Managed Services. Online-Spiele. Kairo # 01_2010. Das Kundenmagazin der SQS Software Quality Systems. Mehr Umsatz als Hollywood Seite 22

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1 QUALity # 01_2010 Das Kundenmagazin der SQS Software Quality Systems Managed Services Konzentration aufs Kerngeschäft Seite 11 Online-Spiele Mehr Umsatz als Hollywood Seite 22 Kairo Stadt der sprechenden Autos Seite 30

2 editorial 1 Produktivität steigern Analyse Partnerschaft Effizienz Kosten senken Geschäftsprozesse optimieren Kontakte Vorträge SQS Quality Club Denkanstöße Wissen Trends und Innovationen CIOs Netzwerk Austausch Im Business geht heute fast nichts mehr ohne Partnerschaften. Denn das Prinzip der Arbeitsteilung ist eines der produktivsten unseres Wirtschaftens. Die IT- Wartung und -Weiterentwicklung haben dabei im Vergleich zu älteren Wirtschaftszweigen noch großen Nachholbedarf, was Arbeitsteilung und Industrialisierung angeht (Seite 20). Der Grund: Was der Fachbereich überwiegend klaglos über Jahre selbst gemacht hat, versucht er nun zunehmend aufgrund enger eigener Ressourcen und vor allem wegen der höheren Effizienz auf andere Schultern zu verteilen. Wachstum vorantreiben Best Practices Ein Feld, auf dem sich diese zunehmende Industrialisierung gerade deutlich zeigt, ist das Software-Testen. Nachdem viele Unternehmen ihre Testprozesse in einem ersten Schritt zunächst definierten und systematisierten, läuft gerade die zweite Phase an: Testen als Managed Service durch externe Partner. Natürlich lässt sich auch in einer solchen Partnerschaft viel verkehrt und richtig machen. Diese QUALITY-Ausgabe zeigt die gelungenen Beispiele und Best Practices (Seiten 8-15). Der SQS Quality Club liefert Ihnen als CIO und IT-Entscheider neue Impulse, wertvolle Kontakte und das entscheidende Know-how rund um Qualitätsthemen. Da Managed (Testing) Services aus Kostengründen oft eine Offshore-Komponente aufweisen, erhalten diese Partnerschaften eine interkulturelle Note. Ägypten etwa schreibt gerade eine Erfolgsgeschichte als Service-Partner für europäische Unternehmen, vor allem in der Hauptstadt des Landes. Doch wie geht es in Kairo heutzutage eigentlich zu (Seite 30)? Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Nächste SQS Quality Club Reception 17. Juni 2010 Villa Kennedy, Frankfurt/Main Anmelden unter: Ihr Rudolf van Megen CEO der SQS Software Quality Systems AG

3 MIC ON LINE EIA- RS232C zurückgeblickt Inhalt Zurückgeblickt Krrrrng wee uuii Aktuell Kurz gemeldet aus... Krrrrng wee uuii [ kʁŋviːʊɪ ] Strategie Wir erzielen Kosten- und Qualitätsvorteile : Interview mit dem COO der St.Galler Kantonalbank Testsieger Managed Services: volle Konzentration aufs Kerngeschäft Managed Testing Services liegen im Trend: Analyse eines Wachstumsmarkts Best Practices Testen für den Ernstfall: Qualitätssicherung bei der Bundeswehr Testen für die Gesundheit: Automatisierung in nordirischen Krankenhäusern Diagnose von Dr. Q: Was kann die IT vom Bäcker lernen? Wenn Qualität fehlt Novation EXPANSION MODULE PN Trends Big Business Online-Spiele: Spiele punktgenau testen QUALITY fragt Experten antworten: IT-Investitionen 2010 Literaturtipp Architekturen und SOA: fünf Regeln für den Erfolg HAND SET REMOTE AC CONTROL PHONE LINE Events Startschuss für iqnite: Konferenz in Düsseldorf Seminare & Events Meine Stadt Kairo: Stadt der sprechenden Autos Standpunkt Den Geschmack treffen: wie Meisterköche Soßen und Kunden binden Leserumfrage Top-Innovationen des Software-Qualitätsmanagements und -Testens Impressum Es war irgendwann Mitte der 90er-Jahre, als die ersten Internetmodems in die Büros und kurz darauf auch in die Wohnungen zu Hause einzogen. Dies sorgte ein paar Jahre lang für äußerst zweifelhafte Geräuschkulissen. Beim Einwählen sonderten die Modems Töne ab, die sich wie eine Mischung aus einem Föhn anhörten, der gerade seinen Geist aufgibt, und der Aufnahme eines Gesprächs zwischen Außerirdischen. Für viele Nutzer waren diese Geräte die ersten Modems überhaupt. Doch beginnt deren Geschichte wesentlich früher. Schon in den 60er-Jahren ermöglichten Modems eine Übertragung digitaler Informationen über analoge Telefonleitungen. Ein Vorreiter in den USA war zum Beispiel die Firma Bell Labs, die 1962 ihr Bell 103A auf den Markt brachte. Ein Partnervertrag mit dem damaligen Telefonmonopolisten AT&T hielt potenzielle Mitbewerber zunächst außen vor. Da diese also keinen direkten Zugang zu den Telefonleitungen hatten, schlug die Stunde der sogenannten akustisch gekoppelten Modems, die bei den frühen Heimcomputern zum Einsatz kamen. Das bekannteste Modem dieser Generation ist das CAT- Modem von Novation, bei dem der Nutzer seinen Telefonhörer in die beiden großen Gummimuscheln des Modems drücken musste, um eine Datenübertragung zu starten und durchzuführen. Für heutige Verhältnisse schon wesentlich vertrauter erscheint dagegen das APPLE-CAT II, das Novation speziell für den Apple II entwickelt hatte. Die Nutzer konnten es über einen Erweiterungsschacht des Heimcomputers direkt mit diesem verbinden. Ein Telefonhörer war nun nicht mehr notwendig. Technikfreaks und Liebhaber des APPLE-CAT II finden einen Gleichgesinnten unter:

4 4 aktuell aktuell 5 SQS Quality Club nimmt Fahrt auf SQS erstmals auf der Gartner ITxpo Weitere Expansion der Konferenz iqnite startet in Österreich und Südafrika Mitglieder des SQS Quality Clubs trafen sich im vergangenen September zum ersten Mal zur SQS Quality Club Reception. Mehr als 20 CIOs und IT-Verantwortliche diskutierten im stilvollen Ambiente der Villa Kennedy in Frankfurt am Main aktuelle IT-Trends und Best Practices. Zuvor ging das Internetportal des Quality Clubs online. Dank des regen Interesses der Entscheidungsträger steht die Neuauflage der SQS Quality Club Reception bereits fest. Am 17. Juni wird die Villa Kennedy erneut zum Treffpunkt für IT-Entscheider und Club-Mitglieder, die zum Beispiel über IT-Herausforderungen nach der Krise und die zukünftige Rolle des CIO diskutieren werden. Zum ersten Mal präsentierte sich SQS Software Quality Systems auf einer ITxpo von Gartner Research. Vom 2. bis 5. November 2009 zeigte SQS auf dem IT-Treffen in Cannes insbesondere, wie die Qualität der Unternehmens-IT steigen kann, während gleichzeitig die Ausgaben für die Informationssysteme sinken. Da die ITxpo-Reihe zu den weltweit wichtigsten Treffpunkten für CIOs und IT-Verantwortliche zählt, stellt sie eine hervorragende Plattform für die Qualitätsbotschaft von SQS dar, blickt Liliana Preuß, SQS-Marketing- und -PR-Leiterin zurück. Aufgrund des erfolgreichen SQS-Auftritts im letzten Jahr planen wir auch für 2010 eine Beteiligung an einer Gartner ITxpo. Mit den neuen Standorten Wien (Österreich) und Johannesburg (Südafrika) ist die Konferenz iqnite ab diesem zum 16. April 2010 möglich. In Johannesburg ist das Hilton Sandton Hotel am 18. November 2010 Veranstaltungs- reichische Markt bezüglich Software- Qualität weiter wächst. In Südafrika hätten vor allem zwei Entwicklungen Umfrage: IT- und Test-Outsourcing immer wichtiger Jahr in insgesamt neun Städten welt- ort der ersten südafrikanischen iqnite. den Ausschlag für den Launch von weit vertreten in Deutschland Einsendeschluss für Vortragsvorschlä- iqnite gegeben: Mehr und mehr Auf- 56 Prozent der Unternehmen werden Die große Mehrzahl der Unternehmen Anbieter vor allem bieten sollte, sind gegründet, zählt iqnite zu den führen- ge ist der 23. April gaben des Software-Testens verlagern in naher Zukunft mehr in IT- und verfügt mittlerweile über Erfahrungen sich die Befragten überwiegend einig den Veranstaltungen zu Software-Qua- Unternehmen heute in Offshore-Län- Test-Outsourcing investieren, während mit Outsourcing: nämlich 87 Prozent. nämlich eine ergebnisorientierte Preis- litätsmanagement, -Qualitätssicherung Mit den bereits etablierten Veranstal- der. Zu ihnen gehört auch Südafrika, 44 Prozent mit einer Stagnation rechnen. Speziell beim Test-Sourcing sind es gestaltung, Spezialistentum bei den und -Testen. tungen in Düsseldorf und Zürich ist so Bukowski. Zugleich würden immer Dies ist eines der Ergebnisse der Leser- 69 Prozent der Befragten. Die Ergeb- ausgelagerten Ausgaben sowie die iqnite bereits zweimal im deutschspra- mehr südafrikanische Unternehmen umfrage der letzten QUALITY-Ausgabe. nisse beurteilen die meisten dabei Fähigkeit, die Muttersprache des Auf- Die österreichische iqnite findet am chigen Raum vertreten, sagt Konfe- das Thema Software-Qualität auf ihre Ein Viertel der Befragten rechnet sogar positiv: 71 Prozent sehen ihre Ziele traggebers zu sprechen. 13. Oktober 2010 im Studio 44 in Wien renzleiterin Petra Bukowski. Mit Wien Tagesordnung setzen. damit, dass ihre Sourcing- Investitionen entweder vollständig oder zu mindest statt. Der Call for Papers läuft derzeit. haben wir uns nun für einen dritten signifikant steigen. Ein Sinken der weitgehend erreicht. Und auch in der Die Ergebnisse im Detail unter: Vorschläge für Vorträge sind noch bis Standort entschieden, weil der öster- Ausgaben erwartet hingegen keiner. Beurteilung darüber, was ein Service-

