Change: Hochschule der Zukunft

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1 Universitätskolleg-Schriften Band 3 Am 14. und 15. November 2013 fand die gemeinsame Veranstaltung der Campus Innovation des Multimedia Kontor Hamburg, des Konferenztags Studium und Lehre der Universität Hamburg und der Jahrestagung des Universitätskollegs statt. Dieser Band greift zentrale Themen der Veranstaltung auf. ISSN X ISSN (epaper) mit dem Universität Hamburg Universitätskolleg-Schriften Band 3 Change: Hochschule der Zukunft Campus Innovation 2013 Konferenztag Studium und Lehre Jahrestagung Universitätskolleg

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3 Universitätskolleg-Schriften Band 3 Change: Hochschule der Zukunft Campus Innovation 2013 Konferenztag Studium und Lehre Jahrestagung Universitätskolleg

4 Inhalt Vorwort Prof. Dr. Holger Fischer, Vizepräsident der Universität Hamburg für Studium und Lehre, Dr. Marc Göcks, Geschäftsführer des Multimedia Kontor Hamburg 7 Grußwort Dr. Horst-Michael Pelikahn, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung 13 Rahmenbeiträge Dr. Markus von der Heyde, InformationsTechnologe (vdh-it) Integration persönlich genutzter Services in den Hochschulalltag simply bring your own service (BYOS) 19 Jan-Martin Wiarda, Helmholtz-Gemeinschaft Podiumsgespräch: Profilbildung, gute Lehre, Wissenstransfer gelebte Wirklichkeit oder unwirkliche Vision? 25 Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Universität Hamburg Auf der Suche nach Determinanten des Studienerfolgs eine Metaanalyse 31 Universitätskolleg Begleitforschung und Evaluation Dr. Elke Bosse, Konstantin Schultes, Caroline Trautwein, Universitätskolleg der Universität Hamburg Studierfähigkeit als individuelle und institutionelle Herausforderung 37 Podiumsdiskussion: Studierfähigkeit als individuelle und institutionelle Herausforderung 43 Schulprojekte Prof. Dr. Florian Grüner, Stv. wissenschaftlicher Leiter des Universitätskollegs und Leiter des Handlungsfeldes Schulprojekte Studienorientierung: Passgenauigkeit von Angeboten? Perspektiven aus dem Handlungsfeld Schulprojekte und ein Blick über den Tellerrand 49 Podiumsdiskussion: Studienorientierung Passgenauigkeit von Angeboten? 53 Studentische Förderprojekte Prof. Dr. Holger Fischer, Nik Oberlik, Universitätskolleg der Universität Hamburg Studentische Förderprojekte im Universitätskolleg 59

5 Studium und Lehre Kirsten Petersen, Susanne Wesner, Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg Das Hamburger Tutorienprogramm: Wiederaufnahme einer Erfolgsgeschichte 67 PD Dr. Ulrike Senger, Universität Passau, Dr. Nathali T. Jänicke, Freie Dozentin und Beraterin Von der Zukunftswerkstatt zum Planspiel kompetenzorientierter Studiengangsentwicklung 73 Trends im elearning Mobile Lehr-/Lerninnovationen Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Universität Augsburg Lernen mit mobilen Endgeräten im akademischen Kontext zwischen Hype, Ernüchterung und didaktischem Mehrwert 81 PD Dr. med. Alberto Pérez Bouza, Universitätsklinikum Bonn Next step: Mobiles Blended-Learning in der Medizin. Ein Beispiel aus der Pathologie 87 MOOCs Massive Open Online Courses Dr. Johannes Moskaliuk, Universität Tübingen Massive Open Online Courses fünf Thesen zum Bildungstrend Open E-Learning 91 Prof. Dr. Oliver Vornberger, Nils Haldenwang, Nicolas Neubauer, Universität Osnabrück So mooc wi dat Erfahrungsbericht zur Produktion eines Massive Open Online Course 95 Dr. Norbert Kleinefeld, ELAN e. V. Die niedersächsische MOOCs-Strategie Ideen für ein niedersächsisches Mooc produktions-, Organisations- und CommunikationsSystem (ndsmoocs) 99 Claudia Bremer, Universität Frankfurt, Olaf Gaus, Dmitri Bershadskyy, Universität Magdeburg MOOCs als Unternehmensstrategie für einen globalen Bildungsmarkt 103 elearning an der Universität Hamburg Michael Heinecke, Dr. Angela Peetz, Christina Schwalbe, Universität Hamburg Netzwerk elearning Servicestrukturen der Universität Hamburg 109

6 Dr. Angela Peetz, Maximilian Behrmann, Willi Ceschinski, Dr. Remmer Sassen, Universität Hamburg epraxis ein Projektkurs für Studierende: erste Erfahrungen 115 Tobias Steiner, Nicolai Krolzik, Universitätskolleg der Universität Hamburg Einheitliche (barrierearme) IT-Konzepte für Studium und Lehre 121 Trends in der IT-gestützten Hochschulverwaltung IT-Strategie, Organisation, Prozesse Hans Pongratz, Technische Universität München CIO-Strukturen im Wandel 129 Dr. Yvonne Groening, Dr. Markus Toschläger, myconsult GmbH, Frank Klapper, Universität Bielefeld Einblicke in ein Pionierprojekt in NRW das Projekt Plattform zur Vergabe von Praktikumsplätzen (PVP) 135 Bernd Klöver, HAW Hamburg, Dr. Guido Ehmer, Scheer Management GmbH, Tobias Beiersdorf, Universalis Raus aus dem Verwaltungsdschungel Agiles Prozessmanagement weist den Weg 141 Forschungsinformationssysteme Sören Lorenz, Universität Kiel Forschungsinformationssysteme Möglichkeit oder Notwendigkeit? 145 Dr. Sebastian Herwig, Universität Münster, Dr. Wolfram Schüßler, AVEDAS AG Einmal erfassen, mehrfach nutzen klare Mehrwerte eines Forschungsinformationssystems 151 Dr. Sophie Biesenbender, Mathias Riechert, ifq Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung e. V. Policy-Entwicklung als Design Science : Das Projekt Spezifikation Kerndatensatz Forschung 157

7 Campus Management und IT-Strukturen Dirk Schossig, IDS Scheer Consulting Prozessbasiertes Campus Management mit SAP Student Lifecycle Management 163 Dr. Alexander Fronk, CampusCore Bologna-konformes Modellieren real gelebter Studien- und Prüfungsordnungen 167 Workshops Workshops im Rahmen der Campus Innovation Poster-Ausstellung Universitätskolleg Präsentation der Teilprojekte des Universitätskollegs 177 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren 223 Impressum 228

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9 Vorwort Change: Hochschule der Zukunft = Vernetzt, nachhaltig, profiliert und Lehre-orientiert? Die gemeinsame Veranstaltung von Campus Innovation, Konferenztag Studium und Lehre und Jahrestagung des Universitätskollegs zog am 14. und 15. November 2013 rund 640 Teilnehmende aus Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen, aus der Bildungspolitik, aus Weiterbildungs- und IT-Unternehmen sowie nicht zuletzt aus der interessierten Öffentlichkeit ins Curio-Haus Hamburg. Die Campus Innovation wird seit 2003 jährlich vom Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) ausgerichtet. Die überregionale Fachkonferenz ist im deutschsprachigen Raum das größte Expertenforum zum Themenbereich IT-gestützte Modernisierung der Hochschule. Thema der Campus Innovation sind aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um die Zukunft der Hochschule mit Blick auf die Potenziale IT-gestützter Maßnahmen und Technologien. In Expertenbeiträgen wird diskutiert, wie die zukunftsgerichtete Transformation von Lehre, Forschung und Hochschulmanagement durch den Einsatz von IT ermöglicht und erleichtert werden kann. 7 Veranstaltungspartner der Campus Innovation ist bereits seit 2008 der Konferenztag Studium und Lehre der Universität Hamburg. Entstanden ist der Konferenztag 2006 im Zuge der Einführung des Campus Management Systems STiNE, mit dem Ziel, eine Plattform für den fakultätsübergreifenden Erfahrungsaustausch und die Diskussion von gemeinschaftlichen Lösungen zur Optimierung von Prozessen im Bereich von Studium und Lehre zu schaffen. Seitdem hat sich die Veranstaltung zu einem universitätsweiten Informations- und Diskussionsforum für alle Themen in der Reform von Studium und Lehre entwickelt, mit Praxisbeispielen und Werkstattberichten. Das Universitätskolleg der Universität Hamburg, das im Rahmen des Konferenztags Studium und Lehre seine offizielle Jahrestagung veranstaltete, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Qualitätspakts Lehre gefördert. Es ist ein Projektverbund, der unter dem Titel Brücken in die Universität Wege in die Wissenschaft die Studieneingangsphase an der Universität Hamburg sowie den Übergang von Schule bzw. Beruf zur Hochschule untersucht und verbessert. Einzelne Teilprojekte befassen sich beispielsweise mit dem Aufbau elearning-gestützter Studienorientierung, der Gestaltung von Brückenkursen, der Untersuchung von Problemfeldern in und um die Studieneingangsphase und

10 der Studienbegleitung. Die Jahrestagung diente der Vorstellung, der Evaluation und dem Austausch der Teilprojekte untereinander. In der thematischen Ergänzung bilden die Themen der Campus Innovation und der Universität Hamburg eine hervorragende Symbiose, um die Zukunft von Lehre und Verwaltung in Hochschulen von unter schiedlichen Standpunkten aus zu adressieren, praktische Beispiele zu präsentieren und Lösungsszenarien zu erarbeiten. 8 Die Gemeinschaftskonferenz 2013 stand unter dem Motto Change: Hochschule der Zukunft = Vernetzt, nachhaltig, profiliert und Lehreorientiert?. Vor dem Hintergrund einer Bildungsmarktglobalisierung mit weltweit operierenden Anbietern und zunehmend heterogenen Zielgruppen, einer weiterhin rasanten technologischen Entwicklung, einer zunehmenden Vernetzung sowie darauf ausgerichteter Förderprogramme darunter Qualitätspakt Lehre, Aufstieg durch Bildung setzte sich die Veranstaltung unter anderem mit folgenden Fragestellungen auseinander: Wie wird die Hochschule der Zukunft aussehen und wie muss sie sich aufstellen, um wettbewerbsfähig zu sein? Wie differenziert und tatsächlich nachhaltig sind Maßnahmen zur Profilbildung von Hochschulen in Deutschland? Welche Rolle spielen dabei die Aspekte gute Lehre und Lifelong Learning? Welche Bedeutung erhalten technische Infrastrukturen im Sinne einer stärkeren Serviceorientierung? Wie sehen Strategien zur Bewältigung einer zunehmenden Heterogenität durch neue Zielgruppen sowie zur Harmonisierung des Übergangs in die Hochschule und die Studieneingangsphase aus? Und wie lassen sich diese mit dem Ziel guter Lehre und Lehr-/Lerninnovationen eventuell synergetisch verknüpfen sind MOOCs dafür ein Lösungsansatz? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Kooperationen der Hochschulen sowohl mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen als auch mit der Wirtschaft? Liefert das Veranstaltungsmotto Change: Hochschule der Zukunft = Vernetzt, nachhaltig, profiliert und Lehre-orientiert? schon wichtige Determinanten für eine zukunftsorientierte Hochschule oder sind dies nur bildungspolitische Lippenbekenntnisse?

11 Eingerahmt von Plenumsveranstaltungen Eröffnung, Keynotes, Podiumsgespräch, Abschluss wurden in drei parallelen Tracks die Konferenzthemen in Fachbeiträgen, Praxisberichten und Diskussionen erörtert. Themen des Bandes Der vorliegende Band erscheint in der Schriftenreihe des Universitätskollegs. Neben der Dokumentation der Jahrestagung 2013 des Universitätskollegs werden in Beiträgen von Fachexperten und -expertinnen sowie Praktikern und Praktikerinnen aus Hochschulen und Unternehmen Blitzlichter auf ausgewählte Themen der Gemeinschaftskonferenz 2013 geworfen. Drei Rahmenbeiträge sind gesondert vorangestellt: Der Beitrag von Markus von der Heyde über den innovativen Ansatz Bring your own service (BYOS) in Ergänzung zum bereits bestehenden Trend Bring your own device (BYOD) be fasst sich übergreifend mit der Frage, wie individuellen Anforderungen an IT-Service-Angebote und IT-Strukturen an Hochschulen begegnet werden kann. Im Podiumsgespräch diskutierte Jan-Martin Wiarda über die Frage Profilbildung, gute Lehre, Wissenstransfer gelebte Wirklichkeit oder unwirkliche Vision? mit dem ehemaligen Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner, dem stellvertretenden GEW-Vorsitzenden Andreas Keller, dem Studenten Erik Marquardt sowie dem Generalsekretär des Wissenschaftsrates Thomas May. Dabei wurden die vom Wissenschaftsrat vorgelegten Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems kontrovers hinterfragt, unter anderem im Hinblick darauf, wie realistisch die darin enthaltenen Ideen angesichts Unterfinanzierung, Bologna und Drittmitteldruck sind und wie Ängsten, die geforderte Vielfalt der Profile laufe dem Primat der Forschung zuwider, begegnet werden kann. In seinem Beitrag gibt Jan-Martin Wiarda die zentralen Argumente der Diskussion wieder. Rolf Schulmeister geht auf die Ergebnisse der Metaanalyse Auf der Suche nach Determinanten des Studienerfolgs ein, die auf seinem ZEITLast-Projekt aufbaut. 9 Unter Universitätskolleg ist das Programm der Jahrestagung 2013 des Universitätskollegs verschriftlicht: Die Teilprojekte des Universitätskollegs in den Handlungsfeldern Begleitforschung und Evaluation und Schulprojekte wurden in Vorträgen vorgestellt und in anschließenden Podien mit Gästen diskutiert. Darüber hinaus wurden die studentischen Förderprojekte im Universitätskolleg 2013 präsentiert. Im Kapitel Studium und Lehre sind zwei Fachbeiträge zu finden, die mit Tutorien arbeit und Studiengangsentwicklung grundlegende Themenbereiche von Studium und Lehre an der Universität Hamburg veranschaulichen. Weitere

12 Konferenzbeiträge zum Track Studium und Lehre sind dem Kapitel Trends im elearning zugeordnet. Unter Trends im elearning sind Beiträge verschiedener Konferenztracks zu folgenden Themenschwerpunkten zusammengefasst: Mobile Lehr-/Lerninnovationen, MOOCs (Massive Open Online Courses) sowie elearning an der Universität Hamburg. Das Trendthema MOOCs wird unter gesellschaftspolitischen und strategischen Aspekten betrachtet, es werden praktische Erfahrungen vorgestellt und verschiedene Geschäftsmodelle beleuchtet. 10 Das Kapitel Trends in der IT-gestützten Hochschulverwaltung reflektiert Themenschwerpunkte des Projekts ecampus vom Multimedia Kontor Hamburg: IT-Strategie, Organisation, Prozesse; Forschungsinformationssysteme; Campus Management und IT-Strukturen. Neben wissenschaftlichen Beiträgen werden praktische Erfahrungen aus der Umsetzung von IT-Strukturen und -Lösungen aufgezeigt. Zudem werden die vier Workshops vorgestellt, die an den beiden Veranstaltungstagen zur intensiven Auseinandersetzung mit speziellen Einzelthemen einluden. Zum Abschluss des Bandes ist die Poster-Ausstellung Universitätskolleg mit Präsentationen aller Teilprojekte dokumentiert. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und würden uns freuen, Sie auf der nächsten gemeinsamen Veranstaltung von Campus Innovation, Konferenztag Studium und Lehre und Jahrestagung des Universitätskollegs am 20. und 21. November 2014 in Hamburg begrüßen zu dürfen. Prof. Dr. Holger Fischer, Vizepräsident der Universität Hamburg für Studium und Lehre Dr. Marc Göcks, Geschäftsführer des Multimedia Kontor Hamburg

13 Veranstaltungsaufzeichnungen und Video-Interviews Das Konferenzprogramm 2013 ist zusammen mit Porträts der Vortragenden und inhaltlichen Beschreibungen unter verfügbar. Die freigegebenen Vortragsaufzeichnungen sind online: im Podcast- Portal podcampus.de des MMKH sowie im Portal Lecture2Go der Universität Hamburg, dessen Team die Aufzeichnungen ermöglicht und realisiert hat: Im Channel Campus Innovation die Interviews auf podcampus.de finden sich zudem Video-Interviews mit einigen Referentinnen und Referenten: Termin 2014 Die gemeinsame Veranstaltung von Campus Innovation, Konferenztag Studium und Lehre und Jahrestagung des Universitätskollegs wird am 20. und 21. November 2014 wieder im Curio-Haus Hamburg stattfinden. Weitere Informationen: 11

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15 Dr. Horst-Michael Pelikahn Grußwort zur Campus Innovation und zum Konferenztag Studium und Lehre am 14. November 2013 Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich freue mich, Sie im Namen der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Dorothee Stapelfeldt, zur diesjährigen Campus Innovation und zum Konferenztag Studium und Lehre begrüßen zu dürfen. In der nunmehr 6. Auflage finden die Campus Innovation und der Konferenztag Studium und Lehre als Gemeinschaftsveranstaltung statt. Beide Veranstaltungen ergänzen sich thematisch und stellen eine Symbiose dar: auf der einen Seite die praxisnahen und lokalen Themenschwerpunkte der Universität Hamburg, die in diesem Jahr auch noch stärker durch die Einbettung der Jahreskonferenz des Universitätskollegs geprägt sind; auf der anderen Seite der überregionale thematische Kontext der Campus Innovation. Aktuelle Themen der IT-Modernisierung von Hochschulverwaltung sowie Forschung und Lehre treffen hier auf Hochschulakteure, die ihre Institutionen auf neue Zielgruppen, Bildungsprodukte, Technologien, Innovationen und Kooperationen ausrichten wollen. Dr. Horst-Michael Pelikahn, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung 13 Ausrichter der Campus Innovation ist auch in diesem Jahr das Multimedia Kontor Hamburg. Als Tochterunternehmen der Hamburger Hochschulen und zentrale Service- und Beratungseinrichtung für IT-basierte Modernisierung von Hochschulverwaltung und -lehre ist es ein wichtiger Begleiter und Unterstützer von Hochschulen, um sich stärker für IT und digitale Medien zu öffnen. Dieses Jahr steht die Konferenz unter dem Motto Change: Hochschule der Zukunft = Vernetzt, nachhaltig, profiliert und Lehre-orientiert? Nicht nur vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung des Bildungsmarktes, des sich weiterhin vollziehenden digitalen Wandels und immer heterogeneren Zielgruppen ergeben sich für die Hochschulen große Herausforderungen. Deren Bewältigung ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Hochschulen. Welche Rolle spielen dabei zum Beispiel die Profilbildung von Hochschulen, Aspekte guter Lehre, die Weiterbildung und das Lifelong Learning? Wie sehen

16 Strategien zur Bewältigung einer zunehmenden Heterogenität durch neue Zielgruppen sowie zur Harmonisierung des Übergangs von Berufstätigen, Schülern und anderen gesellschaftlichen Gruppen in das Bildungssystem Hochschule aus? Und welche Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Kooperationen mit anderen Bildungsinstitutionen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft? Der Medienstandort Hamburg und seine Metropolregion widmet sich diesen Fragestellungen seit mehreren Jahren intensiv und fördert neben Aktivitäten aus der IT- und Medienbranche auch deren Verschränkung mit der Bildung und der Gesellschaft. So ist zum Beispiel Lifelong Learning in Form von berufsbegleitender wissenschaftlicher Weiterbildung ein wichtiges Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Metropolregion. 14 Auch die Tatsache, dass der diesjährige nationale IT-Gipfel, der ursprünglich in knapp drei Wochen stattfinden sollte und kürzlich von der Bundesregierung auf das kommende Jahr verschoben worden ist, ebenfalls in der IT- und Medien stadt Hamburg stattfindet, unterstreicht die Ambitionen des Senats in diesen zukunftsträchtigen Bereichen. Die Verbesserung der Lehre, auch unter stärkerer Einbeziehung von digitalen Medien, ist ein deutlicher Schwerpunkt der Wissenschaftspolitik des Senats. Studienqualität und Studienbedingungen müssen weiterhin verbessert, die Mobilität der Studierenden gefördert und die Flexibilität erhöht werden, um der Bildungswirklichkeit von zunehmend heterogenen Zielgruppen gerecht werden zu können. Es müssen aber auch die Rahmenbedingungen für gute Lehre sowie deren Wertschätzung verbessert werden, um auf diese Weise neben der wissenschaftlichen Reputation durch Forschung auch die Anerkennung der guten Lehre zu etablieren nicht zuletzt deshalb, weil es der wichtigsten Personengruppe an den Hochschulen, den Studierenden, nachhaltig zugute kommt. Die damit einher gehende positive Wirkung von hoch qualifizierten und motivierten Absolventen auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und auch die Wissenschaft muss ich vor diesem Auditorium nicht betonen. Nur moderne Hochschulen, die sich diesen Herausforderungen aktiv und mit innovativen Lösungsansätzen stellen, können sich im zunehmenden internationalen Wettbewerb behaupten. In den drei Blöcken (Tracks) elearning, Studium und Lehre mit dem Universitätskolleg und ecampus sowie in dem Workshopprogramm werden Sie sich mit unterschiedlichen Herausforderungen auseinandersetzen, vor denen die Hochschulen heute und auch in der Zukunft stehen.

17 Ich wünsche Ihnen während dieser Tage in Hamburg spannende und erkenntnisreiche Vorträge und Dialoge. Ich bin mir sicher, dass diese Konferenz dazu beiträgt, dass Sie, meine Damen und Herren, gute und zukunftsweisende Antworten auf die vielfältigen Fragestellungen des Konferenzmottos finden werden. 15

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21 Dr. Markus von der Heyde Integration persönlich genutzter Services in den Hochschulalltag simply bring your own service (BYOS) Warum Unserem Bedürfnis, hochgradig mobil zu sein, wird durch Smartphones, Tablets und Laptops im Studienalltag (Bührig 2011) und besonders im Geschäftsleben (BITKOM 2013) hervorragend Rechnung getragen. Aber nicht diese Geräte, sondern die darauf laufenden Applikationen selbst, die wir für Kommunikation, Planung, Kreativität und Wissenstransfer einsetzen, haben unsere Arbeitsabläufe, unser Lernen und sogar unser Denken (Pelkmann/Tynan 2010) verändert. Jeder Nutzer 1 hat in seiner individuellen Zusammenstellung seiner persönlichen Arbeitsumgebung bereits zum Ausdruck gebracht, welche Hilfsmittel den Alltag optimal unterstützen. Wenn Hochschulen diese persönlich zusammengestellte Arbeitsumgebung nicht transparent in die von der Institution selbst bereitgestellten IT-Services integrieren, bleiben Service-Brüche und Frustration an der Tagesordnung. Im Umkehrschluss kann eine flexible und vom Nutzer bestimmte Integration von IT-Services für den kreativen Lernprozess im Hochschulalltag sehr nützlich sein. 19 Was Jede Art von Portalapplikation ist eine Zusammenstellung und Bündelung von webbasierten Services unter einem Dach. Heute verfügbare Learning-Management-Systeme (LMS), Intranet-Portale oder Zusammenstellungen aus dem Campus-Management (CM) sind in diesem Sinne thematische Spezialisierungen der Portalidee. Die der Zusammenstellung zugrunde liegenden IT-Basisdienste werden in Hochschulen üblicherweise vom zentralen Rechenzentrum (Heyde 2009) angeboten. Die im privaten meist mobilen Arbeitsumfeld vorhandenen Applikationen enthalten überwiegend persönliche Daten des Benutzers. Auch diese Applikationen basieren auf IT-Basisdiensten, die im einfachsten Fall lokal auf dem Gerät oder an einem Ort des Vertrauens der Nutzerin zur Verfügung gestellt werden. Häufig werden diese IT-Services in der Cloud angesiedelt. 1 Für die Einfachheit der Sprache verwende ich nicht gleichzeitig, sondern alternierend die weibliche und männliche Form. Damit sind aber stets Personen beider Geschlechter angesprochen und keinerlei Diskriminierung verbunden.

22 Das BYOS-Konzept erlaubt einer Benutzerin durch eine individualisierte datenund schnittstellenbasierte Integration innerhalb eines Portals, nicht nur die Basisdienste der eigenen Institution, sondern auch die Dienste anderer Anbieter zu nutzen. Es entsteht also ein IT-Service-Mashup, das vom Nutzer selbst gesteuert werden kann. Durch diesen Grundgedanken eröffnet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen einige im Folgenden vorgestellt werden. Eine Nutzerin könnte z. B. die Authentifizierung des Zugangs zum Portal nicht mit dem von der Hochschule vergebenen Account (Credentials als Login + Passwort) wählen, sondern eine Authentifizierung mit einem aus Sozialen Netzen verwendeten Account bevorzugen. Der Vorteil aufseiten der Nutzerin wäre eine Single- Sign-On-Strategie mit ihrem ohnehin authentifizierten Mobilgerät. 20 In einer häufig realisierten Portalkonstellation planen Lernende und Lehrende ihre Teilnahme an Veranstaltungen online und erhalten als Ergebnis einen persönlichen Stundenplan. Eine Integration in den persönlichen, mit dem Mobilgerät mitgebrachten Terminkalender bedeutet einen erheblichen Komfortgewinn. Es muss betont werden, dass es dabei nicht um die Benutzung einer Kalender-App auf dem Smartphone mit Zugriff auf einen in der Hochschule gespeicherten Kalender geht. Exakt der umgekehrte Ansatz entfaltet hier seine Wirkung: Die Institution speichert (natürlich auf Wunsch) nach Wahl der Nutzerin die Termine in einem Terminplan, der gleichzeitig im Mobilgerät Verwendung findet. Viele Mobilgeräte erlauben inzwischen die Bearbeitung oder zumindest die Anzeige von Dateien in komplexen Office-Formaten. Für Daten aus dem persönlichen Lernumfeld könnte eine Ablage der Daten an einem jederzeit verfügbaren Ort von großem Nutzen sein. Wenn dieser Ort sowohl im mobilen Endgerät als auch durch die BYOS-Idee in den Portalapplikationen (z. B. LMS) gleichermaßen verfügbar wäre, entfielen die meist fehleranfällige Synchronisation und die oft gestellte Frage, wo die aktuelle Version liegt. Das Grundprinzip ist schnell auf andere Anwendungsfälle übertragen. Eine Vielzahl von verwendbaren Schnittstellen und erforderlichen Metadaten ist heute verfügbar. Eine technische Diskussion der erforderlichen IT-Architektur ist an anderer Stelle (Heyde 2014) publiziert. Wie Offensichtlich sind die heutigen IT-Strukturen noch nicht in der Lage, alle Szenarien aus dem vorangegangenen Kapitel kurzfristig umzusetzen. Weil eine Vielzahl von Schnittstellen existiert bzw. APIs und Webservices von Anbietern bereitgestellt werden, ist die Landschaft der Möglichkeiten unübersichtlich. Zudem ist

23 Identity-Management hoch flexibel & adaptiv einheitliches Ticketsystem Zielgerichtet Arbeiten Kommunizieren und Zuhören Technologie Arbeitsmethode positiv = "das brauchen wir" Faktoren der Veränderung an Hochschulen. Als Ergebnis des Workshops Szenario 2020 bei der Campus Innovation 2012 wurden diese Begriffe vom Publikum genannt. Kommunikation Spezialisierung innovatives Bedarfsmanage ment Collaboration IT-Governance Geld-Mangel Cloud Computing Gemeinsamkeit Servicegedanke Outsourcing Ziele suchen, finden und kommunizieren Offenheit Nachhaltigkeit Kompetenz Einfluss / Faktor Selbstverständnis Haltung (z.b. in Leitungsgremien) Eigenschaft (von Technologie, Personal, Prozessen) Begriffe im Szenario 2020 negativ = "das vermeiden wir" Arbeitsmethode Technologie Kompetenz Einfluss / Faktor Selbstverständnis Haltung (z.b. in Leitungsgremien) Eigenschaft (von Technologie, Personal, Prozessen) Pragmatismus Das-können-wir-selbst-viel-besser mangelnde Kompetenz Konsenskultur technische Lastspitzen Angst Selber Machen Hierarchiebezogenheit Ruf nach Ressourcen mangelnde Klarheit / mangelnde Bekanntgabe Allwissen Individualität Autismus konservativ die Flexibilität der Integration von den lokal vorhandenen und bereits im Einsatz befindlichen Technologien abhängig. 21 Neben dem Standpunkt der IT-Sicherheit der Institution muss besonders auf die erhöhten Risiken für die Anwender hingewiesen werden. Immerhin wird der direkte Zugriff auf persönliche Daten gestattet, die bisher nicht im Kontext der Hochschule zur Verfügung standen. Aus Sicht der Hochschule und der Anwender erhöht sich die Verfügbarkeit der zur Arbeit erforderlichen Applikationskomponenten wenigstens im statistischen Sinne. Bei Ausfällen der Basis-Infrastruktur oder der Portale sind zwar die hochschulspezifischen Services bzw. deren Zusammenstellung vorübergehend nicht mehr nutzbar. Die Arbeitsfähigkeit bleibt für den Anwender, der seine Services redundant über mehrere Quellen verteilt hat, oftmals aber erhalten. Wer Um Konzepte wie BYOS zu einem langfristigen Erfolg zu führen, bedarf es einer klaren strategischen Aussage zur Nutzerorientierung. Wenn IT-Services nutzerorientiert gestaltet werden wollen, müssen wir die persönliche Arbeitsumgebung unserer mobilen Geräte einbeziehen. Um derart weitreichende Veränderungen in Hochschulstrukturen zu erzielen, sind geeignete Maßnahmen und Faktoren zu beachten. Im Track ecampus der Campus Innovation 2012 wurden von den Teilnehmern die in der MindMap dargestellten Faktoren (Abb. oben) für eine Veränderungsfähigkeit von Hochschulen benannt.

24 Die meisten dieser Faktoren beziehen sich direkt oder indirekt auf die Leitungsebene von Hochschulen. Dennoch gibt es viele Faktoren, die alle Ebenen der Hochschulen betreffen. Diese Faktoren sind mit den Werten des Ökosystems Hochschule verbunden. Die Wertschätzung der hohen Individualität soll dabei nicht infrage gestellt werden. Es soll stattdessen der damit geäußerten Einschätzung, dass daher ja alles perfekt sein müsse und es keiner Änderung bedürfe, radikal widersprochen werden. 22 Psychologische Studien zeigen durchgehend seit den 1970er-Jahren, dass die Selbsteinschätzung in vielen Bereichen des Lebens zu positiv ausfällt (siehe Zusammenfassung der Literatur in Dunning 2004). Auch Lehrende von Hochschulen sind von dem inzwischen sog. Dunning-Kruger-Effekt nicht ausgenommen. So überschätzten sich in einer viel zitierten Studie (Cross 1977) 94 % der Lehrenden, indem sie einschätzten, eine bessere Lehre als der Durchschnitt anzubieten. Der offensichtliche Fehler in der Selbsteinschätzung, den damit 44 % der Bildungselite begehen, führt notwendigerweise zu einer Schieflage in der Bereitschaft, Veränderungen, die von außen angeregt werden, überhaupt als sinnstiftend in Erwägung zu ziehen. Das extreme Beharrungsvermögen von akademisch gebildetem Personal an Hochschulen kann nur ebenso beharrlich langsam durch Beispiele wie aus der o. g. Studie gelöst und in eine veränderungsfreudige Stimmung, die alle Ebenen erfasst, gewandelt werden. Neuere Studien (Schmidt 2010) übertragen die Implikationen auf Veränderungsfähigkeit und die Wahrnehmung von Führungsaufgaben in den Hochschulkontext. Die Komplexität und innere Selbstverstärkung des Systems, das aber durch eben diese Professoren auf allen Ebenen der Gremien gesteuert wird, sind damit zwei zentrale Kernelemente der zukünftigen Veränderungen im gesamten Bildungssystem. Wohin Wo unsere Studierenden, Forscher und externen Kooperationspartner der Hochschulen morgen ihre Daten speichern, ist heute unklar. Das heute bereits stark durch Konzerne wie Apple, Microsoft und Google vorangetriebene persönliche Outsourcing wird in die Geräte als notwendige Betriebsvoraussetzung implementiert. Nutzerinnen haben kaum noch eine Wahl, bei der Verwendung auf die Freibzw. Weitergabe zu verzichten. Wohin letztlich die IT-Services der Hochschule wandern, ist ebenfalls offen und spekulativ. Aktuell erscheinen Lösungen wahrscheinlich, bei denen die Hochschulen sich in kooperativen Modellen gegenseitig bei der IT-Serviceerbringung unterstützen. Service und Support in kooperativer Weise zu erbringen, entlastet langfristig die einzelnen Serviceeinrichtungen.

25 Genau für dieses Szenario werden die Hochschulen eine Einigung auf gut verwendbare Schnittstellen erzielen müssen. Mit anderen Worten sind die Kooperation und das BYOS-Konzept gleichermaßen von der Qualität der Schnittstellen und der Flexibilität der Einbindung externer Services in den Hochschulkontext abhängig. Beides in dieser Weise gemeinsam zu denken, zu planen und letztlich zu realisieren, hat das Potenzial, die IT-Versorgung von Hochschulen gravierend zu reformieren. Literatur Bührig, Jan et al. (2011): Technologieakzeptanz mobiler Applikationen für Campus-Management- Systeme, in: INFORMATIK 2011 Informatik schafft Communities, 41. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, , Berlin Cross, Patricia (1977): Not can, but will college teaching be improved? New Directions for Higher Education, 17, S Dunning, David et al. (2004): Flawed Self-Assessment Implications for Health, Education, and the Workplace. Psychological Science in the Public Interest, Band 5, S , (verifiziert: ) Heyde, Markus von der et al. (2009): Strukturkonzepte für die Informations- und Kommunikationsversorgung von Hochschulen, in: PIK Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation, Volume 32 (3), München: De Gruyter Verlag, S Heyde, Markus von der (2014): Anforderungen an die IT-Architektur und deren Nutzen für flexible Versorgungkonzepte, in Print, in: PIK Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation, Volumen 37 (1), München: De Gruyter Verlag Pelkmann, Thomas/Tynan, Dan (2013): Wie Touchscreens das Denken verändern, IDG Business Media GmbH, (verifiziert: ) Presseinformation der BITKOM vom : Smartphones erobern den Berufsalltag, Nutzung_06_11_2013.pdf (verifiziert: ) Schmidt, Boris (2010): Mit gutem Beispiel voran? Eine empirische Studie zum veränderungs- und innovationsbezogenen Handeln von Professorinnen und Professoren, in: die hochschule 1/2010, (verifiziert: ) 23

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27 Podiumsgespräch Profilbildung, gute Lehre, Wissens transfer gelebte Wirklichkeit oder unwirkliche Vision? Viele Monate hatte die Hochschulwelt in gespannter Erwartung verharrt. Ganz gleich, ob über die Unterfinanzierung der Universitäten, die Zukunft der Exzellenzinitiative oder die neusten Rekord-Erstsemesterzahlen diskutiert wurde, stets lautete die Schlussfolgerung: Soll doch der Wissenschaftsrat sagen, wie es weitergeht. Im Sommer 2013 war es dann endlich so weit: Die lange angekündigten Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems erschienen. Dass viele entscheidende Fragen trotz der Wissenschaftsratsempfehlungen weiter offen sind, darin waren sich alle Diskutierenden einig, die sich auf der Bühne im Curio-Haus zusammenfanden. Zwar wollte Thomas May, Generalsekretär des Wissenschaftsrates, nicht von einer Enttäuschung sprechen, aber: Es ist noch die freundlichste Umschreibung zu sagen, dass unsere Empfehlungen mit einigem Aufwand entstanden seien. Zu groß waren die Gegensätze und Meinungsverschiedenheiten in dem aus Wissenschaftler/-innen, Politiker/-innen und weiteren Persönlichkeiten zusammengesetzten Gremium. 25 Die Hauptbotschaft des Wissenschaftsrates lasse sich, so May, in zwei Sätzen zusammenfassen: Die Hochschulen schaffen überhaupt erst die nötigen Rahmenbedingungen für die Wissenschaft auch für die außeruniversitäre Wissenschaft. Doch wenn sie ihre Funktion als Hirn, Herz und Rückgrat des Organismus Wissenschaft erfolgreich wahrnehmen sollen, dann müssen sie sich ausdifferenzieren nach unterschiedlichen Funktionen, nicht nach unterschiedlichen Wertigkeiten. Jede Hochschule müsse ihren eigenen Diskurs führen, auf welchen Feldern sie ihre Stärken sehe und wie sie die weiter ausbauen wolle. Ob Forschung, Lehre, Weiterbildung oder die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft: Nicht alle können und sollen alles gleich gut machen, wir brauchen unterschiedliche Modelle. Wichtig sei indes: Eine Uni, die in der Weiterbildung besonders gut ist, muss von der Reputation her gleichwertig wahrgenommen werden mit einer Forschungsuniversität. Und genau an der Stelle ging der Streit auf dem Podium los. Was wir erleben, ist doch eine rein hierarchische Ausdifferenzierung, sagte Andreas Keller, der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Fördergelder wandern systematisch zur Forschung, und bei der Lehre wird dann gegeizt. Daher seine Schlussfolgerung: Die Exzellenzinitiative war der Kardinalfehler. Sie mache wenige Hochschulen zu Gewinnern und viele zu Verlierern.

28 May widersprach. Es sei eine Illusion zu denken, erst die Exzellenzinitiative habe Hierarchien zwischen den Hochschulen verursacht. Schauen Sie nach München, schauen Sie nach Berlin, das sind Standorte, die traditionell stark aufgestellt sind. Berlins ehemaliger Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner pflichtete dem bei. Es gebe rund 20 Universitäten, die in irgendeinem Wissenschaftsbereich die Chance hätten, international vorn mitzuspielen. Wir werden es nicht schaffen, jede deutsche Volluniversität in jedem Wissenschaftsbereich international wettbewerbsfähig zu machen. Es wird nicht gehen, und wenn wir es versuchen, werden wir es nirgends schaffen. Hatte May anfangs noch von vielen unterschiedlichen Profilen gesprochen, verengte sich die Diskussion zusehends auf die Forschung was auch Erik Marquardt auffiel. Marquardt war bis 2013 im Vorstand des Studentenverbands fzs. Er habe das Wissenschaftsratspapier genau gelesen, sagte er. Lehre stünde als Begriff 18-mal drin, Studium zweimal und Forschung 103-mal. Mit dem Teil, der mich interessierte, war ich also ziemlich schnell durch. 26 Betreibt der Wissenschaftsrat also genau jene Ungleichbehandlung von Forschung und Lehre, die er offiziell ablehnt? Von wegen, sagte May: Sie können uns viel vorwerfen, aber sicher nicht, dass es uns an der Sensibilität in Sachen Lehre mangelt. Schon 2008 habe der Wissenschaftsrat Vorschläge für eine bessere Lehre gemacht ein grandios daneben gegangener Versuch, weil keiner richtig zuhören wollte. Hängen geblieben sei in der Öffentlichkeit lediglich der Satz, der Wissenschaftsrat wolle Lehrprofessuren einführen. Totaler Quatsch, wir hatten lediglich Professuren mit zwölf Semesterwochenstunden Lehre vorgeschlagen. Sogar von Lehrknechten war damals die Rede. Dass ein solcher gut gemeinter Vorschlag so missverstanden werde, zeige doch, wie verquer die öffentliche Debatte verlaufe, befand Jürgen Zöllner. Das ist das Grundübel der deutschen Universität, dass alle von Humboldt reden und keiner Humboldt lebt. Wäre das anders, wären Forschung und Lehre wirklich gleichwertig, wäre der Rang einer Lehruniversität genauso erstrebenswert wie der einer Forschungsuniversität und von Hierarchie keine Spur. Sagte Zöllner und erntete Zustimmung vom GEW-Mann Keller. Ich wünsche mir auch, dass die Hochschulen sich profilieren: aber eben auf anderer Ebene. Als besonders guter Arbeitgeber zum Beispiel oder als Orte, wo die Studienreform besonders gut umgesetzt wird. Das wiederum konnte Zöllner so nicht stehen lassen. Ob jemand verstärkt auf Nachhaltigkeit setzt oder auf Pflanzenkunde oder Gentechnologie, darum geht es doch gar nicht in der politischen Debatte um die Ausdifferenzierung. Es geht darum, dass die gesetzliche Differenzierung endlich wahrgenommen wird. Dass zum

29 Beispiel die Fachhochschulen aufhören, Universitäten sein zu wollen, und ihr eigenes Profil stärken. Wenn wir von Profilbildung und Ausdifferenzierung reden, entgegnete Erik Marquardt, habe ich nicht das Gefühl, dass wir besonders viel von Humboldt reden, sondern mehr von Wettbewerb. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war allen auf dem Podium und im Publikum klar, dass Im Podiumsgespräch diskutierte Jan-Martin Wiarda (Mitte) mit dem stellvertretenden GEW-Vorsitzenden Dr. Andreas Keller, dem ehemaligen Berliner Bildungssenator Prof. Dr. Jürgen Zöllner, dem Generalsekretär des Wissenschaftsrates Thomas May und dem Studenten Erik Marquardt (v. l. n. r.). die Sache mit der Ausdifferenzierung der Hochschulen eine ziemlich komplizierte ist. Man müsse darauf achten, die Hochschulen nicht zu überfordern, warnte Thomas May. Auf der einen Seite hat es einen enormen Erwartungszuwachs gegeben, auf der anderen Seite ist der entsprechende Zuwachs bei der Grundfinanzierung ausgeblieben. 27 Ist die fortgesetzte Benachteiligung der Lehre womöglich Folge dieser finanziellen Schieflage? Zumindest gebe es Hochschulen, die sich total toll fühlen, aber Angst vor Studierenden haben, sagte Erik Marquardt, und Zöllner ergänzte: Dass eine Karriere in der Wissenschaft über ein Engagement in der Lehre bislang so gut wie unmöglich sei, liege in der Tat an den fehlenden finanziellen Anreizen. In der Forschung gebe es das Peer-Review-System, das zumindest weitgehend als Qualitätsansatz akzeptiert sei. Das haben wir in der Lehre bislang nicht. Sein Lösungsvorschlag: Der Bund solle sich bereit erklären, die tatsächlichen Studienkosten für alle ausländischen Studierenden zu übernehmen. Die muss er dann aber direkt an die Hochschulen überweisen, damit sie nicht in den Säcken der Finanzminister landen. Andreas Keller warnte davor, die Diskussion auf die Professor/-innen an den Hochschulen zu verengen. Der Löwenanteil der Lehre wird von den wissenschaftlichen Mitarbeitern gemacht. Wenn also die Länder mit der GEW über neue Personalkategorien speziell für die Lehre sprechen wollten, dann würden sie auf Offenheit stoßen solange die betreffenden Mitarbeiter/-innen im Gegenzug einen Dauervertrag bekämen und ein Zeitkontingent für Forschung dazu. Darüber lasse sich verhandeln. Momentan hat die Mehrheit der Leute Verträge mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, kritisierte Keller weiter. Die Leute können also gar keine pro-

30 fessionelle Lehre machen, weil wir ein Kontinuitätsproblem haben. Sie können sich nicht fortbilden, nicht besser werden, weil sie schlicht keine Zeit dazu haben. So stand am Ende die Erkenntnis, dass in der hoch komplexen Welt der Hochschulen alles irgendwie mit allem zusammenhängt und dass man dies dem Wissenschaftsrat zugestehen müsse, bevor man ihn allzu laut für seine Perspektiven kritisiere. Oder wie Thomas May formulierte: Wir hatten in unseren Beratungen einen Unterhaltungswert, der fast an den dieses Podiums heranreichte. Text: Jan-Martin Wiarda 28

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33 Prof. Dr. Rolf Schulmeister Auf der Suche nach Determinanten des Studienerfolgs eine Metaanalyse Die Vorgeschichte der Studie Als sich in der Öffentlichkeit immer wieder Stimmen meldeten, die über die hohe Belastung der Studierenden in den neuen Bachelor-Studiengängen klagten, hatten wir uns vorgenommen, die zeitliche Belastung der Studierenden durch eine Zeitbudget-Studie zu untersuchen. Wir haben im Rahmen des ZEITLast- Projekts die Workload der Studierenden in jeweils einem Semester in 27 Stichproben untersucht. Das webbasierte Zeitbudget wurde in jeder Kohorte täglich jeweils fünf Monate lang durchgeführt. Über die exakte Durchführung der Methode, die Kategorien der Erhebung und die minutiöse Qualitätskontrolle sowie die hohen Verbleibsquoten von über 90 % berichten mehrere Veröffentlichungen (Metzger/ Schul meister/martens 2012a und Schul meister/metzger/martens 2012b). 31 In der Zeitbudget-Studie wurde festgestellt, dass die mittlere Zeit, die Studierende in das Studium investieren, bei einem Median von 23 Stunden pro Woche lag, wobei es Studiengänge bzw. Kohorten gab, die weniger oder mehr Zeit aufbrachten (die meisten lagen zwischen 21 und 27). Bedeutsam war die hohe interindividuelle und individuelle Varianz der Zeitallokation, d. h. die Streuung der individuellen Zeitdaten zwischen 8 Stunden und 69 Stunden pro Woche, wobei die Zeit, die Studierende für das Lernen aufbrachten, nicht mit ihren Prüfungsergebnissen korrelieren (s. Schulmeister 2011). Uns begann die Frage zu interessieren, warum Studierende mit wenig Zeit pro Woche ebenso gut abschneiden oder ebenso schlechte Prüfungsergebnisse erhalten wie Studierende, die sehr viel Zeit ins Lernen stecken. In einer motivationalen Profilanalyse konnten fünf unterschiedliche Profile ermittelt werden: selbstbestimmte, angstbestimmte, pragmatische, strategische und vermeidende Lernende. Mehrere Variablen stellten sich als entscheidend für die Profilbildung heraus: Angst, Coping, Ablenkungsneigung, Prokrastination, Emotionsregulation, Anstrengungsbereitschaft etc. Studien zu Determinanten des Lernerfolgs Um die Erkenntnisse aus der ZEITLast-Studie mit der aktuellen internationalen Forschung vergleichen zu können und abzusichern, wurden nach einer Recherche in Zeitschriften-Datenbanken 300 Studien für die Analyse herangezogen, die sich mit der Wirkung der Workload, des Jobbens, aber auch demografischer Variablen

34 auf den Studienerfolg bereits auseinandergesetzt hatten. Von diesen wurden 150 Studien in die Analyse aufgenommen, andere wurden wegen mangelnder Informationen, unsolider Methodik, unvollständiger Daten etc. ausgeschieden. Diese Metastudie wird demnächst im Druck erscheinen. 1 Zunächst konnte das Ergebnis der Zeitbudgetstudie gut bestätigt werden. Mehr als zwanzig Workload-Erhebungen unterschiedlicher Methodik gelangten zu vergleichbaren Ergebnissen. Darunter befanden sich Erhebungen in einzelnen Kursen oder Studiengängen, aber auch Befragungen von Studierenden (NSSE und CCRC; nähere Angaben bei Schulmeister 2014). Auch die amerikanischen Studierenden investieren augenscheinlich nur Stunden pro Woche in das Studium. Die meisten dieser Studien kamen in multivariaten Analysen auch zu der Erkenntnis, dass die Workload nicht als Prädiktor für Studienerfolg taugt. 32 In vielen Studien, in denen in multiplen Regressionsrechnungen immer wieder die klassischen Variablen wie Intelligenz oder Schulabschluss sowie die demografischen Variablen Herkunft, Familie und Gender als unabhängige Variablen gegen Studienerfolg getestet wurden, hat sich herausgestellt, dass die Moderatorvariable study habits oder Lernverhalten sich zwischen Workload und Studienerfolg schiebt. Mit anderen Worten, Lernverhalten in Form von Variablen wie Anwesenheit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernen ohne Ablenkung und Unterbrechungen, Kontinuität des Lernens, Beständigkeit und Gewissenhaftigkeit etc. erweist sich als ausschlaggebend für den Studienerfolg. Zusammenfassend sprechen die Studien von study engagement und study habits. Conscientiousness oder Gewissenhaftigkeit erweist sich als entscheidender Faktor für ein erfolgreiches Lernverhalten. Diese Variablen stimmen überein mit den Skalen, die in der ZEITLast-Studie zur Profilbildung genutzt wurden: Konzentration versus Ablenkungsneigung, Anstrengung und Ausdauer versus Prokrastination, Coping und Emotionsregulation etc. (Martens/Metzger/Schulmeister, im Druck). Lernverhalten ist motivational bedingt, und motivational bestimmtes Verhalten ist ausschlaggebend für den Studienerfolg. Das Ergebnis dieser Analyse ist daher einerseits überraschend, weil sich klassische Tugenden wie Aufmerksamkeit, Gewissenhaftigkeit und Ausdauer am Ende als relevant erweisen. Das Ergebnis ist andererseits kontrovers, weil die in unserem Bewusstsein stets eine wichtige Rolle einnehmenden demografischen 1 Schulmeister, Rolf (2014): Auf der Suche nach Determinanten des Studienerfolgs, in: Brockmann/ Pilniok (Hg.): Studieneingangsphase in der Rechtswissenschaft, Baden-Baden: Nomos (im Erscheinen)

35 Variablen wie Intelligenz, Gender, soziale Herkunft sich im Vergleich als weniger wichtig erweisen. Die Erkenntnis aus dieser Analyse ist schließlich aber auch erfreulich, insofern konkretes und aktuelles Lernverhalten eine viel bessere Angriffsfläche für modifizierende Interventionen und hochschuldidaktische Strategien bietet als nicht mehr beeinflussbare genetische Größen oder Merkmale der Biografie. Literatur Martens, Thomas/Metzger, Christiane/Schulmeister, Rolf (im Druck): Academic Motivation and Amotivation: the Interplay of Time Investment and Motivational Regulation Metzger, Christiane/Schulmeister, Rolf/Martens, Thomas (2012a): Motivation und Lehrorganisation als Elemente von Lernkultur, Zeitschrift für Hochschulentwicklung, ZFHE Jg.7/Nr.3, Juni 2012, (verifiziert: ) Schulmeister, Rolf (2011): Vortrag auf der Campus Innovation 2011: Auf der Suche nach dem Studienerfolg. Die neue Agenda des Projekts ZEITLast, /k/12918 (verifiziert: ) Schulmeister, Rolf/Metzger, Christiane/Martens, Thomas (2012b): Heterogenität und Studienerfolg. Lehrmethoden für Lerner mit unterschiedlichem Lernverhalten, Paderborner Universitätsreden Heft 123, Paderborn, martens_2012_heterogenitaet_pur.pdf (verifiziert: ) Schulmeister, Rolf (2014): Auf der Suche nach Determinanten des Studienerfolgs, in: Brockmann/ Pilniok (Hg.): Studieneingangsphase in der Rechtswissenschaft, Baden-Baden: Nomos (im Erscheinen) 33

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39 Dr. Elke Bosse, Konstantin Schultes, Caroline Trautwein Studierfähigkeit als individuelle und institutionelle Herausforderung Der Begriff Studierfähigkeit steht im öffentlichen Diskurs meist für die individuelle Herausforderung, den Ansprüchen eines wissenschaftlichen Studiums gerecht zu werden. Die institutionelle Herausforderung, Studierfähigkeit angemessen zu fördern, wird dagegen häufig vernachlässigt und allenfalls mit Blick auf die gymnasiale Oberstufe diskutiert (Lewin/Lischka 2004). Aktuell zeichnet sich hier insofern ein Wandel ab, als im Rahmen des Qualitätspakts Lehre zahlreiche Projekte an Hochschulen initiiert wurden, die Studierende beim Übergang in das Studium unterstützen. Dahinter steht die Einsicht, dass heterogene Eingangsvoraussetzungen von Studierenden (z. B. hinsichtlich Bildungsbiografien und Lebenslagen) und ausdifferenzierte Studienangebote mit teilweise sehr spezifischen Anforderungen das Engagement der Hochschulen erfordern. Doch welcher fachspezifischen und übergreifenden Fähigkeiten bedarf es für ein wissenschaftliches Studium und wie können sie in der Studieneingangsphase bestmöglich gefördert werden? 37 Diese Frage, die auf die Passung individueller Voraussetzungen und institutioneller Unterstützung abzielt, greift das Universitätskolleg der Universität Hamburg mit vielfältigen hochschuldidaktischen Interventionen auf. In diesem Kontext erarbeitet das Teilprojekt Hamburger Modell Studierfähigkeit wissenschaftliche Bezugspunkte für die Förderung von Studierfähigkeit. 1 Als Forschungsprojekt zielt es darauf ab, Studierfähigkeit theoretisch und empirisch zu fundieren, um zum Dialog über die Gestaltung der Studieneingangsphase beizutragen. Kompetenzen für ein gelingendes Studium Das Projekt Hamburger Modell Studierfähigkeit basiert auf der Annahme, dass unter Studierfähigkeit diejenigen Kompetenzen zu fassen sind, die ein gelingendes Studium ermöglichen. Damit wird der Blick auf den Studienverlauf gerichtet und das Gelingen wird nicht nur anhand formaler Erfolgskriterien wie Noten oder Studiendauer bewertet, sondern auch im Hinblick auf subjektive Maßstäbe wie Studienzufriedenheit oder Persönlichkeitsentwicklung. 1 Das Projekt wird von Prof. Dr. Eva Arnold geleitet und durch einen Kreis von Experten und Expertinnen begleitet, dem wir an dieser Stelle für die wissenschaftliche Beratung danken möchten.

40 38 Individuum Kontext Zu den weiteren Grundannahmen des Projekts gehört, dass Studierfähigkeit fachspezifische und fachübergreifende Kompetenzen umfasst, die die Realisierung individueller Studienziele und die Bewältigung von institutionellen Studienanforderungen ermöglichen. Zudem verweist der Begriff auf einen Prozess: Die Entwicklung von Studierfähigkeit wird idealerweise in der Schulzeit vorbereitet, entfaltet sich mit dem Übergang an die Hochschule und schreitet bis zum Hochschulabschluss voran. Die Kompetenzen für ein gelingendes Studium entwickeln sich folglich sukzessive, wobei davon auszugehen ist, dass der Studieneingangsphase eine besondere Bedeutung zukommt. In dieser Phase des Übergangs werden Studierende mit dem Kontext Hochschule und seinen charakteristischen Eingangsvoraussetzungen Studierfähigkeit Wahrnehmung & Umgang mit Anforderungen Studienanforderungen Studienziele Studierfähigkeit als Zusammenspiel individueller und institutioneller Faktoren (eigene Darstellung) studien(gangs)spezifischen Anforderungen konfrontiert, die für die Entwicklung von Studierfähigkeit maßgeblich sind. Dieses Verständnis von Studierfähigkeit spiegelt sich in dem theoretischen Rahmen des Projekts wider, der das Zusammenspiel individueller und institutioneller Faktoren beschreibt: Studierfähigkeit hängt einerseits von individuellen Voraussetzungen und Studienzielen ab, während sie andererseits von institutionellen Studienanforderungen bedingt ist. Das zentrale Verbindungsmoment zwischen Individuum und Kontext bilden die Wahrnehmung von und der Umgang mit Studienanforderungen. 2 Studienanforderungen aus studentischer Sicht Die für die Entwicklung von Studierfähigkeit zentrale Wahrnehmung und Bewältigung von Studienanforderungen werden aktuell in einer qualitativen Interview- 2 Dieser Ansatz beruht auf der Verknüpfung von Perspektiven der Studienerfolgs- und Hochschulsozialisationsforschung, die im Kolleg-Bote des Universitätskollegs näher erläutert ist: (verifiziert: )

41 studie untersucht. In Orientierung am Verfahren der Anforderungsanalyse (z. B. Hell/Ptok/Schuler 2007) wurden bislang 26 Akteure der Studieneingangsphase befragt, d. h. Studierende im ersten und zweiten Semester, Tutorinnen und Tutoren, Lehrende sowie Mitarbeitende des Universitätskollegs und der Studienbüros verschiedener Fakultäten. Aus ihren unterschiedlichen Akteursperspektiven erläutern die Befragten ihr persönliches Verständnis von gelingendem Studieren und schildern, welche Situationen sie in der Studieneingangsphase als kritisch wahrnehmen. In Anlehnung an die Critical Incident Technique (Flanagan 1954) wird zudem ermittelt, wie erfolgreiche und weniger erfolgreiche Studierende mit diesen Herausforderungen umgehen. Die erste Auswertung der Interviewdaten widmet sich den kritischen Anforderungen, die in den Interviews mit Studierenden zum Ausdruck kommen. 3 Die Analyseergebnisse spiegeln auf den ersten Blick bekannte Herausforderungen der Studieneingangsphase wider, für die die Studieneingangsbefragung der Universität Hamburg bereits quantitative Daten bietet (Fischer 2013). 4 Ergänzend ermöglicht das explorative Vorgehen der Interviewstudie, kritische Anforderungen qualitativ auszudifferenzieren, zu systematisieren und ihren Verknüpfungen nachzugehen. So lassen sich die aus den Interviewdaten ermittelten Anforderungen vier verschiedenen Dimensionen zuordnen: Während sich fachliche Anforderungen aus den Studieninhalten und der Art ihrer Vermittlung ergeben, sind personale Anforderungen auf die Person und ihr Selbstmanagement bezogen. Soziale Anforderungen betreffen die Beziehungen zu Mitstudierenden, Lehrenden oder Verwaltungsangestellten und das soziale Klima im Studium. Organisatorische Anforderungen ergeben sich schließlich aus den formalen Studienvorgaben und Rahmenbedingungen. Welche Aspekte im Einzelnen von Studierenden als kritisch erlebt werden, zeigt die Tabelle auf der folgenden Seite. 39 Die angeführten Anforderungsdimensionen spiegeln die Sichtweisen der Befragten insofern wider, als ein Student z. B. von Schwierigkeiten beim Verfassen seiner ersten Hausarbeiten berichtet, die insbesondere die Themenfindung und inhaltliche Ausgestaltung betreffen. Während diese Interviewpassage der fachlichen Anforderung, Leistungsnachweise zu erbringen, zuzuordnen ist, bestehen personale Anforderungen aus Sicht einer befragten Studentin beispielsweise 3 Grundlage bildeten zwölf Interviews mit Studierenden fünf verschiedener Fakultäten, die anhand der qualitativen Inhaltsanalyse (Kuckartz 2012) ausgewertet wurden. 4 Für nähere Informationen zur Studieneingangsbefragung siehe: studium-und-lehre/studieneingangsbefragung.html (verifiziert: )

42 Auch wenn die Systematisierung einzelner Anforderungsaspekte noch als vorläufig zu betrachten ist, zeigt sich bereits die große Bandbreite kritischer Anforderungen zu Studienbeginn, aus der sich Ansatzpunkte für die institutionelle Unterstützung von Studierenden ableiten lassen. Allerdings ist in der bisherigen Analyse deutlich geworden, dass kritische Anforderungen im Studienalltag nicht nur isoliert und punktuell auftreten, sondern dass sich auch komplexe Verknüpfungen und Verkettungen von Anforderungen ergeben. Beispielsweise berichtet einer der Befragten, dass die regelmäßige Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen aufgrund von Nebentätigkeiten zur Finanzierung seines Lebensunterhalts zum Problem gerät. Andere schildern wiederum ganze Kettenreaktionen, bei denen sich Anforderungen aus allen Dimensionen aneinanderreihen. Als Beispiel lässt sich der Fall einer Studentin anführen, die zu Studienbeginn das fachliche Niveau und die kontinuierliche Vorbereitung ihrer Lehrveranstaltungen in Form wöchentlicher Übungsaufgaben als besonders herausfordernd erlebt. Diese Kombination fachlicher und personaler Anforderungen verknüpft sich insofern weiter mit sozialen Aspekten, als die Studentin in der zur Unterstützung arrangierten Lerngruppe auf Schwierigkeiten bei der Teamarbeit stößt. Nachdem sie eine Pflichtklausur im ersten Semester trotz ihres hohen Engagements nicht besteht, muss sie nicht nur mit diesem Misserfolg umgehen, sondern begegnet zudem kritischen orgafachlich personal sozial organisatorisch Fachliches Niveau und Progression bewältigen Alltägl./schul. von wiss. Wissen unterscheiden Mit universitären Lehrformaten umgehen Leistungsnachweise erbringen Wissenschafts-/Fachsprache aneignen Relevanz von Inhalten einschätzen Erwartungen anpassen / Interessen ausbilden Berufsvorstellungen entwickeln LV kontinuierlich vorund nachbereiten Selbststudium zeitlich strukturieren Inhalte eigenständig aneignen Mit Misserfolg umgehen Leistungsstand/-vermögen selbst einschätzen Mit Leistungsdruck umgehen Lebensbereiche miteinander vereinbaren Lebensunterhalt finanzieren Wohnung finden Peer-Kontakte knüpfen Lerngruppen bilden Im Team zusammenarbeiten Vertrauensvolle Beziehungen aufbauen Kontakt zu Lehrenden initiieren Eigene Anliegen gegenüber Lehrenden vertreten Ansprechpersonen in der Verwaltung finden Diskriminierungserlebnisse bewältigen Mit formalen Vorgaben/ Regelungen umgehen Langfristige Wahlentscheidungen treffen Vorgaben unterschiedlicher Fachrichtungen vereinbaren Widrige Studienbedingungen bewältigen LV-Angebot Betreuungsrelation Lehrqualität Prüfungsbedingungen Kritische Anforderungen aus studentischer Sicht (eigene Darstellung) 40 darin, Mitschriften anzufertigen, um sich Studieninhalte eigenständig anzueignen. Ein Beispiel für soziale Anforderungen liefert eine der befragten Tutorinnen, die den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen als besonders kritisch einschätzt, da auch Orientierungseinheiten nicht garantieren können, Anschluss zu finden. Eine weitere Tutorin berichtet schließlich von der (studien-)organisatorischen Herausforderung, die Modulstruktur und die Wahlmöglichkeiten im gewählten Studiengang zu verstehen, um langfristige Wahlentscheidungen treffen zu können.

43 nisatorischen Anforderungen. Durch die nichtbestandene Prüfung gerät sie aus dem Rhythmus ihres Studienplans, kann die formalen Vorgaben nicht einhalten und muss widrige Studienbedingungen bewältigen, weil sich die zu wiederholende Veranstaltung mit anderen Pflichtveranstaltungen überschneidet. Der große Druck durch die Verkettung dieser Anforderungsaspekte erhöht sich schließlich noch dadurch, dass der von der Studentin in Erwägung gezogene Fachwechsel innerhalb der ersten beiden Semester erfolgen muss, da sonst der Verlust ihrer BAföG-Berechtigung droht. Die verketteten Schwierigkeiten gipfeln also in der kritischen personalen Anforderung, den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. In Bezug auf Möglichkeiten institutioneller Unterstützung wirft die Komplexität dieses Fallbeispiels neue Fragen auf. Denn hier zeigt sich, dass bei der Förderung von Studierfähigkeit nicht nur zwischen fachspezifischen und fachübergreifenden Kompetenzen zu unterscheiden ist. Vielmehr gilt es auch zu klären, inwiefern Maßnahmen auf einzelne kritische Anforderungen ausgerichtet sein sollten oder eher ganzheitlich anzulegen sind, um komplexen Problemlagen gerecht zu werden. Fazit und Ausblick 41 Mit der hochschulbezogenen Begriffsbestimmung und dem theoretischen Rahmen, der die Entwicklung von Studierfähigkeit als Zusammenspiel individueller und institutioneller Faktoren beschreibt, bietet das Projekt Hamburger Modell Studierfähigkeit einen theoretischen Bezugspunkt für den Dialog über die Gestaltung der Studieneingangsphase. Zudem nutzt das Projekt den Erfahrungsschatz unterschiedlicher Akteure, um empirische Anhaltspunkte für die Förderung von Studierfähigkeit zu gewinnen. Die vorläufigen Untersuchungsergebnisse können mit der Unterscheidung fachlicher, personaler, sozialer und organisatorischer Studienanforderungen und dem Hinweis auf komplexe Verknüpfungen bereits als erster Anstoß dienen, die Ausgestaltung von Unterstützungsangeboten zu reflektieren. Im Zuge der weiteren Interviewauswertung sollen die bisherigen Ergebnisse überprüft und durch Berücksichtigung weiterer Akteursperspektiven ergänzt werden. Neben kritischen Studienanforderungen sind dabei das jeweilige Verständnis gelingenden Studierens herauszuarbeiten sowie diejenigen Kompetenzen, die einen erfolgreichen Umgang mit Studienanforderungen ermöglichen. Darauf aufbauend ist eine Vertiefung der Interviewstudie in ausgewählten Studiengängen geplant, um das Verfahren der Anforderungsanalyse auch für die Studiengangsentwicklung fruchtbar zu machen.

44 Literatur Fischer, Holger (2013): Herausforderungen an die Qualität von Studium und Lehre in der Eingangsphase aus der Perspektive von Erstsemestern, in: Lenzen, Dieter/Fischer, Holger (Hg.): Wege zur Bildung durch Wissenschaft heute. Institutionelle und curriculare Perspektiven, Universitätskolleg-Schriften Band 2, Hamburg: Universität Hamburg, S Flanagan, John (1954): The critical incident technique, in: Psychological Bulletin 51, S Hell, Benedikt/Ptok, Claudia/Schuler, Heinz (2007): Methodik zur Ermittlung und Validierung von Anforderungen an Studierende (MEVAS), in: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie 51, S Kuckartz, Udo (2012): Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterstützung, Weinheim: Juventa Lewin, Dirk/Lischka, Irene (2004): Passfähigkeit beim Hochschulzugang als Voraussetzung für Qualität und Effizienz von Hochschulbildung, Wittenberg: HoF Wittenberg Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ab_6_2004.pdf (verifiziert: ) 42

45 Podiumsdiskussion Studierfähigkeit als individuelle und institutionelle Herausforderung Wo liegt die Verantwortung für den Studienanfang? Wie werden Passungsprobleme zwischen Studierenden und Hochschule überwunden? Wer muss sich (stärker) bewegen: die Studierenden oder die Institution? Diese Leitfragen standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, die sich dem Thema Studierfähigkeit als individuelle und institutionelle Herausforderung widmete. Nachdem Dr. Elke Bosse, Koordinatorin des Teilprojekts Begleitforschung: Hamburger Modell Studierfähigkeit im Universitätskolleg, in ihrem Vortrag über die theoretische und empirische Fundierung von Studierfähigkeit berichtet hatte, versammelten sich sechs Vertreter/-innen aus der Universität Hamburg, die im Kontext des Universitätskollegs aktiv sind, um das Thema auf dem Podium aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Als Podiumsgäste diskutierten: Jun.-Prof. Dr. Roland Broemel, Juniorprofessor für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät, der im Universitätskolleg ein Teilprojekt zur Selbstorganisation und zu Lernstrategien für Erstsemester-Studierende der Rechtswissenschaft verantwortet; Carolin Hofmann, die an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften für das Lehrlabor des Universitätskollegs zuständig ist; Dr. Dagmar Knorr, die an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft die Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit leitet; Prof. Dr. Holger Lengfeld, Professor für Soziologie an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Sprecher des Fachbereichs Sozialökonomie, der das Universitätskolleg-Teilprojekt Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium (PETS) entwickelt hat, sowie der Leiter des Studiendekanats an der Fakultät für Geisteswissenschaften, Dr. Bernd Struß, der für mehrere Teilprojekte der Geisteswissenschaften verantwortlich ist. Die Moderation der Podiumsdiskussion übernahm die Dekanin der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft und Leiterin des Universitätskolleg-Handlungsfeldes Begleitforschung und Evaluation, Prof. Dr. Eva Arnold. 43 Aspekte der Studierfähigkeit Verschiedene Perspektiven auf das Thema Studierfähigkeit zeigten sich bereits in einer ersten Runde, in der die Podiumsgäste aus ihrer eigenen institutionellen Rolle heraus Statements abgaben. Roland Broemel sprach für die Rechtswissenschaft

46 44 und wies darauf hin, dass vielen Studierenden zu Beginn des Studiums die Vorstellung fehle, welche Anforderungen im Jurastudium auf sie Podiumsdiskussion auf der Jahrestagung des Universitätskollegs zukommen. Dass letztendlich ein sehr strukturiertes und vernetztes Arbeiten gefragt ist, werde manchmal erst in der Examensvorbereitung realisiert. Auch in den Phasen der Prüfungsvorbereitung sei bemerkbar, dass Studierende bisweilen nur vage Vorstellungen von den spezifischen Anforderungen in den Klausuren haben. Diesen beiden Aspekten widmet sich das Universitätskolleg-Teilprojekt, das Selbstorganisation und Lernstrategien für Erstsemester-Studierende der Rechtswissenschaft fördern möchte. Ein weiterer Aspekt zum Thema Studierfähigkeit betrifft laut Broemel die organisatorischen Studienanforderungen: Das Jura-Curriculum sei ein Mustercurriculum, von dem Studierende faktisch in aller Regel individuell abweichen. Die Leiterin der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit, Dagmar Knorr, legte in Kürze das Konzept der Schreibwerkstatt dar, das sich insbesondere an mehrsprachige Studierende mit und ohne Migrationshintergrund richtet. Sie wies in ihrem Statement auf eine Diskrepanz zwischen verbalen und schriftsprachlichen Fähigkeiten hin, die bei vielen mehrsprachigen Studierenden zu finden sei: Während die verbale Ausdrucksweise oftmals eloquent sei, gebe es nicht selten ein Gefälle in Bezug auf die Schreibkompetenzen, insbesondere für das Verfassen wissenschaftlicher Texte. Häufig seien die Anforderungen an die Wissenschaftlichkeit eines Textes nicht bekannt und dies nicht nur am Anfang, sondern auch im Laufe des Studiums. Der Prozess des Erwerbs der notwendigen Schreibkompetenzen endet oft nicht in der Studieneingangsphase, sondern erstreckt sich über mehrere Semester. Die Angebote der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit setzen hier an, um durch die Vermittlung schriftsprachlicher Kompetenzen frühzeitig Unterstützung anzubieten. Bernd Struß aus der Fakultät für Geisteswissenschaften richtete seinen Blick auf die Rolle der Lehrenden bei der Gestaltung der Studieneingangsphase. Ihre Erwartungshaltung hinsichtlich der Lernvoraussetzungen der Studierenden sei oftmals unbestimmt. Struß nahm Bezug auf Elke Bosses Vortrag, in dem vier Anforderungsdimensionen für die Entwicklung von Studierfähigkeit unterschieden wurden: die fachliche, personale, soziale und organisatorische Dimension. Von diesen vier Dimensionen steht nach Struß nur die fachliche im Fokus der

47 Hochschul lehrenden. Fachliche Anforderungen könne jeder Hochschullehrende sofort benennen, weniger Klarheit herrsche dagegen bezüglich sozialer, organisatorischer und personaler Voraussetzungen, wie beispielsweise kritischer Reflexionsfähigkeit oder Handlungsautonomie. Aus diesem Grund stellte Struß die These auf, dass eine Studienfachberatung, die in den Geisteswissenschaften in erster Linie von Hochschullehrenden geleistet wird, nur die fachliche Dimension abdecke und dies reiche nicht aus, um einen erfolgreichen Studieneinstieg zu ermöglichen. Vielmehr werde eine institutionalisierte Form für die drei nicht fachlichen Dimensionen benötigt, um Studierende in der Studieneingangsphase zu unterstützen. Das Mentoring-Programm zu personalen, organisatorischen und sozialen Anforderungen in den Geisteswissenschaften sei hierfür ein Schritt in die richtige Richtung. Im Lehrlabor der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften liegt das Augenmerk ebenfalls auf der Seite der Lehrenden. Carolin Hofmann berichtete über die Unterstützung der Lehrenden bei der Neukonzeption und Gestaltung ihrer Lehrangebote mit dem Ziel, den Einstieg ins Studium nicht durch zusätzliche Angebote, sondern innerhalb der bestehenden Lehrveranstaltungen zu erleichtern. In einer Umfrage unter den Lehrenden der 13 laufenden Lehr projekte an allen Fachbereichen der Fakultät ergab sich ein Konsens über die Erwartungen an Studierfähigkeit und die Wahrnehmung häufiger Probleme: Neben fachlichen Anforderungen wurden ebenfalls viele überfachliche Anforderungen genannt, die für Studienanfänger/-innen relevant sind. Besonders hinsichtlich der überfachlichen Anforderungen werden dabei große Unterschiede zwischen dem Lernen an der Schule und der Hochschule gesehen. Aus diesen Unterschieden ergeben sich die Herausforderungen der Studieneingangsphase. 45 Holger Lengfeld, heute Professor für Soziologie, erinnerte sich in seinem Statement an seine eigene Studienzeit und zog den Schluss, dass sich die von Elke Bosse beschriebenen Problematiken seit über 20 Jahren kaum verändert haben zumindest die Problemwahrnehmung aufseiten der Studierenden scheine immer noch die gleiche zu sein. Verändert habe sich dagegen die Problemwahrnehmung seitens der Lehrenden: Während sich damals kaum jemand für den Studienerfolg oder das Scheitern der Studierenden interessiert hätte, sei dieses Thema aktuell im Bewusstsein der Lehrenden und der Institution sehr präsent. Alarmismus, die Studieneingangsphase ist gegenwärtig besonders desolat, sei deshalb nicht angebracht. Als Vertreter des Universitätskolleg-Teilprojekts Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium wies Lengfeld auf einen weiteren Aspekt hin: Seit damals sei die Studierendenschaft durch unterschiedliche Zugänge an die Hochschule, durch Studierende mit Migrationshintergrund, mit Berufserfahrung oder ohne Hochschulzugangsberechtigung heterogener geworden. Dabei entstehe

48 eine Vielfalt, die sich positiv auf die Hochschule auswirkt, die aber die Gestaltung der Studieneingangsphase komplexer mache. Im Fachbereich Sozialökonomie fange ein in seiner Durchführung aufwendiges Kleingruppenkonzept die Folgen dieser Heterogenität auf. Erreichbarkeit der Zielgruppe 46 Nach dieser Bestandaufnahme unter den Podiumsgästen öffnete die Moderatorin Eva Arnold die Diskussion für das Plenum, das insbesondere zwei Themen hervorhob: Markus Brändel von der Universität Hamburg stellte die provokative Frage, ob manche Studierende, die auch allein zurecht kommen könnten, durch die Maßnahmen des Universitätskollegs in der Studieneingangsphase verhätschelt werden und wie Studierende erreicht werden können, die wirklich Hilfe benötigen. Eine differenzierte Untersuchung der Unterschiede zwischen dem Lernen an der Schule und der Hochschule forderte dagegen Ludwig Huber von der Universität Bielefeld, um weitergehende Hinweise auf Strategien zur Unterstützung von Studierenden in der Studieneingangsphase zu gewinnen. In der weiteren Diskussion auf dem Podium wurde vor allem der Begriff Verhätschelung aufgegriffen und aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert. Bernd Struß und Holger Lengfeld warnten davor, dass der Begriff in eine falsche Denk richtung lenken könnte. Die Hochschule stehe in der Verantwortung und der Unterschied zwischen Schule und Hochschule sei so groß, dass eine Begleitung der Studierenden in der Studieneingangsphase notwendig sei. Ein Selektionseffekt sei hierbei aber zweifelsfrei zu erkennen: Mit den Angeboten in der Studien eingangsphase erreiche man vor allem interessierte Studierende, die nicht unbedingt eine Unterstützung nötig haben. Aus diesem Grund sei zwischen freiwilligen und verpflichtenden Angeboten zu unterscheiden. Um den Erfolg der Angebote zu ermitteln, schlug Lengfeld eine systematische Erhebung der Universitätskolleg-Aktivitäten vor: Wir sollten uns selber beobachten, um herauszufinden, ob die freiwilligen Angebote erfolgreich sind, d. h. ob sie die Abbrecherund Durchfallquote senken und sich der Notenschnitt verbessert oder ob sie zu Selektionseffekten führen. Carolin Hofmann fragte in diesem Zusammenhang, ob Zusatzangebote der richtige Weg seien oder ob nicht die Konzentration auf die Lehre in der Studieneingangsphase gelegt werden solle. Sie berichtete von der Beobachtung, dass die Lehrenden selbst ein großes Interesse daran hätten, den Lernprozess ihrer Studierenden zu optimieren. Den Begriff Verhätschelung fasste Roland Broemel in einer positiven Wendung und verwies dabei auf die Erfahrungen aus den Orientierungseinheiten. Dort stelle sich bei den Studierenden das Gefühl ein, dass man sich um sie kümmere,

49 was oft zu einer hohen Produktivität führe. Dagmar Knorr wiederum versuchte eine klare Abgrenzung zwischen Bringund Holschuld. Ratsuchende verlang- Moderatorin Prof. Dr. Eva Arnold und Podiumsgast Prof. Dr. Holger Lengfeld ten von den Peer-Mentor/-innen der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit nicht selten eine Weisheit letzten Schlusses. Die Verantwortung für das Lernen bleibe jedoch bei den Ratsuchenden. Es gebe eine Grenze zwischen der Verantwortung der Hochschule und der Studierenden. Für die Studierenden bedeute dies, selber aktiv zu sein die Hochschule könne diesen Prozess unterstützen, aber er müsse eingefordert werden. Eva Arnold griff als Moderatorin diese Grenzziehung zwischen Studierenden und Hochschule, zwischen Subjekt und Institution auf und fragte: Wer soll sich bewegen? Die Person oder die Institution? Dagmar Knorr erhoffte sich eine Bewegung der Institution, indem implizite Anforderungen in den Studienfächern für die Studierenden explizit gemacht werden. Ziele explizit zu machen und gleichzeitig den Studierenden eine Rückmeldung über ihre Stärken und Schwächen zu geben, war die Aufforderung von Carolin Hofmann. Sie fasste dies in den beiden Begriffen Transparenz und Feedback zusammen zwei Aspekte, die ihrer Ansicht nach in einer Wechselwirkung stehen. Mit der griffigen Formulierung sich aufeinander zubewegen brachte Bernd Struß diese Wechselwirkung auf den Punkt. 47 Kontrovers diskutiert wurde diese Einstimmigkeit auf dem Podium dagegen im Plenum. Helmut Vogt, Direktor der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Hamburg, machte auf den gesellschaftlichen Auftrag der staatlichen Institution Hochschule aufmerksam: Hierzu gehöre es, dass sie die Studierenden, die sie aufnimmt, auch zu einem Examen führt. Wenn das nicht gelinge, müsse sie diesen Prozess optimieren. Als positives Beispiel nannte Vogt das Konzept des student support aus dem angelsächsischen Raum. Norbert Lucht wünschte als Elternvertreter eines Gymnasiums, dass das Gespräch mit den Schulen und der Schulbehörde gesucht werde, um die Anforderungen, die an der Hochschule existieren, an diese Institutionen sowie an die Lehrkräfte zu kommunizieren. Marianne Merkt, ehemalige stellvertretende wissenschaftliche Leiterin des Universitätskollegs und derzeit Professorin an der Hochschule Magdeburg-Stendal, beurteilte das Universitätskolleg aus der Perspektive der Organisationsentwicklung als unglaubliches Veränderungsprojekt. Denn als Institution

50 stelle die Universität Hamburg eine lose Kopplung autonomer Gruppen dar, zu der mit dem Universitätskolleg eine neue Gruppe hinzugekommen sei. Hierdurch ergebe sich eine neue Zugkraft und der Erfolg der Teilprojekte hänge letztlich davon ab, dass die Beziehungen im Gesamtsystem der Universität neu definiert würden. Auch Sascha Kilburg, Leiter des Handlungsfelds Studienanfängerinnen und -anfänger begleiten im Universitätskolleg, richtete seinen Blick auf die angestoßenen Veränderungen und warf die Frage auf, wie sich die entwickelten Maßnahmen zur Unterstützung von Studierenden zukünftig in die Breite tragen lassen. Damit endete die Podiumsdiskussion mit einer Frage, die alle Beteiligten im Universitätskolleg in der kommenden Zeit sehr beschäftigen wird. Text: Redaktion 48

51 Prof. Dr. Florian Grüner Studienorientierung: Passgenauigkeit von Angeboten? Perspektiven aus dem Handlungsfeld Schulprojekte und ein Blick über den Tellerrand Die Passgenauigkeit von Angeboten in der Phase der Studienorientierung ist ein zentrales Thema des Handlungsfeldes Schulprojekte im Universitätskolleg an der Universität Hamburg. Bereits in der Schulzeit wissenschaftlich zu arbeiten, Anwendungsbezüge der Theorie kennenzulernen oder schulisches Wissen mit akademischen Perspektiven zu verschränken sind Ziele dieses Handlungsfeldes. In einzelnen Teilprojekten soll den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit gegeben werden, einen unverkrampften und vielseitigen Einblick in ein mögliches Studium zu erhalten. Orientierungshilfe und Senkung der Abbrecherquote sind die Hauptanliegen der Schulprojekte: Schüler/-innen sollen unterstützt werden, aus den zahlreichen Möglichkeiten ( Brücken ) ihren individuellen Weg zur Universität zu wählen und ihren Blick auf das Ziel zu schärfen. Erste Erfahrungen im Übergang von der Schule zur Universität liegen in den einzelnen Teilprojekten des Universitätskollegs vor und sollen kurz dargelegt werden. Übergang Schule Uni: viele Brücken. Soll ich studieren? Was soll ich studieren? Studiere ich lieber Studiengang X oder Y? Universitätskolleg Studienorientierung: Passgenauigkeit von Angeboten? Prof. Dr. Florian Grüner hamburg.de 49 Auf der Angebotsseite werden momentan sieben Teilprojekte in drei Fakultäten durchgeführt: Schnupperstudium Rechtswissenschaft, in dem interessierten Schüler/-innen die Anforderungen eines Jura-Studiums vor Augen geführt werden. In den Fächern Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften die Mathematischen Modellierungswochen, in denen Fragestellungen aus dem Alltag, Industrie und Wirtschaft behandelt werden, um die Schüler/-innen auf diese Weise an praktische Anwendungsbereiche der Mathematik heranzuführen. Darüber hinaus die Initiative NaT (Naturwissenschaft und Technik), Brücken in die Wissenschaft sowie zahlreiche Schülerferienkurse. In der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft die Mathematischen Modellierungstage sowie das Interkulturelle Schülerseminar, das sich an Schüler/-innen mit Migrationshintergrund richtet.

