ENERGIESTRATEGIE 2020

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "ENERGIESTRATEGIE 2020"

Transkript

1 Energie & Klima ENERGIESTRATEGIE 2020 Sichere und leistbare Energieversorung ein entscheidender Standortfaktor für die OÖ Industrie

2 DAS ERWARTET SIE... PROLOG... 3 STANDPUNKT: ENERGIEVERSORUNG MUSS SICHER UND KOSTENGÜNSTIG SEIN... 5 STRATEGIE 1: EnergieeffizienZ steigern WENIGER INPUT, MEHR OUTPUT... 6 STRATEGIE 2: standortqualität DURCH VersorgungSsicherheit... 7 STRATEGIE 3: Energiepreis BEEINFLUSST WETTBEWERB... 8 STRATEGIE 4: TECHNISCH-WIRTSCHAFTLICHE LÖSUNGEN, ANSTATT UNFINANZIERBARER FÖRDERSYSTEME... 9 STRATEGIEGRUPPENMITGLIEDER EPILOG von DI DR. FLORIAN HASLAUER (A.T. Kearney) Berater der Strategiegruppe Impressum Weil es das Lesen vereinfacht, wird in dieser Broschüre auf das Gendern verzichtet. Sowohl für die männliche, als auch für die weibliche Schreibweise wird einheitlich die männliche verwendet. Wir bitten alle Leserinnen sich in dieser Schreibweise wiederzufinden. 2 WIR SIND INDUSTRIE Foto: isignstock.com

3 Stabile Produktion sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze Oberösterreich ist nicht nur Industriebundesland Nr. 1 im heimischen Ranking // Man kann zudem mit Fug und Recht behaupten: Oberösterreichs Industrie gehört zu den besten der Welt. Denn während Europas Wirtschaft zahlreiche Turbulenzen erlebte und nach wie vor durchlebt, entwickelte sich Oberösterreich in den letzten Jahren überdurchschnittlich gut und erarbeitete sich eine herausragende Reputation über die Bundesgrenzen hinaus. Mit einem Exportanteil von über 60 Prozent stehen unsere Industriebetriebe aber auch in einem scharfen internationalen Wettbewerb. Es liegt also auf der Hand, dass nur gesunde und durchschlagskräftige Unternehmen Arbeitsplätze sichern bzw. neue schaffen, die Kaufkraft in unserem Land stärken können und somit einen wertvollen Beitrag zu den Steuereinnahmen von Bund und Land leisten. Um den Produktions standort Oberösterreich respektive Österreich gezielt weiterzuentwickeln, setzte die sparte. industrie in ihrem strategischen Programm 2020 klare Schwerpunkte. In Strategiegruppen zu den vier Kernthemen Bildung & Arbeit, Energie & Klima, Steuern & Finanzierung sowie Technologie & Innovation wurde jeweils ein Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Die Mitglieder in diesen Gruppen, Entscheidungsträger führender heimischer Industriebetriebe, legen die spezifischen Ziele fest und sollen die OÖ Industrie vertreten und konsequent ihre Interessen durchsetzen. Dr. Florian Haslauer als externer, anerkannter Experte unterstützte die Gruppe Energie & Klima und brachte die so wichtige ganzheitliche Perspektive mit hinein. Fakt ist: Der produzierende Sektor ist Eckpfeiler unserer langfristig funktionierenden Wertschöpfungskette und ein Garant unseres Wohlstandes. Diese Pole-Position darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden! DI Günter Rübig Spartenobmann Ing. Dr. Heinz Moosbauer Spartengeschäftsführer DOC RABE Media - Fotolia.com Energie & Klima 3

4 Klima und Energie Bereiche voller Herausforderungen Mit dem Einläuten der europäischen Energiewende 2009 waren erneuerbare Energieträger und die Steigerung der Energieeffizienz sofort in aller Munde bis heute // Das entscheidende Dogma der Energiewende ist, dass fossile Rohstoffe respektive Primärenergieträger endlich sind, knapper werden und die Preise kontinuierlich steigen. Es stellt sich also die Frage: Wie gestaltet man den Königsweg hin zu einem geordneten, sinnvollen Umbau des derzeitigen Energiesystems? Zweierlei Dinge müssen von vornherein klargestellt werden: Eine überbordende Gesetzgebung erschwert jede positive (Standort-)Entwicklung und bedeutet einen klaren Wettbewerbsnachteil. Zweitens muss Österreich endlich seine Rolle des Musterschülers bzw. des alleinigen Vorreiters, das so genannte Golden Plating, ablegen. Energiewende ja, aber sie muss industriekonform sein; sie muss auch wirtschaftlichen wie technisch sinnvollen Aspekten folgen. Energiepolitik darf auf ihrem Weg nicht durch Ideologieschlaglöcher gebremst werden. Für unsere energiehungrigen Produktionsbetriebe sind zweierlei Faktoren (über-)lebensnotwendig: Einerseits die TOP-Versorgungssicherheit und andererseits wettbewerbstaugliche Preise. Ein weiterer Treiber der Klimadiskussion ist der CO2-Ausstoß. Diese Diskussion gleitet allerdings aktuell stark in ein ideologisches Paradoxon ab, denn alle statistischen Daten zeigen: Europas Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt rund 12 Prozent. Demnach wären 20 Prozent weniger CO2-Emissionen eine Einsparung von gerade einmal 2,5 Prozent. Daraus lässt sich unschwer erkennen: Europa alleine kann das Klima nicht retten. Mag. Erich Frommwald Strategiegruppenvorsitzender Mag. DI Johann Baldinger Themenmanager 4 WIR SIND INDUSTRIE Foto: isignstock.com

5 Energieversorgung wirtschaftlich und sicher Standpunkt Nicht experimentieren beim Energieversorgungssystem // Um die Energieversorgung langfristig sicherstellen zu können, muss einerseits am leistbaren Umstieg auf erneuerbare Energien und an der Energieeffizienz im Produktionsprozess gearbeitet werden. Andererseits muss der Umbau der Energiesysteme nach ökonomisch sowie technologisch sinnvollen Kriterien erfolgen. Auf den Punkt gebracht: Unausgereifte und damit unwirtschaftliche Technologien nur durch Förderungen massen tauglich zu machen, ist schlichtweg fahrlässig. Denn beides würde unvermeidbar zu Belastungen und Wettbewerbsnachteilen für den Betriebsstandort und zur Verlagerung von der Produktionsstätten führen. Solide Produktion schafft Beschäftigung und Wertschöpfung Die Chancen am Markt nutzen // Eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung ist Basis einer jeden robusten (Industrie-)Produktion. Beim Umbau des Energiesystems gilt aber auch, sich auf die Chancen am Markt zu fokussieren: Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur sowie Exportchancen am aufstrebenden Markt der Ökotechnologien schaffen zusätzliche Wertschöpfung in Österreich. Eine Energiepolitik, wie wir sie für Österreich und Europa fordern, zielt auf Wachstum und nicht auf Deindustriealisierung ab. Wenn die OÖ Industrie Arbeitsplatz- und Wohlstandsmotor Nummer eins bleiben soll, muss eine wettbewerbsfähige Produktion das Ziel sein ohne Zusatzbelastungen, die der Rest der Welt nicht hat. Energiepolitik ist Versorgungs- und Standortpolitik eine sichere Energieversorgung mit wettbewerbsfähigen Preisen hat für uns oberste Priorität. Deshalb lehnen wir jegliche zusätzliche Belastung unter dem Deckmantel der Energie- und Klimapolitik ab. DI Friedrich Weninger, MBA Lenzing Aktiengesellschaft Foto: isignstock.com Energie & Klima 5

