Sprintstudium Informatik in Göttingen. Dr. Kerstin Strecker, Hainberg Gymnasium Göttingen Ylva Brandt, Gymnasium Langenhagen

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1 Sprintstudium Informatik in Göttingen Dr. Kerstin Strecker, Hainberg Gymnasium Göttingen Ylva Brandt, Gymnasium Langenhagen

2 Gliederung Zugangsvoraussetzungen Ziele Organisation Inhalte Zeitaufwand Erfahrungen aus dem letzten Durchgang Ansprechpartner Auswahlkriterien

3 Zugangsvoraussetzungen Lehrkraft für das Lehramt an Gymnasien Tätigkeit als Lehrer/in im Beamten- oder Angestelltenverhältnis in Niedersachsen an einem Gymnasium oder einer anderen Schulform mit gymnasialer Oberstufe erstes Staatsexamen in Mathematik und/oder einer Naturwissenschaft (Anrechnung von 18 Mathematik-Credits) Maximale Teilnehmerzahl:

4 Erwerb der Zertifikate NLQ-Zertifikat: Unterrichtserlaubnis für Sek I und Sek II einschließlich Abnahme der Abiturprüfung in Informatik Teilnahme an den Präsenztagen erfolgreiches Bestehen der 10 Modulprüfungen (Klausur, Hausarbeit, Projekt,...) Uni-Zertifikat: transcript of records: Jede Prüfung wird von Dozenten der Universität gegengezeichnet. Anschließend kann nach Immatrikulation der Master of Education im Drittfach Informatik der Uni Göttingen erworben werden

5 Ziel: Qualitätssicherung durch die Universität Studium baut auf den Bachelor- /Mastermodulen des entsprechenden Studiengangs der Universität auf Prüfungen werden gegengezeichnet und abgesprochen Kooperationsvertrag 5

6 Ziel: Praxisorientierte Ausbildung Durchführung der Weiterbildung durch InformatiklehrerInnen statt Universitätsdozenten die schulrelevanten Teile der Vorlesungen werden stärker gewichtet rein fachwissenschaftliche Inhalte werden nur exemplarisch betrachtet und dienen als Hintergrundwissen jedes Themengebiet wird um Beispiele von Unterrichtsequenzen und Unterrichtsstunden, sowie um Ideen didaktischer und methodischer Unterrichtsansätze erweitert 6

7 Einschätzung der TeilnehmerInnen Durch den Sprintstudiengang wurde ich ausreichend auf die Erteilung von Informatikunterricht vorbereitet für die Sek I für die Sek II stimme zu stimme eher zu stimme eher nicht zu stimme nicht zu

8 Organisation Modulprüfungen Präsenzveranstaltungen Selbststudium BA/MA Informatik + X Schulinformatik

9 Präsenzveranstaltungen 3 Tage pro Modul Unterkunft und Verpflegung werden vom NLQ gestellt Räumlichkeiten werden von der Uni Göttingen zur Verfügung gestellt Einführung in das jeweilige Thema Übungen am eigenen Laptop Modulprüfungen (Klausur, Hausarbeit, Unterrichtsentwurf)

10 Präsenzveranstaltungen Vorbereitung Software installieren Material auf Wunsch ausdrucken Literatur besorgen ggf. Einführungstext lesen Ablauf 1. Vormittag ggf. Klausur Vorträge und Übungen im Wechsel 1 Stunde Mittagspause: gemeinsames Essen in der Mensa Erprobung von Unterrichtsmaterial Nachbereitung Vertiefung mithilfe der Literatur und Materialien Bearbeitung der Übungsaufgaben Vorbereitung der Klausur / Anfertigen der Hausarbeit

11 Selbststudium Studium Unterstützungssystem Material aus den Präsenztagen Diskussionsforum zum Austausch mit Kursteilnehmern Literatur Musterlösung zu den Aufgaben Aufgaben Fragen per Mail an die Referenten

12 Inhalte Modul 1: Algorithmik Einstieg in Scratch/BYOB/snap Einstieg in Java elementare Datentypen und Kontrollstrukturen Modul 2: Modellierung Abstrakte Datentypen Strukturierte Datentypen OO-Konzept Modellierung mit UML Modul 3: Anfangsunterricht Sek. 1 Didaktik der Algorithmik Methoden und Werkzeuge im Informatikunterricht Physical Computing findet Verwendung in: SEK I und SEKII SEK II 12

