Fakultät C Vermessung, Informatik und Mathematik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fakultät C Vermessung, Informatik und Mathematik"

Transkript

1 Schellingstrasse 24 D Stuttgart T +49 (0) F +49 (0) Fakultät C Vermessung, Informatik Prof. Dr. Paul-Georg Becker, Prodekan Die Fakultät hat sich auch im Berichtszeitraum positiv entwickelt. Das Studienangebot ist weiterhin stark nachgefragt und die Anzahl der Studierenden ist noch einmal leicht gestiegen. Besonders erfolgreich laufen die beiden Bachelor-Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Informatik. Im Rahmen des Hochschulausbauprogramms 2012 wurde die Kapazität beider Studienprogramme um jeweils einen Halbzug aufgestockt. In der Wirtschaftsinformatik konnten im Sommersemester 2014 die ersten Studierenden des zweiten Halbzuges mit dem Bachelor-Abschluss die Hochschule verlassen; im Studiengang Informatik steht dieses Ereignis aufgrund des späteren Starts erst im kommenden Sommer an. Mit der Aufstockung der Studiengänge wurden auch jeweils drei neue Professuren in Aussicht gestellt. Im Studiengang Wirtschaftsinformatik war dieser Personalzuwachs eigentlich zum Sommer 2012 abgeschlossen, allerdings hat zum einer der Berufenen die Hochschule verlassen, so dass die Stelle erneut ausgeschrieben wurde. Weil im Bereich der IT-Sicherheit die Anzahl qualifizierter Kandidatinnen und Kandidaten nicht sehr groß ist, wurde am Ende des ersten Berufungsverfahrens nur eine Einerliste verabschiedet. Da sich der Bewerber dann anderweitig entschied, musste die Stelle erneut ausgeschrieben werden; die Fakultät hofft nun, das Verfahren zum Ende des WS 2014/15 abschließen zu können. In der Informatik wurde die beim Ausbau in Aussicht gestellte dritte Stelle allerdings noch nicht freigegeben, so dass hier auf absehbare Zeit noch mit Engpässen, insbesondere im Unterricht des Hauptstudiums zu rechnen ist. Im Bereich Vermessung verließ der erst zum Wintersemester 2013/14 berufene Kollege die Hochschule nach nur einem Semester, so dass die Stelle zur Wiederbesetzung ansteht; auch hier läuft derzeit noch das Beru- 99 / Rechenschaftsbericht 2014

2 fungsverfahren. Es handelte sich bei dieser Stelle eigentlich um die vorgezogene Nachfolge für den zum Ende des Sommers 2014 ausgeschiedenen langjährigen Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Mönicke. sind auch jetzt wieder die drei Studienbereiche Informatik, Mathematik und Vermessung an der Leitung der Fakultät beteiligt. Erfreuliches war dagegen aus der Mathematik zu berichten. Für Prof. Hanspeter Bopp, der sich über viele Jahre zunächst als Fachbereichsleiter, später als Hochschulratsmitglied und zuletzt als Studiendekan für die Hochschule engagiert hat, konnte Prof. Dr. Marcel Gurris als Nachfolger gefunden werden. Nachdem Bopp zum Ende des Sommersemesters 2014 pensioniert wurde, hat Gurris seinen Dienst zum Wintersemester 2014/15 angetreten. Auch die lange offene Stelle von Prof. Dr.-Ing. Hermann Winter konnte zum Sommersemester 2014 mit Prof. Dr. Ursula Voß neu besetzt werden. Schon zum Wintersemester 2013/14 konnte mit Prof. Dr. Jochen Brunk ein Nachfolger von Prof. Dr. Angelika Kreitmeier auf die Stelle für Finanz- und Versicherungsmathematik berufen werden. Bei allen Berufungsverfahren ist der Trend zu erkennen, dass diese länger als in den vergangenen Jahren dauern. Es ist zu hoffen, dass mit den beabsichtigten Verbesserungen in der Professorengrundbesoldung dieser Trend umgekehrt werden kann. In der sind die fünf Bachelor-Studiengänge Informatik, Informationslogistik, Mathematik, Vermessung und Geoinformatik sowie Wirtschaftsinformatik angesiedelt. Zu den seit einigen Jahren eingerichteten und sehr gut ausgelasteten internationalen Master-Studiengängen Photogrammetry and Geoinformatics und Software Technology werden zwei weitere deutschsprachige und konsekutive Master-Studiengänge nachgefragt, nämlich Mathematik und Vermessung. Beide sind so aufgebaut, dass der Studienbetrieb sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester aufgenommen werden kann, obwohl die zugehörigen Lehrveranstaltungen nur einmal im Jahr angeboten werden. Die Master-Studiengänge Mathematik und Vermessung werden als Vollzeit- und Teilzeit-Studiengänge angeboten. Alle neun Studiengänge der Fakultät sind durch die ASIIN akkreditiert. Dem Master-Studiengang Vermessung wurde vom Ministerium für Ländlichen Raum die Qualifikation für die Zulassung der Absolventinnen und Absolventen zum Referendariat für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst ausgesprochen. Etwa die Hälfte der Berechtigten hat dieses Referendariat erfolgreich absolviert und ist zwischenzeitlich bei verschiedenen Dienststellen im höheren vermessungstechnischen Dienst tätig. Die Fakultät hat seit dem Wintersemester 2014/15 ein neues Dekanat. Mit Prof. Dr. Peter Heusch als Dekan, Prof. Dr. Paul-Georg Becker als Prodekan und Prof. Dr.-Ing. Dietrich Schröder als Studiendekan im Dekanat 100 / Rechenschaftsbericht 2014

3 Auslandsbeziehungen der Studiengänge Vermessung und Geoinformatik, Photogrammetry and Geoinformatics und Vermessung Prof. Dr.-Ing. Paul Rawiel Auslandsbeauftragter IL, VG, V Prof. Dr.-Ing. Dietrich Schröder Auslandsbeauftragter PG Prof. Dr.-Ing. Eberhard Gülch Auslandsbeauftragter IL, VG, V Die vielfältigen Kontakte mit ausländischen Hochschulen wurden weiter vertieft und ausgebaut. Die Kooperation mit der University Technology Malaysia und des Singapure Polytechnic, die im Jahr 2013 bereits sehr erfolgreich verlaufen ist, wurde in Form einer Sommerschule in 2014 weiter geführt. Sechs Studierende der Informationslogistik und weitere sechs Studierende der Vermessung und Geoinformatik haben vom bis an der Summerschool in Malaysia/Singapur teilgenommen. Für den Bereich Vermessung und Geoinformatik wurde dieses Jahr zwischen der HFT Stuttgart und der Universidade Federal do Paraná in Curitiba/Brasilien ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Dieses Kooperationsabkommen ist Voraussetzung, um beim DAAD einen Antrag für das Förderprogramm UNIBRAL zu stellen. Prof. Dr-Ing. Paul Rawiel hat im Juni 2014 einen solchen UNIBRAL-Antrag beim DAAD eingereicht. Der Antrag wurde von den Gutachtern als förderungswürdig eingestuft. Damit besteht die Möglichkeit für vier Studierende aus der Vermessung/Geoinformatik, ein Studiensemester an der Universidade Federal do Paraná in Curitiba in Brasilien zu absolvieren. Dazu gab es auch dieses Jahr zahlreiche Auslandsaktivitäten von Professorinnen und Professoren des Studienbereichs Vermessung und Geoinformatik sowie einige Gastdozenten. In den Bachelor-Studiengängen stabilisieren sich die Anteile der Auslandsaufenthalte weiter, was sich in den vergangenen Jahren bereits angedeutet hat. Auch bei den Betreuten Praktischen Studienprojekten ist ein verstärktes Interesse an einem Praktikum im Ausland zu beobachten. Während beim Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik der Schwerpunkt der Auslandsaufenthalte im Betreuten Praktischen Studienprojekt und der Abschlussarbeit liegt, ist beim Bachelor- Studiengang Informationslogistik (IL) sowohl das Betreute Praktische Studienprojekt als auch ein Auslandssemester von Bedeutung. Im Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics (PG) legen fast in jedem Jahrgang einige Studierende ihre Master-Thesis an Hochschulen im Ausland oder in Zusammenarbeit mit nichtuniversitären Organisationen in ihrem Heimatland ab und vertiefen so die Beziehungen zu diesen Institutionen. Der Zielgruppe des Studiengangs entsprechend sind dies in erster Linie Projekte in Entwicklungsländern. Von den europäischen Partnerhochschulen sind außerdem regelmäßig Studierende und Forschungsstudierende an der HFT Stuttgart und im Studiengang PG im Rahmen des ERASMUS-Programms zu Gast. So war im SS 2014 eine Studentin der Partnerhochschule in Riga, im WS 2013/14 je ein Student bzw. Studentin aus Le Mans und Riga an der HFT Stuttgart. Wie die bisherigen Ausführungen zeigen, gibt es in den vier Studiengängen des Studienbereichs bezüglich der Auslandskontakte große Synergieeffekte, von denen alle beteiligten Studiengänge profitieren. Eine genaue Zuordnung der Auslandskontakte zu einzelnen Studiengängen ist daher nicht möglich und nicht sinnvoll. Details finden sich u.a. auch im Bericht des Akademischen Auslandsamtes. Trotzdem sollen in den folgenden Abschnitten einige studiengangspezifische Aspekte dargestellt werden. In den vier Studiengängen konnten die folgenden Gastprofessoren/Gastdozenten/Gastwissenschaftler begrüßt werden: - Prof. Dr. Ferdous Sohel, University of Western Australia, , Joint Research Co-operation Scheme Group of Eight Australia Germany. - Dr. Ian Dowman, University College London, Großbritannien, November 2014, Dozent im Modul RSE, Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics. - Andy Hamilton, University of Salford, Manchester, UK (Software-Projektmanagement, IL 7) Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik (VG), Bachelor-Studiengang Informationslogistik (IL) und Master-Studiengang Vermessung (VM) Im Bachelor-Studiengang VG waren von den 25 Absolventen im WS 2013/14 zwei, d.h. 14 Prozent im Ausland. Im SS 2014 hat keiner der elf Absolventen des Bachelor- Studiengangs VG einen Auslandsaufenthalt durchgeführt. Im SS 2014 waren zwei Studierende für das Betreute Praktische Studienprojekt im Ausland. Im WS 2014/15 sind drei Studierende für das Betreute Praktische Studienprojekt im Ausland. Im Bachelor-Studiengang IL war von acht Absolventen im WS 2013/14 ein Studierender im Ausland (13 Prozent). Im SS 2014 war kein Studierender im Ausland. In beiden Bachelor-Studiengängen werden die Vorträge der Studierenden aus dem Wintersemester mit Betreutem Praktischen Studienprojekt (BPS) im Ausland vor dem Semesterverband VG3/4 bzw. IL4 zu Beginn eines jeden Sommersemesters präsentiert. Somit bekommen diese Studierenden für ihr kommendes BPS Informationen und Anregungen, die durch aktuelle Infos des Akademischen Auslandsamt und der Modulverantwortlichen für das BPS vertieft werden. 101 / Rechenschaftsbericht 2014

4 Sechs Studierende des Bachelor-Studiengangs IL und sechs Studierende des Bachelor-Studiengangs VG nahmen unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dietricht Schröder und Prof. Dr.-Ing. Hardy Lehmkühler an einer vierwöchigen Sommerschule, organisiert durch die Partnerhochschulen in Malaysia und Singapur, teil. Neben intensiven Fachvorlesungen standen auch interkulturelle Fortbildung und ein chinesisch Sprachkurs auf dem Programm. Internationaler Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics (PG) Für den international ausgerichteten Studiengang ist die Errichtung und Pflege eines internationalen Netzwerkes von besonderer Bedeutung. Partnerhochschulen und -institutionen können neben dem klassischen Studierenden- und Lehrendenaustausch auch als Möglichkeit dienen, Interessenten für den Master-Studiengang zu gewinnen. Auch die Alumni-Arbeit ist unter diesem Aspekt zu sehen; Ehemalige des Studiengangs können als Multiplikatoren und erste Ansprechpartner für Studieninteressierte in dem jeweiligen Land dienen. Der Studiengang hat mittlerweile neben den generellen Kontakten in dem Studienbereich VG gut ausgebaute Kontakte insbesondere zu Südostasien (Indien, Singapur und Malaysia) und Lateinamerika (El Salvador, Kolumbien). Die seit mehreren Jahren durchgeführte regionale Sommerschule (AGSE Applied Geoinformatics for Society and Environment), die unter anderem dazu dient, die bestehenden Kooperationen zu vertiefen, fand aus terminlichen Gründen des Partners 2013 erst vom 16. bis 19. Dezember an der CEPT University in Ahmedabad/ Indien statt. Vonseiten der HFT Stuttgart nahmen die Professoren F.-J. Behr und D. Schröder teil. Die AGSE Konferenz war mit dem ISPRS Workshop INNOVATIVE LEARNING TOOLS with specific emphasis on Strategies for Earth Resource Management gekoppelt, was eine sehr gute fachliche Ergänzung darstellte fand die AGSE vom 5. bis 7. November an der HFT Stuttgart unter Beteiligung vieler Alumni aus dem Ausland statt. Kooperationsmöglichkeiten ergeben sich außerdem immer wieder durch die Durchführung von Master- Theses der Studierenden in ihren Heimatländern, im Berichtszeitraum, zum Beispiel mit Institutionen in Bangladesh, Egypt, Ghana und Zambia. Als Lehrbeauftragte im Rahmen des IMPULS-Antrages Internationalisierung der Lehre im Master-Studiengang PG konnten 2014 Prof. Dr. Vinita Yadav von der School of Architecture, New Delhi, gewonnen werden, und wie bereits seit einigen Jahren Prof. Dr. Ian Dowman vom University College London. Bei vielen Studierenden werden zunehmend anschließende Promotionsmöglichkeiten in Deutschland und im englischsprachigen Ausland in USA und UK stark favorisiert und auch verfolgt. Eine verstärkte Anzahl von Anfrage nach Möglichkeiten in Deutschland ist aber als deutlicher Trend in letzter Zeit zu verzeichnen. Hier versucht die Studiengangsleitung beratend Hilfestellung zu geben. Zur Vorbereitung solcher Aktivitäten sollen die Beziehungen auch zu englischsprachigen Ländern und internationalen Institutionen weiter vertieft und ausgebaut werden. Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik Prof. Rainer Kettemann Die Anfängerzahlen im Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik (VG) sind stabil. Im Wintersemester 2013/14 konnten erneut nicht alle Studieninteressierte zugelassen werden. Leider brechen dennoch einige Studierende in den ersten Wochen das Studium ab und andere scheitern an der Bachelor-Vorprüfung. Ab dem Hauptstudium ist die Studierendenzahl stabil. Um einen Studienbeginn im Winter- und im Sommersemester zu ermöglichen, werden die Anfänger aus dem WS und die aus dem SS in zwei gleich starke gemischte Gruppen aufgeteilt. Diese Mischung aus erfahrenen Studierenden mit Anfängern hat sich bewährt. Der durch die Bachelor-Vorprüfung ausgelöste Schwund ermöglicht es danach, die Semesterverbände VG3/4 und VG6/7 jahrgangsweise gemeinsam zu unterrichten. Nur bei betreuungsaufwändigen Übungen werden hier kleinere Gruppen gebildet. Die Ausstattung mit modernen Geräten erfordert neben entsprechenden Finanzmitteln, die derzeit gegeben sind, einen großen logistischen Aufwand, um es allen Studierenden zu ermöglichen, praktische Erfahrungen im Umgang mit diesen Ausrüstungen zu erlangen. In einem zusammen mit dem Didaktikzentrum entwickelten Softskills-Modul Kommunikation und Präsentation (KUP) werden die bei Studienanfängern festgestellten Schwächen in der Selbstorganisation und im eigenständigen Arbeiten intensiv bekämpft. Da dieses Modul aus organisatorischen Gründen nicht mehr im Rahmen einer Projektwoche im Dezember stattfinden kann, werden die Studierenden an drei Samstagen zu Vorlesungen und Übungen eingeladen. Zum SS 2014 schrieben sich 27 Studierende und zum WS 2014/15 44 Studierende in den Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik ein. Der Studiengang hat damit die vorgesehene Jahreskapazität und die für eine vorgezogene Professur erforderliche Überlast überschritten. Im Wintersemester haben 14 und im Sommersemester elf Absolventinnen und Absolventen das Bachelor-Studium abgeschlossen. Der Anteil der weiblichen Studierenden lag im Berichtszeitraum bei 24 Prozent und damit erneut geringfügig unter dem langjährigen Durchschnitt. Von den Absolventen haben acht 102 / Rechenschaftsbericht 2014

