Themen-Reise 1 MARKTEINTRITT & MARKTPLÄTZE

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1 Themen-Reise 1 MARKTEINTRITT & MARKTPLÄTZE Do's & Dont's im ecommerce-recht Rechtliche Aspekte für den Markteintritt in Deutschland Pro & Contra einer duale Strategie? Onlineshop & Marktplatz Konkrete Herausforderungen anhand eines Best Practice Beispieles 1

2 Recht im E-Commerce Warum ist dieses Thema so wichtig? Komplexität durch viele mehrere österr. Gesetze: ABGB, KSchG, FAGG, UWG, ECG, Grenzüberschreitender Handel trifft, vor allem im B2C Geschäft, auf viele verschiedene Rechtsräume und Gesetze Jeder zweite Versender aus Österreich verletzt das Gesetz. * Abmahnungs-Wellen Ungenaue Versandangaben Fehler im Impressum Falsche (alte) Widerrufs- und Rücktrittsbestimmungen Fehler durch copy-paste Neue Verbraucherrechte-Richtlinie Einige Neuerungen* Neue Rücktrittsregelungen (Fristen und Widerrufsformular) Keine kostenpflichtigen Telefonnummer für Kunden Achtung bei Infos über Liefertermin und die Lieferbedingungen Formale Anforderungen an die Erfüllung der Informationspflichten etc. Wichtig: Rechtliche Expertise einholen und Seriosität durch Gütesiegel/Zertifizierung zeigen Die Liste stellt nur einen kleinen Auszug dar, viele weitere Informationen dazu finden Sie auf 2

3 Deutschland Abgaben Wer Elektrogeräte nach Deutschland exportiert, muss auch im Elektroaltgeräteentsorgungssystem gemeldet sein Verbrauchersteuern (Schaumweinsteuer, Branntweinsteuer u.a.) Ohne Standort in DE braucht es einen sog. Beauftragten, der die Steueranmeldungen vornimmt Verpackungsverordnung Teilnahme am deutschen Recyclingsystem ab der ersten Versendung grüner Punkt nicht ausreichend https://www.ihk-ve-register.de U.v.m. Für Mitglieder der Fachgruppe Versand- Internet und allgemeiner Handel 3

4 Best Practice Beispiel Thorsten Behrens Geschäftsführung Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen Telefon: Internet: 4

5 Beispiel: Online-Shop für Kleinsttresore Einzelunternehmen aus Wien Online-Shop in einem absoluten Nischensegment Ca. 50 Produkte Größte Auswahl in Europa Eigene Produktbeschreibungen Preise von Euro (im Schnitt: Euro) Verkauf in alle EU-Länder, vor allem nach Österreich und Deutschland Der Online-Shop ist ein Nebenstandbein zu einem Handwerksbetrieb, aber inhaltlich komplett unabhängig Der Shop existiert seit ca. 10 Jahren Warum das Gütezeichen? Die Zertifizierung mit dem Österr. E-Commerce- Gütezeichen wurde Anfang 2011 durchgeführt Warum das Gütezeichen? Bauchweh wegen möglicher Abmahnungen zum Glück noch nie eine bekommen Zur eigenen Absicherung Rechtssicherheit Die ursprünglichen AGB usw. hatte ich mir aus dem Internet zusammengesucht Entscheidung gegen einen Rechtsanwalt: Weiß der alles? Ist teuer Vertrauen schaffen in einem absoluten Nischenprodukt, bei dem weder Produkt noch Händler wirklich bekannt sind. 5

6 Häufige Fehler Das hat nicht gepasst: Häufige Fehler Das hat nicht gepasst: 6

7 Inhalte einer Zertifizierung Das hat der Kunde bekommen: Muster-Vorlagen für Impressum, AGB, Datenschutzbestimmungen, Hilfe/FAQ, Check-Out-Seite, Bestellbestätigung, Vertragsbestätigung, Lieferschein/Rechnung Regelmäßige Überprüfungen und Beratungen auch nach der Zertifizierung Empfehlungen: Aufteilung der Texte auf mehrere Seiten Platzierung der Links zu den Texten sichtbar auf jeder Seite Platzierung des Gütezeichens auf jeder Seite Muster: Checkliste 7

8 Muster: AGB Kosten-Nutzen Kosten der Zertifizierung: 500 Euro Prüfgebühr (einmalig) 500 Euro Nutzgebühr (jährlich) Derzeit: Förderung der Nutzgebühr im 1. Jahr durch das Wirtschaftsministerium und der WK Landesgremien Handel Darin enthalten: Überprüfung inkl. Checklisten und Testkäufen, Muster-Unterlagen, Beratung Informationen, Muster-Texte und Beratung bei Gesetzesänderungen (z.b. zur Verbraucherrechterichtlinie) Jährliche Wiederüberprüfung inkl. Checkliste und Beratung Marketingmaßnahmen durch das Gütezeichen Kostenlose außergerichtliche Streitschlichtung 8

