Rinderreport Baden-Württemberg 2003

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1 Dr. Ralf Over, LEL Schwäbisch Gmünd, Ökonomik Rinderreport Baden-Württemberg Ergebnisse der Rinderspezialberatung in Baden-Württemberg im Wirtschaftsjahr 2002/03 - Im Rinderreport 2003 sind die Ergebnisse der Betriebszweigauswertung von 383 konventionell wirtschaftenden Milchviehbetrieben aus allen Beratungsdiensten Rindviehhaltung in Baden-Württemberg zusammengefasst. Anhand von Deckungsbeitragsrechnungen und Vollkostenkalkulationen wird ein Überblick über die Wirtschaftlichkeit von spezialisierten Milchviehbetrieben in den Beratungsdiensten im zurückliegenden Wirtschaftsjahr 2002/03 gegeben. Die Auswertungen basieren auf dem von der LEL gemeinsam mit einigen Beratern entwickelten Excel-Programm Rindcash. Entwicklung der Wirtschaftlichkeitszahlen Die Betriebszweigauswertung Milchvieh im Rinderreport existiert seit nunmehr sieben Jahren. Die Zahl der beteiligten Betriebe hat ständig zugenommen (siehe Tab. 1). In diesem Zeitraum lag die jährliche Milchleistungssteigerung bei Ø 200 kg. Im Wirtschaftsjahr 2002/03 stieg die Leistung um ca. 150 kg auf nunmehr knapp kg je Kuh. Gleichzeitig brachen die Milcherlöse um 3,7 ct/kg auf 34,1 ct/kg ein. Erstmals führte dies zu einem Deckungsbeitragsrückgang, und zwar um 180 /Kuh bzw. bei Ø 55 Kühen um ca je Betrieb! Beim Vergleich der Ertrags- und Kostenstruktur der 25 % besseren mit den 25 % weniger erfolgreichen Betrieben (Tab. 2) wird die Spannweite der Betriebe deutlich. Tabelle 1: Knapp kg Milchleistung bei nur wenig höheren variablen Kosten resultieren in 775 Deckungsbeitrag je Kuh mehr. Unterstellt man eine ähnliche Festkostenbelastung, bedeutet dies beim Durchschnittsbestand von 55 Kühen ca Mehrgewinn bei den 25% besseren Betrieben verglichen mit dem unteren Viertel. Entwicklung wichtiger Kennzahlen in den untersuchten Beratungsdienstbetrieben ( ) 1996/ / / / / /03 Betriebe Anzahl Kühe/Betrieb Anzahl Milchleistung kg/kuh Milchleistung ECM kg/kuh Fett % 4,19 4,17 4,14 4,15 4,17 4,15 Eiweiß % 3,42 3,4 3,41 3,43 3,43 3,43 Milchpreis ct/kg 33,0 33,5 33,6 36,3 37,8 34,1 kg/kuh Milcherlös /Kuh Altkuherlös /Kuh Kälber /Kuh Bestandsveränderungen /Kuh Sonstiges (Zuchtvieh, Schlachtprämien..) /Kuh Erträge insgesamt /Kuh ct/kg Milch 39,3 40,5 40,1 41,3 42,1 39,2 Bestandsergänzung /Kuh Kraftfutter und Mineralfutter /Kuh Saftfutter /Kuh var. Kosten gesamt /Kuh (ohne Grundfutter) ct/kg Milch 16,0 16,7 14,8 15,0 15,3 15,6 Deckungsbeitrag I /Kuh (vor Grundfutter) ct/kg Milch 23,3 23,8 25,4 26,3 26,8 23,6 1998/99 erfolgte keine Auswertung ECM: auf 3,4% Eiweiß und 3,7% Fett korrigierte Milch Milchpreis: Auszahlungspreis bei tatsächlichen Inhaltsstoffen und Zuschlägen inkl. Mwst. Saftfutter seit 2001/02 gesondert erfasst Um die Aufwendungen für Milchquoten in den Vergleich einzubeziehen, ist in Tab. 2 unterstellt, dass kg eigene Milchquote vorhanden sind. Für den darüber hinaus gehenden Quotenbedarf sind im bereinigten Deckungsbeitrag I