Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil und der Energiewende

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil und der Energiewende"

Transkript

1 Redner: Michael Schmidt Veranstaltungstermin: 1. Februar 2013 Ort: Klausurtagung Wirtschaftsrat, Berlin Titel: Vorstandsvorsitzender, BP Europa SE Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrte Damen und Herren, in einem Wahljahr wird über alles Mögliche gestritten, teilweise künstlich, teilweise ernsthaft. Ein Umstand sticht aber hervor: Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Einbruch infolge der Lehman-Pleite im September 2008 hat erstaunlich schnell einen breiten Konsens über die Rolle der Industrie bewirkt. Allen wurde von links bis rechts, von schwarz bis grün bewusst, was Deutschland an seiner industriellen Kraft hat. Die hohe Bedeutung von industriellen Wertschöpfungsketten ist mittlerweile unstreitig. Jedermann weiß inzwischen: Ohne die Produkte der energieintensiven Industrien gibt es keine Klimaschutz-Technologie in Deutschland. Für den Bau von Windrädern und anderen grünen Energietechniken braucht man Stahl, Aluminium, Kupfer und Kunststoffe der Petrochemie. Zugleich ist Deutschland unter den G8-Staaten am intensivsten in die Weltwirtschaft eingebunden. Der Export ist unsere Stärke, aber auch unsere Abhängigkeit. Wir profitieren in besonderer Weise von offenen Märkten. Wir müssen aber auch in besonderer Weise wettbewerbsfähig sein. Wir können nur so viel teurer sein, wie wir besser sind. Und die industriellen Wettbewerber aus anderen Ländern holen auf. Die großen Industrie-Adressen in Asien sind hierzulande zunehmend ein Begriff. Deswegen stehen international wettbewerbsfähige Kostenstrukturen unverändert ganz oben auf der industriepolitischen Agenda. Zu dieser Agenda gehört auch die Umsetzung der Energiewende. Es geht um einen umfassenden Umbau der Leitungsnetze. Sodann wird viel Hoffnung auf den Ausbau der Speichertechnologie gesetzt. Das alles eröffnet für viele Unternehmen neue Chancen am Markt. Die Dimensionen hat BDI- Präsident Grillo in der FAZ vom vergangenen Montag auf den Punkt gebracht: Allein im Stromsektor werden in Deutschland bis 2030 etwa 350 Milliarden Euro investiert, ohne Energiewende wären es 150 Milliarden Euro. Die Energiewende als Investitionsprogramm von 200 Milliarden Euro über fast zwei Jahrzehnte. Das ist schon eine Ansage. Dieses Geld muss erst einmal aufgebracht werden. Während die Bürger erst jetzt merken, dass eine Energiewende nicht umsonst zu haben ist, hat die Industrie von Anfang an vor den Kosten gewarnt. Michael Schmidt Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil 1

2 Natürlich ist sich auch die Politik des Problems einer starken Zunahme der Energiekosten der im Wettbewerb stehenden Wirtschaft bewusst. Durch Ausnahmen von den Belastungen insbesondere für die energieintensiven Branchen unterstützen weite Teile der Politik die Industrie. Gleichzeitig hat die Politik eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt, um die erneuerbaren Energien zu stärken. Dadurch ist der Ausbau der erneuerbaren Energieträger viel schneller vorangekommen, als noch vor wenigen Jahren erwartet worden war. Nur zeigt sich jetzt, dass all diese Maßnahmen und Förderprogramme unkoordiniert und überteuert sind. Hinzu kommt das Hin und Her zwischen den Energiewende-Zielen des Bundes und der Länder. Kurzum: Das ganze Gefüge des Energiemarktes in Deutschland ist durcheinander geraten. Sind wir wirklich auf dem richtigen Weg, um die Versorgungssicherheit mit Energie zu erhalten, dabei den Klimaschutz im Blick zu halten und auf die Bezahlbarkeit der Energie zu achten? Hieran sind Zweifel erlaubt. Die Warnungen, dass es zu Ausfällen bei der Stromversorgung kommen könnte, werden lauter. Und die Preissteigerungen, mit denen die Bürger zu Beginn dieses Jahres konfrontiert werden, müssen besorgt stimmen. Es überrascht daher nicht, dass Bundesumweltminister Altmaier jetzt einen Vorschlag gemacht hat, wie noch vor der Sommerpause der Anstieg der Stromkosten auf Grund des EEG gesetzlich gebremst werden kann. Ich begrüße die Zielrichtung dieses Vorschlages ausdrücklich, wenngleich es nicht mehr als eine Notbremse ist und sicherlich nicht die langfristige Lösung. Worauf müssen wir achten, um industriepolitisch ausgewogen zu handeln? Darüber müssen wir mehr sprechen. Deshalb freue ich mich über die heutige Veranstaltung. In der Diskussion der Energiewende drehen wir uns bislang vor allem um uns selbst. Der Erfindergeist der Menschen hierzulande wird ebenso herausgefordert wie ihr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Überall wird verlangt, die Kosten der Energiewende fair zu verteilen. Viel zu wenig wird aber gefragt, wie sich das internationale Umfeld auf unsere zukünftige Energieversorgung auswirkt. Wir sind von unserer Vorreiter-Rolle zutiefst überzeugt. Nur hat sich jemand einmal die Frage gestellt, ob die Richtung außerhalb Deutschlands nicht in eine ganz andere Richtung geht? Wir geben seit 2011 alljährlich den BP Energy Outlook 2030 heraus, vor zwei Wochen also zum dritten Mal. Wir erstellen diesen Ausblick auf die Entwicklung der Energiemärkte mit Akribie und allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Natürlich sind wir uns bewusst, dass die Zukunft schwer vorherzusagen ist, aber die großen Linien werden doch deutlich erkennbar. Der Energy Outlook 2030 zeigt einige Entwicklungen auf, die in Deutschland zu wenig zur Kenntnis genommen werden. Michael Schmidt Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil 2

