Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v.

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v."

Transkript

1

2 2

3 Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v. 3

4 4

5 Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v. 5

6 6

7 Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v. 7

8 war in der Vergangenheit der Interventionspreis. Er hat zur massiven Überproduktion geführt, hohe Kosten verursacht und ein in der europäischen Realität nie konsequent vollzogenes Mengenbegrenzungskonzept hervorgebracht. Dieser Interventionspreis ist mit der Agrarreform 2003 de facto abgeschafft. Mit einem marktorientierten System ist ein festgesetzter Preis nicht vereinbar. Ein über dem Gleichgewichtspreis festgesetzter Preis hat Auswirkungen auf den Verbrauch von Milchprodukten, auf den Import und auf den Export. Bei einem nicht marktgerecht festgesetzten Erzeugerpreis von z.b. 43 Cent/kg Milch in Deutschland z.b. würden die verschiedenen Milcherzeugnisse einseitig in Deutschland teurer: Butter D 4,10 /kg EU 2,70 /kg Welt 2,55 /kg Käse (Cheddar) D 4,00 /kg EU 2,90 /kg Welt 3,00 /kg Stand Juni 2008 Trotz aller Beteuerungen der Verbraucher, höhere Preise zu akzeptieren, ist der Butterkonsum im Herbst 2007 bei einem Preis von 4,00 /kg um mehr als 10 % gesunken. Auch die Industrie hat nachhaltig ihre Rezepturen geändert (Eis, Backwaren). Der Import würde drastisch steigen. EU-Länder mit hohem Selbstversorgungsgrad wie Dänemark und Niederlande würden sofort in das Hochpreisland Deutschland liefern. Wenn im Rahmen von WTO der Importzoll wie geplant um 60 % gesenkt wird, könnte Butter bei heutigen Preisen dann zu 3,20 /kg aus Drittländern importiert werden (heute zu 4,30 /kg) wurden t Butter aus DE exportiert. Diese Mengen hätten keinen Absatz mehr, da es keine Exporterstattungen mehr gibt. Wenn die Milch nicht mehr zum festen Basispreis absetzbar ist, wird es erhebliche Mengenüberschüsse geben. Eine privatrechtlich festgelegte Quote müsste dann laufend gekürzt werden oder es müssten laufend Mengen aufgekauft werden. Zur Verwendung der Milch in Deutschland siehe auch Seite 5. 8

9 Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v. 9

10 auf 1,03 statt bisher 1,02 müssen zwei sich gegenseitig ausschließende Möglichkeiten auf ihre Auswirkungen durchdacht werden. 1. Möglichkeit Die EU lässt die nationale deutsche Quote unverändert. Für Deutschland wäre damit eine Kürzung der Milchliefermengen um rund 1 % verbunden. Ein Milcherzeuger besitzt 102 kg Quote: 100 Liter Anlieferung Faktor 1,02 = 102 kg Quote 100 Liter Anlieferung Faktor 1,03 = 103 kg Quote Der Milcherzeuger müsste dann seine Produktion einschränken, um nicht zu überliefern. Die Molkerei könnte 1 % weniger Milch verarbeiten und absetzen. Das Milchgeld müsste ohne Markteffekt reduziert werden, Deutschland ist in der EU nicht abgeschottet. Länder wie Dänemark und Niederlande könnten leicht die einseitige Mengenreduzierung in Deutschland ausgleichen. Trotz Kürzung der Liefermengen würde es keinen Markteffekt in Deutschland bringen, deutsche Erzeuger würden zugunsten der EU-Kollegen auf Milchgeld verzichten. 2. Möglichkeit Die EU-Kommission könnte bei einer Änderung des deutschen Umrechnungsfaktors wie 1984 bei Quoteneinführung von Milchmenge in Liter ausgehen. Dann hätte eine Erhöhung des Umrechnungsfaktors unmittelbar eine Erhöhung der deutschen Quotenmenge zur Folge. Diese wäre jedoch nicht marktwirksam, da die gleiche Liefermenge erzeugt und vermarktet würde. Hintergrund Die Milchquoten wurden für Deutschland 1984 in kg festgelegt, indem bei der Umrechnung von Volumen (Anlieferung in Liter) in Gewicht (Quote in kg) der Faktor 1,02 herangezogen wurde, so wie er in der Milch-Güte-Verordnung genannt ist. Die Festlegung des Umrechnungsfaktors auf 1,02 geschah seinerzeit auf Grund von Untersuchungen des spezifischen Gewichts der Milch durch die Milchforschungsanstalt in Kiel. 10

11 wie z.b. freiwilliger Lieferverzicht, temporärer Quotenaufkauf, Aufkauf von Milch bzw. Produkten, hätte national wenig Wirkung. Eine derartige Umlage in Höhe von 0,5 Cent auf jedes Kilogramm angelieferte Milch wäre bereits relativ hoch und würde rund 140 Mio. pro Jahr erbringen. Der Einsatz dieser Summe zur Angebotsreduzierung kann den Markt kaum beeinflussen, denn Deutschland ist Teil des EU-Binnenmarktes. Mit dem Betrag von 140 Mio könnte man z. B t Butter mit einem Preis von 2,70 /kg aus dem Markt nehmen, das sind 2,5 % der EU-Produktion. Alternativ könnten 350 Mio kg Quoten jährlich stillgelegt werden, das sind 1,3 % der deutschen Gesamtquote. Aber auch hier würde eine nationale Marktentlastung leicht durch Importe aus den Nachbarländern ausgeglichen werden. Zudem wurde in einem Rechtsgutachten festgestellt, dass eine derartige Umlage kartellrechtlich nicht zulässig ist. Bereits die bestehenden vergleichsweise niedrigen Umlagen und Abgaben nach dem Milch- und Fettgesetz und an den Absatzfonds werden immer wieder kritisiert. Umlage 22 Milch und Fettgesetz: Öffentlichkeitsarbeit Milch Absatzfondsabgabe (CMA / ZMP): 0,0613 Cent/kg 0,122 Cent/kg Der Landesbauernverband Landvolk Niedersachsen betrachtet die bestehenden Umlagen und Abgaben als unverzichtbar, u.a. zur Finanzierung der auf Seite 6 beschriebenen Maßnahmen zur Marktbegleitung, insbesondere Marktbeobachtung und Marktanalyse. Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v. 11

