Hocheffiziente Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung für Rollenoffset- und Tiefdruckbetriebe White Paper

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1 Hocheffiziente Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung für Rollenoffset- und Tiefdruckbetriebe White Paper S. 1

2 Inhalt 1 Der Umgang mit Energie als Kosten- und Imagefaktor Seite 4 2 Deutlich geringerer Energieverlust durch Kraft-Wärme-Kopplung Seite 5 3 KWK als Mittel zur Erreichung klimapolitischer Ziele Seite 6 4 Wer ist AWS Seite 7 5 Kraft-Wärme-Kopplung für die Druckindustrie Seite 8 6 Die Systemkomponenten der KWK nach dem AWS-Konzept Seite 9 7 Für welche Druckereien ist das AWS-Konzept attraktiv Seite 11 8 Vereinfachte Trockner für den Rollenoffset Seite 11 9 Der Umweltaspekt Seite Der Wirtschaftlichkeitsaspekt Seite Zusätzliche Einnahmequelle: Die Teilnahme am Strommarkt Seite Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmen erfüllen Seite Was die Energiepolitik mit der Investitionsentscheidung zu tun hat Seite Wie verläuft ein KWK-Projekt mit der AWS Seite Das AWS-Konzept in der Praxis: Pilot-Projekt Gotha Druck Seite 17 Redaktion Ralf Härle Powered by S. 2

3 Vorwort Druckereien mit Tiefdruck- oder Rollenoffsetdruck-Technologie benötigen für ihre Produktion Energie in Form von Strom und Wärme. Beides kann auch in Eigenregie vor Ort erzeugt werden. Und dies wesentlich effizienter als in großen Kraftwerksanlagen. Die AWS Group AG hat ihre Aktivitäten in der Clean-Tech-Industrie durch die Entwicklung und Vermarktung von industriellen KWK-Anlagen mit Ressourcenrückgewinnung im Jahr 2011 erweitert. Die AWS Group AG agiert hier als Generalunternehmer und übernimmt die gesamte Ausführung der damit verbunden Gewerke. Ziel ist es, die unternehmensweite Energieerzeugung und -nutzung unserer Kunden zu optimieren und zugleich die im Produktionsprozess verursachten Kohlendioxidemissionen vollständig zu vermeiden. Mit Spezial Know-how aus der Druckindustrie bieten wir ein exakt auf die Verhältnisse der Branche und auf jeden einzelnen Betrieb abgestimmtes Konzept. Mathias Enzenhofer CEO AWS Group AG Ralf Härle Leitung Unternehmensbereich Industrielle Kraft-Wärme-Kopplung AWS Group AG S. 3

4 1 Der Umgang mit Energie als Kosten- und als Image-Faktor Der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten der deutschen Druckereien steigt ständig. Insofern nimmt der Einfluss der Energiekosten auf den Erfolg oder Misserfolg von Druckunternehmen ebenfalls zu. Kein Druckunternehmen kann es sich leisten, diese Veränderung der Energiekosten zu ignorieren. Für Druckunternehmen, die sich als Green Printer positionieren, ist die Effizienz des Energieeinsatzes besonders wichtig. Je mehr Effizienz umso mehr Ressourcenschonung! Anzustreben ist eine Kreislaufwirtschaft, bei der Rohstoffe so vollständig wie möglich wiedergewonnen werden. Alle diese genannten Ziele können durch die hocheffiziente Energieerzeugung im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung erreicht werden. S. 4

5 2 Deutlich geringerer Energieverlust durch Kraft-Wärme-Kopplung Die Stromerzeugung in deutschen Großkraftwerken ist im Durchschnitt über alle Kraftwerkstypen hinweg mit Wirkungsverlusten von 72 % verbunden. Diese Verluste entstehen bei der Energieerzeugung selbst, in den Umspannwerken und vor allem im Netz durch Leitungsverluste. Zusammen mit der kesselbasierten Wärmeerzeugung ist die getrennte Erzeugung von Strom- und Wärmeenergie mit 78 % Gesamtverlust verbunden. Ganz anders die Kraft-Wärme-Kopplung in einem vor Ort befindlichen Blockheizkraftwerk: Der hier nur 12 % betragende Gesamtverlust führt im Vergleich zur vorgenannten Erzeugungsweise zu einem um 40 % geringeren Brennstoffeinsatz bei gleicher Energieausbeute. S. 5

