Arbeitsrecht und Z e i t s c h r i f t f ü r M i t a r b e i t e r v e r t r e t u n g e n

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1 Arbitsrcht und Z i t s c h r i f t f ü r M i t a r b i t r v r t r t u n g n Kirch Kirch Arbitsrcht und aus dm Inhalt Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Wolf im Schafsplz Wi di Arbitgbr di Mitarbitrvrtrtungn aktiv wrdn lassn Schildkrötn rzihn Lsranfragn ISSN

2 Fortbildungn für Mitarbitrvrtrtrinnn und Mitarbitrvrtrtr 2014 Fortbildungn MVG-Einführung in Bad Bvnsn Sücht im Btrib in Aufgab dr MAV in Bad Bvnsn AVR-K-Einführung in Spring MVG-Einführung in Spring Vrhandlungsführung in Spring Tilzitarbit und bfristt Bschäftigungn in Goslar Mobbing/Bossing in Goslar MVG-Einführung in Eisnach MVG für Fortgschrittn in Eisnach Datnschutz in Aufgab dr MAV in Walsrod MAV-Sitzungn und Bsprchungn litn in Walsrod Tagsvranstaltungn: Dr Wg zum kirchlichn Gricht in Brmn Abo Dirktbstllung P r F a x : Kostn Wochnsminar: 945, Euro inkl. Untrkunft und Übrnachtung Tagsvranstaltungn: 130, Euro Diakonisch ArbitnhmrInnn Initiativ.V. Anmldungn und witr Informationn: Diakonisch ArbitnhmrInnn Initiativ.V. (dia.v.) Voglsang Hannovr Tl Fax Abopris für 4 Ausgabn Wir ordrn hirmit Abo/s von Arbitsrcht und Kirch ab dr nächstn Ausgab odr rückwirknd ab Jahrsbginn AuK ist in rfordrlichs Sachmittl, das auf Bschluss dr MAV von dr Dinststll zur Vrfügung gstllt wird. Di MAV bschlißt und übrgibt di ausgfüllt Bstllung dm Arbitgbr mit dr Bitt um Knntnisnahm und Witrlitung an dn KllnrVrlag in Brmn. Das Dankschön 60, Euro pro Jahr inkl. monatlichm AuK-Schnlldinst: Rchtsprchung Lifrung fri Haus. Bi Einzlbstllung 15 Euro pro Exmplar. Das Abo vrlängrt sich jwils um in Jahr, sofrn nicht spätstns 4 Wochn vor dm Jahrs nd schriftlich gkündigt wurd. Bi jdm nun Abonnntn bdankt sich dr Vrlag mit inm Gschnk. Absndr: Datum/MAV-Untrschrift: Bitt auch in Druckbuchstabn Zur Knntnis gnommn: Arbitgbr: An dn KllnrVrlag St.-Pauli-Dich Brmn Hnning Lühr: Managmnt by satirisch Cartoons

3 I m p r s s u m Arbitsrcht und Kirch Zitschrift für Mitarbitrvrtrtungn Rdaktion: Brnhard Baumann- Czichon (vrantwortlich) Judith Ruthk-Mos (Rdaktionsassistnz) Hnrik Buss Michal Dmbski Dr. Hrbrt Dppisch Mira Gathmann Prof. Dr. Ulrich Hammr Michal Hinrich Klaus Kllnr KK Anntt Klausing Barbara Kopp Brno Schuckart-Witsch Erich Sczpanski Nora Wölfl Rdaktionsanschrift: Am Hulsbrg Brmn Tlfon: Tlfax: Vrlagsanschrift und Anzignvrwaltung: KllnrVrlag, St.-Pauli-Dich Brmn Tlfon: Tlfax: kllnrvrlag.d Hrstllung: Manul Dotzaur Grafisch Gstaltung: Dsignbüro Möhlnkamp, Brmn Marlis Schuldt, Jörg Möhlnkamp Bzugspris: Einzlhft Euro 15, Abonnmnt: pro Jahr Euro 60, inkl. AuK- Schnlldinst: SR-MAV Kündigungsmöglichkit: 4 Wochn vor Jahrsnd. Nachdruck nur mit Erlaubnis ds Vrlags. Di Vrwndung für Zwck inzlnr Mitarbitrvrtrtungn odr drn Zusammnschlüss (z. B. für Schulungn) ist bi Qullnangab gstattt. Bitt Blgxmplar an dn Vrlag sndn. Für unvrlangt ingsandt Manuskript kann kin Gwähr übrnommn wrdn. Editorial Lib Lsrin, libr Lsr, di Vrhandlungn übr dn Tarifvrtrag Diakoni in Nidrsachsn sind so wit abgschlossn, dass dr Trmin für di Untrzichnung im Sptmbr 2014 schon bkannt ggbn wurd. Und in Nidrsachsn dnkt nbn dr Diakoni auch di Caritas übr Tarifvrträg nach. Das jdnfalls hat drn Justitiar Wrnr Ngwr vrkündt allrdings mit dr Einschränkung, dass dis nur mit Billigung durch di Bischöf möglich si. Immrhin. Damit schint s möglich, dass in Entwicklung korrigirt wird, di vor 20 Jahrn mit dr Einführung dr Pflgvrsichrung bschrittn wurd. Dr damit inglitt Wchsl von dr Slbstkostnrstattung hin zur Finanzirung übr Entglt hat di bis dahin hrrschnd Wttbwrbsordnung mit dr Litwährung BAT bsitigt und dm Inhalt Priswttbwrb di Tor göffnt. Nicht nur Exprtn, sondrn vor allm di btriblichn Praktikr und di Gwrkschaftn warntn vor dn Folgn disr Entwicklung. 20 Jahr hat s gdaurt, bis di kirchlichn Dogmatikr in dr Wirklichkit angkommn sind. Immrhin, könnt man sagn, dnn was sind 20 Jahr für in auf Ewigkit ausgrichtt Institution wi di Kirch. Ja, Lsranfragn immrhin. Abr für manch Einrichtung kommt dis Entwicklung zu spät. Villicht lrnn di Dogmatikr bi disr Glgnhit auch, dass nicht alls falsch odr ds Tufls ist, was Arbitnhmr, Mitarbitrvrtrtungn und Gwrkschaftn sagn und fordrn. Das wär wirklich in gutr Anfang. Mit dn bstn Grüßn, Ihr Brnhard Baumann-Czichon Disr Ausgab lign Mittilungn folgndr Institutionn bi. - vr.di Bundsvorstand, Brlin - vr.di Nord, Kil - Arbit und Lbn, Hrford. Wir bittn um Bachtung C h f r d a k t u r Brnhard Baumann-Czichon Aus tchnischn Gründn hat sich di Auslifrung disr Ausgab um wnig Wochn vrzögrt. Di Rdaktion bittt um Entschuldigung. A u K Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Wolf im Schafsplz Wi di Arbitgbr di Mitarbitrvrtrtungn aktiv wrdn lassn Schildkrötn rzihn Markt dr Möglichkitn Einr Vranstaltung dr AGMAV Wstfaln im Juni Mustr-Dinstvrinbarung Arbitnhmrfrizügigkit, mittlbar Diskriminirung von Wandrarbitnhmr AVR-J: Kin kirchlich Arbitsrglung, Jahrssondrzahlung, Vorlag Tstat Bschäftigungsanspruch, Nachtdinsttauglichkit Eingruppirung inr Familinpädagogin, Sonstig Bschäftigt im Sinn dr Entgltgrupp S 11, S 12 TVöD Trmin & Sminar Erfordrlich Tilnahm, Schulung für Öffntlichkitsarbit 13. Kasslr Fachtagung Fachbuchratgbr

4 Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung T i m o B a l m b r g r u n d J a n t t H o h l s Jds zwit Kranknhaus macht Vrlust! Di Zit, Novmbr 2013 Jd zwit dutsch Klinik schribt rot Zahln Focus, Novmbr 2013 Bschäftigt lidn untr unzurichndr Finanzirung vr.di, März 2013 Dis und witr Schlagziln zirn sit Jahrn di Übrschriftn dr nationaln Fachprss. Vrfügn di Kranknhäusr tatsächlich übr zu wnig Gld? Und wnn ja, warum? Mit disn und witrn Fragn wolln wir uns im folgndn Artikl bschäftign. Ein klar und infach Antwort gibt s nicht, dafür ist das Systm infach zu komplx. Wir wolln Vrständnis dafür schaffn, wi Kranknhausfinanzirung funktionirt und wo s vor allm auf btriblichr und auch politischr Ebn Ansatzpunkt gibt, di sit Jahrn stignd Arbitsblastung zu rduzirn. Wi finanzirn sich di Kranknhäusr? Sit dr Einführung ds Kranknhausfinanzirungsgstzs (KHG) im Juni 1972 untrlign dutsch Kranknhäusr dr dualn Finanzirung. Dual Finanzirung bdutt, dass di Invstitionn in dn Kranknhäusrn durch di Ländr finanzirt wrdn und di laufndn Btribskostn durch di Kranknkassn (sih Abb. 1). Di Listungsausgabn dr Gstzlichn Kranknvrsichrung (GKV) btrugn 2012 ca. 173 Mrd. Euro. Übr in Drittl davon wurd für Kranknhausbhandlungn ausggbn (ca. 62 Mrd. Euro). Dr Antil dr Kranknhausausgabn an dn Gsamtausgabn ist sit Jahrn konstant, folgt abr nicht dn durch di Klinikn nicht zu binflussndn Tarifstigrungn und Kostnstigrungn im Sachmittlbrich. Ein andr Entwicklung zign di Fördrmittlausgabn dr Ländr für Invstitionn. Im Jahr 1993 lagn di Gsamtausgabn dr Ländr noch bi 3,9 Mrd. Euro, bis 2011 wurd disr Btrag kontinuirlich auf ldiglich 2,7 Mrd. Euro rduzirt. Dis Entwicklung stllt in Hauptproblm dr Untrfinanzirung dr Kranknhäusr dar dazu spätr mhr. Di Einführung ds DRG-Systms 2003/2004 war in Paradigmnwchsl. Di Notwndigkit inr Umstllung auf das DRG- Systm wurd mit dr Fhlsturung ds vorhrign Systms bgründt, in dm bislang di Bhandlungsund Pflgsätz in ihrr Höh unabhängig von Art und Schwr dr Erkrankung für jds blgt Btt im Kranknhaus gzahlt wurdn. Di Folg war, dass für di Kranknhäusr in Anriz bstand, Patintn längr lign zu lassn (z. B. vrzögrt Entlassungn durch Wartn auf inn Altnhimplatz). Dnn j längr in Patint im Kranknhaus lag, dsto mhr Gld bkam das Haus. Durch di DRG wurd nun dr Listungsaspkt ingführt: Wlchr ökonomisch Aufwand vrbirgt sich hintr dm inzlnn Bhandlungsfall? Nur disr Aufwand wird durch das Systm vrgütt. Dr zntral Untrschid zum altn Systm ist, dass di Vrgütung jtzt pro Fall rfolgt und nicht mhr pro Blgungstag. Durch di DRG soll dr Patint möglichst ffizint bhandlt wrdn und nicht zu lang im Kranknhaus blibn. Di nun maßgblichn Kritrin für di Zuordnung ins Bhandlungsfalls zu inr diagnosbzognn Fallgrupp (DRG) sind di Hauptdiagnos, di im Kranknhaus durchgführt Prozdur und dr Schwrgrad (sih Abb. 2). Abb. 1 Vrinfacht Systmatik dr KH-Finanzirung Invstitionskostnfinanzirung Ländr Sturn Sturzahlr Kranknhaus Btribskostnfinanzirung Kranknkassn Kranknhauslistung Vrsichrtr/ Patint Biträg 38 AuK 2014

