Empathie und prosoziales Verhalten

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Empathie und prosoziales Verhalten"

Transkript

1 Empathie und prosoziales Verhalten 1. Entwicklungskonzept der Empathie 2. Geschlechterspezifische Unterschiede der Empathie 3. Entwicklungsabhängige Veränderung im prosozialen Verhalten 4. Individuelle Unterschiede der Hilfsbereitschaft 1 / 19

2 Empathie 2 / 19

3 Entwicklungskonzept der Empathie Entwicklungspsychologische Konzepte von Piaget (moralische Entwicklung) und Kohlberg (moralisches Urteilen) inspirierten Selman nach Niveaus sozialer Perspektivenübernahme (Empathie) zu suchen: Niveau 0: Egozentrisch (3-8 Jahre) Keine Unterscheidung zwischen der eigene Interpretation und der der anderen Niveau 1: Differenzierte Perspektivenübernahme ( 5-9 Jahre) Unterscheidung zwischen eigener Perspektive und der der anderen 3 / 19

4 Entwicklungskonzept der Empathie Niveau 2: Selbstreflexive Perspektivenübernahme ( 7-12 Jahre) Wachsende Fähigkeit Gedanken und Handlungen aus der Sicht eines anderen zu betrachten Niveau 3: Gegenseitige Perspektivenübernahme (10-15 Jahre) Fähigkeit die Perspektiven als System wahrzunehmen Niveau 4: Gesellschaftlich Perspektivübernahme ( ab 12 Jahren) Gesellschaftliche, moralische Perspektiven anwenden Soziale Perspektivenübernahme gilt als einflussreicher Erfahrungsfaktor der moralischen Entwicklung Mit zunehmender kognitiver Reife erlangt man die Fähigkeit die Sichtweise eines anderen einzunehmen 4 / 19

5 Geschlechterspezifische Unterschiede der Empathie [Feshbach] Es gibt Unterschiede in der Empathie Empfindung und dem daraus resultierenden prosozialen Verhalten bei Kindern Faktoren : Geschlecht Natur des erlebten Affektes (Glücksgefühle, Stolz, Trauer, Angst) Intensität des erlebten Affektes Bei Jungen führen unbequeme empathische Erfahrungen dazu zu Helfen Starke euphorische Empathie führen zu Hyperaktivität und Aggressivität Mädchen verhalten sich prosozial, unabhängig von der Intensität und Natur des Affektes 5 / 19

6 Geschlechterspezifische Unterschiede der Empathie [Feshbach] Gründe: Mütterliche Erziehung trägt zur Empathie der Töchter bei Empathie korreliert positiv mit der mütterliche Toleranz, und Nachgiebigkeit, negativ mit Bestrafung und Ablehnung Väterliche Erziehung hat keine Auswirkungen auf Empathie empfinden der Töchter Empathie entwickelt sich auch durch Ihre Rollenidentifikation Väterliche Erziehung steigert das Konkurrenzdenken bei Söhnen und verringert die Empathie Empathie gehört nicht zum Rollenbild des Mannes Empathie bei Jungen durch kognitive Fähigkeiten im sozialen Verstehen 6 / 19

7 Entwicklungsabhängige Veränderung im prosozialen Verhalten Die Fähigkeit Sichtweisen eines anderen einzunehmen erklärt den altersbezogener Anstieg von prosozialem Verhalten Modell mit moralisch ansteigenden Motiven des prosozialen Verhaltens: (Bar-Tal et al. 1980) 1. Stufe: Auf Wunsch wird helfendes Verhalten gezeigt (Belohung/Strafe) 2. Stufe: Kind hilft auf Wunsch oder Anordnung einer Autorität 3. Stufe: Selbst initiiertes helfendes Verhalten, mit Erwartung einer Belohnung 7 / 19

8 Entwicklungsabhängige Veränderung im prosozialen Verhalten 4. Stufe: Helfendes Verhalten um soziale Anerkennung zu erhalten / soziale Anforderungen zu erfüllen (empathiefähig) 5. Stufe: Helfendes Verhalten mit dem Hintergedanken später selber Hilfe zubekommene (Reziprokes System) 6. Stufe: Freiwilliges helfendes Verhalten ohne Erwartung einer Belohung (Altruismus) Je weiter Kinder kognitiv und moralisch entwickelt sind, desto bereitwilliger und in größerem Ausmaß helfen sie. 8 / 19

9 Individuelle Unterschiede der Hilfsbereitschaft Warum, wann und wie sich Menschen prosozial Verhalten Aspekte prosozialen Verhaltens nach Eisenberg: 1. Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse Anderer Persönliche und situative Faktoren, Sozialisation, Fähigkeiten 2. Motivationale Faktoren Gefühlslage, Kosten-Nutzen Überlegung, Selbstwahrnehmung 3. Hierarchie der persönlichen Ziele (Bewertung der Situation) (Un-)Moralische Ziele, Wünsche, Bedürfnisse 4. Absicht zu helfen Abhängig von Zielen und Situation 9 / 19

10 Individuelle Unterschiede der Hilfsbereitschaft 5. Verbindung zwischen Absicht und Verhalten Subjektive Nützlichkeit, soziale Erwartungen, Kompetenz 6. Konsequenz des prosozialen Verhaltens Verstärkung des Selbstbildes Zum Verständnis von prosozialem Handeln müssen sozial-, persönlichkeits-, und entwicklungspsychologische Ansätze integriert werden 10 / 19

11 Gibt es eine altruistische Motivation? 1. Modelle zur Erklärung von helfendem Verhalten 2. Schlussfolgerungen 11 / 19

12 Modelle zur Erklärung von helfendem Verhalten Aus Sicht der operanten Konditionierungs-, Psychoanalytischen und Humanistischen Theorie, entsteht ein Bild, des Menschen als eigennütziges Wesen. Frage: Wie sind Phänomene, des Helfens, Teilens, Spendens zu erklären Modelle zur Erklärung prosozialer Aktivität: Empathie-Altruismus Hypothese Reduktion eines unangenehmen inneren Zustands (Negative State- Relief Hypothese) Optimierung der Bekräftigungsbilanz des Akteurs 12 / 19

