Gut geschützt in jedem Alter Wissenswertes rund um das Thema Impfung

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1 Deutsch Impfschutz Gut geschützt in jedem Alter Wissenswertes rund um das Thema Impfung

2 Die Geschichte des Impfens E. A. Jenner 1796 Pockenimpfung L. Pasteur u. a Tollwutimpfung E. A. von Behring u. a Diphtherie- Serumtherapie G. Eldering und P. Kendrick u. a Keuchhustenimpfung Sir A. Wright 1896 Typhusimpfung J. Salk 1955 Kinderlähmungsimpfstoff A. Sabin 1961 Kinderlähmungsimpfstoff M. R. Hilleman über 30 Impfstoffe H. zur Hausen Grundlage HPV-Impfstoffe 2

3 Infektionskrankheiten?! Infektionskrankheiten sind Erkrankungen, die durch übertragbare Erreger insbesondere Bakterien und Viren ausgelöst werden. Bakterien Viren 3

4 Übertragungswege für Krankheitserreger Tröpfcheninfektion z. B. Influenza Blut- und Körperflüssigkeiten z. B. Hepatitis B Kontaktinfektion z. B. humane Papillomviren Schmierinfektion (fäkal-oral) z. B. Rotaviren Wundinfektion z. B. Wundstarrkrampf Vektor-vermittelte Infektion z. B. Gelbfieber 4

5 Die 3 Schichten der Immunabwehr Schicht 1 körperliche Barrieren intakte Haut und Schleimhaut und lokales Milieu Schicht 2 angeborene Immunität insbesondere Fresszellen und Komplementsystem Schicht 3 spezifische Immunität insbesondere Antikörper, Killerzellen und Gedächtniszellen 5

6 Schema der Immunabwehr Bildung von Antikörpern durch sog. Plasmazellen Neutralisierung von Erregern Auswahl der passenden Lymphozyten Erreger Bildung von Gedächtniszellen für erneuten Kontakt Aufnahme und Verarbeitung durch Abwehrzellen Vermehrung der passenden Lymphozyten Bildung von Killerzellen Abtöten befallener Zellen 6

7 Impfen wirkt natürlich Totimpfstoffe abgetötete Erreger oder Erregerbestandteile Neutralisierung des echten Erregers Bildung von Gedächtniszellen für Kontakt mit echtem Erreger Lebendimpfstoffe abgeschwächte Erreger Abtöten von Zellen, die mit echten Erregern befallen sind 7

8 Woher kommt Immunität? Immunität angeborene Immunität Immunisierung passive Immunisierung aktive Immunisierung Gabe von Antikörpern Mütterliche Antikörper ( Nestschutz ) vor allem aus Mutterleib (Stillen) Impfung Überstandene Erkrankung 8

9 Wie wirken Impfungen?! Abgeschwächte oder abgetötete Erreger (-Bestandteile) werden als Impfstoff verabreicht. Das Immunsystem bildet passende Antikörper, Abwehrzellen und Gedächtniszellen. Bei Kontakt mit dem echten Erreger schützen die neu gebildeten Antikörper und Abwehrzellen. Antikörper und Gedächtniszellen schützen langfristig gegen den Erreger. Gedächtniszelle Impfstoff Abwehrzelle Antikörper 9

10 Auswirkung der Vorbeugung durch Impfungen Pocken Diphtherie Zahl der Länder mit mehr als einem Fall pro Monat Pocken offiziell ausgerottet Zahl gemeldeter Fälle pro Einwohner (USA) 10,0 1,0 0, Impfstoff Zahl gemeldeter Fälle pro Einwohner (USA) Kinderlähmung Injizierbarer Impfstoff Oraler Schluckimpfstoff Zahl gemeldeter Fälle pro Einwohner (USA) Jeder Euro für Impfungen spart etwa 10 Euro (durch vermiedene Behandlungskosten) Masern Modifiziert aus Janeway C.A et al., Immunobiology, 6. Auflage, 2005, Garland Science Impfstoff Masern SSPE Zahl gemeldeter SSPE- Fälle (USA) 10