5 Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Abb. 2 Zusammnstzung inr DRG, z.b. Schlaganfall ohn OP und ohn Komplikationn Zntralr Bstandtil dr Kranknhausfinanzirung ist di Budgtrmittlung. B 70 C Organsystm/Ursach Ausnahmn: A (Sondrfäll), 9 (Fhlr-DRG) Prozdur oprativ-chirurgisch (01 339), invasiv (40 59), konsrvativ (60 99) Schwrgrad A (höchstr Schwrgrad) bis H (nidrigstr Schwrgrad), odr Z (ohn Untrtilung) Das in Dutschland ingstzt DRG-Systm wird jährlich durch das InEK (Institut für das Entgltsystm im Kranknhaus) angpasst. Das InEK kalkulirt aus dn gsammltn Datn auch di sognanntn Rlativgwicht (CM) für jd DRG. Di Rlativgwicht gbn Auskunft übr di Bhandlungsschwr inr DRG. Wlch Erlös rhält jtzt in Kranknhaus für di Abrchnung inr bstimmtn DRG? Hirzu muss in witrr Bgriff rklärt wrdn, dr sognannt Landsbasisfallwrt (LBFW). Dr LBFW wird jährlich von dn Kranknkassn und Bundsländrn pro Bundsland fstglgt und rpräsntirt dn Pris pro CM-Punkt. Multiplizirt man nun dn LBFW mit dm Rlativgwicht, rhält man dn DRG-Erlös. J höhr das Rlativgwicht, dsto höhr sind di Erlös, di in Kranknhaus bkommt (sih auch Abbildung 3). DRG H08B DRG H08A Abb. 3 Rl.Gwicht (CM) Brchnung DRG Erlös (Mulitplikation von Rl. Gwicht mit Landsbasisfallwrt) am Bispil Nordrhin-Wstfaln 0,87 1,75 LBFW ,36 Euro 3.117,36 Euro Erlös DRG 2.718,04 Euro 5.451,19 Euro Hintr jdr DRG ist in mittlr Vrwildaur hintrlgt. Wird dis übr- odr untrschrittn, gibt s Abschläg bzw. Zuschläg. Das bdutt, dass bi Entlassungn untrhalb dr Vrwildaur Abschläg vom Kranknhaus gzahlt wrdn müssn, für Entlassungn obrhalb dr Vrwildaur rhält das Kranknhaus inn Zuschlag auf di DRG. Ob disr Zuschlag di zusätzlichn Kostn dckt, ist inzlfallabhängig. Di Budgtvrhandlung ist in hochkomplxr und komplizirtr Prozss und wird im Folgndn vrinfacht dargstllt, um di Grundsystmatik zu vrsthn. Sind di Landsbasisfallwrt auf Ländrbn vrhandlt, könnn di inzlnn Kranknhäusr mit dn Kranknkassn das Kranknhausbudgt vrhandln und fstlgn. In disn Budgtvrhandlungn wrdn di jährlich gplantn Rlativgwicht vrinbart und mit dm ntsprchndn Landsbasisfallwrt multiplizirt. Summ dr ffktivn Bwrtungsrlationn (CM) x Landsbasisfallwrt = Erlösbudgt ds KH Grundsätzlich bstht für di Kranknhäusr di Möglichkit, für witr Listungn unabhängig vom DRG-Systm sognannt Zusatzntglt (z. B. Dialys, spzill Mdikamnt) mit dn Kranknkassn zu vrinbarn. Wlch Einflussgrößn wirkn auf dn LBFW? Vrinfacht gsagt sind dri zntral Aspkt für di Entwicklung ds LBFW vrantwortlich: Vrändrungswrt, gplant Listungsmng und Anpassung an dn Bundsbasisfallwrt. Basis dr Brchnung ist dr Landsbasisfallwrt aus dm Vorjahr. Disr wird multiplizirt mit dm sognanntn Vrändrungswrt. Ein starkr Zuwachs dr Listungsmng kann inn vrringrtn Effkt auf dn LBFW habn. Mit dr Einführung ds Bundsbasisfallwrts solln stark abwichnd Landsbasisfallwrt an inn Korridor hrangführt wrdn. Es ist in Korridor von +2,5 Proznt bis 1,25 Proznt fstgschribn. Bundsländr, drn Landsbasisfallwrt innrhalb diss Korridors lign, sind nicht btroffn. Zil ist di Hranführung von Landsbasisfallwrtausrißrn bis an di Korridorgrnzn (sih Abbildung 4). Di Einführung wird mit dr Vrinhitlichung dr Einnahmsit dr Kranknkassn durch dn Gsundhitsfonds bgründt. Abb. 4 Bispilbrchnung ds LBFW 2013 für Schlswig-Holstin Landsbasisfallwrt Schlswig-Holstin ,06 Euro Vrändrungswrt 2 % 58,84 Euro Brücksichtigung Listungsntwicklung ,00 Euro Obrgrnz nach 10 Abs. 4 HEntgG 2.994,90 Euro Bundsbasisfallwrt 3.068,37 Euro Untrgrnz Korridor 3.030,02 Euro Untrschritung Korridor 35,96 Euro Konvrgnzschritt 4. Stuf (50 %) Landsbasisfallwrt ,98 Euro 2.994,90 Euro D i A u t o r i n Jantt Hohls Dipl. Sozial-Ökonomin, Kranknhaus-Controllrin und Sniornbratrin am Institut für btribswirtschaftlich und arbitsorintirt Bratung GmbH D r A u t o r Timo Balmbrgr Dipl. Kaufmann, Mdiator und Bratr am Institut für btribswirtschaftlich und arbitsorintirt Bratung GmbH 2014 Arbitsrcht und Kirch 39

6 Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Grundsätzlich ist zwischn zwi Artn dr Invstitionsfördrung zu untrschidn: di Einzlfördrung auf Antrag und di sich in dn mistn Fälln auf di Bttnzahl (manchmal auch Fäll, Vrsorgungsauftrag) bzihnd Pauschalfördrung. Mit dn Mittln dr Pauschalfördrung kann das Kranknhaus im Rahmn dr Zwckbindung fri wirtschaftn. Um dis Invstitionsfördrung zu rhaltn, müssn di Kranknhäusr in dn Kranknhausplan ds Lands aufgnommn sin (Plankranknhäusr). Für di Einzlfördrung ist darübr hin- Bundsland Badn-Württmbrg Bayrn Brlin Brandnburg Brmn Hamburg Hssn Mcklnburg- Vorpommrn Nidrsachsn Nordrhin-Wstfaln Rhinland-Pfalz Saarland Sachsn Sachsn-Anhalt Schlswig Holstin Thüringn Warum gibt s übrhaupt untrschidlich Landsbasisfallwrt? In Abbildung 5 sind di aktulln Landsbasisfallwrt dargstllt: Abb. 5 Übrsicht dr Landsbasisfallwrt , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,90 aus rfordrlich, dass di btrffnd Invstitionsmaßnahm in das Invstitionsprogramm ds Lands aufgnommn ist. Mit dm Kranknhausfinanzirungsrformgstz (KHRG) von 2009 wurd im KHG in Entwicklungsauftrag zur Rform dr Invstitionsfinanzirung vrankrt. Danach solln Plankranknhäusr ab 2014 in Invstitionsfördrung durch listungsorintirt Invstitionspauschaln rhaltn (sih Abbildung 6). Dazu solln bundsinhitlich Invstitionsbwrtungsrlationn gschaffn wrdn, di dn Invstitionsbdarf pauschalirt abbildn. Di Bundsländr lgn dn Invstitionspris durch inn landsindividulln Invstitionsfallwrt fst. Wi im DRG-Systm kann sich damit di Fördrhöh für in Listung aus dm Invstitionsrlativgwicht multiplizirt mit dm Invstitionspris rgbn. Abb. 6 Finanzirung von Invstitionn Invstitionskostnfinanzirung Jährlich Pauschalfördrung, mist abh. von dr Bttnzahl Einzlfördrung auf Antrag Di Übrsicht zigt, dass im Jahr 2014 bi acht Bundsländrn di Landsbasisfallwrt an di untr Korridorgrnz in Höh von 3.117,36 Euro angpasst wurd. Im Vorjahr 2013 lagn dis Wrt noch untrhalb dr Korridorgrnz. Nur noch Thüringn und Rhinland-Pfalz habn inn Landsbasisfallwrt untrhalb bzw. obrhalb dr Korridorgrnzn. Warum wrdn di DRG-Listungn in dn jwilign Bundsländrn untrschidlich bzahlt? Dis hat hauptsächlich historisch Gründ, z. B. vrschidn Vrhandlungsstil zwischn dn Kranknhäusrn und Kranknkassn, untrschidlich Kostnstrukturn (z. B. Mitn, Enrgi, Löhn) und strukturll Untrschid zwischn dn Bundsländrn (Flächnstaatn und Stadtstaatn). Dr zwit Finanzirungsstrang: Invstitionsfördrung durch di Bundsländr z. B. Finanzirung von Invstitionn Listungsorintirt Invstitionspauschaln Pauschal abhängig von Listungsdatn (u. a. CMI) z. B. nus Gbäud, OP-Trakt ausnahm Di Ländr habn di fri Entschidung, ob und inwiwit si di Fördrung nach listungsorintirtn Invstitionspauschaln durchführn odr di bishrig Fördrpraxis bibhaltn wolln. Bishr sind sibn Bundsländr brit, auf Invstitionspauschaln umzustign. Aus dr Prspktiv ds Finanzirungssystms stht dabi dr Zusammnhang zwischn dm Listungsprogramm ins Kranknhauss und dm dafür rfordrlichn Ausstattungsumfang im Mittlpunkt. 40 AuK 2014

7 Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Di Invstitionspauschaln solln fallbzogn kalkulirt wrdn und j DRG-Fallgrupp ausgwisn wrdn; das DRG-Systm bkommt also in witr Spalt: Nbn dn Rlativgwichtn für Btribskostn wird s j DRG inn Wrt für dn rlativn Invstitionsbdarf gbn. Di Vortil von Bau- und Invstitionspauschaln lign für dn Kranknhausträgr in dr größrn Planungssichrhit und Entschidungsfrihit sowi im Bürokratiabbau. Hrausfordrungn und Konsqunzn für in Kranknhaus Aus dm bsthndn Systm und dn Entwicklungn in dn ltztn Jahrn habn sich bstimmt Hrausfordrungn und Konsqunzn für di Kranknhäusr rgbn, di im Folgndn kurz rläutrt wrdn. Das DRG-Systm führt zu inm dutlichn Listungsanstig Ngativfolgn warn di zunhmnd Blastung ds Prsonals, di auffällig Zunahm bstimmtr Oprationn und in Prisvrfall bim Landsbasisfallwrt. Von 2005 bis 2013 zigt sich in Anstig dr Fallzahln von rund 11 Proznt. Ein Drittl kann durch di dmografisch Entwicklung bgründt wrdn, di rstlichn zwi Drittl sind nicht nähr rklärbar. So habn sich bispilswis chirurgisch Eingriff an dr Wirblsäul sit 2005 vrdopplt und di Implantation von Kniprothsn ist binnn dri Jahrn um 23 Proznt gstign. Ein gdcklts Budgt und in Zunahm dr Listungn führn zu inr Absnkung dr Landsbasisfallwrt, also zu inr Rduzirung ds Erlöss pro Rlativgwicht. Um disn Erlösrückgang zu kompnsirn, muss das Kranknhaus zusätzlich Listungn rbringn. Zudm wrdn Mhrlistungn nicht ins zu ins honorirt. Di Erlös für vrinbart Mhrlistungn (= Stigrung zum Vorjahr) wrdn vorab um 25 Proznt abgsnkt; bi Mhrlistungn übr das vrinbart Budgt hinaus wrdn di Erlös sogar um 65 Proznt rduzirt. Diss Phänomn nnnt man in dr Kranknhausfinanzirung di dopplt Dgrssion. stitut ggründt wrdn, das spätstns 2016 arbitsfähig sin soll. Gut Qualität soll sich finanzill lohnn diskutirt wrdn Vrgütungszuschläg bi gutr Qualität bzw. Abschläg bi schlchtr Qualität. Daraus folgnd Mngnstigrungn solln bi gutr Qualität kin ngativn Auswirkungn auf dn Landsbasisfallwrt habn und folglich zu kinm Prisvrfall führn. Trotz Einführung ds Bundsbasisfallwrts blibn di Erlösuntrschid zwischn dn Bundsländrn bishr rhaltn. Ein vollständig Konvrgnz auf dn Bundsbasisfallwrt war bishr nicht vorgshn, d. h. s xistirn witrhin Erlösuntrschid und dadurch Wttbwrbsnachtil/-vortil durch untrschidlich Landsbasisfallwrt. Das nachfolgnd Rchnbispil soll dis vrdutlichn Nidrsachsn Rhinland-Pfalz Abb. 7 Darstllung Wttbwrbsuntrschid LBFW 3.117,36 Euro 3.117,36 Euro CM Punkt Diffrnz: Erlös Euro Euro Euro 2014 rhält in Kranknhaus in Rhinland-Pfalz im Vrglich zu Nidrsachsn rund 2,5 Mio. Euro mhr Erlös für di glich Listung. Nidrsachsn hat inn dutlichn Wttbwrbsnachtil und das bi glichn Kranknkassnbiträgn und glichr Kostnstruktur. Was plant di Bundsrgirung? Di Bundsrgirung plant in Aufhbung dr Untrschid in dn Landsbasisfallwrtn. Ein Bund-Ländr-Arbitsgrupp rarbitt auf Basis ins Gutachtns Eckpunkt, ob, wi und wann dis umgstzt wird. Ein gstzlich Rglung soll zum 1. Januar 2016 rfolgn. Was plant di Bundsrgirung? Di Bundsrgirung hat inrsits inn Forschungsauftrag vrgbn, in dm di Gründ für dn dutlichn Listungszuwachs dr ltztn Jahr im Dtail bluchtt und Lösungsansätz abglitt wrdn solln. Zudm soll dn Patintn di Möglichkit ggbn wrdn, vor inr Kranknhausbhandlung in Zwitminung bi inm witrn Facharzt odr inm andrn Kranknhaus inzuholn. Andrrsits soll di Vrgütung dr Kranknhäusr zukünftig stärkr auf das Thma Qualität fokussirn. In dism Zusammnhang soll in Qualitätsin- Dr nu ingführt Vrändrungswrt hat bishr nicht zu inr Vrbssrung dr Rfinanzirung dr Kostn im Kranknhaus führn könnn. Di Finanzirung dr Kranknhäusr in dn ltztn bidn Jahrn wurd durch witr Kostndämpfungsmaßnahmn ds BMG zusätzlich vrschärft. Dadurch konntn di Prsonal- und Sachkostnstigrungn nicht rfinanzirt wrdn. Btrachtt man di Prsonalkostnstigrungn dr ltztn dri Jahr bim Marburgr Bund und bim TVöD, zign sich folgnd Entwicklungn Arbitsrcht und Kirch 41