5 Prozent Studienleistungen im Ausland erbracht (Praktisches Studiensemester und/oder Bachelor-Arbeit). Auch dieser Wert liegt unter dem langjährigen Mittelwert. Zudem nahmen sechs Studierende an einer vierwöchigen Summer School in Malaysia und Singapur teil. Weiterhin überaus erfreulich ist die Arbeitsmarktsituation für unsere Studierenden und Absolventinnen und Absolventen. Es sind nicht nur deutlich mehr Angebote für das Betreute Praktische Studienprojekt vorhanden, als wir Studierende haben. Auch die Stellenangebote am Schwarzen Brett und die direkte Nachfrage von Arbeitgebern bei Professoren übersteigt die Anzahl an Absolventinnen und Absolventen deutlich. Die seit langem prognostizierte Nachfrage durch Altersabgänge auf dem Arbeitsmarkt hält an und wird sich noch weiter verstärken. Sie lässt erwarten, dass der künftig steigenden Anzahl von Absolventinnen und Absolventen ein ausreichendes Stellenangebot gegenüberstehen wird. Durch die gute Konjunktur gibt es zudem Nachfrage in den Berufsfeldern der industriellen Messtechnik, die bisher von Maschinenbauern besetzt waren. Master-Studiengang Vermessung Prof. Dr.-Ing. Paul Rawiel Der Master-Studiengang Vermessung (V) hat sich etabliert. Durch eine flexible Handhabung beim Start neuer Jahrgänge und die Möglichkeit, sowohl im Sommersemester als auch im Wintersemester mit dem Studium beginnen zu können, und durch die neuen Möglichkeiten des Teilzeitstudiums werden ausreichende Teilnehmerzahlen erreicht. Im Berichtszeitraum haben 13 Studierende erfolgreich abgeschlossen. Im SS 2014 sind zwei Studierende dazugekommen und zum WS 14/15 haben sechs Studierende neu begonnen. Darunter befinden sich inzwischen regelmäßig auch Bachelor-Absolventen anderer Hochschulen, die den Master-Studiengang Vermessung aufgrund seiner gezielten Ausrichtung auf die Bedürfnisse von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren und den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst gewählt haben. Für das kommende Frühjahr haben wieder etliche der künftigen Bachelor- Absolventinnen und -Absolventen ihr ernsthaftes Interesse für das Master-Studium bekundet. Der Anteil weiblicher Studierender liegt mit 30 Prozent unter dem seitherigen Durchschnitt. Von den bisherigen Absolventinnen und Absolventen haben 16 das Referendariat für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst erfolgreich abgeschlossen und weitere befinden sich noch in dieser Ausbildung. Preise, Ehrungen in den Studiengängen Vermessung und Geoinformatik und Vermessung Im WS 2013/14 wurde der BDB-Förderpreis der Fachgruppe Vermessung im Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik an Janka Stitz vergeben für die Abschlussarbeit Empirische Untersuchungen zur Optimierung von Algorithmen zu Klassifikation von Blühpflanzen als Basis einer Smartphone-App. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Eberhard Gülch betreut. Diesen Preis erhielt im SoSs 2014 Phillip Trzaskowski für seine Master-Thesis Genauigkeitsuntersuchungen bei der Transformation von DHDN/GK nach ETRS89/UTM, betreut von Prof. Dr. hans-joachim Mönicke. Der Harbert-Buchpreis der Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement ging im WS 2013/14 an Svenja Winter aus dem Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik und im Sommersemester 2014 an Phillip Trzaskowski aus dem Master- Studiengang Vermessung. Michael Schneider aus dem Master-Studiengang Vermessung erhielt im Sommersemester 2014 den SUEVIA- Preis für soziales Engagement. Abschlussarbeiten in den Studiengängen Vermessung und Geoinformatik und Vermessung Im WS 2014/15 haben 30 Bachelor-Studierende im Rahmen eines Seminars über ihre Abschlussarbeit berichtet. Themenschwerpunkte waren 3D-Aufnahmen mittels Laserscanning, 3D-Visualisierung, Digitale Photogrammetrie, Industrievermessung, Modellierung von Geodaten, Online-GIS und Web-Services, Netz- und Deformationsmessungen, GNSS-Anwendungen und Untersuchungen zu Videotachymetern. Die im Berichtszeitraum abgeschlossenen 13 Master-Thesen im Studiengang Vermessung deckten ebenfalls ein weites Feld ab. Untersucht wurden Einsatzbereiche für Laserscanner, Videotachymeter, Industriemesssysteme, GNSS- und photogrammetrische Geräte und Software sowie Online- GIS-Anwendungen. Bachelor-Studiengang Informationslogistik Prof. Dr.-Ing. Volker Coors Im Wintersemester 2014/15 haben im Studiengang Informationslogistik 48 Studierende ihr Studium an der HFT Stuttgart aufgenommen. Im zweiten bzw. dritten Semester sind 44 aktive Studierende. 19 Studierende haben in diesem Wintersemester das Betreute Praktische Studienprojekt überwiegend in Unternehmen aus der Region Stuttgart aufgenommen. Von den 28 Studierenden des 6. bzw. 7. Semesters fertigen 21 derzeit ihre Bachelor-Arbeit an. Im Wintersemester 2013/14 haben acht Studierende das Studium erfolgreich abgeschlossen, im Sommersemester 2014 weitere acht. Der Anteil der Absolventinnen beträgt 25 Prozent. Stephanie Walbrecht (WS 2013/14) und Julius Fingerle (SS 2014) wurde für hervorragende Abschlussarbeit und Studien- 103 / Rechenschaftsbericht 2014

6 leistungen der mit 250 Euro dotierte Preis des Fachbeirats verliehen. Ariane Grathwohl erhielt im WS 2013/14 einen Buchpreis. Vom bis hat die HFT Stuttgart in Kooperation mit den Partnerhochschulen, der University Technology Malaysia und der Singapure Polytechnic, eine Sommerschule durchgeführt. Insgesamt haben 12 Studierende aus dem 3./4. Semester der Bachelor-Studiengänge Informationslogistik und Vermessung und Geoinformatik teilgenommen. Die Sommerschule wurde durch die Spende des Fachbeirats, den DVW und die Knödler-Decker-Stiftung unterstützt. Erstmalig wurde durch Prof. Dr.-Ing. Franz-Joseph Behr als neues Lehrformat zur soliden, praxisorientierten Grundlagenausbildung ein eintägiger Hackathon im 2. Semester durchgeführt. Von 9 bis 19 Uhr hieß es, Anforderungen anzunehmen, zu diskutieren und in die Programmiersprache Java umzusetzen. Einen Tag lang Programmieren schien zunächst ein hoher Anspruch, doch es zeigte sich, dass es hilfreich war, um in die Materie richtig reinzukommen und hat obendrein auch noch Spaß gemacht hat. Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics Prof. Dr.-Ing. Dietrich Schröder Der englischsprachige internationale Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics konnte zum Wintersemester 2014/15 24 neue Teilnehmer aus 16 verschiedenen Ländern begrüßen. Der Anteil der weiblichen Studienanfänger ist diesmal mit acht Prozent außergewöhnlich niedrig. Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt mit 27 Jahren unter dem vom vergangenen Jahr. Der Anteil der deutschen Studierenden liegt bei 17 Prozent. In die Anzahl der Teilnehmer eingeschlossen ist auch ein ERASMUS- Studierender von der Partnerhochschule in Le Mans, der als Austauschstudent ein Fachsemester im Studiengang absolviert. Alle Studierende haben sich bereits in ihrem Bachelor-Studium in den Fachrichtungen Vermessung, Geografie, Geologie, Umweltwissenschaften, Forstwesen, Stadtplanung, Weltraumwissenschaft, etc. oder in ihren bisherigen Positionen bei Behörden, NGOs, oder private Firmen mit GIS, Photogrammetrie oder Fernerkundung beschäftigt. Rund 60 Prozent der Studierenden besitzen bereits mehrere Jahre Berufserfahrung, während die übrigen das Master-Studium unmittelbar an einen Bachelor-Abschluss anschließen. Diese mehrdimensional-heterogene Gruppe stellt immer wieder eine besondere Anforderung an das Lehrpersonal des Studiengangs dar. Um zumindest eine fachliche Niveauangleichung zum Studienbeginn zu ermöglichen, wurde im Berichtszeitraum zum zweiten Mal ein Online-Vorkurs mit Unterstützung des DAAD und der HFT Stuttgart entwickelt und angeboten. Hierüber haben die zugelassenen Studierenden, bevor sie ihr Studium an der HFT Stuttgart aufnehmen, die Möglichkeit, Lücken in ihrem Grundlagenwissen zu schließen. Im Jahr 2013 hatte der Studiengang die Wiederaufnahme in das DAAD-Förderprogramm für Studiengänge mit Entwicklungsbezug (EPOS) beantragt. Inzwischen hat der Studiengang die ausgesprochene Auflage, eine Klarstellung über die weitergehenden Ziele, die Vernetzung des Studiengangs sowie die bessere Vorbereitung auf die Reintegration der Studierenden erfüllt. Der Studiengang ist damit wieder in das Förderprogramm aufgenommen und wird in den kommenden Jahren jeweils rund sieben bis neun Stipendien in Abhängigkeit von den dem DAAD zur Verfügung stehenden Finanzmittel zusammen mit dem DAAD vergeben können. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt in einer aufwendigen Eignungsprüfung entsprechend der Zulassungsordnung des Studiengangs und in enger Zusammenarbeit mit dem DAAD. Pro Stipendiat erhält der Studiengang vom DAAD Mittel zur fachlichen und sozialen Betreuung der ausländischen Studierenden. Insgesamt konnten so für den Studiengang im Studienjahr 2014 Stipendien in Höhe von Euro vergeben werden, die zur Betreuung dem Studiengang zur Verfügung gestellten Mittel beliefen sich auf Euro. Die Bewerbersituation für den Studiengang ist weiterhin günstig. Das Verhältnis Studienplätze zu Bewerbern liegt bei ca. 1:5, d.h. die Anzahl der Bewerbungen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gefallen. Zu dieser erfreulichen Bewerberlage trägt sicherlich neben den Marketingaktionen des Studiengangs auch die bisherige DAAD- Förderung durch Stipendien (das Verhältnis der zu vergebende Stipendien zur Anzahl der Bewerber liegt hier bei 1:10) sowie die damit verbundenen Werbeaktionen des DAAD bei. Nach Rückfrage bei den Bewerbern bleibt aber weiterhin neben dem Werbematerial des DAAD sowie dem Internetauftritt des Studiengangs insbesondere die Mailing-Aktion der Studiengangsbroschüre sowie deren Verteilung auf einschlägigen Fachveranstaltungen eine wesentliche Maßnahme, um auf den Studiengang aufmerksam zu machen. Zunehmend machen sich aber auch Empfehlungen von Absolventinnen und Absolventen früherer Jahrgänge bemerkbar. Problematisch bleibt weiterhin das Annahmeverhalten. Einer Reihe von zugelassenen Bewerbern ist es oft aus finanziellen Gründen oder Versagen des Visums nicht möglich, den Studienplatz anzutreten. Hierdurch ist ein sehr aufwendiges Nachrückverfahren notwendig. Trotzdem konnten in diesem Jahr alle Teilnehmer bis auf zwei pünktlich anreisen. Zur besseren Integration der ausländischen Studierenden wurde wie bereits in den vergangenen Jahren ein interkulturelles Kommunikationsseminar an der 104 / Rechenschaftsbericht 2014

7 Evangelischen Akademie in Bad Boll durchgeführt. Die Kosten des Wochenendseminars in Höhe von rund Euro wurden komplett vom DAAD übernommen. Zusammen mit den vom International Student Office angeboten kulturellen Aktivitäten ergibt sich somit eine zufriedenstellende Situation, was den Beitrag der Hochschule zum allgemeinen Umfeld der ausländischen Studierenden betrifft. Ein Beitrag zur Integration der ausländischen Studierenden liefert auch der Deutschkurs im Sommersemester 2014 und Wintersemester 2014/15, der aus Mitteln der Fakultät bei einem Eigenanteil der Studierenden von 50 Euro getragen wird. Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diesen Kurs kommen aus den beiden internationalen Studiengängen der Fakultät. Darüber hinaus haben Studierende des Studiengangs die Möglichkeit, an den Deutschkursen für Fortgeschrittene am ISO teilzunehmen. Durch dieses breite Angebot ist es möglich, Deutschkurse entsprechend der unterschiedlichen Vorkenntnisse der Studierenden anzubieten. Im Rahmen des Impulsprogramms der HFT Stuttgart konnten zur weiteren Internationalisierung des Studiengangs eine Gastdozentin und ein Gastdozent eingeladen werden. Frau Vinita Yadav von der School of Archticture/ New Delhi erhielt einen Lehrauftrag im Rahmen des Modulteils Scientific Skills im Wintersemester 2014/15; Herr Prof. Dowman, PhD, vom University College in London beteiligte sich bereits zum fünften Mal am Research Seminar des dritten Semesters im November Außerdem wurde Frau Athina Trakas, Director European Services at Open Geospatial Consortium (OGC), im Rahmen des Modulteils Standards als Dozentin im Sommersemester 2014 eingeladen. Ergänzend zum Standardlehrangebot konnten auch dieses Jahr wieder Tutorien für ArcGIS, MatLab sowie der Programmierung mit Python durchgeführt werden. Im Berichtszeitraum konnten 17 Master-Absolventinnen und -Absolventen verabschiedet werden. Rund 30 Prozent der von den Studierenden angefertigten Master- Thesen wurden in Kooperation mit anderen Hochschulen, Firmen oder anderen Einrichtungen durchgeführt. Schwerpunkte der durchgeführten Arbeiten waren in diesem Jahr vor allem die Anwendung der Geoinformatik und Fernerkundung im Bereich der erneuerbaren Energien und der Umwelt sowie Untersuchungen zu 3D- Stadtmodellen. Bei der Abschlussfeier im März 2014 konnten zwei Preise an die besten Studierenden übergeben werden. Herr Koukofikis aus Griechenland erhielt den Wichmann- Buchpreis, Herr Khamis aus Ägypten den Preis der Alumni-Group Stuttgart. Bachelor-Studiengang Informatik Prof. Dr. Alexander Rausch Im Sommersemester 2014 haben sich 132 Bewerber auf die vorhandenen 35 Studienplätze beworben. Zum Wintersemester haben 287 Bewerber das Interesse am Studium bekundet. Gleichzeitig schlossen im Jahr 2014 insgesamt 17 Studierende ihr Informatik-Studium ab. Dabei wurde wieder der größte Teil der Abschlussarbeiten in Unternehmen erfolgreich durchgeführt, was den hohen Bedarf und das große Interesse der Wirtschaft an Informatikabsolventinnen und -absolventen zeigt. Zurzeit sind 197 Studierende in der Informatik immatrikuliert. Aufgrund des Ausbaus der Informatik zum Vollzug wurden drei zusätzliche Professorenstellen geschaffen, zwei wurden bereits erfolgreich besetzt. Die dritte Stelle wird nach Genehmigung des Ministeriums ausgeschrieben. Bei der Ausstattung gab es keine nennenswerten Veränderungen. Eine wesentliche Aktivität war die Weiterführung des Programms Studium in unterschiedlichen Geschwindigkeiten (Semester 1+). Dabei übernahm der Studiengang Informatik die Organisation und Koordination der Zusatzvorlesungen und Kleintutorien im Fach Programmierung für das vorgeschaltete Semester 1+ für die Studierenden der Informatik und Wirtschaftsinformatik. Dieses Angebot wurde positiv von den Studierenden aufgenommen. Das Angebot stieß auch bei Studieninteressenten auf großes Interesse. Die starke Verzahnung der Studiengänge, das verstärkte Angebot an Tutorien sowie die Aufteilung der Semesterverbände in regulär Studierende und Teilnehmer am Semester 1+ stellt jedoch hohe Anforderungen an die Organisation des Stundenplans. Am 15. Mai 2014 wurde traditionell der Informatiktag an der HFT Stuttgart veranstaltet, bei dem Studierende sowie interne und externe Besucher die Gelegenheit hatten, spannende Vorträge zu den Themen Informatik im Krankenhaus, Analyse von Social Media Data und Live Hacking zu hören. Ebenfalls am 15. Mai 2014 fand der Kontakt- und Informationstag Wirtschaft Hochschule (KITT) der HFT Stuttgart statt, bei dem in diesem Jahr wieder ein großes Interesse der Unternehmen an Studierenden und Absolventinnen und Absolventen der Informatik sowie angrenzender Studiengänge zu verzeichnen war. Der Studiengang Informatik pflegt kontinuierlich internationale Kontakte. Studierenden der Informatik steht es offen, Prüfungsleistungen an ausländischen Hochschulen zu absolvieren. Insbesondere das Betreute Praktische Studienprojekt und die Bachelor-Arbeit eignen sich dafür, Erfahrungen in Unternehmen des In- und Auslands zu sammeln. Außerdem nehmen Studierende, die an ausländischen Hochschulen eingeschrieben sind und über Austauschprogramme für Studierende an der HFT Stuttgart studieren, das Lehrangebot des Studiengangs wahr. Professoren der Informatik pflegen sowohl in der 105 / Rechenschaftsbericht 2014