12 12

13 Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v. 13

14 14

15 Die Milcherzeugung in Niedersachsen 2 Verantwortungsvolle Verbandspolitik 2 Unternehmerische Freiheit und Eigentum 3 Interessenvertretung für alle Landwirte 3 Vorgaben unserer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung 3 Ausrichtung auf den Markt 4 Die Rahmenbedingungen für die zukünftige Milchwirtschaft 4 Der Deutsche Milchmarkt ist mit dem Ausland eng verflochten 5 Die Milchwirtschaft im Markt 6 Strukturwandel auch im Markt 6 Molkereiunternehmen 7 Neue Vertragsmodelle mit den Molkereien 7 Ein fester Basispreis 8 Preisunterbietungen von Molkereien/Milcherzeugern 9 Ein fester Basispreis und eine privatwirtschaftlich festgelegte Quote 9 Eine Änderung des Umrechnungsfaktors 10 Eine Umlage zur Finanzierung von Markt entlastenden Maßnahmen 11 Eine Flexibilisierung der Quotenregelung 12 Eine Abschaffung der Saldierung 13 Zusammenfassung 14 Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.v. 15

16

Wahlprüfsteine 2014 des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.v. zu den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen am 31.08.

Wahlprüfsteine 2014 des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.v. zu den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen am 31.08. Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.v. BDM-Landesvorstand Sachsen Herr Steffen Kleindienst Steintor 2a 19243 Wittenburg Nur per E-Mail an: j.fritz@bdm-verband.de Dresden, 21.07.2014 Wahlprüfsteine

Mehr

Milchtrends.de Zur Lage auf den Weltmärkten für Milcherzeugnisse

Milchtrends.de Zur Lage auf den Weltmärkten für Milcherzeugnisse Eurotier 2012: Forum Rind Milchtrends.de Zur Lage auf den Weltmärkten für Milcherzeugnisse M.Sc. agr. Lehrstuhl für Landwirtschaftliche Marktlehre, Georg-August-Universität Göttingen Die Weltmärkte für

Mehr

Die Weltmärkte für Milcherzeugnisse Seite 1. was bestimmt die zukünftigen Milchpreise?

Die Weltmärkte für Milcherzeugnisse Seite 1. was bestimmt die zukünftigen Milchpreise? 5. Göttinger Fachtagung für Milchwirtschaft Die Weltmärkte für Milcherzeugnisse Wer oder was bestimmt die zukünftigen Milchpreise? M.Sc. agr. Lehrstuhl für Landwirtschaftliche Marktlehre, Georg-August-Universität

Mehr

Kriseninstrumente im Milchmarkt Position der grünen Agrarminister/innen

Kriseninstrumente im Milchmarkt Position der grünen Agrarminister/innen Kriseninstrumente im Milchmarkt Position der grünen Agrarminister/innen Bäuerliche Milchviehhaltung unverzichtbar Die bäuerliche Milchviehhaltung ist zentraler Bestandteil der europäischen Landwirtschaft.

Mehr

Referat. im Fach Agrarpolitik und Eigenständige Regionalentwicklung bei Prof. Dr. Poppinga. zum Thema: Abschaffung der Milchquote - Pro und Contra

Referat. im Fach Agrarpolitik und Eigenständige Regionalentwicklung bei Prof. Dr. Poppinga. zum Thema: Abschaffung der Milchquote - Pro und Contra Referat im Fach Agrarpolitik und Eigenständige Regionalentwicklung bei Prof. Dr. Poppinga zum Thema: Abschaffung der Milchquote - Pro und Contra Christian Weber Arnd Osterfeld 1. Definition Milchquote

Mehr

Die deutsche Milchviehhaltung im Strukturwandel

Die deutsche Milchviehhaltung im Strukturwandel Mitteilungen Heft 81 Die deutsche Milchviehhaltung im Strukturwandel Stefan Nier, Helmut Bäurle und Christine Tamásy Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) Universität

Mehr

2157/AB. vom 30.09.2014 zu 2303/J (XXV.GP)

2157/AB. vom 30.09.2014 zu 2303/J (XXV.GP) 2157/AB vom 30.09.2014 zu 2303/J (XXV.GP) 1 von 5 An die Zl. LE.4.2.4/0125-RD 3/2014 Frau Präsidentin des Nationalrates Doris Bures Parlament 1017 Wien Wien, am 25. September 2014 Gegenstand: Schriftl.

Mehr

Die EU als Agrarexporteur am Beispiel Deutschland. Referat von Bernadette Brugger und Carolin Hesshaus

Die EU als Agrarexporteur am Beispiel Deutschland. Referat von Bernadette Brugger und Carolin Hesshaus Die EU als Agrarexporteur am Beispiel Deutschland Referat von Bernadette Brugger und Carolin Hesshaus Gliederung Agrarexportbedeutung Deutschlands Welche Produkte wurden exportiert? Bestimmungsländer Folgen

Mehr

PerGlobal. Diskussion. Keine Neuorientierung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Der Kompromiss der EU-Kommission. Berlin, März 2003

PerGlobal. Diskussion. Keine Neuorientierung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Der Kompromiss der EU-Kommission. Berlin, März 2003 PerGlobal Diskussion Keine Neuorientierung der Gemeinsamen Agrarpolitik Der Kompromiss der EU-Kommission Berlin, März 2003 Perspektiven Globaler Politik (PerGlobal) email. info@perglobal.org http://www.perglobal.org

Mehr

Kurz erklärt: Die Gruppenfreistellungsverordnung (GFVO) für Milcherzeuger

Kurz erklärt: Die Gruppenfreistellungsverordnung (GFVO) für Milcherzeuger Kurz erklärt: Die Gruppenfreistellungsverordnung (GFVO) für Milcherzeuger Hintergrund Die andauernde Krise im Milchsektor zeigt, dass der bestehende politische Rahmen für die Milcherzeuger unzureichend

Mehr

Der (Bio)milchmarkt der Zukunft, wohin geht die Reise?

Der (Bio)milchmarkt der Zukunft, wohin geht die Reise? Der (Bio)milchmarkt der Zukunft, wohin geht die Reise? ife Institut für Ernährungswirtschaft Kiel Fachhochschule Kiel, 08. Dezember 2014 Süddeutscher Bioland Milchviehtag: Praxis trifft Biomilchmarkt Fragestellungen

Mehr

Angebot zur Abgabe einer Anlieferungsquote

Angebot zur Abgabe einer Anlieferungsquote Anschrift des Antragstellers (siehe Hinweise Nr. 1) Name, Vorname / Firma: Unternehmensnummer (InVeKos-Nr.): D E 1 0 S L Die Unternehmensnummer ist vom Antragsteller anzugeben (siehe auch Hinweise Nr.

