27 Wirtschaftskreislauf

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1 GRUNDLAGEN WIRTSCHAFT 27 Wirtschaftskreislauf Diagramme Konten Gleichungen 27 Kreislauf 1 Prof. Dr. Friedrich Wilke

2 Agenda 1. Kreislaufvorstellungen 2. Darstellungsprinzipien 3. Elementarer Wirtschaftskreislauf 4. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen 5. Leistungsbilanz im Wirtschaftskreislauf 6. Staat im Wirtschaftskreislauf 27 Kreislauf 2

3 Kreislaufvorstellungen Blutkreislauf 27 Kreislauf 3

4 Kreislaufvorstellungen Wasserkreislauf 27 Kreislauf 4

5 Kreislaufvorstellungen CO 2 -Kreislauf 27 Kreislauf 5

6 Kreislaufvorstellungen Merkmale Zirkulation regelmäßig wiederkehrende Bewegung / Umwandlung Stoffe Energie Geld Personen Periodizität regelmäßig wiederkehrende Abfolge von Ereignissen Frühling Sommer Herbst Winter Henne Ei Henne 27 Kreislauf 6

7 Kreislaufvorstellungen Merkmale Pole (Knoten) und Ströme, die zwischen den Polen fließen. Die Kreislaufbetrachtung ist universell anwendbar durch entsprechende Definition der Pole und Ströme. 27 Kreislauf 7

8 Darstellungsprinzipien Kreislaufschema: Pole und Ströme Mögliche Interpretation: Transport von Stadt zu Stadt Anzahl Personen HH GM 5 8 Das Beispiel zeigt keinen geschlossenen, sondern einen offenen Kreislauf. D 41 K Bei einem geschlossenen Kreislauf gilt für jeden Pol: Summe aller eingehenden Ströme = Summe aller ausgehenden Ströme. 27 Kreislauf 8

9 Darstellungsprinzipien Geschlossener Kreislauf Jeder offene Kreislauf kann durch einen zusätzlichen Saldenpol und entsprechende Saldenströme geschlossen werden. HH D 41 K GM 5 8 Mögliche Interpretation: Saldenpol Veränderung der Anzahl Personen in der Stadt (Bestandsänderung) 27 Kreislauf 9

10 Darstellungsprinzipien Darstellungsformen 1. Grafik (Flussdiagramm) 2. Input-Output-Tabelle 3. Konten 4. Gleichungen Optische Gestaltung der Pole und Ströme, die auch ihre relative Bedeutung verdeutlichen (Bilder, Stärke der Ströme usw.). Ist nur für wenige Pole und Ströme geeignet. 27 Kreislauf 10

11 Darstellungsprinzipien Darstellungsformen 1. Grafik (Flussdiagramm) 2. Input-Output-Tabelle 3. Konten 4. Gleichungen an von GM K D HH SP Σ GM K D HH SP Σ Kreislauf 11

12 Darstellungsprinzipien Darstellungsformen 1. Grafik (Flussdiagramm) 2. Input-Output-Tabelle 3. Konten 4. Gleichungen an Pol 1 von P P2 P3 P4 Summe P3 P4 Summe Jeder Pol ist ein Konto linke Seite (Soll) ausgehende Ströme (an) rechte Seite (Haben) eingehende Ströme (von) Soll Pol 2 Hab en P P1 P3 P4 Summe P3 P4 Summe Jeder Strom: Doppelte Verbuchung (einmal links einmal rechts) Doppelte Interpretation (Sichtweise vom Pol) 27 Kreislauf 12

13 Darstellungsprinzipien Darstellungsformen 1. Grafik (Flussdiagramm) 2. Input-Output-Tabelle 3. Konten 4. Gleichungen Jeder Strom: Doppelte Verbuchung: 1 x links 1 x rechts Es gilt immer: linke Summe = rechte Summe 27 Kreislauf 13

