Impfen. Dr. med. Thomas Buck Facharzt für Kinderheilkunde Jugendmedizin, Allergologie Päd. Pneumologie

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2 Impfen Dr. med. Thomas Buck Facharzt für Kinderheilkunde Jugendmedizin, Allergologie Päd. Pneumologie

3 Vorstand Ärztekammer Niedersachsen, Bezirk Hannover Mitglied der Kammerversammlung ÄKN Delegierter für den Deutschen Ärztetag Stellv. Sprecher der Fortbildungsausschusses Prüfer der Ärztekammer für Pädiatrie, Allergologie, Päd. Pneumologie Obmann der Kinder- und Jugendärzte im Bezirk Hannover Stellv. Sprecher der päd. Pneumologen Niedersachsens Ehrenamtlicher Richter am Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen Gutachter für die Landgerichte Hannover, Stade, Braunschweig Verbundweiterbildungspraxis der Kinderklinik auf der Bult 1. Vorsitzender des Vereins Anaphylaxie und Allergologie Hannover

4 Abwägen von Nutzen und Nebenwirkung

5 Alle Eltern wissen, dass Impfen schützt. Viele Eltern haben Angst vor Nebenwirkungen. Was ist für mein Kind der richtige Weg?

6 Nebenwirkungen und Komplikationen Typische Beschwerden nach einer Impfung sind Rötung, Schwellungen und Schmerzen an der Impfstelle, auch Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopfund Gliederschmerzen und Unwohlsein sind möglich. Diese Reaktionen sind Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab. Laut RKI

7 Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten. Angaben zu Art und Häufigkeit der UAW finden sich in der Fachinformation des jeweiligen Impfstoffs. Nach Infektionsschutzgesetz, 6, Abs.1, muss der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden. Das PEI unterhält eine Datenbank, die sowohl Verdachtsmeldungen als auch bestätigte Fälle von Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Impfungen umfasst. Impfungen sind jedoch so häufig, dass Gesundheitsstörungen auch zufällig in zeitlichem Zusammenhang mit der Immunisierung auftreten können. Ein Ursache- Wirkungs-Zusammenhang muss deshalb nicht bestehen. Laut RKI

8 Paul Ehrlich Institut Impfstoffzulassung Impfstoffe Umgang mit Verdachtsfällen Publikationen zum Thema Impfen und Impfstoffe

9 Impfen und Allergien

10 Prävalenz der Symptome Der natürliche Verlauf atopischer Erkrankungen im Kindesalter Allergische Rhinitis Atopische Ekzem Asthma bronchiale Nahrungsmittelallergie 0 1/ Jahre BME 5/96

11 Quecksilber im Impfstoff Die epidemiologischen Daten sprechen gegen einen Zusammenhang zwischen Thiomersal in Kinderimpfstoffen und Autismus.(..) Bei Thiomersal handelt es sich um eine organische Quecksilberverbindung, das so genannte Ethylquecksilber. Ethylquecksilber hat eine wesentlich kürzere Eliminationshalbwertszeit für die Ausscheidung aus dem Körper als Methylquecksilber, das u.a. über die Nahrung aufgenommen wird (1). Selbst für Schwangere gilt die Aufnahme von 1,6µg/kg Körpergewicht Methylquecksilber pro Woche (z.b. aus Fisch) als unbedenklich. Heutige Impfstoffe sind überwiegend thiomersalfrei oder enthalten so geringe Mengen an Thiomersal, dass quasi keine Quecksilberaufnahme mehr erfolgt. Die Impfung von Säuglingen und Kindern ist mit den modernen Kombinationsimpfstoffen thiomersalfrei möglich.

