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1 Geld regiert die Welt wer regiert das Geld? Meine Damen und Herren, Geld regiert die Welt. Selten traf dieser legendäre Satz so ins Schwarze wie in jüngster Zeit. Die Finanzkrise hat in wenigen Monaten so viel Geld vernichtet, wie wir benötigt hätten, um alle Probleme dieser Welt anzugehen, die mit Geld zu lösen sind. Die Regierungen haben mit hohen Schulden und Geldern der Steuerzahler verhindert, dass das gesamte System zusammengebrochen ist. Jetzt, drei Jahre später, zeigt die Eurokrise, dass sich kaum etwas geändert hat. Die Finanzindustrie spekuliert wie eh und je. Die Politiker erscheinen als Getriebene, Getriebene von Spekulanten, von Bankern, von Ratingagenturen. Und wir Normalsterbliche, wir haben Angst um das Geld, so wir welches zu verlieren haben. Spätestens da stellt sich die Frage: Wie konnten Finanzmärkte entstehen, deren Akteure so reich und mächtig sind, dass sie plötzlich die anderen Mächtigen dieser Welt vor sich hertreiben können. Und woher kommt das Geld auf den Finanzmärkten und wer bestimmt, wohin es fließt und wohin? Die Antwort ist eine lange Geschichte ich erzähle sie Ihnen als Kurzgeschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Welt noch in Ordnung. Auf der Weltwährungskonferenz von Bretton Woods war der Dollar als Leitwährung eingeführt worden. Sie war in Gold eintauschbar, also stabil. Zumindest 25 Jahre. Dann änderten sich die Verhältnisse- Ende der 1960er Jahre: Da ließ die US- Notenbank die Notenpresse immer schneller laufen, um den Vietnam-Krieg zu finanzieren. Die riesige Menge an Dollars auf den Finanzmärkten sprengte die Bindung des Dollars an das Gold zerbrach das Währungssystem von Bretton Woods. Seitdem werden die Währungen frei an den Börsen gehandelt. Man kann mit Währungen spekulieren. Dann folgten die Ölkrisen. Zwischen 1972 und 1980 vervierundzwanzigfachten sich die Ölpreise. Riesige Petrodollar-Beträge flossen an die internationalen Banken. Seit Mitte der 1980er Jahre strömt zudem immer mehr Geld aus den US- Pensionsfonds auf die internationalen Kapitalmärkte. Und Ende der 1980er Jahre eroberte eine neue wirtschaftspolitische Philosophie die Welt: der Wirtschaftsliberalismus. Er beruht auf der Erkenntnis, dass sich der Staat aus der Wirtschaft zurückziehen sollten. Damit der freie Markt seinen freien Lauf entfalten kann. Verschidene Regierungen wie jene von Margaret Thatcher setzten diese Wirtschaftspolitik um und diese hatte verschiedene Konsequenzen, aber eine ist besonders wichtig: Die Gewinne steigen schneller als die Löhne, die Einkommen

2 wurden immer ungleicher verteilt. Und die reichen Vermögen wurden immer weniger in Unternehmen investiert sie flossen an die Finanzmärkte. Das Ergebnis dieser Entwicklungen: Immer mehr Geld floss unkontrolliert auf die internationalen Kapitalmärkten und wurde dort angelegt. Allerdings immer noch mit vielen Beschränkungen. Die Banken konnten nicht einfach Geld in andere Länder überweisen es gab immer noch Kontrollen. Doch dann folgte der ganz große Schlag. Nachdem der real existierende Sozialismus 1989 überwunden worden war, eroberte der Wirtschaftsliberalismus die ganze Welt. Nach dieser Philosophie fließt Geld immer an den Ort, an dem es am meisten benötigt wird, wenn man nur den Markt von möglichst vielen Regeln befreit. Nach diesem Motto wurden die Kapitalmärkte durchgreifend liberalisiert. Bis Anfang der 1990er Jahre konnten deutsche Banken nicht mal Filialen in Italien, Belgien, Luxemburg oder Österreich eröffnen. Seit den 1990er Jahren können alle, die Geld haben, ihre Millionen in Minutenschnelle in andere Länder überweisen ohne jede Kontrolle. Mit dieser Liberalisierung änderten sich Zweck und Ziel von Bankgeschäften grundlegend. War es früher das Ziel von Banken, von Sparerinnen und Sparern Geld einzusammeln und dieses gegen Zinsen an kreative