5 6 Aktuell aktuell 7 SQS trotz Krise auch 2009 mit Gewinn aus... Dublin Die SQS AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 trotz schwieriger wirtschaftlicher Gesamtlage einen bereinigten Gewinn vor Steuern von sieben Millionen Euro. Der Umsatz belief sich auf 134,3 Millionen Euro. Vor allem das anhaltende Wachstum der SQS-Managed Testing Services wirkte sich positiv in der Jahresbilanz aus. Es ist Folge der weiter steigenden Nachfrage nach gemischten Onshore-/ Offshore-Lösungen. Die wegen des wirtschaftlichen Abschwungs notwendig gewordenen Restrukturierungsmaßnahmen schloss das Unternehmen ab. Im vergangenen Jahr gewann SQS 160 neue Kunden hinzu, darunter mehrere umsatzstarke Blue-Chip- Unternehmen. Verstärkte Investitionen in Vertrieb und Marketing werden sich 2010 voraussichtlich in geschäftlichen Zuwächsen niederschlagen. Darüber hinaus steigerte sich die Kapazitätsauslastung im zweiten Halbjahr auf 181 abgerechnete Tage pro Berater (1. Halbjahr 2009: 175). Angesichts des Konjunkturabschwungs, der im ersten Halbjahr auch unsere Geschäfte betraf, sind wir mit den erreichten Ergebnissen im Jahr 2009 insgesamt zufrieden, bilanziert Rudolf van Megen, CEO der SQS Software Quality Systems AG. Im zweiten Halbjahr verzeichneten wir in all unseren Kernmärkten positive Entwicklungen. Dies führte zu einer höheren Kapazitätsauslastung und der Steigerung der Bruttogewinne. Insbesondere das auch 2009 ungebremste Wachstum unserer Offshore-Aktivitäten schafft die Voraussetzung für weitere Expansion. Der neue strategische Fokus auf Managed Testing Services führte zu einem starken Wachstum der Sparte, auf die 2009 erstmals drei Prozent der Gesamteinnahmen entfielen. Was Paris, Sevilla und Wien können, kann Dublin schon lange: Mit Dublinbikes hat sich das Gesicht der irischen Hauptstadt deutlich verändert. 450 zusätzliche Fahrräder, die sich an 40 Terminals in der Stadt entleihen lassen, bevölkern die Straßen. Wer nur mal um die Ecke muss und nicht länger als eine halbe Stunde unterwegs ist, zahlt gar nichts, ein Dreitagesticket schlägt mit zwei Euro zu Buche, ein ganzes Jahr mit gerade mal 20 Euro. Genauso wie in den anderen europäischen Städten mit öffentlichen Leihrädern nahmen die Dubliner das neue Angebot sofort und massenhaft an. Denn um die Wartung müssen sie sich nicht kümmern und das nächste Rad, das einen zur Arbeit oder zum Sport bringt, steht praktisch immer in der Nähe. Zentrale Anlaufstelle ist die Seite im Internet. Dort werden auch jene nicht alleine gelassen, die es genau wissen wollen: Lässt sich die Sattelhöhe der Dublinbikes verstellen? Und nicht zuletzt: Wie sieht das Dubliner Wetter in den nächsten drei Tagen aus? SQS spricht jetzt auch Französisch SQS Software Quality Systems ist im Internet ab sofort auch auf Französisch vertreten. Nach Deutsch und Englisch ist dies die dritte Sprache, in der sich das Unternehmen online präsentiert. Das neue Angebot richtet sich in erster Linie an Interessenten und Kunden der französischsprachigen Schweiz. Die Leser in der Romandie können nun alle wesentlichen Informationen über SQS Software Quality Systems (Schweiz) in ihrer Muttersprache abrufen. Professor für Software-Qualität Die Universität Köln hat erstmals eine Professur für den Bereich Qualität von Informationssystemen eingerichtet. Gestiftet wurde sie durch die SQS Software Quality Systems AG. Es handelt sich um eine Juniorprofessur, die zum Seminar für Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung von Professor Werner Mellis gehört. uni-koeln.de Wenn rund große und kleine Statuen des hinduistischen Elefantengottes Ganesha in einer endlos scheinenden Prozession zum und in den Fluss getragen werden dann neigt sich das jährliche Fest Ganesha-Festival in Pune dem Ende entgegen. Zuvor verbrachten die zumeist aus Ton und Pappmaschee gefertigten und reich geschmückten Figuren zehn Tage an Straßenrändern, auf Kreuzungen und in Privathäusern. Die Ganesha-Feiern in Pune und im nahe gelegenen Mumbai sind die größten ihrer Art im ganzen Land. Tag und Nacht reiht sich eine Party an die andere. Natürlich hat das Festival einen religiösen Kern. Doch in seiner modernen Form ist das Ganesha-Fest gerade einmal gut 100 Jahre alt. Erst 1893 machte der Gesellschaftsreformer und Freiheitskämpfer Lok manya Tilak aus dem vormals eher privat-religiösen Fest ein Massen-Event, das alle Schichten der Bevölkerung zusammenbringen sollte. Dieses Ziel hat Tilak erreicht. Ganesha ist heute ein Gott für jedermann.

6 8 strategie strategie 9 Wir erzielen Kosten- und Qualitätsvorteile Herr Dr. Buschor, die St.Galler Kantonalbank betreibt die Automatisierung von Software-Tests im Rahmen eines Managed Service. Warum dieser Schritt? Unternehmensstrategisch gesehen, stehen wir heute vor großen Herausforderungen im Anlagegeschäft. In diesem Geschäftsfeld ändert sich derzeit sehr viel: Märkte und Margen brechen weg, weil etwa durch das Offshore-Banking eine ganz andere Wettbewerbssituation entstanden ist. So stehen wir auch in der IT vor der Frage: Wie können wir Kostenoptimierungen erreichen, ohne die wichtigen Zukunftsentwicklungen zu verpassen? ditgeschäft, die Output-Erstellung sowie die Gebührenabrechnung ab. Dieses Kernsystem durchläuft bei der St.Galler Kantonalbank vier Releases pro Jahr, die jeweils 150 bis 200 sogenannte Changes aufweisen. Zudem: In einem Zweiwochenrhythmus spielen wir Fehlerkorrekturen ein. Die Managed Services kommen vor allem bei den vierteljährlichen Haupt-Releases zum Einsatz, bei denen jeweils rund drei komplette Testläufe notwendig sind. Durch die Testautomatisierung im Rahmen des Managed Service haben wir viel an Stabilität gewonnen. Zudem sind die Belastungsspitzen unserer eigenen Mitarbeiter heute wesentlich normalisiert worden. Felix Buschor, COO der St.Galler Kantonalbank, über Managed Services, Testautomatisierung und Deutschkenntnisse von Ägyptern Bild: Daniel Ammann Und Managed Testing Services bieten Ihnen diese Kostenvorteile? Absolut. Ein weiterer Grund ist die Qualität. Denn Testautomatisierung bedeutet immer auch einen Qualitätssprung bei den Ergebnissen des Software-Testens und damit bei den IT-Systemen. Last, but not least, wollten wir unsere internen Mitarbeiter effizienter einsetzen und von Testaufgaben befreien, damit sie sich besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ist das gelungen? Viele Software-Prüfungen, die unsere Bankexperten bislang manuell durchführen mussten, hat unser Testpartner SQS Software Quality Systems automatisiert. Das wird von unseren Mitarbeitern als große Entlastung empfunden, zumal die Testarbeit bei den Kollegen zurückhaltend formuliert nicht die beliebteste aller Tätigkeiten war. Von dieser Seite hatten wir also eine große Unterstützung, als wir uns in Richtung Managed Testing Services bewegten. Dies erlaubt den Mitarbeitenden in unserem Unternehmen, sich stärker auf Aspekte der Qualitätssicherung zu konzentrieren. Beispielsweise kann die Testfallbibliothek laufend sich ändernden Anforderungen des Bankgeschäfts angepasst werden. Welche Ihrer Bankanwendungen lassen Sie von Ihrem externen Partner regelmäßig testen? Es handelt sich dabei um unser Kernbankensystem, nämlich Avaloq. Es deckt die Konto- und Depotführung, den Zahlungsverkehr, Wertpapierhandel und -abwicklung, das Kre- Wie schnell lässt sich ein solches Test-Outsourcing umsetzen? Testen im Rahmen eines Managed Service bedeutet ja in erster Linie Testautomatisierung und diese können sie nicht einfach irgendwo und irgendwann starten. Das muss vorbereitet und geplant sein. Sie müssen sich vorab Rechenschaft darüber ablegen, wie gut Ihre vorhandenen Testfälle und Testprozesse sind. In der Regel werden an diesen Baustellen Vorarbeiten nötig, bevor es mit Auslagerung und Managed Service losgehen kann. Die zentralen Fragen dabei sind: Deckt die vorhandene Testfallsammlung die zu prüfenden Systeme ausreichend ab? Verfüge ich über einen wohldefinierten Release-Zyklus, in dem das Testen prozessual gut integriert ist? Erst wenn ich an diese Punkte einen Haken gemacht habe, kann ich einen externen Partner mit dem Aufbau einer externen Testinfrastruktur beauftragen. Welche Qualitäten muss ein solcher Partner besitzen? Zum einen muss er eine klare Spezialisierung im Software- Testen aufweisen. Darüber hinaus ist eine lange Erfahrung in diesem Aufgabenfeld unerlässlich. Außerdem sollte der Anbieter schon ein paar Managed-Service-Verträge ab - geschlossen und erfolgreich erfüllt haben. All dies war bei SQS der Fall. Erreichen Sie heute jene Ziele, die Sie sich für die Managed- Service-Partnerschaft mit SQS gesetzt hatten etwa in Sachen Kostensenkung? Wir waren in der Lage, rund 70 Prozent der Testfälle zu automatisieren, während die übrigen 30 Prozent weiter manuell erledigt werden müssen. Wir haben dabei

7 10 strategie Strategie 11 Testsieger: die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Anwendungen gleichermaßen automatisierbar sind. Das fiel uns etwa beim Kreditgeschäft schwerer als beim Zahlungsverkehr. Mit ein paar Zusatzrunden und Kreativität haben wir aber auch hier die Ziele erreicht. Dadurch stellen wir bei unseren internen Mitarbeitern, wie gesagt, eine spürbare Entlastung fest. Was die konkreten Zahlen der Kostenersparnis angeht, liegen uns noch zu wenig Daten vor, da wir den Managed Service erst seit Kurzem nutzen. Doch wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden fünf Jahren in der Testdurchführung eine Kostensenkung von rund zehn Prozent erreichen werden. Inwieweit haben Sie Transparenz, wie und mit welchen Ressourcen die SQS-Testcenter arbeiten? Zunächst gilt natürlich das Prinzip eines Managed Service: Das Ergebnis muss stimmen. Von daher brauchen wir keine volle Transparenz über die SQS-Ressourcen. Andererseits wissen wir natürlich, dass der Anbieter in unserem Fall unter anderem auf sein Testcenter in Kairo zurückgreift. Da hier nationale Grenzen überschritten werden, mussten wir explizit sicherstellen, dass die Vertraulichkeit und Integrität unserer Daten gewährleistet bleiben. Dies haben wir durch entsprechende technische Sicherheitshürden gelöst. So ist es unmöglich, von Ägypten aus auf unser System zuzugreifen. Darüber hinaus verarbeitet SQS sämtliche automatisierten Testfälle anonym auf der Basis künstlicher, nicht realer Daten. Das hat für die SQS-Spezialisten wiederum den Vorteil, dass sie diese Testfälle bei anderen Bankkunden wieder verwenden können. Haben Sie direkten Kontakt zu den ägyptischen Testexperten? Machen dabei kulturelle und sprachliche Hürden die Zusammenarbeit nicht schwer? Gerade während des Aufbaus des Testsystems als Managed Service standen wir in intensivem Kontakt mit den ägyptischen SQS-Dienstleistern. Sie sind anfangs zu uns in die Schweiz gekommen, um zum Beispiel die noch lückenhaften Testfall- Sets zu vervollständigen. Sprache war dabei überhaupt kein Thema, da die Tester aus Kairo perfekt Deutsch sprechen. Sie sind zumeist Absolventen einer der zahlreichen deutschsprachigen Gymnasien oder der deutschen Hochschule in Kairo. Auch bezüglich des kulturellen Umgangs mit einander stellte ich keinerlei Probleme für das gemeinsame Arbeiten fest. Das Auslagern von Aufgaben im Rahmen der Managed Testing Services ist letztlich besser und reibungsloser gelaufen, als wir erwartet hatten. Da waren andere Punkte erfolgsentscheidender. Zum Beispiel? Wer auf Testautomatisierung und -Outsourcing setzt, muss sich darüber im Klaren sein, welchen technischen Ansatz er wählt. Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Man kann ein GUI-basiertes oder aber Datadictionary-basiertes Testen wählen. Im Vorfeld muss man sich bewusst für einen der beiden Ansätze entscheiden. Und schließlich hat eine klare Trennung der Aufgaben eine hohe Bedeutung: Welche Jobs liegen aufseiten der Entwicklung und des Application Managements, die zum Beispiel für die Fehlerbehebung zuständig sind? Welche Aufgaben übernimmt der Testdienstleister? Und wie sind die Schnittstellen zwischen beiden Seiten definiert? Solche Fragen müssen exakt beantwortet werden, denn sie entscheiden wirklich über den Erfolg. Vielen Dank für das Gespräch. Das Projekt Die Firma SQS Software Quality Systems (Schweiz) AG bietet seit mehreren Jahren für ihre Kunden Managed Testing Services in ihren Nearund Offshore-Testcentern an. In Zusammenarbeit mit der St.Galler Kantonalbank und der VP Bank wurde speziell für die Banken, welche Avaloq einsetzen, ein Standardangebot SQS PractiQ smarts / Avaloq entwickelt. Es besteht aus einer automatisierten Mastertest-Falldatenbank, einer Methodik, der kundenindividuellen Testautomation und dem personellen Einsatz von gemischten Teams mit Beratern der SQS Schweiz sowie der SQS Sourcing-Center. Für die Unterstützung der Automation kommen die AST-Suite der Firma Solution Architects Group sowie das hauseigene Tool SQS-TEST /Professional zum Einsatz. Managed Services Volle Konzentration auf das Kerngeschäft so lautet nicht nur in Zeiten der Wirtschaftskrise die Devise der Unternehmen. Mit Managed Testing Services (MTS) können sie dies noch effizienter und kostengünstiger tun. Das Testen von Software gehört wie andere IT-Disziplinen eindeutig nicht zum Kerngeschäft von Banken, Finanzdienstleistern, Telekommunikationsunternehmen und anderen Branchen. Als Alternative bietet sich ein Managed Testing durch einen Dienstleister an nicht nur bei großen Unternehmen, sondern inzwischen auch verstärkt im Mittelstand. Gefördert wurde diese Entwicklung vor allem dadurch, dass Firmen immer mehr Standardsoftware hoch integriert einsetzen, die immer kürzere Release-Zyklen durchläuft und entsprechend höheren Testaufwand erzeugt, nicht zuletzt durch die wiederkehrenden Regressionstests. Wollten Unternehmen dies alles selbstständig durchführen, müssten sie permanent erforderliche Testressourcen vorhalten, die aber selten voll ausgelastet sind oder die Anwender der Fachbereiche übermäßig belasten.

