Hepatitis C vermeiden, erkennen, behandeln.

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1 Hepatitis C vermeiden, erkennen, behandeln. Ansteckung, Diagnose, Verlauf und Therapie verstehen. Hepatitis C? am besten jetzt behandeln. Eine Initiative von HCVDE16NP00668

2 Inhalt Über diese Präsentation Hepatitis C allgemein Was ist Hepatitis C? Verbreitung Risikogruppen Übertragungswege Übertragung des Virus Hohe Ansteckungsgefahr Infektionsrisiko Drogennutzung Infektionsschutz bei Drogennutzung Weitere Übertragungswege Unproblematische Kontakte Krankheitsverlauf Aufgaben der Leber Entstehung Hepatitis Verlauf der Infektion Spätfolgen Begleiterkrankungen Symptome/Diagnose Häufig unklare Symptome Diagnosestellung Genotypen Genotypen in Deutschland Therapie Behandlung Neben- und Wechselwirkungen Therapievoraussetzungen Heilung Wiederkehrende Infektion Alkoholkonsum Koinfektion HIV und Hepatitis C Soziale Aspekte Meldepflicht Glossar

3 Über diese Präsentation n Diese Präsentation soll Sie bei der Aufklärung Ihrer Klienten über die Hepatitis-C-Virusinfektion eine Erkrankung der Leber unterstützen. n Menschen, die Drogen intravenös nutzen, sind eine der Hauptrisikogruppen für eine Hepatitis-C-Virusinfektion, da das Hepatitis-C-Virus über Blut und damit auch über verschmutztes Drogenbesteck übertragen wird. n Diese Übersicht liefert Informationen über n die Erkrankung Hepatitis C, die Übertragungswege, den Krankheitsverlauf sowie über Schutz vor einer Ansteckung, n ebenso zu Diagnose, Therapieoptionen und Voraussetzungen für eine Therapie. n Denn Hepatitis C kann geheilt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Über diese Präsentation

4 Hepatitis C allgemein Hepatitis C allgemein

5 Was ist Hepatitis C? n Die Hepatitis C ist eine Entzündung der Leber und wird durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursacht. n Übertragen wird das Hepatitis-C-Virus durch direkten oder indirekten Blut-zu-Blut-Kontakt. n Die Krankheit bleibt häufig unbemerkt, da sie oft lange Zeit keine oder unspezifische Symptome zeigt. n Es wird zwischen einer akuten und einer chronischen Hepatitis C unterschieden: Eine akute Infektion wird chronisch, wenn sie länger als sechs Monate besteht. Unbehandelt schädigt eine chronische Hepatitis C die Leber. n Hepatitis C kann heute nebenwirkungsarm und meist ohne Interferon geheilt werden! Einen präventiven Impfstoff wie bei Hepatitis A und B gibt es nicht. Hepatitis C allgemein

6 Verbreitung n Weltweit sind etwa Millionen Menschen chronisch mit HCV infiziert, das entspricht etwa zwei Prozent der Weltbevölkerung. 1 n Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) infizieren sich jährlich weltweit 3 4 Millionen Menschen neu mit dem Hepatitis-C-Virus. 2 n In Deutschland lassen sich bei rund 0,3 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen das Hepatitis-C-Virus nachweisen. 3 n Das entspricht ungefähr Menschen, die mit HCV infiziert sind oder waren. n 2014 wurden in Deutschland Fälle einer Neuinfektion mit HCV gemeldet. 3 n Die Dunkelziffer wird höher geschätzt, da viele Betroffene aufgrund unklarer oder fehlender Krankheitssymptome nichts von ihrer Infektion wissen. Hepatitis C allgemein

7 Verbreitung Referenzen: n Weltweit sind etwa Millionen Menschen chronisch mit HCV infiziert, das entspricht etwa zwei Prozent der Weltbevölkerung Gower E et al. Global epidemiology and genotype distribution of the hepatitis C virus infection. J Hepatol 2014;61(1 Suppl):S45 S57. n Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) infizieren sich jährlich weltweit 3 4 Millionen Menschen neu mit dem Hepatitis-C-Virus Robert Koch-Institut (RKI): RKI-Ratgeber für Ärzte: Hepatitis C. Stand , online verfügbar unter 3. Robert Koch-Institut (RKI): Hepatitis C im Jahr Epid Bull 2015;30: n In Deutschland lassen sich bei rund 0,3 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen das Hepatitis-C-Virus nachweisen. 3 n Das entspricht ungefähr Menschen, die mit HCV infiziert sind oder waren. n 2014 wurden in Deutschland Fälle einer Neuinfektion mit HCV gemeldet. 3 n Die Dunkelziffer wird höher geschätzt, da viele Betroffene aufgrund unklarer oder fehlender Krankheitssymptome nichts von ihrer Infektion wissen. Hepatitis C allgemein

8 Risikogruppen n Eine Hepatitis-C-Virusinfektion kommt besonders häufig bei folgenden Gruppen vor: n Menschen, die Drogen intravenös (i.v.) konsumieren. 1,2 n Menschen, die vor 1992 Blut oder Blutprodukte erhielten. 3 n Männer, die risikoreichen und ungeschützten Sex mit Männern haben. 1,2 n Die meisten Hepatitis-C-Virusneuinfektionen finden heute beim intravenösen Drogenkonsum durch kontaminiertes Drogenbesteck statt (81,5 Prozent der Neuinfektionen mit bekanntem Übertragungsweg in Deutschland im Jahr 2014). 2 n In einer aktuellen Studie an i.v.-drogengebrauchenden Menschen in acht deutschen Städten waren bis zu 54 Prozent der Teilnehmer mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Die Infektionsrate unterscheidet sich stark zwischen den Städten. 4 Hepatitis C allgemein

9 Risikogruppen n Eine Hepatitis-C-Virusinfektion kommt besonders häufig bei folgenden Gruppen vor: Referenzen: n Menschen, die Drogen intravenös (i.v.) konsumieren. 1,2 1. Robert Koch-Institut (RKI): RKI-Ratgeber für Ärzte: Hepatitis C. Stand , online verfügbar unter n Menschen, die vor 1992 Blut oder Blutprodukte erhielten. 3 n Männer, die risikoreichen und ungeschützten Sex mit Männern haben. 1,2 2. Robert Koch-Institut (RKI): Hepatitis C im Jahr Epid Bull 2015;30: n Die meisten Hepatitis-C-Virusneuinfektionen finden heute beim intravenösen Drogenkonsum Bundesgesundheitsbl durch - Gesundheitsforsch kontaminiertes - Gesundheitsschutz Drogenbesteck statt 2003;46: (81,5 Prozent der Neuinfektionen mit bekanntem Übertragungsweg in Deutschland im Jahr 2014) Hepatitis-C-Virus (HCV) Stellungnahmen des Arbeitskreises Blut des Bundesministeriums für Gesundheit. 4. Robert Koch-Institut (RKI): HIV, Hepatitis B und C bei injizierenden Drogengebrauchenden in Deutschland Ergebnisse der DRUCK-Studie des RKI. Epid Bull 2015;22: n In einer aktuellen Studie an i.v.-drogengebrauchenden Menschen in acht deutschen Städten waren bis zu 54 Prozent der Teilnehmer mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. Die Infektionsrate unterscheidet sich stark zwischen den Städten. 4 Hepatitis C allgemein

