Deutscher Industrie- und Handelskammertag

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1 Deutscher Industrie- und Handelskammertag 3 Monitoring Energie der Zukunft : Indikatoren Vorbemerkungen: Die Energiewende ist ein höchst komplexer Prozess, der nur mit einem anspruchsvollen Prozessmanagement gelingen kann. Ein Scheitern kann sich Deutschland nicht erlauben, will es nicht seine Qualität als Wirtschaftsstandort und seinen internationalen Ruf in Frage stellen. Daher ist es richtig, dass die Bundesregierung einen Monitoringprozess in Gang setzt, um den Projektfortschritt mit den Zielen zeitnah zu vergleichen. Nur so ist es möglich, bei Fehlentwicklungen schnell gegensteuern zu können - durch Beschleunigung der Umsetzung oder durch Korrektur der Ziele oder des Umsetzungszeitraums. Die Energiewende kann nur im Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Bürgern gelingen. Die Herausforderung ist, alle Akteure auf gemeinsame Ziele und auf abgestimmte Schritte dorthin zu orientieren, ohne dass der Projektmanager den Durchgriff auf alle Beteiligten hätte. Eine Überprüfung dieses nur schwach koordinierbaren Prozesses ist daher unabdingbar. Für die Wirtschaft ist wichtig, dass der Umbau des Energiesystems gelingt, ohne dass es zu Unterbrechungen oder Störungen kommt und ohne dass die Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit in Frage stellen. Je transparenter und kalkulierbarer die Energiewende verläuft, desto eher verspricht sie auch Chancen für Unternehmen, die sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen darauf einstellen. Dies kann auch zu neuen Exportmöglichkeiten für die deutsche Wirtschaft führen. Der DIHK macht daher gern von der Möglichkeit Gebrauch, zu den Indikatoren des Monitorings Stellung zu nehmen. Allgemeine Anmerkungen: Generell fehlen - bis auf die Themen Energieeffizienz und Energiekosten -Angaben zu internationalen, vor allem europäischen, Vergleichszahlen. Die Energiewende steht und fällt aber mit der europäischen Einbindung und dem Vergleich zumindest mit den europäischen Nachbarn. Diese Aspekte sollten daher deutlich stärker als angedacht in das Monitoring integriert werden. Es könnte ein eigenes Kapitel Europäische Integration der Energiemärkte" in das Monitoring aufgenommen werden. Indikatoren dafür wären der Stand der Marktkopplung und die Menge des grenzüberschreitend gehandelten Stroms. Des Weiteren fehlt ein Indikator zur Akzeptanz der Energiewende insgesamt und speziell von Infrastrukturprojekten. Die Energiewende wird nur zu einem Erfolg, wenn Wirtschaft und Bürger hinter ihr stehen. Ein weiteres Manko: Die vorgesehenen Indikatoren ermöglichen lediglich eine ex-post Betrachtung. Daher sollte darüber nachgedacht werden, eine Zukunftsbetrachtung zu integrieren, auch um Handlungsnotwendigkeiten aufzuzeigen. Die Abgrenzung zwischen den Themengruppen ist an vielen Stellen noch nicht eindeutig. Insbesondere der Punkt Energiepreise und Energiekosten" überlappt sich mit einer Reihe anderer Indikatoren. Eine klare Trennung wäre hilfreich. Die Indikatoren sollten umfassend sein, um den Stand der Energiewende auch korrekt widerspiegeln zu können. Das Monitoring sollte aber nicht dazu führen, dass neue Datenerhebungen bei der Wirtschaft notwendig sind. Die Untersuchung sollte sich soweit möglich auf vorhandenes Datenmaterial stützen. Zu den Indikatoren: a) Entwicklung der Energieversorgung Bei den EEG-Strommengen wächst der Anteil ständig, der vergütet werden muss, aber mangels Netz und Nachfrage nicht abgenommen bzw. gar nicht erst erzeugt werden kann. Dieser Anteil hat auch einen - 1 -