kalkulatorische Quotenkosten von 4 ct/kg in Ansatz gebracht. Auch nach dieser Korrektur bleibt ein Unterschied zwischen dem oberen und unteren Viertel der Betriebe von 685 /Kuh u. Jahr bzw im Ø-Betrieb bestehen. In diesem Jahr konnten in 65 Betrieben Grundfuttermengen und kosten erfasst werden. Im Durchschnitt betrug der Grundfutteraufwand in diesen Betrieben 405 /Kuh (Vollkosten inkl. Ausgleichsleistungen, abzgl. Lohnansatz, Festkosten für Lager und Gebäude). Zwischen oberem und unterem Viertel der Betriebe trat kein bedeutender Un- 33

2 Landinfo 9/2003 Tabelle 2: Erträge und Aufwendungen für alle Rassen (sortiert nach Deckungsbeitrag I/Kuh und Jahr), 2002/03 alle Rassen Ø Vorjahr (01/02) Gesamt 2002/03-25% +25% Betriebe Anzahl Kühe/Betrieb Anzahl Milchmenge gesamt kg/kuh Milchmenge ECM kg/kuh Fett % 4,17 4,15 4,15 4,14 Eiweiß % 3,43 3,43 3,44 3,42 Kraftfutter MLF-III korr. kg/kuh Saftfutter MLF-III korr. kg/kuh kg/kuh Milchpreis ct/kg 37,8 34,1 33,7 34,2 Milcherlös /Kuh Altkuherlös /Kuh Kälber /Kuh Zuchtvieherlös /Kuh Schlachtprämien /Kuh Bestandsveränderungen /Kuh Sonstiges /Kuh Ertrag gesamt /Kuh ct/kg 42,1 39,2 39,2 39,3 Bestandsergänzung /Kuh Kraftfutter /Kuh Saftfutter /Kuh Kraftfutterpreis /dt 20,2 19,7 19,1 19,7 Kraftfutter je kg Milch g/kg Milch Mineral- u. Sonderfutter /Kuh Besamung, Deckgeld /Kuh Tierarzt, Medikamente /Kuh Sonstiges /Kuh Zinsansatz /Kuh var. Kosten gesamt /Kuh ct/kg 15,3 15,6 17,7 14,2 Deckungsbeitrag I /Kuh ct/kg 26,8 23,6 21,5 25,0 Grundfutteraufwand 3) /Kuh Deckungsbeitrag II (nach Grundfutter) /Kuh ct/kg - 17,8 14,8 20,3 Mehrbedarf an Milchquote 1) kg/kuh Kalkul. Kosten Milchquote 2) /Kuh bereinigter Deckungsbeitrag I /Kuh ct/kg 25,0 21,8 20,2 22,9 2) über kg hinaus benötigte Quotenmenge mit 4 ct/kg bewertet, Zinsansatz: 5% des Viehvermögens 3) Grundfutterkosten (Vollkosten ohne Lagerung u. Lohnansatz) wurden auf 65 Betrieben erfasst terschied zwischen den GF-Kosten auf, obwohl die en der besseren Betriebe um über kg höher waren. Einfluss der überwiegend gehaltenen Rasse Bei der Sortierung der Ergebnisse nach Rassen (Tab. 3) muss voran geschickt werden, dass es sich dabei nicht um Einzeltierauswertungen wie bei den Auswertungen des LKV handelt. Vielmehr sind die Betriebe nach der überwiegend (>75%) gehaltenen Rasse im Betrieb sortiert. Aufgrund der geringen Anzahl Betriebe werden die Ergebnisse fürs Braunvieh nicht näher interpretiert. Die beteiligten Holsteinbetriebe erzielten knapp kg mehr Milchleistung wie Betriebe mit Fleckvieh. 350 höhere Milcherlöse bei den Holsteins stehen 200 höhere Altkuh-, Kälber- und Zuchtvieherlöse beim Fleckvieh entgegen. Korrigiert um die Quotenkosten ergibt sich ein Vorteil für die Holsteins von ca. +65 Deckungsbeitrag/Kuh (im Vorjahr noch 100 ). Dabei muss angemerkt werden, dass die Kälbererlöse nur einen kalkulatorischen Wertansatz für das 2 Wochen alte Kalb darstellen, die tatsächlichen Erlöse für Fleckviehbullenkälber mit 4-6 Wochen Alter sind jedoch wesentlich höher. In Zukunft muss die Milchleistung