10 Übertragungswege Übertragungswege

11 Übertragung des Virus n Der Mensch ist der einzige bekannte natürliche Wirt für das Hepatitis-C-Virus. Die Übertragung erfolgt nur von Mensch zu Mensch über direkten oder indirekten Blut-zu- Blut-Kontakt (Kontakt mit infiziertem Blut). n Direkter Blutaustausch kann sich ergeben, wenn beide Beteiligten verletzt sind. n Zu indirektem Blutkontakt kommt es, wenn Blut von einem Gegenstand in die Blutbahn oder die Schleimhäute eines anderen gerät, z. B. über verschmutztes Verbandsmaterial, Spritzen oder Rasierer. n Je nach Viruskonzentration im Blut kann das Virus auch in anderen Körperflüssigkeiten (Speichel, Schweiß, Sperma) nachweisbar sein. Eine Ansteckung über diese Körperflüssigkeiten ist aber sehr unwahrscheinlich. 1 Übertragungswege

12 Übertragung des Virus Referenz: n Der Mensch ist der einzige bekannte natürliche Wirt für das Hepatitis-C-Virus. Die Übertragung erfolgt nur von Mensch zu Mensch über direkten oder indirekten Blut-zu- Blut-Kontakt (Kontakt mit infiziertem Blut). 1. Robert Koch-Institut (RKI): RKI-Ratgeber für Ärzte: Hepatitis C. Stand , online verfügbar unter n Direkter Blutaustausch kann sich ergeben, wenn beide Beteiligten verletzt sind. n Zu indirektem Blutkontakt kommt es, wenn Blut von einem Gegenstand in die Blutbahn oder die Schleimhäute eines anderen gerät, z. B. über verschmutztes Verbandsmaterial, Spritzen oder Rasierer. n Je nach Viruskonzentration im Blut kann das Virus auch in anderen Körperflüssigkeiten (Speichel, Schweiß, Sperma) nachweisbar sein. Eine Ansteckung über diese Körperflüssigkeiten ist aber sehr unwahrscheinlich. 1 Übertragungswege

13 Hohe Ansteckungsgefahr n Kleinste Mengen Blut genügen, um HCV zu übertragen. n HCV ist über Blutkontakt ca. zehn Mal so ansteckend wie HIV. 1 n Das Virus ist sehr widerstandsfähig und überlebt auch außerhalb des Körpers einige Zeit lang. 2,3 n Die Überlebenszeit in eingetrocknetem Blut außerhalb des Körpers beträgt einige Tage 2, in Flüssigkeiten bei Raumtemperatur (z. B. als Rückstand in einer Spritze) sogar einige Wochen. 3 n Blutspuren auf Kanülen, Rasierern, Zahnbürsten, in Spritzen etc. können ausreichen (indirekter Blutkontakt). Es ist kein direkter Kontakt zu einem Infizierten nötig, um sich anzustecken. n Abwischen, Ausspülen oder kurzes Abkochen von Drogenbesteck reicht nicht aus, um HCV abzutöten. Übertragungswege

14 Hohe Ansteckungsgefahr n Kleinste Mengen Blut genügen, um HCV zu übertragen. Referenzen: n HCV ist über Blutkontakt ca. zehn Mal so ansteckend wie HIV Coutinho RA. HIV and hepatitis C among injecting drug users. BMJ 1998;317: Doerrbecker J et al. Inactivation and survival of hepatitis C virus on inanimate surfaces. J Infect Dis 2011;204(12): n Das Virus ist sehr widerstandsfähig und überlebt auch außerhalb des Körpers einige Zeit lang. 2,3 3. Paintsil E et al. Survival of hepatitis C virus in syringes: implication for transmission among injection drug users. J Infect Dis 2010;202(7): n Die Überlebenszeit in eingetrocknetem Blut außerhalb des Körpers beträgt einige Tage 2, in Flüssigkeiten bei Raumtemperatur (z. B. als Rückstand in einer Spritze) sogar einige Wochen. 3 n Blutspuren auf Kanülen, Rasierern, Zahnbürsten, in Spritzen etc. können ausreichen (indirekter Blutkontakt). Es ist kein direkter Kontakt zu einem Infizierten nötig, um sich anzustecken. n Abwischen, Ausspülen oder kurzes Abkochen von Drogenbesteck reicht nicht aus, um HCV abzutöten. Übertragungswege

15 Infektionsrisiko Drogennutzung n Das Hepatitis-C-Virus verbreitet sich besonders häufig über verschmutztes Besteck beim i.v. Drogenkonsum: 1 3 n vor allem durch das Teilen von Spritzen und Kanülen, n aber auch durch die Weitergabe von Filtern (trotz Auskochen), das Teilen von Pfännchen (Erhitzen mit Feuer reicht nicht aus, um HCV abzutöten) oder gemeinsames Benutzen eines Wassergefäßes (Ansteckungsgefahr bei gemeinsamem Aufziehen, falls eine der Spritzen kontaminiert ist), n auch bei Nicht-i.v.-Konsum kann es durch Verletzungen der Nasenschleimhaut beim Sniefen und durch Verletzungen der Mundschleimhaut beim Rauchen über kontaminierte Röhrchen zu einer Ansteckung kommen. Übertragungswege

16 Infektionsrisiko Drogennutzung n Das Hepatitis-C-Virus verbreitet sich besonders häufig über verschmutztes Besteck beim i.v. Drogenkonsum: 1 3 Referenzen: n vor allem durch das Teilen von Spritzen und Kanülen, 1. Doerrbecker J et al. Inactivation and survival of hepatitis C virus on inanimate surfaces; J Infect Dis 2011;204(12): n aber auch durch die Weitergabe von Filtern (trotz Auskochen), das Teilen von Pfännchen (Erhitzen mit Feuer reicht nicht aus, um HCV abzutöten) oder gemeinsames Benutzen eines Wassergefäßes 2010;202(7): (Ansteckungsgefahr bei gemeinsamem Aufziehen, falls eine der Spritzen kontaminiert ist), n auch bei Nicht-i.v.-Konsum kann es durch Verletzungen der Nasenschleimhaut beim Sniefen und durch Preparation Equipment. J Infect Dis 2013;207(2): Verletzungen der Mundschleimhaut beim Rauchen über kontaminierte Röhrchen zu einer Ansteckung kommen. 2. Paintsil E et al. Survival of hepatitis C virus in syringes: implication for transmission among injection drug users. J Infect Dis 3. Doerrbecker J et al. Transmission of Hepatitis C Virus Among People Who Inject Drugs: Viral Stability and Association With Drug Übertragungswege

