Vorbereitung auf die Data Center Zertifizierung nach ANSI/TIA 942

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1 Vorbereitung auf die Data Center Zertifizierung nach ANSI/TIA 942 Power Cube Energie AG Oberösterreich Data GmbH DI (FH) Matthias Tischlinger

2 Agenda Energie AG Oberösterreich Data GmbH Warum ein eigenes Rechenzentrum Einstufungsprozess Zertifizierung ANSI/TIA 942 Im Vorfeld zu beachtende Punkte Synergien zu ISO Fazit aus dem Vergleich Stage Review Offene Punkte Data Negatives/Positives 2

3 Die Mission: Das ist die Energie AG Data Die Energie AG Data ist ein innovatives Infrastrukturunternehmen im Bereich Telekommunikation und Smart- Metering und stellt diese Infrastruktur sowie die darauf aufbauenden, hochleistungsfähigen Lösungen für konzerninterne und externe Kunden bereit. Die Energie AG Data ist ein Infrastrukturunternehmen, welches aufbauend auf dem Zukunftsmodell der IKT zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Technologie und Qualität klar auf die Bereiche Carrier, Connectivity und Cube (3C) fokussiert ist. errichtet und betreibt eine AMIS Infrastruktur, welche den gesetzlichen Vorgaben unter bestmöglicher Erreichung des damit verbundenen Nutzens im Konzern, sowie der bestmöglichen Wahrung der Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit, entspricht. ist alleiniger Lieferant von definierten Telekommunikations- und Telematikleistungen im Konzern. 3

4 Die Organisation Technische Geschäftsführung Ing. Dr. Manfred Litzlbauer MBA Kaufmännische Geschäftsführung Mag. Manfred Körner-Schenk Abteilung Communication Services DI (FH) Matthias Tischlinger MBA, MIM Abteilung Metering Services Prok. Ing. Mag. Johann Kaltenleithner Abteilung Customer Services & Marketing DI (FH) Herbert Ecker MSC 4

5 Communication Services Kennzahlen LWL Infrastruktur LWL (Km) LWL Muffen LWL Standverteiler Funk Funkstationen 70 Funkverbindungen (ZFS, PQ, AMIS) 780 Betriebsfunkgeräte 375 AMIS GPRS 29 Netzwerkinfrastruktur Switche, Router intern Ports WLAN Access Points 207 Server (ZNR, Management, usw.) 165 5

6 Auslöser Bau Rechenzentrum Kundenanfragen Marktbedürfnisse LIX Produktportfolio-Erweiterung Gebäude vorhanden, geringe Adaptierungskosten Kurze Umsetzungszeit LWL Redundanzen Energieredundanzen 6

7 Einstufungsprozess für eine Zertifizierung Untergliederung in zwei Bereiche Infrastruktur Verfügbarkeitsanforderungsstufen Infrastruktur T Physisches IT-Netz passive Komponenten E Energieversorgung und Energieverteilung A Architektonik und physische Sicherheit M Klimatisierung, HKLS Verfügbarkeitsanforderungsstufen Basis Redundante Komponenten Konkurrierende Systeme Fehlertolerant 7

8 Punkte welche im Vorfeld betrachtet werden sollten Standortwahl Erdbebensicherheit Entfernungen zu kritischen Objekten/Gebieten Parkplatz Kunden, Besucher, Servicepersonal Ladezonen Bauausführung Konstruktionstyp Brandschutzanforderungen Wände, Türen, Schächte, Decken, Böden 8

9 Punkte welche im Vorfeld betrachtet werden sollten Gebäudekomponenten Feuchtigkeit, Zutritt, Bodenkonstruktion Dach Windabhebewiderstand, Dachneigung, Brand Räume Türgröße Fenster Betrieb, Security, Personal, USV, Batterie Technik Provider Einspeisungen Verkabelungen Energieversorgung 9

10 Vergleich ISO zu ANSI/TIA 942 Ähnlich Schutzbedarf Räume AR 1 Einbruchmeldungen einzelner kritischer Räume Zutritt zu den einzelnen Räumen Außenfenster und Türen Signalisierungen (Meldungen) Höheres Maß an Schutzbedarf Notstromversorgung (zusätzlich zu USV, Einbruchsmeldung, Wachdienst) Erweiterter Zutrittsschutz (zb Generator, Security Equipment, usw.) Notausgänge, Innentürenüberwachung Schusssicherheit der Mauern, Fenster und Türen 10

11 Vergleich ISO zu ANSI/TIA 942 Video Überwachungseinrichtungen Bildaufzeichnungen Gebäude Bauausführung Bodentraglast Bodenplatte Erdbeben Verankerung der Infrastruktur (Schränke, Kabeltr.) Energieversorgung Wartungsbypass Instandhaltung Klimatisierung, HKLS Redundanzen Abwasser Überdrucksystem 11

12 Fazit Für Einstufung Tier 2 größtenteils durch ISO Anforderungen abgedeckt Höherer Anforderungsstandards Tier 3 erfordert immer redundante Systeme Tier 4 erfordert Wartungsredundante Systeme Physikalische und Umgebungstechnische Anforderungen im Vorfeld betrachten Arbeitsanweisungen/Bedienhandbücher auch für mechanische und elektrische Anlagen 12

13 Stage Review Drei Stufen zum Zertifikat Stage Review Stage 1 Audit Zertifizierungsaudit 13

14 Offene Punkte 1 Telecommunication a. Dokumentation LWL (Patchpanel und Kabel) 2 Architektur und physische Sicherheit a. Baudoku Abdichtung, Türgröße, Warenannahme, Parkplätze, Wachdienst, Gebäudesicherheit, Erdbeben, usw. b. Notstromaggregat c. Vereinzelungsschleuse 3 Mechanik a. Überdrucksystem Vereinzelung b. Kühlwasser, 2 Wegesystem 14

15 Resümee Norm ausgehend von amerikanischen Bauwerken: Interpretation auf europäische Anforderungen Überwachung 1 Anforderung spezifiziert nach Risiko 2 Wachdienst nach individuellem Sicherheitsbedarf Sicherheit für Kunden und Betreiber Differenzieren zu anderen / Qualität darstellen Synergien zu ISO Norm: Unterstützung bei Planung und Umsetzung 15

16 Danke für die Aufmerksamkeit Kontaktdaten DI (FH) Matthias Tischlinger MBA, MIM Leitung Communication Services, CISO Bahnhofstraße 67, 4810 Gmunden Tel:

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