Mehr

ArgumentAtionspApier zum AgrArbericht 2011

ArgumentAtionspApier zum AgrArbericht 2011 LAndwirtschAft Wirtschaftliche lage der landwirtschaft verbessert ArgumentAtionspApier zum AgrArbericht 2011 die mitte. WIRTSCHAFTLICHE LAGE DER LANDWIRTSCHAFT VERBESSERT Das Bundeskabinett hat am 11.

Mehr

Angebot zur Abgabe einer Anlieferungsquote

Angebot zur Abgabe einer Anlieferungsquote Übertragungsstelle für Milchquoten bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Eingangsstempel Johannssenstr. 10 30159 Hannover Angebot zur Abgabe einer Anlieferungsquote gemäß Milchquotenverordnung (MilchQuotV)

Mehr

Milcherzeugung in Europa : Wo stehen unsere Konkurrenten?

Milcherzeugung in Europa : Wo stehen unsere Konkurrenten? Milcherzeugung in Europa : Wo stehen unsere Konkurrenten? André Pflimlin ex. Institut de l Elevage (2009) (Franz.Rinderzuchtinstitut) Bitburg, 28/10/2011 Plan Die Entwicklung der Milchproduktion in Europa

Mehr

Milchwirtschaftlicher Informationsdienst

Milchwirtschaftlicher Informationsdienst Milchwirtschaftlicher Informationsdienst Zentralverband der Milcherzeuger in Bayern e. V. Max-Joseph-Straße 9 80333 München Telefon 0 89 / 55 87 37 26; Fax -29 Vorsitzender: Max Zintl Nur für den Dienstgebrauch

Mehr

Gentechnikfreie Futtermittel. Ein Erfolgsrezept für die Zukunft

Gentechnikfreie Futtermittel. Ein Erfolgsrezept für die Zukunft Gentechnikfreie Futtermittel Ein Erfolgsrezept für die Zukunft Raiffeisen Kraftfutterwerk GmbH 1963 gegründet Kehl am Rhein, Baden-Württemberg 110 Mitarbeiter Herstellung von Mischfuttermittel - ausschließlich

Mehr

Die Gemeinsame Agrarpolitik 2020 - neue Perspektiven für die tierische Produktion Raiffeisen Agrarsymposium 2011 Klagenfurt 8.

Die Gemeinsame Agrarpolitik 2020 - neue Perspektiven für die tierische Produktion Raiffeisen Agrarsymposium 2011 Klagenfurt 8. Die Gemeinsame Agrarpolitik 2020 - neue Perspektiven für die tierische Produktion Raiffeisen Agrarsymposium 2011 Klagenfurt 8. Februar 2011 Sektionschefin DI Edith Klauser Seite 154 11.02.2011 Inhalt der

Mehr

Molkerei Berchtesgadener Land zahlt fair. Premiumqualität kann es nicht zum Discountpreis geben

Molkerei Berchtesgadener Land zahlt fair. Premiumqualität kann es nicht zum Discountpreis geben Seite 1 von 5 Molkerei Berchtesgadener Land zahlt fair Premiumqualität kann es nicht zum Discountpreis geben P iding, 19. Februar 2015: In den vergangenen drei Wochen fanden die traditionellen Bäuerinnenkranzl

Mehr

Moprobereich aus Sicht des Handels

Moprobereich aus Sicht des Handels REGAL Mopro Forum 2015 Die Zukunft im Moprobereich aus Sicht des Handels unter Berücksichtigung von Preisen, Aktionen und Quoten DI (FH) Manuel Hofer, MBA Geschäftsführer TOP-TEAM Zentraleinkauf GmbH 5.

Mehr

Anpassungsfaktoren. Tabelle 1: Durchschnittliche Heizgradtage (HGT) für einige Europäische Länder. Quelle: Odyssee-Mure Datenbank

Anpassungsfaktoren. Tabelle 1: Durchschnittliche Heizgradtage (HGT) für einige Europäische Länder. Quelle: Odyssee-Mure Datenbank Anpassungsfaktoren Im Benchmarkingsystem sind für vier Bereiche Anpassungsmöglichkeiten vorgesehen: Klima, Kesselwirkungsgrad, Kapazitätsauslastung und Produktionsmix. Die Nutzer des internationalen webbasierten

Mehr

Chancen für den Lohnunternehmer durch turbulente Märkte?

Chancen für den Lohnunternehmer durch turbulente Märkte? Chancen für den Lohnunternehmer durch turbulente Märkte? Entwicklungen auf den Märkten für Getreide und Ölsaaten Dr. Herbert Funk 18. Februar 2009 /t 300,00 Erzeugerpreis für B-Weizen in Niedersachsen

Mehr

Futtermittelrahmenvereinbarung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Brandenburg-Berlin e.v.

Futtermittelrahmenvereinbarung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Brandenburg-Berlin e.v. Futtermittelrahmenvereinbarung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Brandenburg-Berlin e.v. über die regelmäßige Kontrolle des Gehaltes an unerwünschten und verbotenen Stoffen in Misch- und Mineralfuttermitteln.

Mehr

Das European Milk Board

Das European Milk Board Das European Milk Board Vereinigung europäischer Milcherzeuger Gemeinsam für einen fairen Preis! HRVATSKI SAVEZ UDRUGA PROIZVOĐAČA MLIJEKA Schweiz Kroatien Spanien: OPL Großbritannien/ Schottland: Dairy

Mehr

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Sächsische Ernährungswirtschaft Exportsteigerung im 1. Halbjahr 2008 um 4,85 %

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Sächsische Ernährungswirtschaft Exportsteigerung im 1. Halbjahr 2008 um 4,85 % Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Abteilung 2: Grundsatzangelegenheiten, Umwelt, Landwirtschaft, Ländliche Entwicklung August-Böckstiegel-Straße 3, 01326 Dresden Internet: http://www.smul.sachsen.de/lfulg

Mehr

Gutachten über neue Marktstrategien zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Agrarstandortes Cuxland

Gutachten über neue Marktstrategien zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Agrarstandortes Cuxland Pilotvorhaben: Gutachten über neue Marktstrategien zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Agrarstandortes Cuxland Entwicklungsperspektiven der Landwirtschaft im Landkreis Cuxhaven Eine Initiative des

