Um Batch programmieren zu lernen, gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, doch der Einstieg ist schnell geschafft

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1 Um Batch programmieren zu lernen, gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, doch der Einstieg ist schnell geschafft Batch lernen Einige Grundlagen Die Anfänge in Batch Jede Batch Datei wird im normalen WordPad geschrieben und mit der Endung.bat oder.cmd gespeichert. (Speichern unter > Name.bat / Name.cmd > Speichern) Am Anfang der Datei muss immer stehen: Das gibt den Anfang der Datei an. on werden die Befehle angezeigt, was wir aber in den meisten Fällen nicht wollen. Mit wird das Programm beendet und schließt sich. Text in Batch Mit dem Wort echo kann ein Text eingefügt werden. Das sieht z.b. so aus: echo Dies ist dein Text. Angezeigt wird dann natürlich nur Dies ist dein Text. der Rest bleibt unsichtbar.

2 Aber wenn wir das Programm starten, würde das Fenster nur kurz erscheinen und sich sofort wieder schließen. darum schreiben wir noch das Wort unter den Text, damit das Programm wartet bis der User eine Taste drückt. echo Dies ist dein Text. Tipp: Eine leere Zeile kann eingefügt werden, wenn Sie echo. eingeben. (immer ohne die ) Die Sprünge in Batch Eine BAT Datei liest die Befehle immer von oben nach unten der Reihe nach, aber da gibt es auch einen Trick. Man kann Bereiche markieren, indem man :Name schreibt. Alles was darunter steht gehört zu dem Bereich Name. :Teil1 echo Dies ist ein Test, :Teil2 echo um batchen zu lernen. Jetzt haben wir zwei Bereiche gemacht mit unterschiedlichem Text, was uns aber noch nichts bringt, da das Programm sowieso alles nach der Reihe liest. Darum gibt es den goto-befehl. Damit kann man zu verschiedenen Bereichen überspringen:

3 :Teil1 echo Dies ist goto Teil3 :Teil2 echo ein :Teil3 echo Test. Hier würde jetzt stehen Dies ist Test.. Weil mit dem Befehl goto Test3 springt das Programm automatisch zu dem Bereich Test3 und lässt somit den Bereich Test2 aus. Hier noch ein Beispiel: :Teil1 echo Dies ist :Teil2 echo ein goto Teil1 :Teil3 echo Test. Dieses Programm würde nie enden, da es von Teil1 auf Teil2 geht und dann wieder wegen goto Teil1 zu Teil1 springt und das wiederholt sich andauernd. Tipp: Die Konsole kann man mit [STRG+TAB] sofort schließen. Variablen setzen in Bash Kommen wir zu dem etwas schwierigerem Teil, den aber auch jeder meistern kann. Mit set [Variable]= [Eingabe] kann man eine Variable definieren. Hier ein Beispiel:

4 set x= 2 Dieses Beispiel ist auch noch sinnlos aber damit kann man z.b. so etwas machen: :Teil1 echo Die Variable x wird auf 1 gesetzt. set x= 1 goto Teil3 :Teil2 echo Die Variable wird auf 2 gesetzt. set x= 2 :Teil3 echo Wenn die Variable nicht 2 ist dann gehts zu Teil2. if not %x%=="2" goto Teil2 echo Fertig Das hier ist schon etwas komplexer. Folgendes passiert hier: Erst steht da Die Variable x wird auf 1 gesetzt. Dann wird durch set x= 1 dem X der Wert 1 zugefügt (kann man natürlich nach belieben ändern). Jetzt wird durch goto Teil3 zum Bereich Teil3 gesprungen. Dort steht Wenn die Variable nicht 2 ist dann gehts zu Teil2. Hier wird ein If-Satz verwendet (dazu kommen wir später) und es wird gefragt: wenn die Variable X nicht 2 ist, dannwird zu Teil2 gesprungen. Und da dem X erst der Wert 1 zugeteilt worden ist, ist es eben nicht 2. Wenn es schon 2 gewesen wäre, würde er nicht zu Teil2 springen. In Teil2 steht dann Die Variable wird auf 2 gesetzt.

5 Jetzt wird durch set x= 2 das X auf 2 gesetzt, wie am Anfang auf 1. Es geht wieder zum Teil3, da das Programm ja in der Reihenfolge arbeitet. Das Programm fragt wieder ob X gleich 2 ist, was diesmal der Fall ist und es wird nicht zu Teil2 zurückgesprungen. Zum Schluss steht da Fertig und es wird geschlossen. Tipp: Mit z.b. set /P x= kann der User etwas eingeben und dann wird das Eingegebene der Variable als Wert zugeteilt, wie oben 1 und 2. WICHTIG: Wenn Sie einer Variable einen Wert zugeteilt haben (z.b. set x= Test) und Sie in einem Satz schreiben: set x= Test echo Dies ist ein %x%. dann steht in dem Satz Dies ist ein Test. Denn wenn man die Variablen in Prozenten einklammert, (%Variable%) dann wird automatisch der angegebene Wert eingegeben. Das kann man auch in Befehlen machen. If-Sätze in Bash Mit If-Sätzen kann man gute Fragen formulieren, z.b. Ist das ein Test? echo Ist das ein Test? echo [j]a, [n]ein set /P x= if %x%=="j" goto Richtig if %x%=="n" goto Falsch :Richtig echo Die Antwort ist richtig. :Falsch echo Die Antwort ist falsch.