11 Effekte des Impfens Beispiel USA 100 Fälle absolut vor Impfstoffeinführung ~ Prozent Fälle im Vergleich zum Jahr vor Impfstoffeinführung ,9% -97,8% -100% -97,6% -99,7% -99,9% -99,9% -99,4% 0 Diphtherie Keuchhusten Wundstarrkrampf Kinderlähmung Hib- Erkrankungen Jahr vor Impfstoffeinführung 1998 Jeder Euro für Impfungen spart etwa 10 Euro (durch vermiedene Behandlungskosten). Quellen: Centers for Disease Control and Prevention Deutsches grünes Kreuz Masern Mumps Röteln-bedingte Fehlbildungen 11

12 Zu Risiken und Nebenwirkungen Impfungen stimulieren das Immunsystem. Daher kommt es nach einer Impfung zu natürlichen Entzündungsreaktionen. Lokalreaktionen (Reaktionen im Bereich der Einstichstelle) Allgemeinreaktionen Rötung Schwellung Schmerzhaftigkeit Abgeschlagenheit und Fieber Impfkrankheit (Nur bei viralen Lebendimpfstoffen) evtl. auch leichte Überwärmung um den Impfort evtl. Lymphknoten am Impfarm oder Impfbein beim Einstich Muskelschmerz oberflächlicher Schmerz ähnliche Symptome wie bei einer (sogenannten) Erkältungskrankheit eine leichte, harmlose Form der Erkrankung, gegen die geimpft wird Üblicherweise verschwinden diese Nebenwirkungen meist innerhalb von wenigen Tagen ohne weitere Folgen von selbst. 12

13 Impfstoffsicherheit wird staatlich geprüft und überwacht Vor der Marktzulassung Zulassungsstudien zu Sicherheit und Wirksamkeit Weitere nationale und internationale Zulassungsbehörden Kooperation und Austausch Bundesoberbehörde Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Informationen Informationen Informationen Informationen Marktzulassung und ständige Risiko-Nutzen- Überwachung Nach der Marktzulassung Überwachungsprogramm in Studien zu Sicherheit und Wirksamkeit Arzneimittelsicherheitsprogramm Pflichtmeldungen von Nebenwirkungen bzw. Verdachtsfällen Ärzte und Apotheker Impfstoffhersteller Gesundheitsämter u.a. 13

14 Danach, aber nicht deswegen Einführung der HPV- Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs Todesfälle bei Mädchen im Alter 15 bis 20 Jahre ohne bekannte Ursache (BRD) (ICD: R99,R98,R00-99) Jahres-Mittelwert Jahr seit Impfstoffeinführung kein Anstieg in der Impfzielgruppe Datenquelle: Statistisches Bundesamt unter (Zugriff 12. Februar 2010) 14

15 Die Ständige Impfkommission (STIKO) Bundesministerium für Gesundheit Bundesgesundheitsminister ernennt Experten zu STIKO-Mitgliedern ggf. externe Sachverständige Ständige Impfkommission (STIKO) erarbeitet in staatlichem Auftrag herstellerunabhängige, wissenschaftliche Impfempfehlungen, insbesondere Impfkalender Landesbehörden Grundlage öffentlicher Empfehlungen Absicherung bei Impfschäden Ärzte definiert medizinischen Standard Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) Grundlage der (SI-RL) Schutzimpfungsrichtlinie Impfung verbindliche Kassenleistung 15

16 Der STIKO-Impfkalender (Stand 2010) Impfstoff / Antigen- Kombinationen Alter in Monaten Alter in Jahren Geburt Ab Impfstatus überprüfen & fehlende Impfungen nachholen Wundstarrkrampf A A A (alle 10 Jahre) Diphtherie A A A (alle 10 Jahre) Keuchhusten A A A (bei nächster Td) H. influenzae b 1. 2.* Kinderlähmung 1. 2.* A Hepatitis-B-Virus Ggf * Ggf. G Pneumokokken S Meningokokken Eine Dosis ab 12 Monaten Masern, Mumps, Röteln (MMR) Windpocken Nachholen, sofern keine Windpockenerkrankung Grippe S Humane Papillomviren G S Mädchen Grundimmunisierungen vor allem im Säuglingsalter (Auffrisch-)Impfungen in jedem Lebensabschnitt * Bei Impfstoffen ohne Keuchhustenkomponente kann diese Dosis ggf. entfallen; modifiziert nach STIKO im Epidemiologischen Bulletin Heft 30 (2010) 16