Mehr

Deutschland: Milchmarkt 2014 wieder volatiler

Deutschland: Milchmarkt 2014 wieder volatiler Deutschland: Milchmarkt 2014 wieder volatiler Nach einem euphorischen Start zu Jahresbeginn hat sich die Lage am Milchmarkt in Deutschland im weiteren Verlauf von 2014 als wieder erheblich volatiler erwiesen

Mehr

Exportpotenzialmonitor für die Nahrungsmittelindustrie

Exportpotenzialmonitor für die Nahrungsmittelindustrie Exportpotenzialmonitor für die Nahrungsmittelindustrie Dr. Stefan Flückiger, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Institut für Umwelt und Natürlich Ressourcen (IUNR), Projektleiter Zürcher

Mehr

ZUKUNFT DER MILCHWIRTSCHAFT UPDATE 2009

ZUKUNFT DER MILCHWIRTSCHAFT UPDATE 2009 S t u d i e i m A u f t r a g d e r H a n s - B ö c k l e r - S t i f t u n g ZUKUNFT DER MILCHWIRTSCHAFT UPDATE 2009 Hamburg, Mai 2009 Wilke, Maack und Partner wmp consult Schaarsteinwegsbrücke 2 20459

Mehr

Unser Projektablauf für das Projekt OMIRA MinusL Milchprodukte Viel Genuss ohne Laktose.

Unser Projektablauf für das Projekt OMIRA MinusL Milchprodukte Viel Genuss ohne Laktose. Unser Projektablauf für das Projekt OMIRA MinusL Milchprodukte Viel Genuss ohne Laktose. Projektablauf: 1. Auspacken & freuen Nach erfolgter Teilnahmebestätigung durch die LISA Freundeskreis Redaktion

Mehr

Zukunft der Milchwirtschaft

Zukunft der Milchwirtschaft 155 Klaus Maack Jesco Kreft Eckhard Voss Zukunft der Milchwirtschaft edition der Hans Böckler Stiftung Fakten für eine faire Arbeitswelt. Klaus Maack Jesco Kreft Eckhard Voss Zukunft der Milchwirtschaft

Mehr

GVO-Kennzeichnung tierischer Lebensmittel: Transparenz oder Täuschung?

GVO-Kennzeichnung tierischer Lebensmittel: Transparenz oder Täuschung? GVO-Kennzeichnung tierischer Lebensmittel: Transparenz oder Täuschung? Parlamentarischer Abend des Grain Club am 13. November 2007 in Berlin Dr. Claudia Döring Deutscher Raiffeisenverband e. V., Berlin

Mehr

Übertragungsstelle Ost

Übertragungsstelle Ost Übertragungsstelle Ost Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung Dorfstraße 1 14513 Teltow OT Ruhlsdorf Stand: April 2008 Übertragungsstelle Ost Landesamt für Verbraucherschutz,

Mehr

! BDM-Konzeptpapier Milchmarkt- Krisenmanagement

! BDM-Konzeptpapier Milchmarkt- Krisenmanagement BDM-Konzeptpapier Milchmarkt- Krisenmanagement 1 Um massive Wertschöpfungsverluste, wie sie 2009 und 2012 für die MVH entstanden sind, eingrenzen zu können, sind entsprechende Marktkriseninstrumente notwendig.

Mehr

Liquidität erhalten und sichern in Zeiten niedriger Erlöse für Milch und Schweine

Liquidität erhalten und sichern in Zeiten niedriger Erlöse für Milch und Schweine Liquidität erhalten und sichern in Zeiten niedriger Erlöse für Milch und Schweine Bernhard Gründken, LWK NRW Gliederung Wie ist die Situation? Welche Ursachen gibt es? Wen trifft es besonders? Was können

Mehr

Stellungnahme. zum ergänzenden Vorschlag des Europaparlaments. zur Bewältigung schwerwiegender. Störungen auf dem Milchmarkt

Stellungnahme. zum ergänzenden Vorschlag des Europaparlaments. zur Bewältigung schwerwiegender. Störungen auf dem Milchmarkt Stellungnahme zum ergänzenden Vorschlag des Europaparlaments zur Bewältigung schwerwiegender Störungen auf dem Milchmarkt Dr. Sascha A. Weber Thünen-Institut für Marktanalyse Braunschweig, den 31.01.2013

Mehr

Herausforderungen und Trends im Milch- und Käsemarkt

Herausforderungen und Trends im Milch- und Käsemarkt 15.064 Herausforderungen und Trends im Milch- und Käsemarkt Datum und Ort Mittwoch, 16. September 2015 Strickhof Wülflingen Riedhofstrasse 62 CH-8408 Winterthur-Wülflingen +41 (0)58 105 91 00 Adressaten

Mehr

EU - Geflügelmarkt. Ausblick auf die globale Entwicklung am Geflügelmarkt. Wolfgang Christ

EU - Geflügelmarkt. Ausblick auf die globale Entwicklung am Geflügelmarkt. Wolfgang Christ EU - Geflügelmarkt Ausblick auf die globale Entwicklung am Geflügelmarkt Wolfgang Christ EPEGA EPEGA Die European Poultry, Egg and Game Association - EPEGA - mit Sitz in Bonn ist eine Vereinigung der europäischen

Mehr

Schon in Art. 3 EGV wird als Tätigkeit der Gemeinschaft "eine gemeinsame Politik auf dem Gebiet der Landwirtschaft und der Fischerei" postuliert.

Schon in Art. 3 EGV wird als Tätigkeit der Gemeinschaft eine gemeinsame Politik auf dem Gebiet der Landwirtschaft und der Fischerei postuliert. Kapitel 4: Gemeinsame Agrarpolitik (GAP (Common Agricultural Policy; CAP Literatur: Hitiris, a. a. O., chap. 7 D. Colman und D. Roberts: Economics of the CAP in Transition, in: Artis/Lee (Eds., a. a. O.,

Mehr

Tierhaltung in den. Ton van Arnhem. Landwirtschaft

Tierhaltung in den. Ton van Arnhem. Landwirtschaft Nachhaltige Tierhaltung in den Niederlanden Ton van Arnhem Botschaftsrat für Landwirtschaft Ablauf Fakten Niederlande Öffentliche Debatte Aktuelle Themen: Volksgesundheit Dimensionen Tierwohl Umwelt Politik

Mehr

Milchproduktion heute Investieren oder aussteigen?