6 STRATEGIE 1 Energieeffizienz steigern weniger Input, mehr Output Energieintensität Messgröße mit Aussagekraft // Energie effizient gewinnen und einsetzen ist das Gebot der Stunde. Gerade die Industrie ist das beste Beispiel dafür, dass dies machbar ist. Dass Industriebetriebe in OÖ jetzt schon viel dazu beitragen, zeigt eine Untersuchung, die seit 2003 bei sieben Unternehmen durchgeführt wird. Der Energieverbrauch konnte dort nachweislich zwischen 2 und über 40 Prozent reduziert werden also weit über den 1,5 Prozent für alle Bereiche. In keinem anderen Sektor konnte das erreicht werden. Sowohl im produzierenden als auch im Dienstleistungsgewerbe hängt der absolute Energieverbrauch stark von der Wirtschaftsentwicklung ab. Energieeffizienz darf daher nicht irreführend als absolute Reduktion des Energieverbrauchs definiert werden. Die Energieintensität hingegen, das Verhältnis von Energieeinsatz zur Wirtschaftsleistung in kwh/, ist eine viel aussagekräftigere Messgröße. Diese ist in den letzten 10 Jahren in Österreich und Oberösterreich stetig gesunken (siehe Grafik), was wiederum heißt, dass damit weitere Maßnahmen aufwendiger und erheblich teurer werden. (in kwh / EUR) 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 EU-27 2,6 % p.a. Oberösterreich 1,5 % p.a. 0,2 Österreich 1,3 % p.a. 0, ) Intensität ist gemessen am Bruttoinlandsverbrauch je EUR BIP nominal Entwicklung Energieintensität // Die Energieintensität 1) ist in den letzten 10 Jahren in Österreich und Oberösterreich konstant gesunken Bereits gesetzte Maßnahmen werten // Weitere Energieeffizienzsteigerungen müssen dort ansetzen, wo die größten Potenziale schlummern: im Wohnbau, in der Wohnbausanierung und im Verkehr. Die Industrie setzte bereits viele Optimierungsmaßnahmen. Diese early actions müssen in politischen Energie- und Klimastrategien zur Gänze anerkannt werden. Denn es würde gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen und den Wettbewerb verzerren, würden bereits gesetzte Maßnahmen nicht gewertet. Energieeffizienz ja, unter folgenden Bedingungen: Keine absoluten Einsparziele Wachstum muss möglich sein Energieintensität als geeignete Messgröße festlegen Bereiche großer (wirtschaftlicher) Potenziale präferieren early actions müssen bei Energie- und Klimaschutzstrategien anerkannt werden Quelle: EUROSTAT, Statistik Austria, A.T. Kearney 6 WIR SIND INDUSTRIE Foto: isignstock.com

7 STRATEGIE 2 Standortqualität durch Versorgungssicherheit DI Mark Lunabba Standortvorteil gegenüber Low Cost -Ländern sichern // Die Versorgungssicherheit ist ein entscheidender Standortvorteil gegenüber Low Cost -Ländern wie China, Indien und Russland. Österreich liegt in diesem Ranking trotz geografisch benachteiligter Lage unter den Top 3 Ländern Europas (siehe Grafik). Auch bei allen notwendigen Veränderungen sowie dem langfristigen Umbau des Energiesystems muss diese Spitzenposition gehalten werden. Eine Studie des Energieinstitutes der Universität Linz ergab: Ein einstündiger Stromausfall in Österreich verursacht einen volkswirtschaftlichen Schaden von bis zu 150 Mio. Euro, ein ganzer Tag schlägt sich mit rund einer Mrd. Euro in der Bilanz nieder. Ausbau der Ökostromerzeugung mit verpflichtendem Netzausbau koppeln // Gerade der permanente Ausbau von Wind- und Solarenergie belastet die Netzinfrastruktur ungemein. Der Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) forderte daher, den ambi- Quelle: Uni Linz, CEER; A.T. Kearney Ausfallzeiten1) (in Minuten) RO2) SK PO BG PO GR2) CZ HU ES2) IR SE GB FR LT SL IT NL AT DK DE 1) Ungeplante Ausfälle exkl. außergewöhnliche Events in Minuten 2) Daten aus 2009 Ausfallszeiten in Europa 2010 // Die Versorgungssicherheit als wichtiger Teil der Standortattraktivität muss auf dem heutigen Niveau gehalten werden om Foto: A.L - Fotolia.c Europa muss seine Energieinfrastruktur für eine Energiewende umgehend modernisieren, denn die sichere Energieversorgung ist im öffentlichen Interesse. Bei einem Energie-Systemumstieg muss das mit raschen Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden. heinzelpaper Laakirchen Papier AG tionierten Ausbau der Ökostromerzeugung (insbesondere Wind- und Fotovoltaik) an einen verpflichtenden Netzausbau zu knüpfen. Nur so kommt à la longue der Ökostrom auch bei den Kunden an und überlastet die europäischen Netze nicht. Strom speichern ist neben dem Netzausbau ein wichtiger Baustein, um erneuerbare Energien zu integrieren. Österreich hat durch seine Berge und Täler ein überproportional hohes Pumpspeicher-Potenzial. Ausgeschöpft würde dies einen immens wertvollen Beitrag dazu leisten, die Energieversorgung in Europa langfristig zu sichern. Der Netzsowie Speicherausbau liegt eindeutig auf europäischer Ebene und muss international abgestimmt werden. Bestrebungen zur Energieautarkie sind unökonomisch und praktisch nicht zu schaffen. Versorgungssicherheit, ein wertvolles Qualitätskriterium Versorgungssicherheit bedeutet Standortvorteil Genehmigungsverfahren beim Netzund Kraftwerksbau beschleunigen Energieversorgung muss als öffentliches Interesse anerkannt werden Netze, Speicherkapazitäten immer synchron mit Erzeugungsanlagen ausbauen Energie & Klima 7

8 STRATEGIE 3 Energiepreis entscheidet Wettbewerb Belastungen durch Energiekosten steigen // Wettbewerbsfähige Energiepreise sichern unseren Produktionsstandort. Gerade für die energiehungrige OÖ Industrie ist Energie ein entscheidender Kostenfaktor. Österreich liegt bei den Strom- und Gaspreisen im europäischen Mittelfeld, wobei die reinen Energiekosten für Strom und Gas bis zum Jahr 2008 stark gestiegen sind und durch die Wirtschaftskrise gedrückt wurden. Die staatlichen Belastungen wie Steuern, Abgaben und Zuschläge sind allerdings kontinuierlich gestiegen. Wohin das führt, zeigt das deutsche Fördersystem: Zig Milliarden Euro flossen in die flächendeckende Förderung von Solar- und Windkraftanlagen in der Nordsee bezahlt vom Stromkunden. Industrie-Strompreise AUT/DE/FR/USA im Vergleich Industrie-Gaspreise AUT/DE/FR/USA im Vergleich Wettbewerbsfähige Energiepreise // Preisentwicklung in den österreichischen Retailmärkten der Industrie (in ct./kwh) (in EURO/Gigajoule) Quelle: EUROSTAT, EIA 2013 Österreich Deutschland Frankreich USA Quelle: EUROSTAT, EIA 2013 Österreich Deutschland Frankreich USA Mit dem Einstieg der USA in die Schiefergasproduktion haben sich sowohl Energiemarkt als auch Machtverhältnisse grundlegend verändert. Darauf müssen wir reagieren. Die europäische Energieund Klimapolitik darf nicht zu einer Deindustrialisierung führen. DI Dr. Christian Raab Danisco Austria GmbH Ökonomische Faktoren zuerst // Bei erneuerbaren Energien sollte viel mehr auf Marktentwicklungen geachtet sowie nach ökonomischen, ökologischen sowie technischen Kriterien gehandelt werden nicht nach politischem Kalkül. Technologien zur Stromgewinnung zu fördern, die weder markttauglich sind noch aufgrund des Standortes einen zufriedenstellenden Sonnenbzw. Windertrag bringen, treibt nur den Strompreis das kostet immer ein Stück Wettbewerbsfähigkeit. Energiepreis entscheidet Wettbewerb Bekenntnis der Politik zu wettbewerbsfähigen Energiepreisen Steuern, Abgaben und Zuschläge dürfen nur im internationalen Vergleich erhöht oder eingeführt werden Energiepreise müssen wettbewerbsfähig und sozial verträglich bleiben 8 WIR SIND INDUSTRIE