8 Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Vrändrungsrat bzw. -wrt Marburgr Bund TVöD Abb ,54 % 0,90 % 1,48 % 2,00 % 2,81 % 2%+400 0,00 % 2,90 % 2,60 % 2,00 % Einmalzahl. Entwicklung Vrändrungsrat/-wrt und Tarifstigrungn 1,20 % 2,30 % 3,50 % 2,80 % 3,30 % Dr Antil dr Invstitionn aus Eignmittln und Krditn (also ohn Fördrmittl) ist von rund 33 Proznt (2004) auf 54 Proznt (2009) gstign. Es wrdn also Gldr aus dm DRG-Budgt zwckntfrmdt, um notwndig Invstitionn zu finanzirn diss Gld muss an andrr Stll ingspart wrdn, u. a. bim Prsonal. Invstitionsbdarf Invstitionsbdarf Di Vrändrungsrat lag von 2010 bis 2013 dutlich untrhalb dr Tarifstigrungn, s ntstand in Finanzirungslück ist rstmals in Annährung an di Tarifstigrungn zu rknnn. Was plant di Bundsrgirung? Di Bundsrgirung plant in bssr Brücksichtigung dr Kostn dr Kranknhäusr durch Fortntwicklung ds Orintirungswrts auf di spzifischn Ggbnhitn im Kranknhausbrich. Di Invstitionn wrdn zunhmnd aus dm DRG-Budgt finanzirt. Di Bundsländr habn 1993 noch 3,8 Mrd. Euro (aus D-Mark umgrchnt) für Invstitionsfördrung ausggbn, 2011 nur noch 2,7 Mrd. Euro dis ntspricht inm nominaln Vrlust von übr 1 Mrd. Euro (ohn Einbrchnung dr Inflationsrat). Aufgrund disr unzurichndn Invstitionsfördrung müssn vil Invstitionn nach wi vor ignfinanzirt bzw. frmdfinanzirt wrdn, um inn Invstitionsstau zu vrmidn. Dadurch wrdn si rgbniswirksam, da di ntsthndn Zinsn und Abschribungn das Jahrsrgbnis blastn (sih Abbildung 9). Abb. 9 Darstllung dr unzurichndn Invstitionsfördrung Fördrmittl Fördrmittl Eign Mittl odr Frmdfinanzirung Invstitionsstau Kin Invstitionsstau Blastung ds DRG Budgts (AfA, Zinsn) Was plant di Bundsrgirung? Brits bschlossn ist di friwillig Einführung dr sognanntn Invstitionspauschaln. Zudm plant di Rgirung di Implmntirung ins Rstrukturirungsfonds in Höh von 500 Mio. Euro, dr insbsondr dn Abbau von Übrkapazitätn, di Konzntration von Kranknhausstandortn, di Umwandlung von Kranknhäusrn in nicht akutstationär, lokal Vrsorgungsinrichtungn untrstützn soll. Dr Fonds btiligt sich mit maximal 50 Proznt an dn jwilign Kostn. Zil und Zwck ds Fonds ist s, für di Kranknhausträgr inn Anriz zu schaffn, Übrkapazitätn bzw. ganz Kranknhausstandort umzuwidmn, ohn di Notfallvrsorgung, vor allm im ländlichn Raum, zu gfährdn. Di Hohit dr Ländr bi dr Kranknhausplanung wrd abr nicht in Zwifl gzogn, so Bundsgsundhitsministr Hrmann Gröh. Grad klin Häusr mit inm Grundund Rglvrsorgungsauftrag bkommn zunhmnd Problm. Ein wsntlichr Grund für dis Entwicklung ist das DRG-Systm, dnn di Rfinanzirung dr Fixkostn und Vorhaltkostn glingt bi größrn Mngn, Spzialisirungn und rtragsstärkrn Bhandlungn bssr. Auch di Mindstmngnvorgabn in Vrbindung mit dr Qualitätssichrung sind für klin Häusr schwirigr zu ralisirn. Klin Häusr tun sich zudm schwr, qualifizirts Prsonal zu findn. Durch dn Katalogffkt wrdn Listungn dr Grund- und Rglvrsorgung Jahr für Jahr abgwrtt, d. h. man bkommt für di glich Listung immr wnigr Gld. Auch das trifft vor allm di klinn Häusr. Erschwrnd kommt hinzu, dass dr Grundsatz ambulant vor stationär vor allm di klinn Häusr mit nidrigm CMI trifft, da si lichtr Fäll bhandln. Bi lktivn Eingriffn wrdn zunhmnd Spzialklinikn aufgsucht. Auch di Ausdünnung strukturschwachr Gbit rschwrt di Lag; s vrblibn antilig mhr alt, multimorbid Mnschn. Dadurch ist in zunhmndr Fokus auf di Griatri zu rwartn. 42 AuK 2014

9 Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung Was plant di Bundsrgirung? Di Bundsrgirung will di Ländr bi dr Witrntwicklung dr Kranknhausplanung von inr standortbasirtn hin zu inr rrichbarkitsorintirtn Vrsorgungsplanung untrstützn. Dazu solln di Möglichkitn, Sichrstllungszuschläg zu vrinbarn, gstzlich konkrtisirt und unbürokratischr ausbzahlt wrdn. Zur Fördrung innovativr sktorübrgrifndr Vrsorgungsformn und für di Vrsorgungsforschung wird in Innovationsfonds in Höh von 300 Mio. Euro gschaffn. Vor allm di Notfallvrsorgung ist untrfinanzirt. Di Notfallvrsorgung ist aufwändig und vor allm nicht planbar. Es müssn 24 Stundn Rssourcn vorghaltn wrdn, di hoh Fixkostn vrursachn und im aktulln Finanzirungssystm nur unzurichnd rfinanzirt sind. Bispilswis rhält das Kranknhaus für in Wundvrsorgung ldiglich Erlös in Höh von ca. 27 Euro pro Fall, da dis ambulantn Fäll nur übr dn EBM-Katalog abgrchnt wrdn dürfn, dr auf dn Kostn inr Arztpraxis basirt. Dm sthn Kostn von ca. 62 Euro ggnübr. Dis infachn Notfäll landn immr häufigr im Kranknhaus, für di igntlich di Hausärzt zuständig wärn. Grad klin Kranknhäusr habn Problm, di Notfallvrsorgung kostndcknd aufrcht zu rhaltn. Si sind in ländlichn Rgionn abr oft di inzig Anlaufstll und gstzlich vrpflichtt, dis Patintn zu bhandln. Di ngativn Dckungsbiträg in dr Notfallvrsorgung müssn mist von dn andrn Brichn (v. a. dn DRG-Erlösn) qurfinanzirt wrdn. Was plant di Bundsrgirung? Di Bundsrgirung plant in Anpassung dr gstzlichn Rahmnbdingungn und dr ntsprchndn Vrgütung. Auch di Kassnärztlichn Vrinigungn und di Kranknhäusr solln bssr mitinandr kooprirn. Di dargstlltn Entwicklungn führtn in dn ltztn Jahrn zu Arbitsvrdichtung sowi Rduzirung ds (Pflg-)Prsonals und bfurn dn Fachkräftmangl, da di Arbit im Kranknhaus immr unattraktivr wird. Was plant di Bundsrgirung? Um disn Trnd umzukhrn, plant di Bundsrgirung, dass di Prsonalkostn, insbsondr di dr Pflg, in ausrichndr Höh und Gwichtung in dr DRG-Kalkulation brücksichtigt wrdn. Di Kranknhäusr solln dazu vrpflichtt wrdn, in dn Budgtvrhandlungn nachzuwisn, dass di vorgshnn Erlös aus dm DRG-Systm auch tatsächlich für Prsonalkostn ingstzt wurdn. Karl-Josf Laumann (Pflgbauftragtr dr Bundsrgirung): Dass wir in bstimmtn Rgionn zu wnig Pflgkräft in unsrn Klinikn habn, ist nicht zu bstritn. Wir wolln dafür sorgn, dass di Antil für Pflg in dn Fallpauschaln künftig nicht mhr zur Finanzirung andrr Aufgabn zwckntfrmdt wrdn. Ich kann mich ds Eindrucks nicht rwhrn, dass in dr Vrgangnhit Lohnstigrungn bi dn Ärztn zu Lastn dr Pflg ggangn sind. Fazit und Bwrtung: Dr Artikl sollt inn Übrblick übr di Kranknhausfinanzirung gbn und in bssrs Vrständnis disr komplxn Matri vrmittln. Sichrlich bsthn noch vil Fragn, zudm vrändrt sich di Kranknhausfinanzirung kontinuirlich. Wlch Auswirkungn di Planungn dr Großn Koalition auf di Arbitsbdingungn dr Bschäftigtn habn, wolln wir wi folgt zusammnfassn und vrsuchn zu bwrtn: a) Di Finanzmittl, di für dn Kranknhausbtrib zur Vrfügung sthn, stign nicht in dm Rahmn, dass in Ausglich dr Kostnstigrungn möglich wird. Das DRG-Systm vrwaltt nur disn Mangl. Dn Fokus dr Finanzirung auf di Qualität zu rhöhn, ist in gutr und richtigr Ansatz abr wi wird Qualität gmssn? Entstht mit dm gplantn Qualitätsinstitut in witrs Bürokratimonstr? Blibt zukünftig noch wnigr Zit für Patintn durch Erhöhung dr Qualitätsanfordrungn und dr Dokumntationspflichtn? b) Di witrhin untrschidlichn Landsbasisfallwrt sind aus Rfinanzirungssicht in Frag zu stlln, da di Kranknvrsichrungsbiträg dr Vrsichrtn bundswit inhitlich sind. Natürlich gibt s rgional Untrschid auf dr Kostnsit, auch innrhalb dr Bundsländr. Ein Kranknhaus in dr Stadt Münchn hat in dutlich höhrs Kostnnivau als in Kranknhaus im ländlichn Raum dr Obrpfalz. Bid Kranknhäusr lign in Bayrn. Di gplant Aufhbung dr untrschidlichn Landsbasisfallwrt könnt dm ntggnwirkn Arbitsrcht und Kirch 43

