Protokoll zur 2. AG-Sitzung Einzelhandel / Vernetzung,

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1 Nutzungs- und Leerstandsmanagement Herxheim Protokoll zur 2. AG-Sitzung Einzelhandel / Vernetzung, Ort: Datum: Teilnehmer: Moderation: Rathaus Herxheim , Uhr Vgl. Teilnehmerliste Michael Kleemann, Susanne Schultz Inhalte: Standortprofilierung Marketingkonzept Zentrumskonzept Quartiersentwicklung Obere Hauptstraße Bisherige Aktivitäten, Projekte, Vernetzungen Künftige Aktivitäten, Projekte, Vernetzungen 1. Standortprofilierung Besondere Standortstärken im Sinne einer möglichen Imageprofilierung von Herxheim in der Region bestehen in den Bereichen Kultur, Gesundheit und Soziales. Entsprechend wurde vom Gemeinderat Herxheim das darauf basierende Imagekonzept beschlossen. Eine zufällige Befüllung leerstehender Flächen kann nicht das Ziel der Leerstandsaktivierung im Sinne nachhaltiger und strategischer Ausrichtung der Ortsentwicklung sein. Es geht deshalb künftig darum ( nicht nur in Herxheim ) für die Ortszentren und Innenstädte klare Profilierungen herauszuarbeiten und herauszustellen. Das Motto Alles für alle überall bzgl. Infrastrukturen und Handelsbesatz ist keine tragfähige und umsetzbare Perspektive für die Ortszentren und Innenstädte aufgrund demographischer, wirtschaftsstruktureller und funktioneller Wandlungsprozesse. Somit MÜSSEN für die künftige Profilierung Herxheims im regionalen Umfeld die genannten Standortstärken, die vor allem von Außen gesehen und wahrgenommen werden, die Grundlage sein. Übertragen auf den Handel gilt es deshalb, diese Faktoren kreativ umzusetzen und Besonderheiten im Warensortiment, in der Art des Warenbezugs oder der Warenproduktion zu identifizieren und herauszustellen. Hierzu sollen alle Dienstleister, Gewerbetreibende und Händler zunächst die Besonderheiten und Bezüge zu den Themenfeldern Gesundheit, Soziales und Kultur in ihrem eigenen Unternehmen identifizieren und benennen.

2 Eine entsprechende Abfrage der Geschäfte soll erfolgen, ggf. auch eine persönliche Beratung durch das Nutzungsund Leerstandsmanagement. Aus Sicht des Nutzungs- und Leerstandsmanagements wird zur künftigen Standortentwicklung eine breit aufgestellte und aktive Standortgemeinschaft erforderlich, welche weit über eine klassische Händlergemeinschaft hinausgeht. Das sich abzeichnende Ende des Werbekreises bietet hierfür einen möglichen komplett neuausgerichteten Neuanfang. 2. Marketingkonzept Zur marketingstrategischen Ausrichtung des erkannten Imageprofils wird die Beauftragung und Beratung eines Marketingbüros erforderlich und empfohlen. Hier steht die Erarbeitung einer Strategie und eines darauf basierenden Konzeptes zunächst im Vordergrund, wie das Imageprofil Herxheims sowohl nach Innen (Bürger, Händler, Eigentümer, Gewerbetreibende, etc.) als auch nach Außen wahrnehmbar und wirksam wird. Insbesondere auf Grund der ungewöhnlich negativen Innensicht ist die Marketingstrategie und das zu entwickelnde Marketingkonzept auf die Stärkung des Selbstbewusstseins auszurichten. Erst in einem zweiten Schritt sollen entsprechende Marketingprodukte entworfen werden. In einem dritten Schritt erfolgt dann die marketingtechnische Begleitung und Beratung bei konkreten Projektvorhaben in der Umsetzung sowie die Installation eines marketingbezogenen Controllings für alle Aktivitäten der Ortsgemeinde und Akteure. 3. Zentrumskonzept, Quartiersentwicklung Obere Hauptstraße Es ist vorgesehen, eine sogenannte Mehrfachbeauftragung an entsprechend qualifizierte Planungsbüros zu vergeben, Hierfür kommen Stadtplanungsbüros bzw. Architekturbüros mit Schwerpunkt Stadtplanung oder entsprechende Arbeitsgemeinschaften in Betracht. Landschaftsarchitekten können als Partner bei Arbeitsgemeinschaften ebenfalls zugelassen werden.

