Stahl unter Strom. Auswirkungen der Energiepolitik auf die Stahlindustrie. Sachverständigenrat BDI. IW Köln. Businesseurope

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1 Stahl unter Strom Auswirkungen der Energiepolitik auf die Stahlindustrie Mit Beiträgen unter anderem von Prof. Dr. Christoph M. Schmidt Sachverständigenrat _stahl_unter_strom_212x277.indd 1 Prof. Dr. Michael Hüther IW Köln Emma Marcegaglia Businesseurope Ulrich Grillo BDI :10

2 INHALT 5 Prof. Dr. Christoph M. Schmidt / Prof. Dr. Roland Döhrn, RWI Stahl als unverzichtbarer Eckpfeiler der deutschen Industrie 4 Interview mit Aditya Mittal, ArcelorMittal Europe Wir erwarten ein eindeutiges Bekenntnis zur industriellen Basis Prof. Dr. Michael Hüther, IW Köln Die De-Industrialisierung in Deutschland hat begonnen 6 Interview mit Wilhelm Segerath, ThyssenKrupp Die Politik darf unsere Arbeitsplätze nicht leichtfertig aufs Spiel setzen 7 Emma Marcegaglia, Businesseurope Hohe Energiekosten schwächen unsere Position im Wettbewerb 8 Ulrich Grillo, BDI Hat die Industrie in Deutschland eine Zukunft? 9 4 Dr. Felix Schuler, The Boston Consulting Group 370 Millionen Tonnen weniger CO 2 10 Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Wuppertal Institut Warum Eigenstromerzeugung zum Klimaschutz beiträgt 11 Die Stahlindustrie in Deutschland: Zahlen & Fakten Deutschland ist der größte Stahlproduzent in der EU und steht weltweit an siebter Stelle. Als Basisindustrie hat die Stahlbranche eine besondere Bedeutung für die Wertschöpfungsketten und ist dadurch das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Sie liefert maßgeschneiderte Produkte für jene Abnehmerbranchen, die den Industriestandort prägen. 43 Mio. t Rohstahl pro Jahr Beschäftigte in der Stahlindustrie 61 3,5 Mio. Institute zur Stahlforschung in Deutschland Beschäftigte in stahlintensiven Branchen Stahlstandorte 80 in Deutschland 46 Mrd. Umsatzerlöse pro Jahr 55 % 50 % des produzierenden Gewerbes sind stahlintensiv der Warenexporte sind stahlintensiv Weitere Informationen zur Stahlindustrie finden Sie online: twitter.com/stahl_online Herausgeber Wirtschaftsvereinigung Stahl Sohnstraße Düsseldorf Kontakt Beate Brüninghaus Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +49 (0) Gestaltung JP KOM GmbH, Düsseldorf Bildnachweise: Titelbild: Der 35 Meter hohe Strommast Der Zauberlehrling ist ein Kunstwerk der Emscherkunst 2013 (Foto: Frank Vinken); S.3: ThyssenKrupp Steel Europe; S.4: shutterstock; S. 5: ArcelorMittal Germany Holding GmbH; S. 7: ThyssenKrupp AG (Photo ID 885); S. 9: shutterstock; S. 10: Volkswagen Media Services.

