Energieeffizienz-Netzwerk Südhessen. Lernende energieeffizienz-netzwerke. Klimaschutz gemeinsam meistern Energiekosten gemeinsam senken

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1 Energieeffizienz-Netzwerk Südhessen Lernende energieeffizienz-netzwerke Klimaschutz gemeinsam meistern Energiekosten gemeinsam senken

2 Inhalt Vorwort 1 30 Pilot-Netzwerke 2 Vorstellung Projektteilnehmer 4 Vorstellung Netzwerkteam 5 Initialberatung 6 Zielvereinbarung 7 Energieeffizienztische 8 Monitoring 10 Ergebnisse 11 Die beteiligten Unternehmen 13 Ansprechpartner für weitere Fragen, 21 Literatur und Internetverweise, Impresssum

3 VORWORT Das Energieeffizienz-Netzwerk Südhessen Eine zukunftssichere und bezahlbare Energieversorgung auf der Grundlage von erneuerbaren Energien wird uns nur gelingen, wenn wir es schaffen, effizienter als bislang die uns zur Verfügung stehende Energie zu nutzen. Besonders für Unternehmen aus Industrie und Gewerbe birgt das Thema Energieeffizienz viele Vorteile. Investitionen in Energieeffizienz senken die Produktionskosten, erzielen hohe Kapitalrenditen, verlängern oft die Lebens zeiten der betrieblichen Systeme und schaffen damit Wettbewerbsvorteile. Immer mehr Unternehmen erkennen daher den Stellenwert von Energieeffizienzmaßnahmen. Oft fehlt es ihnen zur Umsetzung aber an Informationen und erfolgreichen Beispielen aus anderen Betrieben. Hier setzt das Energieeffizienz-Netzwerk Südhessen an, das wir im Rahmen unserer Wirtschaftsförderungsaufgaben gemeinsam mit zehn Firmen aus der Region vor rund drei Jahren gestartet haben. Durch qualifizierte Informationen sollten die Beteiligten die vielfältigen Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz für sich erkennen und ihre Erfahrungen und ihr Wissen in diesem Bereich untereinander austauschen können. Der Erfolg dieser Strategie und des Netzwerks kann sich sehen lassen: Während der Laufzeit des Energieeffizienz-Netzwerks konnten die beteiligten Betriebe ihre Energieeffizienz um 10,3 Prozent verbessern und damit auch eine Reduzierung von 9,8 Prozent beim Kohlendioxid-Ausstoß erzielen. Ich möchte den am Netzwerk beteiligten Unternehmen für ihr Engagement als Vorreiter für betriebliche Energieeffizienzmaßnahmen herzlich danken. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen diese Unternehmen mit ausgewählten Beispielen vor. Ich würde mich freuen, wenn diese Projektbeispiele aus der Praxis Schule machen und zahlreiche Nach ahmer finden. Denn: Energieeffizienz lohnt sich. Ihr Dietrich Kübler Landrat des Odenwaldkreises 1

4 30 Pilot-Netzwerke 30 Pilot-Netzwerke: Gemeinsam zum Erfolg Effiziente Energienutzung spart Kosten, doch diese Chance wird oft nicht genutzt! Häufig sind es der Zeitaufwand und die Kosten der Suche und Entscheidung für geeignete Ansatzpunkte und vor allem für die Auswahl und Durchführung geeigneter Maßnahmen, die insbesondere der mittelständischen Industrie die Realisierung von Energieeffizienzmaßnahmen erschweren. Anders bei den Teilnehmern eines LEEN-Netzwerkes. Die wissenschaftliche Begleitung von 30 Pilot-Netzwerken in Deutschland seit 2009 zeigt: Gemeinsam geht es besser. Die Auswertung von derzeit 323 Maßnahmenübersichten weist im Durchschnitt pro Betrieb ein Potential von 10 wirtschaftlichen Energieeffizienzmaßnahmen (interne Verzinsung >12 Prozent) auf und dies nur im Bereich der Querschnittstechnologien (z. B. Druckluft-, Wärme-, Kältesysteme, Beleuchtung). Die hierdurch erzielbaren jährlichen Energiekosteneinsparungen liegen bei durchschnittlich Euro / a und erfordern eine Investition von rd Euro. Die Monitoring-Ergebnisse der Netzwerke zeigen, dass die selbstgesteckten Ziele meist erreicht oder übertroffen wurden. (BMU) geförderten Projekts der 30 Pilot-Netzwerke (www.30pilot-netzwerke.de) ist es, den Ansatz in Deutschland bekannt zu machen und auf eine breite Basis unterschiedlicher Initiatoren zu stellen. Zudem wird das LEEN-Managementsystem weiterentwickelt und interessierte Moderatoren und energietechnische Berater werden hierauf geschult. Durch die wissenschaftliche Begleitung des Fraunhofer Instituts für Systemund Innovationsforschung in Karlsruhe werden die breite Umsetzbarkeit hinterfragt und die Ergebnisse geprüft. 75 Prozent der Teilnehmer sind Betriebe des verarbeitenden Gewerbes, aber auch Krankenhäuser, Altenheime, Wohnungsbaugesellschaften oder städtische Energieversorger mit einem Standort ihres Dienstleistungsbereichs sind vertreten. Die durchschnittlichen Energiekosten pro Teilnehmer und Jahr betragen 2,8 Mio. Euro, 57 Prozent der Teilnehmer weisen Energiekosten bis zu 1,5 Mio. Euro auf. Derzeit arbeiten knapp 60 lernende Energieeffizienz-Netzwerke in Deutschland. Das Potential aufgrund der Größe der Zielgruppe liegt bei bis zu 700 Netzwerken! Einen Anstoß zur weiteren Diffusion leistet das Projekt der 30 Pilot-Netzwerke. Die LEEN-GmbH übernimmt schrittweise die weitere Diffusion, die Betreuung der Netzwerke und die Weiterentwicklung des LEEN-Managementsystems über das Ende des Projekts 30 Pilot-Netzwerke hinaus (http://leen-system.de). Vorarbeit zur ISO Die Initialberatung nach LEEN geht über die übliche Energieberatung hinaus. Sie fördert durch aktives Mitwirken des Energieteams eine Sensibilisierung der beteiligten Mitarbeiter. Aufgrund seiner vom TÜV Rheinland bestätigten Konformität zur ISO ist die Vorgehensweise nach LEEN-Standard ein wichtiger Schritt für die Unternehmen, die eine Energieoder Umweltzertifizierung anstreben. Die Wiege der Energieeffizienz-Netzwerke steht in der Schweiz. Bereits seit über 25 Jahren werden sie dort mit Erfolg durchgeführt. Derzeit arbeiten in der Schweiz rund 80 Netzwerke. 2 Ein erstes Netzwerk in der Region Hohenlohe demonstrierte den Nutzen auch unter den in Deutschland geltenden Rahmenbedingungen. In einem Folgeprojekt wurden die Grundlagen für ein Managementsystem entwickelt, das eine rationelle Durchführung mit Mindestqualitätsstandard sichert (gefördert durch Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Umweltministerium Baden-Württemberg). Ziel des vom Bundesministerium für Umwelt, Reaktorsicherheit und Naturschutz