3 Die Mehrfachbeauftragung soll in 3 Phasen ablaufen: - Phase1: Erarbeitung des Zentrumskonzepts mit Inhalten zu städtebaulichen, nutzungsbezogenen, architektonisch/gestalterischen und verkehrskonzeptionellen Inhalten - Phase 2: Diskussions- und Einbindungsphase mit Beteiligung der Akteure (z.b. Zukunftswerkstatt) und Diskussion in den Gremien; Ziel: Beschlussfassung des Zentrumskonzepts durch den Gemeinderat - Phase 3: Erarbeitung eines Quartiers- und Projektentwicklungskonzepts für den Bereich Obere Hauptstraße und die im Gemeindeeigentum befindlichen Gebäude und Grundstücke. Ziel ist es, das Zentrumskonzept im Februar und das Quartiers- bzw. Projektentwicklungskonzept für die Obere Hauptstraße im April zu beschließen. Es ist noch offen, ob eine öffentliche Ausschreibung erfolgt, oder ob die Gemeinde 3 Planungsbüros für die Mehrfachbeauftragung anfragen wird. 4. Bisherige und künftige Aktivitäten, Vernetzungen und Projektideen In Folge der ersten Arbeitsgruppensitzungen sowie der ersten Zukunftswerkstatt sind einige konkrete Projektideen entwickelt worden, die entsprechend vertieft wurden. Einige Projektansätze der AG Vernetzung sollen im Rahmen des Marketingkonzeptes erneut aufgegriffen und fortentwickelt werden. Konkrete und unabhängig vom Marketingkonzept verfolgenswerte Projektideen sind: - Projekt Kunstmeile Herxheim zur Vernetzung künstlerischer Aktivitäten / Ausstellungen in den Einzelhandelsgeschäften an einem verkaufsoffenen Sonntag (konkreter Termin: Frühlingsmarkt am ) - Projekt Apfel in Anlehnung an den im Spätjahr 2016 geplanten Gastronomiewettbewerb So schmeckt die Südpfalz. Hier gäbe es ein sehr gute Vernetzungspotenzial zu den vorhandenen Standortstärken Gesundheit, Kultur und Soziales - Projekt Biomarkt als monatlicher Markt mit regionalen Bioanbietern - Projekt Zentrum für ganzheitliche Medizin im Zentrum Herxheim

4 Vereinbarungen Aktivierung der Geschäftsinhaber im Hinblick darauf, wie die Verknüpfungspotenziale und Besonderheiten des eigenen Unternehmens zu den Standortpotenzialen Gesundheit, Kultur und Soziales herausstellbar sind Zusammenstellen aller bisherigen und künftigen Projektideen und Vorstellung in der Zukunftswerkstatt am Gegenseitige weitere Vernetzung der AG Mitglieder und weitere Aktivierung von Mitgliedern für die Zukunftswerkstatt Ausarbeitung von Konzepten für die vorgestellten Projektideen Anlagen: Foto Flipchart vom Power Point der Sitzung vom Teilnehmerliste Landau, Michael Kleemann

5

6 Strategisches Nutzungs- und Leerstandsmanagement Gemeinde Herxheim Arbeitsgruppentreffen: Vernetzung / Einzelhandel 2. Treffen

7 TOPS: 1. Stand der Dinge 2. Standortprofil: Wo finde ich mich wieder 3. Aktivitäten zum Verknüpfen bisherige 4. Aktivitäten zum Verknüpfen neue Ideen 5. Perspektiven

8 HerXheim 1. Stand der Dinge Immobilien / Städtebau Image / Marketing Arbeitsgruppen

9 2. Standortprofil: Wo finde ich mich wieder? und wie? kulturell gesund HER HEIM sozial Copyright: alle Folien unterliegen dem Urheberrechtsschutz, alle Arten der Weitergabe und Verwendung bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung der Urheber Michael Kleemann und Susanne Schultz

10 3. Aktivitäten zum Verknüpfen bisherige Was bisher geschah. Was hat funktioniert, was nicht? Was wird noch gebraucht?

11 4. Aktivitäten zum Verknüpfen neue Ideen Wie lassen sich die Ortsvorteile im Handel ausdrücken? Wo sind Synergieeffekte noch zu kreieren? Wo sind Entwicklungspotentiale? Welche konkreten Projektideen können umgesetzt werden?

12 5. Perspektiven Die nächsten Schritte Die Arbeitsgruppen Die Vorgehensweisen

13 Teilnehmerliste AG Vernetzung Herxheim 1 Willy, Roland 2 Dreyer, Susanne 3 Tritschler, Rosa 4 Kölsch, Thomas 5 Eichenlaub, Maria 6 Alt, Rudolf 7 Müller, Gerd 8 Seither, Otto 9 d`aguiar, Michael 10 Müller, Anne 11 Hartmann, Jutta 12 Beil, Lieselotte 13 Ohmer, Marion 14 Lampe, Dirk 15 Kleemann, Michael 16 Schultz, Susanne 17 Trauth, Franz-Ludwig

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