapparat Amtbelegung abbrechen) Rückfrage mit FLASH-Taste (bei MFV-Telefon) mit Rückfrage- Taste bzw. Menüauswahl (bei ISDN-Telefon, siehe Handbuch des Telefons). Bei IWV-Telefon weglassen. Wenn Sie auf einen so beschriebenen Ablauf treffen, führen Sie die dargestellten Aktionen der Reihe nach von links nach rechts durch. Untereinander stehende Symbole stehen Ihnen als Alternative zur Verfügung. Tauschen Sie diese gegen die direkt darüber in der ersten Reihe befindlichen Symbole, je nachdem, was Sie einstellen möchten. Beispiel für Programmierung: Sie möchten an einem Telefon für interne Rufe den Klingelrhythmus 3 xkurz einstellen. Im Kapitel Klingelrhythmus für Internrufe ändern auf Seite B-62 finden Sie den Ablauf wie unter Beispiel A beschrieben und gehen folgendermaßen vor: Sie heben den Hörer des Telefons ab und hören den internen Wählton. Sie wählen eine 7. Sie wählen das öffentliche (im Auslieferzustand 2, kann aber bis zu 4-stellig sein). Bei korrekter eingabe hören Sie anschließend den Quittungston (pulsierender Ton). Hören Sie stattdessen den Besetztton, müssen Sie auflegen und von vorn beginnen. Sie wählen weiter mit 97. Sie wählen eine 1 für 3 xkurz. Abschließend betätigen Sie die Raute-Taste. Nun hören Sie wieder den Quittungston, als Zeichen für eine gelungene Programmierung. Hören Sie stattdessen den Besetztton, haben Sie einen Fehler gemacht (z. B. Ziffern vertauscht) und müssen auflegen und von vorn beginnen. Jetzt können Sie den Hörer auflegen, wenn Sie keine Einstellungen mehr vornehmen möchten. Solange Sie den Quittungston hören, haben Sie aber auch die Möglichkeit, noch weitere Einstellungen Abfragen vorzunehmen. Die Eingabe des s fällt dann weg, vorausgesetzt es handelt sich um dasselbe. Wenn Sie jetzt eine Einstellung mit geheimem ohne vornehmen möchten, müssen Sie auf jeden Fall vorher den Hörer auflegen. Beispiel für anschließende Programmierungen: Sie möchten nun abfragen, für wie viele Einheiten bereits von diesem Telefon aus telefoniert wurde. Im Kapitel Am Telefon entstandene Gebührensumme abfragen auf Seite B-57 finden Sie den Ablauf wie unter Beispiel B beschrieben und gehen folgendermaßen vor: Wenn Sie nach der letzten Einstellung nicht den Hörer aufgelegt haben und noch den Quittungston hören, müssen Sie die im Ablauf angegebene 7 und das öffentliche weglassen und wählen gleich 71. Abschließend betätigen Sie die Raute-Taste. Nun hören Sie einige kurze Töne mit einer Pause nach jeder Ziffer. Sie hören z. B. für 210 Einheiten: 2 kurze Töne, Pause, 1 kurzer Ton, Pause, 10 kurze Töne. Anschließend hören Sie wieder den Quittungston. Beispiel A: Klingelrhythmus für interne Rufe einstellen b 7Q 97 0 # betreffendes Telefon öffentliches Beispiel B: Gebührensumme abfragen 1xlang 13 xkurz b 7Q 71 # f betreffendes Telefon öffentliches Ziffernweise Ausgabe der Gebührensumme, anschließend Quittungston

12 B-12 Unterschiede bei der Bedienung verschiedener Telefone Im Handbuch verwendete Abkürzungen DDI Durchwahlnummer bei Tk-Anlagenanschluss (Direct Dialling In) MSN Mehrfachrufnummer bei Mehrgeräteanschluss (Multiple Subscriber Number) NTBA Netzabschlussgerät für den Basisanschluss (Network Termination for ISDN Basic Access) AWS Anrufweiterschaltung Im Handbuch verwendete Hinweissymbole e N T Das Warndreieck kennzeichnet wichtige Hinweise. Diese müssen Sie unbedingt beachten, um Schäden an Geräten sogar Gefährdungen von Personen zu verhindern. Die Hand kennzeichnet ergänzende Hinweise. Diese weisen auf Umstände hin, die erfahrungsgemäß oft nicht beachtet werden und damit zu Missverständnissen und längeren Fehlersuchen