14 Darstellungsprinzipien Darstellungsformen 1. Grafik (Flussdiagramm) 2. Input-Output-Tabelle 3. Konten 4. Gleichungen Für jedes Konto gilt: Summe eingehende Ströme = Summe ausgehende Ströme linke Seite = rechte Seite Soll = Haben z. B. Pol K: = GM HH SP GM D HH an von 27 Kreislauf 14

15 Wirtschaftskreislauf Pole Haushalte Unternehmen Pole sind im einfachsten Verständnis die Wirtschaftssubjekte (Wirtschaftssektoren): U inländische Unternehmen (private und staatliche) H inländische Haushalte private und öffentliche Haushalte (Staat) A (übrige Welt; ausländische Unternehmen und Haushalte) 27 Kreislauf 15

16 Wirtschaftskreislauf Pole und Ströme Konsumgüter Importgüter Haushalte Konsum Entlohnung Unternehmen Import Export Faktorleistungen Exportgüter Arbeit, Kapital, Boden Ströme sind die Transaktionen der Wirtschaftssubjekte, und zwar reale Ströme und monetäre Ströme Beide Ströme entsprechen sich, verlaufen aber entgegengesetzt. 27 Kreislauf 16

17 Wirtschaftskreislauf Pole und Ströme Haushalte Konsum Entlohnung Unternehmen BIP = 280 Import Export Der Wirtschaftskreislauf kann vollständig allein durch monetäre Ströme abgebildet werden. Monetäre Ströme sind nicht nur echte Zahlungsströme, sondern auch alle Änderungen von Forderungen / Verbindlichkeiten (Kreditbeziehungen). 27 Kreislauf 17

18 Wirtschaftskreislauf Pole und Ströme private Haushalte Konsum Entlohnung Unternehmen BIP = 280 Import Export Steuern, Sozialabgaben öffentliche Haushalte Transfers (Übertragungen, z.b. Kindergeld) Subventionen Steuern Übertragungen, (z.b. Katastrophenhilfe) Monetäre Ströme haben eine reale Bedeutung. 27 Kreislauf 18

19 Wirtschaftskreislauf Monetäre Ströme Zahlenbeispiel C 190 Im 130 Haushalte Y 250 Unternehmen BIP NIP BIP = Ex 140 NIP Y C Ex Im Inlandsproduktion (netto, nach Abzug der Abschreibungen) Einkommen (aus inländischer Wertschöpfung: Erwerbs- und Vermögenseinkommen) Konsum (privater und staatlicher Verbrauch) Güterausfuhren (Waren und Dienstleistungen) Gütereinfuhren (Waren und Dienstleistungen) Reale Bedeutung? 27 Kreislauf 19

20 Wirtschaftskreislauf Offener Kreislauf C 190 Im 130 Haushalte Unternehmen Y 250 BIP NIP BIP = Ex 140 Es ist bislang kein geschlossener, sondern ein offener Kreislauf Jeder offene Kreislauf kann durch einen zusätzlichen Saldenpol und entsprechende Saldenströme geschlossen werden. 27 Kreislauf 20

21 Wirtschaftskreislauf Geschlossener Kreislauf C 190 Im 130 Haushalte Unternehmen Y 250 BIP NIP BIP = Ex Saldenpol Jeder offene Kreislauf kann durch einen zusätzlichen Saldenpol und entsprechende Saldenströme geschlossen werden. 27 Kreislauf 21

22 Wirtschaftskreislauf Saldenpol und Saldenströme C 190 Im 130 Haushalte Unternehmen Y 250 BIP NIP BIP = Ex 140 S 60 In AB 10 Nettoinvestition Sparen 50 Außenbeitrag (hier: Exportüberschuss) Vermögensänderung Definition Y C = S (Sparen) der Ex Im = AB (Außenbeitrag) Salden NIP C AB = In (Nettoinvestition) 27 Kreislauf 22

