Stadt Zossen Neuaufstellung Flächennutzungsplan Windplanung

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1 Stadt Zossen Neuaufstellung Flächennutzungsplan Windplanung Abstimmungstermin am

2 Windplanung - Allgemeines Auftrag: Ermittlung Konzentrationsflächen Hintergrund: Derzeit keine räumliche Steuerung von raumbedeutsamen Windenergieanlagen (alle über Gesamthöhe von 35 m) Zulässigkeit richtet sich nach 35, wonach solche Anlagen grundsätzlich privilegiert im Außenbereich zulässig sind! Ziel: Steuerung der Entwicklung, um negative Auswirkungen der Anlagen so weit wie möglich zu vermeiden und dennoch einen Beitrag zur Erreichung der energiepolitischen Ziele des Landes zu leisten Methode: Schlüssiges Plankonzept für die gesamte Gemeinde Ausarbeitung des Plankonzeptes muss sich abschnittsweise vollziehen 1. Ermittlung harter und weicher Tabuzonen im Ergebnis ergeben sich Potenzialflächen 2. für ermittelte Potenzialflächen Abwägung der Windenergienutzung mit konkurrierenden Belangen im Ergebnis ergeben sich mögliche Konzentrationsflächen 3. Prüfung ob de Windenergie mit Darstellung der Konzentrationsflächen in substanzieller Weise Raum geschaffen wird 30

3 Windplanung - Allgemeines Übergeordnete Planungsvorgaben: Regionalplanentwurf Havelland-Fläming 2020 Aussagen für den Außenbereich Ziel 3.1.1: Vorranggebiete Freiraum Ziel 3.1.2: Empfindliche Teilräume der regionalen Landschaftseinheiten Ziel 3.2.1: Eignungsgebiete für Windenergienutzung WEG 33 Ziel 3.3.1: Vorranggebiete für die Gewinnung oberflächennaher Rohstoffe Freiraumverbund und In Aufstellung befindliche Ziele der Raumordnung sind als sonstiges Erfordernisse der Raumordnung in Abwägungs- oder Ermessensentscheidungen zu berücksichtigen 31

4 Windplanung Unterscheidung harte und weiche Tabuzonen Harte Tabuzonen: Harte Tabuzonen sind Gebiete in denen die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen ausgeschlossen sind. z.b. Siedlungsgebiete mit Wohnnutzung, Seen, Schutzabstände zu Brutplätzen, Naturschutzgebiete, Straßen und zugehörige Schutzabstände Weiche Tabuzonen: Weiche Tabuzonen sind Bereiche in denen die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen tatsächlich und rechtlich möglich sind, in denen nach den gemeindlichen städtebaulichen Vorstellungen, die die Gemeinde anhand eigener Vorstellungen entwickeln darf, keine Windenergieanlagen aufgestellt werden sollen. (u.a. durch Vorsorgeplanung) z.b. im Verfahren befindlichen Landschaftsschutzgebiete, Abstände zu Wohnsiedlungsflächen Relevante Kriteriengruppen anhand derer Tabuzonen abgeleitet werden Siedlungsbereiche (inkl. technischer Infrastrukturen) Immissionsschutz und Gefahrenabwehr Wertvolle Naturräume Landschafts-, Natur- und Artenschutz Gewässer/ Trinkwasserschutz Gewässerschutz Wald Waldschutz Sonstiges (Militär, Flugsicherung...) Gefahrenabwehr 32