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13 Was sollte bei Impfungen immer berücksichtigt werden? Zulassung des Impfstoffes Empfehlung des RKI Kostenübernahme durch die KK Die individuelle Situation des Patienten, seines Umfeldes und seiner Lebensstationen

14 Empfehlungen des RKI Stiko

15 Impfschema STIKO-Kalender 1 Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre a) Bei Anwendung eines monovalenten Impfstoffes kann diese Dosis entfallen 15 1 Epidemiologisches Bulletin, 30/2012

16 Muss das so früh sein? Ja, das Kind braucht einen raschen Schutz gegen diese Krankheiten. Die Impfungen sind genau für dieses Lebensalter konzipiert. Nebenwirkungen können später sogar deutlich häufiger auftreten.

17 Die Sechsfach-Impfung Tetanus Diphtherie Pertussis HiB Poliomyelitis Hepatitis B

18 Ist das nicht zu viel? Nein, der Antigengehalt ist deutlich geringer als der Antigengehalt der Impfungen, die wir damals als Kind erhalten haben.

19 Ist das überhaupt gut verträglich? Ja, denn durch die hochgereinigten Impfstoffe treten deutlich weniger Impfnebenwirkungen auf als früher bei den alten Impfstoffen

20 Antigengehalt der Impfungen Pocken 200 BCG 200 Diphtherie Tetanus Pertussis Polio Masern Mumps Röteln HIB HepB Gesamt <50 Niedersächsisches Ärzteblatt 3/2009

21 Impfschema STIKO-Kalender 1 Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre a) Bei Anwendung eines monovalenten Impfstoffes kann diese Dosis entfallen 21 1 Epidemiologisches Bulletin, 30/2012

22 Pneumokokken Mittelohrentzündungen Lungenentzündungen Sepsis Meningitis

23 Impfschema STIKO-Kalender 1 Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre a) Bei Anwendung eines monovalenten Impfstoffes kann diese Dosis entfallen 23 1 Epidemiologisches Bulletin, 30/2012

24 Rotavirus-Impfung Die neu empfohlene Rotavirus-Impfung wird als Schluckimpfung gegeben, die Impfserie sollte im Alter von sechs bis zwölf Wochen beginnen und muss je nach Impfstoff bis zur vollendeten 24. oder 32. Lebenswoche beendet sein. Die Impfung kann zusammen mit anderen Standardimpfungen des Säuglingsalters erfolgen. Rotaviren sind die häufigste Ursache von Magen-Darm-Infektionen bei Kindern unter fünf Jahren. Jährlich kamen bislang etwa Kinder in Deutschland aufgrund einer Rotavirus-Infektion ins Krankenhaus. Die STIKO empfiehlt, die Impfserie frühzeitig zu beginnen. Grund ist ein möglicherweise geringfügig erhöhtes Risiko für Darminvaginationen, das mit dem Alter der Impflinge zunimmt. Unter einer Darminvagination wird die Einstülpung eines Darmabschnitts in einen anderen Abschnitt verstanden.

25 Rotavirus-Impfung Die beiden Schluckimpfstoffe gegen Rotaviren ROTARIX und ROTATEQ verhindern schwere Rotavirus-Gastroenteritiden und deswegen erforderliche Hospitalisierungen in der ersten Rotavirus-Saison zu über 95% und in der zweiten Saison zu etwa 90%.

26 Impfschema STIKO-Kalender 1 Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre a) Bei Anwendung eines monovalenten Impfstoffes kann diese Dosis entfallen 26 1 Epidemiologisches Bulletin, 30/2012

27 Mumps Masern Röteln Varizellen

28 Zwei Ausbildungen Meningitis Sepsis Invasive Meningokokken-Erkrankungen: Fulminanter Verlauf Typisch ist ein fulminanter Verlauf Unspezifische, grippeähnliche Symptomatik in den ersten Stunden erschwert Diagnosestellung Rasche klinische Verschlechterung 28

29 Meningokokken Erkrankungen Bakteriämie* 43% Pneumonia 6% Arthritis 2% Otitis media 1% Meningitis 47% Image of child: Courtesy of Centers for Disease Control and Prevention. Image of septicemic rash: Immunization Action Coalition. Vaccine Information for the Public and Health Professionals. Copyright