10 Grundsätz dr Kranknhausfinanzirung c) Di gplant Einführung dr Invstitionspauschal hat Vor- und Nachtil. Grundsätzlich flißt durch di Einführung nicht mhr Gld ins Systm. Blibt in Erhöhung dr Fördrmittl aus, kommt s ldiglich zu inr Umvrtilung. Nach Aussag ds Bundsgsundhitsministriums blibt di Vrantwortung dr Invstitionsfördrung auch zukünftig Ländrsach. Daraus lißn sich di Bdnkn ablitn, ob in zukünftig ausrichnd Invstitionsfinanzirung aufgrund dr ansthndn Schuldnbrms für di Bundsländr ralistisch ist. Somit müsstn auch witrhin Invstitionn aus dm DRG-Budgt qurfinanzirt wrdn. d) Grad klinr Häusr in ländlichn Rgionn übrnhmn oft in höhrm Maß di ambulant Notfallvrsorgung. Spzialklinikn habn inn höhrn Antil Elktivpatintn, di bssr planbar sind. Um di Zukunftsfähigkit klinrr Häusr zu vrbssrn, wärn in Vrbssrung dr Vrgütung dr Notfallvrsorgung und di Vrinfachung zur Vrinbarung von Sichrstllungszuschlägn hilfrich, um dis wsntlich Aufgab ins Vrsorgungsklinikums hinrichnd daurhaft zu finanzirn. ) Ein bssr Brücksichtigung dr Pflgprsonalkostn in dr DRG-Kalkulation und drn Nachwispflicht könnt zu inr Erhöhung ds Pflgbudgts und zu inr Entlastung ds Pflgprsonals führn. Es blibt abzuwartn, wi und wann dr Gstzgbr di gplantn Vorgabn im Dtail konkrtisirt und ob daraus in gstzlich vrbindlich Prsonalbmssung rsultirt. Für btriblich Intrssnvrtrtungn gilt s zu analysirn, wlch Auswirkungn di angkündigtn Vrändrungn auf das ign Haus und di Arbitsbdingungn dr Bschäftigtn habn und wi si sich als Mitarbitrvrtrtung odr Btribsrat politisch und stratgisch hirzu positionirn. Institut für btribswirtschaftlich und arbitsorintirt Bratung Das BAB Institut für btribswirtschaftlich und arbitsorintirt Bratung hat 20 Jahr Erfahrung mit dr Bratung und Bglitung btriblichr Intrssnvrtrtungn im Gsundhits- und Sozialwsn in Vrändrungssituationn. Unsr Angbot umfasst Schulungn zu Kranknhausfinanzirung, Prsonalbmssung, Stratgibratungn, Gutachtn und vils mhr. Für Rückfragn sthn di Autorn grn zur Vrfügung. BAB Institut für btribswirtschaftlich und arbitsorintirt Bratung GmbH Karl-Frdinand-Braun-Straß 2, Brmn Tlfon AuK 2014

11 Wolf im Schafsplz Wolf im Schafsplz Wi di Arbitgbr di Mitarbitrvrtrtungn aktiv wrdn lassn B r n h a r d B a u m a n n - C z i c h o n Untr dm wohlklingndn Titl Mitarbitr aktiv vrtrtn wird sit inigr Zit Rchtssichrs Praxiswissn für di Mitarbitrvrtrtung in kirchlichn und sozialn Einrichtungn angbotn vom Vrlag für di Dutsch Wirtschaft AG. Wlchs Intrss hat in Vrlag dr Dutschn Wirtschaft, also dr Arbitgbr, daran, dass Mitarbitr aktiv vrtrtn wrdn? D r A u t o r Brnhard Baumann-Czichon Rchtsanwalt in Brmn, Fachanwalt für Arbitsrcht, langjährig Tätigkit als Vorsitzndr von Einigungsstlln nach BrmPrsVG Villicht hat dr Vrlag das banal Intrss, mit inr solchn Publikation (auch) Gld zu vrdinn. Abr dahintr stckt witaus mhr. Im vrgangnn Jahr ist dr Vrlag an mhrr Rchtsanwält hrangtrtn, di bkanntrmaßn Mitarbitrvrtrtungn bratn und vrtrtn, um dis für di Rdaktion diss Blättchns zu gwinnn. Dabi hat dr Vrlag dann auch di Katz aus dm Sack glassn. Andrs als s dr Titl vrmutn lässt, ght s grad nicht darum, in aktiv Intrssnvrtrtung zu fördrn. Im Ggntil ist s rklärts Zil ds Vrlags, di Mitarbitrvrtrtungn mit harmlosm Alltagswissn abzuspisn. Mitarbitrvrtrtungn solln sich gut informirt fühln, damit si di rnsthaftn Fragn gar nicht rst stlln und schon gar nicht mit Gwrkschaftn zusammnarbitn. Und di Bfassung mit Obrflächlichkitn glingt dn Machrn diss Blatts shr gut. So wird in dr Juli- Ausgab dr Umstand gfirt, dass in Btribsrat nbn dr Intrnt-Nutzung auch in Abonnmnt inr Fachzitschrift rstrittn hat. Natürlich ist di Gschäftsausstattung für di Arbit von Btribsrat und Mitarbitrvrtrtung von Bdutung. Ja, manch MAV muss auch um solch Slbstvrständlichkitn kämpfn. Abr ist das als Erfolg dr btriblichn Intrssnvrtrtung zu firn odr ist das nicht hr in Pinlichkit odr dutlichr in schlicht Unvrschämthit ins Arbitgbrs? Man mrkt di Absicht und ist vrstimmt. In dr glichn Ausgab wird übr di mit dm zwitn Mitarbi- trvrtrtungsgstz ingführt Einigungsstll brichtt und dis als stumpfs Schwrt bzichnt, wil s si nur dort gbn wird, wo Dinststllnlitung und MAV dis durch Dinstvrinbarung vrinbarn. Das ist nicht falsch. Abr richtig im Sinn aktivr Vrtrtung wär s gwsn, Wg zur Durchstzung inr solchn Dinstvrinbarung aufzuzign. Abr so aktiv solln di MAVn dann bitt doch nicht wrdn. Nachdm di arbitnhmr- und MAV-orintirtn Anwält dm Vrlag inn Korb ggbn habn, hat sich dr Vrlag in Rdakturin gsucht, von dr s in dr Postill hißt, si si Exprtin im kirchlichn Arbitsrcht und stz sich tagtäglich für Mitglidr von Mitarbitrvrtrtungn in. Nachdm wir dis Kollgin als Anwältin ins kirchlichn Arbitgbrs vor dm Kirchngricht rlbt habn, habn wir uns dr Müh untrzogn und drn Wbsit bsucht. Dort list sich das dann schon ganz andrs: Wir sind sit jhr für dn Schulungsbdarf im Führungskräftbrich und im Brich dr Prsonalvrantwortlichn mit folgndn Schwrpunktthmn tätig... Jdr Anwalt übrnimmt di Mandat, di zu ihm passn. Und s ist wdr vrbotn noch unanständig, sowohl Arbitgbr als auch Arbitnhmr odr drn Vrtrtungn zu vrtrtn. Abr s ist nicht anständig, untr falschr Flagg zu sgln. Schon gar nicht, wnn man publizistisch tätig wird Arbitsrcht und Kirch 45

12 Mitbstimmn Schildkrötn rzihn T o b i a s M i c h l Ein dr Mitbstimmung untrlignd Maßnahm darf nur mit Zustimmung dr MAV durchgführt wrdn. Ein ohn Zustimmung durchgführt Maßnahm ist unwirksam. Dr Autor zigt am Bispil dr Mitbstimmung bi dr Lag dr Arbitszit auf, wlch Folgn in Arbitszitanordnung ohn Zustimmung ds Btribsrats hat, und übrträgt dis auf di Arbit dr Mitarbitrvrtrtungn. D r A u t o r Tobias Michl schichtplanfibl.d tstt Mitbstimmung im Essnr Krupp-Kranknhaus. Mitarbitrvrtrtungn und Btribsrät bstimmn mit. Doch unsr Mitbstimmung glicht dr Schildkröt, bhäbig und stumm. Um ihr in drohnds Schnappn odr sogar das Zubißn bizubringn, brauchn wir mhr als nur Gduld. Ob Him, ob Klinik täglich wrdn im Btrib Arbitszitn angpasst, angordnt, abgändrt. Di Bschäftigtn klagn, dnn di wchslndn Plän dr Vorgstztn kommn oft dr ignn Lbnsplanung in di Qur. Ein aktiv, vrantwortungsvoll und gut sortirt Mitarbitrvrtrtung kann hir kin Wundr bwirkn. Abr si kann dn Kollginnn in dn Abtilungn und Wohnbrichn bi disn Konfliktn dn Rückn stärkn. Unsr Mitbstimmung kommt dabi nicht als Kunststück dahr. Ehr ist si in saubr zu rlrnnds Handwrk. Ob und wi Arbitsrchtlich macht s inn Untrschid, ob wir di Eintilung zur Schicht odr vom Plan abwichnd Arbitszit übrhaupt bratn und mitbstimmt habn. Vor Ort abr ntschidn zunächst nicht Arbitsrcht, sondrn Tatsachn. Dinstplän und Mhrarbit könnn in trautr Routin zwischn Arbitgbr und Intrssnvrtrtung hintr dm Rückn dr Btroffnn abgsprochn wrdn. Dann wird di Kollgin vor Ort alln Anwisungn ihrr Vorgstztn folgn, dn Plan hinnhmn und auch di übrraschndn Übrstundn. Si muss davon ausghn, dass hir alls mit rchtn Dingn zught und si zum Elnd vrpflichtt ist. Für di Kollginnn und Kollgn ist s dabi nicht gal, zu wlchr Form dr Mitbstimmung wir grifn: zur bloßn Zustimmung, dr sognanntn Rglungsabrd, odr zur förmlichn Vrinbarung. Wir könnn uns in Hrz fassn und Schichtzitn, Plän und Übrarbit vrinbarn. Als Vrtrag zwischn dn Btribspartin wrdn si so vrbindlich. Si bgründn dann Ansprüch dr Bschäftigtn. Und si sind btriblich zu vröffntlichn. Andrnfalls könnn wir di Stationn und Brich aufwckn durch in Infoschribn: Lib Kollginnn, bislang habn wir uns mit dr Chftag noch nicht auf Folgplän ginigt. Schad. Di in dn Abtilungn brits ausghängtn Plän sind dahr für Si bis auf Witrs nur unvrbindlich Vorschläg. Unwirksam Plän und Übrstundn ohn unsr Zustimmung das ist kin Ausnahm, sondrn in viln Btribn dr Rglfall. Manchmal widrspricht in Mitarbitrvrtrtung bgründt dn vorglgtn Plänn. Oft übt sich in Btribsrat in vornhmr Zurückhaltung, um sin Mitbstimmung aufzusparn, falls s mal Bschwrdn gibt Doch im Rglfall übrght di Btribslitung schlicht di Mitbstimmung. Solch Bglitumständ machn bi dn Rchtsfolgn kinn Untrschid. Si trffn di Bschäftigtn und dn Arbitgbr: Ein dr Mitbstimmung untrlignd Maßnahm ist unwirksam, wnn di Mitarbitrvrtrtung nicht btiligt wordn ist. (MVG 38) Für di Kollginnn in dr katholischn Kirch und dr Caritas gilt dank MAVO 33 gnau dasslb. Ebnso für di Prsonalrät (zum Bispil BPrsVG 69). Im Btribsvrfassungsgstz fhlt dis Dutlichkit. Dahr ntwicklt di Rchtsprchung di Thori dr Wirksamkitsvorausstzungn. Si soll di Arbitgbr zur Mitbstimmung zwingn. Si vrhindrt auch, dass dr Arbitgbr dm Einigungszwang mit dm Btribsrat auswicht, indm r abkürzt und Arbitszitn odr Gsundhitsschutz unmittlbar mit inzlnn Kollginnn im Arbitsvrtrag rglt. Di Rchtsunwirksamkit von arbitsvrtraglichn Maßnahmn und Abrdn soll in Sanktion dafür sin, dass dr Arbitgbr das Mitbstimmungsrcht ds Btribsrats vrltzt hat. Drjnig, dr sich btribsvrfassungswidrig vrhält, soll sich Drittn (dn Arbitnhmrn) ggnübr nicht auf di Vrltzung brufn könnn mit dm Zil, sich so sinr vrtraglich inggangnn Vrpflichtungn zu ntldign. BAG am GS 1/82, bnso BAG am AZR 390/01 Di still Straf Ein kurzr Blick auf dn Schichtplan ds Vormonats richt mist aus, um fstzustlln: Di rchtswidrign Anordnungn und Ändrungn grifn tif in das Lbn dr Bschäftigtn in. Si warn nicht unwirksam, ldiglich rchtsunwirksam. Das Arbitsrcht bildt inn dünnn Firnis übr dm raun Alltag im Btrib. Doch s ist nicht ohn Folgn. 46 AuK 2014

