12 Tipps wie Sie garantiert ein Burnout bekommen

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1 Foto: Janine Wittig, photocase.com Michael Kluge 12 Tipps wie Sie garantiert ein Burnout bekommen Seelische und körperliche Erschöpfung können jeden treffen. Vor allem in pädagogischen Arbeitsfeldern und der Beratung besteht die Gefahr, dass die Berufstätigen ausbrennen. Die beste Vorbeugung gegen Burnout ist zu wissen, wie man Burnout bekommt. Burnout. Da ist es wieder, dieses Wort, das inzwischen geradezu inflationär gebraucht wird, obwohl es bis heute auf Grund der Definitionsproblematik nicht als Krankheit anerkannt ist. Es scheint nicht mal Einigkeit über die Schreibweise zu herrschen. Einig ist man sich immerhin darüber, dass Burnout existiert. Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet ausbrennen. Damit wird seit Mitte der 1970er-Jahre in der Medizin ein Symptom der völligen seelischen und körperlichen Erschöpfung bezeichnet. Sinnbildlich formuliert handelt es sich dabei um eine Art Stromausfall im System Mensch. Der Akku ist leer, die letzten Energiereserven verzehrt. Eingeführt in die Psychologie wurde der Begriff von Herbert Freudenberger, einem New Yorker Psychoanalytiker deutscher Herkunft. Kritikern zufolge war Burnout von Anfang an ein beschönigender Ausdruck. Burnout galt lange Zeit als Managerkrankheit; als ein Leiden, das nur die Leidenschaft- 1/4 B&B Agrar 6 / 2012

2 lichen bekommen. Nur wer gebrannt hat, kann ausbrennen, lautet eine gängige Redewendung. Bis heute gilt das Burnout-Syndrom unter Managern als gesellschaftlich akzeptierte Edelvariante der Depression, das freilich keine psychische Krankheit ist, sondern nur eine schwere Erschöpfung. Eine Krankheit für Gewinner, eine Tapferkeitsmedaille für moderne Helden der Arbeit auf dem Schlachtfeld der Leistungsgesellschaft, die zum erfolgreichen Leben ebenso dazugehört wie das Eigenheim oder das Segelboot. Deshalb wird lieber von Burnout gesprochen als von Depression das klingt viel cooler, nach Arbeit und Leistung. So können Führungskräfte ihr Selbstbild noch im Moment des Scheiterns aufrechterhalten. Mittlerweile ist bekannt, dass das Burnout-Syndrom alle sozialen Gruppen treffen kann. Erzeugt wird das Krankheitsbild durch eine zu hohe Energieabgabe für eine zu geringe Wirkung über einen längeren Zeitraum. Mit anderen Worten: Wenn der berufliche Einsatz in keinem Verhältnis zum Lohn, zur sozialen Anerkennung, zu Aufstiegschancen oder zur Sicherheit des Arbeitsplatzes steht, erhöht sich das Risiko, an einem Burnout-Syndrom zu erkranken. Einer aktuellen Studie der Bundespsychotherapeutenkammer zufolge führen mittlerweile psychische Erkrankungen, zu denen ein Burnout zählt, zu Fehlzeiten von durchschnittlich 30 Tagen. Eine Möglichkeit, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, ist die Frage: Wie lässt sich ein Burnout verhindern? Eine andere Option besteht darin, das Thema einmal auf den Kopf zu stellen. Wenn Sie es wagen, die Perspektive zu wechseln, landen Sie zwar bei der zynischen, aber durchaus berechtigten Frage: Wie können Sie sich am effektivsten selbst den Stecker aus der Lebenssteckdose ziehen? 