2 Einfluss auf die Merit Order. Ein Indikator sollte daher eingeführt werden, der die nicht erzeugte aber vergütete Strommenge misst und die volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklung abbildet. Dieser Indikator könnte auch im Themenkomplex Energiepreise und Energiekosten" angesiedelt werden. Es wäre zudem ein Indikator hilfreich, der die Menge des nicht abgenommenen Stroms ins Verhältnis zur gespeicherten Strommenge setzt. Hieraus könnte eine wirtschaftlich optimale Speicherkapazität abgeleitet werden. Der Vergleich zwischen Stromimport und Stromexport (Jahresmittelwert, maximaler Export, maximaler Import) liefert nur wenig Informationen zum Stand der Energiewende, wenn lediglich reine Strommengen betrachtet werden. Mit dem Ausbau des Strombinnenmarktes werden sowohl Importe wie Exporte zunehmen. Zielführender wäre eine ergänzende Betrachtung von Kosten und Erlösen, die mit dem Stromaustausch einhergehen. Gesondert betrachtet werden sollten die Zeiten mit negativen Strompreisen. Die Indikatoren haben keinen regionalen Bezug. Deshalb wären sie ungeeignet gewesen, um rechtzeitig das derzeit möglicherweise größte Energieversorgungsproblem zu identifizieren: den drohenden Stromversorgungsengpass in Bayern/Baden-Württemberg. Daher sollte darüber nachgedacht werden, mehr regionale Informationen aufzunehmen. Eine aussagestarke Information wäre diesbezüglich z. B. die Abbildung des jeweiligen regionalen Stromerzeugungsmix. b) Energieeffizienz Der Indikator Gesamtwirtschaftliche Primär- und Endenergieproduktivität" ist aus unserer Sicht nur bedingt geeignet: Die Verlagerung von energieintensiven Produktionen aus Deutschland würde den Wert erhöht und so einen Erfolg vorgaukeln. Dadurch wäre aber dem globalen Klimaschutz nicht geholfen und der Wirtschaftsstandort Deutschland würde Schaden nehmen. Sinnvoller wäre eine Branchenbetrachtung, ebenso beim Indikator Internationaler Effizienzvergleich". Beim Indikator internationaler Effizienzvergleich" ist es wichtig, auch wirklich vergleichbare Kennziffern zu definieren und festzulegen, mit wem und in welcher Tiefe sich Deutschland vergleicht. Eine Netzintegration von Elektrofahrzeugen in systemrelevantem Umfang ist derzeit nicht absehbar. Es ist nicht zu erwarten, dass die Anzahl von Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren Aussagekraft zum Stand der Energiewende besitzen wird. Daher sollte dieser Indikator nicht verwendet werden. Wenn Elektrofahrzeuge als Maß für Energieeffizienz herangezogen werden, sollten auch Gasfahrzeuge und andere alternative Antriebe in die Betrachtung einfließen. Eventuell könnte der Verkehrssektor einen eigenen Themenkomplex bilden. Die Zahl der Unternehmen mit zertifizierten Energiemanagementsystemen (inkl. Umweltmanagementsystemen und EMAS) könnte als Indikator für die Entwicklung der Energieeffizienz im produzierenden Gewerbe herangezogen werden. Ein erheblicher Teil des deutschen Energieverbrauchs findet in Gebäuden statt. Bei diesem Komplex fehlt aber eine Darstellung der Nutzendefinition je Sektor, insbesondere im Bereich des Gebäudeenergiebedarfs die Darstellung in kwh/m 2 a - d. h. Endenergieverbrauch pro Jahr bezogen auf die gesamte Gebäudenutzfläche. Eine Aufschlüsselung in öffentliche Gebäude, Gewerbe/Industrie und Wohngebäude wäre zudem hilfreich, um Fortschritte oder Probleme in einzelnen Sektoren zu identifizieren. c) Kraftwerke Der Indikator zur gesicherten Leistung sollte folgende Elemente enthalten: Unterteilung nach Energieträgern, inkl. Regelenergie, planmäßige und außerplanmäßige Verfügbarkeit von Kraftwerken. Der jährliche Bedarf an Regelenergie sollte als Zeitreihe dargestellt werden, um die Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien transparent darzustellen