8 12 strategie Strategie 13 Anfangs vergaben Unternehmen ihre Testreihen meist an die Unternehmen aus dem klassischen IT-Beratungs umfeld, die sie auch während des Entwicklungs- und Implementierungsprojekts begleitet hatten. Doch ein solcher Entwicklungs- oder Implementierungspartner testet primär, ob seine Software beziehungsweise Entwicklungen funktionieren, nicht aber, ob damit die Geschäftsanforderungen abgedeckt sind. Deshalb ist mit diesem Vorgehen nicht gesichert, dass die Systeme auch den Qualitätsansprüchen des Kunden gerecht werden. Hinzu kommt, dass IT-Systeme im Zuge der zunehmenden Standardisierung und Industrialisierung immer komplexer, integrierter und damit testintensiver werden. Bei den früher üblichen einfachen Schnittstellen von Standalone-Systemen hatten Änderungen in einem System noch relativ geringe Auswirkungen auf den Gesamtbetrieb. In den heutigen Software-Architekturen hängt jedoch im wahrsten Sinne des Wortes alles mit allem zusammen, sodass es zu den sogenannten Seiteneffekten im Gesamtsystem kommt, die den Testumfang erhöhen, erläutert Weber. Neben den Kostenvorteilen von Offshore-Services, gehören der geringe Zeitunterschied und die europäisch geprägte Kultur in Südafrika zu den Faktoren, die uns viele Langzeitkunden etwa aus Großbritannien, Irland oder der Schweiz beschert haben. Sie bedienen wir im Rahmen von Managed-Services-Verträgen und im Zusammenspiel mit den SQS-Kollegen vor Ort im Land des Kunden. Trevor Luyt, Managing Director, SQS Südafrika Zu den Lessons Learned der SQS gehört es, bei der Anwendung von Testwerkzeugen die Standards selbst vorzugeben. Anfangs habe man noch Testelemente von Kunden übernommen, doch dies habe sich nicht bewährt, so Peter Weber. Stattdessen müsse man stringent auf eigene Standards und Tools setzen: Man schreibt einem Automechaniker bei der Inspektion ja auch nicht vor, welche Schraubenzieher er nehmen soll, veranschaulicht Weber. Und letztlich sei der erfolgreiche Einsatz der SQS-Standards im Projekt das beste Argument. Das SQS-Testcenter in Kairo ist vor allem für deutschsprachige Kunden konzipiert, die Kostenvorteile mit einer reibungslosen Kommunikation verbinden wollen. Die zahlreichen Absolventen deutscher Schulen und Universitäten in Kairo sorgen dafür, dass wir trotz des starken Wachstums unserer Niederlassung keine Nachwuchsprobleme haben und bereits auf über 120 Mitarbeiter wachsen konnten. Joachim Dold, Leiter Testcenter, SQS Ägypten Um festzustellen, ob die Kundenanforderungen tatsächlich erfüllt sind, ist es ratsam, eine Art Gewaltenteilung einzuführen. Das Software-Testing und die Qualitätssicherung sollte ein unabhängiger spezialisierter Dienstleister durchführen nicht das Unternehmen, welches berät und implementiert, erklärt Peter Weber, Head of Managed Services Central Europe, Middle East. Die Testdienstleistung vor Ort, Beratung und Managed Services sind eine Domäne von unabhängigen Dienstleistern wie SQS. Hier können die Spezialisten mit ihrem Pfund wuchern: Sie verfügen nicht nur über die bessere Expertise im Testing, sondern können ihren Kunden durch Near- und Offshoring auch finanziell attraktive Angebote machen. So muss zum Beispiel die Lauffähigkeit der gesamten IT- Landschaft immer wieder mit Integrationstests überprüft werden. Unternehmen fallen diese Notwendigkeiten häufig erst im Live-Betrieb auf. Im Folgeprojekt oder beim nächsten Release-Wechsel ziehen sie dann die Konsequenzen und starten die Testreihen früher beziehungsweise lassen sie von externen Experten durchführen. 40 Prozent Kostensenkung Der stärkste Trumpf von Managed Testing Services liegt sicherlich in ihrem hohen Testautomatisierungsgrad, der normalerweise inhouse nicht zu erreichen ist. Dabei gilt es für die Tester meist, zunächst Prozesse und Testfälle in den Unternehmen nachzuspezifizieren. Diese müssen dann so ausführlich, detailliert und sauber dokumentiert sein, dass sie praktisch jeder automatisiert ausführen kann. Das ist eines der Charakteristika von MTS. SQS geht in allen MTS-Projekten mit einem Global-Operations-Delivery-Modell vor. Hierbei wird in einem ersten Schritt aufgrund von Assessment-Tests zunächst der Handlungsbedarf identifiziert. Dann ermitteln die Testexperten das Einsparpotenzial, verifizieren es anhand eines Pilotprojekts und geben es in einem kundenspezifischen Preismodell an das Unternehmen weiter. Damit ist klar, dass der Dienstleister einen Teil des Projektrisikos übernimmt. Aus unserer inzwischen fast dreijährigen Projekterfahrung mit Managed Testing Services können wir sagen: Sobald die Testautomatisierung greift, amortisiert sich die Anfangsinvestition, resümiert Peter Weber. Zu den weiteren Vorteilen von MTS zählt die Reduktion der Durchlaufzeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Testabdeckung und -qualität. Bei engen Zeitplänen kann SQS zudem schnell und bedarfsgerecht Tester stellen. Last, but not least, sparen MTS durch Offshoring und den Testautomatisierungsansatz mehr als 40 Prozent über eine gesamte Projektlaufzeit von drei bis fünf Jahren ein. Die Kunden profitieren dabei von der Expertise in Testing und Qualitätssicherung (QS), die SQS aufgebaut hat. Hinzu kommt eine penible interne Kontrolle der Arbeiten in den Testcentern zur Sicherstellung einer stets hohen Testqualität. Darüber hinaus verfügen die SQS-Spezialisten über umfassende fachlich-technische Expertise. Sie verstehen sich auf Testen und QS genauso wie auf das Geschäft des Kunden. Strikte Standards Gleichzeitig gilt es, den Kunden in das Testgeschehen zu integrieren. Nicht alle Verantwortlichkeiten und Aufgaben lassen sich über Service Level Agreements (SLA) an den Dienstleister delegieren, einige Steuerungsfunktionen müssen im Unternehmen bleiben, erläutert Weber. So sind MTS sauber in Governance und Kundenprozesse ein zubinden und es sollte vorzugsweise mit Standard-Reportings gearbeitet werden. Außerdem muss ein Ansprech partner (Single Point of Contact) beim Kunden vor Ort installiert sein. Dass Nearshoring oft eine gute Alternative für Offshoring darstellt, zeigt das SQS-Testcenter im sächsischen Görlitz. Seit seiner Eröffnung Anfang 2008 stieg die Mitarbeiterzahl von null auf 70 Anfang Unsere Experten sind fast ausschließlich für Kunden aktiv, die sich für das SQS-Angebot der Managed Testing Services entschieden haben. Hans-Jürgen Kohns, Leiter SQS Testcenter Görlitz Auch die Vorbehalte gegenüber Offshoring-Testcentern schwächen sich laut Weber zunehmend ab: Wer Off- oder Nearshoring bereits aus der Software-Entwicklung kennt, den muss man auch beim Testen nicht mehr überzeugen, allenfalls noch in Sachen Datenschutz und -sicherheit. Und eventuell vorhandene letzte Zweifel hat bisher immer ein Besuch vor Ort in den Testcentern in Görlitz, Durban oder Kairo ausgeräumt. Dort können Kunden sich von der Qualität der Arbeit, des Gebäudes, der Infrastruktur und nicht zuletzt der Mitarbeiter ein Bild machen. Und Sprachprobleme gibt es übrigens auch in Kairo keine. Eine unserer ägyptischen Mitarbeiterinnen hat gar einen waschechten Wiener Akzent!

