20. Berufsfindungsbörse Spandau 11. Mai 2016

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1 20. Berufsfindungsbörse Spandau 11. Mai 2016 Mit diesen beispielhaften Anregungen für den Unterricht möchten wir Sie als Lehrkräfte gerne unterstützen, den Besuch der Berufsfindungsbörse Spandau für Ihre SchülerInnen erfolgreich zu gestalten. 1. Erkundung eigener Stärken und Interessen (z. B. mit BERUFE-Universum) Die SchülerInnen erarbeiten für sich ein persönliches Stärken-Profil und erhalten dazu passende Berufsvorschläge. - PC s mit leistungsstarkem Internetzugang entsprechend der Anzahl der SchülerInnen - BERUFE-Universum unter - gegebenenfalls Drucker Durchführung Nachdem alle SchülerInnen das Programm BERUFE-Universum online gestartet haben, tragen sie ihre Namen, Klassenstufe und ihren voraussichtlichen Schulabschluss ein. Die SchülerInnen wählen eine Figur aus, die sie durch das selbsterklärende Programm begleitet. In Einzelarbeit arbeiten die Jugendlichen die verschiedenen Aufgaben zur Einschätzung ihrer persönlichen Stärken und Interessen durch und erhalten abschließend sowohl eine Liste ihrer Stärken, als auch eine Auflistung der dazu passenden Berufsvorschläge. Beide Listen können ausgedruckt und im Berufswahlpass abgeheftet werden. Während der Phase der Einzelarbeit betreut die Lehrkraft die SchülerInnen und kann eventuell aufkommende Fragen zur Programmbedienung klären. Da alle SchülerInnen gleichzeitig das Programm online bearbeiten, benötigen Sie einen entsprechend leistungsstarken Internetzugang. Alternativ kann auch der Online-Test auf eingesetzt werden. 1

2 2. Informationen über Berufsfelder und Berufe sammeln Alle SchülerInnen erhalten einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder und der jeweiligen Berufe. Jede Schülerin/jeder Schüler hat sich intensiv mit dem persönlichen Wunschberuf (und möglichen Alternativen) auseinandergesetzt. - Sechs DIN A3-Plakate mit jeweils einem Berufsbereich beschriftet - Dicke Filzstifte (z. B. Eddings) - Klassensatz BERUF AKTUELL (Lexikon der Ausbildungsberufe) und STUDIUM AKTUELL nach Bedarf Durchführung Die Lehrkraft stellt der Klasse die sechs Berufsbereiche und das dazugehörige Plakat vor: Soziales/Gesundheit, Handwerk/Technik, kreative Berufe, Natur/Umwelt, IT/Medien, Wirtschaft/Verwaltung. Anschließend werden die Plakate auf Tische im Raum verteilt. Die SchülerInnen ordnen sich je nach Interesse einem Plakat zu. Nun werden in Einzelarbeit mit Hilfe von BERUF AKTUELL bzw. STUDIUM AKTUELL wichtige Informationen zum jeweiligen Wunschberuf recherchiert. Die Lehrkraft gibt zu erarbeitende Punkte vor, die von den SchülerInnen auf dem Plakat stichpunktartig in Tabellenform beantwortet werden: Berufsbezeichnung, Tätigkeiten, Ausbildungsart und -dauer, vorausgesetzter Schulabschluss und wichtige Schulfächer sowie erforderliche Stärken/Fähigkeiten. Abschließend werden die Plakate im Klassenraum ausgehängt. Jede Gruppe präsentiert ihr Ergebnis. Als Ergänzung können die SchülerInnen auch Informationen über mögliche Alternativberufe recherchieren. Besteht die Möglichkeit einer Online-Recherche, bietet sich dafür die Seite an. 2

3 3. Planung eines individuellen Rundganges und Entwicklung eines Interviewfragebogens Alle SchülerInnen erhalten einen Überblick über die Aussteller der 20. Berufsfindungsbörse Spandau und können am Veranstaltungstag gezielt und vorbereitet auf die Stände zugehen, welche dem persönlichen Interesse entsprechen. - Aussteller- und Berufeliste der 20. Berufsfindungsbörse Spandau (unter in Klassenstärke Durchführung Die Lehrkraft informiert über den Besuch der 20. Berufsfindungsbörse Spandau und stellt die Veranstaltung und deren Angebote vor. Die SchülerInnen erhalten die Aussteller- und Berufeliste und werden aufgefordert, sich jeweils mindestens fünf Aussteller herauszusuchen, die für sie persönlich interessant sind. Die individuelle Auswahl sollte nach vorher gemeinsam erarbeiteten Kriterien (z. B. Selbst- und Fremdeinschätzung, Stärken- und Interessenerkundung) getroffen werden. Um einen sinnvollen Leitfaden für ein Gespräch zu erstellen, werden ca konkrete Fragen festgehalten. Dieser Fragenkatalog wird von den SchülerInnen als Gesprächsgrundlage für die konkrete Kontaktaufnahme am Veranstaltungstag verwendet. Die Antworten werden stichpunktartig schriftlich festgehalten und zeitnah nach der Veranstaltung im Klassenverband ausgewertet. Fragen an die ausstellenden Unternehmen könnten z. B. sein: Was sind die Kernaufgaben des Unternehmens? / Welche Ausbildungsmöglichkeiten bietet der Betrieb? / Wo findet die Ausbildung statt und wie gliedert sie sich? / Wann ist Bewerbungsschluss? Ggf. sollten auch die Bewerbungsunterlagen für das Unternehmen bereits vorbereitet werden! 3