17 Was kosten mich Impfungen? Berufsbedingte Impfungen z. z. B. B. Hepatitis A bei Kanalarbeitern STIKO-Impfempfehlungen Standard- und Indikationsimpfungen Reiseimpfungen z. z. B. B. Gelbfieber, Polio Außerhalb STIKO Individuell sinnvolle Impfungen außerhalb STIKO-Empfehlung z. z. B. B. Rotaviren; HPV über 18 Jahre Polio Gemeinsamer Bundesausschuss normalerweise Übernahme in die Schutzimpfungsrichtlinie Arbeitgeber Pflichtleistung Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Pflichtleistung evtl. freiwillige Satzungsleistung evtl. freiwillige Leistung auf Anfrage Kostenlos für den Versicherten Evtl. kostenpflichtig für den Versicherten Die meisten Impfungen sind für die Versicherten kostenlos. Übrigens: für reine Impftermine entfällt die Praxisgebühr. 17

18 Impftipps n Lassen Sie Ihr Impfbuch regelmäßig von Ihrem Arzt überprüfen. n Es ist keine besondere Vorbereitung für Impfungen nötig. n Verschieben Sie Impfungen nicht unnötig leichte Erkältungen stehen einer Impfung nur in seltenen Fällen im Wege. n Chronisch Kranke profitieren besonders von Impfungen. n Möglichst vor einer Schwangerschaft Impfschutz von Eltern und familiärem Umfeld prüfen n In der Schwangerschaft Impfungen vermeiden (Ausnahme Grippe) n In der Stillzeit kann im allgemeinen problemlos geimpft werden. n Rechtzeitig vor Reisebeginn erforderliche Impfungen durchführen n Bei Zusatz- und Reiseimpfungen die Kostenübernahme klären 18

19 Wenn einer eine Reise tut Vervollständigen Sie ggf. den für Deutschland empfohlenen Impfschutz diese Impfungen sind auch auf Reisen sehr wichtig. Klären Sie frühzeitig, welche zusätzlichen Impfungen für das Reiseziel erforderlich oder sinnvoll sind z. B. unter Rechtzeitig impfen lassen Starten Sie mind. 6 8 Wochen vor der Reise Gelbfieberimpfung: Nur bei zertifizierten Gelbfieberimpfstellen. Zertifikat für die Einreise erst 10 Tage nach der Impfung für 10 Jahre gültig Meningokokken-4-fach-Impfung: Zertifikat für die Einreise erst 10 Tage nach der Impfung für 3 Jahre gültig Klären Sie frühzeitig die Kostenübernahme. Trotz Impfung Hygienemaßnahmen und sonstige Prophylaxe nicht vergessen 19

20 Wundstarrkrampf (Tetanus) Erreger Bakterium Clostridium tetani Übertragungsweg über offene, auch kleinste Wunden; verschmutzte Wunden sind besonders gefährlich, da der Erreger überall in der Erde vorkommt. Krankheitsbild Krämpfe der Kau- und Gesichtsmuskulatur, später Krämpfe am ganzen Körper Komplikationen Lungenentzündung, Lähmung der Atemmuskulatur, Knochenbrüche, Herzkammerflimmern, Herzstillstand Impfung Grundimmunisierung möglichst bereits im Säuglingsalter; Auffrischimpfungen als Kleinkind und als Jugendlicher, danach regelmäßig alle 10 Jahre 20

21 Diphtherie Erreger Bakterium Corynebacterium diphtheriae Übertragungsweg Tröpfcheninfektion oder direkter Körperkontakt Krankheitsbild Fieber, Unwohlsein, Halsschmerzen und -schwellung, typischer weißlicher Belag im Rachenraum, Atem- und Schluckbeschwerden Komplikationen Verschluss der Atemwege, Schädigung des Herzmuskels, Schädigung von Nieren und Leber, Lähmungserscheinungen Impfung Grundimmunisierung möglichst bereits im Säuglingsalter; Auffrischimpfungen als Kleinkind und als Jugendlicher, danach regelmäßig alle 10 Jahre 21

