Saisonumfrage Tourismus Region Trier

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1 Ansprechpartnerin: Anne Kathrin Morbach Telefon: 6 51/ Fax: 6 51/ Saisonumfrage Tourismus Region Trier Bilanz Wintersaison 215/216, Erwartungen Sommersaison 216 Beherbergung und Gastronomie Die Tourismuswirtschaft in der Region Trier konnte eine gute Saison verbuchen. Insgesamt 46 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage in der Sommersaison als gut, jeder dritte Betrieb (37 Prozent) als zufrieden stellend. Dabei ist die Stimmung im Beherbergungsgewerbe (47 Prozent) etwas positiver als in der Gastronomie (36 Prozent). Der Umsatz lag sowohl in der Hotellerie als auch in der Gastronomie deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. 42 Prozent der Betriebe konnten ihren Umsatz steigern. Bei 31 Prozent der Betriebe ist der Umsatz gleich geblieben und nur 26 Prozent klagen über einen Umsatzrückgang. Besonderes Potential bot hierbei die Gästegruppe der Geschäftsreisende. Die Betriebe gaben an, dass der Umsatz in diesem Segment um 37 Prozent gestiegen ist. Dabei handelt es sich um eine zwölf prozentige Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich der Urlaubsreisenden konnte der Umsatz um 7 Prozent gesteigert werden, während der Umsatz mit heimischen Gästen um 4 Prozent sank. Beherbergungsbereich % Gastronomie % Die Geschäftslage war: Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 Die Geschäftslage war: Wi So 215 Wi 215/16 214/15 gut 33,3 57,4 47,4 gut 27,5 48,3 35,7 befriedigend 41 29,8 31,6 befriedigend 45 39,7 47,6 schlecht 25,6 12,8 21,1 schlecht 27,5 12,1 16,7 Der Umsatz ist im Vergleich Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 Der Umsatz ist im Wi So 215 Wi 215/16 Vergleich 214/15 zum Vorjahreszeitraum: zum Vorjahreszeitraum: gestiegen 28,2 36,2 41, gestiegen 24,4 41,1 39, gleich geblieben 39,5 51,1 3,8 gleich geblieben 41,5 5, 31,7 zurückgegangen 36,8 12,8 28,2 zurückgegangen 34,1 8,9 29,3

2 Der Umsatz mit folgenden Gästegruppen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Beherbergung) Der Umsatz mit folgenden Gästegruppen ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Gastronomie) 1% 9% 8% 36,8 3,2 9,6 1% 9% 8% 36,1 26,3 7,7 7% 7% 6% 5% % 38,2 39,5 69,9 gestiegen gleich geblieben zurückgegangen 6% 5% % 38,9 42,1 69,2 gestiegen gleich geblieben zurückgegangen 3% 3% 2% 1% % 25 3,2 2,5 Geschäftsreisende Urlaubsreisende Heimische Gäste 2% 1% % 31,6 25, 2,5 Geschäftsreisende Urlaubsreisende Heimische Gäste Der positive Trend ist auch an dem Saldo der gut-schlecht Beurteilung zu erkennen. Hier zeichnet sich ein deutlicher Anstieg ab Geschäftslage im Beherbergungs- und Gastronomiebereich (Saldo gut-schlecht Beurteilung) Beherbergung Gastronomie Wi 5/6 Wi 6/7 Wi 7/8 Wi 8/9 Wi 9/1 Wi 1/11 Wi 11/12 Wi 12/13 Wi 13/14 WS 14/15 WS 15/16

