PinCH eine neue Software für mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Industrie

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1 PinCH eine neue Software für mehr Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit in der Industrie

2 Wettbewerbsfähigkeit stärken und Klima schützen Steigende Energiekosten und Lenkungsabgaben führen dazu, dass sich Industrieunternehmen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit verstärkt mit der Erhöhung der Energieeffizienz beschäftigen müssen. Produktionsprozesse sollten nicht nur maximale Wirtschaftlich keit aufweisen, sondern auch Ressourcen schonen und geringe Emissionen erzeugen. Die Prozessintegration mithilfe der Pinch Analyse sichert einen energieeffizienten und kostenoptimalen Betrieb. Entscheidend dafür ist vor allem ihr ganzheitlicher Ansatz: Im Zentrum der Analyse steht nicht die Optimierung einzelner Apparate, sondern des Gesamtsystems. Denn erfahrungsgemäss wird mit der optimalen Verknüpfung von Energieströmen im Gesamtprozess eine grössere Effizienzsteigerung erreicht als mit der oft kostspieligen Verbesserung der Wirkungsgrade einzelner Komponenten. Mit Unterstützung des Bundesamtes für Energie BFE und eines Expertenteams hat die Hochschule Luzern Technik & Architektur die benutzerfreundliche Software PinCH entwickelt: Mit ihr können Pinch Analysen praktisch und kostengünstig sowohl in industriel len Grossbetrieben als auch in kleinen und mittleren Unternehmen durchgeführt werden.

3 Senkung des Primärenergiebedarfs bis zu 40 Prozent PinCH eine neue Software für industrielle Grossbetriebe und KMU Thermische Energien machen oft einen grossen Anteil am gesamten Energiebedarf aus. Für die Steigerung der Energieeffizienz ist die prozessinterne Abwärmenutzung des - halb zentral: Wenn Prozessabwärme zu Nutzwärme wird, reduzieren sich die Energie - kosten. Wärmerückgewinnung ist allerdings meist mit grösseren Investitionen verbunden, zum Beispiel für Wärmeübertrager und Rohrleitungen. Durch eine Pinch-Analyse finden Ingenieurinnen und Ingenieure mit der Zielsetzung eines minimalen Gesamtbetrags von Investitionsund Energiekosten die optimale Verknüpfung der verschiedenen Energieströme. Dadurch können sie in einer strategischen Planung Massnahmen zur Wärmerückgewinnung und für die verbesserte Energieversorgung ableiten. Auch für die Konzipierung von neuen Anlagen und Prozessen ist die Pinch-Analyse ein wertvolles Instrument. Insgesamt beträgt das Potenzial zur Senkung des Primärenergiebedarfs durch eine Pinch-Analyse bis zu 40 Prozent. Besonders sinnvoll ist die Pinch-Analyse für energieintensive Branchen. Viele Gross betriebe haben diese bereits erfolgreich eingesetzt. Mit PinCH hat die Hochschule Luzern Technik & Architektur eine benutzerfreundliche Software für die praktische Durchführung von Pinch-Analysen in der Industrie entwickelt. Die Software erlaubt eine rasche Ein ar beitung in die Methode und kann zielgerichtet und kostengünstig angewendet werden. Damit wird die Anwendung auch für kleinere und mittlere Betriebe machbar. Vereinfacht gesagt beantwortet die Analyse eines industriellen Prozesses mit der Software PinCH folgende Fragen: Wie gross ist der minimale notwendige Energiebedarf, wenn ein vollständig optimierter Gesamtprozess vorliegen würde? Wo liegt das wirtschaftliche Optimum für die Investitions- und Energiekosten? Wie kann dieser Optimalzustand erreicht werden?

4 Schritt für Schritt Energiebedarf und Kosten senken Ihr Partner: der PinCH-Stützpunkt an der Hochschule Luzern Die Ingenieurin und der Ingenieur werden von der Software PinCH Schritt für Schritt durch die Pinch-Analyse geführt. Unter anderem mit folgenden Features: Analyse von kontinuierlichen Prozessen und Batch-Prozessen Kopplung mehrerer Prozesse (Prozessmanagement) Dynamische Tabelle für Prozessanforderungen Flexible Funktionen für Investitions- und Energiekosten Technische und ökonomische Variantenstudien (Szenariomanagement) Ist-Zustandsanalyse von Prozessen und Wärmeübertrager-Netzwerken Grafisches Design von Wärmeübertrager- Netzwerken Design Support Tools für Wärmeübertrager- Netzwerke Optimierung von Energieversorgungssystemen Integration von Wärmepumpen, Blockheizkraftwerken, Brüdenverdichtern, usw. Stoffdaten für Kältemittel, Wasser/Wasserdampf und feuchte Luft Umfangreiche Import/Export-Möglichkeiten Eine Trial-Version von PinCH steht auf der Website zur Verfügung. Die Hochschule Luzern Technik & Architektur hat in Zusammenarbeit mit dem BFE einen Prozessintegrations-/PinCH-Stützpunkt aufgebaut. Das Kompetenzzentrum Thermische Energiesysteme & Verfahrenstechnik bietet Industrieunternehmen und Ingenieur büros eine umfassende Unterstützung im Bereich Prozessintegration und Pinch-Analysen: Vertrieb von PinCH Software Support: Unterstützung von PinCH-Anwendern Durchführung von Pinch-Analysen in der Industrie Schulung zu Prozessintegration und über Pinch-Analysen Individuelles Training und massgeschneiderte Firmenkurse Für die erfolgreiche Anwendung der Software PinCH und um die vielfältigen Möglichkeiten auszuschöpfen, wird eine entsprechende Schulung empfohlen. Erkundigen Sie sich auf unserer Website Weitere Informationen Hochschule Luzern Technik & Architektur Kompetenzzentrum Thermische Energiesysteme & Verfahrenstechnik Technikumstrasse Horw Prof. Dr. Beat Wellig T Kontakt PinCH-Team: Die Entwicklung von PinCH wurde unterstützt durch das Bundesamt für Energie BFE und ein Expertenteam: Helbling Beratung + Bauplanung AG und BG Bonnard & Gardel, Ingénieurs Conseils SA.

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