Newsletter AUTOMOBILINDUSTRIE. September 2014 DER MOTOR DER SLOWAKISCHEN WIRTSCHAFT. der Deutsch-Slowakischen Industrie und Handelskammer

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1 Newsletter AUTOMOBILINDUSTRIE DER MOTOR DER SLOWAKISCHEN WIRTSCHAFT Artur Marciniec / Fotolia.com

2 INHALT Liebe Mitglieder und Freunde Dieser Newsletter widmet sich einem Thema, das in der Slowakei alles andere als exotisch erscheint. Ganz im Gegenteil, die Automobilindustrie ist in aller Munde, keine andere Branche bestimmt so sehr das Wirtschaftsgeschehen im Lande. Unbestrittene Nummer Eins ist dabei unser Mitglied Volkswagen Slovakia. Dessen Vorstandsvorsitzender Albrecht Reimold erklärt im Interview auf Seite 11, was wir von VW noch alles erwarten dürfen. Doch es wäre falsch, das slowakische Kfz- Gewerbe nur auf die drei großen Hersteller zu reduzieren. Über 300 lokale Zulieferbetriebe generieren mittlerweile Umsätze in mehrfacher Milliardenhöhe. Mit unserem Lieferantenforum Automotive am 7. Oktober wollen wir einerseits dazu beitragen, den fachlichen Austausch in der Branche zu fördern. Im Vordergrund stehen insbesondere Fragen der Qualitätssicherung. Außerdem wollen wir slowakische Zulieferfirmen dabei unterstützen, mit international tätigen Unternehmen in Kontakt zu treten. Alle weiteren Details zu dieser Veranstaltung können Sie auf Seite 4 nachlesen. Die DSIHK wird auf dem Lieferantenforum mit einem eigenen Stand vertreten sein. Sollten Sie zu den Teilnehmern gehören, nutzen Sie die Gelegenheit, mit uns zu sprechen. Freilich steht Ihnen das Team der DSIHK auch sonst jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. Ihr Guido Glania Geschäftsführendes Vorstandsmitglied WIR ÜBER UNS 3 Mitgliederversammlung und Jour Fixe Lieferantenforum Automotive Sächsische Maschinenbauer wollen Marktchancen in der Slowakei nutzen Neue Mitglieder stellen sich vor BERUFSAUSBILDUNG 7 Erste Prüfung für Mechatroniker nach deutschem Modell Fachprüfungen der IHK THEMA DES MONATS Automobilindustrie Zulieferer mit optimistischen Geschäftserwartungen Automobilindustrie nah am Kapazitätslimit Slowakische Automobilbranche deckt gesamte Auto-Lieferkette ab Interview mit Albrecht Reimold, Vorstandsvorsitzender Volkswagen Slovakia MESSEN Chillventa Südback Interbad Vision BrauBeviale 8 12 EXKLUSIV-PARTNER DER DSIHK

3 WIR ÜBER UNS Vladimír Slezák als Präsident der DSIHK wiedergewählt Unsere Premium-Mitglieder Die DSIHK wählte auf ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am 9. erneut Siemens-Generaldirektor Vladimír Slezák zu ihrem Präsidenten. Slezák wird damit weitere drei Jahre an der Spitze der DSIHK stehen. Mit der Wiederwahl würdigten die Mitglieder sein langjähriges Engagement für die Vertiefung der deutsch-slowakischen Wirtschaftsbeziehungen. Neu in den Vorstand berief die Versammlung zudem Edita Hippová, Geschäftsführerin von BASF Slovensko. Sie ersetzt Dušan Randuška, dessen Amtsperiode geendet hatte. Alter und neuer Präsident der DSIHK: Vladimír Slezák (Foto 2. von rechts) Jour Fixe erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit Zum ersten Jour Fixe nach der Sommerpause trafen sich die Mitglieder und Freunde der DSIHK direkt im Anschluss an die Mitgliederversammlung im Hotel Bôrik in Bratislava. Neben der tollen Aussicht auf das Donaudelta faszinierten vor allem die angeregten Gespräche der anwesenden Unternehmensvertreter. V.l.: Juraj Vodička (Gabor), Martin Urban (Jungheinrich) Reger Austausch unter den Gästen auf der Hotelterrasse ANZEIGE Andreas Heinisch, Roman Nosko (beide Continental) und Eric Reuting (VW; Mitte) Arbeitskreis Recht & Steuern Am 15. Oktober 2014 trifft sich der Arbeitskreis Recht & Steuern zu seiner nächsten Sitzung in den Räumlichkeiten der DSIHK. Gegenstand der Diskussion bilden die für den Jahreswechsel geplanten Gesetzesänderungen im Wirtschafts und Steuerrecht. Alle interessierten Mitglieder der DSIHK sind eingeladen, an der Sitzung teilzunehmen. Kontakt:

4 WIR ÜBER UNS Lieferantenforum Automotive: die Kfz-Branche trifft sich in Trnava Die Automobilindustrie ist das Rückgrat der slowakischen Wirtschaft. Kaum eine andere Branche entwickelt sich dermaßen dynamisch wie derzeit die Kfz-Hersteller und ihre Zulieferer. Um diese Unternehmen bei Aufbau und Pflege von Kunden- und Lieferantenbeziehungen zu unterstützen, organisiert die DSIHK mit Volkswagen Slovakia und weiteren Partnern am 7. Oktober 2014 ein Lieferantenforum in Trnava. Die ganztägige Veranstaltung beginnt mit einem Vortragsteil, bei dem drei Einkaufsmanager aus dem VW-Konzern die Qualitätsanforderungen im Fahrzeugbau darstellen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Im Anschluss präsentieren mehrere Tier1-Automobilzulieferer im Rahmen einer Podiumsdiskussion Erfolgsgeschichten und die Erwartungen an lokale Lieferanten. Volkswagen Slovakia, a.s. Slowakische Zulieferfirmen erhalten auf diese Weise Gelegenheit, sich einen genaueren Überblick über die aktuellen Trends in der Branche zu verschaffen. Um mit den beteiligten Unternehmen persönlich in Kontakt treten zu können, findet am Nachmittag ein Match-Making statt. Vertreter von Volkswagen, international tätigen Kfz- Zulieferern und sächsischen Maschinenbauern stehen allesamt für individuell terminierte Einzelgespräche zur Verfügung. Folgende Firmen präsentieren sich im Rahmen des Lieferantenforums: Faurecia Lozorno (www.faurecia.com) Tätigkeit: Herstellung von allen Komponenten eines Autositzes: Rahmen, Verstellmechanismen, Schienen, Schaumstoffe und Sitzbezügen HBPO GmbH (www.hbpogroup.com) Tätigkeit: Entwicklung, Fertigung und Vertrieb intelligenter Frontend-Module mit Beschäftigten an 16 Standorten weltweit MATADOR Holding, a.s. (http://holding.matador-group.eu) Tätigkeit: Herstellung progressiver Systeme von Press- und Schweißkonstruktionen für die Automobil- und Elektronikindustrie SLUŽBA NITRA, a.s. (www.sluzbavd.sk) Tätigkeit: Entwicklung und Fertigung zentraler Automobilelektronik wie Sicherungskästen, Relays und Sicherungsträger sowie Innen und Außenbeleuchtung Volkswagen Slovakia a.s. (www.vw.sk) Tätigkeit: Herstellung von Fahrwerks und Getriebebauteilen, Karosserien und weiteren Komponenten sowie Endfertigung diverser Modellreihen Online-Anmeldung unter: Die Veranstaltung erfolgt mit freundlicher Unterstützung von Neuer Verband für modernen Handel Die Einzelhändler Billa, Kaufland, Lidl, Tesco und der Großhändler Metro haben die Slowakische Allianz für modernen Handel (SAMO) gegründet. Dieser Zusammenschluss ist im Rahmen der DSIHK als selbstständiger Arbeitsausschuss tätig. Hinter der Gründung von SAMO steht das Bestreben seiner Mitglieder, aktiv Mitverantwortung für die weitere Entwicklung des modernen Handels in der Slowakei zu übernehmen. Der Verband möchte mit seinen Aktivitäten zu einer weiteren Verbesserung der Leistungen für Verbraucher beitragen. Dies erachten die SAMO- Mitglieder als gemeinschaftliches Ziel für alle Interessengruppen im Handel, mit denen sie deshalb einen fachlichen und konstruktiven Dialog aufnehmen wollen. Ergebnis sollen gute und dauerhafte Beziehungen zwischen Handel und Produktion, ein ausgewogener Regulierungsrahmen und ein angemessener Verbraucherschutz sein. Es ist uns eine Freude, dass die SAMO- Gründungsmitglieder die DSIHK als Plattform gewählt haben, um ihre Ziele und Vorsätze zu realisieren. Wir werden die Unternehmen in ihrem Bestreben bestmöglich unterstützen", sagt Guido Glania, Geschäftsführer der DSIHK.