führen. Dieser Pfeil kennzeichnet Funktionen, die konfigurationsabhängig eingestellt werden können (siehe Kapitel Einstellungen konfigurationsabhängig vornehmen auf Seite B-39). Dieser Pfeil kennzeichnet Funktionen, die zusätzlich mit eventuell am analogen Telefon vorhandenen T-Net-Funktionstasten (bzw. T-Net-Menü) durchführbar sind (Kapitel Analoge T-Net-Telefone auf Seite B-12). Dieser Pfeil kennzeichnet Funktionen, die mit am ISDN-Telefon vorhandenen Funktionstasten (bzw. Menü) durchführbar sind (Kapitel ISDN-Telefone auf I Seite B-12). Unterschiede bei der Bedienung verschiedener Telefone Sie können an Ihre Tk-Anlage sowohl Systemtelefone und ISDN-Telefone als auch analoge Telefone mit Impulswahlverfahren (IWV) solche mit Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) anschließen. Bei der Bedienung bzw. Programmierung ergeben sich einige Unterschiede. Machen Sie sich - besonders bei ISDN-Telefonen - auch mit der Bedienung Ihres Telefons vertraut (siehe Handbuch des Telefons). Analoge Telefone (IWV und MFV) Wenn Sie sich bereits in einem Gesprächszustand mit einem anderen Teilnehmer (intern extern) befinden, müssen Sie bei einem MFV-Telefon erst die Flash-Taste (Signaltaste, R- Taste) drücken, bevor Sie eine Ziffer z. B. zum Vermitteln wählen (siehe auch Kapitel Analoge Geräte anschließen auf Seite B-89). In diesem Handbuch wird die Flash-Taste durch dieses Symbol F dargestellt. Die Flash-Taste ist bei einem IWV-Telefon nicht notwendig. Sollten Sie also ein IWV-Telefon an Ihre Tk-Anlage angeschlossen haben, entfällt das Drücken der Flash-Taste. Bei IWV-Telefonen fehlen außerdem die Tasten * und # bzw. diesen Tasten ist keine Funktion zugeordnet. Da diese Tasten bei Abfragen und Einstellungen (Programmierung) benötigt werden, ist eine Durchführung dieser Funktionen mit IWV-Telefonen nicht möglich! Bietet Ihr Telefon beide Wahlverfahren an, sollten Sie es deshalb unbedingt auf MFV einstellen. Analoge T-Net-Telefone Mit einigen analogen MFV-Telefonen lassen sich im analogen T-Net bestimmte T-Net-Funktionen (z. B. Anrufweiterschaltung) menügeführt mit speziellen Tasten durchführen. Betreiben Sie ein solches Telefon als internen Teilnehmer, können Sie diese komfortable Bedienung auch für einige Funktionen der Tk-Anlage nutzen. Diese Funktionen sind mit dem T-Net-Pfeil T gekennzeichnet. Wenn Sie auf diesen Hinweis treffen und die T-Net-Funktionalität Ihres Telefons nutzen möchten, lesen Sie dazu bitte die Bedienanleitung Ihres Telefons. Achten Sie bei Rufnummerneingaben bitte auch hier auf die führende 0 (Amtzugangsziffer). Statt einer Ansage von der Vermittlungsstelle hören Sie hier den Quittungston für eine erfolgreiche Programmierung. ISDN-Telefone Um Ihr ISDN-Telefon bedienen zu können, müssen Sie sich auch mit dessen Funktionalität vertraut machen. Lesen Sie zu diesem Zweck das Handbuch des Telefons greifen Sie zurück auf die ISDN-Telefon-Bedienhilfen von Auerswald, vorausgesetzt Ihr Telefon ist darunter (enthalten auf der Auerswald-CD und der Auerswald-Homepage). Unbedingt wissen müssen Sie, mit welcher Taste (z. B. Halten- R-Taste) welchem Menü eine Rückfrage eingeleitet wird. Diese Funktion wird immer dann benötigt, wenn Sie in diesem Handbuch auf folgendes Symbol F treffen. Bei einigen Funktionen müssen Sie komplett auf die Menüführung/Tasten des Telefons zurückgreifen. Dazu gehören Konferenz, Makeln, Anklopfen annehmen/ablehnen, Rückfrage beenden und vorzeitiges Beenden einer Rückfrage bei Nichtmelden/Besetzt. Achten Sie auf den ISDN-Hinweis-Pfeil. Die bei analogen Telefonen zu wählenden Ziffern fallen dann weg.