Unternehmen und Privathaushalte weiter zu verleihen, so geht es seither vor allem darum, aus Geld möglichst schnell mehr Geld zu machen, ohne Häuser, Fabriken, Infrastrukturanlagen oder andere Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei spielten immer neue global player mit. Rund 70 Ländern erheben geringe oder gar keine Steuern auf Zinsen, Dividenden und Börsenerträge. Und sie geben keine Auskunft über ihre Kunden. Die Steueroasen wurden zum Magneten für das Geld all jener, die keine Steuern zahlen wollen oder viel zu verbergen haben. Fast Millairden Dollar lagern dort ein Drittel davon aus der Kriminalität oder von Diktatoren An den Finanzmärkten beherrschen große Fonds die Szene. Vor allem die inzwischen Hedgefonds oder private equity firms. Das sind Anlagegesellschaften, die außerhalb der Bankenaufsicht mit Institutionen oder millionenschweren Anlegern zusammenarbeiten und ihnen hohe Renditen versprechen. Diese erzielen sie, indem sie das Geld ihrer Kunden in Betriebe investieren. Das kann gut sein, wenn die Betriebe unbedingt frisches Geld brauchen. Oft steigen die Fonds aber nur ein, um in den Betrieben die Kosten zu senken. Sie vernichten Arbeitsplätze, um die Rendite des Unternehmens zu steigern. Dann verkaufen sie die Unternehmen zu hohem Gewinn weiter. Viele Beschäftigte sind arbeitslos, die Anleger erhalten eine Rendite von 25 Prozent. Auch die Banken nutzten ihre neuen Freiheiten und wurden zu Investmentbanken. Fast jede Woche entwickelten sie neue Finanzinstrumente. Die Banker kombinierten Aktien mit festverzinslichen Wertpapieren und machten daraus Zertifikate, um den

3 Kunden vorzugaukeln, absolute Sicherheit sei mit höchst möglicher Rendite vereinbar. Plötzlich wuchs der Handel mit Wetten auf die Zukunft. Bereits im Jahre 2006 betrug der Umsatz mit Derivaten, mit Wetten auf die Zukunft, das 40fache der weltweiten Wirtschaftsleistung. Plötzlich wurde auf alles gewettet, auf Rohstoffe, auf Nahrungsmittel, auf Ackerland, auf Kreditversicherungen. All dies sind Geschäfte, bei denen ständig mehr Geld entsteht, ohne dass Werte wie Häuser, Fabriken oder Arbeitsplätze entstehen. Es sind Geschäfte mit hohen Risiken. Und diese Geschäfte werden immer schneller getätigt. Als ich studierte, öffneten die Börsen um Uhr und schlossen ihre Pforten um Uhr. Jetzt sind sie computerisiert und weltweit vernetzt. Die Entscheidung, wie viele Wertpapiere wo gekauft werden, fällen Computer. Hochfrequenz-Handel heißt dies allein an der Börse in Zürich werden pro Sekunde 3000 Geschäfte getätigt, vor zehn Jahren waren es 45. Unglaublich schnell, unkontrollierbar. Das alles war der Nährboden für die Finanzkrise. Die Zutaten sind schnell genannt: Anfang dieses Jahrtausends waren die Zinsen in den USA niedrig. Hunderte regionale Banken boten Millionen Geringverdienern ohne Eigenkapital Kredite zum Bau oder Kauf von Häusern an. In dem Augenblick, als die Immobilienpreise in den USA zu steigen begannen, wurden diese Hypothekenkredite überregional interessant. Das war Grund genug für Investmentbanken, den Hypothekenbanken diese Kredite abzukaufen, sie in handelbare Wertpapiere zu verwandeln und weltweit anzubieten. Für die Hypothekenbanken war dies die große Chance, ihre Kredite loszuwerden, die Investmentbanken sahen große Verkaufschancen, weil die Häuser als Sicherheiten dahinter standen und weil die Immobilienpreise immer stärker anstiegen. So drehte sich das Karussell immer schneller. Dazu trugen die wichtigsten Rating-Agenturen bei. Moody s, Standard und Poor und Fitch Ratings ihren Teil zur Krise bei. Diese Agenturen machten zwischen 2002 bis 2006 ein Drittel ihrer Gewinne damit, dass sie sich von den Investmentbanken dafür bezahlen ließen, riskante Wertpapiere mit der Bestnote AAA zu bewerten, die sich prompt als Ramschanleihen erwiesen. Auf diese Weise entstand ein Kartenhaus aus Geldanlagen ohne Deckung, das