3 Der Bedarf an Energie wird global angesichts einer wachsenden Weltwirtschaft und einer zunehmenden Weltbevölkerung nicht sinken, sondern zunehmen. Wir bei BP erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt der Welt in den kommenden 20 Jahren um 80 Prozent wachsen wird. Die Nachfrage nach Energie wird bis 2030 um 36 Prozent steigen. Das bedeutet übrigens auch eine Zunahme der CO 2 -Emissionen von 25 Prozent. Dabei ist zu beachten, dass diese Nachfrage zu 95 Prozent in Ländern wächst, die nicht der OECD angehören insbesondere in China und Indien. Die Herausforderungen auf Grund des Anstiegs des globalen Energieverbrauchs stellen sich dort, nicht in den OECD-Staaten. Entgegen einem verbreiteten Eindruck ist das Thema Energie-Einsparung in den meisten OCED-Staaten schon weiter vorangekommen als gedacht. Der OECD-Energieverbrauch wird in den nächsten 20 Jahren nahezu stagnieren. Die Nachfrage nach Öl geht in der OECD sogar seit Mitte des letzten Jahrzehnts zurück, besonders in Deutschland. Noch wichtiger ist aber eine Strukturveränderung in der globalen Energieversorgung, die erst jetzt in das Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Ich meine die Shale-Revolution bei Gas und Öl, also die Förderung unkonventioneller Gas- und Ölreserven mit Hilfe der Fracking-Technologie. Die weltweite Shale Gas-Förderung wird sich von 2011 bis 2030 verdreifachen. Die Tight Oil-Produktion wird sich sogar global versechsfachen. Bei Tight oder Shale Oil auf Deutsch: Schiefer-Öl handelt es sich um Ölvorkommen in kleinsten Gesteinsporen, die man mit Hilfe von Fracking öffnet, um so das Öl fördern zu können. Zusammen entfallen auf Shale Gas und Tight Oil ein Fünftel des Zuwachses der globalen Energieversorgung bis Shale Gas wird sogar 37 Prozent des weltweiten Anstiegs der Gasförderung ausmachen. Hier findet eine Umwälzung des internationalen Energiemarktes statt, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht erlebt haben. Wir werden eine Reihe von Grundannahmen über die internationalen Energieversorgungsstrukturen überdenken müssen. Sie wirken sich auch auf die Energiewende aus. Sehr konkrete und bereits spürbare Folgen hat Shale Gas in den USA, bei Tight Oil zeichnen sie sich ab. Bis Ende dieses Jahrzehnts wird sich die Shale-Revolution auf die USA konzentrieren. Die Shale-Gas-Produktion macht in Amerika heute 36 Prozent der gesamten Erdgasförderung aus betrug dieser Anteil noch lediglich vier Prozent. Wir erwarten, dass Shale Gas in 20 Jahren fast 60 Prozent der amerikanischen Gasproduktion betragen wird. In China rechnen wir im Jahr 2030 immerhin mit einem 20-prozentigen Shale-Anteil in der Gasförderung. Dank Tight Oil schließen die USA zu den bislang führenden Ölproduzenten Russland und Saudi- Arabien auf. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Ölproduktion des Bakken-Ölfeldes in den US- Bundesstaaten Nord-Dakota und Montana auf eine Million Barrel pro Tag verzehnfacht. Sie allein ist damit so groß wie die Ölförderung Kolumbiens. Michael Schmidt Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil 3

4 Die USA sind damit auf dem besten Wege nicht nur unabhängig von Energieimporten, sondern selbst zum Exporteur von Energie zu werden. Das dürfte erhebliche Folgen haben, die wir uns noch nicht klar genug gemacht haben. Natürlich behalten die arabischen Länder und insbesondere Saudi-Arabien ihre herausragende Bedeutung als Ölproduzenten bei. Doch aus amerikanischer Sicht verlieren sie an Bedeutung. Das kann politische Auswirkungen haben, weil die durch die Konflikte der vergangenen Jahrzehnte ermüdeten USA ihre Rolle als Weltpolizist nicht mehr in bisherigem Ausmaß spielen werden, vor allem nicht mehr, um die Energieversorgung der Welt zu sichern. Wir werden uns in Europa nicht mehr darauf verlassen können, dass die Amerikaner bei Konflikten im Mittleren Osten immer dafür sorgen werden, dass die Ölströme nach Europa weiter fließen. Und kann man noch von einem richtigen globalen Energiemarkt sprechen, wenn die größte Volkswirtschaft der Welt zum Selbstversorger wird und ihrer Industrie Energiekosten bieten kann, die nur einen Bruchteil unserer Energiekosten ausmachen? Wegen der Shale Gas-Entwicklung ist seit einiger Zeit in Amerika ein starkes Sinken der Erdgaspreise und in deren Folge der Strompreise zu beobachten. Die günstigen Erdgaspreise in den Vereinigten Staaten machen deren riesige Kohlevorräte inzwischen zu einem guten Teil unwirtschaftlich. Durch den Umstieg von Kohle auf Gas in der Stromerzeugung sind die CO 2 -Emissionen der USA nur noch so hoch wie vor 20 Jahren. Der Rückgang der Energiepreise ergibt für die amerikanische Wirtschaft völlig neue Perspektiven. Sie wird wesentlich wettbewerbsfähiger. Außerdem wird Amerika als Investitions- und Produktionsstandort für ausländische auch für deutsche Unternehmen interessanter. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind schon jetzt auf dem deutschen Markt spürbar. Dank des großen Gasangebots infolge von Shale Gas haben die USA inzwischen Industrie- Stromkosten, die höchstens die Hälfte deutscher Stromkosten für die Industrie, wenn nicht weniger betragen. Urplötzlich haben sich die USA einen riesigen Wettbewerbsvorteil verschafft, wenn es um neue Industriestandorte geht. Auch die Verlagerung von industriellen Kapazitäten in die USA wird eine ernst zu nehmende Option. Jeder, der sich in der deutschen Wirtschaft umhört, kennt konkrete Pläne deutscher Unternehmen, angesichts der überaus günstigen Industrie-Strompreise in den USA primär dorthin zu blicken. Diese Entwicklung in den USA muss bei der weiteren Ausgestaltung der Energiewende unbedingt berücksichtigt werden. Dabei geht es nicht um Shale Gas und Fracking in Europa und darum, ob wir das hier zulassen wollen oder nicht. Es geht vor allem um den Kosten- und Wettbewerbsvorteil, den sich die USA mit Shale Gas verschaffen. Das ist aktuell die eigentliche Frage beim Thema Shale Gas. Ich frage Sie: Können wir diese Entwicklung einfach ignorieren? Ich meine nein. Wir müssen solche Entwicklungen im internationalen Energiemarkt stärker berücksichtigen, gerade auch solche, die sich nicht mit unseren Vorstellungen decken. Michael Schmidt Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil 4

5 Ich sage das, weil unser politisches Handeln in Europa, besonders aber in Deutschland, vor allem durch klimapolitische Argumente getrieben ist. Damit das klar ist: Auch wir bei BP unterstützen eine CO 2 -freundliche Energieversorgung. Wir können die Emissionen dadurch verringern, dass wir die Energieeffizienz erhöhen und bei den fossilen Energieträgern von Kohle auf Gas umsteigen. Außerdem müssen wir bei den erneuerbaren Energieträgern weiter vorankommen. Unser Geschäftsbereich BP Alternative Energy besteht seit 2005 und hat sich gut entwickelt. Wir engagieren uns in erheblichem Umfang in der Onshore-Windkraft in den USA und stecken große Summen in Biokraftstoffe. Allein in Brasilien haben wir eine Milliarde US-Dollar in die Biokraftstoff- Produktion investiert. BP beurteilt die erneuerbaren Energie jedoch nach ihren Marktchancen, nicht nach dem Ausmaß ihres politischen Schutzes. Wir müssen aufpassen, dass wir in Deutschland nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und aus Gründen des Klimaschutzes immer neue Regelungen finden, durch welche die Wirtschaft zunehmend belastet wird, während wir im globalen Kontext beim Klimaschutz nicht weiterkommen und bei den Energiekosten in Deutschland zurückfallen. Worauf es mir ankommt, ist Folgendes: Wir führen die Energiedebatte in Deutschland in einer Weise, als ob es die beschriebenen Entwicklungen in der Welt nicht gäbe. Wir vertreten ein Dogma, das Sonne und Wind heißt und das Unmengen von Kapital bindet. Aber fragen wir uns wirklich kritisch, wie man dieses Kapital am zielführendsten einsetzen kann, um das Dreieck aus Versorgungssicherheit, Umwelt- und Klimaschutz sowie Bezahlbarkeit stark zu machen? Ich habe es schon gesagt: Die erneuerbaren Energien sind von herausragender Bedeutung und überall auf dem Vormarsch. Sie haben von allen Energieträgern weltweit die höchsten Zuwachsraten. Wir sollten aber doch nicht aus dem Blick verlieren, dass die erneuerbaren Energien weltweit bis zum Jahr 2030 nicht mehr als sechs bis sieben Prozent zum Energiemix beitragen werden. Zusammen mit der Wasserkraft und der Kernenergie werden die CO 2 -freien Energieträger 2030 ein Fünftel der globalen Energieversorgung abdecken. Das heißt: Selbst wenn die erneuerbaren Energien weltweit auf einen doppelt so großen Anteil wie von uns prognostiziert kommen sollten, müssen eben immer noch mehr als 70 Prozent aus herkömmlichen Energiequellen kommen, also aus Kohle, Erdöl und Gas. Sie mögen nun einwenden, dass wir unsere Vorreiterrolle bei der Entwicklung der erneuerbaren Energien nicht aufs Spiel setzen sollten. Schließlich blickt die ganze Welt auf den Fortgang der Energiewende. Aber ist eine Vorreiterrolle Deutschlands bei den erneuerbaren Energien eine ausgemachte Sache? Ich erinnere hier nur an das Desaster, dass wir mit der zunächst hochgelobten Produktion von Solarzellen erfahren haben. Mit enormen finanziellen Hilfen ist bei Bitterfeld und anderswo eine hochgelobte Solarzellen-Manufaktur entstanden. Michael Schmidt Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil 5