1. Verfolgen Sie unrealistische Ziele Unrealistische Ziele? Pustekuchen! Dank der Toyota-Werbung wissen Sie längst: Nichts ist unmöglich! Die Helden der Arbeit geben sich nicht mit 08/15-Zielen ab. Das kann schließlich jeder. Wer auf dem Schlachtfeld der Leistungsgesellschaft die Tapferkeitsmedaille Burnout erringen will, darf sich nicht im Klein-Klein des Alltags verlieren, sondern muss sich im Denken ohne Grenzen üben. Gehen Sie zum Beispiel gelegentlich drei bis vier Kilometer joggen? Dann planen Sie am besten, in drei Monaten an einem Marathon teilzunehmen. Oder sind Sie in Ihrem Freundeskreis als Tüftler bekannt? Dann rechnen Sie schon mal mit einem Anruf vom schwedischen Komitee, das für die Vergabe des Nobelpreises zuständig ist. Zwar müssen Sie damit rechnen, dass Sie bei Misserfolg in ein tiefes, schwarzes Loch fallen, aber solche Gedankenspiele sind nur etwas für geborene Verlierer. 2. Machen Sie alles selbst Selbst ist die Frau und der Mann! Wenn Sie auf dem Weg zum Erfolg diese Do-it-yourself -Baumarkt-Philosophie beherzigen, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Nur Menschen, die nicht auf allen Gebieten ausgewiesene Experten sind, die in ihrer Handlungskompetenz also eindeutig defizitär sind, sind auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Sie als Alleskönner haben diese neumodischen Methoden wie Management by Delegation überhaupt nicht nötig. Sie gelten als die wahren Autonomen unter den Berufstätigen. Drum bleiben Sie unbedingt Ihrer Linie treu. Das hat den großen Vorteil, dass Sie auf niemandem angewiesen sind. Kultivieren Sie Ihre Vereinzelung und genießen Ihre Unabhängigkeit bis zum (Kurz-)Schluss. 3. Hören Sie auf Ihre inneren Stimmen Wer könnte Sie besser zu Höchstleistungen motivieren als Sie selbst? Greifen Sie dazu auf Ihre inneren Überzeugungen zurück, die Sie an das erinnern, was Ihnen Ihre Eltern und andere Bezugspersonen mit auf dem Lebensweg gegeben haben, damit aus Ihnen mal ein anständiger Mensch wird: Sei perfekt!, Streng dich an!, Beeil dich!, Sei stark!, Mach s den anderen recht!. Viele Menschen tragen häufig mindestens eine dieser inneren Überzeugungen in ausgeprägter Form in sich, die stark einschränken oder aber permanent antreiben. Wenn Sie diesen Überzeugungen erlauben, Sie zu beherrschen, sind Sie auf dem besten Weg, jegliche Freude im Leben zu verlieren. 4. Seien Sie perfekt Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht viele Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler., lautet ein Sprichwort. Für die Aspiranten des Burnouts gibt es einen dritten Weg: Sorgen Sie dafür, dass der Wert Ihrer Arbeit keinen Schaden durch selbst verschuldete Fehler nimmt, indem Sie die Perfektion anstreben. Konzentrieren Sie sich deshalb bei jeder Aufgabe auf das Wichtige und vor allem Unwichti- 2/4 B&B Agrar 6 / 2012

3 ge ohne Rücksicht auf Zeitaufwand und Kosten. Denn gerade die Vernachlässigung der Kleinigkeiten, in denen bekanntlich der Teufel steckt, hat schon so manchen zu Fall gebracht. Beherzigen Sie bloß nicht das Prinzip, das besagt, das oft 20 Prozent der strategisch richtig eingesetzten Zeit und Energie 80 Prozent des Ergebnisses bringen. Wer diesem Appell folgt, steuert unvermeidlich dem Dilettantismus entgegen. Der wahre Held der Arbeit ist nicht nur bestrebt, möglichst keine Fehler abzuliefern, sondern versucht stets seine Ziele überzuerfüllen. Deshalb legen Sie Ihre persönliche Messlatte lieber noch einige Zentimeter höher, um wirklich allem und jedem gerecht zu werden. 