5 WIR ÜBER UNS Sächsische Maschinenbauer und Kfz-Zulieferer wollen Marktchancen in der Slowakei nutzen Das Absatz- und Kooperationsprojekt Maschinenbau- SK 14 unterstützt Maschinen und Anlagenbauer sowie Automobilzulieferer aus Sachsen beim Markteintritt in der Slowakei. Die Unternehmen werden sich aktiv am Lieferantenforum Automotive am 7. Oktober 2014 in Trnava (siehe S. 4) beteiligen und darüber hinaus individuelle Gespräche mit slowakischen Firmen führen. Folgende sächsische Firmen suchen Geschäftspartner in der Slowakei: ACTech GmbH (www.actech.de) Tätigkeit: Herstellung von einbaufertig bearbeiteten Gussteilen für die Erzeugnisentwicklung im Automobilbau und weiteren Industriezweigen BENSELER Sachsen GmbH & KG (www.benseler.de) Tätigkeit: Thermische Entgratung, elektrotechnische Formgebung, Hochdruckwasserstrahl-Entgratung, industrielle Teilereinigung DMB Metallverarbeitung GmbH (www.dmb-metall.de) Tätigkeit: Herstellung von Stanz und Biegeteilen sowie Schweißbaugruppen für die Automobilzulieferindustrie Hidrostal Pumpenbau GmbH (www.hidrostal-borna.de) Tätigkeit: Vertrieb von Pumpen, Verkauf von Ersatzleistungen und teilen, Reparatur und Wartung, temporäre Vermietung von Pumpanlagen Monark Automotive GmbH (www.monark-automotive.com) Tätigkeit: Produkt- und Dienstleistungskombinationen aus Fertigung, Instandsetzung und unter dem Monark-Brand designter und spezifizierter Komponenten Rückblick auf das Speed Business Meeting Großen Zuspruch fand das Speed Business Meeting am 16., das die DSIHK gemeinsam mit weiteren ausländischen Handelskammern in der Slowakei im Austria Trend Hotel in Bratislava organisierte. In jeweils zehnminütigen Einzelgesprächen konnten die rund 60 Teilnehmer ihre Produkte und Dienstleistungen individuell vorstellen. Dieses Veranstaltungsformat ermöglichte es den anwesenden Firmenvertretern, auf effiziente und zugleich unterhaltsame Weise neue Geschäftspartner kennen zu lernen. Raum für vertiefende Gespräche bot ein anschließender Business Cocktail. Norafin Industries (Germany) GmbH (www.norafin.com) Tätigkeit: Herstellung von nadelverfestigten und wasserstrahlverfestigten Vliesstoffen für die Filtrations-, Automobil und Verbundstoffindustrie Telegärtner Gerätebau GmbH (www.geraetebau.telegaertner.com) Tätigkeit: Herstellung von Präzisionsdrehteilen, Photovoltaik-Anschlusssystemen und Lichtwellenreiter-Komponenten, Kabelkonfektionierung Vacuheat GmbH (www.vacuheat.net) Tätigkeit: Wärmebehandlung von Bauteilen aus niedrig bis hochlegierten Werkstoffzusammensetzungen in Vakuumöfen in Verbindung mit Hochdruckgas- Abschreckung ZEIBINA Kunststoff-Technik GmbH (www.zeibina.de) Tätigkeit: Herstellung von Formteilen und Baugruppen für die Automobilindustrie einschließlich Bedruckung und PVD-Metallisierung Firmenprofile und Online-Anmeldung unter:

6 NEUE MITGLIEDER Creative Pro s.r.o. Tajovského 16 SK Bratislava Tel.: Internet: Kontakt: Mgr. Štefan Kozák GlobalCar SK s.r.o Pestovateľská 4 SK Bratislava Tel.: Internet: Kontakt: Peter Kliment IBRA PLUS, s.r.o. Royova 1908/12A SK Púchov Tel.: Kontakt: Janka Gambošová Tesco Stores SR, a.s. Kamenné nám. 1/A SK Bratislava Tel.: Internet: Kontakt: Jaroslava Klimková Wesconi s.r.o. Kremnička 3 SK Banská Bystrica Tel.: Internet: Kontakt: Werner Schmitz Creative Pro ist eine 2003 gegründete, nach ISO 9001:2008 zertifizierte, Eventagentur mit Niederlassungen in Deutschland, Tschechien, Ungarn und Österreich. Das Kerngeschäftsfeld bildet das Live-Marketing inklusive Sales Promotion und Event-Management. GlobalCar ist ein Dienstleistungsunternehmen, das sich auf Limousinenservices, Mietwagenverleih und Leasing sowie Flotten und Fuhrparkmanagement spezialisiert hat. Mit seinen Büros in vielen Städten der Slowakei bietet es einen flächendeckenden Service an. Die Firma IBRA PLUS ist seit 2002 als Personalberater, -vermittler und -entwickler für Unternehmen aus Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungssektor tätig. Tesco Stores SR ist die 1996 gegründete Tochtergesellschaft der gleichnamigen britischen Handelskette. Tesco Stores SR betreibt heute über 150 Supermärkte in der Slowakei und beschäftigt mehr als Mitarbeiter. Die Firma Wesconi ist ein Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Unternehmensberatung für den slowakischen Markt spezialisiert hat. Das Portfolio erstreckt sich von der Market- Entry-Beratung über den Standortaufbau bis hin zur Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen. Hochschule Fresenius startet in der Slowakei Zum Wintersemester 2014/15 wird die private Hochschule Fresenius erstmals Studiengänge in der Slowakei anbieten. Das offiziell akkreditierte Studium erfolgt in slowakischer Sprache, orientiert sich an deutschen Normen und weist einen hohen Praxisbezug auf. Sitz der Bildungsstätte ist Banská Bystrica. Die Hochschule Fresenius gehört zur in Hamburg ansässigen COGNOS AG. Mazars und Bartošík Šváby verstärken Zusammenarbeit Die Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft Mazars und die Anwaltskanzlei Bartošík Šváby (ehemals B&S Legal) sind eine neue Form der Kooperation eingegangen. Seit 1. Juli 2014 ist die Firma Bartošík Šváby offiziell ein slowakisches Mitglied in MARCALLIANCE, einer Vereinigung unabhängiger Anwaltskanzleien, die weltweit eng mit der Mazars-Gruppe zusammenarbeiten. Das neue Bündnis und die Aufnahme von Bartošík Šváby in MARCALLIANCE sind Resultat der langjährigen Zusammenarbeit mit Mazars u.a. bei M&A-Transaktionen, Due-Dilligence Prüfungen, Unternehmensrestrukturierungen, Risikobewertungen von Verträgen sowie Firmengründungen.