30 Invasive Meningokokken-Erkrankungen führen häufig zu Folgeschäden Hohe Morbidität: 2 von 10 Patienten tragen dauerhafte Krankheitsfolgen davon, die ihre Lebensqualität massiv beeinträchtigen und eine dauerhafte Betreuung notwendig machen können 1 Taubheit Lähmungen Anfallsleiden Lernbehinderung Amputationen 30 1 Rosenstein NE et al. N Engl J Med 2001;344:

31 Meningokokken Fälle / Einwohner Invasive Meningokokken-Erkrankungen: Zwei Altersgipfel Meningokokken Fälle pro Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen Robert Koch-Institut: SurvStat, Datenstand: 12. Dezember 2012; Beobachtungszeitraum

32 Meningokokken C RKI: Grundimmunisierung im 2. Lebensjahr gegen den Sero-Typ C seit 2006 StiKO

33 Das Auftreten der verschiedenen Meningokokken-Serogruppen ist dynamisch und unvorhersehbar 1,2 Beispiel USA 9% 40% 8% 43% 33% 17% 27% 23% 39% 6% 28% 27% B C Y W-135 und nicht-gruppierbare Serogruppen 1. Nelson KE, Williams CM, eds. Infectious Disease Epidemiology: Theory and Practice. 2nd ed. 2007; 2. CDC. Active Bacterial Core Surveillance (ABCs) Report, Emerging Infections Program Network, Neisseria meningitidis,

34 Meningokokken B-Impfstoff

35 Anzahl MenB-Erkrankungen Meningokokken B: Frühzeitige Impfung erforderlich Anzahl MenB-Erkrankungen in den ersten 24 Lebensmonaten (kumulativ) in Deutschland 1 Zukünftig vermeidbare Fälle Alter in Monaten 35 1 Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI). Epidemiol Bull 2012(39):

36 Anzahl MenB-Erkrankungen Meningokokken B: Größte Krankheitslast in den ersten Lebensmonaten Anzahl MenB-Erkrankungen in den ersten 24 Lebensmonaten in Deutschland 1 Alter in Monaten 36 1 Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI). Epidemiol Bull 2012(39):

37 Impfschema STIKO-Kalender 1 Integration von Bexsero Impfkalender für Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre Meningokokken B G1 G2 G3 G4 N a) Bei Anwendung eines monovalenten Impfstoffes kann diese Dosis entfallen 37 1 Epidemiologisches Bulletin, 30/2012

38 Michael Douglas

39 Kann man Krebs von zu viel oraler Befriedigung bekommen? You Suck Michael Douglas hat Mundrachenkrebs. Schlimm genug, aber das ist noch nicht alles: Bekommen haben soll er ihn - möglicherweise - durch die orale Befriedigung von Frauen. What a story. Der Mann, der im Film öfter Opfer von psychopathischen Sexualpartnerinnen wurde, bekommt im wahren Leben Krebs vom Oralverkehr. Michael Douglas erklärt, sein Mundrachenkrebs vor drei Jahren sei - möglicherweise, wie er inzwischen einräumt - auf das Humane Papillomvirus (HPV) zurückzuführen. Das Virus habe er sich also möglicherweise beim Cunnilingus eingefangen. Und durch noch mehr Cunnilingus werde man es auch wieder los. It giveth and it taketh, so seine biblische Anspielung. Sünde, Bestrafung, Erlösung Die ganze biblische Dramaturgie ist vorhanden: Sünde, Bestrafung und Erlösung. Und nun vermischt Douglas selbst auch noch Fiktion und Realität: Ja, der HPV- Virus ist sexuell übertragbar und kann bei Männern Mundrachenkrebs auslösen. Aber nein, er kann durch noch mehr Sex nicht geheilt werden, da spielt Douglas selbst mit seinem Ruf als sexuell unglaublich aktiver Kerl und bedient nebenbei ein paar Männlichkeitsmythen. TAZ vom