5 Windplanung Abstände zu Siedlungsflächen Ableitung von zur Einhaltung der TA-Richtwerte erforderlichen Schutzabständen nach Bauflächentyp weiche Tabuzonen I mit Bezug zu Siedlungsflächen: Gebietskategorie (Baugebietstyp) Industriegebiet Gewerbegebiet Kerngebiet, Dorfgebiet und Mischgebiet entspricht Bauflächentyp gewerbliche Baufläche Immissionsrichtwert nach TA-Lärm (nachts 22-6 Uhr) 70 db(a) 50 db(a) erforderlicher Schutzabstand nach beispielhafter Ausbreitungsrechnung (gerundet) kein Mindestabstand, da Anlagen hier planungsrechtlich i.d.r. allgemein zulässig sind und nicht geeignet sind den Immissionsrichtwert der TA-Lärm zu überschreiten 250 m (zwar sind auch hier WEA allgemein zulässig, aber im Gegensatz zum Industriegebiet besteht im Gewerbegebiet nach TA-Lärm ein höherer Schutzanspruch) gemischte Baufläche 45 db(a) 450 m allgemeines Wohngebiet und 40 db(a) 750 m Kleinsiedlungsgebiet Wohnbaufläche reines Wohngebiet 35 db(a) m Kurgebiet, Gebiet für Krankenhäuser und Pflegeanstalten Sonderbaufläche (mit entsprechender Zweckbestimmung) 35 db(a) m 33

6 Windplanung Abstände zu Siedlungsflächen Orientierungswerte für Mindestabstände der für Windnutzung vorgesehen Gebiete zu den Baugebieten weiche Tabuzonen II, Vorsorgeprinzip (nach Sächs. Handlungsempfehlung) : 34

7 Windplanung Abstände zu Siedlungsflächen Orientierungswerte für Mindestabstände der für Windnutzung vorgesehen Gebiete zu den Baugebieten (nach OVG-Beschluss) : unproblematischer Abstand zwischen Wohnhaus und Windenergieanlage = mindestens das Dreifache der Gesamthöhe (Nabenhöhe + ½ Rotordurchmesser) problematische Abstand = näher als das Zweifache der Gesamthöhe der Anlage Weiche Tabuzone I = Zweifache Gesamthöhe einer 150 m Anlage also 300 m Weiche Tabuzone II = Dreifache Gesamthöhe einer 200 m Anlage also 600 m 35

8 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zu technischen Infrastrukturen Art der Tabuzone Flächentyp harte Tabuzone weiche Tabuzone Verkehrsflächen Straßenverkehrsflächen Bahnflächen Straßenverkehrsflächen plus Schutzabstand von 65 m (50 m aufgrund Plangrundlage) beidseits der Fläche (zur Einhaltung des Bauschutzbereiches nach Straßenverkehrsgesetzen bei derzeit gängigen WEA) Straßenverkehrsflächen plus Schutzabstand von 180 m (174 m aufgrund Plangrundlage) beidseits der Fläche (zur Einhaltung der Abstandsempfehlung des Eisenbahn- Bundesamtes bei derzeit gängigen WEA) Schutzabstand von 80 m (65 m aufgrund Plangrundlage) beidseits der Fläche (zur Einhaltung des Bauschutzbereiches nach Straßenverkehrsgesetzen bei zukünftig absehbaren WEA) Schutzabstand von 240 m (234 m aufgrund Plangrundlage) beidseits der Fläche (zur Einhaltung der Abstandsempfehlung des Eisenbahn- Bundesamtes bei zukünftig absehbaren WEA) Flächen für die Ver- und Entsorgung (soweit nicht Bestandteil der bislang benannten Bauflächen) Ver- und Entsorgungsflächen Abgrabungsflächen Ver- und Entsorgungsflächen (aufgrund tatsächlicher, konkurrierender Nutzung) Abgrabungsflächen (aufgrund tatsächlicher, konkurrierender Nutzung) / / Hauptversorgungsleitungen Hochspannungsfreileitungstrassen Schutzabstand von 90 m beidseits der Leitung (in Anlehnung an die VDEW- Empfehlung M-35/98 - Abstand von Windenergieanlagen zu elektrischen Anlagen zur Vermeidung von nachteiligen Auswirkungen auf Freileitungen bei aktuell gängigen WEA) Schutzabstand von 120 m beidseits der Leitung (in Anlehnung an die VDEW- Empfehlung M-35/98 - Abstand von Windenergieanlagen zu elektrischen Anlagen zur Vermeidung von nachteiligen Auswirkungen auf Freileitungen bei zukünftig absehbaren WEA) 36