9 Das hat es gebracht: Steigerung des Umsatzes um 30 Prozent im ersten Jahr nach der Zertifizierung seitdem leichte jährliche Umsatzsteigerungen. 30% Seit der Zertifizierung ist das Geschäft rentabel. Vor allem ist seitdem die Vorauskasse das Hauptzahlungsmittel. Das spart Kreditkartengebühren und andere Ärgernisse. Tipp Rechtsvorgaben nicht als lästiges Übel sehen, sondern überlegen, wie man die Vorteile, die man dem Kunden damit bietet, als selbstverständlichen Service herausstellen und so als Marketinginstrument nutzen kann. Beispiel: Amazon frustfreie Verpackung Service: Umverpackung in kundenfreundlichere Verpackungen Vorteil für den Händler: Rückgesendete Ware kann als neu wiederverkauft werden 9

10 Die AGB in Stichpunkten Diese Stichpunkte dienen dem schnellen Überblick. Rechtsgültig sind im Zweifel die ausführlichen AGB! Unser Shop wurde durch das Österreichische E-Commerce- Gütezeichen (www.guetezeichen.at) zertifiziert, denn seriöse Shops sind auf den ersten Blick erkennbar. Unseren Kundenservice erreichen Sie montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr unter Tel.: , Wir antworten so schnell wie möglich. Maximal benötigen wir 2 Werktage zur Beantwortung Ihrer Anliegen! Die AGB in Stichpunkten Die Lieferung erfolgt per Post. Das gesetzliche Rücktrittsrecht von 14 Tagen gilt natürlich auch bei uns. Sollten Sie ein Produkt aus, aus welchem Grund auch immer, innerhalb dieses Rücktrittsrechts zurückgeben wollen, übernehmen wir Ihre Rücksendekosten! Bei uns können Sie per Sofortüberweisung, Kreditkarte, PayPal, Vorkasse und Nachnahme bezahlen. Für die Zahlungsmittel fallen keine weiteren Gebühren an, lediglich bei Lieferung per Nachnahme sind die Gebühren der Post von Ihnen zu tragen. 10

11 Die AGB in Stichpunkten Um wichtige Funktionen eines Onlineshops (z.b. Warenkorb) anbieten zu können, verwenden wir Cookies. Die Cookies werden beim Schließen des Browsers automatisch wieder gelöscht. Wir möchten unseren Online-Shop für Sie so angenehm wie möglich gestalten. Um Informationen zu erhalten, was wir verbessern können, verwenden wir Google Analytics. Alle hierzu verwendeten Daten werden vollkommen anonymisiert gespeichert. Alle Daten, die wir von Ihnen erfassen, dienen lediglich der Auftragsabwicklung. Wir geben nur Daten weiter, die zur Erfüllung Ihres Auftrages notwendig sind (z.b. Ihren Namen und Ihre Adresse an die Post, damit Ihr Paket ausgeliefert werden kann). Das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen Gegründet 2001 Seriöse Online-Shops auf den ersten Blick erkennbar machen Qualitative Verbesserung der österr. E-Commerce Angebote durch Beratung und Information für Unternehmen durch laufende Kontrollen Steigerung des Vertrauens in E-Commerce Außergerichtliche Streitschlichtungsstelle forcieren Gesetzliche Überregulierung vermeiden 11

12 Ihre Fragen Marktplätze Marktbeherrschende Stellung von zwei, drei großen internationalen Player* Marktplätze: 26,7 Mrd. Multichannel-Versender: 14 Mrd. Internet-Pure-Player: 5,6 Mrd. Ungleiche Wettbewerbsbedingungen Faire Einkaufspreise für Händler (Großhändler) Abgabenfairness Verluste Bewusstsein-Schaffen bei Bevölkerung Studie aus

13 Marktplatz vs. Webshop, oder Beides? Den richtigen Marktplatz finden das 438. rote Handtuch zu verkaufen kann funktionieren, wird aber schwierig Regionale Marktplätze? Branchenspezifische Marktplätze? Provisionsmodelle vs. Bewerbungskosten Abhängig von Produkt, Positionierung, bestehendem ecommerce Know-How, etc. Gemeinschaft vs. Freiheit Signifikante, internationale Käuferklientel vs. einfachste Vergleichsmöglichkeit Angebotsgröße zeigen oder Nische besetzen was verkaufen die Anderen? Vertragsbedingungen ansehen Verwendung & Einsatz von Kundendaten In welche Länder darf/muss ich liefern Sonstige Beschränkungen? Kann ich Rechtssicher auf diesem Marktplatz verkaufen? Best Practice Beispiel 13