13 Modelle zur Erklärung von helfendem Verhalten Empathie-Altruismus Hypothese Empathie regt altruistische Motivation an Eigener Erlebniszustand kann nur durch Hilfehandlung verbessert werden Hilfe kann durch eigene Handlung, oder durch Dritte erfolgen 13 / 19

14 Modelle zur Erklärung von helfendem Verhalten Reduktion eines unangenehmen inneren Zustands Negativer Erlebniszustand durch: Diskrepanzen zwischen persönlichen Normen und dem tatsächlichen Handeln Helfen { Flucht / ablegen der Verantwortung 14 / 19

15 Modelle zur Erklärung von helfendem Verhalten Optimierung der Bekräftigungsbilanz des Akteurs Prosoziales Handeln durch Vermehrung von Belohnung oder Vermeidung von Bestrafung Die Hilfsbedürftigkeit des Opfers ist nur Stimulus, der anzeigt, dass Belohnung erworben / Bestrafung vermieden werden kann Bei positiver Kosten/Nutzen Bilanz erfolgt eine Hilfehandlung, ansonsten psychologische Schadensbegrenzung durch Flucht / ablegen der Verantwortung 15 / 19

16 Modelle zur Erklärung von helfendem Verhalten 16 / 19

17 Schlussfolgerungen Altruismus: Ich helfe anderen primär, um deren Lage zu verbessern Prosoziales Verhalten: Damit es mir besser geht helfe ich anderen Zusammenfassung: Intention von Handlungen sind nur indirekt nachweisbar Daher kann keine Aussage über die Existenz von Altruismus mit letzter Bestimmtheit getroffen werden Altruismus scheint Teil der menschlichen Natur zu sein, weil wir ein Empathie-Empfinden haben 17 / 19

18 Vielen Danke für die Aufmerksamkeit! 18 / 19

19 Literatur Empathie motivationale Grundlage prosozialen Verhaltens, Magisterarbeit von Margret Purrmann-Viedenz, Engelskirchen Gibt es eine altruistische Motivation?, Peter Borkenau, Psychologische Rundschau, / 19

Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten Prosoziales Verhalten Drei verwandte Begriffe Hilfreiches Verhalten, prosoziales Verhalten, Altruismus Hilfreiches Verhalten Prosoziales Verhalten Altruismus Prosoziales Verhalten ist dann gegeben, wenn

Mehr

III. Themen der Sozialpsychologie (3): Prosoziales Verhalten

III. Themen der Sozialpsychologie (3): Prosoziales Verhalten III. Themen der Sozialpsychologie (3): Prosoziales Verhalten 1. Begriffsdefinitionen 2. Erklärungsebenen 3. Helfen in Notfällen 1. Begriffsdefinitionen Hilfeverhalten: Soziale Interaktion, die Kosten für

Mehr

Die Chancen des Altruismus

Die Chancen des Altruismus Die Chancen des Altruismus Hans-Werner Bierhoff Vortrag CaSu Fachtage, 30.11.2012 Gliederungsübersicht Wie lässt sich Altruismus definieren? Altruismus in der Positiven Psychologie Was denken Studierende

Mehr

Die Natur des menschlichen Altruismus. Rede zur Cogito Preisverleihung. Ernst Fehr Universität Zürich Collegium Helveticum.

Die Natur des menschlichen Altruismus. Rede zur Cogito Preisverleihung. Ernst Fehr Universität Zürich Collegium Helveticum. Die Natur des menschlichen Altruismus Rede zur Cogito Preisverleihung Universität Zürich Collegium Helveticum Übersicht Was ist Altruismus? Die Einzigartigkeit des menschlichen Altruismus Starke Reziprozität

Mehr

LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10

LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10 LLG: PS-CURRICULUM 2015 für GK in Q1 und Q2 Seite 1 von 10 Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden grundlegend die fünf psychologischen Paradigmen im Hinblick auf typische Gegenstände,

Mehr

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1 Sozialpsychologie Einführung in die Sozialpsychologie Soziale Wahrnehmung Soziale Einstellung Beziehungen zwischen Gruppen Sozialer Einfluss in Gruppen Prosoziales Verhalten Einführung in die Pädagogische

Mehr

Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015

Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015 Hausinternes Curriculum Sek. II für das Zentralabitur 2014-2015 WICHTIG: Die in der Qualifikationsphase fettgedruckten Themen sind für das Zentralabitur vom Ministerium vorgegeben. Die weiteren Themen

Mehr

Moralische Selbstbestimmung

Moralische Selbstbestimmung Fritz Oser und Wolfgang Althof Moralische Selbstbestimmung Modelle der Entwicklung und Erziehung im Wertebereich - mit einem Beitrag von Detlef Garz - Ein Lehrbuch Klett-Cotta Inhalt* Einleitung 11 1.

Mehr

Persönlichkeitsstörungen

Persönlichkeitsstörungen Persönlichkeitsstörungen Definition: Im Gegensatz zur Mehrheit der jeweiligen Population (Normalität, Durchschnitt) zeigen sich in der Persönlichkeit deutliche Abweichungen. Vorgänger des Begriffes: Psychopathie

Mehr

1. Führung und Führungskompetenzen

1. Führung und Führungskompetenzen 1. Führung und Führungskompetenzen Rolle der Führung in der Unternehmensführung Unternehmensführung (Management) kann als zielorientierte Gestaltung, Steuerung und Entwicklung eines Unternehmens verstanden

Mehr

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung EREV-Forum Luisentahl 29.22.2012 Die Borderline-Persönlichkeitsstörung Diplom-Psychologe Raphael Hartmann Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut i.a. Inhalt: I. Symptome II. Pathogenese Oder: Wie entwickelt

Mehr

Motivationspsychologie

Motivationspsychologie Udo Rudolph 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Motivationspsychologie Workbook 2., vollständig überarbeitete

Mehr

PHILOSOPHIE/PÄDAGOGIK/PSYCHOLOGIE (PPP)

PHILOSOPHIE/PÄDAGOGIK/PSYCHOLOGIE (PPP) Lehrplan KSW Philosophie/Pädagogik/Psychologie (PPP) 1 PHILOSOPHIE/PÄDAGOGIK/PSYCHOLOGIE (PPP) 1. Allgemeine Bildungsziele Der Unterricht in PPP zielt vor allem ab auf ein besseres Selbst- und Fremdverständnis

Mehr

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen?