3 Weiterhin wäre es hilfreich, wenn Indikatoren für die Auslastung der einzelnen Stromerzeugungskapazitäten, getrennt nach Energiebasis, gepflegt würden. Es fehlen Daten zur Kraftwerksauslastung, die Aufschluss über die Rentabilität der Reservekraftwerke geben. Auslastungsdaten sind über die Transparenzplattform der EEX einsehbar. Ein wesentlicher Baustein der Energiewende ist der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Bisher fehlt der Indikator Stromerzeugungskapazitäten (in MW elektrisch und MW thermisch) in Kraft-Wärme- Kopplung und Stromerzeugung und Wärmeerzeugung im Jahr (in TWh). Dies könnte zudem aufgeschlüsselt werden nach Industrie und öffentliche Versorgung. Es wäre hilfreich, die Abgabemenge Strom aus Speichern in GWh pro Jahr zu kennen. Erst damit wird es möglich, die Inanspruchnahme der Speicher einzuschätzen und weitere Ausbaunotwendigkeiten bewerten zu können. Die Kapazitätsentwicklung bei Stromspeichern sollte nach kurz- und langfristig differenziert werden, um das Speicherpotenzial in Deutschland abschätzen zu können. Gleichzeitig sollten auch sich im europäischen Stromverbund befindende Speicher (z. B. in Österreich) in die Betrachtung einbezogen werden. Es ist zudem zu überlegen, den Indikator Stromspeicherung aus dem Thema Kraftwerke zu lösen und in einem gesonderten Thema zu behandeln, da sich die Speicherproblematik in vielfältige Richtungen entwickeln muss. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und so lange der Einspeisevorrang besteht, muss der übrige Kraftwerkspark flexibler werden, um sich den Erneuerbaren anpassen zu können. Der Indikator ist daher für ein Monitoring von zentraler Bedeutung und sollte in jedem Fall in das Monitoring aufgenommen werden. d) Netzinfrastruktur Der Punkt sollte in Netzinfrastruktur/Versorgungssicherheit umbenannt werden, da letztere zentral für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist und daher als Oberbegriff auch auftauchen sollte. Am besten passt sie zur Netzinfrastruktur. Hier sind aus unserer Sicht mehrere Indikatoren notwendig, welche die Ausfallzeiten bewerten. Zur Beurteilung der Netzstabilität sind Indikatoren nötig, die getrennt die Zahl der Regeleingriffe, Kurzzeitunterbrechungen im Bereich bis zu wenigen Sekunden und längerfristige Unterbrechungen erfassen, weil die Ursachen für diese Störungen unterschiedlich sind. Auch sollte ein Indikator den Stand der Netzausbaus darstellen: Vergleich geplanter, genehmigter, im Bau befindlicher und fertiggestellter Netzbau zumindest für die Übertragungsnetzebene. Die Altersstruktur der Übertragungs- und Verteilnetze bei Strom und Gas liefern einen Hinweis auf notwendige Ersatzinvestitionen. Dies könnte ein weiterer Indikator für den Zustand der Netzinfrastruktur sein. Beim Indikator Ausbau intelligenter Netze" sollte konkretisiert werden, wann ein Netz intelligent ist. Bereits heute erbringen verschiedenste Anlagen intelligente Systemdienstleistungen. Ein verwertbarer Indikator wäre vielleicht die Anzahl eingesetzter elektronischer Zähler und/oder die Nennleistung SDL-fähiger (Erzeugungs)anlagen. Wie wichtig eine gut ausgebaute Gasinfrastruktur ist, hat sich letzten Winter gezeigt, als nicht genügend Gas von Norddeutschland nach Süden fließen konnte und Kraftwerke deshalb keinen oder nur noch eingeschränkt Brennstoff zur Verfügung hatten. Zu den Indikatoren Gasinfrastruktur könnte z. B. die Gasqualität zählen: Wasserstoffgehalt (Erhöhung aufgrund vermehrter Einspeisung durch Biogas-Anlagen), Schwefel, Brennwertschwankungen, (Wobbe-lndex) z. B. über lokale Netzbetreiber/Fernleistungsnetzbetreiber (Gasübergabestation) erfassbar. Es fehlen Angaben/Indikatoren zum Stand des Ausbaus der Biomethan-Einspeisung in das Erdgasnetz. Sinnvolle Indikatoren wären: Anzahl der Biomethan-Einspeiseanlagen, Leistung in MW aller Biomethan- Einspeiseanlagen, gesamte ins Erdgasnetz eingespeiste Biomethan-Energie in TWh