6 3 Kraft-Wärme-Kopplung als Mittel zur Erreichung klimapolitischer Ziele 2002 wurde das inzwischen mehrfach novellierte Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (kurz: KWK-Gesetz) erlassen. KWK-Anlagen im Sinne dieses Gesetzes sind unter anderem Gasturbinenanlagen mit Abhitzekessel und Dampfturbinenanlage. Durch die Förderung der Stromerzeugung in KWK-Anlagen soll eine Erhöhung des Anteils von KWK-Strom an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland auf 25 % erreicht werden; nach aktuellem Stand soll dieses Ziel 2020 erreicht sein. Die Förderung von KWK-Anlagen ist Teil der Maßnahmen mit denen Deutschland die Ziele des Kyoto-Protokolls zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes erreichen will. Deshalb wird in Deutschland die Errichtung von KWK-Anlagen finanziell gefördert. Mit dem KWK-Gesetz 2009 wurde unter anderem die Förderung von KWK-Anlagen ausgeweitet und die Eigennutzung von KWK-Strom einbezogen. Die Fördergelder sind allerdings zum Teil an den sogenannten hocheffizienten Betrieb der KWK-Anlage gekoppelt. Hocheffizienz wurde 2004 durch eine Richtlinie des Europäischen Parlaments definiert. Sie schreibt vor, dass KWK-Blöcke Primärenergieeinsparungen von mehr als 10 % im Vergleich zur getrennten Stromund Wärmerzeugung erbringen müssen. S. 6

7 4 Wer ist AWS Die Air Water Systems (AWS) Group AG hat ihren Firmensitz in Heilbronn (Baden- Württemberg), eine Tochterfirma, die Crone Wärmetechnik, befindet sich im friesischen Rhauderfehn. Die AWS Group wird durch den Zukunftsfonds Heilbronn unterstützt, einen privat finanzierten Kapitalbeteiligungsfonds, der derzeit an 16 Hochtechnologie-Unternehmen beteiligt ist. Es handelt sich dabei durchweg um langfristig angelegte Engagements. Das Fonds-Management unterstützt aktiv das Management der Portfolio-Unternehmen. Die 65 internen und 45 externen Mitarbeiter der AWS Group sind auf folgende Bereiche spezialisiert: Lösemittelabscheidung und Wiedergewinnung Abluftreinigung und Neutralisierung Befeuchtung Projekte zu Partikelabscheidung, Wasseraufbereitung und Biogasreinigung befinden sich im Pilot- bzw. Entwicklungsstadium. AWS-Anlagen steigern die Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit von industriellen Produktionsprozessen. Seit 2011 engagiert sich die AWS auch im Bereich industrielle Kraft-Wärme- Kopplung für Druckereien. Dafür greift das Unternehmen auf Spezialisten mit langjährigem Branchen-Know-how zurück. Die AWS hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung eines an die Bedürfnisse der Druckindustrie angepassten Gasturbinen Generators mitfinanziert und verfügt dadurch über einzigartiges Know-how, was die Adaption der Energieerzeugung an den Produktionsprozess in Druckereien angeht. S. 7