von Milch-betonten Rassen im Vergleich z.b. zum Fleckvieh verhältnismäßig stärker ansteigen, um den prognostizierten Milchpreisrückgang zumindest teilweise aufzufangen. Wie in den Vorjahren bleibt festzuhalten, dass nicht die Rasse, sondern das Management und die Haltungsbedingungen in den einzelnen Betrieben entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg sind. Milchleistung und Aus Abbildung 1 und Tabelle 4 wird deutlich, dass hohe Milchleistungen, kombiniert mit guten en, die wichtigste Voraussetzung für eine gute Wirtschaftlichkeit sind. Mehr als die Hälfte der Betriebe erzielten in diesem Jahr über kg Milchleistung/Kuh (Tab. 4). Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden höhere Milchleistungen erfreulicherweise nicht nur durch einen höheren Kraftfuttereinsatz realisiert, auch die en der besseren Betriebe waren deutlich höher. Bei den Parametern der Herdengesundheit (Zellzahl, Besamungsindex, Abgangsrate) ist kein negativer Effekt hoher Leistungen abzuleiten. Betriebe mit Leistungen unter kg sind deutlich kleiner, darüber ist die Bestandsgröße um die 60 Kühe. Eine Leistungssteigerung ist so lange wirtschaftlich, wie die Grenzkosten geringer sind als der Grenzerlös kg mehr Milch bringen z.b. bei 34 ct Milchpreis 340 Euro Grenzer- 34

3 lös. Dagegen stehen Grenzkosten von ca. 15 ct/kg (10-12 ct/kg für höhere Futterkosten, etwas höhere Kosten für Bestandsergänzung und Tierarzt, sowie ca. 2-6 ct/kg Quotenkosten). In der Summe resultiert dies in ca Mehrgewinn je Kuh u. Jahr bzw. beim Durchschnittsbetrieb von / Jahr! Nicht maximale Milchleistung, sondern minimale Kosten je kg erzeugte Milch bei gleichzeitig guter Milchleistung sind offensichtlich entscheidend für eine hohe Wirtschaftlichkeit. Futtervorlagetechnik, Haltungsform, Erstkalbealter Bei den Futtervorlagesystemen (TMR: 12%, HMR: 63%, Einzelvorlage: 25% der Betriebe) gibt es wiederum deutliche Unterschiede zwischen den Rassen. So füttern 18% der Holsteinbetriebe eine TMR, mit deutlich höherer Milchleistung (+780 kg) und Deckungsbeiträgen (+175 /Kuh). Dies ist bei insgesamt 7 (= 4,5%) Fleckviehbetrieben mit TMR-Fütterung nicht der Fall. Die TMR-Betriebe dieser Rassengruppe haben eine geringere Milchleistung (-75 kg) als die HMR- Betriebe (63%) bei gleichzeitig wesentlich höheren Abgangsraten, Besamungsindices und Bestandsergänzungskosten. Im Deckungsbeitrag unterscheiden sich die Fütterungssysteme beim Fleckvieh kaum. Dies bestätigt die gängige Praxis vieler Fleckviehbzw. Gemischt-Betriebe keine Voll- TMR zu füttern, sondern auf eine HMR eine Leistungsgerechte Kraftfutterzuteilung aufzusetzen, um höhere Leistungen ohne Überversorgung der Gesamtherde zu realisieren. Tabelle 3: Erträge und Aufwendungen nach Rassen sortiert, 2002/03 Gesamt überwiegender Rassenanteil im Betrieb Vergleich der Rassen 2002/03 Holsteins Fleckvieh Braunvieh Sonstige Betriebe Anzahl Kühe/Betrieb Anzahl Milchmenge gesamt kg/kuh Milchmenge ECM kg/kuh Fett % 4,15 4,16 4,12 4,21 4,14 Eiweiß % 3,43 3,36 3,49 