14 Moritz Meier Shortfacts Start: Mai 2013 Weltweit unter den zehn größten E-Commerce Unternehmen 18 Mitarbeiter in Wien Händlerorientierter Marktplatz Die Händler stehen im Vordergrund! Rakuten ist ideal für: E-Commerce Einsteiger ohne Know-How Unternehmen die bereits einen eigenen Online-Shop betreiben Marktplatz als zusätzlicher Kanal Vertreiber von Grillern und Zubehör Ladengeschäft seit dem Jahr Mitarbeiter seit Februar 2013 am Rakuten Marktplatz hatte vor dem Einstieg bei Rakuten schon E-Commerce Erfahrung (betrieb bereits einen Webshop) Im Rakuten Shop sind derzeit ca. 100 Produkte 14

15 Was wurde umgesetzt? Vorbereitungs- Beratungsphase ca. 3 Wochen Unterstützung beim Shop-Design Unterstützung bei Imports und Datenuploads Beratung bei Marketing und PR-Fragen durch die bereits bestehende E-Commerce Erfahrung und die enge Zusammenarbeit mit dem Rakuten ECC stand dem Online Gang schon nach kurzer Zeit nichts mehr im Weg *ECC: E-Commerce-Consultants jeder Rakuten Händler hat einen eigenen und persönlichen Ansprechpartner der ihn von Anfang an betreut Was passierte nach dem Online-Gang? Rakuten Marktplatz vergrößerte den Kundenstamm schnell und vor allem kosteneffizient! Jeder österreichische Rakuten Händler hat die Möglichkeit sich kostenlos zusätzlich am deutschen Rakuten Marktplatz listen zu lassen Kundenstamm vergrößert sich somit um das 10-fache! Mit dem Online-Shop auf Rakuten.at bedient er mehr Kunden in Deutschland als über seinen Shop auf Amazon.de Händler generiert mittlerweile mehr Online-Umsatz als im stationären Handel 15

16 Was passierte nach dem Online-Gang? Gezielte Verkaufsevents Rakuten Super Sale % 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% 28% 66% 99% Zugriffe auf Webshop +28% Auftragsvolumen +66% - Bestellungen haben sich vervierzigfacht Beste Listung in allen relevanten Preissuchmaschinen (z.b. Geizhals) Beste Kundenrezensionen (Kundenzufriedenheit 99%) Wie geht es weiter? stetiger persönlicher Kontakt mit Rakuten ECC gemeinsam werden neue Ideen und verkaufsfördernde Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt Gemeinsames erfolgreiches Arbeiten soll auch zukünftig gewährleistet sein 16

17 Ihre Fragen Themen-Reise 2 KUNDENFINDUNG & VERSAND Social Media: Was macht ein Händler auf Facebook, Pinterest & Co. Vertrauen bringt Umsatz modernes Empfehlungsmarketing Herausforderung Versand & vom Offline-Flugblatt zu Online-Kunden Beispiele von österr. (Online)-Händlern 17

18 Kundenfindung Was macht ein Händler auf Facebook, Pinterest & Co.? Verkaufen? Vermarkten? Kommunizieren? 26% der österr. Einzelhandelsunternehmen sind in sozialen Netzwerken präsent 3,2 Millionen ÖsterreicherInnen sind auf Facebook Pinterest als Traffic-Bringer für Onlineshops? User heften (pinnen) Bilder (Pins) mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände auch mit Echtzeitinformationen aus dem Onlineshop (rich pins) möglich 18

19 Social Media Guidelines Empfehlungsmarketing Mundpropaganda, Word of Mouth Instrument der (Neu)-Kundengewinnung Bewertungen und Referenzen von Kunden Regelmäßig kontrollieren Kunden aktiv um Bewertungen bitten! 19

20 Best Practice Beispiel Oliver Schmiedel HEROLD Business Data GmbH Telefon:

21 BEST PRACTICE Handelsunternehmen für Industrieregale Seit ca. 15 Jahren im Business Familienbetrieb 4 Mitarbeiter Verkauf über Außendienst an gewerbliche Unternehmen Woher bekommen wir jetzt Besucher für unseren Online-Shop? 21