13 Telefonieren B-13 Telefonieren Sie möchten auf einen eingehenden Ruf reagieren Die Tk-Anlage kann Ihnen einen eingehenden Ruf auf verschiedene Weise signalisieren, z. B. durch ein klingelndes Telefon durch einen Anklopfton im Hörer eines besetzten Telefons. Wenn ein Telefon klingelt, erkennen Sie meist am Klingelrhythmus, woher das Klingeln stammt. Bei einem analogen Telefon kann ein Ruf von extern z. B. durch einen langen Ton, Pause usw. signalisiert werden, ein Ruf von intern dagegen durch drei kurze Töne, Pause usw.. Der Türklingelrhythmus wird ggf. bestimmt durch das Drücken des Klingeltasters. Bei den meisten ISDN-Telefonen ist nur ein langer Ton, Pause usw. möglich. Die Tk-Anlage bietet Ihnen folgende Möglichkeiten auf einen eingehenden Ruf zu reagieren: Ihr Telefon klingelt; S. B-13. Andere interne Telefone klingeln (Pick-up); S. B-13. Ein Anrufbeantworter hat das Gespräch bereits angenommen (Gesprächsübernahme); S. B-14. Ihr Telefon klingelt im Alarmrhythmus; S. B-38. Im Hörer ertönt ein Anklopfton; S. B-14. Wurde die Funktion Text vor Melden per Konfigurationsprogramm der COMpact 4410 USB für die angerufene MSN aktiviert, hört ein externer Anrufer nach 5-15 Sekunden Rufen einen Begrüßungstext, solange bis Sie das Gespräch entgegennehmen. Dieser Text kann per Telefon aufgesprochen (S. B-82) per wav-datei in die Anlage eingespielt werden (S. B-85). Ihr Telefon klingelt Internen externen Ruf annehmen c b g Telefon klingelt Gespräch Handelt es sich hier um einen durch Sie eingeleiteten Rückruf, hören Sie nach dem Hörerabheben zunächst den Rufton. Dies signalisiert Ihnen, dass der andere Teilnehmer gerade gerufen wird. Andere interne Telefone klingeln (Pick-up) c b f (**) 6 n g fremdes Telefon eigenes Telefon interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) 6 und interne Rufnummer des klingelnden Telefons Gespräch Ruf für einzelnes Telefon annehmen (Pick-up) Wenn Sie ein fremdes internes Telefon klingeln hören, können Sie das Gespräch an Ihrem eigenen Telefon bzw. dem Telefon in Ihrer Nähe annehmen. Zu diesem Zweck wird eine Funktion namens Pick-up verwendet. Damit holen Sie das Gespräch durch Wahl einer Ziffernfolge an Ihr Telefon heran. Wenn Sie Gespräche nicht speziell für einen Teilnehmer, sondern nur die an eine Gruppe gerichteten Gespräche annehmen möchten, wählen Sie das Pick-up für die Gruppe. 6 G Ruf für eine Gruppe annehmen (Pick-up) 6 und interne Rufnummer der gerufenen Gruppe Die Funktionen Gesprächsübernahme und Pick-up verwenden denselben Funktionsablauf. Um zu vermeiden, dass Sie bei einem Pick-up Gespräche von anderen Telefonen übernehmen, sollte die Gesprächsübernahme per Konfigurationsprogramm an allen Telefonen ausgeschaltet werden. Die Erlaubnis zur Gesprächsübernahme ist nur sinnvoll an Anrufbeantwortern. Ein Pick-up für ein externes Gespräch können Sie nur durchführen, wenn an Ihrem Telefon per Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage die nötige Amtberechtigung eingestellt wurde.