3,57 3,42 Kraftfutter tatsächl. kg/kuh Saftfutter MLF-III korr. kg/kuh kg/kuh Milchpreis ct/kg 34,1 33,9 34,2 34,3 33,8 Milcherlös /Kuh Altkuherlös /Kuh Kälber /Kuh Zuchtvieherlös /Kuh Schlachtprämien /Kuh Bestandsveränderungen /Kuh Sonstiges /Kuh Ertrag gesamt /Kuh ct/kg 39,2 37,7 41,4 38,2 38,8 Bestandsergänzung /Kuh Kraftfutter /Kuh Saftfutter /Kuh Kraftfutter je kg Milch g/kg Milch Mineral- u. Sonderfutter /Kuh Besamung, Deckgeld /Kuh Tierarzt, Medikamente /Kuh Sonstiges /Kuh Zinsansatz /Kuh var. Kosten gesamt /Kuh ct/kg 15,6 14,9 16,5 13,3 15,8 Deckungsbeitrag I /Kuh ct/kg 23,6 22,7 24,9 24,9 22,9 Mehrbedarf an Milchquote 1) kg/kuh Kalkul. Kosten Milchquote 2) /Kuh bereinigter /Kuh Deckungsbeitrag I ct/kg 21,9 20,8 23,4 23,2 21,3 Abkalberate % Zellzahl x Besamungsindex Bes./Kuh 1,99 1,91 2,13 1,83 1,90 Erstkalbealter Mon. 28,4 28,0 28,8 30,2 28,2 Remontierung % 36,4 35,8 37,9 29,3 36,5 Abgangsrate korr. um Zuchtabgänge % 32,3 32,9 31,5 28,8 33,7 Kälberverluste 10,2 11,5 8,3 13,1 11,3 2) über kg hinaus benötigte Quotenmenge mit 4 ct/kg bewertet, Zinsansatz: 5% des Viehvermögens Milch (kg/kuh) Bedeutung der für die Wirtschaftlichkeit 774 kg kg Milch aus GF Milchmenge gesamt Deckungsbeitrag /Kuh kg kg kg kg kg kg kg kg <1.500 kg kg kg kg >4.000 kg (kg ECM-Milch je Kuh u. Jahr) Abbildung 1: Bedeutung der, 2002/03 Deckungsbeitrag ( /Kuh u. J.)

4 Landinfo 9/ Laufstallbetriebe (87 %, 59 Kühe/ Betrieb) wurden mit 50 Anbindestallbetrieben (13 % mit 34 Kühen/ Betrieb) verglichen. Die Anbindestallbetriebe hatten eine nur um 150 kg geringere Milchleistung und einen um 50 /Kuh geringeren Deckungsbeitrag I. Auffällig waren aber die gleichzeitig um 3,2 % höheren Abgangsraten sowie ein sehr schlechter Besamungsindex (2,45). Die Sortierung der Betriebe nach dem Abkalbealter der Kalbinnen erbrachte ein hinsichtlich der Milchleistung und dem Deckungsbeitrag der Gesamtherde optimales Erstkalbealter von Monaten für s Fleckvieh und von Monaten für Holsteins. Ein früheres Erstkalbealter war kombiniert mit einer schlechteren in der Herde, kalbten die Tiere zu spät (über 30 Monate), so sank die Milchleistung deutlich ab. Vom Deckungsbeitrag zu den Vollkosten Die Deckungsbeitragsrechnung dient dazu, das produktionstechnische Niveau von Betrieben ökonomisch zu bewerten und vergleichbar zu machen. Zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Betriebszweiges Milchviehhaltung insgesamt ist die Berücksichtigung weiterer Kostenpositionen notwendig. Hierzu gehören neben den Grundfutterkosten Festkosten für Gebäude und Tabelle 4: Bedeutung der Milchleistung, 2002/03 Milchleistung kg ECM/Kuh Gesamt unter über alle Rassen u. Jahr Anzahl der Betriebe Anzahl Kühe/Betrieb Anzahl 55,4 52,2 44,8 52,7 59,0 60,2 Milchmenge gesamt kg/kuh Milchmenge ECM kg/kuh Kraftfutter MLF-III korr. kg/kuh Saftfutter MLF-III korr. kg/kuh Kraftfutter je kg Milch g/kg Milch kg/kuh Milcherlös /Kuh Altkuherlös /Kuh Kälbererlös /Kuh Ertrag gesamt /Kuh ct/kg 39,2 37,9 40,3 40,2 39,1 37,9 Zellzahl x Besamungsindex