3 Erwartungen für die kommende Sommersaison Trotz der positiven Entwicklung werden die Aussichten auf die kommende Saison verhalten eingeschätzt. Nur 23 Prozent der Betriebe rechnen mit einer günstigeren Geschäftslage, der Großteil geht von einer gleichbleibenden Saison aus (61 Prozent). Während im Vorjahr nur 5 Prozent mit einer ungünstigeren Geschäftslage rechneten, sind es für die kommende Saison 16 Prozent. Die Preise in Gastronomie und Beherbergung bleiben in der kommenden Saison konstant (73 Prozent). Mit den höchsten Preissteigerungen ist in den Gastronomiebetrieben zu rechnen (25 Prozent). Dasselbe Bild spiegelt sich auch im Personalbereich wieder. 83 Prozent der befragten Beherbergungsbetriebe und 72 Prozent der Gastronomiebetriebe planen mit ihrem bestehenden Personal. Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (13 Prozent) planen 4 Prozent weniger der befragten Betriebe mit einem Personalabbau. Beherbergungsbereich % Gastronomie % künftige Geschäftslage Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 künftige Geschäftslage wird: Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 wird günstiger 25,6 21,7 23,7 günstiger 19,1 13,8 22 gleich bleibend 54,1 67,4 6,5 gleich bleibend 55, 69, 61 ungünstiger 2,3 1,9 15,8 ungünstiger 8,5 17,2 17,1 die Preise werden Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 die Preise werden Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 steigen 23,3 39,6 22,2 steigen 31,8 37,9 25,6 gleich bleiben 73, 6,4 75 gleich bleiben 68,4 62,1 69,2 fallen,, 2 fallen 2,3, 5,1

4 1% 9% 8% 7% 6% 5% % 3% 2% 1% % Die Zahl unserer Beschäftigten wird... (Beherbergung) 14 6,5 5,4 72,1 82,6 83,8 14 1,9 1,8 Wi 214/215 So 215 Wi 215/16 1% 8% 6% % 2% % Die Zahl unserer Beschäftigten wird... (Gastronomie) 18,2 17,2 12,5 63,6 18,2 72,4 72,5 1,3 15 Ws 214/15 So 215 Ws 215/16 zunehmen gleich bleiben abnehmen zunehmen gleich bleiben abnehmen Die durchschnittliche Zimmerauslastung beträgt nach Angaben der Betriebsleiter für das Gastgewerbe 5 Prozent und ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen. 34 Prozent geben an, dass die Auslastung gestiegen. Bei 42 Prozent der Betriebe ist sie gleich geblieben. Der Klimaindex, der sich aus der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die nächste Saison zusammensetzt, beträgt insgesamt 117,5 Punkte (+6 Punkte). In der Beherbergung liegt der Index bei 116,7 Punkten (+ 1,5 Punkte) und in der Gastronomie bei 111,7 Punkten (+6,5 Punkte). Das konjunkturelle Klima in der Freizeit- und Tourismuswirtschaft bleibt somit weiterhin mit positiven Vorzeichen versehen. Klimaindex Beherbergung ,7 132,6 121,6 114, ,2 126,7 116, ,3 Wi 211/12 So 212 Wi 212/13 So 213 Wi 213/14 So 214 Wi 214/15 So 215 WS215/16

5 Klimaindex Gastronomie ,4 11,9 13,3 11,6 15,2 114,7 111,7 88, Wi 211/12 So 212 Wi 212/13 So 213 Wi 213/14 So 214 Wi 214/15 So 215 WS215/16 Die Mehrheit der befragten Betriebe planen Investitionen. Lediglich 35 Prozent der Betriebe geben an keine Investitionen zu tätigen. Im landesweiten Vergleich liegt dieser Wert allerdings 9 Prozent über dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt (25 Prozent). Landesweit planen Prozent mit gleichbleibenden Investitionen, in der Region Trier sind es 16 Prozent weniger. Die Hauptmotive der Investitionen sind Modernisierung (86 Prozent), Produktinnovation (21 Prozent) und Umweltschutz (17 Prozent). Letzteres spielt vor allem bei den Beherbergungsbetrieben eine zunehmende Bedeutung. 6 Prozent mehr Betriebe planen in diesem Bereich Investitionen.

6 Geplante Investitionen (Beherbergung) Geplante Investitionen (Gastronomie) 12 1% 8% 6% % 2% % 35, ,7 Wi 214/15 17,4 21,7 5 9,5 1,9 1,8 So , Wi 215/16 nein, keine Investitionen ja, aber abnehmend ja, gleichbleibend ja, zunehmend ,8 28,1 22,2 15,8 22,5 26,7, ,3 15,8 12,5 Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 nein, keine Investitionen ja, aber abnehmend ja, gleichbleibend ja, zunehmend Unsere Investitionsplanungen beziehen sich hauptsächlich auf: Investitionsschwerpunkte (Beherberung) Investitionsschwerpunkte (Gastronomie) 1% 9% 8% 7% 6% 5% % 3% 2% 1% % 11,1 12,8 6,7 7,4 15,4 23,3 88,9 18,5 22,2 87,2 15,4 12,4 93,3 2 16, ,4 28, ,6 78,6 87,1 21,4 26,2 19,4 Wi 214/15 So 215 Wi 215/16 Wi 214/15 So 215 Wi 215/16