13 Mitbstimmn Wir untrschidn: kollktivrchtlich Rchtsfolgn (zwischn Intrssnvrtrtung und Arbitgbr), individualrchtlich Rchtsfolgn (zwischn Arbitgbr und Arbitnhmrin). Ordnt dr Chf Stundn an, ohn zuvor di ausdrücklich Zustimmung dr Mitarbitrvrtrtung odr ds Btribsrats ingholt zu habn? Dann kann di Intrssnvrtrtung bschlißn, vor das Gricht zu zihn. Am konkrtn Fall schafft so in Vrfahrn noch inmal Klarhit. Es lag kin Notfall vor? Dann durft dr Arbitgbr ohn Zustimmung wdr Arbitszit anordnn noch übr dn Plan hinaus arbitn lassn. Di Intrssnvrtrtung bkommt Rcht; di Btribslitung bkommt von dn Anwältn odr dm Gricht in Rchnung. Blickn wir auf di inzlnn Kollginnn, dann lsn sich di Folgn dr untrlassnn Mitbstimmung twas aufrgndr. Si dürfn so tun, als hättn si di Anwisung ihrr Vorgstztn nicht ghört. Und widr gnügt s nicht, di untrlassn Mitbstimmung untr uns odr mit dnn obn in dr Chftag aufzuklärn. Wir brichtn in dr Btribsvrsammlung: Dr Gschäftsführr hat mit Abmahnungn gdroht. Dnn in Kollgin macht Firabnd, obwohl ihr Arbit angblich nicht rldigt war. Doch s gab kin mitbstimmtn Übrstundn. Das Gricht hat fstgstllt, di Anordnungn dr Vorgstztn warn rchtswidrig. Nimand braucht nach Firabnd witrzuarbitn. Lasst Euch nicht inschüchtrn! Für dn Arbitgbr kann di untrlassn Mitbstimmung sogar richtig tur wrdn. Dnn nicht nur Mitarbitrvrtrtungn, auch di Kollginnn slbst könnn zur Kass bittn. Das zigt in Fall aus Köln. Ordnt in Arbitgbr Pausn ohn Wahrung ds Mitbstimmungsrchts ds Btribsrats nach 87 Abs. 1 Nr. 2 BtrVG an, so sind di Pausn untr dm Gsichtspunkt ds Annahmvrzugs auch dann zu vrgütn, wnn si 4 ArbZG ntsprchn. LAG Köln, Urtil Sa 1120/12 Das Ergbnis war: Dr Arbitgbr hat Pausn angordnt. Di Arbitnhmr habn in disr Zit nicht garbitt. Di Anwisung war mangls Zustimmung unwirksam. Dr Arbitgbr musst für dis Zit Lohn bzahln. Das Gricht macht in sinr Urtilsbgründung dutlich: Di bloß Information, di Mittilung übr in Fax, inn Brif odr Anruf, all das gnügt dm Mitbstimmungsrcht nicht. Dnn s braucht di ausdrücklich Zustimmung, in dism Fall bi dr Fstlgung inr Paus. Dnn das Schwign ins Btribsrats kann nicht als Zustimmung gdutt wrdn. Das Gricht schribt: Sofrn dahr das Schwign dr Rglungn dr Btribsvrinbarung übr dn Monatsplan und dn Tagsplan hinsichtlich dr Pausn so ausglgt wrdn sollt, dass dr Arbitgbr das allinig Gstaltungsrcht übr di Lag dr Pausn habn soll, wär di Btribsvrinbarung insowit unwirksam und wär dr Mitbstimmung nach 87 Abs. 1 Nr. 2 bnfalls nicht gnügt. Das Mitbstimmungsrcht si kin bloßs Vtorcht. Dr Arbitgbr darf sich nicht inmal darauf brufn, das Grmium hab ihm ausdrücklich fri Hand zugsagt. Im Ergbnis stand dn Bschäftigtn di Übrstundnvrgütung für all Pausn dr zurückligndn Monat zu. Dnn ihr Arbitgbr konnt kin ausdrücklich Zustimmung dr Intrssnvrtrtung vorwisn. Dr Schildkrötnrzihr, Osman Hamdi By Arbitsrcht und Kirch 47

14 Mitbstimmn Für Mitarbitrvrtrtungn und Prsonalrät wird das vrkomplizirt. Dnn bantragt dr Dinstgbr dort zu inm Vorhabn di Zustimmung, dann gilt s nach inign Tagn Schwign als zugstimmt (so zum Bispil 38 Abs. 3 MVG-EKD). Abr schon dr Antrag auf mündlich Erörtrung schlißt dis Zustimmungsfiktion aus. Auch hir gilt: Ohn Zustimmung dr MAV gibt s kin wirksam Arbitszit- odr Pausnanordnung. Mitbstimmn: Mit Turbo Solch handfst Gründ wrdn dn Arbitgbr motivirn, uns di Dinstplän zur Mitbstimmung vorzulgn. Da lign si nun. Di Intrssnvrtrtung ist am Zug. In dr Sitzung stllt di Vorsitznd dn Bschlussvorschlag zur Diskussion: Wir stimmn dn vorligndn Dinstplänn samt dr darin nthaltnn Mhrarbit und dr Übrstundn zu. Ein mutigr Schritt. Doch in unsrm Handwrk gilt di Faustrgl: Gut gmint ist noch nicht gut gmacht. Unsr bloß Zustimmung würd dn Arbitgbr zu gar nichts vrpflichtn. Es ntstünd kollktivrchtlich in bloß Rglungsabrd zwischn dn Btribspartin. Si ziht für dn Arbitgbr inn Handlungsrahmn, mhr nicht. Unsr Bschluss schafft so noch zu wnig Klarhit. Was könntn wir, nach Bschlussfassung, dn btroffnn Bschäftigtn brichtn? Lib Kollginnn und Kollgn, wir habn in Rglung übr möglich Arbitszitn für Euch. Dr Arbitgbr muss dis Rglung nicht im Btrib vröffntlichn. Wir müssn das zwar auch nicht, tun s abr hirmit. Dr Arbitgbr darf di von ihm vorgschlagnn Dinstplän nun rchtswirksam anordnn. Er muss s abr nicht. Er darf andr Arbitszitn als dis anordnn, falls r sich dazu in nurlich Zustimmung inholt. Fragn Si bssr rglmäßig nach! Es gibt inn bssrn Wg als di bloß Rglungsabrd. Klarhit, Vrlässlichkit, ja sogar durchstzbar Rchtsansprüch dr Bschäftigtn, all das schafft di Intrssnvrtrtung übr di Btribsbzw. Dinstvrinbarung. Vil knnn solch Vrinbarungn als mhrsitig Grundsätz. Doch so di Systmatik unsrr Mitbstimmungsgstz Mitbstimmung wird nur ausnahmswis als Btribsabsprach ausgübt, daggn rglmäßig durch dn Abschluss solch förmlichr Vrinbarungn. So glangn wir zu inm twas ungwohntn Bschlussvorschlag: Wir bauftragn unsr Vorsitznd, durch Untrschrift mit dm Arbitgbr zu vrinbarn: Di Dinstplän in dr vorligndn ausgdrucktn Fassung wrdn durch dn Arbitgbr zitnah angordnt. Disr in untrschribn Satz wird mit dm Stapl aus aktulln Ausdruckn dr Plän vrbundn, also zusammngtackrt. Da ntstht in klin Dinstvrinbarung. Si kann nur noch im Einvrnhmn dr Btribspartin gändrt wrdn. So vrschaffn wir dn Bschäftigtn ndlich in vrlässlich Grundlag für ihr Planung. Dr Arbitgbr bwgt sich. Dazu abr muss zunächst unsr Intrssnvrtrtung aus ihrm gwohntn Trott ausbrchn. Villicht wär s doch infachr, Schildkrötn zu rzihn. ohn Mitbstimmung Rglungsabrd, Btribsabsprach, Einzlmaßnahm notwndig notwndig Btribsvrinbarung, Dinstvrinbarung Bschluss ds BR/PR/dr MAV Willnsrklärung ds Arbitsgbrs schriftlich, vrbundn, untrschribn, vom Arbitgbr zu vröffntlichn vrpflichtt Bschäftigt/n vrpflichtt Arbitgbr ggnübr BR/PR/MAV bgründt Rchtsansprüch dr Bschäftigtn ggnübr Arbitgbr Kündigungsfrist nachwirknd nicht nicht kin ja 1 ja kin notwndig notwndig vorgschribn vorgschribn ja ja ja nicht 3 Monat 2 ja 3 Monat ja 1 Dr Arbitgbr darf mit ausdrücklichr Zustimmung dr Intrssnvrtrtungn Arbitszitn in dn Grnzn von GwO 106 anordnn. 2 Di Btribspartin könnn in formlos Abrd, durch di für inn längrn Zitraum in mitbstimmungspflichtig Anglgnhit im Sinn von 87 Abs. 1 BtrVG grglt wird, ordntlich mit inr Frist von dri Monatn (analog 77 Abs. 5 BtrVG) kündign, sofrn kin andr Kündigungsfrist vrinbart wordn ist. (BAG ABR 31/91) 48 AuK 2014

15 Markt dr Möglichkitn Einr Vranstaltung dr AGMAV Wstfaln im Juni Kurzbricht vom Markt dr Möglichkitn Es hat sich bwährt, nach Nuwahln dr MAV-Grmin dn Markt dr Möglichkitn anzubitn. Dis Mitglidrvrsammlung sowi Fortbildungsangbot habn wir diss Jahr zum virtn Mal widrholt. Di Vranstaltung war mit ca. 170 Tilnhmndn shr gut bsucht. Dr rst Til, das Plnum zu Bginn, war untrtilt in: Kurzinformationn übr di Vorstandsarbit, Kurzimpuls aus dm Mitarbitrvrtrtungsgstz mit Praxisbispiln. Anschlißnd hattn di Tilnhmndn di Möglichkit, sich an dn Ständn dr ZMV (Kttlr Vrlag), von Arbitsrcht und Kirch (KllnrVrlag) und ds Vrbands kirchlichr Mitarbitndn (vkm) übr drn Angbot zu informirn und mit drn Mitarbitndn ins Gspräch zu kommn. Von Arbit und Lbn Hrford (Hrmann Burn), dr Kirchlichn Zusatzvrsorgung Dortmund (Hrr Koch) sowi dr Tchnologi-Bratungsstll (Fridrich Wddig) wurdn übr drn Angbot und dn Möglichkitn dr Zusammnarbit durch Matrialin und Kursangbot Impulsrfrat ghaltn. vr.di Düssldorf (Maria Tschaut mit Sibrt Rupplt, Anntt Girs und Harald Affoldrbach) hattn inn ignn Markt dr Möglichkitn aufgbaut, um so dn Tilnhmndn di Möglichkit zu bitn, sich di Angbot und Thmn zu suchn und ins Gspräch zu kommn. Bim Anschlussplnum wurdn noch di formlln Gsichtspunkt für di kommnd Wahl zum Gsamtausschuss rläutrt. Am 10. Sptmbr wird dr anrkannt Gsamtausschuss gwählt. Di Gstzsgrundlag dafür ist 55 im MVG. Di Ausführungsvrordnung rglt, wi di Wahl stattfindt und wr das aktiv und passiv Wahlrcht hat. Dis Ausführungsvrordnung ist nachzulsn auf dr Intrntsit ( Jd MAV, drn Arbitgbr Mitglid in dr Diakoni Wstfaln/Lipp ist, hat das Rcht, inn Dlgirtn/in Dlgirt zur Wahlvrsammlung am 10. Sptmbr zu ntsndn (in di baua nach Dortmund), um mitzuwähln und gwählt zu wrdn. Abwsnd Prsonn, di dlgirt sind, könnn gwählt wrdn, habn abr kin Vrtrtung, um das Wahlrcht zu nutzn. Gäst mitzubringn ist rlaubt. Es kann sin, dass s MAVn gibt, di noch ni zu AGMAV-Vranstaltungn ingladn wurdn, wil di Adrssn nicht bkannt sind. Dis könnn sich noch mldn, damit si in Einladung rhaltn (sih Intrntsit). Nach inr kurzn Bwrtungsrückmldung schloss di Vranstaltung pünktlich, um dn Himrisndn di Möglichkit zu gbn, das Fußballspil Dutschland ggn di USA mitzuvrfolgn. Arbitsrcht und 2014 Kirch 49