9 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zu Siedlungsflächen und technischen Infrastrukturen Legende Bau- und Grünflächen (außer gewerbl. Bauflächen) - harte Tabuzone Abstände Zone I und gewerbl. Bauflächen - weiche Tabuzone - bei Straßen, Bahn und Hochspannungsfreileitungen harte Tabuzone Abstände Zone II - weiche Tabuzone Harte Tabuzonen: - Bauflächen außer gewerbliche - Grünflächen - Verkehrsflächen - Abgrabungsgebiete - Abstände zu Straßen, Bahn und Hochspannungsfreileitungen Weiche Tabuzonen: - Gewerbliche Bauflächen - Abstände zur Einhaltung der TA-Lärm-Richtwerte (aufgrund angenommener Schallausbreitung) - Abstände zur Einhaltung der TA-Lärm-Richtwerte (aufgrund Vorsorgegrundsatz) Abstände: - Wohnbauflächen: 750 m / m - Mischbauflächen / Wohnbauflächen im Außenbereich: 450 m / 600 m - Sonderbauflächen: Bsp. Zeltplatz 750 m / m - Bundes-, Landes-, Kreisstraßen: 50 m / 65 m - Bahn: 180 m / 240 m - Hochspannungsfreileitungen: 90 m / 120 m 37

10 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Naturschutz Schutzgebiete nach Naturschutzrecht - Quellen: Windkrafterlass Brandenburg Rechtssprechung Schutzstatus Flächentyp harte Tabuzone Art der Tabuzone weiche Tabuzone Schutzgebiete nach Naturschutzrecht Naturschutzgebiete Landschaftsschutzgebiete Natura-2000 Gebiete (FFH & SPA) Naturdenkmale gesetzlich geschützte Biotope Gebietsfläche (aufgrund gesetzlichen Schutzstatus und der Aussagen des Windkrafterlasses sowie der Rechtssprechung) Gebietsfläche (aufgrund gesetzlichen Schutzstatus und der Aussagen der Rechtssprechung) SPA.Gebiete: 10-fache Anlagenhöhe, mind m (Abstandsempfehlung der Länder-Arbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten, 2008) / 38

11 Neuaufstellung Flächennutzungsplan Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Naturschutz Schutzgebiete nach Naturschutzrecht Legende 30er Biotope Naturdenkmale SPA FFH NSG LSG Grenze WEG 33 Regionalplanung Harte Tabuzonen: - NSGs, LSGs, FFHs, SPAs - 30er Biotope - Naturdenkmale (aufgrund gesetzlichen Schutzstatus) Weiche Tabuzonen: - im Verfahren befindlichen LSG Wierachteiche Zossener Heide 39

12 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Naturschutz pot. LSG Wierachteiche Zossener Heide: - Schutzwürdigkeitsgutachten befindet sich in Arbeit - einstweilige Sicherung bislang nicht erfolgt - die RPG hat im Verfahren befindliche LSGs als harte Tabuzone definiert - das Wustermark-Urteil des OVG Berlin-Brandenburg erlaubt die Behandlung von LSGs als harte Tabuzone Legende Grenze - Schutzwürdigkeitsuntersuchung "Wierachteiche - Zossener Heide" (weiche Tabuzone) Grenze WEG 33 Regionalplanung - Landesbüro anerkannter Naturschutzverbände: - großes Fledermausaufkommen über die gesamte Fläche (bisher nachgewiesen: 9 Arten plus 3 weiter in Bunker; besonders häufig: Gr. Abendsegler (Nr. 1 der Schlagopferstatistik der Staatl. Vogelschutzwarte - Rotmilan (laut NVB eines der häufigsten Opfer an WKA) = Nahrungsgast und Brut (bisher nicht verzeichnet) - Seeadler (= häufiges Opfer an WKA) nutzt Gebiet als Flugkorridor zu Nahrungsgwässern - Fischadler, Rohrweihe, Kornweihe = Nahrungsgäste bzw. Nutzung des Gebietes als Flugkorridor zu Nahrungsgewässern - Kranich = Brutvogel im Wierachteichgebiet (bislang nur 1 Brutplatz verzeichnet) - Insgesamt sind bisher für die Zossener Heide 60 Vogelarten nachgewiesen, davon 13 nach europ. Vogelschutzrichtlinie streng geschützt und 14 auf der Roten Liste Brandenburgs - Von den 60 Arten brüten im gebiet 49 Arten 40 (7 der VSRL und 12 der RL)