7 BERUFSAUSBILDUNG Erste Prüfung für Mechatroniker nach deutschem Modell Zukünftige Mechatroniker bei VW während der schriftlichen Abschlussprüfung In der Slowakei fanden bei Volkswagen Slovakia (VW) während zwei Wochen im August die in der Geschichte ersten Fachprüfungen nach deutschem Modell statt. Seit September 2013 führt VW den ersten Jahrgang einer Aufbauqualifizierung zum Mechatroniker im dualen System durch. In unserem Zentrum für duale Ausbildung bilden wir in nur zwei Jahren 23 angehende Mechatroniker aus, wobei die vermittelten Inhalte exakt den deutschen Lehrplänen entsprechen sagt Ralf Mayer, Leiter der technischen Aus und Weiterbildung bei VW. Bereits Ende des ersten Ausbildungsjahres stand der erste Teil der Abschlussprüfung an, welcher von der DSIHK organisiert wurde. Inhalt war die Überprüfung der theoretischen Kenntnisse und der praktischen Fertigkeiten, die im ersten Ausbildungsjahr erlangt wurden. Zu diesem Zweck wurden die standardisierten deutschen Fragen für den Beruf des Mechatronikers erstmalig in die slowakische Sprache übersetzt. Das deutsche duale Berufsbildungssystem ist stark auf die Vermittlung praktischer fachlicher Fähigkeiten im genannten Beruf ausgerichtet. Gleiches gilt auch für die Abschlussprüfung. Neben der Prüfung der theoretischen Grundlagen von Mechanik, Elektrotechnik und Pneumatik geht es vor allem um die praktische Herstellung des mechatronischen Subsystems, welches eine bestimmte definierte Funktion erfüllt. Die Prüfung bescheinigt die Kompetenz der Beteiligten, die eigene Tätigkeit selbstständig zu planen, auszuführen und zu kontrollieren. Selbstverständlich ist eine solche Prüfung nicht ohne Prüfungskommission möglich. Die DSIHK hat eine solche zu diesem Zweck zusammengestellt und berufen. Mitglieder waren sowohl Fachleute der Mechatronik und Elektrotechnik von VW als auch Vertreter der Fachmittelschulen und anderer Mitgliedsfirmen der DSIHK. Durch diese Aufteilung der Prüfungskräfte wurden Neutralität und Objektivität bei der Prüfung der Mechatroniker sichergestellt. In den Monaten vor der Prüfung hat die DSIHK zudem in Zusammenarbeit mit der IHK Koblenz für die Prüfer eine fachbezogene Vorbereitung zum Prüfungsablauf und zur Prüfungsmethodik entwickelt und durchgeführt. Den Prüfungsverlauf haben drei Prüfer aus Deutschland mit langjährigen Erfahrungen im Bereich des dualen Berufsbildungssystems beaufsichtigt. Der Prüfungsablauf richtet sich nach der Prüfungsordnung der DSIHK. Der zweite Teil der Abschlussprüfung des ersten Ausbildungsjahrgangs findet in einem Jahr, also im Sommer 2015, statt. Kontakt: Mitglieder der Prüfungskommission und Ergebnis der praktischen Prüfung mechatronisches Subsystem Fachprüfungen der IHK - vergleichbar, neutral, komplex Im deutschen dualen System erfolgen ca. 80 % der Berufsausbildung praxisbezogen und meist direkt in den Betrieben. Gerade aus diesem Grund trägt das Netz der Industrie u. Handelskammern Verantwortung für die Qualitätssicherung von Ausbildung und Prüfungen. Durch eine bundeseinheitliche Prüfung für den konkreten Beruf werden Neutralität und Vergleichbarkeit der Ausbildung in ganz Deutschland sichergestellt. Der Wortlaut der Abschlussprüfungen für die technischen Berufe wird zweimal jährlich von unabhängigen Fachleuten aus der Praxis in den Ausschüssen der zentralen Organisation für Prüfungsaufgaben u.lehrmittelentwicklung (PAL) erarbeitet. Dies stellt sicher, dass die Prüfungsergebnisse der Mechatroniker landesweit vollumfänglich vergleichbar sind. Die Prüfungen finden zur Halbzeit und am Ende der Ausbildung statt und bestehen aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Ziel ist nicht die enzyklopädische Vergleichbarkeit der Kenntnisse, sondern die Erlangung praktischer beruflicher Fähigkeiten, um den genannten Beruf ausüben zu können. Die DSIHK als Teil des IHK- Netzes hat im Rahmen des Lizenzvertrages mit PAL das Exklusivrecht, diese Prüfungen in slowakischen Betrieben durchzuführen.