8 Forschung als auch in der Lehre wissenschaftliche Kontakte zu ausländischen Hochschulen. Im Jahr 2013 hat die Informatik das turnusmäßige Reakkreditierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Der Studiengang nutzte diese Gelegenheit dazu, das Angebot an Lehrveranstaltungen überwiegend im Wahlpflichtbereich in Breite und Tiefe auszubauen. Die infolge des Ausbaus der Informatik zum Vollzug personell verstärkte Professorenschaft deckt jetzt alle Disziplinen der Informatik ab. Das ermöglicht es, den anwendungsbezogenen Fokus weiter zu vertiefen. Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Ralf Kramer Bewerber-, Studierenden- und Absolventenzahlen Der Bachelor Wirtschaftsinformatik erfreut sich ungebrochener Beliebtheit: Zum Sommersemester 2014 gab es 296 und zum Wintersemester 2014/ Bewerber auf jeweils 35 Studienplätze. Trotz eines veränderten Annahmeverhaltens gelang es erfreulicherweise, die verfügbaren Studienplätze nur geringfügig zu überbuchen. Im Wintersemester 2014/15 sind insgesamt rund 210 Studierende im Studiengang immatrikuliert, der Frauenanteil liegt bei rund 29 Prozent. Diese Zahlen sind damit weitestgehend unverändert gegenüber dem Vorjahr, insbesondere bleibt auch die Gesamtzahl der Studierenden annähernd konstant. Im Wintersemester 2013/14 schlossen 12 Studierende ihr Studium ab, davon fünf Absolventinnen. Im Sommersemester 2014 schlossen weitere elf Studierende das Studium erfolgreich ab; drei weitere Studierende präsentierten ihre Bachelor-Arbeiten Ende September, die sie im August und damit auch im Sommersemester 2014 abgeschlossen hatten. Auch zukünftig ist mit einer annähernden Gleichverteilung der Bachelor-Arbeiten und damit einhergehend der Studienabschlüsse zwischen Winter- und Sommersemester zu rechnen, da sich nunmehr der ab dem Sommersemester 2011 ebenfalls mögliche Studienbeginn zum Sommersemester auch bei den Absolventinnen und Absolventen auswirkt. Bachelor-Arbeiten können im Sommersemester frühestens zum 31. Juli abgeschlossen werden; bei Kandidaten, die unmittelbar zuvor das Betreute Praktische Studienprojekt (BPS) im Ausland absolviert haben oder die sich was zum Kennenlernen eines weiteren Unternehmens und damit zur Gewinnung weiterer Erfahrungen äußerst sinnvoll ist ein anderes Unternehmen für die Bachelor-Arbeit als für das vorausgehenden BPS suchen, werden die Arbeit auch im Sommersemester, allerdings erst im August, abschließen können. Insgesamt ist der Studiengang damit in einem weitestgehend eingeschwungenen Zustand hinsichtlich der Gesamtzahl der Studierenden, der Anzahl der Studierenden in den Studienjahren des Hauptstudiums sowie der Verteilung der Absolventen auf Winter- und Sommersemester. Sehr gutes Abschneiden im CHE-Ranking Im Mai 2014 wurden die Ergebnisse des CHE-Rankings veröffentlicht, dessen Methodik und Aussagekraft im Vorfeld der Teilnahme des Studiengangs durchaus kontrovers diskutiert wurde. Trotz berechtigter Kritikpunkte an einem derartigen Ranking in einer weitaus homogeneren deutschen Hochschullandschaft als beispielsweise in den USA, aus der derartige Rankings ursprünglich stammen, freuen wir uns über das (sehr) gute Abschneiden: Im Praxisbezug liegt der Studiengang Wirtschaftsinformatik an der HFT Stuttgart in der Spitzengruppe, in weiteren Kriterien (Studiensituation insgesamt, Betreuung durch Lehrende, Studierbarkeit sowie internationale Ausrichtung) im Mittelfeld und nirgends in der Schlussgruppe! Von den Studierenden wurde wenn man sich die Ergebnisse detaillierte anschaut der Studiengang in neun Kriterien besser bewertet als der Durchschnitt, u.a. auch im Kriterium Auslandsaufenthalte. Insgesamt also ein sehr erfreuliches Ergebnis, dass die Qualität des Studienprogramms erneut bestätigt. Weiterer Höchststand bei Studierenden im Praxissemester Der zum Sommersemester 2011 eingeführte Vollzug, mit dem ein Studienbeginn auch zum Sommersemester möglich wird, hat seit einem Jahr auch im Hauptstudium zu deutlich höheren Studierendenzahlen geführt. Mit 40 Studierenden im Betreuten Praktischen Studienprojekt des dritten Studienjahres ist im Wintersemester 2014/15 ein erneutes Allzeit-Hoch erreicht, dass nur durch das nochmals gesteigerte Engagement sämtlicher Kollegen bei der Betreuung bewältigt werden kann. Im zuvor bereits angesprochenen CHE-Ranking wurde übrigens auch die Betreuung der Praxisphase durch das Hochschulpersonal deutlich besser als im Durchschnitt aller Hochschulen bewertet. Die unverändert sehr guten Berufsaussichten spiegeln sich auch darin wider, dass sämtliche Studierenden ohne Probleme eine adäquate Praxisstelle in einem Unternehmen gefunden haben, davon zwei im Ausland. Weiter steigendes Interesse an Auslandsaufenthalten Nach der Statistik des Akademischen Auslandsamts verfügen über 27 Prozent der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs im Sommersemester 2014 über Auslandserfahrung. Dieser Wert liegt sogar etwas höher als der Durchschnitt der HFT Stuttgart und ist insbesondere bemerkenswert, da Auslandsaufenthalte bei der Einstellung von Absolventinnen und Absolventen von Unternehmen kaum honoriert werden. 106 / Rechenschaftsbericht 2014

9 Erfreulicherweise steigt das Interesse der Studierenden an Auslandsaufenthalten aber weiter. Nachdem ein Student im Wintersemester 2013/14 sein BPS bei einem IT-Unternehmen in Chile absolviert hat, befinden sich derzeit zwei Studierende im BPS in den USA. Zudem gab es mehrere konkrete Nachfragen von Studierenden zur Organisation eines Studiensemesters und dessen Integration ins Studium, so dass zukünftig auch das bereits bei der Konzeption des Studienprogramms vorgesehene Mobilitätsfenster im dritten Studienjahr für Studienaufenthalte an ausländischen Hochschulen genutzt werden wird. Der Studiendekan verbrachte im September 2014 erneut einen ERASMUS-Aufenthalt an der Universität Jönköping in Schweden, nachdem im Dezember 2013 der geplante Gastaufenthalt einer schwedischen Kollegin an der HFT Stuttgart stattfand. Aufgrund der Kontinuität dieser Kontakte wurden in diesem Jahr mündliche Prüfungen im Bachelor in Computer Science mit einem Kollegen der Universität Jönköping organisiert und abgehalten. Dazu ist anzumerken, dass mündliche Prüfungen in Schweden selten abgehalten werden und im Bachelor ein Novum darstellten. Über die Lehraktivitäten hinaus wurden in der Woche des Aufenthalts die Pläne für einen gemeinsamen Master-Studiengang in Form eines International Joint Master in Applied Informatics inhaltlich konkretisiert. Master-Studiengang Software Technology Prof. Dr. Marcus Deininger und Prof. Dr.-Ing. Oliver Höß (Vertretung im WS 14/15) Mit dem international ausgerichteten englischsprachigen Master-Studiengang Software Technology verfolgt die Hochschule für Technik Stuttgart das Ziel, akademisch qualifizierte Informatiker mit dem Schwerpunkt Software-Technik auszubilden. Hochqualifizierte Software- Experten werden von Industrie und Wirtschaft unverändert stark nachgefragt, so dass die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs unverändert gute Perspektiven auf dem heimischen und dem internationalen Arbeitsmarkt vorfinden. Der Studiengang bietet inzwischen die Möglichkeit - ein Teilzeitstudium durchzuführen, - (mit entsprechenden Voraussetzungen) aus einem Informatik-nahen Bachelor-Studiengang zugelassen zu werden, - im Sommersemester einen Quereinstieg zu praktizieren. Diese Möglichkeiten werden gut angenommen und haben zur Attraktivität des Studiengangs beigetragen. Die Semester sind konstant mit 25 bis 30 Studierenden belegt, während pro Semester rund 100 bis 150 Bewerbungen aus der ganzen Welt eingehen. Letztes Jahr wurde das bisher zweistufige Zulassungsverfahren für EU- und nicht-eu-bewerber auf einen Termin gelegt. Dies erlaubt nun eine schnellere und vor allem fairere Zulassung. Der Kontakt mit unserer Partnerhochschule in Jönköping/ Schweden wurde durch mehrere Besuche dieses Jahr intensiviert. Die Studiengänge in Jönköping wurden und werden noch überarbeitet und sind nun mit unserem eigenen Programm besser kompatibel. Insbesondere wurden bei diesen Besuchen Konzepte erarbeitet, wie möglichst ein ganzes Semester im Austausch absolviert werden kann. Aufgrund dessen war es in diesem Wintersemester erstmals möglich, dass Studierende das komplette zweite Semester in Jönköping absolvieren konnten. Die Outgoing-Rate ließ sich durch diese Möglichkeit erhöhen. Zum Ausbau der Industriekontakte, insbesondere der internationalen Studierenden, wurden eine Reihe von Exkursionen durchgeführt, zum Beispiel zu Fujitsu, Trivadis und Vector Informatik. Zur Steigerung der interkulturellen Kompetenzen innerhalb des internationalen Master-Studiengangs wurde, wie in jedem Jahr, am Wochenende vom bis zum ein Intercultural Training in der Evangelischen Akademie Bad Boll erfolgreich durchgeführt. Bachelor-Studiengang Mathematik Prof. Dr. Harald Bauer Im Berichtszeitraum hat sich der Bachelor-Studiengang in Bezug auf die Studierenden- und Absolventenzahlen nur geringfügig verändert: Studienanfänger 2014: 122 Studierende 2014: 299 Absolventinnen und Absolventen 2014: 48 Für hervorragende Studienleistungen konnten im Berichtszeitraum wieder mehrere Studierende mit Preisen ausgezeichnet werden.im Rahmen der Schlussfeier des Wintersemesters 2013/14 wurde Johannes Göbel mit dem Preis der Versicherungsgesellschaften im Raum Stuttgart (Geldpreis in Höhe von 750 Euro) ausgezeichnet. Am Ende des Sommersemesters 2014 ging dieser Preis an René Krause. Zum gleichen Zeitpunkt erhielt Miriam Kaiser den Josef-von-Egle-Preis (Geldpreis in Höhe von 1000 Euro) für den besten Bachelor-Abschluss an der HFT Stuttgart im SS / Rechenschaftsbericht 2014

10 Der in jedem Semester von der Firma Finbridge gestiftete Finbridge-Förderpreis in Höhe von 250 Euro für sehr gute Studierende am Ende des Grundstudiums und am Ende des zweiten Studienjahrs wurde im Berichtszeitraum an folgende Studierende vergeben: Nicola Werdon und Stefan Büttner für ihre Leistungen im Wintersemester 2013/14 sowie Luise Kloidt und Aaron Heesen für ihre Leistungen im Sommersemester Bei der feierlichen Vergabe von Stipendien Ende November 2014 erhielten drei Studierende des Studiengangs ein Deutschlandstipendium. Vier weitere Studierende erhielten ein Stipendium von der Studienstiftung der HFT Stuttgart. Auch im vergangenen Jahr stand die Unterstützung derjenigen Studierenden im Vordergrund, die mit ungenügenden Mathematikkenntnissen zu uns kamen, um Mathematik zu studieren. So wurden in den beiden Semestern des Berichtszeitraums insgesamt 46 Studierende in das dem eigentlichen Studium vorgeschaltete Förderprogramm Semester 1+ aufgenommen. Auch die bisherigen Unterstützungsmaßnahmen für Studierende im Grundstudium wurden weiter fortgesetzt und gut nachgefragt. Dabei handelte es sich einerseits um zusätzliche Tutorien, die von besonders befähigten Studierende abgehalten wurden, sowie um Lerngruppen, die zu fest vorgegebenen Zeiten von Mitarbeitern individuell betreut wurden (MAS). Ein entsprechendes Paket von Unterstützungsmaßnahmen bei der Mathematikausbildung im Grundstudium in den Ingenieurstudiengängen konnte mit Mitteln des Qualitätspakts Lehre erfolgreich weitergeführt werden. Darüber hinaus wurden aber auch die Auslandsaktivitäten weiter intensiviert. Zum Ende des SS 2014 fand an der HFT Stuttgart die vom Studienbereich Mathematik organisierte International Project Week statt, die insgesamt 12 Studierende aus Dublin, Aberdeen und Oviedo an die HFT Stuttgart führte. Die Teilnehmer konnten im Rahmen des einwöchigen Workshops Einblicke in verschiedene Bereiche der angewandten Mathematik wie Finanz- und Versicherungsmathematik, industrielle Geometrie, Kryptographie und Operations Research gewinnen. Abgerundet wurde das Programm durch einen Besuch im Daimler-Forschungszentrum und im Daimler-Museum sowie durch einen Tagesausflug nach Tübingen. Dankenswerterweise wurde die Projektwoche finanziell durch die Württembergische Versicherung unterstützt. Zu den Berufseinstiegschancen unserer Absolventinnen und Absolventen ist zu sagen, dass diese weiterhin als gut bis sehr gut bezeichnet werden können. An der Spitze der gewählten Berufsfelder stehen die Finanzund Versicherungsbranche sowie der IT-Sektor. Zur Finanz- und Versicherungsbranche zählen neben den Banken auch Versicherungsunternehmen, Gutachterbüros für betriebliche Altersversorgung sowie Softwarehäuser, die sich auf diese Branche spezialisiert haben und Unternehmensberatungen. Der IT-Sektor umfasst sowohl Großunternehmen als auch mittlere und kleine Softwarehäuser. Des Weiteren sind es Unternehmen aus dem CAD/CAM-Sektor der Automobil- und deren Zulieferindustrie, die als Abnehmer unserer Absolventinnen und Absolventen bezeichnet werden können. Dem Anwendungsbereich der Finanz- und Versicherungsmathematik war der vom Studienbereich Mathematik veranstaltete 4. Workshop Finance and Insurance gewidmet, der am 16. Juni 2014 mit folgenden Vorträgen stattfand: - Prof. Dr. Stefan Reitz, HFT Stuttgart: Messung von Kontrahentenrisiken unter Basel III: Credit Value Adjustment und Wrong Way Risk - Prof. Dr. Andreas Pfingsten, Universität Münster: Spezialisierung versus Diversifikation im Kreditgeschäft: Neue Fakten aus Deutschen Banken. - Dr. Thomas Ridder, DZ BANK AG, Frankfurt: Basel 3.5: Anmerkungen zur Methodik hinter den neuen Vorschlägen zur Behandlung von Verbriefungen. - Dr. Andreas Fröhlich, R + V Versicherung AG, Stuttgart: Risikomodellierung in der Schadenversicherung. - Dr. Fabian Steil, Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart: Solvency II Aktueller Stand und Implikationen für die Kapitalanlage. - Dr. Jens Winter, Allianz AG, Stuttgart: Lebensversicherung im aktuellen Umfeld: geht das? Am Nachmittag des 21. November 2014 fand der vom Studienbereich Mathematik organisierte 20. Mathematikertag statt, um den Kontakt zwischen den Lehrenden, den jetzigen und den ehemaligen Studierenden zu pflegen. Der Hauptteil des Programms bestand aus den beiden Vorträgen - Prof. Dr. Gerd Bosbach, Hochschule Koblenz: Den Lügnern auf der Spur aus dem Leben eines Statistikers in Politik und Wirtschaft - Prof. Dr. Bert Jüttler, Johannes-Kepler-Universität Linz: Geometrie und Simulation Wie üblich rundete ein bis tief in die Nacht andauerndes geselliges Beisammensein den Mathematikertag ab. 108 / Rechenschaftsbericht 2014