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? 1 Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? Kufstein 13. 2. 2015 2 wissenschaftlicher Hintergrund entwicklungspsychologische Arbeiten von Norbert Bischof und Doris Bischof- Köhler Reifungsschritte

Mehr

Überblick. Frühe Bildung als Thema in der Entwicklungspsychologie: Die Kindergruppe als bedeutsamer Entwicklungskontext

Überblick. Frühe Bildung als Thema in der Entwicklungspsychologie: Die Kindergruppe als bedeutsamer Entwicklungskontext Frühe Bildung als Thema in der Entwicklungspsychologie: Die Kindergruppe als bedeutsamer Entwicklungskontext Jacobs Center for Productive Youth Development, University of Zürich Prof. Dr. Sonja Perren

Mehr

Fachübergreifendes Arbeiten (Kommunikation Deutsch; Spielszenen Darstellendes Spiel)

Fachübergreifendes Arbeiten (Kommunikation Deutsch; Spielszenen Darstellendes Spiel) Semester 10/1 Fachliche bestimmte Kompetenzbereiche Methodisch bestimmte Kompetenzbereiche (vgl. Personal und sozial bestimmte Kompetenzbereiche (vgl. (EPA-Anbindung) Besonderheiten erzieherischen Handelns

Mehr

Moralische Urteilsfähigkeit fördern

Moralische Urteilsfähigkeit fördern Studienseminar Koblenz Wahlmodul 173 Moralische Urteilsfähigkeit fördern Das Konzept von Lawrence Kohlberg Moralerziehung Dort, wo das Wohlergehen der Menschen vom Verhalten anderer Menschen abhängig ist,

Mehr

DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen. DP Julia Schwendner

DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen. DP Julia Schwendner DER ERSCHÖPFTE MENSCH - WEGE AUS DER DEPRESSION * Therapie bei Depressionen DP Julia Schwendner Viele Wege Psychotherapie Pharmakologische Behandlung Schlafentzug (Wachtherapie) Lichttherapie Elektrokrampftherapie

Mehr

Glücklich und erfolgreich Altern? Wie das gelingen könnte

Glücklich und erfolgreich Altern? Wie das gelingen könnte Glücklich und erfolgreich Altern? Wie das gelingen könnte PD Dr. Simon Forstmeier Universität Zürich, Psychologisches Institut Defizitmodell des Alterns Erfolgreiches Altern Was ist erfolgreiches Altern?

Mehr

Bedeutung von Arbeit und Arbeitsmotivation 31-10-06

Bedeutung von Arbeit und Arbeitsmotivation 31-10-06 Bedeutung von Arbeit und Arbeitsmotivation 31-10-06 Themen der heutigen Stunde: Stellenwert und Funktionen von Arbeit Ansprüche an Arbeit Inhaltskonzepte der Arbeitsmotivation Bedürfnishierarchie von Maslow

Mehr

Diese Powerpoint Präsentation ist mit Kommentaren versehen, damit Sie den Inhalt besser nachvollziehen können. Durch Klicken der rechten Maustaste

Diese Powerpoint Präsentation ist mit Kommentaren versehen, damit Sie den Inhalt besser nachvollziehen können. Durch Klicken der rechten Maustaste Diese Powerpoint Präsentation ist mit Kommentaren versehen, damit Sie den Inhalt besser nachvollziehen können. Durch Klicken der rechten Maustaste und Anklicken Präsentation beenden können Sie den Bereich

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Sucht als Motivations killer?

Sucht und Motivation. Was motiviert zur Sucht? Sucht als Motivations killer? Sucht und Motivation Was motiviert zur Sucht? Was macht Sucht mit Motivation? Sucht als Motivations killer? Sucht und Motivation Sammlung im Plenum: Was motiviert zur Sucht? Welche Komponenten der Entstehung

Mehr

Moralentwicklung und moralische Sozialisation *

Moralentwicklung und moralische Sozialisation * 1 In D. Horster & J. Oelkers (Hrsg.) (2005), Pädagogik und Ethik (S. 149 172). Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften. Monika Keller Moralentwicklung und moralische Sozialisation * In diesem Beitrag

Mehr

Mobilisierung privater Eigentümer. Stadtumbaukonferenz Ort: Gelsenkirchen

Mobilisierung privater Eigentümer. Stadtumbaukonferenz Ort: Gelsenkirchen Mobilisierung privater Eigentümer. Stadtumbaukonferenz Ort: Gelsenkirchen Gelsenkirchen, 22. November 2007 1 Mobilisierung privater Eigentümer Dortmund, 13. August 2007 Psychologische Wirkmechanismen der

Mehr

Institut für Vertrieb und Persönlichkeit. Institut für Vertrieb und Persönlichkeit (I-VP GbR) Stuttgarter Straße 3 73525 Schwäbisch Gmünd

Institut für Vertrieb und Persönlichkeit. Institut für Vertrieb und Persönlichkeit (I-VP GbR) Stuttgarter Straße 3 73525 Schwäbisch Gmünd Institut für Vertrieb und Persönlichkeit 1 Das Reiss-Profile Was motiviert Menschen? Eine kurze Einführung in das Reiss-Motiv-Profile 2 Selbstakzeptanz, Respekt und Toleranz sind die Leitmaxime des Reiss

Mehr

Der tägliche Umgang mit Energie wie kann die Umweltpsychologie beim Energiesparen helfen?