23 Wirtschaftskreislauf Vorzeichen und Pfeilrichtung korrespondieren miteinander bei allen Strömen Beispiel S = Sparen C 190 Im 130 Haushalte Unternehmen Y 250 BIP NIP BIP = Ex 140 S + 60 In AB Vermögensänderung Ein doppelter Wechsel läßt den Inhalt unverändert. Hier: Ersparnis bleibt unverändert positiv. 27 Kreislauf 23

24 Wirtschaftskreislauf Vorzeichen und Pfeilrichtung korrespondieren miteinander bei allen Strömen Beispiel S = Sparen C 190 Im 130 Haushalte Unternehmen Y 250 BIP NIP BIP = Ex 140 S 60 In AB Vermögensänderung Ein doppelter Wechsel läßt den Inhalt unverändert. Hier: Ersparnis bleibt unverändert positiv. 27 Kreislauf 24

25 Wirtschaftskreislauf Vorzeichen und Pfeilrichtung korrespondieren miteinander bei allen Strömen Beispiel AB = Außenbeitrag C 190 Im 130 Haushalte Y 250 Unternehmen BIP NIP BIP = Ex 140 S 60 In AB Vermögensänderung Außenbeitrag ist positiv. 27 Kreislauf 25

26 Wirtschaftskreislauf Vorzeichen und Pfeilrichtung korrespondieren miteinander bei allen Strömen Beispiel AB = Außenbeitrag C 190 Im 130 Haushalte Y 250 Unternehmen BIP NIP BIP = Ex 140 S 60 In AB Vermögensänderung Außenbeitrag ist positiv auch hier. 27 Kreislauf 26

27 Wirtschaftskreislauf Vorzeichen und Pfeilrichtung korrespondieren miteinander bei allen Strömen C 190 Im 130 Haushalte Y 250 Unternehmen BIP NIP BIP = Ex 140 S 60 In AB Vermögensänderung Bei diesen Pfeilrichtungen sind die Ströme plausibel dargestellt. Insbesondere erhalten negative Salden auch negative Vorzeichen. 27 Kreislauf 27

28 Wirtschaftskreislauf Investition und Abschreibungen C 190 Im 130 Haushalte Y 250 Unternehmen BIP NIP BIP = Ex 140 S 60 In AB = 50 Vermögensänderung In = Ibr D bedeutet im Diagramm: Nettoinvestition ist die Differenz von 2 entgegengerichteten Strömen 27 Kreislauf 28

29 Wirtschaftskreislauf Investition und Abschreibungen Haushalte S C Y Unternehmen BIP BIP = BIP 280 Ibr D AB 10 D 30 = NIP = Vermögensänderung Im Ex In = Ibr D bedeutet im Diagramm: Nettoinvestition ist die Differenz von 2 entgegengerichteten Strömen 27 Kreislauf 29

30 Wirtschaftskreislauf Basismodell* C 190 Im 130 Haushalte Y 250 Unternehmen BIP BIP = 280 Ex 140 S 60 Ibr D AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 30

31 Wirtschaftskreislauf Basismodell* (Darstellungsvariante) Im 130 Unternehmen BIP = 280 Ex C 250 Y 80 Ibr 30 D 10 AB Haushalte 60 S Vermögensänderung 27 Kreislauf 31

32 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Konten der VGR Die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) vermitteln ein umfassendes quantitatives Gesamtbild des wirtschaftlichen Geschehens. Sie bestehen aus mehreren Teilrechnungen. Ein zentraler Teilbereich ist die Inlandsproduktsrechnung. Wichtige Grundlage ist die Kreislauftheorie. Die Pole im Wirtschaftskreislauf der VGR sind die Aktivitätskonten der Wirtschaftssubjekte. Das Grundschema der VGR der amtlichen Statistik besteht aus 9 Konten. Kontensystem der VGR 0 Zusammengefasstes Güterkonto 1 Produktion 2 Einkommensentstehung 3 Einkommensverteilung 4 Einkommensumverteilung 5 Einkommensverwendung 6 Vermögensänderung 7 Finanzierung 8 Zusammengefasstes Konto der übrigen Welt 27 Kreislauf 32

