Perspektiven mit FLIWAS Benutzerorientierte Ausprägungen, Nutzung mit mobilen Endgeräten

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1 Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) Perspektiven mit FLIWAS Benutzerorientierte Ausprägungen, Nutzung mit mobilen Endgeräten Thomas Batz, Fraunhofer-IOSB Karlsruhe Abteilung Informationsmanagement und Leittechnik Wolfgang Schillinger, LUBW Karlsruhe Josef von Fraunhofer Forscher, Erfinder und Unternehmer

2 Gliederung: FLIWAS 3.0 Fazit Themen, Inhalte Alarm- und Einsatzpläne Ausprägungen Nutzung in den Einsatz-Phasen Systemkomponenten und Schnittstellen Endgeräte Mobile Anwendungen (Hr. Schillinger) 2

3 FLIWAS 3.0 Thematische Abdeckung FLIWAS 3.0 behandelt: Hochwasser-Ereignisse Starkregen-Ereignisse Sturzwasser-Ereignisse Grundhochwasser-Ereignisse Auswirkungen von Versagen von Hochwasserschutzeinrichtungen und insbesondere die Planung der notwendigen Maßnahmen 3

4 FLIWAS als Arbeitsinstrument in der Gemeinde Heute verfügbare Hochwassergefahreninformation nutzen zur Vorbereitung auf Extremereignisse Prüfplan, Prioritäten festlegen HW-Szenarien erstellen und behandeln Kritische Objekte identifizieren dazu Maßnahmen erarbeiten Maßnahmenpakete bilden Alarmstufen-System aufstellen Dokumentation des Ganzen 4

5 Einfache Alarm- und Einsatzpläne Ereignis Maßnahme Einzelmaßnahmen höherwertige Maßnahmenpakete Ereignis Alarm stufe Maßnahme 1 Maßnahme 2 Maßnahme 3 5

6 Komplexere Alarm- und Einsatzpläne Ereignis Maßnahme Alarmstufe Maßnahmen bündel Ereignis 1 Alarmstufe 1 Maßnahmen- Maßnahme 1-1 bündel 1 Indikator 1 > Grenzwert 1 Maßnahme 1-n Ereignis 2 Alarmstufe 2 Maßnahmenbündel 2 Maßnahme 2-1 Indikator 2 > Grenzwert 2 Maßnahme 2-m 6

7 Objekt-/schutzziel-/gebietsbezogenen Alarm- und Einsatzpläne Objekt (Kindergarten, Krankenhaus) M 1-1 M 1-2 M 1-3 M 1-4 M 1-5 M 1-6 Alarmstufe Ereignis 1 Ereignis 2 0 Alarmstufe 2 7

8 Alarm- und Einsatzplan (zusammengesetzt aus mehreren Einzelplänen) Ereignis 1 Alarmstufe 0 M 1-1 M 1-2 M 2-1 M 1-3 M 1-4 Priorisierung (Wichtigkeit, Ressourcen) M 3-1 M 3-2 Ereignis 2 Alarmstufe 2 M 1-5 M 1-6 Priorisierung (Wichtigkeit, Ressourcen) M 2-2 M 2-3 M 2-4 8

9 Elektronische Alarm-und Einsatzpläne bieten weitere Nutzungsmöglichkeiten: Hardcopy des AEP (auch zur Dokumentation der Maßnahme) Offline-Version z.b. auf Tablet Sortierung nach Leistungserbringer (z.b. Bauhof, Feuerwehr, Verkehrsbehörde, ) Maßnahme zu einem Objekt auswählen Maßnahmen zu einer Alarmstufe auswählen Dokumentation des Bearbeitungsstandes der Maßnahmen in FLIWAS 3.0 9

10 Komponenten für FLIWAS 3.0 Benutzerverwaltung über Rollen inkl. Adress- und Kontaktdaten Alarm- und Einsatzpläne Erstellung Verwaltung/Ausführung (Management) Alarmstufenverwaltung Alarm-Server (ergänzend zu bestehenden BOS-Alarmierungssysteme; falls notwendig z.b. für Bauhofmitarbeiter) Anzeigemodul (insbesondere auch grafisch! Lagekarte) Sendemodul Empfangsmodul (einfacher) Objektartenkatalog Krisenmanagement 10

11 Bestandteile für FLIWAS 3.0 Fachlage Hochwasser Verwaltung alter relevanten hochwasserbezogenen Objekte Darstellung Aggregierung (Prognose/Simulation) benötigte Daten (Deichbruchszenarien, Pegelprognosen und Zuordnung zu Gefahrenkarten) 11

12 Schnittstellen von FLIWAS 3.0 Hochwasservorhersagezentrale (überregionale Pegelstände und prognosen) Meteorologische Daten (Daten und Vorhersagen von DWD und HVZ) Mobile Erfassungssysteme Daten und Bilder zu lokalen Indikatoren Lokale Pegelstände Zustände an kritischen Stellen (auch Bilder) Objektartenkatalog Krisenmanagement lokales Kommunikationssystem (z.b. für automatisierte Übertragung lokaler/regionaler Pegelstände) andere Hochwassersysteme 12