9 14 strategie Strategie 15 Als Alternative zu einem kompletten Outsourcing erfreuen nitions untermauern die Gartner-Experten Gilbert van sich Managed Services sowohl bei mittelständischen als der Heiden und Frances Karamouzis diese Einschätzung: auch bei großen Unternehmen wachsender Beliebtheit. Testing-Services sind sehr gefragt aufgrund zusätzlicher Denn auf diese Weise lassen sich gezielt einzelne Aufgaben Einsparungen, höherer Qualität und reduzierter Time-to- wie etwa Serverbetrieb oder Applikationsmanagement an Market. Im Rahmen ihrer Untersuchung haben sie Ma naged spezialisierte externe Dienstleister auslagern. Dabei defi- Testing Services genauer unter die Lupe genommen und Frances Karamouzis, Gilbert van der Heiden, nieren Service Levels Leistungsumfang und Verantwort- Erkenntnisse sowie Empfehlungen für Nutzer formuliert. Gartner Research: Gartner Research: lichkeiten des Service Providers, während die Kontrolle Testing-Services sind Mit Cloud Computing etwa über IT-Strategie und -Architektur oder Governance im eigenen Unternehmen verbleibt. In ihrem IT Services Western & Eastern Europe Forecast, erwarten die Experten von Gartner eine Steigerung des gesamten Marktvolumens für IT-Services um 6,5 Prozent von 164,4 auf 175,2 Milliarden US-Dollar. Markt für Software-Testen wächst bis 2013 um 9,5 Prozent jährlich aufgrund zusätzlicher Ein sparungen sehr gefragt. zieht auch das Infra structure Testing stark an. Im operativen Betrieb ( Run ) stehen schließlich Wartung Software-Testen: 2013 ein Marktvolumen von mehr als 56 Milliarden US-Dollar weltweit Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz von Testing- Services ist danach ein umfassendes Verständnis in den Unternehmen über den Umfang der Leistungen, um eine realistische Erwartungshaltung zu schaffen und eindeutige Vertragsvereinbarungen zu definieren. So lassen sich auch die Identifizierung und das Management von Risiken (Maintenance) und Management Services im Mittelpunkt. Die Provider bieten diese Dienste meist in ihren spezialisierten Test-Centern auf der Basis von Service Level Agreements (SLAs) an. Wahlweise stellen die Dienstleister Anwenderunternehmen ihre Testcenter auch im Hosting-Modus zur Verfügung, sodass diese die Tests außer Haus durchführen erleichtern. Denn die Zahl der Testing-Services, die von und die Investition in dedizierte Infrastruktur und Tools Analysen von anderen Marktforschungsunternehmen wie Dienstleistern angeboten werden, wächst kontinuierlich sparen können. Frost & Sullivan, die speziell Managed Security Services ebenso wie die Unübersichtlichkeit in den Beschreibungen unter die Lupe nahmen, bestätigen diesen Trend. Managed und Definitionen der Testing-Angebote. So ist es zunächst Dies kommt vor allem für Unternehmen infrage, die regel- Services werden zunehmend interessant für IT-Entscheider. einmal geboten, eine klare gemeinsame Sprache zwischen mäßig wiederkehrende Testaufwände haben, wie sie zum Denn in wirtschaftlich schwierigen Zeiten profitieren Unter- unternehmensinternen und -externen Beteiligten zu finden. Beispiel beim Betrieb großer SAP-Systeme entstehen. Dabei nehmen vor allem von kurzfristigen Kosteneinsparungen müssen regelmäßig neue Updates aufgespielt werden. Die... liegen im Trend sowie hoch standardisierten Prozessen, Tools und Services und das, ohne umfassend in Know-how und IT investieren Grundsätzlich gehört zum Testing jede Art von Validierung und Verifizierung, die der Qualitätskontrolle und -sicherung entsprechenden Tests lassen sich ohne großen Aufwand automatisieren und eignen sich daher besonders gut für die zu müssen. Gleichwohl setzt eine erfolgreiche Auslagerung dienen. So wird sichergestellt, dass die getesteten Elemente Auslagerung an externe Testcenter. immer voraus, dass die unternehmensinternen Prozesse sowohl technisch als auch funktional den definierten Spezi- Managed Services bleiben laut führenden Marktforschern ein Wachstumsmarkt. Insbesondere einen entsprechenden Reifegrad aufweisen und sich daraus ein realistisches Anforderungsprofil für den externen Dienstleister entwickeln lässt. Zu den Managed Services, die überdurchschnittlich wachsen, gehört das Software-Testen. Die Analysten von Ovum fikationen entsprechen und darüber hinaus die Anforderungen bezüglich Parametern wie Compliance, Reporting, Performance und Skalierbarkeit erfüllt werden. Die Testing-Services erstrecken sich über alle drei Abschnitte eines typischen Software-Einführungsprojekts: Design, : Marktanteil der externen Outsourcing-Anbieter von Test-Services steigt von 53 auf 58 Prozent beim Software-Testen ist die Nachfrage nach externen Dienstleistern ungebrochen. prognostizieren für das Testing-Geschäft bis 2013 ein Marktvolumen von mehr als 56 Milliarden US-Dollar weltweit, was im Schnitt einer jährlichen Steigerungsrate von 9,5 Prozent entspricht. Dabei stehen extern erbrachte Tests bei den Anwenderunternehmen hoch im Kurs: Bis 2013 soll laut Ovum der Marktanteil der externen Outsourcing-Anbieter von Testing Services von 53 auf 58 Prozent steigen. Die Build and Run (operativer Betrieb). In der Design-Phase liegt der Fokus auf der Testing-Gesamtstrategie, Geschäftsprozesstests und dem sogenannten Technical Site Testing. Hier werden Qualitätsziele und Maßnahmen festgelegt und funktionale Anforderungen in Testobjekte übersetzt. Die anschließende Build-Phase dient der Definition und Ausführung von Tests in kontrollierten Testumgebungen. Hierbei Mangel an Arbeit dürfte bei den Testing-Providern auf absehbare Zeit deshalb nicht herrschen. Die größten Wachstumspotenziale sieht Gartner-Experte van der Heiden immer noch im breit gefächerten Segment der Applikationstests. Mit der Etablierung von Cloud Computing zieht jedoch auch das Infrastructure Testing stark an. Ferner kommen auf das Unternehmen versprechen sich davon neben signifikanten kommt eine Reihe von Testfällen zum Einsatz, die sich unter Produkt-Testen zusätzliche Herausforderungen zu. Dafür Text: Michael Hermann Einsparungen vor allem kürzere Markteinführungszeiten und hohe Testqualität. dem Oberbegriff Core Testing zusammenfassen lassen. Dazu zählt Gartner vor allem Unit Tests, Integration Testing, sorgt die zunehmend komplexere Software, die in Fertigung, Handel und Telekommunikation verbaut wird. Und System Testing, Performance-oriented Testing (Performance, schließlich gilt es künftig verstärkt, den Anforderungen von In ihrer Analyse Testing Services: Guidelines for Under- Load, Stress), Regressionstests, Nutzerakzeptanztests, Compliance und Zertifizierungen sowohl in Produkten als standing and Using Testing Service Key Terms and Defi- Usability, Backward (Reverse) Compatibility. auch in Applikationen gerecht zu werden.

10 16 Best practices Best practices 17 Testen für den Ernstfall IT-Unterstützung ist für militärische Einsätze längst unverzichtbar geworden. Entsprechend groß ist der Bedarf an systematischer Qualitätssicherung. Hinter der komplizierten Abkürzung TAZ SuTBw verbirgt sich das im IT- ZentrumBw angesiedelte Test- und Auswertezentrum für die Simulationsund Testumgebung der Bundeswehr. Zu den Hauptaufgaben des Dezernats gehören die Kopplung von Simulationen und die Verbindung von virtueller und physikalischer Realität. In der Testumgebung schalten wir beispielsweise Flug- oder Schießsimulatoren und Führungsinformationssysteme zusammen, die über die gesamte Republik in Ausbildungszentren verstreut sind. Wir simulieren damit unter anderem vernetzte IT-unterstützte Einsätze, die in heutigen militärischen Szenarien unverzichtbar sind, erklärt der Dezernatsleiter Oberstleutnant Ernst Artz. Durch die Verknüpfung von realer und virtueller Welt wird die Tauglichkeit der Einsatzkonzepte überprüft. Darüber hinaus dient die SuTBw der Analyse, Planung und Bedarfsermittlung bei IT-Vorhaben. IT-Vorschriften des Bundes Die Notwendigkeit, eine eigene IT- Umgebung für systematische Tests aufzubauen, ergab sich aus der Erfahrung zahlreicher IT-Projekte und nicht zuletzt durch die strikten Vorgaben, die für Bundesverwaltungen und den öffentlichen Bereich gelten. So ist dort für Software- und Systementwicklungsprojekte beispielsweise das so genannte V-Modell XT als Standardvorgehen von der Projektgenehmigung bis zur -abnahme definiert. Die hardwaretechnischen Voraussetzungen für eine leistungsfähige Test umgebung waren von Anfang an gegeben, da im TAZ SuTBw eine große zentrale Server-Einheit mit entsprechend viel Rechenkapazität zur Verfügung stand, die gerade für Prozesse wie Last- und Performance-Tests unbedingt erforderlich ist. Um aber unsere Aufträge zum systematischen Testen gemäß den Anforderungen umsetzen und eine umfassende Testplattform einrichten zu können, mussten wir besonders unser fachliches Know-how ergänzen und uns einen Werkzeugkoffer mit Software zulegen, fasst Oberstleutnant (OTL) Artz die Ausgangslage zusammen. Das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik (IT-AmtBw) sowie das IT-ZentrumBw arbeiten im Bereich der SuTBw mit der auf Test- und Qualitätsmanagement spezialisierten SQS Software Quality Systems zusammen. SQS begann zunächst, das Personal in Lehrgängen auf die methodische und systematische Durchführung von Testverfahren und Best Practices zu schulen sowie die entsprechenden Skills aufzubauen. Das TAZ SuTBw benötigt eine ganzheitliche und zukunftsfähige, das Qualitäts- und Konfigurationsmanagement umfassende Werkzeugsuite. Entscheidende Fähigkeiten sind modularer Aufbau und offene Schnittstellen, sodass die Integration von Werkzeugen unterschiedlicher Hersteller unterstützt wird. Da SQS-TEST /Professional über Schnittstellen die Anbindung weiterer Systeme ermöglicht und alle Aufträge zur Testausführung erteilt, war die Lösung als primäres System für unsere Simulations- und Testumgebung gesetzt, erklärt OTL Artz. Leitstand für Qualität Das Herzstück für die Steuerung aller Testaktivitäten ist die Workbench von SQS-TEST /Professional. Sie bildet sämt liche automatisierte Testprozesse ab, integriert alle Werkzeuge von der einfachen Excel-Tabelle bis zum komplexen Test-Tool und fungiert damit als Leitstand beziehungsweise Cockpit für die Qualitätssicherung. Grundlage für die Implementierung der Workbench ist immer eine Analyse der spezifischen Prozess- und Werkzeugstruktur vor Ort. Auf dieser Basis passten die SQS- Spezialisten die Workbench deshalb auch den individuellen Arbeitsplatzund Werkzeugbedürfnissen des TAZ SuTBw an. Die unterschiedlichen Anwender wie zum Beispiel Projektmanager, Qualitätsmanager und Tester können so ihre jeweiligen Parameter, anhand derer sie Erkenntnisse und belastbare Zahlen (Key Performance Indicators) über den Testprozess abfragen wollen, selbst festlegen. Ein elektronisches Dashboard (vergleichbar einem Armaturenbrett) sammelt, gruppiert und gewichtet die Ergebnisse, visualisiert sie und zeigt in den bekannten Ampelfarben die jeweiligen Testergebnisse an. Die Berichte von SQS-TEST /Professional liefern objektiv ermittelte Kennzahlen und damit eine verlässliche Bewertungsgrundlage für das Tester- gebnis. So tragen sie entscheidend dazu bei, mehr Transparenz und Kontrolle im Risikomanagement zu gewinnen. Zukunftsplanungen Durch die Werkzeugintegration gelingt dem TAZ SuTBw eine optimale Unterstützung des Anforderungs-, Qualitätsund Testmanagements bis hin zum Konfigurationsmanagement. Mithilfe der Werkzeugsuite werden die Mitarbeiter des TAZ SuTBw künftig verstärkt einem Kernproblem vieler IT-Projekte zu Leibe rücken falsch oder unzulänglich definierten Anforderungen. Hier haben wir mit unserer Konfigurationsverwaltung und dem noch aufzubauenden Anforderungsmanagement die Möglichkeit, einzugreifen, da sie eine Nachverfolgbarkeit von den ersten Anforderungen bis zum Testen erlaubt und künftig auch Änderungsmanagement einbeziehen wird, blickt der Dezernatsleiter nach vorn.