6 Hier kann der User nun etwas eingeben. Vorgegeben ist j und n und es wird gefragt: Wenn die Variable x j ist, dann gehts zum Bereich Richtig und wenn es n ist zu Falsch. Dann endet das Programm. Tipp: Bei echo [j]a, [n]ein kann man beliebiges oder nichts reinschreiben. Das gleiche geht natürlich auch mit not if not %x%=="j" goto Falsch Jetzt springt man immer zum Bereich Falsch außer man gibt j ein. Wichtige Befehle in Bash CD CD ist der Befehl um das Verzeichnis zu wechseln change directory CHKDSK CHKDSK informiert über die Belegung der Platten check disk CLS CLS löscht den Bildschirminhalt clear screen COPY Dieser Befehl kopiert Dateien von "a" nach "b" COPY [Pfad]+[name.exe] nach [Pfad] Bsp.: COPY c:\test\test.exe a:\test2 DATE Zeigt das eingestellte Datum tt.mm.jj DEL DEL [Pfad]+[name.exe] Befehl zum löschen deltree (löschen) DIR Zeigt den Inhalt des Verzeichnisses an DIR /P seitenweise, /W kurz directory ECHO Verzeichnis (C:\dos\) wird angezeigt oder nicht ECHO [on off] on= angezeigt off=nicht angezeigt ERASE ERASE gleiche Funktion wie DEL.Löscht Dateien. FIND Alle Dateien mit der angebenen Endung in dem Verzeichnis werden aufgelistet. z.b. DIR FIND "EXE" FORMAT Formatieren = Alle Daten werden gelöscht und Festplatte etc. wird gesäubert.. FORMAT A: Diskette formatieren FORMAT C: Festplatte C: formatieren FORMAT A: /4 ( 5 1/4" ) FORMAT A: /S (Systemdisk. erzeugen) MD Befehl um ein neues Verzeichnis anzulegen. Bsp.: MD test (Verzeichnis test ist angelegt) make directory

7 MORE Listet angegebene Datei Seitenweise auf. z.b. TYPE test.exe MORE PATH PATH Pfad1;Pfad2;Pfad3 Suchpfade PRINT Druckt angegebene Datei auf lpt1/2. z.b.: PRINT test.txt lpt1 RD Löscht angegebenes Verzeichnis (muß leer sein) remove directory REN Umbenenen von Dateien. z.b.: REN datei1 datei2 rename SORT Sortieren der Dateien im Verzeichnis z.b. DIR SORT TIME Zeigt die Systemzeit an. Zeit hh:mm:ss TYPE Listet eine ASCII-Textdatei auf. z.b.: TYPE test.txt (seitenweise mit MORE) VER Zeigt die MS-DOS Versionsnummer an. VERIFY Verifizieren wenn Datein kopiert werden. z.b.: VERIFY ON (oder OFF) ASSIGN Laufwerk zuweisen z.b.: ASSIGN A=C (Umleitung auf C:) ATTRIB Lese/Schreibschutz z.b.: ATTRIB [+R -R] [+A -A] [Pfad]+[test.exe]; +R (Schreib-/Löschschutz) +A Änderungsatribut setzen BACKUP Sicherungskopie erstellen von bestimmter Datei. BACKUP d:[pfad][test.exe] d:[/s][/m][/a][/d:tt.mm.jj] BREAK Ob auf Ctrl-Break reagiert werden soll oder nicht. z.b.: BREAK ON (oder OFF) COMP Vergleicht zwei Dateien miteinander z.b.: COMP test1.exe text2.exe DISKCOMP vergleicht zwei Disketten DISKCOPY Kopiert vollstandige Diskette. DISKCOPY a: c: EXE2BIN Wandelt *.exe in "*.com oder *.bin" um. EXE2BIN test.exe text.bat GRAPHICS Dient dazu Grafiken in Dos auszudrucken. KEYB GR Wechseln der Tastaturbelegung z.b.: KEYB GR (oder US für Amerikanische Beleg.) MODE Betriebsmodus für Drucker etc.. wird angezeigt

8 RECOVER Wiederherstellung von Dateien auf einer Diskette mit defektem Sektor (Repair Kit quasi) SYS Kopiern der Systemdatein auf Diskette z.b.: SYS d: TREE Auflisten eines Verzeichnisses + Dateien z.b.: TREE [d:] [/F] XCOPY Zum Kopieren von Gruppen von Dateien z.b.: XCOPY C:\Test\ A: EDLIN Das gleiche wie EDIT (Editor)

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