5 30 Pilot-Netzwerke Aufbau: Das Lernende Energieeffizienz-Netzwerk (LEEN) Organisation und Durchführung eines LEEN- Netzwerkes liegen in den Händen dreier Akteure: Netzwerkträger (Gesamtverantwortung, Administration, Öffentlichkeitsarbeit), Moderator (Organisation und Leitung der Netzwerktreffen) und energietechnischer Berater (Initialberatung, Monitoring). Das LEEN- Managementsystem unterstützt die Akteure durch umfangreiches Material (Muster, Vorlagen) und sichert durch verschiedene Vorgaben einen Mindestqualitätsstandard. Phase 0 umschreibt den Aufbau des Netzwerkes. Sie endet mit der Auftaktveranstaltung und geht in die Initialberatungsphase (Phase 1) über. Ein zertifizierter energietechnischer Berater ermittelt bestehende Einsparpotentiale im Bereich der Querschnittstechnologien. Hierbei können ihn, im Projekt 30 Pilot-Netzwerke entwickelte, Investitionsberechnungstools unterstützen. Er baut auf die vom Unternehmen erhobenen Daten auf (Datenerhebungsbogen auf Excel-Basis). Vorlagen wie der Musterinitialberatungsbericht und das Maßnahmentool dienen der Einhaltung des Mindestqualitätsstandards und sind ISO konform. Die Effizienzziele der Teilnehmer bis zum Ende der mindestens dreijährigen Laufzeit des Netzwerks werden zu einem gemeinsamen Energieeffizienz- und CO 2 -Reduktions-Ziel des Netzwerkes verdichtet und im jährlichen Monitoring überprüft. Drei bis viermal im Jahr bereitet der LEENzertifizierte Moderator die Netzwerktreffen vor und moderiert sie (Phase 2). Sie finden jeweils bei einem der Unternehmen statt, sodass bei der Betriebsbesichtigung durchgeführte Maßnahmen vor Ort diskutiert werden können. Fachvorträge und als zentrales Element der Informationsaustausch zwischen den Unternehmen erleichtern geeignete Realisierungswege für Effizienzmaßnahmen zu entwickeln, Schwierigkeiten zu erkennen und Fehler zu vermeiden. Der intensive Austausch im geschützten Rahmen der Netzwerktreffen ermöglicht den Aufbau gegenseitigen Vertrauens, regionaler Kompetenz und Zusammenarbeit auch über die Netzwerkarbeit hinaus. Das jährliche Monitoring dokumentiert die realisierten auf zwei Wegen: Das Bottom up-monitoring erfasst die realisierten Maßnahmen und deren Beitrag zur Energieeffizienzsteigerung, das Top down-monitoring weist die Gesamtproduktion sowie den Gesamtenergieverbrauch mit resultierenden Kennwertbildungen aus. Bei gravierenden Unterschieden der Ergebnisse lohnt der Blick auf die Gründe (z. B. Änderung der Produktion oder deren Tiefe; Energieverluste die auf einen Handlungsbedarf hinweisen). Die Ergebnisse werden vom energietechnischen Berater in einem ISO konformen Bericht Phase 0 3 bis 9 Monate Informationsveranstaltung LEEN-Konzept Organisation Ablauf Kosten Nutzen Letter of Intent/Vertrag Offizieller Start des Netzwerks Phase 1 5 bis 10 Monate Identifikation profitabler Effizienzmaßnahmen Initialfragebogen Betriebsbegehung Initialberatungsbericht Zielvereinbarung Energiereduktion CO 2 -Reduktion und in der Maßnahmenübersicht des Monitoringtools dokumentiert. Letzteres erlaubt auch die kontinuierliche Nutzung durch die Unternehmen selbst. Die Ergebnisse sind direkt sichtbar, graphische Darstellungen der Ergebnisse sind integriert und bieten eine Übersicht über den Jahresverlauf der Ergebnisse. Darüber hinaus kann es zur Energie-(effizienz)- planung für Folgejahre durch vorausschauende Maßnahmeneinträge genutzt werden. Parallel zur Netzwerkarbeit kümmert sich der Träger um eine öffentlichkeitswirksame Kommunikation zur Imageverbesserung durch den glaubwürdigen Klimaschutz des Netzwerks. Am Ende der geplanten Laufzeit entscheiden die Unternehmen über die Weiterführung des Netzwerkes. Die Effizienz des Austauschs und die Weiterentwicklung der Möglichkeiten zur Energieeffizienzsteigerung bieten auch weiterhin eine gute Basis zur Standortsicherung durch Kostenreduktion. Phase 2 2 bis 4 Jahre Regelmäßige Treffen (3 bis 4 Treffen ) Inhalte: Betriebsbegehung Fachvorträge von Experten Präsentation umgesetzter Maßnahmen Allgemeiner Erfahrungsaustausch Abschluss: Veröffentlichung der Ergebnisse Entscheidung, ob das Netzwerk weitergeführt wird Monitoring der Ergebnisse Zeitrahmen 3-4 Jahre Kommunikation der Netzwerkaktivitäten 3

6 VORSTElluNG PROJEkTTEIlNEhmER Vorstellung Projektteilnehmer Folgende Unternehmen waren am Projekt beteiligt: Erlenbacher Backwaren GmbH Wasserweg Groß-Gerau Branche: Lebensmittel Freudenberg Spezialdichtungsprodukte GmbH & Co. KG Bahnhofstraße Reichelsheim Branche: Spezialdichtungsprodukte Integra GmbH Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) Mümling-Grumbach Wiesenweg Höchst im Odenwald Branche: Sozialer Dienstleister Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG In den Dorfwiesen Michelstadt Branche: Maschinenbau Nalco Deutschland Manufacturing GmbH & Co. KG Justus-von-Liebig Straße Biebesheim Branche: Chemie Pedex GmbH Hauptstraße Nord Wald-Michelbach Branche: Kunststoffverarbeitung Procter & Gamble Manufacturing GmbH Procter-&-Gamble-Straße Groß-Gerau Branche: Konsumgüter Röchling Oertl Kunststofftechnik GmbH Höchster Straße Brensbach Branche: Kunststofftechnik Sparkasse Bensheim Bahnhofstraße 30/ Bensheim Branche: Kreditwirtschaft Unilever Deutschland Produktions GmbH & Co. OHG Langnesestraße Heppenheim Branche: Konsumgüter-Industrie 4