9 STRATEGIE 4 Technisch-wirtschaftliche Lösungen anstatt unfinanzierbarer Fördersysteme Unüberlegte Förderungen führen zu unkontrollierten Strompreisen // In den Fördersystemen manch europäischer Länder, insbesondere in Deutschland, die für die Anschubfinanzierung eingeführt wurden, wird erkennbar, dass es zu unkontrollierbar steigenden Kosten kommt, wenn nicht rechtzeitig nachreguliert wird. Umweltminister Peter Altmaier erklärte: In Deutschland ist bis 2035 mit Kosten von einer Billion Euro zu rechnen. Altmaier will deshalb dieses Fördersystem bzw. diese unkontrollierten Mehrkosten umgehend korrigieren und im Laufe der kommenden zehn Jahre das notwendige Fördervolumen + 12 % + 19 % + 17 % Erzeugungskosten Förderung + 24 % ) Auf-Dachanlagen mit einer Größe von <100 kw; Berechnung der Erzeugungskosten auf Basis WACC von 8%, OPEX von 1,5% p.a., 950 Volllaststunden pro Jahr, Investitionskosten laut Preisindex Solar von BSW; Lebensdauer von 30 Jahren Überförderung führt zu hohen Energiepreisen // Historisch hohe Förderung der Erneuerbaren Energien am Beispiel Photovoltaik 1) Deutschland Quelle: BSW, EEG, A.T. Kearney Analyse auf 700 Mrd. Euro reduzieren. Auch für Deutschland ist das ein großer monetärer Brocken, der verdeutlicht, was auf Wirtschaft und Haushalte zukommen kann, wenn unkontrolliert gefördert wird. Um Energie effizient einzusetzen, braucht es im Grunde keine Gesetze. Wenn sich Maßnahmen rechnen und technisch realisierbar sind, haben vorausdenkende Unternehmen diese längst umgesetzt. Der Umkehrschluss: Wenn sie sich nicht rechnen oder riskant sind, wäre jede Investition fahrlässig. DI Markus Ber, MBA Miba Friction Holding GmbH Fördergelder in Forschung und Entwicklung investieren // Forschung und Entwicklung voranzutreiben und in diese Stärkefelder zu investieren, ist langfristig gesehen der sinnvollste und günstigste Weg, um Energiesysteme ökonomisch und technisch richtig auf alternative Energieträger umzurüsten. Dadurch profitiert man außerdem von der steigenden Wertschöpfung und schafft neue Arbeitsplätze. Es macht keinen Sinn unausgereifte Produkte zur Marktreife zu fördern. Technisch-wirtschaftliche Lösungen anstatt unfinanzierbarer Fördersysteme Technisch realisierbare und wirtschaftlich wettbewerbsfähige Lösungen müssen im Mittelpunkt stehen Forschungsförderung erhöhen, um Technologien wettbewerbsfähig zu machen Ökostromförderung befreit die jeweilige Technologie vom Marktrisiko, verhindert den Wettbewerb und damit eine technologische Weiterentwicklung Fotos: isignstock.com Energie & Klima 9

10 Strategiegruppe Expertengruppe Vorsitzender Mag. Erich Frommwald Kirchdorfer Zementwerk Hofmann Gesellschaft m.b.h Themenmanager Mag. DI Hans Baldinger WKO Oberösterreich Berater DI Dr. Florian Haslauer A.T. Kearney Ges.m.b.H. Mitglieder DI Markus Ber, MBA Miba Friction Holding GmbH Ing. Kurt Josef Dambauer Vöcklabrucker Metallgießerei Dambauer GmbH MMag. Roman Gantner Trench Austria GmbH DI (FH) Andre Gröschel Nemak Linz GmbH Hannes Haunschmid WP Suspension Austria GmbH Dr. Anton Helbich-Poschacher, MBA Poschacher Natursteinwerke GmbH Dieter Engelbert Hofstetter Mondi Grünburg GmbH DI Helmuth Huber Borbet Austria GmbH DI Dr. Franz Kritzinger Zementwerk Hatschek GmbH DI Mark Lunabba heinzelpaper Laakirchen Papier AG Ing. Dr. Heinz Moosbauer WKO Oberösterreich Ing. Alois Obermair SLR Gusswerk II Betriebsges. m.b.h. Ing. Thomas Pleli Gruber & Kaja High Tech Metals GmbH Hubert Puchner Borealis Agrolinz Melamine GmbH DI Dr. Christian Raab Danisco Austria GmbH DI Armin Rau Trumpf Maschinen Austria GesmbH & Co KG DI (FH) Matthias Scharre UPM-Kymmene Austria GmbH DI (FH) Dr. Markus Schober, MBA Hammerer Aluminium Industries GmbH DI Dr. Reinhard Wachter AMAG service GmbH DI Friedrich Weninger, MBA Lenzing Aktiengesellschaft Ing. Dr. Gerhard Zettler OÖ. Ferngas AG Ing. Helmut Aichhorn SCA Graphic Laakirchen AG Klaus Dorninger, MBA OÖ. Gas-Wärme GmbH Gerhard Ehrenberger Nemak Linz GmbH DI Herbert Grill Lenzing Aktiengesellschaft Ing. Manfred Igelsböck Vetropack Austria GmbH Hubert Kritsch Linz Textil GmbH DI Josef Kroiß Lenzing Aktiengesellschaft Dr. Christina Ortner Nettingsdorfer Papierfabrik AG & Co KG DI Hannes Pesendorfer Voestalpine Rohstoffbeschaffungs GmbH DI Wolfgang Pfeffer AMAG service GmbH Michael Pollhammer JELD-WEN Türen GmbH Dr. Haralabos Poultidis Borealis Agrolinz Melamine GmbH DI Dr. Michael Prochaska DSM Fine Chemicals Austria Nfg GmbH & Co KG DI Gottfried Rosenauer Lenzing Aktiengesellschaft 10 WIR SIND INDUSTRIE

11 Ing. Karl Schaumlechner, MSc Voestalpine Stahl GmbH DI (FH) Dr. Josef Schuberth AGRANA Zucker GmbH DI Anton Secklehner Kirchdorfer Zementwerk Hofmann GesmbH Ing. Hannes Sigmund Voestalpine Stahl GmbH DI Dr. Wolfgang Sparlinek Voestalpine Stahl GmbH Helmut Sperrer DSM Fine Chemicals Austria Nfg GmbH & Co KG DI Ernst Spitzbart UPM-Kymmene Austria GmbH Mag. Gerhard Vecera AMAG Service GmbH DI Franz Windhagauer AGRANA Zucker GmbH Richtigen Umgang mit Energie fördern DI Dr. Florian Haslauer A.T. Kearney Berater der Strategiegruppe Energie & Klima Um den Wirtschaftsraum Europa für den globalen Wettbewerb abzusichern und den Wirtschaftsstandort und Lebensraum Österreich so attraktiv wie möglich zu halten, brauchen wir eine Energiepolitik, die wirtschaftlich denkt. Im Wesentlichen geht es um drei Themen: Energieeffizienz, Versorgungssicherheit mit Energieträgern sowie leistbare und damit wettbewerbsfähige Energiepreise. Dass dabei ausschließlich technisch ausgereifte Lösungen infrage kommen, die Wirtschaftlichkeit und Schlagkraft eines Unternehmens unterstützen, ist selbstverständlich. Als externe Kraft konnte ich mein Wissen über die Vorgangsweise der europäischen Energiepolitik in der Strategiegruppe Energie & Klima platzieren. Die Kernaussage meiner Botschaft in einem Satz: Eine funktionierende Energiepolitik soll und darf nicht isoliert gesehen, sondern muss auf EU-Ebene behandelt, abgestimmt und vorangetrieben werden mit allen Rechten und Pflichten. Fotos: isignstock.com Energie & Klima 11

