8,070: KMU und lebenszyklusorientierte Unternehmensführung

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1 8,070: KMU und lebenszyklusorientierte Unternehmensführung Fach Informationen ECTS Credits: 5 Zugeordnete Veranstaltungen Stundenplan Sprache Dozent(in) 7,064,1.00 KMU und lebenszyklusorientierte Unternehmensführung Deutsch Fueglistaller Urs, Halter Frank A. Veranstaltungs Informationen Veranstaltungs Vorbedingungen Veranstaltungs Inhalt Gerade in kleinen Unternehmen kommt der Unternehmerin oder dem Unternehmer eine zentrale Rolle zu, da sie/er unterschiedliche Rollen gleichzeitig wahrnehmen muss. Die meist in Personalunion ausgeführten Funktionen Führung, Kapitalgeber und Strategie fordern besondere Kompetenzen mit dem entsprechenden Weitblick. Die Veranstaltung befasst sich im Anschluss mit verschiedenen Lebenszyklen mit dem Ziel, den Studierenden ein Gefühl für praxisrelevante Fragestellungen und der zu begegnenden Komplexität zu vermitteln, wobei die Sicht der Unternehmerin respektive des Unternehmers im Zentrum steht. In einem ersten Schritt gilt es, das Verständnis für die Besonderheiten von KMU zu schaffen. Studierende sind in der Lage: KMU von Grossunternehmen zu unterscheiden, indem sie die spezielle Bedeutung und die Charakteristiken kennen. Zudem können sie diese Eigenschaften in ihre Überlegungen zu KMU miteinbeziehen; die Lebenszyklusmodelle kritisch zu betrachten und die Erkenntnisse daraus auf spezifische Fallbeispiele anwenden zu können; sich bewusst zu sein, was eine nachhaltige und ganzheitliche Unternehmensführung beinhaltet; sich mit Hilfe der Gastreferate in die Sichtweise von Berater/in, Nachfolger/in oder Geschäftsführer/in hinein zu versetzen und sich klar zu werden, wie diese Personen Verantwortung für KMU übernehmen können; den Transfer von den Ausführungen aus den Vorlesungen, Gastreferaten und der Exkursion auf unterschiedliche praxisrelevante Fragestellungen vollziehen zu können; Veranstaltungs Struktur Termin Titel/Referent Inhalte Woche 1: siehe oder Vorlesungsverzeichnis Grundlagen der KMU Vorlesung: Fallstudie (Tourismusstandort) Kurzvorstellung KMU Institut Einleitung ins Programm Erwartungen und Themen Einleitung in KMU Thematik Woche 2: Wissenschaftliche Vorlesung (4h)

2 Woche 3: Woche 4: Fundierung der lebenszyklusorientierten Unternehmensführung Pioniergeist und individuelle Ebene Lebenszyklusorientierung aus der Sicht des strategischen Managements Modelle / Framework etc. Fallstudie erarbeiten (Abbildtheoretisch) Theoretische Grundlage (Wissenschaftstheoretische Annahmen) Was heisst systemischkybernetisch / Was heisst systemisch konstruktivistisch Vorlesung (2h) Unternehmertum Gastreferat (2h) Roger Tinner: Pioniergeist Vorlesung (4h): Strategisches Management Fallstudie Woche 5: Woche 6: Dienstleistungskompetenz Innovation Vorlesung (4h) Modell Lebenszyklus und Dienstleistungskompetenz Vorlesung (2h): Innovation, Krisen, Entscheidungen Innensicht Eskalationsstufen der Krise, Handlungsmöglichkeiten Veränderungsfähigkeit Semesterbreak Innovation und Kreativität im Lebenszyklus Aussensicht Oliver Kühn: Innovation und Architektur eine lebenszyklusorientierte Betrachtung des Objekts 8. / Exkursion Exkursion: Ort: Rheintal Besichtigung von verschiedenen Firmen Reflexion der theoretischen Erkenntnisse Woche 7: Kreativität und Innovationsmanagement Persönlichkeitskompetenz Alexander Fust Alexander Fust Innovationsmanagement Methoden Bruno Ruckstuhl: Persönlichkeitskompetenz Woche 8: Lebenszyklusorientierung Vorlesung (2h):