11 18 Best practices Best practices 19 Testen für die Gesundheit Nicht zu testen ist bei IT-Systemen im Gesundheitswesen keine Option. Doch wie viel Test ist genug? Die Antwort: so viel wie möglich. Testen entdeckt nicht nur Schwachstellen, sondern stellt auch sicher, dass das System auf Anhieb funktioniert. Und das ist eventuell der kleine Unter schied zwischen Leben und Tod. Die Szene ist inzwischen Standard in jeder Arztserie im Fernsehen: Ein Assistent oder ein Kurier übergibt dem wartenden Arzt einen überdimensionierten Umschlag, den der Arzt öffnet, einen Bogen in Schwarz-Weiß entnimmt, diesen wie mit einer Handbewegung auf den Projektor legt und mit der Diagnose beginnt, während er sein Kinn auf eine Hand stützt. Solch eine Szene wiederholt sich auch in wirklichen Krankenhäusern jeden Tag Tausende Male auf der Welt. Doch Technologie ändert das nun alles, besonders in Nordirland setzte die nordirische Gesundheitsbehörde auf Sectra einen schwedischen Spezialisten für medizinische Systeme und sichere Kommunikation. Sectra sollte die bestehenden Radiologiesysteme erneuern. Mikrofilm sollte durch Computerbildschirme ersetzt werden. Und Telefonleitungen sollten die in die Jahre kommende Tradition ersetzen, Kuriere mit Röntgenbildern durch die Stadt zu schicken. 25 Standorte miteinander verbinden Ein Arzt kann nun eine Aufnahme selbst zu einem anderen Spezialisten senden, um diese mit ihm sofort gemeinsam zu diskutieren, erzählt Aidan Bennett, Programme Director bei Sectra. Die Behörde schrieb einen Vertrag aus, der sich auf alle Radiologiesysteme bezog. Fernseh- und Kinoregisseure mögen den dadurch entstandenen Verlust an Dramatik beklagen. Doch Patienten werden es begrüßen, dass sie ihre Diagnose von einem entfernten Spezialisten schon nach Minuten erhalten und nicht erst nach Stunden oder Tagen. Und die Krankenhäuser freuen sich über das Einsparen von Kosten und Ressourcen. Nachdem Sectra im Oktober 2008 den Zuschlag erhalten hatte, machte sich das Unternehmen daran, die Lösung zu implementieren, welche die Radiologie in 25 nordirischen Krankenhäusern nicht nur automatisieren, sondern auch miteinander verbinden sollte. Um sicherzustellen, dass die Anwendung auch hielt, was sie versprach und auch in Zukunft halten würde, schrieb Sectra das Testen separat aus. Unter den Angeboten fiel die Wahl schließlich auf SQS Software Quality Systems nicht nur wegen des Preises, sondern auch weil das Unternehmen alle benötigten Tests durchführen konnte. Sind digitale Bilder einmal erfasst, müssen sie auch langfristig verfügbar sein, meint Bennett. Während der Sinn des Testens in vielen Branchen angezweifelt werde, stelle im Gesundheitswesen das Testen auch sicher, dass eine Diagnose die richtige ist. Deshalb geht es bei uns nicht ohne Testen. Wir brauchen 100 Prozent Sicherheit. Falls das System nicht perfekt gelaufen wäre und wir dies nicht auch hätten nachweisen können, hätte die Aufsichtsbehörde einer Inbetriebnahme niemals zugestimmt. Doch Sectra verlässt sich nicht nur auf das Testen, sondern liefert die Anwendung auch in kontrollierten Schritten aus. Weniger als ein Jahr nachdem das System an den Start gegangen war, lief es zunächst in fünf Krankenhäusern. Einen Monat später waren sieben weitere online. Weitere sechs Häuser installieren es im Frühling Niemand hat jemals mehr als zehn Krankenhäuser gleichzeitig an solch ein System angeschlossen, berichtet Bennett. Deshalb waren die Last- und Performance-Tests durch SQS mit erfolgsentscheidend. Sectra stellte mit ihnen sicher, dass mehr als 200 Anwender gleichzeitig mit dem System arbeiten können, ohne bei Eingaben länger als drei Sekunden warten zu müssen. Vier mal neun SQS führte auch das Testen durch, welches die reibungslose Einsatzbereitschaft des Systems im Betrieb überprüfte, so Bennett. Letztlich musste es vom ersten Röntgenbild an perfekt arbeiten was dann auch der Fall war. Die Tester fanden nur wenige Probleme. Erleichtert sahen wir, dass es kaum Fehler gab. War das Testen deshalb eine Zeitverschwendung? Nein, denn wir hatten nun die Sicherheit, dass das System reibungslos arbeitet. So hatten alle Beteiligten eine gut dokumentierte Absicherung, die auch zum Vertrauen des Kunden und der Endanwender beitrug. Die Pfund an Testbudget mögen wie Peanuts erscheinen gegenüber einem Gesamtvertrag von 35 Millionen Pfund und einer Laufzeit von zehn Jahren. Doch selbst diese Investition wurde noch von einigen angezweifelt, vor allem da ein halbes Dutzend Tester keine katastrophalen Fehler fand. Wir haben es hier mit einer technologisch hochmodernen Lösung zu tun, und das in einer der weltweit bisher größten Installationen. Natürlich mussten wir deshalb ein Maximum an Tests fahren, sagt Bennett. SQS ist aus diesem Grund auch immer dabei, wenn wir ein neues Krankenhaus anschließen. Sobald die Lösung im Oktober 2010 voll ausgerollt ist, wird das System rund 400 Bildschirme und fast 200 Computer in ganz Nordirland umfassen. Die Röntgenbilder und die damit verbundenen Diagnosen liegen dabei in zwei Rechenzentren im Herzen Belfasts. Jedes Bild ist zweimal abgespeichert, unter anderem in einem Back-up-System, das dauerhafte Verfügbarkeit sichert. Und wenn Aidan Bennett auf Verfügbarkeit zu sprechen kommt, erwähnt er, dass die Ärzte auch in Instandhaltungsphasen nicht auf den Einsatz des Systems warten müssen. Sectra sei unnachgiebig, wenn es um das Vier-mal-neun - Prinzip seines neuen Gesundheitssystems gehe: Die Anwendung muss 99,99 Prozent der Zeit verfügbar sein. Seit der Inbetriebnahme hatten wir nicht eine Sekunde an ungeplanter Ausfallzeit. Testen für die Gesundheit

12 20 Best practices Best practices 21 Cloud Computing: Was kann die IT vom Bäcker lernen? Heinz Bons ist Mitbegründer und ehemaliger Vorstand der SQS Software Quality Systems. In seiner Rolle als Dr. Q beantwortet er zusammen mit Dr. Frank Simon von SQS Research & Innovation aktuelle Fragen zur Software-Qualität. Das Bäckereigewerbe schaut auf eine jahrtausendealte Tradition zurück: Früher fügten die Meister die Zutaten nach geheimen und durchaus stark tagesabhängigen Rezepten zusammen. So kamen die Brote keineswegs einheitlich aus dem Ofen und variierten in ihrer Qualität stark. Später differenzierten sich die Teilaufgaben immer weiter aus. Windmühlen beispielsweise spezialisierten sich auf das Mahlen von Getreide und erreichten dadurch einen hohen Automatisierungsgrad. Heute sind die meisten Bäckereien hoch industrialisierte Betriebe, die Backmischungen oder gar Fertigteige in der Regel von externen Zulieferern beziehen und dank des standardisierten Vorgehens eine stabile und gezielt steuerbare Qualität ihrer Produkte erreichen. Was kann die IT von dieser langjährigen Entwicklung lernen? Die Rolle des Bäckers als Hersteller und Verkäufer eines Produkts lässt sich durchaus mit der Rolle eines IT- Providers vergleichen nur dass das IT-Unternehmen eben Software-Produkts erstellt beziehungsweise vertreibt. Der gesamte Entwicklungsprozess rund um die Produktentwicklung, seien es Brot oder IT-Produkte, kann aus der Sicht der Industrialisierung beschrieben werden. Sie ist vor allen Dingen durch die folgenden drei Schritte gekennzeichnet: 1_ Modularisierung, Spezialisierung und Wiederverwendung 2_ Standardisierung und Automatisierung 3_ Kontinuierliche Verbesserung Es ist wichtig, zu erkennen, dass diese Schritte aufeinander aufbauen, also streng sequenziell zu durchschreiten sind. Ohne eine Modularisierung ist zum Beispiel nicht an Standardisierung zu denken. Sind diese Schritte nur unvollständig vollzogen, kann es Probleme geben: T-Mobile etwa nutzte für seinen Kundenservice SideKick eine Microsoft Cloud, um dort die Daten seiner mobilen Anwender abzulegen. Die Cloud kann die höchste Stufe der Industrialisierung darstellen: Sie ist spezialisiert, erlaubt Wiederverwendung, ist automatisiert und in Maßen auch standardisiert. Und trotzdem gab es für T-Mobile große Probleme. Denn es zeigte sich nach einem System-Black-out, dass es in dieser Cloud kein Back-up gab. Hunderttausende Kunden verloren dadurch im November 2009 unwiederbringlich ihre Mobilfunkdaten. Was lief falsch? Was macht der Bäcker besser als T-Mobile? Ein Grund für die vielen aktuellen Probleme in IT-Clouds liegt in der teilweise im Vorfeld unvollständigen Abarbeitung der notwendigen Industrialisierungsschritte, und zwar vor der Cloud-Verwendung. Bleibt dies unvollständig, droht ein Fiasko, wie es T-Mobile erleben musste. Im ersten Schritt ist zu prüfen: Gibt es eine vollständige und wiederverwendbare Modularisierung der Prozessschritte, die notwendig sind, um ein Produkt auszurollen? Schritt zwei legt fest: Lassen sich diese Prozessschritte so weit standardisieren, dass eventuell eine Automatisierung angegangen werden kann? Schritt drei schließlich erlaubt, auf Basis der Standards und Automationen, zwischen verschiedenen Zulieferern auszuwählen. Ohne diese Qualitätskriterien bliebe bereits die Selektion des entsprechenden Cloud-Providers ein riskantes Spiel mit dem Zufall. Im Fall von T-Mobile ist offensichtlich auf dem Weg durch diese drei Schritte die Notwendigkeit eines Back-ups für das Wiederherstellen der Daten nach einem Systemausfall verloren gegangen. Bei Problemen mit Cloud Computing sind diese also selten in der Cloud selbst zu suchen. Vielmehr ist entscheidend, inwieweit Cloud-Anbieter- und -Nutzer ihre Prozesse im beschriebenen Sinn ausreichend industrialisiert haben. Die drei skizzierten Industrialisierungsschritte können Unternehmen dabei als sogenannte Quality Gates dienen. Die mit diesen Checkpoints verbundenen Fragen überprüfen, ob ein Unternehmen die notwendigen Kriterien der Modularisierung, Spezialisierung, Wiederverwendung, Standardisierung, Automatisierung und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess aufweist. Wer beim Passieren dieser Quality Gates einzelne Fragen noch mit Nein beantworten muss, sollte mit Cloud Computing vielleicht lieber noch etwas warten. Wenn Qualität fehlt 30 Millionen EC-Karten fehlerhaft Auf die deutschen Finanzinstitute kommen wegen des Jahr-2010-Fehlers bei EC- und Kreditkarten möglicherweise Belastungen in Millionenhöhe zu. ( ) Längerfristig betroffen seien so zitiert das Handelsblatt Insider vermutlich vor allem jene Kunden, die EC- oder Kreditkarten im Ausland einsetzten: Hier haben wir ein Riesenthema, hieß es. Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Dienstag mitgeteilt hatte, sind allein bei Sparkassen und Landesbanken rund 20 Millionen der rund 45 Millionen ausgegebenen EC-Karten und rund 3,5 Millionen der acht Millionen Kreditkarten wegen des Fehlers nur eingeschränkt nutzbar. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken waren nach Angaben einer Verbandssprecherin rund vier Millionen der etwa 27 Millionen EC-Karten betroffen. Dem Bundesverband deutscher Banken (BDB) zufolge sind bei den privaten Banken rund 2,5 Millionen EC- und Kreditkarten betroffen. Die Institute haben insgesamt knapp 22 Millionen solcher Karten ausgegeben. Laut DSGV ist bei den betroffenen Karten eine durch Lieferanten programmierte Software fehlerhaft und dadurch nicht in der Lage, die neue Jahreszahl 2010 korrekt zu verarbeiten. Viele Bankkunden sind daher derzeit auf Bargeld vom Schalter angewiesen, am Automaten können sie kein Geld abheben. Quelle: spiegel.de vom