12 WERDEN AUCH SIE AKTIV! Die sparte.industrie der WKO Oberösterreich als Branchen- und Interessenvertretung ist Ihr erster Ansprechpartner sowie Impulsgeber, wenn es um die Schaffung von besseren Rahmenbedingungen geht. Wir setzen uns für die Weiterentwicklung und den Ausbau des Industriestandortes Oberösterreich ein. Das umfangreiche, spezifische Know-how, aber vor allem die aktive Zusammenarbeit mit Ihnen, den heimischen Industrie- und Großunternehmen, machen ein erfolgreiches Arbeiten erst möglich. Wir sind für Ihre Anliegen gerne da! Eigentümer, Herausgeber und Verleger: sparte.industrie der WKO Oberösterreich Hessenplatz Linz T: F: E: W: Redaktion: Mag. DI Hans Baldinger Auflage September 2013 WIR SIND INDUSTRIE Fotos: isignstock.com

Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen

Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen 10. Mittelstandstag Nordrhein-Westfalen am 31. Mai 2012 Christi Degen Inhalt Die Energiewende der Bundesregierung

Mehr

Energiekosten als Wettbewerbs- nachteil des Standorts. Nordenham. Deutschland. Carl van Dyken. Nordenham, 13. Dezember 2012 1

Energiekosten als Wettbewerbs- nachteil des Standorts. Nordenham. Deutschland. Carl van Dyken. Nordenham, 13. Dezember 2012 1 Energiekosten als Wettbewerbs- Xstrata Zinc nachteil des Standorts Nordenham Deutschland Management Committee Carl van Dyken GmbHon Feb 15th PresentationXstrata JanZink 2012 Nordenham, 13. Dezember 2012

Mehr

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz

Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz 1 Trends und neue Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft - energytalk Graz Vorstand DI(FH) Mag.(FH) Martin Graf, MBA Energie-Control Austria 15. Jänner 2014 Die weltweite Nachfrage nach Energie steigt

Mehr

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt 13. November 2013 Berlin Energiekosten spielen für die deutsche Industrie eine besondere Rolle Exportorientiert

Mehr

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren,

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren, Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, in drei Monaten wird der neue Bundestag gewählt. Wir entscheiden über die Politik, die Deutschland

Mehr

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler Veranstaltung Chance Energiewende-Markt?! am 04. Dezember 2014 in Frankfurt / Main Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall Astrid Ziegler Industrie ist Treiber der Energiewende These

Mehr

Energielösungen nach Maß. von unseren Energiesparprofis

Energielösungen nach Maß. von unseren Energiesparprofis Energielösungen nach Maß von unseren Energiesparprofis Klaus Dorninger MBA Ing. Dr. Gerhard Zettler Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde! Die OÖ. Gas-Wärme GmbH, eine Tochtergesellschaft der OÖ. Ferngas

Mehr

Erdgas Wissenswertes und Wichtiges

Erdgas Wissenswertes und Wichtiges Ü b e r s i c h t Erdgas Wissenswertes und Wichtiges» Wärmequelle Nummer eins in deutschen Haushalten» Angemessener Preis» Wir suchen Lösungen F a v o r i t Erdgas Wärmequelle Nummer eins in deutschen

Mehr

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Auswertung einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern Heilbronn-Franken, Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe und Ostwürttemberg im Herbst 8

Mehr

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050*

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050* Energiezukunft: Ausgangssituation & Herausforderungen Wolfgang Anzengruber, Generaldirektor VERBUND MSc-Lehrgang Management & Umwelt, 19.01.2012 VERBUND AG, www.verbund.com Globaler Kontext Globale energiepolitische

Mehr

Förderung von Energieeffizienz in Unternehmen

Förderung von Energieeffizienz in Unternehmen Förderung von Energieeffizienz in Unternehmen Dirk Vogt Projektmanager Energie und Forschung IHK für München und Oberbayern Breslau, 21.05.2012 Die IHK im Bereich Energie Interessenvertretung Bayerische

Mehr

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 Energieeinsparung und Energieeffizienz München 22.11.2014 Energiedialog Bayern AG 1 Werner Bohnenschäfer BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 1 Basis der Ergebnisse 2 Entwicklung

Mehr

Geht s noch billiger? Walter Boltz, Vorstand E-Control Vice Chair of ACER s Regulatory Board

Geht s noch billiger? Walter Boltz, Vorstand E-Control Vice Chair of ACER s Regulatory Board 1 Geht s noch billiger? Walter Boltz, Vorstand E-Control Vice Chair of ACER s Regulatory Board Agenda Internationale Energiepreise Auswirkungen auf den internationalen Standortwettbewerb Auswirkungen auf

Mehr

DIE EUROPÄISCHE EINBETTUNG DER ENERGIEWENDE INDIKATOREN ZUR BEWERTUNG DER ENERGIEPOLITIK

DIE EUROPÄISCHE EINBETTUNG DER ENERGIEWENDE INDIKATOREN ZUR BEWERTUNG DER ENERGIEPOLITIK DIE EUROPÄISCHE EINBETTUNG DER ENERGIEWENDE INDIKATOREN ZUR BEWERTUNG DER ENERGIEPOLITIK IN EUROPA Christine Brandstätt Jürgen Gabriel, Tobias Utter www.bmwi-energiewende.de www.blog.gruenesgeld.net www.ingenieur.de

Mehr

Donnerstag, 31. mai 2012 Siemens linz, Wolfgang-pauli-Straße 2, 4020 linz

Donnerstag, 31. mai 2012 Siemens linz, Wolfgang-pauli-Straße 2, 4020 linz forum energieeffizienz 2012 * * Aktionen gültig solange Vorrat reicht! VerAnSTAlTung mit uc-faktor eine Veranstaltung des netzwerkes ressourcen- und energieeffizienz: forum energieeffizienz 2012 Donnerstag,

Mehr

Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien

Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien Ausblick und Handlungsstrategien bis 2050 München im August 2011 1 2 Agenda A. B. C. D. STEIGENDE STROMKOSTEN ALS HERAUSFORDERUNG FÜR DIE INDUSTRIE

Mehr

Zahlen und Fakten zur Stromversorgung in Deutschland

Zahlen und Fakten zur Stromversorgung in Deutschland Zahlen und Fakten zur Stromversorgung in Deutschland Autoren: Maximilian Faltlhauser Armin Geiß Ausschuss für Energie- und Rohstoffpolitik des Wirtschaftsbeirates Bayern München, im Mai 2012 1 Zahlen und

Mehr

Industrieland Deutschland. Teil 2, Stand: Januar 2015

Industrieland Deutschland. Teil 2, Stand: Januar 2015 Industrieland Deutschland Teil 2, Stand: Januar 2015 Deutschland ist ein guter Industriestandort Stärken und Schwächen des Industriestandorts Deutschland 144 Länder im Vergleich; Bester Platz =1, Schlechtester

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Dr. Michael STRUGL Wirtschafts-Landesrat am 18. Juli 2014 um 11 Uhr zum Thema "Plattform Industrie 4.0 macht Oberösterreich fit für (R)Evolution der Produktion"

Mehr

Chancen und Risiken der Energiewende aus Sicht des Mittelstandes Herr Dipl. Kaufmann Gregor Götz

Chancen und Risiken der Energiewende aus Sicht des Mittelstandes Herr Dipl. Kaufmann Gregor Götz Kunstleder Folie Bondings Chancen und Risiken der Energiewende aus Sicht des Mittelstandes Herr Dipl. Kaufmann Gregor Götz EEG Gliederung Kurzportrait VOWALON EEG 2013 und Auswirkungen auf die Textilindustrie

Mehr

Energiegespräche 2014 Teure Energie Keine Industrie? Bedeuten hohe Energiepreise das Aus für den Industriestandort Europa?