Bes./Kuh 1,99 2,03 1,92 2,00 1,99 1,99 Erstkalbealter Monate 28,4 30,8 29,6 28,7 28,1 27,7 Abgang insgesamt % Kühe 34,7 26,7 31,2 34,0 36,1 36,6 dav. Zuchtabgang % Kühe 2,4 0,0 1,4 1,3 2,9 4,3 Abgangsrate korr. um Zuchtabgänge % Kühe 32,3 26,7 29,8 32,7 33,2 32,3 Bestandsergänzung /Kuh Kraftfutteraufwand /Kuh Saftfutteraufwand /Kuh Besamung, Deckgeld /Kuh Tierarzt, Medikamente /Kuh var. Kosten gesamt /Kuh ct/kg 15,6 15,9 17,0 16,3 15,3 14,5 Deckungsbeitrag I /Kuh ct/kg 23,6 21,9 23,3 23,9 23,8 23,4 Mehrbedarf an Milchquote 1) kg/kuh Kalkul. Kosten Milchquote 2) /Kuh bereinigter Deckungsbeitrag I /Kuh ct/kg 21,9 21,4 22,1 22,4 21,9 21,3 2) über kg hinaus benötigte Quotenmenge mit 4 ct/kg bewertet, Zinsansatz: 5 % des Viehvermögens Technik, Quotenkosten, Gemeinkosten (u.a. Berufsgenossenschaft, Buchführung, Betriebsversicherungen) sowie ein Zinsansatz für das Vieh- und Umlaufvermögen. In Tabelle 5 ist eine Vollkosten- Kalkulation auf der Basis der Ergebnisse für die 25 % besseren und schlechteren Betriebe durchgeführt. Der Durchschnittsbetrieb erzielte unter diesen Kalkulationsvorgaben 485 kalkulatorischen Gewinn/Kuh und 8,82 Stundenentlohnung, Betriebe des o- beren Viertels 845 Gewinn/Kuh bzw. über 15 Stundenentlohnung. Der hieraus abgeleitete kostendeckende Milcherlös (korrigiert um die Erlöse aus Nebenprodukten) beträgt beim Durchschnittsbetrieb ca. 36 ct/kg, Betriebe des oberen Viertels könnten noch mit gut 31 ct die unterstellte Stundenentlohnung von 12,50 /Akh erzielen. Bei den zuletzt genannten Betrieben dürfte der Stallplatz bei Neubau noch knapp kosten, im Durchschnittsbetrieb wäre allenfalls eine Umbaulösung für rentabel. Im Zuge der Änderungen der EU- Interventionsregelungen für Butter und Magermilchpulver wird ein paralleler Milchpreisrückgang prognostiziert. Daher ist in Tab. 5 noch kalkuliert, welche Konsequenzen ein Rückgang auf 30 ct Auszahlungspreis (entspricht ca. 26 ct bei 3,4 % Eiweiß und 3,7 % Fett ohne Mwst.) für die Betriebe hätte. 36

5 Tabelle 5: Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung unter Vollkostenbedingungen, 2002/03 Kühe pro Betrieb Milchmenge gesamt Milchmenge ECM Milchpreis (inkl. Mwst.) Anzahl kg/kuh kg/kuh ct/kg Milcherlös /Kuh , , ,3 Altkuherlös /Kuh 142 2, , ,9 Kälbererlös /Kuh 181 3, , ,4 sonstige Erlöse /Kuh 48 0,8 75 1, ,7 Ertrag gesamt /Kuh , , ,3 var. Kosten gesamt /Kuh , , ,2 Deckungsbeitrag I /Kuh , , ,0 Grundfutterkosten 1) /Kuh 397 6, ,8 Deckungsbeitrag II /Kuh , , ,3 Kosten der Milchquote 2) /Kuh 235 4, ,0 Festkosten Gebäude u. Technik 3) /Kuh 400 6, , ,9 Gemeinkosten 4) /Kuh 80 1,4 80 1,1 80 1,0 Gesamtkosten (ohne Lohnansatz) /Kuh , , ,9 kalkulatorischer Gewinn /Kuh 151 2, , ,4 Lohnansatz (12,50 /Akh, 55 Akh) /Kuh , , ,4 Arbeitszeitverwertung (55 AKh) /AKh 2,75 8,82 15,36 max. Stallplatzkosten 6) /Platz Quotenkosten: max. Pachtpreis je Jahr ct/kg -5,1 1,1 5,9 max. Kaufpreis (12 J. Afa, 6% Zins) 7) ct/kg Kostendeckender Milcherlös ct/kg 42,0 36,2 31,4 Kalkulation bei 4 ct geringerem Milchpreis (ca. 