5. Zeigen Sie sich immer von Ihrer stärksten Seite Haben Sie früh im Leben gelernt, dass man sich zusammenzureißen hat? Dann lautet vermutlich Ihr Lebensmotto: Nur die Harten kommen in den Garten! Stimmt s? Wunderbar! Dieses Motto ist ein Aufruf zum Supermann-Bild : kühn, stark und furchtlos. Ein Appell, immer Erster, Bester, Größter und Stärkster zu sein. Und gleichzeitig der Aufruf: Zeig bloß keine Gefühle, denn Gefühle sind gleichbedeutend mit Schwäche! Also: Zeigen Sie auf gar keinen Fall Ihr wahres Gesicht. Verbergen Sie Ihr eigenes Wesen so lange wie möglich hinter einer Maske. Vertrauen Sie sich niemandem an und bitten vor allem nicht um Unterstützung. Getreu der Devise: Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner. 6. Sorgen Sie für permanente Erreichbarkeit Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens ist wirklich ein nettes Zitat und macht sich in jedem Poesiealbum gut. Aber solche Sprüche haben doch mit Ihrer Realität nichts zu tun, das wissen Sie ganz genau. Nein, wer der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein möchte und zu den wirklich wichtigen Menschen zählen will, der muss stets erreichbar sein da führt kein Weg dran vorbei. Wagen Sie es also bloß nicht, sich selbst etwas Gutes zu tun, indem Sie einfach mal unerreichbar sind. Das wäre geradezu tödlich. 7. Definieren Sie Ihre Partnerschaft, Familie und Freunde als Last Einen starken und verlässlichen Menschen an seiner Seite zu wissen, Kinder und Freunde zu haben, ist ja echt nett, aber mal Hand aufs Herz: Im Grunde genommen sind es doch reine Störenfriede. Sie hindern doch nur bei der Erledigung der wichtigsten Sache der Welt der Arbeit. Wenn Ihre Kinder schon älter sind, freuen Sie sich auf den baldigen Auszug. Sind sie noch zu jung dafür, dann denken Sie ernsthaft über eine Unterbringung in einem Internat nach. Auch von Ihren Freunden sollten Sie sich notfalls trennen. Wahre Freunde werden Ihre Entscheidung verständnisvoll akzeptieren. Und die anderen können Sie getrost vergessen. Erst wenn die Arbeit eine große Bedeutung für Ihr eigenes Selbstwertgefühl hat und es an sozialen Kontakten außerhalb der Arbeit fehlt, sind Sie auf dem besten Weg, schon bald als Held der Arbeit ausgezeichnet zu werden. 8. Ruinieren Sie Ihre Gesundheit Nun mal ehrlich: Sport ist Mord, Obst etwas für Weicheier und zur Versorgung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs kommen nur drei Getränke infrage: Kaffee, Kaffee und nochmals Kaffee. Was die Ernährung betrifft, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass jeden Mittag ein saftiges Steak auf Ihrem Teller liegt und als Beilage Pommes. Dazu ein paar Gläser Bier oder Wein, zum Nachtisch etwas Hochprozentiges und das Ganze garniert mit einer ordentlichen Prise Nikotin. Bevor Sie wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren, pushen Sie sich noch schnell mit der einen oder anderen Pille auf. Wenn Sie seit Wochen nicht mehr abschalten können, unter Schlafstörungen leiden, nachlassende Konzentrations- und Merkfähigkeit spüren oder andere Symptome bemerken, dann ignorieren Sie rigoros solche Zipperlein. Vergessen Sie den ganzen Quatsch über Work-Life-Balance: Abwechslung und Entspannung sind die Wegelagerer des Zeitgeistes. 9. Gönnen Sie sich keine Pausen Der Nachteil von Pausen ist der, dass Sie womöglich ins Grübeln kommen: Was motiviert mich eigentlich, morgens aufzustehen, außer dass ich pinkeln muss? Wohin führt mein Leben? Was treibt mich an? Habe ich so etwas wie einen Plan?. Sol- 3/4 B&B Agrar 6 / 2012