Milchproduktion heute Investieren oder aussteigen? Milchproduktion heute Investieren oder aussteigen? Frank Damm Regionalbüro Quedlinburg Adelheidstraße 1 06484 Quedlinburg Tel.: (03946) 515296 (03946) 707058 Fax: (03946) 707053 E-Mail: landberatung.gmbh-qlb@t-online.de

Mehr

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS P. Danejko, D. Kruk, E. Rakowa, I. Totschizkaja, A. Tschubrik, G. Schimanowitsch EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS Summary Eine Analyse der marktwirtschaftlichen

Mehr

Die Energiewende gelingt nur mit einer Verkehrswende intermodale Wettbewerbsfähigkeit der Schiene stärken

Die Energiewende gelingt nur mit einer Verkehrswende intermodale Wettbewerbsfähigkeit der Schiene stärken Positionspapier August 2015 Die Energiewende gelingt nur mit einer Verkehrswende intermodale Wettbewerbsfähigkeit der Schiene stärken Kontakt: Deutsche Bahn AG Verkehrspolitik Deutschland Potsdamer Platz

Mehr

Schweinefleischimporte im Jahre 2008

Schweinefleischimporte im Jahre 2008 Deutscher Ferkel- und Schweinemarkt Positionierung auf den internationalen Märkten Ulrich Pohlschneider ISN Interessengem. der Schweinehalter Deutschlands e.v. Aktuelle Situation Der Selbstversorgungsgrad

Mehr

Internationaler Handel und Handelspolitik

Internationaler Handel und Handelspolitik Internationaler Handel und MB Komparativer Vorteil als Basis von Handel Grundlage für Handel: Prinzip des komparativen Vorteils (vgl. Kapitel 2) Wiederholung: A hat einen komparativen Vorteil gegenüber

Mehr

Marktbericht der. MILCH UND MILCHPRODUKTE Ausgabemonat Februar 2015 11. AUSGABE 2014. Marktübersicht. Markt Österreich. Preisbericht Österreich

Marktbericht der. MILCH UND MILCHPRODUKTE Ausgabemonat Februar 2015 11. AUSGABE 2014. Marktübersicht. Markt Österreich. Preisbericht Österreich K-Ö Gemäß des 3 Abs. 1 des AMA-Gesetzes 1992 (BGBl. Nr. 376/1992 i. d. g. F) Marktbericht der AgrarMarkt Austria für den Bereichnach Milch und Milchprodukte Quality Austria - Zertifiziertes Qualitätsmanagement-System

Mehr

5. Berliner Milchforum 13. / 14. März 2014

5. Berliner Milchforum 13. / 14. März 2014 5. Berliner Milchforum 13. / 14. März 2014 I. Vorstellung von Michel DEBES II. Vorstellung der Genossenschaft und des Unternehmens III. Die Situation in Frankreich IV. Wie Alsace-Lait das Jahr 2015 in

Mehr

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu oder teilweise beschränkt z. B. bei der Kommanditgesellschaft (KG) haften. W eitere Personengesellschaften sind die Stille Gesellschaft und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Typisch: Die voll haftenden

Mehr

Mischungsrechnen. 2006 Berufskolleg Werther Brücke Wuppertal Autor: Hedwig Bäumer

Mischungsrechnen. 2006 Berufskolleg Werther Brücke Wuppertal Autor: Hedwig Bäumer Seite 1 Beim gibt es zwei Aufgabengruppen. Die erste umfasst Aufgaben, die mit Hilfe der wirksamen Substanz ( = 100 % ) innerhalb einer Lösung oder mit der Mischungsformel errechnet werden können. Bei

Mehr

Konzeption der Markt- und Preisberichterstattung für die Öko-Branche

Konzeption der Markt- und Preisberichterstattung für die Öko-Branche Konzeption der Markt- und Preisberichterstattung für die Öko-Branche Befragung von Schlüsselakteuren für die Bedarfsermittlung Durchführung: AgroMilagro research In Kooperation mit dem BÖLW Sehr geehrte

Mehr

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben

SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen. Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) Kandidat/in: 7 Aufgaben SwissSupplyChain SSC Basismodulprüfung Stufe Berufsprüfung Musterprüfung mit Musterlösungen Fach: Volkswirtschaftslehre (Basiswissen) 7 Aufgaben Mögliche Gesamtpunkte: 60 Erreichte Punkte: Kandidat/in:

Mehr

Milchquotenübertragungsstelle Bayern. Milchquote wird mit 8 Cent nochmals teurer. Die LfL informiert:

Milchquotenübertragungsstelle Bayern. Milchquote wird mit 8 Cent nochmals teurer. Die LfL informiert: Milchquotenübertragungsstelle Bayern Die LfL informiert: Milchquote wird mit 8 Cent nochmals teurer Als logische Folge der deutlichen Überlieferungssituation in Deutschland und der verständlichen Befürchtung

Mehr

Die Unternehmensstruktur der Molkereiwirtschaft in Deutschland 53107 Bonn

Die Unternehmensstruktur der Molkereiwirtschaft in Deutschland 53107 Bonn Herausgeber Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Postfach 1 02 70 Die Unternehmensstruktur der Molkereiwirtschaft in Deutschland 107 Bonn Stand: 1 Dezember 2006

Mehr

Legal News/Energierecht für energieintensive Unternehmen

Legal News/Energierecht für energieintensive Unternehmen www.pwclegal.de Aktuelle Informationen zum Energierecht Ausgabe 1, Januar 2015 Legal News/Energierecht für energieintensive Unternehmen Aktuell Übergangsfrist bis zum 31.03.2015 für den Einbau von geeichten

Mehr

Swissmooh: was macht ein bäuerlicher Milchvermarkter in China

Swissmooh: was macht ein bäuerlicher Milchvermarkter in China Swissmooh: was macht ein bäuerlicher Milchvermarkter in China Fial Tag der Nahrungsmittelindustrie 2015 1 Nordostmilch AG: wer sind wir Milchvermarktungsorganisation in der Nordostschweiz Gehalten von

Mehr

Börsenhandel mit Milchquoten

Börsenhandel mit Milchquoten Börsenhandel mit Milchquoten Übertragungsstellentermin: 013 7 ct Dr. Theo Göbbel Termin 02013 Ergebnisse vom 02. November 2013 - Bundesgebiet - Übertragungsbereich Gleichgewichtspreis in gegenüber Vorbörse