8 5 Kraft-Wärme-Kopplung für die Druckindustrie KWK-Anlagen können hocheffizient üblicherweise nur in Industriezweigen betrieben werden, die eine kontinuierliche Abnahme von Strom und Wärme ( kontinuierliche Wärmesenke ) im 24-Stunden Betrieb gewährleisten. Dazu zählen beispielsweise die chemische Industrie, Papierfabriken oder Brauereien. Eigentlich ist die Kraft-Wärme-Kopplung deshalb für Großdruckereien wie Rollenoffset- oder Tiefdruckbetriebe nicht geeignet, weil dort sämtliche Energieabnahmen sehr schwankend erfolgen, darunter auch die Wärmeabnahme. Die Wärmeenergieerzeugung durch den ständigen Lastwechsel im Kessel wäre teuer und produktionstechnisch kritisch. Der Tiefdruck braucht beispielsweise kurzzeitig viel Wärme und dann wieder über einen längeren Zeitraum gar keine. Die AWS ist zwischenzeitlich jedoch in der Lage, auch Tiefdruck- und Rollenoffsetdruckereien KWK-fähig auszustatten und somit die herausragenden Möglichkeiten dieses Prozesses zugänglich zu machen. Man kann den Tiefdruck beispielsweise KWK-fähig machen, wenn man den Dampfverbrauch entsprechend angleicht und in der Lösemittelrückgewinnung ständig dämpfen (abreinigen) lässt. Dieses Glätten der Wärmeverbrauchskurve zählt zur Kernkompetenz der AWS. Beim Rollenoffsetverfahren entsteht ein Wärmeüberschuss, der vor allem im Sommer durch das bisher eingesetzte Verfahren ungenutzt abgeführt wird. AWS hat ein integriertes Verfahren entwickelt, bei dem die Wärme zur Rückgewinnung des Öls aus den Druckfarben verwendet wird. Über die Glättung des Wärmebedarfs hinaus war die Weiterentwicklung von Gasturbinen mit Dampfeindüsung hin zu einer steuerbaren, flexiblen Technologie durch die Technische Universität Dresden eine elementare Voraussetzung dafür, dass nun der Weg zur Kraft-Wärme-Kopplung auch für Tiefdruck- und Rollenoffsetdruckereien frei ist. S. 8

9 6 Die System-Komponenten der KWK nach dem AWS-Konzept Im Zentrum der gesamten Kraft-Wärme-Kopplungsanlage für Tiefdruck- und Rollenoffset Betriebe steht ein Gasturbinen-Generator-Set Kawasaki GPB Plus basierend auf einer regelbaren Gasturbine des Typs M7A mit 4,5 bis 7,7 MW elektrischer Leistung. Das Plus steht für die Möglichkeit der Dampfeindüsung zur Regulierung der Produktionsschwankungen im Druckprozess, den integrierten Gas- Dampf-Prozess (GID). Experten der Technischen Universität Dresden haben im Zuge eines, durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsvorhabens, diesen Prozess weiterentwickelt, wodurch einerseits Primärenergie eingespart und andererseits größere Dampfmengen als bisher erzeugt werden können (DREGID, Dresden-GID- Prozess). Abb: Wirkungsvergleich von KWK-Prozessen Dieser weiterentwickelte integrierte Gas-Dampf-Prozess kann nun wahlweise die Turbinenleistung bei gleicher Brennstoffmenge steigern oder für Brennstoffeinsparung bei gleicher Turbinenleistung sorgen. Gegenüber der Gasverbrauchsreduzierung ist die zusätzliche Stromausbeute durch die Dampfeindüsung nur dann wirtschaftlich, wenn der erzeugte Strom teuer verkauft werden kann. Die Möglichkeit, zwischen diesen beiden Varianten je nach Produktionssituation umzuschalten, ist deshalb nicht nur entscheidend für den hocheffizienten Einsatz der KWK in Druckereien sondern auch für die mögliche Vermarktung überschüssigen Stroms. Um zu entscheiden, wann welcher Turbinenbetrieb gewählt wird, bedarf es jener grundlegender Kenntnisse des Druckereibetriebs über die die Spezialisten der AWS verfügen. S. 9

10 Während der eingesetzte Abhitzekessel (420 C, überhitzter Dampf) eine Standardtechnologie darstellt, ist die mehrstufige Lösemittelrückgewinnung ebenfalls Spezial-Know-how der Firma AWS. Die AWS-Mineralöl-Rückgewinnungsanlage ist beliebig erweiterbar, kann zentral oder dezentral aufgestellt werden und ist auch für die neuen mineralöl-freien Druckfarben einsetzbar. Am Ende des Prozesses, bei dem bis zu 95 Prozent der in den Rollenoffsetdruckfarben enthaltenen Lösemittel wiedergewonnen werden, entstehen jeweils reines Wasser, Mineralöl und VOC. Das wiedergewonnene Mineralöl ist vielseitig wiederverwendbar. Unter anderem für die Druckfarbenherstellung. Die Anlage ist TA Luft konform. S. 10

