Die rechtsgeschichtliche Entwicklung der Versicherung

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1 Die rechtsgeschichtliche Entwicklung der Versicherung DISSERTATION der Universität St. Gallen, Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG) zur Erlangung der Würde eines Doktors der Rechtswissenschaft vorgelegt von * Clemens von Zedtwitz von Götighofen (Thurgau) Genehmigt auf Antrag der Herren Prof. Dr. Karl Heinz Burmeister und Prof. Dr. Urs Ch. Nef C Dissertation Nr. 2259

2 INHALTSVERZEICHNIS I. Einleitung l 1. Aufgabe der Versicherungsgeschichte 1 2. Ziel und Grenzen der Arbeit 2 3. Gliederung 3 n. Funktion der Versicherung 5 1. Einzelwirtschaftliche Funktion 5 2. Gesamtwirtschaftliche Funktion 7 HI. Begriff der Versicherung 9 1. Allgemeines 9 2. Die Diskussion über den Versicherungsbegriff Wesensmerkmale der Versicherung 14 a) Gegenseitige Deckung 15 b) Entgeltlichkeit 20 c) Gefährdung 22 d) Schätzbarkeit 23 e) Rechtsanspruch Abgrenzungen 27 a) Sparen 27 b) Glücksspiel, Wette und Lotterie 27 c) Fürsorge und Versorgung Begriff des Versicherungsvertrages 29

3 VIII - INHALTSVERZEICHNIS IV. Wurzeln der Versicherung Allgemeines Genossenschaftliche Zusammenschlüsse Versicherung auf erwerbswirtschaftlicher Grundlage Staatliche Initiative 35 V. Frühzeit und Antike (-ca. 500) Genossenschaftliche Zusammenschlüsse b) Familie, Sippe und territoriale Gemeinschaft 37 c) Lex Rhodia de iactu 38 d) Eranosvereine, Collegia tenuiorum 41 e) Jüdische Esel- und Schiffseigentümervereinigungen Versicherung auf erwerbswirtschaftlicher Grundlage b) Seedarlehen Staatliche Initiative b) Codex Hammurabi 54 c) Öffentlich besoldete Stadt- und Gemeindeärzte in Griechenland 55 d) Ton Soo in Japan 57 VI. Frühes Mittelalter (ca. 500-ca. 900) Genossenschaftliche Zusammenschlüsse b) Markgenossenschaften 59 c) Koinonia, colonna 61

4 INHALTSVERZEICHNIS - IX -» 2. Versicherung auf erwerbswirtschaftlicher Grundlage b) Seedarlehen Staatliche Initiative b) Grundherrschaft 65 c) Christliche Armen- und Krankensorge 67 VII. Hoch- und Spätmittelalter (ca. 900-ca. 1500) Genossenschaftliche Zusammenschlüsse b) Gilden, Zünfte " Versicherung auf erwerbswirtschaftlicher Grundlage b) Seedarlehen 77 c) Commenda 80 d) Bodmerei 83 e) Seeversicherung 84 a 84 bb) Entstehung aus Kredit- und Sicherungsgeschäften 84 cc) Seeversicherungsvertrag 89 dd) Ausbreitung 92 ee) Rechtliche Regelungen 93 ff) Vorliegen der typischen Züge der modernen Versicherung 103 f) Rückversicherung 104 g) Leibrente 108

5 X " INHALTSVERZEICHNIS 3. Staatliche Initiative b) Hospitäler von Orden und Städten c) Schiffseigentümergesellschaft in Portugal Vm. Frühe Neuzeit (ca ca. 1800) 1. Genossenschaftliche Zusammenschlüsse b) Schleswig-holsteinische Brandgilden c) Hamburger Feuerkontrakte a *> bb) Entwicklung cc) Vorliegen der typischen Züge der modernen Versicherung dd) Ausbreitung 2. Versicherung auf erwerbswirtschaftlicher Grundlage b) Montes pietatis, Aussteuer-, Witwen- und Waisenkassen c) Tontine d) Lebensversicherung e) Seeversicherungsrechtliche Kodifikationen a bb) England cc) Frankreich dd) Deutschland 3. Staatliche Initiative b) Hamburger Feuerkasse

6 INHALTSVERZEICHNIS - XI LX. Moderne 1. Genossenschaftliche Zusammenschlüsse b) Versicherungsgenossenschaft und Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit aa) Schweiz bb) Deutschland cc) Österreich dd) Vor- und Nachteile der Rechtsform 2. Versicherung auf erwerbswirtschaftlicher Grundlage b) Versicherungsaktiengesellschaften aa) Schweiz bb) Deutschland cc) Österreich dd) Vor- und Nachteile der Rechtsform 3. Staatliche Initiative b) Sozialversicherung a bb) Bedingungen für die Entstehung und Entwicklung in Deutschland cc) Erste Gesetzgebung dd) Ausbreitung ee) Theoretischer und rechtlicher Charakter

7 XII - INHALTSVERZEICHNIS c) Öffentliche Versicherung 201 aa) Schweiz 201 bb) Deutschland 202 cc) Österreich 202 X. Würdigung Begrifflicher Teil Geschichtlicher Teil 207 a) Genossenschaftliche Zusammenschlüsse 207 b) Versicherung auf erwerbswirtschaftlicher Grundlage 209 c) Staatliche Initiative 210 d) Einflüsse der drei Wurzeln auf die Entwicklung der Versicherung 211 e) Tragweite der Versicherungsidee 213

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