4 Eingriffe der Netzbetreiber pro Jahr zur Stabilisierung des Netzes, also Primär-, Sekundär-Regelung und Minutenreserve als Zeitreihe sind ein weiterer Indikator für die Versorgungssicherheit. Daneben sollte aufgelistet werden, wie oft Großverbraucher- getrennt nach Strom und Gas - aus Gründen der Netzstabilität vom Netz genommen werden mussten. Anonymität sollte dabei gewahrt sein. Das n-1-kriterium könnte ein weiterer Indikator für die Versorgungssicherheit sein: Wie oft wurde diese Vorgabe im letzten Jahr verletzt? Wie oft gab es kritische Netzsituationen? Die Entwicklung von Power to Gas" könnte in diesem Thema von Interesse sein. e) Energiepreise und Energiekosten Hier sollten Vollkosten angegeben werden. Dazu gehören auch Kosten für die Herstellung von Versorgungssicherheit durch eigene Maßnahmen der Abnehmer, wenn die Versorgungssicherheit sinkt. Bei den internationalen Preisvergleichen sollten tatsächliche Abnahmefälle verwendet werden und keine Tarifpreise, um ein realistisches Bild des Strompreisniveaus zu zeichnen. Es fehlen Angaben zur Entwicklung der Netzentgelte und der Kosten für Regelenergie. Die Kosten pro Jahr für Redispatch sollten ebenso integriert werden, also Stromerzeugung in einem Kraftwerk mit höheren Grenzkosten als nötig, weil das Netz überlastet ist als Zeitreihe. Auch das ist notwendig, um die zunehmende Volatilität des Energiesystems und dessen volkswirtschaftliche Kosten darzustellen. Gaspreise sollten nach Abnahmefall inkl. Bestandteilen wie Beschaffungskosten, Netznutzungskosten, Regelenergieumlage, Erdgassteuer dargestellt werden. Strompreise sollen ebenfalls nach Abnahmefall inkl. Bestandteilen wie Beschaffungskosten, Netznutzungskosten, 19 Strom NEV-Umlage, KWK-Umlage, EEG-Umlage, Stromsteuer, Konzessionsabgabe dargestellt werden. Auch die Entwicklung der Netznutzungsentgelte sollte in diesem Themenkomplex Platz finden. Es sollte über eine regionale Aufschlüsselung der Energiekosten nachgedacht werden. f) Erneuerbare Energien Der Merit-Order-Effekt ist nur ein Effekt erneuerbarer Energien. Daher ist es auch erforderlich, die Gesamteffekte des erneuerbaren Stroms anhand eines Indexes zu bewerten. Den Merit-Order-Effekt durch den Vorrang erneuerbarer Energien zu ermitteln, ist dennoch grundsätzlich richtig. Der Merit-Order-Effekt besteht auch ohne erneuerbare Energien. Daher sollte der Indikator besser Merit-Order-Effekt unter Beachtung des Vorrangs erneuerbarer Energien" benannt werden. Es sollte ein Indikator aufgenommen werden, der den Beitrag der Erneuerbaren zur gesicherten Leistung beschreibt, etwa durch virtuelle Kraftwerke. Es fehlt der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmemarkt. Den erneuerbaren Energien sollten auch die Kosten für den unmittelbar zuzuordnenden Netzausbau hinzugerechnet werden. Es sollte einen generellen Überblickspunkt geben, der volkswirtschaftliche Kosten und Nutzen der erneuerbaren Energien gegenüberstellt. Er könnte auch im Komplex Gesamtwirtschaftliche Effekte" angesiedelt werden. Sinnvoll wäre aus unserer Sicht eine Kennziffer, die das Defizit der temporären Verfügbarkeit der erneuerbaren Energien abbildet. In Summe wird dieser Nachteil nicht deutlich. g) Treibhausgasemissionen Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in den drei Sektoren Strom, Wärme und Verkehr sollten hiereinfließen. Die vermiedenen Emissionen durch Erneuerbare sollten sowohl für den Strom- als auch - 4 -