22 Der Kunde im Fokus Zielgruppe Stationärer Handel Versandhandel Außendienst Langjährige Tradition Startup Preis-Leistungs-Verhältnis Einmalkauf wiederholter Kauf Spezielles Suchmaschinenoptimierung 2010 Start einer SEO-/SEA- Kampagne SEO für langfristigen Erfolg SEA für den kurzfristigen Erfolg SEO-Maßnahmen: URL-Struktur wurde überarbeitet Meta-Daten Title Description 22

23 Adwords-Kampagne 2010 SEA-Maßnahmen Adwords-Kampagne für 5 Anzeigengruppen ca. 200 Keywords CPC rund 1,35 Parallel dazu werden Mailadressen gesammelt 250 Produkte, 50 Aufträge Newsletter Marketing 2011 Ein Newsletter-System wird installiert Auf Basis der gesammelten Adressen 400 Stück, zu Beginn 4 Newsletter Openrate ca 25% Klick-Rate ca. 5% Keine unmittelbare Conversion, aber Empfehlungen für spätere Abschlüsse Pro Jahr mit entsprechenden Gutscheinen: 400 Produkte, 100 Aufträge 23

24 Empfehlungsmarketing 2012 Empfehlungsmarketing + Social Media Aktivitäten werden forciert Im Danke für Ihren Auftrag - werden Kunden aufgefordert, zu bewerten Social Media Aktivitäten: Google+ und Facebook 500 Produkte, 200 Aufträge Empfehlungsmarketing Online Bewertungen sammeln Auch offline: Mit Bewertungskärtchen erreichen Sie auch weniger Internet affine Kunden. 24

25 Ausbau der Adwords-Kampagne 2013 Ausbau der Google Kampagne 1 Online-Kampagne: 15 Anzeigengruppen, 500 Keywords, CPC ca. 1,20 1 Mobile Kampagne: 3 Anzeigengruppen, 100 Keywords, CPC ca. 1,80 Zwei stationäre Abholservice-Stationen wurden etabliert 500 Produkte; 300 Aufträge Vorher-Nachher Die Produkte wurden zuerst nur über den Außendienst vertrieben Parallel dazu wurde ein Online-Shop eingerichtet Start mit 100 Produkten 10 Aufträge in 9 Monaten Durch begleitende Marketing-Maßnahmen konnte der Vertrieb längerfristig nachhaltig gesteigert werden Zusätzlicher Vertriebskanal Erweiterte Kundengruppe (Auch b2c) Durch SEM, Newsletter, Onlineshop und Empfehlungsmarketing 500 Produkte; 300 Aufträge 25

26 Fazit E-Commerce = große Chance Zielgruppe im Fokus Keine Insellösung Erfolg nur mit entsprechendem Marketing Verknüpfung zwischen E-Commerce und herkömmlichem Business Step by Step vorgehen Erfolgskontrolle Ihre Fragen 26

27 Logistik & Versand Abläufe im Hintergrund Kommissionierung, Verpackung, Frankierung, Versendung Logistik-Partner Dienstleister mit viel fachlichem Know-How Kompatibilität der IT-Systeme Checkliste Versanddienstleister Online-Versandabwicklung Flexible Abhol- und Zustellzeiten Internationaler Versand Paketversicherung Paketgewicht Sendungsverfolgung Mehrere Zustellversuche Hinterlegung der Sendung Retourenservice Dauer der Lieferzeiten 27

28 Der Kreis schließt sich vom Offline-Flugblatt zu Online-Kunden Paketbeigaben Best Practice Beispiel 28

29 Wolfgang Grausenburger, MBA Leitung Marketing Paketlogistik Österreich Österreichische Post AG Post und Systemlogistik als ideale Partner für KlassischeMusikPerKlick Österreichs größter Logistikdienstleister X2C-Marktführer in Österreich mit ca. 75% Marktanteil Innovative Last-Mile- Lösungen Zahlreiche Zusatzservices Weltweiter Versand Track & Trace Fulfillment-Spezialist Webshop-Logistik Value Added Delivery Marketing Services Individuell abgestimme Lösungen Langjährige Erfahrung Beschleunigte Prozesse Spezialisierung auf Onlinevertrieb von klassischer Musik auf CD und per Download Geschäftsführung seit vielen Jahren im Musikgeschäft etabliert Seit vier Jahren im Onlinebusiness tätig Vier Mitarbeiter Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern weltweit 29