52 gebotsseite: hulprojekte Universitätskolleg Schnupperstudium Rechtswissenschaft Math. Modellierungswochen/-tage Initiative NaT Brücken in die Wissenschaft Schülerferienkurse Chemie, Informatik, Computing in Science, Physik Interkulturelles Schülerseminar Angebotsseite: Schulprojekte Universitätskolleg Prof. Dr. Florian Grüner Studienorientierung: Passgenauigkeit von Angeboten? hamburg.de Light and Schools Girls go Math Juniorstudium Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren? Info-Veranstaltung Erste Schritte an die UHH weitere Institutionell verankert (Ref. 32) Zu weiteren Projekten, die noch nicht offiziell im Universitätskolleg angesiedelt sind, gehören unter anderem die Vorlesungsreihe Was wie wofür studieren?, die Informationsveranstaltung Erste Schritte an die Universität Hamburg und Aktivitäten aus der Zentralen Studienberatung und Psychologischen Beratung (Referat 32). Kontinuierlich gibt es beim Universitätskolleg Kooperationsanfragen. 50 Um die Nachfrageseite zu erfassen sowie die Passgenauigkeit und die Frage Wie und wann entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler? genauer zu untersuchen, wurde eine Erstsemester-Befragung an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) durchgeführt. Die Befragung ermöglicht eine zielgenauere Ausrichtung der Angebote. Zudem können die Ergebnisse der MIN-Erstsemester-Befragung mit 1200 Teilnehmenden als empirische Basis für die gesamte Universität gelten. Demnach informieren sich die MIN-Studienanfänger/-innen frühzeitig und vielfältig: 63 % der Schüler/-innen bereits während der Oberstufe, 10 % schon vor der 11. Jahrgangsstufe. Es wurde zudem festgestellt, dass das Angebot Social Networks, dem eine wichtige Rolle zugeschrieben wird, nicht in dem Maße genutzt wird, wie man es vermutet hätte. Aus der nebenstehenden Tabelle wird ersichtlich, dass die Internetseite des jeweiligen Fachbereichs und somit die Online-Angebote der Universität als die entscheidende Informationsquelle gelten und hoch bewertet werden. Als Informationsquelle häufig genutzt, aber ambivalent bewertet, werden Vertrauenspersonen wie Eltern, Familienmitglieder, aber auch Lehrerinnen und Lehrer. Face-to-Face-Angebote und Schülerferienkurse werden nur bisweilen genutzt, dagegen positiv beurteilt. An einigen Fakultäten werden beträchtliche Ressourcen in Schülerferienkursen eingesetzt, in der Hoffnung, mehr Studierende für das jeweilige Studium zu gewinnen. Die Schülerferienkurse wurden für sehr gut befunden, da sie jedoch bereits einige Zeit zurückliegen, blieben sie bei der Umfrage eventuell nicht mehr in Erinnerung. Zu guter Letzt gibt es außeruniversitäre Angebote, die jedoch als weniger hilfreich im Studienentscheidungsprozess bewertet werden.

53 Angebot Nutzung/Bewertung Nutzung Bewertung Internetseiten des Faches 987 1,8 Internetseiten der Universität ,9 Profilfächer der Oberstufe Studienfachberatung 208 2,1 Unitage 516 2,1 Freundinnen/Freunde/Bekannte 786 2,1 Studienführer 414 2,2 Schülerferienkurse 78 2,2 Studiengangsflyer 511 2,2 Vorlesungsreihe "Was wie wofür studieren?" 164 2,2 Online-Studieninformationsportale 564 2,3 Unibesuch mit der Oberstufe 207 2,3 Allgemeine Studienberatung 337 2,4 Lehrerinnen/Lehrer 672 2,4 Eltern/Familie 692 2,5 Schülermessen 279 2,5 Tageszeitungen/Zeitschriften 295 2,7 Berufsorientierungstage der Schule 513 2,8 Rankings 363 2,8 MIN-Studienanfänger(innen) informieren sich frühzeitig und vielfältig 63% informieren sich während der Oberstufe, weitere 10% bereits vor der 11. Jahrgangsstufe. Online-Angebote der Universität werden am meisten genutzt und als besonders hilfreich erlebt. Beratung durch Vertrauenspersonen wird zwar häu#g genutzt, aber ambivalent bewertet. Face-to-Face-Angebote werden nur teilweise genutzt, aber insgesamt eher positiv beurteilt. Außeruniversitären Angebote werden eher als weniger hilfreich im Studienentscheidungsprozess bewertet. Schülerferienkurse werden am wenigsten genutzt/erinnert, aber positiv bewertet. BiZ der Bundesagentur für Arbeit 357 2,9 Social Networks 252 3,3 Nachfrageseite: Schulprojekte 51 Universitätskolleg Studienorientierung: Passgenauigkeit von Angeboten? Prof. Dr. Florian Grüner hamburg.de

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55 Podiumsdiskussion Studienorientierung Passgenauigkeit von Angeboten? Die Frage nach der Passgenauigkeit von Angeboten in der Phase der Studienorientierung ist ein zentrales Anliegen im Handlungsfeld Schulprojekte innerhalb des Universitätskollegs der Universität Hamburg. Vertieft wurde dieses Thema im Anschluss eines Vortrags von Prof. Dr. Florian Grüner in einer Podiumsdiskussion. Grüner, der das Handlungsfeld Schulprojekte leitet, berichtete in seinem Vortrag über Erfahrungen im Übergang von der Schule zur Universität und stellte die einzelnen Teilprojekte des Universitätskollegs vor, welche sich diesem Thema widmen. Die darauf folgende Podiumsdiskussion öffnete den Diskurs und erlaubte einen Blick über den Tellerrand des Universitätskollegs. Denn als Teilnehmer/- innen der Podiumsdiskussion waren Vertreter/-innen unterschiedlichster Bildungsbereiche geladen: Dr. Michael Just von der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung, Torsten Evers von der Universität Halle-Wittenberg, Sabine Fernau von der Initiative NaT (Initiative Naturwissenschaft und Technik), Dr. Norbert Lucht als Elternvertreter vom Oberalster-Gymnasium, Thomas Vielhauer von der Bundesagentur für Arbeit und Prof. Dr. Holger Fischer, Vizepräsident der Universität Hamburg für Studium und Lehre. Vor der Eröffnung der Podiumsdiskussion hielten Michael Just und Torsten Evers Impulsvorträge, um die Diskussion aus ihrem Erfahrungsbereich heraus zu bereichern. 53 Wege ins Studium: Orientierung und Vorbereitung In seinem Vortrag Wege ins Studium: Orientierung und Vorbereitung hob Michael Just von der Behörde für Schule und Berufsbildung zunächst die wichtige Rolle des bundesweiten Netzwerks Wege ins Studium hervor, dessen Geschäftsführer er in den Jahren war. In diesem Netzwerk schlossen sich die Hochschulrektorenkonferenz, das Studentenwerk, das BMBF, die Industrie- und Handelskammern, die KMK, der DGB und die Bundesagentur für Arbeit Impulsvortrag von Dr. Michael Just, Behörde für Schule und Berufsbildung

56 zusammen, um das Thema der Passgenauigkeit der Übergänge zwischen Schule und Universität voranzutreiben. Zentrale Überlegung ist, wie man angesichts der Vervielfältigung von Studiermöglichkeiten die richtigen Schülerinnen und Schüler an die richtige Stelle bringen kann und die Studienabbrecherquote verringert. Aus der Zusammenarbeit der Hamburger Geschäftsführung mit der Universität Hamburg und den anderen Hamburger Hochschulen ist das Internet-Portal studierdoch.hamburg.de für Lehrkräfte, Schüler/-innen, Eltern und alle Beteiligten entstanden: eine Informationsbörse mit aktuellen Angeboten der Hochschulen. Auch das Universitätskolleg ist dort an mehreren Stellen vertreten und stellt passgenaue Informationsangebote vor. Die Schulbehörde ist darum bemüht, dieses Portal an den Schulen bekannt zu machen und die Lehrkräfte dafür zu gewinnen, dessen Angebote in den individuellen Lernprozess der Schüler/-innen einzubringen. Die gut genutzte Plattform hat dabei einen hohen Stellenwert gerade im Aufeinanderzugehen der Institutionen. 54 In den Hamburger Bildungsplänen wurde verankert, dass die Berufs- und Studienorientierung kein Schulfach ist, sondern sich von den Fächern her und in der Zusammenarbeit der Fächer ergibt. Entscheidend sei, so Just, dass in den letzten drei Jahren am Gymnasium Erfahrungen mit Hochschulen gemacht werden. In dieser Phase ist die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen wesentlich. Die außerschulischen Lernsituationen sollen stark in den Mittelpunkt gerückt werden: Praktika, Erkundungen, Expertenbefragungen oder Forschungsaufträge. Ein großer Meilenstein in den letzten Jahren sei nach Just die, auch fächerübergreifende, Arbeit mit den Oberstufenprofilen: Hier werden Kontakte zur Hochschule aufgenommen und Formen des wissenschaftlichen Arbeitens geübt. In den Rahmenplänen ist bei fast allen Schulfächern festgeschrieben, dass sich der Unterricht an den Anforderungen der Hochschule orientieren soll. In der Praxis sieht Just jedoch einen dringenden Nachholbedarf, denn viel zu fern sind viele unserer Lehrkräfte von dem, was an der Hochschule verlangt wird. Um die Wissenschaftspropädeutik in den Blick zu nehmen, wurde ein Seminarfach eingerichtet, das dazu genutzt werden soll, die Breite für diejenigen darzustellen, die den Übergang in die Hochschule anstreben. Ferner werden in den weiterführenden Schulen Beauftragte für Berufs- und Studienorientierung von der Schulbehörde eingesetzt. Abschließend betonte Just die außerordentliche Rolle der konkreten Kooperationen, die die Beziehung zwischen Hochschule und Schule lebendig machen. Fundraising und Hochschulmarketing Als Referent des Rektors der Universität Halle-Wittenberg gab Torsten Evers in seinem Vortrag Einblicke in das Fundraising und das Hochschulmarketing seiner

57 Universität. Aufgrund des demografischen Wandels schreiben sich an der Universität Halle-Wittenberg immer weniger Bewerber/-innen ein. Da in den neuen Bundesländern mehr Studienplätze zur Verfügung stehen, als Torsten Evers von der Universität Halle-Wittenberg es Abiturient/-innen gibt, wurde beschlossen, Studieninteressierte aus den alten Bundesländern zu gewinnen. Eine eingehende Untersuchung des Bewerberverhaltens für die gesamte Universität und für die einzelnen Studiengänge hat hierfür ein differenziertes Bild ergeben und es wurde erkannt, dass die Begleitung im Bewerbungsprozess entscheidend ist. Eine starke Vernetzung der Universität und die Einigung auf bestimmte Standards, Prinzipien und Kommunikationsregeln bildeten die Grundlage für den Start der Kampagne Ich will Wissen!. Ausgangsüberlegung war, dass unterschiedlichste Motivationen der Bewerber/-innen zum Studium führen sie alle brauchen, um ihre individuellen Ziele zu erreichen, Wissen, das die Universität in der Studienorientierungsphase vermitteln soll. Nach dem Dialogmarketing-Ansatz werden Adressen von Schüler/-innen gesammelt, um sie etwa zwei Jahre lang zu betreuen. Dabei werden bestimmte Themen entsprechend ihrer Aktualität und Dringlichkeit gesetzt, mit dem Ziel, die vielen Aspekte bei der Studienwahl passgenau abzuhandeln. 55 Um mehr Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet zu gewinnen, müsse nach Evers der Fokus auf der Betreuung der Bewerber/-innen liegen. Ein Studienangebot ist eine wichtige Investition, die vorher gut vorbereitet werden muss (Investitionsgüter-Marketingansatz). Die Universität muss dafür Rahmenbedingungen schaffen: sich immer wieder in Erinnerung bringen, kommunizieren, ansprechen, den Kontakt halten, bis die Bewerber überzeugt sind. Eine wichtige Rolle spielen bei dieser intensiven Betreuung Studienbotschafter: 21 angestellte studentische Hilfskräfte, die seit 2009 an der Universität Halle-Wittenberg für bestimmte Cluster des Studienangebots zuständig sind und speziell auf die technischen Aspekte der Bewerbung geschult wurden. Zu ihren Aufgaben gehört u. a. die redaktionelle Betreuung ihres eigenen Portals, auf dem sie über ihr Studium berichten und Fragen beantworten. Die hohen Zugriffsdaten sprechen für die große Effizienz dieses Selbstinformationsmediums. Ein weiterer Auftrag der Studienbotschafter ist, auf Messeständen, an den Schulen und bei Besuchen an der Universität (auch bei Einzelanfragen mit Eltern) als Ansprechpartner zu fungieren. Evers betont dabei die sehr geringe Hemmschwelle der Schüler/-innen,

58 mit den Studienbotschafter/-innen in Kontakt zu kommen, und das rege Interesse an authentischen Informationen. Als drei weitere interne Maßnahmen wurden an der Universität Halle-Wittenberg seit 2012 Marketing-Audits für Studiengänge und Abteilungen eingeführt, bei denen auf der Basis der Bewerberzahlen realistische Ziele festgelegt werden. Das Projekt Textoptimierung soll zu einer Verbesserung der Verwaltungssprache und der Verständlichkeit von Unterlagen führen. Außerdem wurde eine Online-Befragung aller Bewerber/-innen als wichtige Informationsquelle eingeführt. Zu den externen Maßnahmen gehört das Projekt Prologe, in dem alle Projekte zur Berufs- und Studienorientierung an der Universität zentral zusammengefasst werden. Als ein geeignetes Instrument zur Senkung der Abbrecherquote verweist Evers am Ende seines Vortrags auf die Facebook-App NC-Ampel, mithilfe derer Studieninteressierte sich ein realistisches Bild von den Anforderungen der einzelnen Studienfächer und den eigenen Zulassungschancen machen können. 56 Blickwinkel auf das Thema Studienorientierung In der anschließenden Podiumsdiskussion kamen vier verschiedene Blickwinkel auf das Thema Studienorientierung zum Ausdruck. Die Geschäftsführerin Sabine Fernau berichtete von dem Erfolg der Initiative NaT, die 2006/2007 mit der Profiloberstufe gestartet ist: Ziel ist die Unterstützung der Schulen bei der Etablierung von Physik-, Chemie- und Informatik-Profilen in der Oberstufe. Der erste Ansatz der Initiative war, mit mehr Praxisbezug den Schüler/-innen die Beweggründe für die Wahl eines solchen Faches zu verdeutlichen. Seit 2011 ist erkennbar, dass die Schüler/-innen in einem naturwissenschaftlich-technischen Profil dank der Betreuung durch die Hochschulen und die Unternehmen in ihrer Studienorientierung klare Vorstellungen haben. 90 % dieser Schüler/-innen beginnen ein Studium, 70 % davon ein Studium in den MINT-Fächern. Fernau hat durch die Gespräche mit den Schüler/-innen verschiedene Haltungen in der Orientierungsphase beobachtet: Zuversicht, Unsicherheit, das Bedürfnis nach einer persönlichen Ansprache und einer Rege Diskussion zwischen Plenum Bindung an eine Person

59 oder eher nach einer faktenbasierten Erfahrung mit mehr Informationen über das Internet oder über Präsentationen. Es werden unterschiedliche Instrumente benötigt, um diesen individuellen Haltungen entgegenzukommen. Norbert Lucht, Elternvertreter vom Gymnasium Oberalster, wandte dagegen ein, dass die Vielzahl der Informationsangebote zu einer Übersättigung und nicht zu einer besseren Orientierung geführt habe. Was Initiativen wie NaT betrifft, mit denen sich manche Schulen schmücken, so bezweifelt Lucht die adäquate Umsetzung dieser Projekte, die von den Interessen und dem Engagement der Lehrenden abhängt. Einige der Initiativen stießen sogar auf Ablehnung. Die große Zahl von Studienabbrechern spreche dafür, dass die Studienorientierung nicht besser geworden sei. Nach wie vor gebe es auch nicht genügend Interessenten für die MINT-Studiengänge. Die formellen Angebote müssten, so Lucht, um einen persönlichen Aspekt bereichert werden. Am Oberalster-Gymnasium wird dieser Aspekt durch Eltern-Besuche verstärkt: Berufstätige Eltern berichten von der Motivation für ihr Studium und dem anschließenden beruflichen Werdegang. Dadurch wird das Wissen der Schüler/-innen über bestimmte Studiengänge und Berufe erweitert und ihr Interesse geweckt. Lucht bezieht sich in diesem Zusammenhang auf den Studienbotschafter-Ansatz der Universität Halle-Wittenberg: Dieser sei sinnvoll, denn Studierende haben wegen ihrer Nähe zur Universität eine größere Glaubwürdigkeit für Schüler/-innen als Eltern, die von ihrem Beruf nach dem Studium erzählen. Neben den Studienbotschaftern könnten sich die Universitäten auch um Lehrer/-innen bemühen und Lehrerbotschafter einsetzen, die für die Angebote an den Schulen werben. 57 Den außeruniversitären und außerschulischen Bereich repräsentierte Thomas Vielhauer von der Bundesagentur für Arbeit. Die Bundesagentur für Arbeit unterhält einen großen Arbeitsbereich Berufsberatung mit zwei Gruppen von Berufsberater/-innen für die Sekundarstufen I und II und kooperiert dabei nicht nur in Hamburg, sondern bundesweit fast flächendeckend mit Schulen. In der Passage zwischen Schule und Hochschule ist die Agentur an allen Stadtteilschulen und Gymnasien mit einem und Podium.

60 Standardangebot präsent: mit terminierter Beratung, die in der Agentur erfolgt, aber auch mit Sprechstunden in den Schulen. In den Vorabgangsklassen werden Informationsveranstaltungen von Berufsberater/-innen angeboten. Dabei haben die Berater/-innen besondere Schwierigkeiten, Schüler/-innen mit dem Thema Beruf zu erreichen. Die Problematik sieht Vielhauer in dem sehr großen additiven Angebot zum Thema Berufsorientierung in der Metropolregion Hamburg. Entscheidend sei, den Prozess der Berufsorientierung zu einem integralen Bestandteil von Bildung zu machen. In diesem Rahmen versucht die Bundesagentur Veranstaltungen zu kreieren, die möglichst begleitend dieses Thema in der Sekundarstufe II virulent halten. 58 Die unterschiedlichen Voraussetzungen zwischen den Universitäten Halle-Wittenberg und Hamburg thematisierte der Vizepräsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Holger Fischer. Im Gegensatz zur Universität Halle-Wittenberg hat die Universität Hamburg keinen Bewerber-Mangel und einen klar definierten Einzugsbereich: Rund zwei Drittel der Studierenden kommen aus Hamburg. Die Angebote der Universität Hamburg zielen daher stärker darauf, den Schüler/-innen zu ermöglichen, ihre Entscheidung auf einer sehr fundierten Grundlage treffen zu können. Bei der Studieneingangsbefragung an der Universität Hamburg wurden sehr ähnliche Ergebnisse wie an der Universität Halle- Wittenberg erzielt. Besonders die Antworten auf die Frage nach wertvollen und hilfreichen Quellen bei der Entscheidungsfindung waren aufschlussreich: Angegeben wurden vorrangig die Infoangebote der Homepages der Studienfächer. Aufgrund ihres offenkundigen Stellenwerts müssten die Informationen auf diesen Webseiten intensiv überarbeitet und adressatengerecht formuliert werden. Eine weitere wichtige Informationsquelle stellt der Praxisaufenthalt an der Universität über einen längeren Zeitraum dar, d. h. die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung, im Rahmen der Initiative NaT oder der Uni-Tage. Hohe Übergangsraten werden außerdem bei dem Juniorstudium erzielt. Zum Abschluss der Podiumsdiskussion betonte Fischer, dass das Format der Studienbotschafter, das durch die Glaubwürdigkeit der Studierenden einen hohen Wert für den Entscheidungsprozess der Studieninteressierten hat, an der Universität Hamburg intensiviert werden müsse. Text: Redaktion

61 Prof. Dr. Holger Fischer, Nik Oberlik Studentische Förderprojekte im Universitätskolleg Studierende können verändern! Unter diesem Motto stellten sich ausgewählte studentische Projekte des Teilprojekts 27 des Universitätskollegs vor. Ziel des Teilprojekts 27 ist es, Studierende zu ermuntern, sich als aktive Mitglieder der Universität in den Reformprozess von Studium und Lehre einzubringen, über ihr Fach, ihr Studium und die Universität zu reflektieren und sich mit ihren Ideen und Vorschlägen am ständigen Prozess der Veränderung zu beteiligen. Pro Jahr können 5 7 Projekte mit bis zu 5000 gefördert werden. Das Teil projekt 27 verfolgt dabei den Ansatz, studentische Projekte nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern auch intensiv zu begleiten von der Antragstellung bis zum Projektabschluss. Darüber hinaus soll ein Patenkonzept die Verankerung im jeweiligen Fach oder Fachbereich sichern. Eingereicht wird zunächst eine einseitige Ideen skizze. Nach der Vorauswahl durch eine Jury halbparitätisch besetzt mit Studierenden und Lehrenden unter Vorsitz des Vizepräsidenten für Studium und Lehre werden die Studierenden aufgefordert, einen dreiseitigen Antrag auszuarbeiten. Hierbei erhalten sie in Workshops und Einzelberatungen Hilfestellung. Am Tag der Jurysitzung findet ein Markt der Möglichkeiten statt, auf dem sich die beantragenden Projekte in einer Postersession der Öffentlichkeit und den Jurymitgliedern präsentieren. Der Dialog, der sich dabei zwischen den Projekten und der Jury entwickelt, hat sich als sehr positiv für das Vergabeverfahren erwiesen wurden 19 Anträge gestellt, von denen fünf gefördert wurden gab es 18 Anträge, von denen sechs Projekte eine Förderung erhielten Video-Survival Kit Study-Day PEP-Conference Plurale Ökonomik Studentisches Synoptisches Seminar (StuSySe) & Froschtipp Videoanimation zur ersten Hausarbeit Schnuppertag für Studieninteressierte mit Migrationshintergrund Internationale Tagung zum Austausch über Interdisziplinarität in Politics, Economics, Philosophy Bundesweite Tagung zu Arbeit und Umwelt aus heterodoxer Wirtschaftsperspektive Peer-to-peer-Seminar zur Wetterkunde und ein Wett(er)-büro

62 Initiative zum Gemeinsamen Lernen an der UHH (IGLUHH) deinfachstudieren Dies oecologicus Idee & Realität testbild.tv Studentische Interdisziplinäre Praxisorientierte Primärquellenarbeit (SIPP) Selbst organisierte Tutorien zur kritischen Aufarbeitung und Diskussion der Inhalte von Großvorlesungen Wochenendworkshops für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund zu verschiedenen Studienfächern Ein Thementag zur ökologischen Nachhaltigkeit der Universität Hamburg Die Fachschaft Philosophie bringt Erstsemester mit Lehrenden und Praktikern zu einem Erwartungsabgleich zusammen. Sechs Themen aus dem Hochschulalltag werden audiovisuell aufbereitet MA-Studierende unterstützen BA-Studierende bei Projektstudien im Fach Turkologie. Allen bisher durchgeführten Projekten ist es gelungen, ihre Ziele zu erreichen. Für den Erfolg werden drei Faktoren als hilfreich angesehen: Vertrauen haben, dass die Studierenden ihr Projekt umsetzen können und wollen Kontrolle im Sinne einer Begleitung und Hilfestellung, nicht aber einer Überwachung Transparenz im Sinne eines für die Studierenden nachvollziehbaren Verfahrens mit klar definierten Rahmenbedingungen Drei der studentischen Projekte präsentierten sich auf der Jahrestagung des Universitätskollegs: 1. Das Video-Survival-Kit von Herlinda Martínez Ortega war als Serie von drei Videos geplant. Die Jury hat zunächst ein Video gefördert und eine weitere Förderung in Aussicht gestellt. Als Thema wählte Frau Ortega die erste Hausarbeit, weil Studienanfänger/-innen, und gerade solche mit Migrationshintergrund, vor der Frage stehen, was die ersten Schritte zur Anfertigung einer erfolgreichen Hausarbeit sind. Als Patin stand ihr Dr. Dagmar Knorr zur Seite, die im Universitätskolleg die Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit (Teilprojekt 5) leitet. Der dreiminütige Film wurde vorgestellt und steht auch auf der Webseite des Projekts (http://www.uni-hamburg.de/stif) zum Abruf bereit.

63 2. Politik, Wirtschaftswissenschaften und Philosophie in einem Studiengang wie kann das gehen? Für die Fachschaft des Masterstudiengangs Politics, Economics, Philosophy (PEP) ist Interdisziplinarität, wie sie dem Studiengang eigen sein sollte, noch nicht weit genug umgesetzt. Sie lud deshalb zu einer internationalen PEP Conference ein, um den Hamburger PEP mit ähnlichen Konzepten anderer Hochschulen zu vergleichen und mehr als hundert Studierende und Lehrende aus zehn Ländern und 20 verschiedenen Studienprogrammen kamen, darunter aus London, New York und Moskau. Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit interdisziplinärem Lernen und Arbeiten wurde auf der dreitägigen Veranstaltung auch mit Wirtschaftsvertretern Relevanz und Nutzen von Interdisziplinarität diskutiert. Der Erfolg zeigt sich extern und intern: Eine italienische Universität (Rom) plant für 2014 eine Folgeveranstaltung und die Programmdirektion des Hamburger PEP hat die Studierenden eingeladen, an der Konzeption einer interdisziplinären Vorlesung im kommenden Semester mitzuwirken. 3. Das dritte Projekt gab einen Ausblick für Die Studierenden Miriam Block und Moriz Lamparter wollen mit ihrer Idee, einen Dies Oecologicus durchzuführen, die Reflexion über Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg anregen und einen Bottom-up-Prozess in Gang setzen. Als Vorbereitung wird zunächst eine Recherche durchgeführt, was andere Hochschulen im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit bereits umgesetzt haben, danach der Stand an der Universität Hamburg erfasst. Der nächste Schritt ist im Sommersemester 2014 der Dies Oecologicus selbst, mit dem Ziel, durch einen gesamtuniversitären Dialog die Implementierung von Nachhaltigkeit in Studium, Lehre und Studienbedingungen an der Universität Hamburg voranzutreiben. 61 Als Bilanz aus zwei Förderrunden haben wir drei Erkenntnisse gewonnen. Die erste ist, dass die große Vielfalt an studentischen Ideen zu Reform von Studium und Lehre weit über bloße curriculare Veränderungen (die bei der Konzipierung des TP 27 noch im Fokus standen) hinausgeht und ein sehr großes Spektrum von dem erfasst, was für Studierende den Vertreterinnen und Vertreter der studentischen Förderprojekte 2013

64 62 Wert oder die Qualität ihres Studiums ausmacht. Die zweite Erkenntnis ist, dass Studierende, wenn man ihnen Vertrauen schenkt, in der Lage sind, mit geringen Mitteln große Leistungen zu erbringen, mit oft hoher Professionalität und außergewöhnlichem Engagement. Und die dritte ist, dass für die Studierenden der Erfolg eines Projektes nicht nur die gelungene Umsetzung ihrer Maßnahme ist, sondern das Gefühl, dass ihre Reflexion von Studium und Lehre eine Veränderung bewirken kann. So ist denn auch der Erfolg des Gesamtprojektes Studentische Initiativen fördern daran zu messen, wie viele der Projekte nach Förderende tatsächlich weitergeführt werden, also eine Nachhaltigkeit erzielen. Die bisher zahlreichen Übernahmen der Projektideen nach dem Förderende durch Fakultäten und Studien gänge sind ein guter Beleg dafür.

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67 Studium und Lehre 65

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69 Kirsten Petersen, Susanne Wesner Das Hamburger Tutorienprogramm: Wiederaufnahme einer Erfolgsgeschichte Ausgangslage: Tutorienarbeit als Beitrag zur Verbesserung von Lehrqualität Tutorienarbeit ist qualifizierte Arbeit (Knauf 2005, 3) heißt es in der hochschuldidaktischen Fachliteratur. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bieten immer mehr Hochschulen in Deutschland Qualifizierungsprogramme für studentische Tutor/-innen an. Während die Anfänge der Tutorienarbeit in die 1950er-Jahre zurückreichen 1 und Schulungsangebote in den Folgejahrzehnten schrittweise Verbreitung gefunden haben, sind sie nicht zuletzt durch den vom BMBF geförderten Qualitätspakt Lehre zu einem festen Bestandteil von Maßnahmen zur Förderung von Lehrqualität avanciert, wie die folgenden Abbildungen zur Verbreitung von Qualifizierungsangeboten zeigen. 67 Flensburg Kiel Stralsund Hamburg Hamburg Greifswald Lüneburg Lüneburg Oldenburg Bremen Oldenburg Bremen Osnabrück Berlin Osnabrück Hannover OstwesOalen- Lippe Berlin Duisburg Essen Bielefeld Potsdam Duisburg Essen Bielefeld Potsdam Wildau Dortmund Bochum Köln Düsseldorf Niederrhein Kassel Wuppertal Dresden Paderborn Dortmund Frankfurt / Oder Bochum Nordhausen Köln Düsseldorf Erfurt Niederrhein Kassel Dresden Wuppertal Chemnitz Marburg Fulda Weimar Frankfurt a.m. Frankfurt a.m. Schmalkalden Jena Darmstadt Darmstadt Hohenheim Mannheim Würzburg Hohenheim Saarbrücken Mannheim Würzburg Heidelberg Deggendorf Karlsruhe Aalen Passau Passau Tübingen Tübingen Schwäbisch Gmünd Ulm München Furtwangen München Rosenheim Quelle: eigene Darstellung nach Quelle: eigene Darstellung nach hup://www.qualitaetspakt- lehre.de/de/1316.php 1 So blickt Brigitte Berendt in einer der ersten Ausgaben des Blickpunkt Hochschuldidaktik bereits auf 18 Jahre Tutorienarbeit zurück (Berendt 1969).

70 Tutorien sind insofern ein hochschuldidaktisches Mittel zur Unterstützung und Verbesserung der Hochschullehre, als Studierende höheren Semesters die Aufgabe übernehmen, ihre Kommiliton/-innen aus niedrigeren Semestern in ihrem Studium zu unterstützen. Das Tutorium gilt dabei als Prozess der akademischen Begleitung einer kleinen Gruppe von Studierenden, um die Studienergebnisse zu verbessern, Studiengewohnheiten zu entwickeln, die Reflexionsfähigkeit und die Fähigkeit zur Bewältigung der universitären Verpflichtungen zu fördern (Krause/ Müller-Benedict 2007, 6). Diese Unterstützung erfolgt auf vielseitige Art, mit unterschiedlichen Zielen und zu verschiedenen Themenaspekten. 68 Themen Formate Primäre Ziele Studieneinführung/ Orientierungseinheiten Studieneinstieg erleichtern Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten Seminar- und Vorlesungsbegleitung Prüfungsvorbereitung Betreuung und Begleitung von Projektgruppen, Praktika und Exkursionen Sehr unterschiedlich (von 90 Minuten bis zu mehreren Wochen, zum Teil semesterbegleitend) Wöchentlich semesterbegleitend oder als Blockveranstaltung Meist wöchentlich semesterbegleitend oder als Blockveranstaltung Wöchentlich semesterbegleitend oder als Blockveranstaltung Informieren Vernetzen Allgemeine und fachspezifische Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens kennen und anwenden können Grundlagen schaffen Inhalte vertiefen Ergänzende Aspekte thematisieren und ggf. üben Prüfungsvorbereitung Erfolgsquote erhöhen Notendurchschnitt anheben Leistungen qualitativ verbessern Sehr unterschiedlich Studierende betreuen/ unterstützen Leistungen qualitativ verbessern Quelle: Wesner, Susanne (2012): Das Hamburger Tutorienprogramm des ZHW Konzept, Durchführung und Evaluation. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Universität Hamburg Quelle: Wesner, Susanne (2012): Das Hamburger Tutorienprogramm des ZHW Konzept, Durchführung und Evaluation. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Universität Hamburg Tutorium ist dabei nicht gleich Tutorium. Unter dem Oberbegriff versammeln sich die unterschiedlichsten Formate und Aufgaben, wie die Übersicht zu den verschiedenen Einsatzbereichen für Tutorien veranschaulicht. Die dargestellten Einsatzbereiche, Aufgaben und Ziele von Tutorien verlangen von den Tutor/-innen eine Vielzahl von Kompetenzen, die nicht immer ausreichend vorhanden sind und zu unterschiedlichen Problemlagen im Tutorium führen können. Nach bisherigen Erfahrungen betreffen diese Schwierigkeiten u. a. die Rollenunsicherheit der Tutor/-innen, den Umgang mit Gruppen und Gruppendynamiken und/oder die Frage nach Möglichkeiten der Aktivierung der Tutand/-innen. Zudem fehlt in vielen Fällen eine Anlaufstelle bei Problemen und Schwierigkeiten, die während des Semesters im Rahmen der Tutorientätigkeit auftreten können. An diesen Problemlagen setzen Tutorienprogramme an. Im Format didaktischer Schulungen, die die persönlichen Anliegen der Tutor/-innen aufgreifen, sollen sie den Studierenden Sicherheit in ihrer Rolle und für ihre Aufgabe vermitteln.

71 Tutorienprogramme tragen zur Qualität der Lehr-/Lernkultur bei, indem Lehrende, die mit Tutor/-innen arbeiten, auf der didaktischen Ebene bei der Betreuung und Begleitung entlastet werden. Nicht zuletzt kann durch die Weiterentwicklung der Lehrkompetenz von Studierenden auch der potenzielle wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden. Das Hamburger Tutorienprogramm (HTP): Geschichte, Konzept und Hamburger Spezifika Das Hamburger Tutorienprogramm (kurz: HTP) ist ein fakultätsübergreifendes und für die Studierenden kostenloses Schulungsangebot, das am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg angesiedelt ist. 2 Das HTP wurde im Mai 2011 initiiert und erlebte im ersten Durchlauf bis Dezember 2012 personellen Wechsel, wobei drei unterschiedliche wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen die Koordination für jeweils ca. ein halbes Jahr übernommen haben. Mit der Abschaffung der Studienbeiträge musste das HTP vorläufig beendet werden, bis das Engagement des Vizepräsidenten für Studium und Lehre ermöglicht hat, das Projekt aus Mitteln des Hochschulpakts von September 2013 bis voraussichtlich Ende 2016 fortzuführen. Diese Rahmenbedingungen sind insofern erwähnenswert, als Unsicherheiten in der Finanzierung und der personelle Wechsel, der auch die Ebene der Projektleitung betrifft, die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualifizierungsangebots und die Zusammenarbeit mit den Fachbereichen erschweren. Dies spiegelt sich im aktuellen Angebot des HTP wider, das sich auf grundlegende Anforderungen der Tutorienarbeit konzentriert. Die Abstimmung auf fachspezifische Anforderungen und eine stärkere Anbindung an die Curricula gehören dagegen zu den zukünftigen Entwicklungsaufgaben des HTP. 69 Für die derzeitige didaktisch-konzeptuelle Ausgestaltung des HTP ist zunächst sein modularer Aufbau charakteristisch. Es besteht aus allgemeinen Basiskursen, die ein- bis zweitägig stattfinden und didaktische Grundlagen vermitteln. Für die Tutor/-innen der Orientierungseinheiten gibt es dabei eine spezielle Vorbereitung im Umfang von einem halben bis zu einem Tag. Darüber hinaus werden Zusatzangebote durchgeführt, die ausgewählte Themenbereiche aufgreifen und an einem halben Tag vertiefen. Um eine fortlaufende Unterstützung im Semester zu gewährleisten, werden Reflexionstreffen angeboten, sogenannte Brown Bag 2 Ausgestattet ist das HTP zurzeit mit einer halben Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, 17 Stunden pro Woche für eine akademische Tutorin und 40 Stunden pro Monat für eine studentische Hilfskraft.

72 Lunchs. Diese finden freitagmittags statt und dienen neben der Reflexion auch der Information und Vernetzung untereinander. Ergänzt wird das Angebot durch Coaching bei Einzelanliegen, die im allgemeinen Programm keine Berücksichtigung finden Zum thematischen Spektrum der angebotenen Kurse gehören Fragen der Rollenklärung, d. h. die Betrachtung und Haltung Gleicher unter Gleichen zu sein, da es für studentische Tutor/-innen eine besondere Herausforderung ist, vor anderen Studierenden in der Rolle der Tutorin/des Tutors zu stehen. Weitere Aspekte sind der Umgang mit Gruppen und der Einsatz aktivierender Methoden, genauso wie Konzepte typischer Gruppenphasen, um eine gezielte Gestaltung von Gruppendynamik zu ermöglichen. Ferner werden Präsentationstechniken eingeübt und auch studentisches Selbstmanagement aus zwei Perspektiven beleuchtet, sowohl aus der Sicht der Tutor/-innen als auch in der Vermittlung für die Tutand/-innen. Ein weiteres Thema ist die Planung der Tutorien selbst, d. h. die Konzeption einzelner Veranstaltungen. Nicht zuletzt wird der Umgang mit Heterogenität thematisiert und bearbeitet, sowohl im Hinblick auf unterschiedliche Lernstände und Lernstile als auch unter Berücksichtigung interkultureller Herausforderungen. Während sich viele dieser Themen auch in Qualifizierungsprogrammen anderer Hochschulen wiederfinden, lassen sich drei Hamburger Spezifika ausmachen. Dazu gehört zunächst die Entwicklung eines einheitlichen Konzepts für Orientierungseinheiten an der Universität Hamburg, an der sich das HTP mit einem Beitrag zur Konzeption einer fundierten didaktischen Schulung beteiligen wird. Zweitens fungiert das HTP als Schnittstelle für die Teilprojekte im Hamburger Universitätskolleg, die sich mit Unterstützungsangeboten an Studienanfänger/-innen richten. So dienen die im HTP geschulten Tutor/-innen als Multiplikator/-innen zur Verbreitung des Angebots des Universitätskollegs. Schließlich bietet das HTP drittens auch maßgeschneiderte Schulungsangebote für studentische Initiativen oder Angebote für einzelne Fakultäten, um auf fachkulturelle Besonderheiten eingehen zu können. 4 3 Eine detaillierte Übersicht über die Angebote des Hamburger Tutorienprogramms findet sich auf der Homepage 4 Die Zusammenarbeit mit dem Universitätskolleg umfasst insbesondere die Teilprojekte 02, 31, 32 und 44, (verifiziert: ). Die Zusammenarbeit mit studentischen Initiativen erfolgt mit der studentischen Vereinigung IGLUHH (Initiative gemeinsames Lernen an der Universität Hamburg): (verifiziert: ). Eine weitere Kooperation besteht mit der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp: methoden-der-politikwissenschaft/startseite/ (verifiziert: )

73 Ausblick Damit das HTP seinem Anspruch nach umfangreich didaktischer und zugleich fachlich ausgerichteter Qualifikation gerecht werden kann, ist eine engere Zusammenarbeit mit den Fakultäten unerlässlich. Denn nur in Zusammenarbeit mit den Fächern kann ein umfassender Beitrag zur Verbesserung der Lehre geleistet werden. Eine zentrale Voraussetzung für die entsprechende Weiterentwicklung des Qualifizierungsangebots besteht allerdings in der zukünftigen Kontinuität des Projekts und seiner personellen Ausstattung. Diese erscheint nicht nur notwendig, um die Vernetzung mit den Fakultäten voranzutreiben und fachspezifische Schulungsbedarfe abzudecken. Kontinuität bedarf es vielmehr auch für die Intensivierung von Kooperationen mit dem Universitätskolleg und anderen Projekten der Universität Hamburg, die sich mit der Gestaltung von Lehr- und Lernkultur unter studentischer Beteiligung befassen. Nicht zuletzt braucht es eine etablierte Anlaufstelle für studentische Tutor/-innen und ein Bewusstsein über die Funktion und Ausgestaltung von Tutorien aufseiten der Lehrenden. Literatur 71 Berendt, Brigitte (1969): 19 Jahre Tutorenarbeit an der Freien Universität Berlin. Arbeitskreis für Hochschuldidaktik, Hamburg, Blickpunkt Hochschuldidaktik 3 Knauf, Helen (2005): Tutorenhandbuch. Einführung in die Tutorenarbeit. 5., überarb. Aufl., Bielefeld: UVW Univ.-Verl. Webler Krause, Christina/Müller-Benedict, Volker (2007): Tutorium an der Hochschule. Ein Manual für Tutorinnen und Tutoren, Aachen: Shaker Verlag

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75 PD Dr. Ulrike Senger, Dr. Nathali T. Jänicke 1 Von der Zukunftswerkstatt zum Planspiel kompetenzorientierter Studiengangsentwicklung Die Zukunftswerkstatt Kompetenzorientierte Studiengangsentwicklung an der Schnittstelle von Lehre und Management wurde als gemeinsames Fortbildungsformat für Hochschullehrende und Studiengangsmanager/-innen von den Autorinnen entwickelt und in Einpassung in das neu konzipierte Modul Planungskompetenz des Master of Higher Education (Senger 2012, ) im Wintersemester 2011/12 an der Universität Hamburg exemplarisch umgesetzt. Diese Initiative sollte dazu beitragen, den vielfältigen Herausforderungen der Studiengangsentwicklung im Zeichen von Bologna wie der diversitätssensiblen Lehr- und Curricularentwicklung, der Einführung kompetenzorientierter Lern-, Lehr-, Beratungs- und Prüfungsformate sowie eines adäquaten und wirksamen Anreiz- und Qualitätsmanagementsystems zu begegnen und diese in der Interaktion von Lehre und Management anzugehen. 73 Daher wurde die Zukunftswerkstatt als problem- und handlungsorientiertes Veranstaltungsformat ausgestaltet, sodass die Teilnehmenden durchgehend in aktive Entwicklungs- und Verständigungsprozesse involviert waren. Auf der Grundlage eines Vier-Phasen-Modells idealtypischer Studiengangsentwicklung (Abb. 1) war es die Aufgabe der teilnehmenden Lehrenden und Hochschulmanager/-innen, als Forschen(de) Lernende mögliche Problemfelder und Krisensituationen insbesondere in der Von der Problemanalyse zur Gestaltungschance Station 1 Vier-Phasen-Modell der kompetenzorientierten Studiengangsentwicklung Kompetenzorientierung Qualitätsmanagement und Akkreditierung Station 6 Implementierung und Change Management Station 5 Kompetenzorientiertes Studiengangskonzept Stationen 3 und 4 Idee und erste Entwicklung des Studiengangs Station 2 Abb. 1: Vier-Phasen-Modell der kompetenzorientierten Studiengangsentwicklung PD Dr. Ulrike Senger und Dr. Nathali Jänicke 1 Für den Bereich der Lehr- und Studiengangsentwicklung zeichnete PD Dr. Ulrike Senger verantwortlich, die methodenbezogene Moderation des zu erarbeitenden Planspiels lag bei Dr. Nathali T. Jänicke. Die Verfasserinnen danken Herrn Prof. Dr. Holger Fischer, Vizepräsident für Studium und Lehre, und dem Referat 31 (Qualität und Recht) der Präsidialverwaltung für ihre Unterstützung bei der Initiierung und Durchführung der Zukunftswerkstatt.

76 Kooperation von Wissenschaft und Verwaltung zu eruieren und zu analysieren. In einem weiteren Schritt wurden im Austausch mit den eingeladenen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Wirtschaft mögliche Lösungsszenarien erarbeitet. Diese intensive Auseinandersetzung mit den Ur sachen und Problemlöseansätzen des universitären Spannungsfelds zwischen Lehre und Hochschulverwaltung sollte die Basis für die weiterführende Entwicklung eines softwareunterstützten Planspiels zur kompetenzorientierten Studiengangsentwicklung bilden. 74 Das didaktische Prinzip der Zukunftswerkstatt bestand demzufolge sowohl im eigenen Erleben der Planspieldidaktik in Form der Simulation und der Analyse möglicher Konflikte in den Aktionsfeldern kompetenzorientierter Studiengangsentwicklung als auch im aktiven Entwerfen exemplarischer Planspielrunden. Denn Planspiele eignen sich hervorragend, um komplexe Situationen, an denen unterschiedliche Akteurinnen und Akteure mit großenteils gegensätzlichen Interessen beteiligt sind, aufzuzeigen und erfahrbar zu machen und nicht zuletzt, um ganz neue Lösungsmuster zu kreieren. Methodischer Ausgangspunkt der Zukunftswerkstatt war daher das exemplarische Durchlaufen einer Planspielrunde des softwareunterstützten OEKOWI-Systemtrainings zur nachhaltigen Staats- und Unternehmensführung der Ernst Schmidheiny Stiftung. Die Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt konnten auf diese Weise die drei Phasen eines Planspiels Einführung (Briefing), Spieldurchführung (Simulation), Auswertung (De-Briefing) erleben sowie die Ergebnisse diskutieren und mit Blick auf Transfermöglichkeiten in die Realität reflektieren. Dabei sollen Abhängigkeiten und Zusammenhänge der mitwirkenden Akteurinnen und Akteure sichtbar werden sowie mögliche Zielkonflikte bewusst angesprochen und ausgetragen werden, sodass eine stabile und nachhaltige Entwicklung des Gesamtsystems erreicht werden kann. Die Übertragung der Planspielmethode auf das universitäre Handlungsfeld der kompetenzorientierten Studiengangsentwicklung erforderte die Erschließung der Akteursgruppen in den verschiedenen Erarbeitungs- und Kommunikationsprozessen. Die zum Teil divergierenden Wahrnehmungen, Interessen und Perspektiven des Präsidiums, der Fakultäten, der Professorinnen und Professoren, der wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen, der Studiengangsmanager/-innen, der Universitätsverwaltung, der Studierenden sowie der Arbeitgeber/-innen wurden in Expertinnen- und Experteninterviews sowie in Netzwerk- und Interaktionsanalysen herausgearbeitet, mögliche Problemlöseansätze in Entscheidoptionen in Vorbereitung auf ein Planspiel zur Studiengangsentwicklung überführt. Einen Eindruck zu den Verfahren und Zwischenergebnissen vermittelt das folgende Fragen-Tableau.

77 Fragen-Tableau zu Interaktionen In der aktiven und reflexiven Auseinandersetzung mit den Prozessen wurde immer wieder deutlich, dass diese nur dann gelingen können, wenn kompetenzorientierte Lehr- und Curricular entwicklung und Struktur- und Organisationsbildung interdependent und synergetisch wirken. Dazu bedarf es innovativer Personalentwicklungskonzepte und damit einhergehend eines erweiterten Verständnisses Perspektiven der Akteursgruppen Studiengangsmanager/innen: Rollenverständnis und Akzeptanz Fakultäten: Kommunikation mit Präsidium Professorinnen/Professoren: Belastung durch Studiengangsentwicklung Wissenschaftlicher Nachwuchs: Befristete Arbeitsverhältnisse Studierende: Qualitätssicherung der Lehre Abb. 2: Fragen-Tableau zu Interaktionen der Hochschuldidaktik, bei der die universitäre Organisationsentwicklung konsequent mitgedacht und berücksichtigt wird. Problembehaftete Schnittstellen und Problemlöseansätze Moderation und Dienstleistung Fakultäten Beratende Funktion des Präsidiums Präsidialstabsstellen Partizipative Prozesse und Entlastung Studiengangsmanager/innen Personalentwicklung in der Promotion Hochschuldidaktik Mitwirkung an formativer Evaluation Fakultäten, Hochschuldidaktik PD Dr. Ulrike Senger und Dr. Nathali Jänicke Erfahrungsbericht von Dr. Jörn Lindner, einem Teilnehmer der Zukunftswerkstatt 75 Von der Zukunftswerkstatt kompetenzorientierte Studiengangsentwicklung an der Schnittstelle zwischen Lehre und Management habe ich auf mehreren Ebenen profitiert. Zum einen als Lehrender, zum anderen in meiner damaligen Tätigkeit als Projektkoordinator für den Bereich Forschendes Lernen an der HafenCity Universität (HCU). Im Bereich der eigenen akademischen Lehre hatte ich bereits vor der Zukunftswerkstatt ansatzweise versucht, Kompetenzorientierung in meinen Veranstaltungen umzusetzen. Dieses geschah vor dem Hintergrund der Erfahrungen meines Studiums an der Universität Hamburg in den späten 1990er-Jahren, jedoch didaktisch eher intuitiv und damit rudimentär. In der Zukunftswerkstatt wurden mir durch die gelungene Mischung zwischen kompaktem Input und Diskussion in verschiedenen Kleingruppen Umfang, Bedeutung und auch Tragweite der Kompetenzorientierung nach Bologna deutlich. Hier kann ich auch sagen, dass meine Skepsis gegenüber den Bologna-Reformen zumindest in diesem Bereich durch die Inhalte der Zukunftswerkstatt abgebaut werden konnte. Inzwischen spielt die Kompetenzorientierung eine zentrale Rolle in meinen Lehrveranstaltungen, was sich insbesondere in den erfreulich guten Prüfungsergebnissen meiner Studierenden zeigt. Im Bereich der Studiengangsorganisation lag der Ertrag vor allem in der Verdeutlichung der vielen, am Prozess beteiligten Akteurinnen und Akteure. Während

78 diese Zahl vor der Veranstaltungsreihe grob abzusehen war, konnten nun die jeweiligen Positionen und die sich daraus ergebenden Handlungsspielräume innerhalb des Systems Universität klar herausgearbeitet werden, was sich für die im Arbeitsalltag folgende Kommunikation als äußerst hilfreich erwies. Auch hier erfolgte der Input in einer gelungenen Mischung aus kompakt präsentierten Inhalten, Interviews mit Expertinnen und Experten aus verschiedensten Universitäten bzw. universitären Statusgruppen sowie intensiver Diskussion in Kleingruppen. Darüber hinaus entstand durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die eingeladenen Expertinnen und Experten ein Netzwerk, das über die Zukunftswerkstatt hinaus Bestand hat. 76 Das in der Zukunftswerkstatt beispielhaft vor- bzw. selbst durchgeführte Medium Planspiel erwies sich dabei als ein äußerst hilfreiches Instrument der Visualisierung komplexer Vorgänge hier am Beispiel der Studiengangsentwicklung, bei dem die Rolle bzw. das Handeln der eigenen Gruppe und insbesondere der Konsequenzen ebenfalls umfassend reflektiert werden können. Die Zukunftswerkstatt präsentierte mir damit ein didaktisches Werkzeug, das meiner Meinung nach viel zu wenig Berücksichtigung bzw. Anwendung in der universitären Lehre findet. Nicht zuletzt möchte ich anmerken, dass nicht alle aufgeworfenen Problemstellungen innerhalb der Zukunftswerkstatt gelöst werden konnten. Dies liegt einerseits daran, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftswerkstatt selber als Akteurinnen und Akteure innerhalb des Prozesses Studiengangsentwicklung tätig waren (bzw. auch noch sind), andererseits daran, dass sich durch den Input der Veranstaltungsreihe immer neue Problemstellungen bzw. -felder innerhalb ihres Tätigkeitsfeldes ergaben, die zuvor noch nicht sichtbar, aber existent waren. Dieses zu verdeutlichen und herauszuarbeiten, halte ich ebenfalls für ein besonders positives Ergebnis der Zukunftswerkstatt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Zukunftswerkstatt auf mehreren Ebenen für die eigene Lehre wie auch im Bereich der Studiengangsorganisation enorm weitergeholfen hat. Aufgrund des gelungenen didaktischen Settings würde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft mehr dieser Formate angeboten werden würden.

79 Literatur Senger, Ulrike (2012): Neukonzeption des Moduls Planungskompetenz des Master of Higher Education der Universität Hamburg in Einpassung in den Bologna-Prozess, in: Senger, Ulrike (Hg.) (2012): Kompetenzorientierung in der Hochschullehre. Fachbezogene und interdisziplinäre Lehrinnovationen. PAradigma-Doppelausgabe 2011/2012, Universität Passau: Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik, vormals für Lehrerbildung, Fach- und Hochschuldidaktik, S , SengerPAradigma2011_2012.pdf (verifiziert: ) Ernst Schmidheiny Stiftung: OEKOWI-Systemtraining Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie in Einklang bringen, (verifiziert: ) 77

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83 Prof. Dr. Kerstin Mayrberger Lernen mit mobilen Endgeräten im akademischen Kontext zwischen Hype, Ernüchterung und didaktischem Mehrwert Blickt man auf aktuelle Debatten zum Einsatz von mobilen Endgeräten in formalen Bildungskontexten, so haftet diesen noch der Status einer Neuerung an. In diesem Sinne werden nun im Rahmen der gebotenen Kürze entlang der Schlagworte Hype, Ernüchterung und didaktischer Mehrwert ausgewählte Punkte zum Einsatz mobiler Endgeräte zwischen Studium und Alltag skizziert. Hype Obwohl das Thema Mobile Learning im universitären Bildungskontext nicht neu ist, hat es seit Einführung der ipads der Firma Apple im Jahr 2010 erneut an Aufschwung erhalten. Entsprechend wird Tablet Computing wiederholt im Horizon Report 2013 (Johnson et al. 2013) als Trend für Higher Education genannt, der sich im Hochschulkontext zeitnah etabliert haben wird. Allerdings bestätigt ein Blick in aktuelle Ausstattungs- und Nutzungszahlen von mobilen Endgeräten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen diese Einschätzung für Deutschland nur bedingt. So besitzen heute zwar fast 100 % der Jugendlichen bis 19 Jahren ein Handy, davon ca. drei Viertel ein Smartphone, doch nur etwa 15 % haben bisher ein eigenes Tablet (vgl. mpfs 2013, 6 8), wobei die Tendenz steigend ist. Mit Blick auf Ergebnisse der ARD-ZDF-Online-Studie 2013 (Eimeren 2013) lässt sich von präferierten Apps auf mobilen Endgeräten der Online-Nutzer/-innen in Deutschland ab 14 Jahre auf deren Vorlieben schließen: Kommunikation und Information/ Nachrichten gefolgt von Unterhaltung belegen hier die ersten drei Plätze. Doch inwiefern sich diese Vorlieben (teilweise) zukünftiger Studierender automatisch auch im Kontext des akademischen Lernens und Lehrens didaktisch sinnvoll nutzen oder auf diesen übertragen lassen, ist noch nicht eindeutig geklärt. 81 Ernüchterung Mobile, persönliche Endgeräte können dann relativ mächtige Lernwerkzeuge sein, wenn mit ihnen gezielt die Grenzen formaler Bildungsräume erweitert werden ( Tablets are proving to be powerful tools for learning inside and outside of the classroom, Johnson et al. 2013, 4). Sie können als Brücke zwischen informellen und formalen Bildungskontexten einen zentralen Dreh- und Angelpunkt für veränderte didaktische Szenarien ausmachen, die Mobilität in vielfacher Hinsicht ausnutzen. Eine Bedingung hierfür ist, dass sich Lehrende in akademischen

84 Bildungskontexten über dieses Potenzial im Klaren sind und die persönliche Lernumgebung ihrer Studierenden bei der Gestaltung von akademischen Lernumgebungen mit Medien mit im Blick haben. Die didaktischen Potenziale für tatsächlich veränderte Lernszenarien, die einer (gemäßigt) konstruktivistischen Grundidee folgen, sind mit und durch mobile Endgeräte in greifbare Nähe gerückt. Doch sind Lehrende wie Lernende auch bereit, diese Potenziale zu erkennen und gar für das Lernen und Lehren anzunehmen? 82 Erste Ergebnisse einer explorativen Untersuchung mit etwa 40 Studierenden eines medienaffinen Studiengangs zur Verwendung von personalisierten Tablets im Kontext ihrer persönlichen Lernumgebung im Studium sind hier noch recht ernüchternd (Bettinger et al. 2013). Es deutet sich auf Basis einer quantifizierenden Grundbefragung mit allen etwa 40 Teilnehmenden sowie aus nicht standardisierten Interviews kombiniert mit einer sogenannten Mapping-Methode mit jeweils ausgewählten Teilnehmenden über bisher zwei Semester (Sommersemester 2012 und Wintersemester 2012/13) an, dass mobile Endgeräte im Studium lediglich in Einzelfällen eine bedeutsame Rolle spielen. Die Ergebnisse der Exploration lassen sich hinsichtlich der befragten Studierendengruppe vorsichtig wie folgt zusammenfassen: Die Studierenden haben ein geringes Bewusstsein für ihre persönliche Lernumgebung und die Rolle der von ihnen verwendeten Medien, d. h. sie planen mit und nutzen lediglich wenige bewährte Hilfsmittel und Strategien und das eher unbewusst. Subjektiv betrachtet nutzen sie lediglich eine lose Sammlung von Geräten und Diensten für einzelne und isolierte Aufgaben. Prägend scheinen sich hier schulische Lerngewohnheiten wie auch Strategien zur Zeitersparnis und Komplexitätsreduktion auszuwirken. Die Studierenden haben eine sehr enge Auffassung von Lernen, die sich mehrheitlich auf das Memorieren von Faktenwissen bezieht. Alternative Lernformen im Studium, wie etwa in Gruppen etwas zu erarbeiten, Referate zu halten, Lektüre aufzubereiten oder miteinander zu kommunizieren, weisen höchstens einen indirekten Effekt für den Wissenserwerb auf. Es scheint noch eine Dominanz von tradierten Techniken (zumeist noch mit Zettel und Stift) zur Informationssammlung, -aufbereitung und -memorierung zu geben, die aktuellen Debatten einer veränderten Lernkultur hinsichtlich der Anforderungen heutiger Gesellschaften widersprechen. Tablets werden vorrangig zur Organisation des Studiums und zur organi sationsbezogenen Kommunikation (z. B. Facebook-Gruppen zur Koordination einer Arbeitsgruppe oder zur internen Information im Studienjahrgang) genutzt. Anwendungen ( Apps ) werden nur selten selbstständig erprobt, sondern es wird vor rangig auf Impulse der Peers oder Lehrenden gesetzt. Es wird von den

85 Studierenden noch deutlich zwischen dem Arbeiten mit Tablets unterwegs und, richtigem Arbeiten zu Hause am Computer bzw. Laptop unterschieden. Die Studierenden können Studium und Freizeit mehrheitlich schlecht trennen und nutzen Tablets und Dienste für beide Zwecke und in beiden Kontexten. Dabei gibt es nach ersten Erkenntnissen sehr ambivalente Bewertungen dieser Tendenzen von Entgrenzung: Studierende bewerten diese Entwicklung teilweise als positiv ( praktisch ), negativ ( belastend ) oder es ist ihnen gleichgültig. Hier deutet sich eine erhöhte Anforderung an die Prozesse der Selbstregulation und -steuerung sowie der Selbstorganisation an (Stichwort Ablenkung ). Erfahrungen für ein aus ihrer Sicht,sinnvolles Lernen mit Tablets fehlen den Studierenden. Hier wurde deutlich, dass Impulse durch eine sinnvolle Einbindung mobiler Endgeräte in Lehrveranstaltungen von den Lehrenden erwartet werden. Hinsichtlich der angeführten Ergebnisse ist ausdrücklich zu betonen, dass mithilfe der bisherigen Erkenntnisse, die als Phänomene einer iterativen Exploration einzuschätzen sind, keine kausalen Zusammenhänge angenommen werden können. Vielmehr wird noch von einem gleichzeitigen Zusammenwirken dieser Bedingungen ausgegangen. Aktuell wird in Folgeuntersuchungen mit Fokus auf Tendenzen der Entgrenzung, der didaktischen Einbindung in die Lehre sowie auf die Verwendung von mobilen Endgeräten für studiumsbezogene Aktivitäten nach differenzierenden Erklärungen gesucht. 83 Didaktischer Mehrwert Aus mediendidaktischer Sicht ist ein wichtiges Ergebnis der Explorationsstudie, dass aufseiten der Studierenden eine eindeutige Erwartungshaltung gegenüber den Lehrenden vorzuherrschen scheint. Studierende kommen demnach nicht mit schon neuen, selbstständig entwickelten Lern- und Arbeitsroutinen rund um mobile Endgeräte in die Hochschule, sondern erwarten Hinweise, wie und wofür mobile Endgeräte sinnvoll im Studium genutzt werden können. Somit liegt eine aktuelle didaktische Herausforderung aufseiten der Lehrenden darin, die im ersten Abschnitt angesprochenen Potenziale mobiler Endgeräte für ihr Fach auszuloten und fach- wie mediendidaktisch sinnvoll in der akademischen Lehre zu realisieren. Es kann hier begründet die Annahme formuliert werden, dass Studierende erst auf Basis positiver Erlebnisse bei der Verwendung von Tablets im Studium deren Mehrwert nachvollziehen und diese didaktische Neuerung akzeptieren werden. Demnach können die Lehrenden, wie schon beim E-Learning, auch im Kontext mobiler Endgeräte als wichtige Promotoren gelten, um die akademische Lehre zu verändern.

86 Der didaktische Mehrwert mobiler Endgeräte lässt sich in groben Zügen in Analogie zum didaktischen Mehrwert von E-Learning für die Lehre nach Schulmeister betrachten (Schulmeister 2006). Die Überwindung der Zeit-, Raum- und Analog-Digital-Schranke kann beispielsweise mit mobilen Endgeräten in stärker individualisierter Form stattfinden. Einen besonderen didaktischen Mehrwert mobiler Endgeräte stellt nach Ansicht der Autorin die Möglichkeit der Überwindung der Normenschranke (Schulmeister 2006) durch Expansion der Lernchancen dar. Dazu zählt die Förderung eines vernetzen Lernens durch vermehrte Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion. 84 Tablets können hierfür beispielsweise als Teil der persönlichen Lernumgebung der Studierenden aktiv in die Lehre integriert werden das persönliche, mobile Endgerät hat dann mindestens die Funktion einer Brücke zwischen den formalen und eher informellen Bildungskontexten, den jeweiligen Lernsituationen sowie den individuellen Lern- und Interaktionsbedürfnissen der Studierenden. Konsequenterweise führt die Integration von mobilen Endgeräten unter Ausnutzung aller didaktischen Möglichkeiten zu einer Erhöhung der Partizipation der Lernenden am Lernprozess und im Umkehrschluss auch an der Mitgestaltung der Lehrprozesse. Ein solches partizipatives Lernen äußert sich in Lerngelegenheiten, die Phasen der Mitwirkung, Mitbestimmung und Selbstbestimmung regelmäßig und bewusst vorsehen. Entsprechend wird hier für ein zukünftiges Lernen mit mobilen Endgeräten davon ausgegangen, dass dieses seinen didaktischen Mehrwert besonders im Kontext einer partizipativen Mediendidaktik (Mayrberger 2013) ausbilden kann. Dieses setzt allerdings voraus, dass Studierende stärker in ihrer Autonomie gefördert und gefordert werden und Studiengänge mit ihren Veranstaltungen entsprechend konzipiert werden. Fazit: Medien in den Händen der Studierenden mehr Partizipation wagen! Der vorliegende Beitrag greift einerseits auf, dass der Einsatz mobiler Endgeräte in der Lehre noch stark und berechtigterweise von einem Hype getragen wird. Dennoch wird sich weiterhin dafür ausgesprochen, die Potenziale, die mobile Endgeräte für das akademische Lernen und Lehren mit sich bringen, auszuschöpfen. Dafür sind Anstrengungen aufseiten der Lehrenden nötig, indem sie Studierenden positive (möglichst partizipative) Lernerfahrungen mit (ihren persönlichen) mobilen Endgeräten ermöglichen. Ebenso sind Anstrengungen aufseiten der Studierenden nötig, tradierte Lerngewohnheiten und Vorstellungen von Lernen aufzuweichen und sich auf veränderte, akademische Formen des Wissenserwerbs einzulassen. Beides wäre dann einer zeitgemäßen akademischen Lehr- und Lernkultur zuträglich.