17 Infektionsschutz bei Drogennutzung n Wirklich sicher ist nur neues, steriles Einweg-Besteck! n Es sollten immer eigene Spritzen und Kanülen verwendet werden. n Unter i.v.-drogengebrauchenden Menschen ist die HCV-Infektionsrate sehr hoch. 1 3 Durch das gemeinsame Benutzen von Spritzen und Kanülen oder das Aufteilen einer Dosis aus einer Spritze an mehrere Beteiligte besteht akute Ansteckungsgefahr. n Es sollte immer eigenes Zubehör verwendet werden. n Neben Spritzen und Kanülen kann auch Zubehör wie Pfännchen, Wasser, Filter, Stauschlauch und Tupfer sowie Röhrchen zum Sniefen oder Rauchen Spuren des Hepatitis-C-Virus tragen und eine Ansteckungsquelle darstellen. n Gebrauchtes Besteck sollte steril entsorgt werden, um andere vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. n Vorsicht beim Sammeln und gemeinsamen Entsorgen von gebrauchtem Spritzbesteck mehrerer Menschen. Hier besteht hohe Verletzungs- und damit Ansteckungsgefahr! Übertragungswege

18 Infektionsschutz bei Drogennutzung n Wirklich sicher ist nur neues, steriles Einweg-Besteck! Referenzen: n Es sollten immer eigene Spritzen und Kanülen verwendet werden. 1. Robert Koch-Institut (RKI): RKI-Ratgeber für Ärzte: Hepatitis C. Stand , online verfügbar unter n Unter i.v.-drogengebrauchenden Menschen ist die HCV-Infektionsrate sehr hoch. 1 3 Durch das gemeinsame Benutzen von Spritzen und Kanülen oder das Aufteilen einer Dosis aus einer Spritze an mehrere Beteiligte besteht akute Ansteckungsgefahr. 2. Robert Koch-Institut (RKI): Hepatitis C im Jahr Epid Bull 2015;30: Robert Koch-Institut (RKI): HIV, Hepatitis B und C bei injizierenden Drogengebrauchenden in Deutschland Ergebnisse der DRUCK-Studie des RKI. Epid Bull 2015;22: n Es sollte immer eigenes Zubehör verwendet werden. n Neben Spritzen und Kanülen kann auch Zubehör (Pfännchen, Wasser, Filter, Stauschlauch und Tupfer sowie Röhrchen zum Sniefen oder Rauchen) Spuren des Hepatitis-C-Virus tragen und eine Ansteckungsquelle darstellen. n Gebrauchtes Besteck sollte steril entsorgt werden, um andere vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. n Vorsicht beim Sammeln und gemeinsamen Entsorgen von gebrauchtem Spritzbesteck mehrerer Menschen. Hier besteht hohe Verletzungs- und damit Ansteckungsgefahr! Übertragungswege

19 Weitere Übertragungswege ÜBERTRAGUNGSWEG SCHUTZ Gemeinsame Nutzung von scharfkantigen Hygieneartikeln (Nassrasierer, Rasierklingen, Zahnbürsten, Nagelscheren usw.). Über kleine Verletzungen kann Blut übertragen werden. Risikoreiche Sexualpraktiken wie ungeschützter Analsex oder Fisting. Hier besteht die Gefahr von Schleimhautverletzungen. Gegenstände wie diese nicht mit anderen teilen und getrennt aufbewahren. Abspülen mit Wasser reicht nicht aus, um das Virus abzutöten. Ein Kondom bzw. einen Handschuh verwenden. Kondome schützen auch vor anderen gefährlichen Infektionskrankheiten wie HIV. Tätowieren und Piercen unter nicht sterilen Bedingungen, z. B. durch nicht korrekt sterilisiertes Werkzeug oder mehrmaliges Benutzen von Einwegnadeln. Piercings und Tätowierungen nur mit sterilen Instrumenten bzw. in Studios stechen lassen, in denen unter sterilen Bedingungen gearbeitet wird. Übertragungswege

20 Unproblematische Kontakte n Das Hepatitis-C-Virus wird durch kontaminiertes Blut übertragen. Eine Übertragung durch andere Körperflüssigkeiten ist sehr unwahrscheinlich. 1 n Unproblematisch sind nhändeschütteln, Umarmen n Husten und Niesen n Benutzen der gleichen Toilette n Gemeinsame Benutzung von Geschirr oder Essbesteck nnormale soziale Kontakte n Küssen: Vorsicht, wenn beide Partner an der Mundschleimhaut verletzt sind, z. B. bei Zahnfleischbluten oder aufgeplatzten Lippen. n Normaler Sex: Solange nicht beide Partner im Intimbereich verletzt sind. Eine Übertragung durch Sperma oder Scheidenflüssigkeit ist sehr unwahrscheinlich. 1 Übertragungswege

21 Unproblematische Kontakte Referenz: n Das Hepatitis-C-Virus wird durch kontaminiertes Blut übertragen. Eine Übertragung durch andere Körperflüssigkeiten ist sehr unwahrscheinlich Robert Koch-Institut (RKI): RKI-Ratgeber für Ärzte: Hepatitis C. Stand , online verfügbar unter n Unproblematisch sind nhändeschütteln, Umarmen n Husten und Niesen n Benutzen der gleichen Toilette n Gemeinsame Benutzung von Geschirr oder Essbesteck nnormale soziale Kontakte n Küssen: Vorsicht, wenn beide Partner an der Mundschleimhaut verletzt sind, z. B. bei Zahnfleischbluten oder aufgeplatzten Lippen. n Normaler Sex: Solange beide Partner im Intimbereich nicht verletzt sind; eine Übertragung durch Sperma oder Scheidenflüssigkeit ist sehr unwahrscheinlich. 1 Übertragungswege

22 Krankheitsverlauf Krankheitsverlauf

23 Aufgaben der Leber n Die Leber ist das größte innere Organ des Körpers und hat ein Gewicht von 1,5 bis 2 kg. n Sie ist das zentrale Organ des Stoffwechsels. Ihre Aufgaben sind: n Nahrungsaufnahme Umwandlung, Verwertung und Speicherung von Nährstoffen. n Entgiftung Abbau und Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und Giftstoffen (z. B. Alkohol, Medikamente). n Blutgerinnung Bildung lebenswichtiger Eiweiße. n Die Leber ist entscheidend für eine normale Funktion des Körpers. n Ist die Leber zu stark geschädigt, z. B. durch eine chronische Hepatitis C, kann eine Transplantation notwendig werden. n Die chronische Hepatitis C mit ihren Folgen (Leberfibrose und Leberzirrhose) ist heute einer der Hauptgründe für Lebertransplantationen in Deutschland. 1 Krankheitsverlauf