14 B-14 Sie möchten auf einen eingehenden Ruf reagieren Ein Anrufbeantworter hat das Gespräch bereits angenommen (Gesprächsübernahme) b f (**) 6 n g eigenes Telefon interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) 6 und interne Rufnummer des Anrufbeantworters, der das zu übernehmende Gespräch führt übernommenes Gespräch Gespräch vom Anrufbeantworter übernehmen Wenn z. B. Ihr Anrufbeantworter ( Ihr Modem) ein für Sie bestimmtes Gespräch entgegennimmt, können Sie dieses Gespräch mit einer Funktion namens Gesprächsübernahme übernehmen. Sie wählen an Ihrem Telefon einige Ziffern und sind dann mit dem Anrufer verbunden. Der Anrufbeantworter erhält den Besetztton. 6 G Gespräch vom Anrufbeantworter einer Gruppe übernehmen 6 und interne Rufnummer der Gruppe die den Anrufbeantworter beinhaltet Für die Ausführung dieser Funktion muss mit dem Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage Gesprächsübernahme am Anrufbeantworter bzw. am betreffenden Teilnehmer zugelassen worden sein. Davon abgesehen besteht kein Unterschied zum vorher beschriebenen Pick-up. Im Hörer ertönt ein Anklopfton g f (F) 2 g Anklopfenden annehmen, um mit ihm zu sprechen (Rückfrage-Gespräch einleiten) 1. Gespräch Anklopfton (bei IWV weglassen) Rückfrage-Gespräch (Nr. 2) g f (F) 0 g Anklopfenden abweisen, um ungestört das momentane Gespräch weiterzuführen Gespräch Anklopfton (bei IWV weglassen) zurück im Gespräch Wenn Sie während eines Gespräches einen immer wiederkehrenden Ton den Anklopfton hören, versucht ein externer Teilnehmer Sie zu erreichen Sie erhalten einen Tür- Alarmruf. Ein externer Teilnehmer hört in diesem Fall das Freizeichen. Um mit dem Anklopfenden zu sprechen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Erstens: Sie beenden zunächst das laufende Gespräch durch Hörerauflegen. Ihr Telefon klingelt dann und Sie können das Gespräch annehmen. Zweitens: Sie leiten durch das Wählen einer Ziffernfolge ein zweites Gespräch (Rückfrage-Gespräch) ein. Der gegenwärtige Gesprächspartner wird dann im Hintergrund gehalten. Was in einem Rückfragegespräch möglich ist, erfahren Sie im Kapitel Sie führen zwei Gespräche (Rückfrage-Gespräch) auf Seite B-31. Besteht zum Zeitpunkt des Anklopfens bereits ein Rückfrage- Gespräch, muss mindestens eins der beiden Gespräche zunächst beendet werden. Wenn Sie nicht mit dem Anklopfenden sprechen möchten, können Sie das Klopfen ignorieren durch Wahl einer Ziffernfolge beenden (Anklopfenden abweisen). Dem Anklopfenden wird dies durch einen Besetztton signalisiert (sofern nicht noch andere Telefone klingeln). Handelt es sich beim anklopfenden Ruf um einen Alarmruf, wird bei Annehmen des Rufes das bisherige Gespräch beendet. Wie Sie einen Alarmruf quittieren erfahren Sie auf S. B-38. T An einem analogen Telefon, an dem sich das Annehmen/Abweisen eines Anklopfenden per T-Net-Funktionstaste/Menü durchführen lässt, können Sie diese komfortable Bedienung ebenfalls nutzen (siehe Handbuch des Telefons). I An ISDN-Telefonen und am Systemtelefon wird das Annehmen eines Anklopfenden über eine vorhandene Funktionstaste bzw. per Menü durchgeführt (z. B. mit Ruf annehmen/ablehnen ; siehe Handbuch des Telefons).