22 Kinderlähmung oder Poliomyelitis ( Polio ) Erreger Polio-Viren, verschiedene Typen Übertragungsweg Schmierinfektion Krankheitsbild häufig ohne Symptome; bei leichten Verlaufsformen: unspezifische Symptome mit Fieber, Hals-, Muskelund Kopfschmerzen; bei schwerem Verlauf: zusätzlich Nackensteifigkeit und Rückenschmerzen Komplikationen Lähmungserscheinungen der Arme, Beine oder Atmung, Lähmung von Darm und Blase Impfung Grundimmunisierung möglichst bereits im Säuglingsalter; Auffrischimpfungen im Alter von 9 bis 17 Jahren, danach ist bei Bedarf alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung empfohlen endemisch reimportiert keine Fallmeldung 22

23 Keuchhusten oder Pertussis Erreger Bakterium Bordetella pertussis Übertragungsweg Tröpfcheninfektion Krankheitsbild über Wochen andauernde, anfallsartige Hustenattacken, teilweise mit Atemnot, Erbrechen, Erstickungsanfällen (bei Säuglingen z. T. stiller Husten ) Komplikationen Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Krampfanfälle, Einblutungen; vor allem bei Säuglingen: bleibende Hirnschäden, Atemstillstand Impfung Grundimmunisierung möglichst bereits im Säuglingsalter; Auffrischimpfungen als Kleinkind und als Jugendlicher, alle Erwachsenen bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Auffrischung; Frauen im gebärfähigen Alter; enge Kontaktpersonen von Säuglingen 23

24 Hämophilus influenzae Typ b-erkrankungen Erreger Bakterium Hämophilus influenzae Typ b Eitrige Hirnhautentzündung Übertragungsweg Tröpfcheninfektion Krankheitsbild / Komplikation hohes Fieber, eitrige Hirnhautentzündung (Meningitis), Krampfanfälle und bleibende Hirnschäden oder Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) mit Atemnot und Erstickungsanfällen, Blutvergiftung (Sepsis), Lungenentzündung Impfung Für Säuglinge und Kinder ist das Erkrankungsrisiko am höchsten, daher ist nach vollständiger Grundimmunisierung (möglichst bereits im Säuglingsalter) keine Auffrischung mehr notwendig. Kehldeckel (Epiglottis) normal Restöffnung zur Luftröhre Epiglottitis 24

25 Hepatitis B Erreger Hepatitis-B-Virus Übertragungsweg Blut (Geburt!) und andere Körperflüssigkeiten, Sexualverkehr Krankheitsbild oft Gelbfärbung der Haut, Dunkelfärbung des Urins, Lebervergrößerung, unspezifische Beschwerden Komplikationen chronischer Verlauf, der zu Leberschrumpfung (Zirrhose) oder Leberkrebs führen kann Impfung Grundimmunisierung möglichst bereits im Säuglingsalter; sollte aber spätestens im Jugendalter nachgeholt werden. Zusätzlich wird die Schutzimpfung für bestimmte Berufsgruppen (z. B. medizinisches Personal) und Personen (z. B. Dialyse-Patienten, Leberkranke) empfohlen. Bauchwassersucht Normale Leber Schrumpfleber 25

26 Pneumokokken-Erkrankungen Erreger Bakterien der Art Streptococcus pneumoniae Eitrige Hirnhautentzündung Übertragungsweg Tröpfcheninfektion Krankheitsbild Fieber, Husten, Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündung Lungenentzündung Komplikationen Lungenentzündung, eitrige Hirnhautentzündung, Blutvergiftung Impfung Empfohlen wird die Impfung gegen Pneumokokken für Säuglinge und Kleinkinder möglichst bis zum 2. Geburtstag, für alle Erwachsenen ab 60 Jahren und altersunabhängig insbesondere für chronisch kranke Personen. 26

