TOP ON JOB. Ausbildung zum Tutor im Betrieb. Auszubildende in der Suchtprävention für Gleichaltrige

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1 TOP ON JOB Ausbildung zum Tutor im Betrieb Auszubildende in der Suchtprävention für Gleichaltrige In Zusammenarbeit mit dem Landescaritasverband Bayern und dem BKK Landesverband Bayern Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention

2 Azubis in der Suchtprävention Die derzeitige gesellschaftliche Situation und die Veränderungen im Suchtverhalten junger Erwachsener fordern altersadäquate und jugendspezifische Modelle der Suchtprävention. Moderne Suchtprävention zielt, im Sinne von Gesundheitsförderung, auf die allgemeine Persönlichkeitsförderung in kognitiver, sozialer und emotionaler Hinsicht ab. Um Prävention erfolgreich bei den Adressaten und den Multiplikatoren umzusetzen, bedarf es einer akzeptierenden Grundhaltung. Dies gilt vor allem gegenüber den Lebensstilen, Orientierungen, Einstellungen und Wertüberzeugungen der Szenen. Nur so können wir zu selbstbestimmten und selbstbewusstem Denken anregen und psychosoziale Unterstützung fördern. Peer - education nutzt die Tatsache, dass Jugendliche im heutigen Alltagsleben in vielen Bereichen mehr voneinander, als von Erwachsenen lernen und dass die Gruppe der Gleichaltrigen eine wichtige Rolle in der Definition und Aufrechterhaltung der Identität spielt. Das peer to peer Konzept, mit seinem Schwerpunkt auf der wechselseitigen Auseinandersetzung, Begleitung und Unterstützung Gleichaltriger untereinander, hat sich in unterschiedlichen Projekten (z.b. in der Konfliktmediation) in Schulen und Jugendeinrichtungen bewährt. Diese Ansätze erscheinen deswegen in der Präventionsarbeit als sinnvolle Ergänzung zu bisherigen Präventionsansätzen, da sie partizipativ angelegt sind und Jugendlichen Möglichkeiten eröffnen, Projekte mit zu gestalten und aktiv Einfluss auf Ziele und Arbeitsformen zu nehmen. Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 2

3 Peer to peer - education bedeutet: direkte unkomplizierte Zielgruppenansprache Interesse wecken Primär- und Sekundärprävention tabufrei und jugendspezifisch ausrichten Vertrauensvorschuss durch Gleichaltrigkeit starke Szenenaffinität Vorortpräsenz am Arbeitsplatz Tutoren übernehmen zum einen die Aufgabe eines gleichaltrigen Paten, zum anderen die eines Multiplikators. Fragt man nach Theorieansätzen, die den Einfluss der Peers, d.h. der betrieblichen Tutoren verstehen helfen, so wird oftmals Bezug auf die sozial-kognitive Lerntheorie und das Imitationslernen genommen. Nach der kognitiven Lerntheorie von BANDURA wird menschliches Handeln überwiegend durch Modelle vermittelt. Freundinnen und Freunde, Geschwister und andere Gleichaltrige können zu Modellpersonen werden, und nachgeahmt werden, wenn ihnen besondere Merkmale zugeschrieben werden (hoher sozialer Status, Prestige, besondere Fähigkeiten) oder wenn sie als sympathisch gelten und als ähnlich wahrgenommen werden). Von ihnen können Verhaltensweisen und Fertigkeiten erlernt und übernommen werden. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Peer to Peer - Arbeit in der Prävention sind eine akzeptierendes Grundhaltung des Tutors, Interesse am Thema und an der Arbeit mit Gleichaltrigen. Hinzu kommen psychische und physische Belastbarkeit. Im Betrieb benötigt er unter anderem Unterstützung durch Ausbilder, Arbeitskollegen und Vorgesetzte und die Möglichkeit des Austauschs mit anderen Tutoren. Regelmäßige Fortbildungen und Supervision sind unabdingbar. Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 3

