Intelligent Cities Wege zu einer nachhaltigen, effizienten und lebenswerten Stadt

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1 Intelligent Cities Wege zu einer nachhaltigen, effizienten und lebenswerten Stadt Ein Report initiiert von Unterstützt und unter Mitwirkung von Spende und inhaltliche Mitwirkung Kooperationspartner

2 Der Report Management-Zusammenfassung (Januar 2013) Haupttitel (Module ab März 2013) Die Projektwebsite zahlreiche Best- bzw.good Practice- Beispielen ausführliche Kurzbeispielsammlung kostenlosem Download des Reports unter 2

3 Energiewende, Mobilitätswende, Planungs- & Verwaltungswende, Ressourcenwende Was ist eine Intelligent City? QUERSCHNITTSTHEMEN KERNBEREICHE TREIBER Bürgerbeteiligung Finanzierung Energiekonzepte Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und -speicherung Mobilität Verkehr, Logistik und Transport Planung & Verwaltung Organisation, Quartiers- und Flächenentwicklung Wirtschaft Produktion, Konsum- und Lebensstile Klimawandel Informations- und Kommunikationstechnologien Ressourcenverfügbarkeit Demografischer Wandel 3

4 Treiber Klimawandel Ressourcenverfügbarkeit Demografischer Wandel Urbaner Systemwandel Die Ausgangslage Seit 2008 leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land Städte verursachen rund 70% der globalen CO 2 -Emissionen Städte sind Hauptverursacher aber auch Betroffene von Umweltbelastungen und Klimaveränderungen Immer komplexer werdende städtische Systeme Auf- und Umbau von Infrastruktur und intelligenter Systeme dringend notwendig 4

5 Zielgruppen des Reports Bürgermeister, regionale Entscheider, Politik und Verwaltung, Wirtschaft Ziele Ansätze und Wege konkret und handlungsorientiert darstellen, Wege ebnen, Ihren Einstieg zu einer Intelligent City zu entwickeln Vision Treiber Akteure Handlungsbarrieren Dimensionenmatrix Lösungspfade Aufzeigen von Praxisbeispielen, zahlreichen weiterführenden Informationen, Netzwerken, Studien u.a. 5

6 Akteure Eine Stadtgesellschaft ist vielschichtig und individuell Verwaltung Private Haushalte Ideen Politik Wissen Wirtschaft Erfahrungen Medien Interessengruppen Wissenschaft, Forschung, Bildung Kommunikation und Vernetzung als Lösung 6

7 Intelligente Energiekonzepte Erneuerbare Energien, Energieerzeugung und -verteilung, Energieeffizienz und -speicherung Energiewende erfordert Entwicklung und Umsetzung intelligenter Energiekonzepte zur Überwindung bestehender Schwächen in den Energiesystemen Energiekonzepte der Zukunft lassen Gegenverkehr zu Ein intelligentes Energiesystem beinhaltet: Vermeidung von Energieverbräuchen Integration der drei Querschnittsthemen IKT, Bürgerbeteiligung, intelligente Finanzierungskonzepte (z.b. Zukunftsfonds) 7

8 Intelligente Energiekonzepte Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und -speicherung Good Practice-Beispiel: Forschungsprojekt Web2Energy eines von sechs Forschungsprojekten der EU, für Zukunftslösungen in der Stromversorgung Ziel: einheitliche Kommunikationsmethode: Stromerzeuger, Stromspeicher und Verbraucher können ihre Informationen in einem Smart Grid austauschen Das System wurde 2011 in rund 200 Haushalten getestet Ergebnis: Selbstkontrolle viele Haushalte stimmten ihre Verbräuche auf die tagesabhängigen Bedingungen ab, Ampelfarben kennzeichnen das Stromangebot übersichtlich 8

9 Intelligente Mobilität Verkehr, Logistik und Transport Europäer legten 2010 rund 5,6 Billionen km zurück 31, 7% des Endenergieverbrauchs der EU-27 im Transportsektor Der Transportsektor ist einer der größten Schadstoffverursacher Herausforderungen für Städte für alle Bewohner eine lebenswerte Umgebung mit weniger Schadstoffen zu sichern dem steigenden veränderten Mobilitätsbedürfnis nachzukommen Drei Querschnittsthemen als Chance IKT Beteiligung Finanzierung Verhaltensänderung 9