3 Hans Jürgen Kerkhoff Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl Wettbewerbsfähige Stromkosten für die Industrie sind eine zentrale Voraussetzung für Wohlstand und Beschäftigung. Härtefallregelung sichert Arbeitsplätze Die Stahlindustrie in Deutschland muss eine Zukunft haben Eine Energiewende gelingt nur mit der Industrie und nur mit Stahl. Wettbewerbsfähige Stromkosten für die Industrie sind eine zentrale Voraussetzung für Wohlstand und Beschäftigung. Bei der Energie- und Klimapolitik und insbesondere bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) muss dies berücksichtigt werden. Eine Härtefallregelung bei der EEG-Umlage ( Besondere Ausgleichsregelung ) muss bleiben sonst werden Arbeitsplätze vernichtet. Von Privilegien, Befreiungen oder Rabatten zu Lasten der Privathaushalte ist häufig die Rede, wenn es um Entlastungen energieintensiver Industrien von Energiekostenaufschlägen wie der EEG-Umlage geht. Doch halt! Es darf nicht dazu kommen, dass die Mitarbeiter für die Energiewende erst mit ihrem Geld und dann auch noch mit ihrem Arbeitsplatz bezahlen. Eine oberflächliche Verteilungsdebatte verkennt die Bedeutung energieintensiver Industrien für die Wirtschaft in Deutschland. In den stahlintensiven Wertschöpfungsketten arbeiten Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Was kaum bekannt ist: Die Stahlindustrie in Deutschland ist keinesfalls befreit, sondern leistet einen erheblichen Beitrag zur Förderung der erneuerbaren Energien 2014 werden es rund 300 Millionen Euro sein. Ohne die Härtefallregelung bei der EEG-Umlage läge er bei einer Milliarde Euro. Mit dieser zusätzlichen finanziellen Bürde könnte die deutsche Stahlindustrie im internationalen Wettbewerb nicht bestehen. Denn die übrigen Stahlerzeuger haben diese Kostenbelastungen nicht. Daher ist es zu begrüßen, dass die Europäische Kommission den Die Stahlindustrie in Deutschland beschäftigt Mitarbeiter am Leitstand überwachen sie zum Beispiel die Produktion. Mitgliedsstaaten notwendige Spielräume für Entlastungen lässt. Diese müssen so umgesetzt werden, dass mit wettbewerbsfähigen Energiekosten weiterhin eine Stahlproduktion in Deutschland möglich bleibt. Es geht jedoch auch um Energieeffizienz. Ökologisch nachhaltige Strom-Eigenerzeugung muss von der EEG-Umlage befreit bleiben. Unternehmen der Stahlindustrie erzeugen auch selbst Strom: Sie verwerten die bei der Stahlproduktion immer entstehenden Kuppelgase. Diese Strom-Eigenerzeugung aus Reststoffen ist ökologisch, weil sie CO 2 einspart, und effizient, weil sie Energie mehrfach nutzt. Der Bestandsschutz hierfür, wie er im Gesetzentwurf Anfang April verabschiedet wurde, ist richtig. Doch wir wollen, dass in Deutschland auch in Zukunft Investitionen in nachhaltige Produktionsprozesse möglich sind. Deshalb müssen auch Neuanlagen für die industrielle Strom-Eigenerzeugung aus Restgasen und Reststoffen wirtschaftlich ohne EEG-Umlage betrieben werden können. So kann die Stahlindustrie weiter nachhaltige Werkstoffe liefern, die in der Anwendung helfen, neue Effizienzpotentiale zu heben. Wer die Re-Industrialisierung Europas will, darf nicht gleichzeitig durch eine realitätsferne Energie- und Klima politik die De-Industrialisierung in Kauf nehmen. Nach den Erfahrungen mit der Finanzmarktkrise haben auch EU-Politiker gesagt, sie wollen den Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung steigern. Das konkrete politische Handeln steht diesem Ziel jedoch entgegen. Ein Beispiel ist der reparaturbedürftige Brüsseler Emissionsrechtehandel, der nicht zur industriellen Wirklichkeit in unserem Land passt. Branchen wie die Stahlindustrie stehen als Grundstoffindustrien am Beginn nachhaltiger industrieller Wertschöpfungsnetzwerke. Sie sind somit Grundlage des industriellen Geschäftsmodells, das Deutschland stark gemacht hat. Stahl ist mit Abstand der am häufigsten eingesetzte Konstruktionswerkstoff und unverzichtbar für viele innovative Produkte, die auch den deutschen Exporterfolg möglich machen. Die Energiewende muss gelingen ohne Schaden für den Industriestandort und die Beschäftigten. Die Autoren dieses Magazins beleuchten dies aus verschiedenen Perspektiven. Sie mahnen, in der Debatte um die zukünftige Energieund Klimapolitik nicht die Basis für Wohlstand und Nachhaltigkeit zu gefährden. Stahl unter Strom 3

