Internet-Kommunikation

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1 Internet-Kommunikation Chance und Verantwortung Dr. Dorothee Ritz, Direktor MSN Deutschland

2 Die Geschichte der Kommunikation ist eine Geschichte der Beschleunigung Messaging Fax Telefon Flugzeug 800 km/h Auto km/h Mensch km/h Pferd 40 km/h

3 Die Geschichte der Internet-Kommunikation in Deutschland ist die Geschichte des eco Durchsetzung technischer Standards Förderung von ASP, Voice over IP, IT Security Internationale Interessenspolitik: ECE (Electronic Commerce Europe Association) FSM (Verein Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter) Einfluss auf deutsche Rechtsprechung und Rechtsentwicklung Markenrecht Haftungsfragen (Somm-Urteil) Regelung neuer Technologien (Digitale Unterschrift)

4 Die Geschichte der Internet-Kommunikation in Deutschland ist die Geschichte des eco Wirtschaftsförderung Internet Business Angels Qualitätssicherung etf (eco TRUST Forum) Gütesiegel für E-Marketing Gesellschaftliches Engagement Petersberger Erklärung zum Jugendschutz Frauenförderung

5 Die Zukunft der Kommunikation ist eine Geschichte der Flexibilität Blogging Telefon Videokonferenzen Instant Messaging Differenzierung und Flexibilisierung der Nutzung Integration und Vielfalt des Angebots

6 Das Internet ist heute Alltag Das Wachstum des Internet hat in Deutschland vorerst die Sättigungsgrenze erreicht Einen Nachholbedarf gibt es noch immer bei Breitbandanschlüssen und Flatrates Internet-Zugang jeweils zu Jahresbeginn in % Breitbandanschlüsse je 100 Haushalte Deutschland Japan USA Spanien UK Frankreich DSL Andere 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 Quelle: Forschungsgruppe Wahlen 2005 Quelle: BITKOM 2004

7 war Das Internet ist das Netz der jungen reichen männlichen Akademiker 25 Al t er 55% Bevöl k erung Int er net -Nut zer 45% Bi l dung Bevöl k erung Int er net -Nut zer 0 Haupt schul e Mi t t l er e Rei fe Abi t ur St udi um Haushal t sei nk ommen i n Euro Quelle: GfK bi s >6.000 Bevöl k erung Int ernet -Nut zer

8 noch ist das Herz des Internet So viele Millionen erwachsene US-Amerikaner gehen t äglich f olgenden Online-Akt ivit ät en nach Onl i ne - A uk t i on P r oduk t k a uf R e l i gi öse I nf or ma t i one n Ge sundhe i t si nf or ma t i one n R e i se i nf or ma t i one n R e c he r c he f ür S c hul e I M se nde n pol i t i sc he I nf or ma t i on Instant Messaging (IM) wird künftig schneller wachsen als ! K a uf v or be r e i t ung be r uf l i c he R e c he r c he We t t e r i nf or ma t i one n N a c hr i c ht e n e mpf a nge n E- M a i l N ut z ung de s I nt e r ne t Quelle: PEW/Internet 2005

9 Der Instant Messaging Markt Im Februar 2004 hatte der MSN Messenger in Europa erstmal mehr Anwender als MSN Hotmail! Instant Messaging wird das wichtigste Kommunikationsmittel im Internet Anzahl der Mail-Nutzer im Feb 2004 Anzahl der IM-Nutzer im Feb 2004 MSN Hotmail MSN AOL AOL (prop) Yahoo! Web.de Wanadoo Yahoo! ICQ ICQ Lite AOL Tiscali IRC Quelle: Nielsen//NetRatings 2004

10 Messaging ist ein Jugendmedium IM ist ein Jugendmedium Unter 27-jährige nutzen IM überdurchschnittlich oft und überdurchschnittlich intensiv (tägliche Nutzungsdauer) Anteil der Internet-Anwender, die IM nutzen, nach Alterklassen 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% >69 Quelle: PEW/Internet 2004

11 Die Nutzung des MSN Messenger Kommunikation mit Freunden 86,1% Mit Freunden verabreden 36,2% Neue Freunde kennen lernen 32,2% Diskussion mit Kollegen im Beruf 29,4% Quelle: Internationale MSN Umfrage unter Anwendern im April/Mai 2004

12 Warum Jugendliche IM nutzen Vorteile des Instant Messaging gegenüber dem Telefon: IM ist schneller, weil es dem Anwender ermöglicht, mit mehreren Personen gleichzeitig zu kommunizieren und dabei weitere Dinge zu tun Man kann seine Argumente besser vorbereiten Man kann unbeliebte Meinungen besser artikulieren IM taugt besser zur emotionalen Problemlösung (Konflikte sind leichter im IM anzusprechen als face to face ) Es ist einfacher, Kontakte zu knüpfen und zu lösen Nachteil des Instant Messaging gegenüber dem Telefon: Fehlende Zusatzinformationen (Stimme) schaffen emotionale Unsicherheit in der Interpretation In the morning I sometimes get love letters and it makes me feel so good. Quelle: PEW Studie Teenage life online 2001