87 Und somit stellt sich schließlich nicht die Frage, ob es sich beim Einsatz mobiler Endgeräte lediglich um einen technischen Hype oder Trend oder eine gerätespezifische Didaktik handelt. Vielmehr muss deutlich sein, dass es mit Blick hinter die Technik nach wie vor um einen langjährigen, didaktischen Trend geht, nämlich im Sinne einer veränderten Lehr- und Lernkultur die Partizipation der Lernenden zu erhöhen. Literatur Bettinger, P./Adler, F./Mayrberger, K./Dürnberger, H. (2013): Herausforderungen bei der Nutzung von Tablets im Studium: Zur Relevanz der Gestalt der PLE, Lernverständnis und Entgrenzung, in: Bremer, C./Krömker, D. (Hg.): E-Learning zwischen Vision und Alltag. Zum Stand der Dinge, Münster: Waxmann, S Eimeren, B. van (2013): Always on Smartphone, Tablet & Co. als neue Taktgeber im Netz, in: Media Perspektiven 7, S Johnson, L./Adams Becker, S./Cummins, M./Estrada, V./Freeman, A./Ludgate, H. (2013): NMC Horizon Report: 2013 Higher Education Edition, Austin, Texas: The New Media Consortium, (verifiziert: ) Mayrberger, K. (2013): Eine partizipative Mediendidaktik (nicht nur) für den Hochschulkontext?, in: Bremer, C./Krömker, D. (Hg.): E-Learning zwischen Vision und Alltag. Zum Stand der Dinge, Münster: Waxmann, S MPFS Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (2013): JIM-Studie 2013 Jugend, Information, (Multi-)Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, (verifiziert: ) Schulmeister, R. (2006): elearning: Einsichten und Aussichten, München: Oldenbourg 85

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89 PD Dr. med. Alberto Pérez Bouza Next step: Mobiles Blended-Learning in der Medizin. Ein Beispiel aus der Pathologie Für die Lehre der Histologie war die Kombination von Mikroskopen, histologischen Präparaten und Lehrbüchern mehr als ein Jahrhundert unentbehrlich. Die virtuelle Mikroskopie ist die digitale Umwandlung lichtmikroskopischer Präparate in voller Auflösung und Darstellung derselben über ein Computernetzwerk. Meistens werden die Präparate durch spezielle Mikroskope, sogenannte Slide-Scanner aufgenommen. Die Größe der Bilddateien, die beim Scannen von Präparaten entstehen, liegt je nach Präparategröße zwischen 100 Megabytes (MB) und mehreren Gigabytes (GB). Die Präparate werden mit bestimmten Softwarealgorithmen in kleinste Teile (ähnlich Kacheln) unterteilt, sodass beim Aufrufen der Befunde einer Region nur die dort befindlichen Bilder gezeigt werden. Somit ist es möglich, ein mehrere GB großes Bild über ein Computersystem zügig darzustellen (Abb. 1), z. B. mit der Smart Zoom Technologie (http://www.smart-zoom.net). 87 Das Mikroskop für die Hosentasche ist dank mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets bereits möglich. Diese Technologien erlauben in vollem Umfang eine internetbasierte Unterstützung der Präsenzlehre im Sinne von Abb. 1: Darstellung des Digitalisierungsprozesses eines histologischen Schnittes und dessen Speicherung in einer Server-Cloud. Nach Blended-Learning. Die virtuelle Mikroskopie erlaubt eine ortsunabhängige Visualisierung von histo- Verkachelung in einzelne Bilder ( Tiling ) können nun die gewünschten Areale selektiv durch Zoomen aufgerufen werden. logischen Schnitten und ist somit eine wertvolle Ergänzung zum klassischen Histologiekurs am konventionellen Mikroskop. Das Angebot eines digitalisierten Histologiekurses oder eines digitalisierten Präparatekastens über das Internet ist allein betrachtet bereits ein großer Fortschritt in der universitären Lehre. Eine erhebliche didaktische Verbesserung ist jedoch die Möglichkeit der aktiven Beschriftung der wichtigen Areale des Präparates, damit die Studierenden sich

90 88 Abb. 2: Darstellung des Overlays mit erklärenden Texten auf einem histologischen Schnitt. Die sog. Annotation wird an einem beliebigen Ort platziert und mit einem einfachen Texteditor generiert. Beim Anklicken eines Pins oder einer markierten Region wird der Text automatisch eingeblendet. besser orientieren können (Merk et al. 2010). Diese sog. Annotationen (eng. Annotations) sind in der Regel einfache Textdateien, die als Overlay auf dem digitalisierten Präparat angeboten werden. Das mit einer grafisch dargestellten Nadel (sog. Pin ) oder mit einer farbigen und semitransparenten Fläche markierte Areal zeigt beim Aufruf durch einen Mausklick einen Text, der z. B. den Namen des Befundes mit einer schriftlichen Erklärung enthält. Durch diese Art der Präparatebeschriftung entsteht eine neue und besondere Möglichkeit der modernen Lehre der Mikroskopie, die als Lehrbuch innerhalb eines histologischen Bildes vereinfacht beschrieben wird (Abb. 2). Abb. 3: Zeitliches Profil der Besuche des virtuellen Mikroskops der RWTH Aachen (www.vm.rwth-aachen.de). Es kristallisieren sich zwei deutliche Profile heraus: sägezahnartig im Semester mit maximalen Besucherzahlen kurz vor der Klausur und ein plateauartiges Muster während der Vorbereitung der Basisprüfung. Am Institut für Pathologie der RWTH Aachen haben wir die Zugriffsstatistiken zur virtuellen Mikroskopie seit 2007 systematisch analysiert. Diese zeigen regelmäßige Besuche der Studierenden mit zwei unterschiedlichen zeitlichen Profilen: schneller Anstieg der Besuche vor einer Klausur im Semester und ein plateauartiges Profil mit konstanten Besuchen während der Vorbereitung der sog. Basisprüfung (Abb. 3). Fazit Das mobile Blended-Learning in der Pathologie ist heute dank moderner Scantechnologien und neuartiger mobiler Geräte sowie moderner Software wie Smart Zoom (http://www.smart-zoom.net) möglich und stellt eine sinnvolle Ergänzung des Histologiepraktikums in der universitären Lehre der Pathologie dar. Anno-

91 tationen in den Präparaten sind sehr hilfreich beim Lernen und werden von den Studierenden geschätzt. Das Gesamtangebot wird gezielt und intensiv in der Vorbereitung von Klausuren und der sog. Basisprüfungen genutzt. Literatur Merk, M./Knüchel, R./Pérez Bouza, A.: Web-based virtual microscopy at the RWTH Aachen University: Didactic concept, methods and analysis of acceptance by the students, in: Ann. Anatomy 2010, 20;192(6):383 7 Links

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93 Dr. Johannes Moskaliuk Massive Open Online Courses fünf Thesen zum Bildungstrend Open E-Learning Massive Open Online Courses (MOOCs) haben sich in den letzten beiden Jahren zum neuen Bildungstrend entwickelt. Welche Herausforderungen ergeben sich aus der Öffnung von Hochschule nach außen für Gesellschaft, Hochschule und Unternehmen? Welche Konsequenzen hat das für Lernende, Lehrende und Forschende? In diesem Beitrag werden anhand von fünf Thesen Bedingungen für erfolgreiches Lernen in MOOCs vorgestellt. Konzept und Geschichte der MOOCs Ein Massive Open Online Course (MOOC) ist ein partizipatives Lernformat, das auf den selbst gesteuerten Wissensaustausch der Lernenden untereinander setzt (vgl. Treeck/Himpsl-Gutermann/Robes 2013). Dabei nehmen so viele Lernende an einem MOOC teil, dass der Austausch der Lernenden untereinander neue und überraschende Perspektiven zulässt (Massive). Die Diversität der Lernenden, z. B. in Bezug auf Wissensstand, professionellen oder kulturellen Hintergrund, ist Teil des didaktischen Konzepts. Die Zugangshürden zu einem MOOC sind niedrig gehalten (z. B. ist keine formale Immatrikulation oder Hochschulzugangsberechtigung notwendig), um möglichst viele Lernende erreichen zu können (Open). Das bezieht sich auch auf die freie Zugänglichkeit der Lernmaterialien, die in vielen Fällen als offene Bildungsressourcen (OER) kostenlos zugänglich sind. Ein MOOC verwendet Internettechnologien und setzt darauf, dass die Lernenden selbst entscheiden, welche Werkzeuge sie für den Austausch mit anderen nutzen (Online). So entsteht eine Online-Gemeinschaft von Lernenden. Außerdem folgt ein MOOC im Gegensatz zu anderen informellen Lernaktivitäten im Netz einer Kursstruktur und ist zeitlich begrenzt (Course). 91 Der erste MOOC wurde unter dem Titel Connectivism and Connective Knowledge von George Siemens und Stephen Downes im Jahr 2008 durchgeführt (Cormier/ Siemens 2010). Höhepunkt der Entwicklung war ein gemeinsam mit Peter Norvig angebotener Kurs, an dem Lernende teilnahmen. MOOCs wurden in der Folge auch in Deutschland als relevante didaktische Innovation wahrgenommen. Der OPCO11 1 unter dem Titel Zukunft des Lernens ist der erste deutschsprachige 1 (verifiziert: )

94 MOOC. Innovationstreiber sind hier zum einen die Hochschulen. Sie ergreifen die Chance, innovative und massentaugliche Lehr-/Lern-Konzepte zum Markenzeichen der eigenen Institution zu machen. Zum anderen erkennen kommerzielle Anbieter die Bedeutung offener Lernformate und entwickeln die entsprechende Infrastruktur weiter (z. B. iversity.org). Die unter dem Begriff MOOC angebotenen Kurse reichen von sehr stark strukturierten xmoocs bis hin zu offenen und stärker selbst gesteuerten cmoocs (Haug/Wedekind 2013). Jenseits der Frage nach eindeutigen Definitionen geht es in diesem Beitrag um die Frage, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, damit Lernen in MOOCs erfolgreich sein kann. Dabei ist die Bandbreite unterschiedlicher didaktischer Formate und Konzepte mitgedacht, die sich unter dem Begriff Open E-Learning zusammenfassen lassen. Gemeint sind dabei alle Lernsettings, die eine offene und partizipative Lernkultur mithilfe verfügbarer Web-2.0-Werkzeuge fördern (vgl. Treeck/Himpsl-Gutermann/Robes 2013). 92 These 1: Open E-Learning braucht einen gesellschaftlichen Konsens Bildung kostet Geld. Die Tatsache, dass MOOCs in den meisten Fällen für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei sind, täuscht über die Tatsache hinweg, dass die Produktion von Lerninhalten, die Konzeption oder Implementation entsprechender digitaler Lernumgebungen und die Betreuung von Lernenden mit hohen Kosten verbunden sind. Das amerikanische Hochschulsystem, dessen finanzkräftige Elite-Universitäten hochwertige Lernmaterialien nicht zuletzt aus Marketinggründen frei verfügbar machen, ist keine Blaupause für das deutsche Bildungssystem. Dessen föderale Struktur und die auf Forschung ausgerichtete Hochschulfinanzierung verhindern nachhaltige Kooperationen zwischen Bildungsinstitutionen. Notwendig ist eine breite gesellschaftliche Diskussion über den Wert von Bildung und die freie Zugänglichkeit von Lernmaterialien. Eine Demokratisierung von Bildung, als Kerngedanke von Open E-Learning, macht die Neukonzeption von Lehrplänen, Leistungskriterien und Bildungsabschlüssen notwendig. Und: Lebenslanges Lernen an der Schnittstelle zwischen Schule, Hochschule und beruflicher (Weiter-)Bildung erfordert alternative Finanzierungsmodelle. These 2: Open E-Learning setzt die Weiterentwicklung von Hochschulen voraus Die Hochschule ist ein über Jahrhunderte entwickeltes System (vgl. Moskaliuk/ Cress, im Druck) und folgt etablierten Regeln. Verhaltensskripts (z. B. Vorlesungen, Prüfungen, Seminare), etablierte Curricula, zeitlich begrenzte Lerngruppen, die Zertifizierung erbrachter Leistung und der Fokus auf Theorie machen dieses System aus. Dem gegenüber steht das System Open E-Learning, das auf selbst

95 reguliertes Lernen, vielfältige und diverse Lernressourcen, langfristige Communities und freiwillige Beteiligung setzt sowie den Fokus auf die Praxis legt. Eine Öffnung der Hochschule nach außen, der Bezug zur Praxis und die Integration lebenslanger Lernangebote sind nicht nur eine Frage der verwendeten technologischen Werkzeuge. Es gilt, den Bildungsauftrag von Hochschulen für die gesamte Gesellschaft zu bedenken. Gleichzeitig ergibt sich aus der Integration der beiden Systeme die Chance, Open E-Learning nachhaltig zu finanzieren und zu zertifizieren sowie die Qualität offener Lerninhalte sicherzustellen. These 3: Open E-Learning erfordert die Einbeziehung von Unternehmen Zunächst sind Unternehmen als potenzielle Kunden von Open E-Learning an Hochschulen zu nennen. Es besteht ein Bedarf an hochwertigen Ausbildungs- und Weiterbildungskonzepten. Für die Hochschulen ergeben sich daraus zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig haben Unternehmen ein immer größeres Interesse daran, hoch qualifizierte Studierende frühzeitig an das eigene Unternehmen zu binden und Lerninhalte und Struktur der Hochschulausbildung mit zu beeinflussen. Das Ziel ist, die Anforderungen von Unternehmen an ein praxisorientiertes Studium und den Anspruch einer Hochschule auf fundierte und unabhängige Lehre zu integrieren. Ein weiterer Aspekt sind Unternehmen, die Lern inhalte entwickeln und Lerntechnologien anbieten. Hier ist eine große Diversität des Marktes zu beobachten. Das bietet ein großes Innovationspoten zial. Es wird darum gehen, potenzielle Zielgruppen zu definieren und entsprechende Geschäftsmodelle zu entwickeln, die eine Kooperationen von Hochschulen und den Unternehmen der E-Learning-Branche auf Augenhöhe ermöglichen. 93 These 4: Open E-Learning muss den Lernenden in den Mittelpunkt stellen Der Erfolg von Open E-Learning hängt von einer Reihe notwendiger Kompetenzen der Lernenden ab. Kognitive und metakognitive Kompetenzen beschreiben die Anforderung, vielfältige Ressourcen zu strukturieren sowie die zu lernenden Informationen zu bewerten, zu verarbeiten und zu verstehen. Außerdem müssen entsprechende Lernstrategien verfügbar sein, z. B. zur Wiederholung und Organisation von Wissen, zur Selbstkontrolle und zum Lernverhalten. Zusätzlich müssen Lernende kommunikative Kompetenzen besitzen, um Mitglied einer diversen Online- Gemein schaft zu werden und partizipieren zu können. Grundvoraussetzung ist die Medienkompetenz im Umgang mit den verwendeten technologischen Werkzeugen. Nicht zuletzt spielt die Motivation eine zentrale Rolle für den Lernerfolg. Die Eingebundenheit in eine Online-Gemeinschaft, das Erleben von Kompetenz und die Autonomie der Lernenden sind hier notwendige Voraussetzungen (Deci/Ryan 1993). Die genannten Aspekte gelten dabei für Lernen bzw. E-Learning im Allgemeinen.

96 Beflügelt durch den Hype um den Bildungstrend Open E-Learning besteht aber die besondere Gefahr, die Anforderungen aufseiten der Lernenden aus den Augen zu verlieren oder zugunsten technologischer Innovationen zu vernachlässigen. These 5: Open E-Learning verändert die Rolle des Lehrenden 94 In einem MOOC nimmt der Lehrende die Rolle eines Moderators ein, der als Gastgeber Inhalte und Struktur anbietet und dabei den Lernenden genügend Raum lässt, eigene Inhalte und Ideen einzubringen. Das bedeutet ein Umdenken insbesondere für Lehrende, die sich bis jetzt als Vermittler von Lerninhalten verstanden haben. Open E-Learning verlangt, dass Lehrende gleichberechtigtes Mitglied einer Online-Gemeinschaft werden, gleichzeitig aber die Struktur des Kurses steuern und den Wissensaustausch moderieren. Hier gilt es, Konzepte zu entwickeln, die eine flexible und skalierbare Betreuung der Lernenden erlauben. Diskutiert werden muss das Verhältnis zwischen der Selbstverantwortung der einzelnen Lernenden und der didaktischen Verantwortung der Lehrenden. Zu fragen ist, ob und in welcher Form die Bewertung und Zertifizierung von Leistung durch den Lehrenden notwendig und angemessen sind. Fazit Damit Open E-Learning erfolgreich ist, müssen kognitive, motivationale und soziale Voraussetzungen für das Lernen berücksichtigt und die Rolle des Lehrenden geklärt werden. Erst an zweiter Stelle sollten Werkzeuge und Technologien stehen. Ein gesellschaftlicher Konsens, die Weiterentwicklung des Systems Hochschule und die Einbeziehung von Unternehmen sind notwendige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung des Bildungstrends Open E-Learning. Literatur Cormier, D./Siemens, G. (2010): The Open Course: Through the Open Door Open Courses as Research, Learning, and Engagement, in: Educause Review 45, S Deci, E./Ryan, R. (1993): Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation und ihre Bedeutung für die Pädagogik, in: Zeitschrift für Pädagogik 39, S Haug, S./Wedekind, J. (2013): cmooc ein alternatives Lehr-/Lernszenarium?, in: Schulmeister, R. (Hg.): MOOCs Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell?, Münster: Waxmann Moskaliuk, J. (2012): Massive Open Online Courses offenes Lernen im Netz, wissens.blitz (77), (verifiziert: ) Moskaliuk, J./Cress, U. (im Druck): Bildung zwischen nutzergeneriertem Web und dozentenzentrierter Hochschule: Das Konzept Blended Open Course, in: Hoppe, U./Krämer, N. C. (Hg.): Lernen im Web 2.0 Erfahrungen aus Berufsbildung und Studium, Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung Treeck, T. van/himpsl-gutermann, K./Robes, J. (2013): Offene und partizipative Lernkonzepte E-Portfolios, MOOCs und Flipped Classrooms, in: Ebner, M./Schön, S. (Hg.): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien

97 Prof. Dr. Oliver Vornberger, Nils Haldenwang, Nicolas Neubauer So mooc wi dat Erfahrungsbericht zur Produktion eines Massive Open Online Course Die Autoren erstellen zurzeit den MOOC Algorithmen & Datenstrukturen, der im Frühjahr 2014 auf der Internetplattform iversity.org abrufbar sein wird. 1 Der Kurs enthält Videosequenzen von Kamera und Tablet-PC, interaktive Multiple-Choice-Tests, ein Diskussionsforum zur gegenseitigen Hilfestellung, Peer- Reviewing für schriftliche Hausaufgaben und eine Präsenzklausur. Dieser Artikel schildert die Erfahrungen in der Produktionsphase. Vorgeschichte Die Arbeitsgruppe Medieninformatik, angesiedelt im Institut für Informatik der Universität Osnabrück, erstellt seit 2003 Aufzeichnungen von der Erstsemestervorlesung Algorithmen & Datenstrukturen. Anfangs kamen selbst gefertigte Lösungen zum Einsatz; später wurde von virtuos (Zentrum für virtuelle Lehre und Informationsmanagement) in einem Verbundprojekt zusammen mit der University of California at Berkeley, ETH Zürich und der Cambridge University in England das Matterhorn-System entwickelt, welches sämtliche Prozesse im Rahmen einer Vorlesungsaufzeichnung weitestgehend automatisiert. 2 Dadurch ist die Dozentin/der Dozent von der Technik entlastet und kann sich auf seine Vorlesung konzentrieren. Die Distribution der erstellten Videos erfolgt über die Webseiten der Universität und über das Portal Apple itunes U. 95 Auf Initiative der Firma iversity soll nun versucht werden, die vorhandene Erfahrung im Bereich Vorlesungsaufzeichnungen zusammen mit einem über Jahre gewachsenen Fundus an Übungsaufgaben zu nutzen, um einen völlig autonom ablaufenden MOOC zu produzieren. Gliederung Zwar sind externe Zuschauer/-innen einer Vorlesungsaufzeichnung gewohnt, Videos von 90 Minuten Länge zu konsumieren, jedoch wird von einem MOOC erwartet, dass er kürzere Sequenzen und mehr Interaktivität verwendet. Daher wurde das bisherige, auf 14 Vorlesungswochen ausgelegte Vorlesungsmaterial wie folgt gegliedert: 14 Chapter à 6 Units à 5 Takes. Ein Take ist dabei eine kleinste 1 https://iversity.org/courses/algorithmen-und-datenstrukturen 2

98 Aufnahmeeinheit von etwa einer bis zwei Minuten Dauer, eine Unit dauert circa sieben bis acht Minuten und schließt mit einem Multiple-Choice-Test ab; ein Chapter kommt auf etwa 45 Minuten. Damit wurde der wöchentliche Vorlesungsstoff von zwei Doppelstunden auf ein Viertel eingedampft. Video von der Kamera Die Takes vor der Kamera führen jeweils in die nachfolgende Problematik ein und werden vor einem Greenscreen aufgenommen (Abb. 1), der in der Nachbearbeitung durch einen Chroma-Keying-Prozess zu reinem Weiß umgefärbt wird. Da unsere Sehgewohnheiten von Kino und Fernsehen keine Versprecher bei Porträtaufnahmen tolerieren, kommt ein Teleprompter zum Einsatz, der zuvor mit einer Textdatei gefüttert werden muss. 96 Video vom Tablet Um Konzepte durch Zeichnungen und Stichworte zu erläutern, wird ein Wacom-Tablet verwendet, auf dem mit einem Stift in ein Microsoft Journal gezeichnet wird. Mit der Software TechSmith Camtasia wird der Bildschirm elektronisch abgetastet. Da das Ergebnis allerdings die Schrift wie von Geisterhand erscheinen lassen würde, wird über eine weitere, oberhalb des Wacom befindliche Kamera die schreibende Hand aufgenommen (Abb. 2). Beide Videosequenzen müssen dann in einer recht aufwendigen Nachbearbeitung zur Deckung gebracht werden, wobei die von der Hand-Kamera gefilmte Zeichnung entfernt und die sich bewegende Hand halbdurchsichtig gemacht wird. Video vom Editor Um Java-Quelltext zu zeigen, eignet sich am besten ein Texteditor-Fenster mit einem der Programmiersprache angepassten Syntaxhighlighting. Da ein Live-Tippen zu riskant ist, wird der Code zunächst in Powerpoint einge-

99 geben, dort in der gewünschten Reihenfolge animiert und dann bei der Wiedergabe am Tablet zeichenweise abgerufen (Abb. 3). Zusätzlich zum Quelltext lassen sich über den Powerpoint-Filzstift noch Anmerkungen unterbringen. Multiple-Choice-Quiz Nach jeder Unit sorgen mehrere Multiple-Choice-Aufgaben dafür, dass der Teilnehmende das soeben Gelernte anwenden kann. Noch offen ist, zu welchem Zeitpunkt das Quiz auftaucht und unter welchen Bedingungen der Teilnehmende fortfahren darf. Diskussionsforum Wenn sich der MOOC in Ausstrahlung befindet, kann keine persönliche Betreuung mehr geboten werden. Fragen jeglicher Art müssen daher in einem Diskussionsforum gestellt werden, wo sie (hoffentlich) recht bald von einem kompetenten Mitstreiter verständlich beantwortet werden. Unsere Erfahrungen mit dem ähnlich organisierten Informationsaustausch zwischen den Osnabrücker Algorithmen-Studierenden lassen jedoch vermuten, dass dies wunderbar funktioniert. Hausaufgaben Einmal pro Woche gibt es eine Hausaufgabe, welche schriftlich bearbeitet werden muss. Überwiegend handelt es sich dabei um Programmieraufgaben. Die in Java formulierte Lösung wird vom Teilnehmenden auf den Server von iversity hochgeladen und dort durch einen Osnabrücker Webservice auf syntaktische Korrektheit und Erfüllung des geforderten Ein-/Ausgabeverhaltens überprüft. Weiterhin wird jede Lösung an fünf zufällig ausgewürfelte Kursteilnehmer/-innen geschickt, welche die Lösung kommentieren und bewerten sollen. Auf diese Weise bleibt jeder über seinen Leistungsstand im Bilde und trainiert zudem die Analyse fremder Software. 97 Präsenzklausur Wer sich am Ende des Kursus fit fühlt, kann sich für 129 zur Prüfung anmelden, fährt nach Osnabrück und schreibt unter Aufsicht eine konventionelle Klausur mit Papier und Kugelschreiber. Darüber gibt es dann ein Zertifikat mit Note und Workload (6 ECTS Credits). Produktionsaufwand Nach mehreren Wochen Produktionsphase hat sich unser Aufwand für die Erstellung von 45 Minuten Videomaterial wie folgt eingeschwungen: 6 Stunden Drehbuch schreiben, 4 Stunden im Fernsehstudio, 10 Stunden Videoschnitt, 4 Stunden Interaktion mit Plattform. Dies verursacht also einen Faktor von 1:32. Wir bedanken uns bei den virtuos-mitarbeitern Rüdiger Rolf, Marco Könemann und Günther Rückfort für die tatkräftige Unterstützung im Fernsehstudio.

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101 Dr. Norbert Kleinefeld Die niedersächsische MOOCs-Strategie Ideen für ein niedersächsisches Mooc produktions-, Organisations- und CommunikationsSystem (ndsmoocs) Vorgeschichte Der Vorstand des ELAN e. V. hat Anfang 2013 die Geschäftsführung beauftragt, ein MOOC-Konzept für die Mitgliedshochschulen des ELAN e. V. zu entwickeln. Parallel dazu wurde der ELAN e. V. von der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen (OHN) gebeten, neben zwei anderen Gutachtergruppen ein Gutachten zur Implementation einer MOOC-Portal-Seite für die OHN zu erstellen. Die Gutachten der drei Gutachtergruppen wurden dann am einem Auswahl- Gremium vorgestellt. Am wurden alle drei Gutachtergruppen aufgefordert, einen gemeinsamen Antrag für eine Projektförderung durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) in Hannover zu erstellen. Offizieller Beginn des Projekts ist der Stufenweiser Aufbau Im Gutachten des ELAN e. V., das von Prof. Dr. Dr. h. c. H.-Jürgen Appelrath, Prof. Dr. Vornberger, Dr. Norbert Kleinefeld und Dr. Andreas Knaden verfasst wurde, wird ein gestuftes Vorgehen für die MOOC-Produktion empfohlen, das folgende Schritte umfasst: 1. Material, das an verschiedenen (u. a. auch ELAN e. V.) Hochschulen vorhanden ist, sammeln 2. Projektbezogene Lernprozesse begünstigen sowie Material erfahrungsbasiert implementieren, indem das MOOC-Erstellungs-Know-how von erfahrenen Lehrenden miteinbezogen wird 3. Fachlich breitbandig Anreize für potenzielle Akteure setzen, um Multiplikatoren effekte in vielen Fächern zu erzeugen Anreizsystem Nach Ansicht der Gutachter ist weiterhin ein wirksames Anreizsystem notwendig, um das Ziel der Erstellung fachlich, gestalterisch sowie zielgruppenspezifisch ausgerichteter Kurse zu erreichen. Das geeignete Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, ist eine finanzielle Unterstützung, die produktions- bzw. durchführungsbezogen, inkrementell wachsend und institutionell angemessen (Erwachsenen-Bildung) orientiert ist.

102 MOOCs und mehr Nach Aussage der Gutachter sollte die aktuelle Diskussion bezüglich MOOCs als öffentlichkeitswirksamer Aufhänger genutzt werden. Hier gilt es, differenziert Interessen, Rahmenbedingungen, Bildungsstrukturen und Lernbedarfe zu analysieren, bevor ein neuer Trend reflexartig übernommen wird. Wichtig bei der allgemeinen MOOCs-Diskussion ist, deren genaue Zielsetzung zu beachten und daraus Nutzenpotenziale für die niedersächsische Bildungslandschaft abzuleiten. Für die speziellen Zielgruppen der OHN-Servicestelle sind niedrigschwellige Angebote zur Studienvorbereitung, Dokumentationen von realistischen Eindrücken aus der Studieneingangsphase, Brücken- und Vorbereitungskurse sowie Schnupperangebote zu erstellen. Hier erweist es sich als hilfreich, bereits vorhandene und landesweite E-Learning-Erfahrungen zu nutzen. Dringend notwendig ist es, den MOOC-Begriff aufgaben- und zielgruppengerecht weiterzuentwickeln, einen zur regionalen Bildungslandschaft passenden Weg der Innovation zu finden und auch bereits existierende Modifikationsansätze wie z. B. SPOC (Small Private ) aufzugreifen. 100 Nutzung erprobter Ressourcen 1. Technologien Bevor das Risiko eingegangen wird, neue und noch nicht ausgereifte Technologien zu verwenden, empfehlen die Gutachter, bereits erprobte Ressourcen zu nutzen. Gerade in Niedersachsen sind seit 2002 vielfältige Einsatzerfahrungen und Kenntnisse bei der Implementation von Open-Source-Systemen erworben worden, wie z. B. die Entwicklungen bei Stud.IP, Matterhorn, ILIAS, LON-CAPA et al. zeigen. Bei den neu hinzugekommenen Plattformen kann edx als Vorbild für ergonomische Oberflächengestaltung dienen. Wichtig ist, neben der Berücksichtigung aktueller Entwicklungen bestehende Synergien beim Betrieb zu nutzen, Einsatz- und Weiter entwicklungskompetenz miteinzubeziehen und die Nachhaltigkeit sowie die langfristige effiziente Wartbarkeit der Systeme sicherzustellen. 2. Provider Bezüglich der Provider-Frage wird empfohlen, z. B. die IT-Zentren an Hochschulen zu nutzen oder die im Aufbau befindliche Niedersachsen-Cloud in Betracht zu ziehen. Eine weitere wichtige Rolle spielen hier auch die IT-Konzepte der niedersächsischen Hochschulen. Das Know-how der E-Learning- und Didaktik-Zentren sollte im Hinblick auf die Nutzung der didaktischen Beratung genutzt werden. 3. ELAN e. V. Der ELAN e. V. stellt als Service- und Beratungsinstanz der Mitgliedshochschulen die Weiterentwicklung und den Technologie-Support sicher.

103 Organisation und Partner 1. Aufgaben Im Rahmen der OHN-Portal-Bereitstellung haben die Gutachter noch weitere Aufgaben definiert. So ist die politische Ebene (MWK und OHN-Geschäftsstelle) zu berücksichtigen, müssen Kursangebot und -nachfrage (Bildungseinrichtungen, Betriebe etc.) abgestimmt, Herausforderungen der organisatorisch-technischen Durchführungsebene (ELAN e. V., virtuos, elsa, ZIMT) gemeistert und schließlich die Technologiebereitstellung (LANIT) gesichert werden. 2. Unterstützer Bei der Umsetzung der OHN-Portal-Bereitstellung gilt es, so die Gutachter, vorhandene Netzwerke zu nutzen. Es können hier Erfahrungen aus den Projekten ecult (Didaktiker, Softwareentwicklung) oder auch el4 (Erwachsenenbildung, VHS), das Know-how des ELAN e. V. im Hinblick auf erfolgreiche Netzwerk-Arbeit oder auch der Fraunhofergruppe (Betriebliche Bildung) synergistisch miteinbezogen werden. 3. Operative Projektleitung Sinnvoll wäre nach Aussage der Gutachter, wenn der ELAN e. V. die operative Projektleitung für das ganze Land Niedersachen übernehmen könnte, um den Aufwand für Koordination und Steuerung bei der OHN zu reduzieren. 101

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105 Olaf Gaus, Claudia Bremer, Dmitri Bershadskyy MOOCs als Unternehmensstrategie für einen globalen Bildungsmarkt 1. Einleitung Die in den letzten Jahren aufkommenden Massive Open Online Courses (MOOCs) haben in der jüngeren Vergangenheit international große Aufmerksamkeit in den Medien erhalten (The Economist 2013). Eckpunkte der Diskussionen beziehen sich einerseits auf Versprechungen, die rund um MOOCs gemacht werden, wie offene Bildungszugänge und damit eine Demokratisierung der Zugänge sowie Gerechtigkeits- und Verteilungsaspekte, andererseits auf Markteintritte und Chancen für Hochschulen, sich am lebenslangen Bildungsmarkt zu beteiligen. Weitere Aspekte umfassen sogar Optionen einer Neugestaltung der höheren Bildung weltweit, also der Zukunft der Higher Education (HE) und ihrer Institutionen vor allem der Hochschulen. Dabei lassen sich MOOCs als ein Mittel betrachten, durch das die Nachfrage auf dem Bildungsmarkt von den bisherigen öffentlich-institutionellen Anbietern entkoppelt werden kann. 103 Die Nachfrage nach HE ist allerdings regelmäßig größer als das Angebot. Die als Folge begrenzter Ressourcen entstehende Bildungskontingentierung, die durch Zulassungsbeschränkungen und Ausschluss die Nachfrage nach Hochschulzugängen reduzieren soll, führt zur Entwicklung eines zweiten Marktes, auf dem ein Nachfrageüberschuss weitere Bildungsanbieter animiert, alternative oder modifizierte HE-Angebote zur Verfügung zu stellen und geeignete Geschäftsmodelle für Online-Learning-Portale zu entwickeln. 2. MOOC-Geschäftsmodelle Die zentrale Funktion von Geschäftsmodellen besteht darin, Einkommensströme für das jeweilige Unternehmen zu generieren. Um sich möglichen Geschäftsmodellen rund um MOOCs zu nähern, hilft es zunächst, die Leistungen rund um MOOCs einzeln zu betrachten: Neben der Content-Bereitstellung, die meist in Form von aufgezeichneten oder live gesendeten Videos erfolgt (selten erfolgen hier Virtual classroom Sessions mit der Option auf Rückkanäle, um Fragen zu stellen; vorstellbar ist auch der Einsatz von Web Based Trainings (Lernprogrammen), Büchern und digitalen Selbstlernmaterialien), werden Leistungen im Bereich der Aufgabenstellung (meist als Quizzes, aber auch als Essay-Einreichungen u. a.) und Betreuung erbracht (was in größeren MOOCs die Leistung ist, die am stärksten den Skalierungsbestrebungen unter-

106 liegt, d. h. es wird bei größerer Teilnehmerzahl kein größerer Betreuungsaufwand geleistet ein Aspekt, der zu einem der Kritikpunkte an MOOCs führt). Daneben bestehen Leistungen bei der Vergabe der Zertifikate und Credits, also der Leistungsüberprüfung, und bei der Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur zur Umsetzung der MOOCs. Diese reicht von der Content-Bereitstellung über Übertragung der Video-Livesession, Bereitstellung von Medien für Diskurse und Betreuung, Übungen, aber auch Werbung, Verbreitung, Marketing bis zu Analyse-Tools (Tracking, Learning-Analytics). Eine weitere, oft nicht sichtbare Leistung liegt in der Entwicklung der zugrunde liegenden didaktischen Konzeption eines MOOCs, die sich in der Kombination aus Inputs, Content-Bereitstellung, Aktivierung der Lernenden und Schaffung von Lernanlässen durch Übungen usw., vorgesehene Betreuung und Prüfungsformate ausdrückt. 104 Im Falle der Anbieter von MOOCs zeichnet sich ab, dass aus den oben genannten Potenzialen eine der wichtigsten Wertschöpfungsoptionen in der kostenpflichtigen Vergabe von Zertifikaten für absolvierte Kurse liegt. Zudem nutzen viele Hochschulen und Universitäten MOOCs als Instrument des Imagegewinns, zur Profilierung, zur Öffentlichkeitswirksamkeit und Sichtbarkeit oder einfach als Experimentierfeld (Bremer et al. 2009). Es zeigt sich, dass daneben weitere Wertschöpfungspotenziale erschlossen werden können, wie beispielsweise (Mazoué 2013): Öffentlicher Zugang zu Bildungsinhalten Freier Zugang zu Online-Seminaren Hohe Qualität der Lehr-/Lernerfahrung/des Lehr-/Lernerlebnisses Akkreditierungsfähigkeit von Anbietern von MOOCs Credit -Fähigkeit von MOOC-Seminaren Anrechenbarkeit von MOOC-Credits auf Studienabschlüsse Akkreditierung von MOOC-Studiengängen Recht auf Verleihung akademischer Grade nach erfolgreicher Absolvierung von MOOC-Studiengängen Um die Wertschöpfungsoptionen für ein MOOC-Geschäftsmodell nachzuzeichnen, wird in dem vorliegenden Beitrag die Arbeit von Osterwalder/Pigneur (2009) herangezogen, anhand deren sowohl die logischen Verbindungen als auch die unternehmerischen Kategorien und ihre jeweilige Dependenz aufgezeigt werden können. Danach beschreibt ein Geschäftsmodell die Grundprinzipien (bzw. die Logik), wie eine Organisation Werte schafft, erfasst und distribuiert (Osterwalder 2004).

107 Einer der Kernwerte eines Ausbildungsmoduls besteht darin, neue Kunden (hier: Studierende, Bildungs- und Fortbildungsinteressenten) zu gewinnen, indem der erweiterbare Kern des Geschäftsmodells ( extendable core ) einen qualitativ besseren Lernprozess gewährleistet, der sich an effektivem Lernen festmacht (Wessel/Christensen 2012). Mazoué (2013, 4) bezeichnet dies als Präzisionsbildung ( precision education ): Eine forschungsbasierte Methodologie erzeugt eine lernoptimierte Veranstaltungsstruktur. Die Effektivität steigt durch individualisiertes Lernen. Die Effizienzsteigerung beruht auf der Kompetenz, mit der Lehr-/Lernstrukturen entwickelt werden. Ist sie skalierbar (die Fähigkeit zu expandieren und das Angebot ohne Qualitätsverlust immer mehr Kunden in einem wachsenden Markt zur Verfügung zu stellen)? Ist sie kosteneffektiv? Projiziert man die Geschäftsmodellfelder im Business Model Canvas (s. Tabelle) von Osterwalder/Pigneur auf die bekannten MOOC-Portale, ergibt sich bei verhältnismäßig geringem Ressourceneinsatz ein erstaunliches Entwicklungspotenzial. Angefangen mit der Value Proposition wird deutlich, dass MOOCs im Vergleich zu Präsenzangeboten von Hochschulen zwei systemische Alleinstellungsmerkmale aufweisen: Open Access jeder Interessent kann an einem kostenlosen Online-Kurs teilnehmen. Skalierungsfähigkeit die angebotenen MOOCs sind grundsätzlich für eine unbegrenzte Zahl von Teilnehmenden entworfen. 105 Damit besteht die Möglichkeit, dass sich Geschäftsmodelle von Anbietern durchsetzen können, die die allgemeine Offenheit von Bildungsangeboten zurücknehmen, indem sie gegenüber ausgewählten Zielgruppen kostenpflichtige Inhalte bewerben (Wiley 2012). 2.1 MOOC-Geschäftsmodelle analysiert unter SWOT Eine SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats), die entlang des Geschäftsmodells nach Osterwalder/Pigneur erfolgt, differenziert die Stärken, Schwächen, Gelegenheiten und Risiken von MOOCs. Partners Who are the most important partners for value creation? Which activities are provided? Which resources are provided? Activities Which activities for value creation are required? Resources Which resources for value creation are required? Cost Structure Which are the most important costs? Which activities/resources create the highest costs? Value Proposition What value is provided? What problem is solved? Which needs are satisfied? Which goods or services are offered? Geschäftsmodellfelder im Business Model Canvas (nach Osterwalder/Pigneur 2009) Customer Relationships What is the relationship with each customer segment? Distribution Channels Which are the main distribution channels? Customer Segments For whom is value created? Revenue Streams Which values are being paid for? How are payments made? What are the relative shares of of individual revenue streams?

108 2.2 Stärken Distribution Channels : Die Erreichbarkeit der MOOCs ist hoch, die einzige Teilnahmevoraussetzung ist der Zugang zum Internet. Dieses einfache Prinzip löst sowohl geografische als auch zeitliche Barrieren auf. Durch die geringe Schwelle lässt sich auch das große Potenzial an Nachfrage für MOOCs erklären, welches wohl angesichts der globalen Demografie und des Wirtschaftswachstums in Entwicklungs- und Schwellenländern auch nicht nachlassen dürfte. Customer Segments : Da die meisten großen MOOCs ursprünglich für Studierende und anfänglich nur auf Englisch angeboten wurden, stellt sich die Frage, wie die Kurse an die kulturellen Eigenarten und andere Zielgruppen weltweit angepasst werden können. Beispielsweise lassen sich Untertitel einfügen, wodurch MOOCs in den Landessprachen angeboten werden können. Damit die Online- Kurse ihren Zweck nicht verfehlen, dürfen sich finanziell keine allzu hohen Hürden aufstellen. 106 Revenue Streams : Aus den Geschäftsmodellen der MOOC-Plattformen lässt sich bisher entnehmen, dass die Kosten für die Studierenden klein gehalten und vermutlich nur bestimmte Premiumdienste mit Kosten verbunden sein werden. Damit würden die MOOCs auch in dieser Hinsicht gegenüber klassischen Vorlesungen an den Universitäten einen Vorteil haben. 2.3 Schwächen Partners : Hier stehen die meisten Anbieter vor dem Problem der Akkreditierung: Universitäten entscheiden darüber, ob sie die Kurse anderer Universitäten, die als MOOCs angeboten wurden, anerkennen oder nicht. Dabei spielt es auch eine Rolle, wie die Qualität der Bewertung der erbrachten Leistungen ist. Angesichts der hohen Teilnehmerzahlen lassen sich in der Regel nur zwei Methoden für die Korrektur umsetzen: Während Multiple-Choice-Fragen (MC) zwar objektiv, aber nicht in allen Fächern sinnvoll sind, benutzt man häufig auch Peer Assessments (PA), deren Objektivität jedoch kritisch gesehen wird (nur 25,8 % der Hochschullehrenden bezeichneten dieses Verfahren als zuverlässig (Kolowich/Newman 2013)). Cost Structure : Zusätzlich zum Akkreditierungsproblem kommen noch die didaktischen und organisatorischen Schwierigkeiten. So schließen nicht einmal 10 % der eingeschriebenen Studierenden die Kurse mit einer bestandenen Prüfung ab (Kolowich/Newman 2013). Die hohen Abbrecherquoten sind vor allem durch die Offenheit und Kostenfreiheit der Kurse erklärbar. Eine weitere Schwäche liegt zurzeit noch in der Notwendigkeit der digitalen Kompetenz sowohl bei den Organisator/-innen als auch den Teilnehmenden der Kurse.

109 2.4 Gelegenheiten Cost Structure : Die offensichtlichste Gelegenheit ist die dramatische Senkung von Bildungskosten. Durch die geringeren Kosten könnten sich weltweit mehr Schulabsolvent/-innen für Universitätskurse entscheiden. Ein höherer Durchschnitt von Menschen mit guter tertiärer Ausbildung würde einen Vorteil für die Wissensgesellschaft bedeuten. Value Proposition : Unternehmen können Stellenanzeigen für interessierte Studierende schalten. Das ermöglicht ihnen, schneller und global um die richtigen Arbeitnehmer zu werben. Im Vergleich zur heutigen Situation kann dieses Verfahren ein effektiver und effizienter Screening-Prozess sein. Zudem können MOOCs nicht auch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Distribution Channels/Partners : Dies betrifft auch den tertiären Bildungssektor. Die erhöhte Flexibilität in der Weiterbildung wird sowohl den Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern nützen. 2.5 Risiken Value Proposition : Da es aufgrund der Flexibilität und Anzahl von MOOCs nicht möglich ist, alle Gelegenheiten und Erwartungen aufzulisten, versteckt sich hierin eine systematische Gefahr. Die Vielfalt von MOOC-Portalen und die unterschiedlichen Geschäftsmodelle, die angewendet werden, könnten zu einer schnellen Blasenbildung führen. In der Zukunft stehen die großen For-Profit-MOOC-Plattformen zudem mit gemeinnützigen Konkurrenten im Wettbewerb (Bershadskyy et al. 2013). 107 Partners : Eine weitere große Gefahr ist der ungesicherte gesetzliche Rahmen der MOOCs. Sollten MOOCs als eine Bedrohung für das heutige Wissenschaftssystem angesehen werden, könnten auch gesetzliche Reglementierungen den Boom bremsen. Eine Gefahr liegt auch in der geringen wissenschaftlichen Qualität der Beiträge der Teilnehmenden und der Zunahme von Plagiaten, was ebenfalls eine Intervention mit sich bringen könnte (Daniel 2012). 3. Implikationen und Perspektiven Trotz der Gefahr eines Hype-Zyklus (Linden/Fenn 2003) zeichnet sich ab, dass MOOC-Unternehmen bereits jetzt über ein großes Entwicklungspotenzial verfügen. Dabei wachsen For-Profit- und Non-Profit-Geschäftsmodelle zusammen (Bershadskyy et al. 2013). Diese Hybridisierung zeigt sich auch im investiven Bereich derjenigen Unternehmen, die fast ausnahmslos eine Finanzierungsstruktur aufweisen, die sowohl öffentliche als auch private Investoren einschließt. Zudem ist ein Schritt der institutionalisierten Bildungseinrichtungen teilweise

110 vollzogen, teilweise absehbar, sich als Gesellschafter an MOOC-Providern zu beteiligen. Es bleibt abzuwarten, wie die Frage der akademischen Abschlüsse sich im Kontext der MOOCs lösen wird. Wenn es gelingt, den Geschäftsmodellen nicht nur die Idee des kosteneffizienten Lernens, sondern auch des reflektierten Lernens für sich und andere inhärent sein zu lassen, dann kann globalisiertes, virtuelles Lernen mit Open Educational Resources (OER) gelingen (Mehaffy 2012). Literatur 108 Bershadskyy, Dmitri/Bremer, Claudia/Gaus, Olaf (2013): Bildungsfreiheit als Geschäftsmodell: MOOCs fordern die Hochschulen heraus, in: Bremer, Claudia/Krömker, Detlef: E-Learning zwischen Vision und Alltag, Münster: Waxmann Verlag, S Bremer, Claudia/Krömker, Detlef/Voß, Sarah (2009): Wirtschaftlichkeits- und Wirksamkeitsanalysen sowie Vorgehensmodelle zur Einführung und Umsetzung von E-Learning an Hochschulen, in: Holten, Roland/Nittel, Dieter (Hg.): e-learning in der Hochschule und Weiterbildung. Einsatzchancen und Erfahrungen, Bielefeld: Bertelsmann, S Daniel, J. (2012): Making Sense of MOOCs: Musings in a Maze of Myth, Paradox and Possibility, (verifiziert: ) Kolowich, S./Newman, J. (2013): The Minds Behind the MOOCs, in: The Chronicle of Higher Education, (verifiziert: ) Linden, A./Fenn, J. (2003): Understanding Gartner s Hype Cycles, Gartner Mazoué, James G. (2013): The MOOC Model: Challenging Traditional Education, EDUCAUSEreview online, 28. Januar 2013 Mehaffy, George L. (2012): Challenge and Change, in: EDUCAUSEreview, 11/ , S. 40 f. Osterwalder, Alexander/Pigneur, Yves (2009): Business Model Generation, self-published Osterwalder, Alexander (2004): The Business Model Ontology: A Proposition in a Design Science Approach, Thesis, l Ecole des Hautes Etudes Commerciales de l Université de Lausanne Pappano, Laura (2012): The Year of the MOOC, The New York Times, 2. November 2012 The Economist (2013): The attack of the MOOCs, Wessel, Maxwell/Christensen, Clayton M. (2012): Surviving Disruption, in: Harvard Business Review, vol. 90, S. 12 Wiley, D. (2012): The MOOC Misnomer, (verifiziert: )

111 Michael Heinecke, Dr. Angela Peetz, Christina Schwalbe Netzwerk elearning Servicestrukturen der Universität Hamburg elearning kurze Diskussion eines Begriffes Der Begriff elearning wird nun seit mehr als 20 Jahren verwendet, um Lehr- und Lernformen zu bezeichnen, die in irgendeiner Art und Weise durch elektronische meist digitale Medien unterstützt werden. Insbesondere im allgemeinen Sprachgebrauch unter Lehrenden, Wissenschaftler/-innen, Bildungspolitiker/- innen etc. herrschen jedoch sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber, wovon eigentlich die Rede ist, wenn der Begriff elearning genannt wird. Es gibt meist so eine vage Ahnung, dass es irgendetwas mit Strom dem e im elearning bzw. mit computervermittelter Kommunikation zu tun hat. Darüber hinaus wird elearning häufig mit digital basierter Fernlehre, Telepräsenz, Telelernen und sogar mit zwischenmenschlicher Entfremdung und fehlender bildender Begegnung gleichgesetzt. 109 Diese Unklarheit darüber, was eigentlich gemeint ist, und die damit zusammenhängenden Konnotationen des Begriffes elearning evozieren sehr häufig eine eher ablehnende Haltung gegenüber elearning. Es ist keine Seltenheit, dass man in Keynotes auf Tagungen oder auch in Vorträgen zur Entwicklung des Bildungssystems hört, dass digitale Medien und Bildung eigentlich nur schwierig zusammenpassen würden, da durch die Technik die bildende Begegnung wegfalle Kommunikation über technische Medien sei eben kein Ersatz für echte zwischenmenschliche Kommunikation, und eben jene direkte Auseinandersetzung mit anderen Menschen ist notwendige Bedingung für das Gelingen von Bildung. In eben diesem Sinne äußerte sich z. B. der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen, bei seiner Keynote auf der Campus Innovation 2013 in Hamburg. Und auch Gesine Schwan hat auf der Campus Innovation 2012 bei ihrem Impulsvortrag zur Öffnung der Hochschule gesagt, elearning sei sicher wichtig in einer Gesellschaft, die so stark von digitalen Medien geprägt sei, aber sie selber hielte doch die zwischenmenschliche Begegnung für Bildungs prozesse für wichtiger und könne etwas salopp wiedergegeben eigentlich nichts mit elearning anfangen. Derartige Äußerungen machen deutlich, warum es für uns auch heute noch wichtig ist, immer wieder zu klären, was wir unter elearning verstehen bzw. welches Selbstverständnis als serviceorientiertes elearning-netzwerk an einer Präsenz-

112 universität unserer Arbeit zugrunde liegt. Der Begriff elearning ist hier, wie bereits angedeutet, nicht unbedingt immer zielführend, ist er doch allzu oft auch negativ konnotiert jedoch gibt es bisher noch keinen wirklich griffigen Begriff, der das beschreibt, was wir machen: Wir bieten auf zentraler Ebene und vor allem auch auf der Ebene der Fakultäten und damit in enger Abstimmung mit den Anforderungen der Fachkulturen einen sehr breit gefächerten Support für den Einsatz digitaler Medien in der Lehre an. Das elearning-büro der Jura-Fakultät hat sich aufgrund der Schwierigkeiten mit dem Begriff elearning bereits umbenannt in Büro für Neue Medien in der Lehre. 110 Petra Grell hat in ihrem Vortrag mit dem Titel Digitaler Bildungsraum Hochschule Perspektiven zwischen wiedererwachter Faszination und nüchterner Routine auf der Campus Innovation 2013 bemängelt, dass es durch elearning neben der Vernachlässigung der bildenden Begegnung auch zu einer Vernachlässigung der Didaktik kommen kann, frei nach dem Motto: Hier habt ihr die Materialien, aber kümmert euch selber darum, wie ihr euch damit auseinandersetzt. Sie hat aber auch gefordert, dass realitätsangemessene Konzepte für Bildungsräume geschaffen werden müssen und hat damit genau das angesprochen, was uns als elearning-netzwerk der Universität Hamburg auch am Herzen liegt: Wir arbeiten bereits seit zehn Jahren erfolgreich daran, unsere Universität, die seit jeher eine Präsenzuniversität ist, so mit weiterzuentwickeln, dass aktuelle Medien, aktuelle Kommunikations- und Präsentationsformen, aktuelle Formen der Informationsverarbeitung, kurz gesagt, ein sinnvoller Einsatz digitaler Medien in den unterschiedlichsten Lehr- und Lernsituationen befördert wird. Und wir entwickeln gemeinsam mit Lehrenden sinnvolle didaktische Konzepte, in denen auch aber nicht nur! digitale Medien eingesetzt werden. Gründe dafür, warum es wichtig ist, digitale Medien in Lehr- und Lernprozesse zu integrieren, gibt es einige, kurz zusammengefasst lässt es sich vielleicht in Anlehnung an die Worte von Gesine Schwan sagen: Wir leben in einer Gesellschaft, die immer stärker in allen Bereichen von digitalen Medien durchdrungen wird. Und eine Universität, die Bildung nicht losgelöst von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anbieten möchte, muss auch digitale Medien in Lehr- und Lernprozesse integrieren und dies gelingt uns bereits seit Langem, auch ohne die so notwendige bildende Begegnung von Lehrenden und Lernenden zu vernachlässigen. Lehre im Fokus die Arbeit des Netzwerks Nachdem wir nun geklärt haben, wie unser Verständnis von elearning aussieht, wollen wir die Rolle der Supportstrukturen an der Universität Hamburg näher betrachten. Im Zentrum steht für uns die Lehrperson (Abb. 1). Für sie existiert eine Reihe von Aufgaben- und Handlungsfeldern im Lehr-/Lern-Kontext, beispielsweise

113 Vorträge halten, Materia lien verteilen, Gruppenarbeit organisieren, Lernerfolg rückmelden, Prüfungen durchführen und Ähnliches. In diesen Handlungsfeldern kann der Einsatz digitaler Medien Vorteile bieten. Wenn die Möglichkeiten des Präsenzunterrichts ausgeschöpft sind oder manche Abb. 1: Die Lehrperson mit ihren Aufgaben- und Aufgaben sehr aufwendig Handlungsfeldern im Lehr-/Lern-Kontext werden, kann durch den Einsatz geeigneter Technologien die Arbeit sehr erleichtert oder die Qualität der Lehre erhöht werden. Möchten Lehrende sich über das Potenzial des Einsatzes digitaler Medien in ihrer Lehre informieren, so finden sie in ihrer Fakultät im elearning-büro eine erste Anlaufstelle. 111 Die elearning-büros bieten Lehrenden eine Reihe von Dienstleistungen. Diese reichen von fachspezifischer Beratung, individueller Schulung und Support zu Technik und Didaktik über Produktion von Beispielen, Templates und Lehr medien bis zur Evaluation und Gewährleistung der Nachhaltigkeit implementierter elearning-szenarien. Sie stehen hierbei als Brücke zwischen didaktischen Anforderungen und technischen Möglichkeiten und vermitteln in dieser Rolle zwischen Lehrenden und Technik- Anbietern. Schließlich informieren sie die Fakultätsleitung über elearning-aktivitäten und Entwicklungen. An der Universität Hamburg hat sich im Laufe der letzten Jahre ein elearning- Netzwerk entwickelt (Abb. 2). In diesem Netzwerk stehen die dezentralen elearning-büros in Abb. 2: Das elearning-netzwerk der Universität Hamburg

114 den Fakultäten möglichst nah an der Lehrpraxis der jeweiligen Fächerkultur. Das Zentrale elearning-büro ist Ansprechpartner für zentrale Einrichtungen und das Präsidium sowie Second-Level-Support für die eingesetzten Lernplattformen. Um dieses engere Netzwerk gesellen sich das Regionale Rechenzentrum, das Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, das Präsidium, das Universitätskolleg, die Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung sowie das Multimedia Kontor Hamburg. In regelmäßigen Treffen des engeren und erweiterten elearning-netzwerks findet ein reger Austausch zur strategischen Planung des Angebots und Weiterentwicklung der elearning-technologien statt. Die Netzwerk-Partner unterstützen sich gegenseitig und initiieren gemeinsame Projekte, Lehr- und Service-Angebote. Der Lange Weg zum Netzwerk 112 Mit der Förderung Neue Medien in der Bildung startete im Jahr 2000 auch an der Universität Hamburg mit zwölf Projekten die engagierte Entwicklung von elearning-lösungen für die Hochschullehre. Einige der Projekteresultate existieren noch heute und werden regelmäßig genutzt. Aufbauend auf einer Förderinitiative der Bund-Länder-Kommission wurde an der Arbeitsstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung 2002 das Kursangebot OLIM, Online lernen im Management entwickelt. Fast zeitgleich mit OLIM wurde das Sondermittelprogramm elearning und Multimedia in der Hochschule der Freien und Hansestadt Hamburg gestartet. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, wurde im OLIM-Projekt entschieden, den Aufbau des zentralen elearning-supports am Regionalen Rechenzentrum für alle Hamburger Hochschulen zu unterstützen, sodass 2003 mit der Einführung eines zentralen Learning-Management-Systems auch eine halbe Supportstelle eingerichtet werden konnte. Abb. 3: Der Weg zum elearning-netzwerk der Universität Hamburg Im Rahmen des Hamburger Sondermittelprogramms wurde zunächst in erster Linie die Erstellung von Content für die Lehre gefördert. Erst in der dritten Förderphase ging es um die Etablierung und Verstetigung von Service-Strukturen, ähnlich wie bei den vorgelagerten Förderphasen

115 durch das BMBF. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Strukturprojektes KOOP ist insbesondere das Teilprojekt Awareness zu nennen, das unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Schulmeister die Wahrnehmung für elearning in verschiedenen Fachbereichen durch eine Reihe von Workshops, Beratungen und begleitenden Initiativen gestärkt hat. So war der Aufbau eines Zentralen elearning-büros an der Universität Hamburg und dezentraler elearning-büros an den Fakultäten der nächste konsequente Schritt und wurde in den ersten zwei Jahren als elbase- Projekt durch das Hamburger Sondermittelprogramm gefördert. Ebenfalls gefördert wurde das Projekt epush, das innerhalb der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft mit unterschiedlichsten Teilprojekten den Einsatz digitaler Medien, aber auch die Vernetzung der Mitglieder der Fakultät vorangetrieben hat. Mit dem Auslaufen der Projekte elbase und epush sind die Akteure enger zusammengerückt und es wurde das Netzwerk elearning gegründet. Über einen Zeitraum von fünf Jahren wurde elearning an der Universität Hamburg allein durch Studiengebühren finanziert. Mit der stetig steigenden Nutzung der elearning-dienste und Services der elearning-büros ist es schließlich gelungen, die Strukturen basierend auf einem Präsidiumsbeschluss durch Überführung in den Haushalt zu verstetigen. Somit ist elearning an der Universität Hamburg nach zehn Jahren kein Projekt mehr. Lehrende können sich auf nachhaltige zukunftssichere Supportleistungen verlassen und auf unseren Strukturen ihre elearning-szenarien weiter aufbauen. 113

116 114

117 Dr. Angela Peetz, Maximilian Behrmann, Willi Ceschinski, Dr. Remmer Sassen epraxis ein Projektkurs für Studierende: erste Erfahrungen 1. Einleitung Das Ziel der Lehrveranstaltungen des Zentralen elearning-büros Virtuelle Kompetenzen I und II ist es, Studierende zu befähigen, elearning-szenarien in der Lehre selbst zu entwickeln und somit zusammen mit Dozent/-innen das Lehrangebot der Universität Hamburg gezielt zu verbessern. Aufbauend auf dem Online-Seminar Virtuelle Kompetenzen I Vom elearner zum etutor ermöglicht der Projektkurs Virtuelle Kompetenzen II Vom Konzept zur Praxis Studierenden, Lehrveranstaltungen im eigenen Studiengang mitzugestalten und zu innovativen Veränderungen beizutragen. Im Fokus des ersten studentischen Pilot projekts stand dabei die Phase des Selbststudiums. Die Integration von elearning-elementen hatte das Ziel, die Lernmotivation der Studierenden zu steigern und ihr Lernverhalten positiv zu beeinflussen sowie einen zusätzlichen Zugang zum Lernstoff jenseits von Vorlesung, Tutorium und Lehrbüchern zu bieten. Der folgende Beitrag beinhaltet die Aufgabenverteilung, das Zusammenwirken und die Erfahrungen der Verfasser im Rahmen des Projektkurses Virtuelle Kompetenzen II Vom Konzept zur Praxis. Dieses praktisch umgesetzte Pilotprojekt bestand in der eigenständigen Implementierung eines elearning-begleitkurses in einer Großveranstaltung im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg ( Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2013) in Kooperation mit dem Zentralen elearning-büro und dem verantwortlichen Lehrenden des Lehrstuhls für Revisions- und Treuhandwesen. Betrachtung finden dazu organisatorische, didaktische und technische Aspekte in der Planungs- und Durchführungsphase sowie eine Reflexion des Projektverlaufs und der Evaluation sergebnisse elet und epraxis elearning-qualifizierungen für Studierende 2.1 elet Im Einstiegsseminar Virtuelle Kompetenzen I Vom elearner zum etutor (elet) erhalten Studierende im grundständigen Studium eine erste umfangreiche Online-Qualifizierung. Soweit im jeweiligen Studiengang anerkannt, können drei Leistungspunkte im ABK- oder freien Wahlbereich angerechnet werden. Der Kurs wird fast vollständig online durchgeführt. Es gibt jedoch eine umfangreiche Startund eine Abschlusspräsenz. Neben dem Kennenlernen von elearning-werkzeugen, insbesondere dem Learning-Management-System OLAT, geht es um grund-

118 sätzliche didaktische Methoden und Fähigkeiten sowie soziale Kompetenzen in der virtuellen Zusammenarbeit. Das Online-Seminar gliedert sich in folgende thematische Blöcke: 1. Ankommen und OLAT kennenlernen 2. Virtuelle Teamarbeit und Lernstile 3. Moderation 4. Feedback und Motivation 5. Methoden und elearning 6. Die eigene Lerneinheit Prüfungsleistung und praktisches Arbeitsziel des Kurses ist die Konzeption und Umsetzung einer eigenen Lerneinheit zu einem vorgegebenen Thema im Team. Dabei geht es nicht um die Erstellung von Inhalten, die als Grundlage bereit gestellt werden, sondern um die Vermittlung dieser Inhalte an die Kommiliton/- innen mit den Methoden, die im Online-Seminar erlernt wurden. 116 Das Konzept des Online-Seminars basiert auf der aktiven Mitarbeit der Studierenden. Aufbauend auf kurzen Lehrtexten werden konkrete Aufgaben gestellt, die z. B. in Form einer Forendiskussion umgesetzt werden. Außerdem gibt es in jeder Phase Aufgaben, die im Team zu lösen sind und auf die eigene Lerneinheit hinführen. Im Zentrum des Online-Seminars stehen die Teilnehmenden mit ihren Ideen, Erfahrungen, Wissen und Ansichten. So wird z. B. über die Lernerfahrung im eigenen Studienkontext diskutiert und so der fachübergreifende Diskurs gefördert. 2.2 epraxis Im Projektkurs Virtuelle Kompetenzen II Vom Konzept zur Praxis können Studierende ihre elearning-kompetenzen durch die praktische Umsetzung eines elearning-projektes weiter ausbauen. Dabei haben sie die Möglichkeit, eine reale Lehrveranstaltung möglichst im eigenen Studiengang mit einem Online-Konzept und digitalen Medien zu verändern. Als Projektpartner ist daher die verantwortliche Lehrkraft bei der Planung und Beratung eng einbezogen und muss bereit sein, sich auf den Einsatz digitaler Medien einzulassen. Die Umsetzung des Projektkurses epraxis erfolgt durch begleitende Workshops und Kolloquien, die inhaltlich auf die Anforderungen der Projekte abgestimmt werden. Als Prüfungsleistung wird ein projektbegleitendes eportfolio geführt. Für diese Kursanteile werden zwei Leistungspunkte angesetzt. Je nach Umfang des Projektes können Studierende insgesamt sechs oder neun Leistungspunkte erlangen. Die Betreuung der epraxis-projekte erfolgt durch das Zentrale elearning-büro.

119 3. epraxis erste Erfahrungen 3.1 Motivation und Zielsetzung Die Motivation der studentischen Teilnehmer am Projekt-Pilot-Kurs ( Maximilian Behrmann/Willi Ceschinski) begründet sich zunächst mit der erfolgreichen Teilnahme am elet, in welchem die benötigten Grundlagen vermittelt wurden. Zudem haben die Möglichkeit zur Umsetzung eines eigenständigen elearning-kurses und die damit verbundene (Um-)Gestaltung einer Lehrveranstaltung im eigenen Studien gang zur Motivation beigetragen. Letztlich sind die enge Zusammenarbeit mit einem Dozenten sowie die besondere Herausforderung der Projektdurchführung in einer Großveranstaltung anzuführen. Mit der Integration von elearning-ansätzen in eine Massenveranstaltung soll dem Lernverhalten der Studierenden entgegengewirkt werden. Eigene Lern- und Lehrerfahrungen haben gezeigt, dass viele Studierende auf kurzfristiges und zumeist unzureichendes Lernen kurz vor den Semesterabschlussklausuren ausgerichtet sind. Dieses Lernverhalten spiegelt sich oftmals in den Klausurergebnissen wider. Mit dem elearning-angebot soll die Lernmotivation erhöht und kontinuierliches Lernen gefördert werden Planungsphase und Umsetzungsphase Der Projektkurs gliederte sich in eine Planungs- und eine Umsetzungsphase. Im Rahmen der Planungsphase bestand zunächst eine Herausforderung darin, einen Dozenten zu finden, der sich bereit erklärt, einen Teil seines Verantwortungsbereichs auf Studierende zu übertragen. Aufgrund der Tätigkeit als studentische Hilfskräfte und Tutoren am Lehrstuhl für Revisions- und Treuhandwesen bestand eine gewisse Nähe zu lehrenden Dozent/-innen. Dr. Remmer Sassen hat sich auch aufgrund seiner eigenen elearning-lehrerfahrungen von dem Projektkurs begeistern lassen. Als Lehrveranstaltung wurde die Großveranstaltung (1024 angemeldete Teilnehmer/-innen) im Bachelorstudiengang Kosten- und Leistungsrechnung (Vorlesung (1 SWS) mit 24 parallelen Präsenztutorien (1 SWS)) gewählt. Der Online-Begleitkurs wurde auf der Plattform Online Learning And Training (OLAT) umgesetzt und stellt eine Ergänzung zur Vorlesung und den Tutorien dar. Weitere Bestandteile im Rahmen der Planungsphase waren die Entwicklung des didaktischen Konzepts sowie die Erstellung der Lernumgebung auf OLAT. Begleitet wurde die Planung von Präsenzterminen im epraxis-kurs, welcher von Dr. Angela Peetz geleitet wurde. Inhalt der Präsenztermine waren u. a. Workshops, Methoden- Diskussionen sowie Berichte und Feedbacks zum Projektverlauf. Wie in Abb. 1 dargestellt, gliedert sich die Umsetzungsphase in drei Phasen. Jede Phase beinhaltet zwei Selbsttests, mit denen die Studierenden ihren eigenen Lernfortschritt kontrollieren können. Diese können beliebig oft wiederholt wer-

120 13. Mai Test Juni Test Juli Test Phase I Phase II Phase III den und die Ergebnisse stehen ausschließlich dem 1. Vorlesung Lernenden zur Verfügung. April Mai Juni Juli Am Ende jeder Phase Abb. 1: Darstellung der Umsetzungsphase im Sommersemester 2013 steht ein Abschlusstest zur Verfügung, welcher lediglich je einmal durchgeführt werden kann. Sofern eine bestimmte Punktzahl in allen drei Abschlusstests erreicht wurde (60 von 120 Punkten), bestand die Möglichkeit, eine Aufwertung um einen Notenschritt (0,3 0,4) in der Semesterabschlussklausur zu erhalten, sofern die Klausur mit einer ausreichenden Leistung abgeschlossen wurde. Hiermit sollte ein Anreiz geschaffen werden, an Phase Inhalt Idee Reflexion 0 Grundlegende Informationen für Studierende Ablaufplan I II III 2 Selbsttest 1 Test 2 Selbsttest 1 Test 2 Selbsttest 1 Test Abb. 2: Umsetzungsphase Gewöhnung an die Lernumgebung Probetests zur Gewöhnung an die Testumgebung Lernen über Selbsttests Motivation von Beginn an Abschlusstest: Zeitrestriktion pro Aufgabe Test-Zeitraum 3 Tage Abschlusstest: 2 Blöcke mit zeitl. Restriktion pro Block Test-Zeitraum 3 Tage Nachzüglerinnen: viel Arbeit mit dem nachträglichen einpflegen in die Lernumgebung technische Probleme erwägen Krisenmanagement planen Längere Öffnung für Abschlusstests zulassen Feedback der erstellten (Selbst)Tests Restriktionen in Tests überdenken Semesterverlauf beachten (Klausuren-Phase der Studierenden) dem freiwilligen Zusatzangebot (elearning-begleitkurs) teilzunehmen. Die tabellarische Übersicht stellt die einzelnen Phasen mit ihren Inhalten, den zugrunde liegenden Ideen im Rahmen der Umsetzung sowie entsprechenden Reflexionen aufgrund aufgetretener Probleme oder erhaltenen Feedbacks schematisch dar. 3.3 Kursevaluation Im Anschluss an die Veranstaltung wurde eine Kursevaluation durchgeführt. Diese bezog sich auf die Vorlesung, die begleitende Übung und auf den elearning- Begleitkurs. Im Folgenden sollen ausgewählte Fragestellungen und die dazugehörigen Ergebnisse im Hinblick auf den Begleitkurs präsentiert werden. An der Evaluation haben 176 Studierende (n=176) teilgenommen. Neben demografischen Daten wurden einleitend bisherige elearning-erfahrungen abgefragt. Die Befragung ergab zunächst, dass 56 % der teilnehmenden Studierenden zuvor keinerlei Erfahrung mit elearning hatten. Dieses Ergebnis ist mithin nicht verwunderlich, da es sich bei dem Großteil der befragten Studierenden um Bachelor- Studierende im zweiten Semester handelte. Ferner empfanden 92,5 % der Teilnehmer/-innen den elearning-begleitkurs insgesamt als sinnvoll. Zudem sahen

121 78,2 % die absolvierten Selbst- und Abschlusstests als gute Vorbereitung auf die Abschlussklausur. Insgesamt wurde der ebegleitkurs von den Studierenden mit einer Schulnote von 1,98 bewertet. 4. epraxis aus Sicht des betreuenden Dozenten Wie bereits oben erwähnt, konnte der betreuende Dozent (Dr. Remmer Sassen) aufgrund eigener elearning-lehrerfahrungen Konzepte in kleinen Schwerpunktveranstaltungen (ca. 100 Teilnehmer/-innen) 1 motiviert werden, die Veranstaltung Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2013 als Pilotobjekt zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung eines elearning-projekts in dieser Massenveranstaltung mit ca Teilnehmer/-innen stellte insofern eine besondere Herausforderung dar, die überhaupt nur durch die Unterstützung von Maximilian Behrmann und Willi Ceschinski im Rahmen des epraxis-pilotprojekts bewältigt werden konnte. Zudem wurde das Konzept durch das elearning-förderprogramm der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg unterstützt (Projekttitel: Von Studierenden für Studierende Erstmalige Implementierung eines elearning-anteils in der Vorlesung Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2013). Gerade die Massenveranstaltung beinhaltet verschiedene Herausforderungen, die zu beachten waren. Hierbei handelte es sich unter anderem um die Konzeptentwicklung, technische Fragestellungen oder aber die Online-Kommunikation mit den Studierenden, bspw. im Rahmen einer virtuellen Sprechstunde. Im Ergebnis spiegelt sich der Erfolg des Projekts auch in den Klausurergebnissen wider. So konnte für die Studierenden, die freiwillig am Online- Begleitkurs teilgenommen haben, ein signifikant besseres Klausurergebnis festgestellt werden. Klausurergebnisse Semestertermin Anzahl in % Klausurnote Gesamtnote (bereinigt) Alle Teilnehmer ,0% 3,16 2,94 Teilnehmer mit Aufwertung ,6% 2,97 2,70 Teilnehmer ohne Aufwertung ,4% 3,89 3,89 Klausurergebnisse Ferientermin Anzahl in % Klausurnote Gesamtnote (bereinigt) Alle Teilnehmer ,0% 3,24 3,02 Teilnehmer mit Aufwertung ,8% 3,05 2,74 Teilnehmer ohne Aufwertung 71 28,2% 3,73 3,73 Abb. 3: Klausurergebnisse Fazit Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass epraxis aus Sicht der Projektteilnehmer, der betreuenden Dozent/-innen und der Studierenden einen Erfolg 1 Vgl. etwa Sassen, R./Freidank, C.-Chr.: Blended Learning in der wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulausbildung. Ein Praxisbeispiel an der Universität Hamburg, in: Berendt, B./Voss, H.-P./ Wildt, J. (Hg.): Neues Handbuch Hochschullehre, Ergänzungslieferung März 2010, D 3.17, S. 1 18

122 120 auf ganzer Linie darstellt. Der ebegleitkurs wurde von den Studierenden positiv angenommen, was anhand der Evaluationsergebnisse und positiver persönlicher Feedbacks abgeleitet werden kann. Nicht zuletzt hat die Analyse der Klausurergebnisse gezeigt, dass der ebegleitkurs zu signifikant besseren Klausurergebnissen geführt hat. Somit wurden die Ziele das Lernverhalten der Studierenden zu verbessern und kontinuierliches Lernen zu fördern erreicht. Aus Sicht der Projektteilnehmer/-innen hat das Projekt zur persönlichen und fachlichen Entwicklung beigetragen.

123 Tobias Steiner, Nicolai Krolzik Einheitliche (barrierearme) IT-Konzepte für Studium und Lehre IT-Konzepte und darauf aufbauende IT-Lösungen sind aus dem Hochschulalltag nicht mehr wegzudenken. Informationstechnologie dient dabei sowohl der internen Koordination von Studium und Lehre sowie Hochschulprojekten als auch der Kommunikation mit Studierenden, Lehrenden und der interessierten Öffentlichkeit. Das im Oktober 2013 initiierte Teilprojekt 43 des Universitätskollegs widmet sich diesem komplexen Themenfeld und verfolgt als großes Ziel die Vereinheitlichung von im Kontext des Universitätskollegs schon bestehenden und neu zu entwickelnden barrierearmen IT-Lösungen sowie deren Evaluation mit speziellem Fokus auf nachhaltiger Implementierung. Profitieren kann das Teilprojekt hierbei von der Kooperationsvereinbarung, die das Universitätskolleg mit dem Regionalen Rechenzentrum (RRZ) abgeschlossen hat. Das RRZ unterstützt dabei das Teilprojekt 43 auf technischer Ebene, indem es universitäre IT-Infrastrukturen (z. B. virtuelle Server) sowie fachlichen Support bereitstellt. Das RRZ wiederum profitiert von der im Universitätskolleg geleisteten Entwicklungsarbeit, da die hier entstehenden IT-Lösungen durch eine schon früh im RRZ erfolgende Ansiedelung nachhaltig geplant, auch nach einem potenziellen Ende des Projekts weitergeführt und somit im größeren gesamtuniversitären Kontext etabliert werden können. 121 Der Vorteil des Kooperationsmodells liegt auf der Hand: Das Universitätskolleg kann dadurch effektiv und nachhaltig die (Weiter-)Entwicklung und Vereinheitlichung schon bestehender und neuer barrierearmer IT-Strukturen vorantreiben, da es den Umweg über externe Test-Umgebungen vermeiden und das vorhandene Expertenwissen im RRZ effizient nutzen kann. Ab Anfang 2014 wird die enge Kooperation zwischen RRZ und Universitätskolleg durch Schaffung einer von beiden Betriebseinheiten paritätisch finanzierten IT-Stelle weiter vertieft wer-

124 den, wobei auch hier der Nachhaltigkeitsgedanke ausschlaggebend ist, da der Mitarbeiter die Vielzahl der zu entwickelnden IT-Lösungen auf technischer Ebene begleiten und administrieren wird. Um zu analysieren, welche IT-Lösungen von den mehr als 40 Teilprojekten des Universitätskollegs genutzt werden, wurden in einem ersten Schritt der Bestand ermittelt und daraus resultierend mehrere Arbeitsbereiche definiert. Im Herbst 2013 lud das Teilprojekt 43 dazu alle interessierten Parteien zu insgesamt sechs Abstimmungstreffen ein, an denen neben vielen Teilprojekt-Mitarbeiter/-innen die universitäre Präsidialverwaltung mit den Abteilungen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Abt. 2) sowie Studium und Lehre (Abt. 3), das zentrale elearning-büro und die elearning-büros der Fakultäten teilnahmen. Diese Treffen dienten der Vorstellung der identifizierten Arbeitsbereiche, zudem wurden mit den anwesenden Parteien Bedarfe, Vorschläge und Wünsche zur Erweiterung und Anpassung der Tätigkeitsfelder auch Kleinstprojekte genannt gesammelt, welche im Folgenden kurz vorgestellt werden. 122 Kleinstprojekt Layouts Das Kleinstprojekt mit dem vagen Titel Layouts ist wohl der umfassendste aller Teilbereiche. Als großes Ganzes beinhaltet die Zielsetzung die Identifikation und Erstellung notwendiger Layoutvorlagen sowie entsprechende Dokumentation in mindestens zwei Sprachen (DE/EN) für eingesetzte Webtools an der Universität Hamburg sowie die Definition eines Wartungskonzeptes für die Universität Hamburg/RRZ. Im ersten Workshop des Kleinstprojekts Layouts wurde die Auswahl von Webtools in der Gruppe der Anwesenden diskutiert. Neben der Weiterentwicklung der am Universitätskolleg eingesetzten Tools Piwik, LimeSurvey, WordPress und CommSy wurde die Layout-Anpassung der Produkte OLAT, PM-Wiki (als Teil von CommSy), Onyx, Adobe Connect und Lecture2Go als wünschenswert notiert. Bei der Anpassung des WordPress-Layouts an das universitäre Corporate Design wurde die Entwicklung eines Themes der Universität Hamburg beschlossen diese Entwicklung kann zudem Synergien durch die Nutzung schon bestehender Entwürfe seitens der EPB-Fakultät sowie Abt. 3 und Abt. 2 der Präsidialverwaltung herstellen. Das entwickelte Theme wird später auch auf der neu zu schaffenden Blogfarm eingesetzt und soll in der technischen Entwicklungssicherung am RRZ verankert werden. Die Weiterentwicklung eines Layouts für CommSy wurde beschlossen und wird seitdem stetig und im engen Kontakt mit der externen Entwicklerstelle ( effective webwork GmbH) vorangetrieben. Zudem wurde die Erstellung sog. Produkt-Sites beschlossen, auf denen zentral die wichtigsten Funktionen, Hilfestellungen sowie Kontaktoptionen zu jedem einzelnen Webtool präsentiert werden.