30 Ausgangslage & Entwicklung Fixkosten: Lager Standort Instandhaltung Personal Onlineshop, weltweiter Versand Kommissionierung und Verpackung durch Kunde selbst Versand mittels Paketmarke, Selbstauflieferung Rascher Anstieg der Mengen Abwicklung durch Kunde selbst nicht mehr effizient Outsourcing an Post und Systemlogistik Kosten- und Zeitersparnis durch Outsourcing Optimale Prozessgestaltung Skalierbarkeit möglich Was wird gemacht? Anbindung des Onlineshops an die bestehenden Schnittstellen der Systemlogistik Versand B2B und B2C ins In- und Ausland (weltweit) Lagerung in Fachbodenregalen Expressversand per EMS Bestellannahme Kommissionierung nach einer individuell auf Kunden abgestimmten Kommissioniertechnik Lagerverwaltung, tägliche Übermittlung der Lagerbewegungen Gemeinsame Optimierung von Verpackungs- und Marketingmaterial Automatische Belabelung mittels Versandsoftware Direkte Einlieferung ins Post- Verteilzentrum Erstellung von Marketingunterlagen Produktveredelung und Konfektionierung von Sonderaufträgen 30

31 Was hat es gebracht? Üblicherweise anfallende KOSTEN bei Neustart eines Onlineshops Ihre VORTEILE + Webshoperstellung + Schnittstellenanbindung an Logistikpartner + Fulfillment (Lagerung, Bestellmanagement, Kommissionierung, Verpackung) + Versand (Paketpreis) + Verpackungsmaterial + Retouren + Zusatzleistungen (Veredelung, Konfektionierung, Beilagen etc.) + Buchungssystem (Rechnungserstellung, Mahnwesen) Gemeinsame Prozessoptimierung Beschleunigte Prozesse Maßgeschneiderte Logistiklösung aus einer Hand Konzentration aufs Kerngeschäft möglich Lassen Sie sich von Ihrem Logistikpartner über Outsourcing-Möglichkeiten persönlich beraten! Ihre Fragen 31

32 Themen-Reise 3 MARKTETING Crossmediales Marketing: TV, www und mobile Suchmaschinen-Marketing Lokales Best Practice Beispiel Onlinemarketing Newsletter Social Media Suchmaschinenwerbung Display Advertising Mobile Marketing Produkt- und Preisplattformen Online-PR etc. 32

33 Unterschied SEO und SEM SEO = Search Engine Optimization SEM = Search Engine Marketing Google Adwords Auktionsmodell Bezahlt wird pro Klick Kosten hängen u.a. von Wettbewerb und Angebot ab Wie viele bieten auf dasselbe Keyword? Wie viel möchte ich max. pro Tag/Monat ausgeben? rotes Handtuch kann 0,80 Euro pro Klick kosten, neues iphone kann auch 3,50 Euro oder mehr pro Klick kosten Faktoren der Platzierung: Gebot und Relevanz Gute Klickrate (CTR) Anzeigentext und Keyword Qualität der Zielseite und Vergangenheit Lokale Suche 33

34 Selbst recherchieren vs. Bauchgefühl Wonach suchen meine pot. Kunden? Verwenden deutsche Kunden dieselben Begriffe wie österreichische Kunden? Welche Keywords sind die richtigen, effizienten? Best Practice Beispiel 34

35 Evelyn Leu Associate Industry Manager, Google Telefon: Best Practice Textilhändler aus Kremsmünster verkauft Heimtextilien wie Tischdecken, Bettwäsche, Küchenwäsche und Teppiche nach Maß seit 9 Jahren im Online-Business tätig 35

36 Suchmaschinenmarketing SEM seit ca. 1 Jahr Zusammenarbeit mit Google Berater seit Anfang 2014 Beratung im AdWords Konto und Beratung bei Marketing Kampagnen Regelmäßige Telefonate (ca. 2 Mal/Monat) persönliches Meeting in Wien bei bestimmten Kampagnen z.b. YouTube auch öfters Was genau wurde gemacht? Klare Aufteilung in Performance und Branding Performance: Google Search 52 Kampagnen mit ca. 150 Haupt-Keywords in 7 Sprachen Breakdown der Kampagnen auf einzelne Länder Bessere Organisation und Verwaltung der Kampagnen Bessere Kontrolle der Kosten ROI (Return on Investment) auf Länderebene Sprachliche Unterschiede werden deutlich (DE vs. AUT) 36

37 Branding: Youtube, Display Youtube InStream Image Kampagne für 3 Wochen Über 500k Impressionen Verdoppelung des Umsatzes durch direkte Zugriffe Erhöhung der Netto-Reichweite, d.h. des Bekanntheitsgrades Display-Kampagnen auf Re-Marketing Basis Nicht auf Produktbasis Budgetverteilung Google Search: 78% Produktsuche: rd. 15% Re-Marketing (Display): rd. 2% YouTube: 5% (3 Wochen Kampagne) 37