13 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Artenschutz Artenschutz: - Quellen: Windkrafterlass Brandenburg Tierökologische Abstandskriterien Abstandsregelungen für Windenergieanlagen zu avifaunistisch bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen besonders störempfindlicher oder durch Windenergieanlagen besonders gefährdeter Vogelarten (Länder-Arbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW)) TAK: benennt für bestimmte Arten bzw. Artengruppe Abstände zwischen relevanten Lebensraumbestandteilen und Windenergieanlagen. unterscheidet dabei zwischen Schutz- und Restriktionsbereichen In Schutzbereichen stehen der Errichtung von WEA grundsätzlich tierökologische Belange entgegen. Die Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen ist hier aus (artenschutz)rechtlichen Gründen ausgeschlossen. harte Tabuzonen In Restriktionsbereichen führt die Errichtung von WEA regelmäßig zu Beeinträchtigungen der tierökologischen Belange, was zu Einschränkungen und Modifikationen im Planungsprozess und verstärkten Kompensationsanforderungen führen kann. Dies ist lediglich abwägungsrelevant, schließt die Errichtung und dem Betrieb von WEA aber grundsätzlich nicht aus. weiche Tabuzonen 41

14 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Artenschutz Artenschutz (beispielhaft): Schutzbereich (finden als harte Tabuzonen Anwendung) Restriktionsbereich (haben keine Eingang in die Planung gefunden) Anmerkung Schutz von Fortpflanzungs- und Ruhestätten bedrohter, besonders störungssensibler Vogelarten Seeadler Radius von m zum Horst Freihaltung des meist direkten Verbindungskorridors (1.000 m Breite) zwischen Horst und Haupt-nahrungsgewässer(n) im Radius m um den Brutplatz. Schutz von Fortpflanzungs- und Ruhestätten bedrohter, störungssensibler Vogelarten Weißstorch Einhalten eines Radius von m zum Horst. Kranich Einhalten eines Radius von 500 m zum Brutplatz. Freihalten der Nahrungsflächen im Radius zwischen m bis m um den Horst sowie der Flugwege dorthin. Rast- und Überwinterungsplätze störungssensibler Zugvögel Gänse Bis m ab Schlafgewässergrenze, auf denen regelmäßig mindestens nordische Gänse rasten ; Sicherung der Hauptflugkorridore zwischen Äsungsflächen und Schlafplätzen sowie von Äsungsflächen, auf denen regelmäßig mindestens 20 % des Rastbestandes oder mindestens nordische Gänse rasten. 42

15 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Artenschutz Artenschutz: Fledermausschutz nach TAK Schutzbereich Restriktionsbereich Anmerkung Gebiete mit besonderer Bedeutung für den Fledermausschutz Einhalten eines Radius von mindestens m: zu Fledermauswochenstuben und Männchenquartieren der besonders schlaggefährdeten Arten (Großer und Kleiner Abendsegler, Zwergfledermaus, Zweifarb- und Rauhautfledermaus) mit mehr als etwa 50 Tieren, zu Fledermauswinterquartiere n mit regelmäßig > 100 überwinternden Tieren oder mehr als 10 Arten, zu Reproduktionsschwerpunkt en in Wäldern mit Vorkommen von > 10 reproduzierenden Fledermausarten, zu Hauptnahrungsflächen der besonders schlaggefährdeten Arten mit > 100 zeitgleich jagenden Individuen. Einhalten eines Radius von 200 m: zu regelmäßig genutzten Flugkorridoren, Jagdgebieten und Durchzugskorridoren schlaggefährdeter Arten Außengrenze Vorkommensgebiet bzw. Winterquartier + Radius 3 km Strukturreiche Laub- und Mischwaldgebiete mit hohem Altholzanteil >100 ha und Vorkommen von mindestens 10 Fledermausarten oder hoher Bedeutung für die Reproduktion gefährdeter Arten 43