11 7 Für welche Druckereien ist das AWS- Konzept attraktiv? Für große Illustrations-Tiefdruckereien ist der Einsatz von KWK-Anlagen teilweise nicht neu. AWS hat nun die technologischen Voraussetzungen geschaffen, dass vor allem auch Verpackungs-Tiefdruckereien und Rollenoffset-Druckereien diesen Weg der hocheffizienten Energieerzeugung beschreiten können verbunden mit dem Ersatz der Lösemittelverbrennung durch eine Wiedergewinnungstechnologie und damit zusätzlichen Erlösmöglichkeiten. Die KWK-Anlage nach dem AWS-Konzept stellt auch für diese Lösemittelrückgewinnung billige Energie bereit. 8 Vereinfachte Trockner für den Rollenoffset Nach dem AWS-Konzept wird überhitzter Dampf mit 400 C direkt und indirekt über Wärmetauscher zur Trocknung eingesetzt. Die jeweiligen Anteile sind je nach Produktion variabel. Mit der höheren Feuchte verbessert sich der Wärmeübergang und damit die Effizienz. Darüber hinaus verdrängen die Dampfanteile in der Trocknerluft den Luftanteil und damit den Sauerstoff. Dieser Einfluss auf die untere Explosionsgrenze (UEG) wird im Rahmen des Pilotprojektes genauer untersucht und mit der BG bewertet. S. 11

12 9 Der Umweltaspekt Non-Print-Medien, die das Internet nutzen, verursachen einen hohen Energieaufwand. Im Wettbewerb mit derartigen Medien, aber auch gegenüber anderen Druckereien, bietet die Einführung der Kraft-Wärme-Kopplung in Verbindung mit der Abwärmenutzung für die Lösemittelrückgewinnung hervorragende Argumente im Blick auf das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit. Die wichtigsten Stichworte sind: Ressourcenschonung: 40 % weniger Primärenergie-Verbrauch auf Grund extrem hoher Ausbeute. Überschüssige Wärme wird nicht nutzlos an die Umwelt abgegeben, sondern für die Rückgewinnung von Ressourcen verwendet. Bei der Lösemittel-Wiedergewinnung wird Wasser auskondensiert, das (aufbereitet) den Frischwasserverbrauch reduzieren hilft. Wärme und Strom werden aus dem Primärenergieträger Gas gewonnen. Gas wiederum ist die umweltfreundlichste Art innerhalb von Industriekraftwerken Wärme zu erzeugen. Recycling/Kreislaufwirtschaft: Der Produktionsprozess in Rollenoffsetdruckereien wird nachhaltig verändert. Statt Wärme mit bis zu 300 C an die Umgebung abzugeben, wird der Trockner von der Wärmequelle zum Wärmeverbraucher umgebaut. Überschüssige Wärme kann außerdem zur Destillation von Lösemitteln, deren Wiedergewinnung oder der Gewinnung von Mineralöl eingesetzt werden. Das Destillations- und Recycling-Know-how gehört zu den Kernkompetenzen der AWS Group. CO2-Reduzierung bis hin zum CO2-negativen Betrieb : Durch den Wegfall der thermischen Anlagen kommt es zu einer wesentlich geringeren Schadstoffemission. Auf Grund der, im Vergleich zu den durchschnittlichen Kraftwerkswerten geringeren CO2-Belastung kann es rechnerisch zu einem CO2-negativen Betrieb kommen. S. 12

13 10 Der Wirtschaftlichkeitsaspekt Der Energiekostenanteil an den Gesamtkosten einer Druckerei hat bei vielen Unternehmen die Schwelle von 10 Prozent längst überschritten. Die Kostensteigerung bei fossilen Brennstoffen, der Ausbau der Transportnetze sowie der Bau neuer Mittellast- und Spitzenlast-Kraftwerke werden die Energiekosten weiter in die Höhe treiben. Für die zusätzlichen Belastungen der Stromverbraucher aus dem EEG-Gesetz ist für die kommenden Jahre eine weitere Steigerung prognostiziert. Um diesen Anstieg zu begrenzen, zieht die Bundesregierung den Wegfall der EEG-Befreiung von energieintensiven Unternehmen in Betracht. Umso wichtiger ist es, die Energiekosten im Griff zu haben. Das KWK-Gesetz bestimmt für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, dass die ersten Vollbenutzungsstunden also dessen, was die Gasturbine maximal an Strom erzeugen kann direkt subventioniert werden. Im Fall der für mittelgroße Rollendruckereien üblichen KWK-Anlagen sind dies 25 Euro pro Stunde, was bei einer Turbinenleistung von 5 Megawatt MWh bzw. 3,75 Mio. Euro wären. Dieser Betrag ist gestaffelt und fällt bei größeren Kraftwerken prozentual geringer aus. Zusätzlich zu dieser Anschubfinanzierung erhalten Kraftwerke, die nachweislich hocheffizient arbeiten, den Primärrohstoff energiesteuerfrei. Das entspricht einer Reduzierung des Gaspreises um 20 bis 25 %. S. 13