13 Inhalte Modul 4: Technische Informatik Digitale Elektronik Schaltnetze Schaltwerke Modellrechner Modul 5: Formale Sprachen Reguläre / kontextfreie Sprachen Endliche Automaten / Kellerautomaten Grammatiken Chomsky- Hierarchie Compilerbau Modul 6: Datenbanken und Datenschutz SQL ER-Modell Normalformen Informatik & Gesellschaft (Datenschutzgesetzte, Urheberrecht, ) findet Verwendung in: SEK I und SEKII SEK II 13

14 Inhalte Aufbau von Netzwerken Datenaustausch in Netzwerken Modul 7: Netze und Graphen Programmverifikation Protokollschichten Graphentheorie Algorithmus von Dijkstra Codierung allgemein Modul 8: Kryptografie und Codierung sym. / asym. Verschlüsselung Kompression Fehlererkennende und Fehlerkorrigierende Codes Turingmaschinen Berechenbarkeit / Entscheidbarkeit Modul 9: Theoretische Informatik Komplexitätsuntersuchungen / NP/P-Problematik Nebenläufigkeit Modul 10: Didaktik der Informatik Informatik im Kontext Werkzeuge und Methoden der Informatik Unterrichtserfahrungen der TeilnehmerInnen findet Verwendung in: SEK I und SEKII SEK II 14

15 Zeitaufwand ca. 2,5 Jahre = 2160 Stunden = 72 Credit-Punkte ca. 12 Wochen pro Modul = 18 Stunden pro Woche ca Stunden pro Modul Präsenzzeit Erarbeitung mittels Literatur Bearbeitung der Übungsaufgaben Vorbereitung der Prüfung Unterrichtsentwürfe / Hausarbeiten

16 Zeitaufwand Belastung Entlastung Es muss mit einer Zusatzbelastung gerechnet werden, die individuell verteilt werden kann und von den Vorerfahrungen abhängt

17 Zeitaufwand - Erfahrungswerte Wie hoch war die Arbeitsbelastung im Vergleich zu 6 Unterrichtsstunden? In der ersten Hälfte In der zweiten Hälfte viel höher etwas höher etwa gleichwertig etwas niedriger viel niedriger

18 Einschätzung der Module Am anspruchsvollsten war für mich das Modul Am arbeitsintensivsten war für mich das Modul

19 Erfahrungen Erster Durchgang endet im Frühjahr von 23 TeilnehmerInnen haben bisher alle Modulprüfungen erfolgreich bestanden. Zitat eines Dozenten nach Durchsicht der korrigierten Sprintstudiumsklausur: [] und die sehen alle deutlich besser aus, als das was so bei uns üblicherweise abgeliefert wird [] Fast alle TeilnehmerInnen unterrichten bereits erfolgreich Informatikkurse 19

20 Unterrichtserfahrungen der TeilnehmerInnen Ich erteile bereits Informatikunterricht seit 2009 seit 2010 seit 2011 seit 2012 seit im AG Bereich in der Sek I in der Sek II

21 Termine Bewerbungsschluss : Modul1: Februar

22 Ansprechpartner Bewerbung: Frau Gudrun Köppen-Castrop Tel.: 0511/ Durchführung/Inhalt: Dr. Kerstin Strecker: Ylva Brandt:

23 Auswahlkriterien 1. Zugehörigkeit zu der in der Ausschreibung angegebenen Zielgruppe 2. Termingerechte und ordnungsgemäße Anmeldung 3. Besondere Gründe (besonderer schulischer Bedarf, spezifische Unterrichtsversorgung im Fach Informatik und in den affinen Fächern an der beschäftigten Schule) 4. Schwerbehinderte Lehrkräfte 5. Gründe nach dem Niedersächsischen Gleichstellungsgesetz 6. angemessene regionale Berücksichtigung der Schulen und Schulformen 7. Losverfahren

24 Mitwirkende Niedersächsisches Kultusministerium Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)

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