Vortrag BPM in Practice 2014 am in Hamburg. BPM in Practice: SONAL-Prozessausführung auf der kiwiw-plattform

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1 Vortrag BPM in Practice 2014 am in Hamburg BPM in Practice: SONAL-Prozessausführung auf der kiwiw-plattform Zur Person Christof Langer (CEO und Founder) : Dipl.-Ing. IPT/LRT (Bundeswehruniversität in München) : Führungsfunktionen als Offizier : Beratungsintensiver Vertrieb von B2B-Produkten sowie IT-Projektleiter CRM heute: selbständiger Consulter, Programmierer, Entwicklungsleiter, Geschäftsführer Zur Software und Betriebsplattform Kern des generischen Softwarebaukastens kiwiw ist die Technologie SONAL Über 25 sehr unterschiedlichen produktive Einsatzszenarien/Kunden Über Entwicklungsstunden 100% made in Germany Kerntechnologie seit über 6,5 Jahren produktiv im Einsatz Typischer Supportaufwand pro Kunde/Jahr liegt unter 2h Umfassende Funktionen auch für CRM, DMS, ACM und Integrationsszenarien Zur Firma kiwiw Systems GmbH Namhafte Gesellschafter aus Industrie und Forschung (u.a. Prof. Allweyer, Bernd Luhde (ehemals SoftM)) Entwicklungsstandort Norderstedt/Hamburg Vertriebs- und Consultingpartner in DACH

2 Intro: kiwiw im Querschnitt über Funktionsbezogene Software Klassische sequenzielle Prozesse Fälle bis Kleinprojekte Projekte -> -> -> zunehmende Dauer, Komplexität und Variantenvielfalt -> -> -> Internetbestellung abwickeln Standardangebote erstellen Kapselbare (Einzel-) Fachfunktionen (Einkauf, Verkauf, ) Kundenindividuelle Angebote Komplexere Supportfälle bearbeiten Messeteilnahme organisieren Abteilungs-, Fach- und interdisziplinär übergreifende Fall- und (Multi-)-projektsteuerung (Compliance, QS) Jeder 3. Arbeitsplatz ist betroffen! Produktentwicklung Gebäude errichten Szenarien zeitlich langer, inhaltlich viel -fältiger und fachlich komplexer Arbeit mit oft einmaligem Output ERP-Systemhersteller (SAP) BPM-Systeme (Oracle) Etc. Individuelle Software ACM Systeme (kiwiw ) Etc Projektplanungssoftware u.a. Gantt, MS-Visio Collaborative Plattformen (Basecamp) Etc. 2

3 Das Kernproblem: Variantenvielfalt in fachübergreifenden Prozessen Reale Prozessschaubilder (Prozesstapeten) müssten so riesig wie Großstädte sein. Rechenbeispiel: 2^20 x 3cm = 30km Aktueller Stand der Technik / Praxis ist es, auf diese Weise individuelle prozessorientierte Software zu modellieren und anschliessend zu programmieren! Nicht erfüllbare Anforderungen: - Mangelnde Beherrschung der realen Komplexität - Sonderfälle, Ausnahmen bleiben unberücksichtigt - Keine Flexibilität

4 20 Ablaufschritte mit je einem Gateway Prinzipvergleich BPMN vs. SONAL : Flowcharts in BPMN Prozesstapete / Modellierung in BPMN: Ax Aktivität A1 Sequentieller Prozessfluss 2x E E Entscheidung / Gateway A2 A3 Marke fliesst durch den Prozess 2x 2x 2x E A4 A5 E A6 A7 Multiplikatives Datenmodell = explodierende Menge der a priori zu modellierenden Pfade: Menge = a * b * c *. =>2^20 = Varianten >> 2*2^20 = 2,1 Millionen Varianten, etc

5 Prinzipvergleich BPMN vs. SONAL : Notation/Visualisierung Auf Bärenjagd! Welche Notation (=Darstellungsform) halten Sie für passender für die Aktivität Speer werfen, um den Bär zu erlegen? Pfeilsymbolik: Speer werfen ODER Boxsymbolik: Speer werfen Notation in: SONAL BPMN, EPK, etc