6 Die Fortschritte, die auf diesem Gebiet gleichzeitig in China gemacht wurden, wo man sehr viel billiger produzieren kann, wurden lange Zeit einfach ignoriert. Inzwischen hat China hat uns hier längst aus dem Markt gedrängt. Auch das ist ein Beispiel dafür, dass es keinen Sinn hat, Industriepolitik zu betreiben und dabei Entwicklungen in anderen Ländern einfach nicht zur Kenntnis zu nehmen. Es ist eben entscheidend, bei der Aufstellung von Förderprogrammen Wettbewerbsfähigkeit und Preisentwicklung im Blick zu behalten. Das gehört zu den Kriterien einer effizienten Förderpolitik. Ich bin kein Marktradikaler, der jede Industriepolitik ablehnt. In den Vereinigten Staaten ist die Shale Gas-Entwicklung ebenfalls durch ein politisches Innovationsprogramm gestartet und gefördert worden. Aber mir scheint, dass man dort von realistischeren Grundannahmen ausgegangen ist als in Deutschland. Zu Beginn meiner Rede habe ich die Frage nach einer ausgewogenen Industriepolitik gestellt. Ich möchte versuchen, diese Frage zu beantworten. Eine ausgewogene Industriepolitik erhält immer den Spielraum für Wettbewerb und Energieeffizienz. Sie achtet auf einen ausgewogenen Energiemix, um Preisverzerrungen zu vermeiden. Es sind Wettbewerb und die Kräfte des Marktes, die Innovationen und Effizienz vorantreiben. Bei der Förderung der Solarindustrie ist dieser Aspekt vernachlässigt worden. Die Unternehmen waren eben zunehmend weniger wettbewerbsfähig, weil sie sich auf die sicheren Fördermittel verlassen hatten. Erlauben Sie mir, Sie kurz an unsere Erfahrungen mit dem deutschen Steinkohle-Bergbau zu erinnern. Wir alle erinnern uns an den Kohlepfennig, der auf die Stromrechnung aufgeschlagen wurde und über den der deutsche Steinkohle-Bergbau jahrzehntelang subventioniert wurde. Begründet wurde diese Politik damit, dass Deutschland im Notfall unabhängig sein müsse. Wie immer wurde natürlich auch mit den Arbeitsplätzen argumentiert. Diese Unterstützung einer Branche wurde immer teurer. Auf dem Weltmarkt wurde die Kohle dagegen billiger. Ende der 90er Jahre beschloss die Bundesregierung, die Förderung der Steinkohle aufzugeben. Sie brauchte Jahre, um eine gangbare Lösung zu finden. Die Subventionen für die Steinkohle hatten nichts gebracht, außer Aufschläge auf die Stromrechnung. Deutschland ist in seiner Energieversorgung nicht autark, und die Arbeitsplätze ließen sich auch nicht dauerhaft sichern. Haben wir nichts aus dieser Erfahrung gelernt? Die Förderung allein der Solarbranche überschreitet mittlerweile die Unterstützung für die Kohle bei weitem und kommt zunehmend chinesischen Solarproduzenten zugute. Deutschland ist glücklicherweise derzeit in einer guten wirtschaftlichen Position. Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Niveau wie zu Beginn der 90er Jahre, und der Export boomt. Doch wir laufen Gefahr, dies zu verspielen, wenn wir leichtfertig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft gefährden. Was muss geschehen? Worauf muss geachtet werden? Michael Schmidt Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil 6

7 Es geht um zweierlei: 1. Anstatt einzelne Energiesparten über Gebühr zu stützen, ist es besser sich darauf zu beschränken, CO 2 durchgängig mit einem Preis zu versehen und auf diese Weise Energieeffizienz und Innovationen anzuregen. Das geschieht ja mit dem Emissionshandel auch schon. Und wir kommen darüber hinaus nur weiter, wenn die CO 2 -Vermeidungskosten jeder Technologie in den Mittelpunkt von Förderprogrammen gestellt werden. Die günstigsten CO 2 -Vermeidungskosten sollten darüber entscheiden, welche Technologie sich durchsetzt. Dabei dürfen wir aber nicht einzelne Energieträger über Gebühr bevorzugen und andere ausblenden. Dabei ist allerdings damit das klar ist die Kernenergie vom Tisch. Sie hat in Deutschland keinen Rückhalt mehr. Ohne gesellschaftliche Akzeptanz kommt heute kein Energieträger mehr aus. 2. Durch die Energiewende und die Förderung alternativer Energien entstehen der Industrie zusätzliche Kosten. Diese dürfen niemals die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gefährden. Das ist eine Grenze, die nicht überschritten werden darf. Damit meine ich nicht nur Unternehmen mit einer hohen Exportabhängigkeit, sondern auch solche, die Teil einer Wertschöpfungskette sind und durch ausländische Unternehmen ersetzt werden können, wenn diese Kostenvorteile haben und deswegen günstiger anbieten können. Mir ist bewusst: Diese beiden Leitlinien sind relativ einfach und schlicht formuliert. Aber brauchen wir in einer marktwirtschaftlichen Energieversorgung eigentlich mehr? Warum große detaillierte Pläne, wenn es der Markt doch besser kann. Soviel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig. Dieses zeitlose Leitmotiv Ludwig Erhards gilt gerade auch für die Zukunft unserer Energieversorgung. Leider wird es zu wenig beachtet. Wir brauchen die richtigen Rahmenbedingungen, auch um die gesellschaftliche Akzeptanz sicherzustellen. Die Versorgung der Welt mit Energie ist so wichtig, dass wir uns eine dogmatische Herangehensweise bei der Lösung dieser Aufgabe nicht leisten können. Und ohne Markt und Wettbewerb werden wir die vor uns liegenden Herausforderungen nicht meistern. Michael Schmidt Wettbewerbsfähige Industriepolitik zwischen Shale Gas Revolution, Tight-Oil 7

2014 als Jahr der tektonischen Verschiebungen bei Energieproduktion und verbrauch