38 Ein paar Einblicke Geschäftsführer gestaltet, überwacht und optimiert die Anzeigen und das Adwords Konto selbst Selbststudium Learning by doing und Beratung durch Google Berater Zeitinvestment ca. 4-8 Stunden pro Woche Display und Re-Marketing Kampagnen werden nur für Branding Kampagnen verwendet. Performance, Rück- und Ausblick Performance 2014 bisher Umsatzsteigerung von 60% Die größte Herausforderung 2014? Konversionsrate erhöhen 38

39 Mobiler Kanal als zukünftiger Potentialträger Größtes Projekt für 2015: Responsiv Webseite und Responsiv Webshop Empfehlungen für Händler Geduld haben wöchentlich optimieren, insbesondere falsche Keywords immer wieder aussortieren Kampagnenstruktur Reichweite vergrößern durch Display/YouTube 39

40 Ihre Fragen Crossmediales Marketing Suchmaschine Radiospot Print- Anzeige Digitale Anzeige, zb in einer APP Fernsehspot Beispiel für verschiedene Momente und Kanäle eine Werbebotschaft zu erleben 40

41 Best Practice Beispiel 41

42 Mag. (FH) Martin Seeger Potenzial von Crossmedia 42

43 TV & Online Mediennutzung Wir verbringen täglich fast 3 Stunden mit Fernsehen nur geschlafen wird mehr TV ist das Medium mit der höchsten Unterhaltungskompetenz Fernsehen erreicht jeden Tag durchschnittlich 4,5 Mio. Menschen TV ist die wichtigste Informationsquelle in diversen Bereichen (Sport, Nachrichten, ) Wir sind täglich 103 Minuten online Online-Intensivnutzer schauen auch überdurchschnittlich viel TV Drei Viertel aller Bewegtbild Nutzer im Internet sehen im Web TV-Inhalte Mehr als jeder zweite österreichische Internetnutzer sieht sich Online-Videos an Die ProSiebenSat.1 PULS 4 GmbH erreicht täglich mehr als eine halbe Million Zuseher im TV und 1,6 Mio. Unique-User pro Monat mit ihrem digitalen Portfolio. Crossmedia - Multiscreen ONLINE SMART TV MOBILE WEBSITES ipad iphone ANDROID SMARTPHONE HbbTV 43

44 Crossmediale Inhalte 1,6 TV-Geräte 5 Screens pro Haushalt TV Geräte in Österreich im Jahr 2013 verkauft 67% der Jährigen nutzen TV und Internet parallel 80% der Parallelnutzer suchen nach Inhalten, die sie im TV gesehen haben Quelle: ÖWA Plus 2012 IV Basis: Österreich, alle Ebenen; Fernsehen Gesamt; E12+ Zeitraum: ; Mo.-So.; 03:00-03:00 Uhr; Quelle: AGTT / GfK: Fernsehforschung/ Evogenius Reporting Basis: (14-49 Jahre): Fälle. Quelle: SevenOne Media/ mindline media, Zahlen- und ihre Bedeutung 195, ,- 1 Spot im Juli 6.210,- Die Beste Platzierung im Finale 112,- 1 Spot im Finale 3.370,- 1 Spot in der Daytime auf sixx Austria Gewinnspiel pro Tag (10x ausgestrahlt) 44

45 360 Service für Ihren Erfolg Media Beratung Konzeption TV Mediaplanung Research Individuelle Beratung zur Erreichung der Kunden Ziele Berücksichtigung all unserer Medienkanäle Optimale Beratung für die größtmögliche Effizienz und Effektivität Ausarbeitung eines Massnahmenkatalog zur Erreichung Ihrer Mediaziele Unterstützung bei der Gestaltung & Produktion Großes Know How durch unsere in house Research Abteilung Erstellung von Mediapläne für Kunden Breites Analysespektrum Kampagnen Tracking Untersuchung der Leistung der Gesamtkampagne Marktforschungsstudien Wirkungsstudien Best Practice Beispiel 45

46 Beispiel Lebensmittelhandel Firma: KochAbo Betriebs GmbH Marke: kochabo.at Reines E-Commerce Unternehmen Zustellung von Rezepten und Zutaten Start vor 2 Jahren im Großraum Wien Mittlerweile in ganz Östrerreich Mediabudget: Brutto Best Practice: kochabo.at Ziel der Zusammenarbeit: Rasche Verankerung der Marke in den Köpfen der Zuseher Bestmögliche Erklärung des Bestellvorgangs Durchführung Klassische TV-Kampagne Übernahme der Planung durch ProSiebenSat.1 PULS 4 Product Placement in Café Puls 46