Der tägliche Umgang mit Energie wie kann die Umweltpsychologie beim Energiesparen helfen? Der tägliche Umgang mit Energie wie kann die Umweltpsychologie beim Energiesparen helfen? M.Sc.-Psych. Jennifer Zielinski AG Umwelt- und Kognitionspsychologie Ruhr-Universität Bochum AG Umwelt- Kognitionspsychologie

Mehr

1. Lerntheorien. Die Formen des Lernens

1. Lerntheorien. Die Formen des Lernens 1. Lerntheorien Die Formen des Lernens Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen. George Bernard Shaw Im Folgenden werden die von der Psychologie entwickelten

Mehr

Zurück in Arbeit zurück in die Gesellschaft? Bedingungen und Möglichkeiten von Arbeit als Resozialisierungsfaktor

Zurück in Arbeit zurück in die Gesellschaft? Bedingungen und Möglichkeiten von Arbeit als Resozialisierungsfaktor Zurück in Arbeit zurück in die Gesellschaft? Bedingungen und Möglichkeiten von Arbeit als Resozialisierungsfaktor Tagung Arbeit als Resozialisierungsfaktor Berlin 18.11.2010 Eduard Matt Wissenschaftlicher

Mehr

Religionsmonitor Online-Befragung Hintergrundinformationen 15.12.2009

Religionsmonitor Online-Befragung Hintergrundinformationen 15.12.2009 Religionsmonitor Online-Befragung Hintergrundinformationen 15.12.2009 Religionsmonitor Online-Befragung Hintergrundinformationen Seite 2 Religionsmonitor Online-Befragung Hintergrundinformationen Methodische

Mehr

Familienbrett. Genogramm. Väter unterscheiden. Vaterfunktion. Der unsichtbare Vater? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5.

Familienbrett. Genogramm. Väter unterscheiden. Vaterfunktion. Der unsichtbare Vater? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5. 2 Der unsichtbare? Puppentheater Halle(Saale) Vortrag am 5.April 2012 Kinder- & Jugendlichenpsychotherapeutin Familienbrett Strukturelle Qualität von Beziehungen sichtbar machen Familiendynamik erkennen

Mehr

Vorwort zur schwedischen Ausgabe... 15 Vorwort zur US-Ausgabe... 19 Danksagung... 23 Eine persönliche Einleitung... 25

Vorwort zur schwedischen Ausgabe... 15 Vorwort zur US-Ausgabe... 19 Danksagung... 23 Eine persönliche Einleitung... 25 Inhalt Vorwort zur schwedischen Ausgabe... 15 Vorwort zur US-Ausgabe... 19 Danksagung... 23 Eine persönliche Einleitung... 25 Teil 1: Hintergrund... 31 1. Der radikale Behaviorismus und grundlegende verhaltensanalytische

Mehr

Die soziale Lerntheorie

Die soziale Lerntheorie Die soziale Lerntheorie Nachahmung der körperlichen Aggression Nachahmende verbale Aggression Nachahmung nicht aggressiver verbaler Reaktionen Mark Twain: Übung ist alles. Grundüberzeugung des Lerntheoretikers:

Mehr

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel

Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik. obligatorische thematische Bestandteile Stift Keppel Stift Keppel Schulcurriculum Pädagogik Einführungsphase (EP) / 1. Halbjahr Kursthema: Erziehungssituationen und Erziehungsprozesse Das Individuum im Erziehungsprozess Erziehungsverhalten und Legitimation

Mehr

Integrales Forum Tagung 2012, 17.06.2012, Berlin. Entwicklungsorientiertes Coaching mit Führungskräften: Arbeit mit dem Ich-Entwicklungs-Profil

Integrales Forum Tagung 2012, 17.06.2012, Berlin. Entwicklungsorientiertes Coaching mit Führungskräften: Arbeit mit dem Ich-Entwicklungs-Profil Integrales Forum Tagung 2012, 17.06.2012, Berlin Entwicklungsorientiertes Coaching mit Führungskräften: Arbeit mit dem Ich-Entwicklungs-Profil 1 Themen: Kurzüberblick zu Ich-Entwicklung Das Ich-Entwicklungs-Profil

Mehr

Motivation der Schlüssel zum Lehren und Lernen

Motivation der Schlüssel zum Lehren und Lernen Motivation der Schlüssel zum Lehren und Lernen Mit Begeisterung geht Lernen einfacher (Hintergründe) Das Spannungsfeld zwischen fordern und fördern Motivationsfaktoren des Lernens Jeder Lehrer hat die

Mehr

Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive

Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive Übungsaufgaben Einführung: Begriffliches und Methodisches in altersübergreifender Perspektive Welche Entwicklungsziele, Entwicklungskontexte und Lebensereignisse sind typisch für die in der Entwicklungspsychologie

Mehr

Haltung ist (fast) alles

Haltung ist (fast) alles Zusammenfassung Haltung und eine reife Persönlichkeit sind notwendige, innere Qualitäten von Führungskräften, Beratern oder Trainern. Die Forschung zeigt die Entwicklungsstufen von Haltung Persönlichkeit.