4 Ziele und Inhalte Seminar: Tutorenschulung Ziele: Entwicklung von Kompetenzen durch: die Aneignung von Wissen Selbsterfahrung Förderung sozialer Fähigkeiten und kommunikativer Kompetenz Aufzeigen inner- und außerbetrieblichen Hilfen Zielgruppe: Auszubildende und Jugendvertreter Inhalte: Wissensvermittlung Primär- und Sekundärprävention Wirkungen und Wirkweisen der Suchtformen und Substanzen Verlauf- und Auswirkungen der Suchterkrankungen Hilfesysteme Selbsterfahrung Überprüfung der eigenen Motivation und Einstellungen Auseinandersetzung mit eigenen protektiven und destruktiven Anteilen Erkennen eigener Möglichkeiten und Grenzen Nutzbarmachung von Ressourcen Handlungsorientierung Kontaktaufnahme Information Gesprächsführung Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb Zusammenarbeit mit internen und externen Funktionsträgern Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 4

5 Ablauf und Dauer: Das modular aufgebaute Training von 3 Ausbildungseinheiten, insgesamt ca. 60 Stunden, vermittelt spezifische Fachkompetenzen, die betriebliche Peerarbeit zielgerichtet und professionell bewältigen zu können. Anschließende werden 3 aufbauende Module als Coaching und Reflexion der Präventionsarbeit und Projektbegleitung angeboten. Die Kurstage werden entsprechend den betrieblichen Gegebenheiten festgelegt. Zwischen den Modulen arbeiten die Auszubildenden an ihren Peerprojekten in den Betrieben. Die Ausbildung findet als Inhouse-Schulung im Unternehmen oder in einem entsprechenden Tagungshaus statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Ausbildungszertifikat. Termine: 1. Ausbildungsabschnitt: Termin: Nach Vereinbarung Ort: Nach Vereinbarung Die an der Ausbildung interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ca. vier Wochen vor Ausbildungsbeginn die Einladung zum 1. Ausbildungsabschnitt mit den entsprechenden Unterlagen. Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 5

6 Ausbildung zum Tutor im Betrieb: Termine: Block I nach Vereinbarung Block II nach Vereinbarung Block III nach Vereinbarung Die Termine für die 3 Aufbaumodule zum Coaching und der Projektbegleitung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 6

7 Anmeldung / Kosten: Die Anmeldung ist schriftlich mit beiliegendem Anmeldeformular an nachfolgende Adresse zu richten und gilt als verbindlich. Die Kosten der Ausbildung gestalten sich entsprechend der Anzahl der Ausbildungsteilnehmer. Die Ausbildung zum Tutor im Betrieb umfasst 8 Schulungstage und 3 Coaching-Treffen. Teilnehmerzahl der Ausbildungsgruppe: minimal 8 Teilnehmer und maximal 20 Teilnehmer. Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 7

8 Leitung / Referenten: Leiter der Ausbildung Franz Miehle Dipl. Sozialpädagoge (FH) - Ausbildung in Sozialtherapie Langjährige Erfahrungen in der Beratung und Behandlung von erwachsenen Suchtkranken und deren Angehörigen. Aufbau von Netzwerken in der betriebl. Suchtprävention. Mehrjährige Tätigkeit als Referent für Sucht- u. Gefährdetenhilfe beim Landescaritasverband Bayern und Leiter des Präventionsprojekts Mind Zone. Trainer: Barbara Habermann Dipl. Sozialpädagogin (FH), Sozialtherapeutin Sucht Franz Miehle Dipl. Sozialpädagoge (FH), Sozialtherapie Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 8

9 Anmeldung an: (auch per Fax möglich: 0821/ ) Franz J. D. Miehle Betriebliche Suchtprävention Kriegshaberstr Augsburg TOP ON JOB Ausbildung zum "Tutor im Betrieb Name:... Anschrift:... Telefon:... Firma:... Anschrift:... Telefon:... Fax: Verbindliche Anmeldung für die Ausbildung zum Tutor im Betrieb TOP OIN JOB. Mit den Anmeldebedingungen erklären wir uns einverstanden. Datum Unterschrift Vom Betrieb genehmigt Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 9

10 Weitere Informationen erhalten Sie bei: BKK Landesverband Bayern Herr Robert Zitzlsperger Züricher Str München Telefon 089/ Deutscher Caritasverband Landesverband Bayern Frau Hilde Rainer-Münch Lessingstr München Tel. 089/ Franz J. D. Miehle Betriebliche Suchtprävention Kriegshaberstr Augsburg Tel.: 0821/ Fax: 0821/ Franz Miehle Betriebliche Suchtprävention 10

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