7 Vorstellung Netzwerkteam Vorstellung Netzwerkteam Wirtschafts-Service Odenwaldkreis Arqum Gesellschaft für Arbeitssicherheits-, Qualitäts- und Umweltmanagement mbh Der Wirtschafts-Service Odenwaldkreis ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, Kommunen, Existenzgründer, Investoren sowie Schüler/ Studenten und hat das Ziel, die Wirtschaft im Odenwaldkreis zu fördern und zu entwickeln. Dabei unterteilt sich der Wirtschafts-Service in vier Aufgabengebiete: Der Bereich Unternehmens-Service unterstützt Bestandsunternehmen, um sich hier am Standort zu stabilisieren. Der Existenzgründungs-/ Investitions-Service bietet für Gründer und Investoren von der ersten Idee bis zur Umsetzung und darüber hinaus eine umfassende und kostenfreie Beratung. Der Bildungs-Service baut eine Brücke für Schulabgänger und Absolventen der Hochschulen zu den Unternehmen im Odenwaldkreis. Der Städte- und Gemeindeservice fördert die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden und schafft u. a. durch Fördermittelakquise optimale Bedingungen für die Unternehmen und Bürger des Odenwaldkreises. Ansprechpartnerin: Gabriele Seubert Telefon: / Internet: Arqum bietet Beratungsleistungen für Unternehmen und Kommunen auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise an. Kernpunkt unserer Dienstleistungen ist die Beratung von Unternehmen zum betrieblichen Umweltschutz. Im Rahmen von Gruppenprojekten wie ÖKOPROFIT oder Nachhaltiges Wirtschaften haben wir mehr als Unternehmen betreut. Zu den Teilnehmern zählen KMU und große Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Mehr als 390 Unternehmen wurden von uns auf eine erfolgreiche Erst-Zertifizierung nach ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001, OHSAS 18001, OHRIS oder EMAS vorbereitet. Außerdem unterstützen wir bei speziellen umweltrelevanten Themenfeldern wie Stoffflussmanagement, integrierter Produktpolitik, Product Carbon Footprint und Mobilität. Bei LEEN Südhessen sind wir als Moderator vorrangig für die Leitung und Durchführung der Energieeffizienztische verantwortlich. Zudem betreuen wir die LEEN-Projekte Rhein-Main Region, München- Oberbayern und Chiemgau-Rupertiwinkel. Ansprechpartner: Silke Krüger, Carmen Cretnik Telefon: 069 / Internet: Graphic Solutions GmbH HSE Der Nachhaltigkeitskonzern Die Kernkompetenzen von Graphic Solutions GmbH im Bereich der Dienstleistungen sind die Energieeffizienzberatung nach LEEN, Konzepte zur Energierückgewinnung und Abwärmenutzung, Energiemessungen sowie die Durchführung von Energieaudits nach DIN EN Darüber hinaus begleiten wir seit 2013 Unternehmen bei der Einführung und Auditierung von Energiemanagementsystemen zur ISO Auf Anfrage bieten wir Fachvorträge zu Energieeffizienzthemen an. Im EEN Südhessen sind wir als energietechnische Berater verantwortlich für die Initialberatung und das jährliche Monitoring. Bei der Durchführung der Workshops unterstützen wir durch Fachvorträge. Im Rahmen einer Beraterhotline stehen wir über die gesamte Netzwerklaufzeit für Fragen der Energieteams zur Verfügung. Ansprechpartner: Ralph Arnold, Sarah Brent Telefon: / Internet: Der HSE-Konzern ist mit über Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2,3 Mrd. Euro einer der führenden Energie- und Infrastrukturdienstleister in Deutschland. Ihre Vertriebstochter ENTEGA zählt zu den größten deutschen Anbietern von Ökostrom und klimaneutralen Energien. Die HSE sieht sich als Wegbereiter einer atomstromfreien und CO 2 -neutralen Energieversorgung. Ihre Nachhaltigkeitsstrategie folgt dem strategischen Dreiklang CO 2 vermeiden, verringern und kompensieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Unternehmensstrategie ist das Thema Energieeffizienz. Die HSE bietet ihren Kunden hier zusammen mit ihren Tochtergesellschaften ein umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsportfolio an. Mit dem Know-how der HSE können Kunden vorhandene Energieeinsparpotentiale erschließen, ihre Kosten reduzieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ansprechpartner: Zijad Lemes Telefon: / Internet: 5

8 Initialberatung Initialberatung Im Mittelpunkt der Initialberatung stand die Auseinandersetzung mit den vorhandenen Energieträgern und -strömen im Unternehmen, die systematische Herangehensweise bei der Datenerhebung, eine Betriebsbegehung vor Ort und natürlich die Ermittlung und Bewertung der Energieeffizienz steigernden Maßnahmen bei den teilnehmenden Unternehmen. Bis August 2011 wurde die Initialberatung nach LEEN Standard bei allen Teilnehmern von den energietechnischen Beratern der Graphic Solutions / Quint sdi GmbH durchgeführt. Sehr positiv war die Energieanalyse durch das externe Ingenieurbüro, sowie die Netzwerkbildung mit den teilnehmenden Unternehmen. Herr Lochmann, Werkleiter der Erlenbacher Backwaren GmbH Die Beratung begann mit einer umfangreichen Analyse des energetischen Ist-Zustands mit Hilfe eines einheitlichen Datenerhebungsbogens. Die Datenerhebung wurde mehrheitlich vom Energieteam im Unternehmen durchgeführt und erhob ca. 700 Datensätze pro Standort. Die Berater standen dabei begleitend zur Seite, unterstützten aber aktiv, falls erforderlich und klärten offene Fragen. Damit ging die Initialberatung weit über eine marktübliche Energieberatung hinaus. Sie förderte durch aktives Mitwirken die Sensibilisierung der beteiligten Mitarbeiter. Die ermittelten Daten wurden anschließend von den energietechnischen Beratern gesichtet, ausgewertet und verifiziert. Basierend auf den Ergebnissen legten die Berater Schwerpunkte für die Betriebsbegehung am Teilnehmerstandort fest. Die Begehung bildete die zweite wichtige Säule im Rahmen der Energieanalyse, in welcher der Bezug von Energieträgern, die Umwandlung und Verteilung der Energie im Unternehmen sowie die Anwendungen im Rahmen der Querschnittstechnologien, näher betrachtet wurden. Im Initialberatungsbericht sind die energetische Ist-Situation und allgemeine Informationen zum Unternehmen festgehalten. Im Mittelpunkt stehen aber die bewerteten Energieeffizienz steigernden Maßnahmen, die im Maßnahmenüberblick mit den wichtigsten Eckdaten (Höhe des Einsparpotentials, Investitionssumme, Wirtschaftlichkeit und interne Verzinsung) dargestellt und im Bericht mit Prioritätsklassen (hoch, mittel, gering) eingestuft wurden. Die vorgeschlagenen technischen Maßnahmen reichen von der Wärmerückgewinnung aus Produktionsprozessen, über die Optimierung von Beleuchtungs- und Druckluftanlagen und die Nutzung von Blockheizkraftwerken bis hin zur Verwendung von regenerativen Energien. Organisatorische Maßnahmen wie die Überarbeitung der Einkaufsrichtlinie im Hinblick auf Lebenszykluskosten, die Erstellung von innerbetrieblichen Dienstanweisungen oder auch die Optimierung von Ablaufprozessen sind gering investive Maßnahmen, die von den Unternehmen zeitnah umgesetzt werden konnten. Die Bandbreite der vorgeschlagenen Maßnahmen ist vielfältig und spiegelt den unterschiedlichen Stand der Teilnehmer auf ihrem Weg der Energieeffizienz wieder. Die Ergebnisse der Beratung wurden der Geschäftsleitung und dem Energieteam auf Wunsch auch in einem persönlichen Reviewgespräch vermittelt und eine technisch realisierbare und ökonomisch sinnvolle Umsetzungsstrategie in Anlehnung an die betriebliche Investitions- und Zeitplanung vorgeschlagen. Wir konnten uns insbesondere durch die Initialberatung Investitionssicherheit verschaffen. Das ist bei der großen Fülle von Investitionsmöglichkeiten im Energiesparsektor durchaus wertvoll. Paul Zeder, Geschäftsführung Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG Die Initialberatung ermöglichte den Teilnehmern die Festlegung von realistischen Energiezielen in ihrer Unternehmenspolitik. 6