4 4. Übungen zur Kontaktaufnahme mit Unternehmensvertretern Die SchülerInnen erhalten durch ein Rollenspiel Sicherheit in der Ansprache von Unternehmensvertretern, können ihr Anliegen klar formulieren und gewinnen an Selbstsicherheit. - Karteikarten in Klassenstärke - Aussteller- und Berufeliste der 20. Berufsfindungsbörse Spandau (unter Durchführung Die SchülerInnen formulieren in 2-3 Sätzen schriftlich, wie sie ein Gespräch am Ausstellungsstand beginnen würden. Das Ergebnis wird exemplarisch ausgewertet und eventuell ergänzt. Im Anschluss werden Paare gebildet. Die SchülerInnen erarbeiten in der Kleingruppe zusätzlich noch ca. 5 Fragen, die sie den Unternehmensvertretern stellen würden sowie die dazugehörigen möglichen Antworten des Gesprächspartners. Das Rollenspiel wird mit wechselnden Positionen ca. 15 Minuten geübt. Nach der Vorbereitungsphase wird die Gesprächssituation den anderen MitschülerInnen vorgespielt (Tische können hierbei als Messestand fungieren), die beobachtenden SchülerInnen machen sich stichwortartig Notizen. Das Gespräch wird gemeinsam auswertet. Weisen Sie Ihre SchülerInnen bitte unbedingt darauf hin, am Veranstaltungstag auf angemessene Kleidung und gute Umgangsformen zu achten! Sammeln Sie die ausgearbeiteten Fragebögen der SchülerInnen ein und teilen sie diese am Veranstaltungstag als Gedankenstütze für schriftliche Notizen wieder aus. Die ausgefüllten Fragebögen sollten nach der Veranstaltung ausgewertet (wie geht es jetzt weiter?), dokumentiert und präsentiert werden. 4

5 (Anregung für die Nachbereitung im Unterricht) 5. Blitzlicht zur Abfrage von Eindrücken Die SchülerInnen reflektieren den Veranstaltungsbesuch. Positive Eindrücke und Erfolgserlebnisse werden zu einer motivierenden Auswertung zusammengefasst. - ein kleiner Ball o.ä. Durchführung Die SchülerInnen bilden einen Kreis. Die Lehrkraft stellt kurz die Regeln vor (z. B. die Redebeiträge werden nicht kommentiert und diskutiert) und notiert diese stichpunktartig an der Tafel. Nun wird sich der Ball zugeworfen und die SchülerInnen beantworten nacheinander vorgegebene Leitfragen (z. B. Wie hat Dir die Veranstaltung insgesamt gefallen? Welche Aussteller waren für Dich besonders interessant? Was hast Du über Deinen Wunschberuf erfahren? Was hat Dich besonders gefreut?). Nach Ablauf der vorher vereinbarten Redezeit werden von der Lehrkraft Stichworte an der Tafel notiert. Einzelne Punkte werden am Ende der Blitzlicht-Runde aufgegriffen und vertieft. Falls Sie keinen Ball haben, können Sie natürlich auch einen anderen kleinen wurfgeeigneten Gegenstand nehmen. 5

6 (Anregung für die Nachbereitung im Unterricht) 6. Erstellung einer Wandzeitung Die SchülerInnen fassen ihre Erlebnisse und Eindrücke schriftlich zusammen, die Artikel können mit gesammelten Informationsmaterialien (z. B. Flyer) ergänzt werden. Die Informationen der daraus entstehenden Wandzeitung sind somit auch für andere MitschülerInnen zugänglich. - große Plakate - Stifte, Kleber - Gesammeltes Informationsmaterial Durchführung Die SchülerInnen werden in Gruppen mit 3-4 Mitgliedern eingeteilt. Empfehlenswert ist es, die Einteilung so vorzunehmen, dass die jeweilige Gruppe sich auf ein bestimmtes Berufsfeld konzentriert. Nun werden einzelne Stichpunkte an der Tafel gesammelt, die unter der Überschrift des Berufsfeldes auf jeden Fall auf der Wandzeitung thematisiert werden sollen (z. B. Ausbildungsbetriebe, Ausbildungsmöglichkeiten, wichtige Stärken und Schulfächer, individuelle Eindrücke der SchülerInnen, persönliche Erfolgserlebnisse). Die angefertigten Wandzeitungen können später z. B. am Elternabend vorgestellt und im Schulgebäude ausgehängt werden. Falls es eine Schülerzeitung an Ihrer Schule gibt, können Sie natürlich auch einzelne SchülerInnen Erfahrungsberichte schreiben lassen und die Beiträge anschließend veröffentlichen. Die von den SchülerInnen individuell gesammelten und ausgewerteten Informationen sollten als Bestandteil im Berufswahlpass aufgenommen werden. 6

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