33 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Vereinfachtes Basis- Modell mit 4 Konten Unternehmen (private und staatliche) Wirtschaftssubjekte private Haushalte Staat (öffentl. Haushalte) (übrige Welt) Kontensystem der VGR Aktivitäten Transaktionen Produktion von Gütern (Einkommensentstehung) Einkommen verwenden / umverteilen Vermögen bilden / auflösen Kredite aufnehmen / tilgen Produktion Konten Einkommen Konten Vermögensänderung Konten 6 7 Konto 8 0 Zusammengefasstes Güterkonto 1 Produktion 2 Einkommensentstehung 3 Einkommensverteilung 4 Einkommensumverteilung 5 Einkommensverwendung 6 Vermögensänderung 7 Finanzierung 8 Zusammengefasstes Konto der übrigen Welt 27 Kreislauf 33

34 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Basismodell Basismodell mit 4 Konten Dieses Basismodell entspricht formal dem vorangegangenen Basismodell* (Folien 31 und 32), nur 2 Pole werden anders bezeichnet. Produktion (Unternehmen) BIP = C NIP Im Ex Ibr D AB Einkommen (Haushalte) S Vermögensänderung 27 Kreislauf 34

35 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Basismodell Deutschland 2014 in Mrd. EUR in jeweiligen Preisen Aufgabe 41 Welchen Wert haben die fehlenden Ströme: 1. AB = 2. S = 3 NIP = Wie hoch sind 4. BIP = 5. In = Produktion (Unternehmen) C BIP = NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex 548 Ibr S D AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 35

36 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Basismodell Deutschland 2014 in Mrd. EUR in jeweiligen Preisen Aufgabe 41 Lösung Welchen Wert haben die fehlenden Ströme: 1. AB = S = NIP = Wie hoch sind 4. BIP = In = 36 Produktion (Unternehmen) BIP = C NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex 548 Ibr 225 S D 189 AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 36

37 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Basismodell BIP Gesamtwirtschaftliches Produktionskonto Deutschland 2014 in Mrd. EUR, in jeweiligen Preisen NIP Nettoinlandsprodukt C Konsumausgaben D Abschreibungen 512 Ibr Bruttoinvestition 548 Im Gütereinfuhr Ex Güterausfuhr AT Gesamtwirtschaftl. Angebot NE Gesamtwirtschaftl. Nachfrage Grundgleichungen der VGR: BIP = C + Ibr + Ex Im BIP = NIP + D Y = C + S NIP= C + In + AB AB = Ex Im S = In + AB Hier: NIP = VfE (verfügbares Einkommen) = Y (Volkseinkommen) 27 Kreislauf 37

38 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 42 Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 82 Ibr = 12 D = 9 Ex = 45 AB = 5 und den fehlenden Daten: BIP = NIP= In = S = Im = 27 Kreislauf 38

39 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 42 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 82 Ibr = 12 D = 9 Ex = 45 AB = 5 und den fehlenden Daten: BIP = NIP= In = S = Im = 1. Schritt: Basismodell (Pole und Ströme) als Lösungsschema erstellen. Produktion (Unternehmen) BIP = Einkommen (Haushalte) Vermögensänderung 27 Kreislauf 39

40 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 42 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 82 Ibr = 12 D = 9 Ex = 45 AB = 5 und den fehlenden Daten: BIP = NIP= In = S = Im = 1. Schritt: Basismodell (Pole und Ströme) als Lösungsschema erstellen. Produktion (Unternehmen) BIP = C NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex Ibr S D AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 40

41 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 42 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 82 Ibr = 12 D = 9 Ex = 45 AB = 5 und den fehlenden Daten: BIP = NIP= In = S = Im =. 2. Schritt: Gegebene Daten eintragen. Produktion (Unternehmen) BIP = 82 C NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex 12 Ibr S 45 9 D 5 AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 41

42 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 42 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 82 Ibr = 12 D = 9 Ex = 45 AB = 5 und den fehlenden Daten: BIP = 99 NIP = 90 In = 3 S = 8 Im = Schritt: Fehlende Werte berechnen. Produktion (Unternehmen) BIP = C 90 NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex 12 Ibr 8 S D 5 AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 42