4 che Grübeleien führen bekanntlich zu nichts. Deshalb sollten Sie jede Form der Stille und Entspannung tunlichst vermeiden. Hetzen Sie lieber von Termin zu Termin. Sagen Sie immer ja zu einer beruflichen Einladung. Unterschätzen Sie ruhig Ihre Leistungsfähigkeit und nehmen Sie sich lieber mehr als zu wenig vor. Lernen Sie nicht, zwischen wichtigen und vermeintlich dringlichen Dingen zu unterscheiden. Setzen Sie bloß keine Grenzen. Idealerweise haben Sie auch an Ihrem freien Tag und im Urlaub immer Ihr Handy im Auge und checken zwischendurch Ihre geschäftlichen Mails, während Sie sich im Hintergrund vom Fernseher und Radio über die neuesten Entwicklungen an der Börse informieren lassen. 10. Konzentrieren Sie sich auf die produktiven Dinge des Lebens Spaziergänge sind ziellos, aber nicht zwecklos! welcher Normalsterbliche kann sich solche Lyrik in seinem Leben leisten? Wenn überhaupt, dann nur Müßiggänger und Rentner. Aber doch nicht die Leistungsträger dieser Gesellschaft. Wenn Sie ein Held der Arbeit sein wollen, dann verdrängen Sie alles aus Ihrem Leben, was unvernünftig ist. Konsequent und ohne Kompromisse. Widmen Sie Ihre gesamte Aufmerksamkeit dem Kernprozess des Lebens: der Arbeit. 11. Wählen Sie aktiv den Opferstatus Jaja, der Autor hat gut reden. Der hat doch von Tuten und Blasen keine Ahnung. Denken Sie gerade so? Herzlichen Glückwunsch, Sie bewegen sich genau in die richtige Richtung. Egal, ob im privaten Umfeld oder innerhalb von Organisationen: Wenn irgendetwas nicht so läuft wie gewünscht, dann geben Sie ruhig den äußeren Umständen die Schuld an Ihrer Misere. Die Dinge so zu sehen wie Sie sie sehen, hat einen riesigen Vorteil: Wenn Sie sich innerlich nicht ändern und Glück haben, ist es in einem halben Jahr so, wie es immer war. Denn ohne Ihr Wollen geht gar nichts. Darauf können Sie sich verlassen. Wenn es für Sie nicht so gut läuft, dann meldet sich irgendwann Ihr Körper zu Wort in Form von Symptomen. Das ist dann aber kein Pech, sondern nur die Folge Ihres konsequenten Handelns. Doch zum Glück hindert Sie niemand daran, auch diese Verantwortung anderen zuzuschieben. 12. Setzen Sie Ihren beruflichen Weg unerbittlich fort Wenn Sie berufliche Fehlentwicklungen spüren meistens merken Sie dies an einer zunehmenden Unlust dann werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn. Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Hören Sie also bloß nicht auf Ihr Bauchgefühl, sondern blenden Sie solche Warnsignale aus. Erhöhen Sie lieber die Anstrengungen Ihrer Strategie, aber ändern Sie nichts an Ihrem Vorgehen oder Ihrer inneren Haltung. Nehmen Sie die Jetzt-erst-recht -Haltung ein, mit der Sie Ihren eingeschlagenen Weg eisern verfolgen. Glauben Sie fest daran, dass Sie es schon irgendwie schaffen werden, wenn Sie sich nur genug anstrengen. Vertrauen Sie darauf, dass sich Ihre Bemühungen irgendwann auszahlen werden. Vielleicht nicht in der von Ihnen gewünschten Form, aber ein Burnout als Tapferkeitsmedaille winkt allemal. Literatur Kluge, M.: Die Motivationsfalle: Burn-out bei Ausbildern durch Selbstüberforderung bei der Motivation Jugendlicher. In: Ausbilder-Handbuch Erg-Lfg., Köln 08/2010, S Nelting, M.: Burnout. Wenn die Maske zerbricht. Wie man Überlastung erkennt und neue Wege geht, München 2010 Der Autor Michael Kluge Ausbilder-Coach (IHK), Personaltrainer und Buchautor, Pattensen 4/4 B&B Agrar 6 / 2012

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