16 Lsranfragn Erstattung von Fahrtkostn Frag: Ist dr Arbitgbr und wnn ja, untr wlchn Vorausstzungn vrpflichtt, di Fahrtkostn von Mitglidrn dr Mitarbitrvrtrtung zu tragn? Lsranfragn Antwort: Möglich Anspruchsgrundlag für di Erstattung von Riskostn/Fahrtkostn von Mitglidrn dr Mitarbitrvrtrtung ist 30 Abs. 2 Mitarbitrvrtrtungsgstz. Disr hat folgndn Wortlaut: Di durch di Tätigkit dr Mitarbitrvrtrtung ntsthndn rfordrlichn Kostn trägt di Dinststll, bi dr di Mitarbitrvrtrtung gbildt ist. Dis Vorschrift ntspricht dr Paralllvorschrift ds 40 Abs. 1 BtrVG: Di durch di Tätigkit ds Btribsrats ntsthndn Kostn trägt dr Arbitgbr. Bi dr Auslgung dr Vorschrift ds Mitarbitrvrtrtungsgstzs kann dahr durchaus rkurrirt wrdn auf di zum BtrVG gwonnnn Auslgungsrgbniss. Di Vorschrift übr di Kostntragung durch dn Arbitgbr muss im Zusammnhang mit dm Vrbot dr Bnachtiligung, abr auch dr Bgünstigung von Mitglidrn dr Mitarbitrvrtrtung/ds Btribsrats vrstandn wrdn. Erstattungsfähig sind Kostn, di durch di Tätigkit dr Mitarbitrvrtrtung ntsthn und rfordrlich sind. Fahrtkostn/Riskostn ins Mitglids dr Mitarbitrvrtrtung ntsthn durch di Tätigkit dr Mitarbitrvrtrtung, wnn und sowit ntsprchnd Kostn nicht brits aus andrm Grund ntsthn. Das bdutt, dass in Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung kinn Anspruch auf Erstattung dr Fahrtkostn für di Tilnahm an inr Sitzung dr Mitarbitrvrtrtung hat, wnn dis Tätigkit im zitlichn Zusammnhang mit dr sonstign dinstlichn Tätigkit stattfindt. Di Aufwndungn für di Fahrt vom Wohnort odr sonstigm Aufnthaltsort zum Arbitsplatz falln in di Sphär ds Arbitnhmrs. Nimmt in Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung währnd sinr Arbitszit an inr Sitzung dr Mitarbitrvrtrtung til odr übt s in andr Tätigkit als Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung aus, so ntsthn durch dis Tätigkit kin zusätzlichn Fahrt- odr Riskostn. Di durch di Fahrt vom Wohnort zum Arbitsplatz ntsthndn Kostn sind als Sowiso-Kostn vom Arbitnhmr zu tragn. Würd dr Arbitgbr dis Kostn als Kostn dr Tätigkit in dr Mitarbitrvrtrtung rstattn, würd das Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung ggnübr andrn Arbitnhmrinnn und Arbitnhmrn unzulässigrwis bgünstigt. Muss hinggn in Arbitnhmr allin wgn dr Ausübung dr Tätigkit als Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung und dshalb zusätzlich vom Wohnort zum Arbitsplatz (und zurück) fahrn, so sind di ntsthndn Kostn solch, di durch di Tätigkit dr Mitarbitrvrtrtung ntsthn. Dis Grundsätz gltn auch unabhängig davon, ob in Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung tilwis von dr Arbitslistung für Aufgabn dr Mitarbitrvrtrtung frigstllt ist. Bi inm frigstlltn Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung ist allrdings zu brücksichtign, dass di Zit dr Fristllung und di damit in Zusammnhang sthndn Aufwndungn wi Arbitslistungn zu bhandln sind. Ob di Fahrtkostn ins Mitglids dr Mitarbitrvrtrtung, wlchs tilwis frigstllt ist, vom Arbitgbr zu tragn sind, lässt sich mit inr Kontrollfrag bantwortn: Wär di Anfahrt vom Wohnort zum Arbitsplatz auch dann rfolgt, wnn dr Arbitnhmr nicht frigstllt wär, sondrn sinr rgulärn Arbitsvrpflichtung hätt nachkommn müssn? Ist in Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung z. B. für inn bstimmtn Wochntag für di Arbit dr Mitarbitrvrtrtung frigstllt, ohn dass di vrblibnd Rst-Arbitszit mit Rücksicht auf di Fristllung auf mhr Wochntag vrtilt wird, so falln di Kostn dr Fahrt zur Dinststll an dm Tag dr Fristllung in di Sphär ds Arbitnhmrs. Arbitt in Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung (ohn Fristllung) in dr Fünf- Tag-Woch, so wird diss Mitglid auch nach rfolgtr tilwisr Fristllung di Fahrtkostn für fünf Fahrtn in dr Woch zum und vom Btrib slbst tragn müssn. Für darübr hinausghnd Fahrtn zur Dinststll hat das Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung inn Anspruch auf Kostnrstattung. Solch zusätzlichn Fahrtn und Kostn könnn z. B. dadurch ntsthn, dass in Mitglid dr Mitarbitrvrtrtung, wlchs im Frühdinst ingstzt war, am spätn Nachmittag noch inmal zu inr Bsprchung mit dr Dinststllnlitung anrisn muss. Ein Anspruch auf Erstattung von Kostn kann auch dadurch ntsthn, dass in Arbitnhmr wgn dr Ausübung von Tätigkitn in dr Mitarbitrvrtrtung inn längrn Anfahrtswg als zu sinm rgulärn Arbitsplatz hat. Erstattungsfähig sind dann di Mhrkostn. 50 AuK 2014

17 Mustr-Dinstvrinbarung Einigungsstll zwischn Dinstllnlitung dr Einrichtung und Mitarbitrvrtrtung dr Einrichtung übr di Bildung inr Einigungsstll gm. 36a MVG-EKD Bildung dr Einigungsstll (1) Für di Dinstll wird in Einigungsstll gm. 36a MVG-EKD gbildt. (2) Dn Vorsitzndn dr Einigungsstll bstimmn Dinststllnlitung und Mitarbitrvrtrtung gminsam. Kommt in Einigung übr di Prson ds Vorsitzndn nicht binnn 14 Tagn nach Anrufung dr Einigungsstll durch in Sit zustand, so ntschidt auf Antrag inr Sit und nach Anhörung bidr Sitn dr/di Präsidnt/in Dirktor/in ds Kirchngrichts. Di Entschidung ist nicht anfchtbar. (3) Dinststllnlitung und Mitarbitrvrtrtung könnn di Prson ds Einigungsstllnvorsitzndn auch für zukünftig Fäll fstlgn, längstns jdoch bis zum Ablauf dr Amtszit dr Mitarbitrvrtrtung. (4) Dinststllnlitung und Mitarbitrvrtrtung ntsndn jwils mindstns zwi, höchstns fünf Bisitzr in di Einigungsstll. Könnn sich Dinststllnlitung und Mitarbitrvrtrtung auf di Zahl dr Bisitzr nicht vrständign, so bstimmt dr Vorsitznd dr Einigungsstll nach Anhörung bidr Sitn di Zahl dr Bisitzr. Jwils in Bisitzr muss dr Dinststll anghörn. Entsndt in Sit auch nach Auffordrung und Friststzung durch dn Vorsitzndn kin Bisitzr odr rschinn dis trotz ordnungsgmäßr Ladung ohn Entschuldigung nicht in dr Vrhandlung dr Einigungsstll, so ist dis glichwohl bschlussfähig. 2 Zuständigkit dr Einigungsstll Di Einigungsstll ist zuständig für Rglungsvrlangn dr Dinststllnlitung odr dr Mitarbitrvrtrtung bi organisatorischn und sozialn Anglgnhitn gm. 40 MVG-EKD. 3 Vrfahrn (1) Bghrn Dinststllnlitung odr Mitarbitrvrtrtung bi Ggnständn gm. 40 MVG-EKD in Rglung, so habn si dis dr andrn Sit in ntsprchndr Anwndung von 38 Abs. 2 MVG-EKD mitzutiln. Bid Sitn sind zur Bratung übr das Rglungsvrlangn vrpflichtt und habn sich um in invrnhmlich Rglung zu bmühn. (2) Kommt in dr Bratung in Einigung nicht zustand odr nimmt in Sit an dr Bratung nicht til, so kann jd Sit di Einigungsbmühungn für gschitrt rklärn, indm si di Einigungsstll anruft. Di Anrufung ist dr andrn Sit schriftlich untr Bnnnung ds Rglungsvrlangns zu rklärn. Mit dr Anrufung ist in Vorschlag für di Prson ds Vorsitzndn zu untrbritn, sowit dis noch nicht bstimmt ist, sowi in Vorschlag für di Zahl dr Bisitzr. Di andr Sit hat sich umghnd, spätstns binnn inr Woch zu rklärn. (3) Ist di Prson ds Vorsitzndn bstimmt, so ist dism das Rglungsvrlangn bgründt darzulgn. Dr/di Vorsitznd kann dr andrn Sit vorab Glgnhit zur schriftlichn Stllungnahm gbn. (4) Dr/di Vorsitznd bstimmt das Vrfahrn untr Bachtung rchtsstaatlichr Grundsätz nach billigm Ermssn. Di Einigungsstll ist in ihrr Entschidung an inn bstimmtn Antrag nicht gbundn. (5) Wird dr/di Vorsitznd von inr Sit wgn Bsorgnis dr Bfangnhit abglhnt, so ntschidt auf Antrag dr ablhnndn Sit das Kirchngricht aufgrund mündlichr Vrhandlung durch di Kammr. Wird dm Antrag stattggbn, ist nach 1 Abs. 2 zu vrfahrn. (6) Das Vrfahrn in dr Einigungsstll wird durch Vrinbarung von Mitarbitrvrtrtung und Dinststllnlitung odr durch Bschluss bndt. Di Entschidung dr Einigungsstll rstzt di Einigung zwischn Dinststllnlitung und Mitarbitrvrtrtung, so dass di 38 Abs. 3 5 und 47 Abs. 2 MVG-EKD kin Anwndung findn. (7) Di Entschidung dr Einigungsstll gilt unmittlbar und kann im Einzlfall nicht abbdungn wrdn. (8) Di Einigungsstll ntschidt mit dr Mhrhit dr anwsndn Mitglidr. Ein Stimmnthaltung dr Bisitzr ist nicht zulässig. Bi dr Bschlussfassung hat sich dr Vorsitznd zunächst dr Stimm zu nthaltn. Kommt in Stimmnmhrhit nicht zustand, so übt nach witrr Bratung dr Vorsitznd sin Stimmrcht aus. (9) Dr Bschluss ist schriftlich nidrzulgn und zu bgründn, vom Vorsitzndn zu untrzichnn und bidn Sitn zuzulitn. 4 Kostn Di Kostn dr Einigungsstll trägt di Dinststll. Übr di Höh dr Vrgütung ds Vorsitzndn und dr dinststllnfrmdn Bisitzr ist mit dm Vorsitzndn zuvor in Vrinbarung zu trffn. Di Tätigkit dr Bisitzr, di dr Dinststll anghörn, gilt als Arbitszit. Notwndig Auslagn sind zu rstattn 5 Grichtlich Übrprüfung Das Kirchngricht kann di Entschidung dr Einigungsstll nur insowit übrprüfn, als grügt wird, dass dr Inhalt ds Einigungsstllnbschlusss mit dm Mitarbitrvrtrtungsgstz odr andrn Rchtsvorschriftn und Dinstvrinbarungn rchtlich nicht vrinbar ist. Das Kirchngricht kann nur binnn 14 Tagn nach Zugang ds Bschlusss gm. 3 Abs. 9 angrufn wrdn. 6 Salvatorisch Klausl Solltn sich inzln Rglungn disr Vrinbarung als unwirksam odr unvollständig rwisn, so brührt dis di Wirksamkit dr Vrinbarung im Übrign nicht. An di Stll dr unwirksamn bzw. unvollständign Rglung tritt dijnig wirksam Rglung, di dr unwirksamn bzw. unvollständign am nächstn kommt. 7 Inkrafttrtn, Laufzit und Kündigung Dis Vrinbarung tritt mit Untrzichnung in Kraft. Si wird auf unbstimmt Zit gschlossn und kann rstmalig nach Ablauf von... Monatn/Jahrn untr Einhaltung inr Frist von 12 Monatn zum Jahrsnd gkündigt wrdn Arbitsrcht und Kirch 51