11 Master-Studiengang Mathematik Prof. Dr. Uwe Müßigmann Der im Jahr 2012 akkreditierte Master-Studiengang Mathematik wird sowohl in Form eines Teilzeit- als auch Vollzeitstudiums angeboten mit jeweils den beiden Profilen Industrielle Geometrie sowie Finanz- und Versicherungsmathematik. Die Regelstudienzeit beträgt fünf respektive drei Semester. Im Wintersemester 2013/2014 verzeichnete der Studiengang 16 Bewerbungen, die alle bei der Zulassung berücksichtigt werden konnten. 13 Bewerberinnen und Bewerber begannen in diesem Semester mit ihrem Studium. Damit waren im Wintersemester im Vollzeitstudiengang 31, im Teilzeitstudiengang 16 Studierende eingeschrieben. Zum Ende des Semesters konnte ein Absolvent des Vollzeitstudiengangs verabschiedet werden. Der Anteil der weiblichen Studierenden lag bei insgesamt 53 Prozent. Im Sommersemester 2014 gingen Studiengang 16 Bewerbungen ein. 12 Bewerberinnen und Bewerber konnten zugelassen werden, wovon zehn mit ihrem Studium begannen. Im Sommersemester 2014 waren somit insgesamt 54 Studierende eingeschrieben, davon 18 im Teilzeit-Masterstudiengang. Der Anteil der weiblichen Studierenden lag bei insgesamt 52 Prozent. Der Vollzeitstudiengang verzeichnete zum Ende des Semesters vier Absolventinnen und zwei Absolventen, der Teilzeitstudiengang einen Absolventen. Aufgrund ihrer hervorragenden Studienleistungen wurde im Sommersemester 2014 Jasmin Dieringer mit dem Knödler-Decker-Preis ausgezeichnet. Die Berufschancen der Absolventinnen und Absolventen können weiterhin als sehr gut bezeichnet werden. Labor für Effiziente Algorithmen in logistischen und geometrischen Anwendungen (EFALGO) Prof. Dr. Nicola Wolpert, Prof. Dr. Jörg Homberger Ziel Das Labor für Effiziente Algorithmen in logistischen und geometrischen Anwendungen (EFALGO) hat die Entwicklung und Erforschung effizienter Algorithmen in logistischen und geometrischen Anwendungen als Ziel. Dabei werden zwei Forschungsschwerpunkte verfolgt: Die Entwicklung und Anwendung kooperativer Entscheidungssysteme und effizienter geometrischer Algorithmen. Forschung Für das Ende des Jahres 2013 unter der Leitung von Prof. Dr. Nicola Wolpert inhaltlich erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekt Robuste Algorithmen bei Abstandsberechnungen für große sich bewegende Dreiecksnetze (RASAND) wurde im Jahr 2014 der Abschlussbericht erstellt und bei der TIB in Hannover als Report veröffentlicht: - RASAND: Robuste Algorithmen für Abstandsberechnungen bei großen sich bewegenden Dreiecksnetzen: Abschlussbericht ; Förderlinie FHprofUnt, 15 Bl., Report In dem Projekt RASAND wurde eine Software für das Digital Mock-Up entwickelt und implementiert, die automatisiert die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen sich bewegenden Bauteilen validiert. Die Mitarbeiterin Anja Mantel hat inhaltlich weiter an den Fragestellungen geforscht und wird ihre Promotionsschrift Anfang des Jahres 2015 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einreichen. In dem Labor arbeiten und forschen zwei weitere Mitarbeiter, Judith Siedler und Daniel Schneider, ebenfalls in sehr enger Kooperation mit der Universität Mainz. Sie beschäftigen sich inhaltlich zum einen mit der Machbarkeit einer automatisierten Baubarkeitsprüfung für ein Automobil. Es soll ein Software-Tool realisiert werden, das für den überwiegenden Teil der Bauelemente eines Fahrzeugs automatisch und performant die Einbaupfade bestimmt und diese validiert. Zum anderen wird die Registrierung von Bauteilen untersucht, bei der die gescannten Daten eines Bauteils möglichst deckungsgleich mit der originalen Geometrie aus dem CAD in Übereinstimmung gebracht werden sollen. Im Jahr 2013 wurden drei Publikationen in diesem Themenbereich eingereicht, von denen eine leider abgelehnt wurde und zwei sich noch im Review-Prozess befinden. Der Fokus der Forschung von Prof. Dr. Jörg Homberger lag im Jahr 2014 auf der Entwicklung von neuen multilateralen, modell-basierten Verhandlungsstrategien, also von Koordinationsalgorithmen für komplexe, dezentrale 109 / Rechenschaftsbericht 2014

12 Optimierungsprobleme. In diesem Kontext wurden Konzepte zur Integration von Ausgleichszahlungen zwischen Verhandlungspartnern bzw. Entscheidungsträger in Verhandlungsstrategien analysiert, in denen bislang keine Ausgleichszahlungen vorgesehen waren. Getestet wurden die erweiterten Strategien am Beispiel von Benchmarkproblemen aus den Bereichen Supply Chain Management und Multi-Projekt-Scheduling. Neben der Analyse von Lösungsqualität wurden auch spieltheoretische Untersuchungen durchgeführt. Im Jahr 2014 wurden folgende (Projekt-) Anträge gestellt: - Jörg Homberger: BMBF-Förderprogramm IKT 2020, IMProveS Integrierte Mehrziel-Produktionsoptimierung mittels verteilter Simulation (mit Prof. Dr. Bauer, Prof. Dr. Keller), Projektskizze in Begutachtung, beantragte Fördersumme: , eigener Anteil Jörg Homberger: DFG-Antrag, Collaborative decision making in supply networks: auction and voting-based approaches (mit Prof. Dr. Buer, Universität Bremen), Antrag in Begutachtung, beantragte Fördersumme , eigener Anteil Nicola Wolpert: DFG-Großgeräteantrag für eine ATOS Scanbox (mit Prof. Dr. Gülch), leider abgelehnt. Ferner wurden die nachfolgenden Beiträge veröffentlicht: - Fink A., J. Homberger (2014): Decentralized multiproject scheduling. In: Schwindt C., J. Zimmermann (Hrsg.): Handbook on Project Management and Scheduling Vol. 2, International Handbooks on Information Systems. - Homberger J., H. Gehring (2014): Lieferservice-Planung im Lebensmittelhandel. In: Lübbecke M., A. Weiler, B. Werners (Hrsg.): Zukunftsperspektiven des Operations Research Erfolgreicher Einsatz und Potentiale, Springer, Wiesbaden, S Es wurden die Workshops bzw. Konferenz-Sessions im Rahmen der Labor-Durchführung organisiert und geleitet: - Jörg Homberger: I.N.-Praxisworkshop Informationslogistik, HFT Stuttgart, u.a. durch einen Forschungsvortrag, 9. April 2014 (gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Volker Coors, HFT Stuttgart) - Jörg Homberger: Session Decentralized Multi-Project Scheduling auf der IFORS2014-Conference, Barcelona, Juni, 2014 (gemeinsam mit Prof. Dr. Fink, Helmut- Schmidt-Universität Hamburg) Im Jahr 2014 wurden folgende Vorträge gehalten: - Nicola Wolpert: RASAND: Softarelösungen für die digitale Lageuntersuchung von Geometrien, Workshop Simulation im Computer Aided Engineering, , HFT Stuttgart. - Jörg Homberger: Benchmark instances and solutions for the decentralized multi-project scheduling problem (mit A. Fink). 20th Conference of the International Federation of Operational Research Societies (IFORS 2014), Barcelona, Spanien, Juli Jörg Homberger: Dezentrale Koordination autonomer Systemeinheiten durch automatische Verhandlungen, I.N.-Praxisworkshop Informationslogistik, HFT Stuttgart, 9. April Lehre In dem Bereich Effiziente Algorithmen in logistischen und geometrischen Anwendungen fanden im Berichtszeitraum folgende Vorlesungen mit zugehörigen Übungen statt: - Operations Research für Studierende des Bachelor- Studiengangs Informationslogistik, - Data Structures and Algorithms II für Studierende des Master-Studiengangs Software-Technology, - Projekt 2 für Studierende des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsinformatik (s.u.), - Algorithmische Geometrie für Studierende des Bachelor-Studiengangs Mathematik, - Computer Aided Geometry für Studierende des Master-Studiengangs Mathematik. Neben den Vorlesungen wurden in den Themenbereichen zahlreiche Bachelor-Arbeiten und Master-Thesen, zum Teil in Zusammenarbeit mit Firmen, durchgeführt. Im Rahmen des Projektes 2 im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik Entwicklung eines Algorithmus zur Multi-Projekt-Planung wurde das Labor zur Evaluation von Lösungen herangezogen, die durch Studieren- 110 / Rechenschaftsbericht 2014

13 de berechnet wurden. Mit Hilfe der Evaluation wurden die Studierenden in die Lage versetzt, ihre Algorithmen zu verbessern. Schließlich konnten sogar neu Bestlösungen für international anerkannte Benchmarkprobleme im Rahmen des Labors berechnet werden. Die neuen Bestlösungen wurden von Jörg Homberger auf Wunsch der Studierenden auf der IFORS-Konferenz 2014 in Barcelona im Namen der einzelnen Studierenden der internationalen Scientific Community vorgestellt. Raumausstattung Zur Unterstützung der Ziele des Labors steht der Raum 2/583 zur Verfügung. Dieser ist mit fünf Rechnern ausgestattet. Die Rechner sind mit leistungsfähigen CUDAfähigen Grafikkarten ausgestattet, um auch massiv parallele Algorithmen zu unterstützen. Der Raum wird sowohl von den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Hilfskräften genutzt, als auch von Studierenden bei der Anfertigung ihrer Abschlussarbeiten. Labor für Ingenieurmesstechnik (IMT-Labor) Leitung: Professoren Dr.-Ing. Michael Hahn und Dr.-Ing. Hans-Joachim Mönicke Das Labor für Ingenieurmesstechnik hat seine Wurzeln in der elektronischen Distanz- und Richtungsmessung, in der GPS Netzmessung und in der industriellen Messtechnik. Terrestrische Laserscanner, TOF Kameras, Tachymeter, Inertialsysteme und GNSS Empfänger zählen zur Ausstattung des Labors ebenso wie Kalibriereinrichtungen für die Messgeräte. In den vergangenen Jahren hat das IMT Labor sich verstärkt Arbeitsgebieten der Ingenieurmesstechnik zugewandt, die sich durch technologische Neuerungen in der Vermessung und Geoinformatik auszeichnen. Hierzu zählen insbesondere, die - Kalibrierung von Laserscannern, 3D Kamerasystemen und Inertialsystem, - Methoden und Auswertetechniken für die Positionierung, Orientierung, Filterung, Lokalisierung, Scanning, Fusionierung, Analyse, Modellierung und Objektrekonstruktion. Das IMT-Labor dient der Unterstützung der Lehre im Bachelor-Studiengang Vermessung Geoinformatik, im Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics und im Master-Studiengang Vermessung und steht darüber hinaus auch für Arbeiten im Bachelor-Studiengang Informationslogistik zur Verfügung. Hierfür sind Laborversuche zur Sensorkalibrierung fest aufgebaut. Daneben wird die Ausstattung im Rahmen von Projektund Bachelor-Arbeiten und Master-Thesen sowohl vor Ort als auch in den Laborräumen eingesetzt. Das zum Jahresende 2013 erworbene, hochwertige Inertialsystem POS LV 420 V5 hat sich als Orientierungsplattform bewährt. Mit dem POS LV System lassen sich Laserscanner, Kameras und auch andere Sensoren für die mobile Datenerfassung kinematisch georeferenzieren wurden sowohl Projekte mit Studierenden als auch Forschungsprojekte damit bearbeitet. Im Modul Inertiale Messtechnik haben Studierende eine kinematische Vermessung der Killesberg-Kleinbahn vorgenommen, indem sie die in Echtzeit aufgenommenen Bewegungsdaten ausgewertet und daraus Kurvenradien, Bahnneigung, Positions- und Orientierungsdaten mit den entsprechenden Messgenauigkeiten der 3D- Trajektorie in allen sechs Freiheitsgraden (Lage, Höhe, Orientierung) ermittelt haben. Mit den mobil erfassten Laserscannerdaten wurden Punktwolken entlang der gesamten Bahnstecke generiert. - Inertial-Messtechnik, mit der Echtzeiterfassung der Position und Orientierung von Plattformen mit IMU Sensoren bzw. mit kombinierten GNSS/IMU Sensoren, - LIDAR Technologie, mit terrestrischem, luftgestütztem und mobilem Laserscanning - Imaging Robotik Technologie, welche die photogrammetrischer Erfassung mit reflektorloser Distanz- und Richtungsmessung integriert, - digitale 3D TOF Technologie, die sich durch die Entwicklung von 3D Kameras für die die Objekterfassung in Echtzeit auszeichnet, POS LV (schwarze Box, GNSS Antennen) und Faro Focus3D Laserscanner, montiert auf einem Wagen der Killesbergbahn. Foto: privat 111 / Rechenschaftsbericht 2014

14 Das Bild zeigt den Sensorkopf eines Spektrometers, dessen Orientierung ebenfalls mit Hilfe von POS LV bestimmt wurde. Foto: privat Für die Datenerfassung in den Forschungsprojekten Automatisierte Extraktion vertikaler Strukturen im städtischen Bereich und Erfassung und Bewertung von Straßenzuständen mit Hilfe der Reflexionsspektroskopie kommen die Sensoren ebenfalls zum Einsatz. Für die Erfassung von Straßenzuständen werden neben POS LV und Laserscanner zusätzlich Kameras sowie ein Spektrometer am Fahrzeug befestigt. Im Sommer 2014 wurde im Rahmen einer Master-Thesis ein luftgestütztes Laserscanning von Stromtrassen durchgeführt. Das POS LV, der Faro Laserscanner und eine RGB Kamera wurden mit einer Trägerplattform an die Stützen der hinteren Räder montiert. Die Trägerplattform in Form einer halboffenen Röhre ist aerodynamisch vorteilhaft und dient zugleich dem Schutz der Messgeräte. Mit entsprechender Filterung der aufgezeichneten Daten und manueller Nachbearbeitung erhält man eine Punktwolke. Mit der mobilen kinematischen Datenerfassung in Gebäuden wurden im Berichtszeitraum auch Projekte bearbeitet, bei denen die absolute Position nicht über GNSS bestimmt werden kann, so dass Drift-Korrekturen für die IMU-Daten über die abgetastete Umgebung erfolgen müssen. Ein solches Projekt ist die Vermessung des Aufzugschachtes im Stuttgarter Fernsehturm, bei der eine Punktwolke kinematisch erfasst wurde. Die Fahrgeschwindigkeit des Aufzuges betrug 0,35 m/s, die gesamte Aufnahmezeit rund sieben Minuten. Ausschnitt aus der erfasste 3D-Punktwolke wurden folgende Drittmittelprojekte bearbeitet: - Hyperspectral survey of road conditions with a vehicle mounted multisensor system (Mittelgeber Go8- Australien und DAAD-Deutschland), Förderung im Joint Research Co-operation Scheme Group of Eight Australia Germany, Laufzeit Projektpartner: School of Computer Science and Software Engineering, University of Western Australia. - RoadInspect: Erfassung und Bewertung von Straßenzuständen mit Hilfe der Reflexionsspektroskopie Entwicklung einer kinematischen Plattformlösung. Mittelgeber: BMBF, Laufzeit Projektpartner: Polytec GmbH, TopScan GmbH, Praxl und Partner GmbH, Technische Universität Dresden - MMS: Automatisierte Extraktion vertikaler Strukturen im städtischen Bereich aus Multisensor Mobile Mapping Daten. Mittelgeber: BMBF, Laufzeit Projektpartner: Laserdata GmbH, TopScan GmbH, Technische Universität Dresden, University of Calgary Von der Hochschule geförderte interne Projekte: - Transfer der Inertialgeodäsie in die Vermessungspraxis, Strategische Mittel , Laufzeit: Multi-Sensor Fusion, Impulsfinanzierung 2014, Laufzeit: Die Arbeiten sind im Forschungsbericht der HFT Stuttgart ausführlich dargestellt. Gyrokopter mit Sensorträgerplattform. Foto: privat Im Rahmen der von Go8 (Australien) und DAAD (Deutschland) geförderten Zusammenarbeit war Professor Dr. Ferdous Ahmed Sohel von der University of Western Australia (UWA) Ende September 2014 Gast im IMT Labor. Die projektbezogene Zusammenarbeit hat im 112 / Rechenschaftsbericht 2014

