Übung zur Vorlesung Business Reporting and Consulting

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1 Übung zur Vorlesung Business Reporting and Consulting 1

2 Agenda 2. Teil: Konzernrechnungslegung Übung 4 1. Teil (Konzernrechnungslegung sowie Kapital- und Schuldenkonsolidierung) Übung 4 Rest + Übung 5 (Zwischenergebniseliminierung) Übung 6 (Gewinn- und Verlustkonsolidierung) Klausur (Semestertermin) Klausur (Ferientermin) 2

3 Konzernrechnungslegung Einführung 3

4 Begriffsabgrenzungen Konzern: Zusammenschluss rechtlich selbständiger Unternehmen, die grundsätzlich auf vertraglichen oder kapitalmäßigen Beziehungen beruhen; wirtschaftliche Abhängigkeiten zwischen den Unternehmen infolge der Beziehungen. Konzernrechnungslegung: gemeinsame Rechnungslegung einer Gruppe von Unternehmen, die durch bestimmte rechtlich definierte Sachverhalte verbunden sind und wie ein einziges rechtlich und wirtschaftlich ganzheitliches Unternehmen abgebildet werden; die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der einbezogenen Unternehmen ist so darzustellen, als handele es sich um ein Unternehmen. 4

5 Beispiel Nordstar 80% 80% 30% Atomic Biologic Chemic 60% 100% Oldelia Nordstar Entwicklungsgesellschaft 100% Novelia Sale and Lease-Back 5

6 Notwendigkeit zur Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen Sale and Lease-Back In der Bilanz der Novelia, Hamburg, ist ein hochwertiges Grundstück mit einem neugebauten Verwaltungsgebäude enthalten. Buchwert des Grundstücks: Der Zeitwert wird auf 1 Million geschätzt. Zur Verbesserung des Bilanzbildes der Novelia wird das Grundstück mit dem Verwaltungsgebäude an die Nordstar Entwicklungsgesellschaft verkauft, die zu diesem Zweck von der Nordstar neu gegründet wurde. Atomic Oldelia Nordstar Biologic Nordstar Entwicklungsgesellsc haft Chemic Buchungssatz bei der Novelia: Kasse an Grundstücke sonst. betr. Ert Novelia Sale and Lease-Back Aufgrund des Vorliegens von Verbundbeziehungen wird die Aussagefähigkeit von Einzelabschlüssen eingeschränkt; je nach Intensität der Lieferung und Leistungsverflechtungen gegebenenfalls sogar vollkommen aussagelos. Aufgabe des Konzernabschlusses ist die Verbesserung der Informationsfunktion 6

7 Unterordnungs- und Gleichordnungskonzerne Unterordnungskonzerne Nordstar 80 % Oldia 90 % Novelia Ein herrschendes Unternehmen und ein oder mehrere abhängige Unternehmen werden unter einheitlicher Leitung zusammengefasst ( 18 Abs. 1 AktG). Formen: Faktischer Konzern Vertragskonzern Eingliederungskonzern Gleichordnungskonzerne Nordstar Oldia Novelia Ein Gleichordnungskonzern liegt vor, wenn mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen unter einheitlicher Leitung zusammengefasst sind, ohne dass das eine Unternehmen von dem anderen Unternehmen abhängig ist ( 18 Abs. 2 AktG). 7

8 Systematik und Erfordernisse Unternordnungskonzern Einzelunternehmen A (local gaap) Mutterunternehmen (local gaap) Einzelunternehmen B (local gaap) Ausübung tatsächlicher Leistungsmacht Konzernabschluss nach HGB/IFRS/US-GAAP KONZERNFREMDE Konsolidierungsbereich Leistungsbeziehungen 8

9 Systematik Gesellschaft A Gesellschaft B Gesellschaft C Einzelabschlüsse der einzubeziehenden Gesellschaften (HBI) Aufstellen der Handelsbilanz II/III 1 (HBII/III) der Einzelabschlüsse (Summenabschluss) Konsolidierungen Konzernabschluss 1 aufgrund der durch das BilMoG eingeführten Neubewertungsmethode. 9

10 Kapitalkonsolidierung in Abhängigkeit der Einflussnahme Beteiligungshöhe 0 % 20 % 50 % Kein maßgeblicher Einfluss auf Beteiligung Maßgeblicher Einfluss Mutter-Tochter-Verhältnis Control-Verhältnis Fortführung zu Anschaffungskosten Equity-Methode: - Keine Übernahme der Vermögensgegenstände und Schulden und der Gewinn- und Verlustrechnung in den Konzernabschluss - Fortschreibung des Beteiligungsbuchwerts Vollkonsolidierung: - Übernahme der Vermögensgegenstände und Schulden (inkl. der Ermittlung relevanter Wertansätze) - Übernahme der Gewinn- und Verlustrechnung in den Konzernabschluss - Beteiligungsbuchwert wird gegen das Eigenkapital des TU konsolidiert Gemeinschaftliche Leitung Gemeinschaftsunternehmen Quotenkonsolidierung/Equity Methode 10