3 und Nachfolgeregelung als strategische Herausforderung Das St.Galler Nachfolge Modell Nachfolger live Cristian Rusch: Nachfolger live Woche 9: Präsentation der Arbeiten Vorlesung (4h): Präsentation der Arbeiten Evaluationsgespräch Antworten aufgrund der interaktiven Themenliste aus der ersten Vorlesung Woche 10: Finanzierung im Lebenszyklus Mathias Wunderle: Finanzierung im Lebenszyklus (Bankensicht) Christian Lach: Finanzierung im Lebenszyklus (Biotech) Woche 11: 16. und KMU HSG, Mündliche Prüfung Koordination erfolgt im Rahmen des Unterrichts. Dufourstr. 40a, Büro Prof. Fueglistaller Aufgrund der Exkursion wird die Lektion gestrichen Es findet keine Vorlesung statt. Die Exkursion nimmt für den Wissenstransfer einen hohen Stellenwert ein, da die Studierenden mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Vorlesungen und den Gastreferaten die einzelnen auf der Exkursion besuchten Firmen analysieren. Diese Ergebnisse werden dann in der Präsentation vorgestellt. Veranstaltungs Literatur Folgende Unterlagen gelten als Pflichtlektüre und können in der Veranstaltung bezogen werden: Fueglistaller, Halter 2006: Führen Gestalten Leben: KMU in Bewegung. Eine Auseinandersetzung mit Kleinund Mittelunternehmen (KMU) und lebenszyklusorientierter Unternehmensführung. St. Gallen: Verlag KMU HSG Weitere im Unterricht abgegebene Unterlagen. Folgende Unterlagen können zur Ergänzung fakultativ beigezogen werden: Fueglistaller, Volery, Weber (Hrsg.) 2008: Innovation, Competitiveness, Growth and Tradition in SMEs. Rencontres de St Gall St. Gallen: KMU Verlag HSG [Konferenzbeiträge können auch über eingesehen / abgefragt werden]. Halter, Frank; Schröder, Ralf (2010). Unternehmensnachfolge in Theorie und Praxis. Das St. Galler Nachfolge Modell. Bern: Haupt. Fueglistaller 2004: Charakteristik und Entwicklung von Klein und Mittelunternehmen (KMU), St. Gallen: KMU Verlag HSG. Fueglistaller, Müller, Volery 2008: Entrepreneurship. Modelle Umsetzung Perspektiven. Mit Fallbeispielen

4 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (2. Aufl.). Wiesbaden: Gabler Fueglistaller, Federer, Fust, 2007: Kleinunternehmen in der Schweiz unscheinbar und dominant zugleich (2. Aufl.) Solothurn: BDO Visura.

5 Veranstaltungs Zusatzinformationen Prüfungs Informationen Prüfungsform Dezentral Präsentation (in Gruppen) (40%) Prüfungs Hilfsmittel keine Hilfsmittelregelung nötig Für die Prüfungsleistung ist keine Hilfsmittelregelung notwendig. Es gilt: Für Hausarbeiten, Kurse ohne Credits etc. gibt es keine spezifische Hilfsmittelregelung. Es gelten subsidiär die Ordnungen der Universität St. Gallen sowie die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens (Quellen und Hilfen müssen immer ausgewiesen werden). Bei allen schriftlichen Arbeiten muss eine Eigenständigkeitserklärung angebracht werden. Fragesprache: Deutsch Antwortsprache: Deutsch Dezentral mündliche Prüfung (Einzelprüfung) (40%, 15 Min.) Prüfungs Hilfsmittel Closed Book Die folgende Regelung gilt für alle Prüfungen, unabhängig von Bedarf und Einsatz: Ein einfacher Taschenrechner ist zugelassen (Definition des einfachen Taschenrechners: siehe Hilfsmittelreglement vom 14. Dezember 2010 und beachte das Merkblatt «Taschenrechner»). Weitere EDVund elektronische Kommunikationsmittel wie Notebooks, PDAs und Mobiltelefone etc. sind nicht erlaubt. Ein zweisprachiges Wörterbuch (ohne Handnotizen) darf benutzt werden, wenn die Prüfungsfragen und/oder antworten nicht der Muttersprache entsprechen. Elektronische Wörterbücher sind nicht erlaubt. Die Beschaffung der erwähnten Hilfsmittel (inkl. Taschenrechner) ist ausschliesslich Sache der Studierenden. Es sind keine weiteren Hilfsmittel zugelassen. Fragesprache: Deutsch Antwortsprache: Deutsch Dezentral aktive Teilnahme (20%) Prüfungs Hilfsmittel keine Hilfsmittelregelung nötig Für die Prüfungsleistung ist keine Hilfsmittelregelung notwendig. Es gilt: Für Hausarbeiten, Kurse ohne Credits etc. gibt es keine spezifische Hilfsmittelregelung. Es gelten subsidiär die Ordnungen der Universität St. Gallen sowie die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens (Quellen und Hilfen müssen immer ausgewiesen werden). Bei allen schriftlichen Arbeiten muss eine Eigenständigkeitserklärung angebracht werden. Fragesprache: Deutsch Antwortsprache: Deutsch Prüfungs Inhalt Gruppenpräsentation inkl. Diskussion: Die Aufgabenstellungen sowie die Bewertungskriterien werden im Seminar abgegeben und liegen auf Studynet. Mündliche Prüfung: Geprüft werden die Erläuterungen aus der Vorlesung, zusätzliche abgegebene Unterlagen, die relevanten Kapitel des Lehrbuches sowie die Erkenntnisse der Exkursion als transferorientierter Ansatz. Prüfungs Literatur Lehrbuch "Führen gestalten leben" auf Studynet publizierte Unterlagen (Vorlesungsunterlagen) weitere in der Vorlesung verteilte Unterlagen sowie im Unterricht angegebene Literatur Beachten Sie bitte: Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass dieses Merkblatt vor anderen Informationen wie Studynet, persönlichen Datenbanken der Dozenten/ innen, Angaben in den Vorlesungen etc. den absoluten Vorrang hat.

6 Verbindlichkeit der Merkblätter: Veranstaltungsinformationen ab Biddingstart am 26. August 2010 Prüfungsinformationen für dezentrale Prüfungen nach der 4. Semesterwoche am 18. Oktober 2010 Prüfungsinformationen für zentrale Prüfungen ab Start der Prüfungsanmeldung am 8. November 2010 Bitte schauen Sie sich das Merkblatt nach Ablauf dieser Termine nochmals an :19 gültig für das Herbstsemester 2010 Version 1 vom

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