Energiegespräche 2014 Teure Energie Keine Industrie? Bedeuten hohe Energiepreise das Aus für den Industriestandort Europa? Energiegespräche 2014 Teure Energie Keine Industrie? Bedeuten hohe Energiepreise das Aus für den Industriestandort Europa? Univ.- Prof. Dr. Jonas Puck Univ-Prof. Dr. Jonas Puck Geboren 1974 in Berlin Studium,

Mehr

Ein Marshallplan für Europa

Ein Marshallplan für Europa Ein Marshallplan für Europa Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes für ein Konjunktur-, Investitions- und Aufbauprogramm für Europa Workshop mit Raoul Didier, Martin Stuber Umverteilen. Macht. Gerechtigkeit

Mehr

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung

Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Wie kann die österreichische Industriepolitik ressourceneffizientes Wirtschaften aktiv mitgestalten? Dipl.-Ing. Dieter Drexel Industriepolitik, Industriellenvereinigung Outline Betroffenheit der Industrie

Mehr

Neue Perspektiven. Solarstrom selbst nutzen Stromkosten sparen. www.solon.com

Neue Perspektiven. Solarstrom selbst nutzen Stromkosten sparen. www.solon.com Neue Perspektiven. Solarstrom selbst nutzen Stromkosten sparen. www.solon.com Steigerung der Unabhängigkeit durch Senkung der Energiekosten. Schon heute können Solaranlagen dauerhaft günstigen Strom zwischen

Mehr

Konzept der dezentralen Windwärme

Konzept der dezentralen Windwärme Konzept der dezentralen Windwärme Wärmeversorgung von Gebäuden vor dem Hintergrund der Energiewende und des Klimaschutzes Prof. Dr. Andreas Dahmke Prof. Dr. Ing. Constantin Kinias 1 Stand: 20. Februar

Mehr

Energiezukunft in Österreich und Europa

Energiezukunft in Österreich und Europa Energiezukunft in Österreich und Europa Herausforderungen und Perspektiven Dr. Franz Zöchbauer, Leiter Public Affairs VERBUND Sommerakademie der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, 5.07.2012 VERBUND

Mehr

BürgerInnenbeteiligungsmodelle für Photovoltaik: Das Beispiel der Salzburger Messe. Andreas Veigl, ÖGUT

BürgerInnenbeteiligungsmodelle für Photovoltaik: Das Beispiel der Salzburger Messe. Andreas Veigl, ÖGUT BürgerInnenbeteiligungsmodelle für Photovoltaik: Das Beispiel der Salzburger Messe Andreas Veigl, ÖGUT 1 Überblick Einführung Prototypische Modelle Betriebswirtschaftliche Untersuchungen am Beispiel Messezentrum

Mehr

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht 22.05.2013 / Thomas Maier Agenda 1) Grosse politische Herausforderungen 2) Die Lösungen und Ziele 3) Umsetzung

Mehr

Ausbau der Netzinfrastruktur im Spannungsfeld Zentralisierung / Dezentralisierung Torsten Maus, Vorsitzender der Geschäftsführung, EWE NETZ GmbH

Ausbau der Netzinfrastruktur im Spannungsfeld Zentralisierung / Dezentralisierung Torsten Maus, Vorsitzender der Geschäftsführung, EWE NETZ GmbH Ausbau der Netzinfrastruktur im Spannungsfeld Zentralisierung / Dezentralisierung Torsten Maus, Vorsitzender der Geschäftsführung, EWE NETZ GmbH Vortrag auf der Regionalkonferenz Energiewende 2020 Oldenburg,

Mehr

Europäische Initiativen für lokale Energieunternehmen

Europäische Initiativen für lokale Energieunternehmen CEDEC Die Finanzierung und Umsetzung der Energiewende Europäische Initiativen für lokale Energieunternehmen Rezé 13 Juni 2013 Ann KatrinSchenk, CEDEC PolicyOfficer Wer ist CEDEC? Europäischer Verband der

Mehr

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach,

Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Welchen Beitrag leistet die Industrie zum Erreichen der Klimaschutzziele? Industriegesellschaft gestalten - 13.-14. September 2013 Dieter Brübach, Mitglied des Vorstands, B.A.U.M. e.v. B.A.U.M. e.v. erste

Mehr

Strompreise Nicht die Erneuerbaren Energien sind schuld an den hohen Preisen

Strompreise Nicht die Erneuerbaren Energien sind schuld an den hohen Preisen August 2012 Strompreise Nicht die Erneuerbaren Energien sind schuld an den hohen Preisen Ein Blick auf die Entwicklung der Strompreise für Privathaushalte in den letzten Jahren zeigt, dass nicht die Erneuerbaren

Mehr

ENERGIEKRAFTPAKETE. Der Wärme-Service für die Immobilienwirtschaft unter Einsatz von Mini-BHKW

ENERGIEKRAFTPAKETE. Der Wärme-Service für die Immobilienwirtschaft unter Einsatz von Mini-BHKW ENERGIEKRAFTPAKETE Der Wärme-Service für die Immobilienwirtschaft unter Einsatz von Mini-BHKW Unser Angebot WÄRME+ MINI-BHKW Die moderne Versorgungslösung für größere Immobilien. Der Einsatz eines Mini-BHKW

Mehr

Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils: Kombination PV und Wärmepumpe

Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils: Kombination PV und Wärmepumpe Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils: Kombination PV und Wärmepumpe 21. Mai 2014 Thomas Jäggi, Dipl. Ing. FH / MBA Gründer & Geschäftsführer AGENDA 1. Begriffserklärungen EnergieEffizienz Eigenverbrauch

Mehr

Unsere Energie für Ihre Geschäfte. Business Strom- und Gastarife von Mark-E.

Unsere Energie für Ihre Geschäfte. Business Strom- und Gastarife von Mark-E. Unsere Energie für Ihre Geschäfte. Business Strom- und Gastarife von Mark-E. Unser Business ist Ihre Energie. Mark-E. Ihr Energiepartner. Ob Büro, Ladenlokal, Handwerk oder Gewerbe: Die professionelle

Mehr

Klimaschutz und Energieffizienz - Eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive

Klimaschutz und Energieffizienz - Eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive Klimaschutz und Energieffizienz - Eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive Seite 1 01.04.2009 Ziele für 2020 20% Reduktion der Treibhausgase (THG) gegenüber 1990 (unabhängige Selbstverpflichtung der EU)

Mehr

Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums

Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Bioeffizienzdorf Hessen 2010-2012 Ein Leitprojekt des Hessischen Umweltministeriums Die Erwartungen des Landes an das Projekt

Mehr

«Best Practice» Die Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Solar St.Gallen

«Best Practice» Die Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Solar St.Gallen Energie-Apéro «Neue KEV-Verordnung, Konsequenzen und Chancen für EVU und Gemeinden» «Best Practice» Die Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Solar St.Gallen Peter Graf Leiter Energie und Marketing 18.