15 Telefonieren B-15 Interne Gespräche sind gebührenfrei. Die Tk-Anlage bietet Ihnen folgende Möglichkeiten ein internes Gespräch einzuleiten: Ein internes Telefon rufen; S. B-15. Mehrere interne Telefone gleichzeitig rufen (Gruppe rufen); S. B-15. Sie möchten intern telefonieren Ist Ihr Telefon als direkter Amtapparat eingestellt, hören Sie direkt nach dem Hörerabheben den externen Wählton. Bevor Sie eine interne Rufnummer wählen, müssen Sie zunächst 2-mal die * -Taste betätigen. Sie hören dann den internen Wählton. Wenn das Telefon keine * -Taste hat dieser Taste nicht die entsprechende Funktion zugeordnet ist, sind diese Funktionen nicht durchführbar (IWV-Telefone und manche ISDN-Telefone). Am Systemtelefon drücken Sie stattdessen die Taste neben intern. Ein internes Telefon rufen bf (**) n g interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) interne Rufnummer des Telefons Gespräch Interne Teilnehmerrufnummer wählen Mehrere interne Telefone gleichzeitig rufen (Gruppe rufen) b f (**) G g interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) Interne Rufnummer der Gruppe Gespräch Die internen Telefone (z. B. die der Mitarbeiter einer bestimmten Abteilung) können Sie in Gruppen zusammengefasst gleichzeitig rufen. Die Verbindung kommt mit dem Telefon zustande, das zuerst abgehoben wird. Die Aufteilung der Teilnehmer in Gruppen erfolgt über das Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage. Interne Gruppenrufnummer wählen Es klingeln nur die zur Gruppe gehörenden Telefone, die für kommende Gespräche eingeloggt sind. Sie möchten eine Ansage/Durchsage durchführen Die Tk-Anlage bietet Ihnen folgende Möglichkeiten eine Ansage Durchsage einzuleiten: Ein internes Systemtelefon mit InterCom-Funktion rufen (Durchsage/Freisprechen); S. B-16. Eine Lautsprecheransage durchführen; S. B-16. Ist Ihr Telefon als direkter Amtapparat eingestellt, hören Sie direkt nach dem Hörerabheben den externen Wählton. Bevor Sie eine interne Rufnummer wählen, müssen Sie zunächst 2-mal die * -Taste betätigen. Sie hören dann den internen Wählton. Wenn das Telefon keine * -Taste hat dieser Taste nicht die entsprechende Funktion zugeordnet ist, sind diese Funktionen nicht durchführbar (IWV-Telefone und manche ISDN-Telefone). Am Systemtelefon drücken Sie stattdessen die Taste neben intern.

16 B-16 Sie möchten extern telefonieren (über Amt telefonieren) Ein internes Systemtelefon mit InterCom-Funktion rufen (Durchsage/Freisprechen) b f (**) 660 n g interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) interne Rufnummer des Systemtelefons Durchsage/ Freisprechen Systemtelefon für Durchsage anrufen 661 Systemtelefon zum Freisprechen anrufen Sie können ein vorhandenes Systemtelefon von einem beliebigen internen Telefon anrufen und eine Durchsage in den Raum ausführen, ohne dass jemand das Gespräch aktiv entgegennimmt. Weiterhin können Sie ein Systemtelefon veranlassen, zusätzlich zum Lautsprecher das Mikrofon einzuschalten (Freisprechen), damit eine Person, die sich in der Nähe befindet, über die so entstandene Gegensprechanlage mit Ihnen sprechen kann. Am gerufenen Systemtelefon blinkt die LED neben der Freisprech-/Lautsprechertaste und nach einmaligem Klingeln wird automatisch die Verbindung aufgebaut. Die Durchsage bzw. das Freisprechen ist begrenzt auf 120 Sekunden. Danach wird die Verbindung automatisch unterbrochen, es sei denn der Hörer des Systemtelefons wird innerhalb dieser Zeit abgehoben. Am auf diese Weise gerufenen Systemtelefon muss die InterCom-Funktion erlaubt sein (siehe Handbuch des Telefons). Eine Lautsprecheransage durchführen b f (**) g Ansagelautsprecher anrufen interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) Rufnummer des Ansageausgangs Wenn am Audio-Ausgang Ihrer Tk-Anlage ein Lautsprecher mit Verstärker (Aktiv-Lautsprecher) angeschlossen ist, können Sie von einem internen Telefon aus eine Lautsprecheransage durchführen. Die Sprechverbindung wird sofort nach Wahl der Rufnummer hergestellt. Ansage Die hier verwendete Rufnummer muss im Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage eingerichtet worden sein und am verwendeten Telefon muss eine Ansageberechtigung vergeben werden. Sie möchten extern