47 Einfluss des Beitrags in Café Puls Besuche Beitrag in Café Puls Uhrzeit Quelle: Google Analytics Best Practice: kochabo.at Kampagnenzahlen Jänner 2014: Zielgruppe Erw Jahre Spotlänge 20 Sekunden Ausgespieltes Volumen ,- ProSieben Austria, SAT.1 Österreich, PULS 4, kabel eins austria & Café Puls 20 Tage 95 Spots Ausstrahlungen Einzelkontakte Gesamtkontakte 47

48 Einfluss der TV-Kampagne Zugriffe auf die Website Werbedruck in Prozent Kalenderwochen Quelle: Google Analytics Rot: Werbedruck Blau: Zugriffe auf kochabo.at Key Message Auch mit kleinem Budget: Kann man große Erfolge erzielen der richtige Einsatz zählt Kann man den Bekanntheitsgrad seiner Marke schnell steigern Kann man einen positiven Imagetransfer erzielen 48

49 Ihre Fragen Themen-Reise 4 WEBSHOPKOSTEN & ZAHLUNGSMITTEL Online-Zahlungsmittel und richtig gute Schnittstellen Was kostet ein Webshop wirklich? Kosten-Nutzen-Analyse inkl. Online-Kalkulator Konkrete Beispiele aus dem Handel 49

50 Zahlungsmittel im ecommerce In Onlineshops angebotene Bezahlmöglichkeiten EHI ecommerce Markt Österreich 2013 Wie kommen die Zahlungsmittel in den Shop? PSP Payment Service Provider Zahlungsabwicklung auslagern mehrere Zahlungsmittel mit 1 Partner einbauen Schnittstellen zu Kreditkartengesellschaften und Banken Webshop Software Lösungen für jede Art der Zahlungsverarbeitung = Telefon, Fax, , Webshop, Mobil 50

51 Best Practice Beispiel Christian Renk Geschäftsführer Telefon

52 Best Practice Seit 2000 im Geschäft tätig Tätigkeit: Fahrradverkauf; verkauft/repariert seit 2000 Fahrräder und Zubehör in eigenem Shop Onlineshop: seit 2012 Sachverhalt Problembereich Firma hat Fokus auf Design und Aufbereitung des Onlineshops gelegt Thema Zahlungsmittel kaum beachtet -> überzeugt, dass keine große Aufmerksamkeit notwendig sei nur Vorauskasse und Kreditkarte reges Interesse an den Artikeln -> Kunden brechen jedoch den Einkauf bei Bezahlung ab 52

53 Zahlungsmittel-Mix Ich überarbeite gerade meinen Onlineshop. Nur welche Bezahlmittel soll ich noch zusätzlich anbieten? Wichtig ist ein Mix aus den unterschiedlichen Bezahlmöglichkeiten. So ist z.b. SOFORT Überweisung eine gute Möglichkeit weiteren Kunden das Bezahlen zu ermöglichen. Warum SOFORT Überweisung? 53

54 Leichte Integration? Leichte Integration? Das musst du mir erklären Ich benutze das Shopsystem Magento. Das erkläre ich dir gerne Vorgefertigte Module und Plugins Es gibt für die unterschiedlichen Shopsysteme fertige Module, welche mittels Plug and Play eingespielt werden können. Shopsysteme: 54

55 Integration via Payment Service Provider Ich selbst habe eine Eigenlösung für meinen Onlineshop und habe mich deshalb für die Integration über einen Payment Service Provider entschieden. Entwicklung nach Relaunch Jahr/Monat Außenumsatz , , ,12 Transaktionen Ticketgröße 96,59 98,70 99,29 Conversion 62,27% 70,12% 75,64% 55

56 Entwicklung und Kosten Bezahlmittel Checkoutanteil Umsatz 2014 KK MC/Visa 55% ,- SÜ 20% ,- PayPal 20% ,- PayBox 5% 4.000,- Kosten Einmalig Monatlich Transaktion Shopmodul für Magento Entwicklung Konditionen SOFORT Überweisung 1 Std. (entspricht ca. 100,-) 0,- 0,- 0,- EUR 59,90 0,- 0,- 0,- 0,90% + 0,25 EUR je Trx. Summe EUR 159,90 0,- EUR 184,25 Warum sind WIR von SOFORT Überweisung überzeugt? Beliebtes Zahlungsmittel bei E-Commerce Händlern Sicheres Zahlungsmittel für Händler und Endkunden Stärkung der Kundenbeziehung zur Bank mit jeder Online-Banking Zahlung Banken haben das höchste Vertrauen der Endkunden (trotz Finanzkrise) Banken wissen über Bonität auf Käuferund Händlerseite d.h. Komplexe und teure Risikosysteme und Ausfälle sind vermeidbar 56

