Inhalt. Skyguide in Kürze 3

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Inhalt. Skyguide in Kürze 3"

Transkript

1 Inhalt Skyguide in Kürze 3 Übersicht Geschäftsjahr 2007 Vorwort des Verwaltungsratspräsidenten 6 Vorwort des CEO 7 Meilensteine Leistungskennzahlen 12 Nachhaltige Unternehmensführung Bundesauftrag und Umsetzungsstrategie Nachhaltigkeit und Leistungsauftrag 20 Unternehmensstrategie und Rolle von skyguide in Europa 22 Flugsicherung in der Praxis Gestärkte Sicherheitskultur 25 Leistungsstarker Flugsicherungsbetrieb 27 Wirtschaftlichkeit für die Kunden 30 Technologie und Innovation 32 Mitarbeiterkompetenz und Sozialpolitik 35 Massnahmen zum Schutz der Umwelt 40 Corporate Governance Verwaltungsrat 42 Geschäftsleitung 43 Unternehmensführung 45 Finanzen Statutarische Jahresrechnung Erfolgsrechnungen für die am 31. Dezember 2007 und 2006 abgeschlossenen Geschäftsjahre 52 Bilanzen per 31. Dezember 2007 und Anhang zur statutarischen Jahresrechnung per 31. Dezember Vorschlag des Verwaltungsrats 58 Bericht der Revisionsstelle 59 Konsolidierte Jahresrechnung Konsolidierte Erfolgsrechnungen für die am 31. Dezember 2007 und 2006 abgeschlossenen Geschäftsjahre 60 Konsolidierte Bilanzen per 31. Dezember 2007 und Konsolidierte Mittelflussrechnungen für die am 31. Dezember 2007 und 2006 abgeschlossenen Geschäftsjahre 62 Konsolidierter Nachweis der Eigenkapitalveränderungen für die am 31. Dezember 2007 und 2006 abgeschlossenen Geschäftsjahre 64 Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung per 31. Dezember Bericht des Konzernprüfers 83 Flugsicherungsrechnung Abkürzungsverzeichnis 87 Informationen und Impressum 88 skyguide Geschäftsbericht

2

3 Skyguide in Kürze Mandat und Serviceleistungen Die Schweizerische Aktiengesellschaft für zivile und militärische Flugsicherung skyguide koordiniert und leitet den Flugverkehr im europäischen transalpinen Luftraum. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Flugsicherung in komplexen, intensiv genutzten Lufträumen. Es erbringt im öffentlichen Interesse qualitativ hochwertige Dienstleistungen für zivile und militärische Kunden im schweizerischen sowie im ausländischen Luftraum, wo die Flugsicherungsdienste an skyguide delegiert sind. Unternehmenswerte Hohe ethische Prinzipien, ein alle Bereiche durchdringendes Sicherheitsdenken, ein uneingeschränktes professionelles Verantwortungsbewusstsein und grosses Engagement zeichnen die Unternehmenskultur von skyguide aus. Diese Werte werden täglich gelebt und fördern die Entwicklung aller Mitarbeitenden: Safety Sicherheit bestimmt unser Handeln und unsere Dienstleistungen. Professionalism Jede und jeder verinnerlicht die Standards und ethischen Grundsätze, die unserer Arbeit eigen sind. Dedication Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden erfüllen wir mit Engagement. Vision Die höchsten Standards sind der Massstab in der Flugsicherung. Das Ziel von skyguide ist es, durch Optimierung der Leistungen und durch laufende Verbesserung der Sicherheit diese Vision zu erreichen. Jede unternehmerische Aktivität von skyguide ist darauf ausgerichtet. Standorte und Verantwortungsbereich Das Unternehmen mit Hauptsitz in Genf ist auf den Landesflughäfen Genf und Zürich sowie den Regionalflughäfen Bern Belp, Buochs, Grenchen, Lugano Agno, St. Gallen Altenrhein und auf den vorwiegend militärisch bzw. zivilmilitärisch genutzten Flugplätzen Alpnach, Dübendorf, Emmen, Locarno, Meiringen, Payerne und Sitten tätig wird das Flugsicherungspersonal des Regionalflugplatzes Les Eplatures übernommen. Die Anzahl der von skyguide kontrollierten zivilen Flugkilometer verteilt sich zu knapp 55% auf den Schweizer Luftraum und zu etwa 45% auf den zugewiesenen ausländischen Luftraum. Standorte skyguide Genf Cointrin Militärische Standorte Zivile Standorte Bern Belp Payerne Grenchen Emmen Alpnach Sion Zürich Kloten Buochs Meiringen Locarno St.Gallen Altenrhein Dübendorf Lugano Agno Geschichte Skyguide geht auf das 1922 gegründete Telegrafieunternehmen Marconi Radio AG zurück. Dieses wurde 1928 in Radio Schweiz AG umfirmiert übertrug ihr das Eidgenössische Luftamt die Verantwortung für die Flugsicherung in der Schweiz. Im Zuge einer verstärkten Ausrichtung auf das heutige Kerngeschäft wurden 1988 die flugsicherungsspezifischen Sparten ausgegliedert und in Swisscontrol, Schweizerische AG für Flugsicherung, zusammengefasst erlangte Swisscontrol die finanzielle Selbstständigkeit erteilte der Bund dem Unternehmen zusätzlich das Mandat für die militärische Flugsicherung. Zum ersten Mal in der Geschichte der europäischen Luftfahrt wurden die zivile und die militärische Flugsicherung durch ein einziges Unternehmen erbracht. Um diese strategische Neuausrichtung zu markieren und das Integrationsbestreben zu stärken, nahm die Firma den Namen skyguide an. Zivil-militärische Integration Wird ein Luftraum über seine Kapazität genutzt, treten Verspätungen im Linienflugverkehr auf. Luftraumbeschränkungen werden erlassen, worunter besonders die Leichtaviatik zu leiden hat. Zudem können Militärflugübungen nicht mehr mit grösseren Verbänden durchgeführt werden. Die zivil-militärische integrierte Flugsicherung, die seit 2001 in der Schweiz Realität ist, erhöht die Flexibilität der Luftraumnutzung zum Vorteil aller. skyguide Geschäftsbericht

4

5 Übersicht Geschäftsjahr 2007

6 Vorwort des Verwaltungsratspräsidenten Liebe Leserinnen und Leser Skyguide ist ein Unternehmen, das eine der wichtigen Infrastrukturen des Luftverkehrs im Herzen Europas schafft und betreibt. Wir haben damit eine doppelte Verpflichtung. Einerseits müssen wir dafür sorgen, dass die Luftraumbenutzer täglich Dienstleistungen in der von ihnen erwarteten Qualität erhalten. Die Qualitätsmerkmale sind Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Andererseits müssen wir das Unternehmen für die Anforderungen der Zukunft vorbereiten. Da diese Zukunft europäisch ist, bedeutet das, ein Fundament zu legen, um im Verbund mit Kooperationspartnern einen gemeinsamen Luftraum zu bewirtschaften. Es freut mich, feststellen zu können, dass wir unseren Leistungsauftrag in allen Punkten erfüllen und dass die Vorarbeiten am zentraleuropäischen funktionalen Luftraumblock (FAB Europe Central) planmässig voranschreiten. Neue Unternehmensführung Im Geschäftsjahr 2007 setzten wir die begonnene Reorganisation von skyguide fort. Wir versprechen uns davon, dass sich die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter verbessern wird und unser Grundauftrag zielstrebig umgesetzt wird. Daniel Weder übernahm im Oktober 2007 die Leitung von skyguide als neuer CEO. Er hat die Mission, das Effizienzsteigerungsprogramm Challenge 07 konsequent durchzuführen und das identifizierte Verbesserungspotenzial zu realisieren. Unterstützung erhält er von seinem Stellvertreter Francis Schubert, der das strategisch wichtige Dossier Europa betreut, und von einer neu organisierten Geschäftsleitung. Die Aufgabe ist herausfordernd. Das Unternehmen muss nämlich trotz schwieriger Rahmenbedingungen für internationale Partner so attraktiv werden, dass die Beteiligung von skyguide in verschiedenen Bereichen des Single European Sky keine Frage ist. FAB EC Skyguide ist im europäischen Durchschnitt klein, aber kein Winzling. In unserer täglichen Praxis beweisen wir, dass es möglich ist, den Luftverkehr in erster Linie nach operationellen Kriterien zu kontrollieren. Auch unser Modell der zivil-militärischen Integration ist wegweisend in Europa. Zusammen mit Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Luxemburg arbeiten wir an einer Studie, die die Vorteile eines grossen zentraleuropäischen Luftraums prüft. Unsere heutigen Kooperationspartner stellen hohe Anforderungen an uns, denen wir nicht ohne besondere Anstrengungen nachkommen können. Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass die Rahmenbedingungen für unser Unternehmen in der Schweiz optimal sind. Die Kosten der Sicherheit Sicherheit hat einen Preis. Neue Sicherheitsvorschriften werden in der Flugsicherung international festgelegt und eingeführt. Die European Safety Regulatory Requirements (ESARR), die in der Schweiz bindend sind, verlangen erhebliche Investitionen für ihre Umsetzung. Diese sind für kleine Unternehmen wie skyguide nicht geringer als für viel grössere Flugsicherungsanbieter. Skyguide verstärkt seit mehreren Jahren ihr Sicherheitsmanagement. Dies geschieht durch die Entwicklung von Sicherheitsprozessen, die Stärkung der Meldekultur und die Einstellung von Fachspezialisten. Des Weiteren gelten die Gesetze der Industrie natürlich auch für uns. Wenn auf einem mässig benutzten Flugplatz die vollständige Dienstleistungspalette angeboten werden muss, ist eine Kostendeckung unrealistisch. Der Appell an die Politik wurde glücklicherweise vernommen. Im Dossier Finanzierung der Flugsicherung ging 2007 viel, und 2008 wird ein Schlüsseljahr für die Bereinigung der Situation. Attraktiv für europäische Partnerschaften Wir werden weiter daran arbeiten, unseren Auftrag erfolgreich zu erfüllen. Denn wir wissen um unsere Verantwortung der sicheren und effizienten Abwicklung des Luftverkehrs. Diese Verantwortung sind wir bereit zu tragen, auch in Zukunft. Guy Emmenegger Verwaltungsratspräsident 6 skyguide Geschäftsbericht 2007