43 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 43 Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 99 Ex = 33 Ibr = 10 Im = 37 D = 11 und den fehlenden Daten: BIP = S = NIP = AB = In = Interpretieren Sie die gesamtwirtschaftliche Situation. 27 Kreislauf 43

44 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 43 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 99 Ex = 33 Ibr = 10 Im = 37 D = 11 und den fehlenden Daten: BIP = S = NIP = AB = In = Interpretieren Sie die gesamtwirtschaftliche Situation. 1. Schritt: Basismodell erstellen. Produktion (Unternehmen) C BIP NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex Ibr S D AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 44

45 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 43 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 99 Ex = 33 Ibr = 10 Im = 37 D = 11 und den fehlenden Daten: BIP = S = NIP = AB = In = Interpretieren Sie die gesamtwirtschaftliche Situation. 2. Schritt: Gegebene Daten eintragen. Produktion (Unternehmen) 99 C BIP NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex 10 Ibr S D AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 45

46 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 43 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 99 Ex = 33 Ibr = 10 Im = 37 D = 11 und den fehlenden Daten: BIP = 105 S = 5 NIP = 94 AB = 4 In = 1 Interpretieren Sie die gesamtwirtschaftliche Situation. 3. Schritt: Fehlende Werte berechnen. Produktion (Unternehmen) BIP = C 94 NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex 10 Ibr 5 S D 4 AB Vermögensänderung 27 Kreislauf 46

47 Basismodell: Aufgaben Lösungen Aufgabe 43 Lösung Erstellen Sie den Kreislauf (Basisschema) mit den gegebenen Daten: C = 99 Ex = 33 Ibr = 10 Im = 37 D = 11 und den fehlenden Daten: BIP = 105 S = 5 NIP = 94 AB = 4 In = 1 Das Land lebt über seine Verhältnisse: C ist größer als das verfügbare Einkommen (= NIP = Y). 4. Schritt: Interpretation Produktion (Unternehmen) BIP = C 94 NIP Einkommen (Haushalte) Im Ex 10 Ibr 5 S D 4 AB Vermögensänderung Importüberschuss (damit höhere sschulden) und Verzicht auf Reinvestitionen (In = 1) ermöglichen zusätzlichen Verbrauch (5), Wachstumschancen.sinken. 27 Kreislauf 47

48 Zusammenfassung Ausblick Idee und Anwendung: Darstellungen: Pole und Ströme Netzwerk Verflechtungen Abhängigkeiten Ursache-Wirkungs-Ketten (Fortpflanzungseffekte) Kontensystem Gleichungssystem Input-Output-Tabelle Grafik (Flussdiagramm) Wirtschaftssubjekte Aktivitäten und Transaktionen monetäre Ströme reichen (auch paktikabler) reale Bedeutung der monetären Ströme Doppelte Bedeutung einzelner Ströme 27 Kreislauf 48

49 Agenda 1. Kreislaufvorstellungen 2. Darstellungsprinzipien 3. Elementarer Wirtschaftskreislauf 4. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen 5. Leistungsbilanz im Wirtschaftskreislauf 6. Staat im Wirtschaftskreislauf 27 Kreislauf 49

50 Leistungsbilanz Einkommen vom Einkommen an das Einkommen (Haushalte) Konsum Einkommen aus Inland (NIP) Produktion (Unternehmen) Import Export Einkommensströme zwischen und Inland. Primäreinkommen aus Einsatz von Produktionsfaktoren im Wertschöpfungsprozess (Löhne und Gewinne) Laufende Übertragungen (Sekundäreinkommen) Transfer: private und staatliche Leistungen ohne direkte adäquate Gegenleistungen (Beiträge an internationale Organisationen, Renten, Heimatüberweisungen ausländischer Arbeitnehmer, Entwicklungshilfe, Subventionen) 27 Kreislauf 50