13 Das jugendliche Online-Konsumverhalten ist vielfältig Internet ist das führende Kommunikationsmedium für Jugendliche 73% aller amerikanischen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren nutzen Internet Internet stärkt soziale Kontakte 48% nutzen das Internet, um die sozialen Kontakte zu fördern 32% sagen, das Internet helfe dabei, neue Freunde zu gewinnen Internet stärkt soziale Kompetenz 54% informieren sich im Internet darüber, was angesagt ist in Mode und Musik 26% nutzen die Anonymität des Internet, um an Informationen zu gelangen, über die man direkt mit Anderen nur ungern redet Internet ist ein großes Spiel 24% der Anwender von , IM oder Chats schlüpfen dabei bewusst in fremde Rollen (Jungen häufiger als Mädchen) 33% übermitteln bewusst falsche Informationen über sich in solchen Medien Internet vermittelt Wissen 94% nutzen Internet für die Schule Internet wird als Sozialisationsinstanz immer wichtiger 64% meinen, die Internet-Nutzung gehe einher mit einem Abbau der in der Familie verbrachten Zeit Quelle: PEW Studie Teenage life online 2001

14 Der neue Trend:

15 Blogging ist keine Jugendkultur Zusammensetzung der Blogger in den USA nach Altersk lassen 25,00% 20,00% 15,00% 10,00% 5,00% 0,00% Quelle: PEW/Internet 2005

16 Blogging ist das Medium der Info-Elite In Deutschland liest bereits jeder Zehnte Internet-Nutzer regelmäßig Blogs. Aber nur jeder vierte Internet-Nutzer weiß, was ein Blog ist. (Quelle: BBDO - Proximity Deutschland) Blogs sind ein Insider-Medium: Weblogger beziehen 42% ihrer Informationen aus Blogs. 58% der Blogger suchen in Blogs exklusive Informationen, die nirgendwo sonst zu erhalten sind. Die Blogger verzichten mehrheitlich auf interaktiven Austausch. Inhalt ist wichtiger als Interaktivität.

17 Blogging-Vorbild U.S.A. 32 Millionen US-Amerikaner lesen Blogs (entspricht einem Fünftel der Leserschaft von Tageszeitungen!) Den Durchbruch erreichte Blogging im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf % aller Internet-Anwender haben zur Präsidentschaftswahl 2004 regelmäßsig oder gelegentlich politische Blogs gelesen 58% Wachstum im Jahr 2004 Die führenden Blogger beherrschen den BUZZ, also den Lärm der öffentlichen Meinung Blogs sind glaubwürdig UND emotional, weil personalisiert Blog-Informationen verbreiten sich schnell, da sie vom Sender nicht kontrolliert werden können: Meinung verselbstständigt sich Quelle: PEW/Internet 2005

18 Die Zukunft der Internet-Kommunikation , Instant Messaging und Blogging befriedigen unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse und ergänzen sich Alle Internet-Kommunikationskanäle werden zunehmend miteinander verbunden und letztlich Teile eines Unified Messaging: Funktionen heute: File Transfer, CTI, VoIP, Collaboration, Application Sharing, Mobility Funktionen künftig: Integration in , Unified Messaging, CRM plus Interoperabilität und Standardisierung Das Internet wird zur Kommunikationsbasis der ganzen Gesellschaft Soziale Unterschiede im Internetzugang gehen weiter zurück Die soziale Differenzierung der Nutzung der Kommunikationsinstrumente nimmt zu

19 Die großen Herausforderungen Spam und Werbung sind die größten Barrieren für das weitere Wachstum der Internet- Kommunikation 32% aller an einem Tag gesendeten s in Nord-Amerika sind Spam (Quelle: IDC 2004) Spim (Spam via IM) wird in den kommenden Jahren zunehmen

20 Die großen Herausforderungen Security PC Sicherheit Bedrohung durch Trojaner, Würmer nimmt zu Pricacy, Schutz privater Daten Kinder sicher im Netz Softwarelösungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen Web Suche, Zugangsvoraussetzungen Aufklärung von Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz vermitteln

21 Ein aktuelles Beispiel: Eine Aktion im Rahmen von Deutschland sicher im Netz Ziele Aufklärung und Schutz der Kinder im Umgang mit Neuen Medien Kooperation von: MSN, Deutsches Kinderhilfswerk und Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) Zielgruppe Kinder zwischen 8 und 13 Jahren Ergänzung spezielle Seiten für Eltern und Lehrer

22 Vielen Dank für Ihr Interesse! Dr. Dorothee Ritz, Direktor MSN Deutschland

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