7 Vorwort des CEO Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kolleginnen und Kollegen Mein Dank zum Anfang Die Tradition will es, dass man sich am Schluss des Vorworts bedankt: Ich will jedoch damit beginnen. Francis Schubert, der skyguide interimistisch bis Ende September 2007 geführt hat und heute mein Stellvertreter ist, hat mir ein Unternehmen übergeben, das zu Höchstleistungen bereit ist. Die Professionalität und Ernsthaftigkeit, mit der bei skyguide gearbeitet wird, ist beeindruckend. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen von skyguide für ihren Einsatz, mit dem sie jeden Tag für einen sicheren Flugverkehr sorgen. Auftrag erfüllt Skyguide erfüllt ihren Leistungsauftrag. Unsere FlugverkehrsleiterInnen sind gemäss Eurocontrol die effizientesten in ganz Europa. Das kontrollierte Verkehrsvolumen stieg dieses Jahr um über 6% auf den Spitzenwert von 1,23 Mio. Flügen. Eine zurückhaltende Hochrechnung zeigt, dass 2007 über 110 Mio. Flugpassagiere Dienstleistungen von skyguide bezogen haben. Wir messen unsere Leistungen konstant und wissen, dass skyguide eine der guten Flugsicherungen in Europa ist und sich laufend verbessert. Eine jüngere Kundenbefragung bestätigte das. Wir haben jedoch ein Kostenproblem. Finanzstruktur als Herausforderung Diese paradoxe Situation hat zwei hauptsächliche Ursachen. Die erste ist hausgemacht und wird seit Beginn des Programms Challenge 07 frontal angegangen. Bis 2012 wollen wir damit Effizienzgewinne in der Höhe von CHF 135 Mio. erzielen. Die zweite ist strukturell und kann nur gelöst werden, wenn der Bund und die Politik uns unterstützen bei der Lösung des Strukturproblems. Nur wenn skyguide gleich lange Spiesse hat wie ihre europäischen Mitbewerber, kann sie sich im europäischen Wettbewerb erfolgreich positionieren. Dass wir Monopolist sind, darf nicht heissen, dass es Bereiche geben kann wie die Regionalflugplätze oder Teile der delegierten Gebiete in Süddeutschland, wo der Markt gegen uns spielt. Effizientes Sicherheitsmanagement Es sind nicht Maschinen, die für den sicheren Flugbetrieb sorgen, sondern FlugverkehrsleiterInnen, die dank ihrer Kompetenz und Erfahrung komplexe Verkehrssituationen bewältigen, und TechnikerInnen, die dafür sorgen, dass die notwendigen Arbeitsmittel dafür bereitstehen. Das Management muss sie in guten Strukturen zum richtigen Ziel führen. Schon heute hat unser Sicherheitsmanagement ein sehr hohes Niveau. Der Regulator hat uns das im November nach einem gründlichen ESARR-4-Audit wieder bestätigt. Dennoch bauen wir es weiter aus. Skyguide hat eine Sicherheitskultur verinnerlicht, die auf dem Weg ist, die verbindende Unternehmenskultur zu werden. Auf diesem Weg werde ich konsequent weiterfahren. Neuer Aufbruch zu Höchstleistungen bereit für die Zukunft Skyguide ist bereit für einen Neuanfang. Alle Sicherheitsauflagen und Erkenntnisse aus dem Unfall von Überlingen und einige zusätzliche sind umgesetzt und die Lehren daraus gezogen. Heute muss sich skyguide für die Herausforderungen des europäischen Marktes bereit machen. Ich habe deshalb damit begonnen, einen grundlegenden Organisations- und Strategiewandel einzuleiten. Mit einem griffigen Vierpunkteplan bereiten wir uns auf die Herausforderungen der Zukunft vor: Wir wollen unsere unternehmensweit integrierte Sicherheitskultur weiter verstärken, die strukturelle Finanzlücke rasch kompensieren, die Kapazität der Flugsicherung im Schweizer Luftraum den effektiven Gegebenheiten anpassen und noch kundennäher und flexibler auftreten. Ich freue mich auf diese Aufgabe, weil ich weiss, dass skyguide das Potenzial hat, ihren Platz in Europa erfolgreich zu halten. Daniel Weder CEO skyguide Geschäftsbericht

8 8 skyguide Geschäftsbericht 2007

9 Meilensteine 2007 Januar Flugsicherungsdienste in Grenchen und St. Gallen Altenrhein von skyguide übernommen Am 1. Januar 2007 übernimmt skyguide die Flugsicherungsdienste auf den zivilen Regionalflugplätzen Grenchen und St. Gallen Altenrhein und stellt die dortigen Flugverkehrsleitenden als neue MitarbeiterInnen ein. Gesamtschweizerische Radarabdeckung im Mode S Mit der Inbetriebnahme der neuen Radarantennen und einer ersten Systemanpassung hält der selektive Abfragemodus von Luftfahrzeugen (Mode S) Einzug in den Kontrollraum. Die Schweiz ist damit das erste europäische Land, das eine vollständige Abdeckung bietet. Februar GAV-Anhänge der FlugverkehrsleiterInnen unterzeichnet Der Verwaltungsrat der skyguide und die Mitglieder der Personalverbände Aerocontrol, Skycontrol, APTC und PVB der FlugverkehrsleiterInnen haben ein Abkommen mit dreijähriger Gültigkeit gutgeheissen. Bei den Verhandlungen standen die Anhänge 1 und 2 (Entlöhnung und Arbeitsbedingungen an den verschiedenen Standorten) des Gesamtarbeitsvertrags im Zentrum. April Optimiertes Telefonsystem im Kontrollzentrum Zürich Kloten eingeführt Das neue Telefonsystem VISTA (Voice integrated switches for ATC) ist in Betrieb genommen worden. Skyguide verfügt somit über ein einheitliches Telefon-Equipment. Längerfristig wird die gesamte Voice-Kette auf VISTA umgestellt und eine vollständige und integrierte Telefon- und Funklösung geschaffen werden. Mai Verwaltung der Gebäudeinfrastrukturen gestrafft Die Haus- und Infrastrukturdienste werden neu in der Einheit Infrastructure & General Services zentral verwaltet. Dies vereinfacht die unternehmensweite Zusammenarbeit und Harmonisierung. Neues Kernstück des Zürcher Flugsicherungssystems Das neue Flugplandatenverarbeitungssystem FDP-Z ist in Zürich erfolgreich eingeführt. Für Spezifikationen, Entwicklung der technisch innovativen Lösung, umfangreiche Testaktivitäten und Training der User wurde in regionalen Teams produktiv zusammengearbeitet. FDP-Z erfüllt die europäischen Anforderungen für Risikobewertung (ESARR 4), Training (ESARR 5) und teilweise bereits für Softwareentwicklung (ESARR 6). Pilotenbriefings über Internet zugänglich Neben den AMIE-Säulen auf den Flugplätzen haben die PilotInnen neu auch die Möglichkeit, ein vollständiges Flugbriefing über das Internet abzuwickeln. Die von skyguide und Austro Control mit der Unterstützung von Meteo- Schweiz und BAZL entwickelte Serviceplattform ist unter rund um die Uhr im Betrieb. Juli Zentralisierung der Verträge Mit der Einführung des Contract Support Management zentralisiert skyguide alle Verträge, sichert die entsprechenden Informationen und vereinfacht die Verwaltung. Die Vorteile für das Unternehmen sind eine Optimierung des Cashflow-Managements sowie die Zentralisierung und die sichere Archivierung der Vertragsinformationen. Aktienkapital um CHF 40 Mio. erhöht Die ausserordentliche Generalversammlung von skyguide beschliesst am 4. Juli, das Aktienkapital des Unternehmens um nominal CHF 40 Mio. von CHF 100 Mio. auf CHF 140 Mio. zu erhöhen. Die Eidgenossenschaft zeichnet fest die Gesamtheit dieser Kapitalerhöhung und liberiert sie unwiderruflich und vollständig durch eine Umwandlung von Schuldforderungen in der Höhe von CHF 40 Mio.. ARO Service in Dübendorf vereint Die ARO-Aktivitäten in Genf d. h. der Verkehrs- und Fluginformationsdienst für Besatzungen und Fluggesellschaften sind erfolgreich ins AIM Service Center im Dübendorfer Flugsicherungszentrum überführt. Kundinnen und Kunden erhalten von nun an die vor allem zur Flugvorbereitung bestimmten Beratungsdienste über eine einzige Kontaktstelle, täglich rund um die Uhr, wahlweise in Deutsch, Französisch oder Englisch und via ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel. Der Transfer der ARO-Aktivitäten hat keinen Einfluss auf den Personalbestand. skyguide Geschäftsbericht

10 September Urteile im Strafprozess Überlingen zur Kenntnis genommen Am 4. September findet die Eröffnung der acht Urteile im Strafprozess um den Flugunfall von 2002 in Überlingen statt. Das Bezirksgericht Bülach verurteilt drei Mitarbeitende von skyguide zu bedingten Freiheitsstrafen von 12 Monaten, einen weiteren zu einer bedingten Strafe von 90 Tagesansätzen zu 150 Franken. Die anderen vier angeklagten Mitarbeitenden werden freigesprochen. Aus Sicht der Flugsicherung hat das Unglück von Überlingen in erster Linie systemische Ursachen. Skyguide hat Lehren gezogen und wird sich auch zukünftig für eine laufende Verbesserung des Flugsicherungssystems einsetzen. Erfolgreicher Verhandlungsabschluss mit AOT Mitarbeitenden Die Verhandlungen über Anhang 1 (Entlöhnung) des Gesamtarbeitsvertrags für administrative, operationelle und technische Mitarbeitende werden zu einem Abschluss geführt. Der neue Anhang tritt rückwirkend per 1. März 2007 in Kraft und hat eine Laufzeit von drei Jahren. November Frédéric Sudan verlässt skyguide Der Leiter Human Resources Frédéric Sudan verlässt skyguide per Ende Ab Januar 2008 wird der Personaldienst interimistisch von François Mouchet geleitet. Dezember System Manager (SYMA) im 24-Stunden-Einsatz Mitte Dezember erhalten weitere Mitarbeiter nach elfmonatiger, intensiver Ausbildung ihre ATSEP-Zertifizierung. Das ermöglicht in Genf ab dem 3. Januar 2008 die Einführung einer SYMA-Präsenz rund um die Uhr, in Zürich ab April ESARR-4-Audit bestätigt die Erfüllung europäischer Sicherheitsnormen Das BAZL hält nach einem gründlichen Audit fest, dass skyguide die Bedingungen für ESARR 4 (Risk Assessment & Mitigation in ATM) erfüllt. Die Erfüllung der ESARR-4- Rahmenbedingungen stellt eine Grundlage für die SES- Zertifizierung dar. Oktober Daniel Weder als CEO im Amt Nach zehnmonatiger interimistischer Leitung durch Francis Schubert übernimmt Daniel Weder als CEO. Daniel Weder kann auf eine langjährige Karriere bei Swissair und Swiss zurückschauen und ist ein profunder Kenner des Aviatikbusiness. Erfreuliches Ergebnis des Security Audits Alle Massnahmen, die dem Schutz von Mitarbeitenden, Infrastrukturen, Ausrüstungen sowie von Informationen und Daten dienen, werden in einem Security Audit durch den Regulator überprüft. Das BAZL attestiert skyguide in diesem Bereich gute Fortschritte, was für die Zertifizierung Single European Sky (SES) massgebend ist. 10 skyguide Geschäftsbericht 2007

