Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und - abhängigkeit

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1 Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und - abhängigkeit Tom Bschor Abteilung für Psychiatrie

2 Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit 4 Fragen Wo beginnt die Abhängigkeit? Vertragen Männer mehr? Sind Männer häufiger alkoholkrank als Frauen? Sind Männer Opfer des Männlichkeitsbildes?

3 Alkoholabhängigkeit = Sucht Abhängigkeitskriterien: Unfähigkeit zur Abstinenz, Zwang zum Trinken Kontrollverlust Trinken um der Wirkung willen Dosissteigerung und Toleranzentwicklung Entzugssymptome heimliches Trinken Einengung der Interessen auf den Alkohol fortgesetzter Konsum trotz erkennbarer Folgeschäden

4 Alkoholentzugssymptome Zittern Schwitzen innere Unruhe Schlafstörungen Blutdruckanstieg Pulsanstieg epileptische Krampfanfälle Delirium

5 Alkoholabhängigkeit = Sucht Abhängigkeitskriterien: Unfähigkeit zur Abstinenz, Zwang zum Trinken Kontrollverlust Trinken um der Wirkung willen Dosissteigerung und Toleranzentwicklung Entzugssymptome heimliches Trinken Einengung der Interessen auf den Alkohol fortgestezter Konsum trotz erkennbarer Folgeschäden

6 verminderte Aufmerksamkeit Angst- und euphorisierend Spannungsreduktion Leber Fetthepatitis Zirrhose Carcinom Synthesestörungen mit u.a. Gerinnungsstörungen, Ikterus Pankreas (Bauchspeicheldrüse) Pankreatitis (akut, chronisch) Carcinom endokrine (Diabetes mellitus) und exokrine Insuffizienz Magen Gastritis Carcinom Oesophagus Oesophagitis Varizen mit Blutungsgefahr Carcinom Mund, Kehlkopf, Colon Carcinom Haut Teleangiektasie Spider Naevi Rhinophym Gesichtsrötung Palmarerythem Herz, Kreislauf Kardiomyopathie art. Hypertonus Kritikfähigkeit herabgesetzt Sehvermögen reduziert körperliche Folgen periphere Nerven Polyneuropathie Minderung von Schlafstörungen Reaktionsvermögen reduziert akute Wirkungen Alkohol Selbstüberschätzung Fortpflanzung Impotenz alkoholtoxische Embryopathie Verbesserung von Selbstwertgefühl und Kontaktfähigkeit Wesensveränderung Interessensverlust / Einengung des Interesses auf den Suchtstoff motorische und kognitive Verlangsamung Unehrlichkeit psychische Folgen soziale Folgen Gedächtnisst., Demenz, Korsakow-Syndr. Delirium Ataxie Entzugskrampfanfälle Beruf Kriminalität Wohnen, Finanzen Partnerschaft, Familie Führerschein Störungen Störungen des Gleichgewichts der Koordination Feinmotorikstörungen

7 Alkoholtoxische Wesensveränderung Stimmungsschwankungen Antriebsstörungen vermindertes Durchhaltevermögen mangelhafte Konzentration Beeinträchtigung zielgerichteten Handelns Interessenverarmung

8 Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit 4 Fragen Wo beginnt die Abhängigkeit? Vertragen Männer mehr? Sind Männer häufiger alkoholkrank als Frauen? Sind Männer Opfer des Männlichkeitsbildes?

9 Alkoholkonsum 1,5 2,0 80kg 60kg

10 Alkoholkonsum 80kg 0,75l 0,56l 60kg 1,5 1,73

11 riskanter Alkoholkonsum mehr als mehr als 30 g 20 g reiner Alkohol reiner Alkohol pro Tag pro Tag 100ml = 80g = 37,5ml = 25ml

12 riskanter Alkoholkonsum Formel: = 37,5ml = 25ml pro Tag Alk.menge [ml]= 3750 Vol.% 2500 Vol.%

13 riskanter Alkoholkonsum = 37,5ml = 25ml pro Tag Bier (5 Vol.%) = 0,75l = 0,5l Wein (11 Vol.%) =340ml Schnaps (45 Vol.%) 83ml 227ml 55ml

14 Mann, Ackermann 2000

15 Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit 4 Fragen Wo beginnt die Abhängigkeit? Vertragen Männer mehr? Sind Männer häufiger alkoholkrank als Frauen? Sind Männer Opfer des Männlichkeitsbildes?

16 Alkoholkonsum in Deutschland Küfner u. Kraus, Deutsches Ärzteblatt 2002

17 Mann KF, Deutsches Ärzteblatt 2002

18 Alkoholkonsum in Deutschland Küfner u. Kraus, Deutsches Ärzteblatt 2002

19 Jahrbuch Sucht 04, DHS

20 Mann, Ackermann 2000

21

22

23 Suizidalität bei Alkoholabhängigen M. C. Eikmeier, Doktorabeit, LMU München 2006

24 Suizidalität bei Alkoholabhängigen M. C. Eikmeier, Doktorabeit, LMU München 2006

25 Mann, Ackermann 2000

26 Männer im Rausch Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit 4 Fragen Wo beginnt die Abhängigkeit? Vertragen Männer mehr? Sind Männer häufiger alkoholkrank als Frauen? Sind Männer Opfer des Männlichkeitsbildes?

27 PROLOG

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