24 Aufgaben der Leber Referenz: 1. Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) Jahresbericht Online verfügbar unter n Die Leber ist das größte innere Organ des Körpers und hat ein Gewicht von 1,5 bis 2 kg. n Sie ist das zentrale Organ des Stoffwechsels. Ihre Aufgaben sind: n Nahrungsaufnahme Umwandlung, Verwertung und Speicherung von Nährstoffen. n Entgiftung Abbau und Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und Giftstoffen (z. B. Alkohol, Medikamente). n Blutgerinnung Bildung lebenswichtiger Eiweiße. n Die Leber ist entscheidend für eine normale Funktion des Körpers. n Ist die Leber zu stark geschädigt, z. B. durch eine chronische Hepatitis C, kann eine Transplantation notwendig werden. n Die chronische Hepatitis C mit ihren Folgen (Leberfibrose und Leberzirrhose) ist heute einer der Hauptgründe für Lebertransplantationen in Deutschland. 1 Krankheitsverlauf

25 Entstehung Hepatitis n Hepatitis C ist eine Entzündung der Leber und wird durch das Hepatitis-C-Virus (HCV) verursacht. n Nachdem es in die Blutbahn gelangt ist, dringt das Virus in Leberzellen ein und vermehrt sich dort. n Das körpereigene Immunsystem versucht die infizierten Zellen zu zerstören. n Die aktivierten Immunzellen führen zu einer Entzündung der Leber (= Hepatitis). Krankheitsverlauf

26 Verlauf der Infektion Spontanheilung der akuten Infektion in bis zu 50 Prozent der Fälle: das Immunsystem kann innerhalb der ersten 6 Monate nach der Ansteckung das Virus erfolgreich bekämpfen. 1 bis zu 50 % % 1 bis zu 35 % 1 ca. 5 % 1 jährlich INFEKTION Akute Hepatitis C Chronische Hepatitis C Leberfibrose, Leberzirrhose Leberzellkrebs Dauer der Erkrankung Monate Jahre Wenn sie nicht behandelt wird, kann eine chronische Hepatitis C zum Tod führen! Krankheitsverlauf

27 Verlauf der Infektion Referenz: Spontanheilung der akuten Infektion in bis zu 50 Prozent der Fälle: das Immunsystem kann innerhalb der ersten sechs Monate nach der Ansteckung das Virus erfolgreich bekämpfen Sarrazin C et al. Update der S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion, AWMF-Register-Nr.: 021/012. Z Gastroenterol 2010;48: bis zu 50 % % 1 bis zu 35 % 1 ca. 5 % 1 jährlich INFEKTION Akute Hepatitis C Chronische Hepatitis C Leberfibrose, Leberzirrhose Leberzellkrebs Dauer der Erkrankung Monate Jahre Wenn sie nicht behandelt wird, kann eine chronische Hepatitis C zum Tod führen! Krankheitsverlauf

28 Spätfolgen Wird die Leber durch die zunehmende Vernarbung immer weiter in ihrer Funktion geschwächt, kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. n Beeinträchtigung der Durchblutung: Vernarbtes Gewebe behindert den Fluss von Blut und Lymphflüssigkeit durch die Leber. n Es kommt zu einem Blutstau zwischen Leber und Verdauungstrakt (Pfortader- Hochdruck), aufgrund der Wegsperre werden neue Kreisläufe und Krampfadern gebildet. Innere Blutungen aus diesen Krampfadern sind eine häufige Todesursache bei Leberzirrhose. n Beeinträchtigung der Eiweißbildung: Die Blutungsneigung nimmt zu, weil die Leber immer weniger Blutgerinnungsfaktoren bildet. n Durch den Pfortader-Hochdruck und die geringere Eiweißproduktion der Leber kann es zu Bauchwasser (Aszites) kommen. n Beeinträchtigung der Entgiftungsfunktion: Es kommt zu inneren Vergiftungen auch des Gehirns, was zu Verwirrung bis hin zum Koma (Leberkoma) führen kann. Krankheitsverlauf

29 Begleiterkrankungen Abgesehen von der Schädigung der Leber können durch die Hepatitis C auch Begleiterkrankungen außerhalb der Leber ausgelöst werden, zum Beispiel: n Entwicklung einer Insulinresistenz bzw. eines Diabetes mellitus Typ 2. n Entzündung von Blutgefäßen. n Gelenkbeschwerden durch Entzündungen. n Entzündung der Nierenkörperchen bis hin zum Nierenversagen. n Schilddrüsenfunktionsstörungen. Krankheitsverlauf

30 Symptome/Diagnose Symptome/Diagnose

31 Häufig unklare Symptome n Oft treten über eine lange Zeit gar keine Symptome auf, die Virusinfektion bleibt unbemerkt, bis die Krankheit und somit die Zerstörung der Leber weit fortgeschritten ist. Wenn Beschwerden auftreten, sind diese nicht immer klar der Krankheit zuzuordnen. n Eine akute HCV-Infektion kann mit grippeähnlichen Symptomen einhergehen. 1 n Mögliche Symptome einer chronischen Hepatitis C sind: erhöhte Leberwerte, Müdigkeit oder Mattigkeit, abdominelle Beschwerden, Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen. 2 n Hepatitis wird fälschlicherweise oft mit Gelbsucht gleichgesetzt. Die Gelbfärbung von Augen und Haut ist jedoch ein Symptom von verschiedenen Erkrankungen. Eine Hepatitis C liegt also nicht erst dann vor, wenn eine Gelbsucht auftritt. Symptome/Diagnose

32 Häufig unklare Symptome Referenzen: n Oft treten über eine lange Zeit gar keine Symptome auf, die Virusinfektion bleibt unbemerkt, bis die Krankheit und somit die Zerstörung der Leber weit fortgeschritten ist. Wenn Beschwerden auftreten, sind diese nicht immer klar der Krankheit zuzuordnen. 1. Robert Koch-Institut (RKI): RKI-Ratgeber für Ärzte: Hepatitis C. Stand , online verfügbar unter 2. Hüppe D et al. Zur Epidemiologie der chronischen Hepatitis C in Deutschland. Eine Analyse von Hepatitis C Infizierten aus Schwerpunktpraxen und ambulanzen. Poster, präsentiert auf dem 4. Hep-Net Symposium, Juni n Eine akute HCV-Infektion kann mit grippeähnlichen Symptomen einhergehen. 1 n Mögliche Symptome einer chronischen Hepatitis C sind: erhöhte Leberwerte, Müdigkeit oder Mattigkeit, abdominelle Beschwerden, Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen. 2 n Hepatitis wird fälschlicherweise oft mit Gelbsucht gleichgesetzt. Die Gelbfärbung von Augen und Haut ist jedoch ein Symptom von verschiedenen Erkrankungen. Eine Hepatitis C liegt also nicht erst dann vor, wenn eine Gelbsucht auftritt. Symptome/Diagnose