11 skyguide Geschäftsbericht

12 Leistungskennzahlen Das Jahr 2007 ist ein neues Rekordjahr, was die Leistung der Flugsicherung anbelangt. Skyguide verzeichnete das grösste Verkehrswachstum seit 2000 und mit durchschnittlich fast 3380 kontrollierten Flügen pro Tag das höchste je gemessene Volumen. IFR-Flüge Wie bereits in den Vorjahren setzte sich der deutliche Aufwärtstrend beim Flugverkehr auch 2007 fort. Mit einem Verkehrswachstum von +6,1% bei den IFR Flügen und +6,2% bei den Transitflügen lag dieses über den Prognosen. Skyguide sah sich wie die meisten europäischen Flugsicherungen mit einer unvorhergesehenen Situation konfrontiert, was teilweise bedeutende Pünktlichkeitseinbussen verursachte. Der Anstieg des Verkehrsvolumens erklärt sich in erster Linie mit der guten Weltwirtschaftslage, einer deutlichen Steigerung im Low-Cost- und Business-Aviation-Segment, einer Reduktion der Flugpreise und einer Stabilisierung bei der Flugzeugauslastung, und dies trotz hoher Kerosinpreise. Vergleich /07 IFR Flüge ,1 % davon Überflüge ,2 % Flugbewegungen 2006 führte skyguide eine neue Zählart für Flugbewegungen ein, wobei nur die IFR-Flüge berücksichtigt werden. Die unten stehende Tabelle entspricht den realen Grössenverhältnissen der verschiedenen skyguide-standorte und -Zentren. Ein Flug generiert in der Regel Flugbewegungen bei mehreren Verkehrsleitstellen. Vergleich /07 Bezirksleitstelle Genf ,9 % Zürich ,5 % Total Bezirksleitstellen ,0 % Landungen/Starts Bern Belp ,7 % Donaueschingen ,0 % Friedrichshafen ,7 % Genf ,1 % Grenchen ,2 % Les Eplatures ,8 % Lugano Agno ,0 % Sitten ,4 % St. Gallen Altenrhein ,1 % Zürich ,4 % Total Landungen/Starts ,1 % Sowohl in der Bezirksleitstelle als auch in der An- und Abflugkontrolle von Genf nahmen die Flugbewegungen stärker zu als in Zürich. Der Flughafen Genf war mit einem weit über den Vorhersagen gelegenen Wachstum von +9,1% konfrontiert. Nach sechs Jahren Verkehrsrückgang verzeichnet der Flughafen Zürich zum ersten Mal wieder ein Wachstum (+2,4%) und fand damit zu den Zahlen von 2005 zurück. Militärische Flugbewegungen Skyguide führte Luftpolizei-Einsätze und 2619 taktische Missionen für die Luftwaffe. Der militärische Flugverkehr nahm gegenüber dem Vorjahr recht deutlich ab. Vergleich /07 Militärische Flugbewegungen ,8 % 12 skyguide Geschäftsbericht 2007

13 Aeronautical Information Management (AIM) Das Aeronautical Information Management gliedert sich in die Abteilungen Information and Briefing Service, Data Management and Publications und AFTN Communication Service. Jede Sektion weist eigene Leistungskennzahlen aus. Information und Flugberatung Die zentrale Informations- und Beratungsstelle in der Schweiz (Information and Briefing Service) erbringt Flugberatungsdienste via Self- und Homebriefing gekoppelt mit dem Expert Service Centre. Diese werden vor allem von Flugzeugbesatzungen und operationellen Stellen in General- Aviation-Firmen beansprucht. Dabei stellt die weltweite Beschaffung, Auswertung und Aufbereitung der für einen Flug notwendigen Daten (z.b. Luftraumeinschränkungen, Wetter, NOTAM usw.) zu Briefingzwecken die zentrale Dienstleistung dar. Unter derselben Leitung steht das ATM Reporting Office (ARO), das die Entgegennahme, die Verarbeitung und die Verteilung von Flugplänen besorgt. Im Information and Briefing Service wurden im Berichtsjahr NOTAM-Meldungen ( NOTAM und SNOWTAM/Pistenzustandsberichte) verarbeitet. Dies entspricht einer Zunahme von rund 5%, wobei die Entwicklung gegenläufig war: Bei den NOTAM betrug der Zuwachs +10% während die Zahl der wetterbedingten SNOWTAM um rund 30% abnahm. Der NOTAM-Austausch erfolgt mit rund 150 internationalen NOTAM-Stellen, die für 175 Länder zuständig sind. ARO Switzerland verarbeitete 2007 total Flugpläne über das Fernmeldenetz AFTN. Zusätzlich wurden dazugehörende Meldungen den Flugsicherungsdiensten zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden im Call Centre Wangen bei Dübendorf Anrufe behandelt. Die Anfragen der Luftraumbenutzer wurden durchschnittlich innerhalb von 1,5 Minuten mit den gewünschten Briefinginformationen versorgt. Data Management and Publications Der Dienst Data Management and Publications veröffentlicht im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft nach internationalen Vorgaben aeronautische Informationen der Schweiz. Das sind neben den TAM-Meldungen (NOTAM, BIRDTAM, SNOWTAM usw.) auch statische Daten, die in Form von Drucksachen wie AIP, VFR-Manual und Karten der Luftfahrt veröffentlicht werden. Statische Daten werden vermehrt auch in digitaler Form angeboten. Das internationale NOTAM-Office (NOF) Schweiz publizierte im Berichtsjahr 2030 NOTAM, was einer Zunahme von gut 20% entspricht. Von schweizerischen Flugplätzen wurden Pistenzustandsberichte (SNOWTAM) veröffentlicht (gegenüber 315 im Vorjahr). Der Koordinationsdienst für Schiessen und Flugsicherung (KOSIF) publizierte 2007 total 1142 Zonen, etwas weniger als im Vorjahr. Die Anzahl von zwischen der Truppe und der Flugverkehrsleitung koordinierten Schiessen ist auch leicht rückläufig: 2007 waren es 376, gegenüber 396 im Vorjahr. Die auf der skyguide-internetseite publizierten KOSIF-Karten wurden 2007 durchschnittlich rund 100-mal täglich abgerufen. Der Bereich AIM Publikation und Kartografie veröffentlichte im Berichtsjahr 34 Amendments und 11 Supplements zu AIP und VFR-Manual. Das sind insgesamt 7,1% mehr als im Vorjahr. Des Weiteren wurden 43 AIC erstellt. Die ICAOund Segelflugkarte wurde 2007 neu aufgelegt. AFTN Communication Service Der AFTN/CIDIN-Communication-Dienst betreibt im Staatsauftrag die Zentrale für den Austausch von aeronautischen Meldungen zwischen den Flugsicherungszentren sowie den Schweizer Flugplätzen und Flugfeldern. Er ist ausserdem zuständig für den Meldungsverkehr zu den zentralen europäischen (Eurocontrol) und Schweizer Dienstleistern (MeteoSchweiz) verarbeitete AERMAC, die schweizerische AFTN/CIDIN-Zentrale, Meldungen (+2,1%). AFTN übermittelte Meldungen (+1,9%), CIDIN (+2,3%). Militärische Meldungen Im militärischen Bereich hat skyguide für die Luftwaffe 6 NOMIL (Mitteilungen für die militärische Luftfahrt) der Kategorie A (kurzfristige oder vorübergehende Änderungen bei Anlagen auf Flugplätzen oder Verfahren), 2 NOMIL der Kategorie B (Änderungen von Vorschriften mit rechtlichem Charakter) und 66 NOMIL der Kategorie C (vorübergehende technische Informationen für die Piloten) verarbeitet. skyguide Geschäftsbericht

