MOBILE SECURITY IN DEUTSCHLAND 2015

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1 Fallstudie: Axway IDC Multi-Client-Projekt MOBILE SECURITY IN DEUTSCHLAND 2015 Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Produktivität und Sicherheit

2 AXWAY Fallstudie: CETREL, a SIX Company Informationen zum Kunden SIX ist ein europäischer Zahlungsdienstleister, der umfassende Lösungen für bargeldlose Zahlungstransaktionen anbietet. SIX Payment Services übernimmt dabei die Verarbeitung von Zahlungen für Kartenherausgeber und sorgt für die Akzeptanz von Karten bei Händlern. Im Rahmen einer wichtigen Initiative arbeitet die CETREL-Niederlassung von SIX Payment Services mit der SIX-Hauptniederlassung gemeinsam an der Entwicklung von mobilen Peer-to-Peer (P2P) Zahlungslösungen (M-Payment). Das Unternehmen betreibt die Finanzmarktinfrastruktur der Schweiz und bietet weltweit umfangreiche Dienstleistungen in Gebieten wie Wertpapierhandel, Abrechnung und Abwicklung sowie Finanzinformationen und Zahlungstransaktionen an. SIX gehört den eigenen Benutzern (momentan 140 Banken verschiedener Größen und Ausrichtungen) und generierte nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2014 mit Mitarbeitern und einer Marktpräsenz in 24 Ländern operative Erträge von 1,8 Milliarden Schweizer Franken sowie einen konzernweiten Reinerlös von 247,2 Millionen Schweizer Franken. Anforderungen des Kunden Als Kompetenzzentrum für die Ausgabe von Kreditkarten stellt die CETREL- Niederlassung von SIX Payment Services Banken, Kreditinstituten und Service Providern im Bankensektor Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus einer Karte bereit, inklusive Fertigung und Personalisierung, Modifikation, Sperre, Verarbeitung von Transaktionen, Aufladen von Guthabenkarten usw. Außerdem arbeitet SIX beim Versand von SMS-Nachrichten an Kartenbesitzer mit Telekommunikationsunternehmen zusammen. In der Vergangenheit schickten Banken eine tägliche Datei mit Kartentransaktionen zur Verarbeitung im Batch Modus ein System, das nicht sonderlich flexibel war. Um das System zu modernisieren, evaluierte die CETREL-Niederlassung von SIX verfügbare Technologien, entschied sich für eine Implementierung von API-Webservices und entwickelte eine eigene Lösung. Nach einigen Jahren wurde jedoch deutlich, dass die Kosten für die Verwaltung der Plattformsicherheit zu hoch waren. Die Lösung musste kontinuierlich überarbeitet werden, um neuartige Bedrohungen abwehren und neue digitale Technologien, die von Finanzdienstleistern genutzt werden, integrieren zu können.

3 Darstellung der Lösung Die CETREL-Niederlassung von SIX Payment Services veranlasste eine Ausschreibung für eine integrierte Web-API- Sicherheitslösung. Von fünf Anbietern kamen drei in die engere Wahl; Axway ging am Ende als Sieger der Ausschreibung hervor. In der neuen Architektur wurden alle API-Webservice-Aufrufe und Sicherheitsfunktionen inkl. Verschlüsselung auf das Axway API Gateway übertragen, sodass sich CETREL heute wieder auf seine geschäftlichen Kernaufgaben konzentrieren kann. Jede Transaktion beinhaltet den Aufruf eines API-Webservice, der vom Axway API Gateway verarbeitet wird und bis zu 200 verschiedene Sicherheitsprüfungen umfasst (z. B. Verschlüsselung, Entschlüsselung, Signatur von Nachrichten, Verifizierung von Signaturen usw.). Mithilfe von Smartphone-Apps ermöglicht die Lösung Zahlungen zwischen Personen. In der aktuellen Implementierung laden Benutzer die P2P-App der Bank herunter, überweisen Geld von ihrem Bankkonto in eine Art gespeichertes Guthaben der App und verwenden dieses Geld anschließend, um andere Personen zu bezahlen. Im Hinblick auf Transaktionsvolumen, Vielfalt der Finanzierungs- und Zahlungsoptionen sowie der geografischen Reichweite soll die Lösung schnell aufwärts skaliert werden. Bei den von SIX eingeführten P2P-Services für mobile Zahlungen werden Interaktionen zwischen Schweizer Banken und SIX-Systemen von API-Webservices verarbeitet. Axway API Gateway ist eine Schlüsselkomponente der P2P-Lösung von SIX und übernimmt den gesamten Zahlungsverkehr. Projekt Highlights Das Projekt wurde planmäßig im September 2014 begonnen und pünktlich im November fertiggestellt. Die Lösung von Axway unterstützt momentan nach eigenen Angaben 3 Millionen Karten sowie API-Webservice-Aufrufe am Tag; in Spitzenzeiten sind es bis zu 40 Aufrufe in der Sekunde. Zu den Vorteilen gehören die kurze Implementierungszeit, ein vereinfachtes Onboarding neuer Kunden, eine 24x7-Verfügbarkeit und eine hohe Leistung. Zitate des Kunden zum Projekt Die Axway-Plattform war mit einer Reihe von Modulen ausgestattet, die wir anpassen konnten, um Schutz vor sämtlichen Arten von Angriffen zu gewährleisten. Das war deutlich einfacher als die Entwicklung eines eigenen Systems. Dank der Axway-Lösung kann ein Angestellter in Teilzeit heute die Aufgaben von fünf oder sechs Mitarbeitern erledigen. Das heißt, wir können die Fähigkeiten unserer Technikexperten besser nutzen. Der Schutz von API-Webservices gehört nicht zu unserem Kerngeschäft. Wir haben uns auf Zahlungskarten spezialisiert. Darum mussten wir unsere Verantwortung für Sicherheit Experten übertragen. Die Lösung wurde umfassend optimiert und ist extrem stabil. Von: Xavier Stenuit, Application Engineer bei CETREL