4 Prof. Dr. Christoph M. Schmidt Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und RWI-Präsident Prof. Dr. Roland Döhrn Leiter des Kompetenzbereichs Wachstum, Konjunktur, Öffentliche Finanzen, RWI Die Energiepolitik muss die gesamte Wertschöpfungskette im Auge behalten. Es geht nicht ohne Stahl als unverzichtbarer Eckpfeiler der deutschen Industrie Kaum eine Industrie hat die Industrialisierung im 19. Jahrhundert derart geprägt wie die Stahlindustrie. Ohne den technischen Fortschritt bei der Erzeugung von Stahl hätte es keinen Siegeszug der Eisenbahn und keine industriellen Großanlagen gegeben. Diese herausragende Bedeutung hat Stahl in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften heute nicht mehr. Dennoch bildet Stahl gerade in Deutschland immer noch einen Eckpfeiler der Industrie. Denn er steht im Mittelpunkt eines stahlintensiven Clusters, zu dem neben Maschinenbau und Automobilindustrie auch Elektrotechnik und Bauwirtschaft zählen. Diese stahlintensiven Sektoren haben rund 3,5 Millionen Beschäftigte und sind für etwa die Hälfte des deutschen Warenexports verantwortlich. Das deutsche Stahlcluster Rund 3,5 Millionen Arbeitsplätze hängen an stahlintensiven Industrien. Maschinenbau Baugewerbe Automobilindustrie Elektrotechnik Stahl- und Metallverarbeitung Ernährungsgewerbe Chemische Industrie Die Bedeutung der Stahlbranche für den Standort Deutschland ist jedoch noch größer, als es diese Zahlen dokumentieren: Stahl einfach zu importieren, wie dies heute bei den für die Industrialisierung ebenfalls bedeutsamen Textilien die Regel ist, ist angesichts der hohen Transportkosten nur begrenzt eine Option. Vor allem ist Stahl beileibe kein homogenes Produkt, da es entsprechend der Kundenbedürfnisse individuell legiert, gewalzt und verformt wird. Deshalb steht die Stahlindustrie in einem engen Verbund mit ihren Nachfragern, der in beide Richtungen funktioniert: Die Verwender verlangen von den Herstellern immer wieder neue Problemlösungen, und die Stahlerzeuger erschließen ihren Kunden durch innovative Produkte neue Märkte Arbeitsplätze des produzierenden Gewerbes (2010) Stahlintensiv Nicht stahlintensiv Quelle: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) Moderne Windkraftanlagen bestehen zu mehr als 80 Prozent aus Stahl und wären ohne diesen Werkstoff nicht denkbar. Dem Stahlcluster kommt zudem eine Schlüsselrolle bei der Energiewende zu. Ob neue Kraftwerke oder neue Netze für die Elektrizitätsverteilung gebaut werden, ohne Stahl geht es nicht. Und ein wichtiger Ansatz, um Emissionen im Straßenverkehr zu vermindern, liegt darin, das Gewicht der Fahrzeuge zu reduzieren. Daher wird in modernen Fahrzeugen zwar weniger, aber intelligenter verarbeiteter Stahl eingesetzt. Dies zeigt, dass man bei der Formulierung energie- und umweltpolitischer Ziele die gesamte Wertschöpfungskette im Auge behalten muss. Energieersparnis hier kann mit einem höheren Energieverbrauch dort einhergehen, jeder Walzvorgang kostet schließlich Energie. Und geringeren CO 2 -Emissionen durch die Nutzung regenerativer Energien steht das CO 2 gegenüber, das durch die Erzeugung des Stahls entsteht, der in den Windrädern oder den Strommasten steckt. Und auch das Ende der Wertschöpfungskette muss berücksichtigt werden: Stahl kann im Gegensatz zu den meisten Kunststoffen nahezu beliebig oft recycelt werden. 4 Stahl unter Strom