14 IFR Flüge ganz skyguide IFR Flüge/Tag Flüge nach Instrumentenflugregeln IFR aller skyguide Zentren Januar 1998 bis Dezember Quelle CFMU Durchschnittliche ATFM Verspätung pro Flug Airport/En-Route (Luftraum der skyguide) Verspätung (in Minuten) Airport En-Route ,43 3,50 0,32 2,59 0,25 1,12 0,51 0,89 0,65 0,70 0,51 0,84 0,29 1,13 Quelle CFMU ,52 1,12 Verkehrsentwicklung Die oben stehende Grafik zeigt die saisonale Entwicklung der von skyguide täglich kontrollierten Flüge nach Instrumentenflugregeln zwischen 1998 und Jeder Punkt bezeichnet dabei die Anzahl der an einem Tag kontrollierten IFR-Flüge. Von 1998 bis zur ersten Hälfte des Jahres 2001 erkennt man eine konstante Verkehrszunahme. Ein deutlicher Einbruch ist im Jahre 2002 ersichtlich. Saisonbedingte Schwankungen des Luftverkehrs zeigen sich mit besonders geringem Verkehrsaufkommen während der Feiertage am Jahresende. Die Monate Juni und Juli weisen üblicherweise das höchste Verkehrsaufkommen während eines Jahres auf, im August kommt es zu einem leichten Rückgang. Die Höhe des täglichen Verkehrsaufkommens wird zusätzlich zu den beschriebenen saisonalen Effekten durch verschiedene Ereignisse beeinflusst. Hierzu zählen etwa Arbeitskonflikte in Nachbarländern oder die Inbetriebnahme neuer operationeller Systeme und die damit aus Sicherheitsgründen verbundenen Kapazitätssenkungen. Dynamisches Kapazitätsmanagement Zum ersten Mal seit 2000 haben die von skyguide verursachten ATFM-Abflugverspätungen deutlich zugenommen. Die Kumulation von stark gestiegenem Verkehrsaufkommen, Personalengpässen und zeitweise reduzierter Kapazität im unteren Luftraum erklärt diese Leistungseinbussen. Mit einer durchschnittlichen Verspätung von 1,12 Minuten pro Flug (0,94 Minuten verursacht von skyguide) kann im En-Route-Bereich dagegen eine leichte Verbesserung der Performance um 2,1% gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden. Etwa 80% der Verspätungen gehen auf die ATC- Kapazität, Personalmangel und Wetterbedingungen zurück. Skyguide setzt sich aktiv dafür ein, die zwei erstgenannten Ursachen zu korrigieren. Eine grundlegende Neueinschätzung der Kapazitäten im oberen Luftraum, die Entwicklung von neuen Verfahren, Simulationen von neuen Sektorisierungen, eine geänderte Personalplanung und verstärkte Personalrekrutierung sollen aktiv dazu beitragen, die Situation mittelfristig zu verbessern. Eine neue Sektorisierung könnte auch einen positiven Einfluss auf die durch Witterungseinflüsse bedingten Verspätungen haben. Mit durchschnittlich fast 3380 IFR-Flügen pro Tag erreichte der Luftverkehr in der Schweiz im Jahr 2007 ein neues Rekordhoch. Im September wurden sogar mehrere Spitzentage mit über 4000 Flügen verzeichnet. Verspätungsstatistiken (Air Traffic Flow Management) Eine wichtige Kenngrösse zur Leistungsbewertung von Flugsicherungsanbietern sind die durch die Flugsicherung verursachten ATFM-Abflugverspätungen (ATFM=Air Traffic Flow Management). Solche Verspätungen können immer dann entstehen, wenn die europäische Flusssteuerungszentrale (CFMU) anhand der eingereichten Flugpläne eine Kapazitätsüberschreitung in einem Sektor prognostiziert. Die Kapazität eines Sektors entspricht einer definierten Anzahl Flugzeuge, die während einer bestimmten Zeit in einem Sektor kontrolliert werden kann. Wird eine Überschreitung der Sektorkapazität vorhergesehen, teilt die CFMU einzelnen Flügen so genannte Zeitfenster (Slots) für den Start zu. 14 skyguide Geschäftsbericht 2007

15 Verspätete Flüge pro Tag im Durchschnitt (Luftraum der skyguide) Quelle CFMU Verspätete Flüge pro Tag im Durchschnitt (Europa) Quelle CFMU Anzahl Flüge Anzahl Flüge Veränderung (in %) 17,2 20,9 45,6 7,7 4,8 +4,5 +2,5 +18,3 Veränderung (in %) 9,3 11,0 33,2 13,3 +2,4 +11,9 +2,8 +17,4 91 % der von skyguide kontrollierten Flüge waren 2007 pünktlich. Mit durchschnittlich 317 (gegenüber 268 im Vorjahr) pro Tag stieg der Anteil verspäteter Flüge um 1 %. Europaweit erfuhren 2007 täglich etwa 11% aller Flüge eine ATFM-Verspätung. Durchschnittliche ATFM Verspätung pro verspäteten Flug (Luftraum der skyguide) Quelle CFMU Durchschnittliche ATFM Verspätung pro verspäteten Flug (Europa) Quelle CFMU Verspätung (in Minuten) Verspätung (in Minuten) Veränderung (in %) 18,2 7,9 16,3 +10,5 +6,2 5,3 +0,8 +7,1 Veränderung (in %) 19,1 2,3 2,4 5,1 1,6 +5,4 +0,1 +0,2 Wenn sich Verspätungen aufgrund von Flusssteuerungsmassnahmen nicht vermeiden lassen, ist es wichtig, dass der Einfluss auf die betroffenen Flüge möglichst gering ausfällt. Mit 16,5 Minuten (gegenüber 15,4 Minuten im Vorjahr) liegt dieser Wert für skyguide noch immer deutlich unterhalb des europäischen Durchschnitts von 18,7 Minuten. skyguide Geschäftsbericht

16 ATFM-Verspätung pro Flug En-Route (Luftraum skyguide) Quelle CFMU ATFM-Verspätung pro Flug Ankunft/Abflug (Luftraum Schweiz) Quelle CFMU Minuten 1.5 Minuten Externe Ursachen Anteil skyguide 0,11 0,81 0,04 0,68 0,10 0,74 0,16 0,96 0,18 0,94 Externe Ursachen Anteil skyguide 0,92 0,35 1,10 0,57 0,87 0,48 0,45 0,33 0,84 0,58 Flugsicherungsbetrieb Skyguide hat sich im Bereich der Verspätungen klare und anspruchsvolle Leistungsziele gesetzt, sowohl für den Bereich En-Route als auch für die Flughäfen. Die vorgängig gezeigten Verspätungsstatistiken unterscheiden nicht nach den jeweiligen Ursachen einer allfälligen Verspätung, sondern nur nach dem Entstehungsort. Um eine korrekte Aussage über die Leistungsfähigkeit einer Flugsicherungsunternehmung machen zu können, muss man die Verspätungsgründe im Einzelnen untersuchen. ATFM-Abflugverspätungen können viele Ursachen haben, von denen skyguide nur für einen Teil verantwortlich zeichnet. Die Liste der Verspätungsgründe ist europaweit vereinheitlicht und beinhaltet folgende Faktoren: Verspätungsgründe skyguide Externe Faktoren Unfall/Vorfall Enteisung ATC Kapazität Infrastruktur (nicht ATC) Arbeitskonflikte (ATC) Flughafenkapazität ATC Strecken Militärische Aktivität ATC Personalmangel Arbeitskonflikte (nicht ATC) ATC Infrastruktur Aussergewöhnliche Ereignisse Umweltprobleme Wetter Was den En-Route-Bereich anbelangt, so hat skyguide 2007 ihre Leistung gegenüber dem Vorjahr trotz des starken Verkehrswachstums verbessert. Die durchschnittliche Verspätung pro Flug hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2% auf 0,94 Minuten verkürzt. Diese Leistung ist die Folge der verbesserten Situation im oberen Luftraum von Zürich nach einem Transfer von FlugverkehrsleiterInnen von Genf nach Zürich. Die Verspätungsbilanz im Flughafenbereich hat sich 2007 dagegen verschlechtert. Nach den ausgezeichneten Leistungen der Vorjahre führte das überproportionale Verkehrswachstum in Genf sowie die teilweise angespannte Personalsituation zu einem Anstieg der Verspätungen auf durchschnittlich 1,12 Minuten (von 0,54 Minuten im Jahr). Davon verantwortete skyguide 0,72 Minuten pro An- und Abflug zum und vom Flughafen Genf. Am Flughafen Zürich sorgte die Einführung des Instrumentenlandesystems (ILS) für die Piste 28 gekoppelt mit häufig auftretenden Westwindlagen für einen Anstieg der Verspätungen auf durchschnittlich 1,78 Minuten (von 1,01 Minuten im Jahr 2006). Davon verantwortete skyguide 0,55 Minuten pro An- und Abflug zum und vom Flughafen Zürich. Flughafen Zürich Gesamt ATFM davon davon Verspätungs- aufgrund durch skyguide Anteil minuten externer Faktoren verursacht skyguide % % Flughafen Genf Gesamt ATFM davon davon Verspätungs- aufgrund durch skyguide Anteil minuten externer Faktoren verursacht skyguide % % 16 skyguide Geschäftsbericht 2007

17 Verfügbarkeit der Flugsicherungs- und Instrumentenlandesysteme (ILS) Die Verfügbarkeit der technischen Flugsicherungssysteme und Instrumentenlandesysteme (ILS) bildet eine weitere Kennzahl, mit der die Leistung von skyguide gemessen wird. Die Zielvorgabe lautet, dass die kumulierte Dauer der Systemstörungen mit betrieblichen Konsequenzen maximal 48 Stunden pro Jahr beträgt lag dieser Wert wesentlich unterhalb dieser Limite. Die Hauptursache von technischen Störungen waren unzuverlässige internationale Datenleitungen, worauf skyguide keinen Einfluss hat. Die Instrumentenlandesysteme (ILS) standen zu 100% der geplanten Betriebszeit uneingeschränkt zur Verfügung. Finanzielle Leistungskennzahlen Die finanzielle Leistung von skyguide wird anhand von drei Kennzahlen ermittelt: 1. Finanzielle Kosteneffizienz 2. Gesamtkosten der Flugsicherungsdienstleistungen 3. Europäischer Vergleich der Strecken- und Anfluggebühren. 1. Finanzielle Kosteneffizienz Eurocontrol ermittelt im jährlichen»atm Cost- Effectiveness (ACE) Benchmarking Report«die finanzielle Kosteneffizienz der europäischen Flugsicherungsunternehmen. Gemäss Leistungsvorgabe des Eigners muss skyguide im europäischen Durchschnitt liegen. Dies trifft für 2006 nicht zu. Kosteneffizienz skyguide: 442 EUR (Durchschnitt Europa: 408 EUR). (Quelle: Eurocontrol ATM Cost-Effectiveness Benchmarking 2006, 1st draft. Dieser Bericht erscheint üblicherweise 18 Monate nach Ende des Kalenderjahrs.) 2. Gesamtkosten pro Flug der En-Route- Flugsicherungsdienstleistungen Die Gesamtkosten der Flugsicherung im En-Route- Bereich umfassen die Kosten von skyguide für den zivilen Flugverkehr plus die Kosten der von ihr verursachten ATFM-Verspätungen. Letztere werden durch die International Air Transport Association (IATA) erhoben. Die Zielvorgabe lautet, dass skyguide unterhalb des Durchschnitts der fünf Vorjahre liegen soll betrugen die Gesamtkosten pro Flug der Flugsicherungsdienstleistungen im En-Route-Bereich 295 EUR, was leicht über dem Durchschnitt von 294 EUR liegt. 3. Europäischer Vergleich der Streckenund Anfluggebühren Die dritte finanzielle Zielvorgabe betrifft die von skyguide erhobenen Strecken- und Anfluggebühren. Diese sollen nach Anpassung für Dienstleistungen, die skyguide im delegierten Luftraum erbringt, und andere nicht abgegoltene Leistungen dem europäischen Durchschnitt entsprechen. Aussagen über die Erreichung dieser Zielvorgabe sind nur partiell möglich, da es auf Ebene Eurocontrol bisher keine verbindliche Basis für den Vergleich von Anfluggebühren gibt. Im europäischen Vergleich der Streckenfluggebühren lag skyguide 2007 unter dem Durchschnitt (skyguide: 53,6 EUR; Europa: 56,1 EUR). skyguide Geschäftsbericht