14 Die wirtschaftlichen Faktoren Zuschüsse Steuerbefreiungen Rohstoffeinsparungen Nutzung zusätzlicher Erlösquellen (Lösemittel-/Öl-Gewinnung, Teilnahme am Strommarkt) führen zu einem Return-on-Invest der AWS-KWK-Anlagen von wenigen Jahren. Konkretere Aussagen bedürfen der fallbezogenen Berechnung. S. 14

15 11 Zusätzliche Einnahmequelle: Die Teilnahme am Strommarkt Durch die Möglichkeiten der modifizierten Gasturbine kann jeder Betreiber kurzfristig einen Stromüberschuss erzeugen ohne dass der Betrieb der Druckmaschinen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird. Dies bedeutet, dass Druckereien dann gezielt Strom verkaufen können, wenn gerade entsprechend attraktive Erlöse erzielt werden können. Für die Druckunternehmen ist dies mit geringem Zusatzaufwand verbunden. AWS bietet seinen Kunden an, sich im Rahmen eines Betriebsführungsvertrages komplett um die Betreuung des Kraftwerkes zu kümmern. AWS wiederum arbeitet für die Teilnahme am Strommarkt mit einem kompetenten Stromvermarktungspartner zusammen. Was heißt hier Stromvermarktung? Laut KWK-Gesetz muss der in KWK-Anlagen erzeugte Strom vorrangig abgenommen werden. Auch Sonnen- und Windenergie haben nach aktueller Gesetzeslage (EEG-Gesetz) diese Abnahmegarantie. Dies bedeutet für die Stromversorgung in Deutschland, dass die witterungsbedingten Schwankungen bei Wind- und Solarkraftwerken ausgeglichen werden müssen um eine konstante Stromversorgung flächendeckend sicherzustellen. Der Bedarf an Regelleistung wird durch den weiteren Zubau erneuerbarer Energien langfristig weiter steigen. Bei zunehmender Knappheit ist ein Steigen der Leistungspreise für Regelenergie zu erwarten. Betreiber von Industriekraftwerken, die kurzfristig nach Bedarf Strom erzeugen oder abnehmen können (um die Stromnetze gezielt zu entlasten), haben die Chance, hohe Zusatzerlöse zu erzielen. Allein die Bereitschaft, das eigene Kraftwerk für die jeweils kurzfristige Lieferung und die eigenen Stromverbraucher für die Abnahme von Strom zur Verfügung zu stellen, wird mit Beträgen im siebenstelligen Euro-Bereich vergütet. S. 15