5 Interview mit Aditya Mittal zur Energiepolitik in Deutschland und Europa Wir erwarten ein eindeutiges Bekenntnis zur industriellen Basis Herr Mittal, wir möchten heute mit Ihnen über die europäische Energiepolitik sprechen. Energiepreise und Wettbewerbsfähigkeit wie passt das in Europa zusammen? Momentan überhaupt nicht. ArcelorMittal ist ein weltweit agierendes Unternehmen, und wir stellen enorme Unterschiede in der globalen Energie- und Klimapolitik fest. Wenn wir in unseren EU-Werken amerikanische Strompreise zahlen würden, könnten wir eine Milliarde Dollar im Jahr sparen und das zu einer Zeit, wo die Marktnachfrage ein Viertel unter dem Niveau von 2007 liegt. Wenn die EU nichts unternimmt, werden die Kosten weiter steigen. Das wäre ein großes Risiko für das einzigartige industrielle und wirtschaftliche Netzwerk in Europa. Die EU kann nicht den Beitrag der Industrie zum Bruttoinlandsprodukt von 14 Prozent im Jahr 2014 auf 20 Prozent im Jahr 2020 erhöhen wollen und gleichzeitig die industriellen Kerne schwächen. Die Energiewende in Deutschland ist weder marktorientiert noch kosteneffizient. Mit welcher politischen Entscheidung könnte die Stahlindustrie in Deutschland wettbewerbsfähig bleiben? Wir erwarten ein eindeutiges Bekenntnis zur industriellen Basis und damit zur energieintensiven Industrie. Für unsere Produktionsstandorte Eisenhüttenstadt, Bremen, Hamburg und Duisburg hätte der ursprüngliche Vorschlag zu den Beihilfeleitlinen in Europa erhebliche Zusatzkosten bedeutet, wenn die EU-Kommission nicht eingelenkt hätte. Die Ausgleichsregelungen sollen nach jetzigem Stand der Diskussion zwar in gewissem Umfang weiter gelten, aber wir brauchen sichere Rahmenbedingungen und vor allem einen Ausgleich in vollem Umfang. Diskussionsbedarf gibt es noch bei neuen Investitionen zur Eigenstromerzeugung aus Restgasen, deren Wirtschaftlichkeit auch aus Gründen der Energieeffizienz gewahrt bleiben muss. Wir können zum Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr zahlen als unsere Wettbewerber außerhalb der EU, denn diese Zusatzkosten können wir nicht durch andere Maßnahmen ausgleichen. Wie kann Europa die Weichen richtig stellen? Wir wollen gern weiterhin einen wichtigen Beitrag zum industriellen Wirtschaftswachstum Aditya Mittal CEO von ArcelorMittal Europe Wenn wir in unseren EU-Werken amerikanische Strompreise zahlen würden, könnten wir eine Milliarde Dollar im Jahr sparen. in Europa leisten, dazu gehören Nachhaltigkeit und Innovation. Hierfür bedarf es einer Politik, die die Industrie als Rückgrat des Wohlstandes unterstützt und einen Rahmen für gute Wettbewerbsbedingungen schafft. Das ist bezogen auf die Energie- und Klimapolitik in Europa und auch in Deutschland leider noch nicht ausreichend erkennbar. Die heute verfügbare Technologie erlaubt es derzeit selbst den leistungsfähigsten Standorten nicht, die aktuellen Emissionsziele zu erreichen. Die EU braucht realistische Klimaziele, die ambitioniert, aber machbar sind und eine marktorientierte Energiepolitik, die wettbewerbsfähige Energiepreise fördert. Die derzeit diskutierten Klimaziele werden eine nachhaltige Entwicklung der Industrie in Europa nicht ermöglichen. ArcelorMittal ist in über 60 Ländern vertreten und hat vier Produktionsstandorte in Deutschland. Das größte Werk befindet sich in Bremen, direkt an der Weser. Stahl unter Strom 5

6 Prof. Dr. Michael Hüther Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Es ist bereits ein Prozess der schleichenden Verlagerung wichtiger Industrien weg aus Deutschland zu beobachten. Energiewende: zu teuer und nicht berechenbar Die De-Industrialisierung in Deutschland hat begonnen Die Energiewende soll die Energieversorgung für das Industrieland Deutschland auf eine neue Basis stellen. Mit Hilfe von erneuerbaren Energien soll die Energieversorgung klimafreundlicher werden. Aber es geht bei der Energiepolitik nicht nur um Klimaschutz und Technologieentwicklung. Die Energieversorgung muss auch weiter sicher sein und sie muss bezahlbar sein heute und in den nächsten Jahren. Viele Unternehmen in Deutschland leiden bereits spürbar unter hohen Energiepreisen. Während vor allem in den USA Erdgas und Strom deutlich günstiger geworden sind, steigen hierzulande die Zusatzabgaben. Die EEG-Umlage ist heute schon deutlich höher als der Börsenpreis für Strom. Zwar sind einige besonders energieintensive Unternehmen weitgehend von der EEG-Umlage befreit. Aber hier ist der Stromkostenanteil auch äußerst hoch und die Preisunterschiede