6 Prinzipvergleich BPMN vs. SONAL : Definierte Elemente Methodik- / Elementevergleich BPMN vs. SONAL Element Aktivität Festgelegte Sequenz ( a priori -Reihenfolge) Gateway: a priori-verzweigung Marke(nfluss): Prozess steht immer an einer Stelle Mehrdimensionaler Status (pl.) Bedingungen als Business-Rules Setzregeln BPMN-Flowchart A E fehlt / nicht möglich fehlt / nicht möglich fehlt / nicht möglich SONAL Auch mit SONAL möglich Entstehen dynamisch durch Bedingungsauswertung: Regelkonformer Ablauf System hat definierten multiplen Gesamtzustand mit Entscheidungsknoten

7 Prinzipvergleich BPMN vs. SONAL : Der SONAL-Kreislauf Modellierungsprinzip in SONAL Elemente in SONAL : Situation 1 Transformation Situation 1 S1 S3 S5 S2 S4 S6 Statuszustände in Situation 1 (vorher) A1 A2 A3 A4 A5 Rules- Engine: Bedingungen Aktivität- (en) Setzregeln S1 S2 S3 S5 Prinzipdarstellung eines Durchlaufes S4 S6 Statuszustände in Situation 1 (nachher) Bp: = 70 zu modellierende Elemente ermöglichen Kombinationen S Status (pl.) Ermöglichte Aktivität Verhinderte Aktivität Ausgeführte Aktivität Bool sche Bedingungen: Entscheidungsknoten (konkret) ausgeführte Setzregeln Additives Datenmodell = beherrschbare Variantensteuerung mit Entscheidungsknoten: Menge = a + b + c + d

8 SONAL-Kreislauf: Automatische Kontexte und Ablaufsteuerung

9 Die Lösung: SONAL - Regelwerk im produktiven Einsatz Situations- und Regelbasierte Ablaufsteuerung durch die SONAL -Technologie Anzahl Angebote: 3 Situationsparameter 3 Erfüllbares Herstellerversprechen - 100% Komplexitätsabbildend - 100% Compliance - 100% Flexibilität / Adaptivität - 100% Prozessunterstützung BPM Fertigungskapazität: 80% Status 4 Setzregeln setzen/verändern einen oder mehrere Statuswerte S9 A1 A2 A3 A4 Bedingungsregeln steuern die Auswahl und Freigabe von Aktivitäten Aktivität Auftragsabschluss SONAL -Kreislauf Jederzeit beherrschbares Modell für beliebig komplexe Szenarien! 9

10 Vollständigkeit aller Aspekte: Zitat: Professor Allweyer im Vortrag Prozess, Fälle und Projekte auf der Veranstaltung ACM in Praxis 2014 : Der Kontrollfluss ist nicht alles viele Aspekte spielen eine Rolle!

11 Baukasten und Betriebsplattform zur direkten Prozessausführung Bisher 19 fertige technische Module (CRM, DMS, Ressourcen, etc.) Über ein Dutzend Fachmodule, ca. mtl. ein weiteres Rules- und Prozessdesigner (kiwiw::kit) mit über 200 fertigen Funktionen Jedes Fachmodul/Fachprozess/Fachapplikation funktioniert wie ein Plug-In

12 Beispiel 1: CRM Modul Fall-/Projektübersicht Einsatzzweck: CRM-Prozesse (auch Eigennutzung) Modellierungszeitaufwand: 18h

13 Beispiel 1: CRM Modul - Aktionstypen Einsatzzweck: CRM-Prozesse (auch Eigennutzung) Modellierungszeitaufwand: 18h

14 Beispiel 2: Risikomanagement Einsatzzweck: Risikomanagement KMU und Krankenhäuser (CIRS) Modellierungszeitaufwand: 2 Tage inklusive vollständigem Excel-Management-Report