2014 als Jahr der tektonischen Verschiebungen bei Energieproduktion und verbrauch Presseinformation Dies ist eine Übersetzung der englischen Meldung der BP Plc. rechtlich verbindlich ist allein das englische Original! 64. BP Statistical Review of World Energy: 2014 als Jahr der tektonischen

Mehr

Energiekosten als Wettbewerbs- nachteil des Standorts. Nordenham. Deutschland. Carl van Dyken. Nordenham, 13. Dezember 2012 1

Energiekosten als Wettbewerbs- nachteil des Standorts. Nordenham. Deutschland. Carl van Dyken. Nordenham, 13. Dezember 2012 1 Energiekosten als Wettbewerbs- Xstrata Zinc nachteil des Standorts Nordenham Deutschland Management Committee Carl van Dyken GmbHon Feb 15th PresentationXstrata JanZink 2012 Nordenham, 13. Dezember 2012

Mehr

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt 13. November 2013 Berlin Energiekosten spielen für die deutsche Industrie eine besondere Rolle Exportorientiert

Mehr

Unkonventionelles Erdgas und Erdöl: Geopolitische Implikationen

Unkonventionelles Erdgas und Erdöl: Geopolitische Implikationen Unkonventionelles Erdgas und Erdöl: Geopolitische Implikationen Energieforum Schweiz: Die «Energiewende» an den globalen Energiemärkten, Bellevue-Palace, Bern, Do., 21.3.2013 Jonas Grätz Center for Security

Mehr

Erdgas Wissenswertes und Wichtiges

Erdgas Wissenswertes und Wichtiges Ü b e r s i c h t Erdgas Wissenswertes und Wichtiges» Wärmequelle Nummer eins in deutschen Haushalten» Angemessener Preis» Wir suchen Lösungen F a v o r i t Erdgas Wärmequelle Nummer eins in deutschen

Mehr

Wir wollen, dass die Energiewende. bezahlbar bleibt!

Wir wollen, dass die Energiewende. bezahlbar bleibt! 15. LANDTAG VON BADEN-WÜRTTEMBERG 96. Sitzung Donnerstag, 10. April 2014, 9:30 Uhr TOP 1 Wir wollen, dass die Energiewende bezahlbar bleibt! Rede von Paul Nemeth MdL Energiepolitischer Sprecher CDU-Landtagsfraktion

Mehr

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Auswertung einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern Heilbronn-Franken, Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe und Ostwürttemberg im Herbst 8

Mehr

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren,

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren, Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, in drei Monaten wird der neue Bundestag gewählt. Wir entscheiden über die Politik, die Deutschland

Mehr

Unsere Energieversorgung. Fakten von heute, Perspektiven für morgen

Unsere Energieversorgung. Fakten von heute, Perspektiven für morgen Bayreuther Forum Kirche und Universität Unsere Energieversorgung Fakten von heute, Perspektiven für morgen Prof. Dr.-Ing. D. Brüggemann Dr.-Ing. A. Obermeier 15. November 2003 Energiebedarf Beispiele aus

Mehr

Entwicklungen auf dem nationalen und internationalen Gasmarkt

Entwicklungen auf dem nationalen und internationalen Gasmarkt VCW-Veranstaltung Einfluss von Shale Gas auf die Europäische Chemieindustrie Entwicklungen auf dem nationalen und internationalen Gasmarkt Dr. Ludwig Möhring Mitglied der Geschäftsführung 22. Mai 2014

Mehr

Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen

Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen 10. Mittelstandstag Nordrhein-Westfalen am 31. Mai 2012 Christi Degen Inhalt Die Energiewende der Bundesregierung

Mehr

Rede des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck zu TOP 36 a+b

Rede des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck zu TOP 36 a+b Rede des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck zu TOP 36 a+b TOP 36a) Entwurf eines Gesetzes zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher

Mehr

Erneuerbare Energien in den USA. Chancen für deutsche Unternehmen

Erneuerbare Energien in den USA. Chancen für deutsche Unternehmen Erneuerbare Energien in den USA Chancen für deutsche Unternehmen 1 Die AHK USA: Ein starkes Netzwerk nah am Kunden AHK-USA Atlanta AHK-USA Chicago AHK-USA New York AHK-USA Gesamt Hauptsitze 795 598 750

Mehr

WELC ME. Peter Fath. international solar energy research center (isc) konstanz

WELC ME. Peter Fath. international solar energy research center (isc) konstanz WELC ME Peter Fath international solar energy research center (isc) konstanz 1 2 Grundmotivation Erneuerbare Energien Energie-Weltbedarf Verknappung der fossilen und nuklearen Energiequellen kombiniert

Mehr

Deutschland-Check Nr. 32

Deutschland-Check Nr. 32 Umsetzung und Folgen der Energiewende Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 14. September 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler Veranstaltung Chance Energiewende-Markt?! am 04. Dezember 2014 in Frankfurt / Main Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall Astrid Ziegler Industrie ist Treiber der Energiewende These

Mehr

DIE EUROPÄISCHE EINBETTUNG DER ENERGIEWENDE INDIKATOREN ZUR BEWERTUNG DER ENERGIEPOLITIK

DIE EUROPÄISCHE EINBETTUNG DER ENERGIEWENDE INDIKATOREN ZUR BEWERTUNG DER ENERGIEPOLITIK DIE EUROPÄISCHE EINBETTUNG DER ENERGIEWENDE INDIKATOREN ZUR BEWERTUNG DER ENERGIEPOLITIK IN EUROPA Christine Brandstätt Jürgen Gabriel, Tobias Utter www.bmwi-energiewende.de www.blog.gruenesgeld.net www.ingenieur.de

Mehr

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050*

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050* Energiezukunft: Ausgangssituation & Herausforderungen Wolfgang Anzengruber, Generaldirektor VERBUND MSc-Lehrgang Management & Umwelt, 19.01.2012 VERBUND AG, www.verbund.com Globaler Kontext Globale energiepolitische

Mehr

Einführungsreferat. Fachtagung. Energiewende die Kunst des Möglichen. 9. April 2014

Einführungsreferat. Fachtagung. Energiewende die Kunst des Möglichen. 9. April 2014 Einführungsreferat Fachtagung Energiewende die Kunst des Möglichen 9. April 2014 Hartmut Meine, IG Metall- Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt (Es gilt das gesprochene Wort) 2 Lieber Ministerpräsident,

Mehr

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf Verbrauch von Primärenergie pro Kopf In Tonnen Öläquivalent*, nach nach Regionen Regionen und ausgewählten und ausgewählten Staaten, Staaten, 2007 2007 3,0

Mehr

Ist Energieeffizienz für alle gleich? Solidarität für Energiearmut als Beitrag zur Armutsbekämpfung

Ist Energieeffizienz für alle gleich? Solidarität für Energiearmut als Beitrag zur Armutsbekämpfung Ist Energieeffizienz für alle gleich? Solidarität für Energiearmut als Beitrag zur Armutsbekämpfung 3. Fachtagung Energie der Caritas 17. Februar 2014 Ist Energieeffizienz für alle gleich? Effizienz heisst

Mehr

Orderschuldverschreibungen

Orderschuldverschreibungen Orderschuldverschreibungen Liebe Leserinnen, liebe Leser, Nachhaltigkeit ist in unserer heutigen Gesellschaft zu einem Schlüsselbegriff geworden, der in der Verantwortung gegenüber sich selbst, der Umwelt