4 INTERVIEW MIT MARKUS MAYER, AXWAY Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der Studie Mobile Security in Deutschland 2015 sprach IDC mit Markus Mayer, Director Presales bei Axway. IDC: Die Verwendung von mobilen Geräten, Apps und Inhalten ist in Unternehmen in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. In erster Linie, damit Mitarbeiter produktiver arbeiten und Prozesse verbessert werden. Gleichzeitig ist jedoch auch die Absicherung der mobilen Technologie in den Fokus gerückt. Was zeichnet aus Ihrer Sicht eine gute Balance zwischen Produktivität und Sicherheit aus? Markus Mayers: Effektive mobile Anwendungen verlassen sich auf den Zugang zu Daten und Backend-Services, aber diese Plattformen sind oft nicht für den mobilen Zugriff optimiert oder mobil zugänglich. Der Fokus bzgl. Mobilität hat sich stark von Geräten zu Anwendungen verschoben und Aktivierungen von Enterprise Apps erhöhen sich regelmäßig. Doch der mobile Zugriff auf sensible Daten wird durch Sicherheitsanforderungen eingeschränkt. Außerdem haben verschiedene Unternehmensdaten unterschiedliche Risiko- Einstufungen. Ein patentiertes Fertigungsverfahren hat eine hohe, die Anfahrtsskizze eine niedrige Sicherheitsstufe. Eine ausgewogene Balance besteht dann, wenn zum einen die ergriffenen Maßnahmen ein mobiles Arbeiten sinnvoll ermöglichen, also die notwendige Infrastruktur für die Hardware und Apps geschaffen wird. Zum anderen müssen die Daten und die Infrastruktur entsprechend ihrer jeweiligen Risiko-Klassifizierung geschützt sein, damit nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. IDC: Welche sind typische Herausforderungen, denen Unternehmen bei der Verbesserung der Mobile Security gegenüberstehen? Mayers: Viele Unternehmen, die den Schritt in die mobile Welt wagen, geben Sicherheitsüberlegungen nicht den richtigen Stellenwert. Business- Anforderungen verlangen eine schnelle Produkteinführung und damit ein schnelles Ergebnis in der IT. Security Policies werden beiseitegeschoben. Indem Daten und Anwendungen mobil und damit auch über Webdienste bereitgestellt werden, besteht bei schlecht implementierter Sicherheit die Gefahr, dass das Unternehmen Angriffen ausgesetzt wird und Schaden MARKUS MAYER erleidet. Web-Schnittstellen (APIs) sind inzwischen die Hauptangriffsziele unbefugter Eindringlinge. IDC: Welche Vorgehensweise empfehlen Sie, um die mobile Welt im Unternehmen bestmöglich abzusichern - ohne dabei die Produktivität der Mitarbeiter aus den Augen zu verlieren? Mayers: Unternehmen müssen Sicherheit narrensicher oder zumindest einfach implementierbar machen. Am wichtigsten ist, Sicherheit als Schlüsseldesign aufzuwerten und nicht als nachträgliche Idee zu behandeln. Andererseits sind App-Entwickler mit dem Thema Sicherheit oft nicht vertraut. Deshalb muss die IT Lösungen und Best Practices bereitstellen, die das Unternehmen schützen aber gleichzeitig Innovationen ermöglichen. Der beste Weg für mobile Sicherheit ist es, Zugangskontrollen, Datenrichtlinien und Bedrohungsschutz um eine robuste API Sicherheitsschicht zu bauen. Die IT muss deshalb Programmierschnittstellen- (API-) Management als Kernbestandteil der Unternehmensarchitektur für alle Integrationsanforderungen ansehen und gezielt eine Abstraktions- und Sicherheitsschicht anbieten, die mobile Anwendungen unterstützt. Dies bietet eine Standardmethode für den sicheren Zugriff auf alle Daten und Anwendungen sowie klare Visibilität und Governance aller zwischen Partnern, mobilen und Cloud-Anwendungen fließenden Daten.

5 Copyright Hinweis Die externe Veröffentlichung von IDC Information und Daten dies umfasst alle IDC Daten und Aussagen, die für Werbezwecke, Presseerklärungen oder anderweitige Publikation verwendet werden, setzt eine schriftliche Genehmigung des zuständigen IDC Vice Presidents oder des jeweiligen Country-Managers bzw. Geschäftsführers voraus. Ein Entwurf des zu veröffentlichenden Textes muss der Anfrage beigelegt werden. IDC behält sich das Recht vor, eine externe Veröffentlichung der Daten abzulehnen. Für weitere Informationen bezüglich dieser Veröffentlichung kontaktieren Sie bitte: Katja Schmalen, Marketing Director, oder Urheberrecht: IDC, Die Vervielfältigung dieses Dokuments ist ohne schriftliche Erlaubnis strengstens untersagt.

6 IDC Central Europe GmbH Hanauer Landstr. 182 D Frankfurt Germany T: F: E:

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