Mehr

Koedukativer Sportunterricht

Koedukativer Sportunterricht Koedukativer Sportunterricht Grundsätze und Beispiele geschlechterbewussten Unterrichtens Helmut Schmerbitz Wolfgang Seidensticker Die hier dargestellten Ausführungen finden sich z.t. in ausführlicher

Mehr

1. Forschungsleitendes Interesse (Problembereich)

1. Forschungsleitendes Interesse (Problembereich) 1. Forschungsleitendes Interesse (Problembereich) Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, zu zeigen, wie moderne Führungskräfte ihren Führungsstil ausrichten können, um ein Unternehmensklima zu schaffen,

Mehr

Resilienz. Was macht Kinder stark? Dagmar Feldt, Ärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie, Klein Nordseer Str. 5a, 24242 Felde

Resilienz. Was macht Kinder stark? Dagmar Feldt, Ärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie, Klein Nordseer Str. 5a, 24242 Felde Resilienz Was macht Kinder stark? Dies sind nicht die Originalfolien aus dem Vortrag, aus technischen Gründen habe ich mich entschlossen, die Folien zu transkribieren. Ich hoffe, die Verständlichketi hat

Mehr

Stärken managen nachhaltige Personalentwicklung

Stärken managen nachhaltige Personalentwicklung Zukunftskompetenz für Organisationen Stärken managen - nachhaltige Personalentwicklung Stärken managen nachhaltige Personalentwicklung Lernen Sie hier unsere Haltung zur nachhaltigen Personalentwicklung

Mehr

Pädagogische Psychologie für Lehramtsstudierende

Pädagogische Psychologie für Lehramtsstudierende Pädagogische Psychologie für Lehramtsstudierende Pädagogische Psychologie als Grundlage von Lehren, Sozialisation und Erziehung Sonja Bieg Womit beschäftigt sich die Pädagogische Psychologie? Pädagogik

Mehr

Ich bin ein Versager. ich stehe mir selbst im Weg. Was kann mir helfen Arzt Therapeut Psychologe Sie haben versagt. Ihre Abteilung bringt keine Leistung Sie haben mir kein Geld und Personal gegeben Sie

Mehr

Früher und Heute. Effekte moralischer Fundierung auf Handlungen in virtuellen Welten. www.kkorellworks.com/images/the_moral_brain.

Früher und Heute. Effekte moralischer Fundierung auf Handlungen in virtuellen Welten. www.kkorellworks.com/images/the_moral_brain. Früher und Heute Effekte moralischer Fundierung auf Handlungen in virtuellen Welten www.kkorellworks.com/images/the_moral_brain.jpg 1 Moral Moral als normatives Konzept Philosophie Religion Moral als (sozial-)psychologisches

Mehr

T IPS Transferstelle für Management und Organisationsentwicklung. Den Wandel gestalten Changemanagement als Aufgabe von Fachberatung

T IPS Transferstelle für Management und Organisationsentwicklung. Den Wandel gestalten Changemanagement als Aufgabe von Fachberatung 1. Vorstellung des Referenten 2. Wandel weshalb? 3. Zum Ansatz der Organisationsentwicklung 4. Rollen im OE-Prozess 5. Ablauf eines OE-Prozesses 6. OE-Entwicklungsstruktur 7. Widerstand in OE-Prozessen

Mehr

Psychologie als Wissenschaft

Psychologie als Wissenschaft Psychologie als Wissenschaft 1.1 Verständnisfragen................................ 4 1.2 Multiple-Choice-Fragen........................... 4 1.3 Richtig oder Falsch?.............................. 7 1.4

Mehr

Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing)

Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) Dr. Janina Grothues, Dipl.-Psych. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Forschungsgruppe S:TEP (Substanzmissbrauch: Therapie, Epidemiologie

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Fundraising. Spende Sponsoring

Fundraising. Spende Sponsoring Fundraising Spende Sponsoring Instrumente des Fundraising Gelder anderer NPO Bußgelder Firmenspenden Sponsoring Mitgliederbeiträge Klassisches Mailing Kollekte Straßensammlung Haustürsammlung Öffentliche

Mehr

Selbstbild Fremdbild. Einbettung des Themas in die Psychologie. Können wir uns auf unsere Sinne verlassen? Trauen Sie Ihren Augen noch?

Selbstbild Fremdbild. Einbettung des Themas in die Psychologie. Können wir uns auf unsere Sinne verlassen? Trauen Sie Ihren Augen noch? Einbettung des Themas in die Psychologie Können wir uns auf unsere Sinne verlassen? Wie entstehen Bilder in unserem Kopf? Und wie beschreiben wir diese? Scheinbar unmögliche Konstruktionen Folie Nr. 1

Mehr

Kognitive Entwicklung im Säuglingsalter 2

Kognitive Entwicklung im Säuglingsalter 2 Beate Sodian Kognitive Entwicklung im Säuglingsalter 2 Teil 2 Lernen und Denken Siegler, R., DeLoache, J., & Eisenberg, N. (2005). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters (S. 272-294). Heidelberg:

Mehr

VORLESUNG PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (SS 2008) Dr. med. Dipl-Psych. N. Helbing

VORLESUNG PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (SS 2008) Dr. med. Dipl-Psych. N. Helbing VORLESUNG PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (SS 2008) Dr. med. Dipl-Psych. N. Helbing GLIEDERUNG 1. Definition/Persönlichkeitsmodelle 2. Epidemiologie 3. Spezifische

Mehr

Sozialpsychologie. 6., aktualisierte Auflage. Mit über 540 Abbildungen PEARSON. Studium

Sozialpsychologie. 6., aktualisierte Auflage. Mit über 540 Abbildungen PEARSON. Studium Elliot Aronson Timothy D. Wilson Robin M. Akert Sozialpsychologie 6., aktualisierte Auflage Mit über 540 Abbildungen PEARSON Studium ein Imprint von Pearson Education München Boston San Francisco Harlow,

Mehr

Neue Aspekte der Personalauswahl und Mitarbeiterführung in der Logistik unter Verwendung von Reiss-Profilen

Neue Aspekte der Personalauswahl und Mitarbeiterführung in der Logistik unter Verwendung von Reiss-Profilen www.logistik-webinare.de Gehalt allein schießt keine Tore! Neue Aspekte der Personalauswahl und Mitarbeiterführung in der Logistik unter Verwendung von Reiss-Profilen Moderator Marcus Walter Speditionskaufmann

Mehr

Psychologie. Grundlagen und Perspektiven für die Soziale Arbeit. Ernst Reinhardt Verlag München Basel. Hans-Peter Langfeldt / Werner Nothdurft