8 THEMA DES MONATS: AUTOMOBILINDUSTRIE Zulieferer mit optimistischen Geschäftserwartungen Die Geschäftserwartungen der slowakischen Automobilzulieferer für 2014 sind optimistisch. Dies ergab eine Umfrage der Unternehmensberatung PwC und des slowakischen Automobilverbandes ZAP SR unter 48 Firmen aus der Branche. 44 Prozent der befragten Betriebe rechnen demnach mit deutlich steigenden Umsätzen von mehr als fünf Prozent, während 40 Prozent von einer stabilen Geschäftslage ausgehen. 30 Prozent der Zulieferer wollen zudem ihre Belegschaft analog zu dem erwarteten Umsatzwachstum ausweiten, während die Hälfte der Umfrageteilnehmer keine Änderungen im Personalbestand für 2014 vorsieht. Trotz der positiven Aussichten bringen die Unternehmen in der Umfrage auch Skepsis zum Ausdruck. Zwei Drittel sehen in einer nachlassenden Dynamik in den Emerging Markets und einer verzögerten Erholung entwickelter Volkswirtschaften Risiken. Diese Bedenken zeigen jedoch zugleich, dass slowakische Zulieferer erfolgreich beide Markttypen bedienen. Als weitere nachteilige Faktoren nennen die befragten Firmen die steigende Steuerbelastung, hohe Material- und Energiekosten sowie die Überregulierung in der Industrie. Gut zwei Drittel der Zulieferer erwarten auf kurze Sicht keine Änderungen in den Produktionskapazitäten, während knapp ein Viertel von einer konzerninternen Produktionsverlagerung in die Slowakei ausgeht. Laut der Umfrage nimmt auch die Beschaffung von Material und Leistungen auf lokaler Ebene zu. Rund jedes vierte Unternehmen bezieht bis zu 20 Prozent seines Einkaufvolumens vor Ort, bei weiteren sieben Prozent sind es sogar über 20 Prozent. Mehr als die Hälfte der Zulieferer weist ein stabiles Verhältnis zwischen in- und ausländischer Beschaffung aus. Abbildung: Erwartete Umsatzentwicklung bei Automobilzulieferern im Jahr 2014 Quelle: Automotive Suppliers Survey Slovakia (www.pwc.com/sk/automotive) ANZEIGE Starkes Exportwachstum bei Kfz- Teilen Obwohl die slowakische Automobilproduktion in 2013 kräftig gewachsen ist, schrumpften die Einfuhren wichtiger Kfz- Teile im Zeitraum Januar bis September 2013 um knapp 1%. Grund hierfür ist insbesondere der starke Rückgang bei Dieselmotoren, Fahrgestellen und Beleuchtungsgeräten. Es könnte zudem als Indikator gewertet werden, dass immer mehr Komponenten in der Slowakei direkt hergestellt werden. Hierfür sprechen auch die Exportzahlen. So legte das Ausfuhrvolumen im gleichen Zeitraum um 9% gegenüber 2012 auf 4,6 Mrd. Euro zu. Bei Komponenten wie Kraftstoff-, Öl und Kühlmittelpumpen verdoppelten sich die Ausfuhrzahlen sogar. Die Exporte von Beleuchtungsgeräten zogen derweil um 41% gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. Deutschland bleibt unterdessen sowohl bei den Importen mit einem Anteil von 27% als auch bei den Ausfuhren von Kfz-Teilen aus der Slowakei mit 52% der wichtigste Handelspartner auf diesem Gebiet. Weitere wichtige Herkunftsländer für Komponenten sind die Tschechische Republik, Südkorea und Ungarn. Gerit Schulze, gtai

9 THEMA DES MONATS: AUTOMOBILINDUSTRIE Automobilindustrie nah am Kapazitätslimit Nach dem Rekordjahr 2013 mit produzierten Fahrzeugen und einem Auftragsgesamtvolumen von 19,8 Mrd. Euro erwartet der Branchenverband ZAP SR für dieses Jahr, dass die slowakische Automobilbranche eine kleine Verschnaufpause auf der Jagd nach neuen Rekorden einlegt. Als Gründe für diese erwartete Stagnation nennt der Verband zum einen die Produktionsumstellungen bei den drei großen Herstellern Volkswagen Slovakia, KIA und PSA sowie die Tatsache, dass die Industrie mit einer Auslastung von 98% bereits an ihrem Kapazitätslimit agiert. So war das Kia-Werk in Zilina ursprünglich für Pkw im Jahr vorgesehen; 2013 liefen Volkswagen Slovakia, a.s. dort bereits Autos vom Band. Soll die Automobilproduktion in der Slowakei also nachhaltig gesteigert und so die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden, sind weitere Investitionen nötig. Entsprechend war Volkswagen Slovakia im abgelaufenen Jahr mit einem Investitionsvolumen von 352 Mio. Euro der zweitgrößte Investor im Land und plant zudem bis 2017 den Bau eines neuen Karosseriewerkes mit einem Volumen von 600 Mio. Euro. Auch andere Hersteller haben die Notwendigkeit des Kapazitätsausbaus erkannt und entsprechende Projekte bekannt gegeben. Zudem sind auch Markteintritte neuer Hersteller, insbesondere auf dem Gebiet der Elektromobilität, im Gespräch. Weiterhin auf Wachstumskurs sieht der Verband hingegen die Zulieferbetriebe in der Automobilbranche. Bereits zum