telefonieren (über Amt telefonieren) Die Tk-Anlage bietet Ihnen folgende Möglichkeiten ein externes Gespräch einzuleiten: Einen externen Anschluss rufen; S. B-17. Einen externen Anschluss über eine Kurzwahlnummer rufen (Wahlhilfe); S. B-17. Externe Gespräche ohne Rufnummernübermittlung einleiten; S. B-17. Ist Ihr Telefon als direkter Amtapparat eingestellt, hören Sie direkt nach dem Hörerabheben den externen Wählton. Um einen externen Anschluss zu rufen, müssen Sie die externe Rufnummer ohne Amtzugangsziffer 0 wählen. Um die anderen Rufarten durchzuführen, müssen Sie jeweils vorher 2-mal die * -Taste betätigen. Wenn das Telefon keine * -Taste hat der Taste nicht die entsprechende Funktion zugeordnet ist, sind diese Rufe nicht durchführbar (IWV-Telefone und manche ISDN-Telefone). Am Systemtelefon drücken Sie stattdessen die Taste neben intern.

17 Telefonieren B-17 Einen externen Anschluss rufen Amtzugangsziffer 0 und externe b f (0) f r g Rufnummer wählen interner Wählton Amtzugangsziffer (bei direktem Amtapparat weglassen) externer Wählton Bevor Sie eine externe Rufnummer wählen, müssen Sie eine Amtzugangsziffer eingeben. Wenn Sie hauptsächlich extern telefonieren und auf die Amtzugangsziffer verzichten möchten, ist auch die Einstellung des Telefons als direkter Amtapparat möglich (Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage). externe Rufnummer Gespräch Einen externen Anschluss über eine Kurzwahlnummer rufen (Wahlhilfe) b f (**) k g Kurzwahlnummer wählen interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) Nummer des Kurzwahlspeichers Gespräch Häufig verwendete externe Rufnummern können Sie, um sich die Wahl zu vereinfachen, unter einer vierstelligen Kurzwahlnummer abspeichern. Das Eintragen der Rufnummern ist möglich per PC-Software COMtools (S. B-85) per Telefon (private/allgemeine Kurzwahlnummern auf S. B-57 und Notrufkurzwahlnummern auf S. B-76). Damit Sie im Notfall nicht lange überlegen müssen, können die im Notrufkurzwahlspeicher abgelegten Rufnummern auch mit zwei- dreistelligen Rufnummern (10-59; ), also z. B. mit der Nummer 110, verknüpft werden (Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage). Die Wahl wird dann genauso durchgeführt, wobei die vierstellige Kurzwahlnummer (8...) durch die zwei- dreistellige Nummer ersetzt wird. Über das Telefonbuch eines angeschlossenen Systemtelefons COMfort 2000 wird auf die im Kurzwahlspeicher der Tk-Anlage eingetragenen Rufnummern (mit Namen) zugegriffen. Ein Anruf, bei dem eine der hier eingetragenen Rufnummern übertragen wird, wird durch den zugehörigen Namen im Display angezeigt. Externe Gespräche ohne Rufnummernübermittlung einleiten bf (**) r g Möchten Sie verhindern, dass Ihr nächster Gesprächspartner Ihre Rufnummer auf seinem Telefon sieht, können Sie ein externes Gespräch mit der hier aufgeführten Ziffernfolge einleiten. Auf diese Weise wird für dieses Gespräch die Rufnummernübermittlung an Ihren Gesprächspartner unterdrückt. Möchten Sie alle externen Gespräche ohne Rufnummernübermittlung einleiten, können Sie dies auch fest für Ihr Telefon einstellen (siehe Kapitel Übermittlung der Rufnummer bei von Ihnen eingeleiteten Gesprächen immer unterdrücken auf Seite B-41). interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) Amtzugangsziffer und externe Rufnummer Diese Funktion können Sie nur nutzen, wenn das ISDN-Dienstemerkmal Fallweise Unterdrückung der Anzeige der Rufnummer (CLIR) beim Netzbetreiber beantragt und freigeschaltet wurde. Gespräch I Einzelnes Gespräch ohne die Übermittlung der eigenen Rufnummer einleiten An einigen ISDN-Telefonen und am Systemtelefon können Sie die gesprächsweise Unterdrückung der Rufnummernanzeige auch über eine vorhandene Funktionstaste bzw. per Menü einstellen (siehe Handbuch des Telefons; evtl. auch als Identifikation unterdrücken bezeichnet). T Hier kann auch die T-Net-Ziffernfolge verwendet werden, d. h. Sie können das Gespräch mit *31# Rufnummer einleiten. An einem analogen Telefon, an dem sich ein Gespräch ohne Rufnummernübermittlung per T-Net-Funktionstaste/Menü einleiten lässt, können Sie diese komfortable Bedienung ebenfalls nutzen (siehe Handbuch des Telefons; evtl. auch als anonym anrufen bezeichnet).