9 Zielvereinbarung Zielvereinbarung Aufbauend auf den Ergebnissen der Initialberatungen hatte sich das Netzwerk beim 5. Energieeffizienztisch im Juni 2011 ein Ziel zur Steigerung der Energieeffizienz von 7,5 Prozent für die Projektlaufzeit bis Mitte 2013 gesetzt, basierend auf dem Basisjahr Die CO 2 -Emissionen sollten bis Mitte 2013 um 6,2 Prozent gegenüber 2009 gesenkt werden. Dies bedeutet eine Beschleunigung des energetischen Fortschritts gegenüber dem Durchschnitt der Industrie um das 2,5 fache. In der Gruppe befanden sich Unternehmen unterschiedlichster Branchen, vor allem aber verarbeitende Betriebe (Nahrungsmittel, chemische Erzeugnisse, Kunststofferzeugnisse, Maschinenbau) sowie eine soziale Einrichtung und ein Finanzdienstleister mit sehr unterschiedlichen Energieverbrauchswerten und Erfahrungen in Sachen Energieeffizienz. Dabei repräsentierten zwei Teilnehmer zusammen 72,3 Prozent des Endenergieeinsatzes im Netzwerk. Entsprechend würde das gewichtete Gruppen-Ergebnis von diesen Unternehmen dominiert. Deshalb wurde das Ergebnis auch als ungewichtetes / arithmetisches Mittel ausgewiesen, so dass jedes Unternehmen das gleiche Gewicht bei der Frage des Beitrags zur Zielerreichung erhielt. Unterschriebene Urkunde des gemeinsamen Netzwerkziels Die Zielvereinbarung im EEN Südhessen wurde am 13. September 2011 öffentlichkeitswirksam von den teilnehmenden Geschäftsführern und den Netzwerkpartnern unterzeichnet. Diese Ziele sollten bis Mitte 2013 durch Umsetzung verschiedener Einzelmaßnahmen bei den Unternehmen erreicht werden. Die Unternehmen des Energieeffizienz-Netzwerks Südhessen unterzeichnen im Beisein von Dietrich Kübler, Landrat des Odenwaldkreises (hintere Reihe, 5.v.l.), eine Vereinbarung, nach der sie zum Ende der Netzwerklaufzeit durch Effizienzmaßnahmen ihren Energieverbrauch um 7,5 Prozent und ihre CO 2 -Emissionen um 6,2 Prozent reduzieren wollen. 7

10 Energieeffizienztische Energieeffizienztische Neben der Initialberatung bildeten regelmäßig Energieeffizienztische den wesentlichen Baustein des Energieeffizienznetzwerkes. Dazu trafen sich die Teilnehmer vierteljährlich zu diversen Energiethemen. Durch den Moderator des Netzwerkes wurden die gewünschten Themenschwerpunkte inhaltlich vorbereitet, Maßnahmenbeispiele im Netzwerk abgefragt und ggf. externe Referenten eingeladen. Organisatorisch waren die Energieeffizienztische aufgebaut aus dem Erfahrungsaustausch untereinander, Fachvorträgen sowie Betriebsbesichtigungen. Themenschwerpunkte Die Wahl der Themenschwerpunkte und deren Priorisierung wurden durch regelmäßige Diskussionen unter den Teilnehmern ermittelt. Pro Energieeffizienztisch wurde ein technischer Schwerpunkt festgelegt und darüber hinaus über energiepolitische Entwicklungen, Fördermöglichkeiten sowie über organisatorische Fragestellungen und Maßnahmen diskutiert (siehe Grafik). Wie motiviert man seine Mitarbeiter zu energieeffizientem Verhalten am Arbeitsplatz? Welche Anreize wurden in anderen Unternehmen geschaffen und wie kamen diese an? Sind diese auf das eigene Unternehmen übertragbar? Welche Lösungsansätze gibt es im Spannungsfeld niedrige Investitionskosten vs. niedrige Lebenszykluskosten? Dadurch hatten die Teilnehmer die Möglichkeit Themen einzubringen, für die sie im eigenen Unternehmen noch Lösungsansätze benötigen oder die ihnen ganz einfach am Herzen liegen. Auch seitens des Netzwerkteams wurden Themenvorschläge eingebracht, über welche abgestimmt werden konnte. Themen der Energieeffizienztische Abwärmenutzung Beleuchtung Blockheizkraftwerk (BHKW) Druckluft Effizienz in der Kältetechnik, Lüftung & Klima Energieeffiziente Pumpen Heiz- und Prozesswärme Energiepolitik Energiesoftwaresysteme Erfahrungsaustausch: Umsetzung von Maßnahmen aus der Initialberatung Erneuerbare Energien Lastmanagement Legionellenprävention Mitarbeitermotivation Mobilität Thermografie Übersicht über verschiedene Speichertechnologien Wärmerückgewinnung Wasserenthärtung Wirtschaftlichkeitsberechnung 8

11 Energieeffizienztische Erfahrungsaustausch Im Netzwerk war das Thema Energieeffizienz kein fremdes Terrain für die Unternehmen. Ein wichtiges Ziel der Treffen war es deshalb, den Erfahrungsaustausch untereinander zu moderieren. Nach Möglichkeit wurde auf das bereits vorhandene Wissen und Erfahrungen innerhalb der Gruppe zurückgegriffen. Es entstand ein Austausch zwischen den Projektverantwortlichen von Unternehmen unterschiedlichster Branchen, die gemeinsame Schnittpunkte entdeckten und nur durch die gemeinsame Beteiligung am Netzwerk ins Gespräch kamen. Über zwischenzeitlich umgesetzte Maßnahmen, vielleicht sogar Best-Practice-Maßnahmen, bestand die Möglichkeit, den anderen Netzwerkteilnehmern im Rahmen von Kurzvorträgen zu berichten. Hierbei wurden Erfahrungen mit der eingesetzten Technik, zur Funktionsweise und ggf. auch zum Projektplaner oder Hersteller weitergegeben. Dabei waren vor allem auch Informationen über die Investitionskosten, die damit verbundenen Einsparmöglichkeiten und die Auswirkungen auf die Energieeffizienz interessant. Durch den Austausch der gewonnenen Erfahrungen konnten die Teilnehmer voneinander lernen. Es wurde offen über individuelle Handlungsempfehlungen, Vorteile einer Technik oder auch Hemmnisse gesprochen. Von den Erfahrungen der Projektteilnehmer und des betreuenden Projektteams zu lernen ist es wert an dem Projekt LEEN teilzunehmen. Klaus Pongratz, Leiter der Abteilung Gebäudemanagement der Sparkasse Bensheim Dadurch können Such- und Entscheidungskosten, die vor der Realisierung einer Energieeffizienz-Investition entstehen, in den Betrieben reduziert werden. Greift der Energieverantwortliche auf Erfahrungen und das Wissen seiner Netzwerkkollegen zurück und muss die erforderlichen Abschätzungen ggf. nicht alleine ausarbeiten, können Investitionen beschleunigt werden. Fachreferenten Zur Vermittlung von aktuellen Entwicklungen und zu innovativen Energieeffizienztechniken wurden externe Fachreferenten eingeladen. So bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, vorgestellte Effizienzpotentiale für ihr eigenes Unternehmen zu überprüfen und neue Ideen zu generieren. Fachreferenten waren insbesondere hilfreich für die Klärung von spezifischen Fragestellungen, welche über das Wissen des Teilnehmerkreises hinausgingen. Betriebsrundgänge Neben dem Austausch von Best-Practice Beispielen und daraus erworbenem Wissen, konnten durch Betriebsbesichtigungen auch praktische Hinweise ausgegeben werden. Dafür wurden die Energieeffizienztische abwechselnd bei den Teilnehmern vor Ort durchgeführt. In den Rundgängen wurden Maßnahmenbeispiele aus Produktion, Verwaltung und vor allem den eingesetzten Querschnittstechnologien betrachtet. Dabei kamen die Teilnehmer ins Gespräch und individuelle Fragen konnten direkt beantwortet werden. Es gab Möglichkeiten fachzusimpeln und auch Anregungen aus der Gruppe zu Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren. Unbedingt auch außerhalb der bekannten Informations- und Kommunikationswege neue Kontakte erschließen - dazu sind Projekte wie die Energieeffizienz-Netzwerke hervorragend geeignet. Friedrich Daum, Sustainability Manager der Unilever Deutschland Produktions GmbH & Co. OHG 9