Mehr

Thermodynamik Primärenergie

Thermodynamik Primärenergie Folie 1/21 Der Wohlstand hochtechnologisierter Länder setzt eine hohe Wirtschaftsleistung voraus. Folie 2/21 Führende Wirtschaftsnationen sind USA, China, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien,

Mehr

Förderung von Energieeffizienz in Unternehmen

Förderung von Energieeffizienz in Unternehmen Förderung von Energieeffizienz in Unternehmen Dirk Vogt Projektmanager Energie und Forschung IHK für München und Oberbayern Breslau, 21.05.2012 Die IHK im Bereich Energie Interessenvertretung Bayerische

Mehr

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Weltenergierat Deutsche Energiewende Inhaltsverzeichnis 1 2 Globale Ergebnisse 35 Antworten Europäische

Mehr

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Statement Herr Werner Netzel Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.v. Einordnung Green Economy Die Sparkassen-Finanzgruppe

Mehr

Blauer Himmel. Mit blauer Energie die Zukunft gestalten. Ci reperum delendam sunt temqui ium imendis quo

Blauer Himmel. Mit blauer Energie die Zukunft gestalten. Ci reperum delendam sunt temqui ium imendis quo Blauer Himmel Mit blauer Energie die Zukunft gestalten Ci reperum delendam sunt temqui ium imendis quo Erneuerbare Energien MIT BLAUER ENERGIE DIE ZUKUNFT GESTALTEN. Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie

Mehr

Die Strompreislüge. Lüge 1: unbezahlbare Energie?

Die Strompreislüge. Lüge 1: unbezahlbare Energie? Lüge 1: unbezahlbare Energie? Lüge 1: unbezahlbare Energie? Inflationsbereinigt sieht das nicht mehr ganz so dramatisch aus: inflationsbereinigt stiegen seit 1970 die Preise für Benzin um 62% Heizöl um

Mehr

Rund um Ihren Strom. Produkte und Dienstleistungen für Privatkunden

Rund um Ihren Strom. Produkte und Dienstleistungen für Privatkunden Rund um Ihren Strom Produkte und Dienstleistungen für Privatkunden 2 Produkte und Dienstleistungen für Privatkunden Liebe Kundin, lieber Kunde Seit 1894 versorgen wir die Zentralschweizer mit Energie.

Mehr

Herzlich Willkommen. Mittelbadische Energiegenossenschaft e.g. Badische Energie von Bürgern für Bürger.

Herzlich Willkommen. Mittelbadische Energiegenossenschaft e.g. Badische Energie von Bürgern für Bürger. Herzlich Willkommen Mittelbadische Energiegenossenschaft e.g. Badische Energie von Bürgern für Bürger. Inhalt 1 Situation am Energiemarkt 2 Energieeffizienz 3 Erfolgreiche Projekte 4 Ihr Anteil bei der

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 31. März 2014 6. Mai 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 31. März 2014 6. Mai 2014, 10:00 Uhr 6. Mai 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 6. Mai 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Im Jahr 2014 stellen wir zwei

Mehr

Geht s noch billiger? Walter Boltz, Vorstand E-Control Vice Chair of ACER s Regulatory Board

Geht s noch billiger? Walter Boltz, Vorstand E-Control Vice Chair of ACER s Regulatory Board 1 Geht s noch billiger? Walter Boltz, Vorstand E-Control Vice Chair of ACER s Regulatory Board Agenda Internationale Energiepreise Auswirkungen auf den internationalen Standortwettbewerb Auswirkungen auf

Mehr

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis Energiewende im Werra-Meißner-Kreis (Hessen, Deutschland) Prof. Dr. Rainer Wallmann Dorset Symposium 20.06.2014 in Aalten (NL) Inhalt Nebenwirkungen Elemente der Energiewende Klimaschutzkonzept WMK Einleitung

Mehr

10 Fort Schritte. Da geht. noch was!

10 Fort Schritte. Da geht. noch was! 10 Fort Schritte Da geht noch was! Die Energiewende gelingt nur gemeinsam mit ihnen. Schließlich sind die privaten Verbraucher eine bedeutende Kundengruppe der EnBW. Doch wie zufrieden sind sie mit den

Mehr

Durchführung des förmlichen Beteiligungsverfahrens im Rahmen des Braunkohleplanverfahrens Tagebau Welzow-Süd,

Durchführung des förmlichen Beteiligungsverfahrens im Rahmen des Braunkohleplanverfahrens Tagebau Welzow-Süd, Durchführung des förmlichen Beteiligungsverfahrens im Rahmen des Braunkohleplanverfahrens Tagebau Welzow-Süd, Weiterführung in den räumlichen Teilabschnitt II und Änderung im räumlichen Teilabschnitt I

Mehr

Zahlen und Fakten zur Stromversorgung in Deutschland

Zahlen und Fakten zur Stromversorgung in Deutschland Zahlen und Fakten zur Stromversorgung in Deutschland Autoren: Maximilian Faltlhauser Armin Geiß Ausschuss für Energie- und Rohstoffpolitik des Wirtschaftsbeirates Bayern München, im Mai 2012 1 Zahlen und

Mehr

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress

Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Perspektiven M+E Bayerischer Patentkongress Mittwoch, 29.10.2014 um 13:00 Uhr hbw I Haus der Bayerischen Wirtschaft, Europasaal Max-Joseph-Straße 5, 80333 München Innovation und Patente im Wettbewerb Bertram

Mehr

MIT VISPLANUM IN DIE ZUKUNFT EIZUNGSERSATZ HEIZUNGSOPTIMIERUNG PHOTOVOLTAIKANLAGE OLARTHERMIE THERMOGRAFIE FÖRDERBEITRÄGE GEBÄUDESANIERUNG

MIT VISPLANUM IN DIE ZUKUNFT EIZUNGSERSATZ HEIZUNGSOPTIMIERUNG PHOTOVOLTAIKANLAGE OLARTHERMIE THERMOGRAFIE FÖRDERBEITRÄGE GEBÄUDESANIERUNG MIT VISPLANUM IN DIE ZUKUNFT EIZUNGSERSATZ HEIZUNGSOPTIMIERUNG PHOTOVOLTAIKANLAGE OLARTHERMIE THERMOGRAFIE FÖRDERBEITRÄGE GEBÄUDESANIERUNG Die Visplanum GmbH Die Visplanum GmbH bietet zukunftsweisende

Mehr

Warum unser Strom immer teurer wird

Warum unser Strom immer teurer wird Warum unser Strom immer teurer wird inkl. Anbieter- Vergleich Wie setzt sich der Strompreis zusammen? Die Beschaffungskosten, also Erzeugung, Transport und Vertrieb des Stroms, machen den Großteil des

Mehr

Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens.

Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens. Der Verfall der terms of trade für die sich industrialisierende Länder des Südens. Anmerkungen zum jüngsten UNCTAD Handels- und Entwicklungsbericht Thomas Kalinowski Der jüngste UNCTAD Handels- und Entwicklungsbericht

Mehr

Arbeitsblatt 1.2. Rohstoffe als Energieträger Die Bilder zeigen bekannte und wichtige Rohstoffe. Klebe auf diesen Seiten die passenden Texte ein.

