Das Gewerbe-ABC geht weiter. 34i Gewo-E Was kommt auf Sie zu?

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1 Das Gewerbe-ABC geht weiter 34i Gewo-E Was kommt auf Sie zu?

2 Zur Person Geboren 1969 in Stuttgart Ausbildung zum Bankkaufmann (IHK) Fortbildung zum Fachwirt für Finanzberatung (IHK) Vorstand der GOING PUBLIC! Akademie für Finanzberatung AG, Berlin Seit 2004 Vorstand im AfW Bundesverband Finanzdienstleistungen Experte im Wirtschafts- und Finanzausschuss des Deutschen Bundestags Seit 2010 Mitglied im Fachbeirat der BaFin 2

3 AfW Bundesverband Finanzdienstleistung Politik & Wirtschaft Mitgliedsunternehmen

4 Der AfW in Zahlen Fördermitglieder neu 2014: maxpool AG ARUNA GmbH Jung, DMS & Cie Netfonds AG Immobilien in Deutschland AG Patriach Multi Manager GmbH Status GmbH degenia Versicherungsdienst AG Habona SCP Investment Deutschland GmbH

5 Berufsverband wofür? Quelle: 7. AfW-Vermittlerbarometer 2014 eigene Fachkongresse/Roadshows Organisation von Branchenveranstaltungen Vergünstigungen bei Zeitschriften, eigenen Versicherungen, Mitgliedschaften (u.a. in Vorteile beim Einkauf von Büromaterial Sehr wichtig Wichtig Austausch mit Kollegen kostenlose Rechts- und Steuerberatung Branchen- und Produktinformationen Interessenvertretung gegenüber Produktgebern politische Interessenvertretung

6

7 Der AfW ganz vorn

8 Initiative Pools für Makler Mitglieder sind: Apella AG BCA AG degenia AG Fonds Finanz GmbH FondsKonzept AG Jung, DMS & Cie. AG maxpool GmbH Netfonds AG STATUS GmbH WIFO GmbH

9 AfW International Beitritt zu FECIF Europäische Dachverband der unabhängigen Finanzberater und Finanz-vermittler Informationen zu IMD II, MiFID II, PRIIPS etc.

10 Kooperation mit Verleihung des Preises: Maklers Liebling / Versicherungsprofi Kostenloses Abo an Mitglieder Exklusiver Newsletter Versicherungsprofi

11

12 Zuständigkeiten in Berlin BMJ (BGB) Referentenentwurf BMWi (GewO) 14

13 Regulierung Wie geht es weiter? Kleinanlegerschutzgesetz (Erweiterung 34f Kat. 3) 2015/2016? Regulierung Baufi 2016/ 2017 Regulierung Finanzanlagen 2012/ 2014 Regulierung Immobilien- Makler/Verwalter? Regulierung Versicherung 2006/ Regulierung Honorarberatung 2013/ 2014

14 Zeitplan Dezember 2014: Sommer/Herbst 15: : April 2016 bis März 2017: : BMJ+ BMWi veröffentlichen gemeinsamen Gesetzentwurf Verabschiedung durch den Gesetzgeber + Veröffentlichung Bundesgesetzblatt Inkrafttreten = Beginn der Übergangsfrist Erlaubnisbeantragung (Unterlagen beibringen, VSH-Schutz besorgen, Sachkundelehrgang?) Ende der Übergangsfrist. Erlaubnis (VSH, Sachkundeprüfung etc.) muss vorliegen. Gesetzfindung und -gebung bis März bis Jahr Umstellungszeitraum ab volle Gültgkeit 16

15 Erlaubnis & Register Berufszulassung wie bei 34d / 34e / 34f / 34h Ein Register 34d und 34e 34f 34h Neu: 34i Fraglich One-Stop-Shopping : Erlaubniserteilung und Register 17

16 Regulierung auf 4 Säulen Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten VSH Erlaubnis und Register Mindestqualifikation/ Sachkundeprüfung 18

17 Alte-Hasen-Regelung Berufserfahrung = Sachkunde 34c-Erlaubnis (bzw. Arbeitszeugnisse) seit 21. März 2011 lückenlos und zusätzlicher lückenloser Nachweis der Vermittlungstätigkeit Provisionsabrechnungen Einkommensteuerbescheide etc. 19

18 Vergütung Provision muss offen gelegt werden. Honorar-Immobilienkreditberater 20

19 Verbraucherdarlehensverträge Neu: 491 III BGB Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge werden gezielt geregelt Verbraucherdarlehensverträge Allgemeine- Verbraucherdarlehensverträge Immobiliar- Verbraucherdarlehensverträge 21