18 Rchtsprchung Arbitnhmrfrizügigkit, mittlbar Diskriminirung von Wandrarbitnhmrn L i t s ä t z : Wrdn aufgrund von Dinstzitn bi inzlnn dutschn Dinsthrrn und öffntlichn Arbitgbrn rchtlich Vortil gwährt, müssn auch ntsprchnd Dinstzitn in andrn EU-Staatn voll anrkannt wrdn. Ein uroparchtswidrig Diskriminirung kann auch dann vorlign, wnn durch solch auf Bschäftigungszitn bi inzlnn Arbitgbrn/Dinsthrrn bschränkt Anrchnungsrglungn nicht nur EU-Ausländr, sondrn auch inländisch Bschäftigt mit Vordinstzitn bi andrn Arbitgbrn/Dinsthrrn bnachtiligt wrdn. Ein Diffrnzirung zwischn bi dmslbn Arbitgbr und bi andrn Arbitgbrn zurückglgtn Zitn vrstößt grundsätzlich ggn di uroparchtlichn Frizügigkitsvorschriftn. (nichtamtlich Litsätz), Europäischr Grichtshof Urtil vom , C 514/12 Sachvrhalt: Dr vom EuGH ntschidn Ausgangsfall btraf inn östrrichischn Rchtsstrit. Ggnstand ds Rchtsstrits war in Rglung, wonach Dinstzitn bi dm Salzburgr Arbitgbr voll, bi andrn Arbitgbrn nur tilwis ghaltsstigrnd angrchnt wurdn. Das bklagt Bundsland Salzburg war Allingsllschaftrin inr Dachgsllschaft drir Landsklinikn. Klägr war dr dortig Zntralbtribsrat. Das Entglt dr Mitarbitr und Mitarbitrinnn dr Klinikn richtt sich u. a. nach dm Dinstaltr. Frühr Brufsrfahrungn bi andrn Arbitgbrn wurdn nur zu 60 Proznt angrchnt. Dis Anrchnung rfolgt jdoch pauschalirt, so dass s nur auf di Jahr ankam, di zwischn dm 18. bzw. dm 22. Lbnsjahr und dm Dinstantritt lagn. Dr Zntralbtribsrat sah in disr Rglung in mittlbar Diskriminirung aufgrund dr Staatsanghörigkit. Östrrichisch Mitarbitr würdn in dr Rgl glich bi dn Landsklinikn in dn Bruf instign, ihr Brufsrfahrung somit zu 100 Proznt brücksichtigt, währnd bi dn spätr ingtrtnn, aus dm EU-Ausland stammndn Mitarbitrn di frühr Brufsrfahrung nur zu 60 Proznt brücksichtigt würd. Aus dn Gründn: Zulässigkit (...) Das Vorabntschidungsrsuchn ist mithin zulässig. Mit sinr Frag möcht das vorlgnd Gricht wissn, ob di Art. 45 AEUV und 7 Abs. 1 dr Vrordnung Nr. 492/2011 dahin auszulgn sind, dass si inr nationaln Rglung ntggnsthn, nach dr di von dn Dinstnhmr/innn inr Gbitskörprschaft ununtrbrochn bi ihr zurückglgtn Dinstzitn bi dr Ermittlung ds Stichtags für di Vorrückung in höhr Entlohnungsstufn in vollm Ausmaß, all andrn Dinstzitn daggn nur tilwis brücksichtigt wrdn. Art. 45 Abs. 2 AEUV vrbitt jd auf dr Staatsanghörigkit bruhnd untrschidlich Bhandlung dr Arbitnhmr dr Mitglidstaatn in Bzug auf Bschäftigung, Entlohnung und sonstig Arbitsbdingungn. Art. 7 Abs. 1 dr Vrordnung Nr. 492/2011 stllt nur in bsondr Ausprägung ds in Art. 45 Abs. 2 AEUV nthaltnn Diskriminirungsvrbots auf dm spzilln Gbit dr Bschäftigungsbdingungn und dr Arbit dar und ist dahr bnso auszulgn wi Art. 45 Abs. 2 AEUV (Urtil vom 26. Oktobr 2006, Kommission/Italin, C 371/04, Slg. 2006, I-10257, Randnr. 17 und di dort angführt Rchtsprchung). Di Ermittlung ds Stichtags für di Vorrückung in höhr Entlohnungsstufn fällt als in das Arbitsntglt dr Dinstnhmr brührndr Umstand zwifllos in dn sachlichn Gltungsbrich dr in dr vorsthndn Randnummr gnanntn Bstimmungn. Dr Grundsatz dr Glichbhandlung, dr sowohl in Art. 45 AEUV als auch in Art. 7 dr Vrordnung Nr. 492/2011 nidrglgt ist, vrbitt nicht nur offnsichtlich Diskriminirungn aufgrund dr Staatsanghörigkit, sondrn auch all vrschlirtn Formn dr Diskriminirung, di durch di Anwndung andrr Untrschidungskritrin d facto zum glichn Ergbnis führn (vgl. u. a. Urtil vom 23. Mai 1996, O Flynn, C- 237/94, Slg. 1996, I-2617, Randnr. 17, und vom 28. Juni 2012, Erny, C-172/11, noch nicht in dr amtlichn Sammlung vröffntlicht, Randnr. 39). Sofrn in Vorschrift ds nationaln Rchts nicht objktiv grchtfrtigt ist und in angmssnm Vrhältnis zum vrfolgtn Zil stht, ist si, auch wnn si ungachtt dr Staatsanghörigkit anwndbar ist, als mittlbar diskriminirnd anzushn, falls si sich ihrm Wsn nach stärkr auf Wandrarbitnhmr als auf inländisch Arbitnhmr auswirkn kann und folglich di Gfahr bstht, dass si Wandrarbitnhmr bsondrs bnachtiligt (vgl. in dism Sinn Urtil vom 10. Sptmbr 2009, Kommission/Dutschland, C 269/07, Slg. 2009, I-7811, Randnr. 54 und di dort angführt Rchtsprchung). Um in Maßnahm als mittlbar diskriminirnd qualifizirn zu könnn, muss si nicht bwirkn, dass all Inländr bgünstigt wrdn odr dass untr Ausschluss dr Inländr nur di Staatsanghörign dr andrn Mitglidstaatn bnachtiligt wrdn (Urtil Erny, Randnr. 41 und di dort angführt Rchtsprchung). Im vorligndn Fall kann sich di im Ausgangsvrfahrn in Rd sthnd national Rglung dadurch, dass nach ihr nicht sämtlich von Wandrarbitnhmrn bi Arbitgbrn mit Sitz in inm andrn Mitglidstaat als dr Rpublik Östrrich zurückglgtn brufsinschlägign Vordinstzitn angrchnt wrdn, stärkr auf Wandrarbitnhmr als auf inländisch Arbitnhmr auswirkn, indm si Wandrarbitnhmr bsondrs bnachtiligt, dnn dis wrdn vor dm Eintritt in dn Dinst ds Lands Salzburg shr wahrschinlich Brufsrfahrung in inm andrn Mitglidstaat als dr Rpublik Östrrich rworbn habn. So würd in Wandrarbitnhmr, dr bi Arbitgbrn mit Sitz in inm andrn Mitglidstaat als dr Rpublik Östrrich im slbn Umfang inschlägig Brufsrfahrung rworbn hat 52 AuK 2014