Mehr

Stadtwerke als wichtige Akteure für eine zukunftsfähige Energieversorgung

Stadtwerke als wichtige Akteure für eine zukunftsfähige Energieversorgung Stadtwerke als wichtige Akteure für eine zukunftsfähige Energieversorgung Markus Sägesser, Direktor von Stadtwerk Winterthur Blue-Tech, 13. September 2012 Inhalt Stadtwerke in der Schweizer Energielandschaft

Mehr

Neue Energiepolitik. Handlungsbedarf für Stromversorger. Zürich im Dezember 2011

Neue Energiepolitik. Handlungsbedarf für Stromversorger. Zürich im Dezember 2011 Neue Energiepolitik Handlungsbedarf für Stromversorger Zürich im Dezember 2011 Stromlücke 2020 Gemäss der neuen Energiepolitik soll die Stromlücke durch Effizienzmassnahmen, neue Produktion und internationalen

Mehr

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland

Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Einsparpotenziale beim Kunststoffeinsatz durch Industrie, Handel und Haushalte in Deutschland Studie im Auftrag der NABU Bundesgeschäftsstelle - Kurzfassung - Henning Wilts, Nadja von Gries, Bettina Rademacher,

Mehr

Mediengespräch. der Industriellenvereinigung Vorarlberg. und der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Präsentation der Ergebnisse einer Umfrage zum

Mediengespräch. der Industriellenvereinigung Vorarlberg. und der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Präsentation der Ergebnisse einer Umfrage zum Mediengespräch der Industriellenvereinigung Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg Präsentation der Ergebnisse einer Umfrage zum Aus- und Weiterbildungsbedarf im Energie- und Umweltbereich Donnerstag,

Mehr

S e n a t I. begangenen Finanzvergehens,

S e n a t I. begangenen Finanzvergehens, Finanzamt Linz Bahnhofplatz 7 4020 Linz Sachbearter AR Gottfried Haas Telefon 0732/6998-528378 Fax 0732/6998-59288081 e-mail: Gottfried.Haas@bmf.gv.at DVR 0009466 Geschäftsverteilungsplan für die gem.

Mehr

Windkraft in der Steiermark. www.igwindkraft.at

Windkraft in der Steiermark. www.igwindkraft.at Windkraft in der Steiermark Mai 2012 Regionale Verteilung der Windkraft 622,2 Bundesland Leistung Anlagen Österreich 1.100,1 MW 663 Niederösterreich 622,2 MW 383 Burgenland 390,5 MW 213 Steiermark 53,05

Mehr

MIT VISPLANUM IN DIE ZUKUNFT EIZUNGSERSATZ HEIZUNGSOPTIMIERUNG PHOTOVOLTAIKANLAGE OLARTHERMIE THERMOGRAFIE FÖRDERBEITRÄGE GEBÄUDESANIERUNG

MIT VISPLANUM IN DIE ZUKUNFT EIZUNGSERSATZ HEIZUNGSOPTIMIERUNG PHOTOVOLTAIKANLAGE OLARTHERMIE THERMOGRAFIE FÖRDERBEITRÄGE GEBÄUDESANIERUNG MIT VISPLANUM IN DIE ZUKUNFT EIZUNGSERSATZ HEIZUNGSOPTIMIERUNG PHOTOVOLTAIKANLAGE OLARTHERMIE THERMOGRAFIE FÖRDERBEITRÄGE GEBÄUDESANIERUNG Die Visplanum GmbH Die Visplanum GmbH bietet zukunftsweisende

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Ulrich Scheele ARSU GmbH Bremerhaven 20. November 2013 Integriertes Klimaschutzkonzept (IKS) des Regionalforum Bremerhaven

Mehr

WELC ME. Peter Fath. international solar energy research center (isc) konstanz

WELC ME. Peter Fath. international solar energy research center (isc) konstanz WELC ME Peter Fath international solar energy research center (isc) konstanz 1 2 Grundmotivation Erneuerbare Energien Energie-Weltbedarf Verknappung der fossilen und nuklearen Energiequellen kombiniert

Mehr

Für eine Infrastruktur der Zukunft. Mehr Entschlossenheit zum digitalen Fortschritt in Deutschland

Für eine Infrastruktur der Zukunft. Mehr Entschlossenheit zum digitalen Fortschritt in Deutschland Für eine Infrastruktur der Zukunft Mehr Entschlossenheit zum digitalen Fortschritt in Deutschland Wir müssen noch in der laufenden Legislaturperiode entscheiden, ob wir die Weichen für ein digitales Deutschland

Mehr

Umschalten auf Nachhaltigkeit Die Stromprodukte der Sankt Galler Stadtwerke

Umschalten auf Nachhaltigkeit Die Stromprodukte der Sankt Galler Stadtwerke Umschalten auf Nachhaltigkeit Die Stromprodukte der Sankt Galler Stadtwerke Umbau der Stromproduktion. St.Gallen ist auf dem Weg. Der Energieartikel in der Gemeindeordnung erteilt den Auftrag: Die Stadt

Mehr

Deutschland-Check Nr. 32

Deutschland-Check Nr. 32 Umsetzung und Folgen der Energiewende Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 14. September 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ

DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ Donnerstag, 25. April 2013, 10.00 Uhr DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ www.hypo.at Wir schaffen mehr Wert. durch Nachhaltigkeit und Stabilität. SEHR GUTES GESCHÄFTS- JAHR 2012 Die HYPO Oberösterreich blickt

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landesrat Dr. Josef Stockinger am 21. April 2010 zum Thema "Halbzeitbilanz zur landwirtschaftlichen Investitionsförderung Landwirtschaft ist Wirtschaftsmotor

Mehr

Fact Sheet Solaranlagen und Brauchwasserwärmepumpen im Vergleich

Fact Sheet Solaranlagen und Brauchwasserwärmepumpen im Vergleich Fact Sheet Solaranlagen und Brauchwasserwärmepumpen im Vergleich Linz, 2008.02.28 OCHSNER Wärmepumpen GmbH, Ochsner-Straße 1 A-3350 Haag 1 Vergleichende Darstellung Solaranlage - Brauchwasserwärmepumpe

Mehr

LEGAL ACT (Arts. 157(3), 175(1), 156) Gemeinsame Ziele Gesamtbudget (3,6 Mrd ) & Instrumente & Tech. Unterstützung. ICT Policy Support.

LEGAL ACT (Arts. 157(3), 175(1), 156) Gemeinsame Ziele Gesamtbudget (3,6 Mrd ) & Instrumente & Tech. Unterstützung. ICT Policy Support. STRAT.AT plus: FP7, CIP EU-Strukturfonds in Österreich EU und Innovation - CIP (2007-2013) Josef Mandl, BMWA 9. April 2008, ÖROK LEGAL ACT (Arts. 157(3), 175(1), 156) Gemeinsame Ziele Gesamtbudget (3,6

Mehr

Analyse der Stromkostenbelastung der energieintensiven Industrie

Analyse der Stromkostenbelastung der energieintensiven Industrie Analyse der Stromkostenbelastung der energieintensiven Industrie Aktualisierung der im Rahmen der Studie Energiekosten in Deutschland Entwicklungen, Ursachen und Internationaler Vergleich im Auftrag des

Mehr

CIP. Competitiveness & Innovation Programme Rahmenprogramm für f r Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

CIP. Competitiveness & Innovation Programme Rahmenprogramm für f r Wettbewerbsfähigkeit und Innovation CIP Competitiveness & Innovation Programme Rahmenprogramm für f r Wettbewerbsfähigkeit und Innovation Kurt Burtscher FFG Bereich Europäische und Internationale Programme Innovation Relay Centre Austria

Mehr

Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz?

Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz? Daten und Fakten der OECD/IEA im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz? Energieintensität und CO 2 -Ausstoß

Mehr

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis

Energiewende im Werra-Meißner-Kreis Energiewende im Werra-Meißner-Kreis (Hessen, Deutschland) Prof. Dr. Rainer Wallmann Dorset Symposium 20.06.2014 in Aalten (NL) Inhalt Nebenwirkungen Elemente der Energiewende Klimaschutzkonzept WMK Einleitung

Mehr

Strom für Gewerbekunden. heidelberg XL STROM und heidelberg XXL STROM: Passgenaue Versorgungsangebote auch in großen Größen.

Strom für Gewerbekunden. heidelberg XL STROM und heidelberg XXL STROM: Passgenaue Versorgungsangebote auch in großen Größen. Strom für Gewerbekunden heidelberg XL STROM und heidelberg XXL STROM: Passgenaue Versorgungsangebote auch in großen Größen. 2 Strom Gewerbe Stadtwerke Heidelberg Energie Wir setzen die Wirtschaft unter

Mehr

ENERGIEPOLITIK ANREIZE ZUR ERREICHUNG DER ENERGIEEFFIZIENZZIELE ÖSTERREICHS

ENERGIEPOLITIK ANREIZE ZUR ERREICHUNG DER ENERGIEEFFIZIENZZIELE ÖSTERREICHS ENERGIEPOLITIK ANREIZE ZUR ERREICHUNG DER ENERGIEEFFIZIENZZIELE ÖSTERREICHS Dr. Manfred MÜLLNER, Geschäftsführer-Stv., FEEI-Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie Die Elektro- und Elektronikindustrie

Mehr

European Energy Award

European Energy Award Qualitätsmanagement für Kommunen in der Energie- und Klimapolitik European Energy Award Das Umsetzungsinstrument des Klimapakts Maren Kornmann Internationale Geschäftsstelle Forum European Energy Award

Mehr

Die Wirtschaftlichkeit von Solarsystemen in Kombination mit EnergieEffizienz

Die Wirtschaftlichkeit von Solarsystemen in Kombination mit EnergieEffizienz Die Wirtschaftlichkeit von Solarsystemen in Kombination mit EnergieEffizienz 6. Mai 2014 Thomas Jäggi, Dipl. Ing. FH / MBA Gründer & Geschäftsführer Begriffserklärung Was ist EnergieEffizienz? Die Energieeffizienz

Mehr

Weiterhin erste Wahl: Solarwärmekollektoren für Warmwasser und Heizung.

Weiterhin erste Wahl: Solarwärmekollektoren für Warmwasser und Heizung. Weiterhin erste Wahl: Solarwärmekollektoren für Warmwasser und Heizung. Da die Wärme für Heizung und Warmwasser im Haus mit Abstand der größte Energieverbraucher ist (siehe Bild unten), bleibt die Installation

Mehr

!"#$%&'()*+,+%"-+./01"1)02-1+"3+%"-*)145 61%+89&32+/-'+:&);1*1#<+)/*+!"#$%&'()*=

!#$%&'()*+,+%-+./011)02-1+3+%-*)145 61%+89&32+/-'+:&);1*1#<+)/*+!#$%&'()*= !"#$%&'()*+,+%"-+./01"1)02-1+"3+%"-*)145 61%+89&32+/-'+:&);1*1#

Mehr

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät

Mehr

Geldanlagen ökologisch sinnvoll und renditestark. Geht das?

Geldanlagen ökologisch sinnvoll und renditestark. Geht das? Geldanlagen ökologisch sinnvoll und renditestark. Geht das? Kurzvorstellung Georg Hetz Gründer UDI 60 Jahre, verheiratet, 3 Kinder 26 Jahre bei verschiedenen Banken tätig Von 1995 bis 1997 Mitbegründung

Mehr

Strom- und Energiekosten der Industrie: Pauschale Vergünstigungen auf dem Prüfstand

Strom- und Energiekosten der Industrie: Pauschale Vergünstigungen auf dem Prüfstand Strom- und Energiekosten der Industrie: Pauschale Vergünstigungen auf dem Prüfstand Kurzstudie von FÖS und IZES im Auftrag von Greenpeace e.v. Greenpeace-Pressekonferenz, 14. Juni 2012 Referentin: Swantje

Mehr

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg!

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! Deutschland hat die Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder und Brandenburg kann einen Beitrag dazu

Mehr

PinCH eine neue Software für mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Industrie

PinCH eine neue Software für mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Industrie PinCH eine neue Software für mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Industrie Wettbewerbsfähigkeit stärken und Klima schützen Steigende Energiekosten und Lenkungsabgaben führen dazu, dass

Mehr

ERNEUERBARE ENERGIEN.

ERNEUERBARE ENERGIEN. WARMWASSER ERNEUERBARE ENERGIEN KLIMA RAUMHEIZUNG ERNEUERBARE ENERGIEN. INTELLIGENTE ENERGIEKONZEPTE FÜR DAS EFFIZIENZHAUS VON HEUTE. Karlheinz Reitze ENERGIEKONZEPT DER BUNDESREGIERUNG Erneuerbare Energien

Mehr

Wissensmanagement für KMU mehr als nur Daten sammeln.

Wissensmanagement für KMU mehr als nur Daten sammeln. Wissensmanagement für KMU mehr als nur Daten sammeln. Wissensmanagement ist weit mehr, als nur Daten in einen Computer einzugeben. Wollen Sie es sich leisten das Rad immer wieder neu zu erfinden? Wissen

Mehr

Energiesparen. beginnt mit der Wahl

Energiesparen. beginnt mit der Wahl Energiesparen beginnt mit der Wahl des richtigen Baustoffes CO2-Bilanz CO2-Emission bei der Produktion von Baustoffen Unverleimtes Vollholz, luftgetrocknet, nimmt CO2 aus der Atmosphäre auf Ziegel belastet

Mehr

Windkraft in NÖ, Cash Cow oder sinnvolle Alternative?

Windkraft in NÖ, Cash Cow oder sinnvolle Alternative? Windkraft in NÖ, Cash Cow oder sinnvolle Alternative? Die Windkraft hat in Österreich enormes Potential. Vor allem die östlichen Bundesländer, Burgenland und Niederösterreich, haben viele bevorzugte Flächen,

Mehr

Energiestrategie 2050 Die politischen Massnahmen

Energiestrategie 2050 Die politischen Massnahmen Energiestrategie 2050 Die politischen Massnahmen Eric Nussbaumer, Nationalrat SP, BL 1 Der Umbau des Energiesystems Endlichkeit und Abhängigkeitt Preise Restrisiko Klimaschäden 2 Erdöl ausbeuten Erhöhte

Mehr

Entscheidungshilfe Heizsysteme

Entscheidungshilfe Heizsysteme Seite 1 von 8 Entscheidungshilfe Heizsysteme Die richtige Heizung am richtigen Ort 1. Die richtige Heizung am richtigen Ort Seite 2 von 8 In der Schweiz entfallen mehr als 40% des Energieverbrauchs und

Mehr

ZuhauseKraftwerk und SchwarmDirigent Hardware und Betriebssystem für die Energiewende.

ZuhauseKraftwerk und SchwarmDirigent Hardware und Betriebssystem für die Energiewende. ZuhauseKraftwerk und SchwarmDirigent Hardware und Betriebssystem für die Energiewende. Die Zukunft der Energie ist erneuerbar. Schon heute produzieren erneuerbare Energien wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse

Mehr

Energiebeschaffung mit System.