125 Kleinstprojekt LimeSurvey Eng verknüpft mit dem Layout-Projekt ist das Kleinstprojekt LimeSurvey. Primäre Zielsetzung ist hier die Etablierung des Test- und Produktivbetriebs des Open- Source-Umfrage-Tools LimeSurvey mit Anbindung an UK-CommSy im Universitätskolleg und längerfristig die entsprechende Etablierung für die gesamte Universität mit Anbindung an CommSy-Instanzen pro Fakultät. Um einen nachhaltigen Einsatz gewährleisten zu können, wird zudem die Definition eines Wartungs- und Betriebskonzepts für die Universität Hamburg/RRZ erfolgen. In enger Kooperation mit externen Expert/-innen und dem Beauftragten der Hamburger Hochschulen für Datenschutz wurden bereits Verfahrensbeschreibung und Risikoanalyse für den Einsatz von LimeSurvey erstellt das UK wird zudem auch für die Kleinstprojekte Piwik und Blogfarm entsprechende Unterlagen entwickeln lassen. Kleinstprojekt Blogfarm Wie bereits erwähnt ist auch das Blog-System WordPress Bestandteil des Teilprojekts 43 und wird hauptsächlich im Kleinstprojekt Blogfarm behandelt. Unter dem Dach dieses Arbeitsbereichs wird zum einen die Ablösung schon an der Universität bestehender WordPress-Landing Pages betrieben, welche in das universitäre CMS FIONA oder, sofern eine Blog-Funktionalität weiterhin vonnöten ist, in eine zu etablierende Blogfarm überführt werden sollen. Zum anderen ist genau diese zu etablierende Blogfarm Bestandteil des Kleinstprojekts. Geplant ist hier der Aufbau zweier Blogfarms nach dem Modell-Vorbild der Freien Universität Berlin (siehe FU Berlin: und der erfolgreiche Produktivbetrieb für das Universitätskolleg sowie die Etablierung des Testbetriebs im gesamtuniversitären Kontext. Zudem ist die Entwicklung eines Wartungs- und Betriebskonzepts für das Universitätskolleg und, darauf folgend und auf den Erfahrungen dort aufbauend, für die Universität Hamburg geplant. Des Weiteren bestehen Verknüpfungen zwischen WordPress und CommSy, welche bei der Entwicklungsarbeit im Kleinstprojekt Blogfarm mitgedacht werden. 123 Im Rahmen des ersten Arbeitstreffens zum Kleinstprojekt wurden das Thema Blogfarm rege diskutiert und der Erfahrungsschatz insbesondere des *mms-büros der EPB-Fakultät mit eingebracht, da dort auf Fakultätsebene schon eine Blogfarm betrieben wird. Insbesondere stand die Form der Installation (WP-MultiUser vs. selbst verwaltete Indidvidual-Installationen mit dahinter liegendem Verwaltungstool) zur Diskussion. Zur abschließenden Entscheidungsfindung werden 2014 zwei Testsysteme installiert und evaluiert werden. Außerdem wurde die Notwendigkeit der Entwicklung eines UHH-Themes zum Zwecke der Layout-Anpassung (s. o.) hervorgehoben.

126 Zudem wurde im Rahmen des Kleinstprojekts Blogfarm ein Austauschtreffen mit der Freien Universität Berlin organisiert, auf dem erste Kontakte zu Projekten innerhalb des Qualitätspakts Lehre und dem CeDis-Team, welches an der FU Berlin die Modell-Blogfarm betreibt, geknüpft werden konnten. Im Laufe dieser ersten Kontaktaufnahme, die am 1. November 2013 in Berlin stattfand, wurde vereinbart, 2014 einen Folge-Workshop in Hamburg zu organisieren, bei dem in größerer Detailtiefe u. a. auf Entwicklungsschritte, Fragen und Erfahrungen in Bezug auf Aufbau und Betrieb einer Blogfarm eingegangen werden kann. Kleinstprojekt Assessments 124 Auch zum Kleinstprojekt Assessments fand Ende 2013 ein erstes Arbeitstreffen statt. Bei diesem Treffen wurde vereinbart, dass das Kleinstprojekt, welches die Schaffung einer gemeinsamen Basis an Funktionalitäten und deren zukünftige Umsetzung für unterschiedliche Self-Assessment-Ansätze in Projekten der Universität Hamburg zum Ziel hat, eine Übersichtsseite der an der Universität existierenden Self-Assessment-Angebote in FIONA beauftragt. Geplant ist zudem die Erstellung eines Migrationskonzepts von bestehenden CMS-Lösungen wie Joomla! hin zu FIONA oder WordPress, um auch hier nachhaltige Strukturen durch vereinheitlichte Systeme gewährleisten zu können. In einer ersten Bestandsaufnahme wurden neben den dahinterliegenden CM-Systemen die Tools Adobe Captivate, Moodle und Articulate Storyline genannt, welche bei der Erstellung des Migrations konzeptes mitgedacht werden. Kleinstprojekt Piwik An der Universität Hamburg wird schon seit Längerem das User Tracking Tool Piwik als datenschutzkonforme Alternative zum bekannten Tool Google Analytics eingesetzt. Das Kleinstprojekt Piwik hat dementsprechend das Ziel, den Produktivbetrieb von Piwik im Universitätskolleg in Anbindung an FIONA sowie einen Testbetrieb für die gesamte Universität Hamburg mit entsprechendem Wartungs- und Betriebskonzept für das Universitätskolleg und, darauf aufbauend, für die Universität Hamburg zu etablieren. Zur effizienten Nutzung von Piwik wird zudem eine Produkt-Site (s. o.) erstellt. Kleinstprojekt Portal Das Kleinstprojekt Portal nimmt die Forderungen der im Universitätskolleg tätigen Projekte der Schreibwerkstätten sowie des Sprach-Tandems nach einer softwarebasierten Verwaltungslösung zum einfachen Matching von Projektteilnehmenden auf. Die durch das MMKH entwickelte social platform-lösung

127 wurde als passendes Tool identifiziert und soll im UK für den Einsatz in den Schreibwerkstätten bzw. im Mentorenprogramm und bei PIASTA getestet werden. Die Schreibwerkstätten haben das Tool ausprobiert und als Austauschplattform für aktuelle und ehemalige Teilnehmende als hilfreiche Unterstützung bewertet. Eine Nutzung für die Vermittlung von Sprachtandems bei PIASTA erscheint ebenfalls sinnvoll. Ende 2013 wurde mit der technischen Realisierung der Installation begonnen: Es wurden Systemanforderungen geprüft und die grundlegenden Server-Spezifikationen abgestimmt wird das Tool für einen Testbetrieb eingerichtet und den Zielgruppen zur Verfügung gestellt. Im stetigen Austausch wird dann sukzessive durch Weiterentwicklungen eine Anpassung an die Bedürfnisse der Teilprojekte erreicht werden werden zwei weitere Kleinstprojekte (SchulCommSy und Informationsflussstabilität) ebenfalls vorangetrieben werden. Kleinstprojekt Eingangsstudium Zu guter Letzt ist noch das Kleinstprojekt Eingangsstudium zu nennen: Hier liegt die Zielsetzung in der Sammlung und Präsentation vorhandener akademischer Angebote zur Themenstellung Nachhaltigkeit und Studieneingangs phase, die im Rahmen einer gut auffindbaren und intensiv beworbenen Präsentation im Web gebündelt werden. Im Herbst 2013 fand ein erstes Arbeitstreffen statt, in dem insbesondere die Tätigkeiten des Kompetenzzentrums Nachhaltige Universität (KNU) hervorgehoben wurden und eine weitergehende Kooperation zwischen Universitätskolleg/Teilprojekt 43 und KNU als wünschenswert eingestuft wurde. Des Weiteren wurde die Schaffung einer Übersichtswebsite inkl. Veranstaltungsdatenbank mit allen Angeboten zu Nachhaltigkeit und Studieneingangsphase im universitären CM-System FIONA begrüßt und die Projektleitung dazu ermuntert, dieses Feld aktiv weiter zu verfolgen. 125 Fazit Im Ganzen gesehen erwiesen sich die ersten Monate der Arbeit im komplexen Feld der nachhaltigen und barrierearmen IT-Konzepte für Studium und Lehre als hochinteressant und fruchtbar. Es konnten Kontakte über alle Fakultäten und Bereiche und zur FU Berlin geknüpft und verfestigt werden, sodass 2014 jetzt schon verspricht, ein erfolgreiches Jahr zu werden.

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129 Trends in der IT-gestützten Hochschulverwaltung 127

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131 Hans Pongratz CIO-Strukturen im Wandel Hochschul-IT ist erfolgskritisch, Hygienefaktor und Kostentreiber. Die Hochschule der Zukunft benötigt eine effiziente und dabei dennoch sichere Informations- und Kommunikationsinfrastruktur als Grundlage für Lehre, Forschung und Administration auf höchstem Niveau. Die Technische Universität München (TUM) führte 2001 als erste deutsche Hochschule die Rolle des Chief Information Officers (CIO) im Rang eines Vizepräsidenten ein. In den folgenden Jahren wurde die Vision und gleichzeitige IT-Strategie der Digitalen Hochschule geprägt und die IT-Governance-Struktur stetig weiterentwickelt. Dieser Beitrag basiert auf dem Vortrag CIO-Strukturen im Wandel des Autors im Rahmen der Campus Innovation 2013 in Hamburg und stellt verschiedene CIO-Modelle an Hochschulen, internationale Trends und die Erfahrungen der TUM vor. Hochschulen im Wandel 129 Alles fließt (panta rhei, griechisch πάντα ῥεῖ) lautet schon ein Aphorismus aus der Antike. Im Kontext der Hochschul-IT verändern sich die Nutzergruppen, die Infrastruktur, das Personal, die Ausrichtung (Forschung vs. Verwaltung), die Hochschule als Ganzes und die zur Verfügung stehende Technologie. Auch darf Verwaltungs-IT nicht einfach mit Forschungs-IT gleichgesetzt werden, da es eine Reihe von unterschiedlichen Anforderungen gibt, z. B. bzgl. Verfügbarkeit, Sicherheit, Kosten, Bedienbarkeit und Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Einrichtungen. Der Bologna-Prozess hat in Deutschland zu einem signifikanten Anstieg der Dokumentationspflicht (Modulbeschreibungen, Diploma Supplement, Transcript of Records ) und der zu verwaltenden Prüfungen geführt, da nun studienbegleitend geprüft wird. Ohne eine zeitgemäße IT-Unterstützung ist dies nicht mehr leistbar. Auch haben sich die technischen Möglichkeiten und daraus resultierend die Ansprüche der Nutzerinnen und Nutzer stark weiterentwickelt. Vor einigen Jahren besaßen Studierende sehr vereinzelt mobile Endgeräte, heute kann festgestellt werden, dass der Trend zum Zweit- und Drittgerät geht, was direkte Auswirkungen auf die benötigten Netzwerk- und Web-Ressourcen hat. An der TUM konnten am (erster Vorlesungstag des Wintersemesters 2013/2014) über Unique User-Zugriffe auf den Webserver des Campus Management Systems TUMonline (www.campus.tum.de) gemessen werden, bei einer Studierendenzahl von ca

132 Den sich ändernden Anforderungen und Schwerpunkten muss als Teil der IT-Governance der Hochschule Rechnung getragen werden. Sie sollten regelmäßig geprüft, transparent diskutiert und in der Folge dann für einen bestimmten Zeitraum beschlossen werden. An der TUM hat sich dies in der Form der Verortung des CIO als Vizepräsident, des CIO/IO-Gremiums und der TUM Agenda IT bewährt. CIO-Strukturen im knappen Überblick 130 Die Kommission für Rechenanlagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2006 in ihren Empfehlungen für 2006 bis 2010 in Bezug auf die IT-Governance einer Hochschule folgende Aussage formuliert: Integriertes Informationsmanagement ist daher zur wesentlichen Aufgabe bei der Planung des Einsatzes moderner Techniken von Information und Kommunikation für die Hochschulen geworden. Eine solche Planung setzt die Position eines Verantwortlichen für Information und Kommunikation als Mitglied der Hochschulleitung (CIO: Chief Information Officer) voraus, wie er in der Wirtschaft und an verschiedenen Hochschulen bereits etabliert ist [ ]. (DFG 2006, 4) 2010 wurde die in Kommission für IT-Infrastruktur umbenannte Kommission wesentlich konkreter und formulierte in den Empfehlungen für 2011 bis 2015 vier mögliche Varianten, welche in der Folge kurz beschrieben werden (DFG 2010, 10). Die Variante Strategischer CIO mit Leitungsfunktion steht für ein Mitglied des Leitungsgremiums einer Hochschule, welches die Verantwortung für das Informationsmanagement übernimmt. Dies kann entweder ein Vizepräsident oder der Kanzler sein. Bei der Variante Strategischer CIO mit Stabsfunktion übernimmt ein IT-Leiter oder ein Hochschullehrer die Rolle der Koordination des Informationsmanagements, meist im Präsidialstab verortet. Ein Operativer CIO liegt vor, wenn der Leiter einer zentralen IT-Einrichtung gleichzeitig das Amt des CIO innehat. Das Modell des kollektiven CIO steht für einen Lenkungsausschuss mit wenigen Mitgliedern, welcher das Amt des CIO ausübt und direkte Entscheidungsbefugnis hat. Auf europäischer Ebene wird beim jährlichen European CIO of the Year -Wettbewerb von CIONET International (http://www.cionet.com/de) in Zusammenarbeit mit INSEAD elab anhand der drei CIO-Kategorien Technology-Driven, Business Process-Driven und Client-Driven unterschieden. Dies macht deutlich, dass zwar die Verortung innerhalb der Organisation wichtig ist, aber das Selbst verständnis und die strategische Ausrichtung des CIO von zentraler Bedeutung sind und wettbewerbsentscheidend sein können.

133 Neben der Verortung, dem Selbstverständnis und der strategischen Ausrichtung des CIO ist die organisationsspezifische Frage Was braucht ein CIO/die CIO-Struktur zum Arbeiten? nachhaltig zu klären. Dazu gehören notwendige Ressourcen, Abb. 1: Kategorien des European CIO of the Year -Wettbewerbs von CIONET eine IT-Governance-Struktur bzw. Richtlinienkompetenz für den CIO, ein starker Rückhalt im Hochschulpräsidium, Freude am Kommunizieren und natürlich Zeit. Im Folgenden werden die IT-Strategie, die Governance-Struktur und good practices der TUM knapp vorgestellt. 131 TUM IT-Strategie, IT-Governance und good practices Als Teil der IT-Strategie wurde das CIO/IO-Gremium eingeführt und über die Jahre weiterentwickelt. Unter Leitung des CIO tagt das Gremium aktuell ca. acht- bis zehnmal im Jahr. Es werden Konzepte für die Optimierung und den Ausbau der Informations- und Kommunikationsstruktur entwickelt, diskutiert und umgesetzt. Mitglieder des Gremiums sind neben dem CIO die Information Officer (IO) der Fakultäten, der Leiter des IT-Servicezentrums sowie einige ständige Gäste. Die CIP/WAP-Koordinierungsgruppe und die AG Softwarelizenzen sind Unterausschüsse des CIO/IO-Gremiums und koordinieren die CIP/WAP-Anträge bzw. campusweite Softwarelizenzen an der TUM. Die IO werden von den Dekanen ernannt und sind diesen berichtspflichtig. Ebenfalls regelmäßig trifft sich der CIO mit Vertretern der Studierenden zu aktuellen IT-Themen. Die Studierenden haben dazu eine eigene IO-Struktur geschaffen. In etwa gleichen zeitlichen Abständen findet das Treffen mit dem Gesamtpersonalrat (GPR) zur Wahrung der Interessen der Beschäftigten bei allen IT-Themen statt. Hier nehmen auch der Leiter des IT-Servicezentrums und der Datenschutzbeauftragte der TUM teil. Seit 2002 setzt die TUM als IT-Strategie das Leitmotiv der Digitalen Hochschule sukzessive um, da eine effiziente und dabei dennoch sichere Informations- und Kommunikationsinfrastruktur die Grundlage für Lehre, Forschung und Administra-

134 Abb. 2: Leitmotiv Digitale Hochschule tion auf höchstem Niveau bildet. Sie umfasst die Bereiche Campus Management, Forschung und Lehre, Infrastruktur und Organisation (vgl. Abb. 2 und Bode 2007). Zentrale Projekte stellen die Fortentwicklung in den einzelnen Bereichen sicher (Übersicht laufender und abgeschlossener Projekte unter 132 Die TUM Agenda IT (s. Abb. 3) dient als Überblick über den Status abgeschlossener (schwarz = im Produktiveinsatz, grau = in Überführung in Regelbetrieb), laufender (blau = in Umsetzung) und geplanter (rot = geplant) Projekte und wird in den Hochschulgremien (CIO/IO-Gremium, Hochschulpräsidium, Erweitertes Hochschulpräsidium und Hochschulrat) diskutiert und fortgeschrieben. Gute Kommunikation ist ein Erfolgsfaktor. Für die IT wird diese durch IT-Newsletter, Informationsveranstaltungen, Workshops und Schulungen sowie regelmäßige ITSZ-Treffen forciert. Auch wurde ein TUM-weites Meldewesen für IT-sicherheitsrelevante Vorfälle und Schwachstellen eingeführt. Als Abb. 3: TUM Agenda IT, Stand Juni 2013 weitere good practice hat sich die Schaffung zentraler IT-Dienste auf hohem Niveau, d. h. mit einer Verfügbarkeit von 99 % bis 99,9 % an 24 h/7 Tage die Woche mit Bereitschaftsdiensten am Wochenende und zentralem IT-Support bewährt. Historisch gewachsene, redundante IT-Dienste konnten Zug um Zug abgebaut werden. Grundlage bildet ein zentraler Verzeichnisdienst, welcher im Rahmen des von 2004 bis 2009 durch die DFG geförderten Projektes IntegraTUM (http://www.tum.de/integratum) aufgebaut werden konnte.

135 Das IT-Portfolio wird im Zusammenspiel mit den IO und dem Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (http://www.lrz.de) sukzessive weiterentwickelt. Service-Level Agreements und IT-Dienstleistungskataloge regeln transparent den Leistungsumfang. Literatur Deutsche Forschungsgemeinschaft, Kommission für Rechenanlagen (Hg.) (2006): Informationsverarbeitung an Hochschulen Organisation, Dienste und Systeme. Empfehlungen der Kommission für Rechenanlagen für , Bonn: DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft, Kommission für IT-Infrastruktur (Hg.) (2010): Informationsverarbeitung an Hochschulen Organisation, Dienste und Systeme. Empfehlungen der Kommission für IT-Infrastruktur für , Bonn: DFG Bode, Arndt/Borgeest, Rolf/Pongratz, Hans (2007): The ICT Strategy of the Technische Universität München. Proceedings of the 13th congress on European University Information Systems (EUNIS 2007), (verifiziert: ) 133

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137 Dr. Yvonne Groening, Frank Klapper, Dr. Markus Toschläger Einblicke in ein Pionierprojekt in NRW das Projekt Plattform zur Vergabe von Praktikumsplätzen (PVP) 1. Praxissemester in der Lehrerausbildung Ausgangssituation und Projektziele Die aktuelle Version des Lehrerausbildungsgesetzes (LABG) für Nordrhein-Westfalen (NRW) aus dem Jahr 2009 legt ein neues Praxiselement in der universitären Lehrerausbildung in Form eines verpflichtenden Praxissemesters für alle Lehramtsstudierenden an nordrhein-westfälischen Hochschulen fest. Dieses Praxis semester wird in Verantwortung von den ausbildenden Hochschulen in Kooperation mit Schulen und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) durchgeführt. Die Verteilung der Studierenden auf die Praktikumsplätze soll mithilfe eines landesweit gleichsinnigen Online-Verfahrens erfolgen. Die übergeordneten Ziele des hier skizzierten Projekts sind daher eine von allen beteiligten Hochschulen gemeinsam getragene Entwicklung des angestrebten Online-Verfahrens, die landesweite Einführung der IT-gestützten Prozesse sowie die Realisierung eines gemeinsamen Betriebs der Online-Plattform. Hierzu bedarf es landesweit harmonisierter Prozesse für die Abwicklung des Praxis semesters, eines Konsens über die spätere regelhafte Durchführung des Verfahrens sowie kooperativer Strukturen, die die Durchführung ermöglichen und stützen. Das Erreichen der Grundausbaustufe des Verfahrens mit einer entsprechenden Softwareunterstützung muss zwingend zum Quartal IV/2014 erfolgen. 135 Die Kooperation involviert alle zwölf lehrerausbildenden Hochschulen in NRW, fünf Bezirksregierungen, über 30 ZfsL und über 6500 Schulen. Ebenso sind das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) beteiligt. In der vollen Ausbaustufe der Praktikumsvergabe werden über das Online-Verfahren rund 7500 Studierende pro Jahr nach fachlichen und geografischen Merkmalen auf Praktikumsplätze verteilt. Die Herausforderungen des Projekts lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Für die Kooperationsbeteiligten stellt das Projekt eine Bewährungsprobe im Bereich übergreifender Geschäftsprozesse und IT-Verfahren dar und hat daher hohe politische Relevanz. Die Vielzahl von Prozessbeteiligten und Stakeholdern bedarf hoher Aufmerksamkeit. Es besteht ein stark begrenzter Zeitrahmen, da die Grundausbaustufe verpflichtend zum Quartal IV/2014 erreicht sein muss. Der Zeitraum für Entwicklung, Test und Einführung der Plattform beschränkt sich auf knapp ein Jahr.

138 Die sehr hohe Anzahl an Stakeholdern und die Anforderung einer NRW-weiten Lösung begründen ein derzeit einmaliges Kooperationsprojekt, das aufgrund der bestehenden Hochschulfreiheit auf dem freiwilligen Konsens der beteiligten Universitäten basiert. Aufgrund der enormen Komplexität und der vielfältigen Herausforderungen wird das Projekt durch ein professionelles Projektcontrolling der myconsult GmbH begleitet. Der DV-ISA (Arbeitskreis DV-Infrastruktur) hat die Initiierung, Beauftragung, Begleitung und das übergeordnete Controlling des Kooperationsprojekts übernommen. 2. Bausteine für die erfolgreiche Projektdurchführung In enger Abstimmung mit allen beteiligten Interessengruppen hat die myconsult GmbH ein Projektvorgehen entwickelt, das die oben genannten erfolgskritischen Herausforderungen adäquat berücksichtigt. Einige Bausteine daraus werden im Folgenden kurz skizziert Etablieren einer schlagkräftigen Projektorganisation Zunächst wurde eine schlanke Projektorganisation in Form eines Lenkungskreises und eines Kernprojektteams, koordiniert durch eine Projektleitung, ins Leben gerufen. Bei der Besetzung des Lenkungskreises wurde darauf geachtet, dass aus den relevanten hochschulübergreifenden Gremien wie der Hochschulrektorenkonferenz, der Kanzlerarbeitsgemeinschaft und der Arbeitsgemeinschaft der Prorektoren für Studium und Lehre Vertreter benannt wurden. So befinden sich im Lenkungskreis in Personalunion jeweils eine hohe fachliche Kompetenz und die Befugnis, Entscheidungen schnell herbei zu führen, entweder durch direkte Entscheidungsbefugnis oder als direktes Bindeglied in die jeweiligen Gremien. Das Kernprojektteam besteht aus Mitgliedern verschiedener beteiligter Hochschulen, die eine hohe fachliche Expertise hinsichtlich der Lehrerausbildung einerseits und ausgewiesene IT-Kompetenz andererseits einbringen. Des Weiteren ist die Schulseite durch Vertreter des MSW und der Bezirksregierungen im Kernteam vertreten. Es besteht bei Bedarf jederzeit die Möglichkeit weitere Experten zum Kernteam hinzuzuziehen. Gesteuert wird das Projekt durch eine dreiköpfige Projektleitung des DV-ISA und der myconsult GmbH. Alle Mitglieder des Lenkungskreises und des Kernteams wurden formal durch die einschlägigen Gremien für ihre jeweiligen Aufgaben mandatiert, um von vornherein eine breite Akzeptanz der Projektorganisation sicherzustellen. 2.2 Gemeinsame Projektierung im Rahmen von Themenworkshops Die wesentlichen Arbeiten zur Definition, Strukturierung und Planung des Gesamtprojekts wurden über Themenworkshops im Kreise des Kernprojektteams

139 erarbeitet und zur Verabschiedung im Lenkungskreis vorbereitet. In den Workshops wurden Themen wie Zieldefinition, Projektstruktur, Projektorganisation, Stakeholder- und Risikomanagement genauso behandelt wie eine Expertenschätzung des bevorstehenden internen wie externen Aufwands. Durch dieses Vorgehen konnten schnell ein gemeinsames Verständnis der Projektaufgabe erreicht sowie die Arbeitsfähigkeit des Teams hergestellt werden. Allerdings war angesichts des knappen Zeitrahmens auch eine straffe Moderation durch die Projektleitung erforderlich, um trotz großer Workshoprunden effizientes Arbeiten zu gewährleisten. Mit den geschaffenen Strukturen und der erarbeiteten Projektierung wurde die Voraussetzung für eine sehr effektive und effiziente Arbeitsweise in den folgenden Projektphasen geschaffen, die jederzeit durch eine äußerst konstruktive und ausgewogene Projektkultur geprägt wird. 2.3 Prozessharmonisierung unter Einsatz spezifischer Methoden Die erste große inhaltliche Herausforderung bestand in der Harmonisierung der Prozesse zur Vergabe von Praktikumsplätzen zwischen allen beteiligten Hochschulen, und das in einem Zeitrahmen von knapp zwei Monaten. Hierzu wurde initial Anfang März 2013 eine dreitägige Klausurtagung durchgeführt, bei der durch das Kernteam, ergänzt um zusätzliche Vertreter der Bezirksregierungen und weitere Experten, ein umfassender Entwurf harmonisierter Prozesse erarbeitet wurde. 137 Dabei kam die seitens der myconsult GmbH entwickelte Methode der Prozesswerkstatt zum Einsatz, die speziell für die Konzeption von Prozessen in größeren Gruppen entwickelt wurde. Die inhaltliche Basis für die Prozesswerkstatt bildeten die Prozessbeschreibungen aus dem Lastenheft des Prototypen, der bereits seit 2011 an der Universität Wuppertal entwickelt wurde und auch produktiv eingesetzt wird. Die Prozesswerkstatt nutzt haptische Workshopelemente, ermöglicht das unmittelbare Arbeiten am Anwendungsszenario, erlaubt das Freisetzen von Zukunftsgedanken und fokussiert bei der prozessualen Gestaltung auf zukünftige Chancen. Dabei wird bewusst auf den Einsatz von digitalen Medien verzichtet, und zwar zugunsten direkter, haptischer Visualisierung und effektiven, intensiven Arbeitens am jeweiligen Anwendungsfall. Im Rahmen der Prozesswerkstatt wurden gemeinsam mit allen Teilnehmern die prototypischen Prozesse bearbeitet. Dazu wurden die einzelnen vorskizzierten Prozessschritte auf Ausdrucken verändert (verschoben, ergänzt, entfernt). Eine Besonderheit dieser Prozesswerkstatt lag darin, dass der existierende Prototyp und die aus den Prozessen resultierenden Anforderungen an die Online-Plattform immer mit im Blick gehalten wurden und Konzepte wie auch Zeitpläne

140 zusätzlich konkretisiert und hinterfragt wurden. Für die notwendigerweise zu berücksichtigenden regionalspezifischen Besonderheiten wurden dabei intelligente Konzepte und Konfigurationsmöglichkeiten entwickelt, die die Fokussierung auf einen generischen Prozess möglich machten. Im nächsten Schritt wurden die Prozesse grafisch visualisiert und die resultierenden Anforderungen in einem konsolidierten Lastenheft als Grundlage für eine europaweite Ausschreibung systematisiert. Dem Wesen des Kooperationsprojekts Rechnung tragend wurden die Ergebnisdokumente der Prozesswerkstatt an alle beteiligten Hochschulen versendet, damit diese sich gezielt auf die sich anschließende Prozessgalerie, die Ende April 2013 stattfand, vorbereiten konnten. Ziel der Prozessgalerie war es, mit allen Hochschulen einen Konsens über die Prozesse der Praktikumsplatzvergabe zu schaffen und diese und das darauf basierende Lastenheft möglichst einstimmig zu verabschieden. 138 Die Prozessgalerie ist ein ebenfalls von der myconsult GmbH entwickeltes Workshopformat, das für die Präsentation und finale Abstimmung von im Vorfeld entwickelten Prozessen im Kontext vielfältiger Interessensträger eingesetzt wird. Die in der Prozesswerkstatt konzipierten Prozesse wurden hierzu großformatig ausgedruckt und im Sinne einer Galerie an Wandflächen aufgehängt. Die Teilnehmer des Workshops wurden in zwei Gruppen durch die Prozessgalerie geführt. Dabei wurden ihnen entlang der chronologisch aufgehängten Prozesse die Prozessziele und -ergebnisse erläutert. Die Führung durch die Galerie erfolgte durch jeweils einen Prozessexperten aus dem Kernteam; dieser beantwortete inhaltliche Fragen zu den Einzelprozessen. Ein Moderator begleitete zusätzlich den Gang durch die Galerie und nahm aufkommende Anmerkungen auf. Die Vorteile der Prozess galerie liegen darin, dass die Teilnehmer durch das aktive Durchlaufen der Galerie von Anfang bis Ende hautnah durch die Prozesswelt geführt werden. So erhalten sie einen guten Überblick über die Prozesslandschaft bzw. die einzelnen als relevant eingeschätzten Prozesse einerseits, haben aber anderseits auch die Möglichkeit, sich intensiv unter Einbindung von Experten und Moderator mit eigenen Anmerkungen, Änderungs- bzw. Klärungsbedarfen einzubringen. Gerade bei der beachtlichen Anzahl an zu verabschiedenden Prozessen ist die Methode der Prozessgalerie besonders effektiv. Noch unterstützt wurde diese Effektivität durch die Teilung der Gruppe, da dadurch jeder Prozess von zwei unabhängigen Personenkreisen analysiert und diskutiert wurde. Im Anschluss an die Galeriegänge wurden die Ergebnisse im Plenum zusammengeführt und diskutiert. So wurden die Prozesse im Hinblick auf einen Gesamtkonsens erweitert und finalisiert und eine von allen Kooperationsbeteiligten getragene Prozesswelt geschaffen. Zum Ende der Prozessgalerie konnte tatsächlich

141 ein einstimmiges Votum aller beteiligten Hochschulen zu den Prozessen und zum Lastenheft erreicht werden, was einen sehr wichtigen Meilenstein für das Projekt und einen ersten signifikanten Erfolg der Kooperationsbemühungen darstellt. Gleichzeitig wurde das gegenseitige Vertrauen innerhalb der Kooperation deutlich gestärkt. 3. Fazit In dem skizzierten Kooperationsprojekt mit seinen besonderen Herausforderungen wurde, insbesondere getrieben durch das hohe Engagement aller Beteiligten, bis heute sehr erfolgreich gearbeitet. Unterstützt durch Systematik und den effizienten Einsatz spezifischer Methoden konnte der sehr ambitionierte Zeitplan bisher minutiös eingehalten werden. Im weiteren Projektverlauf liegen zwar noch einige Hürden, welche die erwiesen erfolgreiche Zusammenarbeit aber sicherlich meistern wird. 139

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143 Bernd Klöver, Dr. Guido Ehmer, Tobias Beiersdorf Raus aus dem Verwaltungsdschungel Agiles Prozessmanagement weist den Weg Wer macht was, wann, wie und womit? lautet die Frage, die eine Organisation mit einem guten Geschäftsprozessmanagement beantworten können sollte. Um dieses Ziel in einer Hochschule zu erreichen, ist es ein weiter Weg. Die Dokumentation über bestimmte Arbeitsabläufe ist häufig entweder veraltet oder widersprüchlich. Manche Prozesskompetenz existiert lediglich in den Köpfen einzelner Beschäftigter. Das Ergebnis sind intransparente Verfahren mit zahlreichen Reibungsverlusten. Um die Prozesse der Hochschule zu verbessern, beschloss die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) im Frühjahr 2012, ein Prozessmanagement zu implementieren. Dabei sollen ausgewählte Prozesse der Hochschule zunächst dargestellt, dann optimiert und schließlich im Intranet in Form einer sogenannten Prozesslandkarte publiziert werden. Unser Ziel ist es, die Prozesse für alle Beschäftigten zugänglich zu machen, um ihnen ein besseres Verständnis für die verschiedenen Vorgänge innerhalb der Hochschule zu ermöglichen, so Bernd Klöver, Kanzler der HAW Hamburg und gleichzeitig Leiter für dieses Projekt. Die Prozesse werden in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern analysiert und aufbereitet. Dies führt zu einer großen Akzeptanz für das Projekt und somit zu einer echten Verbesserung der Geschäftsprozesse. 141 Wann hat ein Projekt zur Einführung von Prozessmanagement an einer Hochschule Aussicht auf Erfolg? Es soll rasch einen Mehrwert für die Hochschule entwickeln sowie praktischen Nutzen für die Mitarbeiter stiften, die Organisation aber freilich nicht durch ein langatmiges Vorgehen kapazitiv einschränken oder mit ausufernden Prozessmodellen überfordern. Um der speziellen Ausgangssituation

144 der HAW Hamburg gerecht zu werden, ist ein agiles Projektvorgehen entwickelt worden, das pragmatisch und zielorientiert Prozesse gestaltet und operationalisiert. Die Projektumsetzung wird in drei iterative Phasen unterteilt. Am Anfang steht das VERSTEHEN der speziellen Situation bzw. des einzelnen Prozesses der HAW Hamburg. Auf dieser Grundlage werden Prozesse GESTALTET und anschließend mit LEBEN erfüllt. Unterlegt wird das Vorgehen mit einer nachhaltigen Kommunikationsstrategie, die alle Beteiligten mitnimmt, für das Vorhaben wirbt und letztendlich die Verbindlichkeit fördert. 142 Viele Prozesse an der HAW Hamburg bedürfen einer intensiven Betrachtung mit welchen aber soll man beginnen? Mehrere Vorgehensoptionen sind denkbar: die systematische Abarbeitung strategisch relevanter Kernprozesse, die an der organisatorischen Struktur der Hochschule orientierte Prozessaufnahme oder ein eher flexibleres Vorgehen. An der HAW Hamburg entschied man sich für die flexible Lösung: Mithilfe eines Entscheidungstrichters werden Prozesse anhand transparenter Kriterien bedarfsorientiert priorisiert. Welche Themen sind zurzeit an der Hochschule besonders aktuell? Sind kapazitative Belastungen einzelner Verwaltungseinheiten zu berücksichtigen? Wo könnten sich zeitnah Erfolge für den operativen Ablauf in der Hochschule einstellen? Anhand dieser Überlegungen werden die nächsten Schritte der Prozessgestaltung definiert, ein Zeitplan sowie der Ressourceneinsatz abgeleitet.

145 Die ausgewählten Prozesse werden gemeinsam mit den Prozessbeteiligten in Workshops kreiert, angepasst und grafisch publiziert. Im Gespräch ermöglicht die Visualisierung anders als eine vorab ausgeteilte seitenlange schriftliche Erläuterung die Diskussion mit allen Prozessbeteiligten auf dem gleichen Wissensstand. Wie aber wird ausgehend von einer grafischen Darstellung der Prozesse ihre gelebte Optimierung in der Hochschulverwaltung erreicht? Prozessdesign darf nicht als Wandmalerei enden, die nach einmaliger Betrachtung ignoriert wird. Drei Beispiele aus den letzten Projektmonaten verdeutlichen, wie aus neu gestalteten Prozessmodellen verbindliche Abläufe erzeugt werden, wie Prozesse zum Leben erweckt und ausführbar gemacht werden können. 1. Dialogorientiertes Serviceverfahren verbindliches Prozessdesign als Grundlage erfolgreicher Pilotierung: Die HAW Hamburg hat erfolgreich mit ihrem ersten Studiengang an dem zentralen Zulassungsverfahren von hochschulstart. de teilgenommen. Das zuvor mit allen Beteiligten abgestimmte und verbindlich vereinbarte Prozessdesign für Studierendensekretariat, Fakultät und IT definiert die grundlegenden Anforderungen für die IT-seitige Unterstützung durch einen DoSV-Konnektor. Die verbindlichen Prozesse dienen als Kommunikations- und Werbungs -Werkzeug sowie für die Mitarbeiterschulung Campus Management mobile Prozesse zur Steigerung der Kundenzufriedenheit: Die Untersuchung der Student Lifecycle-Prozesse führt zur Erkenntnis, Abläufe und Informationen für Studierende und Beschäftigte mobil zugänglich machen zu wollen. Seit dem Sommersemester 2013 unterstützt die HAW Campus App Prozesse rund um die Studierendenverwaltung und -beratung, das Prüfungs- und Lehrveranstaltungsmanagement oder auch das E-Learning.

146 3. Drittmittelmanagement maßgeschneiderte Prozesse zwischen Dezentrale und Zentrale: Mit besonderer Intensität sind die Prozesse des Drittmittelmanagements als ein Kerngeschäft der Hochschule bearbeitet worden. Über Jahre hinweg waren in diesem komplexen Bereich unterschiedlichste Prozessvarianten für Antragsstellung, Personaleinstellung oder Mittelzuweisung entstanden, was zu einer großen Unzufriedenheit sowohl bei den forschenden Professorinnen und Professoren als auch den zuständigen Verwaltungsabteilungen geführt hatte. Nach Abstimmung der verschiedenen Verfahren wird nun die Genehmigung der bisher unterschiedlichen und per Hauspost versendeten Drittmittelanträge durch einen IT-gestützten prozessbasierten Genehmigungsworkflow abgelöst. Dieser Prozess wird durch den Scheer Process Tailor und seine ProcessApps verbindlich umgesetzt. Hierüber können alle berechtigten Anwenderinnen und Anwender einen Drittmittelantrag anlegen und aus dem System heraus abschicken. Anschließend werden das Genehmigungsverfahren sowie die Statusabfrage zum Prozessfortschritt im Zusammenspiel zwischen Wissenschaftler und Verwaltung in dem elektronischen System abgewickelt. 144 Das Projekt zur Einführung und Etablierung eines Prozessmanagements an der HAW Hamburg ist vor eineinhalb Jahren als Angebot für die Hochschulverwaltung gestartet worden. Die Botschaft nutzenstiftender, operativ gelebter Prozesse ist bei den Menschen und der Hochschulorganisation angekommen. Wo Prozessbeteiligte zunächst den Mehraufwand des Projekts gesehen haben, wird ihnen nun mehr und mehr bewusst, wie es sie in ihrer täglichen Arbeit unterstützen kann, so Bernd Klöver. Von einer vollständigen Erfassung aller Geschäftsprozesse der Hochschule sind wir noch entfernt. Aber die Voraussetzungen für ein langfristig erfolgreiches und gelebtes Prozessmanagement sind so gut wie nie zuvor.

147 Sören Lorenz Forschungsinformationssysteme Möglichkeit oder Notwendigkeit? Forschungsinformationssysteme ermöglichen eine ganzheitliche Darstellung der Forschungsaktivität und Expertise an einer Hochschule in ihrer vorhandenen Komplexität. Sie liefern dem Forschungsmanagement eine solide Datenbasis mit gleichbleibender Qualität für die Analyse und Förderung der institutionellen Forschungsentwicklung. Die standardisierte Vorhaltung der Daten verringert den Arbeitsaufwand für offizielle Berichte und Anfragen in Forschung und Management erheblich. Die Daten sind über die Hochschule hinaus vergleichbar und damit für Benchmarking geeignet. Hochschulleitungen stehen vor der Frage, ob sie angesichts des Wandels der Forschungslandschaft und der Internationalisierung des Wettbewerbs überhaupt auf die Nutzung dieser technologischen Möglichkeit verzichten können. Die Ausgangslage 145 Die Forschungslandschaft in Deutschland hat sich gewandelt. Immer häufiger werden für Berichte, Rankings oder Benchmarks individuelle oder institutionelle Forschungsinformationen abgefragt, etwa durch Forschungsförderer oder durch die Politik. Förderprogramme sind zunehmend nicht nur an die Forschungsleistung an sich, sondern auch an strukturelle Faktoren geknüpft, wie institutionelle Profilbildung, interdisziplinäre Ansätze, Nachwuchsförderung oder Gleichstellungsfragen. Diese Rahmenbedingungen sind Treiber eines strukturpolitischen Wandels, der sich durch Begriffe wie Profilbildung, Internationalisierung, Benchmarking, Rankings, Transparenz, Richtlinien oder Standardisierung ausdrückt. Hinter diesen Begriffen steht eine Steuerungskultur, die Hochschulen eine transparente Darstellung ihrer Forschungsleistung abfordert, sei es nach außen (Rankings, Benchmarks, Berichte) oder nach innen (interne Förderstrategie, Profilbildung, Berufungsplanung). Hochschulleitungen sind daher gefordert, strukturelle Bedingungen zu schaffen, die es Forschenden erlauben, diesen Anforderungen zu genügen. Forschungsmanagement Kernaufgabe des Forschungsmanagements einer Hochschule ist es, Forschung zu ermöglichen. Im Zusammenhang mit der sich wandelnden Forschungslandschaft bedeutet dies nicht nur, Forschung zu administrieren. Es bedeutet vor allem, For-

148 146 schungsstrukturen zu entwickeln, die den aktuellen Ansprüchen der Forschungsförderer entsprechen, also Forschungsschwerpunkte (Profile) zu entwickeln, ohne hochrangige Einzelforschung zu schwächen. Betrachtet man die Aufgaben des Forschungsmanagements am Beispiel der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), wird deutlich, wie komplex diese Aufgabe ist. Als forschungsstarke Volluniversität versteht sich die CAU als Universität der verbundenen Wissenschaftskulturen. Aus diesem Verständnis heraus haben sich vier Forschungsschwerpunkte entwickelt, gestützt durch zwei Exzellenzcluster, eine Graduiertenschule, 10 Sonderforschungsbereiche, 6 BMBF-Verbundprojekte und insgesamt über 850 laufende Forschungsprojekte. Jeder der Schwerpunkte arbeitet transdisziplinär und ist jeweils in mehreren der acht Fakultäten der CAU verankert. Orthogonal dazu aufgestellte Forschungsplattformen ermöglichen als übergreifende Strukturen die breite Nutzung komplexer Infrastrukturen und Großgeräte über die Disziplinen hinweg (Details hierzu siehe Eine solche Struktur kann nur dann gemeinsam mit den Forschenden zielgerichtet und nachhaltig entwickelt werden, wenn das Forschungsmanagement in der Lage ist: die Schwerpunktbildung und die Individualforschung gleichermaßen durch Investitionen und Anreize strukturell zu fördern, Entscheidungsgrundlagen für die Hochschulleitung vorzubereiten, wie eine Marktanalyse vielversprechender Forschungsbereiche, die Entwicklung Output-gesteuerter Anreizsysteme (vor allem für drittmittelstarke Bereiche) oder die Analyse möglicher institutioneller Kooperationspartner, Zielvereinbarungen mit Forschenden, Fakultäten oder dem Land vorzubereiten, Anfragen aus Politik, Behörden, Presse zu bestimmten Aspekten der institutionellen Forschungslandschaft schnell und umfänglich zu beantworten. Diese Aufgaben ohne eine einheitliche, vollständige und leicht zugängliche Datenbasis zu erfüllen, ist mühsam und zeitaufwendig. Die notwendigen Recherchen in zumeist verteilten Datenquellen sind ressourcenbindend, personenabhängig und unvollständig. Zudem fehlt die Möglichkeit der Abbildung einer ganzheitlichen Perspektive. Angesichts der steigenden administrativen Komplexität eröffnen Forschungsinformationssysteme eine attraktive Systemlösung für das Forschungsmanagement. Möglichkeiten von Forschungsinformationssystemen Forschungsinformationssysteme (FIS) enthalten Daten über Personen, Publi kationen, Projekte, Netzwerke und Kooperationen und vieles mehr, wie Preise und Patente, Informationen zu Förderprogrammen oder zu vorhandenen Großgeräten etc. Durch eine im Prinzip beliebige Aggregation dieser Daten erlauben FIS eine ganzheitliche Darstellung der Forschungsaktivität und Expertise an einer Hoch-

149 schule in ihrer vorhandenen Komplexität (s. Abb. 1). Nur so können mit annehmbarem Zeit- und damit Personalaufwand Standardinformationen, wie etwa die personalisierte und institutionelle Darstellung der Forschungsprofile, erzeugt und gepflegt werden. FIS erlauben auch die Abbildung eines Projektlebenszyklus, von der Idee über die Durchführung des Projektes bis zur Publikation. So können Projektdokumente und -informationen an einem Ort gebündelt und bereitgestellt werden, was die Administration insgesamt wesentlich erleichtert. Gleiches gilt für die Erzeugung von Publikationslisten oder Berichten. Durch die integrierte Datenhaltung ist es deutlich einfacher, aussagekräftige Kennzahlen zu generieren, etwa zu spezifischen Forschungsleistungen, aufkommenden Schwerpunktthemen oder sich anbahnenden Kooperationen. Dies ist nicht nur essenziell für Benchmarking und Rankings, sondern vor allem für eine gezielte interne Förderstrategie, etwaige Profilbildungen oder eine passgenaue Berufungsplanung. Ein gut eingeführtes und gut gepflegtes FIS kann somit nahezu alle Aufgaben des Forschungsmanagements durch schnelle Datenaggregation erleichtern und verhilft der Institution ganz nebenbei noch zu einer einheitlichen Außendarstellung ihrer Forschungsleistung und -expertise. 147 Abb. 1: Kategorien möglicher Daten in Forschungsinformationssystemen (grün) und Perspektiven der Aggregation (orange)

150 Förderer wie die DFG oder die EU fordern und fördern die Nutzung von Forschungsinformation und die Verbreitung von FIS in Deutschland nimmt in den letzten Jahren stetig zu (Bittner/Hornbostel/Scholze 2012). Initiativen wie eurocris arbeiten an Datenmodellen für FIS (siehe insbesondere das CERIF Datenmodell). Der Wissenschaftsrat hat unlängst das Projekt Kerndatensatz Forschung (vgl. Wissenschaftsrat 2013) auf den Weg gebracht, mit dem Ziel, einen Standard für die Beschreibung individueller und institutioneller Forschungsleistungen zu entwickeln. Innensicht und Außensicht FIS gewähren eine Innensicht der Institution nicht nur für interne Zwecke, sondern auch für eine externe Betrachtung. Für individuelle oder institutionelle Inte ressenten, seien es potenzielle Beschäftigte und Kooperationspartner oder Forschungsförderer, bietet ein FIS eine solide Informationsbasis (s. Abb. 2, oben). 148 Für die Institution selbst gibt es mittlerweile sehr interessante Werkzeuge, die einen Vergleich der eigenen Forschungsleistung mit Externen erlauben, und Abb. 2: Innensicht und Außensicht der Hochschule durch Forschungsinformation

151 dies sowohl auf individueller, fachspezifischer als auch institutioneller Ebene 1 (s. Abb. 2, unten). In der Regel basieren diese vergleichenden Werkzeuge auf der Analyse öffentlich verfügbarer bibliografischer Daten. Die Verknüpfung der Innenund Außenperspektive erlaubt die sehr spezifische Suche nach Partnern im Inund Ausland. Aktuelle, aufstrebende Forschungsthemen können global erkannt werden, die Identifizierung der wesentlichen Protagonisten wird erleichtert. Hilfreich ist dies beispielsweise bei der Suche nach exzellenten Forscher/-innen auf einem Gebiet oder nach Institutionen, die aufgrund ihrer ähnlichen Ausprägung als Kooperationspartner infrage kommen. Möglichkeit oder Notwendigkeit? FIS schaffen die Möglichkeit, Transparenz in die Ergebnisse von Forschungstätigkeit zu bringen und Forschenden eine Plattform zur datenbasierten Selbstdarstellung zu bieten. Die Daten des FIS helfen, eine leistungsorientierte Mittelvergabe auf gerechte und solide Füße zu stellen, und unterstützen die Steuerung der Profil- und Strukturbildung einer Hochschule durch ihre Leitung. FIS bedienen damit die Notwendigkeit, Förderrichtlinien einzuhalten, die Förderfähigkeit zu erhalten sowie die begrenzten Geldflüsse sinnvoll zu kanalisieren. Angesichts des strukturellen Wandels der Forschungslandschaft und der steigenden administrativen Komplexität besteht die Notwendigkeit einer soliden Datenbasis über die Forschungsaktivität einer Institution sowie deren einfache Aggregation. Hochschulleitungen sollten sich und ihre Institution daher in die Lage versetzen, die Möglichkeiten und Vorteile eines Forschungsinformationssystems auszuschöpfen. 149 Literatur Bittner, Sven/Hornbostel, Stefan/Scholze, Frank (Hg.) (2012): Forschungsinformation in Deutschland: Anforderungen, Stand und Nutzen existierender Forschungsinformationssysteme, Workshop Forschungsinformationssysteme 2011, ifq-working Paper No. 10, Berlin Wissenschaftsrat (2013): Empfehlungen zu einem Kerndatensatz Forschung, Berlin 1 Exemplarisch seien hier SciVal (http://info.scival.com) und Digital Science (http://www.digital-science.com) genannt.

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153 Dr. Sebastian Herwig, Dr. Wolfram Schüßler Einmal erfassen, mehrfach nutzen klare Mehrwerte eines Forschungsinformationssystems Die Verfügbarkeit einheitlich strukturierter, miteinander verknüpfter und auf diese Weise analysierbarerer Forschungsinformationen ist eine zentrale und zunehmend relevante Herausforderung für das Wissenschaftsmanagement an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Informationen zu wissenschaftlichen Aktivitäten und Ergebnissen werden an den meisten Wissenschaftseinrichtungen in vielfältiger Form gesammelt, gepflegt und veröffentlicht. Daher sind diese Informationen für interne und externe Interessensgruppen nur schwer oder gar nicht auffindbar, zugänglich und nutzbar. Beispielsweise erfordert die Beantwortung wiederkehrender Anfragen aus Ministerien wie Was forscht die Universität im Bereich Energieforschung? eine aufwendige Zu-Fuß-Recherche quer durch die Einrichtung. Hier schafft das Forschungsinformationssystem CONVERIS Abhilfe, indem es die verschiedenen Datenbanken und Informationsquellen strukturiert zusammenführt und zugänglich macht. Als integratives System verwebt CONVERIS die einzelnen Informationsquellen und Arbeitsabläufe zwischen Wissenschaft und Verwaltung miteinander und ist somit nicht nur Informationslieferant, sondern wird zu einem Arbeitswerkzeug. 151 Forschungsinformationssystem: Ein Muss im modernen Werkzeugkoffer des Wissenschaftsmanagements Die Informationen zu wissenschaftlichen Aktivitäten und Ergebnissen Forschungsprojekte, Publikationen, Promotions- und Habilitationsverfahren, Preisverleihungen oder Patente und Technologieangebote werden an den meisten Wissenschaftseinrichtungen in vielfältiger Form gesammelt, gepflegt und veröffentlicht. Sie liegen allerdings meistens dezentral und unstrukturiert in verschiedenen Formen und Medien vor. Daher sind diese Informationen für interne Zwecke und zur Adressierung externer Informationsbedarfe nur schwer oder gar nicht auffindbar, zugänglich oder zweckdienlich. Eine kontinuierliche Pflege und Aktualisierung der Datenbasis wird zudem erschwert. Hier schafft ein Forschungsinformationssystem (FIS) Abhilfe, indem damit die verschiedenen Datenbanken und Informationsquellen strukturiert zusammengeführt und als einheitliche Informationsbasis zugänglich gemacht werden können. Um der Breite der Forschung und Vernetzung einer Wissenschaftseinrichtung gerecht zu werden, muss ein FIS mehrdimensional angelegt werden und die

154 Serviceprozesse entlang des gesamten Forschungsprozesses unterstützen. Durch ein solches integratives System, welches die einzelnen Informationsquellen und Arbeitsabläufe miteinander verwebt, werden Datensilos abgebaut. Somit ist ein FIS nicht nur Informationslieferant, sondern wird zu einem Arbeitswerkzeug. Es gelingt der Schritt vom reinen Befüllen eines Repositoriums mit Mehrwerten für wenige, hin zu einem durchgängigen System zur Unterstützung des täglichen Forschungsmanagements mit Mehrwerten für viele. Ein modernes FIS erfasst neben Forschungsprojekten als wichtigem Indikator zur Feststellung wissenschaftlicher Qualität auch Publikationen, Patente, Preise, die Einbindung in internationale Netzwerke, Gremientätigkeit sowie weitere Forschungsinformationen. Eine solche mehrdimensionale Betrachtung ermöglicht, verschiedene interne und externe Interessensgruppen mit den für sie relevanten Informationen zu bedienen. 152 Zur Unterstützung interner Strategieprozesse sind Analysen des Forschungspotenzials und der vorhandenen Kompetenzen auf unterschiedlichen Ebenen notwendig vom Präsidium über Fakultäten und Institute bis hin zu Matrixstrukturen in der Forschung. Diese Analysen müssen effizient und reproduzierbar sowie ad hoc möglich sein. Ein FIS bietet die Möglichkeit Ergebnisse wie Publikationen, Patente und Projekte, also den Output, mit Personalressourcen und eingesetzten Mitteln, also dem Input, zu korrelieren. So kann die Forschungsleistung als Verhältnis von Output und Input etwa von Wissenschaftlern, Instituten oder Forschungsverbünden transparent dargestellt werden. Ein Forschungsinformationssystem wie CONVERIS unterstützt außerdem das externe Berichtswesen, Marketing und die Pressearbeit mithilfe eines komfortablen Zugriffs auf tagesaktuelle Daten zu den Forschungsaktivitäten. Eine durch öffentliche Gelder geförderte Wissenschaftseinrichtung steht in der Pflicht, über die Ergebnisse ihrer Tätigkeit und damit über die Verwendung der dafür bereitgestellten öffentlichen Mittel Rechenschaft abzulegen. Für damit verbundene Aufgaben wie das Berichtswesen und Controlling, die Außendarstellung sowie für Forschungsevaluierungen, Innovationswettbewerbe und die Profilbildung oder eine leistungsbezogene Mittelvergabe sind umfangreiche, detaillierte, qualitätsgesicherte Daten notwendig. Diese Daten müssen die systematische Darstellung des Forschungsprofils, der vorhandenen Kompetenzen und des wissenschaftlichen Potenzials ermöglichen, basierend auf Forschungsstrukturen, Forschungsprojekten, Forschungsverbünden und Kooperationen. Letztendlich bedeutet dies, dass ein integriertes Forschungsinformationssystem einen weitgehend umfassenden tagesaktuellen Zugriff auf alle Informationen zu den

155 Forschungs- und Innovationsleistungen der Wissenschaftseinrichtung, also Input- und Output-Daten, ermöglichen muss. Abb. 1: Ein modernes Forschungsinformationssystem unterstützt alle Serviceprozesse rund um den Forschungsprozess Ein FIS erreicht breite Akzeptanz dadurch, dass Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager spürbar entlastet werden. Die unterschiedlichen Interessengruppen innerhalb der Wissenschaftseinrichtung können durch ein FIS mit den für sie relevanten Informationen bedient werden. Dies kann dadurch erreicht werden, dass alle Serviceprozesse rund um den Forschungsprozess durch ein solches System unterstützt werden (s. Abb. 1). Die Daten, die in den Serviceprozessen anfallen, werden in einem FIS wie CONVERIS gespeichert und zur weiteren Verwendung bereit gehalten getreu dem Motto: Einmal erfassen, mehrfach nutzen. Ein FIS schafft klar erkennbare Mehrwerte durch die Reduktion des administrativen Aufwands bei den Wissenschaftlern, aber hinsichtlich der Auskunftsfähigkeit bei den Wissenschaftsmanagern. Es ist daher ein Muss im modernen Werkzeugkoffer des Wissenschaftsmanagements. 153 FIS an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster Mit dem Leitgedanken einmal gepflegt, vielfach genutzt wurde an der WWU Münster ein universitätsweites FIS geschaffen, welches darauf abzielt, die unterschiedlichen Bestände an Forschungsinformationen an einer Stelle zusammenzuführen, zu harmonisieren und für unterschiedliche Anwendungsfälle in einheitlicher Form bereitzustellen und zu kommunizieren. Zu diesem Zweck wurden die verschiedenen Quellen und Bestände an Forschungsinformationen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der WWU Münster verfügbar sind, soweit dies möglich ist an das FIS angebunden, dort wiederverwendet und angereichert. Im Hinblick auf eine einheitliche Bereitstellung und Kommunikation der Forschungsaktivitäten und -ergebnisse der WWU dient das FIS als Informationsbasis für ein zentrales Forschungsportal, für die verschiedenen dezentralen Webauftritte sowie zur Erstellung von turnusmäßigen Forschungsberichten. Im Zusammenhang mit der Etablierung einer Infrastruktur zur integrierten Verwaltung von Forschungsinformationen an der WWU zeigt sich, dass die damit verbundenen Herausforderungen weniger in der Etablierung technischer Schnittstellen zu den einzelnen Datenquellen zu sehen sind, sondern vielmehr Fragestellungen der Struktur und Qualität der verfügbaren Daten sowie von organisatori-

156 schen Abläufen adressieren. Wenngleich über Personal- und Haushaltssysteme oder Literaturdatenbanken grundlegende Informationen zu Personen, Projekten oder Publikationen verfügbar sind, werden diese durch die Übernahme in ein FIS in einen neuen Verwendungskontext mit anderen Anforderungen gebracht, denen die ursprünglichen Daten nicht notwendigerweise gerecht werden. Mit der Etablierung eines integrierten Forschungsinformationsmanagements geht daher nicht nur die Aufgabe der Zusammenführung und Harmonisierung von Datenbeständen einher, sondern vor allem auch die Prüfung und ggf. Adaption bestehender Verfahren und Prozesse zur Erhebung und Pflege von Forschungsinformationen. 154 Abb. 2: Integrierte Verwaltung und Nutzung von Forschungsinformationen an der WWU

157 Um die zentrale Basis an Forschungsinformationen für einen möglichst breiten Bereich an Anwendungsfällen zur Verfügung zu stellen, gilt es die spezifischen Anforderungen der einzelnen Anwendungsfälle in einem FIS zu berücksichtigen und ggf. aufeinander abzustimmen. Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des FIS wurde dahingehend deutlich, dass neue Anwendungsfälle, die es hiermit zu adressieren gilt, bspw. Änderungen an der Datenstruktur und eine dahingehende Aufbereitung des bisherigen Datenbestands zur Folge haben können. Aufgrund der vielfältigen Anwendungsfelder eines FIS werden meist im Rahmen der Entwicklungsphase lediglich zentrale Anwendungsszenarien definiert, die während des Betriebs sukzessive um weitere Anwendungsbereiche ergänzt werden. Konkret bezogen auf das FIS der WWU lassen sich sowohl inhaltliche als auch funktionale Entwicklungsperspektiven aufzeigen. Im Hinblick auf eine fortschreitende Internationalisierung der WWU gilt es die vielfältigen Kooperationen und Partnerschaften einheitlich zu verwalten und in direkten Zusammenhang mit den damit verbundenen Forschungsaktivitäten zu setzen. Zu diesem Zweck wird das FIS der WWU inhaltlich um Angaben zu Kooperationen und Partnerschaften angereichert, die sowohl in das zentrale Forschungsportal einfließen als auch für Zwecke der Internationalisierung bspw. dem International Office zur Verfügung gestellt werden. Auf funktionaler Ebene ist das Ziel, weitere Nutzenpotenziale des gegenwärtigen Informationsbestands zu erschließen. Hierzu ist geplant, die bereits bestehende Schnittstelle zur Wiederverwendung von Inhalten in Webauftritten kontinuierlich um zusätzliche Funktionen und Inhalte zu erweitern. Neben der bisherigen Einbindung von personenbezogenen Inhalten ist auch die Bereitstellung von einrichtungs- und projektbezogenen Inhalten (z. B. Liste der Publikationen eines Instituts oder eines Projektes) angedacht. Konkret bezogen auf den Bereich des Publikationsmanagements werden die Etablierung einer Hochschulbibliografie sowie die stärkere Bündelung von bestehenden Diensten der Universitätsbibliothek rund um das digitale Publizieren in engem Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des FIS gesehen. Darüber hinaus gilt es das System noch stärker in die Prozesse und Anwendungslandschaft der WWU einzubinden, um den Wissenschaftlern einen möglichst nahtlosen und einheit lichen Zugang zu den wissenschaftlichen Informationsdiensten der WWU Münster zu ermöglichen. 155

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159 Dr. Sophie Biesenbender, Mathias Riechert Policy-Entwicklung als Design Science : Das Projekt Spezifikation Kerndatensatz Forschung Das Projekt Spezifikation Kerndatensatz Forschung revitalisiert die Diskussion um die Standardisierung von Forschungsinformationen im deutschen Wissenschaftssystem. Es wurde durch den Wissenschaftsrat initiiert, um den externen und internen Berichtslegungsaufwand für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (AUF) zu begrenzen. Steigende Berichtspflichten haben unter anderem zu der Entwicklung verschiedener lokaler Forschungsinformationssysteme an Einrichtungen geführt. Hauptziele des Projekts sind die Spezifikation und Machbarkeitsbeurteilung der in den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zum Kerndatensatz Forschung beinhalteten Definitionen von Forschungsinformationen. Diese umfassen die Bereiche Beschäftigte, Nachwuchsförderung, Drittmittel und Projekte, Forschungspreise und Auszeichnungen, Patente sowie Publikationen. Der Kerndatensatz ist ein Angebot für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, um bereits bestehende Aktivitäten bei der informationstechnischen Erfassung ihrer Forschungsaktivitäten zu unterstützen. Dabei verbleiben die Daten wie bisher dezentral bei den jeweiligen Forschungseinrichtungen und sollen Berichtslegungen erleichtern und automatisieren. 157 Methoden Die Projektumsetzung folgt dem Paradigma der Design Science, welche Problemdomänenwissen und Lösungswissen durch die systematische Entwicklung und Anwendung eines Artefaktes generiert (Hevner u. a. 2004; Yetim 2009). In Abgrenzung zu rein erklärungsorientierten Ansätzen ist die Lösung eines relevanten Problems dabei Hauptbestandteil der Forschung (Becker/Pfeiffer 2006, 2; Wilde/ Hess 2007, 281). Weiterhin ermöglichen Design Science -Theorien die rationale Begründung von Ausprägungen und Eigenschaften von Artefakten (Pries-Heje/Baskerville 2006). Die Spezifikation des Kerndatensatzes wird als Policy verstanden, die eine mögliche Artefaktausprägung darstellt (Simon 1996). Eine methodisch begründete Entwicklung der Spezifikation sowie die transparente Kommunikation der Ergebnisse werden damit systematisch weiterentwickelbar.

160 158 Struktur und Ablauf des Projekts Spezifikation Kerndatensatz Forschung Diskussion Ablauf und Struktur des Projekts werden in der Abbildung dargestellt. Die Basis bilden sechs sequenzielle Aufgabenblöcke, die den Prinzipien der Design Science folgen und in den grau hinterlegten Bereichen abgebildet werden. Die dazugehörigen Projektschritte werden dabei in der mittleren Spalte beschrieben. Die jeweils den Prozessschritt mitgestaltenden Akteure sind im rechten Bereich der Abbil-

161 dung aufgeführt; anderweitig (z. B. über Anhörungen) eingebundene Organisationen oder Stakeholder sind in der linken Spalte gelistet. Problemrelevanz: Die Problemrelevanz, die das Projekt Kerndatensatz Forschung motiviert hat, ergibt sich aus zwei Gründen. Zunächst wurde eine zunehmende Belastung aufseiten der Wissenschaftler/-innen und Einrichtungen festgestellt, die sich aus den ausgeweiteten Berichtspflichten ergibt. Ein wesentliches Problem ist hierbei, dass inhaltlich gleiche Informationen oftmals in unterschiedlichen Formaten abgefragt werden, die es Einrichtungen unmöglich machen, diese Angaben systematisch vorzuhalten. Als zweites wurde im Rahmen des Forschungsratings des Wissenschaftsrats deutlich, dass Definitionen und Erhebungen von Forschungsinformationen stark über wissenschaftliche Einrichtungen variieren, was deren Vergleichbarkeit einschränkt. Artefaktentwicklung: Die Adressierung der Problemlagen wurde innerhalb eines Ausschusses konkretisiert. Wie im Rahmen der Design Science postuliert, sind dabei die Lösungsansätze und das weitere Vorgehen abhängig von den beteiligten Akteuren sowie deren organisationalen und sozialen Kontexten (Hevner u. a. 2004, 85). Wie in der Abb. dargestellt, gehörten dem Ausschuss Vertreter der Forschungseinrichtungen, der öffentlichen Verwaltung sowie der Bundesstatistik an. Damit wurde ein inklusiver Ansatz gewählt, der Vertreter der Wissenschaft als Zielgruppe in die Diskussion einbindet. Weiterhin waren die öffentliche Verwaltung auf Landes- und Bundesebene sowie die Bundesstatistik beteiligt. Der Lösungsansatz bestand in der konsensualen Entwicklung von Inhaltsbereichen und Zielstellungen. 159 Rigor: Im dritten Schritt wurde das eigentliche Projekt Spezifikation Kerndatensatz Forschung angestoßen, welches derzeit in der operativen Phase ist. Dabei ist die explizite Darstellung des Argumentationsprozesses der Spezifikation Grundlage für eine Prüfung gemäß dem Prinzip der wissenschaftlichen Genauigkeit (Rigor). Wie in der Abbildung illustriert, wurden vier Projektgruppen (PGs) einberufen, die von einem Beirat begleitet werden. Diese Gremien bestehen aus Vertreter/-innen von Hochschulen und AUF sowie weiteren Akteuren des Wissenschaftssystems (s. rechte Spalte). Die Gremien stellen die Praktikabilität ihrer Entscheidungen und Empfehlungen sicher, indem sie Softwarehersteller, Datennachfrager und Piloteinrichtungen bereits im Erarbeitungsprozess konsultieren. Mit diesem inklusiven Ansatz soll gesichert werden, dass der Prozess nicht abgekoppelt von der Realität erfolgt. Evaluation: Der für Design Science kritische Schritt sichert die Integrierbarkeit der Lösung in die Systemumgebung (Hevner u. a. 2004, 85). Die Umsetzung der Evaluation erfolgt im Projekt zweifach. Zunächst findet eine statische Analyse

162 der Nähe zu den in die Spezifikation eingegangenen bestehenden Definitionen statt. Ziel ist hierbei die Beurteilung des Änderungsaufwandes für bestehende Berichtssysteme. Als zweiter Evaluationsschritt wird ein Testverfahren im Rahmen enger Kooperationen mit Piloteinrichtungen sowie Organisationen mit Forschungs informationsbedarf durchgeführt. Die Prüfung erfolgt als struktureller Test ( White Box), bei dem die Argumentation der Spezifikation explizit offengelegt wird. Operativ erfolgt eine Prüfung, inwieweit bestehende konkrete Anforderungen auf Basis der erarbeiteten Spezifikation beantwortbar sind. 160 Entwicklung als Suchprozess: Wie bei Entwicklungsprozessen ist auch bei politisch motivierten Standardisierungsprozessen das Finden der optimalen Lösung aufgrund der Vielzahl an Interessen nicht möglich. Der Entwicklungsprozess ist deshalb gemäß dem Design Science -Vorgehen grundsätzlich iterativ angelegt. Aus diesem Grund wird der Abschlussbericht neben dem Stand der Spezifikation in textueller und formalisierter Form ein Konzept für die langfristige Weiterentwicklung der Standardisierung enthalten. Zudem ist ein kontinuierlicher Test gegen Anforderungen des Wissenschaftssystems notwendig, um die langfristige Integrierbarkeit und Passung der Standardisierung sicherzustellen. Schließlich wird im Konzept skizziert, wie die Umsetzung in Fallstudien bzw. dynamischen Analysen iterativ weitergeführt werden kann. Ergebniskommunikation: Die Spezifikation muss sowohl technisch als auch administrativ orientierte Akteure im Wissenschaftssystem bedienen. Der Argumentationsstand der Spezifikation bildet im Projekt den Rahmen und die Grundlage für die Ausarbeitung der technischen Spezifikation. Im Ergebnis werden beide Dimensionen erfasst, zur Verfügung gestellt und zur Nachnutzung veröffentlicht. Die Projektergebnisse werden nach Prüfung vom Wissenschaftsrat als Empfehlung publiziert, um den Standardisierungsprozess weiterzuführen. Die von Robert Zmud (Zmud 1997) vorgeschlagene Kommunikation des Anwendungswissens für das Forschungsmanagement wird dabei aus den Erfahrungen der Piloteinrichtungen zur Verfügung gestellt. Schlussfolgerungen Die Anwendung des Design Science -Paradigmas auf den Standardisierungsprozess des Kerndatensatzes Forschung unterstützt eine explizite Dokumentation des im Projekt erreichten Argumentationsstandes. Damit wird die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Standards geschaffen. Die darauf aufbauende Machbarkeitsevaluation bezieht den Entwicklungskontext, die Anwendungsszenarien sowie Piloteinrichtungen ein, um einen nachhaltigen Einigungsprozess zu initiieren.

163 Literatur Becker, Jörg/Pfeiffer, Daniel (2006): Fortschritt in den Wirtschaftswissenschaften. Wissenschaftstheoretische Grundlagen und exemplarische Anwendungen, Wiesbaden: Deutscher Universitätsverlag Hevner, Alan R./March, Salvatore T./Park, Jinsoo/Ram, Sudha (2004): Design science in information systems research, in: MIS Quarterly 28(1), S Pries-Heje, Jan/Baskerville, Richard (2006): Designing organizational change in IT. A theory nexus, in: Proceedings of the 1st International Conference on Design Science Research in Information Systems and Technology (DESRIST 2006), Claremont, California, S Simon, Herbert A. (1996): The sciences of the artificial, Cambridge, Massachusetts: MIT Press Wilde, Thomas/Hess, Thomas (2007): Forschungsmethoden der Wirtschaftsinformatik, in: Wirtschaftsinformatik 49(4), S Yetim, Fahri (2009): From communicative action theory to socio-technical artifacts. Presentation of three system prototypes, in: Becker, Jörg/Krcmar, Helmut/Niehaves, Björn (Hg.): Wissenschaftstheorie und gestaltungsorientierte Wirtschaftsinformatik, Heidelberg: Physica-Verlag, S Zmud, Robert (1997): Editor s Comments, in: MIS Quarterly 21(2), S. xxi xxii 161

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165 Prozesslandkarte (Funktional) Typ: Wertschöpfungskettendiagramm L1 Managementprozesse Strategische Geschäfts- Berichtswesen Hochschulsteuerunprozessmanagement Kernprozesse Student Lifecycle Management Forschung Wissenstransfer Controllingprozesse Haushalt fungs- Planung und Beschafprozesse Organisation IT-Services Akademische Selbstverwaltung Supportprozesse Kaufmännischmanagement Drittmittel- Prozesse Gebäudemanagement Personalwesen Öffentlichkeitsarbeit Dirk Schossig Prozessbasiertes Campus Management mit SAP Student Lifecycle Management Planen Sie an Ihrer Hochschule aktuell die Einführung eines neuen Campus- Management-Systems und möchten mehr über die Möglichkeiten erfahren, die SAP Student Lifecycle Management (SLcM) Ihnen dabei bieten kann? Sind Sie auf der Suche nach einem kompetenten Partner, der sich mit den spezifischen Abläufen und Strukturen in einer Hochschule auskennt, Ihre Anforderungen in eine integrierte Softwarelösung übersetzen und diese erfolgreich in Ihrer Hochschule einführen kann? Die IDS Scheer Consulting GmbH und die Neovias GmbH sind hierfür eine strategische Partnerschaft eingegangen, die beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Implementierung von SAP SLcM an Ihrer Hochschule mit sich bringt: Hoch motiviertes Beraterteam mit ausgeprägter Fach- und Branchenexpertise Erfahrungswerte aus einer Vielzahl erfolgreicher Beratungsprojekte in deutschen, europäischen und internationalen Hochschulen und Bildungseinrichtungen Experten für Campus-Management-Prozesse und deren Umsetzung in einem SAP SLcM-System Einsatz der Hochschul-Referenz-Lösung Campus.Performance.Ready Vorkonfiguriertes SAP-Referenz-/Demo-System für Hochschulen (ERP, SLcM, BI) ARIS-Datenbank mit Hochschul-Referenz-Geschäftsprozessen Prozessbasiertes Vorgehensmodell Zahlreiche Dokumentationen, Vorlagen und Templates 163 Überprüfung Studienfortschritt Studienabschluss Exmatrikulation Alumni Studienfachberatung Prüfungen/ Anwesenheit Bewerbung Prozessbasiertes Student- Lifecycle- Management mit Neovias & IDS Scheer Consul6ng an Ihrer Hochschule! Immatrikulation Lehrveranstaltungen buchen Zulassung IDS Scheer Consulting steht als Marktführer für Geschäftsprozessmanagement seit über 25 Jahren für erfolgreiche (SAP -)Beratung und die Einführung moderner IT-Lösungen. Unsere ausgeprägte Branchenexpertise im Hochschulbereich konnten wir dabei in einer Vielzahl erfolgrei- Anerkennung von Leistungen Abb. 1: Prozessbasiertes Campus-Management morgen auch an Ihrer Hochschule?!