18

19 Nachhaltige Unternehmensführung

20 Bundesauftrag und Umsetzungsstrategie Nachhaltigkeit und Leistungsauftrag Sicherheit, Kapazität und marktgerechte Kosten des Luftverkehrs sind Grundbedingungen für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Schweiz und die allgemeine Mobilität. Service-public-Auftrag Das vom Bund und der nationalen Regulierungsbehörde, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), erteilte gesetzliche Mandat umfasst den Auftrag, im schweizerischen und im angrenzenden Luftraum, dessen Flugsicherung an skyguide delegiert ist, eine sichere, flüssige und wirtschaftliche Abwicklung des Flugverkehrs zu gewährleisten. Zu den gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben von skyguide gehören die zivile und militärische Flugsicherung, der Fluginformationsdienst, der Fernmeldedienst und der technische Dienst für Installation, Betrieb und Wartung der Flugsicherungssysteme. Skyguide ist ihrem Service-public-Auftrag voll verpflichtet. Nachhaltiges Selbstverständnis In ihrem Verständnis von Nachhaltigkeit kommen leistungsbezogenes und unternehmerisches Handeln zusammen. Skyguide definiert ihre Leistung als ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Sicherheit, Kapazität und Kosten. Nur wenn diese drei Leistungsgrössen harmonieren, kann man von Nachhaltigkeit sprechen. Zugleich verpflichtet sich skyguide zu einer progressiven Sozialpolitik. Sie schafft hoch spezialisierte Arbeitsplätze in einem technologisch anspruchsvollen Bereich und ermöglicht damit, zukunftsträchtige Kompetenzen in der Schweiz weiterzuentwickeln. Ihre Sozialpolitik beruht auf dem gegenseitigen Respekt und der Wertschätzung des Individuums und dessen Stellung im Verhältnis zum Unternehmen. Der Einsatz der Mitarbeitenden und die Kreativität sind nur dann möglich, wenn ein allgemeines Vertrauensverhältnis besteht. Wahrung der Lufthoheit In der Schweiz wird die Flugsicherung seit 2001 von einem einzigen Unternehmen durchgeführt eine Pionierleistung in der europäischen Luftfahrt. Dank der Integration der zivilen und militärischen Flugsicherung kann skyguide den Luftraum zum Vorteil aller Benützer flexibler und effizienter bewirtschaften. Für die Wahrung der Lufthoheit sind die Dienstleistungen, die skyguide für die Luftwaffe erbringt, unerlässlich. Klare Positionierung in der Schweiz und in Europa Skyguide ist eine nicht gewinnorientierte privatrechtliche Aktiengesellschaft im Besitz des Bundes. Das Unternehmen möchte sich im schnell wandelnden europäischen Umfeld entwickeln und verankert diesen Willen in seiner Strategie. Deshalb setzt sich skyguide national für die Klärung des Finanzierungssystems der Flugsicherung ein und international durch Kooperationen und Projekttätigkeit für die Gestaltung des einheitlichen europäischen Luftraums. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Unternehmen auch in Zukunft von der Schweiz aus den hoheitlichen Luftraum sicher und effizient kontrolliert. 20 skyguide Geschäftsbericht 2007

Übersicht Geschäftsjahr 2006 Vorwort des Verwaltungsratspräsidenten 6 Vorwort des CEO 7 Meilensteine 2006 9 Leistungskennzahlen 12

Übersicht Geschäftsjahr 2006 Vorwort des Verwaltungsratspräsidenten 6 Vorwort des CEO 7 Meilensteine 2006 9 Leistungskennzahlen 12 Geschäftsbericht 2006 Zu den Bildern Die Bilder, die im November und Dezember 2006 im Flugsicherungszentrum in Genf, im Kontrollturm am Flughafen Zürich Kloten sowie im Flugsicherungszentrum in Wangen

Mehr

Inhalt. Skyguide in Kürze 2

Inhalt. Skyguide in Kürze 2 Inhalt Skyguide in Kürze 2 Übersicht Geschäftsjahr 2009 Vorwort des Verwaltungsratspräsidenten 6 Vorwort des CEO 7 Meilensteine 2009 9 Leistungskennzahlen 10 Unternehmensführung Zielgerichtete Strategieumsetzung

Mehr

Bevölkerungsschutz und Verkehr der Beitrag der Flugsicherung

Bevölkerungsschutz und Verkehr der Beitrag der Flugsicherung Bevölkerungsschutzkonferenz 24. Oktober 2014 Vortrag Daniel Weder ES GILT DAS GESPROCHENE WORT Bevölkerungsschutz und Verkehr der Beitrag der Flugsicherung Sehr geehrte Damen und Herren Sicherheit ist

Mehr

Zahlen und Fakten. technische Dienst für Installation, Betrieb und Wartung der Flugsicherungsanlagen sind unsere gesetzlich vorgeschriebenen

Zahlen und Fakten. technische Dienst für Installation, Betrieb und Wartung der Flugsicherungsanlagen sind unsere gesetzlich vorgeschriebenen ZAHLEN UND FAKTEN Zahlen und Fakten Zivile und militärische Flugsicherung Um den schweizerischen Luftraum sicher und effizient bewirtschaften zu können, müssen die zivile und die militärische Flugsicherung

Mehr

11. imaso society Zürich, 14. Mai 2009. Luftverkehr ohne Staatsgrenzen - Single European Sky

11. imaso society Zürich, 14. Mai 2009. Luftverkehr ohne Staatsgrenzen - Single European Sky 11. imaso society Zürich, 14. Mai 2009 Luftverkehr ohne Staatsgrenzen - Single European Sky Inhalt SES (Single European Sky) SESAR (SES ATM Research Programme) FABEC (Functional Airspace Block Europe Central)

Mehr

ATIR entstehen u.a aufgrund von AI=Airspace Infringements=Luftraumverletzungen

ATIR entstehen u.a aufgrund von AI=Airspace Infringements=Luftraumverletzungen Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL ATIR = Air Traffic Incident Report ATIR entstehen u.a aufgrund von AI=Airspace Infringements=Luftraumverletzungen 1. Teil: - Statistik BAZL - Wie behandelt das BAZL Luftraumverletzungen

Mehr

deutsch HOMEBRIEFING briefed take off Homebriefing the new generation of pre-flight preparation.

deutsch HOMEBRIEFING briefed take off Homebriefing the new generation of pre-flight preparation. HOMEBRIEFING get briefed take off deutsch Homebriefing the new generation of pre-flight preparation. Flugvorbereitung von zu Hause Homebriefing ist ein von Austro Control, MeteoSchweiz und skyguide, gemeinsam

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses. Version 3 2012-2013

PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses. Version 3 2012-2013 PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses Version 3 2012-2013 Erklärung des Vorstands Die Herausforderung ist es, eine langfristige und nachhaltige

Mehr

Dieses Werkzeug zur Selbstbewertung ist auf den equass-kriterien aufgebaut.

Dieses Werkzeug zur Selbstbewertung ist auf den equass-kriterien aufgebaut. equass Assurance 2012- Quickscan Stand: 20.01.2014 Dieses Werkzeug zur Selbstbewertung ist auf den equass-kriterien aufgebaut. Bitte beantworten Sie alle Fragen durch Ankreuzen. Wenn Sie bei einer Frage

Mehr

IBEC Das Konzept zu Business Excellence. Erfolg hat viele Facetten... ... und ist die Summe richtiger Entscheidungen C L A S S.

IBEC Das Konzept zu Business Excellence. Erfolg hat viele Facetten... ... und ist die Summe richtiger Entscheidungen C L A S S. Das Konzept zu Business Excellence Erfolg hat viele Facetten... I Q N e t B U S I N E S S C L A S S E X C E L L E N C E... und ist die Summe richtiger Entscheidungen Kurzfristig gute oder langfristiges

Mehr

«Die Post startet durch!»

«Die Post startet durch!» «Die Post startet durch!» Referat von Peter Hasler Verwaltungsratspräsident Medienapéro Bern, 22. Dezember 2010 ES GILT DAS GESPROCHENE WORT 2 Sehr geehrte Medienschaffende, sehr geehrte Damen und Herren

Mehr

Personalvorsorge aus einer Hand. Die Dienstleistungen der Swisscanto Vorsorge AG

Personalvorsorge aus einer Hand. Die Dienstleistungen der Swisscanto Vorsorge AG Personalvorsorge aus einer Hand Die Dienstleistungen der Swisscanto Vorsorge AG Umfassende Vorsorgelösungen Swisscanto Vorsorge AG ist ein führender Anbieter von Dienstleistungen im Rahmen der beruflichen

Mehr

Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich

Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich Informatikleitbild der Kantonalen Verwaltung Zürich Vom KITT verabschiedet am 26. Oktober 2006, vom Regierungsrat genehmigt am 20. Dezember 2006 Einleitung Zweck des Leitbildes Mit dem Informatikleitbild

Mehr

LÖSUNGEN FÜR IHREN STAHLBEDARF. Qualitätspolitik

LÖSUNGEN FÜR IHREN STAHLBEDARF. Qualitätspolitik Winkelmann Metal Solutions GmbH Winkelmann Metal Solutions GmbH Heinrich-Winkelmann-Platz 1 59227 Ahlen E-Mail: info@winkelmann-materials.de Internet: www.winkelmann-materials.de Winkelmann Metal Solutions

Mehr

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz PSA Peugeot Citroën Finanzergebnisse des Konzerns : Ziele erreicht Operative Marge : 4,5 % vom Umsatz : WICHTIGE DATEN konnten die Absatzzahlen des Konzerns erneut gesteigert und die Markteinführungen

Mehr

Personalzufriedenheitsumfrage 2014 zb Zentralbahn AG

Personalzufriedenheitsumfrage 2014 zb Zentralbahn AG Personalzufriedenheitsumfrage 2014 zb Zentralbahn AG Ausgabe: Februar 2015 Editorial Die Resultate der Personalzufriedenheitsumfrage (PEZU) sind ausgewertet und stehen allen zur Verfügung. Ich bin ausserordentlich

Mehr

Verpflichtung zu Excellence (C2E) 2 Stern. Fragebogen zur Selbstbewertung auf Basis des Kriterienmodells

Verpflichtung zu Excellence (C2E) 2 Stern. Fragebogen zur Selbstbewertung auf Basis des Kriterienmodells Verpflichtung zu Excellence (C2E) 2 Stern Fragebogen zur Selbstbewertung auf Basis des Kriterienmodells EFQM Verpflichtung zur Excellence (C2E) 2 Stern Fragebogen zur Selbstbewertung auf der Basis des

Mehr

WELCOME TO SPHERE SECURITY SOLUTIONS

WELCOME TO SPHERE SECURITY SOLUTIONS Failing to plan, is planning to fail WELCOME TO SPHERE SECURITY SOLUTIONS your professional security partner INTRO Wie wertvoll Sicherheit ist wird besonders klar, wenn sie im entscheidenden Moment fehlt.