57 Best Practice Beispiel Mario Linzbauer Senior Key Account Manager Wirecard CEE Telefon: 0316 / Internet: 57

58 Best Practice: Sport-Händler Gründung 1994 Live-Go des Onlineshops 2006 <10 Mitarbeiter Branche: Retail Vertriebswege: Onlineshop 5 stationäre Shops (4x Österreich, 1x Schweiz) Best Practice: Sport-Händler Produkte: Radsportartikel und Zubehör Kunden: B2C Zielgruppe: Radsportamateure und Semiprofis (Rennrad, Triathlon, Mountainbike, Downhill & Freeride) Versand: in den ersten Jahren nur nach Österreich & Deutschland mittlerweile weltweit 58

59 Details zum Onlineshop Angebotene Zahlungsmittel: Kreditkarte: Visa, MasterCard, Diners Club Maestro SecureCode PayPal Nachnahme Vorauskasse (nur auf Sonderwunsch) Vereinfachung wiederkehrender Zahlungen Steigerung der Usability bei Folgekäufen Onlineshop ermöglicht die 24h-Verfügbarkeit des umfangreichen Sortiments Anforderungen an Wirecard CEE Stabile Schnittstelle zum eingesetzten Shopsystem Wird durch kostenloses Plugin ermöglicht Unkomplizierter Bezahlvorgang für Konsumenten Händlerseitig kein Kontakt mit kritischen Zahlungsdaten Flexibilität/Unternehmensentwicklung Aufgrund der Internationalisierung wurden Zahlungsmittel und Sprachen ergänzt Ermöglicht zielgruppenspezifische Ansprache Richtiger Zahlungsmittel-Mix je Zielgruppe/Zielland 59

60 Unternehmenszahlen - Onlineshop Live-Go des Onlineshops: 2006 Bestellungen im Onlineshop Jährliche Steigerung ist gegeben Erkennbarer Anstieg in Q4 (Weihnachtsgeschäft) Mobil Bestellungen über mobile Endgeräte nehmen stetig zu Onlineshop & Bezahllösung müssen auf Smartphone und Tablet optimal bedienbar sein Kunden-Statement Die Bezahllösung von Wirecard CEE ist seriös, einfach in der Handhabung und verständlich für unsere Kunden. 60

61 Ihre Fragen Was kostet ein Webshop jetzt wirklich? Webshop Kosten-Nutzen-Analyse Nebenkosten nicht vergessen Hosting, Wartung und Support des Webshops Vertragserrichtung, Rechtstexte Text- und Übersetzungsdienstleistungen Designerstellung und Produktfotographie Zertifizierung, Gütesiegel Dritt-Systeme (zb Zahlungsmitteldienstleister, Lizenzkosten für Shopsoftware, etc.) 61

62 Arten von Webshops Opensource- Lösung Kauf/ Lizenz- Lösung Eigen- Entwicklung Anbindung & Schnittstellen Schnittstellen für Imports von Katalogen oder Preislisten Schnittstellen zwischen dem Web- Shop ( Frontend ) zu unternehmensinternen Applikationen ( Backend ). Warenwirtschaft Fakturierung, Buchhaltung Zahlungsmittel Provider Logistik Etc. Wichtig: Schnittstellen bei/mit Beispielen hinterfragen 62

63 Best Practice Beispiel MarkusZoglauer Geschäftsführung Andreas Bründl E-Commerce Spezialist ETRON Softwareentwicklungs- und Vertriebs GmbH Telefon: +43 (1) Internet: 63

64 Was kostet ein Auto? Warum Preise für Onlineshop-Lösungen so unterschiedlich sind Hybrider Handel 64

65 Praxisbeispiel Bestand: Fotogeschäft lokales Geschäft zwei Standorte Warenwirtschaft Projektziel: Webshoplösung mit WaWi-Anbindung Anbindung an Geizhals Projektaufstellung Standardshop auf Magento-Basis Standard-Template, angepasst an CI-Farben Anbindung an Geizhals Lagerstandsanzeige für jeden Standort Ware zum Abholen -Option Bestätigungs- Zahlungsmethoden Kreditkarten (MasterCard, VISA) Sofortüberweisung Rechnung bei Abholung Projektkosten: 7.200, 65

66 Was macht einen Webshop aus? Was macht einen Webshop aus? Technologie (Shop-Funktionen) Schnittstellen (Datenaustausch) Design (Aussehen) Wie komme ich zu einem Webshop? Miet-Shop Individuelle Lösung TIPP: firmen.wko.at - Firmen A-Z, IT-Dienstleister in Ihrer Nähe KALKULATOR Online-Tool auf webshopkosten.etron.co.at 66

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