13 22 TRENDS TRENDS 23 zu Geschäftsanwendungen, die prä- stellt eine prestigeträchtige Aufgabe Infrastruktur. Der Offshore-Dienstlei- zise definierte Testschritte aufweisen, für Testdienstleister wie SQS Software ster muss über sämtliche High-End- Spiele punktgenau testen betritt ein Tester bei einem Spiel ein Universum, in dem alles passieren kann. Er muss Möglichkeiten durchtesten, die er in ihrer Vielzahl unmöglich auflisten kann. Bei einer Business- Applikation wünscht man sich, dass eine Transaktion so einfach und schnell wie möglich erfolgt. In Spielen hingegen nicht: Nur ein gewisser Schwierigkeitsgrad hält das Interesse des Spielers aufrecht. Auch diese Dramaturgie muss der Spieletester prüfen. Die verschiedenen Spielegenres Action, Sport Quality Systems dar. Online-Glücksspiele müssen die Richtlinien von Aufsichtsbehörden wie der Alderney Gambling Control Commission, der Malta LGA oder der Isle of Man Gambling Commission erfüllen, bevor sie online gehen können. Dieses Pre-Release-Testen und auch die nach Veröffentlichung durchgeführten Tests und Audits zielen darauf ab, ein sicheres und geschütztes Spielen sowie die Fairness der Spiele sicherzustel- Hardware sowie PCs und Konsolen aller wichtigen Originalhersteller verfügen. Auch muss die Infrastruktur Fragen der IP-Sicherheit und Vertraulichkeit berücksichtigen, über welche die Spieleanbieter am meisten besorgt sind. Die Kunden benötigen einen Überblick über die Offshore-Aktivitäten über Zeitzonen hinweg, sodass ausgereifte Offshore-Bereitstellungsprozesse mit aussagekräftigen Dashboards unabdingbar sind. oder Strategie haben alle ihre eige- len. Für SQS sind die Beziehungen Das Spielegeschäft kann starken sai- nen Testanforderungen. Diese muss zu den Konsolenherstellern und den sonalen Schwankungen unterworfen ein Spieletester kennen. Man kann Glücksspielaufsichtsbehörden beim sein, wenn etwa neue Versionen noch sich die Herausforderung beim Testen End-to-End-Testen von entscheidender vor Thanksgiving (in den USA) oder Spiele sind Big Business. Da sie enorm viel Geld umsetzen, kommen Fehler teuer zu stehen. Und weil es keine Korrektur- Updates gibt, muss ein Spiel von Anfang an richtig laufen. Text: Gireendra Kasmalkar, SQS Indien Videospiele haben wie Filme zum len wie die Sony Playstation 3 oder die troller auskommt. Dennoch: Spiele sind Teil Budgets von mehreren Millionen Xbox 360 von Microsoft die leistungs- nach wie vor Unterhaltung und deshalb Dollar. Bei Online-Kasino- und -Glücks- stärksten Grafikprozessoren. Mathema- ist das künstlerische Element wichtiger spielen fließen riesige Geldmengen, tik- und Physik-Engines, numerische als die Technologie. weshalb sie streng reguliert sind. Der Strömungsmechanik und künstliche Umsatz im weltweiten Software-Markt für Videospiele hatte 2009 ein Volumen von 46,9 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 erwirtschafte- Intelligenz lassen einen Autounfall absolut realistisch erscheinen. Zudem hat der innovative Bewegungssensor der Nintendo Wii den Spielemarkt in Herausforderungen beim Testen eines Massen-Multiplayer-Online-Rollenspiels (MMORPG) leicht vorstellen, wenn man die mehreren Millionen Abonnenten, die sich an solchen Spie- Bedeutung. Darüber hinaus müssen Online-Spiele wie jede andere Internetanwendung Last-, Performance- und Sicherheitstests unterzogen werden. vor Weihnachten veröffentlicht werden sollen. Aus diesem Grund sind Kunden sehr dankbar für flexible Lösungen, die auf eine stark schwankende Nachfrage te die Filmindustrie Hollywoods in den den letzten Jahren revolutioniert. Und Diese Kombination macht das Testen len beteiligen können, vor Augen hat. Last, but not least, existieren wegen reagieren können. Aber in erster Linie USA 10,6 Milliarden Dollar. Die Erlöse die Zukunft wird noch spannender, von Spielen zu einer ziemlich komple- Außerdem verändert sich die Demogra- des enormen Wettbewerbsdrucks in wollen die Kunden nur eins wie es von Online-Glücksspielen betrugen im fie der Computerspieler, was wiederum der Spieleindustrie enge Zeit- und Bill Marshall vom britischen Spieleher- selben Jahr weltweit 22,7 Milliarden Lokalisierungstests erforderlich macht. Budgetvorgaben für diese komplexen steller Blue Square Ltd. formuliert hat: Dollar. und geschäftskritischen Tests. Auch SQS hat maßgeschneiderte Prozesse Die großen Originalhersteller wie deshalb hat sich die Branche nach Off- erstellt, die zu unseren Geschäftszielen Technologie und Kunst Microsoft, Sony und Nintendo haben strenge Richtlinien für die auf ihren shore-lösungen für diese Herausforderung umgesehen. passen und die Qualität unseres Software-Entwicklungszyklus verbessern. Allein diese Zahlen sind schon beein- Konsolen laufenden Spiele festgelegt. Das Entscheidende ist Qualität. druckend noch mehr sind es die Technologien, die in der Spieleindustrie zum Alle Spiele müssen im Test diese Richtlinien erfüllen, um bei den Herstellern Die Offshore-Lösung Einsatz kommen. Um fotorealistische akzeptiert und auf den Markt gebracht Auch wenn Offshore-Testen Kosten Bilder zu bekommen, die zum Beispiel zu werden. Solch eine Hürde gleich senkt und eine schnelle Time-to-Mar- jeden einzelnen Grashalm auf einem denn Microsoft führt noch 2010 seine xen Aufgabe. Man testet das erwartete beim ersten Mal zu nehmen ist äußerst ket schafft, bringt es einige zusätzliche Fußballplatz zeigen, verwenden Konso- Natal-Technologie, die ohne einen Con- Erlebnis der Spieler. Im Unterschied wichtig für die Spieleanbieter und Aufgaben mit sich, beispielsweise die

14 24 TRENDS trends 25 Wohin fließen die IT- Literaturtipp Investitionen 2010? Geschichten der Globalisierung QUALITY fragt Entscheider antworten Rudolf van Megen ist CEO der SQS Software Quality Systems AG Dr. Thomas Mangel ist Vorstandsvorsitzender der Postbank Systems AG Wer darf zuerst ins Flugzeug steigen und was hat das mit dem Online-Check-in zu tun? Welche Rolle spielt Bangalore bei Animationsfilmen, die in kalifornischen Studios für Walt Disney produziert werden? In Thomas Wer meint, in Krisenzeiten könne man an Stellen sparen, bei Die Investitionen der Postbank Systems werden vor allem L. Friedmans Schmöker Die Welt ist flach tummeln denen man vielleicht nicht merkt, wenn man einfach nichts durch den Lebenszyklus ihrer Standardsoftware-Systeme ge- sich Hunderte solcher großen und kleinen Geschichten. tut, liegt falsch: Ein wachsender Anteil der IT-Investitionen trieben. Seit dem Jahr 2000 haben wir mehrere Weichen in Sie machen anschaulich, wie die informationstechnische fließt in Qualitätsmanagement, -sicherung und Testen. Neun Richtung Standard gestellt zum Beispiel mit der Einführung Revolution derzeit fast alles umwälzt, was uns im Busi- Prozent Wachstum pro Jahr sagen die Analysten von Ovum eines SAP-Systems oder dem Bau einer Multikanalarchitektur. ness, aber auch im Alltag vertraut war und unveränderbar Krisenzeiten sind Sparzeiten. diesem Markt bis 2013 voraus. Dies ist signifikant mehr als das Wachstum des IT-Markts allgemein. Differenziert man diese Insofern müssen wir nicht die Kosten eines Reengineerings stemmen, wie dies etwa bei Legacy-Systemen der Fall ist. Viel- erschien. Das galt im vergangenen Jahr auch Zahlen weiter, zeigt sich, dass vor allem Managed Testing Services ein starker Treiber sind. Die jährlichen Wachstumsraten mehr stellen wir uns immer wieder die Frage: Wann gehen wir auf die nächste Version? Wann machen wir das nächste Up- Friedman steht mit seiner populären Einführung in das Thema Globalisierung & Co. in bester amerikanischer für die IT. Die entscheidenden Schlagworte hießen Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Jetzt, fallen hier laut der Marktforscher von PAC durchgängig zweistellig aus besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Großbritannien und Skandinavien legt Test-Outsourcing nicht ganz so dramatisch zu. Dort sind die Märkte jedoch auch schon wesentlich gesättigter als in Mitteleuropa. date? Solche Entscheidungen bestimmen unsere Investitionsplanung. In diesem Jahr führt die Postbank Systems etwa ein Update auf die Business-Services-Plattform von SAP durch. Diese Orientierung am Lebenszyklus unserer Systeme bringt uns auch technologisch immer wieder auf den neuesten Stand. Journalistentradition. Er macht all die Umbrüche in Technologie und Wirtschaft verständlich und transparent. Zwar stapelt der Untertitel ein wenig hoch, der eine Geschichte des 21. Jahrhunderts verspricht. Doch das macht nichts. Denn selbst bei jenen, die an der derzei- da die Wirtschaft verhalten aufatmet, wächst der Investitionsspielraum wieder. Wohin lenken die Entscheider ihre IT-Investitionen im laufenden Jahr? QUALITY hat nach ge fragt. Das jährliche Marktwachstum für Managed Testing Services fällt durchgängig zweistellig aus In Sachen Software-Testen besonders investitionsfreudig sind laut Analysten Unternehmen aus Telekommunikation, Logistik, Handel und öffentlicher Verwaltung. Sie wählen dabei Darüber hinaus investieren wir regelmäßig in die Umsetzung regulatorischer Anforderungen. In diesem Jahr handelt es sich dabei insbesondere um Themen des Verbraucher- und Datenschutzes sowie der Eigenkapitalhinterlegung. Vor allem der Lebenszyklus unserer Standardsysteme bestimmt unsere Investitionsplanung tigen IT-Revolution beteiligt sind, dürfte das Buch noch für so manches Aha-Erlebnis sorgen. Hervorragende Anekdoten, die in geschäftlichen Meetings für Auflockerung sorgen, bietet es auf jeden Fall. Thomas L. Friedman: Die Welt ist flach. Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts. Frankfurt/Main (Suhrkamp) 2008, 15, verstärkt Testdienstleister, die sich durch eine ganzheitliche Betrachtung der Unternehmensprozesse von ihren Mitbewer- Bezüglich Software-Qualitätssicherung und -Testen führen bern unterscheiden, indem sie neben dem Test- auch Busi- wir im laufenden Jahr ein Pilotprojekt des testfallgetriebenen ness- und Branchen-Know-how mitbringen. Denn was nützt Sourcings durch, in dem wir das Testen eines Frontends es, die Verantwortung für das Software-Testen zu erhalten, und der dahinterliegenden Middleware auslagern. Des Wei- wenn man die Geschäftsprozesse nicht versteht? teren fließen Mittel in den Ausbau unserer Testmethodik. Der Schwerpunkt liegt dabei auf risikobasiertem Testen. Und Neben diesen allgemeinen Trends stehen aktuelle Themen im schließlich treiben wir die Testautomatisierung weiter voran, Mittelpunkt: Dazu gehören Cloud Testing, die qualitative Absi- um eine noch höhere Effizienz und Testabdeckung zu errei- cherung der Migration nach Windows 7 oder agiles Qualitäts- chen. Denn dies ermöglicht es uns letztlich, mehr Projekte management als Pendant zu agiler Software-Entwicklung. durchführen zu können.