Psychologie. Grundlagen und Perspektiven für die Soziale Arbeit. Ernst Reinhardt Verlag München Basel. Hans-Peter Langfeldt / Werner Nothdurft Hans-Peter Langfeldt / Werner Nothdurft Psychologie Grundlagen und Perspektiven für die Soziale Arbeit unter Mitarbeit von Elisabeth Baumgartner, Maria Langfeldt-Nagel und Friedrich Ch. Sauter 5., aktualisierte

Mehr

Die Motivationsaufgabe im Change Management. Die Motivationsproblematik im revolutionären ren Wandel Survivors und Trust Repair

Die Motivationsaufgabe im Change Management. Die Motivationsproblematik im revolutionären ren Wandel Survivors und Trust Repair Die Motivationsaufgabe im Change Management Die Motivationsproblematik im revolutionären ren Wandel Survivors und Trust Repair 128 Motivationsproblematik Downsizing Fakten Mythos 1: Die Aktionäre verlangen

Mehr

Leseprobe aus: Engelmann, Therapie-Tools Resilienz, ISBN 978-3-621-28138-6 2014 Beltz Verlag, Weinheim Basel

Leseprobe aus: Engelmann, Therapie-Tools Resilienz, ISBN 978-3-621-28138-6 2014 Beltz Verlag, Weinheim Basel http://www.beltz.de/de/nc/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm.html?isbn=978-3-621-28138-6 Kapitel 3 Selbstwirksamkeit Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst. Seneca Für den dritten Resilienzfaktor

Mehr

'MORDSBILDER': KINDER UND FERNSEH- INFORMATION

'MORDSBILDER': KINDER UND FERNSEH- INFORMATION Schriftenreihe der Hamburgischen Anstalt für neue Medien Band 13 'MORDSBILDER': KINDER UND FERNSEH- INFORMATION Eine Untersuchung zum Umgang von Kindern mit realen Gewaltdarstellungen in Nachrichten und

Mehr

Grundannahmen und Ziele der systemischen Beratung

Grundannahmen und Ziele der systemischen Beratung Grundannahmen und Ziele der systemischen Beratung SoSe 2005: Beratungstraining - Grundannahmen der systemischen Beratung 1 Überblick Grundannahmen und Ziele der systemischen Beratung 1. Entdecke die Möglichkeiten!

Mehr

Trieb und Stress. Trieb und zwanghaftes Verhalten

Trieb und Stress. Trieb und zwanghaftes Verhalten Trieb und Stress Leider ist es schwierig, die Attribute für eine hohe Triebanlage von Stressanzeichen zu unterscheiden. Ein Hund, der energiegeladen und kaum zu bändigen ist, kann sehr gut ein Hund mit

Mehr

Gruppenarbeit aus Sicht der Psychologie

Gruppenarbeit aus Sicht der Psychologie Seminar 12591 SoSe 2006 - Ulrike Schraps Gruppenarbeit aus Sicht der Psychologie Referat am 15.06.2006 Vorbemerkungen Literatur für den 20.07.2006 Thema: Managing Diversity und Rollenkonzepte im Rahmen

Mehr

5.3 Formulieren Psychologischer Fragen...37 5.4 Anzahl Psychologischer Fragen... 38. 6.3 Anforderungsprofil... 43 6.4 Psychologische Fragen...

5.3 Formulieren Psychologischer Fragen...37 5.4 Anzahl Psychologischer Fragen... 38. 6.3 Anforderungsprofil... 43 6.4 Psychologische Fragen... V Inhaltsverzeichnis 1 Warum und für wen dieses Buch?...... 1 1.1 Ziele....................................... 2 1.2 Überblick.................................. 2 1.3 Benutzungshinweise.......................

Mehr

BUGH Wuppertal SS 2003. Seminar: Sozialpsychologie II Dozent: Dr. Andreas Zick Datum: 07.05.03 Referent: Hedde Baumann. Thema: Sozialer Vergleich

BUGH Wuppertal SS 2003. Seminar: Sozialpsychologie II Dozent: Dr. Andreas Zick Datum: 07.05.03 Referent: Hedde Baumann. Thema: Sozialer Vergleich BUGH Wuppertal SS 2003 Seminar: Sozialpsychologie II Dozent: Dr. Andreas Zick Datum: 07.05.03 Referent: Hedde Baumann Thema: Sozialer Vergleich Sozialer Vergleich Gliederung 1 Einleitung 2 Vorläufer der

Mehr

Verletzendes Onlineverhalten aus medienethischer Sicht

Verletzendes Onlineverhalten aus medienethischer Sicht Verletzendes Onlineverhalten aus medienethischer Sicht Prof. Dr. Petra Grimm Institut für Digitale Medien, Hochschule der Medien Stuttgart 20. Fachtagung des Forums Medienpädagogik der BLM Digitale Gesellschaft

Mehr

Printed in Germany ISBN 978-3-8252-3179-8 (UTB-Bestellnummer)

Printed in Germany ISBN 978-3-8252-3179-8 (UTB-Bestellnummer) Prof. Dr. Stefan Stürmer lehrt Sozialpsychologie an der Fernuniversität Hagen. Covermotiv: MEV Lektorat / Redaktion im Auftrag des Ernst Reinhardt Verlages: Dr. med. Martina Steinröder Bibliografische

Mehr

Depressionen im Kindes- und Jugendalter

Depressionen im Kindes- und Jugendalter Christiane Nevermann Hannelore Reicher Depressionen im Kindes- und Jugendalter Erkennen, Verstehen, Helfen Verlag C.H.Beck Inhalt Vorwort 9 Einführung 11 Teil I. Die vielen Gesichter depressiver Störungen

Mehr

Hochbegabte und Peers

Hochbegabte und Peers Hochbegabte und Peers Seminar: Hochbegabung und Hochbegabtenförderung Dozent: Walter Diehl Referenten: Gabriella Amrhein und Marijana Piljic Datum: 31.01.2014 (WS 13/14) Gliederung 1. Definition der zentralen

Mehr

Motivation. Hat der Themenkomplex eine Relevanz für die Gestaltung interaktiver Systeme? Gerhard Plaßmann