33 Diagnosestellung n Durch einmalige Blutabnahme und anschließende Untersuchung des Blutes; es können mit diesem Blut zwei verschiedene Tests durchgeführt werden. n Test auf Antikörper gegen Viren im Blut (Anti-HCV) n Der Test auf Antikörper ist in der Regel ein Leben lang positiv, wenn irgendwann eine Hepatitis-C-Virusinfektion bestand. Das heißt, er ist sowohl bei einer aktiven HCV-Infektion positiv als auch in den meisten Fällen dann, wenn eine Infektion bereits ausgeheilt ist. n Test auf Viren im Blut (HCV-RNA) n Der Test auf HCV-RNA ist positiv, wenn eine aktive Hepatitis-C- Virusinfektion vorliegt. n Nach erfolgreicher Heilung einer HCV-Infektion ist dieser Test negativ. n Bei Drogenkonsumierenden ohne bekannte HCV-Infektion sollte mindestens einmal jährlich ein Test auf Antikörper gegen HCV durchgeführt werden. Bei ausgeheilter HCV-Infektion sollte eine HCV-RNA-Testung durchgeführt werden. 1 Symptome/Diagnose

34 Diagnosestellung Referenz: n Durch einmalige Blutabnahme und anschließende Untersuchung des Blutes; es können mit diesem Blut zwei verschiedene Tests durchgeführt werden. 1. Sarrazin C et al. Update der S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion, AWMF-Register-Nr.: 021/012. Z Gastroenterol 2010;48: n Test auf Antikörper gegen Viren im Blut (Anti-HCV) n Der Test auf Antikörper ist in der Regel ein Leben lang positiv, wenn irgendwann eine Hepatitis-C-Virusinfektion bestand. Das heißt, er ist sowohl bei einer aktiven HCV-Infektion positiv als auch in den meisten Fällen dann, wenn eine Infektion bereits ausgeheilt ist. n Test auf Viren im Blut (HCV-RNA) n Der Test auf HCV-RNA ist positiv, wenn eine aktive Hepatitis-C- Virusinfektion vorliegt. n Nach erfolgreicher Heilung einer HCV-Infektion ist dieser Test negativ. n Bei Drogenkonsumierenden ohne bekannte HCV-Infektion sollte mindestens einmal jährlich ein Test auf Antikörper gegen HCV durchgeführt werden. Bei ausgeheilter HCV-Infektion sollte eine HCV-RNA-Testung durchgeführt werden. 1 Symptome/Diagnose

35 Genotypen n Es gibt sechs genetische Untertypen des Hepatitis-C-Virus: Genotyp 1-6. n Durch einen weiteren Bluttest lässt sich der Virus-Genotyp feststellen. n Es ist wichtig, den Genotyp zu kennen, um die passende Therapie auszuwählen und die Krankheit gezielt behandeln zu können. n Für alle sechs Genotypen sind Behandlungsmöglichkeiten verfügbar. Symptome/Diagnose

36 Genotypen in Deutschland Genotyp 4/5/6 3% Genotyp 3 n In Deutschland sind vor allem die HCV-Genotypen 1 und 3 verbreitet. 1 Genotyp 2 % 28% Genotyp 1 62% n Der HCV-Genotyp 2 ist sehr selten. Die Genotypen 4, 5 und 6 kommen in Deutschland noch seltener vor. 2 n Beim HCV-Genotyp 3 schreitet die Vernarbung der Leber schnell voran und es kommt häufiger zu einer Zirrhose als bei anderen Genotypen. 3,4 Verbreitung der HCV-Genotypen in Deutschland 1 Symptome/Diagnose

37 Genotypen in Deutschland Referenzen: Genotyp 2 Genotyp 3 28% Genotyp 4/5/6 3% 1. Hüppe D et al. Epidemiologie der chronischen Hepatitis C in Deutschland;Z Gastroenterol Messina JP et al. Global Distribution and Prevalence of Hepatitis C Virus Genotypes. Hepatology 2015;61(1): Bochud PY et al. Genotype 3 is associated with accelerated fibrosis progression in chronic hepatitis C. J Hepatol 2009;51(4): Lonardo A et al. Hepatitis C and steatosis: a reappraisal. J Viral Hepat 2006;13(2): % Genotyp 1 62% n In Deutschland sind vor allem die HCV-Genotypen 1 und 3 verbreitet. 1 n Der HCV-Genotyp 2 ist sehr selten. Die Genotypen 4, 5 und 6 kommen in Deutschland noch seltener vor. 2 n Beim HCV-Genotyp 3 schreitet die Vernarbung der Leber schnell voran und es kommt häufiger zu einer Zirrhose als bei anderen Genotypen. 3,4 Verbreitung der HCV-Genotypen in Deutschland 1 Symptome/Diagnose

38 Therapie Therapie

39 behandlung n Hepatitis C ist heilbar. Die Chancen auf Heilung* waren noch nie so gut wie heute! n Durch die Einführung von neuen Substanzen (DAA = Direct-Acting Antivirals, direkt agierende antivirale Medikamente) konnten in den letzten Jahren enorme Fortschritte in der Therapie gemacht werden. n DAA bieten sehr hohe Heilungschancen* bis zu 100 Prozent 1 und sind einfach in der Anwendung (wenige Tabletten, oft nur einmal täglich). n Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich und nebenwirkungsarm. n Die Behandlungsdauer beträgt oftmals nur 12 Wochen. Bis zu 100% n Die neuen Therapien kommen meist ohne Interferon aus. n Für Genotyp 1-4 gibt es erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten ohne Interferon. n Nur für Genotyp 5 und 6, die in Deutschland kaum vorkommen, liegen noch nicht ausreichende Daten für eine interferonfreie Therapie vor. Therapie

