Patientenzufriedenheit in Schleswig-Holstein

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1 Patientenzufriedenheit in Schleswig-Holstein Datenbasis: Befragte ab 18 Jahren in Schleswig-Holstein Erhebungszeitraum: 11. Februar bis 13. März 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: DAK-Gesundheit 29 Prozent der befragten Bürger sind mit der ärztlichen Versorgung in Schleswig-Holstein sehr zufrieden, 51 Prozent sind damit eher zufrieden. 13 Prozent der Schleswig-Holsteiner sind mit der ärztlichen Versorgung in ihrem Bundesland eher unzufrieden und 4 Prozent sehr unzufrieden. Ältere äußern tendenziell etwas häufiger als Jüngere, mit der ärztlichen Versorgung in ihrem Bundesland sehr zufrieden zu sein. Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung in Schleswig-Holstein Mit der ärztlichen Versorgung in Schleswig-Holstein sind... sehr eher eher sehr *) zufrieden zufrieden unzufrieden unzufrieden % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium

2 10 Prozent der Befragten geben an, dass sie in den vergangenen 12 Monaten überhaupt keine ärztliche Behandlung in Anspruch genommen haben. 15 Prozent waren einmal beim Arzt oder im Krankenhaus. Die relativ meisten (45 %) haben in den letzten 12 Monaten zwei- bis fünfmal einen Arzt oder das Krankenhaus aufgesucht. 18 Prozent waren sechs- bis zehnmal dort, 7 Prozent elf- bis zwanzigmal und weitere 5 Prozent mehr als 20 Mal. Häufigkeit des Arztbesuches in den letzten 12 Monaten In den vergangenen 12 Monaten waren in ärztlicher Behandlung (beim Hausarzt, Facharzt oder im Krankenhaus)... gar ein- zwei- bis sechs- bis elf- bis mehr als *) nicht mal fünfmal zehnmal zwanzigmal 20 Mal % % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter

3 Danach gefragt, was aus ihrer Sicht beim Arztbesuch oder bei der Behandlung im Krankenhaus nicht zufriedenstellend war, wird am häufigsten die Erfahrung genannt, dass der Arzt sich zu wenig Zeit genommen hat (20 %). 13 Prozent monieren, dass der Arzt sie nicht gründlich genug untersucht hat und 12 Prozent, dass sie nicht über Risiken oder mögliche alternative Behandlungsmethoden aufgeklärt wurden. 10 Prozent meinen, der Arzt hätte ihnen die Behandlung nicht verständlich genug erklärt. 9 Prozent hat gestört, dass sie nicht über eine weitere Nachbehandlung informiert wurden. 7 Prozent bemängeln, dass sie nicht auf mögliche Zusatzkosten für private Zusatzleistungen hingewiesen wurden. 5 Prozent hat gestört, dass sie zu früh aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Was war beim Arztbesuch oder bei der Behandlung im Krankenhaus nicht zufriedenstellend? Folgende Dinge haben sie gestört: Der Arzt Der Arzt Ich wurde Der Arzt Ich wurde Ich wurde Ich wurde *) hat sich hat mich nicht über hat mir nicht über nicht über zu früh zu wenig nicht mögliche die eine mögl. Zusatz- aus dem Zeit für gründ- Risiken Behand- weitere kosten für Krankenmich ge- lich oder lung nicht Nachbe- private haus nommen. genug Behandlungs- verständlich handlung Zusatz- entlassen. unter- methoden genug informiert. leistungen sucht. informiert. erklärt. informiert. % % % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium *) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich 3

4 45 Prozent sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit von Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen sehr gut (10 %) oder gut (35 %) funktioniert. Aus Sicht von 32 Prozent klappt das zufriedenstellend. Nur wenige sind der Meinung, das deren Zusammenarbeit nur schlecht (7 %) oder sehr schlecht (1 %) funktioniert. Zusammenspiel von Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern und Reha- Einrichtungen Das Zusammenspiel von Hausärzten, Fachärzten, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen in Schleswig-Holstein funktioniert... sehr gut befrie- schlecht sehr *) gut digend schlecht % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium

5 42 Prozent fühlen sich bei der Suche nach einer geeigneten ambulanten oder stationären Behandlungsmöglichkeit durch ihre Krankenkasse sehr gut oder gut unterstützt und beraten. 17 Prozent stufen diese Beratungsleistung als befriedigend und 10 Prozent als schlecht oder sehr schlecht ein. Beratung bei der Suche nach einer geeigneten Behandlungsmöglichkeit Bei der Suche nach einer geeigneten ambulanten oder stationären Behandlungsmöglichkeit fühlen sich durch ihre Krankenkasse unterstützt und beraten... sehr gut befrie- schlecht sehr *) gut digend schlecht % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium *) an 100 Prozent fehlende Angaben = kann ich nicht beurteilen, ich habe eine solche Beratungsleistung meiner Krankenkasse noch nie in Anspruch genommen 5

6 Danach gefragt, welche Dinge ihnen in den kommenden Jahren im deutschen Gesundheitswesen besonders wichtig sind, nennen 83 Prozent die schnelle Terminvergabe bei Fachärzten oder im Krankenhaus und 80 Prozent eine Orientierung der medizinischen Behandlung an den Bedürfnissen der Patienten. 74 Prozent halten stabile Krankenkassenbeiträge und 71 Prozent den technischen Fortschritt bei der medizinischen Versorgung für besonders wichtig. Ein größeres Angebot an alternativen Behandlungsmethoden wird mit Blick auf die kommenden Jahre von rund der Hälfte (51 %) als besonders wichtig eingestuft. Das deutsche Gesundheitssystem in Zukunft In den kommenden Jahren sind ihnen im deutschen Gesundheitswesen folgende Dinge besonders wichtig: schnelle Orien- stabile tech- größeres *) Termin- tierung Kranken- nischer Angebot vergabe der med. kassen- Fort- alterbei Fach- Behand- bei- schritt nativer ärzten lung an träge bei der Behandlungsoder im den Be- med. angebote, Kranken- dürfnissen Versor- z. B. Naturhaus der gung heil- Patienten verfahren % % % % % insgesamt Männer Frauen bis 29-Jährige bis 44-Jährige bis 59-Jährige Jahre und älter Hauptschule mittlerer Abschluss Abitur, Studium März 2014 q4338/29692 Mü 6

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