12 Monitoring Monitoring Zur Beantwortung der Frage Befinden wir uns als Gruppe auf unserem Ziel-Pfad? wurde die jährliche Evaluierung des Netzwerkerfolges basierend auf den Effizienzfortschritten der einzelnen Netzwerkteilnehmer durchgeführt. Hierzu erfolgte bei den Betrieben ein jährliches Monitoring als Grundlage für das gemeinsam festgelegte Netzwerkziel. Die Überprüfung der erreichten aus den umgesetzten Effizienzmaßnahmen war darüber hinaus ein wesentlicher Bestandteil für das interne Energiecontrolling der einzelnen Teilnehmer und konnte darüber hinaus für externe Zwecke eingesetzt werden, z. B. als Nachweis gegenüber Fördermittel gebenden Stellen. Monitoringmethoden Die Einflüsse auf den jährlichen Energiebedarf eines Betriebes sind vielfältig. Die Anschaffung und Inbetriebnahme von neuen Produktionsmaschinen und -anlagen, die Veränderung der Produktstruktur mit eigenem spezifischem Energiebedarf, Witterungseinflüsse und die Auslastung der Produktionskapazitäten sind z. B. mögliche Einflussfaktoren. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde eine vereinfachte Methode für ein Monitoring in zwei Differenzierungsstufen entwickelt, deren Ergebnisse nachvollziehbar und transparent sind. Die Ergebnisse der beiden Methoden werden zu einem Firmenergebnis aggregiert. Das Top down-monitoring basiert auf der Relation von Energieverbrauch und Produktion bzw. Gebäudeveränderungen des jeweiligen Jahres (Kennzahlenentwicklung) im Vergleich zum Basisjahr Energieeffizienzziel CO 2 -Reduktionsziel Im Bottom up-monitoring werden die umgesetzten Effizienzmaßnahmen zusammenfassend betrachtet. Jede Maßnahme wird einzeln in ihrer Wirkung abgeschätzt und dann zu einer Gesamteinsparung bzw. -emissionsminderung zusammengefasst. Das Netzwerkergebnis Südhessen wurde ermittelt als arithmetisches (ungewichtetes) Mittel der Firmenergebnisse, bei dem alle prozentualen Verbesserungen der Firmen als Basis der Mittelwertbildung genommen werden, d. h. die gleiche Gewichtung erhalten. gewichtetes Gruppenergebnis auf Basis der einzelnen Firmenergebnisse, bei dem die Summe der realisierten Energieeinsparungen/CO 2 -Minderungen mit der Summe der Energieverbräuche bzw. CO 2 -Mengen des Basisjahres in Relation gesetzt, d. h. die Größe des Energiebedarfs der beteiligten Unternehmen berücksichtigt wird. Netzwerkspezifische Merkmale des EEN Südhessen: Witterungs- und Flächenbereinigung Durch die stark schwankende Witterung innerhalb des Analysezeitraums wurde für alle Unternehmen standardmäßig der Raumwärmeanteil des Wärmebezuges witterungsbereinigt. Jährliches standardisiertes Monitoring Zielerreichung Energieeffizienz Zielerreichung CO 2 -Reduktion Anders als bei reinen Verwaltungsstandorten wird bei Produktionsbetrieben der Wärmebedarf nicht zwangsläufig für Raumwärme benötigt, die den Witterungsverhältnissen unterliegt. Für die Hälfte der teilnehmenden Betriebe, deren Wärmebedarf ausschließlich für die Raumwärme genutzt wird, wirkte sich die Witterungsbereinigung auf die Ergebnisse aus. Bei den anderen Teilnehmern wurde nur der jeweils prozentuale Raumwärmeanteil am Gesamtwärmebedarf witterungsbereinigt, dies hatte kaum Auswirkungen auf das Firmenergebnis. Ein Teilnehmer nutzt seinen Wärmebedarf fast ausschließlich für die Produktion, sodass hier gar keine Witterungsbereinigung vorgenommen wurde. Bei drei Teilnehmern wurden die Energieverbräuche zusätzlich flächenbereinigt, da diese im Analysezeitraum Erweiterungen der Produktions- oder Lagerflächen vorgenommen haben, welche z. T. beheizt, klimatisiert, belüftet und beleuchtet werden. Zwei Teilnehmer des Netzwerkes nutzen Kraft- Wärmekopplungsanlagen. Diese konnten im Analysezeitraum eine kontinuierliche Erhöhung des selbst erzeugten Stroms erreichen. Dadurch erhöht sich zwar i. d. R. der Brennstoffbezug, gleichzeitig wird aber der Strombezug vom Energieversorger vermindert. 10

13 Ergebnisse Ergebnisse Für das Energieeffizienz-Netzwerk Südhessen wurden die Jahre 2010, 2011 und 2012 durch ein jährliches Monitoring analysiert. Für diese Analysejahre erfolgte die systematische Datenerfassung seitens des Netzwerk-Teams (Moderatoren und energietechnische Berater) bzgl. Energieverbrauch, Produktion bzw. Gebäudeveränderungen und ergriffenen Maßnahmen für die Teilnehmer des Netzwerks. Verbesserung der Energie-Effizienz und der CO 2 -Emissionen (Analysejahr 2012) Gesamtergebnis, ungewichtet Energie-Effizienz Gesamtergebnis, ungewichtet spez. CO2-Emissionen Gesamtergebnis, gewichtet Energie-Effizienz Gesamtergebnis, gewichtet spez. CO2-Emissionen 10,3 % 9,8 % 12,1 % 12,8 % Nach dem abschließenden Monitoring 2012 steht fest, dass aufgrund der intensiven Maßnahmenumsetzung die gesteckten Netzwerkziele mit 7,5 Prozent für die Steigerung der Energieeffizienz und 6,2 Prozent für die Reduzierung der CO 2 -Emissionen sogar noch übertroffen wurden. Allein bis Ende 2012 wurde eine Energieeffizienz-Steigerung nach dem ungewichteten Mittel von 10,3 Prozent (12,1 Prozent gewichtet) erreicht. Der gesamte gemessene Energieverbrauch des Netzwerkes zeigt bis Ende 2012 eine sinkende Tendenz mit -1,5 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2009, obwohl es in fünf der teilnehmenden Betriebe zu einer Produktionssteigerung kam, die automatisch mit einem höheren Energieverbrauch verbunden ist. Zielmarke Energie-Effizienz Zielmarke CO2-Emissionen Das Ergebnis beim ungewichteten Mittel für die spezifischen CO 2 -Emissionen ist mit 9,8 Prozent etwas niedriger als das Ergebnis der Energieeffizienz. Im Top-Down Verfahren nach Durchführung der Witterungsbereinigung lagen die mehrheitlich im Bereich Strom, Diesel und Heizöl. Das gewichtete Mittel liegt mit 12,8 Prozent höher, da die Betriebe mit dem höchsten absoluten Energieverbrauch auch die höchsten CO 2 - erzielt haben (durch Effizienzmaßnahmen, sowie den Einkauf von Ökostrom). 6,2 % 7,5 % 0 % 2 % 4 % 6 % 8 % 10 % 12 % 14 % Die direkt oder indirekt (durch Strombezug) verursachten CO 2 -Emissionen belaufen sich im Basisjahr auf t CO 2 (nicht witterungsbereinigt) bzw. für das Jahr 2012 auf t CO 2 (nicht witterungsbereinigt). Die CO 2 -Emissionen sinken mit 33,9 Prozent (nicht witterungsbereinigt) im Gegensatz zum Energiebedarf des Netzwerkes beachtlich. Allein die CO 2 -Emissionen, die durch Stromverbrauch verursacht werden, konnten in der betrachteten Periode fast halbiert werden Dies liegt einerseits an im Stromverbrauch, andererseits Monitoring-Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 35 % 40 % 45 % 2012 Firma 1 Energie-Effizienz Firma 1 spez. CO2-Emissionen Firma 2 Energie-Effizienz Firma 2 spez. CO2-Emissionen Firma 3 Energie-Effizienz Firma 3 spez. CO2-Emissionen Firma 4 Energie-Effizienz Firma 4 spez. CO2-Emissionen Firma 5 Energie-Effizienz Firma 5 spez. CO2-Emissionen Firma 6 Energie-Effizienz Firma 6 spez. CO2-Emissionen Firma 7 Energie-Effizienz Firma 7 spez. CO2-Emissionen Firma 8 Energie-Effizienz Firma 8 spez. CO2-Emissionen Firma 9 Energie-Effizienz Firma 9 spez. CO2-Emissionen Firma 10 Energie-Effizienz Firma 10 spez. CO2-Emissionen 11