40 behandlung n Hepatitis C ist heilbar. Die Chancen auf Heilung* waren noch nie so gut wie heute! * Laut Langzeit-Studien entspricht eine SVR 12 in über 99 Prozent der Fälle einer endgültigen Heilung einer Hepatitis C. 1,2 Die Abkürzung SVR steht für sustained virologic response und bedeutet, dass zu einem definierten Zeitpunkt (12 Wochen) n Durch nach Beendigung die Einführung der Hepatitis-C-Therapie von neuen Substanzen das Virus nicht (DAA mehr = Direct-Acting im Blut nachweisbar Antivirals, ist. direkt agierende antivirale Medikamente) konnten in den letzten Jahren enorme Fortschritte in der Therapie gemacht werden. Referenzen: n DAA bieten sehr hohe Heilungschancen* bis zu 100 Prozent 1 und sind einfach in der Anwendung (wenige Tabletten, oft nur einmal täglich). 2015;63(1): n Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich und nebenwirkungsarm. n Die Behandlungsdauer beträgt oftmals nur 12 Wochen. alfa-2a and ribavirin. Gastroenterology 2010;139: n Die neuen Therapien kommen meist ohne Interferon aus. n Für Genotyp 1-4 gibt es erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten ohne Interferon. n Nur für Genotyp 5 und 6, die in Deutschland kaum vorkommen, liegen noch nicht ausreichende Daten für eine interferonfreie Therapie vor. 1. European Association for the Study of the Liver. EASL Recommendations on Treatment of Hepatitis C J Hepatol Bis zu 100% 2. Swain MG et al. A sustained virologic response is durable in patients with chronic hepatitis C treated with peginterferon Therapie

41 Neben- und Wechselwirkungen n Die modernen Therapien sind in der Regel gut verträglich und nebenwirkungsarm. Interaktionen mit anderen Medikamenten können jedoch vorkommen und müssen beachtet werden. n Bei gleichzeitiger Einnahme von HIV-Medikamenten ist häufig keine Dosisanpassung und Umstellung der jeweiligen HIV-Therapie nötig. nebenwirkungsarm n Auch bei gleichzeitiger Einnahme von Substitutionsmedikamenten ist häufig keine Dosisanpassung nötig. n Hepatitis-C-Therapie und Substitution sind gut zusammen möglich. n Mit dem Arzt müssen trotz guter Wechselwirkungsprofile alle etwaigen weiteren Erkrankungen und eingenommenen Medikamente sowie etwaiger Beikonsum von Drogen offen besprochen werden! Therapie

42 Therapievoraussetzungen n Ausreichender Krankenversicherungsschutz. n Stabile Lebensumstände (Wohnungssituation, soziales Umfeld). n Kooperationsbereitschaft ( Compliance ): n Disziplin und Verlässlichkeit, um die Therapie vollständig durchlaufen zu können. n Eine Befürwortung der Therapie durch den Arzt. n Stabile Substitution ohne unkontrollierten Beikonsum bzw. Clean-Sein. n Wer weiter Drogen konsumiert, läuft Gefahr, die Medikamente nicht regelmäßig einzunehmen, die Therapie abzubrechen oder sich neu mit HCV zu infizieren. n Eine Substitutionstherapie ist durch die enge Anbindung eine günstige Voraussetzung für eine Hepatitis-C-Therapie. Therapie

43 Heilung* n Die Chancen auf eine Heilung* sind durch ständige Therapiefortschritte inzwischen sehr gut. n Heilung bedeutet, dass das Virus im Blut 12 bzw. 24 Wochen nach Therapieende nicht mehr nachweisbar ist (keine HCV-RNA mehr im Blut)*. Dies wird durch die Abkürzungen SVR 12 bzw. SVR 24 beschrieben, wobei SVR für sustained virologic response steht. n Bei Ansprechen auf die Therapie liegt die Viruslast häufig bereits nach wenigen Wochen unter der Nachweisgrenze. n Wer geheilt ist, ist nicht mehr ansteckend für andere! Grundsätzlich muss jedoch die Möglichkeit einer Neuinfektion berücksichtigt werden. Therapie

44 Heilung* * Laut Langzeit-Studien entspricht eine SVR 12 in über 99 Prozent der Fälle einer endgültigen Heilung einer Hepatitis C. 1,2 Die Abkürzung SVR steht für sustained virologic response und bedeutet, dass zu einem definierten Zeitpunkt (12 Wochen) nach Beendigung der Hepatitis-C-Therapie das Virus nicht mehr im Blut nachweisbar ist. Referenzen: 1. European Association for the Study of the Liver. EASL Recommendations on Treatment of Hepatitis C J Hepatol 2015;63(1): n Die Chancen auf eine Heilung* sind durch ständige Therapiefortschritte inzwischen sehr gut. 2. Swain MG et al. A sustained virologic response is durable in patients with chronic hepatitis C treated with peginterferon alfa-2a and ribavirin. Gastroenterology 2010;139: n Heilung bedeutet, dass das Virus im Blut 12 bzw. 24 Wochen nach Therapieende nicht mehr nachweisbar ist (keine HCV-RNA mehr im Blut)*. Dies wird durch die Abkürzungen SVR 12 bzw. SVR 24 beschrieben, wobei SVR für sustained virologic response steht. n Bei Ansprechen auf die Therapie liegt die Viruslast häufig bereits nach wenigen Wochen unter der Nachweisgrenze. n Wer geheilt ist, ist nicht mehr ansteckend für andere! Grundsätzlich muss jedoch die Möglichkeit einer Neuinfektion berücksichtigt werden. Therapie

45 Wiederkehrende Infektion n Wichtig: Eine ausgeheilte Hepatitis C schützt nicht vor einer Neuinfektion. n Wer die Krankheit schon einmal hatte, ist nicht immun gegen das Virus. n Das heißt: Schutz vor Ansteckung ist ein Leben lang wichtig! Therapie

46 Alkoholkonsum n Regelmäßiger und langjähriger Alkoholkonsum schädigt die Leber auch ohne Vorliegen einer Hepatitis. n Bei einer Hepatitis-Erkrankung sollte unbedingt auf Alkohol verzichtet werden, denn Hepatitis und Alkohol zusammen schädigen die Leber noch mehr. n Regelmäßiger Alkoholkonsum bei einer Hepatitis C beschleunigt den Verlauf der Krankheit wesentlich. Es kommt schneller und mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einer Leberzirrhose als ohne Alkohol. n Selbst nach einer Heilung der Hepatitis C sind die Leberschäden, die eine Zirrhose verursacht, meist irreversibel und können eine Lebertransplantation erforderlich machen. n Auf die Entwicklung eines Leberzellkrebs muss weiter geachtet werden. Therapie

47 Koinfektion mit HIV und Hepatitis C n HCV ist bei der Übertragung durch Blut ca. zehn Mal ansteckender als HIV. 1 n Unter HCV-positiven injizierenden Drogengebrauchern sind sechs Prozent gleichzeitig mit HIV infiziert. Bei HIVpositiven injizierenden Drogengebrauchern liegt die Koinfektionsrate mit dem Hepatitis-C-Virus bei 83 Prozent. 2 n In Verbindung mit HIV schädigt Hepatitis C die Leber noch schneller und sollte deshalb unbedingt therapiert werden. 3 n Mit den neuen DAA stehen die Chancen auf Heilung* der Hepatitis C bei HIV-Positiven vergleichbar gut wie bei HIV-Negativen. 4 Therapie