in dem Augenblick einbrechen musste, in dem sich mehrere Karten als Luschen erweisen. Das geschah, als die Politik des billigen Geldes in den USA beendet wurde und die Zinsen stiegen. Millionen Hauseigentümer konnten ihre Raten nicht bezahlen und Millionen Wertpapiere weltweit wurden wertlos. So offenbart die Finanzkrise die Gefahren dieses Finanzsystems. Es ist ein System das nur nach höchstmöglichen Renditen sucht möglichst schnell, möglichst oft. Während vielen Unternehmen Geld für Investitionen fehlt, schöpft dieses System immer mehr Geld, ohne dass mehr produziert wird. Die Geldwirtschaft hat sich von

4 der Realwirtschaft entfernt. Entstanden ist ein rasendes spekulatives Karussell, das pro Sekunde 3000 Geschäfte tätigt und von Menschen nicht kontrolliert wird. Es ist System, das die Verantwortung und das Gewissen ausblendet. Denn wer am Bankschalter in anonyme Fonds für Rohstoffe und Nahrungsmittel investiert, erfährt nicht, dass dadurch vielleicht Menschen verhungern. Als plötzlich die aktien des Papiermultis April stiegen, wusste kaum jemand, dass er mit Indonesien einen Vertrag abgeschlossen hatte, um 25 Jahre lang ein Stück Regenwald zu roden. Anonymität und Entfernung stärken die Gewissenlosigkeit. Spätestens an dieser Stelle stellt sich die Frage: Und wo blieb die Politik? Diese Frage habe ich dem ehemaligen Bundesfinanzminister Hans Eichel gestellt. Er sagte klar und ehrlich: Wir wollten die Finanzmärkte damals gar nicht kontrollieren, wir hatten die Illusion, die Freiheit des Kapitals sei gut für alle. Aber das war ein Fehler, sagt er heute. Damals allerdings war es der Finanzminister Hans Eichel und die eher wirtschaftskritische rot-grüne Koalition, die in Deutschland erst Leerverkäufe legalisierte, Hedge-Fonds erlaubte und die Spekulationswelle so richtig ins Laufen brachte. Und als die Finanzkrise ausbrach, beschränkten sich die Regierungen darauf, die Banken zu retten, indem sie einen Teil der Verluste den Steuerzahlern aufbürdete. Nachdem die Gewinne privat waren, wurden die Verluste von der Allgemeinheit getragen. Dann sprachen sie von der Regulierung der Finanzmärkte. Doch darauf warten wir noch. Und der Euro. Ja, der Euro war durchaus ein Versuch, eine gemeinsame Währung zu schaffen, statt die einzelnen Währungen den Spekulanten zum Fraß vorzuwerfen. Aber es war ein inkonsequenter Versuch. Er beruhte auf zwei Konstruktionsfehlern. Zum ersten auf der Illusion, dass man einfach Währungen unterschiedlicher Länder und Volkswirtschaften zusammenbinden kann und dann hoffen, dass alles gut läuft. Doch es lief nicht gut. Denn eine Währungsunion hilft vor allem den exportstarken Ländern. Denn: Exportstarke Länder werden in einer Währungsunion nicht mehr durch die Aufwertung der eigenen nationalen Währung gebremst. Sie können immer billiger exportieren. Damit wuchs die Gefahr, dass die Überschüsse in Deutschland, Holland oder Frankreich in Griechenland, Spanien und Portugal bleibende Defizite produzierten. Aber damit nicht genug. Während die Leitzinsen vor Einführung des Euro von nationalen Zentralbanken festgelegt wurden hohe Zinsen bei hoher Inflation, niedrige Zinsen bei niedriger Inflation setzt nun die Europäische Zentralbank einen Zinssatz für alle fest. Die Folge: Sie entscheidet sich für einen Mittelwert, der für

