RFID-based Automotive Network (RAN): Infrastruktur für intelligente Lieferketten

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1 Frank Schmid, IBM Deutschland GmbH RFID-based Automotive Network (RAN): Infrastruktur für intelligente Lieferketten

2 IBM Ihr Partner seit 100 Jahren IBM Research IBM Software Group IBM Hardware IBM Global Business Services IBM Global Technology Services IBM Labore arbeiten weltweit an innovativen Ideen und Lösungen IBM SWG bietet Standard- Produkte und Industrie- Lösungen IBM entwickelt die schnellsten Rechner- System der Welt IBM GBS unterstützt Kunden aller Industrien in ihren Projekten IBM GTS unterstützt unsere Kunden mit Technologie- Lösungen

3 Die Global Supply Chain Officer Studie der IBM von 2009 hat mangelnde Transparenz in der Lieferkette als große Herausforderung bestätigt. 70% 55% 60% 56% 43% KOSTEN- KONTROLLE VISIBILITÄT IN DER LIEFERKETTE RISIKO- MANAGEMENT STEIGENDE KUNDEN- ERWARTUNG GLOBALISIERUNG Komplette Studie unter:

4 Serialisierung, Auto-ID-Technologie und Traceability bilden die Basis für mehr Transparenz. Serialisierung: Erzeugung eindeutiger Nummern, die auf dem Objekt platziert werden. Serialisierung kann über Barcodes, RFID (passiv / aktiv) erfolgen. Auto-ID: Methoden der automatischen Objekterkennung, Sammeln von Informationen über diese Objekte und Vorhalten in IT-Systemen Traceability: Die Möglichkeit, Ort, Status und Historie eines Objekts herauszufinden

5 Durch Traceability lassen sich wichtige Fragestellungen beantworten. Welche Teile sind in meinen Fahrzeugen verbaut? Wo ist meine Lieferung - und warum ist sie in Verzug? Rückverfolgbarkeit Verminderung von Fehlerfolgekosten Herkunftsinformationen Bestandsminimierung Verkürzung von Durchlaufzeiten Verminderung von Schwund Ist meine Medizin echt oder gefälscht? Haben wir auch bei hoher Auslastung genügend Container?

6 Warum RAN? Die komplexen Logisitk- und Produktionsnetzwerke der Automobilindustrie mit ihren vielen Prozesspartnern und unterschiedlichen Systemen begünstigen Intransparenz. Dies hat zur Folge:

7 RAN als Chance innovative Ansätze flächendeckend zu implementieren

8 Ziel von RAN ist eine effiziente Zusammenarbeit aller Partner durch den standardisierten Austausch von Auto-ID-Informationen. Durchgängige Transponderund Erfassungstechnik Engineering Daten Eindeutige weltweit übergreifende Kennzeichnung der Teile Ladungsträger Palette Container Organisation Tag Industrieweit standardisierte Datenstrukturen Organisation Standardisierung Prozess Flexibilität bei der Prozess- und IT- Integration: Verwendung von Rollenkonzepten Logistik- n-tier dienstleister Supplier OEM Infobroker KPIs Verfügbarkeit Bestände Kosten Flexibilität Spediteur Prozesszeit

9 Neben OEMs, Lieferanten und Logistikern sind Technologiepartner und wissenschaftliche Einrichtungen an der Umsetzung beteiligt.

10 Automotive Produktion typische Prozesskette NL

11 Die Use-Cases der Konsortialpartner decken die gesamte Prozesskette ab. RFID-Steuerung des Behälterkreislaufs NL Motoren von Deutschland nach Übersee JIS-Fertigung und Anlieferung von Sitzen NL JIS-Fertigung und Anlieferung von Stoßfängern Anlieferung Common Rail Systemen vom Werk Homburg zu verschiedenen OEM und Steuerung, Tier 2 NL Ortung und Steuerung von Fertigfahrzeugen für die Nacharbeit und Distribution NL

12 Vertikal zu den Use-Cases sind die Arbeitspakete aufgesetzt, die Konzepte erstellen und umsetzen. Use Cases AP 1: Steuerung und Prozesse AP 2: Daten und Datenstrukturen Die Arbeitspakete (AP) sind von Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen besetzt. Sie erarbeiten Konzepte und Lösungen. Diese standardisierten Lösungen werden in den Use Cases getestet. AP 3: Infobroker und Assistenzsysteme AP 4: Equipment, Aufbau und Betrieb AP 5: Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz 2011 Folie IBM Corporation 12

13 Im RFID Test & Innovation Center werden zuverlässige RFID-Lösungen als eines Baukastensystem entwickelt und erprobt. IBM betreibt seit 12/2007 für die Daimler AG ein RFID Test-Center Aufbau verschiedener Use Cases aus den Bereichen Ladungsträger-Management, Fahrzeugidentifikation und Teileidentifikation Enge Zusammenarbeit der IBM mit RFID- Technologiepartnern IBM als Systemintegrator im Rahmen von RFID-Implementierungen Beteiligung an RAN AP4: Erstellung von Betriebsempfehlungen wie z.b. für die Ladungsträgerkennzeichnung Definition und Test verschiedener Erfassungsklassen Erprobung im RFID Test- & Innovation- Center und vor Ort bei den Partnern