30 ct) Arbeitszeitverwertung (55 Akh) 5) /Akh -1,52 3,74 9,43 max. Stallplatzkosten 6) /Platz Quotenkosten: max. Pachtpreis je Jahr ct/kg -9,1-2,9 1,9 max. Kaufpreis (12 J. Afa, 6% Zins) 7) ct/kg Hier hätten selbst die Betriebe des oberen Viertels keine ausreichende Entlohnung ihrer Arbeit mehr. Es bleibt zu hoffen, dass einerseits die eingeleitete Tendenz der sinkenden Kaufpreise an der Quotenbörse sich fortsetzt und andererseits der Milchmarkt (EU-Osterweiterung...) und die Produkt- und Vertriebspolitik der einzelnen Molkerei die Milchauszahlungspreise maßgeblich bestimmen und nicht alleine die EU-Interventionsbeschlüsse. -25% alle Betriebe +25% ,7 34,1 34,2 ct/kg ct/kg ct/kg 1) Grundfutterkosten (Vollkosten, ohne Lagerung u. Lohnansatz) übernommen aus 72 Betrieben mit Grundfutterauswertung (s. Kap. 6) 2) 4 ct je kg erzeugter Milch 3) Neubausituation: ca ,- /Platz (inkl. Futtervorlage u. -lagerung), davon 8% Jahreskosten für Abschreibung, Unterhaltung, Verzinsung 4) u.a. Berufsgenossenschaft, Buchführung, Betriebsversicherungen u.ä. 5) Arbeitszeit: ca. 45 Akh/Kuh u. J. im Laufstall + ca. 10 Akh/Kuh u. J. für Futterbau 6) in /Platz (inkl. Futtervorlage u. -lagerung), bei ca. 8% Jahreskosten für Abschreibung, Unterhaltung, Verzinsung 7) Afa: Abschreibung für Anlagevermögen; Annuitätendarlehen auf 12 Jahre Laufzeit mit 6% Zins Zusammenfassung Hinweis: Die ausgewerteten 383 Beratungsdienstbetriebe haben im Wirtschaftsjahr 2002/03 die Leistung um 150 kg auf knapp kg Milch sowie die um 50 kg auf kg gesteigert. Ein dramatischer Milchpreiseinbruch von 3,7 ct/kg resultiert in einem Rückgang des Deckungsbeitrags um ca. 180 je Kuh. Insgesamt zeigen die Ergebnisse die große Spannbreite in der Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung im Land auf. Bei sinkenden Milcherlösen gewinnen als Voraussetzung für eine wirtschaftliche Milchviehhaltung neben einer überdurchschnittlichen Milchleistung ein ausreichend großer Produktionsumfang, optimale Erlöse für Nebenprodukte (Kalb, Altkuh, Zuchtvieh) und geringe Erzeugungskosten je kg Milch an Bedeutung. Maßgebliche Positionen bei den variablen Kosten sind diesbezüglich die Aufwendungen für Kraftfutter und Bestandsergänzung. Bei den festen Kosten stehen neben den Stallbaukosten v.a. die Maschinenkosten (Außenwirtschaft, Futtervorlagetechnik...) auf dem Prüfstein. Hier sind ü- berbetriebliche Lösungen, falls von der Betriebsstruktur und vom Organisationsaufwand her machbar, oftmals ökonomischer wie die einzelbetriebliche Variante. Nur dann ist der verbleibende Gewinnbeitrag genügend groß, dass neben einer ausreichenden Stundenentlohnung auch noch Zukunftsinvestitionen wie Stallplätze und Quote getätigt werden können. Der vollständige Rinderreport 2003 ist ab Januar 2004 zum Preis von 8 (inkl. Versand), das einzelbetriebliche Auswertungsprogramm Rindcash (MS-Excel) zum Preis von 20 bei der LEL Schwäbisch Gmünd erhältlich. Nähere Informationen im Infodienst unter 37

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