18 B-18 Sie möchten die Gebühren externer Gespräche getrennt abrechnen Sie möchten die Gebühren externer Gespräche getrennt abrechnen Um bei einer späteren Gebührenauswertung (z. B. mit dem PC-Programm COMlist) die einzelnen Gespräche bestimmten Bereichen zuordnen zu können, bietet Ihnen die Tk-Anlage folgende Möglichkeiten: Externes Gespräch mit gezieltem Amtzugang einleiten; S. B-18. Externes Gespräch mit privatem Amtzugang einleiten; S. B-18. Externes Gespräch mit Projekt-Zuordnung einleiten; S. B-19. Ist Ihr Telefon als direkter Amtapparat eingestellt, hören Sie direkt nach dem Hörerabheben den externen Wählton. Um einen externen Anschluss zu rufen, müssen Sie die externe Rufnummer ohne Amtzugangsziffer 0 wählen. Um die anderen Rufarten durchzuführen, müssen Sie jeweils vorher 2-mal die * -Taste betätigen. Wenn das Telefon keine * -Taste hat der Taste nicht die entsprechende Funktion zugeordnet ist, sind diese Rufe nicht durchführbar (IWV-Telefone und manche ISDN-Telefone). Am Systemtelefon drücken Sie stattdessen die Taste neben intern. Externes Gespräch mit gezieltem Amtzugang einleiten bf (**) 91 f r g interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) Amtzugangsziffer für den 1. S 0 -Port externer Wählton externe Rufnummer Gespräch Vor dem Gespräch das 1. Amt auswählen 92 Vor dem Gespräch das 2. Amt auswählen Amtzugangsziffer für den 2. S 0 -Port Möchten Sie von Ihrem Netzbetreiber getrennte Rechnungen über die Gebühren verschiedener externer Gespräche erhalten, können Sie diese Gespräche gezielt über jeweils einen externen S 0 -Port (ISDN-Anschluss, Amt) einleiten. Diese Funktion ist nur möglich an einer COMpact 4410 USB, die mit einem COMpact 2S 0 - Modul um einen zweiten externen S 0 -Port erweitert wurde. Externes Gespräch mit privatem Amtzugang einleiten bf (**) 90 X 0 r g interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) Privates Amtzugangsziffer und externe Rufnummer 91 r Amtzugangsziffer für den 1. S 0 -Port und externe Rufnummer 92 r Amtzugangsziffer für den 2. S 0 -Port und externe Rufnummer k Nummer des Kurzwahlspeichers Privatgespräch Privates Amtgespräch einleiten Privates Amtgespräch über das 1. Amt einleiten (nur COMpact 4410 USB) Privates Amtgespräch über das 2. Amt einleiten (nur COMpact 4410 USB) Privates Amtgespräch mit Kurzwahl einleiten

19 Telefonieren B-19 Wenn Sie unter Einbeziehung der Gesprächsdatenauswertung der Tk-Anlage z. B. die Gebühren der Firmengespräche von denen der privaten Gespräche trennen möchten, können Sie die privaten Gespräche über den privaten Amtzugang einleiten. Um an einem Telefon ein Privatgespräch einzuleiten, müssen Sie das private für dieses Telefon kennen. Für jedes Telefon kann im Konfigurationsprogramm der Tk-Anlage ein eigenes und eine gesonderte private Amtberechtigung eingestellt werden. Im Auslieferzustand ist kein privates eingetragen. Somit wird ein Privatgespräch lediglich mit 90, der Amtzugangsziffer und der externen Rufnummer eingeleitet. Externes Gespräch mit Projekt-Zuordnung einleiten Gespräch mit