15 26 Trends trends 27 Architekturen und SOA Fünf Regeln für den Erfolg Faktor. Diesbezüglich stellt die QS sicher, dass die Architekturbeschreibung mit den im jeweiligen Kontext vorhandenen Werkzeugen bearbeitet und zwischen den einzelnen Tools bestmöglich ausgetauscht werden kann. Selbst auf dieser sehr einfachen Ebene zeigt die Praxis, dass viele Projekte Kardinalfehler machen: etwa eigene, nicht standardisierte Notationen erarbeiten oder die Architektur so ablegen, dass sie kaum mehr geändert werden kann. Diese Anforderungen sind natürlich auch an SOA-Architekturen zu stellen. Fakten statt Fantasie Fünf Regeln für eine erfolgreiche SOA Architekturen als Grundlage einer SOA können ein wichtiges Hilfsmittel sein, wenn vor allem folgende fünf Regeln eingehalten werden: Identifikation der geeigneten Architekturmenge: Denn es gibt mehrere Architekturen für ein System, die bestimmte Sichten realisieren (sogenannte Architektursichten ). Service-orientierte Architekturen (SOA) wurden in den letzten Jahren als Wundermittel gehandelt. SOAs konnten häufig sogar fertig von der Stange gekauft werden. Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass zahlreiche Projekte nicht die erhofften Ergebnisse erzielten. Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren? Die Burton-Group-Analystin Anne Thomas Manes spitzte im vergangenen Jahr die Enttäuschung über Service-orientierte Architekturen (SOA) zu: SOA ist tot. Stellen Architekturen als verallgemeinertes Konzept also überhaupt einen signifikanten Wert dar? Die Antwort lautet weiterhin Ja allerdings nur, wenn die Qualität der verwendeten Architekturen systematisch gesichert ist. Doch was sind Architekturen genau? Sie stellen grundlegende Organisationen eines Systems aus verschiedenen Komponenten dar sowie deren Beziehung zu anderen umgebenden Systemen. Darüber hinaus beschreibt eine Architektur auch das Design und die Entwicklungsprinzipien, welche ein System ausmachen. Architekturleitfaden für die wehrtechnische Industrie Im Februar 2010 hat Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) nach knapp zweijähriger Arbeit den Leitfaden Architekturentwicklung in der wehrtechnischen Industrie vorgelegt. Unter Mitarbeit von SQS Software Quality Systems Text: Dr. Frank Simon, SQS-Gruppe Die syntaktische Qualitätssicherung (QS) von Architekturen ist die einfachste Ebene und betrachtet die einzelne Architektur, unabhängig davon, welches System und welches Kriterium ihr zugrunde liegt. Hier prüfen die Qualitätssicherer neben der Existenz einer Architekturdokumentation selbst diese fehlt teilweise vor allem die Verständlichkeit und Konsistenz der verwendeten Notation. Diese folgt bestenfalls einem etablierten Standard wie zum Beispiel der Unified Modeling Language (UML). Darüber hinaus gilt es, die Wartbarkeit der Architekturdokumentation zu prüfen. Architekturen in Grafikprogrammen oder Powerpoint erfüllen diese Anforderungen zum Beispiel nicht. Schließlich ist die Portierbarkeit der Architekturdokumentation ein wichtiger entstanden, bildet das Papier nun die gemeinsame Arbeitsgrundlage für die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Industrie im Themenfeld von Architekturen. Download unter: ArchitekturentwicklungInDerWtIndustrie.pdf Die semantische Ebene der Architektur-QS adressiert das Zusammenspiel einer konkreten Architektur mit dem realen System. Konkret: Existiert für jedes Objekt der Architektur ein entsprechendes Objekt im realen System und umgekehrt? Passen beide nicht zusammen, ist die Architektur entweder veraltet oder häufiger entstammt dem Wunsch und der Fantasie des Erstellers. Wenn die Architektur diesen Test bestanden hat, ist bereits hier eine Evaluation mit der Unternehmensstrategie möglich. Es kann also geprüft werden, ob die Architektur die Strategie bestmöglich unterstützt beziehungsweise wo Schwachstellen existieren. In der Praxis fehlt diese QS häufig. In solch einem Fall sind Architekturen mehr das Ergebnis von Wünschen, die damit lediglich darstellen, wie die konkrete Struktur einmal sein könnte eine Situation, die auch im Umfeld von SOA auftritt: tolle SOA-Bilder, die nur wenig mit der Realität zu tun haben. Die strategische Ebene der Architektur-QS schließlich adressiert das erste Mal wirklich den Charakter einer SOA, indem sie die Gesamtarchitektur (bestehend aus den vielen Einzelarchitekturen) einem umfassenden Check unterzieht. Anhand unterschiedlicher Systemausschnitte und Sichten darauf wird geprüft, ob die unterschiedlichen Architekturen aufeinander abbildbar sind und die so entstehende Kombination die übergreifende Geschäftsstrategie unterstützt. Dieser Schritt macht jedoch erst Sinn, wenn die beiden vorherigen Ebenen erfolgreich durchlaufen worden sind. Die Vielfalt der notwendigen Qualitätssicherungsschritte spricht allerdings nicht gegen, sondern für Architekturen. Erst eine solche Architekturanalyse unter strategischen Aspekten kann Risiken im realen Umfeld von Unternehmen aufdecken seien es Mängel in der Ablauforganisation oder einfach nur Terminvereinbarungen über das Internet. Insofern stellen Architekturen ein wertvolles Hilfsmittel dar, um die bereits existierenden Prozesse und Systeme einer strategischen Analyse zu unterziehen und fortlaufend zu verbessern. Man spricht daher teilweise auch schon von der Methode Architektur. Syntaktische QS jeder Architektur: Vorgabe von Notationsstandards, Verarbeitungswerkzeugen und Architektur- Templates. Semantische QS jeder Architektur: Eine Architektur hat nur dann einen Wert, wenn ihre Beschreibung auch konform mit der Realität ist. Strategische QS aller Architekturen: Hier gilt es, die Synchronisierbarkeit der einzelnen Architekturen und ihr Zusammenspiel mit der Geschäftsstrategie zu überprüfen. Dieses Vorgehen unterstützt zum Beispiel die etablierte Architecture Tradeoff Analysis Method (ATAM) des Software Engineering Institute (SEI). Verantwortung für Architekturen: All diese Aufgaben müssen sowohl für Inhouse-Entwicklungen als auch für beauftragte Projekte sichergestellt werden. Es ist die Aufgabe des Qualitätsmanagements innerhalb eines Unternehmens, Architekturen wie andere Artefakte auch als schützenswerte Objekte zu verstehen und zu pflegen. Viele gescheiterte SOA-Projekte haben ihren Ursprung im Ignorieren dieser Anforderungen. Dies kann allerdings nicht dem jeweiligen SOA-Konzept selbst zur Last gelegt werden. SOA ist insofern nicht tot. Erfolgsentscheidend ist vielmehr eine ausreichende Sensibilität für Architekturen insgesamt.

16 28 EVENTS Events 29 Startschuss für Seminare im Fokus TrainingFLEX: SQS schnürt Seminarpakete mit Sonderpreisen SQS bietet ab sofort Seminare auch im Paket an. Training- Die derzeit verfügbaren Seminarpakete auf einen Blick: Paket Seminar Laufzeit Die IT-Konferenz iqnite feiert vom 27. bis 30. April 2010 Premiere im CCD FLEX bündelt thematisch miteinander verwandte und aufeinander aufbauende Trainings zu kostengünstigen Komplettpaketen. Wer diese anstelle der einzelnen Seminare bucht, spart zum Teil mehr als 16 Prozent. So hat SQS zum Beispiel ihr vielfältiges Angebot der Certified-Tester-Ausbildungen nach den Standards des ISTQB in Seminarpakete gegossen. Sie orientieren sich an den bisher schon beliebten Kombina- ISTQB Bronze ISTQB Silber ISTQB Gold 1 Foundation Level 1 Praxistag 1 Foundation Level 1 Praxistag 1 Advanced Level-Seminar 1 Testmanager 1 Test Analyst 1 Technical Test Analyst 12 Monate 18 Monate 24 Monate Congress Center Düsseldorf. Der Kongress für IT-Fach- und Führungskräfte ist Nachfolger der bisherigen Software & Systems Quality Conferences. DIE KEYNOTES Gilbert van der Heiden (Gartner): The Business Value of Testing tionen der Schulungsteilnehmer. Prinzipiell besteht die Möglichkeit, im Rahmen von TrainingFLEX alle von SQS angebotenen Seminare in Pakete mit Sonderkonditionen zu bündeln. Solche maßgeschneiderten Zusammenstellungen können Unternehmen für ihre Mitarbeiter vereinbaren. Weitere Informationen zu TrainingFLEX bietet: ISTQB Platinum SQM Software Quality Manager / Paket I SQM Software Quality Manager / Paket II Testmanager- Paket 1 Testmanager 1 Test Analyst 1 Technical Test Analyst 3 Praxistage 1 Foundation Level 1 CRE 1 Testmanager oder 1 Test Analyst 1 Foundation Level 1 CRE 1 intccmtm oder 1 isqi CPPM oder 1 ISSECO (ohne TM und TA) 1 Foundation Level 1 Testmanager 1 Kennzahlen für Testmanager 1 Aufwandsschätzung für Testmanager 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate Volker Wilhelmi (Daimler): Elektronische Systeme im Kfz Manfred Klunk (Kassenärztliche Vereinigung Bayern): Turbulente Zeiten im Gesundheitswesen Internationale Events Prof. Christian Johner (Institut für IT im Gesundheitswesen): Legal Requirements for the Verification and Validation of Healthcare Applications iqnite, Düsseldorf Dr. Bill Curtis (CISQ): The Consortium for IT Software Quality (CISQ) Monish Mishra (Wipro Technologies), Rudolf van Megen (SQS): Testing 2010: A Comparison between Germany and International Markets AFCEA, Bonn iqnite, Genf iqnite, Zürich MedConf, München Detlef Exner (DB Systel): Industrialisation of Software Development and Run/Production at Deutsche Bahn iqnite, Wien it-sa IT Security Messe, Nürnberg Mehr Informationen zu den Events bietet:

17 30 Meine Stadt meine stadt 31 Stadt der sprechenden Autos Sind es nun 20 oder gar 25 Millionen? Keiner weiß so genau, wie viele Einwohner Kairo derzeit hat. Nur eines ist sicher: In wenigen Jahren werden es noch ein paar Millionen mehr sein. Auch in anderer Hinsicht kann es die ägyptische Hauptstadt mit den derzeit dynamischsten Regionen der Welt aufnehmen. Bilder: Ben Knabe Dem Augenschein nach ist die Stadt nur ein paar Steinwürfe entfernt. Und doch herrscht weitgehend Ruhe auf der Nil-Felucca, einem jener traditionellen Holzboote mit dem großen weißen Segel. Nur von einem entfernt tuckernden und bunt beleuchteten Hochzeitsschiff weht ein wenig Musik herüber. Der Unterschied könnte kaum größer sein: Wer zuvor den Verkehr der Kairoer Innenstadt erlebt hat und auf einer Fe lucca seine Nilfahrt beginnt, meint eine andere Welt zu erleben. Die alltägliche Welt zwischen Autos, Taxis und Bussen mag fremden Augen zunächst chaotisch erscheinen. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich das Getümmel als ein wohlorganisiertes Ganzes. Wo Ampeln, Fahrstreifen oder Verkehrsschilder an ihre Grenzen stoßen, improvisieren die Auto- und Motorradfahrer ohne Unterbrechung durch Hand- und Hupzeichen. Diese warnen die zahlreichen Mitfahrer nicht nur. Sie bilden vielmehr eine weit ausdifferenzierte Sprache. Zweimal kurz gehupt bedeutet: Achtung, hier komme ich. Dann existieren natürlich diverse Abstufungen von Schimpfwörtern. Aber auch ein nettes Danke lässt sich autoakustisch darstellen. Oder der Fahrer schweift gedanklich ab und hupt der gerade vorbeilaufenden Schönen zweimal kurz und einmal lang hinterher: Ich liebe dich. Großstädte in Serie Nicht nur verkehrstechnisch sind die hauptstädtischen Ägypter Meister der Improvisation. Das ist kein Wunder, denn der rasante Wandel, der die Stadt in den letzten Jahrzehnten erfasst hat, hält weiter an und beschleunigt sich sogar noch. Der enorme Umbruch ist in Kairo besonders greifbar, wenn man die Felucca auf dem Nil hinter sich lässt und sich in Richtung Wüste aufmacht. Während traditionell das Leben und Arbeiten nur auf dem schmalen fruchtbaren Streifen der Flussufer stattfand, graben sich die Bagger heute östlich und westlich der Stadt weit in die Wüs te hinein und formen ein neues Wohnviertel nach dem anderen. Eines der prominentesten Beispiele ist New Cairo : Rund 17 bis 28 Kilometer östlich der Innenstadt stehen 120 Quadratkilometer ehemaliges Wüstenland zur Bebauung bereit. Zwei bis zweieinhalb Millionen Menschen sollen hier schon bald leben, einkaufen und ihre Freizeit verbringen. Und dieses Projekt ist nur eines mehrerer Neubauprojekte, die innerhalb weniger Jahre komplette Großstädte neu entstehen lassen. Das Verkehrsnetz wächst entsprechend mit. Schon heute verfügt Kairo über das einzige voll entwickelte U-Bahn-System des afrikanischen Kontinents. Zwei Linien sind in Betrieb, eine dritte im Bau und bis 2022 sollen vier weitere hinzukommen. Täglich benutzen derzeit 2,6 Millionen Menschen die beiden ersten Linien. Rund 20 Prozent aller motorisierten Fahrten im Ballungsraum entfallen auf die Metro. Durch diese Umbrüche ändert sich das ganze soziale und familiäre Leben auch für jene Menschen, die in Europa zur Mittelschicht zählen würden und in Ägypten zu den Wohlhabenden gehören, analysiert Karim El-Din El- Shishiny. Der Berater bei SQS Software Quality Systems in Kairo lebt selbst mit seiner Familie noch im Innenstadtbezirk