14 Der Infobroker in RAN ermöglicht den standardisierten, vernetzten Informationsaustausch zwischen den Partnern. Traceability-Informationen werden in lokalen Repositorys der Unternehmen gespeichert Der Infobroker stellt die Daten im Netzwerk der Partner zum Austausch bereit Speicherung und Austausch geschieht über den EPCIS-Standard Der Infobroker erweitert EPCIS um zusätzliche Dienste für den Austausch im Netzwerk Dienste wie Adress- und Sicherheitsdienste werden zentral bereitgestellt Logistiker

15 Der Infobroker besteht aus lokalen Repositorys, zentralen Diensten und Kommunikationsinfrastruktur. Unternehmen A Governance Globale Infobroker-Komponenten Lokale Infobroker-Komponenten Assistenzsystem A Assistenzsystem B Unternehmen B Steuerung/Kommunikationsaufbau Datenfluss EPCIS als Standard (Electronic Product Code Information Services) zum Speichern und Austauschen von Daten über Web- Services Repositorys mit Auto-ID-Daten sind lokal beim Erzeuger der Daten angesiedelt Autorisierung ist lokal angesiedelt Direkte Kommunikation zwischen lokalen Repositorys Globale Komponente für Governance und zentrale Aufgaben wie: Registrierung Authentifizierung Discovery-Service, Verzeichnisservice Administrationsdaten Verteilung von Stamm- und Metadaten

16 Der Mehrwert entsteht durch intelligente Assistenzsysteme zur Auswertung der Traceability-Informationen und Verbesserung von Prozessen. Prozessinformationen

17 Angestrebte Projektergebnisse Prozessbaukasten mit Standardprozesselementen Steuerungsarchitektur für die gesamte Supply Chain Standardisierter, eindeutiger Datenaustausch Rollenbasierte Informationsplattform Einfache Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über die Standardprozesselemente Erprobte und standardisierte Leitfäden zur Integration neuer Partner Spürbare Wirtschaftlichkeit und Effizienzsteigerung in den Use Cases

18 Kontakt: Frank Schmid Traceability & Sensor Practice IBM Deutschland GmbH Hollerithstr München

19 Backup

20 The InfoBroker implementation is based on the EPCIS standard. EPCIS (Electronic Product Code Information Services) als Standard für Event-Repositorys und den Datenaustausch Kommunikation zwischen Repositorys und zu Assistenzsystemen basiert auf Web- Services Repositorys lesen Daten über eine Standardschnittstelle i.a. von AutoID-Geräten AutoID-Daten werden zu anderen Repositorys oder Assistenzsystemen weitergeleitet Assistenzsysteme sind nicht-standardisierte Komponenten mit standardisierten Schnittstellen zur Anzeige und Analyse von Daten Standards werden in RAN erweitert und normalisiert Source: GS1

21 Der Infobroker besteht aus lokalen Repositorys, zentralen Diensten und Kommunikationsinfrastruktur. Logistiker OEM 1 ERP Governance Assistenzsystem Assistenzsystem Assistenzsystem Info- Broker Assistenzsystem OEM 2 Zulieferer Steuerung/Kommunikationsaufbau Datenfluss

22 Beispiel für eine Systemarchitektur einer Traceability Lösung: - konform mit GS1/ EPCglobal Standards - offen, skalierbar, flexibel IBM solution architecture Software-Components RFID Portal Mobile Support Configuration Vehicle Terminal Forklift RFID PDA AutoID Devices Logging Edgeware Device Mgt PDA Phone WiFi Tag Sensor Tag Data Capturing Templates Filtering Monitoring Data Capture Data Capture Data Capture Data Capture WebSphere Sensor Events Event Gateway Event Services Event Processing Event Publishing Event Processor Event Processor Event Processor Event Processor InfoSphere Traceability Server EPCIS WebSphere Business Monitor BPM Platform Tivoli Asset & Service Mgmt ESB Manage RFID decives & Readpoints Event based processing EPCglobal conform data repository

23 Traceability & Sensor Solutions - Portfolio 2010 / 2011 Value Proposition Ganzheitliche Beratung und Umsetzung von Traceability Lösungen (end-to-end) durch erfahrene Soft- und Hardware Architekten, Consultants und Spezialisten. Themengebiete Traceability & Sensor Solutions Offerings Beratung und Entwickeln einer Projektidee Prozess-Analyse & Design Lösungsdesign Gesamtkonzept, Hardwarelösungen, Softwarelösungen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Business Case Berechnung Erstellen von Pflichtenheften, Auschreibungsunterlagen EPCglobal InfoSphere Traceability Server WebSphere Sensor Events RFID 2D Barcode BAO SAP AII & OER Entwickeln von individuellen Software- Lösungen auf Basis eines erprobten Entwicklungsprozess Deployment Services: Aufbau von Test-, Entwicklungs- und Produktivsystemen inkl. Durchführung von Tests, PoC, PoT Installation & Konfiguration der Lösung für den Produktiveinsatz, GoLive Support IBM liefert Traceability Lösungen aus einer Hand 23

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