11 Maßnahmen i.r.d. Vollkonsolidierung Aufrechnung der Beteiligung an Tochterunternehmen aus dem Einzelabschluss des Mutterunternehmens mit den hierauf entfallenden anteiligen Eigenkapitalposten in den Bilanzen der einbezogenen Tochterunternehmen ( 303 HGB) Aufrechnung der zwischen den einbezogenen Unternehmen bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten Kapitalkonsolidierung ( 301, 302, 310, 312 HGB) Schuldenkonsolidierung Zwischenerfolgseliminierung ( 304 HGB) Eliminierung von Erfolgen, die aus Lieferungen und Leistungen zwischen den einbezogenen Unternehmen resultieren Konsolidierung der Gewinn- und Verlustrechnung ( 305 HGB) Bereinigung der Gewinn- und Verlustrechnung um innerkonzernliche Aufwendungen und Erträge sowie Umsätze 11

12 Ziel der Kapitalkonsolidierung Eliminierung von Kapitalverflechtungen der Konzernunternehmen, da im Summenabschluss sowohl die Beteiligung des MU an dem TU (repräsentiert die Beteiligung am EK des TU), wie auch das EK des TU selbst ausgewiesen wird. Eliminierung des konzerninternen Vorgangs durch die Aufrechnung der Beteiligung (Anteile an VU) mit dem gezeichneten Kapital zzgl. der Rücklagen des TU. 12

13 Erwerbsmethode Annahme: normaler Erwerb der Beteiligung durch das Mutterunternehmen oder durch ein Tochterunternehmen Finanzielle Mittel fließen für den Erwerb der Beteiligung aus dem Unternehmensverbund an die früheren Eigner ab. Verrechnung des Wertansatzes der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an einem in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens ( 301 Abs. 1 Satz 1 HGB) Buchwert- oder Neubewertungsmethode (grundsätzlich geringe Unterschiede) 13

14 Buchwertmethode ( 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Erstkonsolidierung Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts des Anteils des Mutterunternehmens am Tochterunternehmen mit dessen Eigenkapital, das dem Buchwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderposten entspricht danach Verteilung des Unterschiedsbetrages auf stille Reserven und ggf. GoF Aufhebung für Erwerbsvorgänge, die nach dem stattgefunden haben, anzuwenden für alte Erwerbsvorgänge i.r.d. Folgekonsolidierung 14

15 Buchwertmethode ( 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Aktivischer Unterschiedsbetrag I.d.R.: Beteiligungsbuchwert > konsolidierungspflichtiges Eigenkapital Mögliche Ursachen: Stille Reserven, d.h. Differenzen zwischen Buch- und Zeitwerten der Vermögens- und Schuldposten beim TU, wenn sie im Kaufpreis der Beteiligung abgegolten worden sind; Gegenwert nicht bilanzierter immaterieller Vermögensgegenstände, der im Kaufpreis abgegolten wurde (z.b. Humankapital, etc.); ein im Kaufpreis abgegoltener Geschäfts- oder Firmenwert des Tochterunternehmens. 15

16 Buchwertmethode ( 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Passivischer Unterschiedsbetrag Beteiligungsbuchwert < konsolidierungspflichtiges Eigenkapital Mögliche Ursachen: Überbewertung von Aktiva bzw. Unterbewertungen von Passiva beim TU; negative Erfolgsaussichten (badwill), die im Kaufpreis berücksichtigt wurden; ein günstiges Geschäft (lucky buy). 16

17 Buchwertmethode ( 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Ablauf der Buchwertmethode (1) Weicht die Handelsbilanz des TU (HB I) von den Bewertungs- und Ansatzmethoden der Konzernbilanz ab, sind gemäß 300 Abs. 2 und 308 HGB die notwendigen Vereinheitlichungen im Rahmen der Handelsbilanz II (HB II) vorzunehmen. Die Bilanzposten der HB II des TU werden in voller Höhe in den Summen- und Konzernabschluss übernommen. Die dem Mutterunternehmen zugerechnete Beteiligung wird mit dem anteiligen Eigenkapital des TU gemäß 301 Abs. 1 Satz 1 HGB verrechnet. 17