Mehr

Eigentümerstrategie der Gemeinde Glarus Nord für die Alters- und Pflegeheime Glarus Nord APGN

Eigentümerstrategie der Gemeinde Glarus Nord für die Alters- und Pflegeheime Glarus Nord APGN Eigentümerstrategie der Gemeinde Glarus Nord für die Alters- und Pflegeheime Glarus Nord APGN gültig ab: 01. Januar 2014 Revidiert: -- Vom Gemeindeparlament erlassen am: 22. Mai 2014 Erste Inkraftsetzung

Mehr

Moderne Luftfahrtinformationsdienste und die Konsequenzen für den Luftfahrtinformationsdienst im ÖBH

Moderne Luftfahrtinformationsdienste und die Konsequenzen für den Luftfahrtinformationsdienst im ÖBH Moderne Luftfahrtinformationsdienste und die Konsequenzen für den Luftfahrtinformationsdienst im ÖBH Problembereich Der Luftfahrtinformationsdienst ist insbesondere durch die Zunahme von Auslandsflügen

Mehr

Konsultationsbericht. zur geplanten Anpassung der Landegebühren in den Gewichtsklassen 1 t bis 20 t MTOW per 1. April 2011 1

Konsultationsbericht. zur geplanten Anpassung der Landegebühren in den Gewichtsklassen 1 t bis 20 t MTOW per 1. April 2011 1 Konsultationsbericht zur geplanten Anpassung der Landegebühren in den Gewichtsklassen 1 t bis 20 t MTOW per 1. April 2011 1 1 Maximum Take Off Weight (maximales Abfluggewicht eines Luftfahrzeugs) Flughafen

Mehr

Das EFQM-Model 2013 um besser zu werden?

Das EFQM-Model 2013 um besser zu werden? Das EFQM-Model 2013 um besser zu werden? Grundkonzepte der Excellence Dipl. Ing. (FH) Exzellente Organisationen erzielen Dauerhaft herausragende Leistungen, welche die Erwartungen aller ihrer Interessengruppen

Mehr

Burkhalter Gruppe auf Kurs

Burkhalter Gruppe auf Kurs Seite 1 von 5 Burkhalter Gruppe auf Kurs Die Burkhalter Gruppe, führende Gesamtanbieterin von Elektrotechnik am Bauwerk, hat im ersten Halbjahr 2010 ihren Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11.4

Mehr

Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010

Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010 Zürich, 10. November 2010 Swiss Life mit starkem Prämienwachstum in den ersten neun Monaten 2010 Mit Prämieneinnahmen von CHF 15,9 Milliarden in den ersten neun Monaten 2010 erzielte die Swiss Life-Gruppe

Mehr

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall

Compliance. Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Compliance Grundsätze guter Unternehmensführung der Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Inhaltsverzeichnis WAS BEDEUTET COMPLIANCE FÜR UNS? 2 UNSERE UNTERNEHMENSSTRATEGIE 2 WERTE UND PERSÖNLICHE

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite.

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite. PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2009 20. Mai 2010 Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. Die Versicherung auf Ihrer Seite. Ihre Gesprächspartner: Dr. Othmar Ederer Generaldirektor, Vorsitzender des Vorstandes

Mehr

Die 7 Vorteile von Business Excellence nach EFQM

Die 7 Vorteile von Business Excellence nach EFQM Die 7 Vorteile von Business Excellence nach EFQM Sie kennen den Markt Ihrer Produkte und das Stärken- und Schwächenprofil genau und verbessern ihre Leistung kontinuierlich. Durch das Wissen ihrer Kundenzufriedenheit

Mehr

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM)

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) Transparenz schaffen und Unternehmensziele effizient erreichen Transparente Prozesse für mehr Entscheidungssicherheit Konsequente Ausrichtung

Mehr

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen

Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen IT-DIENST- LEISTUNGEN Transparenz mit System Qualität im IT-Management sichert wichtige Ressourcen und schafft Vertrauen TÜV SÜD Management Service GmbH IT-Prozesse bilden heute die Grundlage für Geschäftsprozesse.

Mehr

Interessengemeinschaft

Interessengemeinschaft Interessengemeinschaft digitales Planen, Bauen und Betreiben in der Schweiz BIM Building Information Modelling ist da! Es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Gebäudedatenmodellierung in der Schweiz

Mehr

Helvetia Gruppe. Unser Leitbild

Helvetia Gruppe. Unser Leitbild Helvetia Gruppe Unser Leitbild Unser Leitsatz Spitze bei Wachstum, Rentabilität und Kundentreue. Das Leitbild der Helvetia Gruppe hält die grundlegenden Werte und die Mission fest, die für alle Mitarbeitenden

Mehr

Unser Motto wurde bestätigt. Qualität zeichnet sich aus. DIN EN ISO 9001

Unser Motto wurde bestätigt. Qualität zeichnet sich aus. DIN EN ISO 9001 Unser Motto wurde bestätigt. Qualität zeichnet sich aus. DIN EN ISO 9001 04/2013 Awite Qualitätsmanagement Das Awite Qualitätsmanagementsystem umfasst, erfüllt und regelt die in der Norm DIN EN ISO 9001

Mehr

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde.

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ganz gleich, ob im Gesundheitssektor oder im Einzelhandel, in der Fertigung oder im

Mehr

IT-Prüfung nach dem COBIT- Ansatz. Erfahrungen des oö. Landesrechnungshofes

IT-Prüfung nach dem COBIT- Ansatz. Erfahrungen des oö. Landesrechnungshofes IT-Prüfung nach dem COBIT- Ansatz Erfahrungen des oö. Landesrechnungshofes Oö. Landesrechnungshof Landesrechnungshof ist zuständig für die Prüfung von IT-Organisationen des Landes und von Beteiligungsunternehmen

Mehr

Für eine nachhaltige Zukunft

Für eine nachhaltige Zukunft Für eine nachhaltige Zukunft Corporate Responsibility Übersicht 2014 Wir sind stolz auf die Rolle, die wir im weltweiten Finanzsystem spielen und wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Geschäfte so verantwortungsvoll

Mehr

INTERN. Schweizer Armee Luftwaffe. Hans Schmid / EuroRisk 27.8.2013 Emmen

INTERN. Schweizer Armee Luftwaffe. Hans Schmid / EuroRisk 27.8.2013 Emmen 1 Referent: INTERN Hans Schmid 1960 15 Jahre 2 Jahre 8 Jahre 12 Jahre 2 Agenda: INTERN Teil 1: Military Aviation Safety Management Aufbau / Strukturen / Geltungsbereich Entwicklung SMS in der Aufbau und

Mehr

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Inhalt 1: Revision als Manager von Risiken geht das? 2 : Was macht die Revision zu einem Risikomanager im Unternehmen 3 : Herausforderungen

Mehr

Werte schaffen I Ziele setzen I Visionen leben. Te c h n i k i n P r ä z i s i o n

Werte schaffen I Ziele setzen I Visionen leben. Te c h n i k i n P r ä z i s i o n Werte schaffen I Ziele setzen I Visionen leben Te c h n i k i n P r ä z i s i o n Vorwort Wofür steht CHRIST? Was verbindet uns? Unsere Vision! Durch moderne Technik Werte schaffen. Das Familienunternehmen

Mehr

DIN EN ISO 9001:2008 Qualitätsmanagement

DIN EN ISO 9001:2008 Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001:2008 Qualitätsmanagement Handbroschüre 2012 Unser Qualliitätsmanagement zur Anallyse und Darstellllung verfügbarer Ressourcen Nach erfolgreicher Einführung und Umsetzung des Qualitätsmanagementsystem

Mehr

Flughafenbetrieb. Vorlesung FH Braunschweig-Wolfenbüttel Sommersemester 2007

Flughafenbetrieb. Vorlesung FH Braunschweig-Wolfenbüttel Sommersemester 2007 Flughafenbetrieb Vorlesung FH Braunschweig-Wolfenbüttel Sommersemester 2007 Themen der Vorlesung 1. Organisation des Luftverkehrs 2. Konfiguration 3. Flugbetriebsflächen 4. Hindernisbetrachtung 5. Anflugsysteme,

Mehr

Swiss Life mit Prämieneinnahmen von CHF 13,0 Milliarden und weiteren operativen Fortschritten in den ersten neun Monaten 2011

Swiss Life mit Prämieneinnahmen von CHF 13,0 Milliarden und weiteren operativen Fortschritten in den ersten neun Monaten 2011 Zürich, 15. November 2011 3. Quartal 2011 Swiss Life mit Prämieneinnahmen von CHF 13,0 Milliarden und weiteren operativen Fortschritten in den ersten neun Monaten 2011 Swiss Life verzeichnete per 30. September

Mehr

Mehr als Sie erwarten

Mehr als Sie erwarten Mehr als Sie erwarten Dipl.-Kfm. Michael Bernhardt Geschäftsführer B.i.TEAM Gesellschaft für Softwareberatung mbh BBO Datentechnik GmbH Aus Visionen werden Lösungen B.i.TEAM und BBO bieten Ihnen spezifische

Mehr

Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG

Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG Wir lösen gemeinsame Aufgaben der Krankenversicherer Wir erfüllen einen öffentlichen Auftrag Bestimmte Aufgaben können nur gemeinsam bewältigt werden. Dafür sieht das

Mehr

Die Herausforderungen im Key Account Management

Die Herausforderungen im Key Account Management Die Herausforderungen im Key Account Management Immer mehr Unternehmen planen ein professionelles Key Account Management oder wollen das bestehende leistungsfähiger machen, um die Schlüsselkunden noch

Mehr

Air Traffic Controller

Air Traffic Controller Air Traffic Controller Stellen Sie sich vor Sie sitzen an Bord eines startbereiten Flugzeugs. In etwa fünf Minuten wird die Flugverkehrsleitung der skyguide im Kontrollturm die Startgenehmigung erteilen»cleared

Mehr

ABB Full Service Eine Partnerschaft mit klaren Zielen: Steigerung von Produktivität und Effizienz

ABB Full Service Eine Partnerschaft mit klaren Zielen: Steigerung von Produktivität und Effizienz Eine Partnerschaft mit klaren Zielen: Steigerung von Produktivität und Effizienz Das Ziel: Mehr Produktivität, Effizienz und Gewinn Begleiterscheinungen der globalisierten Wirtschaft sind zunehmender Wettbewerb

Mehr

IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013

IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013 Fallstudie: FrontRange IDC Market Brief-Projekt IT SERVICE MANAGEMENT IN DEUTSCHLAND 2013 Die Cloud als Herausforderung frontrange Fallstudie: Inventx Informationen zum Unternehmen Inventx ist ein Schweizer

Mehr

Bericht. Stadtbauamt, Fachbereich Stadtentwicklung, Jurastrasse 22, 4901 Langenthal Telefon 062 916 21 11, Telefax 062 923 21 76, www.langenthal.