Arbeitsblatt 1.2. Rohstoffe als Energieträger Die Bilder zeigen bekannte und wichtige Rohstoffe. Klebe auf diesen Seiten die passenden Texte ein. Arbeitsblatt 1.1 Rohstoffe als Energieträger In den Sprechblasen stellen sich verschiedene Rohstoffe vor. Ergänze deren Nachnamen, schneide die Texte dann aus und klebe sie zu den passenden Bildern auf

Mehr

OKTOBER 2015 SCHWERPUNKT. Klimapolitik - Chancen und Gefahren für das Portfolio

OKTOBER 2015 SCHWERPUNKT. Klimapolitik - Chancen und Gefahren für das Portfolio OKTOBER 2015 SCHWERPUNKT Klimapolitik - Chancen und Gefahren für das Portfolio Impressum SZKB 2015. Alle Rechte vorbehalten. Herausgeber: Schwyzer Kantonalbank, 6431 Schwyz Redaktionsschluss: 14. Oktober

Mehr

Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren:

Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren: Auswertung online Konsultation Grundstoff-Industrien September 2014 Insgesamt wurde die Konsultation von 479 Personen ausgefüllt, davon waren: 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 40,66% 9,09% 9,60% 1,01%

Mehr

Pressekonferenz zur Ruhrgas-Einigung Düsseldorf, 31.01.2003. Ausführungen Ulrich Hartmann Vorsitzender des Vorstandes der E.ON AG

Pressekonferenz zur Ruhrgas-Einigung Düsseldorf, 31.01.2003. Ausführungen Ulrich Hartmann Vorsitzender des Vorstandes der E.ON AG Pressekonferenz zur Ruhrgas-Einigung Düsseldorf, 31.01.2003 Ausführungen Ulrich Hartmann Vorsitzender des Vorstandes der E.ON AG Es gilt das gesprochene Wort E.ON AG Pressekonferenz Ruhrgas-Einigung 31.01.2003

Mehr

Sehr geehrter Herr Botschafter

Sehr geehrter Herr Botschafter Es gilt das gesprochene Wort Rede der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Beate Merk, MdL, bei der Veranstaltung India-Germany-Business

Mehr

Umweltgerechte Energieversorgung zu vernünftigen Preisen

Umweltgerechte Energieversorgung zu vernünftigen Preisen Stand: Februar 2006 Umweltgerechte Energieversorgung zu vernünftigen Preisen Warum sind die Strom- und Energiepreise so hoch? Steigende Strom- und Heizenergiepreise sowie der Konflikt um Erdgaslieferungen

Mehr

Workshop Bioenergie Protokoll

Workshop Bioenergie Protokoll Fünfter Wissenschaftsdialog 9. bis 11. Oktober 2006 in Engelberg, Schweiz Workshop Bioenergie Protokoll Referent: Thomas Nussbaumer Berichterstatter: Lea Pessina, Roman Kern Tagesordnung 1. Grenzen 2.

Mehr

Online Banking. Nutzung von Online Banking. Ergebnisse repräsentativer Meinungsumfragen im Auftrag des Bankenverbandes April 2011

Online Banking. Nutzung von Online Banking. Ergebnisse repräsentativer Meinungsumfragen im Auftrag des Bankenverbandes April 2011 Online Banking Ergebnisse repräsentativer Meinungsumfragen im Auftrag des Bankenverbandes April 11 1. Online Banking ist in Deutschland wieder stärker auf dem Vormarsch: Nach einem leichtem Rückgang im

Mehr

Energie für Deutschland woher kommt der Strom?

Energie für Deutschland woher kommt der Strom? Energie für Deutschland woher kommt der Strom? Energiearten in Deutschland Allgemein beziehen wir in Deutschland unseren Strom aus konventionellen Energieträgern und aus regenerativen Energiequellen. Konventionelle

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

BNP Paribas Personal Investors Investment Strategy.

BNP Paribas Personal Investors Investment Strategy. Billiges Öl Schmierstoff für den Aufschwung Der Ölpreis für die amerikanische Sorte WTI fällt seit Herbst 2014 wie ein Stein. Was sind die Ursachen für den Absturz? In den vergangenen Jahren ist die Ölproduktion

Mehr

Umschalten auf Nachhaltigkeit Die Stromprodukte der Sankt Galler Stadtwerke

Umschalten auf Nachhaltigkeit Die Stromprodukte der Sankt Galler Stadtwerke Umschalten auf Nachhaltigkeit Die Stromprodukte der Sankt Galler Stadtwerke Umbau der Stromproduktion. St.Gallen ist auf dem Weg. Der Energieartikel in der Gemeindeordnung erteilt den Auftrag: Die Stadt

Mehr

Smart Grid: Siemens und die Stadtwerke Krefeld machen Wachtendonks Stromversorgungsnetz fit für die Energiewende

Smart Grid: Siemens und die Stadtwerke Krefeld machen Wachtendonks Stromversorgungsnetz fit für die Energiewende Smart Grid: Siemens und die Stadtwerke Krefeld machen Wachtendonks Stromversorgungsnetz fit für die Energiewende Statement von Karlheinz Kronen CEO der Business Unit Energy Automation Smart Grid Division

Mehr

10 Thesen zur weiteren Entwicklung. Dr. Helmut Edelmann, Edelmann Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das Wachstumsfeld Smart Energy:

10 Thesen zur weiteren Entwicklung. Dr. Helmut Edelmann, Edelmann Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das Wachstumsfeld Smart Energy: Das Wachstumsfeld Smart Energy: 10 Thesen zur weiteren Entwicklung Dr. Helmut Edelmann, Edelmann Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 1 1. Smart Energy ist fundamental für das Gelingen der

Mehr

Energiewende und Industrie Wie passt das zusammen?

Energiewende und Industrie Wie passt das zusammen? Energiewende und Industrie Wie passt das zusammen? Energiewende und Industrie Wie passt das zusammen? Unser Energiesystem und unsere Industrie sind eng miteinander verzahnt. Es macht daher Sinn, beide

Mehr

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz 1 Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz Vorstand DI(FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA Energie-Control Austria 15. Jänner 2014 Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt

Mehr

Versorgungssicherheit bei Erdgas und Erdöl in Deutschland

Versorgungssicherheit bei Erdgas und Erdöl in Deutschland Versorgungssicherheit bei Erdgas und Erdöl in Deutschland Bestandsaufnahme angesichts des Konfliktes in der Ukraine und der beschlossenen EU-Sanktionen Ansprechpartner: Till Bullmann, Dr. Sebastian Bolay

Mehr

Ihr Partner für die Grünstromversorgung. Transparent. Marktgerecht. Ohne Umwege.

