VL Handelsrecht. 14. April 2009 Wiss. Mit. Peter Schantz. Organisatorisches

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1 VL Handelsrecht 14. April 2009 Wiss. Mit. Peter Schantz Organisatorisches Literatur Empfehlung: Jung, HandelsR; Hopt, Handels- und GesR, Bd. I (1999) Eventuell: Fleischer/Wiedemann, PdW VobReps! Arbeitsgemeinschaften Klausur Programm heute 2 1

2 Was ist Handelsrecht? Sonderprivatrecht der Kaufleute Teil des Privatrechts Anknüpfung an den Kaufmannsbegriff, 343 HGB (= subjektives System < > obj. System ( Recht der Handelsgeschäfte )) Gegenkonzept: UnternehmensR (K.Schmidt) BGB: Verbraucher < > Unternehmer ( 13, 14 BGB) 3 Rechtsquellen HGB (lex specialis zu BGB, Art. 2 EGHGB) Teilweise europarechtliche Vorgaben (Handelsvertreter, BilanzR). Kraft 346 Handelsbräuche (nicht nur Auslegungshilfe) Lex Mecatoria und int l HandelsR AGB (z.b. ADSp oder AGB-Banken). Gesetze, die i.d.r. Kaufleute betreffen: z. B. WechselG, ScheckG, UWG, VVG, GWB Verhältnis zum GesellschaftsR und WirtschaftsR 4 2

3 Ziele des HandelsR Ziele: Effizienzsteigerung Senkung von Transaktionskosten Annahmen: Höhere Professionalität der Wirtschaftsteilnehmer Bessere Kontrolle über Organisation und Angestellte Geringere Schutzwürdigkeit 5 Charakteristika I Schnelligkeit: Beschleunigte Geschäftsabwicklung und Eintritt von Rechtssicherheit Bsp.: 377 f. Mängelrüge beim Handelskauf Gesteigerter Schutz des Rechtsverkehrs durch Publizität und Vertrauensschutz Bsp. Erweiterter gutgl. Erwerb 366; Ausschluss Abtretungsverbot 354a Handelsregister ( 15); Lehre von Scheinkaufmann Vergütungsgrundsatz/Professionalität 352 ff. (erhöhte Zinsen; Provision ohne Abrede) 6 3

4 Charakteristika II Praxisnähe und Internationalität Bsp.: Incoterms; 346; Kammern für Handelssachen vor Landgerichten ( 93 ff. GVG) mit ehrenamtl. Richtern Erweiterte Privatautonomie 349 f. (Bürgschaft); 348 Vertragsstrafe Gerichtsstandsvereinbarung 38 I ZPO; Schiedsgerichte 7 Der Kaufmannsbegrif kraft Betrieb eines Handelsgewerbes kraft Eintragung kraft Gesellschaftsform 1 Ist-Kaufmann 2 Kann-Kaufmann 5 Fiktiv-Kaufmann 3 Land- und Forstwirtschaft 6 Formkaufmann Lehre vom Scheinkaufmann 8 4

5 Handelsgeschäft HGB: grundsätzlich bei einseitigen Handelsgeschäften 2. Kaufmann a) 1 ff. HGB b) Gesetzliche Sonderregelungen Bsp.: 383 II, 84 IV HGB c) Analoge Anwendung der Regelungen der Kaufleute? (z.b. bei Kleingewerbe und Freiberuflern) (str.) 3. Betriebsbezogenheit 9 1 Ist-Kaufmann 1. Gewerbe: selbständige Tätigkeit, die nach außen erkennbar und auf Dauer angelegt ist sowie in erlaubter Weise mit Gewinnerzielungsabsicht und nicht als freier Beruf betrieben wird. 2. Handelsgewerbe Kein Fall des 1 Abs. 2 HGB Kein Fall des 3 HGB 3. Betreibereigenschaft = Gewerbe wird in seinem Namen und mit Wirkung für B. geführt. 10 5