166 cher Beratungsprojekte aufbauen. Neovias gehört zu den führenden Spezialisten für die SAP SLcM-Lösung und verfügt über mehr als zwölf Jahre Produkterfahrung aus Implementierungsprojekten und Entwicklungen in diesem Bereich. Die Ausgangssituation Die Hochschulen müssen sich den sich ständig verändernden Anforderungen ihrer Stakeholder (Studierende, Lehrende, Universitätsleitung, Verwaltungsmitarbeiter/-innen, Externe, usw.) stellen und darauf unter zunehmendem Zeitund Kostendruck mit geeigneten Maßnahmen reagieren. 164 Die Anforderungen sind vielschichtig und betreffen dabei sowohl fachlich-inhaltliche, aufbau- und ablauforganisatorische als auch (dv-)technische Fragestellungen. Immer mehr Hochschulen entscheiden sich zur Beantwortung dieser Fragestellungen für eine prozessorientierte Vorgehensweise. Sie analysieren dazu die Ausgangssituation an ihrer Hochschule und leiten Optimierungs- und Verbesserungspotenziale ab. Darauf aufbauend wird dann ein Sollkonzept (Geschäftsprozesse, Organisationsstrukturen, IT-Verfahren usw.) entwickelt, das an den gegebenen Anforderungen der Hochschule ausgerichtet ist und die Grundlage für die weitere Umsetzung in der Hochschule darstellt. Hierbei wird häufig auch festgestellt, dass bestehende Campus-Management- Systeme nicht mehr den an sie gestellten Anforderungen entsprechen und gegen moderne, integrierte Verfahren ausgetauscht werden sollen. Die Hochschulen müssen dafür eine Vielzahl von Entscheidungen treffen: Welches Campus-Management-System ist das richtige für meine Hochschule? Nach welchen Kriterien soll das neue Verfahren ausgewählt werden? Wie führe ich das neue Verfahren erfolgreich in meiner Hochschule ein? Welche internen/externen Ressourcen benötige ich für die Einführung in meiner Hochschule? Worauf ist im Rahmen des Einführungsprojekts besonders zu achten? Prozessbasierte Vorgehensweise zur Einführung des Campus-Management-Systems Wir empfehlen zur Beantwortung dieser Fragestellungen eine Vorgehensweise, bei der die Geschäftsprozesse im Mittelpunkt der Betrachtung stehen (s. Abb. 2). Für die Auswahl der richtigen Softwarelösung müssen Sie die Anforderungen kennen, die in Ihrer Hochschule an diese gestellt werden. Dabei sollten nicht ausschließlich technische, sondern alle relevanten Anforderungen an das

167 Beschaffungsprozesse Akademische Selbstverwaltung Prozesslandkarte (Funktional) Typ: Wertschöpfungskettendiagramm L1 Managementprozesse Strategische Geschäfts- Berichtswesen Hochschulsteuerunmanagemenprozess- Kernprozesse Student Lifecycle Management Forschung Wissenstransfer Supportprozesse Kaufmännischmanagemenprozesse Haushalt Drittmittel- Controlling- Planung und Prozesse Gebäudemanagemenwesen Personal- Organisation IT-Services Campus-Management Typ: Wertschöpfungskettendiagramm Prüfungsmanagement Typ: Wertschöpfungskettendiagramm Prüfungsformen Prüfungen Prüfungen planen organisieren zu Prüfungen anmelden, zulassen, abmelden Prüfungen bewerten Prüfungen durchführen Abschlussarbeit verwalten Bewerbung & Zulassung Alumnimanagement Öffentlichkeitsarbeit Studiengangsmanagement Prüfungsmanagement Lehrveranstaltungsund Raummanagement Interessentenmanagement Studierendenmanagement Berichtswesen Prüfungen vorbereiten Studium abschließen Projektmanagement Change Management Campus-Management-System betrachtet werden, die zur bestmöglichen Unterstützung des gesamten Student Lifecycles an Ihrer Hochschule erforderlich sind. Init Design Realisierung Steuerung n Einführungs- Strategie & n Ist-Analyse Campus Mgmt. n Techn. mentierung Imple- n After-Go-Live- Betreuung Zielsetzungen (Prozesse, Orga, IT) SAP SLcM n Aufgaben & Vorgehensmodell n Projektplan n Projektorga n Sollkonzeption Campus Mgmt. Prozesse n Technische DV-Konzeption SAP SLcM Abb. 2: Prozessbasierte Einführung von SAP SLcM (Customizing, Entwicklung, usw.) n Test, Abnahme n Qualifizierung n Datenmigration n Lfd. Betrieb, Support und Weiterentwicklung SAP SLcM n Erfolgreiche Verankerung in der Hochschule Wir empfehlen unseren Hochschulkunden deshalb, sich idealerweise bereits vor der Auswahl, spätestens aber bei der Einführung des Campus-Management- Systems mit der Analyse und Sollkonzeption ihrer Geschäftsprozesse und Strukturen zu beschäftigen: Aufnahme und Bewertung der aktuellen Situation an der Hochschule (IST-Analyse) Ableitung von Verbesserungspotenzialen und Handlungsfeldern Sollkonzeption der zukünftigen Geschäftsprozesse und Strukturen Auf diese Weise werden die Chancen einer erfolgreichen Einführung des neuen Campus-Management-Systems signifikant erhöht: Zum einen, weil das neue Verfahren so unmittelbar an den zukünftigen SOLL-Geschäftsprozessen der Hochschule ausgerichtet ist. Zum anderen wird die Akzeptanz der Anwender/-innen an die neue Lösung verbessert, weil deren Vorstellungen im Zuge der Soll prozess konzeption direkt berücksichtigt und dokumentiert werden können. X x 165 Wir verfügen aus unseren Projekten über eine umfangreiche Best-Practice- Datenbank mit Hochschul-Referenzgeschäftsprozessen, die wir Ihnen gern als Ausgangspunkt zur Erarbeitung Ihrer hochschulspezifischen Soll-Geschäfts prozesse zur Verfügung stellen (s. Abb. 3). Best- Prac6ce- Hochschul- Referenz- GeschäNsprozesse Die erarbeiteten Soll-Geschäftsprozesse werden über den gesamten Verlauf des Einführungsprojekts benötigt und dienen als Grundlage für wichtige Festlegungen z. B. bei der Hochschule Campus Management Veranstaltungs- Management Veranstaltung buchen Landkarte Hauptprozesse GeschäNsprozesse Teilprozesse / ArbeitsschriQe Abb. 3: Best-Practice Hochschul-Referenz-Geschäftsprozesse der IDS Scheer Consulting

168 DV-Konzeption und Parametrisierung des Campus-Management-Systems Testkonzeption/-durchführung ( Testfallerstellung) Vorbereitung und Durchführung von Schulungsmaßnahmen und Planung und Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen im Change Management (Kommunikation/Information, Qualifizierung, Organisationsanpassung) SAP SLcM als leistungsfähiges Campus-Management-System Bei der Auswahl des Campus-Management-Systems setzen wir auf die Lösung Student Lifecycle Management (SLcM) der Firma SAP. Die SAP SLcM-Lösung basiert auf der weltweit führenden SAP (ERP-)Software und ist speziell auf die Bedürfnisse von Hochschulen zugeschnitten (s. Unsere Wahl: SAP Student Lifecycle Management! Abb.). 166 n n n n n SAP SLcM unterstützt den gesamten Student Lifecycle! Weltweit setzen schon 105 Hochschulen auf SAP SLcM, 43 davon in Europa! Datenverarbeitung in Echtzeit bei vollständiger Integration in andere SAP -Anwendungen Bewährte SAP -Technologie, Standards und Werkzeuge des ERP-Marktführers! Planungs- und Investitionssicherheit durch transparentes Verfahren zur Weiterentwicklung Weltweit haben sich bereits über 100 Hochschulen und Bildungseinrichtungen für SAP SLcM entschieden und es werden auch in Europa und Deutschland immer mehr. Seien Sie auch dabei und informieren sich bei uns über SAP SLcM und die Möglichkeiten, die es an Ihrer Hochschule für die Unterstützung effektiver und effizienter Campus-Management-Prozesse bieten kann. SAP BI SAP ERP SAP SLCM Übrigens: Wir sind davon überzeugt, dass es sich für Sie auch dann lohnt, wenn Sie noch keine SAP-Anwendungen an Ihrer Hochschule im Einsatz haben.

169 Dr. Alexander Fronk Bologna-konformes Modellieren real gelebter Studienund Prüfungsordnungen Im Zuge des Bologna-Prozesses und einer fortschreitenden Autonomie entwickeln sich Hochschulen immer mehr von einem eher schwerfälligen Gebilde zu einem effizient und dynamisch handelnden Spezialisten für Forschung und Lehre mit allen organisatorischen, budgetären, inhaltlichen (Lehrangebot), technischen, juristischen und kommunikativen Implikationen. Dabei stehen Hochschulen bezüglich ihrer finanziellen Ausstattung, Verwaltungsorganisation, Qualität von Lehre und Forschung sowie bezüglich der Lehrenden und Studierenden im Wettbewerb miteinander: Das Image einer Hochschule ist bereits heute von einem innovativen und erfolgreichen Management abhängig und von der Begeisterung, die dieses Image auslöst. Arbeitsgrundlage dafür ist ein intelligentes, schlankes und dennoch umfassendes Campusmanagement. Es ermöglicht der Hochschule die Umsetzung intelligenter und nicht redundanter Prozesse, eine zeitgemäße, offene Kommunikation bei Vernetzung aller Akteure, weiterhin Wissensdatenbanken, eine zeit- und ressourcensparende Lehr- und Prüfungsplanung, ferner ein solides Personal- und Finanzmanagement ebenso wie Statistiken und Reports. Kurzum: Modernes Campusmanagement bedeutet die Digitalisierung der gesamten universitären Organisations- und Studienprozesse. 167 Diese Situation verlangt nach Software, die nach Bologna-Maßstäben aufgebaut ist und Hochschulen bei ihren Verwaltungsaufgaben unterstützt. Denn seit der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge werden permanent neue Anforderungen an Campusmanagement-Systeme deutlich, die insbesondere die Abbildung von Studien- und Prüfungsordnungen in ihrer real gelebten Vielfalt als Basis für das gesamte Curriculum betreffen: Nicht nur die Einführung von Modulen mit zugeordneten Lehrveranstaltungen und Leistungen, sondern auch ein komplexer werdendes Regelwerk etwa von Voraussetzungs- und Abschlussbestimmungen sowie differenzierte Wahlmöglichkeiten erfordern hier eine Flexibilität der unterstützenden Softwaresysteme, die in dieser Tiefe und Ausprägung bisher kaum bekannt und technisch umsetzbar war. CampusCore bietet ein modernes und zukunftssicheres, vollständig webbasiertes System an, das Hochschulen effektiv in die Lage versetzt, nicht nur strukturiert und flexibel Prüfungsordnungen zu modellieren, in Betrieb zu halten, Lehrveranstaltungen zu managen sowie Leistungen einfach und übersichtlich zu verbuchen, sondern den gesamten Student Life Cycle zu organisieren.

170 Unsere komponentenbasierte CampusCore-Lösung setzt dabei auf den folgenden Arbeitshypothesen auf: 1. Das Studierendenmanagement betrachtet all jene Aktivitäten im studentischen Lebenszyklus, die losgelöst von konkreten Studieninhalten notwendig sind zum Management der Studierenden über die Zeit, die sie an einer Hochschule verbringen. 2. Das Lehrveranstaltungs- und Prüfungsmanagement betrachtet all jene Aktivitäten, die losgelöst von den konkreten Studierenden zum Management der Studiengänge notwendig sind. 3. Das Zusammenspiel des studentischen Lebenszyklus und der Studiengänge gelingt über die Integration von a. Prüfungsordnungen als demjenigen Instrument zum Management von Lehrinhalten und b. Studienbüchern zum Abbilden der erbrachten Leistungen im zeitlichen Verlauf. 168 In unserem Produkt vereinen wir die fachlichen Anforderungen an das Studierendenmanagement und an das Prüfungsmanagement. Wir erfüllen dabei den Anspruch, hochschulindividuelle Situationen in Abhängigkeit von organisatorischen, juristischen und technischen Aspekten realisieren zu können. Prüfungsordnungen Wir zeigen ausgewählte Aspekte unserer Lösung am realen Beispiel einer Prüfungsordnung im Lehramt der TU Dortmund. Das übersichtliche Abbilden auch komplexer Prüfungsordnungen gelingt durch ein Objektmodell, in dem wir strukturelle und dynamische Aspekte von Studiengängen beliebig aufzubauen erlauben. Auf der strukturellen Seite (s. Abb. 1, links) können Studiengänge nach individuellen Gegebenheiten gestaltet werden. Neben der üblichen Modulstruktur erlauben sogenannte Container das Gruppieren beliebiger Module oder Modul inhalte. Hiermit sind insbesondere Pflicht-, Wahlplicht- und optionale Inhalte visuell gestaltbar. Dynamische Aspekte eines Studiengangs werden in Form von Regeln erfasst (s. Abb. 1, rechts). Diese beschreiben für Container, Module und Modulinhalte separat ihre jeweiligen Anmeldevoraussetzungen, bestimmen ihren Abschluss und ihre Notenberechnung basierend auf ebenfalls jeweils definierbaren Leistungen. Dieses Vorgehen bringt die benötige Flexibilität in der Modellierung von Studiengängen mit einem Überblick auch über komplexe Regelwerke zusammen. Unser Ansatz eignet sich dazu als Instrument zur Überprüfung von Prüfungsordnungen gegen die Eigenschaften Konsistenz, Widerspruchsfreiheit und Studierbarkeit: Durch die natürlich-sprachige Definition Logik-basierter Regeln und deren automatisierter Auswertung werden etwa Unstimmigkeiten oder versteckte Abhängigkeiten schnell sichtbar.

171 Abb. 1: Strukturelle und dynamische Eigenschaften von Prüfungsordnungen 169 Viele Funktionen zur Handhabung von Prüfungsordnungen, zur Zuordnung von Studierenden zu Studiengängen, Veranstaltungen und Prüfungen sowie Funktionen zur Leistungsverbuchung und zum Zeugnisdruck runden das Leistungsspektrum unserer Lösung ab. Beispiel Die gezeigte Art und Weise, beliebige Prüfungsordnungen auf Modulbasis abzubilden, ermöglicht damit insbesondere die Beherrschung komplexer Situationen wie Lehramtsstudiengänge in mehreren Fächern, Nebenfächer, Schwerpunkte oder auch duale Studiengänge. Prüfungsordnungen können sich dabei aufeinander beziehen, und das Regelwerk erlaubt es, inhaltliche Bezüge zwischen Studiengängen herzustellen. Am Beispiel einer Prüfungsordnung zum Bachelor Lehramt der TU Dortmund mit Kernfach Mathematik erklären wir, wie Studiengänge auf mehreren Prüfungsordnungen abgebildet werden. Die studierbaren Fächer sind in fachspezifischen Prüfungsordnungen definiert. Wir modellieren zunächst die für das Fach Mathematik Lehramt als Kernfach gegebene Prüfungsordnung in der oben erklärten Weise und erhalten das in Abb. 1 gezeigte Modell. Analog verfahren wir mit einer Prüfungsordnung für das Komplementfach. Die umschließende Prüfungsordnung zum Lehramt legt fest, welche Fächer als Kern- und Komplementfach studierbar sind

172 und wie sich deren Studium zum Lehramtsstudium kombiniert. Hier ist auch das Schreiben einer Bachelorarbeit definiert. Die in dieser Prüfungsordnung getroffenen Aussagen sind unabhängig von den jeweils studierten Fächern. Das Modell zu dieser Lehramtsprüfungsordnung zeigt daher auch lediglich eine Container-basierte Struktur, in der beliebige Kern- und Komplementfächer referenziert werden. Lediglich für die Bachelorarbeit wird ein Modulinhalt angegeben. Die Regeln zum Abschluss des Studiums werden auf den jeweiligen Containern definiert und referenzieren dabei die Bausteine (Container, Module oder Modulinhalte) der fachspezifischen Prüfungsordnungen. Nota: Eine Prüfungsordnung ist dabei selbst ein Container und kann somit in andere Prüfungsordnungen eingebunden werden. Die Leistungen, die im Rahmen einer fachspezifischen Prüfungsordnung zugeordnet werden, sind damit in der Lehramtsprüfungsordnung ebenfalls automatisch auswertbar. Abb. 2 zeigt die Zusammenhänge. 170 Abb. 2: Referenzen auf andere Prüfungsordnungen und Auswertung darin erbrachter Leistungen Veranstaltungen Modulinhalte werden semesterweise oder semesterübergreifend durch Veranstaltungen konkretisiert. Da sich Module oder Modulteile in verschiedenen Prüfungsordnungen verwenden lassen, können wir beispielsweise Exportveranstaltungen

173 problemlos abbilden: Es wird nur eine Veranstaltung instanziiert, die dann für die Studierenden und deren Leistungen aus unterschiedlichen Studiengängen heraus bedienbar ist. Hat eine Veranstaltung in verschiedenen Prüfungsordnungen unterschiedliche Leistungsmerkmale, so werden diese auch bei der Leistungsverbuchung korrekt abgebildet. Erbrachte Leistungen sind im Studienbuch für jeden Studierenden unmittelbar nach ihrer Verbuchung einsichtig. Das Studienbuch bildet dabei die für den entsprechenden Studiengang modellierte Struktur ab. Studienverlaufsplanung Für jeden Studiengang kann ein Verlauf mit jeweiligem Beginn im Winter- und Sommersemester vorgegeben werden. Studierende haben in unserer Lösung die Möglichkeit, diesen Verlauf individuell zu planen. Abb. 3 zeigt die grafische Oberfläche des Planungswerkzeugs. Einzelne Modulinhalte können verschoben werden. Die in der Prüfungsordnung modellierten Abhängigkeiten wie etwa Anmeldevoraussetzungen werden hierbei automatisch ausgewertet. Wird beispielsweise ein Inhalt verschoben, dessen Abschluss die Voraussetzung zur Durchführung weiterer Inhalte ist, werden diese ebenfalls passend verschoben. 171 Abb. 3: Grafische Oberfläche zur Studienverlaufsplanung

174 Schlussnotiz In diesem Beitrag haben wir auf die Modellierung von Prüfungsordnungen abgestellt. Unsere CampusCore-Lösung umfasst viele weitere Anwendungsfälle, die für ein modernes, webbasiertes Campusmanagement-System unerlässlich sind. Für Studierende steht eine App für mobile Endgeräte zur Selbstverwaltung zur Verfügung, die etwa Anmeldungen zu Veranstaltungen oder Prüfungen online erlaubt. Die Hochschulverwaltung gelangt zu einem datenintegrierten Hochschulmanagement und kann damit auch planerisch, steuernd und optimierend tätig werden. Fachbereichen wird die Organisation von Lehrveranstaltungen und Prüfungen erleichtert. Durch die einfache Integration in die bestehende IT-Landschaft einer Hochschule und durch einfache Schnittstellen zu Drittsystemen versetzen wir Hochschulen in die Lage, ihre bestehenden Systeme auch schrittweise modernisieren zu können. 172

175 Workshops Die vier Workshops im Rahmen der Campus Innovation 2013 widmeten sich den Themen intelligente Bildungsnetze, Lehrveranstaltungsplanung, integriertes Campus Management und Einführung einer Campus Card und boten Interessierten die Möglichkeit, einzelne Themenschwerpunkte der Konferenz intensiv zu diskutieren und zu vertiefen. Workshop Intelligente Bildungsnetze. Hintergrund, Konzeption, Strategie In diesem Workshop wurde das seit dem Nationalen IT-Gipfel 2012 vorliegende Konzept Digitalisierung von Bildungsinfrastrukturen: Vom Status Quo zur Deutschen Hochschul-Cloud von Prof. Dr. Christoph Igel und Ansgar Baums, den Vorsitzenden der themenbezogenen Projektgruppe des IT-Gipfels, vorgestellt. Bereits seit mehreren Jahren beschäftigt sich der Nationale IT-Gipfel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in verschiedenen Fachgremien mit der Frage, welchen Beitrag intelligente Netze zur Innovation in Deutschland leisten können und auf welche Weise diese als Enabler für neue Konzepte, Prozesse und Strategien genutzt werden können wurde für die Bildung eine eigene Projektgruppe etabliert, die seither der Frage nachgeht, wie Konzepte und Strategien für intelligente Bildungsnetze zu gestalten sind und welche politisch-strategischen Empfehlungen gegenüber der Bundesregierung hinsichtlich einer möglichen Umsetzung auszusprechen sind. Hintergründe, Zielstellungen und Vorgehensweise wurden von den Workshop-Leitern ebenso präsentiert wie der aktuelle Sachstand zur Fortschreibung des Konzeptes. Die Teilnehmenden waren eingeladen, das Strategiepapier sowie die politisch-strategischen Empfehlungen im Rahmen des Workshops zu diskutieren und ihre Vorschläge und Überlegungen zum Aufbau intelligenter, zukunftsweisender Infrastrukturen für innovative Forschung, Lehre, Weiterbildung und Verwaltungen an den Hochschulen 173

176 von morgen einzubringen. Das Workshop-Thema wurde auch in der Keynote von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. August-Wilhelm Scheer, dem ehemaligen Vorsitzenden des BITKOM, aufgegriffen. Workshop Wege zur integrierten Lehrveranstaltungsplanung Anforderungen, Prozesse und Projekte 174 Den Workshop leitete Matthias Sauer-Rank von der CREALOGIX (Deutschland) AG. Eine überschneidungsfreie Lehrveranstaltungsplanung ist eine der komplexesten Herausforderungen großer Hochschulen. Ressourcen, Lehrende und Studierendenkohorten müssen konflikt- und kollisionsfrei innerhalb eines weit verzweigten Curriculums geplant werden. Die Lehrveranstaltungsplanung einer Hochschule kann hierbei auf unterschiedliche Art und Weise stattfinden was häufig auch innerhalb einer Hochschule der Fall ist. Eine grundlegende Rolle spielen dabei Anforderungen und Prozesse. Im Workshop wurden gemeinsam mit den Teilnehmenden die Anforderungen an eine softwaregestützte Lehrveranstaltungs- und Stundenplanung, dahinterliegende Prozesse sowie eine exemplarische Projektierung diskutiert. Als inhaltliche Grundlage für den Workshop wurde im Track ecampus zuvor der Vortrag Projektleitung bei Campus Management Einführungen Anforderungen, Erwartungen und Good-Practice von Matthias Sauer-Rank und Jörg Skorupinski angeboten. Workshop Integriertes Campus Management mit SAP Den Workshop gestaltete die itelligence AG gemeinsam mit den Beratungsunternehmen MG Consulting und Dr. Pape Consulting sowie der Fachhochschule Frankfurt am Main und der Berufsakademie Sachsen. Ziel des Workshops war es, Interessierte über erfolgreiche Schritte zur Einführung eines integrierten Campus Managements zu informieren. Vertreter/-innen aus Hochschulen und Beratungshäusern zeigten auf, welche Schritte nach der Entscheidung für ein integriertes Campus Management System folgen, wie das Projekt aufgestellt wird und was beachtet werden muss, um zum Erfolg eines solchen Projekts zu gelangen. Im Zusammenspiel mit Vorträgen im Track ecampus bot der Workshop die Möglichkeit, individuelle Fragestellungen zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

177 Workshop Projekt Campus Card Herausforderungen und Erfahrungen bei der Einführung eines multifunktionalen Ausweises für den Hochschulstandort Augsburg Durch den Workshop führte Dr. Markus Zahn, Leiter des Rechenzentrums der Universität Augsburg. In einem gemeinsamen Projekt haben die Universität Augsburg, die Hochschule Augsburg und das Studentenwerk Augsburg zum Sommer semester 2013 die CAMPUS CARD AUGSBURG eingeführt. Entsprechend dem Leitmotiv Eine Karte für alles im akademischen Alltag vereint die CAMPUS CARD AUGSBURG den Studierendenausweis, den Beschäftigtenausweis, den Bibliotheks ausweis, das Semesterticket, den Zutrittsausweis und das bargeldlose Bezahlen im gesamten Hochschulbereich auf einer Karte. Durch die bewusste Auswahl und Kombination verschiedener Technologien, Produkte und Lösungen kann die Karte von den Hochschulangehörigen und Gästen unkompliziert standortübergreifend genutzt werden, wobei sich die lokalen Umsetzungen zum Teil signifikant unterscheiden und sich an den am jeweiligen Standort etablierten Verwaltungsprozessen und der dort bestehenden IT-Infrastruktur ausrichten. Im Workshop wurde die lokale Umsetzung der CAMPUS CARD AUGSBURG am Beispiel der Universität Augsburg erläutert. 175

178 176

179 Poster-Ausstellung Universitätskolleg 177 Präsentation der Teilprojekte des Universitätskollegs Die folgenden Poster repräsentieren den Stand der Ausstellung vom 14. November 2013

180 Teilprojekt 37 MIN 178 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät für Rechtswissenschaft Teilprojekt Schnupperstudium Rechtswissenschaft Fakultät für Rechtswissenschaft Schulprojekte Schnupperstudium Kernbotschaft Rechtswissenschaft Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Kernbotschaft Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Das naturwissenschaftlichen Projekt Das Projekt Schnupperstudium schließt Studium schließt die die vertieft bzw. geweckt werden. Durch Durch dieses dieses Projekt Projekt wird der wird Die Übergang der Modellierungswochen Übergang von der von Schule der Schule in die sind Universität die mit Universität den begleitet, anderen begleitet, die Teilnehmenden werden werden so auf so die auf die Herausforderungen des Studiums des Studiums der der Rechtswissenschaft vorbereitet. vorbereitet. Schulprojekten die Teilnehmen- TP 38 TP Lücke Lücke zwischen zwischen Schule Schule und Universität und Universität und und bietet bietet umfangreiche Angebote Angebote zur Erkundung zur Erkundung Eine Eine Implementierung des Insbesondere des Schnupperstudiums zu Jura den über Jura Modellierungstagen die über Projektphase die Projektphase hinaus besteht hinaus innerhalb innerhalb eine der starke der inhaltliche V des des rechtswissenschaftlichen Studiums Studiums und und Angebote Angebote der Fakultät der Fakultät für für Rechtswissenschaft für für Studieninteressierte ist denkbar. ist denkbar. Weiterhin Weiterhin sollen die len geplanten die geplanten Informationsformate für für Studieninteressierte so miteinander so miteinander vernetzt vernetzt werden, werden, sol- der späteren der späteren möglichen möglichen Berufsfelder. Berufsfelder. Die Ziele Die Ziele sind, Wer eine sind, höhere eine profitiert, höhere Studienzufriedenheit und und wie? dass auch dass auch fakultätsübergreifend Synergien Synergien entstehen. entstehen. eine Absenkung eine Absenkung der der Studienabbruchquote zu zu erreichen. erreichen. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Verbindungen von im im Universitätskolleg Universität Universität Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Das Projekt Das Projekt steht steht in engem in engem Austausctausch mit anderen mit anderen Teilprojekten Teilprojekten Aus- ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Schule Schule Es werden derzeit zwei Modellierungswochen des des Universitätskollegs, insbesondersondere mit Projekten, mit Projekten, die sich die sich insbe- pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung ebenfalls ebenfalls an an Studieninteressierte Wer richten. Es wird eine abgestimmte sammeln. Wer profitiert, und und wie? wie? richten. Es wird eine abgestimmte Evaluation Evaluation mit den mit verschiedenen Das Das Schnupperstudium Rechtswissenschaft soll soll Studieninteressierten (insbes. (insbes. ler/-innen) ler/-innen) einen einen fundierten fundierten Einblick Einblick das in Studium das Studium der der Rechtswissenschaft ermöglichen, ermöglichen, da diese da diese Universitätskollegs durchgeführt. Oberstufenschü- Schulprojekten innerhalb innerhalb des des oftmals oftmals nur eine nur vage eine Vorstellung vage Vorstellung von Form von Form und Inhalt und Inhalt eines eines solchen solchen Studiums Studiums haben. haben. Durch Durch die die Weiterhin Weiterhin wird die wird Vernetzung die Vernetzung Teilnahme Teilnahme am am Schnupperstudium soll den soll den Oberstufenschüler/-innen eine reflektierte eine reflektierte Studienwahl Studienwahl mit Projekten, mit Projekten, die ebenfalls die ebenfalls Die Maßnahmen und eine und nachhaltige eine nachhaltige Identifikation Identifikation mit dem mit Studienfach dem Studienfach ermöglicht ermöglicht werden. werden. Lehrende Lehrende wiederum wiederum Unterstützung für die für Einschätzung der zung eigenen der eigenen Kompetenzen die Einschät- profitieren profitieren von motivierten, von motivierten, lernbereiten lernbereiten Studierenden. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von und 9 Motivation bis und 15 Motivation Uhr, sowie sowie Eignung Eignung für für eine bestimmte eine bestimmte Fachrichtung Fachrichtung geben, geben, genutzt, genutzt, so wird so der wird im der TP im 18 TP entwickelte 18 entwickelte Selbsttest Selbsttest für Studi- für Studieninteressierte der der Rechtswissenschaft innerhalb innerhalb der der Brückenwoche zum Einsatz zum Einsatz kommen. kommen. an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Die Die Maßnahmen werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Innerhalb Innerhalb des des Schnupperstudiums werden werden unterschiedliche Veranstaltungsformate von Lehrenden, Tutoren den, Tutoren und und studentischen Institutionen Institutionen rund um rund das um Studium das Studium der der Rechtswissenschaft ange- ange- von Lehren- Mathematik. boten. boten. Darüber Darüber hinaus hinaus erhalten erhalten die die Teilnehmenden einen einen vertieften vertieften Einblick Einblick die in chen Berufsfelder chen Berufsfelder von Juristen von Juristen und die und Möglichkeit die Möglichkeit mit Lehrenden mit Lehrenden und Studierenden und Studierenden Vorzüge die Vorzüge die unterschiedli- und und Schwierigkeiten der juristischen der juristischen Ausbildung Ausbildung zu diskutieren. zu diskutieren. Kontakt Kontakt Projektleitung Jun.-Prof. Jun.-Prof. Dr. Stefanie Dr. Jens Stefanie Kemme, Struckmeier Kemme, Jun.-Prof. Jun.-Prof. Dr. Judith Dr. Judith Brockmann Brockmann Mitarbeiter Mitarbeiter Dr. Julia Dr. Quante Julia Quante Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

181 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 179 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Teilprojekt MIN MIN Fakultät Fakultät für Mathematik, für Mathematik, Informatik Informatik und Naturwissenschaft und Schulprojekte Modellierungs Kernbotschaft wochen efördert, ihr Inter- Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen äre, zukünftig Modellbildung mit zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Kernbotschaft Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder 41 eng verbunden. Die naturwissenschaftlichen Modellierungswochen Die sind ein sind Studium Schulprojekt, ein Schulprojekt, vertieft das Schülerinnen das bzw. Schülerinnen geweckt und Schülern und werden. Schülern ermöglicht, ermöglicht, erbindung. realitätsnahe realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv intensiv mit den mit Mitteln den Mitteln der mathematischen der Modellbildung zu bearbeiten. zu bearbeiten. Die Art Die der Art Nutzung der Nutzung der Mathematik der Mathematik ist den ist Schülerinnen den Schülerinnen und und Wer profitiert, und wie? Schülern Schülern dabei dabei meist meist neu, weicht neu, weicht oft vom oft Mathematikunterricht vom ab und ab wird und so wird als so etwas als etwas Neues Neues und Aufregendes und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil Das Vorurteil einer einer trockenen trockenen und wenig und wenig anschau- anschau- lichen lichen Wissenschaft Wissenschaft wird somit wird somit widerlegt. widerlegt. Durch Durch die Erfahrung die Erfahrung der Anwendbarkeit der der der Mathematik Die Mathematik Veranstaltung soll bei soll den bei Schülerinnen den richtet Schülerinnen sich und an Schülern und Schülerinnen Schülern das Interesse das und Interesse an Schüler einem an einem Mathematik- der Mathematik- gymnasialen oder oder Oberstufe von Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle naturwissenschaftlichen Hamburger Schulen Studium und Studium vertieft solchen vertieft bzw. des geweckt bzw. Hamburger geweckt werden. werden. Umlandes. Pro Durchgang können Die Modellierungswochen zur Die Zeit sind mit sind den mit anderen den anderen Schulprojekten TP 38 TP TP 3841 TP eng 41 verbunden. eng verbunden. Insbesondere Insbesondere zu den zu Modellierungstagen den besteht besteht eine starke eine starke inhaltliche inhaltliche Verbindung. Verbindung. ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Wer Wer profitiert, und und wie? wie? pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Die sammeln. Veranstaltung Die richtet richtet sich an sich Schülerinnen an Schülerinnen und Schüler und Schüler der gymnasialen der gymnasialen Oberstufe Oberstufe von von Hamburger Hamburger Schulen Schulen und solchen und solchen des Hamburger des Hamburger Umlandes. Umlandes. Pro Durchgang Pro Durchgang können können zur Zeit zur Zeit ca. 200 ca. Schülerinnen 200 Schülerinnen und Schüler und Schüler teilnehmen. teilnehmen. Es werden Es werden derzeit derzeit zwei Modellierungswochen zwei Die Maßnahmen pro Jahr pro durchgeführt. Jahr Neben Neben den Schülerinnen den Schülerinnen und Schülern und Schülern profitieren profitieren auch die auch Lehr- die Lehr- amtsstudierenden, die durch die durch die Betreuung die Betreuung der Schülergruppen der wertvolle wertvolle Praxiserfahrung sammeln. sammeln. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Die Die Maßnahmen werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Die Mathematik. Schülerinnen Die Schülerinnen und Schüler und Schüler haben haben die Möglichkeit die Möglichkeit eine Woche eine Woche lang, täglich lang, täglich von 9 von bis 15 9 bis Uhr, 15 Uhr, an Realitätsnahen an und nur und wenig nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. zu arbeiten. Betreut Betreut werden werden die Gruppen die Gruppen von Studierenden von Studierenden des Lehramts des Lehramts und von und Mitarbeitern von Mitarbeitern des Fachbereichs des Fachbereichs Mathematik. Mathematik. Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten Die Fähigkeiten der Schülerinnen der Schülerinnen Die Modellierungswochen und Schüler und Schüler werden werden früh entdeckt früh sind entdeckt mit und den gefördert, und anderen gefördert, ihr Interesse für esse MIN(T)-Fächer für wird Insbesondere geweckt. wird geweckt. Studierende Studierende zu den machen Modellierungstagen machen früh erste früh erste besteht eine starke inhaltlic Schulprojekten ihr Inter- TP 38 Praxiserfahrung im Bereich im Bereich der mathematischen der Modellierung. Denkbar Denkbar wäre, wäre, zukünftig zukünftig mit mit den Modellierungswochen den auch in auch die in Schulen die Schulen zu gehen. zu gehen. Verbindungen im im Universitätskolleg Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Prof. Prof. Jens Dr. Struckmeier Jens Dr. Jens Struckmeier Struckmeier Projektmitarbeit Stefan Stefan Heitmann Heitmann Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

182 Teilprojekt 37 MIN 180 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Teilprojekt EPB EPB Fakultät Fakultät für für Erziehungswissenschaft, Psychologie Psychologie und und Bewegungswissenschaft Schulprojekte Modellierungstage Kernbotschaft Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Kernbotschaft Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Wer profitiert, und wie? richtig richtig Bild der Bild Mathematik, der Mathematik, die die Notwendigkeit, mathematische Methoden Methoden kreativ kreativ einzu einzu setzen setzen um eine um realistische eine realistische außermathematische Fragestellung Fragestellung sinnvoll sinnvoll zu beantworten zu beantworten können Die können die Veranstaltung die Einstellungen über richtet Mathematik über sich Mathematik an bei Schülerinnen bei Schülerinnen und und Schülern, und Schüler Schülern, Lehrenden der Lehrenden gymnasialen und und Oberstufe von Studierenden Hamburger Studierenden nachhaltig Schulen nachhaltig positiv und positiv beeinflussen. solchen beeinflussen. des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Verbindungen im Universitätskolleg ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Alle Schülerinnen Alle Schülerinnen und Schüler und Schüler eines eines Jahrganges Jahrganges in den in beteiligten den beteiligten Schulen Schulen machen machen die die pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Erfahrung Lehr- Erfahrung der Nutzbarkeit der Nutzbarkeit von Mathematik. von Mathematik. Die Die Veranstaltung wird jährlich wird jährlich wiederholt wiederholt und und manifestiert manifestiert diese diese neue neue Sichtweise Sichtweise auf Mathematik auf Mathematik damit damit in diesen in diesen Schulen Schulen und durch und durch die die amtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Einbindung Einbindung der Lehrkräfte der Lehrkräfte auch über auch die über Projekttage die Projekttage hinaus hinaus im täglichen im täglichen Unterricht. Unterricht. Das sammeln. Projekt Das Projekt erreicht erreicht im kommenden im kommenden Durchgang Durchgang ca. 660 ca. Schülerinnen 660 Schülerinnen und Schüler und Schüler des Jahr des Jahr Die Maßnahmen Die Die Maßnahmen Die naturwissenschaftlichen Die Modellierungstage sind ein sind Schulprojekt, ein Studium Schulprojekt, vertieft das Schülerinnen das bzw. Schülerinnen geweckt und Schülern und werden. Schülern ermöglicht, ermöglicht, realitäts realitäts nahe nahe mathematische Fragestellungen zu bearbeiten. zu bearbeiten. Die Art Die des Art Umgangs des Umgangs mit mit Die Schülerinnen Die Schülerinnen und Schüler und Schüler Die arbeiten Modellierungswochen arbeiten drei Tag drei lang Tag lang an realitätsnahen sind mit den Fragestellungen. anderen Schulprojekten TP 38 TP Betreut Betreut werden werden die Gruppen die Gruppen Insbesondere entweder entweder von Studierenden von zu den Studierenden Modellierungstagen des Lehramts des Lehramts oder von oder besteht den von den eine starke inhaltliche V Mathematik Mathematik ist den ist Schülerinnen den Schülerinnen und Schülern und Schülern dabei dabei meist meist neu und neu weicht und weicht vom gewohnten vom gewohnten beteiligten beteiligten Lehrkräften Lehrkräften des Jahrganges des Jahrganges der Schulen der Schulen Alle Alle Unterrichtenden werden werden vorher vorher Mathematikunterricht ab. Die ab. Offenheit Die Offenheit der der Fragestellung, die Abkehr die Abkehr vom reduzierten vom reduzierten falsch/ falsch/ auf diese auf diese Tätigkeit Tätigkeit vorbereitet. vorbereitet. Wer Wer profitiert, und und wie? wie? gangs gangs 9 von 96 von Hamburger 6 Hamburger Gymnasien. Gymnasien. Daneben Daneben profitieren profitieren auch auch voraussichtlich 60 Lehramtsstudierendestudierenden durch durch die die Praxisanbindung ihrer Ausbildung ihrer Ausbildung und die und beteiligten die beteiligten 16 Lehrkräfte Lehramts Lehrkräfte durch durch die Fortbildung die Fortbildung und die und Erfahrung die Erfahrung einer einer neuen neuen Unterrichtskultur. Nachhaltigkeit Verbindungen im im Universitätskolleg Die Die Modellierungstage sind mit sind den mit anderen den anderen Schulprojekten TP 37 TP TP 3741 TP eng 41 verbunden, eng verbunden, insbesondere insbesondere zur zur Modellierungswoche besteht besteht eine starke eine starke inhaltliche inhaltliche Verbindung. Verbindung. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Peter Peter Stender, Stender, Prof. Dr. Prof. Florian Dr. Florian Grüner Grüner Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

183 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 181 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Teilprojekt MIN MIN Fakultät Fakultät für Mathematik, für Mathematik, Informatik Informatik und Naturwissenschaft und Schulprojekte Initiative NaT Kernbotschaft Wir Wir schmieden eine Bildungskette Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic Kernbotschaft Wer profitiert, und wie? MIN(T)-Fächer bringen bringen Spaß, Spaß, haben haben einen einen hohen hohen Anwendungsbezug und stiften und stiften Nutzen Nutzen für alle. für alle. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Das Engagement Das von Engagement von Wissenschaftlern von könnte könnte über die über Anrechnung die Anrechnung von Lehrverpflichtung von wertgeschätzt werden. werden. Das Engagement Das Engagement von Studierenden von Studierenden über die über Bescheinigung die von LP. von LP. Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Konzepte Konzepte und Erfahrungen und Erfahrungen könnten könnten auf andere auf andere schulferne schulferne Fächer Fächer übertragen übertragen werden. werden. ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung sammeln. Die Maßnahmen Wer Wer profitiert, und und wie? wie? Nachhaltigkeit Erkenntnisse Erkenntnisse über den über Wissensstand den von Schülerinnen von Schülerinnen und Schülern und Schülern könnte könnte in Vorkurse in Vorkurse einfließen. einfließen. Verbindungen im im Universitätskolleg Verbindung Verbindung zum TP zum 14 TP Online-Selbsttests 14 MIN-Check, MIN-Check, zu den zu anderen den anderen Schulprojekten (TP 37-41). (TP 37-41). Die Maßnahmen Die Maßnahmen der Initiative der Initiative NaT leisten NaT leisten während während der Schulzeit der Schulzeit einen einen Beitrag Beitrag zur Studienorientierung. zur Die Die Maßnahmen Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Oberstufenschülerinnen und -schüler und -schüler erleben erleben einen einen praxisbezogenen naturwissenschaftlichen Experimentieren in Uni-Laboren in Uni-Laboren zur Energiespeicherung zur oder mit oder Lasern mit Lasern Unterricht, an Unterricht, Realitätsnahen erfahren erfahren Anwendungsbezüge und nur wenig von vereinfachten Physik, von Physik, Informatik, Informatik, Problemstellungen Chemie Chemie und Mathematik und Mathematik zu arbeiten. Betreut Arbeiten Arbeiten mit Seismometern mit in den in Schulen den Schulen und werden lernen und lernen MIN(T)-Berufe die Gruppen kennen. von kennen. Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Wissenschaftliches Speeddating Speeddating Die Mathematik. UHH Die bekommt UHH bekommt besser besser qualifizierte qualifizierte und motivierte und motivierte Studierende. Studierende. Durch Durch den Kontakt den Kontakt Mathe Mathe in der in Praxis der Praxis zwischen zwischen Schülern, Schülern, Lehrern Lehrern und der und Hochschule der Hochschule verringern verringern sich Reibungspunkte. sich Lehrerfortbildungen mint:pink mint:pink Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Christine Christine Bergmann, Bergmann, Prof. Dr. Prof. Holger Dr. Holger Fischer Fischer Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

184 Teilprojekt 37 MIN 182 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Teilprojekt MIN MIN Fakultät Fakultät für Mathematik, für Mathematik, Informatik Informatik und und Naturwissenschaft Schulprojekte Brücken in in die die Wissenschaft Kernbotschaft gefördert von von der der Joachim Herz Herz Stiftung Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Kernbotschaft Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Verbindungen im Universitätskolleg Das naturwissenschaftlichen Projekt Das Projekt Brücken Brücken in die in die Wissenschaft Studium soll vertieft soll Oberstufenschülerinnen bzw. geweckt und werden. -schüler und -schüler für die für die Erkenntnisse Erkenntnisse über den über den Die Wissensstand Modellierungswochen von Schülerinnen von Schülerinnen und sind Schülern und mit Schülern könnte den könnte anderen in Vorkurse in Vorkurse Schulprojekten TP 38 TP andere andere Fachrichtungen übertragen. übertragen. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Das Projekt Das Projekt richtet richtet sich an sich die an Schülerinnen die Schülerinnen und Schüler und Schüler der Hamburger der Hamburger Profiloberstufen und und Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit soll sie soll auf sie die auf die Anforderungen und Inhalte und Inhalte eines eines naturwissenschaftlichen Studiums Studiums vorbereiten. ca. Die ten. 200 Lehrkräfte Die Schülerinnen Lehrkräfte bekommen bekommen und fachliche Schüler fachliche teilnehmen. Unterstützung bei der Es bei Integration werden der Integration derzeit in den in Unterricht. den zwei Unterricht. vorberei- Modellierungswochen Gleichzeitig pro Gleichzeitig Jahr erhalten durchgeführt. erhalten die Dozentinnen die Dozentinnen Neben und den Dozenten und Schülerinnen Dozenten einen einen Einblick und Einblick Schülern die in Vorbildung die Vorbildung profitieren der der auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung potentiellen potentiellen Studienanfänger. Ähnlich Ähnlich wie andere wie andere Teilprojekte Teilprojekte leistet leistet das Projekt das Projekt Brücken Brücken in die in die Wissenschaft noch während der rend Schulzeit der Schulzeit einen einen Beitrag Beitrag zur zur Studienorientierung (vgl. Initiative (vgl. Initiative NaT). NaT). noch wäh- sammeln. Verbindungen im UK: im zum UK: TP zum 14 TP 14 Online-Selbsttests MIN-Check MIN-Check sowie sowie zu den zu anderen den anderen Die Maßnahmen Nachhaltigkeit Lebenswissenschaften begeistern begeistern und ihnen und ihnen einen einen reibungslosen Übergang Übergang in die in Studienein- Studieneingangsphase ermöglichen. ermöglichen. Engagement Engagement von könnte von könnte über die über Anrechnung die Anrechnung als als Lehrverpflichtung (Wissenschaftler) einfließen. einfließen. Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V gangsphase bzw. über bzw. die über die Bescheinigung von LP von (Studierende) LP (Studierende) wertgeschätzt werden. werden. Wer profitiert, und wie? Das Das modularisierte Konzept Konzept und die und gewonnenen die gewonnenen Erfahrungen Erfahrungen lassen lassen sich auch sich auf auch viele auf viele Wer Wer profitiert, und und wie? wie? Die Die Maßnahmen Interesse Interesse Wecken: Wecken: Vorlesungen Vorlesungen für 10. für Klassen 10. Klassen an das an das Schulcurriculum angelehnte angelehnte Module Module aus den aus den Verbindungen im im Universitätskolleg Schulprojekten (TP 37-41) (TP 37-41) Bereichen Bereichen Chemie Chemie und Biologie: und Biologie: Praktikum Die Praktikum Schülerinnen und und Theorieseminare und Schüler (Dauer: haben (Dauer: 1-2 Tage) 1-2 die Tage) für Möglichkeit für eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, komplette an Realitätsnahen komplette Profilklassen Profilklassen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden Methodenkompetenzseminare die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Förderung Mathematik. Förderung leistungsstarker Schülerinnen Schülerinnen und Schüler und Schüler (Ferienpraktika, Praktikumswochen) Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Prof. Prof. Christian Dr. Christian Dr. Stark Jens Stark (FB Struckmeier Chemie) (FB Chemie) Projektmitarbeit Dr. Dr. Andrea-Katharina Schmidt, Schmidt, Christine Christine Bergmann Bergmann Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

185 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 183 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Teilprojekt MIN MIN Fakultät Fakultät für Mathematik, für Mathematik, Informatik Informatik und Naturwissenschaft und Schulprojekte Schülerferienkurs Kernbotschaft Schülerinnen und Schüler experimentieren Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Kernbotschaft Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Ein Abgleich Ein Abgleich von Vorstellung von Vorstellung und Realität und Realität wird möglich: wird möglich: Entspricht Entspricht das Studium das Studium meinen meinen Vorstellungenstellungen, die ich die von ich dem von jeweiligen dem jeweiligen Studienfach Studienfach habe? habe? Womit Womit beschäftige beschäftige ich mich mich an der an der stand stand von Schülerinnen von Schülerinnen und und Vor- Erkenntnisse Erkenntnisse über den über Wissens- den Wissens- naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Uni inhaltlich? Uni inhaltlich? Wie könnte Wie könnte mein mein Alltag Alltag aussehen? aussehen? Schülern Schülern könnten könnten in Vorkurse in Insbesondere Vorkurse zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic einfließen. einfließen. Wer profitiert, und und wie? wie? Das Engagement Das Engagement von Wissenschaftlerschaftlern könnte könnte über die über die von Wissen- Wer profitiert, und wie? Anrechnung Anrechnung von Lehrverpflichtung wertgeschätzt tung werden. werden. von Einblick Einblick verschiedene in verschiedene Studiengänge. Ziele: Die Ziele: Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Das Engagement Das von Engagement von Studierenden zur renden Zeit über die über Bescheinigung die von LP. von LP. von Studie- Zielgruppe: Hamburger Zielgruppe: Oberstufenschülerinnen Schulen und solchen und -schüler des und Hamburger -schüler Umlandes. Pro Durchgang können Kennenlernen von Forschung von Forschung in Experiment in Experiment und Theorie und Theorie ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Konzepte Konzepte und Erfahrungen und Erfahrungen könnten könnten auf andere auf andere schulferne schulferne Fächer Fächer übertragen übertragen werden. werden. Durchführung von eigenen von eigenen Versuchen Versuchen (Hands (Hands on). on). pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Die Die Maßnahmen sammeln. Uni-Erleben Uni-Erleben vor Studienbeginn: vor Impulsvorträge, Workshops, Workshops, Durchführung von Versuchen von Versuchen und Experimenten, und Gespräche Gespräche mit Studierenden, mit Wissenschaftlern und Praktikern, und Praktikern, Studienfachberatung, Mensa-Essen, Präsentation der Ergebnisse. Präsentation der Ergebnisse. Die Maßnahmen Nachhaltigkeit Für einzelne Für einzelne SchülerInnen: Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Schülerferienkurs Chemie Chemie an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Ferienkurs Ferienkurs Physik Physik Schülerferienpraktikum werden die Gruppen Molekulargenetik von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Schnupperstudium Mathematik. Computing Computing Science in Science Schnupperstudium Informatik Informatik Verbindungen im im Universitätskolleg Verbindung Verbindung zum TP zum 14 TP Online-Selbsttests 14 MIN-Check, MIN-Check, zu den zu anderen den anderen Schulprojekten (TP 37-40). (TP 37-40). Die Schülerferienkurse Die leisten leisten während während der Schulzeit der Schulzeit einen einen Beitrag Beitrag zur Studienentscheidung. zur Studien- Im Klassenverband: Im Light Light and Schools and Schools Girls go Girls Math go Math Astronomie Astronomie Werkstatt Werkstatt Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Prof. Dr. Prof. Florian Dr. Florian Grüner Grüner Christine Christine Bergmann Bergmann Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

186 Teilprojekt 37 MIN 184 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Teilprojekt EPB EPB Fakultät Fakultät für für Erziehungswissenschaft, Psychologie Psychologie und und Bewegungswissenschaft Schulprojekte Interkulturelles Kernbotschaft Schülerseminar (iks) Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Kernbotschaft Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Heterogenität und und Mehrsprachigkeit Studium sind Ressourcen sind vertieft Ressourcen bzw. geweckt werden. Bildungssprache ist eine ist erlernbare eine erlernbare Voraussetzung für Schulerfolg für Schulerfolg Zusätzliche Zusätzliche Ausbildung Ausbildung und erweiterte und erweiterte Kompetenzen verbessern verbessern die die Berufsperspektiven Wer profitiert, und wie? Wer Wer profitiert, und und wie? wie? Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Lehramtsstudierende aller Schulformen aller Schulformen Kursteilnehmer/innen Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können Kostenlose zur Kostenlose Zeit Kurse Kurse der der Jahrgangsstufen 4 bis 13 4 bis in den 13 in Fächern den Fächern DaZ, Deutsch, DaZ, Deutsch, Englisch Englisch Praxiserfahrung durch durch Unterrichten Unterrichten ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen und Mathematik und Mathematik Weiterbildung durch durch weiterführende Ausbildung Ausbildung pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Ferienkurse Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Schüler/innen mit mit Migrationshintergrund (Kl. 4-13) (Kl. 4-13) Ferienkurse sammeln. Schulerfolg, Schulerfolg, Erwerb Erwerb der der Bildungssprache und und Die Maßnahmen Lernberatung, Orientierung Orientierung und und Selbstbewusstsein Langfristige Langfristige Einbindung Einbindung des IKS des in IKS die in Hamburger die Hamburger Sprachförderangebote durch durch Mentoring Mentoring Enge Enge Zusammenarbeit mit den mit den Fachdidaktiken (Deutsch, (Deutsch, Englisch, Englisch, Mathematik) Mathematik) zugunsten einer ten einer Sprachbildung in allen in allen Fächern. Fächern. zuguns- Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Strukturelle Strukturelle Einbindung Einbindung des Projekts des Projekts in die in Struktur die Struktur der der BA-/MA-Studiengänge. an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Zugang Zugang zur Universität zur Universität durch durch Unterricht Unterricht in kleinen kleinen Gruppen Gruppen Die Die Maßnahmen Mentor/innen Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Begleitseminar, Fortbildungsveranstaltungen, Insbesondere zu den Workshops, Modellierungstagen Workshops, Hospitationen und besteht und eine starke inhaltliche V Beratungsgespräche Studienleistungen für das für BA- das oder BA- oder MA-Studium, Praktika Praktika Nachhaltigkeit Verbindungen im im Universitätskolleg Derzeit Derzeit besteht besteht ein fachlicher ein fachlicher Austausch Austausch zwischen zwischen dem IKS dem und IKS der und der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit (TP 05/ (TP EPB). 05/ EPB). Der Austausch Der Austausch mit den mit anderen den anderen Schulprojekten wird wird angestrebt. angestrebt. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Prof. Dr. Prof. Ursula Dr. Ursula Neumann Neumann Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

187 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 185 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Teilprojekt Studienkompass Psychologie Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Eigenes Wissen einschätzen Studienkompass Kernbotschaft Psychologie Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Worum geht geht es? es? Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Studieninteressierte stehen stehen irgendwann irgendwann vor der vor Frage, der Frage, ob sie ob studieren sie studieren wollen wollen und wenn und wenn ja, für ja, für Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder welches welches Fach, in Fach, welcher in welcher Hochschule Hochschule sie sich sie bewerben sich bewerben sollen. sollen. Aus unserer Aus unserer Sicht kann Sicht daher kann daher in erster in erster Linie naturwissenschaftlichen ein Linie Ansatz ein Ansatz weiterhelfen, weiterhelfen, der sowohl der Studium sowohl die Hochschule die vertieft Hochschule als bzw. auch als geweckt den auch Interessierten den Interessierten werden. im Blick im hat. Blick hat. Ein solcher Ein solcher Ansatz Ansatz sollte sollte dem Interessierten dem Interessierten möglichst möglichst viele Informationen, viele die für die die für Entscheidung die Entscheidung wichtig wichtig sind, an sind, die Hand die Hand geben geben und ihn und in ihn der in Entscheidung, der Entscheidung, ob ein ob Studiengang ein Studiengang oder eine oder Hochschulschule für ihn für passend ihn passend sind, unterstützen. sind, eine Hoch- unterstützen. Wer profitiert, und wie? Mit dem Mit Studienkompass dem Psychologie Psychologie wird potenziellen wird potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern und Bewerbern die die Möglichkeit Möglichkeit gegeben, gegeben, ihre Erwartungen ihre Erwartungen in Bezug in Bezug auf Studium auf Studium und Beruf und Beruf mit den mit Anforderungen den und Inhalten und Inhalten des Fachs des Fachs abzugleichen, abzugleichen, um eine um reflektierte eine reflektierte Studienwahl Studienwahl zu treffen. zu treffen. Das Projekt Das Projekt TP04 TP04 baut auf baut dem auf Vorläufermodell dem des Studienkompasses des auf (www.stups.uni-hamburg.de). auf Die Die Inhalte Die Veranstaltung Inhalte als auch als die auch Technik die richtet Technik wurden sich wurden komplett an Schülerinnen komplett neu entwickelt. neu entwickelt. und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Die Die Umsetzung Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Ausschnitt Ausschnitt aus dem aus Modul dem Modul Allgemeine Allgemeine Psychologie Psychologie Im Gegensatz pro Im Jahr Gegensatz zu durchgeführt. der zu Vorgängerversion der Neben des den Studienkompasses des Schülerinnen stehen und stehen nicht Schülern nicht mehr mehr die profitieren Fähigkeiten die Fähigkeiten auch die Lehramtsstudierenden, Fachs werden werden durch durch Übungen, Übungen, die Illustrationen durch Illustrationen die und Betreuung reflexive und reflexive Fragen der Fragen Schülergruppen implizit implizit vermittelt. vermittelt. Die wertvolle Teilnehmer Die Teilnehmer Praxiserfahrung wie Englisch wie Englisch oder Mathematik oder Mathematik im Vordergrund, im Vordergrund, sondern sondern die Fachinhalte. die Fachinhalte. Die Anforderungen Die des des Das Angebot Das Angebot ist in vier ist in Abschnitte vier Abschnitte untergliedert: untergliedert: Fachs 1. Meine 1. Meine Erwartungen Erwartungen können können kleine kleine Experimente Experimente durchführen, durchführen, lernen lernen zentrale zentrale Fragestellungen kennen kennen und erhalten und erhalten sammeln. Studieninteressierte können können ihre Erwartungen ihre Erwartungen mit den mit Erfahrungen den Erfahrungen von Studierenden von Studierenden verschiedener verschiedener Semster Semster abgleichen. abgleichen. Die Maßnahmen 2. Mein 2. Mein Studium Studium Hier werden Hier werden v.a. Fachinhalte v.a. Fachinhalte vorgestellt vorgestellt und die und Nutzer die Nutzer erhalten erhalten einen einen Einblick Einblick die in die Studienkultur Studienkultur und typischen und typischen Herausforderungen zu Beginn zu Beginn des Studiums. des Studiums. 3. Meine 3. Meine Zukunft Zukunft Praktiker Praktiker berichten berichten in Videointerviews in über ihre über Tätigkeit ihre Tätigkeit und die und damit die damit verbundenen verbundenen Höhen Höhen und Tiefen. und Tiefen. 4. Meine 4. Meine Entscheidung Entscheidung Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 Studierende bis Studierende 15 Uhr, aus dem aus Bachelor- dem Bachelor- und Masterstudium und sprechen sprechen über ihre über Erfahrungen ihre Erfahrungen im im Studium Studium und geben und geben den Studieninteressierten den Tipps. Tipps. Abschließend Abschließend werden werden die potenziellen die potenziellen an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Bewerberinnen und Bewerber und Bewerber mit Hilfe mit von Hilfe Fragen von Fragen angeleitet, angeleitet, ihre Studienwahl ihre Studienwahl zu reflektieren. zu reflektieren. werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Stand Stand der Projekts: der Projekts: Mathematik. Nach der Nach Analyse der Analyse von Best-Practices, von Anforderungen und Erwartungen und Erwartungen wurde wurde ein neues ein neues didaktisches didaktisches Konzept Konzept entwickelt entwickelt sowie sowie Audios Audios und Videos und Videos produziert. produziert. Zurzeit Zurzeit werden werden die Inhalte die Inhalte in das in neue das neue System System integriert. integriert. Das Projekt Das Projekt endet endet am am Ausschnitt Ausschnitt aus dem aus Film dem Ein Film Studientag Ein Studientag einen einen Einblick Einblick Forschung in Forschung und Lehre. und Lehre. Bspw. Bspw. wird durch wird durch das Lesen das Lesen eines eines englischsprachigen Artikelausschnittausschnitts im Modul im Modul Sozialpsychologie deutlich, deutlich, dass Englischkenntnisse dass für das für Studium das Studium relevant relevant Kontakt sind. Jedoch sind. Jedoch sollte sollte das Beherrschen das Beherrschen der englischen der englischen Sprache Sprache nicht das nicht entscheidende das Kriterium Kriterium für für Artikel- die Studienwahl Studienwahl sein. Wichtiger sein. Wichtiger sind das sind Interesse das Interesse am Fach am bzw. Fach der bzw. Profession der Profession sowie sowie die Motivation, die Motivation, Projektleitung Matthias Matthias Otto Otto sich eventuellen sich eventuellen Herausforderungen, wie mangelnde wie mangelnde Fremdsprachenkenntnisse, im Studium im Studium zu zu stellen. stellen. Bei der Bei Studienwahlentscheidung der geht es geht jedoch es jedoch nicht nicht nur um nur Fachinhalte, um Fachinhalte, sondern sondern auch auch Mitarbeiter Mitarbeiter Felix Kaysers Felix Kaysers darum, darum, die Studienkultur, Studienkultur, Lern- die und Lern- Arbeitsformen, und den Zeitbedarf den Zeitbedarf und die und damit die damit einhergehenden Anforderungen den an die Selbstorganisation die kennenzulernen. Pamela Pamela Annecke Annecke einhergehen- Melanie Melanie Nath Nath Der Studienkompass Der ist als ist eine als allen eine Interessierten allen Interessierten offen offen stehende stehende Webplattform konzipiert. konzipiert. Die Die Inhalte Inhalte werden werden mit dem mit Autorenprogramm dem Articulate Articulate Storyline Storyline umgesetzt umgesetzt und in und das in Content- das Content- Web Web Managament-System Joomla Joomla integriert. integriert. Kontakt Wir erwarten Wir erwarten u.a. folgenden u.a. folgenden Nutzen: Nutzen: Die Studienwahlsicherheit Die und Erwartungsklarheit und bei den bei Bewerbern den Bewerbern steigen. steigen. Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Die Studienabbrecher-/ Die wechslerquote wird langfristig wird langfristig gesenkt. gesenkt. Die Projektmitarbeit Studien- Die Studien- und Berufszufriedenheit und Stefan Heitmann erhöht erhöht sich. sich. Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

188 Teilprojekt 37 MIN 186 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Teilprojekt Auswahlverfahren Medizin Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Eigenes Wissen einschätzen Auswahlverfahren Kernbotschaft Medizin Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschau- Studienbewerberauswahltests Nachhaltigkeit lichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Auswahl Auswahl von von Studienbewerbern, zum die Studienfach zum Studienfach Dauerhafter Dauerhafter Einsatz Einsatz der entwickelten der Verbindungen entwickelten Testverfahren Testverfahren im Universitätskolleg Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder und den und den Studienanforderungen passen passen Messbare Messbare Erhöhung Erhöhung der der Ergebnisqualität des des Entwicklung, naturwissenschaftlichen Entwicklung, Optimierung Optimierung und Validierung und Studium Validierung von vertieft von bzw. geweckt werden. Studiums Studiums Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Auswahltests Auswahltests zusätzlich zusätzlich zur Abiturnote zur Abiturnote und somit und somit Verstärkte Verstärkte Bindung Bindung der Studierenden Insbesondere Studierenden an an zu Fakultät die den Fakultät Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V erleichterter erleichterter Numerus Numerus clausus clausus Publikation Publikation und Übertragung und Übertragung der der Auswahlinstru- Verbesserte Verbesserte Vorbereitung Vorbereitung der Bewerber der Bewerber auf auf mente mente auf andere auf andere Fachbereiche Fachbereiche und Universitäten und Universitäten das Studium das Studium Studienberatung Wer profitiert, und wie? Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Wer Hamburger Wer profitiert, Schulen und solchen und wie? wie? des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit ca. Studienbewerber 200 Schülerinnen und Studierende und Studierende und der Schüler Human- der Human- teilnehmen. und und Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Zahnmedizin Zahnmedizin Verbindungen im im Universitätskolleg pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, Anspruchsniveaus durch durch die durch online-angebote die inklusive Betreuung inklusive der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Gemeinsame Gemeinsame Entwicklung Entwicklung von Online von Online Selbsttests Selbsttests mit TP14 mit und TP14 18und 18 Verdeutlichen Verdeutlichen der der Studienanforderungen und des und des Testentwicklung: Selbsttests Selbsttests Vertiefung sammeln. Gemeinsame Gemeinsame Inhalte Inhalte mit mit Naturwissenschafts-Crashkursen in TP 13 in TP 13 Vertiefung naturwissenschaftlicher Kenntnisse Kenntnisse dient dient der Vorbereitung der Vorbereitung auf das auf Studium das Studium Einsatz Einsatz des des Konfliktkompetenztests in Kooperation in Kooperation mit Matthias mit Matthias Otto (Universität Otto (Universität Hamburg, Hamburg, TP 04) TP 04) Intensivere Intensivere Studienberatung Steigerung Steigerung der der Studienleistung, weniger weniger Studienabbrüche Kooperationen im In- im und In- Ausland: und Ausland: Identifikation Die Identifikation Maßnahmen der Studierenden der Studierenden mit der mit Fakultät der Fakultät durch durch 2013 Einführung 2013 Einführung des HAM-Nat des HAM-Nat an der an Charité der Charité Berlin Berlin Gefühl Gefühl des des Ausgewähltseins 2012 Einführung 2012 Einführung des HAM-Nat des HAM-Nat an der an der Medizinischen Fakultät Fakultät in Magdeburg in Magdeburg 2011 Einführung 2011 Einführung des HAM-Man des HAM-Man der an der Medizinischen Universität Universität in Graz in Graz Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Neuentwicklungen in in Zusammenarbeit mit mit Arbeitsgruppen anderer anderer Medizinischer Medizinischer Fakultäten Fakultäten Die Die Maßnahmen an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut (aktuell (aktuell Dresden, Dresden, Winterthur) Winterthur) Vier Verfahren Vier Verfahren für eine für optimale eine optimale Auswahl Auswahl werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs 1. HAM-Nat: 1. HAM-Nat: Multiple-Choice Test zu Test zu Naturwissenschaftskenntnissen Mathematik. für 1500 für Bewerber 1500 Bewerber 2. HAM-Int: 2. HAM-Int: Multiple Multiple Mini-Interviews zu zu psychosozialen Kompetenzen Kompetenzen (8 (8 praxisbezogene Interviewstationen) für 200 für Bewerber 200 Bewerber 3. HAM-Man: 3. HAM-Man: Drahtbiegetest zu zu psychomotorischen Fähigkeiten Fähigkeiten (Zahnmedizin) Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web 4. HAM-MRT: 4. HAM-MRT: Mentaler Mentaler Rotationstest Rotationstest (Zahnmedizin) Validierung Validierung und und Weiterentwicklung der Tests der Tests Aufbau Aufbau einer Datenbank einer Datenbank mit mit Bewerberdaten, Studienleistungen und Ergebnissen und Ergebnissen weiterer weiterer Tests Tests Datenerhebungen mit mit verschiedenen Validierungsinstrumenten Komplexe Komplexe statistische statistische Auswertung Auswertung der Daten der Daten zur zur Weiterentwicklung der Testinhalte der Testinhalte Kontakt Projektleitung Wolfgang Wolfgang Hampe Hampe Mitarbeiter Mitarbeiter Anja Bath, Anja Bath, Maren Maren Meurisch, Meurisch, Johanna Johanna Hissbach, Hissbach, Christian Christian Kothe, Kothe, Mirjana Mirjana Knorr Knorr Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

189 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 187 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Teilprojekt MIN-Check Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Eigenes Wissen einschätzen MIN-Check Kernbotschaft Online Self-Assessment Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Online Online Selbsttests für für Studieninteressierte an an MIN-Fächern Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschau- Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle lichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Erwartungscheck Mathematik soll bei Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- Im Im oder Erwartungscheck können können die Studieninteressierten ihre Erwartungen ihre Erwartungen an den an realistischen den realistischen Im Projekt Im Projekt MIN-Check MIN-Check werden werden Online Online Self-Assessments für die für MIN-Fächer die MIN-Fächer entwickelt, entwickelt, um Interessierteteressierten in der in Phase der Phase der der Studiengangsfindung zu unterstützen zu unterstützen und in und der in Studienwahl der Studienwahl zu zu um In- Gegebenheiten zum Studium zum Studium allgemein allgemein als auch als an auch den an speziellen den speziellen Studienfächern an der an Universitäversität Hamburg Hamburg messen. Die messen. Dazu Modellierungswochen Dazu wird eine wird Sammlung eine Sammlung von sind Aussagen von mit Aussagen den vorgelegt, anderen vorgelegt, die die Schulprojekten die Studien- Studien- TP 38 der Uni- naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. bestärken. bestärken. Die MIN-Fächer Die MIN-Fächer werden werden dabei dabei in Form in Form von typischen von typischen Inhalten Inhalten und und Fragestellungen teressierten teressierten mit wahr/falsch mit wahr/falsch bewerten bewerten müssen. müssen. Ein sofortiges Ein sofortiges Feedback Feedback erklärt erklärt die Aussage. die Aussage. dargestellt dargestellt und auf und eine auf Passung eine Passung zu den zu Kenntnissen den Kenntnissen und Interessen und Interessen der der Studieninteressierten Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic untersucht. untersucht. Wer profitiert, und wie? Motivation und und Ziele Ziele Inhalte Die Die Wahl Die Veranstaltung Wahl des richtigen des richtigen richtet Studienfaches sich stellt an stellt nach Schülerinnen Ende nach Ende der Schulzeit der und Schulzeit Schüler eine nicht eine der nicht gymnasialen unwesentliche Oberstufe von Hürde Hürde dar, erstrecht dar, erstrecht für schulferne für schulferne Fächer Fächer wie z.b. wie Informatik. z.b. Informatik. So passiert So passiert leider es leider nicht nicht selten, selten, Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit dass aus dass falschen aus falschen Vorstellungen und und Vorkenntnissen heraus heraus das falsche das falsche Studienfach Studienfach gewählt gewählt Quiz Quiz wird. ca. wird. Diesen 200 Diesen Frust Schülerinnen Frust zum Studienstart zum Studienstart und Schüler und auch und teilnehmen. einen auch einen Studienabbruch Es werden wollen derzeit wollen wir gern wir zwei vermeidenden. des des Studienfaches, welche welche im Austausch im Austausch mit den mit Experten den Experten der Fächer der Fächer generiert generiert werden. werden. Die Die gern Modellierungswochen vermei- Das Quiz Das dient Quiz dient als anschauliche als anschauliche Sammlung Sammlung von Aufgaben von Aufgaben aus aus verschiedenen Themengebieten pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, dieses Ziel dieses Projektes Projektes ist ist Entwicklung die die durch Entwicklung die von Betreuung Online von Online Self-Assessments, der Schülergruppen um eine um umfassende eine wertvolle umfassende Praxiserfahrung Nach Nach jeder jeder Aufgabe Aufgabe wird die wird Lösung die Lösung und evtl. und der evtl. Rechenweg der Rechenweg präsentiert. präsentiert. Selbsteinschätzung ermöglichen zu ermöglichen und eine und potentielle eine potentielle Eignung Eignung zu testen. zu testen. In Abstimmung In Abstimmung Aufgaben Aufgaben werden werden als Multiple als Multiple Choice, Choice, Single Single Choice, Choice, Texteingabe Texteingabe und Drag und und Drag Drop und gelöst. Drop gelöst. Ziel mit sammeln. den mit den Fachbereichen, Experten Experten und auch und Studierenden auch Studierenden der Fächer, der Fächer, werden werden die Schülerinnen die Schülerinnen und Schüler und Schüler mit typischen mit typischen Inhalten Inhalten und fachlichen und fachlichen Fragestellungen konfrontiert. konfrontiert. Dabei Dabei werden sie den in sie Ihrer in Wahl Ihrer Wahl des Faches des Faches bestärkt, bestärkt, auf fachlich auf fachlich ähnliche ähnliche oder bisher oder bisher für die für Interessen- die Interessen- werten unbekannte ten unbekannte Fächer Fächer aufmerksam aufmerksam gemacht gemacht oder bei oder fachlichen bei fachlichen Defiziten Defiziten zum verstärkten zum verstärkten Lernen Lernen bei bei Studienbeginn motiviert. motiviert. Es soll Es keine soll keine Nicht-Eignung festgestellt festgestellt werden, werden, vielmehr vielmehr soll auf soll einen auf einen möglich möglich vermehrten vermehrten Lernaufwand Lernaufwand hingewiesen hingewiesen werden. werden. Die Wahl Die Wahl zum Studienfach trägt fach der trägt Studierende der Studierende letztlich letztlich selbst. selbst. Nicht Nicht nur die nur die Erfolgsquoten können können dadurch dadurch lang- lang- zum Studien- Die Maßnahmen fristig fristig erhöht erhöht werden, werden, auch die auch die Zufriedenheit mit der mit Fächerwahl der Fächerwahl wird dadurch wird dadurch bestärkt. bestärkt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Video-Interviews Uhr, Plan Zu den einzelnen eines gibt es verschiedene Videos. Plan Zu den einzelnen Bachelor-Studiengängen eines Fachbereiches gibt es verschiedene Videos. Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Diese Diese unterteilen unterteilen sich in sich Interviews in Interviews mit Lehrenden mit Lehrenden bzw. Experten bzw. Experten und Interviews und Interviews mit Studierendenrenden. Sie berichten Sie berichten über über Anforderungen und und Besonderheiten. Dazu Dazu werden werden spannende spannende Pro- Pro- mit Studie- Als Pilotprojekt werden Als Pilotprojekt die wurde Gruppen wurde zur Umsetzung zur von Umsetzung Studierenden der ersten der ersten MIN-Check des MIN-Check Lehramts Instanz Instanz der und Fachbereich der von Fachbereich Mitarbeitern Informatik gewählt. Mathematik. tik gewählt. Diese Diese ist nahezu ist nahezu fertiggestellt. fertiggestellt. Es wurden Es wurden insgesamt insgesamt 16 Videos 16 Videos produziert, produziert, es gibt es gibt Informa- des Fachbereichs jekte aus jekte dem aus Fachbereich dem Fachbereich dargestellt dargestellt und Auszüge und Auszüge aus aus aufgezeichneten Vorlesungen Vorlesungen verlinkt. verlinkt. einen einen Erwartungscheck und ein und Quiz. ein Quiz. Die Inhalte Die Inhalte wurden wurden mit dem mit Autorentool dem Autorentool Adobe Adobe Captivate als te als Web-based-Training umgesetzt. umgesetzt. Captiva- Noch Noch in 2013 in ist 2013 geplant ist geplant die Fachbereiche die Fachbereiche Biologie Biologie und Physik und Physik zu kontaktieren zu kontaktieren und mit und der mit Umsetzunsetzung der Selbsttests der Selbsttests zu beginnen. zu beginnen. Wünschenswert ist in Zukunft ist in Zukunft die Umsetzung die Umsetzung von Online von Online Selfassessments für alle für Fachbereiche alle Fachbereiche der der der Um- MIN-Fakultät. Kontakt Ansprechperson: Toni Gunner Toni Gunner Nach Nach dem dem Studium Studium Dieser Dieser Bereich Bereich widmet widmet sich den sich den Master-Studiengängen des des Fachbereiches und zeigt und sowohl zeigt sowohl Video-Interviews als auch als schriftliche auch schriftliche Interviews Interviews mit Menschen, mit Menschen, die bereits die bereits im Beruf im Beruf tätig sind tätig sind und von und ihren von ihren Aufgaben Aufgaben und dem und Arbeitsalltag dem Arbeitsalltag erzählen. erzählen. So erhalten So erhalten die Studieninteressierten auch einen auch einen realistischen realistischen Einblick Einblick das in Leben das Leben nach dem nach Studium. dem Studium. Mail: Mail: Telefon: Telefon: Kontakt Web: Web: Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