5 Länder mit geringer Inflation wie Deutschland zu hoch, für Länder mit hoher Inflation wie Griechenland und Spanien aufreizend niedrig ist. Was so harmlos klingt, birgt für Investoren und Regierungen in den ärmeren Ländern die große Versuchung, so viele Kredite wie möglich aufzunehmen, da die Zinsen ja so niedrig sind. Und diese Chancen nutzen sie weidlich. Irland lockte Investoren mit Niedrigsteuersätzen an und garantierte für die Schulden der Banken. In Spanien steckten Investoren Milliarden günstiger Kredite in den Kauf spekulativer Immobilien und Goldplätze. Mehrere griechische Regierungen sie sind in der Hand von wenigen reichen Familien blähten den Staatsapparat auf, kauften Rüstungsgüter und ließen die Oberschicht einen üppigen Lebensstil auf Pump finanzieren, ohne dass diese Steuern zahlt. Diese Verwerfungen in Euroland wurden so lange durch einen wachsenden Geldmarkt zugedeckt, bis die Finanzkrise die Blase platzen ließ. Dann brachen die irischen Banken zusammen, für die der Staat nun garantiert; in Spanien wurden Investoren massenhaft in die Pleite gerissen und Griechenland hat maximale Staatsausgaben bei minimalen Steuereinnahmen. Und als dann die Staatsanleihen dieser Staaten mit Hilfe der Ratingagenturen immer riskanter wurden und immer höhere Zinsen abwarfen kamen wieder die Finanzmärkte ins spiel. Dort wird spekuliert wie eh und je jetzt eben mit den hohen Zinsen von Anleihen der Problemländer Und die Finanzkrise enthüllt sogar eine neue Machtstruktur in der Weltpolitik: Die Vereinigten Staaten sind als Land mit den höchsten Auslandsschulden längst im Abstieg, China mit seinen 3200 Milliarden Dollar-Überschüssen probt den Aufstieg auch Russland mit seinen Rohstoffen steht gut da. Der Versuch von Demokratien mit dem Finanzkapitalismus könnte in der Dominanz von Kapitalismus und Diktatur enden. Angesichts dieser gigantischen Probleme fällt es schwer, einfache Lösungswege anzubieten. Auch mit einfachen Schuldzuweisungen ist es nicht getan. Dennoch führt nur eine klare Erkenntnis aus der Krise: Entweder das Geld regiert die Welt weiter und bedroht sie oder die Politik und die Menschen versuchen, das Geld zu regieren. Was heißt dies fünf Ansätze: 1. Es braucht eine Abkehr vom Wirtschaftsliberalismus. Der quasi religiöse Glaube an den freien Markt führt ins Nirgendwo, ebenso wie früher der quasi religiöse Glaube an den Plan. Der Markt ist wichtig, aber ethisch blind. Er spaltet die Welt in Verlierer und Gewinner. Deshalb braucht es einen aktiven Staat, der Fehler des Marktes korrigiert. Zunächst muss eine mutige Regierung für eine gerechtere Einkommensverteilung sorgen. Bei acht Millionen Menschen, die weniger als 7,50 Euro pro Stunden verdienen, braucht es einen gesetzlichen Mindestlohn. Es braucht ein sicheres und starkes Rentensystem, damit die Renten

6 nicht vom Finanzsystem abhängen. Und der Staat muss investieren, um die Wirtschaft und die Menschen stark zu machen. Es braucht Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation. Es braucht Investitionen in den ökologischen Umbau. Und es braucht viele Investitionen in Bildung und Ausbildung, weil all dies der Markt nicht erledigt. Und dies alles ohne neue Schulden. Niemand sage, dies wäre nicht bezahlbar. Würden höhere Einkommen, Erbschaften und Vermögen so besteuert wie in Frankreich, flössen jedes Jahr 66 Milliarden Euro mehr an Bund, Länder und Gemeinden soe könnten investieren und auf neue Schulden verzichten. Geringere Schulden, mehr Investitionen in die reale Wirtschaft, mehr Bildung und weniger Geld für die Finanzmärkte ein erster Schritt zur Rettung. 2. Regulierung der Finanzmärkte: Im gleichen Sinne eines aktiven Staates braucht es den Mut der Politik, der Finanzwelt Grenzen zu setzen. Regulierung das bedeutet das Verbot extremer Formen von Spekulation ohne Nutzen für die Menschen wie zum Beispiel Leerverkäufe oder Nahrungsmittel-Spekulationen. Regulierung das meint auch die Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken zu begrenzen. Je mehr eigenes Geld im Spiel ist, desto vorsichtiger werden sie handeln. Also brauchen wir viel höhere Eigenkapitalquoten für Bankgeschäfte. Und Regulierung bedeutet auch, die Finanzaufsicht auf alle Akteure der Finanzwelt, auf alle Fonds aus zu dehnen Hedge-Fonds unterliegen noch immer nicht der Finanzaufsicht. Und Europa braucht eine eigene Ratingagentur statt sich US-Agenturen zu unterwerfen 3. Gemeinsam aus der Eurokrise: Die Eurokrise kann man nicht