27 Rotaviren Erreger Rotaviren Übertragungsweg Schmierinfektion Krankheitsbild oft plötzlicher Beginn; Durchfälle und Erbrechen, Fieber Rotaviren Komplikationen schwere Durchfälle und Erbrechen bei Kleinkindern; kann unbehandelt, aufgrund von Flüssigkeitsverlust, kompliziert und schwer verlaufen Impfung Schluckimpfung; 1. Dosis für Säuglinge ab einem Alter von der 6. bis spätestens zur 12. Lebenswoche. Die Impfserie sollte bis zur Vollendung des sechsten Lebensmonats abgeschlossen sein. 27

28 Meningokokken-Erkrankungen Erreger Bakterien der Art Neisseria meningitidis Eitrige Hirnhautentzündung Übertragungsweg Tröpfcheninfektion Krankheitsbild leichter Verlauf: Infektion der oberen Atemwege, Hautausschlag Komplikationen hohes Fieber, Ausschlag mit Hautblutungen, Schocksymptome, Hirnhautentzündung (Meningitis), Blutvergiftung, Koma Impfung Die Impfung gegen die C-Meningokokken ist ab dem vollendeten 12. Lebensmonat empfohlen. Nachholund Reiseimpfungen wenn möglich gegen die Typen A, C, W 135 und Y. Gegen den in Deutschland häufigsten Typ B ist noch keine Impfung verfügbar. Der Erreger Schwere Blutvergiftung 28

29 Masern Erreger Masern-Virus Übertragungsweg Tröpfcheninfektion Krankheitsbild Fieber, Schnupfen, Bindehautentzündung, Entzündungen im Hals-Rachen-Raum, typischer roter Ausschlag am ganzen Körper Komplikationen Mittelohr- und Lungenentzündung, Durchfall, Gehirnentzündung (Enzephalitis), Hornhautvernarbungen, fortschreitende Gehirnzerstörung (SSPE) Impfung Die zweimalige Impfung wird in Kombination mit dem Schutz gegen Mumps, Röteln und Windpocken möglichst im Alter von 11 Monaten bis 2 Jahren empfohlen. Ein fehlender Schutz sollte für nach 1970 Geborene nachgeholt oder vervollständigt werden. SSPE (Subakut sklerosierende Panenzephalitis) Hornhautvernarbung nach Maserninfektion 29

30 Mumps Erreger Mumps-Virus Übertragungsweg Tröpfcheninfektion Krankheitsbild Kopfschmerzen, Entzündung der (Ohr-)Speicheldrüsen, Fieber Komplikationen Hirnhaut- und Gehirnentzündung (Meningoenzephalitis), bleibende Hörschäden, Entzündung der Hoden bzw. Eierstöcke und ggf. Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit Impfung Die zweimalige Impfung wird in Kombination mit dem Schutz gegen Masern, Röteln und Windpocken möglichst im Alter von 11 Monaten bis 2 Jahren empfohlen. Ein fehlender Schutz sollte bis zum 18. Geburtstag nachgeholt oder vervollständigt werden. Hodenentzündung ohne Mumps Speicheldrüsen entzündung mit Mumps 30

31 Röteln Erreger Röteln-Virus Übertragungsweg Tröpfcheninfektion; Blut (Schwangerschaft!) Krankheitsbild oft auch ohne Symptome (aber dennoch für andere vor allem Schwangere ansteckend!); Verlauf: Fieber, grippeartige Symptome, hellroter, feinfleckiger Hautausschlag Komplikationen Fehlbildung des Ungeborenen bei Infektion der Mutter in der Schwangerschaft (vor allem Auge, Ohr, Herz und Gehirn), Frühgeburt; Gelenkentzündung, Gehirn- oder Lungenentzündung Impfung Die zweimalige Impfung wird in Kombination mit dem Schutz gegen Masern, Mumps und Windpocken möglichst im Alter von 11 Monaten bis 2 Jahren empfohlen. Ein fehlender Schutz sollte vor allem bei gebärfähigen Frauen nachgeholt werden. Frauen mit Kinderwunsch sollten den Impferfolg überprüfen lassen. 31