190 Teilprojekt 37 MIN 188 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Rechtswissenschaft Teilprojekt Online Online Selbsttests für für Studierende der der Fakultät Fakultät für für Rechtswissenschaften Eigenes Wissen einschätzen Online-Selbsttest Kernbotschaft für für Studieninteressierte der der Rechtswissenschaft Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschau- Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg In der lichen In Fakultät der Wissenschaft Fakultät für für Rechtswissenschaft wird somit wird widerlegt. wird ein ein Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Selbsttest Selbsttest entwickelt, entwickelt, mit dem mit dem sich essierte Mathematik essierte optimal optimal auf soll ein auf bei mögliches ein den mögliches Schülerinnen rechtswissen- und Schülern das Interesse an einem Mathematik- Hauptgegenstand oder des des Online-Selbsttests ist die ist Darstellung die Darstellung eines eines realistischen realistischen Bildes Bildes sich Studieninterschaftliches naturwissenschaftlichen schaftliches Studium Studium vorbereiten vorbereiten Studium können. können. Mithilfe vertieft Mithilfe bzw. geweckt werden. und und Anforderungsprofils Die des Modellierungswochen Studiums des Studiums der der Rechtswissenschaft, sind mit um den die um anderen Studieninteressierten bei ihrer bei ihrer Studienorientierung und und -entscheidung zu zu unterstützen. Schulprojekten TP 38 TP des des Online-Beratungsverfahrens sollen sollen Studieninteressiertteressierte die Möglichkeit die Möglichkeit erhalten, erhalten, sich mit sich dem mit dem Studieninsierten Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Studium Studium der der Rechtswissenschaft an der an Universität der Universität Hamburg Hamburg und der und Berufswelt der Berufswelt von Volljuristen von Volljuristen aus- aus- Wer einanderzusetzen. profitiert, Ferner Ferner erhalten erhalten Sie und das Sie Angebot, das Angebot, wie? sich in sich in verschiedenen Bereichen Bereichen anhand anhand von Übungen Die und gen Veranstaltung und Reflexionsfragen richtet selbst selbst sich an einzuschätzen, Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von von Übun- bevor bevor sie sich sie bewerben. sich bewerben. Dies unterstützt Dies unterstützt sie bei sie bei einer Hamburger einer sicheren sicheren Schulen Studienwahlentscheidung. und solchen des Der Hamburger Der Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit ca. Online-Selbsttest 200 Schülerinnen soll soll Informationen und Schüler über teilnehmen. über den Stu- den Studienstandort Hamburg, Hamburg, die Universität die Universität Hamburg Hamburg Es werden derzeit zwei Modellierungswochen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, über Studienorganisation durch und -kultur und die -kultur Betreuung sowie sowie die die der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung und die und Fakultät die Fakultät für für Rechtswissenschaft umfassen, umfassen, über Berufswelt Berufswelt informieren, informieren, Erfahrungsberichte von von sammeln. Studierenden, Lehrenden Lehrenden und Praktikern und Praktikern zur Verfügung zur Verfügung stellen stellen und Module und Module zur Motivation und tion zu und zu eignungsdiagnostischen Aspekten Aspekten beinhalten. zur Motiva- Ein Arbeitseinblick: Ein Arbeitseinblick: Die Erstellung Die Erstellung einer Quiz-Folie einer Quiz-Folie zu Inhalten zu Inhalten des des rechtswissenschaftlichen Studiums Studiums in Adobe in Captivate Adobe Captivate beinhalten. Die Maßnahmen Kernbotschaft Maßnahmen Analyse Analyse der Anforderungen an das an das rechtswissenschaftliche Studium: Studium: Qualitative Qualitative Interviews Interviews mit mit Studierenden und Lehrenden, und Lehrenden, Literaturanalyse Analyse Analyse der Anforderungen an den an den Online-Selbsttest: Qualitative Qualitative Interviews Interviews mit mit Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Studierenden Uhr, und Lehrenden, und Lehrenden, Praxisanalyse existierender Selbsttests Selbsttests zur Studienorientierunentierung und Ermittlung und Ermittlung von von best-practices zur Studienori- an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Didaktische Didaktische Entwicklungen für einen für einen Selbsttest, Selbsttest, der der studien(standort)relevante werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Informationen, Selbsteinschätzungsmöglichkeiten anhand anhand von Fragen von Fragen und praktischeschen Übung Übung sowie sowie einen einen Einblick Einblick mögliche in mögliche Berufsfelder Berufsfelder bietet. bietet. Aufbereitet Aufbereitet wird wird und prakti- Mathematik. dies in dies Textbausteinen, Video-/Audiobeiträgen, Bildern Bildern und Grafiken. und Grafiken. Auswahl Auswahl und Aufbau und Aufbau der der IT-Infrastruktur sowie sowie der der Online-Umgebung für den für den Selbsttest Selbsttest Umsetzung Umsetzung des des Online-Selbsttests mittels mittels der der Autorensoftware Adobe Adobe Captivate Captivate und und Einbindung Einbindung ein in ein Web-Content-Management-System (WCMS) (WCMS) Produktion Produktion von von Video-Interviews mit Lehrenden, mit Lehrenden, Studierenden und und Praktiker_innen zu ihren zu ihren Erfahrungen Erfahrungen und und Einschätzungen Kontakt Kontakt Projektleitung Stefanie Stefanie Krüger Krüger & Maija & Maija Siepelmeyer Siepelmeyer Projektleitung Ansprechpartnerin Ilka Kass Prof. Ilka Kass Dr. Jens Struckmeier Kontakt Projektmitarbeit Kontakt Stefan Heitmann Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

191 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 189 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Fakultät für Geisteswissenschaften Teilprojekt Language Advancement Coaching Fakultät für Geisteswissenschaften Wissen erweitern Language Advancement Coaching Fachbereich Kernbotschaft Sprache, Literatur und und Medien II II Anglistik/Amerikanistik Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Ausgangssituation Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Wer Griechisch, profitiert, Latein, Spanisch). und wie? Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Integraler naturwissenschaftlichen Integraler Bestandteil Bestandteil aller Studium aller fremdsprachen-philologischer vertieft bzw. geweckt werden. Studiengängengänge ist eine ist eine intensive intensive sprachpraktische Ausbildung, Ausbildung, die die in der in der Anglistik/Amerikanistik ermöglichen, Insbesondere ihr Studium zu ihr den Studium Modellierungstagen erfolgreich erfolgreich aufzunehmen. besteht Dabei Dabei eine starke inhaltlic Studi- TP 08 TP zielt 08 darauf zielt darauf ab, geeignete ab, geeignete Die Werkzeuge Modellierungswochen Werkzeuge zu entwickeln, zu entwickeln, die sind es Studierenden mit es den anderen des Faches des Faches Schulprojekten TP 38 Regel Regel auf auf fremdsprachlichen Kompetenzen aufbaut, aufbaut, die die bereits bereits in der in der werden werden insbesondere die sprachpraktischen die Anforderungen in den in Blick den genommen. Blick genommen. Schule Schule vermittelt vermittelt bzw. bzw. erworben erworben wurden wurden (i.e. (i.e. Englisch, Englisch, Französisch, Französisch, Griechisch, Latein, Spanisch). Ab dem Die Ab Veranstaltung WiSe dem WiSe 12/13 12/13 sind die richtet sind Sprachvorrausetzungen die sich an Schülerinnen für den und für Bachlelorstudiengang den Schüler der gymnasialen Oberstufe von Anglistik/Amerikanistik aus kapazitären aus kapazitären Erwägungen heraus heraus versuchsweise ausgesetzgesetzt worden. worden. Seitdem Seitdem bestehen bestehen (neben (neben den durch den durch das Abiturzeugnis das nachge- nachge- Studienanfänger Innen Innen differenziert erhoben erhoben und systematisch und analysiert analysiert wer- wer- aus- Zunächst Zunächst müssen müssen die heterogenen die sprachlichen Einstiegskompetenzen der der Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen wiesenen wiesenen Fremdsprachkenntnissen) für diesen für diesen Studiengang keine keine gesonderten den. den. Hier kann Hier kann u.a. auf u.a. neuere auf neuere Ansätze Ansätze der Sprachlehr-/lernforschung der zurückgegriffen Lehrgegriffen werden. werden. Auf Basis Auf Basis der erhobenen der erhobenen Daten Daten werden werden spezielle spezielle Sprachkurse Sprachkurse zurück- Zugangsvoraussetzungen pro Jahr durchgeführt. mehr. Neben mehr. den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die amtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung für StudienanfängerInnen für auf verschiedenen auf Niveaus Niveaus entwickelt entwickelt und in und der in der Durch sammeln. Durch den Wegfall den Wegfall der formalen der formalen Sprachanforderungen hat sich hat die sich Nachfrage die Nachfrage nach dem nach dem Lehrpraxis Lehrpraxis sukzessive sukzessive erprobt. erprobt. Studiengang Studiengang spürbar spürbar erhöht, erhöht, zugleich zugleich haben haben sich die sich sprachlichen die sprachlichen Einstiegskompetenzen der StudienanfängerInnen der im Bachelorstudiengang im Anglistik/Amerikanistik und und Im Rahmen Im Rahmen des TP des 08 TP wurde 08 wurde ein spezieller ein spezieller ONYX-gestützter Einstufungstest den Lehramtsstudiengängen den deutlich deutlich verschlechtert. zur Sprachstandserhebung zur und zur und Selbst- zur Selbst- und Fremdeinschätzung und sprachlicher sprachlicher Fähigkeiten Fähigkeiten (diagnostic (diagnostic assessment assessment test) test) entwickelt, entwickelt, der im der WiSe im WiSe 13/14 13/14 in einer einer Die Maßnahmen Zielsetzung des des TP TP und und konkrete Maßnahmen Die Studierenden Die sollen sollen in die in Lage die Lage versetzt versetzt werden, werden, selbstständig ihre Schwächen ihre Schwächen zu erkennen zu erkennen und mit und gezielten mit gezielten Maßnahmen die bevorstehenden die Herausforderungen einem mit einem hohen hohen Maß Maß an Autonomie an Autonomie erfolgreich erfolgreich zu meistern. zu gen mit meistern. Beta-Version via OLAT via OLAT erstmals erstmals im Studienbetrieb im erprobt erprobt wird. wird. Ein hoher Ein hoher Anteil Anteil an StudienanfängerInnen verfügt verfügt nicht nicht über ausreichende über Sprach- Sprach- kenntnisse, kenntnisse, um an um den an fachwissenschaftlichen den Lehrveranstaltungen mit Erfolg mit Erfolg Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, teilnehmen teilnehmen zu können. zu können. Daneben Daneben werden werden neue neue maßgeschneiderte Beratungsangebote für Erstsemester entwickelt ter entwickelt und im und Fach im Fach getestet getestet (individual (individual coaching coaching sessions). sessions). Dazu Dazu zählt zählt für Erstsemes- an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Die werden sprachpraktischen Die die Gruppen Anteile von Anteile des Studierenden Curriculums des Curriculums des sind Lehramts sind auf die auf neue und die neue von Konstellation Mitarbeitern des Fachbereichs auch auch ein im ein TP im entwickeltes TP neuartiges neuartiges Sprachlernportfolio mit individuellen mit noch Mathematik. noch nicht nicht hinreichend hinreichend abgestimmt. Lernzielen Lernzielen und praktischen, und praktischen, auf die auf individuellen die Kompetenzen der Studierenden der bezogenen bezogenen Aufgabenprofilen. Im Falle Im Falle einer einer positiven positiven Evaluation Evaluation des des TP ist TP geplant, ist geplant, die die erfolgreichereichen didaktischen Ansätze Ansätze und und die die im im Zuge Zuge der der Projekt- Projekt- erfolgarbeiarbeit entwickelten Werkzeuge Werkzeuge in in andere andere Studiengänge der der Fakultät Fakultät zu übertragen. zu übertragen. Kontakt Kontakt Projektleitung Projektleitung Prof. Dr. Prof. Susanne Dr. Susanne Rupp Rupp Dr. Bernd Dr. Bernd Struß Struß Mitarbeiter Projektleitung Mitarbeiter Susannah Susannah Prof. Ewing Dr. Ewing Bölke Jens Bölke Struckmeier Michelle Michelle Pucci Pucci Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

192 Teilprojekt 37 MIN 190 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Teilprojekt 13 Crashkurse Naturwissenschaften im Medizin- und Zahnmedizinstudium Ein Ein Jahr Ein Jahr Ein Jahr Jahr Wissen erweitern Crash Crash Modellierungswochen Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Naturwissenschaftliche Naturwissenschaftliche Grundlagen Grundlagen für für Medizinstudierende für für Medizinstudierende TP13 TP13 TP13 Crashkurse TP13 Crashkurse Naturwissenschaften Naturwissenschaften Warum Warum Crashkurse? Crashkurse? Was Was bisher Was bisher Was bisher geschah bisher geschah Welche Welche chemischen chemischen Ermittlung Ermittlung der erforderlichen Inhalte Inhalte und und Zeitpunkte Ein Jahr Was ist Was eine ist eine Bindungen wirken Welche chemischen Ermittlung der Inhalte und 1molare Lösung? Was ist eine Bindungen wirken Welche chemischen Ermittlung erforderlichen Inhalte und Zeitpunkte 1molare Lösung? Was ist eine für alle 32 geplanten in der DNA? Bindungen wirken für alle 32 geplanten Crashkurse 1molare Lösung? in der DNA? Bindungen wirken 1molare Lösung? für alle für 32 alle geplanten 32 geplanten Crashkurse Kernbotschaft in der in DNA? der DNA? Nachhaltigkeit Vernetzung von von Crashkurs-/iMED-Inhalten, z. B.: z. B.: Vernetzung von von Crashkurs-/iMED-Inhalten, z. B.: z. B.: Naturwissenschaftliche Grundlagen Modul Modul A1: Thema A1: Thema im Fach im Fach Physiologie: Modul Modul A1: Thema A1: Thema im Fach im Fach Physiologie: Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Nervenerregungsleitung Wie wirkt Wie wirkt das das Was ist Was der ist der Die Nervenerregungsleitung Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g Crashkurs Physik 3 + 4: Hebelgesetz an Wie wirkt das Unterschied zwischen Was ist der Crashkurs Physik 3 + 4: Elektrizitätslehre realitätsnahe für Medizinstudierende mathematische Hebelgesetz Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Crashkurs esse für Physik MIN(T)-Fächer 3 + 4: wird geweckt. Studierende machen früh erste unseren Gelenken? Hebelgesetz an Wie wirkt das Unterschied zwischen Was ist der an Mitose und Meiose? Unterschied zwischen Crashkurs Physik 3 + 4: Elektrizitätslehre unseren Gelenken? Hebelgesetz an Mitose und Meiose? Unterschied zwischen Modul Modul B1: Thema B1: Thema im Fach im Fach Biochemie: Biochemie: u.a. Proteine u.a. Proteine unseren unseren Gelenken? Gelenken? Mitose Mitose und Meiose? und Meiose? Modul Modul B1: Thema B1: Thema im Fach im Fach Biochemie: Biochemie: u.a. Proteine u.a. Proteine Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen Crashkurs und Crashkurs Chemie Praxiserfahrung Chemie 3 + 4: 3 u.a. + 4: Chemie u.a. im Bereich Chemie der der mathematischen Aminosäuren Crashkurs Crashkurs Chemie Chemie 3 + 4: 3 u.a. + 4: Chemie u.a. Chemie der der Aminosäuren Modellierung. Denkbar w Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Grundkenntnisse in Biologie, in Biologie, Chemie, Chemie, und Physik und Physik Erteilte Erteilte Kurse: Kurse: 12 Chemie-, 12 Chemie-, 5 Physik-, 5 Physik-, 4 4 Mathematik- und und Grundkenntnisse in Biologie, in Biologie, Chemie, Chemie, Mathematik und Physik und Physik Erteilte Erteilte Kurse: Kurse: 12 Chemie-, 12 Chemie-, 5 Physik-, 5 Physik-, 4 4 Mathematik- und und Neues und notwendig Aufregendes notwendig für das für wahrgenommen. das Verständnis der Das der Vorurteil naturwissenschaftlichen einer trockenen und und 4 4 Biologiekurse in jeweils in jeweils Parallelgruppen notwendig notwendig für das für das Verständnis der der naturwissenschaftlichen und wenig und und anschaulichen Wissenschaft wird medizinischen somit widerlegt. Lehre Lehre und Durch für und die für die spätere die Erfahrung spätere Tätigkeit 4 4 Biologiekurse in jeweils in jeweils Parallelgruppen (ges Stunden) Warum medizinischen Crashkurse? Lehre Lehre und für und die für spätere die spätere Tätigkeit Tätigkeit als Arzt als Arzt / Ärztin / Ärztin (ges Stunden) Ein Jahr der Tätigkeit Anwendbarkeit als Arzt als Arzt / Ärztin / Ärztin Was bisher (ges. geschah (ges Stunden) Stunden) Ein Jahr Crash Crash der Gewinnung von für Verbindungen 18 von neuen 18 neuen Lehrenden Grundkenntnisse im Universitätskolleg Mathematik Aber: Aber: soll Sehr in Biologie, bei Sehr große den große Chemie, Schülerinnen Unterschiede Mathematik und in Naturwissenschaftliche und Schülern den in Physik den notwendig das Vorkenntnissen für das Grundlagen Verständnis der für Medizinstudierende Ermittlung der erforderlichen Gewinnung von Inhalte 18 von und neuen 18 Zeitpunkte neuen für Lehrenden alle 32 geplanten Crashkurse Interesse an einem Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Aber: der und Aber: medizinischen Sehr Sehr große große Lehre und Unterschiede für TP13 die spätere in den in Tätigkeit den Vorkenntnissen der Studienanfänger! TP13 Crashkurse als Arzt Naturwissenschaften / Ärztin. Vernetzung von Crashkurs-/iMED-Inhalten, z. B.: für Lehrende am Zentrum für und naturwissenschaftlichen Aber: Sehr große Unterschiede der Studium in den der Vorkenntnissen Studienanfänger! Fortbildung für Lehrende am Zentrum für Hochschul- und vertieft bzw. der geweckt Studienanfänger! werden. Modul A1: Thema Fortbildung Die im Fach Modellierungswochen Physiologie: für Lehrende für Lehrende Nervenerregungsleitung am Zentrum am Zentrum für für Hochschul- und und sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Warum Warum Crashkurse? Weiterbildung (ZHW) (ZHW) der Universität der Universität Hamburg Hamburg (Kooperation der Was Was bisher bisher Crashkurs mit geschah Physik 3 + Weiterbildung 4: Elektrizitätslehre (ZHW) (ZHW) der Universität der Universität Hamburg Hamburg (Kooperation Zielsetzung dem Insbesondere 34 der Crashkurse mit dem Unikolleg-TP 34 zu Hochschuldidaktisches Zielsetzung der der Crashkurse Modul B1: Thema mit im dem mit Fach dem Biochemie: Unikolleg-TP u.a. den Proteine 34 Modellierungstagen 34 Hochschuldidaktisches besteht eine starke inhaltliche V Welche Welche chemischen chemischen Ermittlung Ermittlung der erforderlichen Netzwerk Inhalte und und dem Zeitpunkte ZHW) Was ist eine Crashkurs erforderlichen Netzwerk Chemie Inhalte und Bindungen wirken Netzwerk 3 + 4: und dem u.a. Zeitpunkte ZHW) Was ist eine und Chemie dem der Aminosäuren Bindungen wirken Netzwerk und dem ZHW) ZHW) Vermittlung 1molare 1molare Lösung? naturwissenschaftlicher Lösung? für alle für 32 alle geplanten 32 geplanten Crashkurse Crashkurse Vermittlung naturwissenschaftlicher in der DNA? in der DNA? Erteilte Kurse: 12 Chemie-, 5 Physik-, 4 Mathematik- und 4 Biologiekurse in jeweils Parallelgruppen Grundkenntnisse auf auf Oberstufen-Niveau in in Vernetzung von z. B.: Wer profitiert, Grundkenntnisse Physik, und Biologie wie? auf auf Oberstufen-Niveau in in Vernetzung (ges. von 1082 Crashkurs-/iMED-Inhalten, Stunden) z. B.: Mathematik, Physik, Biologie und Chemie und Chemie Modul Modul A1: Thema im Fach Physiologie: Physik, Biologie und Chemie Gewinnung A1: Thema im von Fach 18 neuen Physiologie: Mathematik, Physik, Biologie und Chemie Evaluation Lehrenden Nervenerregungsleitung Wie wirkt das Was ist der Wie wirkt am das Was ist der Curriculum des Crashkurs Physik 3 + 4: Hebelgesetz an Unterschied zum WS zwischen 2012/13 Fortbildung für Lehrende Evaluation bedarfsgerechte, am Curriculum des am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) der Universität Hamburg (Kooperation Crashkurs Physik 3 + 4: Elektrizitätslehre Hebelgesetz an Unterschied zum WS zwischen 2012/13 bedarfsgerechte, am Curriculum am Curriculum des zum des zum WS 2012/13 WS 2012/13 Die Veranstaltung unseren richtet Gelenken? Mitose und Meiose? sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Modul B1: Thema von im Fach Biochemie: der mit Kurse dem u.a. Unikolleg-TP Chemie Proteine Hochschuldidaktisches und Biologie 1-4 Netzwerk und dem ZHW) begonnenen unseren Gelenken? integrierten Modellstudiengangs Mitose und Meiose? Modul B1: Thema Evaluation im Fach Biochemie: der Kurse u.a. Chemie Proteine 1-10 und Biologie 1-4 begonnenen integrierten Modellstudiengangs Evaluation der Kurse der Kurse Chemie Chemie und Biologie und Biologie Crashkurs Crashkurs Chemie Chemie 3 + 4: u.a. Chemie der Aminosäuren Medizin (imed) Die 3 + 4: u.a. Chemie ist der Aminosäuren Medizin (imed) ausgerichtete naturwissenschaftliche Die Antwortskala ist sechsstufig aufgebaut aufgebaut von von Hamburger Schulen und Medizin solchen Medizin (imed) des (imed) Hamburger ausgerichtete Umlandes. naturwissenschaftliche Die Die Antwortskala ist ist sechsstufig aufgebaut aufgebaut von von Pro Durchgang können zur Zeit unterstützende Lehre 1= nicht zutreffend bis 6= sehr Grundkenntnisse in Biologie, Lehre 1= nicht zutreffend bis 6= sehr zutreffend. Chemie, Mathematik und Physik Erteilte Erteilte Kurse: 12 Chemie-, 5 Physik-, 4 Mathematik- und Lehre Evaluation Kurse: 12 Chemie-, 1= nicht 5 Physik-, zutreffend 4 Mathematik-bis und unterstützende in Biologie, Chemie, Lehre Mathematik und Physik 1= nicht zutreffend 6= sehr bis 6= sehr zutreffend. 4 Biologiekurse in jeweils ist der Mittelwert ± ca. Zielsetzung 200 Schülerinnen notwendig und für das Schüler Verständnis teilnehmen. der Es werden derzeit und besseres zwei Modellierungswochen medizinischen der Crashkurse 4 Biologiekurse in Angegeben jeweils Lehre und der für die spätere Tätigkeit als Arzt / Ärztin und Parallelgruppen ist der Mittelwert ± Standardabweichung. notwendig für das Verständnis der naturwissenschaftlichen und besseres ist der Mittelwert ± medizinischen Verständnis (ges Stunden) besseres Lehre und der für die naturwissenschaftlichen spätere der Tätigkeit als Arzt / Ärztin und Angegeben ist der Mittelwert ± Standardabweichung. (ges Stunden) besseres Verständnis der naturwissenschaftlichen und und Evaluation 6 der 6 Kurse pro Vermittlung Jahr durchgeführt. naturwissenschaftlicher medizinischen Neben Lerninhalte Lerninhalte den Grundkenntnisse Schülerinnen Lerninhalteauf und Oberstufen-Niveau Schülern profitieren in Mathematik, auch Gewinnung die Lehramtsstudierenden, der die durch Betreuung der Schülergruppen wertvolle Fortbildung Praxiserfahrung für Lehrende 5 Chemie 6 6 medizinischen Gewinnung von 18 Chemie von neuen neuen Lehrenden und Lehrenden Biologie 1-4. Aber: Aber: Sehr große Sehr große Unterschiede Unterschiede in den in den Vorkenntnissen Chemie Chemie Physik, Biologie und Chemie der Studienanfänger! Fortbildung für Lehrende am 5 Chemie Zentrum am Zentrum für Hochschul- für Hochschul- und und B1 (WS 12/13) bedarfsgerechte, am Curriculum und des zum WS 2012/13 begonnenen integrierten Modellstudiengangs Medizin (imed) 5 5 B1 (WS 12/13) Konzept Weiterbildung (ZHW) der Universität Hamburg (Kooperation C1 (SS 13) sammeln. und der und Aufbau Weiterbildung Die Antwortskala (ZHW) der Universität Hamburg (Kooperation B1 (WS 12/13) B1 (WS 12/13) Zielsetzung ausgerichtete Konzept der naturwissenschaftliche Crashkurse und Aufbau C1 (SS 13) unterstützende Lehre mit dem mit Unikolleg-TP dem ist Unikolleg-TP sechsstufig Hochschuldidaktisches C1 (SS 13) C1 (SS 13) 4 D1 (SS 13) D1 (SS 13) besseres kleine Verständnis kleine Gruppen der Gruppen naturwissenschaftlichen von 20 von 20 Studierenden und medizinischen Lerninhalte Netzwerk Netzwerk und aufgebaut dem und ZHW) dem von ZHW) 4 4 D1 (SS 13) D1 (SS 13) Vermittlung Vermittlung kleine kleine Gruppen naturwissenschaftlicher Gruppen von 20 von 20 Studierenden interaktives Erarbeiten auf der Lernziele 1= nicht zutreffend Biologie Grundkenntnisse Erarbeiten auf Erarbeiten Oberstufen-Niveau der Lernziele Biologie interaktives Erarbeiten der in Lernziele der in Lernziele 3 3 Biologie Biologie 3 hoher Mathematik, Anteil an Physik, Einzel- Biologie und Chemie bis 6= sehr zutref- 3 C1 (SS 13) Konzept hoher Mathematik, und Anteil hoher Aufbau an Physik, Einzel- Biologie und und Gruppenübungsphasen Chemie C1 (SS 13) hoher Anteil Anteil an Einzel- an Einzel- und und Gruppenübungsphasen Evaluation C1 (SS 13) C1 (SS 13) Zeit für Zeit individuelle am Fragen fend. Angegeben bedarfsgerechte, für individuelle Curriculum des zum WS 2012/13 2 Zeit für individuelle am Fragen Curriculum Fragen des zum WS 2012/13 2 Zeit für individuelle Fragen Die Maßnahmen freiwillige begonnenen Teilnahme integrierten Evaluation der Kurse Chemie 1-10 und 2 kleine Gruppen von 20 begonnenen Studierenden integrierten Modellstudiengangs Zeit für individuelle Fragen Evaluationist der der Kurse Mittelwert Chemie ± 1-10 Biologie und 2 freiwillige Teilnahme Biologie Medizin freiwillige (imed) ausgerichtete Teilnahme Die Antwortskala ist sechsstufig aufgebaut von interaktives Festlegung Erarbeiten Medizin freiwillige der Lernziele Inhalte (imed) ausgerichtete Teilnahme in naturwissenschaftliche Die Antwortskala freiwillige Teilnahme Standardabweichung. ist sechsstufig aufgebaut von Festlegung der Inhalte in Zusammenarbeit mit den mit Lehrenden Lehrenden Lehre 1= nicht zutreffend bis 1 Festlegung der Inhalte in mit den Lehrenden 6= sehr zutreffend. hoher Anteil 1 in den an Einzelunterstützende und Lehre 1= nicht zutreffend bis 1 Festlegung der Inhalte in Zusammenarbeit mit Lehrenden 6= sehr zutreffend. Festlegung der Inhalte in Zusammenarbeit Angegeben mit 1 in den Pflichtfächern Angegeben ist der ist Mittelwert der Mittelwert ± ± Standardabweichung. Die Gruppenübungsphasen Schülerinnen besseres in und besseres Schüler Verständnis den in Verständnis den haben der Pflichtfächern der die naturwissenschaftlichen Möglichkeit den Lehrenden eine und Woche den und Pflichtfächern Als Konsequenz lang, täglich 6von 96 bis 15 Uhr, 0 0 medizinischen medizinischen Lerninhalte Lerninhalte aus studentischen Mit dem Crashkurs Mit dem 0Crashkurs Der 0 Crashkurs Der Crashkurs war war Die Lehrenden Die Lehrenden Der Crashkurs Der Crashkurs war war Chemie an Realitätsnahen Zeitplan und der nur wenig bin ich insgesamt Mit hilfreich dem Crashkurs zur Der waren Crashkurs für Ihre gut Die organisiert. Lehrenden Der Crashkurs war der Crashkurse bin ich insgesamt Mit hilfreich dem Crashkurs zur Chemie Der waren Crashkurs für Ihre war gut Die organisiert. Lehrenden Der Crashkurs war Zeitplan der vereinfachten der Crashkurse Problemstellungen zu arbeiten. 5 Betreut 5 Anregungen zufrieden. wurde zufrieden. bin Vorbereitung ich insgesamt bin Vorbereitung ich der insgesamt hilfreich der Lehrtätigkeit hilfreich zur Lehrtätigkeit zur waren für waren Ihre für Ihre gut organisiert. gut organisiert. B1 (WS 12/13) B1 (WS 12/13) zufrieden. Pflicht-Lehrveranstaltungenstaltungen. C1 Pflicht-Lehrveran- (SS 13) C1 Pflicht-Lehrveran- (SS 13) motiviert. motiviert. zufrieden. Pflicht-Lehrveran- Vorbereitung Konzept und Aufbau motiviert. Vorbereitung der Lehrtätigkeit Konzept und Aufbau motiviert. der Lehrtätigkeit zu Beginn des Winter- werden Zeitplan die Gruppen Durchgeführte der von Crashkurse und Studierenden geplante und geplante des Crashkurse Lehramts und von Mitarbeitern des 4 Fachbereichs 4 semesters staltungen. D1 (SS 13) kleine Gruppen von 20 Studierenden und geplante Anzahl 2013/14 der ein staltungen. D1 (SS 13) kleine Durchgeführte Gruppen von 20 Studierenden und geplante Crashkurse Anzahl der berücksichtigten Fragebögen: Fragebögen: n 283 n 283 Mathematik. in interaktives Erarbeiten im der Anzahl der Fragebögen: 198 n 283 Durchgeführte in und Naturwissenschaften geplante Lernziele Biologie interaktives Crashkurse Erarbeiten in Naturwissenschaften im der imed-studiengang: Lernziele im im nach Vorkenntnissen Anzahl der berücksichtigten Fragebögen: 198 n 283 Biologie Naturwissenschaften im imed-studiengang: 3 3 hoher hoher Anteil Anteil an Einzel- an Einzel- und und Gruppenübungsphasen differenziertes Als Als Konsequenz aus C1 (SS 13) Semester Modul Crashkurse Als Kursangebot wurde wurde eingerichtet. zu Beginn zu Beginn des des Wintersemesters 2013/ /14 ein nach ein nach aus studentischen C1 (SS 13) Anregungen Semester Modul Crashkurse Als Konsequenz aus aus studentischen Anregungen Zeit für Semester Zeit individuelle für Semester individuelle Modul Fragen Modul Crashkurse Fragen Crashkurse 2 2 freiwillige freiwillige Chemie Teilnahme Chemie Teilnahme Biologie Biologie Physik Physik Mathematik Mathematik wurde wurde zu Beginn zu Beginn des des Wintersemesters 2013/ /14 ein nach ein nach Chemie Chemie Biologie Biologie Physik Physik Mathematik Mathematik Vorkenntnissen differenziertes Kursangebot eingerichtet. 5 5 F2 Festlegung F2 Festlegung der Inhalte der Inhalte in in Zusammenarbeit Physik 12 Physik mit 12 den mit Lehrenden Lehrenden 1 1 Vorkenntnissen differenziertes Kursangebot eingerichtet. in den 5 in Pflichtfächern den 5 Pflichtfächern F2 F2 Physik 12 Physik F1 F1 Physik 9 Physik F1 F1 Physik 9 Physik E1 Chemie Fazit und Ausblick 3 E1 Chemie Fazit Mit dem Crashkurs Mit dem Crashkurs Der Crashkurs Der war Crashkurs Die war Lehrenden Die Lehrenden Der Crashkurs Der war Crashkurs war Zeitplan Zeitplan 3 der E1 der Chemie Crashkurse bin ich insgesamt bin ich insgesamt hilfreich zur hilfreich Fazit und zur waren für Ihre waren und Ausblick 3 E1 Chemie Fazit für gut Ihre und Ausblick organisiert. gut organisiert. zufrieden. zufrieden. Vorbereitung Vorbereitung der Lehrtätigkeit der Lehrtätigkeit 2 2 D1 D1 Chemie Chemie Guter bis sehr guter Besuch der Crashkurse Pflicht-Lehrveranstaltungen. bis staltungen. sehr guter Besuch der 2 C1 Durchgeführte Chemie und 5-8 geplante und Biologie geplante Crashkurse 2-4 Crashkurse insgesamt Pflicht-Lehrveran- motiviert. motiviert. 2 2 D1 D1 Chemie Chemie Guter Guter Anzahl der berücksichtigten positive bis sehr Fragebögen: Guter studentische guter Besuch 198 bis sehr Evaluation der Crashkurse 2 C1 Chemie 5-8 Biologie 2-4 n 283 guter Besuch der 2 C1 Chemie 5-8 Biologie 2-4 Anzahl der berücksichtigten Fragebögen: Guter 198 bis sehr n 283 guter Besuch der Crashkurse 2 C1 Chemie 5-8 Biologie 2-4 in im insgesamt positive Evaluation 1 B1 in Naturwissenschaften Chemie im imed-studiengang: Physik Geplante insgesamt Begleitforschung: positive studentische Evaluation 1 B1 Chemie Physik insgesamt insgesamt positive positive studentische Evaluation Evaluation 1 1 B1 B1 Chemie Chemie Physik 7 Physik Als Konsequenz Als Konsequenz Geplante aus aus studentischen Anregungen Anregungen 1 Semester second Semester Modul Modul Crashkurse Crashkurse Physik 6 Mathematik 2-4 Überprüfung Geplante wurde zu Beginn des Geplante der Begleitforschung: 1 second Physik 6 Mathematik 2-4 Wirksamkeit 2013/14 der Crashkurse: ein nach track 1 second Physik 6 Mathematik 2-4 wurde zu Beginn des Wintersemesters Geplante 2013/14 Begleitforschung: ein nach track 1 second Physik 6 Mathematik 2-4 Chemie Chemie Biologie Biologie Physik Physik Mathematik Mathematik der der track Vorkenntnissen differenziertes Korrelation Überprüfung differenziertes Kursangebot von Crashkursteilnahme der Wirksamkeit Kursangebot eingerichtet. eingerichtet. der und Prüfungsergebnissen? der Crashkurse: track Überprüfung der Wirksamkeit der der Crashkurse: A1 5 F2 A1 F2 Physik 12 Physik Physik Korrelation von von Crashkursteilnahme und und Prüfungsergebnissen? 1 1 A1 A1 Physik Physik F1 F1 Physik 9 - Physik Korrelation von von Crashkursteilnahme und und Prüfungsergebnissen? OE OE Chemie Chemie Biologie 2 Biologie 1 Physik 1 Physik Mathematik 2-1 Mathematik E1 OE E1 OE Chemie 11 Chemie Chemie + 12 Chemie Biologie 2 Biologie 1 Physik 1 Physik Fazit und Ausblick Mathematik 2 1 Fazit und Ausblick -1 Mathematik D1 D1 Chemie 9 Chemie Guter Guter bis sehr bis guter sehr Besuch guter Besuch der Crashkurse der Crashkurse 2 2 C1 C1 Chemie 5 Chemie Biologie Biologie Ansprechpartner insgesamt positive studentische Evaluation 1 B1 Chemie Physik insgesamt positive studentische Evaluation 1 B1 Chemie Physik Ansprechpartner 5 5 Geplante Geplante Begleitforschung: 1 1 second second Physik 6 Physik 6 Mathematik Mathematik track track Prof. Prof. Dr. Dr. Andreas Dr. Andreas Guse Guse Überprüfung der Wirksamkeit der Wirksamkeit der Crashkurse: der Crashkurse: Prof. Prof. Dr. Dr. Andreas Dr. Andreas Guse Guse 1 1 A1 A1 Physik 3 - Physik Korrelation von und Kontakt Dr. Sophie Dr. Sophie Eisenbarth Eisenbarth Korrelation von Crashkursteilnahme und Prüfungsergebnissen? OE OE Chemie 1 Chemie Biologie Biologie Physik Physik 2-1 Mathematik Mathematik 1 1 Dr. Sophie Dr. Sophie Eisenbarth Eisenbarth Kontakt Dr. Thomas Dr. Thomas Tilling Tilling Dr. Thomas Dr. Thomas Tilling Tilling Ansprechpartner 5 5 Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Prof. Dr. Dr. Andreas Guse Prof. Dr. Prof. Dr. Dr. Andreas Dr. Andreas Guse Guse Projektmitarbeit Mitarbeitende Dr. Sophie Stefan Eisenbarth Heitmann Dr. Sophie Dr. Sophie Eisenbarth Eisenbarth Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen Dr. Thomas Dr. Thomas Tilling Tilling 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt Dieses dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen Dr. Thomas Tilling liegt bei den Herausgebern und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung Web liegt bei den Herausgebern und Autoren.

193 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 191 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Teilprojekt 15 - SuMO Teilprojekt 15 - SuMO Fakultät Fakultät für Mathematik, für Mathematik, Informatik Informatik und und Naturwissenschaften Wissen erweitern SuMO Kernbotschaft Studier- und und Medienkompetenz Online Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues Studier- und und Aufregendes und Medienkompetenz wahrgenommen. Das Vorurteil Online Online einer für trockenen für und wenig anschau- Beispiel: lichen Studierende Wissenschaft der wird der somit MIN-Fakultät widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mobile Mobile Support-Seiten für für elearning-hardware Verbindungen im Universitätskolle Im Projekt Mathematik Im Projekt SuMO SuMO sollen soll sollen bei den Online-Informationen Schülerinnen und und -Lernangebote Schülern im das Bereich im Interesse Bereich der Studier- der an Studier- einem und und Mathematik- Im Im oder elearning-alltag an der an Universität der Universität Hamburg Hamburg wird neben wird neben verschiedenen Lernplattformen Medienkompetenz für die für Studierenden Studierenden der MIN-Fakultät der MIN-Fakultät recherchiert, recherchiert, zusammengestellt und und auch eine auch Reihe eine Reihe von Hardware von Hardware in den in den Veranstaltungsräumen eingesetzt. eingesetzt. Dazu Dazu gehören gehören etwa etwa naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 gegebenenfalls neu produziert neu produziert werden. werden. Dazu Dazu kooperieren kooperieren wir mit wir allen mit Lehrenden allen Lehrenden und Studierendenrenden, die sich die mit sich den mit Studier- den Studier- und und Medienkompetenzen beschäftigen beschäftigen und die und an die unserem an unserem mungssysteme, z.b. sogenannte z.b. Insbesondere sogenannte Clicker. Clicker. Es zu werden Es werden Modellierungstagen individuelle individuelle Schulungen Schulungen besteht für den für Umgang den eine Umgang starke inhaltlic gemeinsamen Ziel mitarbeiten Ziel mitarbeiten wollen. wollen. So soll So das soll Angebot das Angebot genau genau auf den auf Bedarf den Bedarf der Studie- der Studie- mit dieser mit dieser Hardware Hardware angeboten. angeboten. Dazu Dazu existieren existieren zusätzlich zusätzlich Whitepapers Whitepapers und Webseiten und Webseiten zur zur und Studie- Aufzeichnungstechnik wie Lecure2Go, wie Lecure2Go, interaktive interaktive Bildschirme, Bildschirme, Whiteboards Whiteboards oder Abstim- oder Abstimrenderenden abgestimmt abgestimmt werden. werden. Bedienung Bedienung der Geräte. der Geräte. Im akuten Im akuten Ernstfall, Ernstfall, dem Einsatz dem Einsatz der Geräte, der Geräte, treten treten dennoch dennoch des Öfteren Probleme ren Probleme im Umgang im Umgang mit den mit Geräten den Geräten auf. Um auf. diese Um diese Problematik Problematik gezielt gezielt anzugehen, anzugehen, bie- bie- des Öfte- Wer profitiert, und wie? tet es tet sich es also sich an, also an, Support-Seiten für die für Hardware die Hardware für die für mobile die mobile Anwendung Anwendung und Nutzung und Nutzung am Einsatzort am Einsatzort zu optimieren. zu optimieren. Motivation und und Ziele Ziele Der Die Einstieg Der Veranstaltung Einstieg das in Studium das Studium richtet ist für ist die sich für meisten die an meisten Schülerinnen Studierenden Studierenden eine und besonders eine Schüler besonders aufregende der gymnasialen aufregende Zeit. Zeit. Oberstufe Zu diesem von Zu diesem Zweck Zweck werden werden speziell speziell angepasste angepasste Support-Seiten für für elearning-hardware entwickelt. zur Zeit ckelt. Unser Unser Ansatz Ansatz besteht besteht darin, darin, dass an dass den an den Gerätschaften Service-Karten angebracht angebracht wer- wer- entwi- Viele Viele Informationen und das und neue das neue Umfeld Umfeld können können leicht leicht überfordern. überfordern. Neben Neben dem eng dem gepackteten Semesterplan und dem und dem umfangreichen fachlichen fachlichen Lernstoff Lernstoff machen machen häufig häufig auch organisa- auch organisaden, auf den, denen auf denen eine Kurz-URL eine Kurz-URL als Text als und Text als und QR-Code als QR-Code gedruckt gedruckt ist. So ist. kann So der kann Nutzer der Nutzer mit mit eng gepack- Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können torische ca. torische 200 und Schülerinnen methodische und methodische Hürden und Hürden das Schüler Studieren das Studieren teilnehmen. zu einem zu einem Kraftakt. Es Kraftakt. werden Es erinnert Es derzeit erinnert an einen zwei an einen Ringer, der ger, sich der gegen sich gegen seinen seinen Kontrahenten stemmt. stemmt. seines seines Browsers Browsers eingeben, eingeben, wodurch wodurch er zu der zu jeweils der jeweils für das für Gerät das Gerät entsprechenden Support- Support- Modellierungswochen Rin- seinem seinem mobilen mobilen Endgerät Endgerät den QR-Code den QR-Code einlesen einlesen bzw. die bzw. Kurz-URL die Kurz-URL per Hand per Hand in die in Suchleiste die Suchleiste pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, soll Hier das soll Projekt das Projekt SuMO SuMO für die die durch für Studierenden Studierenden Betreuung in den in ersten den der ersten Semestern Schülergruppen Semestern Unterstützung wertvolle leis- leis- Praxiserfahrung möglichst möglichst leicht leicht und gezielt, und gezielt, durch durch die enge die Verbindung enge Verbindung zwischen zwischen Endgerät Endgerät und und Support-Seite, Seite Seite weitergeleitet wird. wird. Wir erreichen Wir erreichen somit, somit, dass der dass Nutzer der Nutzer des Gerätes des Gerätes die die Informationen Hier ten. Durch ten. Durch ein ein ausgewähltes Angebot Angebot an an Informationen und und Lernangeboten im Internet im Internet kann kann aufrufen aufrufen kann. kann. Der Aufwand Der Aufwand für diese für diese Technik Technik ist im ist Vergleich im Vergleich zu anderen zu anderen Augmented-Realityjeder sammeln. jeder Studierende Studierende sich gezielt sich gezielt auf die auf Aspekte die Aspekte des Studiums des Studiums vorbereiten, vorbereiten, die ihn die gerade ihn gerade beschäftigenschäftigen, für die für aber die kein aber geeignetes kein geeignetes offizielles offizielles Lehrangebot Lehrangebot existiert. existiert. Das Angebot Das Angebot soll soll sie vor sie allem vor allem durch durch Anwenderfreundlichkeit Relevanz. und Relevanz. be- Lösungen Lösungen gering, gering, da keine da keine komplexen komplexen Mechanismen bedient bedient werden werden müssen, müssen, doch überzeugt doch überzeugt nicht nicht an an Präsenzzeiten gebunden gebunden somit und somit orts- und orts- und zeitunabhängig nutzbar nutzbar sein. sein. Inhaltlich Inhaltlich soll es soll um es die um Bereiche die Bereiche Studier- Studier- und und Medienkompetenz gehen. gehen. Die tenz betrifft tenz betrifft beispielsweise das das Wissenschaftliche schreiben, schreiben, der Umgang der Umgang mit Literatur, mit Literatur, Lern- Lern- Die Studierkompe- Die Maßnahmen methoden methoden oder Präsentieren. oder Präsentieren. Die Die Medienkompetenz setzt sich setzt aus sich der aus der Medien-Nutzung, Me- Medien-Gestaltung und und Medien-Erstellung zusammen. zusammen. Medien Medien können können beispielsweise Texte, Texte, Fotos, Die Fotos, Grafiken, Schülerinnen Grafiken, Audio, Audio, Video und Video oder Schüler oder Web-2.0-Anwendungen haben die Möglichkeit sein. sein. eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Wer Wer profitiert, und und wie? wie? werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Unterstützung Studierender Studierender in den in ersten den ersten Semestern Semestern zur zur selbstgesteuerten Entwicklung Entwicklung von von Studier- Studier- und und Medienkompetenz Nachhaltigkeit Orts- Orts- und und zeitunabhängig nutzbares nutzbares Angebot, Angebot, ungebunden ungebunden an an Präsenzzeiten Selbstbestimmte Themenwahl Themenwahl durch durch die Studierenden Studierenden in der in Recherche der Recherche und lungsphase lungsphase Flexibel Flexibel Anpassung, Anpassung, Erweiterung Erweiterung und und Aktualisierung durch durch freie Lizensierung freie Lizensierung und Themensamm- Didaktische Didaktische und und gestalterische Qualitätssicherung der Inhalte der Inhalte durch durch das das elearning-büro Online-ABK-Kurs soll Flexibilität soll Flexibilität im Studium im Studium verbessern verbessern Nutzung Nutzung aktueller aktueller Medienstandards (Mobile-Learning) Aufgreifen Aufgreifen von Ergebnissen von Ergebnissen früherer früherer elearning-projekte (ABK-Online) (ABK-Online) Übernahme Übernahme der Prozeduren, der Prozeduren, Technologien Technologien und und Arbeitserzeugnisse in andere in andere Fakultäten Fakultäten möglich möglich Kontakt Ansprechperson: Michael Michael Heinecke Heinecke Mail: Mail: Telefon: Telefon: Web: Web: Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

194 Teilprojekt 37 MIN 192 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät Fakultät Wirtschafts- Wirtschafts- und und Sozialwissenschaften Teilprojekt Methoden der der BWL/Mathematik Wissen erweitern Vorkurs Kernbotschaft Mathematik Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Zur Zur Vorbereitung auf auf die die hohen hohen quantitativen Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Anforderung im im BWL- BWL- und VWL-Studium wird wird ein ein Mathematik naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Vorkurs (Vorlesung & & Tutorien) und und ein ein begleitendes Mentorenprogramm angeboten. Der Der Vorkurs ermöglicht den den Studierenden Wer profitiert, und wie? unabhängig von von ihren ihren Schulkenntnissen im im Fach Fach Mathematik einen einen erfolgreichen Einstieg ihr in ihr Studium an an der der Universität Hamburg. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Nachhaltigkeit Hamburger Weitere Schulen Informationen und solchen des zu Hamburger zu unserem Umlandes. Pro Vorkurs Durchgang finden finden können Sie zur Sie Zeit auf auf unserer Homepage unter: unter: ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen hamburg.de/professuren/matstat/lehre/ws /vorkurs mathematik/ pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung sammeln. Prof. Prof. Dr. Michael Dr. Michael Merz Merz Dipl. Volkswirt Arne Arne Johannssen Inhaber Inhaber des Lehrstuhls des Lehrstuhls für für Mathematik und und Statistik Statistik in den in Lehrkraft Lehrkraft für besondere für besondere Aufgabe Aufgabe am Lehrstuhstuhl für für Mathematik und Statistik und Statistik in den in den Wirtschaftswissenschaften am Lehr- Die Maßnahmen den Wirtschaftswissenschaften Aufgabe: Aufgabe: Projektleitung Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von Aufgaben: 9 bis Aufgaben: 15 Uhr, - Dozent - Dozent des Vorkurses des Vorkurses Mathematik an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut - Betreuung - Betreuung und Mentoring und Mentoring der Tutoren der Tutoren und und werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Studierenden - - Ansprechpartner für das für das Universitätskolleg Mathematik. - - Organisation Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Dipl. Betriebswirt Jochen Jochen Heberle Heberle Lehrkraft Lehrkraft für besondere für besondere Aufgabe Aufgabe am Lehrstuhstuhl für für Mathematik und und Statistik Statistik in den in den Wirtschaftswissenschaften am Lehr- Aufgaben: Aufgaben: - Dozent - Dozent des Vorkurses des Vorkurses Mathematik - Betreuung - Betreuung und und Mentoring Mentoring der Tutoren der Tutoren und und Studierenden Dipl. Dipl. Übers. Übers. Angelika Angelika Ruiz Ruiz Fremdsprachliche Angestellte am Lehrstuhstuhl für für Mathematik und und Statistik Statistik in den in den Wirtschaftswissenschaften am Lehr- Aufgaben: Aufgaben: - - Überwachung der der Projektfinanzierung - - Projektverwaltung - - Ansprechpartner für die für Studierenden - Erstellung - Erstellung von von Vortragsmaterialien - - Kommunikation mit dem mit dem Universitätskolleg Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Prof. Michael Dr. Michael Merz Merz Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Mitarbeiter Mitarbeiter Dipl.-Volkswirt Arne Johannssen Arne Johannssen Projektmitarbeit Dipl.-Betriebswirt Stefan Heitmann Jochen Jochen Heberle Heberle Dipl.- Dipl.- Übers. Übers. Angelika Angelika Ruiz Ruiz Web hamburg.de Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

195 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 193 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Präsidialverwaltung Teilprojekt Frage- Frage- und und Ideenmanagement Lehramt Präsidialverwaltung Übergänge gestalten Statt einer Heimat... Kernbotschaft Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Wer Wer ist ist denn denn hier hier zuständig? Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschau- Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Geprägt lichen Geprägt von Wissenschaft dieser von dieser Leitfrage Leitfrage erlebt wird erlebt somit die Gruppe die widerlegt. Gruppe rund 6000 rund Durch 6000 Lehramtsstudierenden Erfahrung der an Anwendbarkeit der an der Das der Ziel Das des Ziel Teilprojekts des Teilprojekts ist die ist Etablierung die Etablierung eines eines Blogs Blogs (daslehramtsblog) als webbasierter als webbasierter Ort Ort Universität Universität Hamburg Hamburg ihr Studium. ihr Studium. Hintergrund Hintergrund dieser dieser Frage Frage ist die ist Struktur die Struktur des Lehramtsstudiumsstudiums, das mit das vier mit Lehramtstypen, vier fünf beteiligten fünf beteiligten Hamburger Hamburger Hochschulen Hochschulen und mehr und mehr des Lehramts- Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- für offene für offene Fragen, oder Fragen, akute akute Probleme Probleme und Ideen und Ideen von Lehramtsstudierenden. von Zudem Zudem fungiert fungiert das das Blog als Blog Rückkanal als Rückkanal des Infoportals des Infoportals lehramt.uni-hamburg.de, das seit das Oktober seit Oktober 2013 als 2013 Wissensbasis für basis die für Studierenden Studierenden verfügbar Die verfügbar Modellierungswochen ist. Rückkanal ist. Rückkanal bedeutet, bedeutet, dass sind die dass mit im die Blog den im publizierten anderen Blog publizierten Schulprojekten TP 38 als Wissens- als 200 naturwissenschaftlichen als möglichen 200 möglichen Fächerkombinationen Studium alle vertieft alle bzw. geweckt werden. anderen anderen Hamburger Hamburger Studiengänge an Komplexität an Komplexität Inhalte Inhalte kontinuierlich kontinuierlich mit dem mit Informationsangebot dem des Portals des Portals abgeglichen abgeglichen und ggfs. und ergänzt ggfs. ergänzt übertrifft. übertrifft. Die Studierenden, Die die im die Gegensatz im Gegensatz zu zu Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic oder aktualisiert oder aktualisiert werden. werden. Damit Damit wurde wurde ein Beratungsformat ein entwickelt, entwickelt, das die das Möglichkeiten die ihren ihren Kommiliton/innen aus anderen aus anderen Studiengängen webbasierter webbasierter sozialer sozialer Netzwerke Netzwerke nutzt nutzt und die und Mediennutzung heutiger heutiger Studienanfänger/innen in der in Regel der Regel an mehreren an mehreren Fakultäten Fakultäten und nicht und selten nicht selten aufgreift. aufgreift. In der In Konzeptionsphase der wurden wurden selbstorganisierte Kommunikationsstrukturen mit mit an mehreren an mehreren Hochschulen Hochschulen zugleich zugleich studieren, studieren, stehen stehen Wer profitiert, und wie? Lehramtsbezug im Umfeld im Umfeld der Universität der Universität Hamburg Hamburg einbezogen. einbezogen. Es stellte Es stellte sich dabei sich dabei heraus, heraus, vor der vor Herausforderung, ihr Studium ihr Studium heimat heimat los los dass es dass rund es zehn rund aktive zehn aktive Facebook Gruppen von Lehramtsstudierenden von gibt, von gibt, denen von denen die die meistern meistern zu müssen, zu müssen, da ihnen da ihnen eine zentrale eine zentrale Anlaufstellstelle für ihr für Studium ihr Studium fehlt. fehlt. Besonders Besonders für Erst- für Erst- Anlauf größten größten zwischen zwischen 500 und und 2000 Mitglieder Mitglieder haben. haben. Bei der Bei Beobachtung der Beobachtung dieser dieser Gruppen Gruppen fielen fielen Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Studierende Studierende von auf, die auf, auf die studienorganisatorische auf Fragen Fragen zum Lehramtsstudium zum kompetent kompetent semester semester kann diese kann diese Situation Situation zur Überforderung zur antworteten antworteten und auf und Dokumente auf Dokumente und Webseiten und Webseiten zentraler zentraler Einrichtungen Einrichtungen verlinkten. verlinkten. Aus Gesprächen mit zur chen ihnen Zeit mit ihnen erfuhren erfuhren wir, dass wir, die dass Studierenden Studierenden auf Facebook auf Facebook eine Art eine Hilfe Art zur Hilfe Selbsthilfe zur Selbsthilfe Aus Gesprä- führen. Hamburger führen. So besteht So besteht Schulen Handlungsbedarf und solchen hinsichtlich hinsichtlich des der Hamburger der Umlandes. Pro Durchgang können Optimierung Optimierung der Studieneingangsphase, der und hier und hier zur Bewältigung zur Bewältigung ihres Studienalltags ihres betreiben. betreiben. Seit dem Seit Beginn dem Beginn des WS des 2013/14 WS 2013/14 sind zwei sind Studierenddierende als Tutor/innen als Tutor/innen für die für Beantwortung die von Fragen von Fragen im Blog im zuständig. Blog zuständig. zwei Stu- setzt ca. das setzt 200 Teilprojekt das Schülerinnen Teilprojekt 1 Frage 1 Frage und und Ideenmanagement und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Lehramt Lehramt des Universitätskollegs des an. Grundlage an. Grundlage bilden die den Aktivitäten die Aktivitäten und die und technische die technische Infrastruktur Infrastruktur bil- pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, vorgeschalteten des Projekts Projekts die Informations durch die und Betreuung Beratungsnetzwerk und der Schülergruppen Lehramt, Lehramt, in dem wertvolle in eine dem eine Praxiserfahrung Verlinkung Verlinkung in des Rückfragen Rückfragen Bearbeitung: Bearbeitung: Klärung: Veröffentlichung Klärung: Veröffentlichung Social Media-Umgebungen Social Media-Umgebungen Netzwerkstruktur geschaffen geschaffen wurde, wurde, in die in alle die mit alle Beratung mit Beratung befassten befassten Akteure Akteure integriert integriert sind sind Netzwerk Netzwerk Moderatorin Moderatorin gewünscht/sinnvoll gewünscht/sinnvoll (z.b. Facebook-Gruppe) (z.b. Facebook-Gruppe) und sammeln. in und der ein der zentrales ein zentrales Infoportal Infoportal für das für Lehramtsstudium das entstanden entstanden ist. ist. Die Maßnahmen Infrastruktur: Infrastruktur: Informations Informations und Beratungsnetzwerk: und Aufbereitung Aufbereitung von Informationen/Genese von von neuen von neuen Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Informationen in Reaktion in Reaktion auf Blog auf Blog an Realitätsnahen und nur wenig Frage vereinfachten Frage und Ideenmanagement: und Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Betreuung Betreuung Blog Blog werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Internet Internet Standard- Standard- Infoportal Infoportal öffentlich öffentlich informationen zugänglich zugänglich Experten Experten Studierende Studierende Klärung Klärung Fragen Fragen Forum Forum unter unter sich sich Offene Offene Fragen/ Fragen/ Studierende Studierende für für Blog Blog Probleme Probleme Studierende Studierende Projektziel und und Vorgehensweise Bearbeitung Bearbeitung von von zuständiger zuständiger Person/ Person/ Einrichtung Einrichtung Klärung der Klärung der Zuständigkeit Zuständigkeit Workflow Workflow im Blog im Blog Eingang einer Eingang einer Entscheidung: Entscheidung: Frage/Idee/ Frage/Idee/ Thema für Thema Blog für Blog Beschwerde Beschwerde Aktueller Stand Stand des des Projekts Wichtig Wichtig für die für Etablierungsphase die des Blogs des Blogs als sichtbare als sichtbare Adresse Adresse und Anlaufstelle und Anlaufstelle für Fragen für Fragen und qualifizierte und qualifizierte Antworten Antworten rund um rund das um Lehramtsstudium das ist in der ist in Anfangsphase der die Einbeziehunbeziehung der bestehenden der bestehenden informellen informellen Kommunikation, z.b. in z.b. Facebook Gruppen, in damit damit die die die Ein Studierenden Studierenden das Infoportal das Infoportal und das und Blog das kennen Blog kennen lernen. lernen. So verweisen So verweisen die Gruppen die Gruppen auf das auf das Blog und Blog verlinken und verlinken dorthin. dorthin. Fragen, Fragen, die in die den in Facebook-Gruppen den gestellt gestellt werden, werden, werden im im Blog aufgegriffen, Blog aufgegriffen, dokumentiert, moderiert moderiert beantwortet beantwortet und wieder und wieder zurückverlinkt. Dazu Dazu wird wird je nach je Anfrage nach Anfrage auf die auf Wissensbasis die Wissensbasis des Infoportals des Infoportals lehramt.uni hamburg.de zugegriffen zugegriffen bzw. bzw. verlinkt. verlinkt. Idealerweise Idealerweise entwickelt entwickelt sich das sich Blog das zu Blog einer zu einer Community Community für Lehramtsstudierende, für zu einer zu einer digitalen digitalen Heimat, Heimat, wo aktuelle wo aktuelle Fragen Fragen und Probleme und Probleme geklärt geklärt werden, werden, von wo von aber wo aber auch weiter auch weiter verwiesen verwiesen werden werden kann. kann. Passend Passend zum Semesterverlauf zum (z.b. Anmeldungsphase, (z.b. Infos zu Infos Seminaren, zu Seminaren, Praktika, Praktika, Prüfungsphase, Übergänge Übergänge Bachelor Bachelor Master, Master, Vorbereitungs dienst) dienst) werden werden im Blog im auch Blog wichtige auch wichtige Hinweise, Hinweise, Termine Termine und Nachrichten und Nachrichten veröffentlicht. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier hamburg.de Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web frage-und-ideenmanagement-lehramt.html Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

196 Teilprojekt 37 MIN 194 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Präsidialverwaltung Teilprojekt Studienorientierung für für Berufstätige ohne ohne Allgemeine Hochschulreife Präsidialverwaltung Übergänge gestalten Wege ins ins Studium Kernbotschaft Studium ohne Abitur Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mehr Mehr Durchlässigkeit Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Die Die Studienplatznachfrage von Berufstätigen von Berufstätigen ohne ohne Allgemeine Allgemeine Hochschulreife (AHR) (AHR) steigt steigt weiter. weiter. Zu den Zu Angeboten den Angeboten für Berufstätige für Berufstätige ohne ohne AHR gehören AHR gehören Gruppen- Gruppen- und und Einzelberatungen für Studieninteressierteinteressierte, sowie sowie studienunterstützende Veranstaltungen für Studierende für Studierende zu Themen zu Themen wie Studium wie Studium für Studien- naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Die Universität Die Universität unterstützt unterstützt diese diese Entwicklung Entwicklung und möchte und möchte dieser dieser spezifischen spezifischen Bewerbergruppe durch durch ein passendes ein passendes Angebot Angebot vor und vor zu und Beginn zu Beginn der Studienzeit der Studienzeit gerecht gerecht werden. werden. mit Kind, mit Kind, Stipendienprogramme Insbesondere für Studierende für Studierende zu den ohne Modellierungstagen ohne Abitur Abitur oder Lernen oder Lernen lernen. besteht lernen. An dem An eine ganztägigetägigen Workshop Workshop Studienstart Studienstart für Berufstätige für Berufstätige ohne Abitur ohne Abitur haben haben zum zum Wintersemester 2013/ /2014 dem starke ganz- inhaltliche V rund 48 rund 48 Studienanfänger teilgenommen. Studienorientierung Wer profitiert, und wie? Zu der Zu Zielgruppe der Zielgruppe gehören gehören beruflich beruflich Qualifizierte Qualifizierte ohne ohne AHR, die AHR, mit die bestandener mit bestandener Eingangs Eingangs prüfung prüfung ( 38 HmbHG) ( 38 HmbHG) an der an Universität der Universität Hamburg Hamburg eine Hoch- eine Hoch- schulzugangsberechtigung erlangen erlangen und und beruflich Die beruflich Veranstaltung Qualifizierte Qualifizierte die richtet durch die durch eine sich eine an Fortbildungs-prüfung Schülerinnen (z.b. und Meister (z.b. Schüler Meister oder der Fachwirt) oder gymnasialen Fachwirt) Oberstufe von bereits bereits eine HZB eine mitbringen. HZB mitbringen. Im Rahmen Im Rahmen des Projektes des Projektes wurde wurde ein ein Beratungskonzept für Studieninteressierte Hamburger interessierte und Studierende und Schulen Studierende und ohne solchen ohne Abitur Abitur entwickelt, des entwickelt, Hamburger das in das der in Zentralen Umlandes. der Zentralen Studien Pro Studien beratung Durchgang beratung und und können zur Zeit Psychologischen Beratung Beratung (ZSPB) (ZSPB) der Universität der Universität Hamburg Hamburg verankert verankert ist. ist. für Studien- ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Öffentlichkeit herstellen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Das Studium Das Studium ohne ohne Abitur Abitur ist spätestens ist spätestens seit dem seit dem KMK-Beschluss hochschulpolitisch erwünscht sammeln. erwünscht und findet und findet daher daher in der in Presse der Presse eine große eine große Aufmerksamkeit. Dennoch Dennoch ist vielen ist vielen die Möglichkeit die Möglichkeit des besonderen des besonderen Hochschulzugangs für Berufstätige für Berufstätige ohne ohne Allgemeingemeine Hochschulreife nicht nicht ausreichend ausreichend bekannt. bekannt. Deshalb Deshalb gibt es gibt es Kooperationen mit den mit Fakul- den Fakul- Alltätetäten der Universität der Universität Hamburg, Hamburg, sowie sowie Vernetzungsarbeit mit mit außeruniversitären Einrichtungen wie den wie Handwerks- den Handwerks- und und Handelskammern, Berufsschulen und der und der Arbeitsagentur. Pressearbeit Pressearbeit und und Vernetzungstreffen sollen sollen die Angebote die Angebote der Universität der Universität Hamburg Hamburg zum Thema zum Thema Studium Studium ohne ohne Die Maßnahmen Abitur Abitur bekannter bekannter machen. machen. Angebote in der in der ZSPB ZSPB Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut vor dem vor dem Studium Studium zu zu Studienbeginn während während des Studiums des Studiums werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. ganztägiger Workshop Workshop Studienverlaufsberatung Gruppenberatung rung rung für für Berufstätige ohne ohne Abitur Abitur Stammtisch Studienorientie- Studienstart Tutorenprogramm CommSy-Netz Einzelberatung studienunterstützende Tandempartner Veranstaltungen Kontakt Kontakt Projektleitung Ronald Ronald Hoffmann Hoffmann Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektkoordination Ute Meyer Ute Meyer Web Projektmitarbeit Web Stefan Heitmann projekte/uebergaenge-gestalten.html Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

197 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 195 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Studieninteressierte Teilprojekt 03 Beratung für internationale Präsidialverwaltung Übergänge gestalten Zusätzliche Beratungsformate und Kernbotschaft Informationen für internationale Studieninteressierte Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Projektinhalt Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Für naturwissenschaftlichen internationale Studieninteressierte Studium werden vertieft zusätzliche bzw. Beratungsangebote geweckt werden. geschaffen, Mit dem Online-Coaching-Portal Die International Modellierungswochen Guide sollen internationale sind mit den Studierendengruppen anderen Schulprojekten im TP 38 dadurch werden ihre Chancen auf Zulassung verbessert. Weiter soll durch eine bessere Orientierung vor und während der Bewerbung der Einstieg in das Studium erleichtert Bewerbungsprozess und vor Studienbeginn Insbesondere zielgerichteter zu den Modellierungstagen informiert und unterstützt besteht werden. eine starke inhaltlic werden. Wer profitiert, und wie? Projektmaßnahmen Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Einführung Hamburger eines Schulen Mentorenprogramms und solchen zur des Unterstützung Hamburger der Umlandes. Zielgruppe im Pro Entscheidungsfindungs-, Bewerbungs- und Immatrikulationsprozess Durchgang können zur Zeit ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Optimierung des Beratungsangebots pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, an deutschen Schulen die durch im Ausland die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Optimierung der Informationsmaterialien Beratung sammeln. Kernbotschaften Die Maßnahmen Das Portal bietet eine zielgruppenspezifische Schritt-für-Schritt-Anleitung für zukünftige interna- Stärkung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt der Universität tionale Studierende in der Bewerbungs- und Studieneingangsphase. Zusätzlich werden im Portalbereich Erhöhung des Anteils Studierender aus EU- und Nicht-EU-Staaten Wissenswertes gruppenspezifische Informationen und studentische Erfahrungsberichte über die Universität und das Studien- und Alltagsleben in Hamburg bereitgestellt. Zielgruppen sind Beitrag zur Internationalisierung der Universität Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, internationale Zentralaustauschstudierende sowie internationale Studieninteressierte für Bacheloran Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. und Betreut Staatsexamenstudiengänge. Das Portal wurde durch das Projekt OBIS der Abteilung Studium Nachhaltigkeit Neues Beratungsformat: International Guide werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs und Lehre und der Abteilung Internationales in Kooperation mit der FU Berlin eingerichtet. Mathematik. Bei erfolgreicher Evaluation der Projektmaßnahmen könnten bewährte Projektinhalte zu einem weiteren, regelhaft vorgehaltenen Arbeitsschwerpunkt der Zentralen Studienberatung und Psychologischen Beratung werden. Kontakt Kontakt Projektleitung Ronald Hoffmann Projektleitung Projektkoordination Prof. Dr. Jens Struckmeier Katharina Röper Web Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web projekte/uebergaenge-gestalten.html Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Dieses Veröffentlichung Vorhaben wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den Herausgebern und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

198 Teilprojekt 37 MIN 196 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Teilprojekt Hemisphere Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Übergänge gestalten Hamburger Einführungsmodul in in das das erfolgreiche Kernbotschaft Studium Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Hemisphere gutes Ankommen in in der der Verbindungen akademischen Welt im Welt Universitätskolleg Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Fachbereich Sozialökonomie Interdisziplinarität: vier vier Fachgebiete Wer ~350 Studienanfänger profitiert, und Semester wie? ~350 Studienanfänger pro Semester Studierende, zwei zwei Semester, Semester, div. Ziele: div. Ziele: Studieren Studieren mit & mit ohne & ohne Abitur Abitur (40%) (40%) Interdisziplinarität erfahren erfahren / IGK-Thema / IGK-Thema Zulassung Die Zulassung Veranstaltung per per Aufnahmeprüfung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe wissenschaftliches von Arbeiten Arbeiten erlernen erlernen Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können neue zur neue Zeit Hochschulwelten ergründen ergründen erfolgreich erfolgreich Studieren Studieren lernen lernen ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Studienverlauf beeinflussen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen Hemisphere Projekt und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Studier-Einstellung prägen prägen sammeln. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Interdisziplinäres Einführungsmodul/ Interdisziplinärer Grundkurs Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Die Maßnahmen Ergänzende Gestaltungselemente Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen online und online nur E Portfolio: wenig vereinfachten Problemstellungen zu Wissenschaftswerkstatt : arbeiten. Betreut werden studienbegleitendes, Gruppen von Studierenden angeleitetes, des Lehramts und von Mitarbeitern Workshops Workshops im des ersten im Fachbereichs ersten Studienjahr reflektives reflektives Lerninstrument zur zur für mehr für mehr Wissenschaftsverständnis, Mathematik. Strukturierung/Orientierung Forschungs- und und Textkompetenz Praxisbezug & Mobilität: & Mobilität: Themen-Exkursionen/Studienreisen fördern fördern Theorie/Praxis-Transfer, Kontakte Kontakte zu zu Partner-Universitäten individ. individ. Selbstlern Beratung: Einzelgespräch/Anleitung zum zum individuellen Lernprozess mind. mind. 1 x pro 1 x Semester pro Semester Persönl. Persönl. Studienverlaufsberatung: Einzelgespräche im zweiten im zweiten und fünften und fünften Semester Semester zu zu individuellem Studienprofil & & Entwicklungspfaden allg. allg. Studienverlaufsbefragung: turnusmäßige Kompakt-Befragung zu persönl. zu persönl. Studienangelegenheiten im ersten, im ersten, zweiten, zweiten, vierten vierten Semester Semester Kontakt Kontakt Projektleitung Holger Holger Schlegel Schlegel Projektleitung Projektmitarbeit Madlen Prof. Madlen Fidorra, Dr. Fidorra, Jens Anett Struckmeier Anett Hübner Hübner E Mail E Mail Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web hamburg.de Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

199 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 197 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen in das in das Studium (PETS) (PETS) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Teilprojekt Passagen aus aus Erwerbstätigkeit Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Übergänge gestalten Studium ohne Abitur Kernbotschaft gestalten efördert, ihr Inter- Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen äre, zukünftig Modellbildung mit zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Kernbotschaft Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Kernthema Kernthema des Projekts des Projekts sind die sind (unterschiedlichen) die Herausforderungen für traditionelle für Steigerung Steigerung der Zahl der beruflich Zahl beruflich qualifizierter qualifizierter Studierender Studierender ohne ohne HZB HZB 41 eng verbunden. naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 und nicht-traditionelle und Studierende Studierende während während des Studiums des Studiums des B.A. des Sozialökonomie. B.A. Verbesserung Verbesserung des Studienerfolgs des durch durch Reduktion Reduktion der Spannweite der Spannweite von Vorkenntnissen von erbindung. Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic Zentrales Zentrales Interesse Interesse gilt der gilt Situation der Situation in der in Studieneingangsphase. der sowie sowie der Drop der out-quote Drop out-quote in der in Studieneingangsphase, der Auf Basis Auf Basis der im der Projekt im Projekt gewonnenen gewonnenen Ergebnisse Ergebnisse sollen sollen die Studieneingangsphase optimiert optimiert und Unterstützungsangebote etabliert werden. und Unterstützungsangebote etabliert werden. Wer profitiert, und wie? Wer Wer profitiert und und wie? wie? Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Zielgruppe: Zielgruppe: Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit traditionelle (mit Abitur) (mit Abitur) und nicht-traditionelle und (ohne (ohne Abitur) Abitur) Studierende Studierende ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Beitrag Beitrag des Projekts-PETS des zum UK: zum UK: Profit: pro Profit: Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Erarbeitung Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Erarbeitung von Forschungsergebnissen von zur empirisch zur empirisch fundierten fundierten Weiterentwicklung Verbesserung Verbesserung der Studien(eingangs-)bedingungen der der Verbesserung der Verbesserung und Neugestaltung und von Lehre von Lehre und Studium und Studium Flexibilisierung des Studiums des Studiums Zusammenarbeit mit Projekten mit Projekten der Säule der Säule Übergänge Übergänge gestalten, gestalten, insbesondere insbesondere TP 02 TP 02 sammeln. und TP und 28. TP 28. Erleichterung Erleichterung der Anrechnung der Anrechnung beruflicher beruflicher Qualifikationen Die Die Maßnahmen Die Maßnahmen Analyse Analyse von Kompetenzunterschieden von nach Zugangsweg nach Zugangsweg (Systemdatenanalyse) Untersuchung zu Erwerbsverläufen zu von Personen, von Personen, die ohne die ohne reguläre reguläre HZB an HZB einer an einer deutscheschen Hochschule Hochschule studieren studieren (Leitung: (Leitung: Prof. Dr. Prof. Holger Dr. Holger Lengfeld) Lengfeld) deut- Standardisierte Studierendenbefragungen (zwei (zwei pro Kohorte) pro Kohorte) Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Modularisierung des Zulassungsverfahrens des Kooperation Kooperation mit anderen mit anderen Hochschulforschungseinrichtungen (z.b. HIS) (z.b. HIS) Konzeption an Realitätsnahen Konzeption eines eines (pauschalen) (pauschalen) und nur Anrechnungsverfahrens wenig vereinfachten für beruflich Problemstellungen für beruflich zu arbeiten. Betreut erworbene erworbene Qualifikationen werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Konkrete Konkrete Beispiele: Beispiele: Anpassung Anpassung der Aufnahmeprüfung, der beruflich beruflich erworbenes erworbenes Vorwissen Vorwissen findet findet stärkere stärkere Berücksichtigunsichtigung bei der bei Zulassung. der Zulassung. Berück- Etablierung Etablierung von Vor- von und Vor- Brückenkursen und Nachhaltigkeit Im Erfolgsfall: Im Erfolgsfall: Anregung Anregung für die für weitere, die weitere, bundesweite bundesweite Öffnung Öffnung der Hochschulen der Hochschulen für für beruflich beruflich qualifizierte qualifizierte Studierende. Studierende. Schärfung Schärfung des Profils des Profils des Fachbereichs des Fachbereichs Sozialökonomie als Institution, als Institution, durch durch Steigerung Steigerung des Anteils des Anteils nicht-traditioneller Studierender Studierender Verbindungen im im Universitätskolleg Projektverbindung außerhalb außerhalb des UK: des UK: Projekt Projekt in Planung: in Planung: Offene Offene Hochschule Hochschule und beruflich-soziale und Mobilität Mobilität (OHM) (OHM) Kontakt Kontakt Projektleitung Projektleitung Prof. Dr. Prof. Holger Dr. Holger Lengfeld Lengfeld Projektkoordination Dr. Tobias Dr. Tobias Brändle Brändle Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Mitarbeiterinnen Jessica Jessica Ordemann, Ordemann, Kathrin Kathrin Sondag Sondag Studentische Projektmitarbeit Studentische Hilfskräfte Hilfskräfte Stefan Vanessa Vanessa Heitmann Carroccia, Carroccia, Veronika Veronika Detel, Detel, Laurids Laurids Melbye, Melbye, Gunnar Gunnar Kötke Kötke Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