Ihr Partner für die Grünstromversorgung. Transparent. Marktgerecht. Ohne Umwege. Ihr Partner für die Grünstromversorgung. Transparent. Marktgerecht. Ohne Umwege. Industrie- und Gewerbekunden Versorgung mit grünstrom www.clens.eu Clean Energy Sourcing Das Unternehmen Kennzahlen 2013

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien

Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien 10 mehr Arbeitsplätze mit erneuerbaren Energien Erneuerbare Energien bieten 10 mehr Arbeitsplätze als AKW. Atomkraft = Auslaufmodell! Photovoltaik- und Windkraftwerke umfassen mehr als die Hälfte des europäischen

Mehr

PROJEKTARBEIT THEMA: ÖKOSTROM AILEEN GRAF BIANCA SCHÖLLER STEFFEN KIRSCHBAUM WALTHER-GROZ-SCHULE EBINGEN W1KI2

PROJEKTARBEIT THEMA: ÖKOSTROM AILEEN GRAF BIANCA SCHÖLLER STEFFEN KIRSCHBAUM WALTHER-GROZ-SCHULE EBINGEN W1KI2 PROJEKTARBEIT THEMA: ÖKOSTROM AILEEN GRAF BIANCA SCHÖLLER STEFFEN KIRSCHBAUM WALTHER-GROZ-SCHULE EBINGEN W1KI2 Inhaltsverzeichnis Vor- und Nachteile von Ökostrom... 3 Vorteile von Ökostrom... 3 Nachteile

Mehr

Europäische Initiativen für lokale Energieunternehmen

Europäische Initiativen für lokale Energieunternehmen CEDEC Die Finanzierung und Umsetzung der Energiewende Europäische Initiativen für lokale Energieunternehmen Rezé 13 Juni 2013 Ann KatrinSchenk, CEDEC PolicyOfficer Wer ist CEDEC? Europäischer Verband der

Mehr

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät

Mehr

Factsheet Die wichtigsten Erkenntnisse der CEPS-Studie zu den kumulativen Kosten von EU-Richtlinien

Factsheet Die wichtigsten Erkenntnisse der CEPS-Studie zu den kumulativen Kosten von EU-Richtlinien 6. November 2013 Factsheet Die wichtigsten Erkenntnisse der CEPS-Studie zu den kumulativen Kosten von EU-Richtlinien In diesem Dokument sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie zu den kumulativen

Mehr

Entscheidungshilfe Heizsysteme

Entscheidungshilfe Heizsysteme Seite 1 von 8 Entscheidungshilfe Heizsysteme Die richtige Heizung am richtigen Ort 1. Die richtige Heizung am richtigen Ort Seite 2 von 8 In der Schweiz entfallen mehr als 40% des Energieverbrauchs und

Mehr

Chancen und Risiken der Energiewende aus Sicht des Mittelstandes Herr Dipl. Kaufmann Gregor Götz

Chancen und Risiken der Energiewende aus Sicht des Mittelstandes Herr Dipl. Kaufmann Gregor Götz Kunstleder Folie Bondings Chancen und Risiken der Energiewende aus Sicht des Mittelstandes Herr Dipl. Kaufmann Gregor Götz EEG Gliederung Kurzportrait VOWALON EEG 2013 und Auswirkungen auf die Textilindustrie

Mehr

Unternehmer Zeitung 06.07.2011 Seite 1 / 1 Auflage/ Seite 55966 / 1 8907 Ausgaben 12 / J. 8969673

Unternehmer Zeitung 06.07.2011 Seite 1 / 1 Auflage/ Seite 55966 / 1 8907 Ausgaben 12 / J. 8969673 06.07.2011 Seite 1 / 1 Auflage/ Seite 55966 / 1 8907 Ausgaben 12 / J. 8969673 06.07.2011 Seite 1 / 4 06.07.2011 Seite 2 / 4 06.07.2011 Seite 3 / 4 Das ist auch ökonomisch sinnvoll Wenn Sie ein Kernkraft

Mehr

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Die EU und die einzelnen Mitglieds-Staaten bezahlen viel für die Unterstützung von ärmeren Ländern. Sie bezahlen mehr als die Hälfte des Geldes, das alle

Mehr

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht 22.05.2013 / Thomas Maier Agenda 1) Grosse politische Herausforderungen 2) Die Lösungen und Ziele 3) Umsetzung

Mehr

Beitrag: Strompreisbremse ohne Wirkung? Altmaier würgt Energiewende ab

Beitrag: Strompreisbremse ohne Wirkung? Altmaier würgt Energiewende ab Manuskript Beitrag: Strompreisbremse ohne Wirkung? Altmaier würgt Energiewende ab Sendung vom 12. März 2013 von Steffen Judzikowski und Hans Koberstein Anmoderation: Wenn etwas Strompreisbremse heißt -

Mehr

Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr

Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr Herzlichen Dank! Ich freue mich außerordentlich, hier zu sein. Ich weiß, dass unsere Freunde von Volkswagen Präsident Obama

Mehr

Grüner Strom zum Tchibo Tarif Einfach. Fair. Zertifiziert.

Grüner Strom zum Tchibo Tarif Einfach. Fair. Zertifiziert. www.tchibo.de/tchibostrom, per Telefon oder einfach per Postkarte! Energie Grüner Strom zum Tchibo Tarif Einfach. Fair. Zertifiziert. Jetzt Angebot anfordern: Vertragsbedingungen Stromanbieter-Check 03/2011

Mehr

BESCHLUSS. des Bundesvorstandes der FDP, Berlin, 8. Dezember 2014

BESCHLUSS. des Bundesvorstandes der FDP, Berlin, 8. Dezember 2014 BESCHLUSS des Bundesvorstandes der FDP, Berlin, 8. Dezember 2014 Der Bundesvorstand der Freien Demokratischen Partei hat auf seiner Sitzung am 8. Dezember 2014 beschlossen: Für eine zukunftsfähige Energiepolitik

Mehr

gute Gründe für Audi Energie. Audi Vorsprung durch Technik

gute Gründe für Audi Energie. Audi Vorsprung durch Technik gute Gründe für Audi Energie. Audi Vorsprung durch Technik Viel Spaß mit Effizienz. Fortschrittliche Mobilität, sportliches Fahren und Effizienz. Genießen Sie alle Annehmlichkeiten, die Sie von Audi kennen

Mehr

Energiemanagement 2015 QuickCheck 2.0

Energiemanagement 2015 QuickCheck 2.0 Perspektiven M+E: Energiemanagement 2015 QuickCheck 2.0 Dienstag, 19.05.2015 um 10:00 Uhr Sheraton Carlton Hotel Nürnberg, Burggrafensaal Eilgutstraße 15, 90443 Nürnberg Begrüßung Bertram Brossardt Hauptgeschäftsführer

Mehr

Konzept der dezentralen Windwärme

Konzept der dezentralen Windwärme Konzept der dezentralen Windwärme Wärmeversorgung von Gebäuden vor dem Hintergrund der Energiewende und des Klimaschutzes Prof. Dr. Andreas Dahmke Prof. Dr. Ing. Constantin Kinias 1 Stand: 20. Februar

Mehr

Besondere Stärken: ganzheitliches Management des mobilen Arbeitsplatzes und Services für gehobenen Mittelstand

Besondere Stärken: ganzheitliches Management des mobilen Arbeitsplatzes und Services für gehobenen Mittelstand Experton Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015: Computacenter weiterhin führend im Mobile-Enterprise-Markt Besondere Stärken: ganzheitliches Management des mobilen Arbeitsplatzes und Services für gehobenen

Mehr

Grußwort. von Karl-Ludwig Kley. Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck

Grußwort. von Karl-Ludwig Kley. Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck Grußwort von Karl-Ludwig Kley Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck anlässlich des Besuchs von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und der Inbetriebnahme einer Energiezentrale auf dem Werkgelände

Mehr

100 % grüner Strom aus Österreich.