40 Fallbericht 12 Jährige massiver Kondylomrasen histologischer Befund: mäßiggradige Dysplasien Invasives Eingreifen notwendig Genitalwarzen sind nicht harmlos! junges Infektionsalter junges Erkrankungsalter kurze Pathogenese ohne penetrierende Sexualkontakte Haut zu Haut Übertragung Frühzeitig Impfen OÄ Prof. Dr. med. Monika Hampl

41 BRD: rückläufige HPV-Impfraten in der Zielgruppe Jahre seit Juni 2009; KV ohne geregelter Sprechstundenbedarf weit unter Bundesdurchschnitt Berechnete kumulative Impfraten gegen HPV bei Mädchen im Alter von Jahren in Nov. 11 Basis: Dosen - Pharmascope VO, IMS Health Verteilung 1ste Dosis Gardasil nach Altersgruppen - Disease Analyser, IMS Health, 4 BL hochgerechnet Compliance: jeder Geimpfte erhielt 1 Dosis in 2006 / 2,2 (2007) / 2,99 (2008) / 2,7 (2009) / 2,72 ( ) Neu Nov.2011: kumulierte Impfrate an der durchschnittlichen Bevölkerungsgröße über die betrachtete Zeitperiode gerechnet BRD 39% NRW 44% KV Thueringen 52% KV Schlesw.-Holst. 46% KV Sachsen-Anh. KV Sachsen 52% 52% KV Saarland 49% KV RLP 44% KV Niedersachsen 33% KV Meckl.-Vorp. 58% KV Hessen 23% KV Hamburg 45% KV Bremen KV Brandenburg 39% 41% KV Berlin 49% KV Bayern KV Ba.-Wü. 34% 34%

42 Influenza bei Kindern

43 Inkubationszeit: 1 2 (bis 4) Tage Ausscheidungsdauer: 3 5 (bis 7) Tage, in Einzelfällen und bei kleinen Kindern evtl. länger

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46 Pandemie 2009 Besonders junge Menschen und Kinder betroffen!

47 Influenza bei Kindern

48 Influenza-Impfung Bei der Influenza-Impfung empfiehlt die STIKO nun, bei Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren, bei denen wegen einer Grundkrankheit eine Impfung empfohlen ist, bevorzugt einen Impfstoff zu verwenden, der nicht mehr mit einer Spritze verabreicht, sondern in die Nase gesprüht wird. Damit erhofft sich die STIKO eine höhere Akzeptanz der jährlich zu wiederholenden Influenza-Impfung bei Kindern und Eltern und aufgrund der besseren Wirksamkeit eine größere Zahl vermiedener Krankheitsfälle. Im Vergleich zum Vorjahr wird die Influenza-Impfung jetzt nicht nur Personen empfohlen, die eine ungeimpfte Risikoperson betreuen, sondern auch Personen, die eine geimpfte Risikoperson betreuen. Grund ist, dass die Influenza-Impfung keinen 100%igen Schutz bietet. Das gilt insbesondere für ältere oder immungeschwächte Menschen, die somit auch bei Impfung indirekt von einem Impfschutz der sie betreuenden Personen profitieren.

49 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Ende erster Teil

50 Beurteilungsfaktoren für Vorsorgemaßnahmen vor der Reise Welches Land? (aktuelle länderspezifische Infos einholen) Welche Jahreszeit? Dauer des Aufenthalts? Urlaub oder Arbeitseinsatz? Rucksackurlaub oder 5-Sterne-Hotel? Enger Kontakt zur Bevölkerung? Sanitäre und medizinische Einrichtungen vor Ort? Impf- bzw. Immunitätsstatus des Reisenden?

51 Die Vorbereitung Ist das Kind gesund? Welchen Impfstatus hat das Kind? Immer Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hämophilius influenzae B, Hepatitis B, Mumps, Masern, Röteln, Polio, Varizellen Gegebenfalls, je nach Urlaubsland: FSME, Gelbfieber, Grippe, Hepatitis A, Japan. Enzephalitis, Meningokokken, Pneumokokken, Tollwut, Typhus, Cholera

52 Gefahren lauern überall.

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