Ende 2013 hatte sich die Zahl der in der Slowakei ansässigen Betriebe auf 316 belaufen und auch für 2014 wird ein Wachstum mit entsprechenden Investitionen erwartet. So erweitert etwa Leoni sein Produktsortiment um Datenkabel, Spezialkabel, Verbinder und Sicherungen für Elektroautos. Dafür plant das Unternehmen bis Ende 2016 Investitionen von 14,1 Mio. Euro und will 170 neue Arbeitskräfte einstellen. Als mögliches Hindernis für die Entwicklung könnte sich derweil nach Aussagen von ZAP SR die verbesserungswürdige Infrastruktur im Osten des Landes erweisen. Durch die fehlende Autobahnanbindung bleibe nach Verbandsangaben das Potenzial der Region mit guten Hochschulen und qualifizierten Arbeitnehmern weitgehend ungenutzt. In den übrigen Landesteilen könnte zudem der Mangel an qualifizierten Fachkräften die Entwicklung entschleunigen. Gerit Schulze, Germany Trade & Invest ANZEIGE Zulieferer bauen Forschung aus Eine vom Branchenverband ZAP SR und PricewaterhouseCoopers in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass in der Slowakei ansässige Zulieferbetriebe zunehmend eigene Forschungs und Entwicklungsarbeit betreiben. Rund ein Viertel der befragten Unternehmen gab demzufolge an, bereits FuE- Dienstleistungen für ihre Muttergesellschaft erbracht zu haben, während 6% für andere Abnehmer forschen. Des Weiteren ziehen 13% der Unternehmen den Aufbau einer Forschungsabteilung in Betracht. Die Ergebnisse liegen damit deutlich über denen des Vorjahres. Vorrangige Forschungsgebiete sind insbesondere die Entwicklung neuer Materialien, Speichertechnologien sowie Verkehrsmanagementsysteme und Kommunikationstechniken. Der Studie zufolge sind jedoch mehr gut ausgebildete Ingenieure sowie steuerliche Anreize notwendig um weitere Innovationen der Zulieferer zu fördern. Der Anteil der Ausgaben für FuE lag mit 0,8% des BIP (2012) deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 2,1%. Des Weiteren werden in der Slowakei lediglich 41% der Forschungsausgaben von Privatunternehmen getragen, während sich dies im EU-Durchschnitt auf mehr als zwei Drittel beläuft. Gerit Schulze, gtai

10 THEMA DES MONATS: AUTOMOBILINDUSTRIE Slowakische Kfz-Branche deckt gesamte Auto-Lieferkette ab In der Umgebung der drei Automobilstandorte hat sich im Laufe der Zeit ein dicht gespanntes Zulieferernetz entwickelt. Nach Angaben des Branchenverbands ZAP SR ist die Zahl der im Land tätigen Automobilzulieferer 2013 von 274 auf 316 gestiegen. Davon sind über 200 in der Westslowakei angesiedelt, insbesondere entlang der Autobahntrasse von Bratislava bis Žilina (D1) und der Schnellstraße von Trnava bis Banská Bystrica (R1). Mit Continental, Faurecia und Johnson Controls produzieren gleich drei der zehn weltweit größten Automobilzulieferer vor Ort. Die vertretenen Branchenunternehmen decken die gesamte Auto-Lieferkette ab, sowohl im Hinblick auf die Ebene (Tier-1 bis Tier-3) als auch auf die Funktionalität und Spezialisierung (z.b. Technologielieferanten, Entwicklungs- und Konstruktionsbüros, Systemlieferanten, Cluster-Initiativen, etc.). Bei den Tier-1-Zulieferern handelt es sich in der Regel um Niederlassungen ausländischer Unternehmen. Unter den Tier-2-Lieferanten befinden sich bereits einige Firmen in slowakischem Besitz, jedoch erst auf Tier-3-Ebene stellen diese gegenüber den ausländischen Akteuren auch die Mehrheit. Der Produktionsschwerpunkt der Branche liegt auf den folgenden Segmenten: elektrische Systeme und Kabel, Innenausstattung, Fahrgetriebe und Abgasanlagen wie auch Karosserie. Trotz der räumlichen Nähe zu den Automobilwerken produzieren die meisten Unternehmen auch für den Export, häufig mit einer Quote von über 50 Prozent. Entsprechend betrug der Ausfuhrwert von Kfz-Komponenten im vergangenen Jahr 7,1 Mrd. Euro. Was den generellen Umsatz anbelangt, erwirtschaften die Komponentenhersteller inzwischen knapp 65 Prozent des Absatzniveaus der Autofabriken. Ihr kumulierter Umsatz kletterte von sechs Mrd. Euro im Jahr 2010 auf rund 8,5 Mrd. im Jahr Tabelle: Führende Automobilzulieferer in der Slowakei Unternehmen Sitz Umsatz 2013 in Mio. Euro Produkt Mobis Slovakia, s.r.o. Gbeľany Fahrgestelle Continental Matador Rubber, s.r.o. Púchov 821 Reifen Johnson Controls International, Bratislava 617 Sitze, Autobatterien s.r.o. Continental Matador Truck Tires, s.r.o. Púchov 576 Reifen SAS Automotive, s.r.o. Bratislava 563 Innenraumausstattung Faurecia Slovakia s.r.o. Bratislava 442 Innenraumausstattung INA Kysuce, a.s. K. N. Mesto 412 Wälzlager INA Skalica, s.r.o. Skalica 411 Spezialwälzlager