im internationalen Vergleich sind besonders gravierend. Dass seit Monaten darüber diskutiert wird, die Ausnahmen deutlich einzuschränken und damit die Kosten der Unternehmen zu erhöhen, macht es noch schwieriger, sich für Investitionen am Standort Deutschland zu entscheiden. Schon seit Jahren ist eine Investitionsschwäche der energieintensiven Branchen zu beobachten. Seit der Jahrhundertwende konnten nur in Energieintensive Branchen: Seit Jahren zurückhaltend bei Investitionen Die schwachen Nettoinvestitionen der energieintensiven Branchen sind ein erstes Anzeichen für das schwindende Vertrauen in die Berechenbarkeit des Standorts Deutschland. Anteil der Nettoanlageinvestitionen an den Bruttoanlageinvestitionen in % Verarbeitendes Gewerbe Quelle: Statistisches Bundesamt Energieintensive Branchen* Nicht-energieintensive Branchen *Papier-, Chemie- und Baustoffindustrie, Metallerzeugung und -bearbeitung einem Jahr die Abschreibungen durch Investitionen in Anlagen ausgeglichen werden. Während der Kapitalstock der Branchen in Deutschland abgenommen hat, sind die Direktinvestitionen energieintensiver deutscher Unternehmen im Ausland überdurchschnittlich angestiegen. Hier ist bereits ein Prozess der schleichenden Verlagerung wichtiger Industrien weg aus Deutschland zu beobachten (Carbon Leakage). 24 % der Industrieunternehmen stellen Investitionen wegen der Energiepolitik zurück. Auch für die Zukunft sieht es nicht gut aus. Knapp jedes vierte Industrieunternehmen hat in Befragungen angegeben, dass es Investitionen auch aufgrund der aktuellen Energiepolitik zurückgestellt hat. Jedes zwölfte Unternehmen gibt sogar an, stärker im Ausland zu investieren. Die Energiekosten sind zu einem ernsten Investitionshemmnis geworden. Nur mit einer starken Industrie kann die Energiewende zu einem Erfolg werden. Eine Energiepolitik, die zu einer schleichenden Verlagerung wichtiger Industriezweige führt, wird international kein Vorbild sein. Und ohne eine leistungsfähige Industrie können auch die wirtschaftlichen Chancen der Energiewende nicht genutzt werden. Schließlich sind energieintensive Grundstoffprodukte für erneuerbare Energien ebenso notwendig wie für Wärmeisolierung oder für Leichtbau. Die Industrie braucht stabile Aussichten auf wettbewerbsfähige Energiepreise. So kann der Desinvestitionsprozess aufgehalten werden. 6 Stahl unter Strom

7 Interview mit Wilhelm Segerath über die Kosten der Energiewende Die Politik darf unsere Arbeitsplätze nicht leichtfertig aufs Spiel setzen Herr Segerath, die Stahlindustrie in Deutschland ist im internationalen Vergleich wie keine andere durch finanzielle Belastungen aus der Energie- und Klimapolitik benachteiligt. Wie beurteilen Sie die daraus erwachsende konkrete Gefährdung von Arbeitsplätzen? Vorangestellt: Wir sagen ja zur Energiewende. Eine funktionierende Energiewende schafft neue und gute Arbeitsplätze im Industrie- und Dienstleistungssektor und langfristig eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung. Die Energiewende ist eine Chance auch für uns. Denn wir leisten in unserer Produktion und mit unseren Produkten einen unverzichtbaren Beitrag für den Klima- und Umweltschutz. Aber regulatorische Kosten wie aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder Emissionshandel belasten unsere Industrie und gefährden langfristig Arbeitsplätze. Dabei produziert die Industrie in Deutschland im Gegensatz zu vielen Wettbewerbsstaaten klima-, energie- und ressourceneffizient und das zu sicheren und fairen Arbeitsbedingungen mit einer starken Mitbestimmung in den Betrieben und zu guten Tariflöhnen. Aus dem Entwurf zur EEG-Reform ergeben sich für die Stahlunternehmen zusätzliche Belastungen für die Eigenstromversorgung. Wie hoch werden diese für Ihr Unternehmen sein? Zur Erzeugung unserer Produkte benötigen wir prozessbedingt teilweise große Energiemengen. Die sichere und bezahlbare Versorgung mit Energie ist deshalb für die Standortsicherheit von ThyssenKrupp essentiell. Im Jahr 2013 hat ThyssenKrupp 85 Millionen Euro an EEG-Umlage bezahlt. Für das Jahr 