7 Als größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sehen die befragten Betriebe weiterhin die Arbeitskosten und den Fachkräftemangel. 7 Prozent der Gastronomie- und 65 Prozent der Übernachtungsbetriebe klagen inzwischen über fehlende Fachkräfte. 43 Prozent der Betriebe sorgen sich zudem über die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Auch Preissteigerungen stellen die Betriebe vor weitere Herausforderungen. Während 42 Prozent der Gastronomiebetriebe über Lebensmittel- und Rohstoffpreise klagen, beschäftigt die Beherbergungsbetriebe vorrangig die Energiepreise. Wo sehen Sie die größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung Ihres Unternehmens in den kommenden Jahren? Beherbergung Gastronomie

8 Das Bundesministerium der Finanzen plant ab 217 die verpflichtende Einführung manipulationssicherer Kassensysteme, die Einzelumsätze aufzeichnen. Jeder dritte Betrieb setzt bei Bargeschäften PC-Kassensysteme ein (35 Prozent). Während 28 Prozent der Betriebe bereits Registrieroder EPROM-Kassen besitzen, arbeiten genauso viele noch mit offenen Kassen. Knapp die Hälfte der befragten Betriebe gibt an, dass ihr Kassensystem die Anforderungen der Finanzverwaltung ab 217 erfüllt. Allerdings sehen sich durch die Änderungen 16 Prozent der Betriebe gezwungen ihr Kassensystem aufrüsten und 2 Prozent müssen sich gar eine neue Registrierkasse beschaffen. Ein Großteil der befragten Betriebe, deren Kassensysteme die Anforderungen nicht erfüllen, habe noch keine konkrete Planung wie sie mit den Änderungen umgehen sollen (36 Prozent). 32 Prozent planen mit einer Neuanschaffung, für 7 Prozent kommt dies nicht in Betracht Setzen Sie bei Bargeschäften Registrierkassen oder Kassensysteme in Ihren Geschäftsräumen ein? Beherbergung Gastronomie Werden Anforderungen der Finanzverwaltung erfüllt? Ja, wir erfüllen die Anforderungen bereits? Nein, wir müssen unser Kassensystem aufrüsten Nein, wir müssen neue Registrierkassen beschaffen Nicht bekannt Beherbergung Gastronomie

9 Ja, Aufrüstung geplant Planungen bei Nichterfüllung der Anforderung Ja, Kassen- Neuanschaffung geplant Neine, keine Neuanschaffung geplant Nein, Umstellung auf offene Kassen Noch keine konkrete Planung Beherbergung Gastronomie

10 Reisegewerbe Das Urteil des Reisegewerbes fiel insgesamt positiv aus. 36 Prozent der befragten Betriebe berichten über eine gute Geschäftslage, die Mehrheit (63 Prozent) beurteilt die letzte Saison als befriedigend. Kein Betrieb blickt auf eine schlechte Saison zurück. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz bei 45 Prozent gleichgeblieben, dieselbe Anzahl an Betrieben klagt über rückläufige Umsätze. Nur 9 Prozent können eine Umsatzsteigerung verbuchen. Geschäftslage ist... Umsatz ist gut befriedigend schlecht Region Trier RLP steigen gleich bleiben fallen Region Trier RLP Im landesweiten Vergleich stehen die Reisebüros und Reiseveranstalter der Region Trier der kommenden Saison optimistischer entgegen. 15 Prozent rechnen mit einer günstiger verlaufenden Saison und 46 Prozent gehen zumindest von einer gleich bleibenden Lage aus. Kein Betrieb rechnet mit fallenden Verkaufspreisen. Der Großteil der Betriebe (77 Prozent) wird die Preise beibehalten. Auch für das Reisegewerbe stellen der Fachkräftemangel (54 Prozent) und die steigenden Arbeitskosten (39 Prozent) die größten Herausforderungen dar. Geschäftslage wird... Verkaufspreise werden Region Trier RLP 6 2 Region Trier RLP günstiger gleich bleibend ungünstiger steigen gleich bleiben fallen

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