16 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Artenschutz Artenschutz: Abstandsregelungen Länder-Arbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten Empfehlungen, die als Abwägungsgrundlage dienen sollen weiche Tabuzonen Trifft auch Aussagen zu artenschutzrechtlich relevanten Arten, die nicht in der TAK benannt sind Unterscheidet zw. Ausschlussbereichen und Prüfbereichen Ausschlussbereich = Mindestabstand zwischen dem Brutplatz bzw. Revierzentrum einer bestimmten Art und geplanter WEA Prüfbereich = Radien um jede einzelne WEA, innerhalb derer zu prüfen ist, ob Nahrungshabitate der betreffenden Art vorhanden sind. Diese Nahrungshabitate und die Flugkorridore vom Brut- oder Schlafplatz dorthin, sind von WEA freizuhalten. 44

17 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Naturschutz Artenschutz: Legende # TAK-relevantes Fledermausquartier Puffer zu TAK-relevantem Fledermausquartier Puffer Vogelbrutplätze (weich/ LAG-VSW) Puffer Vogelbrutplätze (hart /TAK) TAK-relevante Gänseschlafplätze Puffer zu TAK-relevanten Gänseschlafplätzen TAK-relevante Wasservogelkonzentration Puffer zu TAK-relevanter Wasservogelkonzentration Grenze - Schutzwürdigkeitsuntersuchung "Wierachteiche - Zossener Heide" Grenze WEG 33 Regionalplanung - Fischadler (1.000 m / hart / TAK) - Kranich (500 m / hart / TAK) - Rohrweihe (500 m / hart / TAK & m /weich / VSW) - Rohrdommel (1.000 m / hart / TAK) - Seeadler (3.000 m / hart / TAK) - Weißstorch (1.000 m / hart / TAK) - Wiesenweihe (1.000 m / hart / TAK) - Baumfalke (1.000 m / weich / VSW) - Rotmilan (1.000 m / weich / VSW) - Schwarzmilan (1.000 m / weich / VSW) - Gänse und andere Wasservögel (5.000 m zu Schlafgewässern von min nord. Gänsen bzw m zu Rastgewässer von min Wasservögeln (ohne Gänse)) - Fledermauswinterquartier mit über 100 Individuen 45 (Maybach-Bunker)

18 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Wasser Flächentyp harte Tabuzone Art der Tabuzone weiche Tabuzone Oberflächengewässer Fließgewässer I. Ordnung (Nuthe und Nieplitz) Standgewässer, die größer als 1 ha sind Gewässerverlauf plus Schutzabstand von 50 m beidseits des linienhaften Verlaufs (aufgrund gesetzlichen Schutzstatus - 61 BNatSchG) Gewässerfläche Schutzabstand von 50 m plus (aufgrund gesetzlichen Schutzstatus - 61 BNatSchG) / / Trinkwasserschutzgebiete Zone I und II Gebietsfläche (zur Einhaltung der in der Musterverordnung zur Festsetzung von Wasserschutzgebieten definierten Verbotstatbestände ) Zone III / / / WSGs sind aus DDR-Zeiten und befinden sich in Überarbeitung, daher wird ersatzweise Bezug auf die gültige Musterverordnung des Landes Brandenburg Bezug genommen 46

19 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Wasser Legende WSG Zone I WSG Zone II Fließgewässer Standgewässer Puffer zu Standgewässer über 1 ha und zu Fließgewässer 2. Ordnung (Notte-Kanal) Grenze WEG 33 Regionalplanung - Zone I und II = harte Tabuzone zur Einhaltung der Verbotstatbestände der Musterverordnung zur Festsetzung von Wasserschutzgebieten - Abstand zu Fließ- und Standgewässern: harte Tabuzone 50 m aufgrund 61 BNatSchG - Laut Stellungnahme des WARL läuft derzeit ein Verfahren zur Änderung des WSG Groß Schulzendorf eine Änderung ist derzeit nicht bekannt, so dass die aktuelle gültigen Grenzen verwendet wurden 47