32 Windpocken (Varizellen) Erreger Varicella-Zoster-Virus; Erreger verursacht sowohl Windpocken als auch Gürtelrose (Herpes zoster) Übertragungsweg Tröpfcheninfektion; direkter Kontakt; Blut (Schwangerschaft!) Krankheitsbild Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und juckender Hautausschlag mit Bläschen Komplikationen bakterielle Entzündungen der Haut an aufgekratzten Bläschen, Lungenentzündung, Entzündungen des Gehirns, des Kleinhirns oder der Hirnhäute, Missbildungen des Ungeborenen bei Erkrankung der Mutter während der Schwangerschaft; schwerer Verlauf beim Neugeborenen bei Infektion der Mutter um den Geburtszeitpunkt Impfung Die zweimalige Impfung wird in Kombination mit dem Schutz gegen Masern, Mumps und Röteln möglichst im Alter von 11 Monaten bis 2 Jahren empfohlen. Vor allem Frauen mit Kinderwunsch sollten geschützt sein. 32

33 Humane Papillomviren Erreger verschiedene humane Papillomviren (HPV) Gebärmutterhalskrebs: ca. 70 % durch HPV 16 und HPV 18 Genitalwarzen: ca. 90 % durch HPV 6 und HPV 11 Übertragungsweg Kontaktinfektion durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt, meist bei Sexualkontakten Krankheitsbild krankhafte Veränderungen am Gebärmutterhals verursachen meist keine Schmerzen oder andere Beschwerden; Symptome treten meist erst dann auf, wenn der Krebs bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat Komplikationen Frauen: Gebärmutterhalskrebs, Scheidenkrebs, Krebs des Scheidenvorhofes; Männer: Peniskrebs; beide Geschlechter: Genitalwarzen, Analkrebs Impfung Allen Mädchen und jungen Frauen von 12 bis 17 Jahren wird die Impfung gegen HPV empfohlen. Sie ist aber auch für viele Frauen über 18 Jahren sinnvoll u. wird von vielen Kassen freiwillig erstattet. Eileiter Eierstock Scheide Teil des äußeren Genitalbereiches Blick auf Gebärmutterhals Gebärmutter Gebärmutterhals Blick auf Gebärmutterhals Normalbefund Gebärmutterhalskrebs 33

34 Humane Papillomviren in Zahlen Humane Papillomviren führen allein in Deutschland zu bis neuen Fällen von Gebärmutterhalskrebs pro Jahr etwa Todesfällen durch Gebärmutterhalskrebs pro Jahr. Dies bedeutet, es sterben ca. 5,5 Frauen jeden Tag. Hinzu kommen u. a. Fälle von Scheiden-, Scheidenvorhof- und Analkrebs. Diese Zahlen wären ohne die Früherkennungsuntersuchungen ( Pap-Test ) noch wesentlich höher. Das Früherkennungsprogramm führt zu etwa operativen Behandlungen des Gebärmutterhalses pro Jahr. Dies bedeutet ca. 400 Eingriffe jeden Tag. Eine Konisation erhöht u. a. das Risiko für Frühgeburten. Darüber hinaus führen Humane Papillomviren allein in Deutschland zu weit über neuen Fällen von Genitalwarzen pro Jahr. 34

35 Echte Grippe (Influenza) Erreger Influenza-Viren Übertragungsweg Tröpfcheninfektion Krankheitsbild plötzliches hohes Fieber, Kopf-, Hals-, Muskel- und Gliederschmerzen, Husten, Bronchitis Komplikationen Lungenentzündung, Entzündung des Herzmuskels, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Entzündung des Nervensystems; Verschlechterung chronischer Grunderkrankungen Impfung jedes Jahr eine Impfung am besten vor dem Jahreswechsel insbesondere für alle ab 60 Jahren, altersunabhängig alle chronisch Kranken, Schwangere und Menschen mit Publikumsverkehr Grippe-Aktivität Influenza-Viren korrekter Impfzeitraum September bis März Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. Feb. Mär. 35

36 36

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