Mehr

Berater-Praxis-Netzwerk II, Arbeitskreis Milchviehhaltung. Zwischenbericht 2008. Von Otto Volling, Koordinator AK Milch

Berater-Praxis-Netzwerk II, Arbeitskreis Milchviehhaltung. Zwischenbericht 2008. Von Otto Volling, Koordinator AK Milch Berater-Praxis-Netzwerk II, Arbeitskreis Milchviehhaltung Zwischenbericht 2008 Von Otto Volling, Koordinator AK Milch 1. Ergebnisse der 1. Auswertung des WJ 2006/2007 Die Ergebnisse aus dem Arbeitskreis

Mehr

Risikosplitting mit Terminkontrakten

Risikosplitting mit Terminkontrakten Risikosplitting mit Terminkontrakten Forum Milchproduktion 2011 Dr. Uwe Steffin Über agriskom Geschäftsführer: Dr. Uwe Steffin - Lehre u.a. Milchvieh und Bullenmast - NE-Betrieb in Brandenburg - Studium

Mehr

ROAMING-GEBÜHREN IN EUROPA ABSCHAFFEN

ROAMING-GEBÜHREN IN EUROPA ABSCHAFFEN 27. Oktober 2015 ROAMING-GEBÜHREN IN EUROPA ABSCHAFFEN Auf Grundlage der Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet und zur Änderung der Richtlinie

Mehr

EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP)

EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP) EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP) I TTIP-Verhandlungen müssen eingestellt werden Das TTIP gefährdet die EU in ökonomischer,

Mehr

Entwicklung des Außenhandels mit Spirituosen nach Ländern und Gattungen 2005 - endgültige Ergebnisse -

Entwicklung des Außenhandels mit Spirituosen nach Ländern und Gattungen 2005 - endgültige Ergebnisse - Entwicklung des Außenhandels mit Spirituosen nach Ländern und Gattungen 2005 - endgültige Ergebnisse - (Stand: Dezember 2006) Von Diplom-Volkswirtin A n g e l i k a W i e s g e n - P i c k, Bonn Inhaltsverzeichnis

Mehr

CMA Exportmarketing Mittelosteuropa Der Markt Österreich Aktionen in AUS/CZ/SK. Dr. Jasmin Sani Leiterin Außenstelle Mittelosteuropa 26.09.

CMA Exportmarketing Mittelosteuropa Der Markt Österreich Aktionen in AUS/CZ/SK. Dr. Jasmin Sani Leiterin Außenstelle Mittelosteuropa 26.09. CMA Exportmarketing Mittelosteuropa Der Markt Österreich Aktionen in AUS/CZ/SK Dr. Jasmin Sani Leiterin Außenstelle Mittelosteuropa 26.09.2007 Inhalt Neue CMA-Außenstelle für MOE in Wien Aufgaben und Herausforderungen

Mehr

Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 6. April 2006 Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! etwa wenn es um die sichere Versorgung

Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 6. April 2006 Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! etwa wenn es um die sichere Versorgung Martin Dörmann, MdB Bundestagsrede von Martin Dörmann zur Schließung von Call-Centern der Telekom und der Privatisierung öffentlicher Unternehmen zum Antrag der Fraktion Die Linke Plenardebatte im Deutschen

Mehr

LANDESAMT FÜR UMWELT, WASSERWIRTSCHAFT UND GEWERBEAUFSICHT. Neue F-Gase

LANDESAMT FÜR UMWELT, WASSERWIRTSCHAFT UND GEWERBEAUFSICHT. Neue F-Gase LANDESAMT FÜR UMWELT, WASSERWIRTSCHAFT UND GEWERBEAUFSICHT Neue F-Gase Verordnung (EU) Nr. 517/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über fluorierte Treibhausgase und zur Aufhebung

Mehr

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union Kapitel Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union Im letzten Kapitel wurde zweierlei deutlich. Erstens machen die Ausgaben für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) den größten Posten im EU-Haushalt

Mehr

Wo stehen wir bei der Initiative Tierwohl in Deutschland, in Europa und in der Welt

Wo stehen wir bei der Initiative Tierwohl in Deutschland, in Europa und in der Welt Interessengemeinschaft der Erzeugerzusammenschlüsse in Sachsen e.v. Limbach-Oberfrohna, 14.02.2014 Wo stehen wir bei der Initiative Tierwohl in Deutschland, in Europa und in der Welt Roger Fechler Deutscher

Mehr

Faktencheck zu den Ammenmärchen der Milchindustrie. Autor: Marcus Nürnberger Januar 2015

Faktencheck zu den Ammenmärchen der Milchindustrie. Autor: Marcus Nürnberger Januar 2015 Faktencheck zu den Ammenmärchen der Milchindustrie Autor: Marcus Nürnberger Januar 2015 Im Auftrag von: MdEP Maria Heubuch, Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament Editorial Milch sei das weiße Gold des

Mehr

Entwicklung des Außenhandels mit Spirituosen nach Ländern und Gattungen 2012 endgültige Ergebnisse

Entwicklung des Außenhandels mit Spirituosen nach Ländern und Gattungen 2012 endgültige Ergebnisse 5 Entwicklung des Außenhandels mit Spirituosen nach Ländern und Gattungen 2012 endgültige Ergebnisse (Stand: Januar 2014) von Diplom-Volkswirtin Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des BSI Inhaltsverzeichnis

Mehr

ISBN 978-3-88795-313-3

ISBN 978-3-88795-313-3 ISBN 978-3-88795-313-3 2007 Hanns-Seidel-Stiftung e.v., München Akademie für Politik und Zeitgeschehen Verantwortlich: Dr. Reinhard C. Meier-Walser (Chefredakteur) Redaktion: Barbara Fürbeth M.A. (Redaktionsleiterin)

Mehr

Agrarpolitik 2014-17. Stellungnahme Uniterre zur Botschaft des Bundesrates

Agrarpolitik 2014-17. Stellungnahme Uniterre zur Botschaft des Bundesrates Agrarpolitik 2014-17 Stellungnahme Uniterre zur Botschaft des Bundesrates Mai 2012! Valentina Hemmeler Maïga, Gewerkschaftssekretärin! Zuständig für Agrarpolitik und Ernährungssouveränität! 1 Ernährungssouveränität