20 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Wald Ansiedlung von WKA im Wald grundsätzlich möglich Für Errichtung und Erschließung von WKA im Wald ist eine Waldumwandlung notwendig Waldumwandlung soll nach Stellungnahme der Forst versagt werden, wenn: Die Erhaltung des Waldes überwiegend im öffentlichen Interesse liegt, insbesondere wenn der Wald örtlich einen geringen Flächenanteil hat Bewaldungsanteile unter 20% werden als forstpolitisch problematisch gesehen Ein Waldanteil von unter 10% als bedenklich eingestuft Kann eine Umwandlung auf Ebene des FNP nicht in Aussicht gestellt werden, muss die Fläche als harte Tabuzone behandelt werden Gemäß Handlungsempfehlung zum Umgang mit kartierten Waldfunktionen bei der Planung von Windeignungsgebieten des MIL vom ist die Errichtung von WKA auf folgenden Flächen aus forstfachlicher Sicht ausgeschlossen: 160 geschützter Wald, Schutzwald 2100 erosionsgefährdeter Steilhang 2200 exponierte Lage 3110 Lokaler Klimaschutzwald 3211 Lokaler Immissionsschutzwald, Intensitätsstufe Lärmschutzwald 4100 Sichtschutzwald 7110 Weiserfläche für großräumige Inventuren 7120 Wissenschaftliche Versuchsfläche 7220 Naturwald 7300 Arboretum 7510 Bestand zur Gewinnung von forstlichen Vermehrungsgut 7520 Samenplantage 48

21 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zum Wald 7610 Historischer Waldbewirtschaftungsform mit Weiterbewirtschaftung 7710 Wald mit hoher ökologischer Bedeutung 7820 Kulturdenkmal 7900 Forstliche Genressource 8101 Erholungswald, Intensitätsstufe Erholungswald, Intensitätsstufe Erholungswald, Intensitätsstufe Erholungswald mit besonderer Rechtsbindung nach 12 LWaldG Waldfunktionskartierung angefragt sobald sie vorliegt, werden die benannten Funktionstypen als harte Tabuzonen in die Planung eingearbeitet 49

22 Windplanung harte und weiche Tabuzonen mit Bezug zu Sonstigem Funk/Radar: Teile des Stadtgebietes liegen vmtl. im Interessengebiet (35 km Radius) um die Luftverteidigungsradaranlage Berlin-Tempelhof und im Bereich des Flughafenradars BER Ob eine Störung vorliegt, muss im Verfahren anhand einer Einzelfallbetrachtung unter Berücksichtigung aller lokaler Bedingungen durch die zuständige Behörde geprüft werden. rechtfertigt keinen pauschalen Ausschluss 50

23 Neuaufstellung Flächennutzungsplan Windplanung harte und weiche Tabuzonen zusammen - Arbeitsstand Nur harte Tabuzonen (und WEG 33 RPG) Harte und weiche Tabuzonen (und WEG 33 RPG) 51

24 Neuaufstellung Flächennutzungsplan Windplanung harte und weiche Tabuzonen zusammen - Arbeitsstand 92,4 ha 20,1 ha Potenzialfächen = 598,5 ha 151,5 ha 334,5 ha 52

25 Windplanung Potenzialflächen Abwägung mit anderen Belangen: Denkmalschutz Regionalplanung (Entwurfsstand) Landwirtschaft Biotopverbundsystem... Konzentrationsflächen: wann verschaffen sie der Windenergienutzung in substanzieller Weise Raum?: Gemäß aktueller Energiestrategie des Landes sind 2% der Landesfläche für Windenergieanlagen vorzuhalten, um die energiepolitischen Ziele zu erreichen Gesamtgemeindefläche Zossen: ha Ermittelte Potenzialflächen: 598,5 ha 2% der Gesamtgemeindefläche: ca. 359 ha Parallel wird Ansatz über den tatsächlichen Stromverbrauch bearbeitet, der 50% aus Windenergie vorsieht 53

26 Stadt Zossen Neuaufstellung Flächennutzungsplan Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung Abstimmungstermin am

27 Stadt Zossen Neuaufstellung Flächennutzungsplan Frühzeitige Beteiligung der Behörden und der sonstigen TÖB Abstimmungstermin am

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