Yura Corporation Slovakia, s.r.o. L.Rovne 268 Kupplungsgetriebe Getrag Ford Transmissions Kechnec 242 Kabelsätze Slovakia, s.r.o. Continental Automotive Systems Zvolen 233 Bremssysteme Slovakia s.r.o SUNGWOO HITECH Slovakia s.r.o. Kechnec 186 Karosserie ZF Sachs Slovakia, a.s. Trnava 179 Kupplungssysteme Quelle: Trend Top200, Ausg und Revue Priemyslu Top250, Ausg Zulieferer weiten Engagement aus Die Automobilzulieferer in der Slowakei befinden sich weiterhin im Aufwind und schaffen mit weiteren Investitionen neue Arbeitsplätze insbesondere in der Ostslowakei. So hat Howe Slovensko, Hersteller von Lederkomponenten für Autoinnenräume und bereits seit zehn Jahren in der Slowakei ansässig, zum einen die Verlagerung eines bereits bestehenden Fertigungswerks in die Slowakei als auch den Aufbau einer neuen Fabrik im Raum Košice angekündigt. Die neue Anlage zur Lederbe und verarbeitung mit einem Investitionsvolumen von ca. 3 Mio. Euro soll bereits im Frühjahr 2015 ihren Betrieb aufnehmen und 600 neuen Arbeitsplätze schaffen. Weitere 250 Arbeitsplätze entstehen unterdessen in Stará Ľubovňa. Dort will die amerikanische Firma Trim Leader, Hersteller von Autositzbezügen u.a. für Toyota, Kia und Fiat, 150 neue Jobs schaffen. Als Grund für den Standort nennt die Firma die hohe Zahl von qualifizierten Arbeitskräften. Zudem hat der spanische Sitzbezughersteller Jobelsa, bereits seit einigen Jahren in Košice mit einer Fertigung angesiedelt, aufgrund der guten Auftragslage einen Teil der Produktion an ein heimisches Unternehmen ausgelagert und schafft so 100 weitere Jobs. Quelle: The Slovak Spectator

11 THEMA DES MONATS: AUTOMOBILINDUSTRIE Wir bekennen uns zum Standort Slowakei. Interview mit Albrecht Reimold, Volkswagen Slovakia VW befindet sich in der Slowakei voll auf Kurs. Handlungsbedarf besteht jedoch bei der Ausbildung, erklärt Albrecht Reimold, Vorstandsvorsitzender von VW Slovakia. Volkswagen Slovakia hat 2013 erneut einen Produktionsrekord aufgestellt. Können Sie das in diesem Jahr abermals toppen? Die Fahrzeuge aus unserem Produktportfolio begeistern Kunden weltweit. Trotz intensiver Vorbereitungen auf die Anläufe des neuen Volkswagen Touareg und des Porsche Cayenne haben wir in den ersten sechs Monaten des Jahres auf stabilem Niveau produziert. Wir haben mehr als Fahrzeuge produziert und bewegen uns damit auf Ziellinie für das laufende Jahr. Wie sieht Ihre Zuliefererstruktur in der Slowakei aus? Wie groß ist der Anteil lokaler Beschaffung? Den größten Teil der Materiallieferungen bekommen wir von Lieferanten aus der Slowakei. In der Slowakei gibt es über 300 Automobilzulieferer, von denen mehr als die Hälfte in der Albrecht Reimold Westslowakei angesiedelt ist. Unser Ziel ist es, die Lieferanten in nächster Umgebung des Werkes zu haben (bis 150 km). Und das gelingt uns sehr gut. Das Einkaufsvolumen bei Volkswagen Slovakia für die Herstellung von Fahrzeugen, Getrieben und Komponenten erreichte 2013 rund 5,5 Milliarden Euro. Die größten Teile- und Materiallieferungen mit einem Anteil von 2,4 Milliarden kamen dabei aus der Slowakei. Welche langfristigen Pläne hegen Sie für den Standort Slowakei? Zwischen 2012 und 2016 planen wir rund 1,5 Mrd. Euro zu investieren. Nur zur Illustration innerhalb der mehr als 20-jährigen Tätigkeit von Volkswagen in der Slowakei haben wir insgesamt 2,78 Milliarden Euro investiert. Es geht um Investitionen in modernste Technologien und Erweiterungen der Produktion in Bratislava. Daneben arbeiten wir an der weiteren Entwicklung unserer Werkstruktur. Unser aktuelles Projekt für 600 Mio. Euro ist der neue Karosseriebau für SUV. Zudem zählt das neue Presswerk in Bratislava mit seinen innovativen Technologien weltweit zu den modernsten Presswerken der Automobilindustrie. Das zeigt unser Bekenntnis zum Standort Slowakei. Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die Automobilbranche in der Slowakei? Großen Handlungsbedarf sehen wir beim Thema Ausbildung. Die Mittelschulen bringen nicht genügend Absolventen in den technischen Fachbereichen hervor. Hier verfolgen wir aufmerksam die Initiativen des neuen Bildungsministers. Es ist wichtig, dass die technischen Fächer Unterstützung von Unternehmen, aber auch von der Regierung bekommen. Eine optimale Lösung ist für uns an dieser Stelle das duale Ausbildungssystem, das in Deutschland mit viel Erfolg realisiert ist. Mit der Gründung des Zentrums für duale Ausbildung bei Volkswagen Slovakia bringen wir modernste Bildungsmethoden ins Land. Die Absolventen der