Mehr

Schweizer Nahrungsmittel: Dieser Unterschied ist MehrWert

Schweizer Nahrungsmittel: Dieser Unterschied ist MehrWert Gras 09 / Internationales Wiesenfest Oensingen, 5. September 2009 Schweizer Nahrungsmittel: Dieser Unterschied ist MehrWert Dr. Albert Rösti Direktor Schweizer Milchproduzenten SMP Agenda Qualitätsunterschiede

Mehr

Milchwirtschaftlicher Informationsdienst

Milchwirtschaftlicher Informationsdienst Milchwirtschaftlicher Informationsdienst Zentralverband der Milcherzeuger in Bayern e. V. Max-Joseph-Straße 9 80333 München Telefon 0 89 / 55 87 37 26; Fax -29 Vorsitzender: Max Zintl Nur für den Dienstgebrauch

Mehr

Berichterstattung laufende Geschäfte

Berichterstattung laufende Geschäfte Delegiertenversammlung SMP Bern, 6. November 2013 Traktandum 3 Berichterstattung laufende Geschäfte Kurt Nüesch, Direktor SMP Kurt Nüesch, Direktor SMP Stefan Hagenbuch, stv. Direktor SMP EU-Marktöffnung

Mehr

Politik und Markt setzen CH-Milchproduktion unter Druck!

Politik und Markt setzen CH-Milchproduktion unter Druck! Delegiertenversammlung SMP 14. April 2015 Eröffnungswort des Präsidenten Hanspeter Kern Politik und Markt setzen CH-Milchproduktion unter Druck! Es gilt das gesprochene Wort Geschätzte Milchproduzentinnen/Milchproduzenten

Mehr

Ablauf. Aktivitäten. Kurzdarstellung Präferenzen. Nutzen. Aufwand. Risiken & Nebenwirkungen. Diskussion. Einzelberater www.schogeronline.

Ablauf. Aktivitäten. Kurzdarstellung Präferenzen. Nutzen. Aufwand. Risiken & Nebenwirkungen. Diskussion. Einzelberater www.schogeronline. Ablauf Kurzdarstellung Präferenzen Nutzen Risiken & Nebenwirkungen Diskussion Aktivitäten Einzelberater www.schogeronline.de Beratung und Dienstleistungen Ausbildung, auch Inhouse-Coaching SAP GTS-Einführungen

Mehr

Herausforderungen und Potentiale des Milchsektors in Usbekistan

Herausforderungen und Potentiale des Milchsektors in Usbekistan International Project Management and Consulting Herausforderungen und Potentiale des Milchsektors in Usbekistan Ekkehard Schröder Geschäftsführer ADT Projekt GmbH, Bonn www.adtprojekt.de EuroTier Hannover,

Mehr

Informationen: Strompreise für Haushaltskunden 2014

Informationen: Strompreise für Haushaltskunden 2014 Informationen: Strompreise für Haushaltskunden 2014 Grundsätzlich setzt sich der Strompreis aus drei Bestandteilen zusammen: a) Den Kosten für Strombeschaffung, Vertrieb, Service und Dienstleistungen des

Mehr

Die griechische Lebensmittelindustrie in Richtungssuche

Die griechische Lebensmittelindustrie in Richtungssuche Chris Schmidt - istockphoto Die griechische Lebensmittelindustrie in Richtungssuche Michaela Balis Repräsentantin Griechenland & Zypern Germany Trade & Invest 19.05.2015 Griechenland Wirtschaftliche Entwicklung

Mehr

Herbstveranstaltung der EnBW Energiegemeinschaft e. V. 2013

Herbstveranstaltung der EnBW Energiegemeinschaft e. V. 2013 Herbstveranstaltung der EnBW Energiegemeinschaft e. V. 2013 Aktuelle Entwicklungen in der Politik für den Markt der Energiedienstleistungen November/Dezember 2013 Hans Lang EnBW Sales & Solutions GmbH

Mehr

Anbindehaltung und Milchpreisdiskussion

Anbindehaltung und Milchpreisdiskussion Hintergrundinformationen zur Rinderhaltung in Deutschland: Anbindehaltung und Milchpreisdiskussion Stand: 01/09 Baumschulallee 15 53115 Bonn Tel: 0228/60496-0 Fax: 0228/60496-40 E-Mail: bg@tierschutzbund.de

Mehr

Deutsche Politik ist Eigenheim-feindlich! Beim. Erwerb von Immobilien müssen unzählige Hürden

Deutsche Politik ist Eigenheim-feindlich! Beim. Erwerb von Immobilien müssen unzählige Hürden Tel.: 089/500315-0 Fax: 089/500315-15 E-Mail: birgit.muellner@gebhardt-seele.de Deutsche Politik ist Eigenheim-feindlich! Beim Erwerb von Immobilien müssen unzählige Hürden überwunden werden Bis zu 11,5

Mehr

Sind Straßenausbaubeiträge noch zeitgemäß? Politische und juristische Erfahrungen aus einzelnen Bundesländern

Sind Straßenausbaubeiträge noch zeitgemäß? Politische und juristische Erfahrungen aus einzelnen Bundesländern Sind Straßenausbaubeiträge noch zeitgemäß? Politische und juristische Erfahrungen aus einzelnen Bundesländern Peter Ohm Präsident des Verbandes Deutscher Grundstücksnutzer e.v. (VDGN) 1 1. Sind Straßenausbaubeiträge

Mehr

Workshop Almrelevante Massnahmen

Workshop Almrelevante Massnahmen Workshop Almrelevante Massnahmen Wichtige Einkommenszusammenhänge - Input aus der Schweiz Anders Gautschi Geschäftsführer Schweizerischer Alpwirtschaftlicher Verband Inhalt Almwirtschaft und Tourismus

Mehr

Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion vor dem Hintergrund fallender Milchpreise

Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion vor dem Hintergrund fallender Milchpreise Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion vor dem Hintergrund fallender Milchpreise ALB Fachtagung Hohenheim Wie reagieren auf fallende Milchpreise Betriebsindividuelle Situation analysieren» Betriebszweiganalyse»

Mehr

Einführung in das EG-Wettbewerbsrecht mit Vergleichen zum Wettbewerbsrecht der Schweiz (KG)

Einführung in das EG-Wettbewerbsrecht mit Vergleichen zum Wettbewerbsrecht der Schweiz (KG) Einführung in das EG-Wettbewerbsrecht mit Vergleichen zum Wettbewerbsrecht der Schweiz (KG) Nachdiplomstudium, Universität Zürich Prof. Dr. Roger Zäch, Universität Zürich 12. Januar 2007 Die materiellen