48 Koinfektion mit HIV und Hepatitis C n HCV ist bei der Übertragung durch Blut ca. zehn Mal ansteckender als HIV. 1 * Laut Langzeit-Studien entspricht eine SVR 12 in über 99 Prozent der Fälle einer endgültigen Heilung einer Hepatitis C. 5,6 Die Abkürzung SVR steht für sustained virologic response und bedeutet, dass zu einem definierten Zeitpunkt (12 Wochen) nach Beendigung der Hepatitis-C-Therapie das Virus nicht mehr im Blut nachweisbar ist. Referenzen: 1. Coutinho RA. HIV and hepatitis C among injecting drug users. BMJ 1998;317: Robert Koch-Institut (RKI): Hepatitis C im Jahr Epid Bull 2015;30: n In einer in Deutschland zwischen 2011 und 2014 durchgeführten Studie waren sechs Prozent der HCV-positiven injizierenden Drogengebraucher auch mit HIV infiziert. 2 Unter HIV-positiven injizierenden Drogengebrauchern hatten 83 Prozent auch eine Hepatitis-C-Virusinfektion Sarrazin C et al. Update der S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion, AWMF-Register-Nr.: 021/012. Z Gastroenterol 2010;48: n In Verbindung mit HIV schädigt Hepatitis C die Leber noch schneller und sollte deshalb unbedingt therapiert werden Sarrazin C et al. Aktuelle Empfehlung zur Therapie der chronischen Hepatitis C. Z Gastroenterol 2015;53(4): European Association for the Study of the Liver. EASL Recommendations on Treatment of Hepatitis C J Hepatol 2015;63(1): n Mit den neuen DAA stehen die Chancen auf Heilung* der Hepatitis C bei HIV-Positiven vergleichbar gut wie bei HIV-Negativen Swain MG et al. A sustained virologic response is durable in patients with chronic hepatitis C treated with peginterferon alfa-2a and ribavirin. Gastroenterology 2010;139: Therapie

49 Soziale Aspekte/meldepflicht/Glossar Soziale Aspekte/meldepflicht/Glossar

50 Soziale Aspekte n Stigmatisierung und Diskriminierung im Umgang mit HCV-Patienten sind durch oft unnötige Angst vor Ansteckung im Alltag leider keine Seltenheit. n Es ist deshalb wichtig, als Patient zumindest ein oder zwei enge Vertraute zu haben, mit denen offen über die Krankheit gesprochen werden kann. n Ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu dem behandelnden Arzt ist wichtig für den Erfolg der Behandlung. Der Arzt sollte unbedingt über mögliche Rückfälle, Suchtdruck, Beikonsum oder über andere Medikamente, die während der Hepatitis-Therapie eingenommen werden, informiert werden. n Der Partner bzw. die Sexualpartner sowie der behandelnde Arzt und Zahnarzt sollten unbedingt über das Vorliegen einer HCV-Infektion informiert werden, da hier erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Soziale Aspekte

51 Meldepflicht n Es besteht Meldepflicht (mit dem Namen des Erkrankten) an das örtliche Gesundheitsamt durch Ärzte und das Blutlabor, wenn eine Hepatitis-C-Virusinfektion festgestellt wird. Die Daten werden nicht an andere (z. B. Arbeitgeber) weitervermittelt! n Das Gesundheitsamt übermittelt die Daten anonym an das Robert Koch- Institut, um eine Beobachtung der Infektionsrate und -verbreitung in Deutschland zu ermöglichen. n Es besteht keine Meldepflicht gegenüber dem Arbeitgeber, kein generelles Berufsverbot! In Berufen, in denen das Risiko für Blutkontakt erhöht ist (z. B. im Gesundheitswesen), sollte der Arbeitgeber jedoch informiert werden. n Es besteht Kündigungsschutz im Rahmen des allgemeinen Gleichstellungsgesetzes zum Schutz vor Diskriminierung: Kündigung aufgrund einer Hepatitis-C-Erkrankung ist nicht zulässig. n Sofern die Infektion bekannt ist, müssen Sexualpartner über das Risiko einer Übertragung aufgeklärt werden. 1 Meldepflicht

52 Meldepflicht Referenz: n Es besteht Meldepflicht (mit dem Namen des Erkrankten) an das örtliche Gesundheitsamt durch Ärzte und das Blutlabor, wenn eine Hepatitis-C-Virusinfektion festgestellt wird. Die Daten werden nicht an andere (z. B. Arbeitgeber) weitervermittelt! 1. Ratgeber für Patientenrechte der Deutschen Leberhilfe e.v. Online verfügbar unter n Das Gesundheitsamt übermittelt die Daten anonym an das Robert Koch- Institut, um eine Beobachtung der Infektionsrate und -verbreitung in Deutschland zu ermöglichen. n Es besteht keine Meldepflicht gegenüber dem Arbeitgeber, kein generelles Berufsverbot! In Berufen, in denen das Risiko für Blutkontakt erhöht ist (z. B. im Gesundheitswesen), sollte der Arbeitgeber jedoch informiert werden. n Es besteht Kündigungsschutz im Rahmen des allgemeinen Gleichstellungsgesetzes zum Schutz vor Diskriminierung: Kündigung aufgrund einer Hepatitis-C-Erkrankung ist nicht zulässig. n Sofern die Infektion bekannt ist, müssen Sexualpartner über das Risiko einer Übertragung aufgeklärt werden. 1 Meldepflicht