14 Ergebnisse aber auch an der Umstellung auf Ökostrom eines Teilnehmers. Die Betriebe erreichten nach der Wirtschaftskrise wieder eine deutlich bessere Auslastung, die sich bis Ende 2012 kontinuierlich gegenüber dem Basisjahr steigerte (d. h. weniger Abfahr-, Anlauf- und Leerlaufverluste infolge längerer Schichten bzw. längere Anlagen- und Maschinenstunden). Manche sind voraus aber ALLE sind wichtig für das gemeinsame Ziel Prozentuale Verteilung der umgesetzten Maßnahmen 4 % 3 % 3 % 2 % 1 % 1 % In dem betrachteten Zeitraum wurde bei den teilnehmenden Unternehmen 99 Maßnahmen zur verbesserten Energienutzung durchgeführt, wodurch bis 2012 eine Energieeinsparung von MWh erreicht wurde. In Summe wurden mehr als die Hälfte der Maßnahmen im Bereich Strom umgesetzt (51,1 Prozent), 36 Prozent der Maßnahmen entfallen auf den Energieträger Erdgas und 12,7 Prozent der Effizienzmaßnahmen konnten im Bereich Heizöl erzielt werden. Darüber hinaus sind vielfältige organisatorische Maßnahmen bei den Teilnehmern umgesetzt, die größtenteils nicht in Zahlen quantifizierbar waren, sich aber ebenfalls positiv auf die Energieeffizienz auswirken. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer zum Netzwerkerfolg schwanken von 0 Prozent bis knapp 43 Prozent im Bereich der Energieeffizienz und von 0 Prozent bis 40 Prozent bei den CO 2 -Emissionen. Die Gründe für diesen Unterschied sind zahlreich. Zum einen hatten die teilnehmenden Unternehmen sehr unterschiedliche Kenntnisstände über Energieeffizienz zu Beginn des Netzwerkes und die Energiepolitik ist unterschiedlich weit in der Unternehmenspolitik verankert, sodass sich zum Netzwerkbeginn einige Unternehmen bereits in der Planungsphase von effizienten Maßnahmen befanden und andere noch keinerlei Maßnahmen angedacht hatten. Die Art der Maßnahmen, der Zeitbedarf für den Planungsvorlauf und die Bewilligung der beantragten Gelder in den Unternehmen variiert zudem stark. Einige Teilnehmer haben durch jahrelange Bemühungen zur Energieeffizienz bereits einen hohen energietechnischen Standard erreicht. Ausschlaggebend ist auch die Personalverfügbarkeit für die Planung, Organisation und Umsetzung der Maßnahmen. Einige Unternehmen haben personelle Kapazitäten in Form von Energieverantwortlichen geschaffen, in anderen Unternehmen ist die Netzwerkteilnahme und die Umsetzung der Energiepotenziale zusätzlich zum Alltagsgeschäft zu bewältigen. Eine weitere wichtige Rolle bei der Maßnahmenumsetzung spielt die Produktionsentwicklung und die Entwicklungen des Marktes, die das Unternehmen bedient. Die geplanten Maßnahmen wurden daraufhin in einigen Unternehmen verschoben oder gestoppt. Das gewichtete Gruppenergebnis liegt über dem arithmetischen Mittel, da insbesondere die Netzwerkteilnehmer mit hohem Anteil am Gesamtenergieverbrauch einen höheren Effizienzfortschritt verbuchen konnten. Vorstellung der beteiligten Unternehmen 8 % 5 % 31 % Im Folgenden stellen einige der Teilnehmer sich und einen Auszug ihres Maßnahmenprogrammes detaillierter vor, dies sind: Erlenbacher Backwaren GmbH Integra GmbH - Werkstatt für behinderte 12 % 31 % Installation effizientere Technik 16 % Prozessoptimierung 13 % Abschalten unnötiger Verbraucher 12 % Energetische Gebäudesanierung 8 % WRG / Mehrfachnutzung Energie 13 % 16 % 4 % Dämmen von Verbrauchern 3 % Energieträgerwechsel 3 % Aufbau / Optimierung Energiemonitoring 2 % Installation Speichertechnologien 1 % Sonstiges Menschen (WfbM) Mümling-Grumbach Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG Nalco Deutschland Manufacturing GmbH & Co. KG Pedex GmbH Procter & Gamble Manufacturing GmbH Sparkasse Bensheim Unilever Deutschland Produktions GmbH & Co. OHG 5 % Organisatorische Maßnahmen 1 % Umstellung auf KWK 12