16 12 Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmen erfüllen? Das Kraftwerk mit der Gasturbine sowie der Abwärmekessel sollten möglichst nahe an den Verbrauchern also den Druckmaschinen und der Lösemittelaufbereitung/ Ölrückgewinnungsanlage gebaut werden können. Natürlich muss das Unternehmen über einen entsprechend dimensionierten Gasanschluss verfügen oder (ggf. mit Unterstützung des Gaslieferanten) in der Lage sein, einen entsprechend dimensionierten Gasanschluss binnen 20 Monaten einzurichten. Noch wichtiger als die technischen sind aber die personellen Voraussetzungen im Unternehmen: Auf die Verantwortlichen für die Produktions- und für die Gebäudetechnik sowie deren Teams kommen umfangreiche zusätzliche Aufgaben zu. Der erfolgreiche Einstieg in die integrierte Strom- und Wärmeerzeugung, gekoppelt mit einer Lösemittelrückgewinnung, setzt besonders Engagement der technisch Verantwortlichen voraus. Dies gilt insbesondere für die Angebots- und Planungsphase, wo möglicherweise viele noch nicht vorhandene Daten erhoben werden müssen, ohne die aber eine korrekte Einschätzung des Projektes nicht erfolgen kann. Aufgrund der direkten Einspeisung von Heißdampf, müssen die Trockner in Rollenoffsetmaschinen umgebaut werden. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit von AWS, Druckerei und Trocknerhersteller. 13 Was die Energiepolitik mit der Investitionsentscheidung zu tun hat Ein Kraftwerk nach dem AWS-Konzept ist auch ohne Berücksichtigung der energiepolitisch basierten Förderkonzepte wirtschaftlich zu betreiben. Dennoch sind bei Großprojekten dieser Art die politischen Rahmenbedingungen immer im Auge zu behalten. Generell gilt, dass ab dem genehmigten Bauantrag die bestehende Rechtssprechung gilt. Deshalb empfehlen wir auch aufgrund der langen Projektdauer von ca. 20 Monaten zügig zu einem genehmigungsfähigen Bauantrag zu kommen. Durch S. 16

17 dessen dreijährige Gültigkeit können Änderungen auch nach längerer Zeit noch nachgereicht und das Konzept angepasst werden. 14 Wie verläuft ein KWK-Projekt mit der AWS? Die Einführung der Kraft-Wärme-Kopplung in Ihrem Unternehmen mit der AWS als Partner kann in diesen vier Phasen ablaufen: Phase 1 In der Beratungsphase (ca. zwei bis sechs Wochen Dauer) erfolgt vor Ort eine Voreinschätzung durch Energieexperten der AWS, die auch über langjährige Erfahrung in der Druckindustrie verfügen. Die Räumlichkeiten werden besichtigt und es wird geprüft, ob eine Realisierung denkbar ist. Eine grob überschlägige Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erfolgt ebenfalls. Phase 2 Wenn das Beratungsergebnis Ihren Vorstellungen entspricht, beauftragen Sie AWS mit der (kostenpflichtigen) Voruntersuchung. Daraus entsteht ein technischer Vorentwurf, die Wirtschaftlichkeitsrechnung wird präzisiert und dies mündet in ein verbindliches Angebot für Ihre KWK-Anlage. Phase 3 Das Entwurfsengineering (dies kann auch in einem Zug mit der Voruntersuchung erfolgen) beinhaltet den konkreten Entwurf alle nötigen Gutachten (Lärm- und Brandschutz, Kamingutachten) und führt zu einer konkreten BImSch Anfrage. Für diese Phase, die der intensiven Zusammenarbeit zwischen AWS und Kunde bedarf, sind etwa fünf bis sechs Monate zu veranschlagen. Phase 4 Die letztendliche Realisierungsphase benötigt etwa 20 Monate. Grund dafür ist vor allem die Lieferzeit der Gasturbine, die etwa 14 bis 15 Monate beträgt. Einbau und Anschluss der Turbine sind deshalb praktisch der letzte Schritt des Projektes vor der Inbetriebnahme. S. 17

18 15 Das AWS-Konzept in der Praxis: Pilotprojekt Gotha Druck Dass das AWS-Konzept zur Kraft-Wärme-Kopplung praxisreif ist, wird in Günthersleben-Wechmar (Thüringen) gezeigt. Die Firma Gotha Druck ist ein langjähriger Entwicklungspartner von AWS und wird auch erster Anwender des weiterentwickelten, variabel einsetzbaren Gasturbinengenerators in Verbindung mit einer Lösemittel-Wiedergewinnung sein. Im September 2013 ist der erste Spatenstich für das Bauvorhaben bei Gotha Druck erfolgt, Ende 2014 soll die kombinierte Strom- und Dampferzeugung in Betrieb gehen. Dann können sich auch andere an dieser hocheffizienten Energieerzeugung interessierte Unternehmen ein Bild in der Praxis machen. S. 18

19 Sie haben weitere Fragen oder Beratungsbedarf? Sie interessieren sich für ein KWK-Projekt in Ihrem Unternehmen? Ralf Härle AWS Group AG Leitung Unternehmensbereich Industrielle Kraft-Wärme-Kopplung Telefon: S. 19

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