15 August/September 2014 Prof. Dr.-Ing. Michael Hahn und im November 2014 den Projektmitarbeiter M.Sc. Avishek Dutta zum Projektpartner nach Australien geführt. Labor für Geodätische Datenverarbeitung (GDV-Labor) Leiter: Prof. Dr.-Ing. Dietrich Schröder Die Anzahl der Rechnerarbeitsplätze im 2/140 kommt der üblichen Semester- bzw. Gruppengröße des Studienbereichs VG sehr entgegen. So liegt die Studierendenanzahl in den beiden Master-Studiengängen des Studienbereichs genau in dieser Größenordnung, aber auch die Gruppengrößen in den Vertiefungsangeboten des Bachelor-Studiengangs Vermessung und Geoinformatik. Entsprechend stark war die Nachfrage bzw. Auslastung des Labors im Berichtszeitraum. So fanden zum Beispiel mehrere Blockveranstaltungen aus dem Bereich der Geodätischen Datenverarbeitung in den Laborräumen statt, u.a. zur Fernerkundung (Master V) oder Terrestrische Lasermessungen (Bachelor VG). Im Wintersemester wird das Labor außerdem für die Übungsteile einiger regelmäßiger Lehrveranstaltungen aus dem Master Vermessung (Geodatenmanagement und Fernerkundung) genutzt. Speziell steht das Labor auch dediziert zur Bearbeitung der Hausaufgaben im Modul Grundlagen der Geoinformatik im Bachelor VG während der Tutorensprechstunden zur Verfügung (und darüber hinaus, soweit keine andere Belegung stattfindet). Das Angebot wird von Arbeitsgruppen insbesondere vom ersten und zweiten Semester des Bachelor-Studiengangs VG und des Masters V sehr gut angenommen, da hier allgemein ein Mangel an rechnergestützten studentischen Arbeitsplätzen besteht. beitsplätze auf und wird ausschließlich zur Bearbeitung von Master-Thesen aus dem Bereich der Geodätischen Datenverarbeitung genutzt. Im Berichtszeitraum entstanden im Labor Master-Thesen unter anderem zu folgenden Themen: - Urban Planning database system and WebGIS for Zambia; - GIS Analysis for Biomass Power Plants; - GIS-Based Simulation for Biogas Power Plants Using Agent Analyst; - Design of an Institutional Geodatabase and WebGIS for the European-Caribbean Association; - Story Map - HFT Campus and Stuttgart Facilities for International Students. Außerdem bearbeitet dort zurzeit ein PhD-Student aus Ghana an seiner Dissertation im Rahmen seines Deutschlandaufenthaltes. Er wird im Rahmen des WASCAL (West African Science Service Center on Climate Change and Adapted Land Use) Programms gefördert, welches eine internationale und interdisziplinäre Forschungsinitiative ist, gefördert vom BMBF und koordiniert von der Universität Bonn. Arbeiten aus dem Labor wurden im Berichtszeitraum auf dem elften ESRI-Anwendertreffen Baden-Württemberg an der HFT Stuttgart präsentiert, welches zusammen mit dem Labor für Geoinformatik (Prof. Rainer Kettemann) veranstaltet wurde. Außerdem wurden Arbeiten auf der AGSE 2013 in Ahmedabad/Indien, der AGSE 2014 in Stuttgart und auf der International Conference on Space 2014 in Islamabad, Pakistan, präsentiert. Eine besondere Herausforderung stellte bisher der Umgang mit deutsch- und englischsprachiger Software und Betriebssysteme dar. Bisher waren hier aufwendige Neuinstallationen verbunden mit Platten- und Tastaturwechsel nötig. Mit Hilfe einer konsequenten Virtualisierung und der Anschaffung einer doppelt ausgelegten Tastatur konnte im Berichtsjahr eine Lösung realisiert werden, die sich bisher sehr bewährt hat. Durch entsprechende Skripte ist ein sehr schnelles und einfaches Umschalten in die jeweils andere Sprachversion möglich. Die Lösung hat sich bisher als sehr stabil und benutzerfreundlich erwiesen. Sie kann daher anderen Laboren oder PC-Räumen mit ähnlichen Anforderungen sehr empfohlen werden! Durch die flexible Installation der benötigten Software- Pakete konnte darüber hinaus forschungsnahe Themen behandelt werden, die oft Spezialprogramme benötigen, die in den Standard-PC-Räumen des Informationszentrums nicht zur Verfügung stehen. Der zweite Raum 2/138 weist weiterhin fünf EDV-Ar- Labor für photogrammetrische Auswertetechnik Prof. Dipl.-Ing. Siegfried Schenk 1. Gewährleistung der Funktionsfähigkeit der alten verbliebenen - 2 analogen Präzisionsstereoauswerte- und Kartiergeräte, - 2 topographischen Auswertegeräte unterschiedlicher Bauart, - 1 Multiplex-Stereoauswertesystem - 4 Stereo Cord Trainingsgeräte - Komparatoren, Luftbildkamera usw. und Demonstrationen an diesen Geräten. 113 / Rechenschaftsbericht 2014

16 2. Aussonderung der veralterten, nicht mehr zeitgemäßen fünf MicroMap Pro Systeme für digitale Photogrammetrie einschließlich der vorhandenen Laborrechner sowie der über zehn Jahre alten Bildschirme. 3. Beschaffung und Installation von sechs neuen hochleistungsfähigen PCs mit Doppelmonitor und Installation der aus dem Internet kostenlos heruntergeladenen Software Photomod des russischen Entwicklers Racurs. 4. CAD-gestützte Auswertungen der Vermessungsarbeiten im Rahmen des interdisziplinären Vermessungsprojekts (IVP 2014) am größten Bürgerwindpark Baden-Württembergs. 5. Auswertung von archäologisch-topographischen Geländeaufnahmen der Dorfwüstung Unterferdinandsdorf im Odenwald mit dem Ziel einer Publikation in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege in BW. Vergleich von LIDAR-Aufnahmen mit den terrestrisch gewonnenen Ergebnissen (Bachelor- Arbeiten Kurz und Stahl). 6. Auswertung von archäologisch-topographischen Geländeaufnahmen am Odenwaldlimes im Gewann Schneidershecke mit Laserscan des dort vorgefundenen Heiligtums. Vergleich von LIDAR-Aufnahmen mit den terrestrisch gewonnenen Ergebnissen. (Bachelor-Arbeiten Richter und Rauscher). 7. Auswertungen von tachymetrischen Geländeaufnahmen eines keltischen Grabhügelfeldes in Minot, in der Bourgogne in Frankreich. Analyse der Ergebnisse sowie Entwicklung eines geeigneten Informationssystems für die Präsentation der Ergebnisse (Bachelor-Arbeiten Klaus und Maunz). 8. Auswertung von tachymetrischen Geländeaufnahmen einer Schießanlage des Sportschützenvereins in Buchen zur Herbeiführung der Genehmigung von Kleinkaliberschießveranstaltungen. 9. Demonstrationen, Schulungen und Übungen zur Veranschaulichung der Vorlesungsinhalte und zur Durchführung von Studienarbeiten an allen Systemen im Rahmen - des Grundstudiums im 3. und 4. Semester des Bachelor-Studiengangs VG - des Master-Studiengangs PG1, Modul 2 und PG2, Modul Externe Schulungen und Demonstrationen: Demonstrationen für Schulklassen, zum Beispiel im Rahmen der zum teil selbst durchgeführten SIA - Ausbildung an Schulen. Labor für Geoinformatik Leiter: Prof. Rainer Kettemann Im Berichtszeitraum wurde das Labor bei Projekt- und Abschlussarbeiten von den Bachelor- und Master-Studiengängen der HFT Stuttgart intensiv genutzt. Die Schwerpunkte lagen und liegen in den Bereichen Interoperable Nutzung von Geodaten, Web-GIS mit Online- Datenerfassung und Laserscanning für GIS-Anwendungen. Das GIS-Labor wurde bei folgenden Vorlesungen und Übungen sowie bei Fortbildungsveranstaltungen mit externen Teilnehmern eingesetzt: - Modul Geoinformationssysteme des Masterstudiengangs Stadtplanung. In einer Projektwoche wurde intensiv mit Geodaten aus Leinfelden-Echterdingen gearbeitet und dadurch der GIS-Einsatz beim Integrierten Studienprojekt Stadtplanung vorbereitet. - Projektarbeiten im Modulteil GIS-Practice des Master-Studiengangs Photogrammetry and Geoinformatics. - Update-Schulungen für ArcGIS-Anwender durch die Firma ESRI Deutschland GmbH. - Modulteil Integrierte Positionierung in UTM im Rahmen der ausgewählten Kapitel der Geomatik - Modulteil Autonome Roboter- und Baumaschinensteuerung im Rahmen der ausgewählten Kapitel der Geomatik. Mit der Entwicklung von EcoGIS ist das Labor am EMAS- Prozess der HFT Stuttgart beteiligt. Ein erster Prototyp des EcoGIS wurde bei der EMAS-Validierung am vorgestellt. Dieser wird im Rahmen einer Master-Thesis weiter entwickelt. Erkenntnisse aus der Online-Nutzung von Geobasisdaten werden über die Mitgliedschaft des Laborleiters im Begleitausschuss zum Aufbau der Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg (GDI-BW) eingebracht. Im Rahmen eines Campus-wide Grant können die Essential-Versionen von Intergraph-Software kostenlos genutzt werden. Sie wurden für weiterführende Arbeiten durch einige Professional-Versionen ergänzt. Diese wurden aus dem HFT-Impulsprogramms finanziert. Die gesamte Palette an ESRI-Software steht durch die Beteiligung der HFT Stuttgart an einem Landes-Rahmenvertrag für Hochschulen zur Verfügung. Die Hardwareausstattung mit zehn PCs wurde 2014 durch neue Geräte aus dem Landesrahmen-vertrag auf einen aktuellen Stand gebracht. Darüber hinaus konnte 114 / Rechenschaftsbericht 2014

17 ein Hand-Laserscanner ZEB1 angeschafft werden. Er wird für Facility Management Aufgaben und zur Erzeugung von 3D Geoinformationssystemen eingesetzt. Ergebnisse von Arbeiten aus dem Labor wurden präsentiert bei: Workshop EDV in der Stadtplanung an der HFT Stuttgart, ESRI Anwendertreffen an der HFT Stuttgart, - Internationale Esri User Conference in San Diego, USA. Ergebnisse von Arbeiten aus dem GIS-Labor waren auch die Basis für Veröffentlichungen des Laborleiters (Details in der Rubrik Vorträge, Veröffentlichungen, Auszeichnungen des Rechenschaftsberichts). Visualisierungen und Animationen der unterschiedlichsten Art eingesetzt werden kann. Für photogrammetrische Anwendungen stehen 21 Digitale Photogrammetrische Softwarepakete der Firma Trimble (INPHO Software) zur Verfügung. Es sind neun Voll-Lizenzen und elf Educational Package (lite) Lizenzen vorhanden zur - Basissoftware (Applications Master) - automatischen Aerotriangulation (MATCH-AT), - automatisierten Generierung digitaler Geländemodelle (MATCH-T DSM), - automatischen Orthophotoherstellung und Orthomosaikierung (OrthoMaster+OrthoVista), - halbautomatischen Gebäude- und Straßenerfassung (inject), - Editierung von digitalen Oberflächenmodellen aus Punktwolken, z.b. aus Laser Scanning (DTMaster- Stereo). Photogrammetrie-Labor LIMES (Labor für Interpretation und Messung mit bildgebenden Sensoren) Leiter: Prof. Dr.-Ing. Eberhard Gülch Das Photogrammetrie-Labor LIMES umfasst zwei Laborräume und ist für die automatisierte Interpretation und Messung in Luftbildern, Satelliten- und Nahbereichsaufnahmen ausgestattet. Diese Ausstattung ist auf dem Gebiet der Digitalen Photogrammetrie mit führend in der deutschen Hochschullandschaft. Das Labor bietet Dienstleistungen für vier Studiengänge der Fakultät C, für Forschungsprojekte und externe Veranstaltungen der Hochschule. Hinsichtlich Rechnerausstattung stehen insgesamt 21 stereofähige PCs zur Verfügung, die alle für Aufgaben der Photogrammetrie und Fernerkundung ausgestattet sind. Es stehen vier PC-Systeme aus 2007 (WindowsXP), sechs weitere PCs (Windows 7), die in 2012 beschafft werden konnten und seit November 2013 sind elf sehr leistungsfähige stereofähige PCs (Windows 7) im Laborraum 2/222 im Einsatz. 17 Arbeitsstationen sind mit neuartigen LCD aktiven Stereobetrachtung bestückt. Vier Arbeitsstationen sind mit passiver Stereobetrachtung ausgerüstet, davon drei mit Stereoplanarsystemen. Alle Arbeitsstationen sind jeweils mit einem zusätzlichen mindestens 19 großen TFT-Bildschirmen ausgestattet. Jede dieser Stationen ist mit Matlab, AutoCAD und MS Officepaketen ausgerüstet. Zur Stereo-Visualisierung steht ein Stereo-Beamer CUBE 3D der Firma Digital Image mit fester Leinwand (Raum 2/222) und transportabler Leinwand zur Verfügung, der für Vorlesungen und Übungen sowie für 3D- Zusätzlich gibt es - neun Voll-Lizenzen zur Stereomessung in digitalen Bilddaten (SUMMIT-Evolution), - zwei Voll-Lizenzen für die Generierung Digitaler Höhenmodelle mit einem Modul zur automatisierten Filterung von Laserscandaten (SCOP++). Ein UAV PAMS der Firma Germatics GmbH steht für Luftbildaufnahmen zur Verfügung und wurde aus Studiengebührenmitteln beschafft. Für die automatisierte Fernerkundung stehen zur Verfügung: - 15 Softwarepakete ErMapper und dazu Studierendenlizenzen), - 15 Softwarepakete ERDAS inklusive LPS (für die digitale Photogrammetrie und dazu weitere Studierendenlizenzen, - zwei Lizenzen der objektbasierten Klassifizierungssoftware ecognition (Fa. Definiens). Für die Nahbereichsphotogrammetrie stehen zur Verfügung: - zehn Lizenzen der Software Pictran, - zehn Lizenzen der Software Photomodeler, - eine Lizenz der Software Panoramastudio, - zwei Lizenzen der Software iwitness, - zwei Panoramaköpfe, - eine Digitalkamera Canon, - ein Tritop HD Industriemesssystem und - drei Educational Lizenzen Agisoft Photoscan. Zwei Festo Robotino Premium Forschungsroboter werden in dem HFT-Strategieprojekt Indoor Navigation und Mapping eingesetzt. Die Roboter sind mit zwei Bumblebee Stereokameras, 2 Xsens IMUs, 2Kincect 2.0 ausgestattet und können über WLAN gesteuert werden bzw. können über WLAN auch intern kommunizieren. 115 / Rechenschaftsbericht 2014