18 Buchwertmethode ( 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Ablauf der Buchwertmethode (2) Gemäß 301 Abs. 1 Satz 3 HGB ist ein sich aus der Verrechnung ergebender Differenzbetrag auf seine Ursachen hin zu untersuchen und den Vermögensgegenständen und Schulden des TU anteilsmäßig zuzuschreiben bzw. mit ihnen zu verrechnen. Wertober- bzw. Wertuntergrenze der Vermögens- und Schuldposten des TU ist der Zeitwert. Übersteigen die aufdeckbaren stillen Rücklagen den aktivischen Unterschiedsbetrag, so sind sie aufgrund des Anschaffungskostenprinzips nur bis zur Höhe des Unterschiedsbetrages aufzudecken. Verteilung anteilig aufgedeckter stiller Reserven nach einem adäquaten Schlüssel (z.b. Proportionalität der Buch-, Zeitwerte oder stillen Reserven). 18

19 Buchwertmethode ( 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Ablauf der Buchwertmethode (3) Eine verbleibende Restgröße ist gemäß 301 Abs. 3 Satz 1 HGB entsprechend ihres Charakters als gesonderter Posten in der Konzernbilanz auszuweisen (sog. Konsolidierungsausgleichsposten): aktivische Differenz: Geschäfts- oder Firmenwert passivische Differenz: Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Erläuterung der Posten und wesentliche Änderung gegenüber dem Vorjahr im Anhang ( 301 Abs. 3 Satz 2 HGB) Erläuterung einer Verrechnung aktivischer und passivischer Unterschiedsbeträge ( 301 Abs. 3 Satz 3 HGB). 19

20 Neubewertungsmethode ( 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB) Ansatz des Eigenkapitals des TU mit dem Wert, der dem beizulegenden Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögens- und Schuldposten entspricht. Die Konsolidierung erfolgt damit sofort mit dem tatsächlichen Zeitwert des Eigenkapitals. Handelsbilanz II des TU: Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungsund Bewertungsmethoden inkl. Ansatz der stillen Reserven und stillen Lasten Die den einzelnen Posten beizulegenden Werte sind nach den Grundsätzen der Einheitsfiktion des Konzerns zu ermitteln. 20

21 Unterschied Buchwert-/Neubewertungsmethode Bei 100%igen TU ergeben sich identische Werte Bei der Buchwertmethode werden für den Fall, dass das Mutterunternehmen mit weniger als 100% am Kapital des Tochterunternehmens beteiligt ist, die stillen Reserven bzw. Lasten nur mit dem Anteil des auf die Beteiligung entfallenden Eigenkapitals aufgedeckt. Der Minderheitsanteil enthält in diesem Fall keine stillen Reserven (Ausweis: Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter innerhalb des Eigenkapitals nach 307 Abs. 1 HGB). Bei der Neubewertungsmethode werden die stillen Reserven bereits in der HB II aufgedeckt, so dass auch der Minderheitsanteil stille Reserven enthält. 21

22 Aufgaben zur Konzernrechnungslegung 22

23 Aufgabe 1 Aufstellungspflicht nach HGB Die Mühlen AG verfügt über Stückaktien an der Treppen AG. Die Treppen AG ist ein Hersteller von Steintreppen und Spezialkränen. Sie hat insgesamt Aktien ausgegeben. Derzeit hält die Treppen AG allerdings Aktien als eigene Anteile. Die Mühlen AG hält weiterhin die Stimmrechtsmehrheit an der Tahler AG. Die Twister AG besteht zu 40 % im Eigentum der Mühlen AG und zu 11 % im Eigentum der Taler AG. Alle Unternehmen haben ihren Sitz im Inland. Frage: Welche Mutter- und Tochterbeziehungen liegen nach HGB vor? 23

24 Graphische Darstellung Mühlen AG?? Stimmrechts- Mehrheit?? 40 %?? Treppen AG Taler AG Twister AG 11 % 24

25 Aufstellungspflicht nach HGB Die Mühlen AG hält an der Treppen AG zwar nur von Stimmrechten (ca. 44 %). Allerdings hält die Treppen AG Stimmrechte aus eigenen Anteilen. Damit berechnet sich der Anteil der Mühlen AG an der Treppen AG wie folgt ( 290 Abs. 4 HGB): 8000 : ( ) = 53,33 % Die Treppen AG ist demnach entsprechend der unwiderlegbaren Vermutung von 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB Tochterunternehmen der Mühlen AG. 25