18 32 Meine stadt meine stadt 33 das Festnetz dominiert, teilen sich vor allem die privaten Unternehmen Etisalat, Mobinil und Vodafone den Mobilfunkmarkt untereinander auf. Das schlägt sich auch im Stadtbild nieder: Manchmal ist die eine Seite einer Ausfallstraße mit den Werbeplakaten des einen Anbieters bestückt, während der Wettbewerber die andere besetzt. Nähe zu Europa Karim El-Din El-Shishiny, SQS Software Quality Systems, Kairo Zamalik am Nil. Dieser hatte sich zu einem bevorzugten Wohngebiet entwickelt, als Kairo im 19. Jahrhundert nach Pariser Vorbild ein neues Zentrum mit Destination für IT-Unternehmen mit Erfolg: So kletterte Ägypten im Länder-Ranking der Analysten von A.T. Kearney von Platz 13 (2007) auf Platz 6 repräsentativen Boulevards erhielt. (2009) der besten Offshore-Standorte Doch der Trend insbesondere für junge Familien weist eindeutig in Richtung der neuen Vorstädte, so El-Shishiny. Dort gibt es mehr Platz, zumeist einen in Europa, dem Nahen Osten und Asien. Vor allem in Sachen wirtschaftliches Umfeld und Kostenniveau erhielt das Land gute Noten. eigenen Garten und die moderneren Einkaufs- und Kulturzentren. Generell zieht sich der Staat als Unternehmer derzeit eher zurück, beobachtet Ähnliches lässt sich in der Geschäfts - El-Shishiny. Er schafft vielmehr welt beobachten. So sind alle großen positive Rahmenbedingungen für Namen des IT- und Telekommunikations-Business private Investoren. Beispiele hierfür wie Microsoft oder seien Fernsehen und Mobilfunk. Die Vodafone am westlichen Stadtrand, ter restrisch gebundenen TV-Kanäle im sogenannten Smart Village, zu finden. Dort lassen sich inmitten hypermoderner Architektur und einer parkähnlichen Umgebung jene Unternehmensansiedlungen sind zwar weiterhin in öffentlicher Hand, doch haben ihnen die privaten Sender, die über Satellit empfangen werden, längst den Rang abgelaufen. betrachten, Sie sind klarer Marktführer, und zwar welche die ägyptische Regierung im Rahmen ihrer Wirtschaftsförderung gewonnen hat. Aktiv vermarktet sie das nordafrikanische Land als Offshorenicht nur in Ägypten, sondern in der gesamten arabischen Welt. Ähnliches gilt für die Telekommunikationswirtschaft: Während Telecom Egypt weiter Kairo ist in jeder Hinsicht der Nabel Ägyptens und teilweise sogar darüber hinaus, erklärt El-Shishiny die Rolle der Metropole. Die Stadt funktioniert wie ein Staubsauger. Hier gibt es die meisten Jobs, die am besten ausgebildeten Fachkräfte und die modernste Infrastruktur. Lediglich in touristischer Hinsicht könnten einzelne Städte am Roten und Mittelmeer noch eigene Akzente setzen. Zugleich macht die Brückenposition Kairos die Stadt für Ausländer interessant, seien es Unternehmen oder Touristen, so der SQS- Berater. Zwar sei die Stadt eine der größten der arabischen Welt, weise aber zugleich eine starke Affinität zu europäischer Kultur und Mentalität auf. So hat König Fußball von Europa aus kommend auch Ägypten schon lange im Griff. Selten schlagen die Emotionen der an sich sehr diplomatischen und zurückhaltenden Kairoer höher als beim Spiel auf dem grünen Rasen. Erst Anfang dieses Jahres wurde das Nationalteam zum siebten Mal Afrikameister und zwar zum dritten Mal in Folge. Auf nationaler Ebene machen die beiden Clubs Al-Zamalik und Al-Ahly die Meisterschaft und das Pokalrennen meistens unter sich aus. Zwar muss bei deren Derbys oft ein ausländischer Schiedsrichter an den Start, um die Emotionen etwas abzukühlen. Doch letztlich verbindet die beiden Clubs mehr, als ihre Anhänger manchmal wahrhaben wollen. Schließlich spielen beide im Internationalen Stadion der Hauptstadt. Und natürlich kommen sowohl Al-Zamalik als auch Al-Ahly wie alles Bedeutende in Ägypten aus Kairo. Meine Städtetipps Modern, mit Tradition Ägyptische Klassiker serviert das Flussrestaurant Sequoia, das sich vom Design her modern gibt. Bequeme Sessel und Diwane machen das Lokal zu einer Freiluft-Lounge mitten im Nil. Sequoia, Abu-El-Feda-Street 53, Kairo/Zamalik, Tel Entspannung, mitten in der Stadt Am schnellsten und besten lässt sich mit einem traditionellen Felucca-Boot Abstand von der hektischen Stadt gewinnen vor allem abends, wenn sich Tausende Lichter im Nil spiegeln. Doo Doo Felucca, vor dem Four Seasons at Nile Plaza am Nilufer Neues Kairo, monumental Die Sawiris gehören zu den erfolgreichsten Unternehmerfamilien in Ägypten. Dies dokumentieren auch ihre beiden Nile City Towers, welche die Pyramiden von Gizeh vielleicht nicht an Schönheit, aber sicher an Monumentalität übertrumpfen. Nile City Towers, Corniche El Nil, Tel

19 34 standpunkt 35 Den Kundengeschmack treffen Wie künftige Meisterköche lernen, Soßen und Kunden zu binden. Bild: Armin Faber Michael Ammon, Sarah Lieke, Kamil Gajewski, Detlev Ueter (Ausbilder), Yannik Knöller (v.l.n.r.) Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen umso größer ist die Verantwortung derjenigen, die für das leibliche und seelische Wohl in Restaurantküchen zuständig sind. Für einen Koch ist die schönste Bestätigung seiner Arbeit ein zufriedener Gast, der wiederkommt, sagt Kamil Gajewski. Der 20-Jährige erhält beim Gastronomischen Bildungszentrum (GBZ) in Koblenz in Verbindung mit seinem Jeunes Restaurateurs -Heimatbetrieb wie seine Kollegen Michael Ammon (22), Sarah Lieke (19) und Yannik Knöller (18) eine auf drei Jahre angelegte Topausbildung zum Koch. Die Zugangswege und Motivationen der jungen Leute sind durchaus unterschiedlich. So stammt Yannick Knöller aus einer Gastronomenfamilie, während Sarah Lieke schon als Kind ihre Liebe zum Kochen entdeckt hatte. Doch alle eint, dass sie von ihren jeweiligen Restaurantchefköchen für die Eliteschule, eine Weiterbildungseinrichtung der IHK Koblenz, vorgeschlagen wurden, die jedes Jahr nur eine begrenzte Zahl von talentierten Auszubildenden aufnimmt. Neben den handwerklichen Feinheiten der Kochkunst vermittelt das GBZ den Teilnehmern auch eine Vorstellung davon, wie wichtig Produktqualität und Kundenzufriedenheit für ihre Arbeit sind. So haben sich inzwischen Methoden wie das Flavour Pairing etabliert, mit deren Hilfe die Jungköche testen, welche Lebensmittel und Aromen am besten zusammenpassen. Man muss von Zeit zu Zeit etwas Neues ausprobieren und kann nicht ausschließlich gewohnte Standards kochen, findet Kamil Gajewski. Für ihn bedeutet Kreativität in der Küche auch, traditionelle Gerichte neu zu interpretieren. Natürlich dürfe man dabei nicht jedem Trend hinterherlaufen, ergänzt sein Kollege Michael Ammon, und müsse immer im Auge behalten, was dem eigenen Publikum schmeckt. Daher fallen bei der Gestaltung der Menüs und Speisekarten die Erfahrungen der Chefköche stets stark ins Gewicht. Die Chefs wissen, was Kunden mögen, und kennen gerade die Wünsche langjähriger Stammgäste besonders gut, erklärt Sarah Lieke. Gleichwohl ist professionelles Kochen ein Mannschaftsspiel mit einem Chefkoch als Trainer. Dabei muss alles ineinandergreifen, inklusive der Servicekräfte. Denn immerhin fließt die Leistung des Servicepersonals auch bei der berühmten Sterneverteilung in die Gesamtbeurteilung eines Testessers ein. Dazu gehören außerdem auch weiche Faktoren wie das Equipment der Küche, der Wohlfühlaspekt und die Art und Weise, wie die Speisen auf den Tellern angerichtet werden, erklärt Kamil Gajewski. Tägliche Qualitätsprüfung Im täglichen Restaurantbetrieb zählt wiederum die Überprüfung der harten Fakten, sprich der Qualität von Lebensmitteln und Zulieferern, zu den wichtigsten Aufgaben der Nachwuchsköche. Besonders dem Frühdienst, der die Lieferungen abnimmt und kontrolliert, kommt eine hohe Verantwortung zu. Denn 95 Prozent der Ware werden im Regelfall morgens um sieben angeliefert, weiß Michael Ammon. Dann prüfen die Jungköche vor allem Obst und Gemüse, während bei exquisiteren Produkten wie etwa einem Steinbutt aus der Bretagne der Chef zur Sicherheit persönlich Hand anlegt. Die Frischemerkmale sind je nach Produkt unterschiedlich. Beim Fisch müssen zum Beispiel die Kiemen genau begutachtet werden, erklärt Kamil Gajewski. Den richtigen Blick oder richtigen Griff lerne man natürlich auch durch die immer größer werdende Erfahrung und davon, so Sarah Lieke, hätten Chefköche nun einmal am meisten. In Sachen Frische und Qualität machen inzwischen immer mehr regionale und saisonale Produkte das Rennen. Man muss nicht unbedingt Tomaten im Winter anbieten. Schwarzwurzel oder Petersilie sind auch sehr schmackhaft und kommen bei unseren Gästen an, hat Kamil Gajewski beobachtet. Persönlich bekannte und verlässliche Lieferanten bürgen dabei für einwandfreie Ware. Das können seine Kollegen von ihren jeweiligen Ausbildungsstellen bestätigen. Uns versorgen in der Wildsaison Jäger aus der Region mit Fleisch, berichtet Michael Ammon. Gut, wenn man einen Fischer in der Familie hat, der frische Forellen liefern kann, erzählt Sarah Lieke. Und bei Yannik Knöller, der auf einem Schiff das Kochen gelernt hat, ist die Region die See und dementsprechend eine spezielle Austernkarte im Angebot. Grundsätzlich richtet sich die kulinarische Geschäftspolitik immer danach, was von den Gästen mehrheitlich und häufig gewünscht wird. Doch Geschmäcker können sich ändern und ein nachwachsendes jüngeres Publikum bevorzugt möglicherweise eine andere Küche als die ältere Generation. So gehört es einerseits zur Qualitätssicherung, ein bestimmtes erfolgreich getestetes Gericht in der bewährten Form anzubieten und nicht mehr zu verändern. Kundenstamm binden Andererseits ist der kreative Freiraum zum Experimentieren sehr wichtig. So setzen sich in Michael Ammons Restaurant Küchenpersonal und Service einmal im Monat zusammen, um die Speisekarte zu diskutieren: Dann bringen alle ihre Ideen ein, vom Auszubildenden bis zum Chef. Wir besprechen, welche Neuerungen auf die Karte kommen sollten und welche Angebote entfallen können. Wir überlegen dabei etwa, ob wir den Akzent stärker von Fleisch auf Fisch verlagern wollen oder ob wir künftig auch Molekularküche anbieten sollten. Man muss viele Gäste erreichen, pflichtet Kamil Gajewski bei. Trends entstehen oft aus Küchenexperimenten. Aber wichtiger, als dem Trend zu folgen, ist es, sich eine eigene persönliche Handschrift als Koch zu erarbeiten. Denn nur so lassen sich (Stamm-)Kunden finden und binden.

20 Leserumfrage / Impressum 37 Umfrage... unter Liebe Leserinnen und Leser, beantworten Sie einige wenige Fragen, dieses Mal zum Thema Top-Innovationen des Software-Qualitätsmanagements und -Testens und gewinnen Sie: 2. Preis 1. Preis 3. Preis Asus EEE PC T91MT (22,6-cm Display) Apple ipod touch Digitaler Bilderrahmen (8''-Display) Ein ideales Paar. Impressum Herausgeber & Objektleitung SQS Software Quality Systems AG Liliana Preuß Stollwerckstraße Köln, Deutschland Tel. +49 (0) Services und Software gehören zusammen. Erst ihr Zusammenspiel schafft Synergien und Mehrwert beim Software-Qualitätsmanagement und -Testen. Verlassen Sie sich auf einen Partner, der zusammenbringt, was zusammengehört. Software & Services aus einer Hand. Redaktion & Koordination Grafisches Konzept & Layout PR-Partner Köln Agentur für Kommunikation Breite Straße Köln, Deutschland Tel. +49 (0) Aclewe GmbH Werbeagentur Marzellenstraße 43a Köln, Deutschland Tel. +49 (0) Druck Heggendruck GmbH Brückenstraße Leverkusen, Deutschland Bildnachweis Apple Inc., Asus, Gartner, Hama GmbH & Co. KG Fotografen: Daniel Ammann, Armin Faber, Ben Knabe

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