18 Ein Roboter hat zusätzlich eine Prime Sense Carmine Tiefenbildkamera zur Verfügung. Zusätzlich stehen im Labor eine große Zahl externer USB Laufwerke mit bis zu je einem TByte Speicherkapazität zur Verfügung. Für Übungsbetreuung steht ein Tablet PC für den Lehrenden zur Verfügung. Das Labor besitzt ein Whiteboard für Übungen, Besprechungen und Vorlesungen in Verbindung mit praktischen Übungen. Die fortlaufend aktualisierte Ausstattung und zahlreiche Datensätze erlauben eine umfassende, praktische Ausbildung in der modernen Luftbild-, Nahbereichs- und Satelliten-Photogrammetrie und Fernerkundung mit dem Schwerpunkt auf automatisierter Messung und Interpretation von Bilddaten und Punktwolken. In den Laborräumen findet eine Vielzahl von Übungen in vier verschiedenen Studiengängen und aktuell 12 Modulen statt. Im Bereich des Bachelor-Studiengangs Vermessung und Geoinformatik sind es die Module PHO, NBV, AKG ALS/MMS und AKG/DPH-FEK und im Bachelor-Studiengang Informationslogistik die Module SEN und MSY. Im internationalen Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics finden vor allem Übungen zur Luftbildphotogrammetrie und Fernerkundung sowie zur industriellen Messtechnik statt (Module PRS, ATP, GSM,). Die Master-Studierenden nutzten zusätzlich in einem zweiwöchigen Blockkurs die photogrammetrischen Module zu einem intensiven Training und der Bearbeitung eins photogrammetrischen Prozessflusses. Studierende des Master-Studiengangs Vermessung nutzen die Einrichtungen des Labors für Wahlpflichtfächer und einzelne Projektarbeiten (Module FEK, IAS, IDP). Hinsichtlich der Forschungsaktivität nutzen zahlreiche Studierende für ihre Bachelor-Arbeiten und Master- Thesen in jedem Semester die Ausstattung des Labors für wissenschaftliche Untersuchungen und Weiterentwicklungen. Im Berichtszeitraum (WS 2013/14, SS 2014, WS 2014/15) wurden die Einrichtungen des Labors von drei Wissenschaftlichen Mitarbeitern, für acht Master- Thesen und neun Bachelor-Arbeiten und von wissenschaftlichen Hilfskräften und Tutoren genutzt. Zusammen mit den Vorlesungen und Übungen war das Labor somit durchweg sehr stark ausgelastet. Janka Stitz, B.Eng., die ihre Bachelor-Arbeit im Labor Limes angefertigt hatte, gewann im WS den BDB-Preis im Bachelor-Studiengang Vermessung und Geoinformatik. Das Labor steht für weitere Forschungsarbeiten, vornehmlich auf den Gebieten der Photogrammetrie und Fernerkundung, zur Verfügung und wird auch für Demonstrationen und Vorführungen für Besuchergruppen genutzt. - Das Projekt Beesmart-beehappy (Innovative Projekte Baden-Württemberg, Prof. Dr. Gülch), , nutzt die Einrichtungen des Labors zur Auswertung und Analyse. - Das Projekt Automatisierte Extraktion vertikaler Strukturen im städtischen Bereich aus Multisensor Mobile Mapping Daten (MMS), (BMBF, Prof. Dr.-Ing. Michael Hahn, Prof. Dr.-Ing. Eberhard Gülch), , nutzt die Einrichtungen des Labors zur Auswertung und Analyse. - Das Projekt RoadInspect (Prof. Dr.-Ing. Michael Hahn), , nutzt zeitweise Einrichtungen des Labors für Entwicklungsarbeiten. - Dazu nutzen zahlreiche HFT-interne Impuls- und Qualitätssicherungsprojekte die Einrichtungen des Labors. Zum Teil ist im Labor auch der Arbeitsplatz für kurzfristig angestelltes wissenschaftliches Personal (im Berichtszeitraum drei Wissenschaftliche Mitarbeiter). - Das Didaktikzentrum der HFT Stuttgart nutzte das Labor für Schulungen. - Im Berichtszeitraum konnten Themen der Photogrammetrie und Fernerkundung im Rahmen von Schülerakademien, Steinbeis und Infoveranstaltungen (zum Beispiel Studieninfotage) und für weitere Gäste präsentiert werden. Labor für Internet- und Datenbank- Anwendungen (LIDA) Leiterin: Prof. Dorothee Koch Konzept Das LIDA ist der einzige Unixpool der Hochschule. Da im Serverbereich in vielen Unternehmen Unix als Plattform eingesetzt wird, ist es wichtig, die Studierenden darin auszubilden, zumal sie aus ihrer Vorbildung häufig nur Windows kennen, was das Verständnis der Konzepte von Betriebssystemen stark einschränkt. Große Datenbanksysteme und Server für Internetanwendungen laufen typischerweise unter unixartigen Systemen. Linux hat inzwischen unter den Studierenden ebenfalls deutlich an Popularität gewonnen; sie benutzen es häufig auf ihren persönlichen Notebooks. Das Ziel des Labors für Internet- und Datenbank-Anwendungen ist, den Studierenden verschiedener Studiengänge die Entwicklung und den Einsatz von Software in den Bereichen Datenbanken und Internettechnologien in einer Unixumgebung in der Praxis nahe zu bringen. 116 / Rechenschaftsbericht 2014

19 Raum Seit Oktober 2010 befindet sich das Labor in Raum 2/501, in dem 47 Sitz- und 38 Rechnerarbeitsplätze zur Verfügung stehen. Seither können in der Regel ganze Semestergruppen in einem einzigen Rechnerraum betreut werden. Wegen der immer größer werdenden Gruppen ist es dennoch häufig sehr eng. Für Veranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen kann man den Nachbarraum zusätzlich mitbenutzen, zu dem es einen türlosen Durchgang gibt und in dem sich weitere 20 Laptoparbeitsplätze befinden. In diesem Raum befindet sich ebenfalls ein Großbildschirm, mit dem man das Beamerbild des LIDA gleichfalls abbilden kann. Auf diese Weise können weitere Studierende parallel teilnehmen; sie können die Lehrperson hören und das Beamerbild verfolgen, aber die Lehrperson nicht direkt sehen. In der Praxis hat sich das als nicht wirklich tauglich erwiesen. Es konnte jedoch nach langen Bemühungen mit dem Bauamt erreicht werden, dass ein Umbau dieses und der umliegenden Räume voraussichtlich 2015 in Angriff genommen wird. Dabei wird das Labor den Platz mit dem Nebenraum tauschen, der dann vergrößert und abgeschlossene Wände erhalten wird, damit das Problem der Störgeräusche durch Personen im Nebenraum gelöst wird. Technisch ist es auch möglich, von einem beliebigen PC des Hochschulnetzes auf den LIDA-Server zuzugreifen. Sofern der betreffende PC aber keinen X Windows Server (zum Beispiel Cygwin) bereitstellt, ist das Arbeiten dann allerdings nur mit einer alphanumerischen Shell möglich. Gleiches gilt für das Arbeiten von zu Hause aus, wobei die Studierenden dann zusätzlich den von der HFT Stuttgart zur Verfügung gestellten VPN-Client benutzen müssen. Hard- und Softwareausstattung Der Server des Labors ist ausgestattet mit vier AMD Opterons mit je 16 Prozessoren (8 Dualcores) mit 2.3 GHz. Insgesamt stehen elf Terabyte Festplattenplatz und 192 GB Hauptspeicher zur Verfügung. Weil es mit dem bisherigen Betriebssystem Solaris 11 immer wieder Probleme gab, wurde das Labor in 2013 umgerüstet auf Oracle Linux, das auch etwas leichter zu administrieren ist. Zusätzlich zum Server, der sich physisch im Rechenzentrum befindet, beinhaltet das Labor 38 Thin Clients (Sun Ray) der Firma Oracle für die studentischen Arbeitsplätze, von denen aus auf den Server zugegriffen wird. Neben den Programmiersprachen Java, C, C++ und Ruby sind im LIDA u.a. das Datenbanksystem MySQL, zahlreiche Unix-Dienstprogramme, die Parser-Generatoren Yacc und Bison, die Open Office Suite, das Textverarbeitungssystem LateX, die Skriptsprachen PHP, Perl und Python und der Apache Webserver installiert. Zur Softwareentwicklung sind außerdem die Entwicklungsumgebungen Netbeans und Eclipse sowie das Versionenverwaltungssystem Subversion verfügbar. Ein SAP GUI ist ebenfalls installiert. Praktische Übungen zum Thema Data Mining werden mit dem Open Source Tool RapidMiner, das auch über eine Schnittstelle zu dem im LIDA installierten Datenbanksystem MySQL verfügt, durchgeführt. Seit 2014 werden auch Übungen mit dem Microsoft-Datenbanksystem SQLServer mit Hilfe von virtuellen Maschinen durchgeführt. Dieses System wird dem Labor im Rahmen des Microsoft-Dreamspark-Programms zur Verfügung gestellt. Labornutzung Im LIDA fanden im Berichtszeitraum praktische Übungen und Laborarbeit zu verschiedenen Vorlesungen statt: - Bachelor-Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik, Informationslogistik : Datenbanksysteme; - Bachelor-Studiengang Informatik: Rechnerpraxis, Internetprogrammierung, IT-Sicherheit, Software- Projekt 1, Betriebssysteme; - Master-Studiengang Software Technology: Databases 2, Business Intelligence, Software Verification and Validation sowie Concepts of Programming Languages; - Master-Studiengang Mathematik: Databases II, Business Intelligence. Weiterhin wird das Labor für die Ausarbeitung von Bachelor-Arbeiten und Master-Thesen genutzt. Zu den Themen des Labors gibt es seit 2014 eine neue Kooperation mit der Firma Consulting-Firma Trivadis, die in den Bereichen BI und Datenbanken aktiv ist. Dies führte u.a. zu einer Exkursion der Master-Studierenden in Mathematik und Software Technology zu Trivadis als auch zu einem Vortrag von Trivadis an der HFT Stuttgart. Weiterhin begannen in 2014 zwei Master-Thesen im LIDA in Kooperation mit Trivadis, zum Thema Benchmarking von InMemory-Datenbanksystemen und Werbung für das Informatikstudium bei Schülerinnen und Schülern Am 28. November und am 6. Dezember besuchte eine Klasse des Hochbegabtenzugs des Stuttgarter Gymnasiums Königin-Katharina-Stift die Hochschule für Technik Stuttgart, um im LIDA einen Einblick in die Themenvielfalt des Informatikstudiums zu erhalten und dann etwas tiefer in die Konzepte der Datenmodellierung und die Arbeit mit SQL-Datenbanken einzusteigen. Mit Begeisterung probierten die 18 Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 12 Jahren in Begleitung ihres Lehrers Thomas Gebhardt, wie man mit dem Datenbanksystem MySQL auf Daten zugreifen und sie verändern kann. Mit Anfragen in der Sprache SQL lasen sie die Daten einer 117 / Rechenschaftsbericht 2014

20 Übungsdatenbank zur Hochschulverwaltung. Sie trugen sich selber als Studierende ein, erfanden neue Vorlesungen und trugen sich dafür Noten ein. Spielerisch erwarben sie dabei gleichzeitig ein wenig Umgangswissen mit dem Betriebssystem Linux. Die im Berichtsjahr durchgeführte zusätzliche Installation einer Virtualisierungsumgebung auf allen Systemen im Labor ermöglicht die kurzfristige Nutzung völlig anderer Systemumgebungen. Dieses Verfahren wurde beispielsweise bereits für die nachfolgend aufgeführten Summer Schools eingesetzt. Lehre Im Labor für Verteilte Informationssysteme fanden im Berichtszeitraum folgende Vorlesungen mit zugehörigen Übungen statt: - Middleware Technology, Software-Engineering 2, Systems Design und Software Project im Master- Studiengang Software Technology; Gymnasiasten arbeiten mit MySQL im LIDA. Foto: privat Die Veranstaltung bettete sich außerdem in die Aktionen der HFT Stuttgart zum Projekt Dialog MINT-Lehre des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ein, bei denen insbesondere bei Mädchen das Interesse an MINT-Fächern gefördert werden soll. Auch außerhalb der Vorlesungs- und Übungszeiten nutzen Studierende das Labor für die Durchführung ihrer Projekte und Übungen. Labor für Verteilte Informationssysteme (LVIS) Leitung: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Wanner Betreuung: Mattias Schulz-Merkel - Software Projekt 2, Software-Modellierung, Software-Engineering, Internet-Programmierung, Rechnerarchitektur, Pervasive Computing, Enterprise Architecture Management und Arbeitstechniken im Studium im Bachelor-Studiengang Informatik; - Pervasive Computing im Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik; - Verschiedene Tutorien im Bachelor-Studiengang Informatik. In der vorlesungsfreien Zeit im Sommer 2014 wurden im Rahmen der HFT-Summer School die Veranstaltungen NET/C#, Model Driven Development und Java Enterprise Edition im Labor durchgeführt. Studentische Projekte und Abschlussarbeiten Das Labor wurde bei der Ausarbeitung zahlreicher Abschlussarbeiten und im Rahmen des Interdisziplinären Projekts im Bachelor-Studiengang Informatik genutzt. Ausstattung Alle Systeme im Labor wurden im Berichtsjahr auf Windows 7 aktualisiert. Damit einher ging der generelle Umstieg auf 64-bit Software. Die Rechner im Labor werden in der Weise betrieben, dass der Zustand der Systeme mit dem Herunterfahren der Rechner wieder auf den Ausgangszustand gesetzt wird. Dies ermöglicht die gefahrlose Installation beliebiger Software durch die Studierenden im Rahmen der Laborübungen. Für dieses Verfahren wurde im Berichtsjahr die Software Deep Freeze Enterprise von Faronics als Nachfolger der nicht mehr weiterentwickelten Software Microsoft Steady State eingeführt. Die rechnerseitige Hardware der Monitorsteuerung prodasafe VL ist nicht mit den neu beschafften Bildschirmen kompatibel. Daher wurde die Monitorsteuerung im Berichtsjahr außer Betrieb genommen. Die Behebung des Problems gemeinsam mit dem Hersteller ist in Arbeit. Labor für Mensch-Maschine-Kommunikation Prof. Dr. Ulrike Pado, Prof. Dr. Alexander Rausch Das MMK-Labor verfügt über einen großen Raum mit 35 Arbeitsplätzen, dessen Mobiliar in kurzer Zeit umgestellt werden kann. Moderne Multimediatechnik erlaubt die Nutzung des Raums für Vorlesungen. Das Umstellen des Mobiliars zu Arbeitsinseln und die Nutzung von breitflächig an den Wänden befestigten Pinnwänden unterstützen die Arbeit in kleinen Gruppen, insbesondere für den Entwurf von Benutzeroberflächen. Zudem umfasst das Labor einen abgeschlossenen Nebenraum für Benutzerinteraktionsstudien an grafischen Benutzeroberflächen, in dem fünf Arbeitsplätze zur Aufzeichnung und ein Server zur statistischen Auswertung der Ergebnisse zur Verfügung stehen. Auf den Arbeitsplätzen ist geeignete Software zur effizienten Erstellung von Prototypen für neue Bedienoberflächen installiert. 118 / Rechenschaftsbericht 2014

Fachbezogene Bachelor- und Masterstudiengänge an der HFT- Stuttgart

Fachbezogene Bachelor- und Masterstudiengänge an der HFT- Stuttgart Geodäsie an der HFT Stuttgart Fachbezogene Bachelor- und Masterstudiengänge an der HFT- Stuttgart Prof. Rainer Kettemann HFT Stuttgart Telefon: 0711 8926 2608 rainer.kettemann@hft-stuttgart.de www.hft-stuttgart.de/vermessung

Mehr

Fakultät C Vermessung, Informatik und Mathematik

Fakultät C Vermessung, Informatik und Mathematik Informatik und Mathematik Schellingstrasse 24 D-70174 Stuttgart T +49 (0)711 8926 2607 F +49 (0)711 8926 2556 www.hft-stuttgart.de hans-joachim.moenicke@hft-stuttgart.de Fakultät C Vermessung, Informatik

Mehr

Neue Studiengänge im Bereich der Geomatik an der HfT

Neue Studiengänge im Bereich der Geomatik an der HfT Neue Studiengänge im Bereich der Geomatik an der HfT Prof. Dr.-Ing. 1 Vorbemerkungen LHG 2005: Umsetzung Bologna-Erklärung 1999ff bis 2009, Regelabschlüsse an allen Hochschulen = Bachelor- und Master-Abschlüsse

Mehr

Herzlich Willkommen zum Masterinfotag

Herzlich Willkommen zum Masterinfotag Herzlich Willkommen zum Masterinfotag ZAHLEN UND FAKTEN Gründung im September 2001 durch Fusion der Hochschule für Druck und Medien (HDM) und der Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen (HBI)

Mehr

Geoinformatik-Ausbildung an der HFT Stuttgart

Geoinformatik-Ausbildung an der HFT Stuttgart Geoinformatik-Ausbildung an der HFT Stuttgart Prof. Rainer Kettemann Labor für Geoinformatik Studiendekan Vermessung und Geoinformatik Schellingstraße 24 70174 Stuttgart Telefon 0711 / 8926-2608, Fax 2556