200 Teilprojekt 37 MIN 198 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Teilprojekt Lehrlabor Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Studieren Lernen Akademisches Lernen MIN-Lehrlabor Kernbotschaft Förderung von von Innovationen Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Was Was ist ist das das MIN-Lehrlabor? Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Verbindungen im Universitätskolleg Das Lehrlabor Das Lehrlabor bietet bietet Lehrenden Lehrenden der MIN-Fakultät der MIN-Fakultät Ressourcen Ressourcen und und Unterstützung für die für Umsetzung innovativer zung innovativer Lehrkon-zepte in der in der Studieneingangsphase. Es entstanden Es entstanden Informationsmaterialien, die die Projekthomepage, eine offizielle eine offizielle Förderbekanntma- die Umset- Im ersten Im ersten Jahr wurden Jahr wurden die Grundlagen die Grundlagen für eine für erfolgreiche eine erfolgreiche Projektdurchführung gelegt: gelegt: naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Die Studierenden Die Studierenden beim beim Übergang Übergang die an Universität die Universität zu unterstützen zu unterstützen und die und Grundlagen die Grundlagen für ein für ein chung, chung, Antragsformulare zur Insbesondere Erleichterung zur Erleichterung des zu den des Antragsverfahrens, Modellierungstagen Kalkulationsformulare besteht zur eine zur starke inhaltliche V erfolgreiches erfolgreiches Studium Studium zu legen, zu legen, stellt stellt hohe hohe Anforderungen an die an Lehre die Lehre in der in phase. phase. Lehrveranstaltungen so so weiterzuentwickeln, dass sie dass diesen sie diesen besonderen besonderen Herausforderunterialieterialien zum Antrags- zum Antrags- und und Auswahlverfahren. der Studieneingangs- Unterstützung der der ökonomischen Projektsteuerung sowie sowie Konzeptpapiere und und Unterstützungsmagen Wer gerecht gen gerecht werden, profitiert, werden, ist jedoch ist jedoch wegen wegen des und hohen des hohen Aufwands wie? Aufwands für Lehrende für Lehrende meist meist nur schwierig nur schwierig umzusetzen. umzusetzen. Lehrende, Lehrende, die ihre die Lehre ihre Lehre neu gestalten neu gestalten möchten, möchten, benötigen benötigen deshalb deshalb Freiräume Freiräume und und Un-terstützung, um sich um intensiv sich intensiv mit der mit Konzipierung der Konzipierung und Umsetzung und Umsetzung von von Veranstaltungen Lehrlabor Lehrlabor beschäftigen Die beschäftigen Veranstaltung zu können. zu können. An richtet die-sem An die-sem sich Punkt an Punkt setzt Schülerinnen das setzt Lehrlabor das Lehrlabor und an. Schüler an. der gymnasialen Oberstufe von Förderung von Förderung von Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Was Was möchte das das MIN-Lehrlabor erreichen? ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen In Kooperation In Kooperation mit TP mit 24 TP wurden 24 wurden ein ein Evaluationskonzept sowie sowie Fragebögen Fragebögen für Lehrende für Lehrende und und pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierendenzepte zu verstetigen. zu verstetigen. die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung labor, labor, bietet bietet den einzelnen den einzelnen Lehrprojekten aber auch aber individuelle auch individuelle Rückmeldung zu ihren zu ihren speziellen speziellen Das Lehrlabor Das Lehrlabor eröffnet eröffnet die Möglichkeit, die Möglichkeit, innovative innovative Lehrkonzepte Lehrkonzepte zu erproben zu erproben und gelungene und gelungene Konzepte Kon-Studierende Studierende entwickelt. entwickelt. Die Evaluation Die Evaluation ermöglicht ermöglicht zum einen zum einen allgemeines ein allgemeines Feedback Feedback zum Lehr- zum Lehr- Ziel ist Ziel es, ist die es, Lehre die Lehre in der in der Studieneingangsphase dauerhaft dauerhaft zu verbessern zu verbessern und Studierende und Studierende Innovationen. sammeln. beim beim Einstieg Einstieg das in Studium das Studium besser besser zu unterstützen. zu unterstützen. Durch Durch die Reflexion die Reflexion der eigenen der eigenen Lehre, Lehre, die die Implementation und die und Evaluation die Evaluation neuer neuer Konzepte Konzepte schafft schafft das Lehrlabor das Lehrlabor zudem zudem Impulse Impulse für eine für eine professionelle Weiterentwicklung der Lehrenden. der Lehrenden. Durch Durch die die Auszeichnung der Lehrprojekte der Lehrprojekte und und projektbegleitende Veranstaltungen soll außerdem soll außerdem der Stellenwert der Stellenwert der Lehre der Lehre und die und Diskussion die Diskussion über gute über Lehre gute Lehre an der an Fakultät der Fakultät befördert befördert werden. werden. Die Maßnahmen Was Was bietet bietet das das MIN-Lehrlabor? Das Das MIN-Lehrlabor nach nach dem dem ersten ersten Projektjahr Innovationen in Innovationen der Lehre in der Lehre Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Bis zum Bis Herbst zum Herbst 2013 konnten 2013 konnten bereits bereits 8 Lehrprojekte 8 Lehrprojekte umgesetzt umgesetzt werden. werden. Im Im Wintersemester 2013/ /14 Pro an Semester Pro Realitätsnahen Semester fördert fördert das Lehrlabor und das Lehrlabor nur mindestens wenig mindestens vereinfachten drei Lehrprojekte drei Lehrprojekte Problemstellungen mit bis mit zu bis zu Euro. zu Euro. arbeiten. Betreut starten starten 5 weitere 5 weitere Lehrprojekte. Lehrprojekte. Die werden Ressourcen Die Ressourcen die können Gruppen können sowohl sowohl von für Studierenden zusätzliche für zusätzliche Unterstützung des Lehramts durch durch und wissenschaftliches von Mitarbeitern und/ und/ des Fachbereichs 13 Lehrprojekte 13 Lehrprojekte im Lehrlabor im Lehrlabor oder oder studentisches Personal Personal als auch als für auch die für die Kompensation von von Lehrreduzierungen verwendet verwendet WiSe 2012/13 WiSe 2012/13 SoSe 2013 SoSe 2013 WiSe 2013/14 WiSe 2013/14 werden Mathematik. werden je nach je den nach individuellen den individuellen Erfordernissen des einzelnen des einzelnen Lehrkonzepts. Unterstützung bei bei Dreifache Dreifache Weiterentwicklung Weiterentwicklung elab Geographie elab Geographie elearning elearning Datenlabor Datenlabor des Moduls des SE Moduls I SE I der Planung, der Planung, Organisation, Organisation, Evaluation Evaluation und und Dokumentation der Lehrkonzepte der Lehrkonzepte bietet bietet die Koordi- die Koordinierungsstelle Lehrlabor. Lehrlabor. Das elearning Das elearning Büro der Büro Fakultät der Fakultät übernimmt übernimmt die technische die technische Beratung Beratung der der Geowissenschaften Geowissenschaften Geowissenschaften Geowissenschaften Informatik Informatik Dr. Elke Fischer Dr. Elke Fischer Prof. Dr. Christof Prof. Parnreiter, Dr. Christof Nora Parnreiter, Thiessen Nora Thiessen Dr. Axel Schmolitzky Dr. Axel Schmolitzky Pharmazie Pharmazie Lehren und Lehren Lernen und Lernen Problemorientiertes, Problemorientiertes, offenes offenes Freies Experimentieren Freies Experimentieren bis bis Lehr-projekte. Zudem Zudem kooperiert kooperiert das Lehrlabor das Lehrlabor bei der bei der Durchführung von Workshops von Workshops und hoch- und hochschuldidaktischem Beratungs-bedarf mit dem mit Zentrum dem Zentrum für Hochschul- für Hochschul- und und mittels e-medien mittels e-medien (PiLLe) (PiLLe) Experimentieren Experimentieren zum Ende zum gedacht Ende gedacht Chemie Chemie Physik Physik Geowissenschaften Geowissenschaften Prof. Dr. Wolfgang Prof. Dr. Maison Wolfgang Maison Prof. Dr. Andreas Prof. Hemmerich Dr. Andreas Hemmerich Prof. Dr. Felix Prof. Ament Dr. Felix Ament Weiterbildung. Wärmebildkamera Wärmebildkamera und und Durchführung Durchführung des invertedclassroom classroom - Ansatzes Ansatzes des inverted- Lesewerkstatt Lesewerkstatt Mathematik Mathematik Nachtsichtgerät Nachtsichtgerät in der Physik in der Physik Mathematik Mathematik Physik Physik Informatik Informatik Dr. Susanne Koch Dr. Susanne Koch Prof. Dr. Henning Prof. Moritz Dr. Henning Moritz Priv.-Doz. Dr. Michael Priv.-Doz. Köhler-Bußmeier Dr. Michael Köhler-Bußmeier Unterstützung Unterstützung der der Didaktische Didaktische und methodische und methodische SE1-Clips SE1-Clips mathematischen mathematischen Anschauung Anschauung Qualifikation Qualifikation von SHK von SHK durch statische durch statische und und Informatik Informatik Informatik Informatik Dr. Axel Schmolitzky Dr. Axel Schmolitzky dynamische dynamische Visualisierungen Visualisierungen Priv.-Doz. Dr. Michael Priv.-Doz. Köhler-BußmeierDr. Michael Köhler-BußmeierDr. Andreas Mäder, Andreas Prof. Dr. Mäder, Wolfgang Prof. Dr. Menzel, Wolfgang Menzel, Mathematik Mathematik Dr. Axel Schmolitzky Dr. Axel Schmolitzky PD Dr. Ralf Holtkamp, PD Dr. Ralf Prof. Holtkamp, Dr. Christoph Prof. Dr. Christoph Online Training Online und Training Self und Self Schweigert Schweigert Assessment Assessment Physik Physik Jun. Prof. Dr. Thorsten Jun. Prof. Uphues Dr. Thorsten Uphues Kontakt Kontakt Ansprechperson Carolin Carolin Hofmann Hofmann (Koordinierungsstelle Lehrlabor) Lehrlabor) Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Telefon Projektmitarbeit Telefon Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Dieses Inhalt für den dieser Vorhaben Inhalt Veröffentlichung dieser wird Veröffentlichung aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

201 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 199 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Mathematik nachhaltig verbessern Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Teilprojekt Lehramtsausbildung im im Fach Fach Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Studieren Lernen Akademisches Lernen Lehramtsausbildung Kernbotschaft Mathematik nachhaltig verbessern Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Was Was sind sind die die Ziele Ziele des des Projekts? Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste und teilweise und teilweise überarbeiteten überarbeiteten Maßnahmen Maßnahmen für die für neuen die neuen Studienanfängerinnen und anfänger und anfä Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Mathematikunterricht geplant. geplant. Ergänzend Ergänzend soll im soll Rahmen im Rahmen eines lehramtsspezifischen eines Seminars Seminars zur Modellierung, Modellierung, dem neben dem neben mathematischen mathematischen auch mathematikdidaktische auch Aspekte Aspekte eine Rolle eine R Verbindungen im Universitätskolle Nachhaltigkeit und und zukünftige Projektangebote spielen, spielen, eine Möglichkeit eine Möglichkeit geschaffen geschaffen werden, werden, die Inhalte die Inhalte der Linearen der Linearen Algebra Algebra in schuladäquaten in Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Fragestellungen Fragestellungen zu vertiefen. zu vertiefen. In der In Eingangsphase der der (gymnasialen) der Mathematiklehramtsausbildung ist eine ist hohe eine hohe Abbruchquotquote zu verzeichnen, zu verzeichnen, die diametral die diametral zum gesellschaftlichen zum Bedarf Bedarf an gut an ausgebildeten gut Lehr- Lehr- und Maßnahmen und Maßnahmen zielen zielen darauf darauf ab, ab, Abbruch- Die im Die Projekt im Projekt entwickelten entwickelten Konzepte Konzepte naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 kräften kräften im MINT-Bereich im MINT-Bereich steht. steht. Dies erklärt Dies erklärt sich unter sich unter anderem anderem dadurch, dadurch, dass die dass Lehramtsstudierenden mit dem mit Fach dem Mathematik Fach Mathematik in den in ersten den ersten Semestern Semestern vor einer vor einer doppelten doppelten Herausforderung einsetzbar einsetzbar zu sein zu und sein Potenzial und Potenzial zur zur auch über auch die über Projektlaufzeit die Insbesondere hinaus hinaus zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic renden stehen. stehen. Neben Neben den anspruchsvollen den mathematischen Inhalten Inhalten der Einführungsvorlesungen der Adaption Adaption im Hinblick im Hinblick auf weitere auf weitere müssen Wer müssen sie auch sie profitiert, den auch inhaltlichen den inhaltlichen Bruch Bruch zwischen und zwischen Schulmathematik wie? und universitärer und universitärer Mathematimatik bewältigen. bewältigen. Das Projekt Das Projekt zielt in zielt diesem in diesem Kontext Kontext auf die auf Entwicklung die Entwicklung und Implementation und gen zu gen bieten. zu bieten. Mathe- (mathematische) Lehrveranstaltun- konkreter konkreter Maßnahmen Maßnahmen zur Verbesserung zur Verbesserung der ersten der ersten Phase Phase der Mathematiklehramtsausbildung, der Im weiteren Im weiteren Projektverlauf werden werden um Die das um erzielte Veranstaltung das erzielte Kompetenzniveau richtet der sich Studienanfängerinnen der Schülerinnen und -anfänger und Schüler -anfänger nachhaltig der nachhaltig gymnasialen zu heben. zu heben. Oberstufe von aktuell aktuell (Wintersemester 2013 / ) / 2014) Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können die bereits zur die bereits Zeit entwickelten entwickelten und teilweise und teilweise überarbeiteten Maßnahmen Maßnahmen für die für die Übersicht ca. 200 Schülerinnen über über und die Schüler die bisherigen teilnehmen. Projektangebote Es werden derzeit zwei Modellierungswochen neuen neuen Studienanfängerinnen und und pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die -anfänger Lehramtsstudierenden, mögliche Defizite Defizite der Studierenden der Studierenden durch hinsichtlich hinsichtlich Betreuung verschiedener der Schülergruppen für die für erfolgreiche die erfolgreiche wertvolle Bewältigung Bewältigung Praxiserfahrung -anfänger angeboten. angeboten. Darüber Darüber hinaus hinaus Zweimalige Zweimalige Befragung Befragung der Mathematiklehramtsstudierenden der mit dem mit Ziel, dem Kompetenzen Ziel, und und werden werden für die für in die den in letzten den letzten Semestern Semestern mögliche begleitete begleitete Gruppe Gruppe von Studierenden von Studierenden der Eingangsvorlesungen der notwendiger notwendiger Inhaltsbereiche zu identifizieren zu identifizieren (1. Testtermin (1. Testtermin zu Beginn zu Beginn sammeln. weitere weitere Angebote Angebote für die für mathematikdidaktischtikdidaktische Eingangsvorlesung entwickelt. entwickelt. Hierbei Hierbei werden werden insbesondere insbesondere Fragen Fragen der Verknüpfung der Verknüpfung die mathema- Abbildung Abb. Abbildung 1: Screenshot 1: Abb. Screenshot 1: Screenshot 1: Screenshot der Frage und Antwort Plattform der der Frage-und-Antwort-Plattform der Ask LA Ask LA Ask-LA Ask-LA des Studiums, des Studiums, 2. Testtermin 2. Testtermin im Verlauf im Verlauf des zweiten des zweiten Semesters). Semesters). Die Ergebnisse Die Ergebnisse der Testungen der Testungen erlaubten erlaubten eine passgenauere eine Entwicklung Entwicklung der Unterstützungsangebote. der von universitärer von universitärer Mathematik Mathematik und Mathematikunterricht und im Vordergrund im Vordergrund stehen. stehen. Außerdem Außerdem ist die ist die Umfangreiche individuelle individuelle Rückmeldungen für die für Studierenden Studierenden bezüglich bezüglich Ihres Leistungsstandestandes und Diskussion und Diskussion ihrer individuellen ihrer individuellen Studienwahrnehmung sowie sowie Angebot Angebot von Gruppen- von Gruppenmatimatik im Mathematikunterricht im geplant. geplant. Ergänzend Ergänzend soll im soll Rahmen im Rahmen eines eines lehramtsspezifischen diskussionen Die diskussionen Maßnahmen zum Studienverlauf. zum Auch Auch die Ergebnisse die Ergebnisse dieser dieser Gespräche Gespräche und Diskussionen und Diskussionen Seminars Seminars zur Modellierung, zur in dem in neben dem neben mathematischen auch mathematikdidaktische auch Aspekte Aspekte Ihres Leistungs- Entwicklung Entwicklung einer Zusammenstellung einer des direkten des direkten Auftretens Auftretens von Inhalten von Inhalten universitärer universitärer Mathe- Mathe- unterstützen unterstützen die Entwicklung die Entwicklung der Projektangebote. der eine Rolle eine spielen, Rolle spielen, eine Möglichkeit eine Möglichkeit geschaffen geschaffen werden, werden, die Inhalte die Inhalte der Linearen der Linearen Algebra Algebra in schuladäquateäquaten Fragestellungen zu vertiefen. zu vertiefen. in schulad- Entwicklung Entwicklung und Bereitstellung und von online-basierten von Übungsangeboten zur Wiederholung zur Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, von schulmathematischen von Inhalten Inhalten auf Grundlage auf Grundlage der in der den in Testungen den Testungen ermittelten ermittelten Defizite Defizite an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Entwicklung Entwicklung und Bereitstellung und von online-basierten von Übungsangeboten zur Erarbeitung zur Erarbeitung zentraler werden zentraler Konzepte die Konzepte Gruppen der Vorlesung der von Vorlesung Studierenden Lineare Lineare Algebra Algebra des und Lehramts Analytische und Analytische und Geometrie. von Geometrie. Mitarbeitern Die hierbei Die hierbei des Fachbereichs formulierten formulierten Aufgabenstellungen dienten dienten insbesondere insbesondere Erleichterung der Erleichterung eines eines Einstiegs Einstiegs in Mathematik. die jeweiligen die jeweiligen Vorlesungsinhalte und bildeten und bildeten in diesem in diesem Sinne Sinne gleichsam gleichsam eine Vorstufe eine Vorstufe zu den zu den für die für Vorlesung die Vorlesung zu bearbeitenden zu Hausaufgabenblättern. Entwicklung Entwicklung und Bereitstellung und einer einer Online-Frage-und-Antwort-Plattform (s. Abbildung (s. Abbildung 1), in 1), in der die der Studierenden Studierenden untereinander und mit und Hilfe mit der Hilfe Projektmitarbeiter der vorlesungsrelevante Fragen Fragen stellen stellen und diskutieren und diskutieren konnten konnten Entwicklung Entwicklung eines eines blended blended learning -Angebots zu Anwendungsbezügen zu der Linearen der Linearen Algebra. Algebra. Die im Die Projekt im Projekt entwickelten entwickelten Konzepte Konzepte und Maßnahmen und Maßnahmen zielen zielen darauf darauf ab, auch ab, über auch die über Projektlaufzeit Projektlaufzeit hinaus hinaus einsetzbar einsetzbar zu sein zu und sein Potenzial und Potenzial zur Adaption zur Adaption im Hinblick im Hinblick auf weitere auf wei (mathematische) (mathematische) Lehrveranstaltungen zu bieten. zu bieten. Im weiteren Im weiteren Projektverlauf Projektverlauf werden werden aktuell aktuell (Wintersemester (Wintersemester 2013 / ) / die 2014) bereits die bereits entwickelten angeboten. angeboten. Darüber Darüber hinaus hinaus werden werden für die für in die den in letzten den letzten Semestern Semestern begleitete begleitete Gruppe Gruppe von Studierenden Studierenden weitere weitere Angebote Angebote für die für mathematikdidaktische die Eingangsvorlesung entwickelt. entwic Hierbei Hierbei werden werden insbesondere insbesondere Fragen Fragen der Verknüpfung der Verknüpfung von universitärer von universitärer Mathematik Mathematik und Mathematikunterricht im Vordergrund im Vordergrund stehen. stehen. Außerdem Außerdem ist die ist Entwicklung die Entwicklung einer e Zusammenstellung des direkten des direkten Auftretens Auftretens von Inhalten von Inhalten universitärer universitärer Mathematik Mathematik im Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Prof. Gabriele Dr. Gabriele Kaiser, Kaiser, Prof. Dr. Prof. Birgit Dr. Birgit Richter, Richter, Prof. Dr. Prof. Jens Dr. Struckmeier Jens Struckmeier Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Mitarbeiter Mitarbeiter Dr. Philip Dr. Philip Herrmann, Herrmann, Dr. Björn Dr. Björn Schwarz Schwarz Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Dieses Inhalt für den dieser Vorhaben Inhalt Veröffentlichung dieser wird Veröffentlichung aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

202 Teilprojekt 37 MIN 200 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät für Rechtswissenschaft Teilprojekt Selbstorganisation und und Lernstrategien Fakultät für Rechtswissenschaft Studieren Lernen Akademisches Lernen Unterstützungsangebote zur zur Gestaltung Kernbotschaft eigener Lernprozesse und und der der Klausurvorbereitung in der in der Rechtswissenschaft Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Das Das Projekt Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Selbstorganisation und und Studium Lernstrategien vertieft bietet bzw. bietet geweckt Studierenden werden. der Anfangssemestesemester nachhaltige Ansätze, Ansätze, um um Lernprozesse zu zu optimieren und und reflek- reflek- Verständnis für für Klausurentechnik und -taktik und -taktik sowie sowie die die ansprechende Anwendung der Anfangs- Neben Neben juristischem Grundwissen erfordert erfordert eine eine gute gute Klausur Klausur ein ein übergreifendes Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP tierte tierte Lernstrategien zu zu entwickeln. Dazu Dazu stellt stellt das Projekt das Projekt ein Set ein verzahnter Set verzahnter und und Vernetzung von Wissen. von Insbesondere Wissen. Auf diese Auf zu diese besondere den besondere Modellierungstagen Herausforderungen besteht bereiten eine bereiten starke inhaltliche V Module Module bereit, bereit, die jeweils die jeweils unterschiedliche Bedürfnisse adressieren. Vorlesungen gar nicht gar nicht und und Arbeitsgemein schaften schaften nur nur unzureichend vor. vor. Wer profitiert, und wie? Das Das Blockseminar Klausuren richtig richtig schreiben vermittelt vermittelt den den mern mern kompaktes Wissen, Wissen, um Prüfungen um Prüfungen erfolgreich vorzubereiten und und das das Prüfungswissen dauerhaft dauerhaft zu fixieren. zu fixieren. Dabei Dabei führt führt der Kurs der Kurs durch durch alle Schritte alle Schritte juristischen Fall Fall des des Klausurenschreibens von der von der Klausurvorbereitung über über die die Vorgehens- Kursteilneh- Tutorium Lernmanagement am am Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Dieses Dieses Kernmodul zeigt zeigt den den Studierenden in in wöchentlichen Tutorien Tutorien frühzeitig frühzeitig Wege Wege auf, weise weise während während der der Prüfungssituation und vermittelt und vermittelt Qualitätskriterien für Prü- für Prüfungsleistungen, Zeit deren deren Berücksichtigung zugleich zugleich die Qualität die Qualität des Lernens des Lernens erhöht. erhöht. ca. bewältigen 200 Schülerinnen und und eigene eigene und Selbstorganisations- Schüler teilnehmen. und Es und werden Lernstrategien derzeit zu zwei zu entwickeln. Modellierungswochen Das Das Klausuren-Coaching bietet bietet Studenten Studenten aller aller Leistungsstufen eine eine individu- individu- Hamburger Schulen die auf, die und anfänglichen solchen des Schwierigkeiten Hamburger des Umlandes. des Jurastudiums Pro Durchgang zu zu können zur In enger In enger Orientierung an den an aktuellen den aktuellen Schwierigkeiten der der Teilnehmenden elle elle Klausurberatung durch durch geschulte geschulte Korrektoren, die das die 1. das 1. Staatsexamen pro verknüpfen Jahr durchgeführt. die Tutorien die Tutorien Lern- Neben Lern- und den und Schülerinnen Arbeitstechniken und für Schülern das für das profitieren Jurastudium auch die bereits Lehramtsstudierenden, Mind (z.b. Mind und Concept und Concept die Maps, durch Maps, die Karteikarten, Betreuung der Zeitmanagement) Schülergruppen sowie sowie wertvolle juristische juristische Praxiserfahrung strukturellen und und stilistischen Analyse Analyse mehrerer mehrerer Klausurbearbeitungen zeigt zeigt Grundfertigkeiten (Gutachtenstil, Klausurtechnik, Hausarbeiten). das das Klausuren-Coaching den den Studierenden individuell individuell Verbesserungspotenzial bereits erfolgreich bestanden bestanden haben. haben. Auf der Auf Grundlage der Grundlage einer einer inhaltlichen, (z.b. sammeln. auf. Ziel auf. ist Ziel es, ist es, Studierende in die in Lage die Lage zu versetzen, zu versetzen, dauerhaft dauerhaft Klausuren Klausuren auf auf einem einem höheren höheren Niveau Niveau zu schreiben zu schreiben und und eigene eigene Lernprozesse anhand anhand der Prüfungefungen zu zu reflektieren. der Prü- Individuelle Unterstützung privater Lerngruppen Kontakt: Kontakt: durch durch Lerngruppentutoren Die Maßnahmen Klausuren-Kompaktkurs und und Klausurencoaching Eine Eine private private Lerngruppe kann kann den den individuellen Lernprozess sinnvoll sinnvoll ergänzen ergänzen und und bereichern bereichern sofern sofern sie gut sie organisiert gut organisiert ist und ist und geeignete geeignete Lernpartner Kompaktkurse im im Öffentlichen Recht, Recht, Zivilrecht gefunden gefunden wurden. wurden. Das Modul Das Modul Private Private Lerngruppen unterstützt bei der bei Gründundung privater privater Lerngruppen und und bietet bietet punktuellen Input Input zu zu strukturellen oder oder und Strafrecht an inhaltlichen Realitätsnahen Problemen Problemen und durch nur durch wenig Lerngruppen-ExpertInnen. vereinfachten Problemstellungen Umfangreiche zu Mate- arbeiten. Mate- der Grün- Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von und 9 bis 15 Uhr, Die Betreut Die verblockten Kompaktkurse in allen in allen drei drei Rechtsgebieten verknüpfen den den rialien rialien für das für das lerngruppenbasierte Selbststudium in in verschiedenen Schwie- Schwierigkeitsgraden sensibilisieren für für Lernprozesse in der in der Lerngruppe und und schlagen schlagen werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs klausurrelevante Stoff Stoff der ersten der ersten beiden beiden Semester Semester mit mit unterschiedlichen Lernstrategienstrategien. Klausurtypische Sachverhalte bilden bilden den Ausgangspunkt für eine für eine pro- pro- Lern- geeignete Mathematik. geeignete Übungsfälle vor. vor. duktive duktive Anwendung der der Lerntechniken in einer einer gemein gemein samen samen Erarbeitung der der Kontakt: Kontakt: Lösungen. Lösungen. Dadurch Dadurch kombiniert kombiniert das Modul das Modul Falllösung, Falllösung, ein ein Strukturverständnis für für materielles Recht Recht und und Lernstrategien in drei in drei aufeinander bezogenen bezogenen Schichten. Schichten. Workshop Zeitmanagement Lerntechniken Diese Diese zweiteilige zweiteilige Veranstaltung findet findet einmal einmal pro Semester pro Semester statt statt und richtet und richtet sich primär, sich primär, aber aber nicht nicht ausschließlich an Erst- an Erst- und und Zweitsemester-Studierende. Je nach Je nach Bedarf Bedarf der der Studierenden stellt stellt der Workshop der Workshop die Themen die Themen Aufnahme, Abspeichern und und Wiedergabe von Wissen, von Wissen, Strategien Strategien für ein für effektives ein effektives Zeit- Zeitmanagement im Studium, im Studium, Lern- Lern- und und Arbeitstechniken, Strategien Strategien zur Optimierunmierung des eigenen des eigenen Arbeitsverhaltens und Umgang und Umgang mit mit Konzentrations- und und Motivationsproblemen zur zur interaktiven Bearbeitung bereit. zur Opti- bereit. Kontakt Kontakt Projektleitung Jun.-Prof. Jun.-Prof. Dr. Roland Dr. Roland Broemel Broemel Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Mitarbeiterin Mitarbeiterin Dr. Lena Dr. Stadler Lena Stadler Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web hamburg.de Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

203 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 201 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Fakultät für Rechtswissenschaft Teilprojekt Fachdidaktische Optimierung der der Studieneingangsphase (FadOS) Fakultät für Rechtswissenschaft Studieren Lernen Akademisches Lernen Lernorientiert lehren Kernbotschaft und studieren Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Nachhaltiges lehren lehren und und lernen lernen Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Die naturwissenschaftlichen Herausforderung Die für das für FadOS-Projekt das Studium vertieft besteht besteht in bzw. der in Bewältigung geweckt der Bewältigung werden. des Übergangs des Übergangs von der von der Die Maßnahmen Die Maßnahmen bestehen bestehen Die in der Modellierungswochen in Entwicklung von lung Lehr-/Lernkonzepten, von in der in exem- der exem- der Entwick- sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Lehr- Lehr- zur Lernorientierung zur in einem einem sehr lehrorientierten sehr Fach, Fach, in dem in sich dem derzeit sich derzeit erste erste Ansätze Ansätze einer einer eigenen eigenen fachbezogenen Hochschuldidaktik entwickeln. entwickeln. Da die Da Ausrichtung die Ausrichtung von Studium von Studium plarischen plarischen Gestaltung Gestaltung von Insbesondere Unterrichtseinheiten/-material sowie sowie in der in Beratung der Beratung von Unterrichts- zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic und Prüfungen und Prüfungen bislang bislang stark stark stoff- stoff- und wissensorientiert und ist, trägt ist, das trägt Projekt das Projekt wesentlich wesentlich zu zu dem Gesamtziel dem Gesamtziel des Universitätskollegs des bei, die bei, Lehre die Lehre gerade gerade dort zu dort verbessern, zu verbessern, wo ein wo besonderederer Bedarf Bedarf besteht. besteht. betrifft betrifft vor allem vor allem die in die in Rechtswissen- die Wer profitiert, und wie? ein beson- und Weiterbildung und von Lehrenden. von Lehrenden. Dies Dies schaft schaft einführenden einführenden Veranstaltungen sowie sowie die Grundkurse die Grundkurse in dogmatischen in Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Fächern Fächern von und deren und deren Begleitveranstaltungen. Im Rahmen Im Rahmen des Projektes des Projektes hat eine hat eine Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können Tagung zur Tagung Zeit zur Studieneingangsphase zur in in der Rechtswissenschaft der stattgefunden, ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen die die die bundesweite die bundesweite Aufmerksamkeit pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die der Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung ein Expertenworkshop ein zum Staatsorganisationsrecht zum initiiert, initiiert, um eine um bundesweite eine bundesweite Vernetzung Vernetzung Fachgemeinschaft der gefunden gefunden hat. Die hat. Die Ergebnisse Ergebnisse werden werden in einem einem 2014 erscheinenden 2014 Tagungsband Tagungsband dokumentiert. Daneben Daneben wurde wurde sicherzustellen. Es wurden Es wurden kompetenzorientierte Konzepte Konzepte für die für großen die großen Vorlesungen Vorlesungen im ersten Semester ten Semester zum Staatsorganisationsrecht zum und zum und Allgemeinen zum Allgemeinen Teil des Teil BGB des entwickelt BGB entwickelt sowie sowie im ers- sammeln. die dazugehörigen die und darauf und darauf abgestimmten Arbeitsgemeinschaften erarbeitet erarbeitet und erprobt. und erprobt. Im Vordergrund Im Vordergrund stehen stehen dabei dabei die Entwicklung die Entwicklung von Lernzielen, von Lernzielen, Selbstüberprüfungsmöglichkeiten und Rückmeldungen und zum Lernfortschritt zum für Studierenden. für Diese Diese Konzepte Konzepte werden werden nun weiterentwickelentwickelt und optimiert. und optimiert. Dabei Dabei fokusieren fokusieren wir im wir laufenden im laufenden Semester Semester auf die auf Neustrukturie- die Die Maßnahmen rung der rung Inhalte der Inhalte unter unter dem Gesichtspunkt dem der Lernorientierung. der Dabei Dabei implementieren wir Just- wir Just- nun weiterin-time-teaching zur Aktivierung zur Aktivierung und Verbesserung und Verbesserung der Rückmeldungen der zum Lernfortschritt. zum Adressaten, Maßnahmen und und Ziele Ziele Das Projekt Das Projekt unterstützt unterstützt die Studierenden Studierenden durch durch eine aktivierende eine aktivierende Gestaltung Gestaltung ihres Lernprozesses ihres Lernprozesses Das Projekt Das Projekt ist ein ist Grundbaustein zur Verbesserung zur Verbesserung der Lehre der Lehre in der in Studieneingangsphase der in in Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, in der in Studieneingangsphase. der Diese Diese Aktivierung Aktivierung erfolgt erfolgt in erster in erster Linie durch Linie durch eine konzeptionelle eine der Rechtswissenschaft. der Die Projektideen Die Projektideen betreffen betreffen zentrale zentrale Fragen Fragen der Hochschuldidaktik, der aber aber Neuausrichtung an Realitätsnahen der Lehrveranstaltungen der und nur wenig und vereinfachten die und Integration die Integration aktivierender Problemstellungen aktivierender Methoden Methoden in zu die arbeiten. in die Betreut zugleich zugleich auch Grundsatzprobleme auch der Rechtswissenschaft. der Insofern Insofern lassen lassen sich die sich Projektideen die Projektideen rechtswissenschaftliche Lehre. Lehre. Die Lehrenden Die Lehrenden profitieren profitieren davon davon bei der bei Konzeption der Konzeption und Umsetzung werden von zung Lehrveranstaltungen. von die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs tische tische Diskussion Diskussion verallgemeinern. und Umset- als Bausteine als Bausteine auf die auf Konzeption die Konzeption anderer anderer Lehrveranstaltungen übertragen übertragen und in und der in fachdidak- der fachdidak- Mathematik. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Jun.-Prof. Jun.-Prof. Dr. Judith Dr. Judith Brockmann, Brockmann, Jun.-Prof. Jun.-Prof. Dr. Arne Dr. Pilniok Arne Pilniok Projektmitarbeit Stefan Heitmann Mitarbeiter Mitarbeiter Lukas Lukas Musumeci, Musumeci, Leonard Leonard Szabó Szabó Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

204 Teilprojekt 37 MIN 202 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Teilprojekt 31 - Selbstreflexives Studieren Fakultät für Erziehungswissenschaften, Psychologie und Bewegungswissenschaften Teilprojekt 31 - Selbstreflexives Studieren Fakultät für Erziehungswissenschaften, Psychologie und Bewegungswissenschaften Fakultät Fakultät für Wirtschafts- für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Akademisches Lernen Tutorium Kernbotschaft für für den Studieneinstieg Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der LEARN LEARN 2 LEARN 2 LEARN - Studieren - lernen lernen Selbstbestimmte Lerner Lerner benötigen benötigen insgesamt insgesamt weniger weniger Zeit Zeit und und erreichen erreichen dennoch dennoch bessere bessere Noten, Noten, Nachhaltigkeit weil weil sie ihre sie ihre Leistung Leistung den den Anforderungen besser besser anzupassen verstehen verstehen Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g (Schulmeister/Metzger/Martens 2012) 2012) esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Das Das Projekt Projekt Selbstreflexives Studieren Studieren des des Universitätskollegs begleitet begleitet naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Persönliches Feedback Feedback Die ist der Modellierungswochen ist Schlüssel der Schlüssel zur Reflexion zur Reflexion sind eigenen mit eigenen den Studierens, anderen Studierens, Schulprojekten steht steht rund rund 250 Erstsemester 250 zweier zweier Fakultäten Fakultäten beim beim Übergang Übergang die an Universität die TP 38 TP aber aber gerade gerade in großen in großen Grundlagenveranstaltungen kaum kaum ausreichend zur Verfügungfügung. TutorInnen TutorInnen nehmen Insbesondere nehmen sich sich in mindestens zu den Modellierungstagen drei Lerndialogen drei besteht Zeit, Zeit, das eine Stu- das starke Stu- inhaltliche V zur Ver- Hamburg Hamburg und und in ihr in Studienfach. ihr dieren dieren zu analysieren, zu gemeinsam Entwicklungswege zu formulieren zu und und den den Studierende erfahren, erfahren, dass dass sich sich ein akademisches ein Studium Studium von von gewohnten Fortschritt Fortschritt im Verlauf im Verlauf des Semesters des Semesters zu diskutieren. zu Diese Diese Beratung Beratung versteht versteht sich sich schulischen oder oder beruflichen Lernprozessen unterscheidet. Der Fokus Der Fokus liegt liegt auf auf als Hilfe als Hilfe zur Selbsthilfe, zur Selbsthilfe, denn denn sie stärkt sie stärkt das Vertrauen das Vertrauen der Studierenden der in ihre in ihre der Wer individuellen der profitiert, Weiterentwicklung und der Fähigkeiten der wie? des Lernens. des Lernens. Selbstreflexiv eigene eigene Handlungsfähigkeit und Wahlfreiheit. und Fortgesetzt wird wird das Gesprächsangebogebot in themenbezogenen in und und informellen Kleingruppenveranstaltungen so- so- das zu studieren zu studieren bedeutet, bedeutet, sich mit sich seinen mit seinen Interessen Interessen auseinanderzusetzen, eigene eigene Lernziele Lernziele und und -wege -wege zu entwickeln, zu Vorwissen Vorwissen und und Entwicklungspotenziale zu zu wie der wie Möglichkeit, der Herausforderungen direkt direkt mit dem mit dem Projektmitarbeiter zu zu berücksichtigen Die Veranstaltung und Lernerträge und richtet sich realistisch an Schülerinnen realistisch einzuschätzen. und Schüler Im Mittelpunkt Im der gymnasialen steht steht Oberstufe erörtern. erörtern. von die Fähigkeit, die Fähigkeit, eigene eigene Lernprozesse wahrzunehmen, zu bewerten zu bewerten und und absichtsvoll Hamburger zu voll steuern, zu steuern, um Schulen dadurch um dadurch und eine solchen eine autonome des autonome Hamburger Studierpersönlichkeit Umlandes. Pro zu entwickeln, Durchgang zu können Langfristig zur Langfristig Zeit soll dadurch soll dadurch die Zahl die Zahl erfolgreicher Abschlüsse Abschlüsse sowie sowie die Studienzu- Studienzu- absichts- die lebenslang die lebenslang Aufgaben Aufgaben mit wissenschaftlichen mit Methoden Methoden bearbeiten bearbeiten kann. kann. friedenheit friedenheit erhöht erhöht und ein und Studium ein Studium entlang entlang klassischer klassischer Bildungsideale gefördert gefördert ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen werden. werden. pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung sammeln. FACE FACE 2 FACE 2 FACE - Individuelle - Beratung Die Maßnahmen Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. PEER PEER 2 PEER 2 PEER - Studentische - Tutorien Studienjahrgang Studierende knüpfen knüpfen während während der Orientierungswoche der Kontakt Kontakt zu studentischeschen TutorInnen. Diese Diese sind sind für ihre für Aufgabe ihre Aufgabe geschult, geschult, motiviert motiviert und selbst und selbst stu- stu- in eine eine Tutorenschulung mit mehreren mit mehreren Abschnitten. Die Zusammenarbeit Die mit der mit der zu studenti- Die Ansprache Die Ansprache neuer neuer Tutoren Tutoren war erfolgreich war erfolgreich und und mündete mündete im September im September dienerfahren. Unter Unter Fortführung des Vertrauensverhältnisses des organisieren die die Orientierungswoche konnte konnte weiter weiter gestärkt gestärkt werden. werden. Aktuell Aktuell betreuen betreuen 19 TutorInnerInnen Gruppen Gruppen mit je mit je Erstsemestern der Studiengänge der BWL, BWL, VWL, VWL, Erzie- Erzie- 19 Tuto- TutorInnen TutorInnen im Verlauf im Verlauf des ersten des ersten Studiensemesters abwechslungsreiche Einzel- Einzelund Gruppenveranstaltungen und und leiten und leiten Selbstlernprozesse auf Augenhöhe auf an. an. hungs- hungs- und Bildungswissenschaften und sowie sowie Lehramtsstudierende. Das Programm Das Programm Relevante Relevante Themen Themen sind sind beispielsweise Lernstrategien, Zeitmanagement, Motivationvation, Aufschiebeverhalten und und Prüfungsvorbereitung. reiche reiche Evaluation Evaluation ist vorgesehen, ist um weiteres um weiteres Potenzial Potenzial für 2014 für 2014 zu erkennen. zu Moti- wird wird im Semesterverlauf im den Erfordernissen den begleitend begleitend angepasst. angepasst. Eine Eine umfang- umfang- erkennen. Auf Grundlage Auf Grundlage von Freiwilligkeit, von einem einem überschaubaren eigenen eigenen Engagement von von zwei zwei Stunden Stunden wöchentlich und und dem dem individuellen Bedarf Bedarf entwickelt entwickelt sich sich die Studierfähigkeit der Erstsemester. der Dieser Dieser Prozess Prozess wird wird in einem einem Portfolio Portfolio dokumentierkumentiert und und dadurch dadurch in seiner seiner Wirkung Wirkung weiter weiter verstärkt. verstärkt. Bei positiven Bei positiven Erfah- Erfah- dorungerungen und und Interesse Interesse können können Studierende nachfolgend selbst selbst die Aufgabe die Aufgabe als als TutorIn Kontakt TutorIn übernehmen. Ein Projektleitung zusätzlicher Ein Effekt Effekt Prof. der Dr. Intervention der Jens Struckmeier liegt liegt darin, darin, dass dass durch durch die Professionalisierunsierung und und Erfahrung Erfahrung anspruchsvoller Aufgaben Aufgaben als TutorInnen als TutorInnen insbesondere auch Projektmitarbeit auch diese diese Gruppe Gruppe für Stefan ihr für eigenes ihr Heitmann eigenes Studium Studium profitiert. profitiert. Zur Erklärung Zur Erklärung dieser dieser Wir- Wir- die kung kung können können Konzepte Konzepte des Lernens des Lernens durch durch Lehren Lehren und der und Selbstbestimmungstheorie Web theorie hinzugezogen werden. der werden. Kontakt Dipl.-Päd. Dipl.-Päd. Marko Marko Heyner Heyner MBA MBA Von-Melle-Park Von-Melle-Park Hamburg Hamburg Raum 318b Raum 318b Telefon: Telefon: Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln liegt BMBF bei des unter den BMBF dem Herausgebern unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen und Autoren. 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Veröffentlichung dieser Veröffentlichung liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren.

205 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 203 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen ZHW/Fakultät EPB - Fakultätsübergreifendes Projekt Teilprojekt Entwicklung von von Studierfähigkeit ZHW/Fakultät EPB - Fakultätsübergreifendes Projekt Studieren Lernen Akademisches Lernen RIO Kernbotschaft Das Das wissenschaftlich-akademische, tutoriumsunterstützte e-portfolio Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Wofür Wofür steht steht RIO? RIO? Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle RIO steht RIO steht für: für: naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Reflexion Reflexion persönlicher persönlicher Erfahrungen Erfahrungen im Studienverlauf: im Was bedeutet Was bedeutet es für es mich, für mich, zu studieren? zu studieren? Was werde Was werde ich und ich wie und entwickle wie entwickle ich mich? mich? Der Wechsel Der Wechsel an die an Universität die Universität Insbesondere entspricht entspricht zu Begegnung der den Begegnung Modellierungstagen mit einer mit einer fremden fremden Kultur. besteht Kultur. Dieser Dieser eine starke inhaltlic Wechsel Wechsel erfordert erfordert eine individuelle eine individuelle (Neu-)Definition des Verhältnisses des Verhältnisses zwischen zwischen akademischer Integration Integration in die in Universitäts- die Universitäts- und Fachkultur: und Fachkultur: Insitution, Insitution, Wissenschaftsideal und fachkulturellem und Selbstbild Selbstbild sowie sowie nicht nicht zuletzt zuletzt persönlichen Interessen chen Interessen und Erwartungen. und Erwartungen. persönli- Wie funktioniert Wie funktioniert mein mein Fach? Fach? Welche Welche Haltung Haltung wird von wird mir von erwartet? mir erwartet? Wo und Wo wie und entspricht wie entspricht oder widerspricht oder widerspricht das Fach das meinen Fach meinen Erwartungen? Wer profitiert, und wie? Studierfähigkeit wird als wird ein als offener ein offener Prozess Prozess der Entwicklung der Entwicklung gesehen, gesehen, der in der in Erweiterung individueller rung individueller und akademisch-wissenschaftlicher und Handlungsfähigkeit besteht. besteht. der Erweite- Orientierung Orientierung im Studium im Studium und an und den an eigenen den eigenen Interessen: Interessen: Wo ist Wo was ist und was wo und bin wo ich? bin Wohin ich? Wohin möchte möchte ich? ich? Was Es geht nicht nur um eine erfolgreiche Teilnahme am Studium, sondern um eine kritisch reflektierten Teilhabe Teilhabe nicht nicht nur um nur hinein um hinein kommen kommen und gut und bestehen, gut bestehen, sondern sondern auch um auch kritische um kritische Die für Was Veranstaltung bewährte für bewährte Strategien richtet Strategien und sich Angebote und an Angebote Schülerinnen helfen helfen mir im mir Alltag? und im Alltag? Es geht nicht nur um eine erfolgreiche Teilnahme am Studium, sondern um eine kritisch reflektierten Schüler der gymnasialen Oberstufe von Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können (Selbst-)Betrachtung zur Zeit und Gestaltung und Gestaltung des Studiums des Studiums und der und eigenen der eigenen Rolle darin. Rolle darin. RIO begleitet RIO begleitet durchgehend durchgehend über zwei über Semester zwei Semester die Entwicklung die Entwicklung der Studierenden der Studierenden und soll und zu soll zu Zur Unterstützung Zur dieser dieser komplexen komplexen Entwicklung Entwicklung versucht versucht RIO für RIO die für Studierenden Studierenden Fragen, ca. Fragen, 200 zur Diskussion Schülerinnen zur Diskussion und zur und und Reflexion zur Schüler Reflexion darüber teilnehmen. darüber anstoßen. anstoßen. Dafür Es werden Dafür ist es ist u.a. derzeit es wichtig, u.a. wichtig, zwei Erfahrungen Erfahrungen Modellierungswochen Folgendes Folgendes bereit- bereit- bzw. herzustellen: bzw. herzustellen: und Erlebnisse und Erlebnisse auszuwählen, zu formulieren zu formulieren und festzuhalten und festzuhalten um Veränderungen um erkennen erkennen und und pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, eigene Der eigene universitäre universitäre Bildungsverlauf die durch die wird Betreuung so wird zum so Forschungsgegenstand, zum der Schülergruppen wobei wobei wertvolle das Portfolio das Portfolio Praxiserfahrung sich über sich Erlebtes über Erlebtes austauschen austauschen zu können. zu können. ein fachübergreifend ein einsetzbares einsetzbares kognitives kognitives Werkzeug Werkzeug in Form in Form eines eines kombinierten kombinierten Tutoriums Tutoriums und E-Portfolios und E-Portfolios Der zum Werkzeug zum Werkzeug der Dokumentation der und der und Betrachtung der Betrachtung wird. wird. ein fachspezifisch ein angepasstes, angepasstes, curricular curricular integriertes integriertes Konzept Konzept sammeln. Förderung Förderung eines eines unterstützenden sozialen sozialen Netzwerks Netzwerks Die Maßnahmen Einen Einen Rahmen schaffen für für Integration und und Orientierung, Irritation und und Selbstbeforschung Vermittlung Vermittlung von teilprojektexternen, von institutionellen Angeboten Angeboten Umsetzung RIO richtet RIO richtet sich im sich Wintersemester im 2013/ /14 an Erstsemester-Studierende an der Jura, der der Jura, der Wirtschafts- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und sowie sowie der Erziehungswissenschaft. der Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von Das 9 bis Tutorium Das 15 Uhr, Tutorium beginnt beginnt im Wintersemester im und läuft und über läuft die über ersten die ersten beiden beiden Semester. Semester. Ein/e Ein/e Tutor/in Tutor/in begleitet begleitet die TeilnehmerInnen die in der in maximal der maximal aus 15 aus Studierenden 15 Studierenden an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut bestehenden bestehenden Gruppe Gruppe als konstante/r als konstante/r Ansprechpartner/in. werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Alle zwei Alle bis zwei drei bis Wochen drei Wochen finden finden Treffen Treffen der Gruppe der Gruppe für Gespräche für Gespräche über Interessen, über Interessen, über Erlebnisse, über Erlebnisse, Probleme Probleme und Erfolge und Erfolge statt; statt; ebenso ebenso für gemeinsame für gemeinsame Unternehmungen Mathematik. und Exkursionen. und Exkursionen. Das Führen Das Führen eines eines individuellen individuellen elektronischen Tagebuchs Tagebuchs in Form in Form eines eines Blogs Blogs ermöglicht ermöglicht Feedback Feedback zu den zu Erfahrungen den Erfahrungen der Studierenden der durch durch die/den die/den Tutoren/in Tutoren/in und Mitstudenten/innen. Das Portfolio Das Portfolio und die und Diskussion die Diskussion freigegebener Beiträge Beiträge darin darin soll helfen, soll helfen, und Mit- persönliche persönliche Entwicklungen und Möglichkeiten und zu erkennen, zu erkennen, konstruktiv konstruktiv mit Schwächen mit Schwächen und Stärken und Stärken umzugehen umzugehen sowie sowie Studium Studium und Fachkultur und Fachkultur kritisch kritisch zu betrachten. zu betrachten. Ziele sind Ziele Unterstützung sind beim beim Einfinden Einfinden die in universitäre die universitäre sowie sowie die Fachkultur; die Fachkultur; bessere bessere Bild: Angelehnt Bild: Angelehnt an Lysgaards an Lysgaards (1956) (1956) U-Kurve U-Kurve der kulturellen der kulturellen Anpassung Anpassung unterstützen unterstützen Tutorium Tutorium und und Vernetzung Vernetzung mit anderen mit anderen Studierenden; persönliche persönliche Dokumentation der eigenen der eigenen Entwicklung sowie lung sowie Diskussion Diskussion aktueller aktueller Erfahrungen, Erfahrungen, Probleme, Probleme, Erfolge, Erfolge, Strategien Strategien im Studienall- im Studienall- Entwick- E-Portfolio E-Portfolio die Erstsemester die Erstsemester bei der bei Bewältigung der Bewältigung kritischer kritischer Phasen, Phasen, bei der bei Entwicklung der Entwicklung persönlicher persönlicher Interessen Interessen und bei und der bei Reflexion der Reflexion über Studiengangswahl über und fachkulturelle und fachkulturelle Eigenheiten. Eigenheiten. tag tag dies alles dies kontinuierlich alles über die über ersten die ersten beiden beiden Semester. Semester. Kontakt Kontakt Ansprechpartner Wey-Han Wey-Han Tan Tan Projektleitung Prof. Dr. Ivo Dr. van Ivo Jens den van Berk Struckmeier den (Vertretungsprofessur) Berk Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

206 Teilprojekt 37 MIN 204 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Teilprojekt 36 PIASTA Teilprojekt 36 PIASTA Präsidialverwaltung Studieren Lernen Akademisches Lernen Interkulturelles Training Kernbotschaft und Coaching Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Kernbotschaft Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Nachhaltigkeit Durch Mathematik Durch die Förderung die Förderung soll bei der den interkulturellen Schülerinnen und und und interdisziplinären Schülern das Zusammensetzung Interesse an der einem der Mathematik- Das Training Das Training oder und und Coaching Programm bietet bietet Seminare Seminare naturwissenschaftlichen TeinlehmerInnengruppen will dieses will Studium dieses Programm Programm vertieft neben neben bzw. der der geweckt Unterstützung werden. einer einer allgemeinen allgemeinen Wer profitiert, und wie? Studier Studier fähigkeit fähigkeit den Austausch den Austausch zwischen zwischen internationalen und Hamburger und Hamburger Studierenden fördern, fördern, interdisziplinäres Lernen Lernen und und interkulturelle Sensibilisierung anregen. anregen. Die Etablie Die Etablie rung einer rung einer Diversitykultur und die und die Internationalisierung des des Studienalltags sind notwendige sind notwendige Rahmen Rahmen bedingungen bedingungen für die für Erhöhung die Erhöhung des des Studienerfolgs internationaler Studierender. Studierender. sind größtenteils sind größtenteils selbst selbst noch Studierende noch Studierende oder Promovierendevierende, von wodurch wodurch die Seminare die Seminare besonders besonders nah an nah den an oder Promo Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe den Wer Wer profitiert, und und wie? wie? Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg und Workshops und Workshops an, die an, zur die Erweiterung Die zur Erweiterung Modellierungswochen der Schlüssel der Schlüsselkompetenzen der Studierenden der Studierenden Insbesondere beitragen. beitragen. zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP V Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können Anliegen zur Anliegen und Zeit Bedürfnissen und Bedürfnissen der Studierenden der Studierenden orientiert orientiert sind und sind eine und Lehr eine und Lehr Lernsituation und Lernsituation im im Das Das interkulturelle und und interdisziplinäre Seminarprogramprogramm richtet richtet sich an sich alle an alle Studierenden. Über Über die die pro Kompetenzerweiterung Jahr durchgeführt. hinaus hinaus Neben profitieren profitieren den die Schülerinnen Teil die Teil und Schülern profitieren auch die Seminar ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Rahmen Rahmen einer einer Peer to Peer Verknüpfung entsteht. entsteht. Lehramtsstudierenden, nehmerinnen vom vom interkulturellen die durch Austausch die Austausch Betreuung und der und der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung offenen sammeln. offenen und und konstruktiven Gruppen Gruppen atmosphäre. atmosphäre. Dies Dies Das Das Interkulturelle Training Training und und Coaching Angebot ist eine ist Basis eine Basis für den für Kontakt den Kontakt zwischen zwischen deutschen deutschen und und von PIASTA von PIASTA bietet bietet eine Bandbreite eine Bandbreite Seminaren an Seminaren und und internationalen Studierenden und die und Einbindung die Einbindung Workshops, Workshops, die die die die Internationalisierung des Campus des Campus der der internationalen Studierenden Studierenden in in lokale die lokale Studierendenschaft, Die schaft, welche welche Maßnahmen einen einen wesentlichen wesentlichen Beitrag Beitrag zum erfolgreichen zum erfolgreichen Studium Studium internationaler Internationalisierung ebenfalls ebenfalls zu zu berücksichtigen, da da Studierenden vorantreiben vorantreiben und regt und andere regt andere TP an, TP den an, Aspekt den Aspekt der der Studierender Studierender darstellt darstellt und durch und durch dieses dieses Programm Programm gezielt gezielt gefördert gefördert wird. wird. die die Internationalisierung des Studiums des Studiums letztendlich letztendlich nur nur Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, als als Querschnittsaufgabe verwirklicht verwirklicht werden werden kann. kann. an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Die Die Maßnahmen Zu den Zu Angeboten den Angeboten gehören gehören Arbeits Arbeits und und Lerntechniken, Freies Freies Sprechen, Sprechen, Interkulturelle Kompetenzen, PC und PC und Kommunikationsskills. Die TrainerInnen Die TrainerInnen der Seminare der Seminare Nachhaltigkeit Verbindungen im im Universitätskolleg Innerhalb Innerhalb des UK des besteht UK besteht Austausch Austausch mit mit verschiedenen Teilprojekten, Teilprojekten, z.b. eine z.b. eine Kooperationen mit der mit der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Alexandra Alexandra Hach Hach Dr. Julia Dr. Quante Julia Quante Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web hamburg.de/piasta.html Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

207 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 205 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Teilprojekt Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Studieren Lernen Akademisches Schreiben Schreibwerkstatt Kernbotschaft Mehrsprachigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Schreiben ist ist eine eine Schlüsselkompetenz für für den den Studienerfolg Verbindungen im Universitätskolle Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Akademisches Schreiben lernen lernen und und akademisches Schreiben lehren lehren lernen lernen Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic In der In Schreibwerkstatt der Mehrsprachigkeit werden werden Konzepte Konzepte entwickelt entwickelt und erprobt, und erprobt, wie Mehrsprachigkeit wie im akademischen im Schreiben Schreiben produktiv eingesetzt tiv eingesetzt werden werden kann. kann. produk Studierende Wer Studierende qualifizieren profitiert, qualifizieren sich in sich zwei in Semestern zwei und Semestern zu wie? Schreibberaterinnen zu und Schreibberatern und und und die Fakultät die Fakultät zertifiziert zertifiziert diese diese Ausbildung. Ausbildung. Anschließend Anschließend können können sie als sie Peer als Tutoren Peer Tutoren im Projekt im Projekt mitarbeiten. mitarbeiten. Kontinuität Kontinuität unterstützt unterstützt den Lernprozess: den Lernprozess: Daher Daher finden finden alle Angebote alle Angebote der Peer der Tutoren Peer Tutoren Individuelle Individuelle Mehrsprachigkeit wertschätzen wertschätzen regelmäßig Die regelmäßig Veranstaltung einmal einmal wöchentlich wöchentlich richtet im Semester sich im Semester an und Schülerinnen und der vorlesungsfreien der und Schüler Zeit statt. der Zeit statt. gymnasialen Oberstufe Viele Studierende Viele von Studierende empfinden empfinden ihre Mehrsprachigkeit ihre eher als eher Hindernis als Hindernis denn denn als Vorteil. als Vorteil. In der In Schreibwerkstatt der Mehrsprachigkeit werden werden Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Studierende Zeit Peer Tutoren Peer Tutoren Schreibberatung Studierende ermutigt, ermutigt, über ihr über Verhältnis ihr Verhältnis zu ihrer zu Mehrsprachigkeit ihrer In der Es wird mit umgegangen. Dies ist Dies die ist Basis die Basis für die für individuelle die individuelle Förderung. Förderung. ca. In Peer 200 der Tutoren Peer Schülerinnen Tutoren Schreibberatung und Schüler kommentieren teilnehmen. die studen die studen Es tischen werden tischen nachzudenken. Es wird wertschätzend mit Sprachbiographien umgegangen. derzeit zwei Modellierungswochen Schreibberaterinnen und Schreibberater und Texte Texte von ratsuchenden von Studierenden pro Jahr durchgeführt. und sprechen und sprechen mit Neben ihnen mit ihnen über den ihre über Schülerinnen Texte. ihre Texte. Die Ratsuchendesuchenden erwerben erwerben Sicherheit Sicherheit im Umgang im Umgang mit domänenspezifischen mit amtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Die und Rat Schülern profitieren auch die Lehr- Anforderungen des akademischen des Schreibens Schreibens und die und Peer die Tutoren Peer Tutoren (mehrsprachige) sammeln. Beratungserfahrung sowie sowie die Kompetenz, die Kompetenz, konstruktiv Rückmeldung tiv auf Texte auf Texte zu geben. zu geben. mischt mischt sich mit sich Griechisch; mit Griechisch; Grün Grün und Blau und sind Blau schöne sind schöne Farben. Farben. Um Deutsch Um Deutsch zu zu konstruk Griechisch Griechisch ist meine ist meine Muttersprache und überall; und überall; Englisch Englisch mag ich mag und ich ver und ver verwenden, verwenden, muss muss ich sehr ich viel sehr Nachdenken, viel Nachdenken, daher daher ist es ist im es Kopf. im Kopf. Ich muss Ich muss es es benutzen, benutzen, z. B. an z. der B. an Uni, der daher Uni, daher ist es ist in den es in Händen. Händen. ( ) ( ) Die Maßnahmen Zielgruppe: (Lehramts )Studierende mit mit und und ohne ohne Migrationshintergrund Mehrsprachigkeit ist ist eine eine Ressource Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Schreibcafé Schreibcafé Schreibberatung in anderen in anderen Sprachen Sprachen als Deutsch als Deutsch Mathematik. Im Schreibcafé Im Schreibcafé werden werden Themen Themen rund um rund das um akademische das akademische Schreiben Schreiben Mehrsprachige Peer Tutoren Peer Tutoren beraten beraten Studierende Studierende auf Wunsch auf Wunsch in einer einer anderen anderen Sprache Sprache als als in gemütlicher in gemütlicher Atmosphäre Atmosphäre besprochen. besprochen. Die Diskussion Die Diskussion wird durch wird durch Deutsch, Deutsch, z. B. in z. Türkisch B. in Türkisch oder Russisch. oder Russisch. Unterschiede Unterschiede zwischen zwischen Wissenschafts und Alltagssprache und Übungen Übungen ergänzt. ergänzt. Die Peer Die Tutoren Peer Tutoren bereiten bereiten sich inhaltlich sich inhaltlich auf die auf die sowie sowie kulturspezifisch geprägte geprägte Denkmuster Denkmuster werden werden wahrnehmbar und können und können produktiv produktiv eingesetzgesetzt werden. werden. ein Sitzungen Sitzungen vor, erarbeiten vor, erarbeiten Handouts Handouts und lernen und lernen Gesprächsführung in sprachlich in sprachlich heterogenen heterogenen Gruppen. Gruppen. Die ratsuchenden Die Studierenden Studierenden bringen bringen sich aktiv sich in aktiv die in Diskussion die Diskussion ein. ein. Neue Neue Ideen Ideen gewinnen gewinnen durch durch Sprachwechsel Ob mehrsprachige Ob MindMap MindMap oder ein oder Brainstorming ein erst auf erst auf Schreibgruppe Deutsch, Deutsch, dann dann in einer einer anderen anderen Sprache Sprache durch durch Sprachwechsel Gemeinsam Gemeinsam einem einem Raum Raum zu sitzen zu sitzen und zu und schreiben, zu schreiben, regt an regt und an und werden werden neue neue Perspektiven Perspektiven eröffnet eröffnet und verschiedene und verschiedene Begriffskonzeptkonzepte aktiviert, aktiviert, die für die die für Ideengenerierung die genutzt genutzt Begriffs macht macht Mut. Die Mut. Schreibgruppe Die bietet bietet Studierenden Studierenden einen einen Rahmen, Rahmen, in in dem sie dem sich sie auf sich ihre auf Arbeit ihre Arbeit am Text am konzentrieren Text und inhaltlich und inhaltlich über über werden werden können. können. ihr Thema ihr Thema mit anderen mit anderen diskutieren diskutieren können. können. Peer Tutoren Peer Tutoren begleiten begleiten die Schreibgruppe. die Die eigenständige Die Arbeit Arbeit der Studierenden der Studierenden steht steht jedoch jedoch im Vordergrund. im Vordergrund. Kontakt Web Leitung: Leitung: Prof. Dr. Prof. Ursula Dr. Ursula Neumann Neumann Kontakt Kontakt Dr. Dagmar Dr. Dagmar Knorr Knorr Projektleitung Prof. Dr. Universität Jens Universität Hamburg Struckmeier Hamburg Universitätskolleg Universitätskolleg Büro: Büro: Von Melle Park Von Melle Park 8 8 Alsterterrasse Alsterterrasse 1 1 Projektmitarbeit Stefan Heitmann Hamburg Hamburg 5. OG, Raum 5. OG, 521 Raum 521 hamburg.de hamburg.de/de/schreibwerkstatt Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und den Autorinnen. und den Autorinnen. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung Die Schreibwerkstatt Die Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit Mehrsprachigkeit wird auch wird von auch der liegt ZEIT Stiftung von der bei ZEIT Stiftung den Ebelin Herausgebern Ebelin und Autoren. und Gerd und Bucerius Gerd gefördert. Bucerius gefördert.

208 Teilprojekt 37 MIN 206 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Teilprojekt Schreibzentrum für für Studierende Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Studieren Lernen Akademisches Schreiben Das Schreibzentrum Kernbotschaft Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Für Für wen wen ist ist das das Schreibzentrum gedacht? Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. für für Studienanfänger, in die das in das wissenschaftliche Arbeiten Arbeiten eingeführt eingeführt werden werden wollen wollen für Studierende, für Studierende, am die Planen am Planen und Verfassen und Verfassen Wer schriftlicher profitiert, Arbeiten sind und wie? schriftlicher Arbeiten sind für Studierende, für Studierende, auf die der auf Suche der Suche nach Über- nach Über- Nachhaltigkeit Die arbeitungstipps Veranstaltung sind sind richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe die die von Schreibförderung an Schulen an Schulen unterstützen unterstützen für Hamburger Studierende, für Studierende, Schulen gerade die gerade und in akuten solchen in akuten Schreibproblemeproblemen bzw. bzw. Schreibblockaden stecken stecken des Schreib- Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen für für Lehramtsstudenten, die als die als Schreibpaten ihre ihre pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Kenntnisse Kenntnisse an Schulen an Schulen weitergeben weitergeben wollen wollen für für Lehramtsstudenten, die als die als Schreibgruppenleiter Kurse Kurse im kreativen im kreativen Schreiben Schreiben sammeln. anbieten anbieten wollen wollen Verbindungen im Universitätskolleg Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP die Übergänge die Übergänge zwischen zwischen Schule, Schule, Universität Universität und und Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Berufsleben Berufsleben erleichtern erleichtern dauerhaft dauerhaft Schreibpaten Schreibpaten und Schreiblehrer und Schreiblehrer aus- ausund fortbilden, und fortbilden, ihre Arbeit ihre Arbeit evaluieren, evaluieren, sowie sowie ihnen ihnen Supervision Supervision anbieten anbieten Die Maßnahmen Welche Ziele Ziele verfolgt das das Schreibzentrum? Verbindungen im im Universitätskolleg Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, die die Schnittstellen zwischen zwischen Schule, Schule, Universität Universität und und Berufstätigkeit zu bearbeiten zu bearbeiten und und Serviceleistungen für alle für alle textproduzierenden Teilprojekte Teilprojekte des des Universitätskollegs an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Übergänge Übergänge zu erleichtern zu erleichtern Kooperation Kooperation mit der mit der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Schreibberatung an der an Uni der anzubieten Uni anzubieten Mathematik. die die Schreibförderung an Schulen an Schulen zu unterstützen zu unterstützen eine eine Materialentwicklung für die für Lehre die Lehre wissenschaftlichen Schreibens Schreibens Schreiblehrer Schreiblehrer aus- und aus- fortzubilden und fortzubilden Kontakt Projektleitung Kontakt Projektleitung Mitarbeiterin Mitarbeiterin Katrin Katrin Bothe Bothe Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Astrid Astrid Müller, Müller, Petra Petra Hüttis-Graff Hüttis-Graff Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

209 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 207 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Teilprojekt Schreibwerkstätten Schreibzentrum Geisteswissenschaften für für Studierende In den Fachbereichen Kulturgeschichte und Kulturkunde, Geschichte und Schreibwerkstätten Geisteswissenschaften In den Fachbereichen Kulturgeschichte und Kulturkunde, Geschichte und Fakultät Fakultät für Erziehungswissenschaft, für Psychologie Psychologie und Bewegungswissenschaft und Asien-Afrika-Wissenschaften Studieren Lernen lernen Akademisches Schreiben Das Schreibzentrum Schreibwerk statt Schreibfrust Kernbotschaft Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder für Studierende, für Studierende, auf die der auf Suche der Suche nach Über- nach Über- arbeitungstipps Die Veranstaltung sind sind richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe die Schreibförderung die von an Schulen an Schulen unterstützen unterstützen für Hamburger Studierende, für Studierende, Schulen gerade die gerade und in akuten solchen in akuten Schreib- des Schreib- Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit problemen problemen bzw. Schreibblockaden bzw. stecken stecken ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen für Lehramtsstudenten, für die als die Schreibpaten als ihre ihre pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Kenntnisse Kenntnisse an Schulen an Schulen weitergeben weitergeben wollen wollen für Lehramtsstudenten, für die als die Schreibgruppenleiter als Kurse Kurse im kreativen im kreativen Schreiben Schreiben sammeln. anbieten anbieten wollen wollen Die Maßnahmen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Entwickeln Sie Sie Ihren Ihren Weg Weg zum zum wissenschaftlichen Schreiben! Crashkurse und und Workshops: Für Für wen wen ist ist das das Schreibzentrum gedacht? Sie Sie möchten praktische Tipps Tipps und und Übungen zum zum wissenschaft naturwissenschaftlichen lichen Schreiben Studium vertieft kennen kennen bzw. lernen geweckt lernen und werden. und anwendenden? Haben Haben Sie Lust, Sie Lust, in kleinen kleinen Gruppen ohne ohne Noten- Noten- oder oder anwen- für Studienanfänger, für die in die das in wissenschaftliche das Arbeiten Arbeiten eingeführt eingeführt werden werden wollen wollen Termindruck, während des des Semesters oder oder in den in den Semesterferien an konkreten an Textproben zu feilen? zu feilen? Semes- für Studierende, für Studierende, am die Planen am Planen und Verfassen und Verfassen schriftlicher Wer schriftlicher Arbeiten profitiert, Arbeiten sind sind und wie? Passen Passen Sie Sie Ihre Ihre Arbeitsweise Ihrem Ihrem Schreibtyp an: an: Das Das Know-how liefert liefert die die Schreibwerkstatt! Welche Ziele Ziele verfolgt das das Schreibzentrum? Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Schreibgruppen: Verbindungen im Universitätskolle Nachhaltigkeit Sie Sie wollen wollen mit mit Ihren Ihren Texten Texten nicht nicht mehr mehr alleine alleine sein? sein? Gründeden Sie mit Sie mit anderen anderen Studierenden eine eine Schreibgruppe und Grün- und Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 die Übergänge die Übergänge zwischen zwischen Schule, Schule, Universität Universität und und unterstützen Insbesondere Sie sich Sie sich gegenseitig zu den Modellierungstagen beim beim Schreiben. besteht Wenn Wenn eine Sie starke Sie inhaltlic Berufsleben Berufsleben erleichtern erleichtern erfahren möchten, wie wie man man hilfreiches Feedback gibt, gibt, sich sich gegenseitig motiviert und und Kraft Kraft für für das das eigene eigene Projekt Projekt aus aus und fortbilden, ihre Arbeit evaluieren, sowie ihnen der der Zusammenarbeit mit mit anderen anderen schöpfen kann: kann: dauerhaft dauerhaft Schreibpaten Schreibpaten und Schreiblehrer und Schreiblehrer aus- aus- Supervision Supervision anbieten anbieten Unterstützung bietet bietet die die Schreibwerkstatt! Individuelle Beratung: Kommen Sie Sie an an einer einer bestimmten Stelle Stelle Ihrer Ihrer Schreib- Schreibaufgabe aufgabe nicht nicht weiter? weiter? Es fällt Es fällt Ihnen Ihnen schwer, schwer, einen einen Einstiestieg zu finden? zu finden? Sie Sie möchten einfach einfach einem einem vertraulichechen und und geschützten Rahmen Rahmen über über Ihre Ihre Arbeit Arbeit und und Ihre Ihre Ein- Fragen Fragen sprechen? Sie Sie haben haben gar gar kein kein Problem, wünschen sich sich aber aber eine eine unabhängige Rückmeldung? Verbindungen im im Universitätskolleg Hilfe Hilfe und und Feedback gibt gibt es in es der in der Schreibwerkstatt! Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, die Schnittstellen die zwischen zwischen Schule, Schule, Universität Universität und Berufstätigkeit und zu bearbeiten zu bearbeiten und und Serviceleistungen für alle für textproduzierenden alle Teilprojekte Teilprojekte des Universitätskollegs des an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Übergänge Übergänge zu erleichtern zu erleichtern Kooperation Kooperation mit der mit Schreibwerkstatt der Mehrsprachigkeit werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Schreibberatung an der an Uni der anzubieten Uni anzubieten Mathematik. die Schreibförderung die an Schulen an Schulen zu unterstützen zu unterstützen Die Die Schreibwerkstätten Geisteswissenschaften stehen Ihnen während Ihrer Ihrer ersten Semester mit mit Rat Rat und und Tat Tat zur zur Seite. eine Materialentwicklung eine für die für Lehre die Lehre wissenschaftlichen Schreibens Schreibens Schreiblehrer Schreiblehrer aus- und aus- fortzubilden und fortzubilden und fortbilden, ihre Arbeit evaluieren, sowie ihnen Schreibwerkstatt Geschichte Kontakt und und Informationen Schreibwerkstatt Kulturgeschichte und und Kulturkunde Schreibwerkstatt Asien-Afrika-Institut / / Kontakt Projektleitung Kontakt Projektleitung Mitarbeiterin Mitarbeiterin Katrin Katrin Bothe Bothe Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web / / Astrid Astrid Müller, Müller, Petra Petra Hüttis-Graff Hüttis-Graff / / Dieses Dieses Vorhaben Vorhaben Dieses Dieses Vorhaben wird Vorhaben wird aus aus wird Mitteln wird Mitteln aus aus des Mitteln des Mitteln BMBF BMBF des des unter unter BMBF BMBF dem dem unter unter Förderkennzeichen Förderkennzeichen dem dem Förderkennzeichen Förderkennzeichen 01PL PL PL12033 gefördert. 01PL12033 gefördert. gefördert. Die gefördert. Die Verantwortung Verantwortung Die Die Verantwortung Verantwortung für für den den Inhalt Inhalt für für den dieser den dieser Inhalt Dieses Inhalt Veröffentlichung Veröffentlichung dieser dieser Vorhaben Veröffentlichung Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt liegt bei bei den liegt den liegt Herausgebern Herausgebern bei bei den den Herausgebern Herausgebern und und Autoren. Autoren. und und Autoren. Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