Bericht. Stadtbauamt, Fachbereich Stadtentwicklung, Jurastrasse 22, 4901 Langenthal Telefon 062 916 21 11, Telefax 062 923 21 76, www.langenthal. Erfassung und Auswertung von Daten für Aussagen über eine nachhaltige Gestaltung und Nutzung des Stadtraums als Grundlage für die Siedlungsrichtplanung Bericht Datum: 4. Februar 2013 Bearbeiter: Tina Hurni,

Mehr

748.222.3 Verordnung des UVEK über die Ausweise für bestimmte Personalkategorien der Flugsicherungsdienste

748.222.3 Verordnung des UVEK über die Ausweise für bestimmte Personalkategorien der Flugsicherungsdienste Verordnung des UVEK über die Ausweise für bestimmte Personalkategorien der Flugsicherungsdienste (VAPF) vom 13. Januar 2014 (Stand am 1. Februar 2014) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr,

Mehr

Leitbild der bernischen Feuerwehren. Prävention Feuerwehr

Leitbild der bernischen Feuerwehren. Prävention Feuerwehr Leitbild der bernischen Feuerwehren Prävention Feuerwehr Abteilung Feuerwehr der Gebäudeversicherung Bern (GVB) Die Haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitenden der Abteilung Feuerwehr beraten die Feuerwehren

Mehr

Konferenz "Perspektiven für die Flugsicherung in Deutschland und Europa" Berlin, 18. Februar 2008

Konferenz Perspektiven für die Flugsicherung in Deutschland und Europa Berlin, 18. Februar 2008 Konferenz "Perspektiven für die Flugsicherung in Deutschland und Europa" Berlin, 18. Februar 2008 Waldeck Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft RA Thomas H. Fischer, M.B.L.-HSG Beethovenstraße 12-16,

Mehr

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary 3 Man agement Summary Marketing ändert sich fundamental und sollte in modernen Unternehmen eine steuernde Funktion in Richtung Kunden- und Marktorientierung einnehmen. Vor diesem Hintergrund entschied

Mehr

MIS Service Portfolio

MIS Service Portfolio MIS Service Portfolio Service Level Management o Service Management o Customer Satisfaction Management o Contract Management & Accounting o Risk Management Event Management o Monitoring und Alerting Services

Mehr

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA auf Grundlage des EZB Monatsberichtes Juli 2001 1. Was sind Neue Technologien (IuK)? Information:...das Wissen über Sachverhalte und Vorgänge

Mehr

American Chamber of Commerce in Italy und US-Vertretung Rom, 21. Juni 2012. Giovanni BUTTARELLI Stellvertretender Europäischer Datenschutzbeauftragter

American Chamber of Commerce in Italy und US-Vertretung Rom, 21. Juni 2012. Giovanni BUTTARELLI Stellvertretender Europäischer Datenschutzbeauftragter Rechtsvorschriften im Bereich Datenschutz und Privatsphäre Auswirkungen auf Unternehmen und Verbraucher Podiumsdiskussion 1 Wie sich der Ansatz in Bezug auf die Privatsphäre entwickelt: die Visionen der

Mehr

Air Traffic Controller (HF)

Air Traffic Controller (HF) Air Traffic Controller (HF) «Swiss 2344: taxi to holding point runway 28.» Faszination Verantwortung 7 Tage pro Woche, 24 Stunden am Tag und bei jeder Witterung sind die FlugverkehrsleiterInnen von skyguide

Mehr

Die Regelung von Slots (Zeitnischen) im Luftverkehrsrecht

Die Regelung von Slots (Zeitnischen) im Luftverkehrsrecht Studies in global economic law 12 Die Regelung von Slots (Zeitnischen) im Luftverkehrsrecht Vergabe, Übertragung und Anfechtung in der Schweiz und der EG unter rechtsvergleichender Berücksichtigung US-amerikanischer

Mehr

Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung

Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung Jahresabschluss 2014 Medienmitteilung 13. Februar 2015 Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung Schindler hat die eingeschlagene Wachstumsstrategie erfolgreich weitergeführt und 2014 mit einem starken vierten

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Verordnung über die Banken und Sparkassen

Verordnung über die Banken und Sparkassen Verordnung über die Banken und Sparkassen (Bankenverordnung, BankV) Entwurf Änderung vom Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Bankenverordnung vom 17. Mai 1972 1 wird wie folgt geändert: Gliederungstitel

Mehr

Management- Handbuch

Management- Handbuch Industriestraße 11-13 65549 Limburg Management- Handbuch ISO 14001 ISO/TS 16949 Managementhandbuch Seite 1 von 6 Einleitung Verantwortungsvolle Unternehmen handeln zukunftsorientiert. Dazu gehören der

Mehr

EIN INTEGRIERTER ANSATZ FÜR GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE. von Maja Pavlek

EIN INTEGRIERTER ANSATZ FÜR GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE. von Maja Pavlek EIN INTEGRIERTER ANSATZ FÜR GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE von Maja Pavlek 1 GOVERNANCE, RISIKOMANAGEMENT UND COMPLIANCE EIN INTEGRIERTER ANSATZ Die TIBERIUM AG ist ein Beratungsunternehmen,

Mehr

Erfolgreiche ITIL Assessments mit CMMI bei führender internationaler Bank

Erfolgreiche ITIL Assessments mit CMMI bei führender internationaler Bank Turning visions into business Oktober 2010 Erfolgreiche ITIL Assessments mit CMMI bei führender internationaler Bank David Croome Warum Assessments? Ein strategisches Ziel des IT-Bereichs der Großbank

Mehr

Der Prozess der Leistungsbewertung

Der Prozess der Leistungsbewertung Der Prozess der Leistungsbewertung Wie effizient ist ihre Organisation? Ein gut "designter" und korrekt ausgeführter Prozess der Leistungsbewertung ermutigt die Mitarbeiter zur Zielerfüllung, informiert

Mehr

ISO & IKS Gemeinsamkeiten. SAQ Swiss Association for Quality. Martin Andenmatten

ISO & IKS Gemeinsamkeiten. SAQ Swiss Association for Quality. Martin Andenmatten ISO & IKS Gemeinsamkeiten SAQ Swiss Association for Quality Martin Andenmatten 13. Inhaltsübersicht IT als strategischer Produktionsfaktor Was ist IT Service Management ISO 20000 im Überblick ISO 27001

Mehr

ISCC 103 Qualitätsmanagement. Qualitätsmanagement ISCC 11-01-14 V 1.16 11-01-14

ISCC 103 Qualitätsmanagement. Qualitätsmanagement ISCC 11-01-14 V 1.16 11-01-14 ISCC 103 Qualitätsmanagement Qualitätsmanagement ISCC 11-01-14 V 1.16 11-01-14 Copyright-Vermerk ISCC 2010 Dieses Dokument von ISCC ist urheberrechtlich geschützt. Es ist auf der ISCC Internetseite oder

Mehr

Strategien und Konzepte des Facility Management Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015

Strategien und Konzepte des Facility Management Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015 Strategien und Konzepte des Facility Sourcing fmpro Fachtagung, 22.April 2015 Institut für Facility an der ZHAW Ronald Schlegel 1 Facility in erfolgreichen Unternehmen Erfolgreiche Unternehmen sind in

Mehr

Kein Vertragsdokument - 10/2007 - www.epicea.com - Photos GettyImages - Corbis - Derichebourg

Kein Vertragsdokument - 10/2007 - www.epicea.com - Photos GettyImages - Corbis - Derichebourg DERICHEBOURG 119 avenue du Général Michel Bizot - 75579 Paris Cedex 12 - FRANCE Tél. : +33 (0)1 44 75 40 40 - Fax : +33 (0)1 44 75 43 22 www.derichebourg.com Kein Vertragsdokument - 10/2007 - www.epicea.com

Mehr

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001 Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in von 1991 bis 2000/2001 Nachfolgende Daten des er Arbeitsmarktes wurden im Rahmen eines studentischen Praktikums im Amt für Wirtschaft und Kultur ermittelt:

Mehr

ANHANG EIN KONZEPT FÜR PLÄNE FÜR EINE NACHHALTIGE URBANE MOBILITÄT. zur

ANHANG EIN KONZEPT FÜR PLÄNE FÜR EINE NACHHALTIGE URBANE MOBILITÄT. zur EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 17.12.2013 COM(2013) 913 final ANNEX 1 ANHANG EIN KONZEPT FÜR PLÄNE FÜR EINE NACHHALTIGE URBANE MOBILITÄT zur MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT,

Mehr

27001 im Kundendialog. ISO Wertschätzungsmanagement. Wie Wertschätzung profitabel macht und den Kunden glücklich

27001 im Kundendialog. ISO Wertschätzungsmanagement. Wie Wertschätzung profitabel macht und den Kunden glücklich ISO 27001 im Kundendialog Informationssicherheit intern und extern organisieren Juni 2014 Was steckt hinter der ISO/IEC 27001:2005? Die internationale Norm ISO/IEC 27001:2005 beschreibt ein Modell für

Mehr

IT-Sicherheit. IT-Sicherheit im Spannungsfeld von Kosten/Aufwand und Compliance/Nutzen. Informationsrechtstag 2006 / Seite 1 von 22

IT-Sicherheit. IT-Sicherheit im Spannungsfeld von Kosten/Aufwand und Compliance/Nutzen. Informationsrechtstag 2006 / Seite 1 von 22 IT-Sicherheit IT-Sicherheit im Spannungsfeld von Kosten/Aufwand und Compliance/Nutzen Informationsrechtstag 2006 / Seite 1 von 22 BASF IT Services Wir stellen uns vor Gründung einer europaweiten IT-Organisation

Mehr

Projectmanagement Scorecard. Einsatz und Wirkungsweise der Projektmanagement Scorecard zur Erfolgsmessung in strategischen Projekten

Projectmanagement Scorecard. Einsatz und Wirkungsweise der Projektmanagement Scorecard zur Erfolgsmessung in strategischen Projekten Projectmanagement Scorecard Einsatz und Wirkungsweise der Projektmanagement Scorecard zur Erfolgsmessung in strategischen Projekten Balanced Scorecard Projektmanagement Scorecard Collaborative Project

Mehr

Unterstützt oder beschäftigt Ihr CRM- System die Mitarbeiter bei Ihrer täglichen Arbeit?