einer bf (**) 96 p 0 r g Projektnummer einleiten interner Wählton (nur bei direktem Amtapparat) Projektnummer 2- bis 6-stellig Amtzugangsziffer und externe Rufnummer 91 r Amtzugangsziffer für den 1. S 0 -Port und externe Rufnummer 92 r Amtzugangsziffer für den 2. S 0 -Port und externe Rufnummer Gespräch Gespräch über 1. Amt mit einer Projektnummer einleiten (nur COMpact 4410 USB) Gespräch über 2. Amt mit einer Projektnummer einleiten (nur COMpact 4410 USB) Wenn Sie unter Einbeziehung der Gesprächsdatenauswertung der Tk-Anlage die Gebühren verschiedener Projekte voneinander trennen möchten, können Sie die Gespräche über verschiedene, frei wählbare Projektnummern einleiten. Wie viele Stellen eine Projektnummer hat, wird über die Konfigurationsoftware der Tk-Anlage festgelegt (2-6 Stellen; 2 im Auslieferzustand). k Gespräch über Kurzwahl mit einer Projektnummer einleiten Nummer des Kurzwahlspeichers

20 B-20 Der Gerufene meldet sich nicht Der Gerufene meldet sich nicht Wenn sich der gerufene Teilnehmer nicht meldet, legen Sie normalerweise den Hörer auf. Im Fall einer Rückfrage ist das nicht möglich: Bei Nichtmelden einen Rückfrage-Ruf beenden; S. B-20. Bei internen Teilnehmern bietet Ihnen die Tk-Anlage zusätzlich diese Möglichkeit: Bei Nichtmelden einen internen Rückruf einleiten; S. B-20. Bei Nichtmelden einen Rückfrage-Ruf beenden Rückfrage-Ruf durch Wahl der Ziffer 1 beenden f 1 g Rufton Zurück im Gespräch Wenn Sie jemanden anrufen wollen, dieser sich aber nicht meldet, legen Sie im Normalfall den Hörer auf. Würden Sie dies aber aus einem vorhandenen Gespräch heraus tun, während Sie einen weiteren Teilnehmer zur Rückfrage rufen, so würden Sie damit auch die Verbindung zum im Hintergrund Wartenden trennen. Also wählen Sie hier stattdessen die Ziffer 1, um den Ruf zu beenden. I An ISDN-Telefonen und am Systemtelefon wird das Beenden eines Rückfrage-Rufes über eine vorhandene Funktionstaste bzw. per Menü durchgeführt (z. B. mit Ende, Trennen, Zurück erneutem Betätigen der Rückfrage-Taste; siehe Handbuch des Telefons). Bei Nichtmelden einen internen Rückruf einleiten f 2 f a Rufton Vorher mindestens 3 Sekunden rufen lassen Quittungston Rückruf einleiten und auf Rückruf der Tk-Anlage warten Wenn Sie ein internes Telefon anrufen, der Angerufene aber nicht abhebt, können Sie ihn ohne Wahlwiederholung erreichen, indem Sie einen Rückruf bei Nichtmelden einleiten. Haben Sie, wie hier beschrieben, einen Rückruf eingeleitet, werden Sie, sobald der andere Teilnehmer nach seinem nächsten Gespräch den Hörer auflegt, von der Tk-Anlage gerufen. Wenn Sie daraufhin den Hörer abheben, wird wiederum der andere Teilnehmer von der Tk-Anlage gerufen. Hebt dieser ebenfalls ab, kommt ein Gespräch zustande. Anschließend ist der Rückruf wieder gelöscht. Am Systemtelefon wird ein Rückruf per Menü eingeleitet (siehe Handbuch des Telefons). Bei manchen ISDN-Telefonen ist diese Funktion nicht durchführbar, da diese Telefone während des Rufens keine Wahl zulassen.

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