15 DIE BETEILIGTEN UNTERNEHMEN erlenbacher natürlich, ehrlich, leidenschaftlich. erlenbacher backwaren wurde im Jahre 1973 in Nieder-Erlenbach nahe Frankfurt/Main gegründet. Im Jahre 1977 wurde der Firmensitz nach Groß-Gerau verlegt wurde erlenbacher von Schöller übernommen begann erlenbacher auch unter eigenem Namen Kuchen und Torten zu verkaufen verkaufte Südzucker, die zwischenzeitlich Schöller und damit auch erlenbacher gekauft hatten, das Unternehmen an den Nestlé-Konzern. Die Kapazität am Standort Groß-Gerau wurde 2011 mit einer Investition von 35 Millionen Euro erweitert. Das Unternehmen beschäftigt rund 500 Mitarbeiter, produziert ausschließlich am Standort Groß-Gerau und exportiert in 40 Länder. Die erlenbacher backwaren gmbh ist eine Tochtergesellschaft der Nestlé Deutschland AG. erlenbacher backwaren gmbh Wasserweg Groß-Gerau Ansprechpartner Thomas Schmelzle, Umweltkoordinator Telefon: / Internet: Gründungsjahr: 1973 Mitarbeiter am Standort: 500 Bisherige Zertifikate: ISO 14001, OHSAS 18001, ÖKOPROFIT (ISO in Vorbereitung) Unsere beste Maßnahme: Brennstoffumstellung unserer Wärmeerzeuger von Heizöl auf Erdgas Bei der Brennstoffumstellung auf Erdgas wurde das erlenbacher Werk an das öffentliche Erdgasnetz angeschlossen und eine Übergabestation eingerichtet. Zu den Verbrauchsstellen wurden Leitungen gelegt und alle Brenner ausgetauscht. Alleine durch den Austausch des Brennstoffes werden ca. 790 t CO 2 eingespart. Darüber hinaus werden durch den Wegfall der Ölversorgungseinrichtungen und durch die neue Brennertechnologie Synergien beim Stromverbrauch erzielt. Das Energieteam am neuen Gasbrenner des Dampfkessels v.l.: Projektleiter: Thomas Schmelzle, Kesselwärter: Erwin Reith, Technischer Leiter: Jörg Degen und Elektromeister: Walter Thellmann Auszug aus dem Maßnahmenprogramm Umsetzungszeit Ökonomischer Nutzen C0 2 -Einsparung Wärmerückgewinnung aus Kälteanlage Nov Do 1.476,0 MWh Öl 391,1 t Optimierung des Auslöseprozesses aus der Apr D 200,0 MWh Strom 120,4 t Stahlbackform Neue Isolierung von 2 Backöfen im Rahmen der Linienverlagerung Apr D 243,0 MWh Öl 64,4 t Optimierung der Kondensatrückführung Jan Dez Austausch eines Niedertemperaturkessels durch einen Brennwertkessel Ökologischer Nutzen D 94,0 MWh Öl 24,9 t Jan D 169,0 MWh Erdgas 34,0 t 13

16 DIE BETEILIGTEN UNTERNEHMEN Partner für Teilhabe am Arbeitsleben durch Integration in die Arbeitswelt Das Werk 1 der Integra GmbH als anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen bietet zurzeit in Mümling-Grumbach ca. 180 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz in verschiedenen Bereichen. Menschen mit körperlicher und / oder geistiger Behinderung haben dort nicht nur die Möglichkeit der Beschäftigung, sondern auch einer angemessenen beruflichen Förderung. Die Integra als größter sozialer Dienstleister im Odenwald sieht die Menschen mit Behinderung als einzigartige Persönlichkeiten jeweils mit eigener Lebensgeschichte. Sie fördert diese Menschen, unabhängig von Art und Schwere der Behinderung entsprechend der individuellen Bedürfnisse. Durch die Zergliederung der Arbeits- und Förderprozesse kann jeder mit seinen Fähigkeiten an der Leistungserbringung teilhaben. Jeder ist hier wichtig! Integra GmbH Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) Mümling-Grumbach Wiesenweg Höchst i. Odw. Ansprechpartner Martina Gahr, Einrichtungsleitung Telefon: / Internet: Gründungsjahr: 1995 Mitarbeiter am Standort: ca. 180 Menschen mit Behinderung (Beschäftigte), ca. 60 Mitarbeiter/-innen Unsere beste Maßnahme: Einbau eines Mikro-Blockheizkraftwerks Mitte November 2011 wurde die alte Wärmeerzeugungsanlage durch eine effiziente KWK- Anlage von SenerTec und neue Erdgasbrenner substituiert. Die Dachsanlage mit 5,5 kw elektr. und 14,8 kw therm. Leistung erzeugt sowohl Wärme als auch Strom und deckt die Grundlast des Wärmebedarfs in Mümling- Grumbach. Im Winter läuft die Anlage 24 Stunden am Tag durch, wobei die nicht direkt abgenommene Wärme in Pufferspeichern erhalten wird. Im Frühjahr übernehmen die beiden neu installierten je 110 KW Brenner die Grundlast der Wärmeerzeugung. Die KWK-Anlage erzeugt dann noch das Brauchwasser u.a. für die Wäscherei und die Küche (Prozesswärme). Dachs-Anlage in Mümling-Grumbach Auszug aus dem Maßnahmenprogramm Umsetzungszeit Ökonomischer Nutzen Ökologischer Nutzen C0 2 -Einsparung Installation von effizienteren Erdgasbrennern Nov D 200,0 MWh Erdgas 39,6 t 14

17 DIE BETEILIGTEN UNTERNEHMEN Beste Qualität rund um Schienenfahrzeuge seit 105 Jahren Die Firma Mühlhäuser wurde im Jahr 1907 von Otto Mühlhäuser und Brüder als Eisengießerei gegründet. Bereits im Jahre 1910 wurden erste Förderwagen mit Holzkasten hergestellt. Heute sind unsere Märkte die bedeutendsten Tunnel- und Stollenbauprojekte auf der gesamten Welt. Unser Grundsatz ist es, genau den Bedarf und die spezifischen Anforderungen in einer sich permanent entwickelnden Tunnelbautechnologie zu verfolgen und uns den Herausforderungen aktiv und flexibel anzupassen. Dadurch war und ist es uns möglich, unsere Geräte und Ausrüstungen, um neue Systeme zu erweitern und die vorhandenen zu verbessern und auf den für den Technologieführer erforderlichen Stand zu bringen. Unsere Marktführerschaft verteidigen wir, ohne mehr Ressourcen zu verbrauchen als notwendig. Dies bedeutet für uns aktiven Umweltschutz. Karl-H. Mühlhäuser GmbH & Co. KG In den Dorfwiesen Michelstadt Ansprechpartner Paul Zeder, Geschäftsleitung Telefon: / Internet: Gründungsjahr: 1907 Mitarbeiter am Standort: 73 Bisherige Zertifikate: ISO 14001, ÖKOPROFIT Unsere beste Maßnahme: Aufbau von Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Dächern des Standortes Es ist geplant, eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 326,5 kwp zu errichten. Es stehen dafür am Standort acht Hallendachflächen mit insgesamt m² Fläche zur Verfügung. Vier der acht Dächer werden im ersten Schritt saniert und für die Aufnahme der Photovoltaikanlagen vorbereitet, bevor nach der Fertigstellung die Montage der Photovoltaikmodule erfolgt. Die erwartete Stromproduktion beläuft sich auf kwh / a, der Eigenverbrauch beträgt etwa kwh / a. Es wird eine finanzielle Einsparung von Euro jährlich erzielt. LEEN-Projektverantwortliche (v.l.n.r.): Paul Zeder und Clifton Dowling Auszug aus dem Maßnahmenprogramm Umsetzungszeit Ökonomischer Nutzen Optimierung der Transportorganisation im Unternehmen Ökologischer Nutzen C0 2 -Einsparung Mai Do 100,0 MWh Erdgas 19,8 t Dieselstapler durch Hybridstapler ersetzt Jun Do 50,0 MWh Diesel 15,9 t Kauf von 100 % Ökostrom Okt ,0 t Sanierung und Dämmung der Dächer Hydraulikmontage / alte Halle Sanierung und Dämmung der Dächer Technisches Büro Okt Do 54,0 MWh Erdgas 10,7 t Okt Do 1,5 MWh Strom 12,0 MWh Öl 3,2 t 15