26 Aufstellungspflicht nach HGB Die Taler AG ist aufgrund der Stimmrechtsmehrheit Tochterunternehmen der Mühlen AG ( 290 HGB). An der Twister AG hält die Mühlen AG zwar nur 40 % der Stimmrechte. Da sie jedoch auch über die 11 % der Stimmrechte der Taler AG verfügt, sind ihr diese nach 290 Abs. 3 HGB zuzurechnen. Somit verfügt die Mühlen AG über 51 % der Stimmrechte an der Twister AG. Die Twister AG ist damit Tochterunternehmen von der Mühlen AG. 26

27 Graphische Darstellung Mühlen AG 8000 /15000=53,33 % Stimmrechtsmehrheit Stimmrechtsmehrheit 40 % 11 % = 51% Stimmrechtsmehrheit Treppen AG Taler AG Twister AG 11 % 27

28 Aufgabe 2 Präsenzmehrheit und Streubesitz / Aufgabenstellung (1/2) Die Maler AG hat 49,5 % der Stimmrechte der Thurn AG und ist deren größter Aktionär. Sonst sind die Aktien im Streubesitz von Kleinaktionären. Der Großteil dieser Kleinaktionäre kommt regelmäßig nicht zur Hauptversammlung. Die Maler AG kann bei der Thurn AG die wesentlichen Entscheidungen treffen und nimmt auch die Besetzung des Vorstandes dort regelmäßig vor. Nur für die Gestaltung von Leasinggeschäften hat die Maler AG die TX-AG gegründet. Die Maler AG trägt deren Chancen und Risiken. Aktien der Tasten AG hält die Maler AG nur aus Gründen der Geldanlage, sie hat wegen einer günstigen Gelegenheit 59 % der Aktien und damit der Stimmrechte erworben, übt einen Einfluss auf die Finanz-und Geschäftspolitik jedoch nicht aus. 28

29 Präsenzmehrheit und Streubesitz Aufgabenstellung (2/2) An der Terra AG hält die Maler AG 55 % der Anteile, jedoch aufgrund von Stimmrechtsvorzugsaktien nur 30 % der Stimmrechte umfassen. Die Taschen AG hat sich durch Vertrag der Beherrschung durch die Maler AG unterworfen. Alle Unternehmen haben ihren Sitz im Inland. Frage: Welche Mutter-Tochter-Beziehungen liegen nach HGB vor? 29

30 Präsenzmehrheit und Streubesitz Lösung (1/3): Die Maler AG hat an der Thurn AG nur eine Minderheitsbeteiligung in Höhe von 49,5 %. Damit kann sie die Geschäftspolitik der Thurn AG grundsätzlich nicht bestimmen. Die restlichen Anteile befinden sich jedoch im Streubesitz und zudem kann die Maler AG den Vorstand der Thurn AG regelmäßig besetzen. Man spricht hier von einer sogenannten verfestigten Präsenzmehrheit, die eine mögliche Beherrschung darstellt. In Maler AG kann versuchen, hier einen Gegenbeweis anzustreben, jedoch ist die tatsächlich ausgeübte Besetzung des Vorstands und der tatsächliche Einfluss auf die Geschäftspolitik ein starkes Indiz für eine Beherrschung auf der Grundlage einer dauerhaften Präsenzmehrheit. Insofern liegt eine Mutter- Tochter-Beziehung ( 290 Abs. 1 HGB) vor. 30

31 Präsenzmehrheit und Streubesitz Lösung (2/3): Die TX-AG ist lediglich eine Zweckgesellschaft zur Abwicklung von Leasinggeschäften. Da die Maler AG sämtliche Chancen und Risiken der TX AG trägt, ist die TX-AG eine Tochtergesellschaft nach 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Zwar übt die Maler AG keinen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik der Tasten AG aus, aber für die Erfüllung der Konzerndefinition reicht bereits die Möglichkeit der Beherrschung aus ( 290 Abs. 2 Nr. 1HGB). Wegen der Stimmrechtsmehrheit ist die Tasten AG als Tochterunternehmen der Konzernabschluss einzubeziehen. 31

32 Präsenzmehrheit und Streubesitz Lösung (3/3): An der Terra AG hat die Maler AG zwar die Mehrheit der Kapitalanteile. Die Konzerndefinition nach 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB stellt jedoch auf die Stimmrechtsmehrheit ab, über die die Maler AG nicht verfügt. Die Taschen AG ist wegen des Beherrschungsvertrages Tochterunternehmen der Maler AG und damit in den Konzernabschluss einzubeziehen (unwiderlegbare Vermutung nach 290 Abs. 2 Nr. 3 HGB). 32

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