bewältigen, in dem man ständig die Rettungsschirme ausdehnt und spanische und griechische Arbeitnehmer und Rentner in den Ruin treibt. Die Rettungsschirme retten vor allem die Banken. Natürlich müssen Griechenland und Italien auch sparen. Wenn die Eurokrise aber wirklich bewältigt werden soll, dann braucht es zunächst einen Schuldenschnitt. Commerzbank-Chef Martin Blessing hat einen Verzicht der Gläubiger auf 50 Prozent vorgeschlagen, ein richtiger Weg. Statt Sparprogrammen brauchen wir einen Marshallplan für Europa. Stellen wir uns vor, die Europäische Union führt eine Finanztransaktionssteuer ein von 0,1 Prozent auf alle Finanzgeschäfte. Das würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen würde das Spekulationskarussell verlangsamt, keine 3000 Geschäfte mehr pro Sekunde. Und sie würde Einnahmen von 60 oder 70 Milliarden Euro, sagt das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung. Und dann würde dieses Geld Jahr für Jahr in die schwächeren Länder der Eurozone investiert. Dann würde dort nicht nur gespart und es entstünden dort Arbeitsplätze. Gleichzeitig könnte die Europäische Union durch Investitionen in Solarkraftwerke, Windkraftwerke und eine ökologische Infrastruktur in Europa dynamisch eine nachhaltige Wirtschaftsweise etablieren. Auf diese Weise könnte die Europäische Union ein Gegenmodell werden

7 zum brutalen US-Kapitalismus und zu den kapitalistischen Diktaturen Russland und China. 4. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld durch Sparer und Banken: Geld muss vom Spekulationsinstrument zum Gestaltungsinstrument werden. Wie das geht, zeigen bereits heute bestimmte Banken. Sie beteiligen sich kaum an Spekulationen, bei ihnen können die Kunden bestimmen, ob ihre Ersparnisse erneuerbare Energien, mittelständige Unternehmen, Schulen und Kindergärten oder Altenprojekte finanzieren. Jeder Kreditcent fließt in ein Projekt. Von der Finanzkrise sind diese Banken nicht betroffen. Sie zeigen, dass Geld viel Kreatives bewegen kann, wenn es bewusst angelegt wird. Stellen wir uns also eine Veränderung des Bankensystems vor. Trennen wir zwischen Investmentbanken und Geschäftsbanken. Die Investmentbanken arbeiten mit Provisionen, aber ohne Mithaftung der normalen Sparer. Und die Geschäftsbanken Sparkassen, Volksbanken und kleine Institute betreiben das konventionelle Bankgeschäft, s dass de Menschen wissen, wohin ihr Geld fließt. Dann wird Geld zum Gestaltungsmittel 5. Regionen und Nähe stärken Die Sparkasse Freiburg hat einen Klimaschutzsparbrief entwickelt für die Region. Umwelt- und Regionalsparbriefe von Sparkassen und Volksbanken können dafür sorgen, dass Geld in der Region bleibt. Im Chiemgau tragen Sparkassen, Volksbanken und rund 700 Unternehmen zusammen mit mehreren tausend Verbrauchern den Chiemgauer als regionale Währung. Er ergänzt den Euro und kann in den 700 Unternehmen als Zahlungsmittel benutzt werden. Da nur regionale Unternehmen dabei sind, unterstützt diese regionale Währung die Region. Dass dies keineswegs lächerlich ist, zeigt die WIR-Währung in der Schweiz. Dort haben sich Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten zur WIR-Genossenschaft zusammengeschlossen. Sie können untereinander in der WIR-Währung bezahlen und haben eine WIR-Bank, die ihnen quasi zinsfrei Kredite gewährt, zu einer Gebühr von einem Prozent. Diese Finanz-Genossenschaft hat die Finanzkrise unbeschadet überstanden. Es ist ein Selbsthilfe-System, das Unternehmen mit günstigem Geld versorgt. Es gibt also Wege aus der Katastrophe. Die Politik und die Menschen müssen entscheiden, ob sie sich weiterhin vom Geld regieren lassen wollen oder ob sie den Mut haben, selbst über das Geld zu regieren. Dieser Mut wird darüber entscheiden, ob das Geld irgendwann wieder den Menschen dient oder ob nach dem Crash vor dem Crash ist. Danke

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