PE für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Dr. Jutta Fedrowitz 26. Februar 2007

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1 PE für den wissenschaftlichen Nachwuchs Dr. Jutta Fedrowitz 26. Februar 2007

2 Ausgangspunkte des CHE für den Workshop Was brauchen Wissenschaftler/innen an Hochschulen außer wissenschaftlicher Kompetenz? Anhaltspunkte dafür: der Hochschulkurs des CHE CHE-Projekte mit Hochschulen (z.b. Strategieprozesse) Hochschulreformen und gesetze (z.b. New Public Management, veränderte Führungsstrukturen, starker Dekan, W-Besoldung und Berufungsverfahren, ) PE Arbeitstagung 2005 der Uni Bremen Symposium Akademisches Personalmanagement CHE+Stifterverband 2006 (HS:40 pro Jahr und Wiss. für PE) PE-Netzwerk + PE Uni Bremen: Befragung PE an Universitäten im deutschsprachigen Raum 2

3 Hochschulkurs: Teilnehmer Teilnehmer-Gruppen (Funktionen) Hochschulkurse (Okt bis Sept. 2006: 289 TN) Anzahl Rektorat/Präsidium Kanzler/Verwaltungsleiter Dekanat FB-/Fak./Instituts- Mitarbeiter Zentrale Verwaltung Presse/ÖA/Marketing Sonstige 10 0 Gesamt (289) Minsterium (3) nicht HS (9) Musik/Kunst/sonstige HS (10) Fachhochschule (104) Universität (163) Funktionen Universität (163) Fachhochschule (104) Musik/Kunst/sonstige HS (10) nicht HS (9) Minsterium (3) Gesamt (289) 3

4 Hochschulkurs, Kompetenz-Bedarf von wiss. Personal Weiterbildung, z.b. Hochschulmanagement- Themen Führungskompetenz kommunikative Kompetenzen Konfliktmanagement: Vorbeugung, Umgang Moderation, Verhandlungsführung Vorbereitung auf verschiedene Karrierewege, auch innerhalb der Universität, z.b. Fakultätsmanagement Dekan/innen Fakultätsmanager/innen (mit wiss. Hintergrund) Change Management 4

5 Symposium Akademisches Personalmanagement darin: Personalentwicklung durch Förderkonzepte für den wiss. Nachwuchs Hans Jürgen Prömel, Vizepräsident für Forschung und wiss. Nachwuchs: Ansprechpartner, Anreizsysteme, Preiskultur, Informationsveranstaltungen, Schlüsselqualifikationen, Weiterbildung, Graduiertenschulen, Nachwuchsgruppen, Juniorprofessuren, tenure track. Rainer Schulze, Director HR-Marketing, Deutsche Post World Net: inhaltliche und mentale Praxisnähe, frühzeitige Praxiserfahrungen, Präsentation, Moderation, Projektmanagement Uwe Nestmann, Juniorprof. TU Berlin: Eigenverantwortung, tenure track, Mentoring, Fortbildung, Führungskompetenz, Lehrkompetenz, Drittmittel, Projektmanagement 5

6 Symposium Akademisches Personalmanagement darin: open space-veranstaltung zu PE, Arbeitsgruppen zu: Y-Perspektive der wiss. Nachwuchsförderung Individueller Nutzen: Wie kriegt man xy zum Workshop, zum Coaching? Lehr- und Vermittlungskompetenz als Bestandteil der PE Professionelle Qualifizierung d. wiss. Nachwuchses mit Blick auf die mögliche Ausweitung von Programmen 6

7 Symposium Akademisches Personalmanagement Stifterverband fördert nach Wettbewerb (14 Bewerbungen) mit je : Uni HB, Projekt Begleitung und Förderung neu berufener Professorinnen und Professoren, soll Ankommen in der Universität erleichtern HAWK Hildesheim-Holzminden-Göttingen, Konzept Work-Life-Balance leben! Quer denken und voran gehen, familiengerechte Hochschule als Profilierungskonzept TU KL Projekt Personalentwicklung junger Forschender zu internationalen Führungskräften für alle Doktorand/innen, internationales Doktorandenforum 7

8 PE an Universitäten im deutschsprachigen Raum Quelle: Befragung des Personaldezernats der Universität Bremen im Sommer von 95 Unis in D, A und CH haben PE auf Website 28 von 44 haben geantwortet am längsten (seit ): TU HH, Uni HH, Linz (nicht-wiss. Bereich), Unis BI, HB, KS, Wien (Bodenkultur), Zürich, Basel am jüngsten (seit ): DU-E, Uni H, Uni HR, Graz (TU), Uni Halle-Witt., Linz (wiss. Bereich), Uni OL, Uni OS, Uni DO, Klagenfurt. LMU 21 als Referat/Dezernat, 6 als Stabstelle, 1 anders 8

9 PE an Universitäten im deutschsprachigen Raum Anzahl der Personalentwickler/innnen durchschnittlich 2,17 Personen bezogen auf Hochschulgröße nach Studierendenzahlen Maxima: 5 HS zwischen Studierende pro PE-Stelle (insbesondere Österreich und Schweiz) Minima: 5 Hochschulen zwischen und Studierende pro PE-Stelle => kein flächendeckendes Agieren möglich, keine einheitlichen Standards von PE 9

10 PE an Universitäten im deutschsprachigen Raum Spezielle Maßnahmen und Programme für Zielgruppen im wiss. Bereich: allgemeine Angebote: >80% (23) Angebote für Juniorprofs: 80% (21) Angebote für Profs: 76% (19) Maßnahmen für Dekane: >50% Maßnahmen für Post-Doktoranden: >50% Bei den letzten drei Gruppen sind viele Maßnahmen in Planung! 10

11 PE an Universitäten im deutschsprachigen Raum Quelle: Befragung des Personaldezernats der Universität Bremen, 2006, Grundgesamtheit: 28 Unis 11

12 Fazit PE an deutschsprachigen Universitäten ist noch jung (max. 13 Jahre). PE ist dort längst nicht flächen- oder bedarfsdeckend. PE an deutschen Hochschulen ist selten Bestandteil der Hochschulstrategie. Mehr als 14 Universitäten im deutschsprachigen Raum machen PE für wiss. Nachwuchs - das sind nicht genug! Hochschulen im Wettbewerb einerseits und eine wissenschaftsbasierte Gesellschaft andererseits brauchen umfassend qualifizierten wiss. Nachwuchs auch wenn er die Hochschule wieder verlässt! 12

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