10 Intelligente Mobilität Verkehr, Logistik und Transport Good Practice-Beispiel: Vernetzte E-Mobilität in Hai an, China Förderung von bezahlbarer und auf urbane Ballungsräume zugeschnittene Elektromobilität u.a. für Flottenkunden Einsatz von innovativer IKT zur Erhöhung der Alltagstauglichkeit und Akzeptanz von Elektrofahrzeugen Ergebnis: Reduzierung des Ressourcenverbrauchs und der Emissionen Reduzierung der Betriebskosten / Gesamtkosten für Mobilität Vernetzung von Individuen zur gemeinsamen Nutzung von E-Fahrzeugen (z.b. Car-Sharing / Trip-Sharing) 10

11 Intelligente Planung und Verwaltung Organisation, Quartiers- und Flächenentwicklung Transformation u.a. durch Stadterneuerung, Stadtsanierung, Stadtumbau Herausforderungen Lösungen: Energiewende Mobilitätswende Ressourcenwende EU-15 mehr als die Ausbau des klimaneutralen Transformation von Hälfte vor 1975 erbaut; ÖPNV, Förderung der Produktions- und Sanierung dringend Elektromobilität und des Konsumstrukturen notwendig, denn nicht-motorisierten Gebäude machen Verkehrs 40% des Energieverbrauchs aus Planungs- und Verwaltungswende 11

12 Intelligente Planung und Verwaltung Organisation, Quartiers- und Flächenentwicklung Good Practice Beispiel: Skolkovo Smart City, Russland Westlich von Moskau entsteht ein High-Tech Gelände mit Biotech-Parks, Forschungs- und Entwicklungszentren, Laboratorien und Universitäten, Raum für Einzelhandelsunternehmen und moderne Wohngebiete für bis zu Menschen Ziel: eigenständige Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen Abb. Luftansicht Skolkovo Smart City 12

13 Intelligente Wirtschaft Produktion, Konsum- und Lebensstile Eine Intelligente Wirtschaft ist mehr als eine grüne und faire Wirtschaft : Produktion und Konsum, die zu verbessertem menschlichen Wohlbefinden und sozialer Gerechtigkeit führen, während sie gleichzeitig ökologische Knappheiten deutlich verringern. (UNEP, 2011; Germanwatch, 2012) Intelligente Produktion, Konsum- und Lebensstile bedeutet Durch Konsumverhalten und Lebensstile wird nicht mehr Umweltbelastung ausgelöst, als bei gegebener Weltbevölkerungszahl, pro Kopf ökosystemverträglich ist. niedriger ökologischer Fußabdruck 13

14 Intelligente Wirtschaft Produktion, Konsum- und Lebensstile Good Practice-Beispiel: Transition Town Totnes, UK Bottom-up -Initiative, um Herausforderung des Klimawandels und der Ressourcenverfügbarkeit zu begegnen Bewohner Totnes engagieren sich in verschiedenen Projekten, um den Energiewandel vorzubereiten Ziel: Energieversorgung durch regionale Erneuerbare Energien ab 2030 Unabhängigkeit vom Rohstoff Öl Durch ein intelligentes Wirtschaftleben zurück zu den lokalen Kreisläufen Gemeinsames Handeln, um Wandel voran zu bringen Systemwandel durch Kulturwandel 14

15 Ergebnis Dimensionenmatrix: Ihr Einstieg zu einer Intelligent City Gemeinsame Vision Strategien & Maßnahmen Energiekonzepte Mobilität Planung Verwaltung Wirtschaft IKT Bürgerbeteiligung Projekt C Projekt A Projekt B Finanzierung Projekt A Steuerungsgremien Monitoringsysteme 15

16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Kontakte: Professor Dr. Maximilian Gege Vorsitzender B.A.U.M. e.v. Accenture GmbH Osterstraße 58 Friedrichstraße Hamburg Berlin Alexander Holst Managing Director Sustainability Services Tel.: Tel.:

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