Mehr

COMPUTER NETWORKING. Der Studiengang für die vernetzte Welt Bachelor of Science

COMPUTER NETWORKING. Der Studiengang für die vernetzte Welt Bachelor of Science COMPUTER NETWORKING Der Studiengang für die vernetzte Welt Bachelor of Science DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sie

Mehr

Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik

Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik Otto-Friedrich-Universität Bamberg Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik Informationen zum Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Stand:

Mehr

Bachelor Wirtschaftsinformatik

Bachelor Wirtschaftsinformatik Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Bachelor Wirtschaftsinformatik Akkreditiert durch Wirtschaftsinformatik Hochschule für

Mehr

Studienordnung. für den Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen

Studienordnung. für den Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen Studienordnung für den Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen vom 12. April 2007 in der Fassung vom 01. September 2008 Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Mehr

SOFTWARE PRODUKT- MANAGEMENT. Innovativer Studiengang mit Perspektive Bachelor of Science

SOFTWARE PRODUKT- MANAGEMENT. Innovativer Studiengang mit Perspektive Bachelor of Science SOFTWARE PRODUKT- MANAGEMENT Innovativer Studiengang mit Perspektive Bachelor of Science DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland,

Mehr

Studienangebot EI Bachelor und Master

Studienangebot EI Bachelor und Master Studienangebot EI Bachelor und Master im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik an der FH München Übersicht: Ziele Struktur des Studienangebots Fazit: Erste Erfahrungen Prof. Dr.-Ing. Rainer

Mehr

vom 12. Dezember 2012* (Stand 1. August 2013)

vom 12. Dezember 2012* (Stand 1. August 2013) Nr. 54n Studien- und Prüfungsordnung für den Masterstudiengang «Master of Arts in Health Sciences» vom. Dezember 0* (Stand. August 0) Der Universitätsrat der Universität Luzern, gestützt auf 6 Absatz g

Mehr

Studien- und Prüfungsordnung

Studien- und Prüfungsordnung Schellingstrasse 24 D-70174 T +49 (0)711 8926 0 F +49 (0)711 8926 2666 www.hft-stuttgart.de info@hft-stuttgart.de Hochschule für Technik Studien- und Prüfungsordnung Betriebswirtschaft Stand: 20.06.2007

Mehr

Financial Management. master

Financial Management. master Financial Management master Vorwort Studiengangleiterin Prof. Dr. Mandy Habermann Liebe Studieninteressierte, mit dem Master-Studiengang Financial Management bieten wir Ihnen, die Sie einerseits erste

Mehr

Projekt Zukunft aus Diplom wird Bachelor / Master

Projekt Zukunft aus Diplom wird Bachelor / Master Projekt Zukunft aus Diplom wird Bachelor / Master Wirtschaftsingenieurwesen Logistik & Einkauf Prof. Dr. Michael Hauth Studiendekan Projekt Zukunft vom Diplom zum Bachelor/Master Ägypten??? Nö, Bologna

Mehr

MEDIEN- INFORMATIK. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert

MEDIEN- INFORMATIK. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert MEDIEN- INFORMATIK Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sie zählt auch nach Einschätzung

Mehr

Bachelor International Business

Bachelor International Business Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Bachelor International Business Deutsch-Britischer Studiengang Akkreditiert durch International

Mehr

Sales Engineering and Product Management

Sales Engineering and Product Management Sales Engineering and Product Management Master of Science (1-Fach-Studiengang) Homepage: http://www.sepm.rub.de Deutschsprachiger Studiengang Zentrale Studienberatung Studienbeginn W+S: Zum Wintersemester

Mehr

Master International Marketing Management

Master International Marketing Management Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Master International Marketing Management Akkreditiert durch International Marketing

Mehr

Hochschule für Technik Stuttgart. Studien- und Prüfungsordnung. Master Mathematik. - Vollzeit - Schellingstrasse 24 D-70174 Stuttgart

Hochschule für Technik Stuttgart. Studien- und Prüfungsordnung. Master Mathematik. - Vollzeit - Schellingstrasse 24 D-70174 Stuttgart Schellingstrasse 24 D-70174 T +49 (0)711 8926 0 F +49 (0)711 8926 2666 www.hft-stuttgart.de info@hft-stuttgart.de Hochschule für Technik Studien- und Prüfungsordnung Master Mathematik - Vollzeit - Stand:

Mehr

Hochschule für Technik Stuttgart. Studien- und Prüfungsordnung. Master Mathematik. - Teilzeit - Schellingstrasse 24 D-70174 Stuttgart

Hochschule für Technik Stuttgart. Studien- und Prüfungsordnung. Master Mathematik. - Teilzeit - Schellingstrasse 24 D-70174 Stuttgart Schellingstrasse 24 D-70174 T +49 (0)711 8926 0 F +49 (0)711 8926 2666 www.hft-stuttgart.de info@hft-stuttgart.de Hochschule für Technik Studien- und Prüfungsordnung Master Mathematik - Teilzeit - Stand:

Mehr

Elitenetzwerk-Studiengang mit erneutem Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking des CHE

Elitenetzwerk-Studiengang mit erneutem Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking des CHE 5.233 Zeichen Abdruck honorarfrei Beleg wird erbeten Jetzt auch in Bayreuth: Elitenetzwerk-Studiengang mit erneutem Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking des CHE Ab dem Wintersemester 2015/16 wird der Masterstudiengang

Mehr

Beate Blümel ZSW - International Office. Das 2plus3-Programm. Analyse 2002 2013. Vortrag bei der DAAD-Tagung Ausländerstudium, März 2014

Beate Blümel ZSW - International Office. Das 2plus3-Programm. Analyse 2002 2013. Vortrag bei der DAAD-Tagung Ausländerstudium, März 2014 Beate Blümel ZSW - International Office Das 2plus3-Programm Analyse 2002 2013 Vortrag bei der DAAD-Tagung Ausländerstudium, März 2014 Chinaprogramme der HsH 2plus3 Programm (Partner: Zhejiang University

Mehr

Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor-Studiengänge der Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft vom 15. Dezember 2005

Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor-Studiengänge der Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft vom 15. Dezember 2005 Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor-Studiengänge der Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft vom 15. Dezember 2005 Auf Grund von 8 Abs. 5 in Verbindung mit 3 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen

Mehr

Herzlich willkommen zum Masterinfotag an der Hochschule der Medien!

Herzlich willkommen zum Masterinfotag an der Hochschule der Medien! Herzlich willkommen zum Masterinfotag an der Hochschule der Medien! Die Hochschule der Medien Gründung im September 2001 durch Fusion Hochschule für Druck und Medien Hochschule für Bibliothekswesen und

Mehr

WirtschaftsNetze (ebusiness) Bachelor of Science Vertiefungen Tourismus, Marketing, ebusiness-design

WirtschaftsNetze (ebusiness) Bachelor of Science Vertiefungen Tourismus, Marketing, ebusiness-design WirtschaftsNetze (ebusiness) Bachelor of Science Vertiefungen Tourismus, Marketing, ebusiness-design DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Ingenieurwissenschaften, Medien, Informatik,

Mehr

Spezielles Studienangebot Informatik und Wirtschaftsinformatik

Spezielles Studienangebot Informatik und Wirtschaftsinformatik Spezielles Studienangebot Informatik und Wirtschaftsinformatik Dr. Korbinian Herrmann Fakultät für Informatik Koordinator Studienbeginn 2011 Agenda Abgabe Abiturzeugnisse Immatrikulation Studienplan: Spezielles

Mehr

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus.

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus. Karlshochschule International University Daten & Fakten seit 2005 staatlich anerkannt vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg alle Studiengänge (acht Bachelor, ein Master) akkreditiert von der FIBAA

Mehr

DIGITALE MEDIEN. Master of Science ACQUIN akkreditiert

DIGITALE MEDIEN. Master of Science ACQUIN akkreditiert DIGITALE MEDIEN Master of Science ACQUIN akkreditiert DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sie zählt auch nach Einschätzung

Mehr

Duales Studium Informationen für Studieninteressierte

Duales Studium Informationen für Studieninteressierte Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Duales Studium Wirtschaft Technik i Duales Studium Informationen für Studieninteressierte Alle dualen Bachelor-Studienprogramme

Mehr

Master in Business Management Banking & Finance (M.A.)

Master in Business Management Banking & Finance (M.A.) Master in Business Management Banking & Finance (M.A.) Vertiefungen Finance oder Financial Services u. a. Capital Markets, Risk Management, Financial Analysis & Modelling, Wealth Management, Insurance,

Mehr

Bachelor Business Administration Betriebswirtschaftslehre. Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Bachelor Business Administration Betriebswirtschaftslehre. Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Bachelor Business Administration Betriebswirtschaftslehre Vollzeitprogramm und Teilzeitprogramm

Mehr

Das Studium der Geodäsie an der Hochschule München

Das Studium der Geodäsie an der Hochschule München Das Studium der Geodäsie an der Hochschule München Persönliche Eindrücke eines Studenten Matthias Heinrich 22 Jahre 2010: Fachhochschulreife/Fachrichtung: Technik seit 2012: Studium an der Hochschule München:

Mehr

FH Flensburg Fachbereich Wirtschaft Seite 1

FH Flensburg Fachbereich Wirtschaft Seite 1 s- und Studienordnung (Satzung) des Fachbereichs Wirtschaft für den Master-Studiengang Business Management an der Fachhochschule Flensburg vom 31.08.2007 (1) Aufgrund des 52 Abs. 1 in Verbindung mit Abs.

Mehr

Inhaltsverzeichnis: Seite 1 von 6

Inhaltsverzeichnis: Seite 1 von 6 Vierte Änderung der Studienordnung für den Studiengang Angewandte Medieninformatik (bisher Media Processing and Interactive Services) (Master of Science) an der Fakultät Informatik der Fachhochschule Schmalkalden

Mehr

am Beispiel der Prozesstechnik

am Beispiel der Prozesstechnik J,N+T, Ausstellung und Seminar am 10. November 2012 in der Rhein-Erft-Akademie, Berufe in Naturwissenschaft und Technik ERFOLGREICHE ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN! Ingenieurwissenschaften und Bachelorabschlüsse

Mehr

Human Resources Management

Human Resources Management Fakultät Wirtschaftswissenschaften Studienordnung für den Masterstudiengang Human Resources Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden University of Applied Sciences Vom 8. Juli 2015

Mehr

Kooperationsprogramm der Hochschule Worms. Prof. Dr. Andreas Wilbers. Hochschule Worms University of Applied Sciences

Kooperationsprogramm der Hochschule Worms. Prof. Dr. Andreas Wilbers. Hochschule Worms University of Applied Sciences Hochschule Worms University of Applied Sciences Fachbereich Touristik/Verkehrswesen Erenburgerstraße 19 67549 Worms Kooperationsprogramm der Hochschule Worms Prof. Dr. Andreas Wilbers Aufnahmekapazität

Mehr

Fakultät C Vermessung, Informatik und Mathematik

Fakultät C Vermessung, Informatik und Mathematik Schellingstrasse 24 D-70174 Stuttgart T +49 (0)711 8926 2607 F +49 (0)711 8926 2556 www.hft-stuttgart.de hans-joachim.moenicke@hft-stuttgart.de Fakultät C Vermessung, Informatik Prof. Dr. Hans-Joachim

Mehr

Fachhochschule Osnabrück University of Applied Sciences. Masterstudiengang Mechatronic Systems Engineering

Fachhochschule Osnabrück University of Applied Sciences. Masterstudiengang Mechatronic Systems Engineering Fachhochschule Osnabrück University of Applied Sciences Masterstudiengang Mechatronic Systems Engineering studieren Die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Vier Fakultäten und ein Institut

Mehr

Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Master-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Master-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Master-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fakultät

Mehr

Internationale Karriere mit einem BWL-Studium der EBS

Internationale Karriere mit einem BWL-Studium der EBS Internationale Karriere mit einem BWL-Studium der EBS Überblick 1. Die EBS 2. Aufbau der EBS Studiengänge 3. Charakteristika des EBS Studiums 4. EBS Aufnahmeverfahren 5. Studienfinanzierung 6. Perspektiven

Mehr

Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (Information Systems and Management) an der

Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (Information Systems and Management) an der Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (Information Systems and Management) an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule München vom 23.08.2010

Mehr

I. Allgemeine Vorschriften. 1 Grundsatz der Gleichberechtigung

I. Allgemeine Vorschriften. 1 Grundsatz der Gleichberechtigung Studienordnung für den postgradualen Studiengang "International Business Informatics" an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Gemäß 74 Absatz 1, Ziffer

Mehr

Studium an der Berufsakademie Karlsruhe www.ba-karlsruhe.de

Studium an der Berufsakademie Karlsruhe www.ba-karlsruhe.de Studium an der Berufsakademie Karlsruhe www.ba-karlsruhe.de Prof. Dr. Martin Detzel Studiengangsleiter BWL-Industrie Berufsakademien in Baden-Württemberg 8 Haupt- und 3 Tochter-Standorte in Baden-Württemberg

Mehr

geändert durch Satzungen vom 17. Januar 2011 15. Februar 2013 18. Februar 2014 5. Juni 2014

geändert durch Satzungen vom 17. Januar 2011 15. Februar 2013 18. Februar 2014 5. Juni 2014 Der Text dieser Fachstudien- und Prüfungsordnung ist nach dem aktuellen Stand sorgfältig erstellt; gleichwohl ist ein Irrtum nicht ausgeschlossen. Verbindlich ist der amtliche, beim Prüfungsamt einsehbare

Mehr

Master of Science in Systems Engineering

Master of Science in Systems Engineering Master of Science in Systems Engineering Zulassungsverfahren zum Masterstudium an der Universität Duisburg-Essen 1 Überblick Zum Sommersemester 2004 wird am Campus Essen der Masterstudiengang Systems Engineering

Mehr

(1) Für die Lehrveranstaltungen werden folgende Abkürzungen verwendet:

(1) Für die Lehrveranstaltungen werden folgende Abkürzungen verwendet: B. Besonderer Teil 28 Verwendete Abkürzungen (1) Für die werden folgende Abkürzungen verwendet: V = Vorlesung Ü = Übung L = Labor S = Seminar P = Praxis WA = Wissenschaftliche Arbeit (2) Die Prüfungsleistungen

Mehr

I. Allgemeine Vorschriften

I. Allgemeine Vorschriften Aufgrund von 9 Abs. 1 i. V. m. 74 Abs. 1, Ziff. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG) in der Fassung vom 6. Juli 2004 (GVBl. I S. 394 ff.),

Mehr

(Stand 30.06.2010) 2. Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bachelor- und den Diplom-AbsolventInnen?