53 Glossar Akute Infektion: Hepatitis-C-Virusinfektion in den ersten sechs Monaten seit der Ansteckung. In dieser Zeit besteht die Chance auf eine spontane Heilung. Anti-HCV: Antikörper, die das körpereigene Immunsystem zur Abwehr gegen das Hepatitis-C-Virus bei einer Infektion bildet. Sie sind im Blut nachweisbar, sowohl wenn aktuell eine Infektion besteht als auch in den meisten Fällen dann, wenn eine Hepatitis in der Vergangenheit bestand und bereits ausgeheilt ist. Wer also einmal von der Krankheit betroffen war, hat in der Regel ein Leben lang Antikörper im Blut, auch wenn er wieder gesund ist. Chronische Infektion: Hepatitis-C-Virusinfektion ab sechs Monate nach der Ansteckung mit dem Virus. Eine chronische Hepatitis kann unbehandelt über Jahrzehnte verlaufen und heilt in der Regel nicht mehr von alleine aus. Sie kann jedoch durch Medikamente geheilt* werden. DAA (engl.: Direct-Acting Antiviral): Direkt antiviral wirkendes Medikament. Im Gegensatz zu Medikamenten, die die Immunantwort des Körpers dazu anregen, das Virus zu bekämpfen, bekämpft ein DAA das Virus direkt, indem es auf molekularer Ebene seine Vermehrung unterbindet. Genotyp: Untertyp des Virus. Hepatitis C hat sechs Genotypen. Diese unterscheiden sich in ihrer Erbgut- Ausstattung und sprechen dadurch unterschiedlich auf die verfügbaren Medikamente an. HCV: Hepatitis-C-Virus. Das Virus löst eine Hepatitis-C-Virusinfektion aus. HCV-RNA: Erbgut des Hepatitis-C-Virus, das im Blut nachgewiesen werden kann. HCV-RNA befindet sich nur dann im Blut, wenn aktuell eine Infektion besteht. Nach erfolgreicher Heilung ist (im Gegensatz zu den Antikörpern Anti-HCV) keine HCV-RNA mehr nachweisbar. Hepatitis: Leberentzündung (von griechisch hepar = Leber). Eine Hepatitis kann z. B. durch Viren (Hepatitis A, B, C, D, E), Bakterien, Parasiten, Medikamente oder Alkohol hervorgerufen werden. Hepatitis C: Leberentzündung, die durch das Hepatitis-C-Virus verursacht wurde. i.v.: Abkürzung für intravenös. Leberfibrose: Durch eine chronische Entzündung hervorgerufene Zerstörung der Leber, bei der gesundes Lebergewebe abstirbt und durch funktionsloses Binde- und Narbengewebe ersetzt wird. Die Leber schrumpft und verliert zunehmend ihre Funktionen. Eine Leberfibrose führt zu einer Leberzirrhose, wenn die Vernarbung weiter voranschreitet. Leberzirrhose: Weit vorangeschrittene Zerstörung der Leber, bei der ein Großteil der Leber vernarbt ist und aus funktionslosem Gewebe besteht. Man unterscheidet zwischen einer Zirrhose, bei der die Leber noch eine Restfunktion aufrechterhält, und einer Zirrhose, bei der die Leberfunktion so stark gestört ist, dass lebensgefährliche Komplikationen auftreten. SVR 12 / SVR 24 (engl.: sustained virologic response): Anhaltendes virologisches Ansprechen. Ist definiert als ein fehlender Nachweis von HCV-RNA 12 bzw. 24 Wochen nach Therapieende. Bei den interferonfreien DAA-Therapien gegen Hepatitis C wird eine SVR 12 in der Regel mit einer Ausheilung* der Infektion gleichgesetzt. Glossar

54 Glossar Akute Infektion: Hepatitis-C-Virusinfektion in den Genotyp: Untertyp des Virus. Hepatitis C hat sechs Leberfibrose: Durch eine chronische Entzündung ersten * Laut sechs Langzeit-Studien Monaten seit der Ansteckung. entspricht In dieser eine SVRGenotypen. 12 in über Diese 99 Prozent unterscheiden der Fälle sich einer ihrer endgültigen Erbgut- hervorgerufene Heilung einer Zerstörung Hepatitis der C. Leber, bei der gesundes Lebergewebe Zeitpunkt abstirbt (12 und durch Wochen) funktionsloses Zeit besteht Die Abkürzung die Chance auf SVR eine steht spontane für sustained Heilung. virologic Ausstattung response und sprechen und bedeutet, dadurch unterschiedlich dass zu einem definierten nach Beendigung der Hepatitis-C-Therapie auf das die Virus verfügbaren nicht Medikamente mehr im Blut an. nachweisbar ist. Binde- und Narbengewebe ersetzt wird. Die Leber Anti-HCV: Antikörper, die das körpereigene Immunsystem zur Abwehr gegen das Hepatitis-C-Virus bei einer Infektion bildet. Sie sind im Blut nachweisbar, HCV: Hepatitis-C-Virus. Das Virus löst eine Hepatitis-C-Virusinfektion aus. schrumpft und verliert zunehmend ihre Funktionen. Eine Leberfibrose führt zu einer Leberzirrhose, wenn die Vernarbung weiter voranschreitet. sowohl wenn aktuell eine Infektion besteht als auch Referenzen: in den meisten Fällen dann, wenn eine Hepatitis in HCV-RNA: Erbgut des Hepatitis-C-Virus, das im Leberzirrhose: Weit vorangeschrittene Zerstörung der Vergangenheit bestand und bereits ausgeheilt Blut nachgewiesen werden kann. HCV-RNA befindet der Leber, bei der ein Großteil der Leber vernarbt ist. 1. Wer European also einmal Association von der Krankheit for the betroffen Study war, of the sich Liver. nur EASL dann Recommendations im Blut, wenn aktuell eine on Treatment Infektion of ist Hepatitis und aus funktionslosem C J Hepatol Gewebe besteht. Man hat in 2015;63(1): der Regel ein Leben lang Antikörper im Blut, besteht. Nach erfolgreicher Heilung ist keine HCV- unterscheidet zwischen einer Zirrhose, bei der die auch wenn er wieder gesund ist. RNA mehr nachweisbar (Antikörper bleiben dagegen Leber noch eine Restfunktion aufrechterhält, und 2. Swain MG et al. A sustained virologic response nachweisbar, durable siehe in Anti-HCV). patients with chronic hepatitis einer C Zirrhose, treated bei with der peginterferon die Leberfunktion so stark Chronische alfa-2a Infektion: and ribavirin. Hepatitis-C-Virusinfektion Gastroenterology ab 2010;139: gestört ist, dass lebensgefährliche Komplikationen sechs Monate nach der Ansteckung mit dem Virus. Hepatitis: Leberentzündung (von griechisch hepar auftreten. Eine chronische Hepatitis kann unbehandelt über Jahrzehnte verlaufen und heilt in der Regel nicht mehr von alleine aus. Sie kann jedoch durch Medikamente = Leber). Eine Hepatitis kann z. B. durch Viren (Hepatitis A, B, C, D, E), Bakterien, Parasiten, Medikamente oder Alkohol hervorgerufen werden. geheilt* werden. DAA (engl.: Direct-Acting Antiviral): Direkt antiviral wirkendes Medikament. Im Gegensatz zu Medikamenten, die die Immunantwort des Körpers dazu anregen, das Virus zu bekämpfen, bekämpft ein DAA das Virus direkt, indem es auf molekularer Ebene seine Vermehrung unterbindet. Hepatitis C: Leberentzündung, die durch das Hepatitis-C-Virus verursacht wurde. i.v.: Abkürzung für intravenös. SVR 12 / SVR 24 (engl.: sustained virologic response): Anhaltendes virologisches Ansprechen. Liegt vor, wenn 12 bzw. 24 Wochen nach Therapieende keine HCV-RNA mehr nachweisbar ist. Bei den interferonfreien DAA-Therapien gegen Hepatitis C wird eine SVR 12 in der Regel mit einer Ausheilung* der Infektion gleichgesetzt. Glossar

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