20 Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge Definition nach 491 III BGB Immobiliar- Verbraucherdarlehensverträge entgeltliche Darlehensverträge zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer a) durch Grundpfandrecht besichert b) für den Erwerb oder die Erhaltung des Eigentums an Immobilien bestimmt 22

21 Beratung und Vermittlung? 23

22 Beratung Beratungsleistungen individuelle Empfehlungen zu einem oder mehreren Geschäften, die im Zusammenhang mit einem Immobiliar- Verbraucherdarlehensvertrag stehen ( 511 I BGB) Ausreichende Zahl an Verträgen aus seiner Palette Empfehlung oder nicht- Empfehlung Realistische Annahmen zu Risiken Präferenzen und Ziele Bedarf Persönliche finanzielle Situation 24

23 Darlehensvermittlung 655 a BGB Darlehensvermittlungsvertrag Verbraucher Vermittlung gegen Vergütung (egal von wem) Gelegenheit zum Abschluss nachweisen Beim Abschluss behilflich sein 25

24 Sachkunde bei juristischen Personen Grundsätzlich ist Sachkunde von allen Verantwortlichen (also auch gesetzlichen Vertretern) zu fordern. Ggf. kann auf die Sachkunde verzichtet werden, wenn ein ges. Vertreter nicht selbst vermittelnd tätig wird und für die Immobilienkreditvermittlung keine Verantwortung trägt (Gesellschafterbeschluss?!). 26

25 Immobiliardarlehensvermittler 34 i GewO II Geordnete Vermögensverhältnisse Berufshaftpflicht (nach EU-VO mind. TEUR 460 pro Schadensfall, kumuliert p.a. 750) Persönlich geeignet Erlaubnis für Gewerbetreibende Sachkunde Eintragung ins Register 27

26 Nichteinhaltung der Kreditwürdigkeitsprüfung Rechtsfolgen gemäß 505d BGB Reduzierung des Zinses auf Pfandbrief-Niveau Kann der Darlehensnehmer nicht leisten (weil falsch geprüft wurde), dann kann die Leistung auch nicht gefordert werden Ausnahme: wissentlich vorenthaltene Informationen oder Gefälschte Informationen 28

27 Vorvertragliche Informationen Informationen an den Verbraucher (Art. 247, 1 EBGB) welche Informationen und Nachweise innerhalb welcher Zeit benötigt werden, um Kreditwürdigkeitsprüfung durchzuführen + Folgen fehlender oder falscher Auskünfte in Textform mitteilen Weitere Informationen z.b. Abtretbarkeit der Forderungen Vorvertragliche Informationen Verwendung Europäische Standardisierte Merkblatt gemäß Anlage (ESIS-Merkblatt) Statusbezogene Informationspflichten (Art b und 18 EBGB) 29

28 34f GewO Finanzanlagenvermittlung Offene Investmentvermögen inklusive Riester-Produkte Geschlossene Investmentvermögen nach KAGB 34f GewO Anlageberatung und Vermittlung Vermögensanlagen Geschlossene Fonds (nach Vermögensanlagegesetz) Genossenschaftsanteile Stille Beteiligungen Genussrechte Namensschuldverschreibungen 30 Kleinanlegerschutzgesetz (Stand ) Achtung: Ausdehnung der Kategorie 3 im Sommer 2015 durch Kleinanlegerschutzgesetz

29 Kleinanlegerschutzgesetz Erweiterung Vermögensanlagen ( 34f GewO, Kategorie 3) Neu im Vermögensanlagengesetz: Partiarische Darlehen Nachrangdarlehen Sonstige Anlagen, die einen Anspruch auf Verzinsung und Rückzahlung gewähren damit auch bestimmte Direkt- Investments (z.b. in Container, Edelmetalle, Windkraftanlagen o. ä.) wenn durch Rückzahlungsversprechen mit fester (Mindest-) Verzinsung 31 Kleinanlegerschutzgesetz (Stand )

30 Kleinanlegerschutzgesetz Daten und Fristen Inkrafttreten wahrscheinlich im Juni 2015 Ab Inkrafttreten für Berufseinsteiger sofortige Sachkundepflicht Vermittler von betroffenen Direktinvestments: Übergangsfrist bis Vermittler von partiarischen Darlehen / Nachrangdarlehen: Übergangsfrist 6 Monate nach Inkrafttreten, Sachkunde kann bis zu 12 Monate später nachgereicht werden. 32 Kleinanlegerschutzgesetz (Stand )

31 Vielen Dank für Ihr Interesse! So erreichen Sie uns: AfW Bundesverband Finanzdienstleistung e.v. Ackerstraße Berlin Telefon Telefax Kleinanlegerschutzgesetz (Stand )

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