2014 rechnen wir unter gleichen Bedingungen, aber bei gesunkenem Stromverbrauch mit 80 Millionen Euro an EEG-Umlage. Ohne die teilweisen Entlastungen von der EEG-Umlage müsste ThyssenKrupp Zusatzbelastungen von aktuell rund 350 Millionen Euro schultern. Allein der Wegfall der EEG-Befreiung von eigenerzeugtem Strom aus Kuppelgasen würde zusätzliche Kosten von insgesamt 215 Millionen Euro bedeuten. Dies alles sind Belastungen, die internationale Wettbewerber, auch im europäischen Ausland, nicht tragen müssen. ThyssenKrupp beschäftigt weltweit rund Mitarbeiter, mehr als ein Drittel davon in Deutschland. Wilhelm Segerath Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der ThyssenKrupp AG Der Ausbau und die Förderung erneuerbarer Energien muss weitergehen, ohne dass Arbeitsplätze bedroht werden. Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, damit Stahl-Arbeitsplätze in Deutschland bleiben und nicht ins Ausland abwandern. Welche Forderungen richten Sie an Berlin und Brüssel? Für mich steht der Erhalt von Arbeitsplätzen bei ThyssenKrupp und in der gesamten deutschen Industrie im Vordergrund. Denn Energie muss nicht nur sicher und sauber, sondern auch bezahlbar sein. Reformen aus Berlin und Brüssel dürfen nicht leichtfertig unsere Arbeitsplätze auf das Spiel setzen. Und das, was in aktuellen Diskussionen so häufig als Rabatte oder Vergünstigungen für die Industrie bezeichnet wird, sind notwendige Entlastungen von Mehrkosten, die Unternehmen in anderen Ländern nicht schultern müssen. Niemandem ist geholfen, wenn die Energiekosten die Unternehmen in Deutschland soweit überlasten, dass Arbeitsplätze massiv gefährdet sind. Wir brauchen auch zukünftig einen langfristigen und verlässlichen Ordnungsrahmen für Investitionen und Beschäftigung. Der Ausbau und die Förderung erneuerbarer Energien müssen weitergehen, ohne dass Arbeitsplätze bedroht werden. Die energiepolitischen Rahmenbedingungen müssen so gestaltet werden, dass die gesamte industrielle Wertschöpfungskette und damit Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben. Stahl unter Strom 7

8 Emma Marcegaglia Präsidentin von BUSINESSEUROPE und Vorstandsvorsitzende der Marcegaglia-Gruppe Europa sollte aus den Hochpreis-Erfahrungen der Vergangenheit lernen. Zum Beispiel indem teure Förderprogramme für erneuerbare Energien zurückgefahren werden. Energiepolitische Neuausrichtung unumgänglich Hohe Energiekosten schwächen unsere Position im Wettbewerb Energiekosten haben in Europa eine noch nie dagewesene Höhe erreicht, und das in einer Zeit, in der einer unserer Hauptwettbewerber, die USA, von immer weiter sinkenden Energiepreisen profitiert. Niedrigere Gas- und Strompreise summierten sich für die amerikanische Industrie 2012 zu einer Einsparung von fast 130 Milliarden Dollar. Dieser Unterschied wirkt sich auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie aus und führt zu einem Verlagern von Investitionen. Wir sehen mit Sorge, dass neue Investitionen im Bereich des produzierenden Gewerbes zunehmend außerhalb von Europa getätigt werden. Energiekosten sind von entscheidender Bedeutung für energieintensive Industrien, insbesondere wenn sie im internationalen Wettbewerb stehen. Als Vorstandsvorsitzende einer in der Stahlverarbeitung tätigen Unternehmensgruppe erlebe ich jeden Tag, wie hohe Energiepreise in Europa die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiv hergestellter Produkte auf den Exportmärkten der Welt abnehmen lassen. Sowohl die USA als auch aufstrebende Länder wie China und Indien bauen ihre Exportanteile aus, während Europa und Japan einen deutlichen Niedergang erleben. Wir von BUSINESSEUROPE drängen deshalb die Regierungen in Europa, ihre Energie- und Klimapolitik neu auszurichten und sich dabei auf die industrielle Wettbewerbsfähigkeit ihrer Volkswirtschaften zu besinnen. Europa sollte aus den Hochpreis-Erfahrungen der Vergangenheit lernen. Zum Beispiel indem teure Stromkosten im Vergleich: Die Schere wird größer Unternehmen in Europa zahlen zunehmend mehr für Strom als Unternehmen in den USA das verzerrt den Wettbewerb. 