51 Leistungsbilanz Grundstruktur der Zahlungsbilanz (Teilbilanzen) Leistungsbilanz AB EvA Außenbeitrag (Ex Im) Warenhandel Dienstleistungen Primäreinkommen (Erwerbs- und Vermögenseinkommen) Laufende Übertragungen (Sekundäreinkommen) Vermögensänderungen (Vermögensübertragungen) Kapitalbilanz Kapitalverkehrsbilanz Devisenbilanz (Währungsreserven) Nicht aufgliederbare Transaktionen 27 Kreislauf 51

52 Leistungsbilanz Monetäre Ströme Deutschland 2008 (Mrd. ) erheblich vereinfachte Zahlen EvA 10 Einkommen (Haushalte) C NIP Produktion (Unternehmen) Im Ex NIP EvA C Ex Im Nettoinlandsprodukt (Primäreinkommen aus inländischer Wertschöpfung: Erwerbs- und Vermögenseinkommen) Einkommen vom/an (Saldo der Primäreinkommen und laufenden Übertragungen) Konsum (privater und staatlicher Verbrauch) Güterausfuhren (Waren und Dienstleistungen) Gütereinfuhren (Waren und Dienstleistungen) 27 Kreislauf 52

53 Leistungsbilanz im Wirtschaftskreislauf Deutschland 2014 in Mrd. EUR in jeweiligen Preisen Ibr Produktion (Unternehmen) BIP = C D Im Ex NIP VfE = Einkommen (Haushalte) EvA 10 AB S Vermögensänderung LB 179 EvA 10 BIP NIP VfE C Ibr S Ex Im Bruttoinlandsprodukt Nettoinlandsprodukt Verfügbares Einkommen Verbrauch Bruttoinvestition Sparen Export Import AB Außenbeitrag EvA Einkommen vom/an LB Leistungsbilanz 27 Kreislauf 53

54 Agenda 1. Kreislaufvorstellungen 2. Darstellungsprinzipien 3. Elementarer Wirtschaftskreislauf 4. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen 5. Leistungsbilanz im Wirtschaftskreislauf 6. Staat im Wirtschaftskreislauf 27 Kreislauf 54

55 Staat im Wirtschaftskreislauf Staatliche Aktivitätskonten Wirtschaftssubjekte Unternehmen (private und staatliche) private Haushalte Staat (öffentl. Haushalte) (übrige Welt) Aktivitäten Transaktionen Produktion von Gütern (Einkommensentstehung) Einkommen verwenden / umverteilen Vermögen bilden / auflösen Kredite aufnehmen / tilgen private Produktion P U + P H privates Einkommen E U + E H private Vermögensänderung V U + V H P St E St V St K St 27 Kreislauf 55

56 Staat im Wirtschaftskreislauf Y C T Z In S Ex Im AB St U H Primäreinkommen Nettoinlandsprodukt Verbrauch Abgaben Steuern (Tax) Subventionen Transfer Nettoinvestition Sparen Export Import Außenbeitrag Produktion private und staatliche Unternehmen In C H + C St + Z U Einkommen Vermögensänderung private und öffentliche Haushalte (Staat) S H + S St Staat Produktion (Unternehmen) private (r/s) (Einkommenskonto, einschließlich der Unternehmen) Ex Im Y H + Y St + T U AB 27 Kreislauf 56

57 Staat im Wirtschaftskreislauf Y C T Z In S Ex Im AB St U H Primäreinkommen Nettoinlandsprodukt Verbrauch Abgaben Steuern (Tax) Subventionen Transfer Nettoinvestition Sparen Export Import Außenbeitrag Produktion private und staatliche Unternehmen In C H privates Einkommen Vermögensänderung staatliches Einkommen öffentliche Haushalte S St Staat Produktion (Unternehmen) private (r/s) (Einkommenskonto, einschließlich der Unternehmen) Y H S H Ex Im T U + Y St Z H T H C St + Z U AB 27 Kreislauf 57

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