Mehr

Monika Wohlfarth. Zukünftige Entwicklung des Weltmilchmarktes Auswirkungen auf Deutschland

Monika Wohlfarth. Zukünftige Entwicklung des Weltmilchmarktes Auswirkungen auf Deutschland Zukünftige Entwicklung des Weltmilchmarktes Auswirkungen auf Deutschland Informationsveranstaltung für Milchviehbetriebe Erfurt, 27. Februar 2014 Monika Wohlfarth Zentrale Milchmarkt Berichterstattung

Mehr

Usbekistan: Programm Milchwirtschaft

Usbekistan: Programm Milchwirtschaft Usbekistan: Programm Milchwirtschaft Schlussprüfung OECD-Förderbereich 32 161 / Agro-Industrien BMZ-Projektnummer 1994 65 519 Projektträger Usmjasomolprom (USM) Consultant Kein Jahr der Prüfung 2002 Projektprüfung

Mehr

Nachhaltigkeit in der Energieversorgung Energieeinsparungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien: Das e³-programm von EWE

Nachhaltigkeit in der Energieversorgung Energieeinsparungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien: Das e³-programm von EWE Nachhaltigkeit in der Energieversorgung Energieeinsparungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien: Das e³-programm von EWE Strausberg, 06. September 2012 Eine saubere Zukunft braucht Nachhaltigkeit

Mehr

nach dem Ende der Milchquoten

nach dem Ende der Milchquoten 1 Volksbank Eifel Mitte Prüm, 19. Nov. 2014 Chancen und Risiken 25. Juni 2009 nach dem Ende der Milchquoten Dr. Theo Göbbel D 53129 Bonn hans-theo.goebbel@lwk.nrw.de 0 49 ( 0 ) 228-703 1421 1 November

Mehr

Gesunde Ernährung Effektiver Umwelt-und Klimaschutz. Tanja Dräger de Teran

Gesunde Ernährung Effektiver Umwelt-und Klimaschutz. Tanja Dräger de Teran Gesunde Ernährung Effektiver Umwelt-und Klimaschutz Tanja Dräger de Teran Nachhaltige Lebensstile, Vilm, 15-18. Oktober 2012 9. November 2012 1 Zentrale Fragen für den WWF Welcher Zusammenhang besteht

Mehr

Supply Chain Milch. Inhalt

Supply Chain Milch. Inhalt Supply Chain Milch 1 Inhalt Strukturveränderungen in der Milchwirtschaft und deren Auswirkungen auf das Transportgeschehen In den Quellregionen Milchsammelrouten In den Molkereien Werkverkehre In der Distribution

Mehr

Abgedrängt : Niedrigere Milchpreise treffen Ärmste am härtesten Billigimporte von Magermilchpulver in Bangladesch

Abgedrängt : Niedrigere Milchpreise treffen Ärmste am härtesten Billigimporte von Magermilchpulver in Bangladesch Abgedrängt : Niedrigere Milchpreise treffen Ärmste am härtesten Billigimporte von Magermilchpulver in Bangladesch Einführung Aufgrund der schwierigen Situation im EU-Milchsektor führte die Europäische

Mehr

BUND Position Biomasse

BUND Position Biomasse BUND Position Biomasse 1. Politischer Handlungsdruck 2. Probleme & Konflikte der Biomassenutzung 3. Chancen der Biomassenutzung 4. Umgang des BUND mit Nutzungskonflikten 5. Fazit & Handlungsbedarf BUND

Mehr

Virtuelles Wasser. In dieser Bilanz gehört Deutschland zu den Top-Ten der Nettoimporteure von virtuellem Wasser.

Virtuelles Wasser. In dieser Bilanz gehört Deutschland zu den Top-Ten der Nettoimporteure von virtuellem Wasser. Virtuelles Wasser Virtuelles Wasser Ob in Lebensmitteln, Autos, Rosen oder Getreide Wasser verbirgt sich in fast allen Produkten. Den Wert, der angibt, wie viel Wasser nötig ist, um diese Produkte herzustellen,

Mehr

Wortprotokoll der 31. Sitzung

Wortprotokoll der 31. Sitzung Protokoll-Nr. 18/31 18. Wahlperiode Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Wortprotokoll der 31. Sitzung Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft Berlin, den 23. März 2015, 16:00 Uhr Konrad-Adenauer-Str.

Mehr

Vortrag STAHL 2013. Wirtschaftsvereinigung Stahl. Stahldialog. Energiewende und industrielle Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext

Vortrag STAHL 2013. Wirtschaftsvereinigung Stahl. Stahldialog. Energiewende und industrielle Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext Stahldialog Energiewende und industrielle Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Kontext Energiekonzept der Bundesregierung 1 5-5 -1 Angaben in % Treibhausgasemissionen -4-55 -7-8 8 65 5 35 Anteil Stromerzeugung

Mehr

Noch bessere Technik für die Ausbildung Moderne Membranfiltrationsanlage für den Meiereinachwuchs

Noch bessere Technik für die Ausbildung Moderne Membranfiltrationsanlage für den Meiereinachwuchs 1 Noch bessere Technik für die Ausbildung Moderne Membranfiltrationsanlage für den Meiereinachwuchs Heute ist ein besonderer Tag für die Lehr- und Versuchsanstalt für Milchwirtschaft in Bad Malente. Die

Mehr

Factsheet: Ernährung und Klima

Factsheet: Ernährung und Klima Factsheet: Ernährung und Klima Die Landwirtschaft trägt aktuell mit rund 14 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei. In Deutschland schlägt der Bereich Ernährung pro Jahr mit rund 4,4 t bei

Mehr

Zukunft der Milcherzeugung in Deutschland

Zukunft der Milcherzeugung in Deutschland Zukunft Milcherzeugung Zusammenfassung der Studie 1 Zukunft der Milcherzeugung in Deutschland Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Durchgeführt von: Dr. Andrea Fink-Keßler Büro

Mehr

Zuschüsse für Projekte und Machbarkeitsstudien Finanzierung von Investitionen

Zuschüsse für Projekte und Machbarkeitsstudien Finanzierung von Investitionen Zuschüsse für Projekte und Machbarkeitsstudien Finanzierung von Investitionen Wachstumschance Auslandsgeschäft NRW.BANK, Düsseldorf, 10.05.2012 Volker Schwab Investment Manager DEG Deutsches Geschäft Florian

Mehr