(Stand 30.06.2010) 2. Welche Unterschiede gibt es zwischen den Bachelor- und den Diplom-AbsolventInnen? FAQ zu den Bachelor- und Masterabschlüssen in der Sozialen Arbeit und Sozialwirtschaft an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule und der Evangelischen Hochschule Nürnberg Nürnberg (Stand 30.06.2010) Die sozialwissenschaftlichen

Mehr

Studienordnung Vom 28. Juli 2009. Dualer Bachelor-Studiengang Shipping and Ship Finance

Studienordnung Vom 28. Juli 2009. Dualer Bachelor-Studiengang Shipping and Ship Finance Studienordnung Vom 28. Juli 2009 Dualer Bachelor-Studiengang Shipping and Ship Finance 2 Inhaltsübersicht 1 Geltungsbereich 2 Ziel des Studiums 3 Studienabschluss 4 Studienvoraussetzungen 5 Studienbeginn

Mehr

Master Accounting and Controlling

Master Accounting and Controlling Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Master Accounting and Controlling Akkreditiert durch Accounting and Controlling Hochschule

Mehr

Spezielle Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik

Spezielle Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik Spezielle rüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik Vom 27.04.2012 Nach Beschluss des Fachbereichsrats des Fachbereichs Dienstleistungen & Consulting der Hochschule Ludwigshafen

Mehr

32 Bachelorstudiengang Allgemeine Informatik

32 Bachelorstudiengang Allgemeine Informatik 32 Bachelorstudiengang Allgemeine Informatik (1) Im Studiengang Allgemeine Informatik umfasst das Grundstudium zwei. (2) Der Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlichen

Mehr

Mobility and Logistics, B.Sc. in englischer Sprache. Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt

Mobility and Logistics, B.Sc. in englischer Sprache. Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt Mobility and Logistics, B.Sc. in englischer Sprache Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt Mobility and Logistics, B.Sc. Studieninformationen in Kürze Studienort: Kamp-Lintfort Start des

Mehr

Studienordnung Masterstudiengang Datenwissenschaft (Master of Science in "Data Science") vom 13. September 2002

Studienordnung Masterstudiengang Datenwissenschaft (Master of Science in Data Science) vom 13. September 2002 Studienordnung Masterstudiengang Datenwissenschaft (Master of Science in "Data Science") vom 13. September 2002 Inhaltsübersicht Präambel 1 Gegenstand der Studienordnung 2 Wünschenswerte Voraussetzungen

Mehr

PRAKTISCHE INFORMATIK

PRAKTISCHE INFORMATIK PRAKTISCHE INFORMATIK DEN TECHNISCHEN FORTSCHRITT MITGESTALTEN we focus on students Fachhochschule Dortmund University of Applied Sciences and Arts WARUM PRAKTISCHE INFORMATIK STUDIEREN? Der Computer und

Mehr

Vom 09. Februar 2011. Inhalt:

Vom 09. Februar 2011. Inhalt: Berichtigung Erste Änderung Fachspezifische Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Hamburg University of Applied

Mehr

beruflich qualifizierter Master-Studierender

beruflich qualifizierter Master-Studierender Der andere Weg zum Master Ein Erfahrungsbericht über den Studienerfolg beruflich qualifizierter Master-Studierender 5. HDL-Fachtagung 18. Juni 2010 Gaby Elenz, Rainer Oechsle Fachbereich Informatik FH

Mehr

PRESSEMAPPE September 2013

PRESSEMAPPE September 2013 PRESSEMAPPE September 2013 Themen Zentrum für Fernstudien Breite Vielfalt an Studierenden Studiensystem und Kosten Kurzprofile FernUniversität Hagen, JKU, Zentrum für Fernstudien Österreich Pressekontakt

Mehr

WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN. MARKETING UND VERTRIEB Bachelor of Science ACQUIN systemakkreditiert

WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN. MARKETING UND VERTRIEB Bachelor of Science ACQUIN systemakkreditiert WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN MARKETING UND VERTRIEB Bachelor of Science ACQUIN systemakkreditiert DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in

Mehr

Studienordnung für den weiterbildenden Master-Studiengang Gesundheitswissenschaften/Public Health. Vom #Ausfertigungsdatum#

Studienordnung für den weiterbildenden Master-Studiengang Gesundheitswissenschaften/Public Health. Vom #Ausfertigungsdatum# Technische Universität Dresden Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus Studienordnung für den weiterbildenden Master-Studiengang Gesundheitswissenschaften/Public Health Vom #Ausfertigungsdatum# Aufgrund

Mehr

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik Wirtschaftsinformatik Das beste aus Wirtschaft und informatik we focus on students Fachhochschule Dortmund University of Applied Sciences and Arts WARUM wirtschaftsinformatik studieren? Der Computer ist

Mehr

Informationsveranstaltung zum Master-Studiengang Finanzen, Rechnungswesen und Steuern. Prof. Dr. Jan Muntermann Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Informationsveranstaltung zum Master-Studiengang Finanzen, Rechnungswesen und Steuern. Prof. Dr. Jan Muntermann Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Informationsveranstaltung zum Master-Studiengang Finanzen, Rechnungswesen und Steuern Prof. Dr. Jan Muntermann Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Göttingen, 21.10.2013 Profil des Studiengangs wissenschaftlich

Mehr

4 Module und Prüfungen (1) Die Tabelle in der Anlage 1 zeigt den Modul und Prüfungsplan des Bachelor Studiums Wirtschaftsinformatik

4 Module und Prüfungen (1) Die Tabelle in der Anlage 1 zeigt den Modul und Prüfungsplan des Bachelor Studiums Wirtschaftsinformatik Veröffentlicht im Nachrichtenblatt Hochschule Nr. 3/ 2015, S. 131 am 14.07.2015 Prüfungs und Studienordnung (Satzung) des Fachbereichs Wirtschaft für den Bachelor Studiengang Wirtschaftsinformatik an der

Mehr

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Studienziele Bachelor-Studium Im Bachelorstudium (BSc) wird den Studierenden solides wissenschaftliches Grundlagenwissen mit Schwerpunkt Geographie vermittelt. Zusätzlich soll die Fähigkeit zu methodisch-wissenschaftlichem

Mehr

47 Bachelorstudiengang WirtschaftsNetze (ebusiness)

47 Bachelorstudiengang WirtschaftsNetze (ebusiness) 47 Bachelorstudiengang WirtschaftsNetze () (1) Im Studiengang WirtschaftsNetze umfasst das Grundstudium zwei, das Hauptstudium fünf. (2) Der Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluss erforderlichen

Mehr

Zulassungsordnung für den Masterstudiengang Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre

Zulassungsordnung für den Masterstudiengang Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre Zulassungsordnung für den Masterstudiengang Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre Vom 13. Mai 2013 Aufgrund von 29 Abs. 2 Satz 5 und 6 des Landeshochschulgesetzes vom 01.01.2005 (GBl. 2005, S.

Mehr

PRESSEMAPPE Jänner 2015

PRESSEMAPPE Jänner 2015 PRESSEMAPPE Jänner 2015 Themen Zentrum für Fernstudien Breite Vielfalt an Studierenden Studiensystem und Kosten Kurzprofile FernUniversität Hagen, JKU, Zentrum für Fernstudien Österreich Pressekontakt

Mehr

UAS Landshut. Internationalisierung an der HaW Landshut. Ziele: Strukturvoraussetzung: Umsetzungsvarianten: Vernetzung von Wissenschaft und Forschung

UAS Landshut. Internationalisierung an der HaW Landshut. Ziele: Strukturvoraussetzung: Umsetzungsvarianten: Vernetzung von Wissenschaft und Forschung Ziele: Qualifizierung von Studierenden für den internationalen Einsatz Ausbildung von Fachkräften für einheimische Unternehmen und Institutionen Vernetzung von Wissenschaft und Forschung Strukturvoraussetzung:

Mehr

Masterstudiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau. Masterinformationsveranstaltung der Fakultät WW 10.

Masterstudiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau. Masterinformationsveranstaltung der Fakultät WW 10. Masterstudiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau Masterinformationsveranstaltung der Fakultät WW 10. Juli 2013 16.07.2013 Folie 1 www.tu-ilmenau.de Referent Bildung Ansprechpartner

Mehr

Satzung für das hochschuleigene Auswahlverfahren in den Masterstudiengängen der Hochschule der Medien Stuttgart. Vom 27. März 2015

Satzung für das hochschuleigene Auswahlverfahren in den Masterstudiengängen der Hochschule der Medien Stuttgart. Vom 27. März 2015 Satzung für das hochschuleigene Auswahlverfahren in den Masterstudiengängen der Hochschule der Medien Stuttgart Vom 27. März 2015 Aufgrund von 59 Abs. 1 S. 2 des Landeshochschulgesetzes in der Fassung

Mehr

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart Wirtschaftsinformatik Besuchen Sie uns im Internet www.dhbw-stuttgart.de/winf PRAXISINTEGRIEREND DER STUDIENGANG Die Konzeption moderner betrieblicher IT-Systeme,

Mehr

Informationen zum WI-Studium

Informationen zum WI-Studium Informationen zum WI-Studium Welche Studienangebote existieren? Wie ist das Studium aufgebaut? Welche Prüfungsformen gibt es? Was müssen Sie im 1Semester leisten? Wer trägt das Studium? Welche Studienangebote

Mehr

M.A. Business and Organisation. Duales Studium Vollzeitstudium Fernstudium

M.A. Business and Organisation. Duales Studium Vollzeitstudium Fernstudium M.A. Business and Organisation Duales Studium Vollzeitstudium Fernstudium Über die HWTK Die Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur (HWTK) ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Sitz

Mehr

International Business and Social Sciences, B.A. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie

International Business and Social Sciences, B.A. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie International Business and Social Sciences, B.A. in englischer Sprache Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie International Business and Social Sciences, B.A. Studieninformationen in Kürze Studienort:

Mehr

Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik (ab Jahrgang 2007)

Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik (ab Jahrgang 2007) Amtliche Mitteilung Nr. 6/2008 25. Juni 2008 Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik (ab Jahrgang 2007) Auf der Grundlage von 9 Abs. 2, 13 Abs. 2 und 74 Abs. 1 Nr.

Mehr

Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang Seite 1 Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1 Allgemeine Vorbemerkungen (1) Diese

Mehr

(1) Die Zulassung zu dem oben genannten Masterstudiengang setzt eine fachliche Eignung für den Studiengang voraus. Fachlich geeignet ist, wer:

(1) Die Zulassung zu dem oben genannten Masterstudiengang setzt eine fachliche Eignung für den Studiengang voraus. Fachlich geeignet ist, wer: Zulassungsordnung der Universität Stuttgart für den Joint-Masterstudiengang Maschinenbau / Mechanical Engineering gemeinsam mit dem Georgia Institute of Technology Vom 11. Juni 2014 Aufgrund von 29 Abs.

Mehr

FFH Gesellschaft zur Erhaltung und Durchführung von Fachhochschulstudiengängen mbh. Jahresbericht 2015. Berichtszeitraum 2013/14

FFH Gesellschaft zur Erhaltung und Durchführung von Fachhochschulstudiengängen mbh. Jahresbericht 2015. Berichtszeitraum 2013/14 FFH Gesellschaft zur Erhaltung und Durchführung von Fachhochschulstudiengängen mbh Jahresbericht 2015 gemäß FH-JBVO Berichtszeitraum 2013/14 Wien, Mai 2015 Inhalt (1) Aktuelle Entwicklungen... 3 1. Entwicklungskonzept...

Mehr

Konzept des Stipendiums der Partnerschaft. Stipendienprogramm der Provinz Zhejiang mit dem Land Schleswig-Holstein

Konzept des Stipendiums der Partnerschaft. Stipendienprogramm der Provinz Zhejiang mit dem Land Schleswig-Holstein Konzept des Stipendiums der Partnerschaft Stipendienprogramm der Provinz Zhejiang mit dem Land Schleswig-Holstein - Ausschreibung von 5 Stipendien für das Studienjahr 2014/2015 - Das Stipendium der Partnerschaft

Mehr

Bachelor International Business Administration Exchange. Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Bachelor International Business Administration Exchange. Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Bachelor International Business Administration Exchange International Business Administration

Mehr

Wirtschaft in Bayreuth! Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre (M. Sc.)

Wirtschaft in Bayreuth! Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre (M. Sc.) Wirtschaft in Bayreuth! Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre (M. Sc.) Prof. Dr. Klaus Schäfer, Moderator des Studiengangs, Studiendekan Wirtschaft 07.04.2014 2 1. Allgemeine Informationen 2. Ziel

Mehr

Organisatorisches zum Auslandssemester

Organisatorisches zum Auslandssemester Organisatorisches zum Auslandssemester Formalitäten rechtzeitig erledigen Im Studiengang Elektrotechnik/Automatisierungstechnik International wird das 5. Semester als Studiensemester an einer ausländischen

Mehr

Internet: www.hamburger-fh.de, Facebook: www.facebook.com/hfhhamburgerfernhochschule

Internet: www.hamburger-fh.de, Facebook: www.facebook.com/hfhhamburgerfernhochschule Fakten HFH Hamburger Fern-Hochschule Mit über 10.000 Studierenden ist die HFH Hamburger Fern-Hochschule eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands. Sie verfolgt das bildungspolitische Ziel, Berufstätigen

Mehr

Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Master-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Master-Studiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor Internationale Betriebswirtschaft 1 Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Master-Studiengänge an der

Mehr

SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft

SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Autor: Prof. Dr. Ulrich Franke Rektor Dr. Andreas Kirst Dekan BWL Datum: 28.09.2011 Die SRH - Stiftung... Der Mensch steht im Vordergrund. SRH* das sind Dienstleistungen:

Mehr

Studienordnung für den Master-Studiengang Informatik an der Technischen Universität Berlin Vom 17. März 2004

Studienordnung für den Master-Studiengang Informatik an der Technischen Universität Berlin Vom 17. März 2004 Studienordnung für den Master-Studiengang Informatik an der Technischen Universität Berlin Vom 17. März 2004 Der Fakultätsrat der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik der Technischen Universität Berlin

Mehr

Berufsbegleitend studieren. Versicherungsmanagement. Master of Business Administration

Berufsbegleitend studieren. Versicherungsmanagement. Master of Business Administration Berufsbegleitend studieren Versicherungsmanagement Master of Business Administration Auf einen Blick Studiengang: Abschluss: Studienart: Regelstudienzeit: ECTS-Punkte: Akkreditierung: Versicherungsmanagement

Mehr

Don t follow... Fellow!

Don t follow... Fellow! Finanziert Berufsintegriert International Don t follow... Fellow! Das Fellowshipmodell der Steinbeis University Berlin Masterstudium und Berufseinstieg! fellowshipmodell Wie funktioniert das Erfolgsprinzip

Mehr

44 Bachelorstudiengang OnlineMedien

44 Bachelorstudiengang OnlineMedien 44 Bachelorstudiengang OnlineMedien (1) Der Gesamtumfang der für den Abschluss des Studiums erforderlichen Lehrveranstaltungen im Pflicht- und Wahlpflichtbereich beträgt 210 /ECTS-Credits, dies entspricht

Mehr

OnlineMedien. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert

OnlineMedien. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert OnlineMedien Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sie zählt auch nach Einschätzung

Mehr

Economics and Finance, M.Sc. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie

Economics and Finance, M.Sc. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie Economics and Finance, M.Sc. in englischer Sprache Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie Economics and Finance, M.Sc. Studieninformationen in Kürze Studienort: Kleve Start des Studienganges:

Mehr

Bachelor Kooperativer Studiengang Betriebswirtschaft

Bachelor Kooperativer Studiengang Betriebswirtschaft Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Berlin School of Economics and Law Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Bachelor Kooperativer Studiengang Betriebswirtschaft in Kooperation mit Akkreditiert

Mehr

NEU: Berufsbegleitender Bachelor Betriebswirtschaft an der Hochschule Kempten Prof. Dr. Uwe Stratmann

NEU: Berufsbegleitender Bachelor Betriebswirtschaft an der Hochschule Kempten Prof. Dr. Uwe Stratmann NEU: Berufsbegleitender Bachelor Betriebswirtschaft an der Hochschule Kempten Prof. Dr. Uwe Stratmann HS Kempten Prof. Dr. Uwe Stratmann Wie kann ich Beruf, Studium & Privatleben effektiv vereinbaren?

Mehr

Bestimmungen für den Studiengang Informatik Abschluss: Master of Science

Bestimmungen für den Studiengang Informatik Abschluss: Master of Science Bestimmungen für den Studiengang Informatik Abschluss: Master of Science Version 5 vom 08.04.2014 Teil B: Besondere Bestimmungen 40-INFM Aufbau des Studiengangs 41-INFM Lehrveranstaltungen, Studien- und

Mehr

STUDIEN-INFO. European Master in Project Management Euro MPM Master of Arts. Fachbereich Wirtschaft Standort Emil-Figge-Str. 44

STUDIEN-INFO. European Master in Project Management Euro MPM Master of Arts. Fachbereich Wirtschaft Standort Emil-Figge-Str. 44 STUDIEN-INFO European Master in Project Management Euro MPM Master of Arts Fachbereich Wirtschaft Standort Emil-Figge-Str. 44 Studienberatung studienberatung@fh-dortmund.de www.fh-dortmund.de European

Mehr

Der Studiengang BWL-International Business. www.dhbw-heidenheim.de

Der Studiengang BWL-International Business. www.dhbw-heidenheim.de Der Studiengang BWL-International Business www.dhbw-heidenheim.de Das reguläre Studium: 2 Das duale Studium an der DHBW: 6 x 12 Wochen wissenschaftliches Studium 6 x 12 Wochen berufspraktische Ausbildung

Mehr

Business Administration Betriebswirtschaftslehre. Bachelor. Akkreditiert durch

Business Administration Betriebswirtschaftslehre. Bachelor. Akkreditiert durch Business Administration Betriebswirtschaftslehre Bachelor Akkreditiert durch Business Administration Betriebswirtschaftslehre Fachhochschule für Wirtschaft Berlin Wer Interesse an Betriebswirtschaft hat

Mehr

Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes Anlage Master Biomedizinische Technik zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung 1 Anlage zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule für Technik

Mehr