0,16 EUR/KWh 0,12 0,08 0,04 0 US Preise EU Preise Förderprogramme für erneuerbare Energien zurückgefahren werden. Oder indem der Emissionsrechtehandel als ein zentrales Instrument der Emissionsvermeidung zukunftsfest und unter Berücksichtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industrien gestaltet wird. Außerdem sollten Entwicklungen berücksichtigt werden, die den Markt grundlegend verändern können, wie zum Beispiel die Schiefergas-Revolution in den USA. Wir sind deshalb der Überzeugung, dass eine neue europäische Energiepolitik alle verfügbaren Ressourcen einbeziehen sollte, von der Kohle über das Gas bis hin zu erneuerbaren Energien und Atomkraft. Der Klimaschutz wird zweifelsfrei Treiber der europäischen Energiepolitik bleiben. Aber Aktivitäten zum Klimaschutz müssen viel kosteneffektiver gestaltet werden. Zahlen über die Entwicklung der CO 2 -Emissionen in Europa und in sich entwickelnden Volkswirtschaften zeigen, dass Europa zwar seine Emissionen drastisch zurückgefahren hat, gleichzeitig aber der europäische Anteil an den globalen Emissionen kontinuierlich sinkt. Europa kann dieses Problem nicht alleine lösen. Sollen weltweit die Treibhausgase auf ein von allen akzeptiertes Maß zurückgeführt werden, geht das nur mit einem international bindenden Abkommen. Wir appellieren an Kommission und europäisches Parlament, nicht wieder allein vorzupreschen. Wenn eine solche für alle gültige Vereinbarung auf dem nächsten Klimagipfel 2015 in Paris nicht getroffen wird, sollte Europa seine Ziele den dort vereinbarten Vorgaben anpassen. Quelle: DG ECFIN, Energy Economic Developments in Europe Stahl unter Strom

9 Ulrich Grillo Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Der Kostenanstieg kann nur mit grundlegenden Reformen am Fördersystem gestoppt werden. Steigende Stromkosten trotz EEG-Novelle Hat die Industrie in Deutschland eine Zukunft? Mit hohem Tempo hat die neue Bundesregierung die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Angriff genommen. Damit werden auch die Weichen für unseren Industriestandort gestellt. Einerseits will Deutschland eine Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien einnehmen. Andererseits dürfen die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Stromkosten sind ein entscheidender Faktor im internationalen Wettbewerb. Kein anderes Land in und außerhalb von Europa verzeichnet bei der Förderung erneuerbarer Energien eine auch nur annähernd vergleichbare Entwicklung wie Deutschland. Haushalte und Betriebe zahlen 23 Mrd. Euro an EEG-Umlage. Die Zahlungen für die Umlage belaufen sich in diesem Jahr auf 23 Milliarden Euro. Die Tendenz ist weiter steigend. Um den rasanten Kostenanstieg zu stoppen, bedarf es grundlegender Reformen am Fördersystem, einer besseren Steuerung, strikter Kosteneffizienz des Ausbaus erneuerbarer Energien und marktkonformer Anreize. Die Gesetzesnovelle enthält erste Schritte in diese Richtung, wird den weiteren Anstieg der Stromkosten aber nicht verhindern. Eine einfache Umverteilung der Kosten auf die Industrie würde die Stromrechnungen nicht entlasten. Eine international wettbewerbsfähige Produktion energieintensiver Grundstoffe, wie Strom aus Solaranlagen wird gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stark gefördert. Haushalte und Industrien ächzen jedoch zunehmend unter den hohen Kosten der EEG-Umlage. Stahl, wäre jedoch in einem solchen Szenario nicht mehr möglich. Damit ginge die Basis für die industriellen Wertschöpfungsketten in Deutschland verloren, und damit auch Arbeitsplätze und Know-how. Heute ist unsere Volkswirtschaft mit Weltmarktführern und einem Industrieanteil von 23 Prozent an der Wertschöpfung ein Vorbild. Das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz wird entscheidend Einfluss nehmen, ob dieses Geschäftsmodell eine Zukunft hat für uns und für andere Länder. Dies gilt auch für die beihilferechtlichen Beschlüsse und Leitlinien in Europa. Die Europäische Kommission sollte klar vor Augen haben, dass gerade Europa seit Jahren wertvolle Anteile an der weltweiten Industrieproduktion verliert und seinen Industrieanteil an der Wertschöpfung wieder von heute 15 auf 20 Prozent steigern will. Eine Einschränkung der Entlastungsregelungen würde nicht nur die deutsche energieintensive Industrie treffen. Die Summe der Vorleistungen zwischen den deutschen energieintensiven Unternehmen und den Industrieunternehmen in anderen Mitgliedstaaten der EU liegt bei über 200 Milliarden Euro. Das heißt, wenn es der deutschen energieintensiven Industrie gut geht, profitieren auch der Rest Europas und die Eurozone. Stahl unter Strom 9