Unterstützt oder beschäftigt Ihr CRM- System die Mitarbeiter bei Ihrer täglichen Arbeit? Unterstützt oder beschäftigt Ihr CRM- System die Mitarbeiter bei Ihrer täglichen Arbeit? Beat Jörg Swiss Life AG Projektleiter CRM Thomas Heiz Trivadis AG Business Development Manager BASEL BERN LAUSANNE

Mehr

Mission Statement. des. Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Mission Statement. des. Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung Mission Statement des Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union 2 Unternehmen für Gesundheit - Unternehmensnetzwerk zur betrieblichen

Mehr

Process Management Office. Process Management Office as a Service

Process Management Office. Process Management Office as a Service Process Management Office Process Management Office as a Service Mit ProcMO unterstützen IT-Services die Business- Anforderungen qualitativ hochwertig und effizient Um Geschäftsprozesse erfolgreich zu

Mehr

DIE BEDEUTUNG DER WIRTSCHAFTSCLUSTER

DIE BEDEUTUNG DER WIRTSCHAFTSCLUSTER ICT CLUSTER BERN/26. März 2014 Seite 1 ICT CLUSTER BERN; Bern, 26. März 2014 Referat von Herrn Regierungsrat Andreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern DIE BEDEUTUNG DER WIRTSCHAFTSCLUSTER

Mehr

solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Die Vorteile auf einen Blick

solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Die Vorteile auf einen Blick solvay industriepark Ein attraktiver Standort mit Zukunft. Auch für Sie. Der Solvay Industriepark Zurzach ist ein attraktiver und innovativer Standort für Chemie-, Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen.

Mehr

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Gemeinsam auf Erfolgskurs Gemeinsam auf Erfolgskurs Wir suchen nicht den kurzfristigen Erfolg, sondern liefern den Beweis, dass sich ein Unternehmen profitabel entwickelt. Profitables Wach stum für eine erfolgreiche Zukunft Das

Mehr

PLANON E-LEARNING. Erweitern Sie Ihr Planon-Wissen durch innovative und effiziente E-Learning-Kurse mit Echtzeit-Zugang

PLANON E-LEARNING. Erweitern Sie Ihr Planon-Wissen durch innovative und effiziente E-Learning-Kurse mit Echtzeit-Zugang PLANON E-LEARNING Erweitern Sie Ihr Planon-Wissen durch innovative und effiziente E-Learning-Kurse mit Echtzeit-Zugang Die E-Learning Services von Planon umfassen Folgendes: Allgemeines E-Learning Lösungsspezifisches

Mehr

Carlo Gavazzi mit erfreulichem Halbjahresergebnis. Umsatz- und Ertragssteigerung und weiterhin solide Finanzlage

Carlo Gavazzi mit erfreulichem Halbjahresergebnis. Umsatz- und Ertragssteigerung und weiterhin solide Finanzlage Medien-Information Carlo Gavazzi mit erfreulichem Halbjahresergebnis Umsatz- und Ertragssteigerung und weiterhin solide Finanzlage Steinhausen, 23. November 2010 Die Zuger Elektronikgruppe Carlo Gavazzi

Mehr

Business-Softwarelösungen aus einer Hand

Business-Softwarelösungen aus einer Hand manus GmbH aus einer Hand Business-Softwarelösungen aus einer Hand Business-Softwarelösungen Bei uns genau richtig! Die Anforderungen an Software und Dienstleistungen sind vielschichtig: Zuverlässigkeit,

Mehr

Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM

Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM Qualitätsmanagement - Umweltmanagement - Arbeitssicherheit - TQM Besteht bei Ihnen ein Bewusstsein für Die hohe Bedeutung der Prozessbeherrschung? Die laufende Verbesserung Ihrer Kernprozesse? Die Kompatibilität

Mehr

Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016

Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016 Die Auszeichnung Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016 Der Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.v. suchen das EMAS-Umweltmanagement 2016. Ausgezeichnet

Mehr

WAS UNTERNEHMEN WOLLEN.

WAS UNTERNEHMEN WOLLEN. GELD VERDIENEN. WACHSEN. IMAGE. ZUFRIEDENE INNOVATIV SEIN. KUNDEN. VERNÜNFTIGE FINANZIERUNG. GUTER ARBEITGEBER SEIN. MEHR KUNDEN. BESSER VERKAUFEN. DIE RICHTIGEN MITARBEITER. WAS UNTERNEHMEN WOLLEN. Wirtschaftlicher

Mehr

Revidiertes FIFA-Spielvermittler-Reglement

Revidiertes FIFA-Spielvermittler-Reglement An die Nationalverbände der FIFA Zirkular Nr. 836 Zürich, 11. Februar 2003 GS/oon-gst Revidiertes FIFA-Spielvermittler-Reglement Sehr geehrte Frau Generalsekretärin Sehr geehrter Herr Generalsekretär Wir

Mehr

Gesetzesverordnung. Alles hat sich verändert. Ing. Giancarlo Bianchi ENSHPO Chairman & AIAS President Opatija Conference 31 March & 1 April 2011

Gesetzesverordnung. Alles hat sich verändert. Ing. Giancarlo Bianchi ENSHPO Chairman & AIAS President Opatija Conference 31 March & 1 April 2011 Gesetzesverordnung Alles hat sich verändert Ing. Giancarlo Bianchi ENSHPO Chairman & AIAS President Opatija Conference 31 March & 1 April 2011 Systemansatz Es betracht alle verschiedenen Faktoren, als

Mehr

Welche Bereiche gibt es auf der Internetseite vom Bundes-Aufsichtsamt für Flugsicherung?

Welche Bereiche gibt es auf der Internetseite vom Bundes-Aufsichtsamt für Flugsicherung? Welche Bereiche gibt es auf der Internetseite vom Bundes-Aufsichtsamt für Flugsicherung? BAF ist die Abkürzung von Bundes-Aufsichtsamt für Flugsicherung. Auf der Internetseite gibt es 4 Haupt-Bereiche:

Mehr

PERFORMANCE - AUF DEM WEG ZU MEHR LEISTUNG -

PERFORMANCE - AUF DEM WEG ZU MEHR LEISTUNG - PERFORMANCE - AUF DEM WEG ZU MEHR LEISTUNG - EINLEITUNG Die GALLUP Studien zeigen im Durchschnitt über die Jahre hinweg eine immer weiter zunehmende Verschlechterung der Situation in den deutschen Unternehmen.

Mehr

Wie Sie Effizienz und Kosten optimieren. Und damit die Gebäuderentabilität sichern.

Wie Sie Effizienz und Kosten optimieren. Und damit die Gebäuderentabilität sichern. Wie Sie Effizienz und Kosten optimieren. Und damit die Gebäuderentabilität sichern. Lassen Sie Ihre Gebäudetechnik nicht ruhen... Gebäudetechnik mit Wartung, regelmässigen Optimierungen und kontinuierlichen

Mehr

Öffentlicher Schuldenstand*

Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* Öffentlicher Schuldenstand* In Prozent In Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Bruttoinlandsprodukts (BIP), (BIP), ausgewählte ausgewählte europäische europäische Staaten,

Mehr

Wir wollen führend sein in allem was wir tun.

Wir wollen führend sein in allem was wir tun. Unser Leitbild Wir wollen führend sein in allem was wir tun. Vorwort Wir wollen eines der weltweit besten Unternehmen für Spezialchemie sein. Die Stärkung unserer Unternehmenskultur und unsere gemeinsamen

Mehr

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Deutsche Übersetzung. Im Zweifelsfall gilt das englische Original Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Ausgabe 2012 Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft

Mehr

Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements

Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements Botschaft von Japan. Neues aus Japan Nr. 71 Oktober 2010 Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements Seit Japan 2002 erstmals ein Economic Partnership

Mehr

Organisation des Qualitätsmanagements

Organisation des Qualitätsmanagements Organisation des Qualitätsmanagements Eine zentrale Frage für die einzelnen Funktionen ist die Organisation dieses Bereiches. Gerade bei größeren Organisationen Für seine Studie mit dem Titel Strukturen

Mehr

SOGI Feierabendforum

SOGI Feierabendforum Federal Office of Civil Aviation FOCA Safety Infrastructur/ section Airspace SOGI Feierabendforum Luftfahrtdatenqualität - vom Vermesser ins Cockpit Markus Luginbühl Regulator ANS/AIM / BAZL 20150901 Agenda

Mehr

Luftfrachtpolitik. als integrierter Teil der Schweizer. Luftfahrtpolitik

Luftfrachtpolitik. als integrierter Teil der Schweizer. Luftfahrtpolitik Luftfrachtpolitik als integrierter Teil der Schweizer Luftfahrtpolitik Luftfahrtpolitischer Bericht des BR 2004 hat der Bundesrat den ersten Bericht über die Luftfahrtpolitik der Schweiz verfasst. Darin

Mehr

Etablierung des Lessons Learned-Prozesses am Beispiel des IT-Projektmanagements im Systemhaus der E.ON IS GmbH

Etablierung des Lessons Learned-Prozesses am Beispiel des IT-Projektmanagements im Systemhaus der E.ON IS GmbH Etablierung des Lessons Learned-Prozesses am Beispiel des IT-Projektmanagements im Systemhaus der E.ON IS GmbH Eingereicht von: Dipl.-Ing. Matrikelnr.: 810088 Betreuer: Professor Roland Dieterle Hochschule

Mehr

Asset Management Strategie. Inhalt. White Paper Verbessern Sie Risikomanagement, Compliance und Kundenzufriedenheit durch Asset Management mit PAS 55

Asset Management Strategie. Inhalt. White Paper Verbessern Sie Risikomanagement, Compliance und Kundenzufriedenheit durch Asset Management mit PAS 55 White Paper Verbessern Sie Risikomanagement, Compliance und Kundenzufriedenheit durch Asset Management mit PAS 55 Kevin Price, Senior Product Manager, Infor EAM, beleuchtet, inwiefern die Spezifikation

Mehr