15 Beispiel 3: (Multi-)projektmanagement Einsatzzweck: Projektmanagement, Projektcontrolling, Multiprojektmanagement Modellierungszeitaufwand: 1 Tag

16 Beispiel 4: Veranstaltungsmanagement - Übersicht Einsatzzweck: Universitäres Veranstaltungsmanagement Leibniz Uni Hannover (4.500 Mitarbeiter, Studenten) Modellierungszeitaufwand: 12 Tage von der Grünen Wiese

17 Beispiel 4: Veranstaltungsmanagement - Aktionstypen Einsatzzweck: Universitäres Veranstaltungsmanagement Modellierungszeitaufwand: 12 Tage von der Grünen Wiese 39 Aktionstemplates / Aktionstypen (inkl. Raumbuchung, Serienaktionen, -Versand, Dokumentenerzeugung, etc.) Durchschnittlich knapp 9 Felder pro Aktionstyp

18 Status Quo und Roadmap Status Quo: Weitere verfügbare Module (Auszug) Elektronische Aktenführung Förderprogramme (jeweils individuell) Dienstreisenplanung-, abrechnung- und Fuhrparkmanagement in einem System Einfahrgenehmigungen (z.b. Naturschutzgebiete) Regionale Welcome Center (der Bundesregierung) Fallmanagement Einheitlicher Ansprechpartner Qualitätsmanagement (ISO 9001ff / ISO 9002ff) Roadmap: (u.a. über Projekte mit Kunden) Workflow(s) Rechnungseingangsprüfung (vorgeschaltet vor SAP) Umfassende Vermietsoftware für Industriemaschinen (Entwicklungskooperation mit AFI) Industrie 4.0 am Schnittpunkt Technik, Organisation, Mensch und Information Übergreifende Ablaufsteuerung und Integrationsplattform, um SW-SILOs zu verknüpfen oder SW-SILOs aufzulösen 8D-Report (VDMA / Automotive) und Reklamationsmanagement ACM-Szenarien: Nach eigener Bewertung werden für ACM-Szenarien mind. 80% bis über 90% noch Excel, Word, , etc. eingesetzt (=freies Arbeiten))

19 Konkurrenzmatrix und Funktionsumfang

20 Agile Projektumsetzung Typische Vorgehensweise bei der Entwicklung individueller B2B-Software Fachabteilung (FA) IT-Abteilung (IT) FA IT FA IT FA Hoher Abstimmungsaufwand, Probleme durch Missverständnisse, mehrere Iterationen notwendig Fachgrobkonzept Fachfeinkonzept Prozessmodellierung Installation BPM- System Programmierung Front- End Technische Tests Fachliche Tests Abnahme Installation und Rollout Anpassungen nur mit zeitlichem Vorlauf und IT -> geringe Adaptivität BPMN 2.0 Neue Vorgehensweise auf der kiwiw-plattform Fachabteilung (FA), minimale IT-Unterstützung Fachabteilung (FA) Geringer Abstimmungsaufwand, kaum Schnittstellenprobleme, Modellierung und Anpassung direkt in laufender Umgebung Maximal 5-Pager Kurz-Konzept Account anlegen Modellierung und Konfiguration im laufenden System Anpassungen ad-hoc und ohne IT möglich -> hohe Adaptivität Vorgehensmodell und Methode UWe Und Welche noch werden benötigt? - Aktivitäten - Status - Setzregeln - Bedingungen Ad-hoc- 20 Möglichkeiten

21 Zusammengefasst Individuelle Geschäftsprozesse Arbeitsablaufunterstützung für Knowledge-Work Individuelle Software -> -> -> zunehmende Dauer, Komplexität und Variantenvielfalt -> -> -> Auflösen des Zielkonfliktes im Dreieck Freies Arbeiten, Variantenvielfalt in Businessprozessen und Compliance/QM Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ihre Anforderungen / Fragen?!! Lassen Sie uns in medias res gehen! Meine Kontaktdaten: Dipl.-Ing. Christof Langer Tel. kiwiw-zentrale: Tel. Mobil:

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