Motivation. Hat der Themenkomplex eine Relevanz für die Gestaltung interaktiver Systeme? Gerhard Plaßmann Motivation Hat der Themenkomplex eine Relevanz für die Gestaltung interaktiver Systeme? Inhalt Wie komm ich auf das Thema? Definition des Begriffs Motivation Motivationale Themenklassen Motivation, Intention,

Mehr

Furchtappelle in der Gesundheitsförderung

Furchtappelle in der Gesundheitsförderung Furchtappelle in der Gesundheitsförderung Jürgen Bengel Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie Institut für Psychologie, Universität Freiburg 26. Jahrestagung Fachgruppe Psychologie

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort.... 5 I. Allgemeine psychologische Grundlagen... 13 1 Begriffe, Ziele, Aufgaben und Anforderungen der Psychologie... 13 2 Entstehung, Entwicklung und Denkrichtungen der Psychologie...

Mehr

Positive Peer Culture. St. Augustinusheim Ettlingen

Positive Peer Culture. St. Augustinusheim Ettlingen Positive Peer Culture St. Augustinusheim Ettlingen Organigramm St. Augustinusheim Ettlingen Deutscher Caritasverband Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg Wohlfahrtsgesellschaft Gut Hellberg mbh Geschäftsführung

Mehr

Werner Schäfer Wolfsbronn 3, 91802 Meinheim; Tel. 09146-940481

Werner Schäfer Wolfsbronn 3, 91802 Meinheim; Tel. 09146-940481 1 2 3 4 5 Allgemeine Themen: Zeit Vortrag/ Partnerwunsch und Single - Falle für Singles und immer noch Ledige Selbstbild; Selbstwert, Selbstannahme Der Einfluss des SW- Gefühl auf das tägliche Leben mit

Mehr

1 Psychologie des prosozialen Verhaltens im Überblick 1 Psychologie des

1 Psychologie des prosozialen Verhaltens im Überblick 1 Psychologie des 1 Psychologie des prosozialen Verhaltens im Überblick 1 Psychologie des prosozialen Verhaltens im Überblick In diesem Kapitel wird die Abgrenzung zwischen den Begriffen»hilfreiches Verhalten«,»prosoziales

Mehr

9. Sozialwissenschaften

9. Sozialwissenschaften 9. Sozialwissenschaften 9.1 Allgemeines Die Lektionendotation im Fach Sozialwissenschaft beträgt 200 Lektionen. Davon sind 10% für den interdisziplinären Unterricht freizuhalten. (Stand April 2005) 9.2

Mehr

Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten

Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten Vera F. Birkenbihl KOMMUNIKATIONS- TRAINING Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten Inhalt Vorwort.............................. 7 Teil I: Theorie 1. Das Selbstwertgefühl (SWG).................

Mehr

Wie sollte ein Manager coachen?

Wie sollte ein Manager coachen? COACHING Als Führungskraft sind Sie da um mit Menschen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten zu arbeiten, und Ihre Rolle als Coach ist eine solche Funktion. Coaching ist eine Gelegenheit um zur Entwicklung

Mehr

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer

Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer Berufsbezogene Leistungsmotivation und Leistungsorientierung älterer Arbeitnehmer - Ergebnisse eines explorativen Forschungsprojektes - Fachtagung: Chancen für Ältere? Neue Forschungsergebnisse zur Arbeitsmarktsituation

Mehr

Abbildungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... 2 1. Einleitung... 2 2. Lernen... 3 1.1 Lernen am Modell (Modelllernen, Imitationslernen)... 4 1.2 Handlungsorientiertes Lernen... 6 3. Beispiele aus der Werbung...

Mehr

EMPLOYABILITY GESUNDHEIT- ERFOLG. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG UND CHANGE MANAGEMENT BERATUNG.

EMPLOYABILITY GESUNDHEIT- ERFOLG. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG UND CHANGE MANAGEMENT BERATUNG. Fachtagung Bildungsarbeit ist Qualitätsarbeit eine multiperspektivische Annäherung an einen schillernden Begriff, 24.04.2012 EMPLOYABILITY GESUNDHEIT- ERFOLG. JOACHIM HOFFMANN, LEITER STRATEGISCHE PERSONALENTWICKLUNG

Mehr

Ackermann, Friedhelm: Beruf, Disziplin, Profession?

Ackermann, Friedhelm: Beruf, Disziplin, Profession? Ackermann, Friedhelm: Beruf, Disziplin, Profession? Ein kurzer Überblick über qualitative Studien zur Professionalisierung Sozialer Arbeit Einleitung Anhand von qualitativen Studien leistet Ackermann einen

Mehr

Teamentwicklung. Psychologische Unternehmensberatung Volker Rudat

Teamentwicklung. Psychologische Unternehmensberatung Volker Rudat Teamentwicklung Konflikte klären, Regeln für die Kommunikation und Zusammenarbeit festlegen und wirksame Vereinbarungen treffen Es gibt keine Standardformel... Für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Teams

Mehr

Diplomlehrgang Sozial- und berufspädagogische/r TrainerIn. Teil 1: Sucht

Diplomlehrgang Sozial- und berufspädagogische/r TrainerIn. Teil 1: Sucht Diplomlehrgang Sozial- und berufspädagogische/r TrainerIn Teil 1: Sucht Zahlen I Zahlen II Pro Jahr sterben in Österreich: rund 20 000 Nikotinabhängige, rund 8000 Alkoholiker und zwischen 200 und 400 Drogenabhängige.