5 den Wärmebereich dargestellt werden, ferner die vermiedenen Emissionen durch den Merit-Order-Effekt aus dem Themenblock Erneuerbare Energien". Hier sollten auch die CO 2 -Vermeidungskosten nach Technologien dargestellt werden. Zudem sollte der deutsche Anteil am globalen Treibhausgasausstoß betrachtet werden. Es ist davon auszugehen, dass die Treibhausgase stärker durch Energieeffizienz vermieden werden als durch den Ausbau erneuerbarer Energien. Daher sollte dies ebenfalls untersucht werden. Für die vermiedenen Emissionen durch erneuerbare Energien bedarf es einer näheren Erläuterung des Berechnungsmodells: Wie sind z. B die Bilanzkreise zu ziehen? h) Gesamtwirtschaftliche Effekte Seit der Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte herrscht Wettbewerb. Im Entwurf der Bundesregierung für die Indikatoren fehlt dieser Punkt aber. Er könnte unter Gesamtwirtschaftliche Effekte" integriert werden. Es sollte ein Indikator für die Wettbewerbsintensität im Strom- und Gasbereich im Vergleich zum Ausland aufgenommen werden. Ein weiterer Indikator für Wettbewerb könnte die Anzahl der Teilnehmer am Regelenergiemarkt sein. Ein weiterer Faktor könnten zusätzliche Ausgaben für Forschung und Entwicklung sein, z. B. Aufwendungen der Erneuerbaren-Branche. Die klimapolitischen Ziele der Energiewende sollten aus gesamtwirtschaftlicher Sicht möglichst kosteneffizient erreicht werden. Wie das erreicht werden kann, sollte Verbrauchern und Produzenten selber überlassen bleiben. Bei einer kosteneffizienten Energiewende fällt die Zusatzbelastung für Verbraucher am geringsten aus. Damit erhalten Unternehmen Spielraum für Investitionen und Beschäftigungsaufbau sowie für geringere Preise ihrer Produkte. Die privaten Haushalte haben geringere Stromkosten. Damit bleiben ihnen größtmögliche Einkommensspielräume. Das sichert auch die Akzeptanz der Energiewende in der Breite der Bevölkerung. Die Überfrachtung mit weiteren Zielen geht zwangsläufig zu Lasten des Effizienzziels, d. h. die Zusatzkosten steigen. Bei einer kosteneffizienten Energiewende werden Ressourcen am besten genutzt. Werden diese hingegen in andere Bereiche gelenkt, fallen Wachstum, Beschäftigung und Investitionen unter dem Strich geringer aus. Für das Ziel des Klimaschutzes eignet sich der Emissionshandel am besten. Dieser überlässt den Akteuren, die günstigen Einsparmöglichkeiten zu identifizieren und zu nutzen. Er sollte möglichst alle Emittenten erfassen, insbesondere international. Auf andere Klimainstrumente sollte verzichtet werden. Der Emissionshandel belegt auch die Ineffizienz der aktuellen Förderung erneuerbarer Energien: Wie günstig CO 2 -Emissionen vermieden werden können, zeigt der Preis für Zertifikate. Die Kosten für die EE- Förderung liegen um ein Vielfaches höher- und das bei gleichem Vermeidungseffekt. Die EE-Förderung belastet somit die Verbraucher zusätzlich ohne Wirkung für den Klimaschutz. Daher sollte das Monitoring das Aufkommen der verschiedenen Steuern und Subventionen abbilden und ihre Lenkungswirkung begründen. Dadurch würde ein Anhaltspunkt geschaffen, aufweiche Instrumente verzichtet werden kann. Bei den gesamtwirtschaftlichen Effekten sollte eine Gegenüberstellung aller positiven und negativen Effekte der Energiewende enthalten sein. Nur so wird eine volkswirtschaftliche Gesamtbetrachtung möglich. Es muss ein breiter Konsens erzielt werden über die Definition und Abgrenzung grüner" Produkte im Gegensatz zu konventionellen Produkten: Potenzielle Umweltschutzgüter nach der Definition des Umweltbundesamtes sind etwa Pumpen, Leitungen oder Mess-, Steuer- und Regelgeräte. Diese können Umweltschutzzwecken dienen, aber auch andere Funktionen erfüllen. Das Konzept der potenziellen Umweltschutzgüter geht auf eine Konvention zurück, die Wirtschaftsforschungsinstitute in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt entwickelt haben (Umweltbundesamt). Eine Aussage über potenzielle Umweltschutzgüter ist zwangsläufig in ihrer Aussage begrenzt. Potenzielle Umweltschutzgüter sollten daher jedenfalls getrennt ausgewiesen werden. Ansprechpartner: Dr. Sebastian Bolay, 030/ , - 5 -

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