18 DIE BETEILIGTEN UNTERNEHMEN Wasser ein kostbares Gut! Der schonende Umgang damit ist unser Ziel. Die Nalco Deutschland Manufacturing GmbH und Co. KG ist ein großer Produktionsstandort des Ecolab Konzerns (St. Paul, USA). Die Hauptprodukte sind Polymerverbindungen und chem. Mischprodukte. Mit ihrem Einsatz ergeben sich entscheidende Produktivitätsvorteile für die Stahl-, Automobil- und Papierindustrie, Raffinerien, Petrochemie, Chemie und Energiewirtschaft. Die Produkte helfen den Industrien, Wasser zu sparen oder aufzubereiten (Behandlung von Kühlwasser, Kesselwasser und Abwasserklärung). Unsere speziellen Technologien verbessern die Prozesse in Raffinerien, in der Petrochemie und in der Papierindustrie und optimieren die Betriebsabläufe, verlängern die Anlagenlaufzeiten und steigern die Durchsätze und Ausbeuten. Unsere Kunden sind vor allem in Deutschland, sowie in Mittel- und Osteuropa. Nalco Deutschland Manufacturing GmbH und Co. KG Justus-von-Liebig-Straße Biebesheim Ansprechpartner Klaus Wolfgang, Werksleiter Telefon: / Internet: Gründungsjahr: 1974 Mitarbeiter am Standort: 106 Bisherige Zertifikate: ISO 14001, ISO 50001, OHSAS 18001, ÖKOPROFIT, Umweltallianz Hessen Unsere beste Maßnahme: Betrieb eines Wärmeschrankes mit der Abluft des Kompressors In Chemiebetrieben werden oft viskose Stoffe oder Wachse erwärmt, damit diese flüssig und pumpfähig werden. Auch bei Nalco werden 4 Wärmeschränke betrieben, in denen bis zu 128 Fässer aufgeheizt werden können. Die Schränke werden mit Dampf betrieben und haben Heizbereiche von 40 C bis 120 C. Als ein weiterer Wärmeschrank beschafft wurde, war zu prüfen, wie die Heizung ausgelegt werden muss. Dabei kam die Idee auf, den Schrank nicht mit Dampf, sondern mit der warmen Abluft des Druckluftkompressors zu beheizen. Dies wurde umgesetzt und so lassen sich nun Rohstoffe in Fässern mit der warmen Abluft auf 55 C aufheizen. Durch die Umsetzung dieser Maßnahme werden jährlich 90 MWh Öl und 24 t CO 2 eingespart. Operator an einem Reaktor Auszug aus dem Maßnahmenprogramm Umsetzungszeit Ökonomischer Nutzen Betrieb der Abluftgebläse der Produktionshalle auf niedrigerer Drehzahl C0 2 -Einsparung Feb D 287,0 MWh Strom 172,8 t Umrüstung der Beleuchtung auf T5 in 2 Gebäuden Mai D 60,0 MWh Strom 36,1 t Sanierung und Isolation von 4 Gebäudedächern Jun D 63,0 MWh Öl 16,7 t Kollektoren zur Warmwasserbereitung für Kantine und Sanitärräume Ökologischer Nutzen Jun D 12,0 MWh Öl 3,2 t 16

19 DIE BETEILIGTEN UNTERNEHMEN Pedex, High Tech Filaments für die Dentalhygiene Pedex ist ein mittelständisches, kunstoffverarbeitendes Unternehmen im Verbund der Hahl- Pedex Gruppe. Die Kernkompetenz des Unternehmens ist die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von Dentalfilamenten für die Kosmetikindustrie. Pedex ist der anerkannte Marktführer für innovative Filamentlösungen und hat mit über 15 Patentfamilien für jede gewünschte Anwendung der Bürstenindustrie eine Lösung parat. Pedex GmbH Hauptstrasse Nord Wald-Michelbach Ansprechpartner Vitali Hanikel, Technischer Leiter Telefon: / Internet: Gründungsjahr: 1967 Mitarbeiter am Standort: 104 Bisherige Zertifikate: ISO 50001, ISO 14001, OHSAS 18001, ÖKOPROFIT Unsere beste Maßnahme: Druckluft Im Zuge dieser Effizienzmaßnahme haben wir die beiden alten Druckluft-Kompressoren durch einen drehzahlgeregelten Kompressor von Atlas-Copco ausgetauscht. Die Maßnahme ist für uns sehr wirtschaftlich, da die Amortisation weniger als 1 1/2 Jahre beträgt. Wir sparen dadurch ca Euro und 168 Tonnen CO 2 ein. Das Druckluftnetz wird bei jedem Betriebsstillstand auf Leckagen überprüft. Energieeffizienzteam Auszug aus dem Maßnahmenprogramm Umsetzungszeit Ökonomischer Nutzen Wandverkleidung und Einbau einer Doppelschleuse im Versandbereich Nov D 95,0 MWh Strom 3,0 MWh Öl C0 2 -Einsparung Isolieren der Extruderheizungen umgesetzt nicht bezifferbar nicht bezifferbar nicht bezifferbar Installation einer energieeffizienten Heizungspumpe Jan D 1,0 MWh Strom 0,6 t Installation von Türen mit Wärmeschutzverglasung in Produktion und Verwaltungsgebäude Wärmedämmung Fassade Verwaltungsgebäude und Einbau Fenster Wärmeschutzverglasung Ökologischer Nutzen 58,0 t Jan nicht bezifferbar nicht bezifferbar nicht bezifferbar Sep nicht bezifferbar nicht bezifferbar nicht bezifferbar 17

20 DIE BETEILIGTEN UNTERNEHMEN Your Health Our Passion. Neben dem Export von Wick Produkten versorgt Groß-Gerau die weltweiten Märkte mit Produkten der Zahnpflegemarken Oral-B und blend-a-med (Zahnpasta, Mundspülungen, Haftcreme, Pflegeprodukte für dritte Zähne). Der Exportanteil ist inzwischen ebenso groß wie der Produktionsanteil für Westeuropa. Procter & Gamble Manufacturing GmbH Procter-&-Gamble-Straße Groß-Gerau Ansprechpartner Emilijan Lap, Health, Safety & Environment Telefon: / Internet: Gründungsjahr: 1963 Mitarbeiter am Standort: 568 Unsere beste Maßnahme: Wärmerückgewinnung aus dem Kondensat am Trockner und an den Reaktionstanks Bei der Herstellung von Gantrez Pulver wird eine große Menge Dampf benötigt. Das anfallende Kondensat tritt mit hoher Temperatur in einen offenen Kondensat-Behälter und dampft dort aus. Dadurch entweicht wertvolle Energie ungenutzt in die Umwelt. Durch die Wärmerückgewinnungsanlage wird dem Kondensat die größtmögliche Wärmemenge entzogen und dem Heizungssystem wieder zugeführt. Bei der verfügbaren Wärmeleistung von 362 kw steht nach Betriebsstunden eine Energiemenge von MWh zur Verfügung. Bei der derzeitigen Kapazitätsauslastung der Anlage von 55 Prozent erzielen wir eine Energiekostenersparnis von Euro und sparen 315 t CO 2 ein. Das Energieeffizienzteam beim Optimieren einer Druckluftanlage Auszug aus dem Maßnahmenprogramm Umsetzungszeit Ökonomischer Nutzen Ökologischer Nutzen C0 2 -Einsparung Offener Kühlturm Okt D 315,0 MWh Strom 189,6 t Installation einer effizienten Beleuchtung (LS-Röhre) Mrz D 210,0 MWh Strom 126,4 t Optimierung der Heizkreise Dez D 500,0 MWh Erdgas 99,0 t Optimierung des Druckluftsystems Dez D 4.027,0 MWh Strom 797,3 t Installation einer KWK-Anlage, um zwei alte Dampfkessel zu ersetzen Dez noch nicht bezifferbar ,0 MWh Flüssiggas/ Propangas 2.750,0 t 18

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