Mehr

Modulhandbuch Pädagogische Psychologie

Modulhandbuch Pädagogische Psychologie Fächerübergreifender Bachelorstudiengang Pflichtmodul, wenn Schwerpunkt Schule Modulverantwortliche/r Dauer des Fortsetzung nächste Seite Grundwissen Modul Code/Nr. Erziehungswissenschaft/Psychologie A.2.1

Mehr

Forum Gesundheit unternehmen Erfolgsfaktor Betriebliches Gesundheitsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Forum Gesundheit unternehmen Erfolgsfaktor Betriebliches Gesundheitsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen Forum Gesundheit unternehmen Erfolgsfaktor Betriebliches Gesundheitsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen 23.10.2013 Hannover Congress Centrum Burnout Prävention und Therapie Michael Wilken, Dipl.-Volkswirt,

Mehr

Psychische Störungen durch Cybermobbing verhindern: Das Programm Medienhelden. Univ.-Prof. Dr. Herbert Scheithauer Freie Universität Berlin

Psychische Störungen durch Cybermobbing verhindern: Das Programm Medienhelden. Univ.-Prof. Dr. Herbert Scheithauer Freie Universität Berlin Psychische Störungen durch Cybermobbing verhindern: Das Programm Medienhelden Univ.-Prof. Dr. Herbert Scheithauer Freie Universität Berlin Zitierweise: Scheithauer, H. (2013). Psychische Störungen durch

Mehr

Aktuelles vom Stadtverkehr der MVG

Aktuelles vom Stadtverkehr der MVG Sicherheit aus Sicht der Kunden aktuelle Ergebnisse einer Studie aus München Aktuelles vom Stadtverkehr der MVG Herbert König MVG München Inhalt Ziele und Vorgehensweise der Untersuchung Entwicklung Gewaltkriminalität

Mehr

Dissoziale Jugendliche

Dissoziale Jugendliche Dissoziale Jugendliche Werner Leixnering Abteilung Jugendpsychiatrie Landesnervenklinik Wagner-Jauregg Linz Amtsärztefortbildung, Linz, 24.4.2009 Zur Nomenklatur normabweichenden Verhaltens (nach Specht,

Mehr

Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung

Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Seminar zur Personalführung Dennis Arendt, Frank Dehner 11. Mai 2005 Prozesstheorien der Mitarbeiterbeeinflussung Dennis Arendt, Frank Dehner 1 Gliederung (1)

Mehr

Suizid: ein großes Thema in der Literatur. und in der Gesellschaft

Suizid: ein großes Thema in der Literatur. und in der Gesellschaft Suizid: ein großes Thema in der Literatur. und in der Gesellschaft 1. Der Suizid ist das willentliche Beenden des eigenen Lebens, sei es durch absichtliches Handeln oder absichtliches Unterlassen. Die

Mehr

Kognition und Lernen

Kognition und Lernen Studienseminar Koblenz Pflichtmodul 242 Kognition und Lernen Wie kommt das Wissen in unseren Kopf? Lernen aus neurobiologischer Sicht Das menschliche Gehirn konstruiert sich seine Inhalte selbst Lernenaus

Mehr

Herausforderungen begegnen

Herausforderungen begegnen Herausforderungen begegnen Prak0sche Anregungen für den beruflichen Alltag unter Berücksich0gung des ETEP*- Konzepts Arbeitsgruppe im Rahmen der Tagung Junge und Alte Wilde,(LAG Wohnen, Goethe- Universität

Mehr

Führung 3.0 die wirksamste Art zu führen. Persönlichkeitsorientierte Führung

Führung 3.0 die wirksamste Art zu führen. Persönlichkeitsorientierte Führung Führung 3.0 die wirksamste Art zu führen Führung 3.0 Die Führung von Mitarbeitern verlangt heutzutage weit mehr als nur die Kenntnis einiger Managementmethoden und Führungstools (Führung 1.0). Dagegen

Mehr

in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren.

in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren. Sehr geehrte Teilnehmerin, sehr geehrter Teilnehmer unserer Untersuchung, in diesem Fragebogen finden Sie eine Reihe von allgemeinen Aussagen. Ein Beispiel: Gutmütige Menschen lassen sich leicht schikanieren.

Mehr

Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen

Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen Motiviert, wieder zu arbeiten aber nicht motiviert genug, etwas für die eigene Gesundheit zu tun? Sonia Lippke, Bremen Inhalte 1. Rehabilitation und Rückkehr an den Arbeitsplatz 2. Stufenweise Wiedereingliederung

Mehr

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY

Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF-CY Am Beispiel eines Kindes mit einer Schriftspracherwerbsstörung Klassifikation der Funktionen b Kapitel 1: mentale Funktionen Allgemeine

Mehr

MOTIVATION. Coaching Letter ZWEITER TEIL (VON 2) Nr. 75, August 2009. Thema: INHALT:

MOTIVATION. Coaching Letter ZWEITER TEIL (VON 2) Nr. 75, August 2009. Thema: INHALT: Coaching Letter seit 2003 Nr. 75, August 2009 Thema: MOTIVATION ZWEITER TEIL (VON 2) INHALT: o Motivation und Coaching o Drei Kräfte der Motivation o Die Psychologie der Motivation o Das Spannungsfeld

Mehr

Handlungsmotivierende Anpassungskommunikation in der Bevölkerung - Umweltpsychologische Perspektiven

Handlungsmotivierende Anpassungskommunikation in der Bevölkerung - Umweltpsychologische Perspektiven Zweiter Workshop Sozialwissenschaftliche Anpassungsforschung 11./12. Januar 2010, Universität Oldenburg Handlungsmotivierende Anpassungskommunikation in der Bevölkerung - Umweltpsychologische Perspektiven

Mehr

6.1.1 Verhältnispläne (Ratio Schedules)

6.1.1 Verhältnispläne (Ratio Schedules) 6.1.1 Verhältnispläne (Ratio Schedules) Hier hängt die Verstärkung nur von der Anzahl der Reaktionen ab. a) Pläne mit fixem Verhältnis (FR; feste Quotenpläne) Beispiel: FR-10! nach jeder 10. Reaktion wird

Mehr

Coaching für Führungskräfte

Coaching für Führungskräfte Jens Riedel Coaching für Führungskräfte Erklärungsmodell und Fallstudien Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Diether Gebert Deutscher Universitäts-Verlag Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung und Überblick 1

Mehr