210 Teilprojekt 37 MIN 208 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen schaftliche Arbeiten Teilprojekt Einführung das in das rechtswissenschaftliche Arbeiten Fakultät Fakultät für für Rechtswissenschaft Studieren Lernen Akademisches Schreiben Rechtswissenschaftliches Kernbotschaft Arbeiten lernen Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Vertiefungskurs naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Hausarbeiten Hausarbeiten Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Wer profitiert, und wie? Studierende Studierende erlernen erlernen das das methodengerechte und reflektierte und reflektierte rechtswissenschaftliche Grundkurs Grundkurs Computerkurse Arbeiten Arbeiten in Kursen in Kursen von von Seminargröße. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Die Die von Teilnehmenden erhalten erhalten gleich gleich zu Beginn zu Beginn des Studiums des Studiums eine klarere eine klarere Vorstellung Vorstellung von von den den Anforderungen. Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Lehrende Lehrende werden werden durch durch Schulungen Schulungen sensibilisiert sensibilisiert für für Herausforderungen, die das die Erlernen das Erlernen ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen wissenschaftlicher Methodik Methodik und und wissenschaftlichen Schreibens Schreibens für Studierende für Studierende birgt. birgt. pro Jahr durchgeführt. Neben den EidrA Schülerinnen EidrA und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung sammeln. Wer Wer profitiert und und wie? wie? Nachhaltigkeit Der Erwerb Der Erwerb sicherer sicherer Methodenkenntnisse und die und Aus- die Auseinandersetzung mit mit weitergehenden theoretischen Methodisch Methodisch sicheres sicheres wissenschaftliches Arbeiten Arbeiten zählt zählt zu den zu den Kernkompetenzen, die die die Studie- Studie- Fragestellungen zu Beginn zu Beginn des Studiums des Studiums dienen dienen nicht nicht renden renden fachspezifisch in den in ersten den ersten Semestern Semestern erwerben erwerben müssen. müssen. Die Eigenheiten Die Eigenheiten des juristischen des juristischen nur einer nur einer erfolgreichen erfolgreichen akademischen Ausbildung, Ausbildung, Studiums, Die Studiums, insbesondere Maßnahmen insbesondere seine seine Fallorientierung, erfordern erfordern den Erwerb den Erwerb spezifischer spezifischer den auf den der auf Grundlage der Grundlage einer einer rechtswissenschaftlichen Fachdidaktik. Fachdidaktik. Das Projekt Das Projekt Einführung Einführung das in das Arbeitsmetho- sondern sondern ermutigen ermutigen auch zu auch einer zu einer kritischen kritischen Reflexion Reflexion des eigenen des eigenen Faches. Faches. Sie leisten Sie leisten darüber darüber hinaus hinaus einen einen rechtswissenschaftliche Arbeiten Arbeiten (EidrA) (EidrA) unterstützt unterstützt die Studierenden Studierenden dabei dabei mit drei mit Modulen: drei Modulen: Beitrag Beitrag zur zur Kommunikation über das über verständnis 9 bis verständnis 15 Uhr, im Fach im und Fach die und damit die damit einhergehenden Anforderungen. Idealerweise Idealerweise werden werden alle drei alle drei das Wissenschafts Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Module Komponenten des Projekts des Projekts verstetigt. verstetigt. werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs 1. Im 1. bestehenden Im bestehenden Grundkurs Grundkurs erwerben erwerben die Studierenden unter unter Anleitung Anleitung durch durch praktische praktische Übungen Mathematik. Übungen Kompetenzen im Bereich im Bereich des des rechtswissenschaftlichen Arbeitens Arbeitens und Schreibens. und Schreibens. Das Projekt Das Projekt führt führt zu einer zu einer Verbesserung Verbesserung der der Betreuungsrelation sowie sowie zur zur methodischen und und inhaltlichen inhaltlichen Optimierung Optimierung der Kurse. der Kurse. 2. Im 2. Rahmen Im Rahmen des Projektes des Projektes wird ein wird ein Vertiefungskurs zum Verfassen zum Verfassen rechtswissenschaftlicher Hausarbeiten Hausarbeiten konzipiert konzipiert und und durchgeführt. Dieser Dieser Kurs baut Kurs auf baut dem auf Konzept dem Konzept der prozessorientierteorientierten Schreibdidaktik auf und auf unterstützt und unterstützt die Studierenden Studierenden bei der bei Vorbereitung der Vorbereitung ihrer ihrer der prozess ersten ersten eigenen eigenen wissenschaftlichen Arbeit. Arbeit. 3. Die 3. Recherche Die Recherche in juristischen in juristischen Datenbanken sowie sowie professionelle Textverarbeitung für für wissenschaftliche Zwecke Zwecke sind wichtige sind wichtige praktische praktische Aspekte Aspekte rechtswissenschaftlichen Arbeitens. Arbeitens. Diese Diese Fertigkeiten Fertigkeiten können können die Studierenden Studierenden in den in den Computerkursen erwerben, erwerben, die die als dritter als dritter Baustein Baustein des Projektes des Projektes angeboten angeboten werden. werden. Kontakt Kontakt Projektleitung Jun. Prof. Jun. Prof. Dr. Judith Dr. Judith Brockmann, Brockmann, Jun. Prof. Jun. Prof. Dr. Arne Dr. Pilniok Arne Pilniok Mitarbeiterin Projektleitung Mitarbeiterin Dr. Mareike Dr. Prof. Mareike Schmidt Dr. Schmidt Jens Struckmeier hamburg.de Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web hamburg.de/start ins studium/eidra/ Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

211 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 209 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Netzwerk Psychologie Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Teilprojekt peer peer ship ship Peer-Mentoring Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft StudienanfängerInnen begleiten Vom Erstsemester zur zur Mentorin Wissen Kernbotschaft vermitteln, Studienziele klären, Netzwerke knüpfen, Uni Uni gestalten. Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschau- naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Wer profitiert, und wie? Organisationalen und fachlichen und fachlichen Wissensaustausch fördern fördern Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Anonymität Anonymität verringern, verringern, Kooperation Kooperation verbessern verbessern Mentorinnen Mentorinnen als Rollenmodellmodell; Kombination Kombination aus aus als Rollen- Hamburger Forum Forum für Probleme für Schulen Probleme und Fragen und solchen Fragen bieten bieten des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit informellen informellen Wissensnetzwerk zwei und werk Modellierungswochen Wissenpool und Wissensnetz- ca. Willkommenskultur 200 Schülerinnen entwickeln entwickeln und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit Wissenpool Bezahlbare Bezahlbare und nachhaltige und nachhaltige pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung studierenden. Sie stehen Sie stehen für Einzelberatungsgespräche für bereit bereit Implementierung Die Mentorinnen Die Mentorinnen leiten leiten eine Gruppe eine Gruppe von 20 von Erstsemester- 20 sammeln. 3 3 und bilden und bilden so eine so Schnittstelle eine Schnittstelle zum Hilfesystem zum Hilfesystem Uni. Uni. Sie werden Sie werden zu fachlichen zu fachlichen und persönlichen und persönlichen Fragen Fragen supervidiert. supervidiert. Sie aktualisieren Sie aktualisieren und erweitern und erweitern kontinuierlich den Wissenspool den Wissenspool zu Fragen zu Fragen rund um rund das um Studieren. das Studieren. Die Maßnahmen peer ship Vernetzt, eigenständig und und mit mit Spaß Spaß einem einem Netzwerk mit mit erfahrenen Studierenderenden begegnen. Den Den Leistungsdruck Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Studie- Anonymität einer einer Massenuniversität, lichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der die die universitäre Welt Welt erobern. erobern. Den Den Herausforderungen des des Studienbeginns in in eines eines akademischen Studiums, die die Familie Familie und und Freizeit Freizeit meistern. Her- Kommunikation zwischen zwischen Fachbereich Fachbereich und Studierenden und Studierenden verbessern verbessern Vertikale Vertikale und horizontale und horizontale Vernetzung Vernetzung der Studierenden der Studierenden fördern fördern Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, 20 Studierende 20 Studierende werden werden in Einzelberatung, Moderation Moderation von von an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen Gruppen, Gruppen, sowie sowie zur Rolle zur arbeiten. und Rolle Aufgabe und Aufgabe Betreut der Mentorin der Mentorin geschult. geschult. Konzeptionelle Grundlagen Grundlagen werden werden vorab vorab online online vermittelt. vermittelt. werden die Gruppen von Studierenden des 2Lehramts 2 Das und Präsenztraining Das von Mitarbeitern konzentriert konzentriert des sich Fachbereichs auf sich die auf praktische die praktische Anwendungdung. Sie erarbeiten Sie erarbeiten eigenständig eigenständig ihr Konzept ihr Konzept zur Betreuung zur Betreuung Anwen- Mathematik. der Erstsemester. der Erstsemester. Curricular Curricular verpflichtend verpflichtend als Studienberatung als Blended-Learning zur Mentorin zur Mentorin ausgebildet ausgebildet werden werden verankert verankert Kostenneutral über Peer-Ansatz; über Peer-Ansatz; Individuelle Themenbearbeitung elle Individu- Verbindungen die die Anforderungen im aus Universitätskolle aus Studium, Beruf, Beruf, Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic ZIELE ZIELE Erfolgsfaktoren Erfolgsfaktoren Erfolgsfaktoren Erfolgsfaktoren Curricular Curricular optional optional verankert; verankert; Vergabe Vergabe v. v. Credit Credit Points; Points; Einbezug Einbezug d. Studienverwaltung; d. Vergabe Vergabe v. Zertifikat v. Zertifikat Erfolgsfaktoren Erfolgsfaktoren Leitung Leitung einer einer Erstsemestergruppe 1 1 Zwei Mentorinnen Zwei Mentorinnen und 20 und Erstsemester 20 Erstsemester erarbeiten erarbeiten sich Themen sich Themen wie Studien-/Prüfungsordnung, wie Lernstrategien, Umgang Umgang mit mit Prüfungsangst, Bafög, Bafög, Stipendien, Stipendien, tauslandsaufenthalt, Praktikum. Praktikum. Sie werden Sie werden unterstützt unterstützt durch durch einen einen Online-Supportnavigator und Wissenspool und Wissenspool zu Fragen zu Fragen rund um rund das um Studieren. das Studieren. navigator Universitäre Universitäre Welt im Welt Gruppenmentoring im erobern erobern Kontakt Kontakt Projektleitung Sascha Prof. Sascha Kilburg Dr. Kilburg Jens Struckmeier Mitarbeiter Mitarbeiter Cornelia Cornelia May, Lidia May, Evchenko Lidia Evchenko Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

212 Teilprojekt 37 MIN 210 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät für Geisteswissenschaften Teilprojekt Tutorien in der in der Studieneingangsphase Fakultät für Geisteswissenschaften StudienanfängerInnen begleiten Zusätzliche Tutorien in in der der Kernbotschaft Studieneingangsphase Fachbereiche Ev. Ev. Theologie, SLM SLM I+II, I+II, Philosophie Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Ausgangslage Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. StudienanfängerInnen bedürfen bedürfen gerade gerade in den in den geisteswissenschaftlichen Fächern Fächern Wer profitiert, und wie? Die Maßnahmen Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Tutorien Tutorien gehören gehören zu den zu den Wesensmerkmalen guter guter Lehre Lehre in nahezu in nahezu allen allen geisteswis- geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Disziplinen. Im Rahmen Im Rahmen des des Universitätskollegs besteht besteht die Möglichkeit, die Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Möglichkeit, nadäquat nadäquat auf und auf und unterstützen ihre ihre KommilitonInnen dabei, dabei, vermittelte vermittelte Methoden Methoden sche sche Qualifizierung, Supervision, Supervision, Vernetzung Vernetzung mit Mentorien mit Mentorien und und Schreibwerkstätten) Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von an konkreten an konkreten Gegenständen zu erproben, zu erproben, Themen Themen nachzuarbeiten und Aufträge und Aufträge aus aus zu entwickeln. zu entwickeln. Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit den den Kernlehrveranstaltungen zu erledigen. zu erledigen. ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Im Falle Im Falle einer einer positiven positiven Evaluation Evaluation der der Maßnahmen sind ein sind Ausbau ein Ausbau der spezifischen der spezifischen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehr- Schulungsangebote und eine und eine Verstetigung der Budgets der Budgets für die für Schaffung die Schaffung zusätzlicher zusätzlicher Die Die Maßnahmen konkret amtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Tutorien Tutorien im Rahmen im Rahmen eines eines integrierten integrierten Konzepts Konzepts zur zur Optimierung der phase phase vorstellbar. vorstellbar. der Studieneingangs- sammeln. Einstellung Einstellung von jährlich von jährlich zusätzlichen TutorInnen TutorInnen für die für die Einführungsphase in Studiengängen, verteilt verteilt auf die auf vier die beteiligten vier beteiligten Fachbereiche der Fakultät der Fakultät TutorInnen TutorInnen ( Hamburger Tutoren Tutoren programm ) Zielsetzung einer einer besonders besonders intensiven intensiven fachlichen fachlichen Unterstützung, damit damit der der Studienerfolg nach- nach- haltig haltig gesichert gesichert werden werden kann. kann. In regelmäßig In regelmäßig tagenden tagenden Kleingruppen bereiten bereiten fortge- fortge- die die Wirksamkeit dieser dieser bewährten bewährten geisteswissenschaftlichen Lehr- Lehr- und tlernform und tlernform unter unter schrittene schrittene Studierende Inhalte die Inhalte und Themen und Themen der der Einführungsmodule zielgruppe- zielgruppe- Beweis Beweis zu stellen zu stellen und gezielte und gezielte Möglichkeiten der der Optimierung (z. B. (z. B. hochschuldidakti- Zentrale Zentrale hochschuldidaktische Qualifizierungsangebote für alle für alle eingestellten StudienanfängerInnen erhalten erhalten die Möglichkeit, die Möglichkeit, in einer einer niedrigschwelligen und von und von gegen gegen seitigem seitigem Vertrauten Vertrauten geprägten geprägten Lehr- Lehr- und und Lernatmosphäre ihr ihr fachspezifisches und und Evaluation Evaluation der der aus aus Q-Pakt-Mitteln finanzierten Tutorien Tutorien methodisches Wissen Wissen zu ergänzen zu ergänzen und im und Modus im Modus des des Forschenden Lernens Lernens an konkreten an konkreten (in Die (in Schülerinnen Kooperation mit TP und mit 24) TP Schüler 24) haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Gegenständen Uhr, zu er-proben. zu er-proben. Sie werden Sie werden dabei dabei von von fortgeschrittenen und didaktisch und didaktisch an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut qualifizierten Studierenden angeleitet angeleitet und auf und diese auf diese Weise Weise systematisch in die in Scientific die Scientific werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Community Community ihres ihres Faches Faches eingeführt. eingeführt. Die Die eingestellten TutorInnen TutorInnen werden werden für ihre für Aufgaben spezifisch ben spezifisch qualifiziert qualifiziert und sammeln und sammeln erste erste Lehrerfahrungen in ihrem in ihrem Fach. ihre Aufga- Mathematik. Fach. Kontakt Kontakt Projektleitung Vernetzung im im Universitätskolleg TP 10 TP kooperiert 10 kooperiert mit den mit übrigen den übrigen geisteswissenschaftlichen Teilprojekten (TP 08, (TP TP 08, 09, TP TP 09, 11 TP und 11 TP und 44) TP 44) im Rahmen im Rahmen des des Universitätskollegs. Die Die Zusammenarbeit und der und Austausch der Austausch der Projekte der Projekte untereinander werden werden durch durch das das Studiendekanat koordiniert. koordiniert. Zusätzlich Zusätzlich kooperiert kooperiert TP 10 TP mit 10 weiteren, mit weiteren, ähnlich ähnlich gelagerten gelagerten Teilprojekten in der in Säule der Säule StudienanfängerInnen begleiten begleiten sowie sowie mit den mit TP den der TP Säule der Säule Begleitforschung und Evaluation. und Evaluation. Projektleitung Prof. Dr. Prof. Susanne Dr. Susanne Rupp Rupp Dr. Bernd Dr. Bernd Struß Struß Koordination Projektleitung Koordination Markus Markus Prof. Firchow Firchow Dr. (Ev. Jens Theologie), (Ev. Struckmeier Theologie), Onno Onno Visser Visser (SLM), (SLM), Dr. Michael Dr. Michael Oliva Oliva Córdoba Córdoba (Philosophie) (Philosophie) Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

213 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 211 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Fakultät für Geisteswissenschaften Teilprojekt Mentoring für für besondere Zielgruppen Fakultät für Geisteswissenschaften StudienanfängerInnen begleiten Mentoring für für besondere Zielgruppen Kernbotschaft Fachbereiche Sprache, Literatur und und Medien I + I II + sowie II sowie Geschichte Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Ausgangslage und und Interventionsrahmen Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder behaupten bzw. diese zu artikulieren. Wer profitiert, und wie? Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle StudienanfängerInnen naturwissenschaftlichen insbesondere Studium in größeren vertieft in größeren Fächern bzw. Fächern geweckt haben haben häufig werden. häufig Schwierigkeitenrigkeiten, sich in sich dem in dem anonymen anonymen Umfeld Umfeld einer einer Massenuniversität zu orientieren zu orientieren Schwie- TP 11 TP greift 11 greift konzeptionell Die auf Modellierungswochen ein auf erfolgreiches ein sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Pilot projekt Pilot projekt zurück, zurück, das Insbesondere in das den in sprach-, den sprach-, zu literatur- den litera- Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic und sich und selbstbewusst sich mit ihren mit ihren Wünschen Wünschen und fachspezifischen und Interessen Interessen zu zu und tur- medien und medien wissenschaftlichen Fächern Fächern von von behaupten bzw. diese zu artikulieren getestet getestet und positiv und positiv evaluiert evaluiert wurde wurde ( EinstiegSLM ). Im Rahmen Im Rahmen des Universitätskollegkollegs besteht besteht die Möglich die Möglich keit, keit, das Programm das Programm des Die MentorInnen Die unterstützen die Bachelorstudierenden über über einen einen längeren längeren Zeitraum Die Zeitraum Veranstaltung in geeigneten in geeigneten richtet Formaten Formaten sich dabei, an dabei, Schülerinnen Selbstständigkeit und im Schüler wissenschaftlichen im der gymnasialen Oberstufe von über über einen einen längeren längeren Zeitraum Zeitraum auf auf weitere weitere Handeln Hamburger Handeln zu erreichen, zu Schulen erreichen, die eigenen und die eigenen solchen Interessen Interessen des Hamburger durch durch entsprechende Umlandes. Schwerpunktsetzungesetzungen im Studium im Studium konsequent konsequent zu verfolgen zu verfolgen und souverän und souverän als vollwertiges als ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen wissenschaftlichem Unterrichtsfach zu öffnen. zu öffnen. In der In Projektsäule der Studien- Studien- Pro Durchgang können Fächer zur Fächer der Zeit Fakultät der Fakultät auszuweiten und auch und auch für Lehramtsstudierende für mit geistes- mit geistes- Mitglied Mitglied im Sozialsystem im Universität Universität zu agieren. zu agieren. pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die anfänger Lehranfänger begleiten begleiten können können die Umsetzungen die der beteiligten der beteiligten Fachbereiche mit mit amtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung den Lösungswegen den anderer anderer Fakultäten Fakultäten verglichen verglichen werden. werden. Bei konkreten Bei konkreten Problemen Problemen im Studienalltag im suchen suchen die MentorInnen die mit den mit Betroffenen den Betroffenen nach sammeln. nach Lösungen Lösungen oder oder vermitteln vermitteln diese diese ggf. an ggf. geeignete an geeignete Ansprechpartner bzw. bzw. Im Falle Im einer Falle einer positiven positiven Evaluation Evaluation der Maßnahmen der im TP im 11 sind TP 11 eine sind Verstetigung eine des des Informations- und Beratungsangebote und (z.b. Studienbüro, (z.b. Studienfachberatung, Programms Programms und eine und Ausweitung eine Ausweitung auf die auf gesamte die gesamte Fakultät Fakultät (nach (nach Maßgabe Maßgabe vorhandener Fachschaftsrat, Allgemeine Allgemeine Studien Studien beratung beratung und psychologischgische Beratung, Beratung, PIASTA PIASTA etc.). und psycholo- finanzieller finanzieller Ressourcen) Ressourcen) denkbar. denkbar. etc.). Die Maßnahmen Wer Wer profitiert konkret? Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Nachhaltigkeit Vernetzung im im Universitätskolleg StudienanfängerInnen Realitätsnahen und werden nur werden wenig über über vereinfachten gezielte gezielte Mentoring-Angebote sukzessive sukzessive in die in Lage die Lage versetzt, versetzt, sich sich im im 08, TP 08, 09, TP TP 09, 10 TP und 10 und TP 44) TP im 44) Rahmen im Rahmen des Universitätskollegs. des Die Zusam- Die Zusam- Problemstellungen Mento- zu arbeiten. TP Betreut 11 TP kooperiert 11 kooperiert mit den mit den übrigen übrigen geisteswissenschaftlichen Teilprojekten (TP (TP werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Wissenschaftsbetrieb eigenständig und und selbstbestimmt zu zu menarbeit menarbeit und und der Austausch der Austausch der Projekte der Projekte untereinander werden werden durch durch das das Mathematik. bewegen. bewegen. Sie werden Sie werden dazu dazu ermuntert, ermuntert, den relativ den relativ hohen hohen Freiheitsgrad eines eines geisteswissenschaftlichen Fachstudiums als Chance als Chance zu begreifen zu begreifen und individuelle und individuelle ähnlich ähnlich gelagerten gelagerten Teilprojekten im Handlungsfeld im StudienanfängerInnen Gestaltungsspielräume kreativ kreativ zu nutzen zu nutzen (z. B. (z. stud. B. stud. Projektarbeit, Bildung Bildung von von begleiten begleiten sowie sowie im Rahmen im Rahmen der Projektevaluation der mit TP mit 24. TP 24. geis- Studiendekanat zentral zentral koordiniert. koordiniert. Zusätzlich Zusätzlich kooperiert kooperiert TP 11 TP mit 11 weiteren, mit weiteren, Netzwerken, hochschulpolitisches Engagement in Gremien, in Gremien, Kulturarbeit Kulturarbeit innerhalhalb und außerhalb und außerhalb der Hochschule). der inner- Die eingestellten Die MentorInnen erhalten erhalten erste erste Lehr- Lehr- und Beratungserfahrungen. und Für ihre Für Aufgaben ihre Aufgaben im Mentoring im Mentoring werden werden die MentorInnen die durch durch Schulungsmaßnahmen gezielt gezielt vor bereitet vor bereitet und supervidiert. und nahmen Kontakt Kontakt Projektleitung Projektleitung Prof. Dr. Prof. Susanne Dr. Susanne Rupp Rupp Dr. Bernd Dr. Bernd Struß Struß Koordination Projektleitung Koordination Dr. Sabine Dr. Prof. Sabine Forschner Dr. Forschner Jens (SLM Struckmeier I+II), (SLM I+II), Tinta Tinta Schmieden, Schmieden, M.A. (Geschichte) M.A. (Geschichte) Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

214 Teilprojekt 37 MIN 212 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät für Rechtswissenschaft Teilprojekt 23 Mentoring StudienanfängerInnen begleiten Mentoring Kernbotschaft Übergangsphasen begleiten Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Kernbotschaft Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Von welchen Randbedingungen hängt der Erfolg ab? Verbindungen im Universitätskolleg Mathematik In einer Übergangsphase soll bei den müssen Schülerinnen zahlreiche Eindrücke und Schülern und Informationen das Interesse verarbeitet an einem und Mathematik- Organisationelle oder Unterstützung der Programmkoordination neue Aufgaben bewältigt werden. Die Fakultät für Rechtswissenschaft möchte ihre Studierenden Ein Eckpfeiler des Programms ist die Vorbereitung, das Matching und die Begleitung der sowohl in der Studieneingangsphase Studium vertieft als auch bzw. beim Übergang geweckt in werden. das Berufsleben jeweils naturwissenschaftlichen Mentoringpaare. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP mit einem Mentoringprogramm unterstützen. Im Rahmen des TP 23 durchlaufen die Mentees in beiden Programmen ein qualifiziertes Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Bewerbungsverfahren, dessen Kernstück ein strukturiertes Interview ist. Auf der Grundlage der Was verstehen wir unter Mentoring? Fragestellungen der Mentees und weiteren gemeinsamen Anknüpfungspunkten zwischen Mentoring im TP 23 bezeichnet eine freiwillige, hierarchiefreie one-to-one Beziehung, in der Mentee und Mentor bzw. Mentorin werden die Paare gebildet. Für beide Seiten besteht während Wer über einen profitiert, festgelegten Zeitraum hinweg und auf der wie? Grundlage gegenseitigen Vertrauens die der gesamten Programmlaufzeit die Möglichkeit, sich an die Programmverantwortlichen zu Weiterentwicklung der Mentees reflektiert und begleitet wird. Im Mittelpunkt steht hierbei wenden, um Rat bei Fragen oder Konflikten zu erhalten. Weitergabe von Erfahrungswissen. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Beziehungs- von und Gesprächsbasis zwischen Mentee und Mentor/Mentorin Das zentrale Element für den Erfolg des Mentorings ist das Entstehen einer guten Beziehungs- und Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Gesprächsbasis Zeit zwischen Mentee und Mentor oder Mentorin. Hierfür müssen beide Seiten jeweils eine bestimmte Rolle und Haltung einnehmen. ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, Rolle der Mentees Mentees: Studierende die in durch der Studieneingangsphase Betreuung der Promovierende Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung die Treffen zu initiieren, die Gespräche und Themen vor- und nachzubereiten und Besprochenes Wichtig für das Gelingen der Mentoringbeziehung ist die Fähigkeit und Bereitschaft der Mentees, wiss. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, erfahrene Juristen und Juristinnen aus ggf. anzunehmen/umzusetzen bzw. aktiv Rückmeldung zu geben. sammeln. Mentoren: AG-Leiter und AG-Leiterinnen, allen Berufssparten In beiden Programmen werden die Mentees in Einzelgesprächen auf ihre Rolle im Mentoring Promovierende Unterstützung beim Einstieg in das vorbereitet. Im Promovierendenmentoring wurde bereits im 1. Lauf ein begleitendes Workshopangebot für die Mentees entwickelt und durchgeführt. Im Studierendenmentoring wird zum Ziel: Unterstützung beim Berufseinstieg Studium Laufzeit: 6 Monate 12 Monate 2. Lauf mit einem Workshopangebot gestartet. Neben der intensiveren Vorbereitung auf die Rolle Wie läuft was im Studium der bieten die Workshops die Gelegenheit, mit anderen Studierenden Kontakte zu knüpfen und sich Die Maßnahmen Rechtswissenschaft? Wie sehen die Strukturen, Prozesse über Erwartungen, Ziele und Zweifel auszutauschen. Typische Wie kann ich mich orientieren, Ziele und Spielregeln meines Wunschberufszweigs aus? Rolle der Mentoren bzw. Mentorinnen Fragestellungen: Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, und Schwerpunkte setzen oder Die Studienergebnisse, Rückschläge und Wie gelingt der Einstieg am besten? Ebenso wichtig für das Gelingen der Mentoringbeziehung ist die Fähigkeit und Bereitschaft des an Realitätsnahen Zweifel und einordnen? Mentors bzw. der Mentorin, auf die Mentees einzugehen. nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Im Promovierendenmentoring werden die Mentoren und Mentorinnen in Einzelgesprächen und einem Warum Mentoring? werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Miniworkshop im Rahmen der Auftaktveranstaltung auf ihre Rolle vorbereitet. Im Studierendenmentoring werden ihnen in einem Workshopprogramm grundlegende Beratungs- und Gesprächsführungs- Erfahrungswissen ist ein wertvoller Schlüssel zum Erfolg und kann nur persönlich vermittelt Mathematik. werden. Durch das Mentoring sollen die Mentees Unsicherheiten abbauen und sich ihrer kompetenzen vermittelt. Begleitend besteht ein Supervisionsangebot für Anliegenarbeit. eigenen Wünsche und/oder Planung in Bezug auf das Studium bzw. das Berufsleben besser bewusst werden. Hierzu wird informelles sowie formelles Wissen durch die Weitergabe von persönlichen Erfahrungen, Einschätzungen und Tipps der Mentoren und Mentorinnen vermittelt. Durch den Austausch über die Anliegen und Themen der Mentees und das individuelle Stand der Dinge Feedback der Mentoren und Mentorinnen entwickeln die Mentees einen Über- und Einblick Zum Wintersemester 2013/2014 startet in beiden Programmen der 2. Durchgang. In Kooperation und erhalten gleichzeitig die Gelegenheit, die Möglichkeiten und Anforderungen mit den eigenen mit dem TP 24 Evaluation von Maßnahmen wird derzeit an der Evaluation der Programme Wünschen und Potenzialen abzugleichen. In der Folge fühlt sich die Mentees in dem angestrebten gearbeitet, um die Annahmen zu den positiven Effekten, zur Wirkweise sowie zur Bedeutung der Studien-/Berufsumfeld sicherer und vertrauen mehr in das eigene Können und die Erreichbarkeit verschiedenen Elemente des Rahmenprogramms zu überprüfen. der eigenen Ziele. Durch den übergenerationalen und hierarchiefreien Kontakt wird zudem das Überwinden typischer Hürden erleichtert da gelernt wird, diese zu erkennen und mit ihnen umzugehen. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Dagmar Felix, Maija Siepelmeyer Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Koordination Tanja Siggelkow (Studierendenmentoring) Inka Le-Huu (Promovierendenmentoring) Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt Dieses dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den Herausgebern und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

215 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 213 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen studentischer Projekte Universitätskolleg Teilprojekt Förderung und und Unterstützung studentischer Projekte Universitätskolleg StudienanfängerInnen begleiten Zur Zur Partizipation ermutigen und Kernbotschaft und dabei dabei nicht nicht alleine lassen Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Studierende können verändern naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Das Teilprojekt Das Teilprojekt setzt setzt sich sich zum zum Ziel, Ziel, Studierende zu ermuntern, zu am Reform- am Reform- prozess prozess von Studium von Studium und und Lehre Lehre aktiv aktiv teilzunehmen. Wer profitiert, und wie? Fördern und und Begleiten Verbindungen im Universitätskolle Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von 1. Jährlich 1. Jährlich werden werden 5-7 Projekte 5-7 Projekte mit bis mit zu bis zu Euro Euro gefördert. gefördert. Die Ideen Die Ideen Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Geförderte Zeit Projekte: Projekte: Beispiele Beispiele sollen sollen einen einen Studiengang, Lehr- Lehr- oder oder Lernformen oder oder auch auch die ganze die ganze Neue Neue Formen Formen für selbstentwickelte für Mentoringkonzepte ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Universität reflektieren. Bundesweite und und europäische Tagungen Tagungen mit kritischer mit kritischer Sichtung Sichtung der der pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, 2. Das 2. Teilprojekt Das Teilprojekt berät berät intensiv intensiv bei der bei Antragstellung der durch durch Workshops eigenen eigenen Studienstrukturen und und durch durch individuelle die Beratung. durch Beratung. die Betreuung Eine Eine paritätisch paritätisch der Schülergruppen besetzte besetzte Jury Jury entscheidet sammeln. über det über die Vergabe. die Vergabe. Ein Videoclip Ein Videoclip zum zum Hausarbeiten-Schreiben Angebote Angebote für Studieninteressierte für mit Migrationshintergrund mit 3. Die 3. Projektideen Die werden werden schon schon vor der vor Vergabe der Vergabe der hochschulinter- der Der dies Der dies oecologicus wertvolle entschei- Praxiserfahrung Ein meterologisches Ein Wett(er)büro nen Öffentlichkeit nen und und der Jury der Jury auf einem auf einem Markt Markt der Möglichkeiten der präsentiert. Die Maßnahmen präsentiert. Die Ergebnisse Die Ergebnisse der Projekte der Projekte werden werden evaluiert evaluiert und und einmal einmal jährlich jährlich der der 4. Geförderte 4. Geförderte Projekte Projekte werden werden begleitet: begleitet: Die Projektkoordination Die ist ständiger Die Ansprechpartner, ger Schülerinnen und aber Schüler aber auch haben auch ein Pate ein die Pate oder Möglichkeit oder eine eine Patin eine Patin wird Woche wird vermittelt. lang, vermittelt. täglich von 9 bis 15 Uhr, ist ständi- Hochschule präsentiert. Solche Solche Hochschulangehörige können können Türen Türen öffnen, öffnen, beraten beraten und und tragen tragen Die Erfahrungen Die jeder jeder Ausschreibungsrunde gehen gehen in die in nächste die nächste Ausschreibungsrunde ein. ein. Aus- an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut zur Nachhaltigkeit zur bei. bei. werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Was Was wurde wurde bisher bisher erreicht? Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic und und erhielten erhielten je sechs je sechs Projekte Projekte eine eine Förderung. Förderung. Insgesamt Insgesamt wur- wur- den den Euro Euro zur Verfügung zur Verfügung gestellt. gestellt. Beworben Beworben hatten hatten sich sich fast vierzig fast vierzig Projekte Projekte aus allen aus allen Fakultäten. Kontakt Kontakt Projektleitung Vizepräsident Vizepräsident Prof. Prof. Dr. Dr. Prof. Jens Holger Dr. Struckmeier Holger Fischer Fischer Koordination Koordination Nik Oberlik Nik Oberlik Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web tp27.universitaetskolleg.de Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

216 Teilprojekt 37 MIN 214 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Teilprojekt 35 PIASTA Teilprojekt 35 PIASTA Präsidialverwaltung StudienanfängerInnen begleiten International Welcome Kernbotschaft Week & Welcome Buddy Programm Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Kernbotschaft Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Nachhaltigkeit Die Mathematik International Die International Welcome soll Welcome bei Week den Week und Schülerinnen das und Welcome das Welcome und Buddy Schülern Buddy Programm Programm das will Interesse durch will durch Angebote, an Angebote, einem Mathematik- Eine große Eine große oder Herausforderung besteht besteht in der in Senkung der Senkung Wer profitiert, und wie? Internationalisierung des Studiums des Studiums an der an Universität der Universität Hamburg Hamburg beitragen. beitragen. Wer Wer profitiert, und und wie? wie? Innen Innen zu knüpfen, zu knüpfen, sowie sowie mit dem mit Buddy dem Buddy einen einen direkten direkten Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Ansprechpartner von zu haben, zu haben, wird den wird neuen den neuen Studierenden der zur den Start der Zeit in Start Hamburg in Hamburg und ins und Unileben ins Unileben erleichtert. erleichtert. Studieren Zielgruppe Zielgruppe sind alle sind alle StudienanfängerInnen der Uni der Uni Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können Hamburg. Hamburg. Im Im Wintersemester 2012/ /2013 haben haben ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Studierende Studierende an Veranstaltungen teilgenommen. Den pro Den Jahr internationalen durchgeführt. und deutschen und deutschen Neben Studienanfänger den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehr- Innen amtsstudierenden, Innen soll ein soll ein Willkommensgefühl die durch vermittelt vermittelt die werden, Betreuung werden, der der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Welcome Welcome Buddy Buddy Programm Programm eingeführt eingeführt werden, werden, um diese um diese Die Maßnahmen Zielsetzung Zielsetzung noch besser noch besser erreichen erreichen zu können. zu können. Die Die Maßnahmen Nachhaltigkeit Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Die International Die International Welcome Welcome Week Week bietet bietet ein vielseitiges ein vielseitiges Programm werden Programm bestehend die bestehend Gruppen aus diversen aus von diversen Studierenden Campus Campus u. Stadtführungen, Mathematik. führungen, Infoveranstaltungen sowie sowie kulturellen kulturellen Ange Ange u. des Stadt Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs boten. boten. Studierende Studierende können können Hamburg Hamburg und die und Universität die Universität kennenlernen, sowie sowie untereinander Kontakt in Kontakt kommen. kommen. Durch Durch das Buddy das Buddy Programm Programm werden werden Buddy Paare Buddy Paare gematcht, gematcht, um den um den (internationalen) Neu Hamburgern Neu Hamburgern den Start den Start in Hamburg in Hamburg und an und der an Universität der Universität zu zu erleichtern. erleichtern. Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolleg die naturwissenschaftlichen auf die auf Gemeinsamkeiten von deutschen von Studium deutschen und vertieft und internationalen bzw. geweckt Studierenden Studierenden werden. fokussieren fokussieren und und der der Studienabbrecherquote, Die Modellierungswochen insbesondere von der von sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP von von studentischem Engagement Engagement getragen getragen sind, eine sind, eine Willkommenskultur etablieren, etablieren, internationalenationalen inter internationalen Studierenden, Insbesondere derzeit die derzeit bei zu knapp bei den knapp Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V StudienanfängerInnen den Einstieg den Einstieg Studium ins Studium erleichtern erleichtern und insgesamt und insgesamt zur zur 50 % liegt. 50 % liegt. Durch Durch umfangreiche Informationen rund rund um die um Themen die Themen Studium Studium und Leben und Leben in Hamburg in Hamburg und und die die Möglichkeiten erste erste Kontakte Kontakte zu anderen zu anderen Student Student Verbindungen im im Universitätskolleg Einstieg sammeln. Einstieg Studium ins Studium erleichtert erleichtert und der und Kontakt der Kontakt zwischen zwischen Innerhalb Innerhalb des UKs des besteht UKs besteht Austausch Austausch zu anderen zu anderen Mentoren Mentoren und und Buddy Programmen, deutschen deutschen und und internationalen Studierenden Studierenden gefördert gefördert im Rahmen im Rahmen der International der International Welcome Welcome Week Week stellen stellen sich sich unterschiedliche Mentorenprogrammprogramme Mentoren werden. werden. Im Rahmen Im Rahmen der der Willkommenswoche soll ein soll ein den Studierenden den Studierenden vor. vor. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektleitung Alexandra Alexandra Hach Hach Dr. Julia Dr. Quante Julia Quante Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web hamburg.de/piasta.html Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

217 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 215 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Fakultät für Geisteswissenschaften Teilprojekt Brücken in die in die Geisteswissenschaften Fakultät für Geisteswissenschaften StudienanfängerInnen begleiten Brücken in in die die Kernbotschaft Geistes wissenschaften in den in den Fachbereichen Kulturgeschichte und und Kulturkunde und und Asien-Afrika-Wissenschaften Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Ausgangssituation in den in den beteiligten Fachbereichen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Integration: Die Studieneingangsphase Die wird wird in TP in 44 TP als 44 Prozeszess der Akkulturation der (Sam/Berry 2010; 2010; vgl. Wulff vgl. Wulff 2013) 2013) aufge- aufge- als Pro- naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Studienanfänger werden werden mit fachlichen mit fachlichen Anforderungen (z. B. (z. B. Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic hinsichtlich des erforderlichen des Zeitaufwands oder oder des nötigen Grads gen Grads an Selbstständigkeit) an konfrontiert, mit denen mit denen sie sie strategien, die von die von unterschiedlichem Erfolg Erfolg gekrönt gekrönt sind. sind. des nötifasstfasst. Dabei Dabei wählen wählen Studierende verschiedene Bewältigungs Wer bei profitiert, ihrer bei ihrer Studienfachentscheidung und wie? nicht nicht gerechnet gerechnet haben. haben. Studierende erhalten erhalten Werkzeuge, mit denen mit denen sie sich sie in sich die in vorgefundengefundene Kultur Kultur besser besser integrieren integrieren können können und und den Start den Start ins ins die vor- StudienanfängerInnen kommen kommen häufig häufig mit stark mit stark idealisierten Vorerwartungen ten in ihr in Fach ihr Fach und und treffen treffen auf eine auf eine davon davon idealisier- Studium Studium optimal optimal bewältigen. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Hamburger abweichende Schulen nüchterne und nüchterne solchen Studienwirklichkeit. des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Orientierung: TP 44 TP hilft, 44 hilft, die die bereits bereits bestehenden Angebotbote der Fachbereiche der zur fachbezogenen zur und und institutionel- StudienanfängerInnen mangelt mangelt es nicht es nicht selten selten an grundlegen- an len len Orientierung zu optimieren zu und und Barrieren Barrieren bei bei deren deren Ange- ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung den Studieneinstiegskompetenzen den (Rollen (Rollen bewusstsein, mündlichliche und und schriftliche schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Selbst Selbst organisation, wie wie z. B. z. die B. die OEs OEs werden werden konzeptionell, organisatorisch sammeln. Resilienz), Resilienz), die für die die für Aufnahme die Aufnahme eines eines geisteswissenschaftlichen und und inhaltlich inhaltlich unterstützt. TP 44 TP fungiert 44 fungiert als als Orientie- Orientie- münd- Nutzung Nutzung abzubauen. Bewährte Bewährte Beratungsinstitutionen Studiums Studiums essenziell essenziell sind. sind. rungs-plattform für alle für alle Lernenden Lernenden und und Lehrenden. Ratsu- Ratsu- Die Maßnahmen Anonymität und und Vereinzelung erschwe- erschwe- ren ren die die Identifikation mit mit der der Institution Institution (Fach, (Fach, Fach bereich, bereich, Fakultät) Fakultät) und und ihren ihren Mitgliedern. Interventionsrahmen und und Zielsetzung chende chende werden werden systematisch in die in Lage die Lage versetzt, versetzt, eigene eigene Hilfssystemsysteme zu bilden zu bilden und und Netzwerke Netzwerke zu etablieren. zu etablieren. Hilfs- Reflexion: Reflexion: Studierende der der Geisteswissenschaften müssen müssen Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 sehr Uhr, sehr früh früh ein reflektiert kritisches ein Verhältnis Verhältnis zu ihrem zu ihrem Fach Fach und und Hypothese: Die genannten Die Konstellationen (einzeln (einzeln oder oder an Realitätsnahen kumuliert) und mindern nur wenig in vereinfachten ganz Problemstellungen Maße die Studi- zu arbeiten. Betreut dessen dessen Gegenständen entwickeln. Diese Diese Art einer Art einer reflektierten kumuliert) mindern ganz erheblichem Maße die Studienzufriedenheit, die Gruppen von führen Studierenden führen zu individueller zu des Lehramts Frustration und von und Mitarbeitern und in in des Fachbereichs wissenschaftlichen Praxis Praxis erfordert erfordert bereits bereits von von Studienanfängern ein hohes ein hohes Maß Maß an Selbst- an Selbst- und und Rollenbewusstsein, Mathematik. letzter letzter Konsequenz nicht nicht selten selten zum zum vorzeitigen vorzeitigen Abbruch Abbruch des des werden fängern das in das dieser in dieser Weise Weise an Schulen an Schulen nicht nicht vermittelt vermittelt wird. wird. TP 44 TP setzt 44 setzt Studiums Studiums oder oder zum zum Wechsel Wechsel des Faches. des Faches. sich sich zum zum Ziel, Ziel, Studienanfängern durch durch unterstützende Maßnahmenahmen einen einen möglichst möglichst reflektierten Start Start in ihr in Studium ihr Studium zu zu Maß- bieten. bieten. Wenn Wenn Sie mehr Sie mehr über über unsere unsere konkreten konkreten Maßnahmen und und die Vernetzung die mit anderen mit anderen Teil projekten Teil projekten im im Rahmen Rahmen des Universitätskollegs des erfahren erfahren wollen, wollen, besuchen besuchen Sie unsere Sie unsere Homepages, schreiben schreiben Sie uns Sie eine uns eine E mail E mail oder oder sprechen sprechen uns direkt uns direkt an! an! Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Prof. Susanne Dr. Susanne Rupp Rupp Dr. Bernd Dr. Bernd Struß Struß Koordination Koordination Natalia Natalia Brühl, Brühl, M.A. (Kultur) M.A. (Kultur) Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Esther Esther Morgenthal, Morgenthal, M.A (AAI) M.A (AAI) Web Projektmitarbeit Web hamburg.de/de/service/projekt start in kultur.html Stefan Heitmann Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

218 Teilprojekt 37 MIN 216 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Teilprojekt Evaluation von von von von Maßnahmen des des des des Teilprojekt Evaluation von von Maßnahmen ation von von Maßnahmen des des rsitätskollegs Modellierungswochen Universitätskollegs des des Universitätskollegs Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft stelle Evaluation (EPB) (EPB) Servicestelle Evaluation (EPB) (EPB) Servicestelle Evaluation (EPB) (EPB) Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Begleitforschung und Begleitforschung und und und Evaluation Evaluation Begleitforschung und und Evaluation Evaluation von von Teilprojekten n von von Teilprojekten Kernbotschaft Vorgehen und und Nutzen -Vorgehen und und Nutzen orgehen und und Nutzen Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w Wie Wie Wie Schülern Wie kommen kommen die dabei meist die die neu, die Teilprojekte weicht Teilprojekte zu oft vom zu zu Mathematikunterricht zu Ergebnissen? Ergebnissen? ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wie Universitätskollegs Wissenschaft kommen die bei wird die bei ihren somit ihren Teilprojekte widerlegt. internen internen Durch zu Evaluationen die zu Erfahrung Ergebnissen? darin der darin Anwendbarkeit Wie der Wie sind sind die die Verbindungen Die Die Hauptaufgabe des des TP24 TP24 ist es, ist es, die die Teilprojekte des des Die Die Hauptaufgabe des des TP24 TP24 ist es, ist es, die die Teilprojekte des des Wie Ergebnisse nutzbar? Universitätskollegs bei bei ihren ihren internen internen Evaluationen darin darin im Universitätskolleg zumathematik unterstützen, soll für bei den sie fürnützliche Schülerinnen sie nützliche Daten und Daten zu Schülern zu generieren. das Interesse an einem Mathematik- oder Die zu Die zuhauptaufgabe unterstützen, des TP24 des fürist TP24 sie für es, ist die nützliche sie es, Teilprojekte die nützliche Teilprojekte Daten des Daten des zuuniversitätskollegs generieren. bei ihren bei ihren internen internen Die Auswertung Die Auswertung der Daten der Daten zum Erreichen zum Erreichen der Ziele, der Ziele, zum zum Projektmonitoring, zu strukturelle zu strukturelle Bewertungetungen oder auch oder auch Einschätzungen zu Veranstaltungsqualitäten und und Prozessbeurteilungen können können Bewer- naturwissenschaftlichen Studium vertieft bzw. geweckt werden. Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 TP Evaluationen Evaluationen darin darin zu unterstützen, zu unterstützen, für sie für nützliche sie nützliche Daten Daten generieren. zu generieren. Dazu Dazu werden werden in einem einem Erstgespräch zum zum Evaluationsbedarf Dazu Dazu werden werden in einem einem Erstgespräch zum zum Evaluationsbedarf Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V erfragt erfragt werden. werden. dasdazu werden Anliegen, werden Anliegen, in einem einem die Erstgespräch die Erstgespräch beteiligten zum zum Evaluationsbedarf Interessengruppen das Anliegen, das Anliegen, und die beteiligten und die beteiligten die das das Anliegen, Anliegen, die die beteiligten Interessengruppen und und die die Einige Einige Daten Daten dienen dienen der Kontrolle, der Kontrolle, in dem in sie dem sie beispielsweise die die Frequentierung einer einer Maßnahme Maßnahme Wünsche Interessengruppen Wünsche derund der die und Teilprojekte Wünsche die Wünsche der anteilprojekte eine der anteilprojekte eine Evaluation eine an eine geklärt. Evaluation geklärt. Dann geklärt. Dann folgt folgt Wünsche Wünsche der der Teilprojekte an eine an eine Evaluation geklärt. geklärt. Dann Dann Wer profitiert, wie? belegen belegen und aufzeigen, und aufzeigen, ob die ob Zielgruppe die Zielgruppe eines eines Projektes Projektes erreicht erreicht wurde. wurde. Hier exemplarisch Hier exemplarisch in einer einer einer folgt der einer folgt einer wichtigsten der einer wichtigsten derund der gleichzeitig und wichtigsten gleichzeitig schwierigsten und schwierigsten und Schritte gleichzeitig Schritte in einer Evaluation: einer schwierigsten Evaluation: Das Festlegen Das Festlegen und und folgt folgt einer einer der der wichtigsten und und gleichzeitig schwierigsten Informatikveranstaltung, gefördert gefördert durch durch das Lehrlabor das Lehrlabor (TP16)*: (TP16)*: Schritte Ausdifferenzieren Schritte inder einer der Evaluationsziele. einer Evaluation: Der Der Evaluationsansatz, Das Das Festlegen mit dem Festlegen mit die dem Teilprojekte die und Teilprojekte und Schritte Schritte in einer einer Evaluation: Das Das Festlegen Festlegenundund begleitet Die begleitet Ausdifferenzieren Veranstaltung werden, werden, ist ist richtet Nutzer-fokussiert der sich der an (Patton, Schülerinnen (Patton, 1997). Evaluationsziele. 1997). Davon und Davon ausgehend, Schüler ausgehend, dass der Der in gymnasialen dass Der den in Teilprojekten Hamburger projekten implizite implizite Schulen Aktionstheorien und solchen darüber darüber vorliegen, des Hamburger vorliegen, wie und wie warum den Teil-Oberstufe von Ausdifferenzieren der der Evaluationsziele. Der Der Umlandes. und warum einzelne einzelne Pro Projektmaß- mit dem die begleitet Durchgang Projektmaßnahmen wirken, wirken, versucht versucht das TP das 24 TP diese 24 diese zu explizieren. zu explizieren. Evaluationsansatz, mit dem die Teilprojekte begleitet können zur Zeit Evaluationsansatz, mit mit dem dem die die Teilprojekte begleitet begleitet nahmen ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Der Der Positive Positive Prozesseinschätzungen sind der sind Legitimation der Legitimation des Teilprojektes des Teilprojektes dienlich. dienlich. Hier belegen Hier belegen die die Aussagen Aussagen der Lehrenden der Lehrenden beispielsweise, dass die dass die Koordinierungsstelle Lehrlabor Lehrlabor sie sehr sie gut sehr unterstützstützt hat: gut unter- sammeln. hat: ojekte zu zu Ergebnissen? ist es, es, die die Teilprojekte des des internen Evaluationen darin darin che Daten Daten zu zu generieren. spräch zum zum Evaluationsbedarf Interessengruppen und und die die eine Evaluation geklärt. geklärt. Dann Dann nd gleichzeitig schwierigsten tion: : Das Das Festlegenundund Evaluationsziele. ie Teilprojekte begleitet Die Maßnahmen Unter Unter formativen formativen Gesichtspunkten sind aber sind gerade aber gerade auch kritische auch kritische Stimmen Stimmen höchst höchst informativ informativ und und Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, liefern liefern häufig häufig sehr interessante sehr interessante Hinweise Hinweise zur schrittweisen zur schrittweisen Verbesserung Verbesserung von Abläufen von Abläufen oder Pro- oder Programmmaßnahmen. Hier beispielhaft Hier beispielhaft der bei Bewertung der Bewertung zur Einführung zur Einführung eines eines Online-Tests Online-Tests einer einer an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs durch durch das Lehrlabor das Lehrlabor (TP16) (TP16) geförderten geförderten Veranstaltung: Mathematik. Aus anfangs Aus anfangs häufig häufig noch abstrakten noch abstrakten Zieldefinitionen werden werden mittels mittels der der Zielbaummethode kon- kon- krete krete Indikatoren Indikatoren und Items und Items herausgearbeitet, mit denen mit denen sich die sich Projekt die Projekt maßnahmen maßnahmen und die und die zugrundeliegenden Theorien Theorien bewerten bewerten lassen. lassen. Dieses Dieses Vorgehen Vorgehen hat sich hat bislang sich bislang bei 14 bei Teilprojekten 14 Teilprojekten bewährt bewährt und dient und dient mittlerweile mittlerweile auch bei auch der bei der Entwicklung Entwicklung von von gemeinsamen Evaluationsinstrumenten für thematisch für thematisch ähnliche ähnliche Teilprojekte Teilprojekte in den in Handlungs den Handlungs feldern feldern Akademisches Schreiben Schreiben und und Studienanfänger Innen Innen begleiten begleiten als als Grundlage. Grundlage. Die gewonnenen Die gewonnenen Ergebnisse Ergebnisse basieren basieren somit somit auf dem auf Bedarf dem Bedarf und den und Interessen den Interessen der Teilprojekte. der Teilprojekte. Projektleitung: Prof. Dr. Prof. Eva Dr. Arnold Eva Arnold Teilweise Teilweise werden werden * Sämtliche * Sämtliche Ergebnisse Ergebnisse mit freundlicher mit freundlicher Erlaubnis Erlaubnis des des TP16-Lehrlabor Projektmitarbeit: Projektleitung: Prof. Dipl.-Psych. Dr. Prof. Dipl.-Psych. Eva Dr. Arnold André Eva Arnold André Kopischke, Kopischke, Stefanie Stefanie Möller Möller Fragen im Selbsttest könnten Dipl.-Psych. André Kopischke, Stefanie Möller Fragen im Selbsttest Online-Tests könnten Projekthomepage: Projektmitarbeit: Dipl.-Psych. André Kopischke, Stefanie Möller Kontakt Projekthomepage: "schwammig" früher früher zur zur Verfügung formuliert gestellt gestellt werden werden Projektleitung Prof. Dr. Prof. Prof. Eva Dr. Arnold Eva Dr. Arnold Jens Struckmeier Mitarbeitende Dipl.-Psych. Dipl.-Psych. André André Kopischke, Kopischke, Stefanie Stefanie Möller Möller Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web tefanie ke, Stefanie Möller Möller burg.de/de/node/5535 Evaluation von von Teilprojekten Teilweise Teilweise könnten könnten bei den bei Selbsttests den Selbsttests Teilweise Teilweise könnten bei den Selbsttests Teilweise Erklärungen könnten könnten zu den bei Antworten bei den Selbsttests stehen Selbsttests Teilweise Erklärungen könnten zu den bei Antworten den Selbsttests stehen Erklärungen zu den zu Antworten den Antworten stehen stehen Erklärungen zu den zu Antworten den Antworten stehen stehen Teilweise werden werden Teilweise Teilweise werden werden Fragen im könnten Fragen Fragen im im im Selbsttest Online-Tests könnten Fragen im Selbsttest könnten Fragen im formuliert Selbsttest Online-Tests früher zur könnten schwammig formuliert "schwammig" früher früher zur Verfügung zur Verfügung früher zur gestellt Verfügung werden "schwammig" früher zur gestellt Verfügung werden formuliert formuliert gestellt gestellt werden werden Teilweise Teilweise könnten könnten bei formuliert den bei formuliert den Selbsttests gestellt gestellt werden werden Erklärungen zu den zu den Antworten stehen stehen Online-Tests könnten früher zur Verfügung Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

219 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 217 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Studieren Lernen Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Teilprojekt Hamburger Modell Studierfähigkeit Akademisches Lernen Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft Begleitforschung und und Evaluation Studierfähigkeit erforschen wissenschaftliche Kernbotschaft Bezugspunkte für für die die Paxis Paxis gewinnen Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas Projektziele Nachhaltigkeit Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Verbindungen im Universitätskolle Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Das Projekt Das Projekt zielt darauf zielt darauf ab, ein ab, theoretisch ein theoretisch fundiertes fundiertes Modell Modell von Studierfähigkeit von zu entwerfen Mathematik werfen und durch und durch empirische soll empirische bei den Untersuchungen Schülerinnen weiterzuentwickeln. und Schülern Auf das diese Interesse Auf diese Weise Weise sollen an einem sollen Mathematik- sozialisation, sozialisation, oder Studienerfolg, Kompetenzkonzepten etc. etc. zu ent Auswertung Auswertung des Forschungsstands des zu Studiensituation zu und Studienqualität, und Hochschul Hochschul wissenschaftliche naturwissenschaftlichen Bezugspunkte für Studium den für hochschulweiten den vertieft bzw. Dialog geweckt Dialog über die über werden. Gestaltung die Gestaltung der der Fachlicher Fachlicher Austausch Austausch mit Die Expert/innen mit Modellierungswochen Expert/innen aus Hochschuldidaktik aus sind und mit forschung und den forschung anderen Schulprojekten TP 38 Studieneingangsphase gewonnen gewonnen werden. werden. Formulierung Formulierung einer einer Arbeitsdefinition Insbesondere von Studierfähigkeit: zu von den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic Wer profitiert, und wie? Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Entwicklung Entwicklung eines eines theoretischen Rahmens, Rahmens, der die der Entwicklung die Entwicklung von Studierfähigkeit von Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können als zur Zusammenspiel als Zeit individueller individueller Faktoren Faktoren und institutioneller und Rahmenbedingungen beschreibt beschreibt ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Studierfähigkeit den fähigkeit Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehr-Individuuamtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Studier- pro Jahr durchgeführt. Neben Praxiserfahrung Die Maßnahmen Projektaufgaben Praxis Praxis Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, 1. Zunächst 1. Zunächst wird der wird Begriff der Begriff der Studierfähigkeit der in seiner seiner spezifischen spezifischen Bedeutung Bedeutung für für an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Hochschulen Hochschulen und ihre und Aufgaben ihre Aufgaben näher näher bestimmt. bestimmt. 2. Im werden 2. zweiten Im zweiten die Schritt Gruppen Schritt wird das wird von komplexe das Studierenden komplexe Zusammenspiel des Lehramts individueller individueller und Voraussetzungen von Mitarbeitern und und des Fachbereichs institutioneller Rahmenbedingungen, das die das Entwicklung die Entwicklung von Studierfähigkeit von bedingt, bedingt, Kontext Kontext Mathematik. theoretisch theoretisch modelliert. modelliert. 3. Das 3. theoretische Das theoretische Modell Modell dient dient anschließend anschließend als Basis, als Basis, die Wahrnehmung die von und von den und den Umgang Umgang mit Studienanforderungen mit empirisch empirisch zu untersuchen. zu untersuchen. 4. Die 4. Ergebnisse Die Ergebnisse der empirischen der empirischen Untersuchungen werden werden dazu genutzt, dazu genutzt, diejenigen diejenigen Kompetenzepetenzen zu beschreiben, zu beschreiben, die ein die gelingendes ein gelingendes Studium Studium ermöglichen. ermöglichen. Zugleich Zugleich werden werden Kom Spannungsfelder und Handlungsspielräume und des institutionellen des Kontexts Kontexts identifiziert, identifiziert, die die die Studieneingangsphase kennzeichnen. Projektfortschritte sammeln. Theorie Theorie Hochschulkontext Empirie Empirie Eingangsvoraussetzungen Eingangs Unter Unter Studierfähigkeit werden werden sowohl sowohl die fachspezifischen die als auch als die auch fachübergreifendegreifenden Kompetenzen Kompetenzen gefasst, gefasst, die die die Bewältigung die Bewältigung von Studienanforderungen von und die und die die fachüber Realisierung Realisierung individueller individueller Studienziele Studienziele im Sinne im Sinne eines eines gelingenden gelingenden Studiums Studiums ermöglichen. ermöglichen. Studierfähigkeit Studienziele Wahrnehmung & & Umgang Umgang mit mit Anforderungen Studiengang Hochschule Gesellschaft Durchführung einer einer explorativen explorativen Interviewstudie zur Wahrnehmung zur und Bewältigung und Bewältigung von von Studienanforderungen in der in Studieneingangsphase: der Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Prof. Eva Dr. Arnold Eva Arnold Koordination Projektleitung Koordination Dr. Elke Dr. Bosse Prof. Elke Bosse Dr. Jens Struckmeier Projektmitarbeit Konstantin Konstantin Schultes, Schultes, Caroline Caroline Trautwein Trautwein Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web hamburg.de/zhw/?page_id=941 Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

220 Teilprojekt 37 MIN 218 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Fakultät Fakultät für für Erziehungswissenschaft, Psychologie Psychologie und und Bewegungswissenschaft Teilprojekt Netzwerk Studierfähigkeit Begleitforschung und und Evaluation Hochschuldidaktisches Kernbotschaft Netzwerk Studierfähigkeit Projektziele Projektetappen Auftaktworkshop zur zur projektübergreifenden Vernetzung Vernetzung und Identifikation und Identifikation hochschuldidaktischedidaktischer Weiterbildungsbedarfe im im Universitätskolleg hochschul Moderation Moderation des 1. des 1. Expertenworkshops zur zur theoretischen Fundierung Fundierung von von Studierfähigkeit in Kooperation in Kooperation mit Teilprojekt mit Teilprojekt Konzeption Konzeption und Organisation und Organisation von von hochschuldidaktischen Weiterbildungsangeboten zu zu Themen Themen wie Lerntheorien, wie Lerntheorien, Peer-Tutoring Peer-Tutoring und/ oder und/ oder Mentoring-Programmen, eportfolio, eportfolio, Mediendidaktik Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Projektetappen Verbindungen im Universitätskolleg Das naturwissenschaftlichen Projekt Das Projekt setzt sich setzt zum sich Ziel, zum die Ziel, Studium Entwicklung die Entwicklung vertieft von von bzw. Studierfähigkeit geweckt durch werden. durch sche Expertise sche Expertise zu unterstützen. zu unterstützen. Entwickelt Entwickelt werden werden bedarfsgerechte Angebote Angebote zur Vernetzung, zur Vernetzung, der der Studieneingangsphase Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V hochschuldidakti- Recherche Recherche von von hochschuldidaktischen Die Modellierungswochen Handlungsfeldern und sind best und mit practice best den practice anderen Beispielen Beispielen Schulprojekten in in TP 38 TP Beratung Beratung und und Weiterbildung, die die hochschuldidaktische Fragestellungen aufgreifen aufgreifen und sich und an sich an Konzeption Konzeption und Organisation und Organisation von von hochschuldidaktischen Weiterbildungsangeboten: Mitarbeitende im im Universitätskolleg sowie sowie an Lehrende an Lehrende in der in der Studieneingangsphase richten. richten. Wer profitiert, und wie? Workshop Workshop für das für Teilprojekt das Teilprojekt 13 Crash-Kurse 13 Crash-Kurse Naturwissenschaften im Medizin- im Medizinund und Zahnmedizinstudium Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe Workshops von Workshops für Lehrende für Lehrende in der in der Studieneingangsphase zu Themen zu Themen wie wie selbstgesteuertes Brückenkurse Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Lernen, Zeit Lernen, Lehrinnovation, zielorientierte Beratung Beratung etc. etc. Weiterbildung für für Schreib- Schreib- & & ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Moderation, Moderation, Konzeption Konzeption und Begleitung und Begleitung einer einer projektübergreifenden Tutorenschulung Lehrende Lehrende Studierwerkstätten (PÜTS) (PÜTS) pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, die durch die Betreuung der Schülergruppen Hochschuldidaktischdidaktische Verzahnung von mit dem BASIS- Studienberatung Tutoring wertvolle / Praxiserfahrung Verzahnung von Weiterbildungsangeboten mit dem Fortbildungsprogramm BASIS- Studienberatung Mentoring Themenfelder Hochschul- Tutoring / Mentoring Qualifikation Qualifikation und dem und Hamburger dem Hamburger Tutorienprogramm Zentrum am Zentrum für Hochschul für Hochschul und und sammeln. Weiterbildung Moderation Moderation des 2. des 2. Expertenworkshops zur empirischen zur empirischen Untersuchung von von Studierfähigkeit Schulische Schulische E-Portfolio E-Portfolio in Kooperation in Kooperation mit Teilprojekt mit Teilprojekt Studienorientierung Die Maßnahmen (Self-) (Self-) Förderung Förderung projektübergreifender Vernetzung Vernetzung in Form in Form von Angeboten von Angeboten zum themenspezifischespezifischen und informellen und informellen Austausch Austausch innerhalb innerhalb des des Universitätskollegs zum themen- Assessment Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, Hochschulübergreifende Vernetzung Vernetzung durch durch Teilnahme Teilnahme an der an Jahrestagung der Jahrestagung der Deutschen der Deutschen an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Gesellschaft Gesellschaft für für Hochschuldidaktik (dghd) (dghd) werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Mathematik. Kontakt Kontakt Projektleitung Prof. Dr. Prof. Prof. Eva Dr. Arnold Eva Dr. Arnold Jens Struckmeier Koordination Koordination Kirsten Kirsten Petersen Petersen Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

221 Teilprojekt 37 MIN Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft 219 Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojek Modellierungswochen Betriebseinheit Universitätskolleg Teilprojekt Servicestelle Universitätskolleg Betriebseinheit Universitätskolleg Servicestelle Universitätskolleg Die Kernbotschaft Die Vernetzungszentrale Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt u realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkb Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Schnittstelle der der Kommunikation Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder Die naturwissenschaftlichen Servicestelle Die Servicestelle ist der ist zentrale der zentrale Anlaufpunkt Studium Anlaufpunkt des vertieft Universitäts-kollegs. des bzw. geweckt Hier werden. wird Hier der wird Informationsaustausch zwischen zwischen den Beteiligten den Beteiligten des Universitätskollegs des und mit und anderen mit anderen Hochschulen Hochschulen der Informati- verwirklicht. verwirklicht. Ideen Ideen und Resultate und Resultate werden werden an die an Öffentlichkeit die und Interessierte und Interessierte der Universität der Universität Hamburg Hamburg weitergeleitet. Ziel der Ziel Servicestelle der Servicestelle ist es, ist die es, Rahmen-bedingungen die zur Entfaltung zur Entfaltung Wer profitiert, und wie? wissenschaftlicher Vielfalt Vielfalt in der in Lehre der Lehre während während der Studieneingangsphase der zu etablieren. zu etablieren. Die Veranstaltung richtet sich an ziel Schülerinnen gruppenorientiertorientierte ziel gruppen- und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Hamburger Schulen und solchen Kommunikation des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Die Maßnahmen Verbindungen im Universitätskolle Es ist Es ist nicht nicht das das Wichtigste, neue neue Dinge Dinge zu zu entdecken. Es ist Es ist das das Wichtigste, neue neue Beziehungen zwischen existierenden Dingen herzustellen. Nam June Nam Paik, June Künstler Paik, Künstler Die Modellierungswochen sind mit den anderen Schulprojekten TP 38 Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltlic Publikations-Organisation ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen Welchen Welchen alten alten und neuen und neuen Fragen Fragen begegnen begegnen wir, wenn wir, wenn es um es die um Gestaltung die Gestaltung der Wege der Wege zur zur pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, Bildung Bildung durch durch Wissenschaft Wissenschaft geht geht vor dem vor Studium, dem Studium, am Studienbeginn am und in und den in ersten den ersten die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Semestern? Semestern? Und wie Und gehen wie gehen wir und wir andere und andere damit damit um? um? Aufbau Aufbau gemeinschaftlicher integrative integrative IT-Standards IT-Standards sammeln. Servicestelle Servicestelle Netzwerkarbeit Der Ausbau Der Ausbau der Kommunikation der über die über Gestaltung die Gestaltung der Studieneingangsphase der bildet bildet einen einen Schwerpunkt Schwerpunkt der Arbeit der Arbeit des Universitätskollegs des und somit und somit auch auch der Servicestelle. der Servicestelle. Zur Kommunikation Zur gehören gehören die Publikationen die des Universitäts-kollegs, des die über die die über Ser- die Ser- vicestelle vicestelle mitorganisiert werden. werden. Damit Damit werden werden das in das den in Teilprojekten den Teilprojekten und darüber und darüber hin- hin- aus vorhandene aus vorhandene anwendungsbezogene Wissen Wissen und Können, und Können, sowie sowie relevante relevante Erfahrungen Erfahrungen thematischer thematischer Öffentlichkeits arbeit arbeit Austausch Austausch und Ideen und Ideen sichtbar, sichtbar, nutzbar nutzbar und diskutierbar und diskutierbar gemacht. gemacht. mit Hochschulen mit Hochschulen Kolleg-Bote: Kolleg-Bote: Seit Mai Seit 2013 Mai dient 2013 dient der Kolleg-Bote der Kolleg-Bote als Forum als Forum für kurze für kurze Analysen, Analysen, Konzepte Konzepte Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von 9 bis 15 Uhr, und Berichte. und Berichte. Mit einer Mit einer aktuellen aktuellen Print-Auflage Print-Auflage von von Exemplaren Exemplaren und 150 und Abonnementen erreicht ten erreicht der Kolleg-Bote der Kolleg-Bote eine Vielzahl eine Vielzahl an Personen an Personen und Institutionen und Institutionen in- und in- außerhalb und außerhalb 150 Abonnemen- an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs der Universität der Universität Hamburg. Hamburg. Veranstaltungen Mathematik. Universitätskolleg-Schriften: Im Juli Im 2013 Juli erschien 2013 erschien der erste der erste von 16 von Bänden 16 Bänden der Schriftenreihreihe mit einer mit einer Auflage Auflage von 250 von Exemplare. 250 Exemplare. In dieser In dieser Reihe, Reihe, die Platz die für Platz umfangreichere für Zum Zwecke Zum Zwecke des Austausches des Austausches und der und Vernetzung der Vernetzung koordiniert koordiniert die Servicestelle die Servicestelle regelmäßig regelmäßig u.a. u.a. Texte Texte bietet, bietet, werden werden bis 2016 bis neun 2016 neun Themenbände, fünf Jahresberichte fünf zu den zu Teilprojekten den Teilprojekten der Schriften- folgende folgende Veranstaltungen: sowie sowie vier Tagungsbände vier veröffentlicht. 1. Jahreskonferenz 1. Universitätskolleg Universitätskolleg-KVV (in Planung): (in Planung): Ab Sommersemester Ab 2014 wird 2014 das wird Universitätskolleg das 2. STEOP-Session 2. (Studieneingangsorientierungsphase) ein eigenes ein eigenes kommentiertes Vorlesungsverzeichnis mit den mit Veranstaltungen den der Teilprojekte der Teilprojekte herausgeben. herausgeben. 3. Workshops 3. Workshops (z.b. mit (z.b. anderen mit anderen QPL-Hochschulen) 4. Interinstitutionelle 4. Workshops Workshops Kontakt Kontakt Projektleitung Projektleitung Ulrike Ulrike Helbig Helbig Projektkoordination Ksenija Ksenija Vozmiller Vozmiller Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Projektassistenz Mathias Mathias Assmann, Assmann, Nicolai Nicolai Krolzik, Krolzik, Raphaela Raphaela Riess, Riess, Tobias Tobias Steiner, Steiner, Heino Heino Windt Windt Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

222 Teilprojekt 37 MIN 220 Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft Poster-Ausstellung Universitätskolleg Schulprojekte Modellierungswochen Betriebseinheit Universitätskolleg Teilprojekt Einheitliche (barierrearme) IT-Konzepte für für Studium und und Lehre Lehre Betriebseinheit Universitätskolleg Einheitliche (barierrearme) Kernbotschaft IT-Konzepte für für Studium und Lehre Nachhaltigkeit Die Modellierungswochen sind ein Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler werden früh entdeckt und g realitätsnahe mathematische Fragestellungen intensiv mit den Mitteln der mathematischen esse für MIN(T)-Fächer wird geweckt. Studierende machen früh erste Modellbildung zu bearbeiten. Die Art der Nutzung der Mathematik ist den Schülerinnen und Praxiserfahrung im Bereich der mathematischen Modellierung. Denkbar w Schülern dabei meist neu, weicht oft vom Mathematikunterricht ab und wird so als etwas den Modellierungswochen auch in die Schulen zu gehen. Neues und Aufregendes wahrgenommen. Das Vorurteil einer trockenen und wenig anschaulichen Wissenschaft wird somit widerlegt. Durch die Erfahrung der Anwendbarkeit der Studium und und Lehre Lehre digital digital IT-Konzepte mit mit nachhaltiger Zukunft Verbindungen im Universitätskolleg Mathematik soll bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse an einem Mathematik- oder IT-Konzepte naturwissenschaftlichen IT-Konzepte und darauf und darauf aufbauende aufbauende Studium IT-Lösungen IT-Lösungen vertieft sind aus sind bzw. dem aus geweckt dem Hochschulalltag werden. nicht nicht mehr mehr wegzudenken. Informationstechnologie Die dient Modellierungswochen dient dabei dabei sowohl sowohl der internen der internen sind Koordination mit Koordination den von anderen Studium von Studium Schulprojekten TP 38 TP und Lehre und Lehre sowie sowie Hochschulprojekten als auch als der auch der Kommunikation mit Studierenden mit Studierenden und der und der interessierten Öffentlichkeit. Insbesondere zu den Modellierungstagen besteht eine starke inhaltliche V Das Teilprojekt Das Teilprojekt 43 widmet 43 widmet sich der sich der Bedarfsanalyse und Planung und Planung bei der bei der Vereinheitlichung bestehender bestehender und neu und zu neu zu entwickelnder IT-Lösungen IT-Lösungen sowie sowie deren deren Evaluation Evaluation am am Universitätskolleg. Dabei Dabei wird ein wird besonderer ein besonderer Fokus Fokus auf auf Barrierefreiheit gelegt. gelegt. Wer profitiert, und wie? Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe von Hamburger Schulen und solchen des Hamburger Umlandes. Pro Durchgang können zur Zeit Im Rahmen Im Rahmen des Teilprojekts des Teilprojekts 43 haben 43 haben wir mehrere wir mehrere Arbeitsbereiche identifiziert, identifiziert, zu denen zu denen ca. 200 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Es werden derzeit zwei Modellierungswochen wir im wir aktiven im aktiven Autausch Autausch mit Vertretern mit Vertretern der universitären der universitären elearning-büros, des Regionalen des Regionalen Layout Layout pro Jahr durchgeführt. Neben den Schülerinnen und Schülern profitieren auch die Lehramtsstudierenden, Rechen Rechen zentrums, zentrums, der Abteilung der Abteilung für für Kommunikation und und Öffentlichkeitsarbeit, Referat Referat Online- Onlinesammeln. die durch die Betreuung der Schülergruppen wertvolle Praxiserfahrung Dienste Dienste der der Präsidialverwaltung der Universität der Universität Hamburg Hamburg sowie sowie Vertretern Vertretern aus einzelnen aus einzelnen Basis- Basis- Teilprojekten Teilprojekten des des Universitätskollegs und und interessierten Einzelpersonen aus dem aus größeren dem größeren funktionen funktionen Blogfarm Blogfarm universitären universitären Kontext Kontext stehen. stehen. Assessments Assessments Zu den Zu folgenden folgenden Kleinstprojekten organisieren organisieren wir regelmäßig wir regelmäßig Arbeitsgruppen: Die Maßnahmen Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit eine Woche lang, täglich von Blogfarm: 9 bis Blogfarm: 15 Uhr, Aufbau Aufbau und und Produktivsetzung eines eines Blogfarm-Systems basierend basierend auf dem auf dem an Realitätsnahen und nur wenig vereinfachten Problemstellungen zu arbeiten. Betreut Blog/CM-System Wordpress. Wordpress. Portal Portal LimeSurvey LimeSurvey werden die Gruppen von Studierenden des Lehramts und von Mitarbeitern des Fachbereichs Piwik: Piwik: Etablierung Etablierung des des Produktivbetriebs des des User-Tracking-Tools Piwik Piwik als datenschutzkonformkonforme Alterative Alterative zu zu GoogleAnalytics als datenschutz- Mathematik. Nachhaltiges Nachhaltiges LimeSurvey: LimeSurvey: Verstetigung Verstetigung des des Produktivbetriebs des des Umfrage-Tools LimeSurvey LimeSurvey am am Eingangsstudium Uni versitäts Uni versitäts kolleg kolleg sowie sowie Integration Integration in andere in andere webtools. webtools. Kontakt Projektleitung Kontakt Projektleitung TP43 TP43 Florian Florian Grüner, Grüner, Ulrike Ulrike Helbig Helbig Projektkoordination Tobias Tobias Steiner, Steiner, Nicolai Nicolai Krolzik Krolzik in Kooperation in Kooperation mit dem mit Regionalen dem Regionalen Rechenzentruzentrum (RRZ) (RRZ) sowie sowie in enger in enger Zusammenarbeit mit mit Rechen- Projektleitung Prof. Dr. Jens Struckmeier Abt. 2 Abt. 2 (Kommunikation und und Öffentlichkeitsarbeit) Projektmitarbeit Stefan Heitmann Web Web Web Kleinstprojekte / / Arbeitsgruppen Layout: Layout: Vereinheitlichung des des Außenauftritts verschiedener am UK am genutzter UK genutzter webtools; webtools; eng verzahnt eng verzahnt mit anderen mit anderen Kleinstprojekten Nachhaltiges Nachhaltiges Eingangsstudium: Aufbau Aufbau einer einer Einstiegsseite, die alle die aktuellen alle aktuellen Angebote Angebote bzgl. bzgl. Nachhaltigkeit und und Eingangsstudium der an Universität der Universität Hamburg Hamburg bündelt. bündelt. Verwaltungsportal Schreibwerkstätten & Tandem: & Tandem: Testlauf Testlauf sowie sowie (perspektivisch) Produktiv Produktiv setzung setzung einer einer Software-Adaption des des MMKH-Portals (MultiMediaKontor Hamburg) Hamburg) zur effizienten zur effizienten Verwaltung Verwaltung und und Bereitstellung einer einer Austauschplattform in in den den Schreibwerkstätten sowie sowie Tandem-Sprachlernservices. Dieses Vorhaben Dieses Vorhaben wird aus wird Mitteln aus des Mitteln BMBF des unter BMBF dem unter Förderkennzeichen dem Förderkennzeichen 01PL PL12033 gefördert. gefördert. Die Verantwortung Die Verantwortung für den Inhalt für den dieser Inhalt Dieses Veröffentlichung dieser Vorhaben Veröffentlichung wird aus Mitteln des BMBF unter dem Förderkennzeichen liegt bei den liegt Herausgebern bei den Herausgebern und Autoren. und Autoren. 01PL12033 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Herausgebern und Autoren.

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