6 Definition: Gewerbe I 1. Selbständige Tätigkeit Abgrenzung zum ArbN Freie Gestaltung der Tätigkeit ( 84 I 2 HGB) Eigenes unternehmerisches Risiko Rechtliche, nicht wirtschaftliche Selbständigkeit Bsp.: Franchisenehmer ( Querverweis: arbeitnehmerähnliche Personen ( 5 I 1 ArbGG)) 2. Erkennbarkeit nach außen Bsp.: (-) Vermögensverwaltung 11 Definition: Gewerbe II 3. auf Dauer und planmäßig angelegt (auf eine Vielzahl von Geschäften) Nicht nur gelegentliche, sondern gewöhnliche Tätigkeit Bsp.: Saisontätigkeiten (+) Auch Vorbereitungshandlungen 4. Erlaubtheit (str.) Abgrenzung zu 7 HGB: sittenwidrige oder gesetzeswidrige Tätigkeit, die nicht das Prestige des Kaufmannsstandes genießen sollen. Str.: Durchsetzbarkeit (Schulfall: Ehemakler) 12 6

7 Definition: Gewerbe III 5. Gewinnerzielungsabsicht (str.) aa.: entgeltlich oder Betriebsführung nach wirtschaftlichen Grundsätzen (BGH noch offen) (P): Stadtwerke, ÖPNV, karitativer Bereich 6. Kein freier Beruf Freier Beruf, vgl. 1 II PartGG Ferner: künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeit Warum? idealistische Zielsetzung, höchstpersönliche Leistungserbringung, idealistische Zielsetzung (P) Abgrenzung: Bsp. Privatklinik ( Gesamtbild) 13 Handelsgewerbe I Gewerbe erfordert, einen nach Art und Umfang eine kaufmännische Einrichtung ( 1 II HGB) Art: Geschäftsstruktur (qualitativ) Umfang: Umsatz, Größe, Finanzbedarf (quantitativ) Kaufmännische Einrichtung: z.b. Angestellte, Buchführung, Zuständigkeitsabgrenzungen Erforderlich: (+) bei Vorhandensein, sonst: Wären sie notwendig für ordentliche Geschäftsführung? Oder für geplante Tätigkeit? Typologische Gesamtbetrachtung: Besitzt der Unternehmensträger die Professionalität eines Kaufmanns? Widerlegliche Vermutung 14 7

8 Handelsgewerbe II Aufstieg zum Handelsgewerbe Herabsinken des Handelsgewerbes Unternehmensträger ist kraft Handelsgewerbe Kaufmann Unabhängig von der Eintragung Ohne Eintragung: Darlegungs- und Beweislast nach 1 II Bei Eintragung: Kaufmann nach 2,5 Nach Löschung aus HRG: Schutz des RVerkehrs nach 15 I 15 2 Kann-Kaufmann Eintragung konstitutiv Vollwertige Kaufleute Rückfahrkarte : Löschung nach 2 S II: auch OHG möglich Ohne Eintragung: Trotzdem Unternehmer 14 BGB Gesetzliche Gleichstellung mit Kaufleuten z.b. 84 IV, 93 III, 383 II Analoge Anwendbarkeit im Einzelfall 16 8

9 Analogie handelsrechtlicher Vorschriften? Bsp. 56 HGB (Ladenangestellter) nach Hopt, S. 47ff. Grds.: (P) planwidrige Regelungslücke trotz Kodifikation vor kurzer Zeit? Insb. Problem bei Freiberuflern Hier: Gesetz offen, ob auch für 56 HGB abschließend. Wortlaut knüpft nicht an Kaufmann an, nur systematisch (Unterfall 54) Interessengleichheit: 56 als Risikozuweisung. Verkehrsschutz im gleichen Maße betroffen. Anwendbarkeit für Kleingewerbe zumutbare Belastung Alternative zu Analogie: Anscheinsvollmacht. Generell 242, Verkehrssitte, GewohnheitsR 17 9

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