19 Rchtsprchung wi in Arbitnhmr, dr sin Brufslaufbahn bi Dinststlln ds Lands Salzburg durchlaufn hat, in in nidrigr Entlohnungsstuf ingruppirt als dr Ltztgnannt. Außrdm wist das vorlgnd Gricht darauf hin, dass dis Rglung di Dinstnhmr, di, nachdm si zunächst im Dinst ds Lands Salzburg und danach für andr Arbitgbr garbitt hättn, in dn Dinst ds Lands Salzburg zurückgkhrt sin, in glichr Wis brühr, da sämtlich von ihnn bis zum Widrintritt in dn Landsdinst zurückglgtn Dinstzitn nur zu 60 Proznt angrchnt würdn. Damit ist di Rglung gignt, di brits bim Land Salzburg bschäftigtn Dinstnhmr davon abzuhaltn, von ihrm Rcht auf Frizügigkit Gbrauch zu machn. Entschidn si sich nämlich dafür, aus dm Dinst ds Lands Salzburg auszuschidn, würdn, falls si spätr in dssn Dinst zurückkhrn wolltn, sämtlich bis dahin zurückglgtn Dinstzitn bi dr Fststzung ihrr Entlohnung nur zum Til angrchnt. National Bstimmungn, di inn Arbitnhmr, dr Staatsanghörigr ins Mitglidstaats ist, daran hindrn odr davon abhaltn, sinn Hrkunftsstaat zu vrlassn, um von sinm Rcht auf Frizügigkit Gbrauch zu machn, stlln abr Binträchtigungn disr Frihit dar, auch wnn si unabhängig von dr Staatsanghörigkit dr btrffndn Arbitnhmr angwandt wrdn (vgl. u. a. Urtil vom 17. März 2005, Kranmann, C-109/04, Slg. 2005, I-2421, Randnr. 26, und vom 16. März 2010, Olympiqu Lyonnais, C-325/08, Slg. 2010, I-2177, Randnr. 34). Es trifft zwar zu, dass sich di im Ausgangsvrfahrn in Rd sthnd Rglung zum Nachtil nicht nur dr Wandrarbitnhmr, sondrn auch dr inländischn Dinstnhmr auswirkn kann, di bi inm andrn Arbitgbr mit Sitz in Östrrich als dm Land Salzburg inschlägig Brufsrfahrung gsammlt habn. Doch muss, wi in Randnr. 27 ds vorligndn Urtils ausgführt wordn ist, in Maßnahm, um si als mittlbar diskriminirnd qualifizirn zu könnn, nicht bwirkn, dass all Inländr bgünstigt wrdn odr dass untr Ausschluss dr Inländr nur di Staatsanghörign dr andrn Mitglidstaatn bnachtiligt wrdn. Sämtlich Bstimmungn ds AEU-Vrtrags übr di Frizügigkit solln nämlich, wi di dr Vrordnung Nr. 492/2011, dn Anghörign dr Mitglidstaatn di Ausübung bruflichr Tätigkitn allr Art im Gbit dr Union rlichtrn und sthn Maßnahmn ntggn, di si bnachtilign könntn, wnn si in wirtschaftlich Tätigkit im Gbit ins andrn Mitglidstaats ausübn wolln (vgl. in dism Sinn u. a. Urtil Kranmann, Randnr. 25, und Olympiqu Lyonnais, Randnr. 33) Zum Vorbringn dr östrrichischn und dr dutschn Rgirung, nach drn Minung di Auswirkungn dr im Ausgangsvrfahrn in Rd sthndn nationaln Rglung auf di Entschidung ins Wandrarbitnhmrs, in dn Dinst dr SALK zu trtn, ungwiss sind, ist darauf hinzuwisn, dass di Gründ, aus dnn sich in Wandrarbitnhmr dafür ntschidt, von sinm Rcht auf Frizügigkit innrhalb dr Union Gbrauch zu machn, bi dr Burtilung ds diskriminirndn Charaktrs inr nationaln Vorschrift nicht brücksichtigt wrdn könnn. Dnn di Möglichkit, sich auf in so grundlgnd Frihit wi di Frizügigkit zu brufn, kann nicht durch solch Übrlgungn rin subjktivr Art ingschränkt wrdn (Urtil O Flynn, Randnr. 21). Zudm stlln di Artikl ds Vrtrags übr dn frin Warnvrkhr, di Frizügigkit sowi dn frin Dinstlistungs- und Kapitalvrkhr grundlgnd Bstimmungn für di Union dar, und jd Binträchtigung disr Frihit, mag si auch unbdutnd sin, ist vrbotn (vgl. u. a. Urtil vom 15. Fbruar 2000, Kommission/Frankrich, C- 169/98, Slg. 2000, I-1049, Randnr. 46, und vom 1. April 2008, Gouvrnmnt d la Communauté français und Gouvrnmnt wallon, C-212/06, Slg. 2008, I-1683, Randnr. 52 und di dort angführt Rchtsprchung). Folglich ist in national Rglung wi di im Ausgangsvrfahrn in Rd sthnd gignt, di Frizügigkit dr Arbitnhmr zu binträchtign, was nach dn Art. 45 AEUV und 7 Abs. 1 dr Vrordnung Nr. 492/2011 grundsätzlich vrbotn ist. Ein solch Maßnahm ist nur dann zulässig, wnn mit ihr ins dr im Vrtrag gnanntn lgitimn Zil vrfolgt wird odr wnn si durch zwingnd Gründ ds Allgminintrsss grchtfrtigt ist. Darübr hinaus muss in inm drartign Fall ihr Anwndung gignt sin, di Vrwirklichung ds in Rd sthndn Zils zu gwährlistn, und darf nicht übr das hinausghn, was zu sinr Errichung rfordrlich ist (vgl. in dism Sinn u. a. Urtil Kranmann, Randnr. 33, und Olympiqu Lyonnais, Randnr. 38). Das vorlgnd Gricht vrtritt insowit di Auffassung, dass di im Ausgangsvrfahrn in Rd sthnd Rglung in Truprämi inführ, mit dr di Dinstnhmr blohnt wrdn solltn, di ihr Laufbahn bim glichn Arbitgbr absolvirtn. Nach Ansicht ds Lands Salzburg und dr östrrichischn Rgirung wird durch di Rglung kin solch Prämi ingführt. Untrstllt, dass mit disr Rglung tatsächlich das Zil dr Bindung dr Dinstnhmr an ihr Arbitgbr vrfolgt würd und nicht auszuschlißn wär, dass in solchs Zil inn zwingndn Grund ds Allgminintrsss darstlln könnt (vgl. Urtil vom 30. Sptmbr 2003, Köblr, C-224/01, Slg. 2003, I-10239, Randnr. 83), ist fstzustlln, dass angsichts dr Mrkmal dr Rglung di mit ihr vrbundn Binträchtigung nicht gignt rschint, di Vrwirklichung diss Zils zu gwährlistn. In Bantwortung ds in Randnr. 20 ds vorligndn Urtils rwähntn Ersuchns um Klarstllung hat das vorlgnd Gricht nämlich mitgtilt, dass Dinstnhmr dr SALK, di Bamt odr Vrtragsbdinstt ds Lands Salzburg sin, in dn Gnuss inr vollständign Brücksichtigung frührr, ununtrbrochn im Dinst nicht nur dr SALK als solchr, sondrn ds Lands Salzburg im Allgminn zurückglgtr Dinstzitn kämn, sin si für di bi dr SALK wahrgnommnn Aufgabn inschlägig odr nicht. Angsichts dr Vilzahl potnzillr, dm Land Salzburg zuzurchnndr Arbitgbr soll in solchs Entlohnungssystm abr di Mobilität innrhalb inr Grupp vrschidnr Arbitgbr gwährlistn und nicht di Tru ins Dinstnhmrs ggnübr inm bstimmtn Arbitgbr honorirn (vgl. in dism Sinn Urtil vom 30. Novmbr 2000, Östrrichischr Gwrkschaftsbund, C- 195/98, Slg. 2000, I-10497, Randnr. 49). Das Land Salzburg sowi di östrrichisch und di dutsch Rgirung machn gltnd, dass di im Ausgangsvrfahrn in Rd sthnd Rglung di brchtigtn Zil dr Vrwaltungsvrinfachung und dr Transparnz vrfolg. Was das rstgnannt Zil angh, hab di pauschal Brücksichtigung sämtlichr bi andrn Arbitgbrn als dm Land Salzburg zurückglgtr Vordinstzitn zu 60 Proznt in frührs komplxs Systm rstzt. Dis hab di von dr Vrwaltung bi dr Ermittlung ds Stichtags für di Vorrückung in höhr Entlohnungsstufn vorzunhmndn Brchnungn vrinfacht, da nicht mhr di gsamt Brufslaufbahn nu ingtrtnr Dinstnhmr im Einzlnn nachvollzogn wrdn müss, und di damit vrbundnn Vrwaltungskostn vrringrt Arbitsrcht und Kirch 53

20 Rchtsprchung Ein Zil dr Vrwaltungsvrinfachung, das ldiglich dazu dint, dr öffntlichn Vrwaltung oblignd Aufgabn insbsondr dadurch zu rlichtrn, dass di von ihr vorzunhmndn Brchnungn vrinfacht wrdn, kann abr kinn zwingndn Grund ds Allgminintrsss darstlln, dr di Bschränkung inr so grundlgndn Frihit wi dr durch Art. 45 AEUV gwährlisttn Frizügigkit dr Arbitnhmr zu rchtfrtign vrmag. Zudm ist di Erwägung, dass in solch Vrinfachung di Snkung dr Vrwaltungskostn rmöglicht, rin wirtschaftlichr Natur und kann dahr nach ständigr Rchtsprchung kinn zwingndn Grund ds Allgminintrsss darstlln (vgl. u. a. Urtil vom 15. April 2010, CIBA, C-96/08, Slg. 2010, I-2911, Randnr. 48 und di dort angführt Rchtsprchung). Sowit mit dr im Ausgangsvrfahrn in Rd sthndn nationaln Rglung in größr Transparnz in Bzug auf di Ermittlung ds Stichtags für di Vorrückung in höhr Entlohnungsstufn sichrgstllt wrdn soll, ist fstzustlln, dass dis Rglung jdnfalls übr das hinausght, was zur Errichung diss Zils rfordrlich ist. Di angstrbt Transparnz könnt nämlich durch Maßnahmn gwährlistt wrdn, di di Frizügigkit dr Arbitnhmr nicht binträchtign, twa durch di Ausarbitung und Vröffntlichung odr di Vrbritung auf andrm gigntm Wg von im Voraus fstglgtn nichtdiskriminirndn Kritrin für di Bwrtung dr Daur dr für di Vorrückung in höhr Entlohnungsstufn rlvantn Brufsrfahrung. Dmnach ist auf di Vorlagfrag zu antwortn, dass di Art. 45 AEUV und 7 Abs. 1 dr Vrordnung Nr. 492/2011 dahin auszulgn sind, dass si inr nationaln Rglung ntggnsthn, nach dr di von dn Dinstnhmr/-innn inr Gbitskörprschaft ununtrbrochn bi ihr zurückglgtn Dinstzitn bi dr Ermittlung ds Stichtags für di Vorrückung in höhr Entlohnungsstufn in vollm Ausmaß, all andrn Dinstzitn daggn nur tilwis brücksichtigt wrdn. Kostn (...) Anmrkung: Währnd dr BAT und di ihn kopirndn Arbitsrchtsrglungn Lbnsaltrsstufnstigrungn vorsahn, shn dr TVöD und di ihm nachfolgndn Rglungn Ghaltsstigrungn bi glichblibndr Tätigkit aufgrund von Erfahrungsstufn vor. Disr Wchsl war rfordrlich, wil sich inrsits di Arbitswlt vrändrt hat. Arbitnhmr wchsln immr häufigr ihrn Arbitgbr gzwungn durch bfristt Arbitsvrhältniss. Andrrsits gilt sit Inkrafttrtn ds Allgminn Glichbhandlungsgstzs (AGG) in Vrgütung, di allin an das Lbnsaltr anknüpft, als diskriminirnd. Dr Gstzgbr hat damit in uroparchtlich Vorgab rfüllt. Nun gibt s in witr Vorgab zu rfülln. Dr EuGH vrwirft Vrgütungsrglungn, di an di Btribszughörigkit anknüpfn. Vrworfn wrdn Rglungn, nach dnn Erfahrungn, di bi dmslbn Arbitgbr gwonnn wrdn, andrs bhandlt wrdn als solch Erfahrungn, di bi inm andrn Arbitgbr gmacht wrdn konntn. Ein solch untrschidlich Bhandlung findn wir z. B. bi dr Zuordnung zu dn Erfahrungsstufn. Dr EuGH siht in solchn Rglungn in mittlbar Bnachtiligung von Bürgrn andrr uropäischr Staatn. Dis habn inschlägig Brufsrfahrungn häufigr bi inm andrn Arbitgbr gmacht als inländisch Arbitnhmr. Das vrltzt di uroparchtlich Frizügigkit. BUCHEMPFEHLUNG In dm ntschidnn Fall ging s um Rglungn ds öffntlichn Dinsts in Östrrich. Disr öffntlich Arbitgbr ist unmittlbar an uropäischs Rcht gbundn. Europarchtlich Vorgabn müssn in dr Rgl rst in nationals Rcht transformirt wrdn, damit sich di Bürgr ds jwilign Lands auch ggnübr privatn (z. B. kirchlichn) Arbitgbrn darauf brufn könnn. So hat di vom EuGH durch di SIMAP-Entschidung hrbigführt Auslgung dr Arbitszitrichtlini dr EU in Ändrung ds dutschn Arbitszitgstzs rfordrlich gmacht. Allrdings gibt s nach dr Rchtsprchung ds EuGH abr auch Rglungn, auf di sich jdr Bürgr dr EU unabhängig davon brufn kann, ob si in nationals Rcht übrnommn wurdn. Dis gilt insbsondr für di sognanntn Marktfrihitn, also di Gwährung ds frin Vrkhrs von Warn, Prsonn, Dinstlistungn und Kapital. Dshalb kann sich jdr auch ohn ausdrücklich Übrstzung in nationals auf das Grundrcht dr Frizügigkit brufn (EuGH, Rs. 41/74, Slg. 1974, 1337 [1347]). Das bdutt, dass jdr Arbitnhmr auch außrhalb ds öffntlichn Dinsts Ansprüch ggnübr sinm Arbitgbr gltnd machn kann, wnn sin Bschäftigungszitn bi inm andrn Arbitgbr nicht brücksichtigt wurdn, währnd bi Kollgn vrglichbar Zitn brücksichtigt wurdn. Brnhard Baumann-Czichon Baumann-Czichon u. a. Mitarbitrvrtrtungsgstz dr Evanglischn Kirch in Dutschland (MVG-EKD) Dr umfassnd Kommntar für di Praxis dr Mitarbitrvrtrtungn und Dinststllnlitungn bi dr EKD, dr Diakoni und viln Landskirchn. Brücksichtigt ist di nur Rchtsprchung dr Kirchn- und Arbitsgricht. Ergänzt durch kommntirt Wahlordnung und witrführnd Gstz. Gut lsbar für Nicht-Juristn und ausdrücklich arbitnhmrorintirt. Das ist dr wsntlich Untrschid. 4. Auflag 2013, 848 Sitn, 14 x 21 cm, Hardcovr, 49,90 Euro. Erhältlich bim BuchKllnr (sih Bstll-Hinwis auf Sit 77) Jtzt auch als E-Book: ISBN , bi alln E-Book-Portaln Mit dn Ändrungn dr 11. Synod als Bilag. 54 AuK 2014

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