100 % grüner Strom aus Österreich. 100 % grüner Strom aus Österreich. Für unser Warmwasser ist nur der reinste Strom gut genug. Für meinen Eiskaffee ist nur der reinste Strom gut genug. Für meine Biosemmeln ist nur der reinste Strom gut

Mehr

Wieviel Staat brauchen Energiemärkte? Die Sicht der Politik

Wieviel Staat brauchen Energiemärkte? Die Sicht der Politik Wieviel Staat brauchen Energiemärkte? Die Sicht der Politik Volker Bajus, MdL, Sprecher für Energie, Umwelt und Kulturpolitik Lenin: "Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes

Mehr

Strukturprobleme und Arbeitsplatzdefizite

Strukturprobleme und Arbeitsplatzdefizite 2.3.5 Energiepolitik Die Energiewende hinterlässt ihre Spuren Die Energiewende ist auch im Saarland angekommen. Aber auf niedrigem Niveau. Weiterhin bestimmend für die saarländische Energiewirtschaft sind

Mehr

!"#$%&'()*+,+%"-+./01"1)02-1+"3+%"-*)145 61%+89&32+/-'+:&);1*1#<+)/*+!"#$%&'()*=

!#$%&'()*+,+%-+./011)02-1+3+%-*)145 61%+89&32+/-'+:&);1*1#<+)/*+!#$%&'()*= !"#$%&'()*+,+%"-+./01"1)02-1+"3+%"-*)145 61%+89&32+/-'+:&);1*1#

Mehr

Schwunghafter Zertifikatehandel Etikettenschwindel

Schwunghafter Zertifikatehandel Etikettenschwindel Schwunghafter Zertifikatehandel RECS gibt es seit 2002 in 15 europäischen Ländern. Es erlaubt beispielsweise großen Wasserkraftwerken, den von ihnen produzierten Ökostrom virtuell in die Bestandteile "Öko"

Mehr

Strompreise Nicht die Erneuerbaren Energien sind schuld an den hohen Preisen

Strompreise Nicht die Erneuerbaren Energien sind schuld an den hohen Preisen August 2012 Strompreise Nicht die Erneuerbaren Energien sind schuld an den hohen Preisen Ein Blick auf die Entwicklung der Strompreise für Privathaushalte in den letzten Jahren zeigt, dass nicht die Erneuerbaren

Mehr

Chancen und Potenziale von Cloud Computing Herausforderungen für Politik und Gesellschaft. Rede Hans-Joachim Otto Parlamentarischer Staatssekretär

Chancen und Potenziale von Cloud Computing Herausforderungen für Politik und Gesellschaft. Rede Hans-Joachim Otto Parlamentarischer Staatssekretär Chancen und Potenziale von Cloud Computing Herausforderungen für Politik und Gesellschaft Rede Hans-Joachim Otto Parlamentarischer Staatssekretär Veranstaltung der Microsoft Deutschland GmbH in Berlin

Mehr

Braunkohle, vom Energieträger zum Kohlenstoffträger?

Braunkohle, vom Energieträger zum Kohlenstoffträger? Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen Professur EVT Braunkohle, vom Energieträger zum nstoffträger? Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer Vortrag zum acatech AKADEMIETAG 2013 Potsdam, den

Mehr

Das Verbraucherportal Verivox legt eine strengere Definition zu Grunde und rät dazu, bei der Wahl eines Ökostrom-Tarifs auf zwei Dinge zu achten:

Das Verbraucherportal Verivox legt eine strengere Definition zu Grunde und rät dazu, bei der Wahl eines Ökostrom-Tarifs auf zwei Dinge zu achten: Was ist Ökostrom? Laut dem Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) gibt es keine einheitliche Definition für Ökostrom. Der BEE spricht von Ökostrom, wenn mindestens 50 Prozent des erzeugten Stromaufkommens

Mehr

Energie-Trendmonitor 2014

Energie-Trendmonitor 2014 Energie-Trendmonitor 14 Die Energiewende und ihre Konsequenzen - was denken die Bundesbürger? Umfrage INHALT STIEBEL ELTRON Energie-Tendmonitor 14 Thema: Die Energiewende und ihre Konsequenzen - was denken

Mehr

Erneuerbare Energien. Möglichkeiten Entwicklung Vor- und Nachteile. Backspace 9.10.2012

Erneuerbare Energien. Möglichkeiten Entwicklung Vor- und Nachteile. Backspace 9.10.2012 Erneuerbare Energien Möglichkeiten Entwicklung Vor- und Nachteile Backspace 9.10.2012 Definition Als erneuerbare Energien, regenerative Energien oder alternative Energien werden Energieträger bezeichnet,

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

Glashütten tankt Zukunft!

Glashütten tankt Zukunft! Glashütten tankt Zukunft! Besuchen Sie uns zur Einweihung unserer ersten Natur strom-tankstelle 20. Dezember, 10 bis 12 Uhr Schloßborner Weg 2 Einweihung der Naturstrom- Tankstelle in Glashütten Liebe

Mehr

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 5. Juni 2013 KR-Nr. 92/2013 619. Anfrage (Die Mär der Strombarone rechnen sich Pumpspeicherkraftwerke?) Kantonsrat Lorenz Habicher,

Mehr

Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem

Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem Lock-in Effekte durch das Emissionshandelssystem Karin Holm-Müller Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Definition Lock-in-Effekt Das Verbleiben

Mehr

Ökostrom. Gruppenmitglieder: Linda Lindner, Isabelle Braun, Tobias Klaiber, Jennifer Alber. Ökostrom 0

Ökostrom. Gruppenmitglieder: Linda Lindner, Isabelle Braun, Tobias Klaiber, Jennifer Alber. Ökostrom 0 Ökostrom Gruppenmitglieder: Linda Lindner, Isabelle Braun, Tobias Klaiber, Jennifer Alber Ökostrom 0 Ökostrom Inhaltsangabe 1. Was ist Ökostrom?... 2 2. Vor- und Nachteile... 2 3. Welche Anbieter gibt

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

Neue Energie. Petrochemische Industrie La Porte (USA)

Neue Energie. Petrochemische Industrie La Porte (USA) 25 Stärken ausbauen shale gas Im Energiemarkt ist die Bedeutung von Eerdgas in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, insbesondere durch die Erschließung der Vorkommen aus Schiefergestein (Shale Gas).

Mehr

Energiezukunft in Österreich und Europa

Energiezukunft in Österreich und Europa Energiezukunft in Österreich und Europa Herausforderungen und Perspektiven Dr. Franz Zöchbauer, Leiter Public Affairs VERBUND Sommerakademie der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, 5.07.2012 VERBUND

Mehr

bereit zum Abflug? Sind Ihre Talente

bereit zum Abflug? Sind Ihre Talente Sind Ihre Talente bereit zum Abflug? Die Weltwirtschaft wächst wieder und konfrontiert die globalen Unternehmen mit einem Exodus der Talente. 2013 und 2014 kommt das Wachstum in Schwung die Arbeitsmärkte

Mehr

Energiewende Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen auf die chemische Industrie

Energiewende Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen auf die chemische Industrie 05. Dezember 2013 Energiewende Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen auf die chemische Industrie Dr. Winfried Golla, Geschäftsführer VCI Baden-Württemberg Energie in der Chemieproduktion Chemieproduktion

Mehr

Was Strom wirklich kostet

Was Strom wirklich kostet Was Strom wirklich kostet Staatliche Förderungen und gesamtgesellschaftliche Kosten von konventionellen und erneuerbaren Energien Strommarktgruppe am 1. April 2014 in Berlin Swantje Küchler Leiterin Energiepolitik

Mehr