13 Datenschnittstellen von FLIWAS 3.0 zu anderen Systemen Hochwasser- vorhersagedienste lokale DFÜ (von Pegel, ) Alarmierungsdienst Meterologische Dienste FLIWAS 3.0 andere Hochwassersysteme Objektartenkatalog Krisenmanagement 13

14 Abfolge der Alarmstufen und Rolle von FLIWAS 3.0 Stufe 0 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe R Voralarm/ Warnphase Vorbereitung Kontrolle Notlagen Bürgermeister (Ortspolizeibehörde, Ordnungsamt, Bauhof, Wasserwirtschaft) FLIWAS 3.0 als Primärsystem Regeneration FLIWAS 3.0 als Unterstützungssystem der Gefahrenabwehr (Feuerwehr, THW, Bundeswehr, ) Stufe 4 Öffentlicher Notstand Stufe 5 Katastrophe 14

15 Ausprägungen für FLIWAS 3.0 FLIWAS für die bei Hochwasser Zuständigen kleine Gemeinden größere Städte kreisfreie Städte Großstädte Landkreise für Betreiber von Hochwassereinrichtungen für Aufsichtsbehörden Landkreise Regierungspräsidium/Bezirksregierung als Fachsystem für die Stabsarbeit (Unterstützung für die Erstellung der Gesamtlage) 15

16 Umsetzung entsprechend Gemeindegröße Kleine Gemeinde Großstadt einfaches Rollenmodell (Bürgermeister, Feuerwehrkomandant, Leiter Bauhof) Direkteingabe kritischer Objekte + Metadaten in Karte Pflege von Objektdaten und Adresslisten in FLIWAS Einfache Benutzerführung Einfache Mustervorgänge Dokumentation der Inhalte komplexes Rollenmodell (entsprechend der Organisationsstruktur der städtischen Ämter) Nutzung vorhandener Daten aus Datenbanken (z.b. kritische Objekte aus OAK, GIS-Systeme, ) Pflege von Objektdaten und Adresslisten in anderen IuK-Systemen Datentechnische Vernetzung mit anderen IuK-System Komplexe Benutzerführung Komplexere Mustervorgänge Dokumentation der Inhalte 16

17 Endgeräte FLIWAS 3.0 wird unterstützen normale PCs (vollwertiger Arbeitsplatz) Tablets (Darstellung dedizierter Information mit Interaktion) Smartphone (auch auf Tablet nutzbar) Apps für Alarmierung Apps für gezielte Informationsdarstellung und wenige Aktionen Apps für die Informationserfassung (Daten, Position und Bilder) z.b. Meldung von Pegelständen oder anderen Indikatoren Deichläufer (potentiell schadhafte Stellen) Apps für die Pflege von Alarm- und Einsatzplänen mobil 17

18 Ausgestaltung der Anwendungen Unterschiedliche Ausgestaltung der Oberflächen notwendig z.b. hinsichtlich Alter junge Anwender haben ein anderes Verständnis von guten Oberflächen Verarbeitungslogik bleibt gleich unterschiedliche Präsentationsform unabdingbar für die Akzeptanz 18

19 Fachanwender Öffentlichkeit Nutzung mit Wolfgang Schillinger LUBW Ref

20 UIS Mobil Studie Sommer 2012 Kooperation Landesumweltportale BW RLP ST TH BY NRW Aus dem LUPO mobil Baukasten entsteht (8/2013) die erste App Meine Umwelt 20

21 Anforderungen der Partner Standortbezogene Kartenund Messnetzdaten Adresseingabe mit Autovervollständigung Offline Erfassung mit GPS und Kamera 21

22 Anforderungen der Partner intuitiv bedienbar wartungsarm hohe Zugriffszahlen möglich 22

23 23

24 Fragestellungen Wo? Was? Was? Was? GPS; Adresse Themenbereich Pegelwerte Luftdaten Verweis auf Detailangebot 24

25 Informieren Risikogebiete aktuelle Pegel Hochwasserbilder aktuelle Pegeldaten passend zum Standort 25

26 Melden Hochwasserbilder bilder Freigegebenes Bild Hinweis Hinweis Standort mit GPS Hochwasserbild Sachdaten Foto (Kamera, Galerie) Offline/Online Erfassung 26

27 Melden Hochwasserbilder bilder Hinweis Hochwasserbild 27

28 Live Demo Folie 28 28

29 Fazit: FLIWAS 3.0 wird: Nutzung der heutigen Hochwasserinformationen erleichtern Erstellung, Fortschreibung und Ausführung der vorgestellten Hochwasser-Alarm- und Einsatzpläne auf der Grundlage eines Alarmstufensystems mit Maßnahmenpaketen besser unterstützen Entscheidungen und Vorgänge vereinfachen und beschleunigen und damit notwendige Zeit für Maßnahmen gewinnen die Belange unterschiedlicher Nutzergruppen gezielt unterstützen mobil sein lokal/regional ausgeprägt sein Genauere Beschreibung erfolgt über Anwendungsfälle 29

30 Haben wir etwas vergessen? 30

31 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Thomas Batz Fraunhofer IOSB, Abt. Informationsmanagement und Leittechnik 0721/

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