Ausbildungsbereiche Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker für Automatisierungstechnik eignen sich nicht nur hervorragende theoretische Kenntnisse an, sondern auch überdurchschnittliche praktische Erfahrungen. Die Studenten verbinden so Praxis und Theorie im Verhältnis 80:20. In das Zentrum für duale Ausbildung haben wir rund 1,1 Millionen Euro investiert. Den Studenten stehen so modernste Hilfsmittel und Einrichtungen zur Verfügung. Slowakischer Automobilmarkt rückläufig Die nach wie vor insgesamt positive Entwicklung der slowakischen Automobilbranche hat sich in 2013 leider nicht auf den Binnenmarkt niedergeschlagen. Nach Angaben des Automobilverbandes ZAP SR ging die Anzahl verkaufter PKW gegenüber dem Vorjahr um 5% zurück. Ingesamt wurden somit Fahrzeuge verkauft. Dabei ist insbesondere der Anteil der Privatkäufer in den letzten Jahren gesunken. Entfielen 2008 noch zwei Drittel aller Neuwagenverkäufe auf natürliche Personen, waren es 2013 nur noch knapp über 40%. Auch für 2014 wird optimistisch betrachtet nur ein marginaler Anstieg der Absatzzahlen erwartet. Die Verbraucherstimmung ist nach wie vor trotz insgesamt positiver Wirtschaftsentwicklung verhalten und wird sich erst gegen Jahresende mit leichten Zuwachsraten ändern. Geringer als bei PKW war der Rückgang 2013 mit 0,6% bei Nutzfahrzeugen. Der Absatz schwerer LKW zog hingegen um 10% an, während die Neuzulassungen von Bussen wiederum um ein Zehntel gegenüber den Vorjahreswerten abnahmen. Insgesamt sind in der Slowakei 1,8 Mio. Fahrzeuge mit einem Durchschnittsalter von 18,5 Jahren registriert. Gerit Schulze, gtai

12 MESSEN Nürnberg, Mit über 900 Ausstellern aus der ganzen Welt ist die Chillventa eine der wichtigsten Messen für Kälte, Lüftung, Klima und Wärmepumpen weltweit. Bei der letzten Veranstaltung informierten sich bereits über Fachbesucher aus dem In und Ausland über aktuelle Trends der Branche. Kompakt präsentieren sich die weltweit führenden Anbieter von Komponenten und Systemen mit zum Beispiel Verdichtern, Wärmeübertragern, Ventilatoren, Lüftungsanlagen, Klimasystemen, Isoliertechnik und MSR-Technik, ergänzt von Dienstleistungen für diese Branchen. Informationen und Kartenbestellung zum Vorzugspreis: IMPRESSUM Newsletter der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer Herausgeber: Redaktion: Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer Suché mýto 1 SK Bratislava Tel.: Fax: IČO: DIČ: Dipl.-Volkswirt Markus Halt Stuttgart, Die südback ist eine der wichtigsten Trendmessen für das Bäcker- und Konditorenhandwerk in Deutschland mit knapp 600 Ausstellern und über Besuchern. Sie ist die Drehscheibe für den Austausch von Ideen, Meinungen und Informationen sowie für die Präsentation von Trends, Entwicklungen und technischen Innovationen. Das Bäcker-Trend-Forum, das Konditoren-Trend-Forum und der südback Trend Award erfreuen sich größter Beliebtheit. Informationen und Kartenbestellung zum Vorzugspreis: Stuttgart, Auf der interbad treffen über 500 Aussteller aus dem In- und Ausland auf Besucher aus rund 50 Ländern: Betreiber, Schwimmbadbauer und -händler, Hoteliers, Architekten, Planer und private Bauherren. Der Branchentreffpunkt macht Produktneuheiten an den Messeständen erlebbar. Fachbesucher und Experten diskutieren zudem parallel im Kongress für das Badewesen, in der Spa Market Conference sowie in begleitenden Verbandsveranstaltungen aktuelle Trends und setzen Maßstäbe für die Branche. Informationen und Kartenbestellung zum Vorzugspreis: Die VISION ist die Weltleitmesse der Bildverarbeitung und findet vom 04. bis 06. November 2014 in Stuttgart statt. Sie gilt als der Marktplatz für Komponenten-Hersteller, aber auch Plattform für System-Anbieter und Integratoren. Auf der VISION informieren sich OEMs, Maschinenbauer und Systemhäuser über die neuesten Innovationen aus der Welt der Bildverarbeitungskomponenten, Endanwender treffen auf eine Vielzahl an Systemintegratoren. Nirgendwo sonst auf der Welt wird das komplette Spektrum der Bildverarbeitungstechnologie in dieser Weise abgebildet. Kartenbestellung zum Vorzugspreis: Die BrauBeviale ist die in diesem Jahr wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft, doch auch sie ist letztlich vom Endprodukt beeinflusst. Sie findet vom 11. bis 13. November 2014 in Nürnberg statt und präsentiert sich im neuen Outfit: Die rund Aussteller und ca Fachbesucher können sich auf ein komplett überarbeitetes Messekonzept sowie Rahmenprogramm freuen. Kartenbestellung zum Vorzugspreis:

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