10 Dr. Felix Schuler Partner und Stahlexperte der Boston Consulting Group Die Reduzierung des Treibhausgases CO 2 ist in vielen Bereichen nur mit Stahl möglich. Die positive Umweltbilanz neuer Stahlsorten 370 Millionen Tonnen weniger CO 2 In welchem Umfang lassen sich CO2-Emissionen in der EU-27 durch Stahlanwendungen in den unterschiedlichsten wirtschaftlichen Sektoren senken? Dieser Frage widmete sich die gemeinsam von The Boston Consulting Group und dem Stahlinstitut VDEh erarbeitete Studie mit dem Titel Der Beitrag von Stahl für ein kohlenstoffarmes Europa Der Werkstoff Stahl wird aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften, seiner hohen Festigkeit und seiner flexiblen Formbarkeit in allen wichtigen Industriesektoren eingesetzt. Als Beispiele seien Apparate- und Maschinenbau, Brückenbau, Stahlhochbau, Energie- und Umwelttechnik, Transport und Verkehr, Medizintechnik und Verpackungsindustrie genannt. Dabei ermöglicht die Anwendung von innovativen Stählen die Verminderung von CO 2 -Emissionen in anderen Branchen. Beispiel: Acht Stahlanwendungen sparen 6-mal mehr CO 2 ein als bei der Stahlproduktion entsteht. Aus der Analyse von acht Anwendungsbeispielen, bei denen es nahezu keine technische oder wirtschaftliche Alternative zum Einsatz von Stahl gibt, ergibt sich ein (positives) Verhältnis von 6 zu 1: Das heißt, die CO 2 -Einsparungen durch diese acht Anwendungen sind 6-mal so hoch wie die Emissionen, die bei der Herstellung des dafür benötigten Stahls entstehen. Insgesamt ermöglichen allein die acht in der Studie berücksichtigten Einsatzmöglichkeiten von Stahl eine jährliche Reduktion der CO 2 -Emissionen in der EU-27 um rund 370 Millionen Tonnen ein Wert, der höher ist als der bei der Herstellung von Stahl in der EU-27 insgesamt entstehende CO 2 -Ausstoß. CO 2 sparen mit Stahl: Acht Anwendungsbeispiele Stahl ist als Grundnahrungsmittel der Industrie zentral für die CO 2 -Minderung in vielen Bereichen. PKW Fossile Kraftwerke Offshore Windkraftwerke Kraft-Wärme-Kopplung Bioenergie Trafos E-Motoren LKW CO 2 -Emission bei der Stahlerzeugung (in Mio. t CO 2 /a) CO 2 -Einsparpotential (in Mio. t CO 2 /a) 1 42,1 165,9 0,7 103,0 3,0 69,7 5,3 49,6 0,16 22,2 1,2 19,6 3,2 6,9 14,0 6,3 Summe Emissionen 70 Summe Ersparnisse 443 Quelle: Stahlinstitut VDEh; Projektanalyse 1 Emissionen bezogen auf die Herstellung der für die jeweilige Anwendung benötigten Stahlmengen Hochfeste Stähle, die gelb, lila und rot eingezeichnet sind, machen Autos sicherer und leichter. So sparen die Fahrzeuge Kraftstoff und verursachen weniger CO 2. Die CO 2 -Emissionen der erforderlichen hochwertigen Stahlmengen wurden unter Annahme einer Erzeugung über die Hochofen-Konverter-Route ermittelt die Reduktionseffekte konservativ, d. h. mit großer Vorsicht und ohne eine Verdrängung anderer Materialien, gerechnet. Die größten CO 2 -Einsparungen werden innerhalb der acht Beispiele durch die Gewichtsreduzierung und den so erzielten geringeren Kraftstoffverbrauch bei Personenkraftwagen erzielt. Insbesondere durch den Einsatz leichter, hochfester Stähle in den Fahrzeugteilen, bei denen Stahl als Material aktuell alternativlos in der Großserie ist. Bei fossilen Kraftwerken entsteht der Einspareffekt durch Anwendung von neuartigen Stahlwerkstoffen für den Einsatz bei erhöhten Temperaturen und Drücken; bei Offshore-Windkraftanlagen durch den Einsatz korrosionsbeständiger Stahlsorten. 10 Stahl unter Strom

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