Energiebeschaffung mit System. energie Energiebeschaffung mit System. Strom- und Gaseinkauf für Unternehmen Energieauktionen und -ausschreibungen online Nachhaltig günstige Energiepreise So kaufen Sie heute Strom und Gas 1. Sie beauftragen

Mehr

Unsere Energieversorgung. Fakten von heute, Perspektiven für morgen

Unsere Energieversorgung. Fakten von heute, Perspektiven für morgen Bayreuther Forum Kirche und Universität Unsere Energieversorgung Fakten von heute, Perspektiven für morgen Prof. Dr.-Ing. D. Brüggemann Dr.-Ing. A. Obermeier 15. November 2003 Energiebedarf Beispiele aus

Mehr

Clever Energiesparen bei Wärme und Warmwasser

Clever Energiesparen bei Wärme und Warmwasser Clever Energiesparen bei Wärme und Warmwasser Swea Evers B.A., Hochbauingenieurin und zertifizierte Energieberaterin Ausstellungsleiterin des SHeff-Z an den Holstenhallen in Neumünster Beiratsseminar der

Mehr

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Weltenergierat Deutsche Energiewende Inhaltsverzeichnis 1 2 Globale Ergebnisse 35 Antworten Europäische

Mehr

Smarte Energie- und Gebäudetechnik Cleantec par excellence

Smarte Energie- und Gebäudetechnik Cleantec par excellence Seite 1 Smarte Energie- und Gebäudetechnik Cleantec par excellence Prof. Dr. Hanspeter Eicher VR Präsident Dr. Eicher + Pauli AG Seite 2 Was ist smarte Gebäudetechnik?. Smarte Gebäudetechnik genügt folgenden

Mehr

Contracting Kongress in Stuttgart Finanzierungslösungen für Bürgerbeteiligungen

Contracting Kongress in Stuttgart Finanzierungslösungen für Bürgerbeteiligungen Contracting Kongress in Stuttgart Finanzierungslösungen für Bürgerbeteiligungen Wilfried Brzynczek Deutsche Kreditbank AG In den vergangenen 25 Jahren hat die DKB Wohnraum verbessert Zur Energiewende beigetragen

Mehr

Agrar insight. Big Data und das Agri-Business Landwirtschaft auf dem Weg in die Digitalisierung. Frankfurt, 17. Juli 2015

Agrar insight. Big Data und das Agri-Business Landwirtschaft auf dem Weg in die Digitalisierung. Frankfurt, 17. Juli 2015 Agrar insight Big Data und das Agri-Business Landwirtschaft auf dem Weg in die Digitalisierung Frankfurt, 17. Juli 2015 Klaus Josef Lutz Vorsitzender des Vorstands der BayWa AG Seite 2 1950 1959 1968 1977

Mehr

Vom Energiemanagement zur ISO-Zertifizierung Vortrag zur GLT-Anwendertagung 2012

Vom Energiemanagement zur ISO-Zertifizierung Vortrag zur GLT-Anwendertagung 2012 Vom Energiemanagement zur ISO-Zertifizierung Vortrag zur GLT-Anwendertagung 2012 Nicole Seibold Seit 2010 Sachbearbeiterin im technischen Facility Management am Flughafen Stuttgart mit Schwerpunkt Abrechnung

Mehr

Befragung NÖ Heizen mit Kaminund Kachelöfen

Befragung NÖ Heizen mit Kaminund Kachelöfen Befragung NÖ Heizen mit Kaminund Kachelöfen Heizen mit Kamin- und Kachelöfen 2 RAUCHFÄNGE IM gemeinnützigen WOHNBAU Argumentarium in Stichworten: p Laut einer aktuellen Studie in Wien (Stichprobe 500)

Mehr

Forum Energieeffizienz 2012

Forum Energieeffizienz 2012 as bulletin Forum Energieeffizienz 2012 Die Leitveranstaltung des Netzwerks Ressourcen- und Energieeffizienz Linz, 31. Mai 2012 Ein Netzwerk im Umwelttechnik-Cluster v.l.n.r.: DI Simon Nagl, Siemens AG

Mehr

austria wirtschaftsservice

austria wirtschaftsservice austria wirtschaftsservice ECO Förderungsupdate/ aws-förderungen Umwelt, Klima und Energie UKE Graz 21.09.2010 Inhaltsverzeichnis 1. Austria Wirtschaftsservice (aws) - Wer wir sind 2. Leistungsdaten 3.

Mehr

17. qualityaustria Forum. Lessons Learned Learning for the future

17. qualityaustria Forum. Lessons Learned Learning for the future 17. qualityaustria Forum Lessons Learned Learning for the future Salzburg, Donnerstag, 17. März 2011 Lessons Learned Learning for the future Aus der Praxis für die Praxis Lebenslanges Lernen ist nicht

Mehr

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen Entwicklung der europäischen börsennotierten Konzerne 2 Die Rentabilität (gemessen an EBIT/ Umsatz) der europäischen nichtfinanziellen börsennotierten Konzerne hat sich zum dritten Mal in Folge leicht

Mehr

(Foto: Stadtplanung/Pertlwieser)

(Foto: Stadtplanung/Pertlwieser) Es lohnt sich, in Linz zu leben. Im Vergleich der österreichischen Landeshauptstädte kann Linz mit den niedrigsten Kosten für Energie und Infrastruktur punkten. (Foto: Stadtplanung/Pertlwieser) Christian

Mehr

öglichkeiten der nergiewende

öglichkeiten der nergiewende öglichkeiten der nergiewende GSW Gold-SolarWind Strom für 150.000 Menschen Wind: 63 Windenergieanlagen 93 MW Stromertrag: 160.000.000 kwh Investition: 135 Millionen Solar: Freiland-Anlagen: 15 MWp Dach-Anlagen:

Mehr

Photovoltaik und Heizen?

Photovoltaik und Heizen? Photovoltaik und Heizen? Dr. Gerhard Rimpler energenium Consulting Großer Nachholbedarf bei Heizung mit erneuerbarer Energie 2 Mit Photovoltaik heizen unmöglich? Irrtum 1: Photovoltaik ist viel zu teuer

Mehr

Energiepolitischer Rahmen in Europa Drei ambitionierte Ziele für das Jahr 2020

Energiepolitischer Rahmen in Europa Drei ambitionierte Ziele für das Jahr 2020 8. Energie-Gipfel im Kanton Aarau, Spreitenbach, 13. September 2012 Prof. Dr.-Ing. Jochen Kreusel Technologische Voraussetzungen für die Energiewende 13.09.2012 EnergiegipfelAarau_20120913.ppt GF-SG 1

Mehr

Energiedaten: Ausgewählte Grafiken

Energiedaten: Ausgewählte Grafiken Energiedaten: Ausgewählte Grafiken Inhalt A. Energie- und Strompreise 1. Strompreise in Deutschland für Haushalte und Industrie 2. Strompreise im europäischen Vergleich Haushalte 3. Zusammensetzung der

Mehr

Neue Wege neues Kapital

Neue Wege neues Kapital Für Umweltschutz, Klimaschutz und Energiewende müssen wir künftig in verstärktem Maße privates Kapital mobilisieren und innovative Finanzinstrumente erproben. Aus: MIT NEUER ENERGIE - 10 Punkte für eine

Mehr

Virtualisierung rechnet sich allein durch Strom-Einsparung aber wer hat ein Interesse daran?

Virtualisierung rechnet sich allein durch Strom-Einsparung aber wer hat ein Interesse daran? Ismaning, 13. Juli 2007 Virtualisierung rechnet sich allein durch Strom-Einsparung aber wer hat ein Interesse daran? Virtualisierungs-/Konsolidierungsprojekte erreichen ROI allein durch Stromeinsparung

Mehr

stark von der globalen Krise getroffen

stark von der globalen Krise getroffen Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche The Vienna Institute for International Economic Studies www.wiiw.ac.at Ausländische Direktinvestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa 29-21:

Mehr